Tatjana Festerling | Archiv - 04.2020


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"Schwedischer Chef-Epidemiologe gibt Fehler in Prognosen zu"

Donnerstag, 30.04.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Schwedischer Chef-Epidemiologe gibt Fehler in Prognosen zu"

Abba... abba ... abba ... abba ... der schwedische Weg!

Ihr Vollspasten, da habt Ihr Euren "schwedischen Weg" - der ist ähnlich "erfolgreich" wie der "Thüringer Weg", von dem Euer großes Idol Höcke im Januar 2017 in seiner Brauhausrede schwadronierte.

Und ist es nicht komisch/lustig/zum Haare raufen - es sind so ziemlich deckungsgleich dieselben Vollpfosten, die sowohl im einen wie auch im anderen Fall drauf beharren, Recht zu behalten. Und dabei vollkommen auf dem Holzweg sind.

Die AfD von heute ist eine Farce - der hochgelobte schwedische Weg ebenso. Leider eine, die mit Toten einhergeht, die zu verhindern gewesen wären..

Martin Päutz:
Nachdem der "schwedische Sonderweg" mittlerweile in Flammen aufgegangen ist, rudert der Chef-Epidemiologe des Landes Anders Tegnell zurück und erklärt im TV das Virus sei "viel unvorhersehbarer gewesen als erwartet".

- weiterlesen - "Martin Päutz"

Bildquelle: Screenshot

Die große Für-dumm-Verkaufe (22 Millionen für Corona-Propaganda)
Covid, Demokratie, Rechtsstaat, Hundefutter

Donnerstag, 30.04.2020 - 22:00 Uhr - Stephan Paetow:

Der Marlboro-Mann aus der Werbung ist verboten, stattdessen reitet Merkel uns in den (leider nicht nur Sonnen-)Untergang – und dafür wird ordentlich Werbung gemacht. Längst verkaufen Propaganda-Agenturen all den Unsinn, den uns die Merkel-Regierung einbrockt, inkl. Corona-Maßnahmen – und wir dürfen auch noch selber dafür bezahlen.

Der Anfrage einer gewissen Doris Schröder (die vom Boris Pistorius?) an das Bundesgesundheitsministerium verdanken wir die Nachricht, dass die Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH für „geschätzte“ 22 Millionen (über vier Jahre verteilt und geschätzt, weil da kommt bestimmt noch was drauf) beauftragt wurde, um uns Jens Spahn und sein Tun als großartige Leistungen eines Überqualifizierten zu verkaufen. Das bestätigt das Spahn-Ministerium „mit freundlichen Grüßen“.

Seit Anfang April lässt sich Spahn all seine, sich häufig widersprechenden Weisheiten und Maßnahmen vom Agentur-„Orchester der Ideen“ (Eigenlob) aus Berlin orchestrieren. Das bedeutet, dass wieder einmal und nun auch in einer für die Existenz des Landes, wie wir es kannten, bedrohlichen Lage professionelle Sprücheklopper die Unfähigkeit des politischen Personals übertünchen.

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10,1 Millionen Kurzarbeiter

Donnerstag, 30.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bereits am 1. April schrieben wir mit Verweis auf die Finanzkrise 2009: „Zum Höhepunkt der Finanzkrise [2009] gab es lediglich 61.427 Kurzarbeits-Anzeigen mit 1,5 Millionen betroffenen Mitarbeitern. Auf heute hochgerechnet würde dies 11,3 Millionen Beschäftigte betreffen.“ Real sind es 10,1 Millionen Kurzarbeiter. Welcher Ökonom prognostiziert heute noch mit zehnprozentiger Genauigkeit?

- weiterlesen - "10,1 Millionen Kurzarbeiter"

"Die Volkspartei im Osten" - UPDATES

Donnerstag, 30.04.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Die Volkspartei im Osten"

Ey, wie blöde muss man sein, um sowas zu posten? Tickt der AfD Kreisverband LK Leipzig noch ganz sauber? Oder wurde jetzt die Endstufe des AfD Selbstzerstörungsmechanismus gezündet? Wer ist - NAMENTLICH! - für diese Scheisse verantwortlich?

Oder gibt's da vielleicht schon 'ne neue Partei auf dem Markt, mit der man das Antagonisten-Spielchen jetzt nochmal durchzieht? Weil doppelt hält besser? Unglaublich - auch weil es scheinbar überhaupt keine innerparteiliche Kontrolle oder Gegenrede gibt.

UPDATE: Donnerstag, 30.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Die Volkspartei im Osten"

War klar, das diese drei Nasen da ganz groß im Titel auftauchen. Schade eigentlich, dass diese "Volkspartei im Osten" dabei mitwirkt, das "deutsche Volk", für das man sich ja angeblich einsetzt, einfach per Covid abzuschaffen. Maske abreissen und es als "Widerstand" interpretieren, zu dämlich, simpelste Risikobewertungsmaßstäbe zu rallen und einfach mal auf Durchseuchung setzen. Mit allen heute noch völlig unbekannten Folgen. Ich hätte nie gedacht, dass es den Linken und "dem System" so einfach gemacht wird, diese "Patrioten" vorzuführen oder gar loszuwerden. Irre.

PS: Watt - nach weit über 1000 Totlach-Reaktionen, haben die das dann wohl doch gelöscht?? Nee Freunde, nicht mit mir!

UPDATE: Freitag, 01.05.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Hier nochmal das abstruseste AfD Posting ever - natürlich zu Covid-19.
Mit bestem Dank für´s Archivieren an Marek Möhling - afdlandkreisleipzig.de: "AfD Leipzig Kreisverband"

PS: Schon interessant, dass in einigen Kommentaren mein angeblicher "Hass" thematisiert wird, aber nicht das von mir angesprochene Zersetzungsthema - und das wird grade von den so stasierfahrenen Ossis schon seit Jahren geflissentlich ignoriert. Eigentlich waren meine Postings mal in Sorge vor der Zerstörung gedacht, aber die Zersetzer wurden von der Wagenburg verbissen verteidigt, jetzt wo die AfD längst zur Lachnummer verkommen ist, kann man natürlich nicht zugeben, dass man aufs falsche Pferd gesetzt hat und deshalb wird auch noch der größte Schwachsinn (wie dieses AfD Posting) verteidigt... mit Endsiegmentalität. Na denn.

"As filmed by an Indonesian doctor to show you this shocking video why Covid-19 is so deadly"

Donnerstag, 30.04.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ach ja, das Grippchen. Alles ganz normal.

facebook.com: "Rynnier Lim"

#AnaerobeBakterien

Donnerstag, 30.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nicht wieder gleich aufregen und mir unterstellen, ich sei "gekauft" worden oder ähnlichen Müll: Ich stell hier bloß ein paar Fragen auf meiner Wall. Who cares, cares, who doesn't care - p*ss off.

Wie kann man rausfinden, ob die Kawasaki-Kinder an (evtl unentdeckter) chronischer Mandelentzündung bzw. an einem Peritonsillarabszess litten?

Was, wenn in vielen Fällen gar nicht der Virenbefall die Ursache für schwerste Infektionen ist, sondern bereits vorhandene, von ihm "aktivierte" oder besser gesagt "gehijakte" anaerobe Bakterien?

Quellen
antimicrobe.org: "Anaerobic Gram-positive Non-sporeforming Rods and Anaerobic Gram-positive Cocci"
msdmanuals.com: "Überblick über Anaerobe Bakterien"

Was erklären kann, warum die Viruslast niedrig, der Lungenbefall durch anaerobe Bakterien (wie Prevotella bei Erwachsenen) jedoch sehr hoch sein kann.

Das wiederum könnte erklären, warum der Test bei einigen Kawasaki-Kindern negativ ist - weil die Viruslast niedrig ist. Und grade gestern twitterte Prof. Drosten, dass es bei der Viruslast keinen signifikanten Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen gibt:
"Christian Drosten"

Was, wenn das Virus die bei den betroffenen Kindern die (vorhandenen) anaeroben Bakterien benutzt, die z.B. in den Tonsillenfurchen sitzen?

Bei den Erwachsenen sieht das nach Prevotella aus:
"The immune response to Prevotella bacteria in chronic inflammatory disease"

Es könnte erklären, warum die Japaner früh auf ein Medikament zur Behandlung der chronischen Arthritis (ebenfalls oft durch Prevotella) setzten:
"Expansion of intestinal Prevotella copri correlates with enhanced susceptibility to arthritis"

Kann es sich bei Kindern und jungen Erwachsenen, die (noch) frei von Prevotella sind, dann möglicherweise um das Fusobacterium necrophorum handeln? Letzeres verursacht z.B. eine Krankheit namens Lemierre's Syndrome:

"Das Lemierre-Syndrom ist eine seltene Erkrankung junger Erwachsener, die in der Regel durch das anaerobe Bakterium Fusobacterium necrophorum und gelegentlich durch andere Fusobacterium-Arten (F. nucleatum, F. mortiferum und F. varium usw.) verursacht wird. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine oropharyngeale Infektion, die zu einer Entzündung der Vena jugularis interna (IJ) führt und bei positiven Blutkulturen, klinischem oder röntgenologischem Nachweis einer Thrombose der Vena jugularis interna und mindestens einem Metastasenherd zu einer septischen Thrombophlebitis führen kann. (...) In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Syndrom nur selten gemeldet, als Penicillin zur Behandlung von oropharyngealen Infektionen verschrieben wurde. Das Auftreten von antibiotikaresistenten Organismen führt jedoch zu einem Anstieg der Erkrankung. Wir haben die Literatur durchgesehen und stellen einen Fallbericht eines 30 Jahre alten Patienten vor, der sich mit einem peritonsillären Abszess vorstellte und rasch eine Proptose, eine laterale Rektusparese und dann einen verheerenden ischämischen Schlaganfall mit anschließendem Hirntod entwickelte."

Quelle
clinmedjournals.org: "Lemierre’s Syndrome: Case Report with Fatal CNS Complications"

Und kann es sein, dass bei den (wenigen) Autopsien die anaeroben Bakterien gar nicht entdeckt werden - weil sie, sobald der Körper geöffnet wird, mit Sauerstoff in Berührung kommen und absterben? Man zwar aerobe Bakterien findet und protokolliert und die anderen gar nicht nachweisen kann, weil man es versäumt, Kulturen anzulegen - die bis zu 10 Tage brauchen?

Quelle
academic.oup.com: "Summary of Autopsy Findings"

Was sagt denn Herr Prof. Püschel dazu? Hat er eigentlich diese Kulturen angelegt?

Geht man von diesem Zusammenspiel des Virus und anaeroben Bakterien aus, könnte es erklären, warum die Behandlung von Dr Didier Raoult aus Marseille sehr erfolgreich scheint:

Quellen
youtube.com: "Coronavirus : point d’actualité, présentation de l’Etat Major"
ft.com: "Marseille’s maverick chloroquine doctor becomes pandemic rock star"

Obwohl es bei seinem "Marseiller Protokoll" zwar medial hauptsächlich um das Chloroquine geht:
"Chloroquine and hydroxychloroquine as available weapons to fight COVID-19"

könnten nicht vielleicht grade die beiden anderen Komponenten des Protokolls den Ausschlag geben:
1) die sehr frühzeitige (!) Behandlung bzw. Medikamentengabe und
2) und das mitverabreichte Antibiotikum?

Das Marseille Protokoll sieht wohl folgendes vor (danke Christian Destree!):

"Hydroxycholorquine 200mg dreimal am Tag fuer 10 Tage plus Azithromyzin 250mg zweimal am Tag für 5 Tage."

Nur - geht man davon aus, dass der Hauptfeind vor allem die anaeroben Bakterien sind, sollte man dann nicht besser ein speziell auf diese Bakterien gerichtetes Antibiotikum wie z.B. Doxycyclin geben?

Quelle
fachinformation.srz.de: "Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels/SPC)"

Natürlich habe ich mir die Grundüberlegungen hierzu nicht selber ausgedacht, sondern folge seit meinem Text: "Welche Rolle spielt Prevotella bei Covid-19?" weiter denen, die unabhängig von einander diese Hypothese über die Rolle der anaeroben Bakterien aufgebracht haben. Ich habe das, was ich fand, versucht in Zusammenhang zu bringen mit den jetzt verstärkt beobachteten Diagnosen Kawasaki-Syndrom und Schlaganfall.

Ich halte es aber für sehr wichtig, diesem Ansatz weiter zu folgen - und ihn gegebenenfalls auch zu widerlegen - denn er verspricht die Lösung zur "Heilung" zu sein, deshalb finde ich es völlig unverständlich, dass medial bereits die Fake-News-Keule auf diese beiden klugen Köpfe einschlug - und zwar ohne Gegenthese. Vielleicht sollte man dort einmal feststellen, welchen Interessen die Verfasser solcher Artikel folgen?

Quelle
sciencesetavenir.fr: "Fake news: non, la bactérie Prevotella n'est pas responsable du Covid-19"

Wer sich selber ein Bild machen will, hier die Links zu den beiden klugen Köpfen:

1.) Sandeep Chakraborty
Ganz früh hatte er sich mit den Ärzten und Wissenschaftlern in Wuhan ausgetauscht:
"Emerging Microbes & Infections (2020)"

2.) Bio moon

OECD-Statistik: Deutschland besteuert extrem hoch und familienunfreundlich

Donnerstag, 30.04.2020 - 14:00 Uhr - Ferdinand Knauss

Deutschland ist Weltmeister geworden. Keiner der 36 Industriestaaten in der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) knöpft einem alleinstehenden Durchschnittsverdiener so viel Steuern und Abgaben ab wie der deutsche. Der langjährige Spitzenreiter Belgien ist damit entthront. Die Überschrift der Pressemitteilung zu der alljährlichen OECD-Studie „Taxing Wages“ – das interessanteste Produkt der Organisation – lautete in der deutschen Version „Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen in OECD-Ländern erneut gesunken“. Tja, im Schnitt der OECD, aber eben nicht so in Deutschland.

Die Überschrift der Pressemitteilung sollte möglicherweise die Nerven der deutschen Steuerzahler schonen. Die staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen sind in Deutschland bekanntlich besonders üppig – was in der öffentlichen Kommunikation der Bundesregierung (Olaf Scholz: „Darauf kann sich jede und jeder verlassen“) meist wie eine besondere Großzügigkeit herüberkommt. Dass am Ende nicht Scholz oder Altmaier irgendetwas erwirtschaftet haben, das sie nun großzügig verteilen, sondern die Steuerzahler direkt (indem sie Steuern zahlen) oder indirekt (indem sie für Schulden haften) zahlen, müssen diese sich immer wieder selbst ins Gedächtnis rufen.

Wer den deutschen Staat für besonders effizient oder sozial oder gerecht hält, der findet in den sehr gut aufbereiteten Online-Statistiken der OECD reichlich Gelegenheit, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Eine Vergleichszahl gibt es da in der OECD-Statistik, die eigentlich für jeden Sozial- und Steuerpolitiker gerade der SPD oder der Linken ein dauernder Stich ins links schlagende Herz sein sollte.

Die Zahl, die die OECD für die Länder berechnet, nennt sich „Steuerkeil“. Der misst die Differenz zwischen den Arbeitskosten des Arbeitgebers und dem Nettoverdienst, der dem Arbeitnehmer bleibt, also nach Abzug aller direkten Steuern und Abgaben und zuzüglich Vergünstigungen und Transfers.

Besonders interessant ist der Steuerkeil für Alleinerziehende mit zwei Kindern und einem Bruttoverdienst von 67 Prozent des nationalen Durchschnitts – also etwa einer verwitweten Krankenschwester mit zwei Kindern oder einem Busfahrer, dem die Frau davongelaufen ist und der nun sich und seine zwei Kinder durchbringen muss. Kurz: Menschen, für die Sozialdemokraten früher Politik gemacht haben.

- weiterlesen - "OECD-Statistik: Deutschland besteuert extrem hoch und familienunfreundlich"

Polen schiesst an Grenze

Donnerstag, 30.04.2020 - 12:00 Uhr - Bruck Kimmerle:

Bildquelle: Screenshot - "Bruck Kimmerle"

Tatjana Festerling:
Richtig so, jetzt kriegt die narzisstische Grenzenlosigkeit der Hybris-Deutschen endlich mal einen vor den Latz geknallt.

"Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus"

Donnerstag, 30.04.2020 - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Es gibt Neuigkeiten von Greta, sie ist jetzt Epidemiologie-Expertin!
Da keiner mehr übers Klima redet, hat sie umgeschult auf Coronavirus und macht natürlich gleich eine Kampagne draus.

Bildquelle: Screenshot - "Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus

"A Covid-infected attendee emerges from CES, a massive tech conference in January"

Mittwoch, 29.04.2020 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "A Covid-infected attendee emerges from CES, a massive tech conference in January"

Hochinteressante Geschichte, die auch erklärt, warum entgegen aller Erwartungen nicht San Francisco zum Covid-19 Hotspot wurde (Chinatown, Flugverkehr), sondern die Bay Area. Es sieht sehr danach aus, dass die internationale Elektronikmesse CES, die zwischen dem 7. und 10. Januar in Las Vegas stattfand, ein Brutkast- und Verteilerkasten für das Virus war. Mehr als 170.000 Menschen haben die Consumer Electronics Show besucht und man weiss heute, dass das Virus ebenfalls anwesend war.

Die Konferenz, ein bekanntes Plaudertreffen von Technologieführern aus der ganzen Welt, schuf das ideale Umfeld für die Ausbreitung des Virus, insbesondere weil hochinfektiöse Personen anwesend waren. Die Menschen drängten sich in Kongresssälen und Kasinos, tauschten Visitenkarten aus, schüttelten sich die Hand und knüpften enge Kontakte zu Teilnehmern aus Technologiezentren in den Vereinigten Staaten - hauptsächlich New York, Chicago, der Bay Area und Südkalifornien - und mindestens 63 anderen Ländern.

Mehr als 150 Unternehmen aus Santa Clara County, zu dem auch Silicon Valley gehört, stellten auf der CES aus. Auch chinesische Führungskräfte waren auf der Konferenz reichlich vertreten - ihre Unternehmen stellten etwa 25 Prozent der Firmen dar, etwas mehr als 100 Personen aus Wuhan, der Heimat des ersten registrierten Ausbruchs Ende 2019, nahmen nach Angaben der Konferenzorganisatoren teil.

Viele Konferenzteilnehmer erkrankten in den Tagen nach der CES, teilweise schwer. Twitter war voll mit Selfies von CES Teilnehmern, die über die schwerste Grippe ihres Lebens sprachen, in den Flughafen-Lounges wurde gehustet, wie auf der Lungenstation.

Aufgrund des Zeitpunkts, begannen einige der erkrankten Teilnehmer, schließlich in Frage zu stellen, ob die CES eine Super-Spreizveranstaltung sei. So wie es kurz darauf auch die Modewoche in Mailand wurde.

Wie klug ist im Nachhinein die Entscheidung der Veranstalter der Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zu bewerten, die am 12. Februar die Messe absagten - damals gab es in Spanien grade 2 Covid-19 Fälle und in Barcelona noch keinen.

Ein ganz normaler Tag in Absurdistan
Peter kommt, das Ende ist nah

Mittwoch, 29.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Der Tag der Abrechnung naht. Altmaier hat schon erste, grausame Zahlen. Die Juxtiz hält den Laden am Laufen, und wir haben eine maskenmäßige didaktische Anregung für den demnächst wieder aufgenommenen Geschichtsunterricht.

(...)

+++ Eva „Juchhuu“ Högl* wird neue Wehrbeauftragte des Bundestages?

(...)

+++ Der Deutsche und die Maske

(...)

+++ Die Juxtiz - Worum die sich, ohne zu klagen (kleiner Scherz), alles kümmern muss!

- weiterlesen - "Ein ganz normaler Tag in Absurdistan - Peter kommt, das Ende ist nah"

#Lockerungsgeschrei

Mittwoch, 29.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Netzfund (die Autorin ist mir bekannt & möchte anonym bleiben)

"Diese Euthanasie-Diskussionen, die Schäuble, Palmer und andere (zum Entzücken vieler AfDler und auch vieler Nicht-AfDler und zu meinem Entsetzen) losgetreten haben, machen mich wirklich fertig.

Sie verstören mich, sie lähmen mich. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Covid-19 lähmt mich nicht, diese Diskussionen nach ein paar Wochen lächerlichen Shutdown schon.

Ich weiß derzeit nicht mehr, wieso ich mich überhaupt noch gegen eine Islamisierung oder gegen irgendwas zur Wehr setzen sollte. Ist doch eh alles im Ar.sch hier. Wo soll man denn noch anfangen, dieses Land zu retten? Das ist doch sinnlos.

Und überhaupt: wozu?

Langsam fallen mir keine Gründe mehr ein.

Wenn man aus Hass und Wut Energie gewinnen könnte, dann würde ich ein halbes Kraftwerk ersetzen und trotzdem fühle ich mich zunehmend kraftlos.

Ich bin ja wirtschaftlich eigentlich zuversichtlich. Natürlich wird nach der Krise ein gewaltiger Aufschwung kommen. Aber ist das Grund genug, um nicht einfach hinzuwerfen?

Mir fehlt momentan die gesellschaftliche Perspektive.

Wenn wir jetzt tatsächlich anfangen, darüber zu diskutieren, ob man den Erstickungstod von Alten und Risikopatienten und ein bisschen Beiwerk (also junge und gesunde Menschen, die Covid-19 nicht überleben) in Kauf nehmen soll: was will man dann eigentlich noch hier? Wieso sollte ich mithelfen, sowas (!) wieder mitaufzubauen?

Ich gerate immer mehr in eine totale Verweigerungshaltung.

Langsam kann ich Eremiten verstehen. Es ist nicht richtig, was hier läuft, es ist vielmehr in jeglicher Hinsicht falsch und verlogen.

Will ich Teil einer Wirtschaft sein, die mich als Mensch in dieser brutalen Form missachtet? Ich kann nur sagen - je lauter das Lockerungsgeschrei ertönt, desto weniger Lust habe ich überhaupt noch auf Konsum, der nicht unbedingt nötig ist.

Will ich ein Restaurant besuchen, das auf mein Leben pfeift, sondern mich als Brieftasche auf zwei Beinen sieht?

Will ich zum Friseur gehen, der es bejaht, alte Menschen dauerhaft einzusperren, nur um selbst schnell wieder öffnen zu können?

Will ich Teil einer Maschinerie sein, in der der Tod eines Walter Lübcke soviel mehr zählt, als der Tod von Hundertausenden? Ich bin mir sicher, dass Schäuble über Lübcke nicht sagen würde, dass wir doch alle mal sterben müssen oder ein Palmer, dass Lübcke einen derart ungesunden Eindruck vermittelte, dass der eh kein halbes Jahr mehr gelebt hätte, bevor ihn ein Herzinfarkt aus dem Leben gekickt hätte.

Ich habe mich noch nie so fremd im eigenen Land gefühlt und das liegt nicht an den vielen Migranten (auch, aber nicht nur).

Als wäre man von Aliens umgeben. Ich habe keine Lust, den Gewinn dieser Aliens zu mehren, ich habe Lust dazu, Sand ins Getriebe zu schütten, wo ich nur kann. Passiv statt aktiv sein. Nicht mehr mitspielen. Wie ich es schon als Kind tat, wenn die anderen Kinder während des Spiels neue Regeln erfanden und es mir irgendwann zu blöd wurde."

Staatspleite durch Staatsdiener

Mittwoch, 29.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Gerade in den USA steht ein Bundesstaat kurz vor seiner Pleite. Nicht durch die derzeitige Krise. Sondern, weil der Staat Illinois alleine $14 Mrd. pro Jahr für seine Staats-Angestellten zahlen muss, die jenseits von $100.000 verdienen. Luxus-Gehälter im Staatsdienst ist nicht nur ein Problem der europäischen Sozialstaaten mit ganz viel Staatseinfluss: Nein, selbst das Kernland des Kapitalismus wird immer mehr zu einer Behörde.

- weiterlesen - "Staatspleite durch Staatsdiener"

... und es wird fröhlich weitergemerkelt
Corona, Ramadan, Klima

Dienstag, 28.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Das Maßnahmen-Wirrwarr verdeutlicht: Es geht schon lange nicht mehr um Corona, es geht darum, wer auf Merkel folgen soll. Soll es der Armin sein, der spät auf das Virus reagierte und nun für schnelle Lockerungen eintritt? Oder soll es Söder sein, der sich als knallharter Macher verkaufte, aber dabei nicht den Exit bedachte, wenn die Leute so langsam merken, dass die Maßnahmen kaum Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus haben?

Die Merkel-Presse wechselte ins Söder-Lager (vielleicht weil das Team Laschet eine PR-Firma engagierte, mit der manche Pressevertreter noch eine Rechnung offen haben).

(...)

+++ Kleiner Beleg für den täglich verbreiteten Nonsens:

(...)

+++ Bestens integriert sind die Araber-Clans in die Berliner Merkelgesellschaft.

(...)

+++ Lady Gaga ist schon wieder beim Klimapaket 2030, als wäre wirtschaftlich überhaupt nichts passiert und als ob das dicke Ende nicht erst käme.

(...)

Der Ramadaner und die Extrawurst...

"New Zealand comes out of lockdown… and heads straight to McDonald's!"

Dienstag, 28.04.2020 - 21:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquellen: Screenshots - "New Zealand comes out of lockdown… and heads straight to McDonald's!"

Neuseeland kommt aus dem Lockdown... und fährt direkt zu McDonald's! Hunderte von Big Mac-Fans standen seit Mitternacht Schlange, um endlich wieder Sch**sse fressen zu können. DAS sind Prioritäten...

"Coronavirus: Anwältin Beate Bahner will gegen Verordnung klagen - Ermittlungen gegen Anhänger"

Dienstag, 28.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquellen: Screenshots - "Haio Forler"

Ooooorrrrnöööö.... ey, jetzt gehen den Gripplingen auch noch die Lichtgestalten flöten! Ist Wodarg der nächste?

Die hochheilige und überall zitierte Rechtsanwältin, gegen die man nicht mal ein winziges Tönchen sagen geschweige denn fragen durfte, z.B. ob sie noch alle Latten am Zaun hat, also diese heroische Ikone der Widerstandsbewegung gegen den "Corona-Faschismus" will nix mehr mit den "beschissenen Corona-Leugnern" zu tun haben. IMAGINE MY SHOCK! 😂

Komisch, ich hatte das gar nicht mitbekommen - vorher, als die Tante gegen die "Corona-Tyrannei" klagen wollte, überschlug sich die Truther- und "Wahrheits"-Szene förmlich, seit sie am 17. April die Kehrtwende hinlegte, ruht der See still ... auffällig still - man würde das peinliche Kapitel wohl gern aus der FB-Bio streichen, wa?

heidelberg24.de: "Coronavirus: Anwältin Beate Bahner will gegen Verordnung klagen - Ermittlungen gegen Anhänger"

Kommentar von Haio Forler:
Beate Bahner, knüppelharte Patriotin mit Hang zur weißen Drill-Jacke in geschlossenen Räumen, wendet sich gegen ihre sogenannten Anhänger und gegen die "Corona-Leugner" .
Jungs ich glaube die geht euch von der Fahne 😂😂😜👍 warum auch habt ihr auf's falsche Pferd gesetzt ?

Bizarre Koalitionen

Dienstag, 28.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Schweden galt lange Zeit für viele libertäre und auf ihre Freiheiten bedachten Menschen als ein abschreckendes Beispiel. Man denke nur an Einkommensteuer-Sätze, die bis an die hundert Prozent Grenze reichten. Oder an die Bargeld-Abschaffung. Ganz abgesehen vom schwedischen Volksheim, bei dem der Staat tief in das Leben seiner Bürger eindringt. Aber die Covid-19 Krise hat hier zur einer 180 Gradwende geführt. Plötzlich wollen alle glühende Verfechter und Verteidiger des schwedischen Modells sein, das für praktizierte Freiheiten stehen soll.

- weiterlesen - "Bizarre Koalitionen"

"Scientists linked to COVID probe studied live bats in"

Dienstag, 28.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Scientists linked to COVID probe studied live bats in"

BREAKING: The Trump Administration has suspended all US funding to the Wuhan Institute of Virology.

Und was diese beiden Forscher wohl wissen? Sie standen bei den Oppositionellen in China schon sehr früh im Fokus. Hat den Rest der Welt damals nicht gekümmert, man posaunte im Brustton der Überzeugung raus, das Virus stamme vom Wetmarket. Den die Chinesen allerdings längst geschlossen hatten, ohne Tierproben zu nehmen...

"Ansteckungsrate steigt wieder"

Dienstag, 28.04.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Andre Schmidt"

Die Weltordnung ist bereits in ein großes Versuchslabor zerfallen. Das Unangenehme ist natürlich nun die unmittelbare, direkte Vergleichbarkeit der Kompetenz der politischen Führungen. Die Bürger einiger Länder werden damit rechnen müssen, dass noch etliche Verdrängungs- und Vertuschungsmaßnahmen folgen werden, um das Versagen zu verschleiern und Verantwortung zu diffundieren.

In Deutschland, das in der Weltrangliste konstant auf Platz 5 (!) steht, ist es erstaunlicherweise eher umgekehrt, hier erlauben sich die sogenannten Oppositionellen und mit ihr Kleinstparteien, derzeit Diskussionen und Demonstrationen GEGEN das einzige Mittel, das uns zur Zeit überhaupt zur Verfügung steht: soziale Distanz. Die, die sonst "wir sind das Volk" rufen, fordern die Durchseuchung des Volkes mit völlig ungewissem Ausgang und die, die "das Wohl des deutschen Volkes" sonst nicht kratzt, entscheiden auf einmal einigermaßen verantwortungsbewusst. Zu spät, aber immerhin.

Ich habe das Gefühl, auch unter den Protestlingen wird es später so einige geben, die ihre Simplifizierungen im Nachhinein gern ungesagt und geschrieben hätten. Wir werden sehen.

"Covid-19 Lockdown Protester"

Dienstag, 28.04.2020 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: facebook

Feine Sache. Gripplinge und diese Leute, die wegen der Maskenpflicht gegen den "Corona-Faschismus" demonstrieren, werden so'n Grippchen ja wohl locker wegstecken, da braucht's keine ärztliche Behandlung in Sachen Covid-19. Nur dazu sollte man dann bitte auch schriftlich stehen - so viel Fairness nach all dem Grippe-Geschrei muss sein.

"Görlitzer Kaufhausbesitzer: Immunisierungstest gelungen"

Dienstag, 28.04.2020 - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Görlitzer Kaufhausbesitzer: Immunisierungstest gelungen"

Der streitbare und kluge Professor Winfried Stöcker! Er hat in seinem Labor einen interessanten Ansatz entwickelt. Ob es sich tatsächlich um eine dauerhafte Immunisierung handelt oder nur dazu dienen könnte, das Zeitfenster zu erweitern, bis man eine medikamentöse Behandlung oder Prophylaxe findet, wird sich sicher schnell rausstellen.

"Corona-Folgen für die Wirtschaft - Nackte Zahlen, blanker Horror"

Dienstag, 28.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Corona-Folgen für die Wirtschaft - Nackte Zahlen, blanker Horror"

Unsere Schlichtlinge, die immer noch an die Corona-Grippen oder noch schlimmer, an eine false flag glauben, schnallen ja einfach nicht, das das Virus das Problem ist und nicht der Lockdown.

In den USA beginnen grade die Versorgungsketten von Schweinefleisch zusammenzubrechen, weil Tausende in den verarbeitenden Werken positiv auf Covid-19 getestet wurden bzw. schon erkrankt sind. In einer Welt ohne Lockdowns, in der sich das Virus ungebremst und rasent schnell verbreiten kann, wird es logischerweise zum totalen Zusammenbruch von Wirtschaft und Lieferketten kommen. In kürzester Zeit werden die Angestellten und Mitarbeiter verseucht sein und erkranken, dann ist eine Aufrechterhaltung des Betriebs nicht mehr möglich.

Und natürlich nimmt bei einer Durchseuchung auch die Nachfrage extrem ab: die Gesunden beschränken sich auf notwendigste Einkäufe und Kranke essen wenig.

Deshalb wären SEHR FRÜHZEITIGE Betriebsschließungen der richtige Weg gewesen und übrigens auch billiger, als das Abstottern von Lockerung zu Lockerung bis sie eh zusammenkrachen.

"Umfrage - Breite Mehrheit befürwortet die Maskenpflicht"

Dienstag, 28.04.2020 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Umfrage - Breite Mehrheit befürwortet die Maskenpflicht"

Na immerhin etwas - die Mehrheit der Deutschen denkt noch nach, trotz des lautstarken Geschreis der Corona-Faschismus-Oppositionellen.

"Fast neun von zehn Bundesbürgern (88 Prozent) befürworten die wegen der Corona-Pandemie eingeführte Maskenpflicht im öffentlichen Raum. 56 Prozent sind für eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen wie Verkehrsmitteln, Geschäften oder am Arbeitsplatz. Und 32 Prozent fordern sogar eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Nur 11 Prozent lehnen eine Maskenpflicht generell ab."

"Promi-Gastronom hielt Corona für eine Grippe – tot!"

Dienstag, 28.04.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Promi-Gastronom hielt Corona für eine Grippe – tot!"

Bei den Gripplingen stellt sich Schwund ein. Aber der Promi-Gastronom ist natürlich 100 Pro nicht AN Corona, sondern nur MIT Corona gestorben, also alles halb so schlimm. R.I.P.

Professor Drosten und die Schwarzwaldklinik
plus: „Bild“ erkennt Merkels Starrsinn

Montag, 27.04.2020 - 21:45 Uhr - Stephan Paetow:

Das hat er jetzt davon, der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. Gestern noch ein anerkannter Wissenschaftler, der sich auch mal irren kann (wie bei der Schweinegrippe, die er damals für mindestens so gefährlich erachtete wie nun Corona) – heute schon für den Staatsfunk der perfekte Ersatz für ihren verblichenen Professor Brinkmann von der Schwarzwaldklinik.

(...)

Denn längst ist der Virologe vereinnahmt als Merkels Drosten, auch wenn die Kanzlerin ihn nach Gutdünken interpretiert.

(...)

Die Merkelianer erdrücken den Professor mit Lobgesängen und Lorbeerkränzen.

(...)

Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Professor Christian Drosten nun endgültig aufgenommen ist in den Kreis systemrelevanter TV-Schwätzer, und er – unbesehen seiner fachlichen Meriten – für alle Zeiten neben den Sascha Lobos, Jakob Augsteins und Professor Quaks der Republik das Merkelsche Narrativ der Alternativlosigkeit als Super-Spreader verbreiten muss.

(...)

Spät am Abend, wenn die meisten Leser schlafen gehen, am Sonntag um 22.24 Uhr, veröffentlichte Bild-Chef Julian Reichelt einen Kommentar mit der Zeile über einem Merkel-Bild: „Schluss mit Starrsinn in der Corona-Politik.“

(...)

Eine Kommentar-Taube macht noch keinen Sommer. Aber vielleicht ahnt Reichelt, dass wenn in drei, vier Jahren, „viele Restaurants für immer geschlossen haben, aber die Suppenküchen geöffnet sind“ (Reichelts düsteres Zukunftsbild), seine Leser auch kein Geld mehr für Bild haben dürften.

- weiterlesen - "Professor Drosten und die Schwarzwaldklinik - plus: „Bild“ erkennt Merkels Starrsinn"

"Schweden wählt in Corona-Krise Sonderweg - die Wirtschaft bricht trotzdem ein"

Montag, 27.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Schweden wählt in Corona-Krise Sonderweg - die Wirtschaft bricht trotzdem ein"

Oho, der von den extremistischen Gripplingen so hoch gelobte "schwedische Weg" reitet die schwedische Wirtschaft jetzt doch in die Schei**e?! Nein, das kann doch gar nicht sein!

"Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern verzichtet Schweden auf großflächige Schließungen zur Eindämmung des Corona-Ausbruchs. Die Wirtschaft leidet trotzdem massiv - während die Todesrate zu den höchsten der Welt zählt."

Könnte mir bitte nochmal jemand erklären, dass nur dieser schwedische Weg der beste ist? Dass es vorbildlich sei, keine "Corona-Diktatur" mit Maskenzwang zu errichten und dafür die eigenen Landsleute zu verseuchen? Mit einem unbekannten, hochgefährlichen Virus, um auf eine voraussichtlich nie eintretende Herdenimmunität zu hoffen?

Man könnte, während man so erklärt und hofft, noch ein kleines Schamanen-Regentänzchen dazu machen - vielleicht hilft das ja noch viel, viel besser?

Sozialstaat ohne Wirtschaftsleistung

Montag, 27.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Sozialstaat ist eine Illusion – ebenso wie eine im Kern gesunde Wirtschaft, die außer Bestandskosten nichts produziert. Denn beide erbringen keine Leistung. Sie konsumieren nur das, was derzeit noch nicht einmal hergestellt oder geleistet werden kann. Eine Volkswirtschaft ist ein dynamischer Prozess, wo nicht erbrachte Leistung weder durch den Staat noch durch Finanz-Reserven ausgeglichen werden können.

- weiterlesen - "Sozialstaat ohne Wirtschaftsleistung"

"Antonow 225 mit Schutzmasken aus China in Leipzig gelandet" - UPDATE

Montag, 27.04.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Antonow 225 mit Schutzmasken aus China in Leipzig gelandet"

Nach dem Aufzug-Gate von Bouvier und Spahn letzte Woche, dem Besuch von Laschet im Temporären-KH ohne seine Maske auch über die Nase gezogen zu haben, waren es heute AKK und ihr Gefolge bei der Übergabe von 10 Mio. Schutzmasken ohne selbst eine zu tragen. Sobald die Systemjournalie in Sichtweite ist wird losgelispelt, anstatt eine Kiste zu öffnen und demonstrativ eine Maske aufzusetzen. Die schon kriminelle Inkompetenz deutscher Politdarsteller wurde somit heute wieder mal deutlich zur Schau gestellt.

UPDATE: Montag, 27.04.2020 - 22:00 Uhr - Roger Letsch:

Maskenfreies Gruppenkuscheln mit AKK beim Fototermin mit ukrainischem Transportflugzeug, das Masken aus China nach Deutschland brachte. Das ist ja nicht die Bundeswehr – das ist multiples Organversagen.

n-tv.de: "Pressetermin mit AKK zu Masken-Lieferung mutiert zu Corona-Party"

"Rasch raus aus dem Corona-Lockdown"

Montag, 27.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Rasch raus aus dem Corona-Lockdown"

Mensch, sagt's doch nicht so verschlüsselt in Form eines Wunschkataloges, verdammt noch mal, sagt direkt, was Ihr wollt:

1. Alte und Hochrisikogruppen (welche sind'n das aktuell eigentlich?) sollen vom Rest der Bevölkerung getrennt und weggeschlossen werden. Um sie zu "schützen" (wie nett formuliert!) sollen sie in eine ja wohl zeitlich unbegrenzte Quarantäne gehen und um die Kosten niedrig zu halten, wird es auf so eine Art Seuchen-Quarantänelager oder meinetwegen nennen wir es "Zentren" hinauslaufen. Für die, die in ihren Wohnungen hocken bleiben, wird es bestimmt ganz tolle, nachhaltige und klimaneutrale Lieferserviceangebote geben. Einfach toll, toll, toll!

2. Die übrige Bevölkerung soll gefälligst wieder arbeiten gehen, sich dabei schön gegenseitig anstecken und durchseuchen lassen. Auch Verseuchte können schließlich genug erwirtschaften, um all die hungrigen Mäuler zu stopfen, die man sich in den letzten Jahrzehnten so herangezüchtet und eingeladen hat.

Und jetzt kommt das Beste, nämlich die "Querfront", die diese "Strategie" unterstützt: Die reicht von Roger Köppel, Markus Krall, Stefan Homberg über KenFM, Oliver Janich, Heiko Schrang, Wissensmanufaktur, NPD, AfD, Armin Laschet, Pegida, Ignaz Bearth bis hin zu den harten Linken wie Julie Zeh und Julian Nida-Rümelin, die natürlich fürchten, dass die Finanztöpfe ihrer Schutztruppen austrocknen könnten.

Ganz nebenbei erleben wir hier, dass ein Weltmeisterland wie Deutschland, dass wirklich keine Gelegenheit versäumt, sich selber auf die Schultern zu klopfen, angesichts eines Virus einfach kapituliert. Deutschland hat den Kampf GEGEN das Virus nicht einmal aufgenommen, sondern wedelt gleich mit der weißen Flagge, natürlich nicht, ohne das totale Versagen wie üblich mit hübschen Worten realitätsverzerrend und vertuschend als "Schutzmaßnahme" zu deklarieren.

Und sich durch Demonstrationen und markige Sprüche wie "Corona-Diktatur" oder "Corona-Faschismus" gleich wieder narzisstisch selbst als Widerstands- und Freiheitskämpfer zu erhöhen.

Von außen betrachtet - und ja, die Bilder gehen um die Welt - sieht das aus wie im durchgeknallten Affenstall. Soll sich bloss später keiner wundern, wenn er, sie oder es in Zukunft nirgendwo mehr willkommen sein wird, weil sich andere Länder den viralen Siff von Kapitulierenden nicht einschleppen lassen wollen.

Aber ach... ich vergaß ja, is ja bloß 'n Grippchen. Oder ein Hoax, man ist sich in Truther-Fachkreisen noch nicht ganz einig.

"Wenn Leute mit mir über Risiko reden wollen, dann spreche ich als erstes von einer Epidemie"

Montag, 27.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Nassim Taleb: Keynote Address, 2015 Fletcher Conference on Managing Political Risk"

Nassim Nicholas Taleb, 2015 auf einer Konferenz zum Thema "Managing Political Risk". Hätte mal besser jemand zugehört.
Just for the record.

Gefunden bei: "Smiljana Skiba"

"How Latvia has led the world against coronavirus pandemic" - UPDATE

Sonntag, 26.04.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "How Latvia has led the world against coronavirus pandemic"

Jetzt was Positives: Mit Zusammenhalt, gesunder Identität und Nationalbewusstsein zeigen grade die kleinen Länder in Osteuropa den großen, entwurzelten, narzisstischen Hybris-Gesellschaften im Westen wie man eine Pandemie im eigenen Land sehr wohl eindämmen und kontrollieren kann: 812 Infizierte und nur 12 Tote in Lettland!

Und zwar sogar ohne Lockdown! Das Geheimnis: Sehr frühes, beherztes Seuchenmanagement. Während die Deutschen noch über Grippe schwatzen, hat die lettische Regierung zwei Wochen nach der ersten Infektion (29. Feb) am 12. März den Notstand ausgerufen und zwei Tage später die Landesgrenzen geschlossen. Als Vorbild für das Krisenmanagement dienten Süd-Korea, Singapur, Hongkong.

Die Letten mögen sich eben, da wäre nie jemand auf die Idee gekommen, das eigene Volk mit einem gefährlichen, nahezu unbekannten Virus zu durchseuchen! Solche absurden Ideen gedeihen wohl nur in Gesellschaften voller Selbsthass.

UPDATE: Sonntag, 26.04.2020 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Das Beispiel Lettland zeigt, dass es ja ohne kompletten Lockdown gehen kann, wenn die Bevölkerung diszipliniert ist. Und das ist sie nur, wenn sie weiss, was auf dem Spiel steht, wenn es ein gesundes Nationalbewusstsein und ein homogenes, identitäres Bewusstsein gibt. Das kann man für Deutschland jedoch getrost vergessen - dieses in sich tief zerstrittene "Volk" zieht nicht mal angesichts einer Bedrohung durch eine Pandemie an einem Strang.

lrt.lt: "Dispatch from Riga. Latvia tackles Covid-19 without hard lockdown or closing bars"

Kommentar von Christine Schröter:

Was will man erwarten von einer Gesellschaft die sich widerspruchslos spalten lies - einer vom Narzissmus geprägten Menschenschar die für Fremde auf die Straße gehen die eigenen Großeltern als Umweltsau bezeichnen - ganz abgesehen von Hilfen und Besuchen - ein Miteinander gibt es schon seit Anfang der Neunziger kaum noch - mit steigender Tendenz - allerdings die Bevölkerung lebt das, was vorgelebt wird -- der Fisch stinkt vom Kopf

"Faschismusvorwurf: AfD-Fraktion wirft Pressesprecher raus"

Sonntag, 26.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Faschismusvorwurf: AfD-Fraktion wirft Pressesprecher raus"

Die schneidigen U-Boote werden in der AfD wohl nicht mehr gebraucht, wa? Der FDP-Lüth ist jedenfalls jetzt raus.

Die AfD hat sich - opportunistisch wie immer - in Sachen Covid-19 auf die dümmste aller Seiten geschlagen: Auf die, in der Compact, die "Wissensmanufaktur" und KenFM zu ihren Jüngern sprechen und in der sich Reichsbürger, Impfgegner, Chlorbleiche-Verabreicher und "Corona-is-ne-False-flag"-Truther tummeln und ein simples, gemeinsames Feindbild pflegen - Bill Gates, the devil himself. Fehlen eigentlich nur noch die Flacherdler und die Mittelerdler mit den Reichsflugscheiben.

Wie die vaterländische National-Romantik des Herrn Höcke und seines angeblich patriotischen AfD-Geflügels mit dem Experiment der Durchseuchung des deutschen Volkes zusammenpasst, hab' ich auch noch nicht gerallt. Wieso will man durch Widerstand gegen eine angebliche "Corona-Diktatur" sein geliebtes Volk verseuchen lassen? Kann es sein, dass es in dem Lager ein paar logische Brüche gibt?

Kann es sein, dass sich die AfD durch die Covid-19-Krise selber so dermaßen ins Abseits versetzt hat, dass man seine Leute getrost abziehen kann? Das macht man ja gerne, indem man sie mit Hakenkreuzen, Hitler-Devotionalien und Faschismus in Verbindung bringt, z.B. in Whatsapp-Gruppenchats, die dann zufällig veröffentlicht werden.

Übrigens hat Frauke Petry ihre Zusammenarbeit mit diesem dubiosen FDP-Mann bereits 2016 beendet. Es wäre interessant zu erfahren, in wie weit er die Spaltungen im Bundesvorstand mitbefeuert hat.

Weitere Quelle
opposition24.com: "Soll sich selbst als Faschist bezeichnet haben – AfD schmeisst Pressesprecher Lüth raus"

Wer es noch nicht kennt, bitte Martin Motl lesen!

Sonntag, 26.04.2020 - 19:45 Uhr - Tatjana Festerling:

"Deshalb kann man zu Beginn einer Epidemie im Grunde gar nicht früh und konsequent genug agieren. Die ersten Ansteckungen türmen eine Infektionswelle auf, von der man weder Höhe noch Breite kennt. Man weiß nur, dass die Infektionswelle mit geometrischer Geschwindigkeit wächst, mehrere Wochen lang durch das Land rauscht und im Schlepptau eine Patientenwelle hinter sich herzieht, die dann auf die Krankenhäuser zurollt. Ob dort letzten Endes die Dämme halten, kann man unmöglich wissen zu dem Zeitpunkt, an dem die maßgeblichen Entscheidungen gefällt werden müssen. Das zeigt sich frühestens 6 Wochen später."

Bildquelle: Screenshot - "Martin Motl"

Auszug:
Mit solchen schicken Diagrammen inkl. Analysen und Erläuterungen versorgt Euch täglich Prof. Tavan auf Facebook; schaut mal rein bei ihm.

In Grafik 1 sieht man, wie die Reproduktionszahl R(t) (wie viele Menschen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt) durch Schulschließungen von ungefähr 3,5 auf gut 2 heruntergebracht und später durch Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen weiter Richtung 1 gedrückt wurde. Kekulé, der schon früh empfohlen hatte, die Schulen nach den Winterferien gar nicht erst wieder aufzumachen, darf sich bestätigt fühlen.

Die Betrachtung der Virusträger- und Neuinfektionszahlen ergibt dieselbe Großwetterlage.

- weiterlesen - "Martin Motl"

"Coronavirus live news"

Sonntag, 26.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Coronavirus live news"

Wisst Ihr was? Ihr könnt Euch Euer Schweden sonstwohin stopfen! Und hört auf, mir diese bewusst verfälschten Schweden-Grafiken zu schicken. Oder diesen idiotischen Rechthaber-Artikel "Schweden: Epidemie geht ohne Lockdown zu Ende" aus irgendeiner niederösterreichischen Online-Gazette. Bullshit!

Im Jahr 2018 betrug die Bevölkerungsdichte in Schweden rund 25 Einwohner pro Quadratkilometer. In Deutschland liegt sie bei 237 Einwohnern je km², in Italien bei 205 Einwohnern. Häääää... fällt irgend jemandem was auf? Und dass ein so wenig besiedeltes Land dann Platz 21 auf der Weltrangliste einnimmt, wird gefeiert? "Einfach mal drüber nachdenken" - war wohl nix, was?

Die ganze aufgeblasene, herablassend-triumphale Schweden-Argumentation fällt in sich zusammen, was übrig bleibt, ist ein peinlicher Witz! In Schweden gibt es 18.177 bestätigte Fälle von COVID-19 mit 2.192 Todesfällen. Die Nachbarländer Norwegen und Dänemark, die viel strengere Maßnahmen ergriffen haben, haben nur einen Bruchteil dieser Zahlen. Schwedens Todesrate liegt bei fast 200 pro Million Menschen, verglichen mit 31 im benachbarten Finnland und 36 in Norwegen. Und das wollen uns die Gripplinge als erfolgreiche Covid-19-Strategie verkaufen? Ihr habt sie doch nicht mehr alle!

Inzwischen hört man aus Schweden selber ganz andere Töne, hier die stellvertretende Premierministerin Isabella Lövin, die gerade der BBC ein interessantes Interview gegeben hat in dem sie u.a. einräumte, "dass Schweden ein "großes Problem" mit seiner Strategie zum Schutz der älteren Menschen habe und dass dies "etwas sei, von dem wir lernen". Und weiter: "Lövin sagte, es bestehe die Befürchtung, dass die Auferlegung strikter Beschränkungen nach hinten losgehen könnte, was zu einer Ermüdung beim Einsperren führen und die Menschen dazu veranlassen könnte, Maßnahmen zu missachten, die "wir für eine sehr lange Zeit in Kraft bleiben müssen - bis wir einen Impfstoff haben oder bis wir wissen, wie diese Pandemie enden wird". (...) Auf die Frage, ob Schweden eine Strategie der "Herdenimmunität" verfolge - einer Bevölkerung zu erlauben, eine Immunität gegen das Virus aufzubauen, indem man es sich verbreiten lässt - sagte Lövin, dass dies nicht das Ziel sei: "Das ist nicht die Strategie ... Die Strategie besteht darin zu versuchen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Todesfälle und die Krankheit in der Bevölkerung zu begrenzen. Die Experten sagen uns, dass sie nicht einmal zu 100% wissen, wann die Immunität bei einer einzelnen Person erreicht ist."

Ach nee!?

Bildquelle: Screenshot - "Coronavirus live news"

"Young and middle-aged people, barely sick with covid-19, are dying of strokes"

Sonntag, 26.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Young and middle-aged people, barely sick with covid-19, are dying of strokes"

Tse, tse, tse, ein harmloses Grippchen, das Schlaganfälle bei jungen Menschen verursacht. Ist völlig normal, nicht wahr? Irgendjemand muss dem Virus mal klar machen, dass es sich gefälligst an den Wahrheitshorizont der Gripplinge halten soll.

Aus der Washington Post übersetzt:

++++

Gesunde Menschen in ihren 30er und 40er Jahren, die kaum an COVID-19 erkrankt sind, sterben an Schlaganfällen

Thomas Oxley hatte nicht einmal Bereitschaftsdienst, als er den Ruf erhielt, ins Mount Sinai Beth Israel Hospital in Manhattan zu kommen. Es gab nicht genügend Ärzte, um alle Schlaganfall-Notfallpatienten zu behandeln, und er wurde im Operationssaal gebraucht.

Die Krankenakte des Patienten erschien auf den ersten Blick unscheinbar. Er war männlich, ohne Medikamente, ohne Vorgeschichte chronischer Erkrankungen. Es ging ihm gut, er hing während der Abriegelung zu Hause herum wie der Rest der Amerikaner, als er plötzlich Schwierigkeiten hatte, zu sprechen und die rechte Körperhälfte zu bewegen. Die Bildgebung zeigte eine große Blockade auf der linken Seite seines Kopfes.

Oxley keuchte, als er das Alter und den Covid-19-Status des Patienten erreichte: 44, positiv.

Der Mann gehörte zu mehreren Schlaganfallpatienten im Alter von 30 bis 40 Jahren, die alle mit dem Virus infiziert waren. Das mittlere Alter für diese Art von schwerem Schlaganfall liegt bei 74 Jahren.

Als Oxley, ein interventioneller Neurologe, mit dem Verfahren zur Entfernung des Gerinnsels begann, beobachtete er etwas, was er noch nie zuvor gesehen hatte. Auf den Monitoren zeigt sich das Gehirn typischerweise als ein Gewirr schwarzer Schnörkel - "wie eine Dose Spaghetti", sagte er -, die eine Karte der Blutgefässe darstellen. Ein Gerinnsel zeigt sich als leerer Fleck. Als er das Gerinnsel mit einem nadelähnlichen Gerät herauszog, sah er in Echtzeit, wie sich um das Gerinnsel herum neue Gerinnsel bildeten.

"Das ist verrückt", erinnert er sich, wie er seinem Chef sagte.

Berichte über Schlaganfälle in der Jugend und im mittleren Alter - nicht nur am Berg Sinai, sondern in vielen anderen Krankenhäusern in schwer betroffenen Gemeinden - sind die jüngste Wendung in unserem sich entwickelnden Verständnis der Geheimnisse von Covid-19. Auch wenn das Virus weltweit fast 2,8 Millionen Menschen infiziert und bis Freitag 195.000 Menschen getötet hat, entziehen sich Ursprung, biologische Mechanismen und Schwächen nach wie vor dem Verständnis der Spitzenwissenschaftler. Einst für einen Erreger gehalten, der in erster Linie die Lunge befällt, hat er sich zu einem weitaus furchterregenderen Feind entwickelt, der fast alle wichtigen Organsysteme des Körpers befällt.

Bis vor kurzem gab es nur wenige harte Daten über Schlaganfälle und Covid-19.

Ein Bericht aus Wuhan, China, zeigte, dass einige hospitalisierte Patienten Schlaganfälle erlitten hatten, aber viele von ihnen waren schwer krank und ältere Menschen. Die Verbindung wurde jedoch eher als "klinische Vermutung von vielen wirklich klugen Menschen" betrachtet, sagte Sherry H-Y Chou, Neurologin und Intensivmedizinerin an der Universität von Pittsburgh.

Jetzt bereiten sich drei große medizinische Zentren in den USA darauf vor, erstmals Daten über das Schlaganfall-Phänomen zu veröffentlichen. Die Zahlen sind gering, nur ein paar Dutzend pro Standort, aber sie liefern neue Erkenntnisse darüber, was das Virus mit unserem Körper macht.

Der Schlaganfall, eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung, ist ein komplexes Problem mit zahlreichen Ursachen und Erscheinungsformen. Er kann durch Herzprobleme, verstopfte Arterien aufgrund von Cholesterin und sogar durch Drogenmissbrauch verursacht werden. Mini-Schlaganfälle verursachen oft keine dauerhaften Schäden und können sich innerhalb von 24 Stunden von selbst wieder auflösen. Größere Schlaganfälle können katastrophal sein.

Die Analysen deuten darauf hin, dass Coronavirus-Patienten meist die tödlichste Form des Schlaganfalls erleben. Sie können große Teile des Gehirns, die für Bewegung, Sprache und Entscheidungsfindung verantwortlich sind, mit einem Schlag auslöschen, da sie sich in den wichtigsten blutversorgenden Arterien befinden.

Viele Forscher vermuten, dass Schlaganfälle bei Patienten mit dem neuartigen Coronavirus eine direkte Folge von Blutproblemen sein können, die bei manchen Menschen überall im Körper Gerinnsel bilden.

Gerinnsel, die sich an den Gefäßwänden bilden, fliegen nach oben, so dass eines, das in den Waden begonnen hat, in die Lungen wandern kann und dort eine Blockade namens Lungenembolie verursacht, die die Atmung stoppt - eine bekannte Todesursache bei Covid-19-Patienten. Gerinnsel im oder in der Nähe des Herzens können zu einem Herzinfarkt führen, einer weiteren häufigen Todesursache. Alles, was darüber hinausgeht, würde wahrscheinlich ins Gehirn gelangen und zu einem Schlaganfall führen.

Robert Stevens, ein Intensivmediziner am Johns Hopkins Hospital in Baltimore, bezeichnete den Schlaganfall als "eine der dramatischsten Manifestationen" der Blutgerinnungsprobleme. "Wir haben auch Patienten in den 30er Jahren mit Schlaganfall und Covid behandelt, und das war äusserst überraschend", sagte er.

Viele Ärzte drückten ihre Besorgnis darüber aus, dass einige der Toten plötzliche Schlaganfälle erlitten hatten, da die New Yorker Feuerwehr auf dem Höhepunkt der Infektion viermal so viele Menschen aufnahm, die zu Hause starben wie normal. Die Wahrheit wird vielleicht nie bekannt werden, weil so wenige Autopsien durchgeführt wurden.

Chou sagte, eine Frage sei, ob die Gerinnung auf einen direkten Angriff auf die Blutgefässe zurückzuführen sei oder auf ein "Problem mit dem Feuer der eigenen Truppen", das durch die Immunreaktion des Patienten verursacht wurde.

"Bei dem Versuch Ihres Körpers, das Virus abzuwehren, verletzt die Immunreaktion letztendlich Ihr Gehirn", fragte sie. Chou hofft, solche Fragen durch einen Überblick über Schlaganfall und andere neurologische Komplikationen bei Covid-19-Patienten beantworten zu können, die an 68 medizinischen Zentren in 17 Ländern behandelt wurden.

Die Thomas-Jefferson-Universitätskliniken, die 14 medizinische Zentren in Philadelphia und NYU Langone in New York City betreiben, stellten fest, dass 12 ihrer Patienten, die während eines Zeitraums von drei Wochen wegen großer Blutblockaden im Gehirn behandelt wurden, das Virus hatten. Vierzig Prozent waren unter 50 Jahre alt und hatten wenige oder keine Risikofaktoren. Ihre Arbeit wird derzeit von einer medizinischen Fachzeitschrift überprüft, sagte Pascal Jabbour, Neurochirurg bei Thomas Jefferson.

Jabbour und sein Co-Autor Eytan Raz, ein Assistenzprofessor für Neuroradiologie an der NYU Langone, sagten, dass Schlaganfälle bei Covid-19-Patienten das konventionelle Denken herausfordern. "Wir sind es gewohnt, bei grossen Gefässverschlüssen an 60 als junge Patienten zu denken", sagte Raz über die tödlichsten Schlaganfälle. "Wir haben noch nie so viele Schlaganfälle in den 50er, 40er und späten 30er Jahren gesehen", so Raz.

Raz fragte sich, ob sie mehr junge Patienten sehen, weil sie resistenter gegen die durch Covid-19 verursachte Atemnot sind als ältere Menschen: "So überleben sie die Lungenseite und entwickeln mit der Zeit andere Probleme.

Jabbour sagte, dass viele der von ihm behandelten Fälle ungewöhnliche Merkmale aufweisen. Bei Covid-19-Patienten sieht er sie jedoch auch in den Venen, die das Blut in die entgegengesetzte Richtung transportieren und schwieriger zu behandeln sind. Einige Patienten entwickeln auch mehr als ein großes Gerinnsel im Kopf, was höchst ungewöhnlich ist.

"Wir werden ein Blutgefäss behandeln, und es wird gut gehen, aber dann wird der Patient einen schweren Schlaganfall erleiden", weil sich ein Gerinnsel in einem anderen Teil des Gehirns befindet, sagte er.

Am Mount Sinai, dem grössten medizinischen System in New York City, sagte der Arzt und Forscher J. Mocco, dass sich die Zahl der Patienten, die mit grossen Blutblockaden im Gehirn eingeliefert wurden, während der drei Wochen des Covid-19-Schubs auf mehr als 32 verdoppelt habe, obwohl die Zahl der anderen Notfälle gesunken sei. Mehr als die Hälfte von ihnen war Covid-19-positiv.

Nicht nur die Anzahl der Patienten war ungewöhnlich. Die erste Welle der Pandemie hat die älteren Menschen und diejenigen mit Herzkrankheiten, Diabetes, Fettleibigkeit oder anderen Vorerkrankungen unverhältnismäßig stark getroffen. Die am Sinai wegen Schlaganfall behandelten Covid-19-Patienten waren jünger und meist ohne Risikofaktoren.

Im Durchschnitt waren die Covid-19 Schlaganfallpatienten 15 Jahre jünger als Schlaganfallpatienten ohne das Virus.

"Dies sind Menschen, die statistisch gesehen zu den Menschen mit der geringsten Wahrscheinlichkeit gehören, einen Schlaganfall zu erleiden", sagte Mocco.

Mocco, der sich in seiner Karriere mit dem Schlaganfall und dessen Behandlung beschäftigt hat, sagte, er sei "völlig schockiert" über die Analyse. Er merkte an, dass die Verbindung zwischen Covid-19 und Schlaganfall "eine der deutlichsten und tiefsten Korrelationen ist, die mir je begegnet ist".

"Das ist ein viel zu starkes Signal, um Zufall oder Zufall zu sein", sagte Mocco.

In einem Brief, der nächste Woche im New England Journal of Medicine veröffentlicht wird, beschreibt das Mount-Sinai-Team fünf Fallstudien von jungen Patienten, die vom 23. März bis zum 7. April zu Hause einen Schlaganfall erlitten haben, die schwer zu lesen sind: Die Opfer sind 33, 37, 39, 44 und 49 Jahre alt und waren alle zu Hause, als sie plötzlich Symptome wie undeutliches Sprechen, Verwirrung, Hängenbleiben auf einer Gesichtshälfte und das Gefühl, in einem Arm tot zu sein, bekamen.

Einer starb, zwei bleiben im Krankenhaus, einer wurde in die Rehabilitation entlassen und einer wurde nach Hause entlassen, wo er sich um seinen Bruder kümmerte. Nur eine der fünf, eine 33-jährige Frau, ist in der Lage zu sprechen.

Oxley, der Interventionsneurologe, sagte, ein auffälliger Aspekt der Fälle sei, wie lange viele Menschen gewartet hätten, bevor sie eine Notfallversorgung aufsuchten.

Der 33-Jährige war zuvor gesund, hatte aber seit etwa einer Woche Husten und Kopfschmerzen. Im Verlauf von 28 Stunden bemerkte sie, dass ihre Sprache undeutlich war und dass sie auf ihrer linken Seite taub und schwach wurde, aber, so die Forscher, "verzögerte die Suche nach einer Notfallversorgung aus Angst vor dem Ausbruch des Covid-19".

Es stellte sich heraus, dass sie bereits infiziert war.

Als sie im Krankenhaus ankam, zeigte ein CT-Scan, dass sie zwei Gerinnsel im Gehirn und fleckiges "Schliffglas" in der Lunge hatte - ein Markenzeichen der Covid-19-Infektion. Sie erhielt zwei verschiedene Arten von Therapie, um zu versuchen, die Gerinnsel aufzulösen, und am zehnten Tag war sie gesund genug, um entlassen zu werden.

Oxley sagte, das Wichtigste, was die Menschen verstehen müssten, sei, dass große Schlaganfälle sehr gut behandelbar seien. Ärzte sind oft in der Lage, blockierte Blutgefässe durch Techniken wie das Herausziehen von Gerinnseln oder das Einsetzen von Stents wieder zu öffnen. Aber es muss schnell geschehen, idealerweise innerhalb von sechs Stunden und nicht länger als 24 Stunden, sagte Oxley: "Die Botschaft, die wir zu vermitteln versuchen, lautet: Wenn Sie Symptome eines Schlaganfalls haben, müssen Sie dringend den Krankenwagen rufen. "

Was den 44-jährigen Mann betrifft, den Oxley behandelte, so konnten die Ärzte das große Gerinnsel an diesem Tag Ende März entfernen, aber der Patient kämpft immer noch. Seit dieser Woche, etwas mehr als einen Monat nach seiner Ankunft in der Notaufnahme, befindet er sich immer noch im Krankenhaus.

Das Wort zum Sonntag

Sonntag, 26.04.2020 - 08:00 Uhr - Tatjana Festerling:

youtube.com: "The Rolling Stones - Living In A Ghost Town (Official Video)"

I'm a ghost
Livin' in a ghost town
I'm a ghost
Livin' in a ghost town
You can look for me
But I can't be found
You can search for me
I had to go underground
Life was so beautiful
Then we all got locked down
Feel like a ghost
Living in a ghost town, yeah

Once this place was hummin'
And the air was full of drummin'
The sound of cymbals crashin'
Glasses were all smashin'
Trumpets were all screamin'
Saxophones were blarin'
Nobody was carin' if it's day or night

I'm a ghost
Livin' in a ghost town
I'm goin' nowhere
Shut up all alone
So much time to lose
Just starin' at my phone
Every night I am dreamin' that you'll come and creep in my bed
Please let this be over, not stuck in a world without end, my friend

We're all livin' in a ghost town (Woah)
Oh, livin' in a ghost town (Woah)
We were so beautiful (Woah)
I was your man about town (Woah)
Livin' in this ghost town (Woah)
Ain't havin' any fun (Woah)
If I wanna party (Woah)
It's a party of one (Woah)

"NRW: Hochhaus mit 450 Menschen wegen Quarantäneverstoß abgeriegelt"

Samstag, 25.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "NRW: Hochhaus mit 450 Menschen wegen Quarantäneverstoß abgeriegelt"

Interessant.... Ähm, das erinnert mich... an... na ... was war es noch gleich ... ah, ja, jetzt hab' ich's: An die Quarantäne-Maßnahmen in Wuhan.

Da das heterogene Vielvölkergemisch im Westen per se total undisziplinert ist und das Ganze nun, angeheizt durch Gripplinge und Verharmloser zu einer Art "Bewegung für die freiheitlichen Grundrechte" ausartet - wohlgemerkt mitten in einer Pandemie mit einem neuen, hoch infektiösen und gefährlichen Virus - wird man zu solchen Zwangsmaßnahmen greifen müssen. Wenn man denn den Rest der Bevölkerung vor diesen Auswüchsen schützen will.

Der starrsinnige und rechthaberische Wagenburgeffekt, den man u.a. beim Höcke-Geflügel der AfD beobachten konnte, wird sich hier in noch größerem Ausmaß wiederholen: Je mehr staatlicher und polizeilicher Zwang, desto größer das Opferempfinden der durch angeblich staatliche Repressalien Unterdrückten, was mit irrationalem, bockigem Trotzverhalten beantwortet wird. Völlig unversöhnlich stehen sich die Seiten schon jetzt gegenüber.

Dabei wird völlig ausgeblendet, dass es nach anfänglich völlig missratenem Krisenmanagement dennoch genug Appelle an die Vernunft und Eigenverantwortung gab: Abstand zu halten, Maske zu tragen, sich zu isolieren, wenn man sich krank fühlt und erst Recht, wenn man positiv getestet wurde.

Doch selbst die Chinesen haben ihre folgsamen Bürger in den Wohnblocks verbarrikadiert, es wird interessant, wie das im "gelockerten Westen" weitergehen wird, wenn sich die Infektions-Cluster wieder ausbreiten.

Deshalb noch mal der Rat: Bevorratet Euch, damit Ihr jederzeit in der Lage seid, Euch freiwillig in die Isolation zurückzuziehen und Euch in Sicherheit vor der Madness draußen zu bringen. Spätestens dann, wenn sich gewisse Infizierten nicht mehr isolieren lassen wollen - wir wissen, über wen wir hier reden.

Kein Infizierter ist illegal und Infizierte are schließlich welcome here.

Tod durch Hydroxychloroquine und Trump – ich habe da nur noch eine Frage…

Samstag, 25.04.2020 - 16:00 Uhr - Roger Letsch:

Bei der Lösung von Kriminalfällen – echten wie erdichteten – muss man sich mit den möglichen Motiven der Tat befassen. Journalisten, wenn sie investigativ tätig und Korruption und Vetternwirtschaft auf der Spur sind, gehen prinzipiell genauso vor. Nur müssen letztere ihre Beweise keinem Gericht vorlegen, sondern können sie ihren Lesern durch geschickte Formulierung als Wahrheit verkaufen, egal wie dünn die Faktenlage ist. Treffen bei Leser und Journalist noch dazu dieselben Vorurteile und Erwartungen zusammen, laufen die Schuldzuweisungen wie von selbst. Fassungslosigkeit stellt sich hingegen bei etwas weniger voreingenommenen Lesern und Kollegen ein. Ein Beispiel? Ich bekam im Unterricht dereinst eine „1“ für die „Beantwortung“ einer mündlichen Frage. Den Protest meiner Mitschüler, ich sei doch gar nicht anwesend, bürstete der Lehrer mit der Bemerkung ab, ich hätte die Antwort sowieso gewusst. Das war natürlich eine Frechheit und ein (positives) Vorurteil und hat nebenbei bemerkt die Sympathie meiner Mitschüler mir gegenüber nicht gerade gesteigert.

Positive wie negative Vorurteile gegenüber dem Gegenstand der Berichterstattung erkennt man am Stil der Autoren deutscher Medien sehr schnell. Verräterische Adjektive, kaum verdeckte Beleidigungen und viel Meinungswürze, wo es eigentlich gilt, Bericht zu erstatten. Man achte nur mal darauf, was man in deutschen Medien alles über den Geisteszustand und die „wirklichen“ Absichten des amerikanischen Präsidenten „erfährt“, obwohl der Autor weder Psychiater ist, noch von Trump höchstpersönlich in dessen finstere Pläne eingeweiht wurde. Das eigene Vorurteil ist ein tiefer Brunnen, aus dem man unbegrenzt schöpfen kann.

Der Fall „Hydroxychloroquine“

Er mag das wichtigste politische Amt bekleiden, aber ein Politiker ist er nicht. Er wird auch nie einer werden, selbst wenn er – was recht wahrscheinlich ist – weitere vier Jahre im Weißen Haus sitzen wird. Schaut man sich die täglichen Pressekonferenzen in der Corona-Krise an, erinnert Trumps Agieren eher an den CEO eines Unternehmens. Dieses Terrain ist ihm vertraut und seine simplen Formulierungen, das ständige spekulierende Plappern und Dirigieren, das Eigenlob und Lob für die eigene Mannschaft, die natürlich immer einen „Great Job“ mache, findet man genau so bei vielen Unternehmern wieder.

Elon Musk redet so und Tim Cook auch. Nur fällt das in deren Umfeld nicht weiter auf, weil man diesen Stil „großer Erfolgsmeldungen” dort erwartet. Für Trump ist alles entweder „bad” oder großartig, vielversprechend und interessant. So auch ein Forschungsbericht über den Einsatz zweier alter Malariamedikamente bei der Therapie von COVID-19, Hydroxychloroquine und Azithromyci, von dem Trump wohl hörte oder über den ihm berichtet wurde. Man klammert sich ja heute mangels vorzeigbarer Therapien sogar an die Grundlagenforschung. Auf einer Pressekonferenz Ende März endete Trumps Einschätzung der Malaria-Mittel mit den Worten „Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht“.

Die spätere Interpretation einiger, nein fast aller Journalisten, Trump habe die Einnahme von Hydroxychloroquine geradezu empfohlen, teile ich ausdrücklich nicht. Interessantes Detail am Rande: In der Studie ging es um die Kombination beider Medikamente. „Azithromycin added to hydroxychloroquine was significantly more efficient for virus elimination“ heißt es im Abstract. Doch während Hydroxychloroquine in unserem kleinen Kriminalfall noch eine wichtige Rolle spielt, ließ die Presse Azithromycin schnell unter den Tisch fallen, obwohl Trump auch dieses Präparat erwähnte. Was übrigens die Wirksamkeit der Mittel anbelangt, gehen weitere Studien da sehr weit auseinander. Ein geradezu typischer Umstand in der Forschung und deshalb auch nicht verwunderlich. Doch genug von der Forschung, es ist ja Krimi-Zeit!

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Öffnungsdebatte: Tut mir leid, wir müssen durch den Nebel

Samstag, 25.04.2020 - 12:00 Uhr - Alexander Wendt:

Für die Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie und die Schlussfolgerungen über Sinn von Maßnahmen gilt ein alter Begriff: the fog of war, der Nebel des Krieges.

Er bedeutet zweierlei: Erstens, dass Truppen auf dem unübersichtlichen Schlachtfeld oft die Orientierung verlieren und sich notgedrungen auf ihren Instinkt verlassen müssen. Ob ihre Entscheidung sich auszahlte oder nicht, wissen sie erst hinterher. Sie stehen trotz der Unübersichtlichkeit unter dem Druck, sich für die eine oder andere Richtung entscheiden zu müssen. Das heißt allerdings nicht, dass die Strategen im Hauptquartier besser dran wären. Sie bewegen sich durch den gleichen Nebel. „In der Strategie, wo alles viel langsamer abläuft“, schrieb Clausewitz, „ist den eigenen und fremden Bedenken, Einwendungen und Vorstellungen und also auch der unzeitigen Reue viel mehr Raum gegönnt, und da man alles erraten und vermuten muß, ist auch die Überzeugung weniger kräftig.“

Zweitens sehen auch die Berichterstatter im Nebel immer nur Ausschnitte und Umrisse. Und sie kennen den Ausgang genau so wenig. Ihnen geht es in einem Punkt ähnlich wie den Soldaten: Sie müssen sich trotzdem entscheiden und etwas berichten. Es ist ja auch so, dass sie gar nichts sehen würden. Misstrauisch sollte ihr Publikum allerdings werden, wenn sie behaupten, von ihrem Hügel nicht nur den gesamten Feldzug überblicken zu können, sondern auch zu wissen, was richtig ist, was falsch, und wie alles weitergeht. Erst Recht, wenn sich ihr felsenfestes Urteil darauf reimt, was sie sowie schon immer wussten.

Wobei wir bei einem besonders eindrücklichen Beispiel wären, nämlich Jennifer Wilton, Leiterin des Ressorts Titelthema der Welt am Sonntag, die von ihrer Beobachterinnenplattform feststellt, dass Frauen fast alles besser bewerkstelligen als Männer. „Ein Blick auf die Corona-Bewältigungsstrategien zeigt“, verkündet Wilton: „Weiblich regierte Länder meistern die aktuelle Situation besser.“ Als Beispiele führt sie Neuseeland an, das von einer Premierministerin regiert wird, Island, Taiwan, Dänemark, Finnland, Norwegen und Deutschland. Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern, lobt Wilton, habe „ihrem Land jetzt Ausgangsbeschränkungen verordnet, die zu den härtesten weltweit gehören“, sie habe bereits einen Notfallplan gehabt, „als es dort noch kaum Corona-Erkrankte gab“, und „ihre Bevölkerung“ dazu gebracht, diesen Plan „bereitwillig zu respektierten. Ihres könnte eines der ersten Länder sein, in denen der Virus gestoppt wird“.

Mit Brecht möchte man fragen: Hat Ardern wenigstens eine Köchin bei sich? Die in der Tat sehr niedrigen Zahlen von Covid-19-Erkrankten in Neuseeland und Island dürften vor allem daran liegen, das es sich um Inseln an der Weltperipherie handelt, abseits großer Verkehrsströme und ohne dicht besiedelte Städte. Außerdem noch am Zustand des Gesundheitssystems und an der Bereitschaft der Bevölkerung, Einschränkungen zu akzeptieren – wobei die Bevölkerung zu jeweils der Hälfte aus Männern und Frauen besteht. In Südkorea liegt die Zahl der Toten ebenfalls sehr niedrig, in Singapur stieg die Zahl der Fälle vor allem in den Wohnheimen der aus Indonesien und Malaysia stammenden Arbeiter zwar an, beträgt aber am 22. April immer noch 12 (bei 5, 7 Millionen Einwohnern). In Israel, weder Insel noch Halbinsel, steht die Zahl der Covid-Toten ebenfalls am 22. April bei auffallend niedrigen 191 (Bevölkerung: 8,9 Millionen). In Südkorea und Israel stehen allerdings Männer an der Staats- beziehungsweise Regierungsspitze, Singapur regiert ein Premierminister, während eine Frau das repräsentative Präsidentenamt innehat. In Israel regieren seit kurzem genaugenommen sogar zwei Männer, die sich die Macht teilen.

Dort, wo es vergleichsweise wenige Covid-19-Tote* im Verhältnis zur Bevölkerung gibt, lassen sich einige Gemeinsamkeiten feststellen: frühzeitige Quarantänemaßnahmen, relativ schnelle Identifizierung der Erkrankten, ein robustes Gesundheitssystem, die Bereitschaft der Bewohner, Distanzierungsmaßnahmen einzuhalten, in Ostasien das verbreitete Maskentragen, in Fällen wie Neuseeland und Island außerdem die für Pandemiefälle günstige Lage. Wie gut Länder mit Sars-CoV-2 zurechtkommen, hängt also von mehreren Faktoren ab, aber von einem bestimmt nicht: dem Chromosomensatz der Person an der Staatsspitze.

Deutschland verdankt seine relativ niedrige Totenzahl von 5575 (stand 24. April) bei 83 Millionen Einwohnern jedenfalls nach jetzigem Stand vor allem zwei Faktoren: Zum einen der Anzahl von Intensivbetten pro Kopf, die deutlich höher liegt als etwa in Großbritannien oder den USA, und der Tatsache, dass es sich bei einer ersten großen Gruppen von Infizierten um Wintersportler handelte, die das Virus von den Pisten in Österreich und Südtirol mitgebracht hatten. Diese Kohorte zeichnete sich durch ein niedriges Alter und überdurchschnittlich gute Gesundheit aus.Es handelte sich also um eine Glückssträhne im allgemeinen Pandemieunglück. Beides, so sieht es aus, konnte offenbar bis jetzt die regierungsamtliche Fehleinschätzung über den Nutzen von Masken kompensieren, auch die späte Schließung der Grenzen.

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Die Maske – Symbol des Staatsversagens
Erst nicht hilfreich, jetzt Pflicht?

Freitag, 24.04.2020 - 21:00 Uhr - Stephan Paetow:

Staatstragende Fotos unserer Berufspolitiker können überall entstehen, dieser Tage werden sie besonders gerne am Flughafen geschossen. Da stehen etwa Bayerns Söder und sein Spezi Scheuer stolz vor einer gerade entladenen Fuhre Corona-Masken aus China – schaut’s her, wir tun was!

(...)

Die Maske soll somit wohl als Sinnbild für die Tatkraft unseres politischen Personals umgedeutet werden – steht sie doch in Wahrheit für dessen Versagen. Zunächst galten Masken hierzulande amtlicherseits als wenig hilfreich gegen die Eindämmung der Pandemie – Milliarden Asiaten können eben durchaus irren! Dann stellte sich schnell heraus, dass wegen mangelnder Vorsorge bei uns nicht einmal genügend Masken für medizinisches Personal oder Pflegekräfte vorhanden waren. Sofort spielten sich Berufspolitiker als Berufsmaskenbeschaffer auf – mit erwartbar mäßigem Erfolg:

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"COVID-19 in China, South-Korea, Taiwan and Japan | DW Documentary"

Freitag, 24.04.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "COVID-19 in China, South-Korea, Taiwan and Japan | DW Documentary"

Und jetzt noch ein wenig Best-Practice rund um das Covid-19 Seuchenmanagement aus dem Teil des Planeten mit den höchsten Durchschnitts-IQs: China, South-Korea, Taiwan and Japan. Da könnte man sich ja mal abgucken, wie so ein Virus besiegt werden kann. Auf jeden Fall, in dem man es sehr ernst nimmt, mit Leugnen, Bagatellisieren und Schwätzen wird das wohl nur im Westen ausprobiert.

Eine super Reportage über die Rückkehr des Alltags in Asien, der noch lange von Kontrollen, Tests, Disziplin und Vorsicht geprägt sein wird.

#Maskenpflicht

Freitag, 24.04.2020 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Wann immer im Deutschland die Wahl zwischen Zwang und Freiwilligkeit ansteht, läuft es mit Sicherheit auf Zwang hinaus. Entsprechend dem Selbstverständnis der Regierenden, die Alltagsbeschränkungen durch Corona bedeuteten unsere „neue Normalität“ (Olaf Scholz), folgt nun auch die Einführung des Maskenzwangs der Devise "Zuckerbrot und Peitsche": Umsonst ist im Staate Merkel nichts zu haben; dafür, dass der Bevölkerung seit Anfang der Woche leichte Lockerungen gewährt wurden, müssen nun an anderer Stelle prompt die Zügel angezogen werden. Und weil die vielgerühmte Überwachungs-App noch nicht verfügbar ist, welche potentielle Kontakte mit Infizierten tracken und anzeigen soll, blieb als zu erbringendes Aktivopfer nur noch das obligatorische Maskentragen – wenn auch vorerst nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften.

Tatsächlich handelt es sich bei der neuen Pflicht um reinen Aktionismus. Wie der bisherige Umgang mit der Pandemie überhaupt, so verdeutlicht auch dieses Thema die politische Widersprüchlichkeit und Planlosigkeit, welche ständig aufs Neue mit einer angeblichen „Lernkurve“ entschuldigt wird, die sich aus der historischen Beispiellosigkeit der Situation ergäbe.

Trial-and-Error einzelner Maßnahmen, Sammeln von Erfahrungswerten, schrittweises Vortasten der Politik wären damit vielleicht zu erklären; nicht aber, wieso plötzlich ständig das Gegenteil dessen gilt, was uns wenige Wochen zuvor noch als wahr verkündet wurde. So war es mit der Gefahreneinschätzung einer möglichen Pandemie insgesamt - noch Mitte Februar erklärte die Bundesregierung, das Risiko einer Corona-Ausbreitung in Deutschland sei „gering“. So war es mit Schul- und Kitaschließungen und dem Lockdown der Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die kurz vor ihrem Inkrafttreten von der Bundesregierung noch als „Fakenews“ bezeichnet wurden. So war es mit den Kriterien und Zielvorgaben von Verdoppelungsintervall bis Reproduktionszahl, von deren Entwicklung die Regierung die Aufrechterhaltung der Beschränkungen festmachte – und die dann trotz ihrer Übererfüllung plötzlich keine Rolle mehr spielten.

Bei den Masken galt es noch bis Anfang April als wissenschaftlicher Konsens von WHO bis RKI, dass die Nachteile die Vorteile überwögen – vor allem bei selbstgebastelten Masken oder Textilien zur Gesichtsbedeckung, da sich die Träger öfter ins Gesicht fassen, da sich in ihnen die Keimlast konzentriert und sich bei unsachgemäßer Desinfizierung das Infektionsrisiko potenzieren kann. Haupteinwand gegen eine Pflicht war auch, dass sie zur weiteren Verknappung der ohnehin geringen Ressourcen an medizinischen Schutzmasken führen wird, weil das begrenzte Angebot schneller weggehamstert wird als bislang das Klopapier - und die Ausrüstung dann dort fehlt, wo sie eigentlich benötigt wird, nämlich in Altersheimen, Kliniken, Arztpraxen. Vor allem aber bestanden gravierende Zweifel am Sinn einer solchen ordnungspolitischen Maßnahme: Objektiv ist zu bezweifeln, dass sie in vertretbarem Verhältnis zum erwartbaren Nutzen steht - denn auch ohne Maskenpflicht hatten die geltenden Abstandsregeln die Virusausbreitung fast zum Erliegen gebracht.

Auf einmal zählten all diese stichhaltigen Argumente nicht mehr: zuerst kam die Empfehlung, jetzt der gesetzliche Zwang. Zum Umdenken führte letztlich ausgerechnet die Eigenschaft nichtmedizinischer Schutzmasken, nicht ihren Träger, sondern alle anderen zu schützen: Plötzlich wird die Maske als Sinnbild der neuen altruistischen Volkssolidarität beschworen; jeder schützt alle anderen, mit gemeinschaftlicher Vermummung trotzt das Kollektiv dem Virus.

Im gegenseitigen Überbietungswettbewerb der Länderregierungen, wer schneller die nächsten Bevormundungsexzesse in Gang setzt, gingen noch weitere interessante Fragen unter, die sich auch ab kommenden Montag weiterhin rund um die Masken stellen werden: Ab wann werden die provisorischen Gesichtsbedeckungen ihrerseits zum Gesundheitsrisiko? Wie oft können Einwegmasken getragen werden, wenn man sie nach Gebrauch in die Sonne hängt, sie desinfiziert, in den Backofen legt oder bügelt? Nach welcher Tragzeit müssen Schals, Tücher und Textilmasken gewaschen werden, und wie heiß? Ergeben sich womöglich für Brillenträger Probleme, wenn die nach oben ausgeatmete Luft die Gläser beschlägt? Was ist, wenn die Behelfsmasken das Atmen erschweren? Wie verhält es sich mit den Ergebnissen einer Doktorarbeit der TU München aus dem Jahr 2005, wonach Atemschutzmasken die CO2-Konzentration der Atemluft anreichern, was Konzentrationsschwächen und sogar Kreislaufprobleme zur Folge haben kann? Was ist mit Hörgeschädigten, die wegen der Maskenpflicht in Geschäften nicht mehr kommunizieren können, da Gebärdensprache unmöglich wird? Muss es wirklich sein, dass drakonische Geldbußen fällig werden, wenn Autofahrer nach dem Einkaufsbummel versehentlich die Maske am Steuer anbehalten?

Ungeachtet all dieser praktischen Probleme bleibt zu konstatieren: Die Maskenpflicht stellt in erster Linie eine Art Übersprunghandlung dar, mit der dem Volk eine planvolle Agenda zur Bewältigung der Pandemie suggeriert werden soll; in Wahrheit mangelt es weiterhin an jeder nachhaltigen Strategie. Augenscheinlich richten sich nicht nur die Berliner Groko, sondern auch die Bundesländer bequem im "Lockdown light" ein - und wollen die Bevölkerung schrittweise auf einen unbefristeten, vielleicht gar bis zur Bundestagswahl Ende 2021 andauernden Ausnahmezustand einstimmen. Die Masken geraten da zur stoffgewordenen, greif- und atembaren täglichen Konfrontation mit der neuen Unfreiheit, an die wir uns gewöhnen sollen.

Was "Phase ist"

Freitag, 24.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

So, und jetzt kommst du! ☝️

"Es gibt diesen Korona Virus nicht Du kannst dein Verhalten überdenken. Somit wusstest du ab jetzt was Phase ist. Jetzt kannst du selber entscheiden. Wie du handelst.am Ende des Tages wirst du nicht sagen können du hast es nicht gewusst"

Dieser Herr hat mir auf VK geschrieben, was "Phase ist". Und ganz cool Chlordioxid empfohlen und noch ein paar Informationen hinterher geschickt, um mich aufzuklären. Dieses Wissen kann ich einfach unmöglich nur für mich behalten, es ist zu wichtig, auch Ihr müsst wissen, was "Phase ist". Und worum es bei Corona eigentlich geht.

Bildquellen: Screenshots

Und da maulen welche, dass ich zu polemisch sei? Wie soll ich denn sonst auf diesen wochenlangen Schwachsinns-Tsunami reagieren?

Ausfahrt

Freitag, 24.04.2020 - 18:30 Uhr - Rocco Burggraf:

Nach vier Tagen Grundschulunterricht im Heim mit allabendlicher Corona-Frontberichterstattung beschloss ich des Morgens ein paar der mir verbliebenen Privilegien auszuspielen, mein Fahrrad zu besteigen und eine ausgedehnte Tour Richtung Schweiz zu unternehmen. Da es lediglich um die Sächsische Schweiz ging, das Wetter geeigneter nicht sein konnte und der Elbradweg, der inzwischen aus einem durchgehend asphaltierten Band links der Elbe- und einem ebensolchen auf der rechten Seite besteht, fast vor der Haustür beginnt, standen die Chancen ganz gut, einen Tag lang Normalität zu simulieren.

Dies schien durchaus zu gelingen. Sektschlürfende Pärchen am Wegesrand, engagierte Cyclisten und Skaterinnen mit apfelförmigen Hinterteilen sorgten vor einer Postkartenidylle im Blütenrausch für Kurzweil. Wären da nicht die ernst dreinschauenden Elbradweggastronomen gewesen, die alle paar Kilometer wie Bordsteinschwalben nicht in sondern vor ihren Verrichtungsstätten lauerten, um deutlich zu machen, dass es in diesen Tagen um die Wurst geht, hätte sich ein nahezu ungetrübtes Bild geboten.

Nach einer zwischenzeitlich eingenommenen Solidaritätsboulette mittlerer Qualität kam ich in Rathen an. Einer regional bekannten Touristenhochburg, wo bröckelnde Felskulissen drohend über mutigen Immobilienbesitzern aufragen. Ich beschloss mit der Fähre die Seite zu wechseln. Während ich auf einer Bank in der Sonne auf die Überfahrt wartete, versammelten sich Gleichgesinnte, die, während das Boot gemächlich auf den Anleger zuhielt, zu einer Gruppe von vielleicht zwanzig Willigen heranwuchs. Zuletzt näherte sich aus dem Hinterland entschlossenen Schrittes eine düster blickende Familie im Wanderoutfit. Voran das Familienoberhaupt, das - völlig unzeitgemäß - vom Vater gebildet wurde. Dem Herrn in den späten Vierzigern, der Tormund (dem Wildling aus Games of Thrones) bis aufs rötliche Haar glich, folgten zwei leicht adipöse, ansonsten unauffällige Kinder. Den Abschluss der Wandergruppe bildete die ganzkörpertätowierte aber doch späte Mutter, deren Silhouette einem Überraschungsei ähnelte. Die Körpersprache des schweigend herannahenden Troß verhieß erkennbar innere Anspannung, und ich beschloss in weiser Voraussicht, das weitere Geschehen aus sicherer Distanz zu verfolgen.

Ein Zettelchen vor dem Bootssteg, dessen Inhalt ich von der Sonnenbank aus nicht lesen aber doch ahnen konnte, erlaubte offenbar - Verordnung ist Verordnung - den Aufenthalt auf dem ansonsten gut durchlüfteten, weil offenen Wasserfahrzeug nur mittels Maskerade. Am Anleger hatte sich längst die Reihe der einschlägig sozialisierten Ostbürger mit den zeitgemäßen Respektsabständen formiert. Auf diese lief nun die Wildlingsfamilie auf wie ein chrystalgeschwängerter Lkw-Fahrer aufs Stauende. Während das wartende Volk vorn bereits ohne Murren die nötigen Schutzvorkehrungen traf, regten sich am Ende der Schlange die Anzeichen der Revolution. Blickgefechte. Unmutsgesten. Wortgeplänkel. Schließlich verhießen erhobene, wild fuchtelnde Arme und nach vorn gebeugte Oberkörper allseitige Angriffslust.

Tormund stürmte nun an allen anderen vorbei - demonstrativ breitschultrig - das Deck und steckte seinen Schopf in die Kabine des Fährmanns, um seiner Empörung weiteren Nachdruck zu verleihen. Hinten vernahm man indes die lieben Kleinen, die mit spitzen Schreien das Ärgste zu verhindern suchten. „Mama nein! Mama nicht!“ Doch es war zu spät. Mutter riss sich entschlossen das ohnehin zu knappe Achselshirt vom gezeichneten Leib und schlang es sich mit wütenden Bewegungen um die untere Kopfhälfte. Inmitten der harmoniebedürftigen Spaziergänger an Bord prangte nun unübersehbar, blütenweiß der Büstenhalter in der Sonne, der wiederum nur mit Mühe zusammenhielt, was über die Jahre die Fassung verloren hatte.

Die bedauernswürdigen Teenager standen in der äußersten Ecke an der Reling und waren dazu übergegangen, mit knallroten Köpfen im trüben Wasser angestrengt nach Delfinen Ausschau zu halten. Ihnen galt fortan mein Mitgefühl. Ein Rentnerpärchen verließ noch vor Abfahrt kopfschüttelnd den Ort des Klassenkampfes, um sein inneres Gleichgewicht auf der Bank neben mir wiederzufinden.

Als kurz darauf die nun leere Fähre ein zweites Mal anlegte, hatte sich die Begebenheit bereits in eine Parabel verwandelt, die ich während der Rückfahrt auf die bevorstehenden, gesellschaftlichen Schlachten zu projizieren suchte. Nein, fuhr es mir durch den Kopf, es gibt wohl kein Entkommen.

"Dr. Gänsbacher: Impfstoff an Hund und Pferd getestet – Nun folgt der Mensch"

Freitag, 24.04.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Dr. Gänsbacher: Impfstoff an Hund und Pferd getestet – Nun folgt der Mensch"

Der Hass der Doofen ödet mich zwar an, aber na gut, ich geh' nochmal ins Rennen - und zwar mit diesem Beitrag - doch Obacht: TRIGGER-ALARM!

Ein super interessantes und lehrreiches Interview mit dem hochkompetenten und renommierten Südtiroler Immunologen Dr. Bernd Gänsbacher. Also.... ähm, Leseempfehlung gilt natürlich nur für die "Hysterischen" und "Panischen" unter uns, die Covid-19 für sehr gefährlich halten und dank der lässigen Lockerungen bereits die zweite Welle auf Europa zurollen sehen.

Denn natürlich kann der Doktor es nicht aufnehmen mit dem Wissensstand unserer leicht gereizten Gripplinge, der Neu-Virologen, Epidemie-Sachverständigen und Dozenten aus den KenFM-, Herman- und Janich-Youtube-Universitäten.

Und dann sagt der Doktor auch noch so Sachen wie: "Ich persönlich gehe nur mit Mundschutz und Einweghandschuhen aus dem Haus. Das ist notwendig und wird so sein, bis der Impfstoff da ist oder erfolgreiche Medikamente entwickelt werden und das rate ich auch allen. Da braucht man nur etwas Hausverstand."

Abba ... abba ... abba ... abba ... die Gesichtsmaske ist doch das neue Hakenkreuz hat der Ken gesagt! Und abba ... abba ... abba ... abba ... ich lass mir doch nicht meine freitheitlichen Grundrechte nehmen...

Und dann will er auch noch impfen! Geht ja gaaaaaar nicht! Bill Gates macht das alles nur, weil er König vom Planeten der Affen werden will. NWO und so .... weisste Bescheid! Alles klärchen?

PS: Vielen Dank an eine Leserin, die mir den Link geschickt hat!

"Recovered, almost: China's early patients unable to shed coronavirus"

Freitag, 24.04.2020 - 10:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Recovered, almost: China's early patients unable to shed coronavirus"

Da sollte der chinesische Gesundheitsexperte einfach mal die deutschen Neu-Virologen aus der KenFM-Youtube-University fragen, die werden ihm das Virus schon erklären:

"Das neue Coronavirus ist ein neuer Virustyp", sagte Guo Yanhong, ein Beamter der Nationalen Gesundheitskommission. "Bei dieser Krankheit sind die Unbekannten immer noch grösser als die Bekannten".

In China gibt es bereits "Quarantäne-Zentren" für die, die immer wieder positiv auf Covid-19 getestet werden. Man will sie lieber nicht unter die Bevölkerung mischen, denn diese Patienten wurden alle irgendwann nach ihrer Genesung negativ auf das Virus getestet, aber dann wieder positiv, damit sind sie weiter potenziell infektiös.

Früher nannte waren das die Aussätzigen-Dörfer, weit ausserhalb der Stadtmauern. Es ist noch unklar, ob und wenn wie infektiös diese Menschen sind, denn eigentlich ist nur klar, dass wir dieses Virus und das, was es anrichtet, noch gar nicht wissen. Aber die Gripplinge wollen in Deutschland die Durchseuchung anstreben, so wie im hochgelobten Schweden. Ist klar, ja.

++++

Hier der Reuters-Artikel auf Deutsch übersetzt:

Fast erholt: Chinas frühe Patienten werden das Coronavirus nicht los

Ein Mann mit einer Maske öffnete die Tür einen Spalt und brach, nachdem Du sich als psychologische Beraterin vorgestellt hatte, in Tränen aus.

"Ich kann es wirklich nicht mehr ertragen", sagte er. Der Mann, der Anfang Februar mit dem neuartigen Coronavirus diagnostiziert wurde, schien in seinen 50er Jahren zu sein. Er war in zwei Krankenhäusern behandelt worden, bevor er in eine Quarantänestation verlegt wurde, die in einer Reihe von Wohnblöcken in einem Industriegebiet von Wuhan eingerichtet worden war.

Warum, fragte er, sagten Tests aus, dass er das Virus mehr als zwei Monate nach seiner ersten Ansteckung immer noch hatte?

Die Antwort auf diese Frage ist ein Rätsel, das die Ärzte an der vordersten Front des chinesischen Kampfes gegen COVID-19 vor ein Rätsel stellt, obwohl es die Ausbreitung des Coronavirus im ganzen Land erfolgreich verlangsamt hat.

Chinesische Ärzte in Wuhan, wo das Virus im Dezember zum ersten Mal auftauchte, sagen, dass eine wachsende Zahl von Fällen, in denen sich die Menschen von dem Virus erholen, aber weiterhin positiv testen, ohne Symptome zu zeigen, eine ihrer größten Herausforderungen ist, da das Land in eine neue Phase seines Eindämmungskampfes eintritt.

Diese Patienten wurden alle irgendwann nach ihrer Genesung negativ auf das Virus getestet, aber dann wieder positiv, einige bis zu 70 Tage später, sagten die Ärzte. Viele haben dies über 50-60 Tage getan.

Die Aussicht, dass Menschen weiterhin positiv auf das Virus und damit potenziell infektiös sind, ist international besorgniserregend, da viele Länder versuchen, die Eindämmung zu beenden und die Wirtschaftstätigkeit wieder aufzunehmen, wenn sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt. Derzeit beträgt die weltweit empfohlene Isolationszeit nach der Exposition 14 Tage.

Bisher gab es nach Angaben chinesischer Gesundheitsbeamter keine Bestätigungen, dass neu positive Patienten andere infiziert haben.

China hat keine genauen Zahlen darüber veröffentlicht, wie viele Patienten in diese Kategorie fallen. Die Offenlegungen chinesischer Krankenhäuser gegenüber Reuters sowie in anderen Medienberichten deuten jedoch darauf hin, dass es mindestens Dutzende solcher Fälle gibt.

In Südkorea sind etwa 1.000 Menschen seit vier Wochen oder länger positiv getestet worden. In Italien, dem ersten europäischen Land, das von der Pandemie heimgesucht wurde, stellten Gesundheitsbehörden fest, dass Coronavirus-Patienten etwa einen Monat lang positiv auf das Virus testen konnten.

Da nur begrenzte Kenntnisse darüber vorliegen, wie infektiös diese Patienten sind, halten Ärzte in Wuhan sie länger isoliert.

Zhang Dingyu, Präsident des Jinyintan-Krankenhauses, in dem die schwersten Coronavirus-Fälle behandelt wurden, sagte, die Gesundheitsbehörden räumten ein, dass die Isolationen übertrieben sein könnten, insbesondere wenn die Patienten sich als nicht infektiös erwiesen. Vorerst sei es jedoch besser, dies zu tun, um die Öffentlichkeit zu schützen, sagte er.

Er beschrieb das Problem als eines der dringendsten, mit denen das Krankenhaus konfrontiert ist, und sagte, dass Berater wie Du hinzugezogen werden, um die emotionale Belastung zu lindern.

"Wenn Patienten unter diesem Druck stehen, lastet dies auch auf der Gesellschaft", sagte er.

Die Notlage der Langzeitpatienten von Wuhan unterstreicht, wie viel über COVID-19 noch unbekannt ist und warum es anscheinend verschiedene Menschen auf vielfältige Weise betrifft, sagen chinesische Ärzte. Bislang haben weltweit 2,5 Millionen Infektionen mit über 171.000 Todesfällen stattgefunden.

Bis zum 21. April hatten sich 93% der 82.788 Menschen mit dem Virus in China erholt und waren entlassen worden, wie offizielle Zahlen belegen.

Yuan Yufeng, ein Vizepräsident des Zhongnan-Krankenhauses in Wuhan, teilte Reuters mit, dass ihm ein Fall bekannt sei, in dem der Patient positive Wiederholungstests hatte, nachdem er etwa 70 Tage zuvor erstmals mit dem Virus diagnostiziert worden war.

"So etwas haben wir bei SARS nicht gesehen", sagte er und bezog sich dabei auf den Ausbruch des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms im Jahr 2003, bei dem weltweit 8.098 Menschen, vor allem in China, infiziert wurden.

Patienten in China werden nach zwei negativen Nukleinsäuretests im Abstand von mindestens 24 Stunden entlassen, wenn sie keine Symptome mehr zeigen. Einige Ärzte wünschen, dass diese Anforderung auf drei oder mehr Tests erhöht wird.

Die Nationale Gesundheitskommission Chinas wies Reuters auf die Kommentare hin, die am Dienstag bei einem Briefing abgegeben wurden, als sie um Stellungnahme dazu gebeten wurde, wie mit dieser Patientenkategorie umgegangen wird.

Wang Guiqiang, Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten des ersten Krankenhauses der Universität Peking, sagte auf dem Briefing, dass die Mehrheit dieser Patienten keine Symptome aufweise und nur sehr wenige eine Verschlechterung ihres Zustandes erlebt hätten.

"Das neue Coronavirus ist ein neuer Virustyp", sagte Guo Yanhong, ein Beamter der Nationalen Gesundheitskommission. "Bei dieser Krankheit sind die Unbekannten immer noch grösser als die Bekannten".

ÜBERRESTE UND REAKTIVIERUNG

Experten und Ärzte haben Mühe zu erklären, warum sich das Virus bei diesen Menschen so unterschiedlich verhält.

Einige vermuten, dass Patienten, die nach einem negativen Test erneut als positiv getestet wurden, irgendwie wieder mit dem Virus infiziert wurden. Dies würde die Hoffnung untergraben, dass Menschen, die sich mit COVID-19 infizieren, Antikörper produzieren, die verhindern würden, dass sie erneut von dem Virus erkranken.

Zhao Yan, ein Doktor der Notfallmedizin am Zhongnan-Krankenhaus in Wuhan, sagte, er sei skeptisch gegenüber der Möglichkeit einer Reinfektion aufgrund von Fällen in seiner Einrichtung, obwohl er keine stichhaltigen Beweise habe.

"Sie werden im Krankenhaus genau überwacht und sind sich der Risiken bewusst, weshalb sie in Quarantäne bleiben. Ich bin also sicher, dass sie nicht reinfiziert wurden".

Jeong Eun-kyeong, Direktor der koreanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -verhütung, hat gesagt, dass das Virus möglicherweise bei 91 südkoreanischen Patienten "reaktiviert" wurde, die positiv getestet wurden, nachdem man gedacht hatte, dass sie davon befreit wurden.

Andere südkoreanische und chinesische Experten sagten, dass Überreste des Virus zwar im System der Patienten geblieben sein könnten, aber weder für den Wirt noch für andere infektiös oder gefährlich seien.

Es wurden nur wenige Einzelheiten über diese Patienten bekannt gegeben, z.B. ob sie gesundheitliche Grunderkrankungen haben.

Paul Hunter, Professor an der Norwich School of Medicine der University of East Anglia, sagte, bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem sei zuvor eine ungewöhnlich langsame Ausscheidung anderer Viren wie Norovirus oder Grippe beobachtet worden.

Im Jahr 2015 gaben die südkoreanischen Behörden bekannt, dass ein Patient mit Respiratorischem Syndrom im Nahen Osten an einem Lymphom erkrankt war und 116 Tage lang Anzeichen des Virus zeigte. Sie sagten, sein geschwächtes Immunsystem habe seinen Körper daran gehindert, sich von dem Virus zu befreien. Das Lymphom verursachte schließlich seinen Tod.

Yuan sagte, selbst wenn Patienten Antikörper entwickeln, garantiere dies nicht, dass sie virusfrei werden.

Er sagte, dass einige Patienten hohe Konzentrationen von Antikörpern aufwiesen und trotzdem positiv auf Nukleinsäuretests getestet wurden.

"Das bedeutet, dass die beiden Seiten immer noch streiten", sagte er.

Wie man in Wuhan sehen konnte, kann das Virus auch bei denjenigen, die in einem scheinbar endlosen Zyklus positiver Tests gefangen sind, einen hohen psychischen Tribut fordern.

Du, die zu Beginn des Ausbruchs in Wuhan eine Therapie-Hotline eingerichtet hatte, erlaubte Reuters Anfang April, mit ihr zusammen die Quarantänestation in der Vorstadt zu besuchen, unter der Bedingung, dass keiner der Patienten identifiziert wird.

Ein Mann rasselte die Namen von drei Krankenhäusern in Wuhan durcheinander, in denen er sich vor der Verlegung in eine Wohnung im Zentrum aufgehalten hatte. Er habe seit der dritten Februarwoche über 10 Tests übernommen, sagte er, wobei er gelegentlich negativ, aber meistens positiv getestet habe.

"Ich fühle mich gut und habe keine Symptome, aber sie prüfen und es ist positiv, prüfen und es ist positiv", sagte er. "Was hat es mit diesem Virus auf sich?"

Die Patienten müssen mindestens 28 Tage im Zentrum bleiben und zwei negative Ergebnisse erzielen, bevor sie das Zentrum verlassen dürfen. Die Patienten werden in einzelnen Zimmern isoliert, von denen sie sagten, sie würden von der Regierung bezahlt.

Der besorgniserregendste Fall, mit dem Du während des Besuchs konfrontiert war, war der Mann hinter der Mahagonitür; er hatte in der Nacht zuvor medizinischen Mitarbeitern gesagt, dass er sich umbringen wolle.

"Ich habe nicht klar gedacht", sagte er zu Du und erklärte, dass er bereits zahlreiche CT-Scans und Nukleinsäuretests, von denen einige negativ waren, in verschiedenen Krankenhäusern gemacht hatte. Er machte sich Sorgen, dass er sich neu infiziert hatte, als er mit dem Fahrrad verschiedene Krankenhäuser durchfuhr.

Sein Enkel vermisse ihn, nachdem er so lange weg war, sagte er, und er sei besorgt, dass er ihn aufgrund seines Zustands nie wieder sehen könne.

Er brach in eine weitere Runde von Schluchzern ein. "Warum passiert mir das?"

Wie geschaffen für große Krisen
Kim und Angie: Zwei famose globale Führungsfiguren

Donnerstag, 23.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Nun wissen wir über Nordkorea recht wenig, außer dass sich das Land laut Eigendarstellung glücklich schätzt, an der Spitze eine globale Führungsfigur zu haben, wie geschaffen für große Krisen. Also müssen wir uns Nordkorea wohl ein wenig wie die BRD vorstellen, die mit Merkel ebenfalls „eine globale Führungsfigur“ besitzt, die auch „eher für große Krisen geschaffen“ zu sein scheint. Schreibt jedenfalls wörtlich der Spiegel, als sei der eine Wandzeitung in Pjöngjang.

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Alle Corona Regeln, endlich vollständig und übersichtlich zusammengefasst und erklärt*

Donnerstag, 23.04.2020 - 21:30 Uhr - Roger Letsch: via unbesorgt.de

(Leicht veränderter Text eines unbekannten Autors, der mich per E‑Mail erreichte)

01. Im Prinzip dürfen sie das Haus nicht verlassen, aber wenn sie möchten, dann dürfen sie das natürlich.

02. Masken sind nutzlos, aber sie sollten unbedingt eine tragen, denn das kann Leben retten.

03. Alle Geschäfte sind geschlossen, außer die, die geöffnet sind. Also die kleinen, die wichtigen, die etwas größeren und manche anderen auch.

04. Dieses Virus ist potenziell tödlich, aber dennoch nicht allzu beängstigend, außer dass es eventuell zu einer globalen Katastrophe führt, bei der dann sehr viele sterben. Oder es sterben weniger, dafür aber mehr durch die Folgen des Wirtschaftskollaps oder auch beides. Es stirbt auf jeden Fall jemand.

05. Jeder muss ZUHAUSE bleiben, aber es ist wichtig auch RAUSZUGEHEN, besonders bei Sonnenschein, aber es ist besser, nicht rauszugehen, außer natürlich für Sport, aber eigentlich: NEIN.

06. Es gibt keinen Mangel an Waren im Supermarkt, aber es gibt Dinge, die fehlen und andere sind zurzeit nicht da.

07. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich doch auswirkt.

08. Haustiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als sonst noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger hier und da und selten Hunde, eigentlich keine Hunde, aber manchmal schon. Jegliche Oberflächen, außer das Fell ihres Haustieres, können die Krankheit natürlich übertragen.

09. Sie werden viele Symptome haben, wenn sie krank sind, aber sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben, ohne krank zu sein, oder ansteckend sein, ohne Symptome zu haben.

10. Man darf nicht in Altersheime gehen oder seine Großeltern besuchen, um sie zu schützen. Aber man muss sich um die Alten kümmern und ihnen am besten Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

11. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv. Nein vier, ich meine sechs! Habe ich Stunden gesagt? Vielleicht Tage. Es braucht auch eine feuchte Umgebung um zu überleben. Aber nicht unbedingt.

12. Das Virus verträgt keinen Alkohol, der die Symptome aber verschlimmern kann. Dasselbe gilt für Nikotin. Das Rauchen können sie ohnehin vergessen, denn drinnen schadet es ihren Mitmenschen und rausgehen dürfen sie nur zum Sport.

13. Das Virus bleibt eigentlich nicht in der Luft, aber manchmal schon. Vor allem in geschlossenen Räumen. Gehen sie also viel an die frische Luft, falls sie das dürfen.

14. Es handelt sich grundsätzlich nicht um Schmierinfektionen aber eine Schmierinfektion ist auch möglich.

15. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert. Dafür dürfen wir nicht zu viel eingesperrt sein, deswegen bleiben sie besser die meiste Zeit Zuhause.

16. Sollten sie erkrankt gewesen sein, werden sie möglicherweise später wieder erkranken, zwischen den Infektionen sind sie aber immun und gesund, es sei denn sie sind ohnehin krank.

17. Benutzen sie ihr Gehirn und wenn nicht, halten sie einen enormen Vorrat an Mehl, Hefe, Nudel und Toilettenpapier bereit – das wird helfen.

18. Wenn sie alle diese Regeln befolgen, sind sie gerettet. Oder auch nicht. Oder sie sind gerettet, aber durchgedreht. Dann halten sie sich bitte unbedingt an Regel 1.

* In ihrem Bundesland kann es abweichende Regeln oder zusätzliche oder gänzlich andere Regeln geben. Und in Ihrer Stadt natürlich auch! Manchmal auch nur zeitversetzt dieselben Regeln, nachdem diese abgeschwächt oder verschärft wurden oder die Kanzlerin eine Pressekonferenz von Sebastian Kurz gesehen hat. Verfolgen sie deshalb die lokale Presse ihrer drei Nachbarstädte, die Pressekonferenzen ihres Ministerpräsidenten und die von Kanzleramt, Innenministerium und Gesundheitsministerium und folgen sie dem Robert-Koch-Institut und drei Virologen ihrer Wahl auf Twitter, TikTok und Tinder.

"Schweden - Peinliche Pannen bei Corona-Studien"
"Total confirmed COVID-19 deaths per million people"

Donnerstag, 23.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Schweden - Peinliche Pannen bei Corona-Studien"

War das nicht dieser von den Gripplingen hochgelobte Weg, an den sie all ihre Leugner-Überheblichkeit klammerten?

Der nächste (aktuelle!) Screenshot zeigt die Reality dieses viel gerühmten, angeblich vorbildlichen schwedischen Weges.
Scheint so eine Art Schlachtfest zu sein. Können sich die lautstarken Befürworter dieses Weges nicht einfach mal für ein Herden-Immunitätsexperiment ins Labor begeben? Ist doch bloß ein Grippchen!

Bildquelle: Screenshot - "Total confirmed COVID-19 deaths per million people"

Die Illusion der liquid democracy – Arbeit hier, Urlaub dort

Donnerstag, 23.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Vor dem Virus war der Weltenbürger das große Vorbild für Viele. Arbeiten und Geld verdienen in Deutschland – und Urlaub in der gekauften Zweitresidenz in Spanien, Frankreich oder Italien. Eine fatale Illusion, wie sich seit Ausbruch des Covid-19 Virus über die ganze Welt herausstellt. Wer jetzt nicht seinen Hauptwohnsitz in seinem Wunschland hat, der darf nicht mehr einreisen. Und das wahrscheinlich für sehr lange. Der liquide Bürger, heute mehr als flüssig – nämlich überflüssig.

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"This is what air travel could look like in a post-coronavirus world"

Donnerstag, 23.04.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "This is what air travel could look like in a post-coronavirus world"

Na immerhin, hier machen sich die Ersten schon mal Gedanken darüber, wie die Welt mit oder nach Covid-19 aussehen könnte. Nur - es wird überhaupt nicht mehr jeder fliegen dürfen.

Wer Virusträger ist, wird richtig schlechte Karten haben, denn wenn sich das Virus wie Herpes oder tatsächlich biphasisch verhält und sich jederzeit reaktivieren kann, wäre es echt blöd, wenn das z.B. auf einem Langstreckenflug nach Hongkong geschieht und der asymptomatische Passagier im Flieger bzw. bei der Immigration andere Reisende infiziert und dann ein neues Cluster in Gang setzt. Und das dann mit einer eingeschleppten, europäisch mutierten Variante des Virus.

Es wird etliche Länder geben, die Ausländer nur nach langer Quarantäne ins Land lassen - ob mit oder ohne Fluganreise.

Tschechien und Polen machen es grade vor, der private Personenverkehr in diese Länder ist komplett unterbrochen. Die Regierungen beider Staaten lassen nur noch eigene Staatsbürger und Personen mit Sondergenehmigungen rein, Tschechien lässt nicht mal mehr Berufspendler über die Grenzen und in Polen müssen sie in 14-tägige Quarantäne.

Tja, die haben den Outbreak auch in den Griff bekommen, warum sollen sie sich das Virus von schwadronierenden KenFM-Gripplingen wieder einschleppen lassen? Sie müssten ja bescheuert sein! Die eigene Bevölkerung hat sich über Wochen und Monate sehr diszipliniert verhalten, da ist es nur vernünftig, dass man eben auch Abstand hält zu den undisziplinierten und egoistischen "just-a-flu"-Kultlern aus dem Westen.

China hat die Quarantänedauer im Norden übrigens grade auf 28 Tage erhöht, nachdem Harbin, wie Wuhan eine 11 Millionen Einwohner-Stadt, derzeit einen erneuten Covid-19-Ausbruch erlebt. Eine 22-jährige Studentin brachte das Virus aus NYC mit - sie saß 14 Tage in Quarantäne, wurde anschließend negativ getestet und hat dennoch danach 78 Menschen infiziert.

Ich wette, dass z.B. Taiwan auch keines der schwedischen Schäfchen aus der Immunitätsexperiment-Herde einfach so ins Land lassen wird!

Die Fluggesellschaften, die es noch geben wird, werden vor dem Abflug (dann zuverlässige) Schnelltests durchführen müssen, um einen virenfreien Flug garantieren zu können. Diese Maßnahme wird Voraussetzung sein, um überhaupt abheben zu können und in Ländern mit eingedämmten Virus und gutem Seuchen-Management eine Landeerlaubnis zu bekommen.

Die Airlines, als potentielle, globale Virus-Super-Spreader, werden zu radikalen Maßnahmen greifen müssen, weil sie das Systemversagen der westlichen Hybris-Gesellschaften auffangen müssen und sich die Insassen der dekadenten "open societies" (witzig, nicht wahr?) weigerten, einen radikalen und ausreichend langen Lockdown zu akzeptieren, der das Virus hätte stoppen können.

So wird der Lockdown dann halt jetzt mit Unterbrechungen abgestottert und die Wirtschaft trotzdem an die Wand gefahren. Mit allen Konsequenzen. Ihr kriegt Eure alte Welt nicht mehr zurück, das Ding ist längst durch. Je eher man das versteht und akzeptiert, je eher man sich vom Alten löst und sich auf Neues einstellt, sich "out of the box" auf seine Stärken und Möglichkeiten besinnt, desto besser und flexibler ist man für eine ungewisse Zukunft gewappnet.

PS: Airlines sind nur ein Beispiel, die gravierenden Veränderungen, die fat tails, werden alle Lebensbereiche betreffen.

Ausnahmezustand als Regelfall

Donnerstag, 23.04.2020 - 15:30 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Wer sich von der heutigen Regierungserklärung der Kanzlerin Neuigkeiten erhofft hat, wartete darauf vergebens. Sie wiederholte lediglich, was sie in den letzten Tagen bereits von sich gegeben hat, nur etwas geschliffener. Aus Austrittsdiskussionsorgien wurde die „zu forsche“ Umsetzung von beschlossenen Öffnungsmaßnahmen durch einige nicht genannte Länder, die ihr Sorgen machten. In einer Situation, in der nicht mehr zu leugnen ist, dass die Reproduktionskurve des Virus stabil unter 1 ist, befand Merkel dennoch, man sei „auf dünnem, nein dünnsten Eis“. Die befürchtete Überlastung des Gesundheitssystems, die augenscheinlich nicht eingetreten ist, wird von ihr als Horrorszenario der Zukunft ausgemalt. Die Pandemie sei erst besiegt, wenn es einen Impfstoff gäbe. Folgt dann die von Bill Gates in einem Tagesschau-Interview als unvermeidlich beschriebene Massenimpfung, die nur eine Zwangsimpfung sein kann?

Schon jetzt werden von einigen Politikern immer längere Zeiträume angegeben, wie lange die „neue Normalität“ beibehalten werden soll. Am weitesten hat sich der Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, vorgewagt, der eine Verlängerung des Lockdowns bis 2022 für möglich hält. Zwar beteuert Merkel, dass es ihr schwer falle, solche Maßnahmen, die eine „demokratische Zumutung“ seien (wieder so eine erratische Wortschöpfung, die alle Deutungen offenlässt), aber man dürfe nicht dem „Prinzip Hoffnung“ vertrauen, „das Erreichte nicht verspielen“, müsse „klug und vorsichtig“ handeln. Deshalb sei es ihre Aufgabe „zu mahnen“. Ja, dann lässt sie en passant die Katze aus dem Sack. „Klar ist, dass wir nicht zum Alltag, wie wir ihn vor Corona kannten, zurückkehren können“.

An einer Stelle, ziemlich am Anfang ihrer Rede, fragt man sich, ob Merkel ungewollt ins satirische Fach gewechselt ist. Eine Situation, die sie selbst als „größte Bewährungsprobe“ seit Gründung der BRD bezeichnet (um sich selbst als größte Krisenmanagerin hinzustellen?), sei nur akzeptabel und erträglich, „wenn Kritik und Widerspruch nicht nur erlaubt, sondern eingefordert und angehört werden – wechselseitig“. Nach 15 Jahren Kanzlerschaft und 30 Jahren Erfahrung mit der Demokratie ist Merkel immer noch nicht klar, dass Kritik nicht „erlaubt“ werden muss, sondern das selbstverständliche Freiheitsrecht aller Demokraten ist. Allerdings sieht die Realität in Merkelland so aus, dass Kritiker der Regierung diffamiert, ausgegrenzt, als Nazi oder Leugner bezeichnet werden, dass die Antifa ihre Häuser beschmiert, ihre Büros attackiert, ihre Autos anzündet, ihre Versammlungen sprengt oder verhindert, ihren Job oder ihre Ämter verlieren, ihre Kontos gekündigt werden, in den Medien außer als Hassfiguren nicht mehr stattfinden. Ihre Kritik und ihren Widerspruch haben sie nämlich unerlaubt und ungefragt abgegeben. Deshalb werden sie nicht angehört, sondern ausgegrenzt oder totgeschwiegen. An keiner Stelle ihrer Rede oder ihres Handelns ist Merkel anzumerken, dass sie auch nur ansatzweise zur Kenntnis nimmt, was Skeptiker ihrer Regierungspolitik vorbringen. Im Gegenteil. Wenn man, wie Stefan Homburg, in der Welt und im ZdF die Verhältnismäßigkeit des Lockdowns vom 23. März infrage stellt und das Thema im CDU-Präsidium gewesen ist, bringt Tagesschau.de eine Nachricht, in der er in ein schiefes Licht gerückt wird. Die Stellungnahme, in der er sich wehrt, wird von Facebook gesperrt. Das sieht aus wie angeordnete Desinformation. „Dabei hilft die freie Presse“ – dieser Satz Merkels ist angesichts der Realität nur als tiefschwarzer Humor zu ertragen.

Im zweiten Teil ihrer Rede tut Merkel das, was sie immer tut. Sie verspricht, noch mehr Geld zu verteilen. Geld, das inzwischen schon nicht mehr da ist, weil es versäumt wurde, von den in den letzten Jahren reichlich sprudelnden Steuergeldern ausreichende Polster anzulegen. So werden wieder Schulden gemacht und dem Bundestag, der die größte Neuverschuldung in Nachkriegsdeutschland brav abgenickt hat, wird gönnerhaft gedankt. Vor allem soll mehr Geld nach Europa fließen, denn Deutschland ginge es nur gut, wenn es Europa gut gehe. Dann fällt das verhängnisvolle Wort „Schicksalsgemeinschaft“ für Europa, eine Bezeichnung, die in der finstersten Epoche unserer Geschichte Konjunktur hatte. Einer Schicksalsgemeinschaft anzugehören, sollte für Deutschland nach seinen Diktaturerfahrungen eigentlich ein Tabu sein.

Die WHO, die von Vertretern undemokratischer Staaten dominiert wird, soll auch mehr Zuwendungen bekommen.

Der Gedanke, dass dieses Geld, welches die Kanzlerin großzügig in alle Richtungen verteilt erarbeitet werden muss, was bei den wirklich düsteren wirtschaftlichen Aussichten immer schwieriger wird, scheint Merkel nie zu kommen. Dabei hat sie am Beginn ihrer politischen Laufbahn mal erklärt, sie hätte die Erfahrung einer Gesellschaft, die von unfähigen Politikern in den Bankrott getrieben wurde machen müssen und würde alles dafür tun, dass sich dies nicht wiederholt. Aber das ist das einzig verlässliche Merkmal Merkels, dass sie sich nicht an ihrem Geschwätz von gestern stört und keinerlei Probleme hat, das Gegenteil dessen zu verkünden, was sie selbst für richtig gehalten hat.

"Imported infection in Harbin spreads across province"

Donnerstag, 23.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Imported infection in Harbin spreads across province"

China befürchtet zweite Welle, importierte Infektion in Harbin breitet sich in der Provinz aus mit einer Mutation des Virus. Chinesische Virologen befürchten quasi neue Virusart, die infektiöser und schwerer nachweisbar ist.

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Eine überlange Infektionskette in Harbin, der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang, hat sich auf weitere benachbarte Regionen ausgedehnt und damit Alarm über die Infektiosität des importierten Falls geschlagen.

Die Autonome Region Innere Mongolei in Nordchina ist nach der Provinz Liaoning die zweite Provinzregion, die von Patienten in Heilongjiang betroffen ist.

Die Regierung Hulun Buir sagte, dass der bestätigte Patient in der Stadt in der Inneren Mongolei mit Harbin verwandt sei, einer Stadt, in der ein importierter Fall aus den USA Infektionen bei mindestens 50 Menschen verursacht habe.

Epidemiologen und Virologen, die am Montag von der Global Times erreicht wurden, sagten, dass die lange Infektionskette von Harbin ihr Wissen über das Coronavirus, das ein anderer Genotyp als derjenige sein könnte, der sich früher in China verbreitet hat, verändert habe, und sie betonten die akute Wichtigkeit, das Virus bald einzudämmen.

Zeng Guang, Chefepidemiologe des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention, sagte: "Wir werden dem kleinen Ausbruch in Harbin, der eine klare und lange Infektionskette hat, große Aufmerksamkeit widmen, und sie haben einige neue Merkmale des Coronavirus freigelegt", was auf die unvermutete Infektiosität der Krankheit hinweist.

Yang Zhanqiu, stellvertretender Direktor der Abteilung für Pathogenbiologie an der Universität Wuhan, sagte der Global Times am Montag, dass der Genotyp des Coronavirus, der sich über die Harbin-Kette verbreitet hat, möglicherweise aus Übersee stammt und dass Chinesen anfälliger für diesen neuen Coronavirus-Genotyp sein könnten.

Yang warnte, dem Ausbruch in Harbin müsse volle Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wenn er nicht vollständig unter Kontrolle gebracht wird, würde sich der regionale Ausbruch weit ausbreiten, da er mit der Wiederaufnahme der Arbeit in China und der Erholung von Produktion und Bevölkerungsströmen einhergeht.

Der Fall unterstrich auch, wie wichtig es sei, die Ausbreitung importierter Fälle zu verhindern, sagte Yang und stellte fest, dass ein geschlossener Regelkreis und die Verhinderung der Ausbreitung in den Gemeinden entscheidend seien.

Der ursprüngliche Importfall in Harbin war ein chinesischer Passagier mit dem Familiennamen Han, der am 19. März aus den USA einflog. Die Ermittlung von Kontaktpersonen ergab, dass mehr als 50 Fälle von COVID-19 entweder direkt oder indirekt mit ihr in Verbindung standen, darunter auch sekundäre Clusterinfektionen in zwei Krankenhäusern. Etwa 4.000 Personen werden derzeit auf enge Kontakte aufgrund des Krankenhausausbruchs untersucht.

Han machte vier Nukleinsäuretests und Antikörpertests, alle negativ, übertrug das Virus jedoch an ihren Nachbarn. Die örtlichen Gesundheitsbehörden bestätigten später, dass Han mit dem COVID-19-Virus infiziert war. Am 14. April meldete Peking auch einen importierten Fall aus den USA, der nach negativen Testergebnissen in einem Krankenhaus und der Quarantänestation als infiziert bestätigt wurde.

"Han's Fall hat uns davor gewarnt, dass unsere Nachweismethoden unzulänglich sein könnten. Ist unser Test empfindlich genug? Warum hat das Coronavirus eine so starke Infektiosität, während häufige Tests negativ sind? fragte Zeng.

Eine epidemiologische Untersuchung ist in der Stadt noch im Gange.

Als Virologe stellte Yang fest, dass ein neuer Genotyp des Virus die Wirksamkeit der chinesischen Testkits beeinträchtigen könnte, die auf der Grundlage von zuvor in China entdeckten Virustypen entwickelt werden.

Experten warnten die Öffentlichkeit davor, die Wachsamkeit gegenüber dem Coronavirus zu lockern, und drängten darauf, Schlupflöcher im Krankenhausmanagement, in der Hausquarantäne und im regionenübergreifenden Bevölkerungsfluss zu schließen.

Die Regierung Hulun Buir meldete am 17. April zwei Verdachtsfälle von COVID-19, beide mit einer Reisegeschichte nach Harbin. Einer der Verdachtsfälle mit dem Familiennamen Liu wurde am Montag als infiziert bestätigt, der sich in einem der beiden Krankenhäuser in Harbin aufgehalten hatte, wo es zu gehäuften Infektionen kam, berichteten die Medien.

Fushun, eine Stadt in Liaoning, hatte einen bestätigten Patienten gemeldet, der mit einem der beiden Harbin-Krankenhäuser, in denen Cluster-Infektionen auftraten, verwandt war.

Verschiedene Orte haben ihre Maßnahmen nach dem Ausbruch von Harbin erneut verbessert, wobei das benachbarte Changchun in der Provinz Jilin von den Patienten aus Harbin eine Hausquarantäne und drei Nukleinsäuretests verlangte.

Die Regierung von Hulun Buir forderte diejenigen, die in Heilongjiang gewesen waren, auf, sich einer 14-tägigen zentralen Quarantäne und einer weiteren siebentägigen Hausquarantäne zu unterziehen. Hulun Buir führt auch ein retrospektives Screening und die Ermittlung von Kontaktpersonen in lokalen Gemeinden durch.

Autsch, das tut weh:

Donnerstag, 23.04.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

"Durch die Masken kommen noch mehr Krankheitsfälle und es heißt dann "wieder mehr Infizierte" um diese Lüge aufrecht zu erhalten."

Kommentar unter einem super Text über die Pandemie-Contra-Revolutionäre, die den "Kampf um die Freiheit" zur eigenen Angstabwehr missbrauchen.

Text von Annett Pfob:

Deutschland hat sich verändert. Früher, noch so vor vier Wochen, war es in Oppositionskreisen üblich, bei dem Wort Studie oder Untersuchung müde lächelnd abzuwinken, wenn die Fakten dem Vergleich mit dem täglichen Alltagsleben nicht standhielten. Und die Menschen waren imstande, diesen Vergleich selbsständig und korrekt im Ergebnis vorzunehmen. Früher, vor vier Wochen!, bestaunte der Deutsche auch das kleine Südkorea, wie man mit Tests und Maskenpflicht die Pandemie ohne einen shutdown in den Griff bekam. Danach wurde auch bei uns der Ruf laut. Aber unsere Regierung erklärte das rar gewordene Gut schlicht für unnütz. Im Deutschland unter Merkel herrschte kein Mangel an Notwendigem. Das Volk war beleidigt. Schneiderinnen begannen erste Engpässe in der Pflege und in den Kliniken zu beheben und führten zu einer Renaissance der Mehrwegmaske aus Baumwolle, wie sie schon vor 100 Jahren getragen wurde. Heute leben wir natürlich in einer anderen Zeit. Nach endlosen vier Wochen Lagerkoller, fern jeglicher außerhäuslicher Betätigung und Bespaßung, liegen Deutschlands Nerven blank. Wir werden von dunklen Mächten gesteuert! Nun möchte unsere Regierung das Land wieder etwas öffnen. Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu verhindern, besinnt man sich auf asiatische Gepflogenheiten: Maskenpflicht. Mangel oder nicht, es muss jetzt sein. Geht international. Aber nicht in Deutschland! Nicht mit unseren Freiheitskämpfern. Ich lese Vergleiche mit den Pionierhalstüchern, Maos Einheitsanzug aus der Kulturrevolution, Maulkorb sowieso, Gleichschaltung und besonders kreativ bei Ken FM: Die Maske ist das neue Hakenkreuz. Um das ganze "wissenschaftlich" auf solide Füsse zu stellen, hat man natürlich auch gleich das passende zur Hand. Eine Dissertation, die beschreibt wie gefährlich das Tragen von Masken ist. Und neben dem berühmt berüchtigten CO2, führt das Tragen natürlich zu Konzentrationsschwächen, Einschränkungen in der Feinmotorik, etc. Der Test musste abgebrochen werden. Den Probanden drohte der Tod. Früher, so vor vier Wochen, hätte man sich gefragt, wie das Chirurgen denn Bitteschön in einer mehrstündigen OP aushalten, wo Konzentration und Feinmotorik ja irgendwie aufrechterhalten werden sollten. Man hätte sich auch gefragt, wie Mitarbeiter in Produktion von Lebensmitteln, Pharma oder Kosmetik überleben. Oder was treiben eigentlich Bergleute, Tunnelbauer oder Bauarbeiter? Früher, so vor vier Wochen, hätte man lächelnd abgewunken und das ganze als Blödsinn bezeichnet. Vielleicht hätte man die Maske vor dem Anlegen aus der Tüte nehmen sollen. Aber nicht in Zeiten unseres heutigen Deutschlands. Da werden solche eigenständigen Vergleiche nicht angestellt. Da ist man dagegen! Für die Freiheit. Ich fing mit Maske ja schon vor drei Wochen an. Rücksicht, Vorsicht und so. Nun bin ich ein Opfer der Regierungspropaganda. Chirurgen tragen Masken nur zur Show, wenn sie in den OP gehen. Im OP ist ja alles sauber. Da nehmen sie die Dinger dann wieder ab. Und wisst Ihr was? Wenn hier dieser spätpubertäre eher linkslastige Dagegenaffentanz anhält, dann bin ich mal dagegen! Dann nähe ich mir was richtig Extravagantes und nerve mit einem Avatarfoto, dass gerade den älteren Herren, die jetzt den Rebellen in sich entdecken, die Sprache verschlagen wird!

Covid-19 wartet immer wieder mit neuen Überraschungen auf, nun sind es Blutverdickung und Blutgerinsel

Donnerstag, 23.04.2020 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Mount Sinai Hospital - Prof. J Mocco, Neurosurgery"

Ja, ja, das Grippchen: "In den drei Wochen ab Mitte März sah Mocco 32 Schlaganfallpatienten mit großen Blutblockaden im Gehirn, doppelt so viele wie in diesem Zeitraum üblich. Fünf waren ungewöhnlich jung, unter 49 Jahre alt, ohne offensichtliche Risikofaktoren für Schlaganfälle, "was verrückt ist", sagte er. "Sehr, sehr untypisch." Der jüngste war erst 31 Jahre alt."

Aus New York City:

"Anzeichen von Blutverdickung und Blutgerinnung wurden in verschiedenen Organen von Ärzten verschiedener Fachrichtungen festgestellt. Dies sollte sich als einer der alarmierenden Wege herausstellen, auf denen das Virus den Körper verwüstet, wie die Ärzte dort und anderswo zu erkennen begannen.

Am Berg Sinai bemerkten Nephrologen, dass Nierendialysekatheter mit Gerinnseln verstopft wurden. Pulmonologen, die COVID-19-Patienten an mechanischen Beatmungsgeräten überwachten, stellten fest, dass Teile der Lunge seltsamerweise unblutig waren. Neurochirurgen sahen sich in ihren üblichen Fällen mit einer Häufung von Schlaganfällen aufgrund von Blutgerinnseln konfrontiert, wobei mindestens die Hälfte der Opfer im jüngeren Alter verzerrt und positiv auf das Virus getestet wurde.

"Es ist sehr auffallend, wie sehr diese Krankheit zur Bildung von Blutgerinnseln führt", sagte Dr. J. Mocco, ein Neurochirurg aus dem Berg Sinai, in einem Interview und beschrieb, wie einige Ärzte COVID-19, die durch das Coronavirus verursachte Krankheit, für mehr als eine Lungenkrankheit halten. In einigen Fällen, so Mocco, sei ein Schlaganfall das erste Symptom von COVID-19 bei einem jungen Patienten.

Als Kollegen aus verschiedenen Fachgebieten ihre Beobachtungen zusammenführten, entwickelten sie ein neues Behandlungsprotokoll. Die Patienten erhalten nun hohe Dosen eines blutverdünnenden Medikaments, noch bevor Anzeichen einer Gerinnung auftreten.

"Vielleicht, nur vielleicht, wenn Sie die Gerinnung verhindern, können Sie die Krankheit weniger schwer machen", sagte Dr. David Reich, der Präsident des Krankenhauses. Das neue Protokoll wird bei bestimmten Hochrisikopatienten nicht angewendet werden, da Blutverdünner zu Blutungen im Gehirn und anderen Organen führen können.

"KOMISCH, DASS SIE DAS ERWÄHNEN"

In den drei Wochen ab Mitte März sah Mocco 32 Schlaganfallpatienten mit großen Blutblockaden im Gehirn, doppelt so viele wie in diesem Zeitraum üblich.

Fünf waren ungewöhnlich jung, unter 49 Jahre alt, ohne offensichtliche Risikofaktoren für Schlaganfälle, "was verrückt ist", sagte er. "Sehr, sehr untypisch." Der jüngste war erst 31 Jahre alt.

Mindestens die Hälfte der 32 Patienten würde positiv auf COVID-19 testen, sagte Mocco.

In der Zwischenzeit arbeitete Dr. Hooman Poor, ein Lungenspezialist aus dem Berg Sinai, in einer Spätschicht mit 14 Patienten an Beatmungsgeräten. Die Messwerte am Beatmungsgerät entsprachen nicht seinen Erwartungen.

Die Lungen schienen nicht, wie bei einer Lungenentzündung üblich, steif zu sein. Stattdessen schien das Blut nicht frei durch die Lungen zu zirkulieren, um bei jedem Atemzug belüftet zu werden.

Poor traf in dieser Nacht einen Nierenarzt, der bemerkte, dass Dialysekatheter oft durch Gerinnsel blockiert werden.

"Und ich sagte: 'Es ist komisch, dass Sie das erwähnt haben, denn ich habe das Gefühl, dass all diese Patienten Blutgerinnsel in ihren Lungen haben'", erinnerte sich Poor.

Reich, der Präsident des Krankenhauses, berichtete Poor über den von Mocco gesehenen Schlaganfallanfall und sagte, die beiden Ärzte sollten sich zusammentun und tagelange Diskussionen und Treffen mit den Abteilungsleitern des Krankenhauses in die Wege leiten.

Am Ostersonntag um 2.46 Uhr morgens schickte Poor Mocco seinen ersten Entwurf des neuen Behandlungsprotokolls.

ÄRZTE TAUSCHEN ERKENNTNISSE AUS

Als ihre Stationen mit COVID-19-Patienten überfüllt zu werden begannen, lasen die Ärzte aus dem Sinai Papiere, in denen ähnliche Befunde von Ärzten in der chinesischen Provinz Hubei und anderen schwer betroffenen Gebieten beschrieben wurden, und diskutierten sie mit Gleichaltrigen in Telefonaten und Webinaren.

Mocco rief Neurochirurgen an, die er anderswo im Land kennt. Im Thomas-Jefferson-Universitätskrankenhaus von Philadelphia hatte Dr. Pascal Jabbour begonnen, einen ähnlichen Anstieg der Schlaganfälle bei Menschen mit COVID-19 zu beobachten. Die Art und Weise, wie das Blut seiner Patienten erstarrte, erinnerte ihn an angeborene Erkrankungen wie Lupus oder bestimmte Krebsarten.

"Ich habe noch nie andere Viren gesehen, die so etwas verursachen", sagte Jabbour.

In Boston begann das Beth Israel Deaconess Medical Center Anfang dieses Monats mit einer klinischen Studie, um herauszufinden, ob tPA, ein gerinnungshemmendes Medikament, schwerkranken COVID-19-Patienten helfen könnte.

Die Gerinnung kann sich bei jedem entwickeln, der sehr krank wird und lange Zeit unbeweglich an einem Beatmungsgerät verbringt, aber die Ärzte sagen, das Problem schien sich bei COVID-19-Patienten als direktere Folge des Virus früher zu zeigen.

Auf dem Sinai erhalten Patienten auf der Intensivstation oft das Blutverdünnungsmittel Heparin in schwächeren prophylaktischen Dosen. Nach dem neuen Protokoll erhalten die Patienten höhere Dosen Heparin, die normalerweise zur Auflösung von Gerinnseln verwendet werden, bevor ein Gerinnsel entdeckt wird.

Die Behandlung reiht sich ein in den wachsenden Werkzeugkasten des Krankenhauses, in dem einige Patienten das antikörperreiche Plasma von wiederhergestellten COVID-19-Patienten oder experimentelle antivirale Medikamente erhalten.

Die American Society of Hematology, die die Gerinnung ebenfalls zur Kenntnis genommen hat, sagt in ihrem Leitfaden für Ärzte, dass die Vorteile der blutverdünnenden Therapie für COVID-19-Patienten, die nicht bereits Anzeichen einer Gerinnung zeigen, "derzeit unbekannt" sind.

"Ich würde sicherlich nicht erwarten, dass Harfen gespielt und Engel gesungen werden und dass die Menschen einfach ihre intravenösen Leitungen herausreißen und aus dem Krankenhaus herauswalzen", sagte Reich. "Es wird wahrscheinlich etwas sein, wo es das Ausmaß der Krankheit nur mildert".

Grauenhaft - nur noch einen Schritt, dann sind wir beim Chinesischen Sozialpunkte-System

Donnerstag, 23.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Machine learning could check if you’re social distancing properly at work"

"Sechs Fuß Abstand: Am Donnerstag veröffentlichte das Startup einen Blog-Beitrag mit einem neuen Demo-Video, das einen neuen Detektor für soziale Distanzierung zeigt. Auf der linken Seite ist ein Feed von Menschen zu sehen, die auf der Straße herumlaufen. Auf der rechten Seite stellt ein Vogelperspektiv-Diagramm jeden einzelnen als Punkt dar und färbt sie leuchtend rot, wenn sie jemandem zu nahe kommen. Das Unternehmen gibt an, dass das Gerät für den Einsatz in Arbeitsumgebungen wie Fabrikhallen gedacht ist und auf Wunsch seiner Kunden (zu denen auch Foxconn gehört) entwickelt wurde. Es sagt auch, dass das Tool leicht in bestehende Sicherheitskamerasysteme integriert werden kann, dass aber noch untersucht wird, wie man Menschen benachrichtigen kann, wenn sie aus der sozialen Distanzierung ausbrechen. (...)

Überwachung des Arbeitsplatzes: Das Konzept ist nicht neu. Anfang dieses Monats berichtete Reuters, dass auch Amazon eine ähnliche Software verwendet, um die Entfernungen zwischen ihren Lagermitarbeitern zu überwachen. Das Tool reiht sich auch in eine wachsende Reihe von Technologien ein, die Unternehmen zunehmend zur Überwachung ihrer Mitarbeiter einsetzen. Es gibt inzwischen unzählige billige KI-Systeme von der Stange, die Firmen kaufen können, um jeden Mitarbeiter in einem Geschäft zu überwachen oder jeden Kundendienstmitarbeiter bei einem Anruf abzuhören. Wie der Landing-KI-Detektor zeigen diese Systeme Warnungen in Echtzeit an, wenn das Verhalten von einem bestimmten Standard abweicht. Die Coronavirus-Pandemie hat diesen Trend nur noch beschleunigt."

Der Genosse und die Unsinnität
Die Causa Kahrs

Mittwoch, 22.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Warum es ausgerechnet den Abgeordneten der Proletenpartei SPD irgendwie zwanghaft nach akademischen Ehren dürstet, mögen Psychologen herausfinden.

(...)

Neun Jahre lang schleppte sich der Johannes bis zum Abschluss des Studiums, das könnte nahelegen, dass er am Ende Hilfe brauchte.

(...)

Auf Twitter schrieb Kahrs, die Kilic-Vorwürfe seien „Quatsch“, löschte den Tweet allerdings wieder. Dank des Maas’schen Netzwerkabwürgungsgesetzes wurde das Telefoninterview Alias-Kilic/Kahrs von Youtube „wegen einer Verleumdungsbeschwerde und dann plötzlich doch wegen einer Datenschutzbeschwerde gesperrt“. Neugierige werden hier fündig.

- weiterlesen - "Der Genosse und die Unsinnität - Die Causa Kahrs"

"Wissenschaftler vermuten positive Wirkung von Nikotin"

Mittwoch, 22.04.2020 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Adam war der Erste! Der Erste! Der Erste!
Der Erste, der BEGRÜNDET hat, warum Nikotin wirken könnte. Hey, Doc, der Medizin-Nobelpreis winkt! 😍😅

Bildquelle: Screenshot - "Coronavirus im Live-Ticker"

Adam Daniel Meierinski:

Alveolarzellen haben viele breite Kanäle, die man auch Rezeptoren nennen kann, aber eher unspezifische Multirezeptoren - ob es der für Nikotin ist, ist derzeit eher eine Vermutung, weil sich Nikotinpflaster anböten, da gesünder. Was aber, wenn es an etwas anderem im Rauch läge? Das CO im Rauch ist à la long ein Arteriosklerose-Risiko, aber ein extremer Besetzer von Rezeptoren. Nikotin und CO sind geruchlos, aber der Rauch nicht...!

Fazit:

Solange wir nur wissen, dass RaucherInnen 11x seltener erkranken und mildere Verläufe haben müssen wir - MÜSSEN WIR - die Vernunft walten lassen, denn wenn man Rauchern wieder völlige Freiheit schenken würde, sie geradezu anhalten würde dort zu rauchen, wo es sonst zum Polizeieinsatz käme, wird es vielleicht ein paar Wochen a bisserl stinken, aber es rettet eventuell unsere Art.

Darauf gehe ich auch am Ende meiner Worte vom 24.02.2020 ein - Auszug: "Sollte man für eine begrenzte Zeit ALLE Rauchverbote innen wie außen komplett aussetzen? Fragt die Schweiz!"

hier der ganze Text:

CORONA - WAS TUN?

Auf Grund dreier Unklarheiten bzgl Corona, sehe ich mich gezwungen Euch einen Rat zu geben, der von einem Mediziner stammend, äusserst ungewöhnlich ist, milde formuliert.

Um Missverständnissen vorzubeugen, muss ich ein wenig ausholen.

Aber zuerst die 3. Eventualitäten:
1) Gesunde Corona-Träger als gefährliche Vektoren
2) Berichte ü. Überlebende mit persistierenden Lungenproblemen
3) Warum riegelt China sich bei normaler Influenza nicht ab, obwohl diese fast 2x letaler verläuft als Corona?

Den endgültigen Entschluss Arzt werden zu wollen, fasste ich während(!) einer Influenza im Januar 1972 in den Schweizer Alpen.

Die Kopfschmerzen waren unbeschreiblich. Ich lag zarte 17 Jahre jung in einem Bett in Crans-Montana und wünschte mir einen raschen Tod.

Der herbeigerufene, greise Schweizer Bergdoktor griff zu einer riesiegen Spritze (20ml) voll mit Novalgin und Calcium(Ca++), rammte mir eine Nadel in die Armbeuge und 5min später war das Leben wieder lebenswert.

Seitdem habe ich vor CH-Kollegen den größten Respekt.

5 Monate später hatte ich mein Abitur, aber keinen Studienplatz.

Wie der Zufall so spielt, war der Hoteldirektor in Crans-Montana, in welchem meine Eltern ein Appartement besaßen, auch der Cousin des damaligen 1. Schweizers, seines Zeichen Bundesratspräsident - Roger Bonvin - möge die Erde ihm leicht sein.

Der Direktor, auch ein Bonvin, bekam eine goldene Date Just mit Krokoband und ich ein Empfehlungsschreiben, unterzeichnet von Helvetias damaligen Oberchef: Roger Bonvin.

Das Studium des 1. Jahres begann ich 1973 in Neuchâtel und setzte das 2. Jahr in Fribourg fort.

An beiden Universtäten bekamen wir Studenten, vor den Weihnachtsferien - also Dezember 1973 und 1974 - den dringend zu beachtenden Rat uns bei Bahnreisen ausschließlich in den Raucherabteien zu bewegen, wegen der dort deutlich geringeren Ansteckungsgefahr hinsichtlich Virusinfekten.

Grundlage dafür, war eine Studie der Schweizerischen Gesellschaft für Medizin, welche den Auftrag hatte die Ausbreitung der in dieser Zeit gehäuften Virus-Endemien/Epidemien in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel zu untersuchen.

Das Ergebnis in Pendlerzügen, deren Reisende immer die gleichen waren, war statistisch hochsignifikant:
Von 20 Influenza-Pendler war nur einer Raucher.
Von 20 Pendlern waren nur die Hälfte Raucher.

In Zeiten flächendeckender Grippe-Impfung, stringenter Rauchverbote und allgemeiner Raucherächtung lässt sich Obiges weder verifizieren noch widerlegen - der Zug ist abgefahren!

Ich aber (s.o.), vertraue der Schweizer Medizin.

Diskussion

Die wahrscheinlichsten Gründe für das <20:1> sind:

Russpartikel von Tabakwaren in geheizten Räumlichkeiten entziehen der in CH ohnehin trockenen Bergluft den Rest Feuchtigkeit. Viren brauchen einen Träger , um von A nach B zu kommen, und Wasserdampf ist eine Art "Shuttlebus" für ausgehustete Viren.

Warum?

An was sollten sich Viren sonst klammern? Etwas an CO2? Viren haben weder Beine noch Flügel und sind viel zu groß für im Verh. klitzekleine Gas-Moleküle, die sich nicht wie atmosphärisches H20 verhalten, welches sich gerne - wider den Gesetzen der Entropie - Temperatur-abhängig an Kondensationskernen zurück versammelt (Dunst, Nebel, Wolken, Regen).

Wander-Viren ohne Wirtszelle brauchen nebst Spucke u.Ä. auch atmosphärisches H20, um die kurze Reise von Wirt zu Wirt zu "überleben", denn obgleich Viren eigentlich gar nicht leben, bedürfen sie - dem Erhalt ihrer molekularen Struktur wegen - eine gewisse Feuchtigkeit, sonst verlieren sie ihre Virilität via Denaturierung.

Wer Asien bereist hat, weiß was Luftfeuchtigkeit ist.

Wo liegt China?

Ein weiterer Grund, schwer zu verifizieren, könnte die rein antomische Absortionsfähigkeit der porösen Rußpartikel durch Rauchwaren sein, die obwohl (wieder) eingeatmet, möglicherweise als eine physikalische Barriere vor(!) der zu infizierenden Bronchialzelle fungiert.

Vielleicht sind es auch die Schäden des Rauchens an der Bronchialschleimhaut, welche den Virus extrazellulär halten (eher unwahrscheinlich), oder (eher denkbar) die gereizten Bronchialzellen von Rauchern schneller ersetzt und - vor einer in vivo Ausbreitung in tiefere Zellschichten - rechtzeitig als Raucherschleim abgehustet werden.

Egal was es war, was die <20:1> bedingte, es waren <20:1>!

Epikrise

Sollte man für eine begrenzte Zeit ALLE Rauchverbote innen wie außen komplett aussetzen?

Fragt die Schweiz!

Euer Doc

Warum halten die Gripplinge am "just-a-flu" Kult" fest?

Mittwoch, 22.04.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Mensch, dass so'n simples Grippchen Euch so aggressiv machen kann... tse, tse, tse! Einfach cool bleiben und KenFM hören - wo ist das Problem, Ihr Checker?

Interessanterweise gehören ja viele derer, die die Fresse besonders emotional-getriggert aufreißen, selber zu den Risikogruppen: Bluthochdruck, Übergewicht, Alkohol, Zigaretten... Mir scheint, diese Leute haben ihre Ängste nicht im Griff, sondern versuchen sie - unbewusst - durch Verdrängung, Verleugnung und eben aggressive Verharmlosung abzuwehren.

Jeder, der mit Fakten, Studien oder Frontberichten aus den Intensivstationen kommt, wird als Bedrohung empfunden, weil das mühsam aufgebaute Glaubenssystem um den Grippekult angegriffen wird.

Ich habe auch sowas Narzisstisches gehört wie: "mir doch scheissegal, dann verreck' ich halt an dem Virus!" Genau, ICH, ICH, ICH.

Man verklärt das Ganze dadurch, dass man sich - natürlich wieder narzisstisch - zum Freiheitskämpfer hochstilisiert, der sich - mitten in einer Pandemie - für die Bewahrung der freiheitlichen Grundrechte einsetzt. Und natürlich Lob erwartet. Wenn das dann ausbleibt oder sogar Zweifel und Kritik folgen, dann wird das innere Kleinkind böse... ganz, ganz böse!

Apropos frei: Diese Pandemie legt wirklich das Widerwärtigste im Menschen frei: Aufgeblasene Egos, die in ängstlichen, selbstsüchtigen, empathielosen Affenhirnchen gefangen sind und sofort um sich beißen, wenn sich jemand dem Kollektiv verweigert und den Wodarg-Konsens bedroht. Oder den Schweden-Konsens anzweifelt. Oder den Heinsberg-Herdenimmunitäts-Konsens in Frage stellt.

Das schon wieder Komische ist, dass die mit den Kugelfisch-Egos die anderen, also die, die das Virus sehr ernst nehmen, mit ihrem Gekreische irgendwie mundtot oder fertig machen wollen: Systemling! Faschist! Hysteriker! Panikmacher!

Es ist eine Variante des "Nazi raus" Gebrülls der Antifa - dahinter steckt die gleiche totalitäre Geisteshaltung, die sich das Mäntelchen des "Kampfes um die Freiheit" umgehängt hat. Verlogenes Pack.

#Reinigungeffekt

Mittwoch, 22.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

So langsam nimmt das Ding an Fahrt auf, solche Reinigungeffekte gehören zu den positiven Aspekten dieser Pandemie.

Als ich Mitte Januar 2017 mit offensiver Kritik an Höcke loslegte und damit bei gewissen "Patrioten" blanken, irrationalen Hass auslöste, hatte ich so ca. 1000 Entfreundungen kalkuliert. Es wurden dann bloß um die 300.

Als ich Mitte Januar anfing, mich mit dem Coronavirus in China zu beschäftigen, schnell erkannte, dass da was richtig Ernstes um die Welt gehen wird, deshalb früh warnte und zur Bevorratung wegen künftiger Isolation riet, kam mir dieser Gedanke an Entfreundungen gar nicht. Warum sollte jemand zum Hassobjekt werden, weil er ein hochinfektiöses, tödliches Virus verfolgt und studiert und "seine" Leute warnt?

Inzwischen habe ich auch diese Lektion gelernt und nehme das Ergebnis wohlgelaunt zur Kenntnis.

3,4 Billionen Euro Corona-Quittung

Mittwoch, 22.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Auf insgesamt 3,4 Billionen Euro beziffern sich inzwischen die Maßnahmen, die die Europäische Union und die jeweiligen Staaten ergriffen haben, um auf die Covid-19 Pandemie zu reagieren. Aber fast täglich kommen neue Milliarden-Wünsche hinzu. So möchte Italien sich beispielsweise für eine Billionen - also 1.000 Milliarden - Euro eine neue Industrie bezahlen lassen: Auf Kosten der Bürger der EU-Nordstaaten.

- weiterlesen - "3,4 Billionen Euro Corona-Quittung"

Die Linke: illegal, legal, scheißegal!

Mittwoch, 22.04.2020 - 15:00 Uhr - Roger Letsch:

Eine recht brauchbare Definition von Glück ist folgende: Finde heraus, was im Leben dir richtig Spaß macht und finden dann jemanden, der einen für diese Tätigkeit gut bezahlt. Im Moment hat man an so mancher Stelle den Eindruck, der wirtschaftliche Lockdown käme manchem ganz gelegen. Zu Hause sitzen und den Staat die Rechnungen zahlen zu lassen, das hat schon einen gewissen Charme. Wenn jetzt noch Restaurants, Kinos und Fußballstadien aufmachen würden und man reisen dürfte, wäre es eigentlich erträglich… Das sind Einzelfälle, gewiss! Den meisten Menschen, mit denen ich spreche, wird ganz anders bei dem Gedanken, wie wir uns von dieser erzwungenen Vollbremsung jemals wieder erholen sollen. Aber es ist eben ein Unterschied, ob man einen Gastronomie- oder Handwerksbetrieb hat, dem der Umsatz wegbricht und staatliche Kredite nur die Aussicht auf eine etwas spätere Beerdigung versprechen, oder ob man als Bundestagsabgeordneter bei vollen Diäten die Welt im Homeoffice retten muss. Linke und andere Etatisten haben eine gute Zeit, denn es gilt, die Quarantäne zu „gestalten”. So gesehen müssen Politiker die glücklichsten Menschen überhaupt sein, denn deren Verstiegenheiten und fixen Ideen bezahlt ja der Staat.

Aktuell ordnet der Staat an und duldet keinen Widerspruch. Und wenn die Anordnung von heute der von gestern oder der morgigen oder der im Nachbarland widerspricht, wen kümmert’s? Irren ist staatlich, gehorchen menschlich. Doch so mancher Politiker wacht morgens hoffentlich schweißnass auf, wenn er daran denkt, wie viele Prozesse er heute wieder steuern und lenken muss. Prozesse, von denen er früher nicht mal wusste, dass es sie gab, weil sie sich selbst regelten und das Tagwerk darin bestand, Reden zu halten, Gesetze zu erlassen und Steuern zu erheben.

Egal wie sehr man es versuchte, nie schaffte man es, gerade wirtschaftliche Prozesse vollständig abzuwürgen. Jede überflüssige Regulierung und jede Steuererhöhung steckte die Wirtschaft weg wie ein Preisboxer die Schläge pubertierender Jahrmarktflegel. Das ist vorbei. Sicher, Unternehmen aller Größen sind zu allen Zeiten untergegangen. Aber um eine ganze Volkswirtschaft gegen die Wand zu fahren, bedarf es der aktiven Rolle des Staates und seiner Politiker. Krisenwirtschaft ist Staatswirtschaft.

In einem offenen Brief an Merkel und Seehofer fordern Bundestagsabgeordnete der Linken – darunter Parteichef Bernd Riexinger, Ulla Jelpke und Anke Domscheit-Berg – so einiges. In gestelztem Genderdeutsch verlangt man „Corona-Amnestie und Soforthilfen für Menschen ohne Papiere jetzt!“. Der Tagesspiegel lobt das Pamphlet sogar zur versuchten „Rettung aus der Coronakrise“ hoch. Und haben sich Impfungen mit Bargeld nicht in der Tat stets als sehr Stimmungsaufhellend erwiesen? Solange es das Geld anderer Leute ist, versteht sich!

Wer bei „Menschen ohne Papiere“ an den landesweiten Mangel an Toilettenpapier denkt, ist zu praktisch veranlagt. Die Autoren des Briefes meinen nämlich die „schätzungsweise zwischen 200.000 bis 600.000 Menschen“, die ohne Status und in jeder Weise illegal in Deutschland leben.

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"BREAKING: the Gates Foundation, World Health Organization and Wuhan Institute of Virology have all been hacked and thousands of emails, passwords, and documents have been leaked online"

Mittwoch, 22.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "BREAKING: the Gates Foundation, World Health Organization and Wuhan Institute of Virology have all been hacked and thousands of emails, passwords, and documents have been leaked online"

Die Gates Foundation, die WHO und das Wuhan Institute of Virology wurden vor ein paar Stunden gehackt. Massives Daten-Dump. Emailadressen, Usernamen und Passwörter. Das verspricht ein interessanter Tag zu werden...

Quellen
World Health Organization - "World Health Organization AntiPublic"
Bill Gates Foundation - "Gates Foundation"
Wuhan Institute of Virology - "Wuhan Institute of Virology Email and Password Combinations"

Der große Maskenball
Verordnungserlassungsorgien

Dienstag, 21.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Lange war Regieren nicht so schön, und mit heißem Eifer geben sich unsere Politicos den Verordnungserlassungsorgien hin. In Dresden durften sich Bürger, in Menschtrauben zusammenstehend (!), neu eingetroffene Pflichtmasken abholen.

(...)

In Merkelburg-Vorpommern sind Masken erst ab dem 27. April Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, vorher haben Manu Schwesig und die Damen vom SPD-Ortsverein nicht genügend Masken genäht.

(...)

Übrigens: Sebastian Kurz lässt ab dem 15. Mai in Österreich die Gastronomiebetriebe wieder öffnen, „allerdings nur bis 23 Uhr“, weil dann das Virus schlafen gehen muss. Nur Bayerns Söder ist bockig und sagt das Oktoberfest für September ab.

- weiterlesen - "Der große Maskenball - Verordnungserlassungsorgien"

Wie jetzt, Covid-19 doch kein Grippchen?!

Dienstag, 21.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Wer hier mitliest, weiss seit langem, dass die Lunge nur eines der Organe ist, das aufgrund der Menge der ACE2 Rezeptoren auf den Zellen angegriffen wird.

„Zürich. Die ersten COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen litten ja vor allem an einer schwierig zu behandelnden Pneumonie als Komplikation. Im Verlauf der Pandemie stellten Wissenschaftler aber fest, dass mehr und mehr Patienten auch Herzkreislaufprobleme oder Multiorganversagen zeigten.

Da vor allem ältere Patienten betroffen waren, gingen die Ärzte zunächst davon aus, dass die Belastung durch die Krankheit die Herzkreislaufprobleme bei der dafür typischen Altersgruppe auslöst.

Bei Untersuchungen der Gewebeproben von gestorbenen COVID-19-Patienten fiel Pathologen am Universitätsspital Zürich nun allerdings auf, dass die Patienten nicht nur an einer Pneumonie litten, sondern die Entzündung das gesamte Endothel verschiedenster Organe betraf (Lancet 2020; online 20. April).

Zudem gelang es der Pathologin Professor Zsuzsanna Varga mit dem Elektronenmikroskop, SARS-CoV-2 erstmals direkt im Endothel sowie den dort durch das Virus ausgelösten Zelltod nachzuweisen, berichtet das Universitätsspital.

Schwere Mikrozirkulationsstörungen schädigen das Herz

Die Forscher schlossen daraus, dass das Virus über ACE2-Rezeptoren zu einer generalisierten Entzündung im Endothel führt: SARS-CoV-2 löse nicht nur eine Pneumonie aus, die dann ursächlich für weitere Komplikationen ist, sondern direkt eine systemische Endotheliitis, die alle Gefäßbetten erfasse: Herz-, Hirn-, Lungen- und Nierengefäße sowie Gefäße im Darmtrakt.

Mit fatalen Folgen: Es entstünden schwere Mikrozirkulationsstörungen, die das Herz schädigen sowie Lungenembolien und Gefäßverschlüsse im Hirn und im Darmtrakt auslösen, die zum Multiorganversagen bis zum Tod führen können.

Das Endothel jüngerer Patienten kommt mit dem Angriff der Viren meistens gut zurecht, berichtet das Universitätsspital weiter. Anders Patienten, die an Hypertonie, Diabetes, Herzinsuffizienz oder koronaren Herzkrankheiten leiden – also Erkrankungen, die eine eingeschränkte endotheliale Funktion gemein haben.

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 gefährde diese Patienten besonders, weil bei ihnen vor allem in der Phase, in der sich das Virus am stärksten vermehrt, die schon geschwächte Endothelfunktion noch weiter abnehme.

Risikopatienten mit zweifacher Therapie retten

„COVID ist eine systemische Gefäßentzündung, wir sollten das Krankheitsbild von nun als COVID-Endotheliitis beschreiben“, fasst Studienautor Professor Frank Ruschitzka die Ergebnisse zusammen.

Für ihn folgt daraus auch, dass die Therapie bei COVID-19-Patienten an zwei Stellen ansetzen muss: „Wir müssen die Vermehrung der Viren in deren vermehrungsreichster Phase hemmen und gleichzeitig das Gefäßsystem der Patienten schützen und stabilisieren.

Dies betrifft vor allem unsere Patienten mit Herzkreislauferkrankungen und einer bekannt eingeschränkten Endothelfunktion sowie den bekannten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19.“ (eb/bae)“

Lieferketten können auch überlaufen

Dienstag, 21.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Das war gestern ein Ereignis, das in die Dimension Eines-pro-Jahrhundert eingeordnet werden kann. Während Covid-19 weltweit Lieferketten trocken laufen lässt, weil wichtige Teile nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, lief es auf dem US-Rohölmarkt gestern anders herum. Gerade der Schmierstoff der Weltwirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg geriet in ein massives Überangebot mit negativen Preisen.

- weiterlesen - "Lieferketten können auch überlaufen"

"Purpurfarbene Hautflecken - Ausschlag könnte Covid-19-Symptom sein"

Dienstag, 21.04.2020 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Purpurfarbene Hautflecken - Ausschlag könnte Covid-19-Symptom sein"

Ach nee... Das kenn ich doch. Als ich das (wann nochmal?) - Anm.d.Red.: 14.04.2020 - 21:30 Uhr - veröffentlicht habe, gab's hier von den höhnischen Vollpfosten spöttisches Gelächter und saudumme Kommentare. Jetzt ist es im Mainstream angekommen und ich wette, keiner dieser Vollidioten ist in der Lage, sich für die damalige Überheblichkeit zu entschuldigen.

Die, die mir in dieser Katastrophe von Anfang an vertraut haben, denen möchte ich sagen: Bleibt dran, lasst bitte bloß nicht nach mit der Vorsorge! Ihr müsst weiter JEDERZEIT IN DER LAGE SEIN, EUCH IN DIE FREIWILLIGE ISOLATION ZU BEGEBEN und Euch vor den Gripplingen, die draußen rumlaufen, in Sicherheit zu bringen. Denn wie im letzten Post bereits geschrieben, wird die Nummer mit den Lockerungen sehr wahrscheinlich gewaltig nach hinten losgehen.

"RKI: Virus betrifft mehr Organe als bisher bekannt"

Dienstag, 21.04.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "RKI: Virus betrifft mehr Organe als bsiher bekannt"

Nein! - Doch! - Ohh! Genau das schreiben Leute wie Martin, Christian, ich und andere, die statt irgendwelchen Quaksalbern auf YouTube zu lauschen, lieber die Berichte und Studien aus China und dem übrigen Asien lesen, seit Wochen - wenn nicht inzwischen Monaten!

Weil "wir" diese Dinge schon Wochen vor dem Mainstream publizierten, wurden wir von den Gripplingen verhöhnt und als "Hysteriker" verspottet.

Wohl denen, die von Beginn an auf warnende Stimmen wie uns vertrauten - Ihr seid bis heute deutlich besser vorbereitet und bitte, Ihr dürft jetzt nicht nachlassen! Füllt die Vorräte auf UND STELLT EUCH WEITER DARAUF EIN, JEDERZEIT FREIWILLIG IN DIE ISOLATION ZU GEHEN! Es sieht nämlich ganz danach aus, dass die Nummer mit den Lockerungsübungen ein Schuss wird, der gewaltig nach hinten losgeht.

COVID-19 / GROSSBRITANNIEN

Dienstag, 21.04.2020 - 16:30 Uhr - Martin Päutz:

Während man in Deutschland Fragen von Journalisten nach toten Ärzten und Krankenhausmitarbeitern ernsthaft damit abbügelt es würden keine Berufe mit den Toten mitgemeldet, veröffentlicht die britische Mail mittlerweile nicht mehr nur die Namen, sondern beginnt seit heute die über 100 bisher gefallenen NHS-Mitarbeiter einzeln mit Bild, Job und Einsatzort vorzustellen. Hier die heute veröffentlichten ersten 80. Ich schäme mich mittlerweile grenzenlos für unser empathieloses Drecksland. Wenn einer meiner Angehörigen vergeblich monatelang auf einen Schutzanzug oder eine Gesichtsmaske gewartet hätte und dann in einem zugebundenen Müllsack arbeitend in einem Krankenhaus verreckt wäre, dann hätte ich lieber sein Bild und seinen Namen in der Zeitung gesehen, anstelle dieses in Deutschland in 15 Jahren Merkel antrainierten Unter-den-Teppich-Effektes. Eine respektlose Schande ist das. R.I.P.

Hier gehts zum Artikel der Dailymail: "Nurse, 51, died alone in his flat while in quarantine after his calls to NHS 111 went unanswered and feared he contracted coronavirus from treating patient while not wearing PPE, his family say"

"Person der Woche Der Corona-Absturz von Robert Habeck"

Dienstag, 21.04.2020 - 15:00 Uhr - Roger Letsch:

Im Text: Wolfram Weimer über Roberts Schlittenfahrt.
Im Bild: Die Habeck-Brüder.

n-tv.de: "Person der Woche: Der Corona-Absturz von Robert Habeck"

Archi W. Bechlenberg schreibt für Publico Corona-Tagebuch (II)

Dienstag, 21.04.2020 - 14:00 Uhr - Archi W. Bechlenberg: via publicomag.com

Der Kompostbote kommt nicht
Marietta Slomka feiert den 20. April

11. April:
Habe zwei Tage nichts eingetragen. Die Frage „Kann man bei Corona noch Tagebücher schreiben?“ treibt mich um. Bisher kein Ergebnis bzw. unentschieden. Die Gesamtlage nimmt derweil normale Züge an, bin wiederholt morgens im Bett aufgewacht. Auch der Zeitvertreib klappt. Ich denke mir Berufe wie „Kompostbote“, „Scheinbarkeeper“, „Traumausstatter“ oder „Slalombolschewist“ und dazu passende Tatorte aus.

12. April:
Ostersonntag. Ich bleibe liegen und bastle Häschenwitze, verwerfe sie aber im Laufe des Tages, bis auf den mit Heidegger. Der Nachbar lacht immer noch, selbst wenn ich nicht an der Wand lausche. Auch leise Stimmen aus der Küche. Waschmaschine quatscht autoritär von rechts rein. Ich muss seltsame Wörter denken. Knickebein. Bisquitfüllung. Ovidukt. Grabbeigabe. Hab sie notiert, man weiß ja nicht, wozu es später mal gut ist. Erinnerung an Demonstration 1983 in Bonn, zwei halbnackte Frauen im Cabrio. Auf ihren Brüsten stand: „DICKE HUPEN GEGEN PERSHINGS“. Erst jetzt fällt mir auf: So dick waren die Frauen gar nicht. Gehupt hatten sie auch nicht. „Es gibt Dinge, die man fünfzig Jahre lang weiß, und im einundfünfzigsten erstaunt man über die Schwere und Fruchtbarkeit ihres Inhalts“ (Stifter).

13. April:
Erwache von der Frage „Wieso gibt es den Ostermontag?“ Selbst auf Barbados, Aruba, Fidschi und den Kaimaninseln. Beim Frühstück Fragen aus dem Bereich Kultur: „Wieso hat Mondrian nie einen Hasen oder wenigstens eine Würfelnatter gemalt?“ Beim zweiten Frühstück schwerwiegende Gedanken, die gut zum heutigen Kälteeinbruch passen. Nachbar weint seit 13 Uhr. Soll ich an der Wand lauschen? Noch verschiebe ich es. Wie lange? Ich lache mich abends in den Schlaf; erholsam. Später Tiefkühlkost.

14. April:
Weiterhin kalt. Cognac könnte wärmen, das Büdchen hat aber zu. Was mag draußen vorgehen? Ich suche einen Vorwand, um nachzuschauen, werfe ein Bärchen aus dem Fenster und hole es gleich wieder hoch. Reue. Keine Erkenntnisse, sehe aber, dass meine Uhr durch den Ausflug nachgeht (Einstein, Zeit-Raum-Diskontinuum). Dicke Socken sind vonnöten! Noch lange nachgedacht, ergebnisoffen.

15. April:
Alle reden von Mundschutzmasken. Beschließe, sie selber zu basteln und finde auf dem Dachboden eine Bugs Bunny Krawatte, Schere, Nadel, Faden, Licht. Frisch ans Werk. 
Dann Pflaster und Mullbinden. Tetanus? Wo ist der Impfpass? Muss ohne Maske und amtliches Impfpapier ins Bett. Unruhiger Schlaf nach dem Lesen des entsprechenden Wikipediaeintrags.

16. April:
Ich lese zu viel. Aus Straußeneiern werden Lampenschirme gemacht, zudem prunkvolle, reichverzierte Trinkgefäße. Auch: „Kulturgeschichte barocker Schweizer Repräsentationswaffen unter besonderer Berücksichtigung des dritten Geschlechts“. Kaum zu glauben! Muss damit aufhören. Ich hole das Radio vom Dachboden. Im DLF gibt es eine Sendung zum Thema „Wieso ist gerade in dieser Zeit Qualitätsjournalismus so wichtig?“ Plötzlich laute Stimmen: Ray Charles und Stevie Wonder erörtern die Bedeutung von Indischgelb und Kadmiumgelb in der englischen Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts. Später Zwielicht und Whisky sowie Pantoffeln. Gedanke: Jetzt kann man sowohl abends als auch morgens im Hellen nach Hause kommen. Nein, könnte.

17. April:
Surftag. Bild meldet, die Welt feiere das deutsche Krisenmanagement. Kein Wunder, beide Blätter gehören zu Springer. Auch denke man jetzt über „kontrollierte Durchseuchung“ nach. Was ist daran neu? Die gibt es seit langem und kostet 17,50 Euro im Monat. Jeden. Das Internet erweist sich als unergiebig. Bill Gates sei Satanist und wolle die Menschheit ausrotten. Unglaubwürdig. Windows ist schon Unheil genug. 
Ich greife zum E-Book. Kindle empfiehlt mir „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“ sowie die Zeitschriften „Kicker“, „Karpfen“, „Astro Woche“, „Der Pilger“ und „Focus Ölpreis“. Da ist guter Rat teuer. Soll ich nebenan klingeln und fragen? Dort ist es seit gestern ominös bzw. numinös still. In der Nacht schleiche ich mich rauf zum Keller und sehe in der Mülltonne nach. Sie ist leer!

18. April:
Der ist erst morgen. Ich werde Brunnen vergiften im Park.

20. April:
Der Geburtstag von Marietta Slomka.

21. April:
Im Industrieviertel wird wieder gearbeitet. Sprengsirenen, Detonationen. Sage zum Radio: „Hörst du? Sie spielen unser Lied.“

Archi W. Bechlenberg, 66, ist Buchautor und regelmäßiger Kolumnist auf der Achse des Guten. Er ist studierter Kunsthistoriker und Grafiker und arbeitete unter zahlreichen Namen für zahlreiche nationale und internationale Magazine als Journalist.

Vor kurzem erschien sein Buch “Streifzüge durch Ostbelgien” in einer erweiterten Neuauflage.

Nun sind sie halt da: Von kleinen Mädchen, die sich rasieren müssen

Dienstag, 21.04.2020 - 12:00 Uhr - Ramin Peymani:

Nach wochenlangem Tauziehen und einiger Verzögerung durch die Corona-Krise ist die erste Gruppe unbegleiteter minderjähriger Ausländer in Deutschland gelandet. 47 Kinder und Jugendliche kamen am Samstag in Hannover an, 43 Jungen und vier Mädchen. Es werden noch viele Flüge folgen. Rund 1.500 weitere junge Migranten warten in Griechenland auf ihre Abreise. Allerdings haben bisher nur Deutschland und Luxemburg Fakten geschaffen, während acht weitere EU-Staaten und die Schweiz lieber noch abwarten. Gemeinsam hatten sich die elf Länder als „Koalition der Willigen“ Anfang März auf die Aufnahme von rund 1.600 Kindern und Jugendlichen geeinigt. Und so wird Deutschland, das darf man heute bereits prognostizieren, am Ende mehr als die zugesagte Zahl von 350 unbegleiteten minderjährigen Ausländern aus Griechenland aufnehmen. Womöglich hat mancher von Ihnen, liebe Leser, gerade ein zweites Mal gestutzt. „Unbegleitete minderjährige Ausländer“ hört sich für Sie kalt und herzlos an? Nach AfD-Sprech gar? Das sind doch Flüchtlinge! Sie sollten wissen, dass dieser offizielle Terminus bereits vor mehr als vier Jahren den bei Deutschlands Journalisten immer noch gängigen Ursprungsbegriff „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ abgelöst hat. Den Vertretern der Medien könnte man diesbezüglich bescheinigen, nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein, was den sperrigen Behördenjargon angeht, oder aber den Altbegriff ganz bewusst weiter zu verwenden, weil er sich viel besser zur Emotionalisierung eignet. Ich überlasse es Ihnen, dies zu beurteilen. Zurück zu den „UMAs“: Erinnern Sie sich noch an die offiziellen Stellungnahmen aus dem März?

Die meisten unbegleiteten Minderjährigen in den griechischen Lagern seien Mädchen, hieß es damals – eine offenbar bewusst verbreitete Unwahrheit

Gerne frische ich Ihr Gedächtnis auf. Damals sprachen sämtliche Medien davon, es handele sich um die Aufnahme „besonders schutzbedürftiger Kinder“. Natürlich sind Kinder schutzbedürftig, und wer wollte ernsthaft bestreiten, dass die in elenden Verhältnissen griechischer Lager hausenden Kinder des besonderen Schutzes bedürfen? Allerdings machte noch eine andere Botschaft die Runde: „Die meisten von ihnen seien Mädchen“, ließ etwa der Tagesspiegel sein Publikum wissen. Grundlage der Darstellung war eine nach Mitteilung der Regierungskoalition in Umlauf gegangene und von nahezu allen Leitmedien übernommene Agenturmeldung. Am vergangenen Samstag konnte sich nun jeder davon überzeugen, dass dies eine Unwahrheit war, die vermutlich bewusst verbreitet wurde, um die Maßnahmen in Zeiten einer um sich greifenden Pandemie besser „verkaufen“ zu können: Mehr als 90 Prozent der „UMAs“ waren Jungs, alle offenbar neu eingekleidet, einige gar frisch rasiert, wobei es sich Aktivisten vor Ort wohl nicht hatten verkneifen können, auch ACAB-Sweatshirts zu verteilen. Das Kürzel steht in der linksextremen Szene dafür, dass man die Menschenjagd auf Polizisten für legitim hält. Kleinkinder, die die Berichterstattung aus den Camps bestimmt hatten, gab es unter den Neubürgern nicht. Auf den geringen Mädchenanteil hätte der aufmerksame Nachrichtenkonsument von selbst kommen.

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Shahram Kholgh Amoz: "Ich fühle mich als Staatsbürger und Mediziner verpflichtet, Euch das mitzuteilen"

Dienstag, 21.04.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein, sowas! Werden die deutschen Zahlen etwa "gemacht"? Nebenbei läuft die PK des RKI, man beruft sich bei den Lockerungen nun auf die angeblich konstant gebliebenen Infektionszahlen, z.B. in Berlin. Und hier berichtet ein Arzt über die neuesten Vorgaben zum Thema Testen, da stehen einem die Haare zu Berge!

"Unser letztes Update "erlaubt" uns allerdings mittlerweile lediglich in zwei Fällen einen Abstrich auf Covid-19 durchzuführen: entweder hat der Betroffene SYMPTOMATISCHE, explizit Kontakt mit einem gesicherten Corona-Infizierten gehabt und/oder er lebt in einer Gemeinschaft wie im Pflegeheim in der gehäuft Pneumonien aufgetreten sind. Punkt! Nun könntet Ihr Euch schon denken wie selten eine dieser Konstellationen zutrifft und weshalb es vielleicht nicht mehr einen starken Anstieg der Infizierten gibt (sic!). Weniger Untersuchung, weniger Fälle. Was ich Euch damit sagen möchte ist, dass die Gefahr längst nicht gebannt ist! Die Politik meint dem Druck nachgeben zu müssen."

Quelle: "Shahram Kholgh Amoz"

Zur vom RKI gemeldeten Reproduktionszahl ein bemerkenswerter Hinweis von Michael Meyer-Hermann (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig): "Epidemiologe bei Anne Will: „Die Reproduktionszahl von 0,7 ist ein künstlicher Effekt“"

Die „Neue Normalität“: Masken auf! Maul halten!
Schluss mit Öffnungsdiskussionsorgien

Montag, 20.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Also Freunde, so geht das doch nicht! Gerade mal ein paar Wochen zuhause sitzen und dem Kontostand beim Schmelzen zusehen, und schon wird überall gemault? Der eine will dieses gelockert wissen, der andere jenes. Da sagt Frau Merkel ganz klar: Diese Öffnungsdiskussionsorgien sind nicht hilfreich! Außerdem sind Orgien (mit mehr als drei Teilnehmern) sowieso verboten.

(...)

Merkel hat mit der Wahl von Bodo, dem Ramelow, klar bewiesen, dass sie über dem Gesetz steht. Da braucht die FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg jetzt auch nicht mehr zu maulen, „dass sich diejenigen offenbar entschuldigen müssen, die auch mal Zweifel äußern und hinterfragen: welche Maßnahme ist noch verhältnismäßig oder nicht“. Der Zug ist abgefahren. Zu spät ist zu spät.

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#Ansage

Montag, 20.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich hab die Schnauze gestrichen voll davon, dass irgendwelche Gripplinge und andere Vollpfosten meine Seite und Reichweite missbrauchen, um in den Kommentaren ihren zusammen gemutmaßten Sermon loszuwerden, weil sie bei mir mehr Likes einheimsen, als sie je mit Postings auf ihren eigenen Seiten erzielen.

Es reicht, ab heute wird ohne weitere Ansage blockiert. Und nein, meine Seite ist keine Demokratieveranstaltung, wo jeder rumschwafeln kann, wie ihm beliebt.


Lieferketten, Privatreisen und Hyperinflation

Montag, 20.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wir sind derzeit eine Urlaubs- und Freizeitgesellschaft, bei der die Arbeit nur noch 30 Prozent unseres Lebens ausmacht. Um wieder aus der Covid-19 Krise kommen zu können, brauchen wir eine Work-Life-Balance von mindestens 80 Prozent – für die Arbeit. Dass sich der Deutsche derzeit um seinen Sommer-Urlaub sorgt, der sowieso nicht stattfinden wird, zeigt wie lang und steinig der Weg der Reorientierung unserer Gesellschaft noch sein wird.

- weiterlesen - "Lieferketten, Privatreisen und Hyperinflation"

Freiwilliges, verantwortungsvolles Massenverhalten Fehlanzeige

Montag, 20.04.2020 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Vom Nannystaat total verzogene Rotzgören in Erwachsenenkörpern, opportunistische Emporkömmlinge, Angsthasen-Öpferchen, die immer andere für Entscheidungen brauchen, rücksichtslose Intriganten, narzisstische Rechthaber - all die wollen auf einmal das verantwortungsbewusste Handeln in sich entdecken? In einer von Partikularinteressen tief und unversöhnlich gespaltenen Volksgemeinschaft? Sorry, dass ich lache!

Aktuelle Zahlen: Schweden im Vergleich

Montag, 20.04.2020 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

So, hier mal die aktuellen täglichen COVID-19 Todeszahlen aus Schweden.

Bildquelle: Screenshot

Die Schweden-Gripplinge, die aufgrund verzerrter, um nicht zu sagen bewusst unterschlagener Datenlage die Aufhebung des Lockdown-Maßnahmen erzwingen wollen, beziehen sich nur auf die Daten bis zum 13. April und auf den Finanz-Professor und Steuerberater Homburg, der seinen Humbug in der WELT verbreiten durfte. Mit Statistik-Bildchen, die weder erklärten, dass Schweden an den Wochenenden keine Zahlen meldet, noch die sprunghaft ansteigenden Zahlen der Toten ab 14. April.

PS: Die violett unterstrichenen Tage sind die Wochenend-Tage, an denen Schweden keine Zahlen meldet!

Hier die Zahlen der täglich COVID-19 Neuinfizierten im Vergleich zu Norwegen:

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Hier die Zahlen der täglich COVID-19 Toten im Vergleich zu Norwegen:

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Solche Leute reklamieren für sich "Seriösität" und erklären mit gefakter Berichterstattung die weltweiten Lockdowns für "überflüssig" und wollen u.a. die deutsche Bevölkerung dem völlig ungewissen Experiment einer herbeigefaselten Herdenimmunität preisgeben.

Egoistisch reklamieren sie mitten in einer Pandemie "Freiheiten" für sich, weil sie sich für unverletzbar, ja sogar für unsterblich halten. Während sie also weiter in der dicht gepackten Eisdiele hocken und sich die Nägel machen lassen wollen, sollen die Alten und alle anderen, die zu den Risikogruppen zählen, einfach weiter zu Hause in Quarantäne sitzen. Vermutlich über Jahre oder bis sie Moos angesetzt haben, denn bei Auflockerungen der Maßnahmen ist das Wiederaufflammen der Infektion nur eine Frage der Zeit - und bitte - wir reden hier immer noch nur von der ersten Welle!

International warnen Immunologen seit Wochen, dass man nicht von einer "wirklichen Immunität" ausgehen könne und die sich neu Infizierenden und die sich Reinfizierenden die Pandemie in Gang halten und verlängern werden.

Was sind das für widerlich-egozentrierte und auch dumme Gesellschaften im Westen - irgendwie legt Covid-19 die Verkommenheit dieser narzisstischen Systeme frei, man muss ihm fast dankbar sein.

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Oooor neee Kretschmer

Montag, 20.04.2020 - 09:00 Uhr - Stefan Klinkigt:

Bildquelle: Pixabay

Lieber August, steig hernieder
und regier’ uns Sachsen wieder.
Lass in diesen schweren Zeiten
lieber diesen Kretschmer reiten.

–––––––––––––––––––––––––––––

Quelle: "Kretschmer: „Die Menschen merken, wie kraftvoll die Kanzlerin agiert“"

[ Kretschmer: ] »Es zahlt sich aus, dass wir in dieser Situation eine erfahrene und kluge Regierungschefin haben, die das Heft fest in der Hand hat. Sie genießt bei allen Ministerpräsidenten Vertrauen. Es ist ihr gelungen, Entscheidungen zu bündeln, zügig zu treffen und in der Bundesregierung einen Korpsgeist zu organisieren. Und es hilft mit Sicherheit, dass Angela Merkel auch eine versierte Naturwissenschaftlerin ist.«

[ Kretschmer: ] »Die Pandemie verdrängt derzeit alles andere. Die Menschen merken, wie kraftvoll die Kanzlerin agiert. Die Unterstützung der Bevölkerung freut mich. Sie ist aber auch essenziell. Gleichzeitig mache ich mir Sorgen über die kruden Verschwörungstheorien, die im Internet über Corona kursieren. Diese Fake News werden Menschenleben kosten. Dafür finden sich bereits Beispiele in der Welt. Umso wichtiger ist es, dass die Exekutive in Deutschland nun entschieden agiert. Unsere Verantwortung ist riesengroß. Ein Einzelner kann die nicht tragen. Das können wir in den Regierungen nur gemeinsam stemmen...«

Interview mit Ex-AfD-Chefin Frauke Petry: «Die AfD kann keine gemässigte Kraft mehr werden»

Sonntag, 19.04.2020 - 22:00 Uhr - Christoph Reichmuth:

Der Inlandgeheimdienst stuft AfD-Politiker wie Björn Höcke offiziell als rechtsextrem ein und stellt diese unter Beobachtung. Frauke Petry war bis 2017 das Gesicht der Partei. Sie sagt, warum die AfD in Deutschland bald keine Rolle mehr spielen wird.

luzernerzeitung.ch: "Interview mit Ex-AfD-Chefin Frauke Petry: «Die AfD kann keine gemässigte Kraft mehr werden»"

Zum Exit gehts durch die Mitte

Sonntag, 19.04.2020 - 20:15 Uhr - Rocco Burggraf:

Wenn Rechtskonservative politische Strategien feiern, die von rotgrünen Minderheitsregierungen entworfen und vertreten werden, und linkslastige Weltenretter sich plötzlich mit Bolsonaro im Boot wiederfinden, der SarsCov2 genau wie sie für eine lächerliche Grippevariante hält, demonstrative Beruhigungsbäder in der Menge nimmt, dann spätestens ahnt man, wie sehr die bisherigen, sorgsam gepflegten Schlachtaufstellungen bei den Games of Corona inzwischen durcheinandergewirbelt sind. Die Besonnensten unter den öffentlich wahrnehmbaren Streitern erlauben sich immerhin, ihre Unsicherheit nicht in fußstampfende Absolutismen zu verwandeln, sondern sie bekennen sich einfach dazu, wenig zu wissen und in einem Wechselbad der Gefühle zu stecken.

Kann man das Chaos noch irgendwie ordnen? Warum nicht? So irrational wie jeder vom anderen glaubt, reagieren wir vielleicht gar nicht. Wenn man weiß, dass sich das Virus durch Kontakte von Mensch zu Mensch überträgt, sich anschaut, dass es besonders bei Massenveranstaltungen und in geschlossenen Räumen zu einer exponentiellen Verbreitung (sehr wahrscheinlich über Aerosole) kommt, wenn man dann die Infektionsraten und Mortalitäten ins Verhältnis zu Bevölkerungen und Besiedlungsdichten setzt, dann kann man bei Millionen von Toten landen. Szenarien also, wie das des RKI von 2012. Wenn sich das Ganze dann mit Bildern von Krisenkommandos in Vollschutz und herumliegenden Leichen zu bewahrheiten scheint, dann zieht man eine Notbremse. Soweit verständlich. Soweit passiert.

Die Ausgestaltung einer solchen Bremse obliegt wie man gesehen hat, nicht der WHO, nicht der UN, nicht der EU sondern der totgesagten nationalen Politik. Politiker sind allerdings auch dort bestrebt, für sich die maximale Haftungsbeschränkung zu erzielen. Und zwar koste es (die Menschen da draußen) was es wolle. Hier liegt der Hase im Pfeffer, denn, sie greifen in ihrer Ungewissheit zum Sperrfeuer. 100m darf der Israeli vom Hauseingang weg, 200m der Italiener und wer das Pech hat in Südafrika zu leben, muss sich damit begnügen, aus dem Fenster zu blicken. Der Schwedeneisbecher in Stockholm darf nach wie vor in der Fußgängerzone gelöffelt werden. Lockdown nennen wir das heterogene globale Dornröschenschloß.

In den Vorstellungen der meisten, so auch in meiner, war dies akzeptabel, um das Virus auszuhungern und ein Worstcase-Szenario mit Stapeln von Särgen in Eishallen zu vermeiden. Das galt auch dann noch, als bekannt wurde, dass sich das Durchschnittsalter der an SarsCov19 Verstorbenen bei ca. 80 Jahren einpegelt. Die vielen Belehrungen übrigens, mit denen bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf verwiesen wird, dass es sich hierbei um MIT Corona Verstorbene handeln würde, empfinde ich nach wie vor als zynisch. Das kollektive Luftanhalten hätte, so war die erste instinktive Annahme, drei bis vier Wochen dauern sollen. Nun deuten die Kurven tatsächlich eine Entspannung der Situation an. Inwieweit dies auf die drastischen Restriktionen zurückgeht, oder ob das Abflauen auch mit feinerer Klinge hätte erreicht werden können, bleibt wahrscheinlich noch lange unklar.

Länder die zeitig und rigoros reagierten, darunter asiatische Staaten, Israel, Neuseeland und - mit Abstrichen - Österreich und Deutschland haben jedenfalls die aus Norditalien bekannten Schreckensbilder vermeiden können und schneiden bis jetzt gut ab. Auch wenn das erwünschte Aushungern so einfach offenbar nicht funktioniert. In Goßbritannien, Spanien, Belgien und den USA sehen die Zahlen Stand heute noch schlecht aus, während aus dicht besiedelten Gebieten in Indien, Pakistan und Afrika überhaupt keine verlässlichen Daten vorliegen. Unklar ob da noch was kommt und in welchem Ausmaß.

Die Gefährlichkeit des Virus wird indes nach wie vor durch Berichte über drastische Krankheitsverläufe, erhebliche medizinische Folgeschäden, ein eventuelles Ausbleiben der Immunität nach überstandener Erkrankung und die Ankündigung weiterer Infektionswellen unterstrichen. Auch noch nicht im Fokus - wenn irgendwann nächstes Jahr ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird sich dieser erheblichen Vorbehalten ausgesetzt sehen. Wir werden Diskussionen über Impfpflicht, mögliche Nebenwirkungen und Geschäftemacherei erleben.

Klar ist aber auch, dass bereits der nächste schleichende Tod in der Luft hängt. Eine Weltwirtschaftskrise, die wie ein Tsunami, nach dem Zurückziehen des Wasser über uns rollen könnte, wenn wir nicht die schwer angeschlagene Arbeitswelt schleunigst wieder reparieren. Es ist sicher, dass noch monatelang die Reisebranche, Fluggesellschaften, Gastronomie und Kultur unter erheblichen Umsatzeinbrüchen leiden werden. Mit ihnen werden Banken durch Kreditausfälle ins Trudeln geraten, Finanzierungen von Unternehmen scheitern und ein gewaltiges Schreien nach weiteren Hilfen einsetzen. Allein das Thema Eurobonds könnte zur Implosion Europas und mit ihm des Euro führen. Es scheint keineswegs gewiss, dass Deutschland wie von vielen erhofft, aus einer solchen Entwicklung gestärkt hervortritt. Also wird Deutschland zahlen. Das Kind wird anders heißen aber sehr teuer sein. Über die insgesamt drohenden, ökonomischen Kollateralschäden wissen wir noch viel weniger als über Corona-Viren. Aber es steht schon jetzt zu befürchten, dass es heftig wird. Materiell und gesundheitlich.

Vor diesem Hintergrund mit zahlreichen Unbekannten ist es die völlig falsche Diskussion, die noch immer weitgehend ungeklärten medizinischen Risiken der Pandemie gegen die drohenden wirtschaftlichen Schäden aufzurechnen zu wollen. Denn es steht ohnehin nur ein einziger gangbarer Weg offen. Das Sperrfeuer, über dessen Wirksamkeit sich Epidemiologen, Mathematiker und Statisten wahrscheinlich noch Jahre streiten werden, muss schnellstens auf Einzelfeuer umgestellt werden. Wir brauchen eine kleinteiligere, auf den Schutz des Individuums und der Risikogruppen konzentrierte Strategie. Begleitet von einer weitgehenden Normalisierung des öffentlichen Lebens.

Hierbei scheint es ausreichend, große Menschenansammlungen in Innenräumen, wo es möglich ist, zu vermeiden, ab einer gewissen Frequentierung dort Masken vorzuschreiben, aber eben nur dort, wo auch tatsächliche Risiken bestehen. Spaziergänge in Parks und im mässig besuchten, öffentlichen Straßenraum mit Mundschutz mögen der Psyche dienen, medizinisch sinnvoll sind sie nicht und es dürfte auch eine Frage der Zeit sein, bis sich erste Zeitgenossen der willkommenen Anonymisierung bedienen, um ihr ganz eigenes Süppchen zu kochen. Auf Abstände und Hygienemaßnahmen wiederum muss weiter geachtet werden bis Entwarnung gegeben wird. Aber auch hier geht es vorrangig um größere Gruppen, nicht um das Verhindern einer zehnköpfigen Geburtstagsparty.

Schulen sollten die Gelegenheit jetzt nutzen, die ohnehin viel zu großen Klassen zu halbieren und die überfällige Digitalisierung voranzutreiben. Ausgangssperren und die Schließung von Läden, Gaststätten und Dienstleistungen müssen beendet werden. Vielleicht sollte die Gesellschaft auch darüber nachdenken, ob es der richtige Weg ist, Kleinkinder in Ganztageseinrichtungen zu halten oder ob man die natürliche „Verwahranstalt“ Familie wiederbelebt. Den hier und da spürbaren, politelitären Gelüsten an den neuen Autoritätsräumen sollten verfassungsrechtliche Grenzen aufgezeigt werden. Schließlich geht es nicht um das Überleben von Parteien und Regierungen sondern um das Leben von Menschen. Weniger Geschrei, mehr Intelligenz.

Und ein "Robert-Herunterkoch-Institut" wäre ganz gut.

Pandemie 1918 vs 2020

Sonntag, 19.04.2020 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

Social distance ist das EINZIGE Mittel, das wir im Kampf gegen Covid-19 derzeit zur Verfügung haben. Wenn man denn kämpfen will. Falls man weiß, wofür es sich zu kämpfen lohnt und man ein Ziel hat. Und dieses wirkungsvolle und selbstbestimmte "Werkzeug" wollen die Deutschen, die immerhin auf Platz 5 der Weltrangliste stehen, aufgeben, weil sie keinen Bock mehr auf Disziplin haben? Ich raff's nicht. Aber ich lebe auch in einem Land, in dem sich fast JEDER freiwillig diszipliniert verhält und man seine Alten nicht durch eine verdeckte "Rentenreform" loswerden will.

Ich werf' das hier mal in die Runde und mache mich wieder von dannen.

Das Corona-Versagen des Boris Johnson

Sonntag, 19.04.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Von diesem gebildeten und taktisch genialen Großmaul Boris Johnson hatte ich viel gehalten. Bis Covid-19 auftrat. Wohl kaum ein anderer hat sich noch bis in die erste Märzhälfte hinein mit ein derartig verantwortungslosen Verhalten gebrüstet: Er schüttele weiter ALLE Hände, auch die von Covid-19 Infizierten.

Seine Lektion dürfte er inzwischen gelernt haben, er hat nicht nur mit der anfänglichen Durchseuchungsstrategie und dem Traum von Herdenimmunität die Engländer in Gefahr gebracht, er hat auch seine Verlobte und das ungeborene Baby infiziert. Jemand mit so wenig Gefahrenbewusstsein, mit so narzisstisch-grandioser Selbstsicht, darf nicht an der Spitze eines Landes stehen und Entscheidungen über Leben und Tod von Tausenden von Menschen treffen.

Passend zum Best-Of-Markige-Sprüche-Video des BJ hier noch verlinkt ein Artikel aus der FT von Mitte März, in dem nachvollziehbar wird, dass die Herdenstrategie der britischen Regierung auf völlig falschen Parametern beruhte. Man legte ein Modell zugrunde, das auf den Krankenhauseinweisungsraten einer anderen Krankheit (!) mit deutlich geringerer Intensivpflegebedürftigkeit als Covid-19 beruhte.

Dieses Modell, das sich als total falsch entpuppte, hatte mehr Einfluss auf die Seuchenbekämpfungspolitik der britischen Regierung, als all die Erfahrungen Chinas, Südkoreas, Taiwans und Singapurs zusammen.

Nur soviel dazu. Immerhin hat die britische Regierung dann einen Kurswechsel hingelegt, allerdings nahm die Bevölkerung das Virus wohl erst ernst, als Boris sichtbar erkrankte und in die Intensivstation musste. Dennoch, UK liegt mit steigender Tendenz nun auf dem sechsten Platz der Weltrangliste, gleich hinter Deutschland.

Quellen
ft.com: "UK’s original coronavirus plan risked ‘hundreds of thousands’ dead"
news.sky.com: "Coronavirus: PM shifts towards 'suppression' after new analysis of coronavirus death rate"
vk.com: "Das Corona-Versagen des Boris Johnson"

Die deutsche Anti-Covid-Strategie lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Verwirrung! - *UPDATE

Sonntag, 19.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Da es Deutschlands "Experten" der Welt ja mal wieder so richtig zeigen wollen, diesmal in der Frage, wie ein neues, tödliches Virus vorbildlich bekämpft wird, wurde es höchste Zeit, die deutsche Anti-Covid-Strategie zu entlarven: Sie lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Verwirrung!

(Danke an einen leider unbenannten Autoren*)

»Wie die Bundesländer das Virus verwirren!
Nach jetzt rund vier Wochen halbfreiwilliger Quarantäne ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen. Glaubt man den Bestimmungen der einzelnen Bundesländer, so ergibt sich zur Verbreitung von Covid19 folgendes Bild:
Das Virus verbreitet sich generell und irre schnell in Kindergärten und Schulen. In Altersheimen rottet es Kundschaft und Belegschaft aus. In Hessen verbreitet sich das Virus durch Eisdielen (weswegen diese geschlossen sind), aber nicht in Baumärkten, sobald das Virus aber die bayerische Landesgrenze überquert, überlegt es sich das anders und verbreitet sich jetzt über Baumärkte (weswegen diese geschlossen sind), nimmt dafür aber Abstand von Eisdielen. Wenn und sofern die Eisdealer das Eis mit der gleichen Hand im Gummihandschuh, die soeben das Geld in Empfang genommen hat, in der Waffel über den Tresen reichen. Hübscher Nebeneffekt: Die bayerische Polizei bestraft Hessen, die sich ein bayerisches Eis holen, die hessische Polizei schnappt sich dafür bayerische Heimwerker.
Das Virus hat eine weitere Besonderheit in Bayern: Es lauert auf Parkbänken, es ei denn, jemand sitzt darauf und liest. Dann liest das Virus mit und ist abgelenkt. Deswegen darf man ausdrücklich in Bayern auf einer Bank als Einzel- oder Doppelperson Platz nehmen, wenn man dabei liest und Tisch und Bett miteinander teilt. Sich selbst fremde Personen sollten aber nur mit einem Mindestabstand von 1,50 Metern miteinander lesen und lieber nicht auf der gleichen Bank hocken.
Ferner macht das Virus einen Unterschied zwischen diversen Supermarktketten. Im Aldi fällt das Virus nur Personen an, die keinen Einkaufswagen schieben, deswegen muss im Aldi jeder Besucher einen Einkaufswagen nehmen. Was die Gänge derart verstopft, dass sich die Leute aneinander vorbeiquetschen. Im Edeka ist das Virus etwas lockerer, da befällt es nur Toilettenpapierkäufer ab einer Anzahl X im Laden. Aus diesem Grund darf dort nur der Laden betreten werden, wenn dafür ein anderer Besucher den Laden verlässt. Dann ist das Virus irritiert und verkrümelt sich.
Das Virus meidet generell Dienstleistungsbetriebe
Auch erstaunlich ist, dass sich das Virus nur in einem Null- und 180 Grad Winkel verteilt, wie die diversen Markierungen in den Supermärkten zeigen. Seitlich sind diese nämlich recht eng nebeneinandergeklebt, mit weniger als wenigstens einer Armlänge Abstand. Gut, das Computerfahndungsfoto des Virus zeigt ja auch einen hübschen symmetrischen Schnitt, da kann man das verstehen.
Außerdem verbreitet sich das Virus gerne in Elektronikmärkten, weswegen diese geschlossen sind. Es sei denn, es handelt sich um Großmärkte mit einer Elektronikabteilung. Da weiß das Virus nämlich nicht, ob es sich auf Cognac oder Computer setzen soll und entscheidet sich dafür, gar nichts zu tun. Deswegen kann man in Großmärkten nach wie vor Elektronik kaufen. Zumindest in Bayern und wenn man eine Gewerbeanmeldung hat. Diese immunisiert zusätzlich.
In Rheinland-Pfalz treibt sich das Virus gerne in Kantinen herum, meidet diese aber in Baden-Württemberg und Berlin, wahrscheinlich hat es Angst, auf Grüne zu treffen. Deswegen sind Kantinen in Rheinland-Pfalz geschlossen, nebenan aber nicht. In Bayern wiederum hält das Virus die Tentakel still, wenn sich in einer Kantine nicht mehr als 30 Personen aufhalten. Da lohnt sich die Verbreitung für das Virus nicht. Außerdem unterscheidet das Virus in Bayern nach Touristen und Geschäftsreisenden, denn Hotels, die ausschließlich Geschäftsreisende und Gäste für nicht private touristische Zwecke aufnehmen, dürfen geöffnet bleiben. Wer diese ominösen Gäste sind, die keine Geschäftsreisenden und keine privaten touristischen Zwecke verfolgen, steht in der Verordnung nicht drin.
Das Virus meidet generell Dienstleistungsbetriebe – außer Bordellen, da ist das Virus gerne, was ich nachvollziehen kann. Deswegen sind Bordelle geschlossen, Banken hingegen nicht. Daneben fühlt sich das Virus in Berliner Buchläden unwohl (gut, so viel Literatur gib es da auch nicht), in Bayern hingegen sogar so pudelwohl, dass in Bayern Buchläden geschlossen, in Berlin jedoch offen sind.
In Bayern juckt das keinen
Das Virus befällt außerdem Zweitwohnsitzbewohner in Mecklenburg-Vorpommern (die deswegen aus dem Bundesland geschmissen werden) und Feriengäste in Schleswig-Holstein (deswegen ist für die Hamburger an der Stadtgrenze Schluss). Außerdem verbreitet sich das Virus in Rheinland-Pfalz in Sportboothäfen, was ein schwerer Schlag für die Sportbinnenschiffer ist. In Thüringen und Berlin müssen Bürger, die von einer Reise zurückkehren, die Behörden hierüber informieren und erst einmal 14 Tage zu Hause bleiben, in Bayern juckt das keinen. Außer, er kommt aus einem Gebiet, dass das Robert-Koch-Institut als „Risikogebiet“ ausgewiesen hat. Dann darf der möglicherweise fiebrige Transpirant für 14 Tage keine Hochschule betreten. Gut, das wäre sowieso sinnlos, die sind ja geschlossen. Thüringen nimmt dafür nur noch Thüringer auf, wer aus einem anderen Bundesland ohne triftigen Grund in das Staatsgebiet des deutschen demokratischen Bundeslandes Thüringen einreist, muss Thüringen ohne den Verzehr einer regionalen Bratwurst auch sofort wieder verlassen und darf Thüringen nur als Transitland benutzen. Außer, sie sind bekennende Infizierte. Dann dürfen sie nicht einmal das und müssen einen Umweg über Tschechien fahren.
Während Sachsen ausdrücklich erwähnt, dass seine Bürger beispielsweise bei einem Wohnungsbrand das Haus verlassen dürfen, wurde dies in Bayern schlicht vergessen. Oder die Bayern gehen davon aus, dass es besser ist, wenn ein potentieller Virenträger verbrennt, als sich einem Feuerwehrmann auf weniger als zwei Armlängen Abstand nähert.
Gegen das Virus komplett immun sind überraschenderweise Schutzsuchende aus aller Sklaven Länder, für die gilt keine der genannten Einschränkungen, diese dürfen weiterhin einreisen. Es sei denn, sie besuchen Deutschland zu touristischen Zwecken, weil sie sich gerne Deutsche in ihren Häuschen betrachten. Das wiederum ist verboten. Die müssen schon hier Schutz suchen – sonst gilts nicht.«

*UPDATE: Montag, 20.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Mal wieder nur als "Netzfund" deklariert ging ein genialer Text viral durchs Netz. Ich habe ihn gestern auch (siehe oben) geteilt, obwohl ich dieses "Netzfund" für eine Schweinerei halte und mich darüber vor Monaten schon mal ausgelassen hatte. Es ist unter aller Kanone, die Urheber guter Texte zu verschweigen, als "Netzfund" zu deklarieren, um sich damit dann selber zu erhöhen.

Der Text beschreibt das Chaos föderaler Pandemie-Maßnahmen und die daraus resultierende Verwirrungstaktik, mit der Deutschland offensichtlich das Covid-19 Virus abwehren will. Nun hat mir jemand den Namen des Autors genannt - vielen Dank an dieser Stelle dafür.

Der Text stammt von Thilo Schneider.
Leider kann ich mein FB Posting dazu von gestern nicht mehr editieren, daher jetzt dieser Extra-Eintrag und ein Danke.

Thilo Schneider schreibt für die Achse und natürlich auf seinem Blog: "Polit-Ticker"

"'I've seen better seals on my fridge!' - Shocking photos from inside Wuhan lab"

Sonntag, 19.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "I've seen better seals on my fridge!' - Shocking photos from inside Wuhan lab"

Ok, wenn sowas schon offiziell geschrieben wird, dann dürfte klar sein, wie das Virus aus dem Labor in die Welt geschlampt wurde: "Die Quellen gehen davon aus, dass "Patientin Null" eine Praktikantin aus dem Labor war, die ihren Freund infiziert hatte und dann das Virus in der örtlichen Bevölkerung verbreitete."

Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass dieses Virus durch einen Laborunfall freigesetzt wurde. Dieser Laborunfall muss schon im September passiert sein, denn nachweislich wurde das Virus bereits im November in ganz unterschiedlichen Bereichen in Wuhan von Mensch zu Mensch übertragen. Aus zuverlässiger Quelle erfuhr ich noch im Januar, dass die Chinesen beim Schließen des Wetmarkets keine Tierproben genommen haben - was ein Ding der Unmöglichkeit ist, weil man ja offiziell den Erstkontakt zwischen Tier und Mensch dort vermutete. Das und die Tatsache, dass man quasi von heute auf morgen erst 11 Mio, dann zwei Tage später 54 Mio Menschen unter Quarantäne gestellt hatte, man also genau wusste, was da aus dem Labor kam, ließen diesen Schluss zu.

Jetzt bleibt aber noch zu klären, zu welchem Zweck man an und mit diesem Virus herum gebastelt hat: Die freundliche Version hieße, man hat an einer Impfung gegen SARS gearbeitet. Die andere Variante ist die, dass man an einer Bio-Waffe gebastelt hat.

Nachdem wir dieses Virus noch kaum kennen, aber immerhin wissen, dass es bleibende Folgeschäden hinterlässt, dass es viele Organe und das Gehirn angreift, dass es vermutlich ähnlich wie Milzbrand reaktiviert werden kann und dass auch junge, gesunde Menschen innerhalb kürzester Zeit so schwer an Covid-19 erkranken und sterben können - wie kann man da noch eine "Durchseuchung" fordern? Wo heute mehr denn je in Zweifel gezogen wird, dass es sowas wie Herdenimmunität überhaupt gibt?

Stoppt nicht den Lockdown, stoppt diesen Irrglauben, stoppt das Stochern im Nebel, stoppt die Herde!

"Schockierende Fotos aus dem Inneren des Labors in Wuhan zeigen ein gebrochenes Siegel an einer Einheit, die 1.500 Virusstämme lagert - einschließlich des Fledermaus-Coronavirus hinter der tödlichen Pandemie."

This is unbelievable

Sonntag, 19.04.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Nigel Farage"

Dieses Foto hat vorhin Nigel Farage getwittert:

"So sah es gestern auf einem rumänischen Flughafen aus, als Arbeiter auf dem Weg nach Deutschland waren. Wie wir wissen, sind Saisonarbeiter aus Osteuropa bereits auf dem Weg nach Großbritannien. Wie ich schon seit vielen Wochen sage, wäre es katastrophal, Menschen ohne Quarantäne einzufliegen."

Apropos: Müssen diese Spargelstecher und Erdbeerpflücker (bei mindestens der Hälfte davon wird es sich um Zigeuner handeln) in Deutschland dann eigentlich in Quarantäne? Immerhin fällt die Ankunft ja mit den ersten Lockerungen und dem Ramadan zusammen - da könnte sich eine brisante Mischung zusammenbrauen.

Covid-19 Erkrankte warten auf Krankenhausaufnahme

Samstag, 18.04.2020 - 22:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Covid-19 Erkrankte warten auf Krankenhausaufnahme"

Russland holt jetzt gewaltig auf, vor den Krankenhäusern in Moskau bilden sich endlose Schlangen mit Ambulanz-Fahrzeugen mit Covid-19 Kranken. Das Netz ist voll mit diesen Handy-Filmchen, einige davon können auf VK gar nicht hochgeladen werden. BBC International hat sie heute gesendet und wenn Putin sogar die Siegesparade am 9. Mai verschiebt, ohne einen Ausweichtermin zu nennen, dann muss die Lage dort richtig ernst sein.

Aber für unsere Leugner und Verharmloser ist das alles natürlich völlig normal, ist ja bloß ein Grippchen und deshalb hat man in Deutschland jetzt genug vom Lockdown. Die Gripplinge betteln förmlich um Lockerungen und Durchseuchung, damit sie weiter Netflix bezahlen, für Migranten schuften und mit Freunden in der Eisdiele sitzen können.

Das wird noch lustig.

In der Krise treten die Probleme zu Tage

Samstag, 18.04.2020 - 18:00 Uhr - Hadmut Danisch:

Ich habe einige Zuschriften zum Thema Digitalisierung der Schulen erhalten. Sie schreiben eigentlich aus allen Richtungen das Gleiche und über ähnliche Probleme, aber bitten alle, dass ich es nicht so konkret wiedergebe, weil sie anonym bleiben wollen.

Es fehlt nicht nur an Geld und Kompetenz. Oft ist es so, wie ich es beschrieben habe, irgendein selbstausgebildeter einsamer Informatiklehrer wurschtelt da halt irgendwas rum, jeder für sich. Die Internetanbindungen sind lausig, die Organisation eine Katastrophe, das Kompetenzgerangel enorm, die Unfähigkeit grenzenlos. Jeder macht was er will oder was er kann, meistens die Schnittmenge aus beidem. Die Lehrer nutzen private Mailadressen, manche Schulen verachten Computer, Hickhack zwischen Land und Gemeinde, und so weiter und so fort.

Ja, Leute, aber das wolltet Ihr doch so haben.

Seit Jahrzehnten haben wir ein Politiksystem, in dem Politiker nichts können müssen und das primär dazu dient, Politikern, die in ihrem ganzen Leben noch nie etwas gearbeitet und die oft auch nichts brauchbares gelernt haben, fettes Einkommen zu verschaffen.

Wir hatten früher schon das seltsame Konzept, uns von den Dümmsten regieren zu lassen.

Obendrauf kamen noch Feminismus, Frauenquote, Frauenförderung. Die Perfektionierung des Dummenkarriereprinzips, die explizitie Ausformulierung, dass man von niemandem verlangen darf, seinen Job zu beherrschen.

Und als ob das noch nicht genug wäre, haben wir auch noch diesen ganzen Hate-Speech-Blödsinn mitgemacht, der es uns unmöglich macht, den Idioten noch Idioten zu nennen. Eigentlich müsste man viele Politiker beleidigen, wie man noch nie jemanden beleidigt hat. Eigentlich müssten die alle in tiefste Depressionen getrieben werden, denn nur die wären als Selbsterkenntnis ihrer Dummheit angemessen.

Aber Ihr habt Euch diese Idioten gewählt.

Ihr wolltet doch beispielsweise Frauenquote.

Durchaus, unter den Idioten sind auch viele Männer, das ist nicht rein geschlechterspezifisch. Aber wer die Frauenquote und -förderung wählt, der blockiert jegliche Befähigungsanforderungen. Der bejubelt das Dumme schlechthin.

Und genau das habt Ihr jetzt eben davon. Ihr werdet von den Dummen regiert, die Ihr Euch gewählt habt. Deshalb klappt’s mit den Schulen nicht.

Das Problem Schuldigitalisierung wäre an sich leicht lösbar. Es existiert an Technik alles, was man dazu braucht, und es wäre nicht mal mehr teuer.

"Corona: Die unerträgliche Inkompetenz des Jens Spahn"

Samstag, 18.04.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Corona: Die unerträgliche Inkompetenz des Jens Spahn"

Deutlicher als am Beispiel Spahn, kann der #Fachkräftemangel in Merkel´s Regierung nicht beschrieben werden.
Aber, was will man auch von einer Bankkauffrau erwarten.

Bulgarien vs Deutschland

Samstag, 18.04.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich lebe in einem Land, das wohl europaweit einen der ersten und auch strengsten Lockdowns hingelegt hat. Wir haben im Vergleich zu anderen Ländern (noch) kaum Infizierte (865, heutiger Stand) und nur wenige Tote (41). In der drittgrößten Stadt des Landes, in Varna, ist noch niemand an (und mit) Covid-19 gestorben.

Leider kommen jetzt die Gypsies ins Spiel und lassen die Zahlen auf rund 40 Neuinfektionen am Tag steigen. Aber man ist hier gewohnt, die Roma zu disziplinieren - ich bleibe guter Dinge.

Übrigens haben sich die Menschen in Varna gemeinsam mit ihrem Bürgermeister und allen (!) Infektionsmedizinern vor Ort massiv dagegen gewehrt, dass der Flughafen wieder aufmacht: Geplant waren u.a. Wizz Air Flüge aus London. Die Bürger Varnas haben zu Recht protestiert: Bei uns ist alles geschlossen, auch unsere Märkte, wir verhalten uns trotz aller Schwierigkeiten seit Anfang März total diszipliniert, selbst unsere Parks und der gesamte Bereich am Meer sind gesperrt, wir schützen unsere älteren Menschen und dann sollen wir jetzt einfach so akzeptieren, dass lässige Westler einfliegen und uns das Virus (in neuen Stämmen) einschleppen?

Nö, der Protest hat gewirkt, der Flughafen Varna bleibt bis zum Ende des Notstandes dicht! Hier passiert genau das Gegenteil von dem Gekreische in Deutschland, wo alle wieder gemeinsam raus und in die Eisdiele wollen.

Mal sehen, welches Konzept am Ende des Tages das bessere war.

"Wir vermuten, dass Covid-19 zu Folgeerkrankungen führt" - UPDATE

Samstag, 18.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Wir vermuten, dass Covid-19 zu Folgeerkrankungen führt"

Näääääää, sach bloß!? "Systemerkrankung" durch Covid-19? Kann doch gar nicht sein, das ist doch bloß ein hochgehyptes Grippchen!

Seit Monaten schreibe ich, dass Covid-19 nicht nur die Lunge befällt, sondern über das Zentrale Nervensystem ins Hirn gelangt, sich dort festsetzt und in allen Organen Schäden verursacht, auf deren Zellen besonders viel ACE2 Rezeptoren sitzen? Also Lunge, Herz, Nieren, Dünndarm? Seit Wochen frage ich, ob man denn schon die Folgeschäden und Invalidisierungen auf dem Schirm hat, die dieses Grippchen verursacht und die von einem Gesundheitssystem auch erstmal verkraftet werden müssen?

Jetzt schaffen es solche überfälligen Fragen endlich in die Mainstreammedien - na toll.

Immerhin: Die Idee eine solche Datenbank aufzubauen, ist sehr sinnvoll - so kann man zumindest den deutschen Virusstamm untersuchen und ihn mit den Folgeschäden vergleichen, die andere Stämmen verursachen.

"SPIEGEL: Mit welchen Folgeschäden müssen Corona-Patienten rechnen?
Thiery: Wir wissen, dass Covid-19 eine Systemerkrankung ist; es mehren sich Berichte beispielsweise zu neurologischen Störungen und Schädigungen des Herzens. Über die Ursachen und die Bekämpfung dieser Folgeschäden wissen wir praktisch noch nichts.
SPIEGEL: Heißt das, wenn ich Jahre nach einer Corona-Infektion einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erleide, könnte das Virus dahinterstecken?
Thiery: Das ist zu befürchten. Die überschießende Entzündung verursacht bei manchen Covid-19 Patienten schwere Schädigungen der inneren Aderhaut, die Mikrogerinnsel auslösen könnten, auch Blutdruckregulation und Leber sind betroffen."

UPDATE: Samstag, 18.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Dauerhaft geschädigt"

Oho, das Grippchen verursacht bleibende Schäden? Sogar bei leichten und mittleren Verläufen? Nää, die Gripplinge sagen doch, alles sei wie immer? Ist dieser Arzt möglicherweise ein Hysteriker?

Die Erkenntnis der mehr oder weniger starken Folgeschäden von Covid-19 bis hin zur Invalidisierung ist nun nach Wochen auch im deutschsprachigen Raum angekommen:

"Dass Covid-19 als schwere Erkrankung ernst zu nehmen ist, ist mittlerweile unbestritten. Wie sich die Spätfolgen allerdings auswirken, wird sich erst Schritt für Schritt zeigen. Besondere Gefahr droht auch genesenen Patienten im Tauchsport. Die massiven Veränderungen an der Lunge können die Unfallgefahr deutlich erhöhen, sagte der Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig. Er leitet die Notfallaufnahme im Klinikum und ist verantwortlicher Krisenkoordinator für Covid-19-Patienten. In der Klinik haben die Ärzte in den vergangenen Wochen dutzende Coronavirus-Erkrankte behandelt, vom symptomlosen Spreader bis hin zum Intensivpatienten an der Herz-Lungenmaschine. Unter ihnen waren auch sechs aktive Taucher, die aber alle nicht stationär behandelt werden mussten, sondern sich in Heimquarantäne auskurierten. Sie alle waren keine schweren Fälle, ihre Erkrankungen liegen fünf bis sechs Wochen zurück und sie gelten als genesen. Tauchen können sie aber alle nicht mehr. "Die Schäden an der Lunge sind irreversibel", sagte Hartig im Gespräch mit der APA. Und das, obwohl sie bei der Kontrolle nach mehreren Wochen als klinisch gesund galten und lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit aufwiesen.

"Das ist schockierend, wir verstehen nicht, was hier gerade passiert. Sie sind wahrscheinlich lebenslang Patienten, da geht es nicht darum, ob sie wieder tauchen oder nicht", sagte der Mediziner. Die Hiobsbotschaft wurde durch Lungen-CTs deutlich. "Ich habe sogar im Röntgen angerufen, ob sie nicht die Bilder vertauscht haben, weil ein gesunder Patient vor uns saß", berichtete Hartig. "Als sie ihre eigenen Bilder gesehen haben, war das schockierend für sie", sagte der Mediziner. "Sie müssen mit solchen Lungenschäden regelmäßig zur Kontrolle."

"Unternehmerin Marion Bergler am Coronavirus verstorben"

Samstag, 18.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Unternehmerin Marion Bergler am Coronavirus verstorben"

Sehr traurig. Hoffentlich kann ihr Baby überleben.
Sie war jung, hatte keine Vorerkrankungen und ist nach kurzer, heftiger Infektion und Erkrankung an Covid-19 verstorben.

"Obwohl als kerngesund geltend, machten sich Ende März bei Marion Bergler die ersten Anzeichen der Virus-Erkrankung bemerkbar. Nachdem sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, verschlechterte sich binnen Stunden ihr Zustand, so dass sich die Ärzte noch am selben Tag zum Notkaiserschnitt entschlossen. "Es ist unvorstellbar. Wir sind tieftraurig und fassungslos", sagt ihr Bruder Gerhard. "Es gab keine Vorerkrankung. Marion war kein Risiko-Patient."

Corona – die dritte heilige Medien-Kuh
Notizen aus Absurdistan

Freitag, 17.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Nach der Massenmigration (alles Fachkräfte und Kinder) und Klima (Thermostat kaputt, nur Merkel kann die Temperatur runterdrehen) singen die großen Medien nun zum Thema Corona alle das gleiche Lied – Corona, die dritte heilige Kuh.

(...)

Ist ganz Deutschland verrückt geworden? Nein. Eine kleine Schar versucht dem gesunden Menschenverstand eine Bresche zu schlagen, auch unser kleiner News-Betrieb will, liebevoll mit Sottisen und Spitzen garniert, seinen Teil dazu beitragen.

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Systemirrelevanz

Freitag, 17.04.2020 - 20:15 Uhr - Alexander Wendt:

Die Covid-19-Pandemie führt zu der Frage: Welche Strukturen zählen in der Krise? Was gehört zur Luxusausstattung? Und: Gibt es dabei eine Systematik?

In der Zeit veröffentlichte die Autorin Jana Hensel einen Aufsatz zum Thema Covid-19 und Geschlechtergerechtigkeit. Und zwar – anderenfalls hätte sie den Text gar nicht geschrieben – in Form einer manifestähnlichen Anklage.

Unter der Überschrift „Die Krise der Männer“ stellt Hensel fest:
„In der Corona-Pandemie zeigt sich, wer in Deutschland die Macht hat. Männer glauben, die Lösungen zu haben, Frauen arbeiten derweil in systemrelevanten Berufen.“ Und weiter:
„Markus Söder, Jens Spahn, Olaf Scholz, Armin Laschet, Lothar Wieler, Alexander Kekulé, Hendrik Streeck, Jonas Schmidt-Chanasit, Clemens Fuest und andere, sie alle zusammen bilden das Gesicht dieser Krise. Natürlich haben sie gewiss auch Mitarbeiterinnen und Kolleginnen, aber als sprechfähig betrachtet werden die Männer. Und in den Talkshows werden sie allenfalls flankiert von meist weiblichen Pflegerinnen, Krankenschwestern, Kita-Erzieherinnen, Jugendamtsmitarbeiterinnen, Friseurinnen und Supermarktkassiererinnen, die dann auch mal kurz berichten dürfen, wie es draußen im Land wirklich ausschaut.“

Hensels Bilanz führt zu der kurzen Zwischenfrage, ob sie denn, fiele ihr Befund gegenteilig aus, und es sprächen überwiegend Frauen auf allen Kanälen zur Corona-Pandemie, ihren Text mit „Die Krise der Frauen“ überschreiben und nach einer Aufzählung von Angela Merkel bis zur Virologin feststellen würden, diese Frauen bildeten „das Gesicht der Krise“. Abgesehen von diesem Detail führt ihr Zeit-Aufsatz zu einer Reihe von interessanten Gesellschaftsfragen.

Die erste lautet wie immer, wenn in einem bestimmten Bereich Frauen unterrepräsentiert sind: Wo liegen die Gründe? Trifft Männer daran eine Schuld?

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Deutsche Wohlstands-Illusion in der Krise

Freitag, 17.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Deutsche gilt als reich. Allerdings zeigt uns die Covid-19 Krise genau das Gegenteil. Mangels Ersparnissen stehen viele Bürger, Selbstständige und Unternehmen vor dem Aus. Wo sind die Billionen-schweren Ersparnisse geblieben, die uns Systempresse, Regierung und Bundesbank dauernd vorgerechnet haben. – Gibt es sie vielleicht gar nicht?

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Wie die Polizei in Anderlecht « teilweise » mit Steinen beworfen wird

Freitag, 17.04.2020 - 17:00 Uhr - Manfred Haferburg: via vera-lengsfeld.de

Wie kann jemand die Polizei „teilweise“ mit Steinen bewerfen? Werden dabei nur Teile von Steinen geworfen? Oder werden ganze Steine auf einzelne Teile von Polizisten geworfen? Oder dient das Wort „teilweise“ lediglich einer gewollten Verniedlichung? Was treibt Journalisten, mit nachgerade absurder Konsequenz alle Tatsachen aus ihrer Berichterstattung auszublenden, die doch offensichtlich sind und deren Verschweigen den Journalisten nichts bringt, als eine Schädigung des eigenen Rufs. Warum wird immer von Neuem flächendeckend das letzte Bisschen Vertrauen der Leser verspielt?

Wie man einen Artikel schreibt, der jeglichen unliebsamen Informationsgehalt wegschwurbelt, macht die Welt-Online vor.

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Was sagen die Experten?

Freitag, 17.04.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Hypothese, dass anaerobe Bakterien - dazu gehört Prevotella - für den Schweregrad von Covid-19 verantwortlich sind, wird auch von Wissenschaftlern aus Indien gestützt. Dort gibt es verhältnismässig wenig Infizierte, dafür ist aber Tuberkulose dort endemisch - so wie auch Prevotella.

Das aerobe Mycobakterium Tuberculosis knallt aber dem anaeroben Bakterium Prevotella einen vor den Latz - oder anders gesagt, Tuberkulose verhindert, dass anaerobe Bakterien wie Prevotella die Homöostase zu ihren Gunsten durchbrechen, bei Lungentuberkulose werden entgegen den Erwartungen die Prevotella-Arten eher reduziert als vermehrt.

Das erklärt die deutlich schwächeren Zahlen in klassischen Tuberkulose-Gebieten bzw. dort, wo gegen TBC geimpft wurde und wird. Die Hypothese erklärt auch, warum es Kinder nicht oder nur kaum kriegen - sie sind nämlich noch Prevotella frei.

Was sagen die Experten?

+++ Welche Rolle spielt Prevotella bei Covid-19? +++

Freitag, 17.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Covid-19 : Et si l’orage de cytokines qui tue les victimes était provoqué par la bactérie Prevotella?"

Ein sehr langer Text, aber das Spannendste, was ich seit Wochen las! Über Prevotella bin ich bei Recherchen zu Kreuzreaktionen und einem möglicherweise stärkeren Konkurrenz-Virus schon ein paar Mal gestolpert, doch dieser Ansatz eines französischen Hochschullehrers liefert eine hochinteressante Hypothese (Die Übersetzung findet ihr hier): "Welche Rolle spielt Prevotella bei Covid-19?"

"Das Bakterium Prevotella sei für alle epidemiologischen und symptomologischen Parameter dieser Pandemie verantwortlich. Einer dieser Parameter über den man sich wundert, ist der Zytokinsturm, an dem die infizierten Patienten sterben. Dieser Zytokinsturm sei die Handschrift von Prevotella, ebenso wie alle anderen Parameter dieser Infektionskrankheit. Er geht sogar davon aus, dass SARS-Cov-2 eher ein Bakteriophage als ein eukaryotisches Zellvirus ist. Es sei nicht unvorstellbar, dass SARS-Cov-2 nicht einmal mutieren müsste, um vom Tier zum Menschen zu gelangen... vielleicht von einer Fledermaus-Prevotella zu einer menschlichen Prevotella?"

Um SARS-Cov-2 wirksam bekämpfen zu können, müsse Prevotella getötet werden - so der Autor.

PS: Unter seinem Originaltext finden sich ein ausführliches Studien-Verzeichnis.

agoravox.fr: "Covid-19 : Et si l’orage de cytokines qui tue les victimes était provoqué par la bactérie Prevotella?"

"Nach Produktions-Umstellung: Trigema verlangt hohen Preis für Atemschutzmasken"

Freitag, 17.04.2020 - 08:00 Uhr - Michael Nongrata:

focus.de: "Nach Produktions-Umstellung: Trigema verlangt hohen Preis für Atemschutzmasken"

Ich mag das ja, wie sich die subventionierte Journaille über die Preise aufregt, die Trigema für Schutzmasken aufruft.
Zur Erinnerung: Trigema deckt einen höchst dringenden Bedarf.
Und dieser Bedarf ist entstanden, weil der eigentumsverzehrende Eigentumsbeschützer Milliarden für Klimbim raushaut, aber kein Geld hatte, um mal 50 Europaletten mit essentiellem Katastrophenbedarf in einem Bundeswehrbunker zu lagern.

Man stelle sich einmal vor, was los wäre, wenn wirklich was los wäre.
Globale Missernten wegen eines Vulkans oder so.
Man kann schon dankbar sein, dass es nur die Rüttelseuche ist.
Und die neuen Ideen, neue Geldquellen aufzutun, sind die alten.

"Berliner Hassprediger zockte 18 000 Euro Corona-Hilfe ab"

Freitag, 17.04.2020 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Berliner Hassprediger zockte 18 000 Euro Corona-Hilfe ab"

Paah, was jammern sie jetzt rum, mit der Köterrasse kann man's doch machen! Und irgendjemand bei der Investitionsbank des Landes Berlin ist ja wohl auf seine Nummer mit dem "Honighandel" reingefallen. Immerhin sieht der Honighändler ja auch überhaupt nicht wie ein Salafist aus, sondern eher wie Heinz-Gerhard aus der Nachbarschaft.

#ShitholeBerlin

"Japan Declares Nationwide State Of Emergency As Coronavirus Spreads"

Freitag, 17.04.2020 - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Japan Declares Nationwide State Of Emergency As Coronavirus Spreads"

Japan hat die Lektion wohl doch nicht gelernt. Nicht mal vier Wochen nach den ersten Lockerungen in Hokkaido, wo man wohl auf den Tourismus hoffte, hat der Gouverneur der flächenmäßig größten Präfektur Japans Anfang der Woche erneut den Notstand ausgerufen, nachdem die Coronavirus-Infektionen deutlich anstiegen.

Nun hat Japans Premierminister Shinzo Abe den landesweiten Ausnahmezustand bis zum 6. Mai befohlen. Er erweiterte damit den vor knapp zwei Wochen eingeführten Ausnahmezustand für Tokio und sechs weitere Präfekturen auf alle 47 Präfekturen Japans, weil sich das tödliche Coronavirus wieder ausbreitet.

Japans Weltmarken fahren ihre Produktion runter, Toshiba will alle Fabriken und Büros im Land vom 20. April bis mindestens 6. Mai schließen. Es wird erwartet, dass allein dieser Schritt etwa 76.000 Beschäftigte betreffen wird.

Man hofft durch diese Maßnahmen, dass die Japaner den Kontakt mit anderen um bis zu 80% einschränken.

Japans zwei Notfallmedizinische Vereinigungen gaben diese Woche eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie davor warnten, dass sie "bereits den Zusammenbruch des medizinischen Notfallsystems spüren", da die Krankenhäuser nicht in der Lage seien, mit den Patienten umzugehen, die nicht an Covid-19 Erkrankungen leiden.

Und in Japans drittgrößter Stadt Osaka hat der Bürgermeister zu Spenden von Regenmänteln aufgerufen, die als persönlicher Schutz für das Gesundheitspersonal dienen sollen, da es sonst gezwungen ist, auf Müllsäcke zurückzugreifen.

Ob die deutsche Leugner-Querfront wohl in der Lage ist, daraus irgendeinen Lerneffekt abzuleiten? Oder will man es auf die harte Tour selber erfahren?

Für Lockerungen in Deutschland ist es viel zu früh!

Weitere Quelle - indiatoday.in: "Japan PM to expand virus emergency nationwide: Reports"

"Coronavirus tracked: the latest figures as the pandemic spreads"

Freitag, 17.04.2020 - 02:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Coronavirus tracked: the latest figures as the pandemic spreads"

Darstellung des Anstiegs und Verteilung der Toten vom 1. März bis 16. April.

Die FT liefert immer wieder die schönsten Grafiken zu diesem Grippchen - und das frei, ohne Bezahlschranke.
Richtig sympathisch.

"Emirates becomes first airline to conduct on-site rapid COVID-19 tests for passengers"

Freitag, 17.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Emirates becomes first airline to conduct on-site rapid COVID-19 tests for passengers"

Emirates liefert schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie das Fliegen von morgen aussehen kann:
Maske, Handschuhe, Handdesinfektionsmittel, Abstand halten, Blut-Schnelltest im Check-in-Bereich, kein Bordgepäck, keine Zeitungen, Kabinen-Desinfektion.

youtube.com: "Emirates becomes first airline to conduct on-site rapid COVID-19 tests for passengers"

"Nach Thomas Schäfer: Zweiter Selbstmord im hessischen Finanzministerium"

Freitag, 17.04.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Nach Thomas Schäfer: Zweiter Selbstmord im hessischen Finanzministerium"

Zweiter Selbstmord im hessischen Finanzministerium. Was ist da los? So langsam sollten sich die Kollegen der beiden Toten jemandem anvertrauen, bevor durch den Werther-Effekt noch mehr folgen.

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht....*
Merkel. Der Film.

Donnerstag, 16.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

So könnte es gewesen sein. Vielleicht sagte die rbb-Intendantin Patricia zur rbb-Film- und Dokuchefin Martina: „Mensch, wir könnten doch auch mal so was machen wie ‘Borgen’, diese Serie über die (fiktive) Premierministerin Dänemarks oder dieses ‘House of Cards’ mit dem fiesen US-Präsidenten.“

„Tolle Idee“, fand die Film- und Dokuchefin Martina. „Warum nicht eine Doku über Angela Merkel nach dem Buch ‘Die Getriebenen’ von Robin Alexander?“

„Suuuper!“ sagte die Intendantin Patricia. „Das Getriebene lassen wir natürlich weg.“

Schnell ist ein Team zusammengestellt, ein Regisseur, der bereits ein paar Grimme-Preise gesammelt hat, gefunden, und das Drehbuch verfasste ein Mann, der „gerade jetzt wieder froh über Angela Merkel als Kanzlerin (ist), die Ende 2015 viele in diesem Land absetzen wollten“.

Nun erzählen die öffentlich-rechtlichen Anstalten seit fünf Jahren das Märchen von der Heiligen Angela und ihrem segensreichen Wirken für die Beladenen der Welt. Seitdem ist das Land tief gespalten, die EU an die Wand gefahren, und das Ende nah. Die Bundesrepublik, wie wir sie kannten, verschwindet im Nebel der Geschichte und hat einer Demokratur ohne echte einflussreiche Opposition Platz gemacht, in der sich nur Funktionäre, Apparatschiks und Teilnahmslose wohl fühlen – da erwartete wohl kaum jemand ernsthafte Aufklärung oder eine seriöse Einschätzung der Geschehnisse des Sommers 2015 ausgerechnet von der ARD. Und siehe da: Nur 3,9 Mio Zuschauer wollten das Stückchen im Ersten um 20.15 Uhr sehen, und das in Zeiten einer Ausgangssperre. Doppelt so viele schalteten das zeitgleich ausgestrahlte Aktenzeichen XY im ZDF ein. Reality is a bitch.

Zwei Stunden Merkel, gespielt von Imogen Kogge, ist schon starker Tobak, obwohl Kogge-Merkel ganz normales Deutsch spricht und nicht dieses verschwurbelte Merkel-Merkelsch, das wir aus dem Fernsehen kennen. Zwei Stunden „leidet die Kanzlerin öffentlich-rechtlich vor allem unter unsympathischen Gegnern und widrigen Umständen“, schreibt die FAZ.

Das ist das zweite Problem des Films, die Parallele zwischen dem Schauspieler und dem wohlbekannten Original. Peter Altmaier haben wir sofort erkannt, schon wegen Figur und Frisur, außerdem spielt Peter ja auch im wahren Leben nur eine Hülle ohne Inhalt. Während andererseits Schäuble nur am Rollstuhl zu identifizieren war. Vorbei die Zeiten der deutschen Edgar-Wallace-Filme, als man einen Schurken noch an der Visage erkennen konnte.

Dem Sigmar-Gabriel-Darsteller fehlt das Tumbe, das Nassforsche, wenigstens zeichnet ihn das Drehbuch als Intriganten, der nur auf Merkels Fehltritte spekuliert. Thomas, die Misere, hustet zwei Stunden lang durch, als sei er der Corona-Patient Null und im falschen Film. Ihm hat die ARD die Rolle des größten Versagers auf den Leib geschrieben, ohne zu erklären, warum die schlaue Merkel den Deppen so lange mitspielen ließ. Erstaunlich, dass Maaßen und Münch als ständige Mahner vor den Auswirkungen der „Flüchtlingskrise“ kein Nazi-Stempel aufgepappt wurde. Frank-Walter Steinmeier spielte sich wohl selbst.

Der ungarische Ministerpräsidenten Viktor Orbán, dem wir in Wahrheit verdanken, noch Schlimmeres verhindert zu haben, gibt den ausländischen Bösewicht, der, so hat es jedenfalls der Spiegel verstanden, ständig „versucht, die liberalen Deutschen vor sich herzutreiben“. Dabei kommen gar keine Liberalen vor.

Und weil der Drehbuchautor Florian aus München kommt, musste für den Seehofer-Part ein alter Trottel gefunden werden und für Markus Söder ein Arsch.

Dabei hatte der Horst 2015 seine Sinne noch halbwegs beisammen. Wie sonst wäre sein feines Bubenstück vom CSU-Parteitag am 25.11. 2015 zu erklären, als er Merkel vor versammelter Mannschaft zusammenfaltete. Merkels letztes Film-Wort, in der Limousine sitzend: „Scheiße.“

Es ist wie im wirklichen Leben. Als Drama ist Merkel nicht zu ertragen. Man hätte aus ihr besser eine Komödie gemacht – natürlich nicht in der ARD. Da hätte dann auch im Abspann der Anreißer für die Fortsetzung stehen können: Sehen Sie beim nächsten Mal:

2018 wird Angela Merkel zum vierten Mal als Bundeskanzlerin gewählt.

Sigmar Gabriel war nie ihr Gegenkandidat.

Horst Seehofer wird ihr Innenminister.

Markus Söder Bayerischer Ministerpräsident.

Viktor Orban bleibt Ungarns Ministerpräsident.

Ein Ende des Krieges in Syrien ist nicht absehbar.

*„Wenn Mutti früh zur Arbeit geht“ war ein Loblied der DDR auf die Frauenarbeit.

Covid 19 als Katalysator für Allmachtsphantasien

Donnerstag, 16.04.2020 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Seit einem Monat steht Deutschland unter Hausarrest. Nein, nicht das ganze Deutschland. Alle, die wirklich wichtig sind, Müllabfuhr, Feuerwehr, Polizei, Verkäuferinnen, Pflegepersonal, Reinigungskräfte, Fahrer, Bäcker, Fleischer, Bauern, Ärzte, Ingenieure, Bauarbeiter, Lokführer, arbeiten bis zum Anschlag und sorgen dafür, dass uns Anderen die Illusion erhalten bleibt, es liefe alles mehr oder weniger normal. All die vielen Staatsbediensteten im Home Office machen sich dagegen Gedanken über Entschleunigung, zur Ruhe kommen und finden gar, dass der Zustand des Lockdown gar nicht so schlecht ist, von Klopapiermangel einmal abgesehen. Tatsächlich hat eine „Ethikerin“, die im Nebenberuf Ministerpräsident Armin Laschet berät, schon öffentlich geäußert, dass sie gar nicht in den Vor-Corona-Zustand zurück möchte. Wahrscheinlich spricht sie damit allen aus der Seele, die schon immer das „System“ zum Stillstand bringen wollten, weil Kapitalismus angeblich tötet, obwohl er für den Massenwohlstand verantwortlich ist, den wir noch genießen. Nach Sozialismus als rettenden Ausweg wird verlangt, obwohl der Sozialismus massenhaft getötet hat, zum Beispiel 1931-1933 geschätzte 10 Millionen Bauern mit Frau und Kindern in der Ukraine. Von den wirtschaftlichen Folgen hat sich die ehemalige Weltkornkammer bis heute nicht erholt.

Immer wieder höre ich, was wir erleben, sei noch nie da gewesen. Das ist falsch. Was sich vor unseren Augen abspielt, hat schon Fjodor Dostojewski, der in seinem Roman „Die Dämonen“ die Schrecken des Kommunismus vorausgesagt hat, in seinem letzten Werk „Die Brüder Karamasow“ beschrieben. Dort gibt es eine Szene, in der Jesus in Sevilla während der Inquisition erscheint. Er wird vom Volk erkannt, aber auch vom Großinquisitor, der ihn inhaftieren lässt. Im Gefängnis hält der Großinquisitor Jesus einen Vortrag, dass er kein Recht habe „die Ordnung zu stören“. Wenn er Steine in Brot verwandelte, würden die Menschen ihm folgen „wie eine willige Herde“, aber wenn er seine Hand zurückzöge, hätte es damit ein Ende. Auf Jesus Antwort, der Mensch lebe nicht von Brot allein, es müsse noch etwas Höheres geben, erwidert der Großinquisitor, die Menschen würden ihm ihre Freiheit zu Füßen legen und sagen “Knechtet uns, aber macht uns satt“.

In unserer brotreichen Zeit ist die Sättigung ein Synonym für Sicherheit. Die Angst vor dem Verlust an Sicherheit bewirkt, dass der moderne Mensch seine Freiheit opfert. Wie wir augenblicklich erleben, verläuft dieser Prozess halb unbewusst. Der Rechtsstaat und die mühsam erkämpften politischen Rechte und emanzipatorischen Errungenschaften werden vor unser aller Augen abgeschafft, ohne dass es zu nennenswertem Widerstand kommt.

Das weiseste Volk der Erde, die Hebräer, haben das schon in biblischen Zeiten vorausgesehen. Das 5. Buch Mose beschreibt ein demokratisches Experiment. Nach dem erfolgreichen Exodus aus der Sklaverei Ägyptens wurde ein Ältestenrat unter dem Vorsitz von Moses gebildet. Die Gemeinschaft hatte ein Mitspracherecht, es gab eine unabhängige Gerichtsbarkeit und gestaffelte Verantwortlichkeiten. Aber die mosaischen Bücher haben schon vorausgesagt: „Ihr werdet eure Freiheit aufgeben und euch dem König versklaven.”

Das geschieht umso leichter, wie wir gerade erleben, wenn die Menschen in die denkbar größte Furcht, die Todesfurcht, versetzt werden. Wie leicht das in einer Zeit ist, die verlernt hat, dass der Tod zum Leben gehört, konnten wir in den letzten Wochen beobachten.

Von einem Tag auf den anderen ließ sich fast die gesamte Bevölkerung widerstandslos unter Hausarrest stellen. Es genügte, ein Virus zum Kriegsherren zu erklären, der allen nach dem Leben trachtet. Was die Terroristen nie geschafft haben, hat Covid 19 mühelos, fast über Nacht erreicht: Die Abschaffung der Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, alles verfassungsmäßige Rechte, die nichts mehr wert waren.

Wie so oft in ihrer Geschichte haben sich die Deutschen wieder als Musterschüler geriert. Das Denunziantentum gelangte zu einer solchen Blüte, dass Bürgermeister und andere Politiker gezwungen waren, zur Zurückhaltung zu mahnen und nicht jeden gefühlten Verstoß gegen die Corona-Verordnungen zu melden.

Je schärfer die Einschränkungen waren, die ein Politiker verkündete, desto höher stiegen seine Umfragewerte. Nach dem Sinn der von der Politik verordneten Maßnahmen zu fragen, gar Fehler oder Mängel im Krisenmanagement der Bundesregierung zu benennen, wird mit sofortiger öffentlicher Ächtung bestraft. Freiheit der Wissenschaft ist ersetzt durch die Einheitsmeinung regierungstreuer Virologen.

Aber selbst Maßnahmen, die sichtbar nichts mit Seuchenschutz zu tun haben, wie das Verbot, allein auf einer Bank in der Frühlingssonne ein Buch zu lesen, oder sich in seinem ländlichen Zweitwohnsitz in Quarantäne zu begeben, werden stillschweigend hingenommen. Die Bürger bekommen wieder die ganze Härte des Rechtsstaats zu spüren, wie dieser einsame Nackte am Ufer eines Sees, der für mich zum Symbol für unsere Zeit geworden ist. Alle befolgen nur die Anweisungen. Wenn das Heulen und Zähneklappern beginnt, spätestens wenn die drastischen Folgen der politisch herbeigeführten wirtschaftlichen Depression spürbar werden, wird sich Niemand an seine Mitschuld erinnern.

Tarnen und Täuschen
Umsiedlung von Flüchtlingskindern: Die große Täuschung

Donnerstag, 16.04.2020 - 16:00 Uhr - Alexander Wallasch:

Die Bundesregierung darf weiter auf ein großes Mitgefühl der Deutschen bauen, wenn es um die Aufnahme von wirklich Hilfsbedürftigen geht. Aber sie sollte diese Bereitschaft nicht mit höchst zweifelhaften Behauptungen missbrauchen.

Nur stellvertretend für eine Reihe weiterer Medien und Internetseiten verschiedener Organisationen soll hier das katholische Domradio.de stehen, das vor wenigen Tagen die „erste Umsiedlung von Flüchtlingskindern“ aus Griechenland begrüßte. Von unbegleiteten Minderjährigen ist da die Rede.

Und welches Bild zeigt das Domradio dazu? Ein kleines Mädchen von vielleicht fünf Jahren. Diese unredliche wie falsche Verknüpfung ist exemplarisch für Falschmeldungen von der Internetseite solcher privater Organisationen, bis hinauf in den Koalitionsausschuss der Bundesregierung, der am Anfang stand, als es zunächst darum gehen sollte, schwer kranke und alleinreisende Kinder, vorwiegend Mädchen aus den Elendslagern auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen.

Angekommen sind gestern in Luxemburg in Ermanglung von alleinreisenden Mädchen oder weiblichen Jugendlichen vorwiegend Jungen in der Pubertät.

- weiterlesen - "Umsiedlung von Flüchtlingskindern: Die große Täuschung"

NEIN SOWAS: Wohl zu früh gefreut!

Donnerstag, 16.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

WELT: "Schweden – Vorbild für Deutschland"
Jouwatch: "Na sowas: Schwedens Corona-Sonderweg scheint zu funktionieren"

NEIN SOWAS: Der schwedische Sonderweg funktioniert ganz und gar nicht, zu früh gefreut!

Aber ja, in der Leugner-Blase hätte man so gern, dass das schwedische Laissez faire Erfolge feiert! Dafür lässt man sich auch gern mal verscheissern, nicht wahr!

Auch wenn Journalistenwatch mal wieder völlig unkritisch die Erwartungen der Meute bedienen will - sie verbreiten Fake News! Das Virus verhält sich nämlich nicht so, wie es die Patrioten und Gripplinge gern hätten, sondern es geht rein mathematisch vor. Und jetzt haben die Schweden den Salat!

Nur mal kurz eingeworfen:
Schweden: 120 Tote pro Mio Einwohner,
Deutschland: 43 Tote pro Mio Einwohner,
USA: 82 Tote pro Mio Einwohner

Wow, ist der aber "erfolgreich", dieser schwedische Weg! Seid Ihr eigentlich völlig belämmert?

Im Springerblättchen WELT durfte der Professor für öffentliche Finanzen und nebenberufliche Steuerberater Stefan Homburg seinen unverantwortlichen Humbug verbreiten:

"Schwedens Zahlen unterstreichen die Richtigkeit dieser These. Auch dort nahm die Zahl der täglichen Todesfälle erst zu, dann sank sie. Trotz des Verzichts auf einen Lockdown sieht man von „exponentiellem“ Wachstum bei den Todesfällen keine Spur."

Auf ein solches Ergebnis kommt man nur, wenn man wie dieser Verwaltungsprofessor und Neu-Epidemiologe Homburg die schwedischen Daten und Zahlen fälscht oder ganz bewusst die für den 14.4. weglässt, um den Lesern eine gefakte Kurve zu präsentieren. (Im ersten Kommentar)

Normalerweise schreien die Patrioten bei sowas "Lügenpresse!" - weil es aber hier in ihr eigenes Glaubenssystem passt, wird es für bare Münze genommen.

Tja der Professor hat Euch aber leider verscheissert und will Euch in fataler Sicherheit wiegen - jetzt sind nämlich die Daten für den 15.4. da und zeigen ein ganz anderes Bild: Die Zahl der Toten in Schweden schießt gerade "durch die Decke"!

PS: Lila zeigt übrigens die Wochenenden, an denen Schweden mal besser keine Zahlen geliefert hat.

Bildquelle: Screenshot

#Triggermasse

Donnerstag, 16.04.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Meine Güte, hat die Tante 'ne Vollmeise! Und diese superdurchblickenden Leute sind wieder mal auf einen Fake reingefallen... wie oft wollt Ihr Euch eigentlich noch entblöden? Und Euch soll man ernstnehmen?

"Wir sind das Volk!" Au backe, wenn Ihr das Volk seid, dann sehe ich richtig schwarz. Ich kann mir das nur so erklären, dass die mit Grips und Verstand inzwischen aufgegeben haben, zu Hause sitzen und hoffen, dass Darwin das Problem löst.

Bildquelle: Screenshot - "Rund 200 Unterstützer demonstrierten für Beate Bahner vor Polizeirevier"
youtube.com: "Kundgebung für Beate Bahner vor dem Polizeirevier in Heidelberg-Bergheim"

"Corona Krise: Ein Virus fordert uns heraus"

Donnerstag, 16.04.2020 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Es geht jetzt nicht mehr darum, jede Infektion zu verhindern"

In einem Kommentar zum NZZ Beitrag, will Alan Niederer also die Durchseuchung: "Es geht jetzt nicht mehr darum, jede Infektion zu verhindern, sondern Ansteckungen dort zuzulassen, wo sie am wenigsten schaden. Davon profitieren alle."

Wir sehen wieder die übliche Hybris und Gottspielerei: "Wir kontrollieren dann mal das Virus."

Na, dann viel Erfolg dabei. Und bitte gleich im Umfeld von Herrn Niederer anfangen mit der Ansteckung.
Gripplinge dürfen auch vortreten, los, macht schon, holt Euch das Grippchen! Einmal schön gezielt infizieren und dann gucken wir bei Euch, ob das mit der Immunität überhaupt funktioniert.

Die sind alle bekloppt geworden.

Regierung und Medien stiften mehr Verwirrung als Aufklärung

Mittwoch, 15.04.2020 - 23:00 Uhr - Daniel Matissek:

Auch wenn die heute verkündeten Lockerungen eine zaghafte Entspannung der Lage andeuten - es bleiben offene Fragen.

Die Regierung enthält den Bürgern weiterhin nachvollziehbare wissenschaftliche Kriterien vor, an denen sie den Erfolg der Maßnahmen eigentlich festmacht. Solange die Strategie nicht bekannt ist, wie man bis zur Verfügbarkeit von Medikamenten und/oder Impfstoff gegen SarsCoV2 mit der Pandemie umgehen will, wirken die Beschränkungen ebenso wie ihre partielle Rücknahme erschreckend willkürlich.

Anfangs sollte durch die Kontaktbeschränkungen ein Rückgang der Neuinfizierten erreicht werden - doch mit zunehmenden Testkapazitäten stiegen auch die positiven Fälle; hingegen fehlte - und fehlt noch immer - jede repräsentative wiederkehrende Stichprobentestung, die allein über die tatsächliche Verbreitung der Infektion und möglicherweise erreichte Immunisierungstiefe der Bevölkerung Aufschluss geben könnte. Deshalb kaprizierte sich die Kanzlerin bald schon auf eine andere Benchmark: Die Verdoppelungszahl der Infektionen. Ende März lag sie bei 8, sie müsse auf 10, 12, dann 14 Tage ausgeweitet werden. Inzwischen liegt sie bei über 32 Tagen.

Kurz vor der heutigen Bekanntgabe der ersten Wiedereröffnungen wurde schnell noch die Reproduktionszahl zum alles entscheidenden KO-Kriterium erklärt - und obwohl sich diese nur schätzen lässt, weiß das RKI mit Sicherheit, dass sie noch erheblich weiter gedrückt werden muss, auf "deutlich unter 1". Zudem soll die Einschätzung des WHO stärker berücksichtigt werden.

Somit gibt es keine objektive Entscheidungsgrundlage, kein konkretes Ziel mehr, auf das die Bevölkerung diszipliniert hinwirken könnte - außer, dass sie die Kontaktsperren geduldig weitererduldet. Ob und wie lange das öffentliche Leben trotz partieller Lockerungen abgewürgt bleibt, folgt alleine der Lageinterpretation von Bundeskabinett, dessen Experten und den Länderregierungen. Eine praktische, wenn auch verfassungsrechtlich höchst bedenkliche Situation.

Es wirkt fast so, als seien die Lockerungen eher ein Zugeständnis an eine zunehmend nervösere Wirtschaft und eher eine psychologische Geste, als dass sie wirklich den Anfang vom Ende des Lockdowns bedeuten. Nicht auszuschließen ist, dass die Zügel bei erster Gelegenheit wieder angezogen werden.

All dies wäre dann vielleicht noch zu akzeptieren, wenn wenigstens alles für Transparenz und Ehrlichkeit im Umgang mit Corona getan würde. Doch das Gegenteil ist der Fall; offizielle Kommunikation und Medien stiften nach wie vor mehr Verwirrung als Aufklärung.

Unverändert sind die wichtigsten, täglich nach Art der OKW-Berichte um 2. Weltkrieg vermeldeten Kennziffern zum Pandemiegeschehen diese: a) Die absolute "Zahl der Infizierten" (die ALLE bestätigten Fälle - auch jene, die schon vor fünf Wochen positiv getestet wurden - kumuliert angibt), b) die täglich erfassten Neuinfektionen, sowie c) die Zahl der Verstorbenen. Weder a), b) noch c) hat IRGENDeine Aussagekraft: Von der Infiziertenzahl sind Tote und Genesene abzuziehen; steigende oder fallende Neuinfektionen sind Folge der Menge durchgeführter Tests; und bei den Verstorbenen muss Covid-19 nach wie vor gar nicht ursächlich sein, es genügt der (sogar postmortale) Nachweis der Infektion.

Da seit einigen Tagen die Zahl der Geheilten die Neu Infizierten übersteigt, wäre die eigentliche Meldung doch doch die: In Deutschland sinkt seit Tagen die Zahl der Corona-Infizierten, und es gibt bundesweit keine intensivmedizinischen Kapazitätsprobleme.

Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung, auch wenn sie nicht zum staatlich vorgebeteten Alarmismus passt, müssen sich die nächsten Schritte orientieren - ob ab dem 30. April oder dem 3. Mai. Sie sollten deutlich weiterreichen als die heutigen Teilöffnungen.

In der Bundeskanzlei brennt immer Licht...
Wie Angela Merkel Corona besiegte

Mittwoch, 15.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Es war nicht alles schlecht, wird es später einmal heißen, wenn ein emotionsloser Rückblick auf die Geschehnisse rund um Corona geworfen werden kann. Das beste war, heißt es jetzt schon, dass wir Dr. Angela Merkel hatten. Und ist es nicht prima, dass die Grünen nur noch 16 Prozent Wählerstimmen prognostiziert bekommen – gleichauf mit der SPD?

Fünf Jahre ist es nun schon her, dass wir zuletzt Zeuge der einzigartigen neuen deutschen Regierungskunst werden durften, als mal eben ein paar Millionen Bauern, Tagelöhner, Strauchdiebe, Betbrüder, Professoren und Söldner aus vieler muslimischer Herren Länder mühelos in unsere Sozialsysteme integriert wurden. Nun zeigt sich das Regierungsgeschick erneut.

Während die meisten Länder der Erde hoffnungslos unter dem Virus ächzen, bleibt deren Bewohnern nur, mit hinter der Gesichtsmaske offenem Mund zu bestaunen, wie deutsche Funktionseliten quasi über Nacht ein Räderwerk zum Schutze der Bevölkerungsgesundheit in Gang setzten und nun langsam auf Normalbetrieb schalten.

*So sollen nun Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen, wenn es nach dem Merkelbund geht. Dabei bleiben kaum Fragen offen, außer vielleicht der, was mit Geschäften ist, die ihre Waren auf 900 qm feilbieten. Können die 100 abtrennen? Was ist mit Shop-in-Shop? Wird da addiert? Oder mit Fahrstühlen. Gilt da die Jens-Spahn-Regel, laut der nie mehr als zehn Leute gleichzeitig in kleinen Aufzügen mitfahren dürfen?

*Dann wollen Bund und Länder den Bürgern dringend empfehlen, künftig im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr „Alltagsmasken“ zu tragen. Alltagsmasken? Zählt da die Antifa-Vermummung schon dazu? Müssen die auch beim Bankbesuch oder Geldautomaten getragen werden? Und, wichtige Frage: Wie? Auf Laschet-Art (wahlweise Mund oder Nase freihalten!)?

*Leider konnte man sich nicht auf eine Maskenpflicht in Geschäften, Behörden, Bussen und Bahnen einigen. Werden nun die Bayern unter Markus Söder benachteiligt, wenn der darauf besteht?

*Kann man die Bengel endlich wieder zur Schule schicken? Gemach. Hierüber soll die Kultusministerkonferenz der Länder bis zum 29. April ein Konzept vorlegen, „wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann“. Dabei soll neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb mit in den Blick genommen werden.

Mal ehrlich, sowas macht uns doch keiner nach!

Der Diesel war’s nicht!

Jetzt wissen wir schwarz auf weiß, dass die Dieselverteufelung der grünen Sektierer unsinnig war und ist, denn die CO2-Messwerte wurden durch die Corona-Fahrverbote nicht signifikant verbessert. Heißt: Auch wenn der Diesel zu Grabe getragen worden ist und die Arbeiter der Automobilindustrie das Proletariat bereichern, werden trotzdem Millionen Stuttgarter an Umweltverschmutzung sterben. Mindestens.

Wahre Gläubige kann das indes nicht erschüttern. Das Umweltbundesamt, grünlinks gefärbt bis in die Haarspitzen, will sich nicht klar äußern, man munkelt von „meteorologischen Einflüssen, die sich im Mittel aufheben“. Meteorologische Einflüsse? Jawoll! „Regen und Winde“ hätten für niedrige Stickoxid-Werte gesorgt, erklärt auch Jürgen Resch von der DUH (Deutsche Umwelthilfe ;-)). Der Verein treibt seit Jahren die Gerichte vor sich her, von Fahrverbot zu Fahrverbot. Sollen nun Regen und Winde gerichtlich verboten werden?

Sektenchef Resch ist sogar sicher, dass „wir“ durch seine segensreiche Tätigkeit „so wenige Corona-Tote haben“ wegen unserer guten Luft im Vergleich zur schlechten Luft in der Lombardei – die haben nämlich keinen Resch und keine deutsche Umwelthilfe.

Wann wir schreiten Seit’ an Seit’... Lalelu...

Die schönste Corona-Erkenntnis: Wir sind wieder so weit. Marschieren bis ans Ende der Welt, wenn nur der Befehl klar formuliert ist. Die Straßen und Städte auf Kommando leer, die Überwachung lückenlos. Natürlich gibt es die eine oder andere Beschwerde gegen Ermächtigungsgesetze, jede Zeit hat schließlich ihren Otto Wels. Etwa Clemens Arzt, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, der manche Maßnahmen „nicht mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vereinbar und mit dem Grundgesetz kompatibel“ hält. Aber der Mann spricht mit dem Mut der bald anstehenden Pensionierung. Trotzdem sollte überprüft werden: Macht der vielleicht „einen verwirrten Eindruck“ (wie laut Polizei die Rechtsanwältin Bahner)?

Gut, die Welt schreibt „Warum Deutschlands Lockdown falsch ist – und Schweden vieles besser macht“. Aber hinter der Bezahlschranke ist das erlaubt.

Ach so: Jeder zweite Mittelständler in Deutschland sieht sich in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht, sollten die geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens noch weitere vier Wochen andauern, behauptet das Handelsblatt. Aber haben die etwa nicht die alternativlose und alles-richtig-machende Angela gewählt? Da kommt, was kommen muss.

Natur oder man-made?

Mittwoch, 15.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Es muss endlich erlaubt sein, diese Frage zu stellen - schon alleine, um eben ausschließen zu können, dass es ein "gebautes" Virus ist. Ich beschäftige mich mit der Frage seit Januar, es gab nämlich sehr früh sehr ernst zu nehmende Argumente seriöser Leute, doch sie fanden geradezu notorisch kein Gehör. Erst Tucker Carlson und Ben Shapiro brachten dieses Thema in den Fokus - zumindest in den USA.

31. Januar: "Der Ursprung des Wuhan-Coronavirus 2019-NCoV"
mmnews.de hat es übernommen: "Coronavirus 2019-NCoV: Doch ein Laborvirus?"

02. März: "Covid-19 is man made and was released from Wuhan lab"

21. März: "On the Origins of the 2019-nCoV Virus"

Notfallwirtschaft

Mittwoch, 15.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Demokratten wollen uns den Begriff Krieg und Kriegsökonomie nicht erlauben. Denn es ist ein Krieg gegen einen globalistischen Feind. Nämlich einer, der die Lebensadern des Internationalismus benutzt – den Flugverkehr: Für den Warentransport, für Geschäftsreisen und für den Tourismus. Selbst unser Bundespräsident sieht uns nicht im Krieg, denn der klassische Feind der Vergangenheit – nämlich andere Nationen – fehlt heute.

- weiterlesen - "Notfallwirtschaft"

"12 Unaccompanied Minors Arrive from Greek Islands for Refugee Status in Luxembourg" - UPDATE

Mittwoch, 15.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "12 Unaccompanied Minors Arrive from Greek Islands for Refugee Status in Luxembourg"

Oh wie niedlich, Asselborn's Flüchtlingsmädchen sind da ... also eigentlich sind es ja Kinder, sie identifiziern sich aber heute mal als Mädchen. Stilecht im A.C.A.B. Sweater, gleich mal die Polizei verhöhnen. Der eitle Depp mit dem roten Schal hat keinen blasen Schimmer was das heißt. Die Teddybärchen-Übergabe folgt wohl noch (in rosa Kinderzimmern?).

UPDATE: Mittwoch, 16.04.2020 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Und so sahen die wirklich hilfsbedürftigen Mädchen noch am 28.12.2019 bei BILD aus. Noch Fragen?

Bildquelle: Screenshot - "Über diese Flüchtlings-Kinder diskutieren unsere Politiker"

Logik kann so einfach sein!

Mittwoch, 15.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Heute will ich mal eine Lanze brechen für unsere "MIT" und "AN" Experten. Muss man nämlich wissen...

PS: Den Vergleich hab' ich, ob seiner bestechenden Leugnerlogik, beim Kollegen Haio Forler gemopst.

"Donald Trump freezes $500 million of U.S. funding for WHO"
"US-Präsident Trump stoppt Zahlungen an die WHO"

Mittwoch, 15.04.2020 - 03:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn Pandemie-Inkompetenz ein Gesicht hat, dann muss es dieses sein:

Bildquelle: Screenshot - "Donald Trump freezes $500 million of U.S. funding for World Health Organization"

Trump in the White House Rose Garden: "Today I'm instructing my administration to halt funding of the World Health Organization while a review is conducted to assess the World Health Organization's role in severly mismanaging the spread of the coronavirus. (...) The WHO pushed China's misinformation about the virus saying it was not communicable and there was no need for travel bans."

Well done, Mr. President.

Bravo, Trump, vollkommen zu Recht!
Diese von China gekauften Verharmloser tragen eine Mitschuld an dem globalen Outbreak!

Und die WHO braucht kein Mensch, in der Covid-19 Krise kocht sowieso jedes Land sein eigenes Süppchen, zumal - man sieht es in Deutschland - sich auch Kreti & Pleti anmaßen, bei den Coronavirus-Entscheidungen "demokratisch" mitmischen zu wollen. Also kann man diese Planetengesundheitsbehörde auch auf den Mond oder Mars schießen. Der Mut von Trump zu kontroversen Entscheidungen ist bewundernswert.

"Er habe die Regierung angewiesen, die Beitragszahlungen zu stoppen, während überprüft werde, welche Rolle die WHO bei der „schlechten Handhabung und Vertuschung der Ausbreitung des Coronavirus“ gespielt habe, sagte Trump am Dienstagabend im Rosengarten des Weißen Hauses.

Durch das Missmanagement der WHO und deren Vertrauen auf die Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und rund um die Welt verbreitet, sagte Trump. Die zahlreichen Fehler der Organisation seien für „so viele Todesfälle“ verantwortlich, sagte Trump.

Der Präsident kritisierte insbesondere, dass die WHO sich gegen Einreisesperren aus China ausgesprochen hatte. Diese Politik habe bei der Eindämmung der Epidemie „wertvolle Zeit“ vergeudet, kritisierte Trump weiter."

Bildquelle: Screenshot - "US-Präsident Trump stoppt Zahlungen an die WHO"

Der unverwundbare Jens Spahn
Wer hoch fährt, muss auch wieder runter kommen...

Dienstag, 14.04.2020 - 21:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Der Fahrstuhl fährt mal rauf und mal runter, das ist sein Job, und damit eignet er sich besonders gut für Metaphern aller Art. What Goes Up Must Come Down, dichtete der Musiker Alan Parsons. Bei großen Firmen symbolisiert der Fahrstuhl die verschleierte Klassengesellschaft, etwa bei VW, wo die Fahrt im soundsovielten Stock bei der Security endet, bevor man höher, Richtung Vorstand fahren darf. Der Verleger Hubert Burda ließ den Fahrstuhl von Mitfahrern säubern, bevor er selber ihn betrat. An der Uni-Klinik Gießen...

... sagt uns ein kleiner Fahrstuhl mehr über das Corona-Virus und den staatlichen Umgang mit demselben als alle Talkshows oder Merkel- und Steinmeier-Ansprachen zusammen. Sicherlich stehen auch unsere Leser in gehörigem Abstand zum Vordermann an der Supermarktkasse, vermeiden den Verwandtenbesuch und würden wohl niemals in einen kleinen Fahrstuhl einsteigen, in dem bereits drei andere Personen stehen. Schließlich donnern die Kanzelworte noch in jedem Hinterkopf – von der Ansteckungsgefahr und den schrecklichen Qualen, die das Virus bei Nichtbeachtung der Abstandsregeln für uns bereit hält.

Nur Rechte leugnen die Bedrohung und spotten sogar über die notwendigen Regeln, so dass eine sächsische Ministerin, die von der SED zur SPD wechselte und dabei doch manch gute Idee von früher im Gepäck behielt, eine Einweisung der Renitenten und Spötter in die Psychiatrie nahelegte. Nun ist es unsere staatsbürgerliche Pflicht, die Genossin Köpping auf einen Fall aufmerksam zu machen, der sich in Gießen ereignete. Vielleicht kann sie die Genossen in Hessen (blöder Föderalismus!) für ihre Idee gewinnen und entsprechende Maßnahmen initiieren.

Die Aufnahmefähigkeit eines kleinen Fahrstuhls regelt eine Plakette, auf der das Gesamtgewicht der Fracht angegeben ist. Auch wenn der ein oder andere im Kiloausrechnen mal mogelt und sich trotz Übergewicht noch hineinquetscht, wird das in der Regel kein Beinbruch sein. Aber zu Corona-Zeiten sind diese Überlegungen obsolet, mehr als zwei Personen müssen bereits als Frevel gelten.

Aber es scheint wieder Unsterbliche zu geben, für die die staatlichen Regeln nicht gelten. Was meinen Sie, wie viele Politiker und Ärzte in so einen kleinen Fahrstuhl an der Uni Gießen passen? Wir zählten den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den hessischen Ministerpräsidenten, den Kanzleramtsminister, den hessische Gesundheitsminister, den Chef der hessischen Staatskanzlei. Voll? Mitnichten, insgesamt drängelten sich zehn Personen unterschiedlichen Geschlechts und politischen Gewichts. Zählen Sie selbst. Und was würde Shakespeare daraus schließen? Viel Corona-Lärm um Nichts?

Wenn es nach den Grünen weiterginge...

Bald dürfen wieder alle mit dem Betriebs-Fahrstuhl fahren, wenn die Firma noch existiert. Das ist nicht gesichert. Wenn es nach den Grünen weiterginge, würde zunächst einmal überprüft, ob jeder Gastwirt den Shutdown genutzt hat, um eine neue Heizung einzubauen (Habeck-Idee), oder ob das Unternehmen von Autos oder Maschinenbau auf Mundschutz und Beatmungsgeräte umgestellt hat (Baerbock-Idee einer Pandemie-Wirtschaft).

Der grüne Stadtrat Robert Schlick aus Dresden schlug mit den Kürzeln „fckcptlsm“ (fuck capitalism) und „Systemwechsel“ vor, die gesamte Wirtschaft „an die Wand zu fahren“ sowie „TUI & Co absaufen“ zu lassen, um dann „etwas Neues ausprobieren“ zu können, das „klima-, umwelt-, und menschenfreundlich“ sei.

Damit die Grünen ihre Menschenfreundlichkeit noch besser ausleben können, schickt Erdolf, der Prächtige, Erpresser von Ankara, wieder Tausende Migranten in Richtung Griechenland. Die türkischen Behörden wollen alle Internierungslager leeren, außerdem können die Deutschen ja gar nicht genug bekommen. Auch seine überfüllten Gefängnisse könnte er auf diese Weise entlasten.

Hatten wir den Epidemiologen Prof. Dr. Knut Wittkowski aus New York schon mal erwähnt? Oder haben wir das aus Rücksicht auf unsere Fabriken-, Kneipen- und Schulenschließer bisher vermieden. Wir wissen es selber nicht mehr. Aber wer sich nun durch Drosten & Kekulé genug gegruselt fühlt, kann hier Entspannung finden.

"Could bruises on your FEET be a sign of coronavirus?"

Dienstag, 14.04.2020 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Could bruises on your FEET be a sign of coronavirus?"

Alles nur Grippe. Ja, ja, klar, völlig normal, haben wir jedes Jahr.

"Blutergüsse und Läsionen an den Füßen könnten ein Zeichen des Coronavirus sein, vermuten Ärzte in Spanien. Patienten mit entweder violetten Windpocken oder dunkel-blutigen Flecken an den Zehen wurden positiv auf das Killervirus getestet.

Sowohl in Spanien als auch in Italien und Frankreich wurden "zahlreiche Fälle" gemeldet. Einer der ersten gemeldeten Fälle war ein 13-jähriger Junge in Italien, dessen Läsionen - zunächst als Folge eines Spinnenbisses vermutet - ausbrachen und überkrusteten.

Experten warnen davor, dass das mysteriöse Symptom vor allem bei Kindern und Teenagern festgestellt wurde.

Hautmanifestationen, die möglicherweise durch das Virus verursacht wurden, wurden bei einem von fünf Patienten in einem italienischen Krankenhaus beobachtet.

Typischerweise verursacht das SARS-CoV-2-Virus einen anhaltenden Husten und Fieber. Kürzlich durchgeführte Studien haben jedoch Durchfall, Hautflecken, Hodenschmerzen sowie Geschmacks- und Geruchsverlust als "atypische" Anzeichen aufgezeigt."

"UKE in Hamburg - Corona-Infektionswelle auf Krebsstationen"

Dienstag, 14.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "UKE in Hamburg - Corona-Infektionswelle auf Krebsstationen"

Und die Gripplinge jetzt so: "Das hat's schon immer gegeben, Corona ist nur sowas wie Grippe!"

Sterben werden die Krebspatienten dann natürlich an Krebs und nicht etwa an dem Biest, das durch eine Reinigungskraft (was für ein Qualitätsmanagement in einer Universitätsklinik!) auf die Stationen geschleppt wurde. Jedenfalls nach der verqueren, zynischen Logik der Leuglinge.

PS: Wer jetzt in seiner Strunzdämlichkeit meint sowas ähnliches kommentieren zu müssen wie "seit wann glaubst du denn dem Spiegel?" - der fliegt hier subito! Ich bin diese scheiss Dummheit so leid.

Brust oder Keule?

Dienstag, 14.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die WELT sieht Deutschland vor einer großen Welle von Zwangsversteigerungen bei Immobilien. Denn die Bürger kriegen nicht nur keinen Kredit zur Finanzierung ihres Eigenheimtraums mehr. Für Viele steht ihr auf Jahrzehnte gerechnetes Modell des Wohnungserwerbs vor dem Aus. Es droht die Verwertung ihres Objekts, weil sie mangels Einkünften die Zins- und Tilgungsraten nicht mehr zahlen können. Aber ob sich das Geld bei Billionen-schweren Helikopter-Einsätzen von Staat und Notenbank krisensicherer verhalten wird, ist mehr als fraglich.

- weiterlesen - "Brust oder Keule?"

Truther Szene rotiert

Dienstag, 14.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Danke an einige von Euch, die mich auf Postings irgendwelcher VT-Idioten hinweisen, in denen sich die Vögel mal wieder an mir abarbeiten. Weil Covid-19 angeblich ein Fake sei, nur sowas wie Grippe - aber andererseits damit die NWO installiert würde. Hä? Mit 'ner Grippe?

Die meisten sind so strunzblöd, dass sie nicht mal die Widersprüche ihrer einfältigen "Argumentation" merken. Aber sie halten sich für "aufgewacht" und wollen mit ihren Mini-IQs Leute belehren, die mindestens 3x so intelligent sind. Vor paar Tagen schwafelten solche Vollpfosten noch was davon, dass Trump jetzt nicht nur Deutschland befreien würde, sondern auch die 100.000 Kinder in den Tunnelanlagen unter Manhatten. Nur dafür seien ja die Zelt-Lazarette im Centralpark errichtet worden. Ah ja.

Bloß - datt war wohl nix.

Diese Leute sind nicht nur gaga und irgendwelche skurilen Schwätzer, inzwischen halte ich sie in ihrer perfiden Blödheit für gemeingefährlich.

"How China muzzled its Bat Woman: Beijing authorities hushed up the findings of a scientist"

Dienstag, 14.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "How China muzzled its Bat Woman: Beijing authorities hushed up the findings of a scientist"

Just for the records...

"Auch die "Washington Post" kommt in einer Analyse der Geheimdienstfakten zu dem Ergebnis, dass ein Labor-Unfall am plausibelsten zum Ausbruch der Pandemie geführt habe. Darin wird auch die Studie der South China University of Technology zitiert, die zu dem Schluss kommt, dass das Coronavirus "wahrscheinlich" aus dem Wuhan Center for Disease Control and Prevention stammt, das nur 300 Meter vom Hunan Seafood Market entfernt liegt. Diese Studie ist inzwischen aus dem Internet verschwunden. Die Regierung in Peking hat sie zensiert."

Ich könnte jetzt in meinen Postings und zig Kommentaren Ende Januar und Februar wühlen, in denen ich genau DAS geschrieben hatte. Und zwar nicht, weil ich das einfach so glaube, sondern weil es schon damals genug Whistleblower aus Wuhan, direkt aus der Virologen-Szene gegeben hat, die von einem Laborunfall mit einem Virus berichtet haben. Es wurde damals kolportiert, dass es bei der Entwicklung einer Impfung gegen SARS passierte. Oppositionelle sprachen davon, dass die CCP an Biowaffen arbeite.

n-tv.de: "Person der Woche: Zheng-Li Shi Hat China Angst vor der Wahrheit?"

Covid-19 Tote vs. andere Epidemie

Dienstag, 14.04.2020 - 04:00 Uhr - Tatjana Festerling:

vk.com: "Covid-19 Tote vs. andere Epidemie"

Na, was sagen die Gripplinge? Dieser Outbreak ist bloß sowas wie Grippe? Immer noch?

Die letzten Tage von Corona
Uff! Fast geschafft!

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Foto: Altmaier bei Anne Will

So, jetzt noch höchstens eine Woche, dann ist das Virus wieder unser kleinstes Problem. Glauben Sie nicht? Nun, Merkels Panik-Virologen sind bereits auf dem Rückzug, maulen noch ein wenig nach, aber der Laschet-Virologe Streeck ist oben auf. Unterstützung erhält er aus Österreich, wo der Verfasser einer anderen kleinen Studie meldet: Wir bewegen uns stark in Richtung „ganz normaler Auswirkungen von Influenza und Influenza-like-Infections (Arnie-Schwarzenegger-Deutsch)“. Da wollen wir als erste Dank sagen an Peter Altmaier, Jens Spahn, Angela Merkel und die anderen Politikern, die sich für uns aufgerieben haben...

Haben Sie die Osteransprache auch nicht mitgekriegt? Nicht die von Frank-Walter, vielmehr die von Armin Laschet. Wir fassen zusammen: Nichts wird, wie es war, aber Lockerungen der Ausgangssperre kommen. Das gefällt natürlich nicht jedem! Petra Köpping von der sächsischen SPD hat extra 22 Zimmer in den Klapsmühlen Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch reserviert für die, die sich weigern, die Quarantäne-Maßnahmen einzuhalten. Man fragt sich im nachhinein, warum nicht diese beherzte Genossin SPD-Vorsitzende wurde, sondern Saskia. Vielleicht lag es an ihrem Partner Boris Pistorius, der natürlich noch nicht das Format von Norbert Walter-Borjans hat.

Mit den 22 Zimmern kommt die Genossin Petra nicht weit, wenn man bedenkt, dass allein in Berlin 300 fromme Muslime dicht gedrängt vor der Moschee standen, aber das ist ein anderes Thema. Die, die schon länger hier leben, befolgen die Anordnungen ihres jeweiligen Abschnittsbevollmächtigten mit fast sozialistischem Eifer. Sogar die Zustimmungsraten für die SPD sollen inzwischen steigen.

Jedenfalls sagt die Leopoldina Stiftung (die ist nicht vom Soros, sondern vom Staat!), so langsam könne man lockern. Vielleicht nicht bei Kitas, weil die Kleinen sich nicht an Distanzregeln halten können, auch Schulen müssten nicht sein, aber der Rest, das ginge schon, wenn unsere Regierung noch ein paar Schutzmasken besorgen könne. Aber da ist die ja dran.

Woran man wirklich erkennen kann, dass das Schlimmste vorbei ist? Der Bürgermeister von Halle, der schon die Bundeswehr wegen Corona einmarschieren lassen wollte, sprach am Ostermontag von einem „Schritt in die Normalität“.

Eigentlich wäre längst mal ein Lob von unserer Partei- und Staatsführung fällig, denn wir sind nicht so wie diese Belgier. Wir sagen nur: Da „kamen aufgebrachte Menschen zusammen“, wie die Welt vornehm schreibt, und dann ging es zu wie auf der Berliner Sonnenallee. Mehr sagen wir nicht.

Gut, dass rechtzeitig der Berufspolitiker Stephan Harbarth Richter am Bundesverfassungsgericht wurde. (Wahlspruch: In Dubio pro Merkel) So konnte der locker flockig den Antrag der Rechtsanwältin Beate Barner abschmettern, die gegen den Lockdown geklagt hatte. Außerdem ermittelte sofort die Polizei gegen die Anwältin und Barners Internet-Betreiber nahm ihre Homepage vom Netz, auf der die Anwältin schrieb:

„Sehr gerne habe ich Sie über 25 Jahre als Anwältin begleitet und mich für Ihr gutes Recht eingesetzt. Mit der Entscheidung des BVerfG vom Karfreitag, 10. April 2020 habe ich meine Anwaltszulassung zurückgegeben.

Es ist mir leider nicht gelungen, den Rechtsstaat und die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland, insbesondere unsere verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte und die unverbrüchlichen Menschenrechte vor dem schlimmsten weltweiten Angriff und der blitzschnellen Etablierung der menschenverachtensten Tyrannei zu retten, die die Welt jemals gesehen hat.

Damit ist heute unser Rechtsstaat gestorben, den wir noch letztes Jahr mit dem 70-jährigen Bestehen unseres Grundgesetzes so stolz gefeiert haben.

Unser Rechtsstaat lag schon seit zwei Wochen sterbend auf der Intensivstation und konnte von mir leider nicht wiederbeatmet werden. Es fehlten 83 Millionen Beatmungsgeräte.

In dieser Diktatur kann auch ich leider nichts mehr für Sie tun.“ (Wundert es Sie, dass Putins Wlad die Erklärung verbreitete? Gucken Sie!)

Über das Osterwochenende hat Beate Bahner dann noch mal drüber nachgedacht, ihre Anwaltszulassung jetzt doch nicht zurückzugeben. Aber nicht wieder solche Klagen einreichen, gelle! Schließlich soll es doch jetzt immer so bleiben wie in den letzten Wochen, das hat der Peter schon angekündigt: „So, wie Regierung und Opposition zusammengearbeitet haben, möchte ich das auch in Zukunft so haben“.

(Peter Altmaier am 29. März in der Sendung von Anne Will, der wir auch das Foto verdanken)


"Heidelberger Anwältin in psychiatrischer Einrichtung" - UPDATES

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ganz sicher, mitten in einer Pandemie, erklärt eine Anwältin die epidemiologisch nicht mal ausreichenden Maßnahmen eigenmächtig für beendet... Das ist so gaga - meine Fresse, was ist mit den Leuten los?!
Ich wünsche ihr, dass sie in fachkundigen Händen mental etwas zur Ruhe kommen kann.

rnz.de: "Am Samstag hatte die Rechtsanwältin auf ihrer Webseite eine "Auferstehungsverordnung" veröffentlicht und den Shutdown für beendet erklärt." - "Heidelberger Anwältin in psychiatrischer Einrichtung"

PS: Es ist schon erstaunlich, dass diese "Fachanwältin" bis hierher Clienten beraten und vertreten durfte.

UPDATE: Dienstag, 15.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ist schon interessant, wer alles auf die dramatische Masche dieser armen, verwirrten Anwältin reingefallen ist. Wer sich für so durchblickend und "aufgewacht" hält, aber nicht mal den geringsten Zweifel an der völlig überzogenen Geschichte zulässt, WILL das Zeug glauben. Weil es so schön ins eigene Glaubenssystem passt.

Leute, Ihr seid so doof, dass es weh tut, da mitlesen zu müssen!

Vor allem seid Ihr so unfassbar einfach zu manipulieren - obwohl Ihr für Euch ja genau das Gegenteil reklamiert. Aber in dem Ihr Euch immer wieder an die falschen und bis ins Groteske überzeichneten "Helden" klammert, liefert Ihr "dem System" den 1A-Beweis dafür, dass es mit der Masse machen kann, was es will, dass die Masse nicht klüger ist, als eine Schafherde. Und all diese Erkenntnisse liefert Ihr sogar noch frei Haus.

Wäre ich jemand bei irgendeinem Dienst, der die politische Opposition beobachten und in Schach halten sollte, ich würde mir mit Kollegen vor Lachen auf die Schenkel schlagen.

Aber all das merkt Ihr natürlich nicht. Dafür reicht die Grütze im Oberstübchen nicht.

Der wirre Brief an Juli Zeh:

Bildquelle: Screenshot

UPDATE: Dienstag, 15.04.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

In Sachen Beate Bahner-Aufregung eine fachliche Kommentierung eines Rechtsanwaltes (Name bekannt):

"An dieser Stelle mal ein paar Worte zur angeblichen Rechtsanwältin Bahner und deren Verhalten, ich meine als langjähriger Anwalt kann ich dazu was schreiben:

1. Die angeblich von Frau Bahner verfassten Schriftstücke sind, soweit sie mir bekannt wurden, allesamt juristisch unhaltbar und Beweis für ihr fehlendes Verständnis des Verwaltungsrechts. Es sind Fehler gemacht worden, die man im Jurastudium einem Studenten im 2. Semester nicht durchgehen lassen würde (Nicht Ausschöpfung des Rechtsweges vor Anrufung des Bundesverfassungsgerichts, fehlende subjektive Betroffenheit - „einfordern fremder Rechte“ -). Sämtliche Maßnahmen sind entgegen den Ausführungen von Frau Bahner wohl rechtmäßig, weil diese sich als Allgemeinverfügungen auf die jeweiligen Generalklauseln der Polizeigesetze stützen können; einzig soweit Bußgeldvorschriften erlassen wurden mögen einige wegen teilweiser Unwirksamkeit einzelner Verordnungen unwirksam sein. Das bleibt aber abzuwarten. Eine detaillierte Prüfung steht aus, es sticht jedenfalls nichts ins Auge was offenkundig rechtswidrig ist; Frau Bahners Schriftsätze vermitteln den Eindruck des Gegenteils. Auf die in den Schriftsätzen in Bezug genommenen Rechtsgrundlagen des Infektionsschutzgesetzes käme es selbst bei deren Unwirksamkeit damit nicht an. Alle Massnahmen sind nämlich auch zumindest als Allgemeinverfügung wirksam, auf die Verordnungen kommt es nicht an. Hier bestehen auch keine Zweifel oder Unsicherheiten, das ist eindeutige Rechtslage. Manchmal gibt es auch in Jura eben ein Richtig und ein Falsch.

2. Ihr angebliches Verhalten ist von einer hohen Betroffenheit gekennzeichnet, anwaltliche Professionalität zeichnet sich durch das Gegenteil aus. Ich habe immer noch den Verdacht, dass es Frau Bahner gar nicht gibt und sie nur ein Kunstprojekt ist.

3. Alle juristischen Schritte hätte sie auch ergreifen können ohne sich massiv an die Öffentlichkeit zu wenden. Meine Kanzlei hat zum Beispiel noch nie eine Presseerklärung vor Abschluss der Beweiserhebung abgeben. Presseerklärungen sind in seriösen Kanzleien eine Ausnahmeerscheinung und immer nur Reaktion auf Presseerklärungen der Gegenseite, nämlich zur Abwehr von Rufschädigungen. Das Berufsbild des Rechtsanwaltes verträgt sich nicht mit der Presse, der Anwaltsberuf ist ein schweigender Beruf. Das Verhalten von Frau Bahner ist daher zumindest sehr seltsam. Man mag es als PR-Arbeit deuten. Vorzuwerfen ist ihr wohl, dass sie angeblich die Menschen aufgerufen hat gegen das Infektionsschutzgesetz zu verstoßen und sich damit in Gefahr zu bringen. Ich mag das alles noch nicht so richtig glauben. Es schüttelt mich.

4. Derzeit geht eine Sprachnachricht im Netz herum, die angeblich von ihr sein soll. Glaubt man, dass diese Sprachnachricht von ihr ist, dann kommt man zum Eindruck, dass die Frau sich am Rande einer psychischen Störung befinden kann. Es gibt Berichte nach denen sie in die Psychiatrie gebracht worden sein soll.

Wenn die angebliche Rechtsanwältin Bahner diesen Aufruf zur Versammlung, und die diversen im Netz verbreitenden Schriftstücke, tatsächlich bei Gericht eingereicht haben sollte, dann ist das ein ziemliches Armutszeugnis. Ich habe selten etwas juristisch schlechteres gelesen als diese angeblich von Frau Bahner verfassten Schriftsätze. Sie zeugen von kompletter Ahnungslosigkeit. Ich kenne Studenten die wegen solcher Leistungen in der Zwischenprüfung gescheitert sind.

5. Angeblich hat die zuständige Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Frau Bahner eingeleitet wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Dies wird sicherlich Konsequenzen nach sich ziehen.

6. vor den berufsrechtlichen Konsequenzen wird sie sich kaum noch schützen können, ob der angebliche Aufenthalt in der Psychiatrie insoweit hilfreich war, darf bezweifelt werden.

7. Zusammenfassend:
- Juristisch ist alles vollkommen unqualifiziert, umgangssprachlich als Blödsinn zu bezeichnen.
- berufsrechtliche Konsequenzen werden sich für Frau Bahner, so sie dies alles zu verantworten haben soll, nicht vermeiden lassen.
- es scheint Anwält*innen zu geben, die eine Gefahr für die Rechtspflege sind
- die Maßnahmen sind mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit in der extremen Mehrzahl rechtmäßig, der von Frau Bahner erweckte gegenteilige Eindruck trifft nicht zu.

Ich gehe jedoch davon aus, dass kein Rechtsanwalt/keine Rechtsanwältin, derart wenig von Verwaltungsrecht verstehen kann. Mit so wenig Ahnung kommt man nicht durch zwei Staatsexamina. Wenn man Informatiker ist muss man wenigstens den Computer anschalten können.
Ich halte das alles für ein misslungenes Kunstprojekt. Als PR Maßnahme wäre es ein Supergau. Als ernstgemeintes Handeln zudem ein Fall für den Widerruf der Anwaltszulassung."

"Sechs unangenehme (aber unabdingbare) Fragen an Xi Jinping, den Generalsekretär des Einparteistaats China"

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

"Warum haben Sie, nachdem klargeworden war, dass sich von Wuhan aus eine voll ausgeprägte Epidemie in die übrige Provinz Hubei ausbreitete, den Verkehr von Hubei in das übrige China – am 23. Januar – eingestellt, aber nicht von Hubei in die Welt?"

Ach komm, Leute, müssen denn deutsche und europäische Politiker wirklich von den Chinesen ans Händchen genommen werden? Warum hatte KEINER, inklusive der EU-Oberanführerin (die immerhin mal Medizin studierte), den Weitblick und den Mut, die deutschen bzw. die europäischen Flughäfen für China zu schließen? Oder kurz darauf für Flieger aus dem Iran zu schließen? Nein, man hatte ja schon beschlossen - ohne das Virus auch nur im Mindesten zu kennen - dass "Grippe schlimmer als das Coronavirus" sei (Spahn am 27. Januar 2020!). Das passte dann natürlich schlecht zu einer so drastischen Maßnahme wie Flughafensperrung.

Und weil man dann wohl schon irgendwie ahnte, dass man sich völlig dumm und dämlich geäußert hatte und Narzissten sich eher die Hand abhacken lassen würden, als sowas zuzugeben, lenkte man dann lieber durch Verunglimpfungen, Hohn und Spott über Trump ab, der die amerikanischen Flughäfen immerhin eine Woche nach dem Großen Lockdown Chinas dicht machte. Auch zu spät natürlich, aber immerhin hat er eine Entscheidung getroffen und nicht einfach laufen lassen.

Und weil es vor allem um die Verschleierung und Vertuschung der gravierenden Fehlentscheidungen und dümmlichsten Aussagen geht, kommt es den Verantwortlichen ja auch so gut zu pass, dass die Deutschen nun hochaggressiv zerstritten sind. Auf einmal stört auch keinen, dass sich da eine interessante Mischung aus Antisemiten, Truthern, Libertären, NPDlern, Wirtschaftsliberalen und "Merkel-muss-weg!"-Krakeelern gebildet hat, die nun meinen - inmitten einer Pandemie! - den Kampf um "individuelle Freiheitsrechte" führen zu müssen.

Das ist alles so gaga, es verschlägt einem die Sprache.

nzz.ch: "Sechs unangenehme (aber unabdingbare) Fragen an Xi Jinping, den Generalsekretär des Einparteistaats China"

Corona: Bedingungslos ahnungslos – die Geschichte eines politischen Totalversagens

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 18:30 Uhr - Thomas Spahn:

„Wir konnten es nicht wissen!“ Derjenige, der diesen inhaltsschwangeren Satz der totalen Entschuldigung anlässlich seiner Pressekonferenz am 9. April an den Beginn seiner Ausführungen stellte, ist niemand anderes als jener Bundesminister, der gegenwärtig als Zuständiger für die Volksgesundheit eigentlich nur noch schlaflose Nächte haben müsste. Doch konnten „wir“ es tatsächlich nicht? Und wenn nicht – trifft dieses „wir“ nur für ihn persönlich als Jens Spahn zu – oder sprach er hier für das Wir des Bundeskabinetts in Gänze? Die Fakten sprechen dafür, dass hier die Regierung in ihrer Gesamtheit Warnungen ignoriert hat – Vorausschau ist etwas anderes.

Jedem Politikbeobachter ist bekannt: Wenn es etwas gibt, das Politiker überhaupt nicht mögen, dann ist es die Rückschau auf ihr eigenes Handeln – zumindest dann, wenn ihnen bewusst ist, dass damit ihre Unfähigkeit zur Staatsführung offenbar und unabweisbar würde.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, in früheren Zeiten als Kanzleramtsminister in Schlüsselfunktion zuständig für die zentrale Koordination der Bundespolitik, brachte das jüngst in einem TV-Interview auf die Formel, eine Rückschau habe keinen Sinn, nun gelte es, den Blick „entschlossen nach vorn zu richten“.

Es ist die Flucht vor der eigenen Verantwortung: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“, sagte der erste Kanzler der jungen Bundesrepublik – und fügte, altersweise wie Konrad Adenauer war, hinzu: „nichts hindert mich, weiser zu werden.“

Ach, wäre es doch so! Gälte die Weisheitserweiterung doch auch heute noch für jene Parteifunktionäre, die an die Stelle einer eigenverantwortlichen Berufslaufbahn die lebenslange Dauersubventionierung durch den Bürger wählten!

Schauen wir etwas genauer hin, dann wird uns schnell bewusst: Sie konnten es wissen! Nein – noch deutlicher: Sie hätten es wissen müssen! Wenn sie es nicht wussten, weil sie es nicht wissen konnten, dann belegen sie damit nicht nur ihr eigenes Totalversagen – sie dokumentieren auch ein totales Staatversagen. Wobei – auch hier sollten wir korrekt bleiben: Kein Staatsversagen, sondern ein Politikversagen. Und noch korrekter: Ein Regierungsversagen.

- weiterlesen - "Corona: Bedingungslos ahnungslos – die Geschichte eines politischen Totalversagens"

Lauterbach: Wenn Obama noch Präsident wäre

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 17:00 Uhr - Roger Letsch:

Wenn deutsche Politiker ihren Träumen von Amerika freien Lauf lassen, wird es schon mal peinlich. Seit drei Jahren ist das nun schon so, wobei Wunsch und Wirklichkeit seltsamerweise gerade unter Amtsvorgänger Obama so gar nicht zusammenfinden wollten. Keinem der Projekte, die vom Lieblingspräsidenten der Deutschen gemeinsam mit den Europäern angestoßen wurden, war Erfolg beschieden. Die einen erwiesen sich als diplomatische Luftnummern, die anderen wurden von Europa aktiv hintertrieben. Libyen, Syrien, Iran-Deal und TTIP seien hier nur als Beispiele genannt. Das Problem für Europa und Deutschland im Besonderen ist, dass der „neue“, mit dem man schon seit seiner Amtseinführung „fremdelt“, so gar nicht kuschelig daher kommt und man auf dieser Seite des Atlantiks einfach die Kraft nicht aufbringen kann, die Tatsachen zu akzeptieren.

Karl Lauterbach, SPD, in Coronazeiten oft zitierter Experte für alles und Jedes, retweeted am 12.4.2020 einen harmlosen Ostergruß von Ex-Präsident Barak Obama und fügte etwas Eigenwürze hinzu. Die Verzierungen, die Lauterbach beim Lesen des Obama-Tweets durch Rübe und Fingerchen rauschten, muss man wohl mit pathologischer Elle messen:

- weiterlesen - "Lauterbach: Wenn Obama noch Präsident wäre"

"Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken"

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

Wie sagte schon Alfred Tetzlaff: "Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken".

"Simulation - Breitet sich das Coronavirus durch Husten aus?"

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 14:00 Uhr - Jörg Gebauer:

Bildquelle: Screenshot

Der dritte Weg - Die goldene Mitte... Kann hier eventuell ein Ausgang aus der aktuellen Krise liegen? Weder Panik-Schieben noch Verharmlosen

SCHUTZ-MASKEN + SCHUTZ-MASKEN und abermals SCHUTZ-MASKEN...

Würden Zeitungen, Fernsehen und Rundfunk sich selber als kritische Medien sehen, welche aber eben auch konstruktive Vorschläge machen, dann käme endlich einmal die Diskussion auf die Schutzmasken --

...und natürlich auch auf die Schuld-Frage, warum diese nicht rechtzeitig hergestellt wurden...

Tja, liebe Leser – Es ist nun einmal so, dass wir die Beschränkungen und die drohenden Firmen-Pleiten nicht benötigen würden, wenn man im Januar

SOFORT und UNVERZÜGLICH dafür Sorge getragen hätte, dass ausreichend Schutzmasken hergestellt worden wären.

Seit dem sind fast 3 Monate vergangen - Längst könnte jeder Haushalt 10 oder 20 Schutzmasken erhalten haben.

Man hat volle zwei Monate verschlafen.

Der Shutdown wäre nicht nötig gewesen.

Aber das wird bisher nicht von den Medien - jedenfalls nicht genügend - thematisiert.

Wir brauchen mehr Erkenntnisse und Debatten darüber, ob durch Atemschutz-Masken die Ausgangs-Beschränkungen wieder zurückgefahren werden könnten

Wollen wir doch ehrlich sein: Würde es ausreichend viele Mundschutz-Masken geben, wären die Einschränkungen in der Bewegungs-Freiheit und die zu erwartenden GIGANTISCHEN Schäden für die Wirtschaft nicht nötig. Hier liegt nämlich der Hase im Pfeffer...

Weiter hier anschaulich: "Simulation - Breitet sich das Coronavirus durch Husten aus?"

Ja, diese Überlegung macht Sinn!

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Christian Destree"

Die Gelegenheit beim Schopfe packen nennt man das glaube ich. Und eine große, merkwürdig zusammengewürfelte Allianz aus Wirtschaftsliberalen, "Merkel-muss-weg"-Brüllern, Libertären, NPD-lern, Grünen und anderen Systemlingen unterstützen das noch, indem sie sich einbilden, jetzt inmitten einer Pandemie mit einem unbekannten, hochansteckenden und tödlichen Virus für die "individuellen Freiheitsrechte" einstehen zu müssen. Ich bin immer wieder erschüttert darüber, dass der Grad der Verblödung nach oben so offen ist...

"Let’s Zoom Xi. He has questions to answer"

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

Warum deutsche Politiker, die am Anfang so verharmlost und das "Grippe"-Narrativ aufgebaut haben, jetzt die Lockerungen wollen? Warum es ihnen gut zu pass kommt, dass die Deutschen in der Covid-19 Frage bis aufs Blut gespalten, zerstritten und feindselig sind?

Weil sie ihr unfassbares Versagen vertuschen wollen und ein Luschen-Laschet z.B. verhindern will, dass alle Welt sehen kann, dass er die Ramadan-Moslems in seinem islamisierten Bundesland sowie nicht disziplinieren kann.

Und natürlich geht's um die Vertuschung des gravierenden Fehlers, noch Wochen nach dem Großen Lockdown in China weiter Flugzeuge aus China, dem Iran und überhaupt aller Länder mit Covid-19-Ausbrüchen vollkommen ohne Kontrolle nach Deutschland gelassen zu haben.

Donald Trump hat nicht gewartet, bis China von selber freiwillig die Flugzeuge am Boden stehen ließ, sondern hat VERANTWORTLICH gehandelt und eine Woche nach dem Lockdown den Einreisestopp für China verhängt. In Europa hat man da noch selig gepennt und lieber höhnische Titelgeschichten über Trump gestaltet.

Sehr lesenswert ist dieser Artikel, obwohl der Autor die Schuld ausschließlich bei den Chinesen sieht. Ich sehe sie in der üblichen Eier- und Charakterlosigkeit der europäischen Politiker und einer vollkommen zahnlosen EU. Die EU-Vorstehende ist sogar selber Ärztin und hat in der Gefahreneinschätzung völliges Versagen hingelegt.

theglobeandmail.com: "Let’s Zoom Xi. He has questions to answer"

Hier per Deepl auf Deutsch übersetzt:

"Lass uns Xi zoomen. Er hat Fragen zu beantworten

Niall Ferguson ist Senior Fellow der Familie Milbank an der Hoover Institution, Stanford

In Liu Cixins außergewöhnlichem Science-Fiction-Roman Das Dreikörperproblem schafft China rücksichtslos eine existentielle Bedrohung für die Menschheit, löst sie dann auf geniale Weise, indem es Kontakt zum Planeten Trisolaris aufnimmt und dann eine Invasion der Trisolaraner vereitelt.

Ich erinnere mich, dass ich es für eine seltsame Handlungsstruktur hielt, als ich es letztes Jahr las. Das ist nicht die Art und Weise, wie Sci-Fi-Handlungen in der westlichen Literatur funktionieren. Die bösen Jungs (die Deutschen, die Russen, die Chinesen oder einfach die Außerirdischen) machen böse Sachen, und dann retten die guten Jungs (sie sprechen Englisch) die Welt. Eines der vielen Dinge, die ich aus der Lektüre des Romans gelernt habe, ist, dass China in dieser Hinsicht, wie in so vielen anderen, anders ist. Es ist in Ordnung, dass China die Welt krank macht, um sie zu retten.

Die nicht-fiktionale Bedrohung der Menschheit, mit der wir heute konfrontiert sind, ist natürlich keine fremde Invasion. COVID-19 kommt nicht aus dem Weltraum, obwohl es mit den Trisolaranern den Impuls teilt, uns zu kolonisieren. Tatsache ist jedoch, dass der erste Fall von COVID-19 in China stattfand, so wie die ersten Botschaften an Trisolaris von China aus gesendet wurden.

Wenn Sie von unserer gegenwärtigen dekadenten Besessenheit von kultureller Inklusivität und Sensibilität ergriffen sind, dann mögen Sie vielleicht nicht die Tatsache mögen, dass US-Präsident Donald Trump es "das chinesische Virus" nannte. Aber er hat das Recht, es so zu nennen, wie die Menschen 1968 das Recht hatten, die Influenza A (H3N2)-Pandemie jenes Jahres als "Hongkong-Grippe" zu bezeichnen, denn in Hongkong wurde der erste Fall verzeichnet.

China hat diese Katastrophe verursacht, will nun aber den Ruhm dafür beanspruchen, uns davor gerettet zu haben. Durch den liberalen Export von Testkits (von denen einige nicht funktionieren) und Gesichtsmasken (von denen die meisten wahrscheinlich funktionieren, aber ich habe unsere noch immer aus Taiwan, vielen Dank) will die chinesische Regierung einer von ihr zugefügten Niederlage den Sieg aus den Fängen reißen.

Das Schlimmste daran ist, dass einige Menschen in der westlichen Welt durch das Trump-Störungssyndrom so aus den Angeln gehoben oder durch chinesisches Geld so korrumpiert sind oder, wie im Falle Italiens, durch die nicht ganz uneigennützigen Reaktionen ihrer europäischen Mitbürger auf ihren aussergewöhnlich schweren COVID-19-Ausbruch so desillusioniert sind, dass sie diesen giftigen Strom von Heuchelei und Verlogenheit tatsächlich schlucken. War in diesem Jahr etwas dümmer als die "Umarmung eines Chinesen"-Kampagne des Bürgermeisters von Florenz im Februar?

Versuchen wir, die Vernunft mit fünf Fragen wiederherzustellen, die wir dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping stellen sollten, wenn wir ihn das nächste Mal mit Zoom, FaceTime, Google Hangout oder WeChat ansprechen.

Erstens: Was genau ging in Wuhan vor sich, das zur anfänglichen Entstehung von Sars-CoV-2 führte? Wenn das Virus von einer Fledermaus auf einem der ekelerregenden "feuchten" Märkte (wo Wildtiere für den menschlichen Verzehr neben Hühner- und Rindfleisch verkauft werden) stammt, die Ihr Regime unerklärlicherweise nicht geschlossen hat, ist das schlimm genug. Aber wenn sie aufgrund schlampiger Praktiken in der Wuhan-Niederlassung des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und -verhütung in Wuhan entstanden ist, ist das noch schlimmer. Es ist Wahnsinn, dass im Herzen einer riesigen Metropole wie Wuhan Forschung über potenziell tödliche Zoonosen wie Coronaviren betrieben wird.

Zweitens, wie groß war die Rolle der Zentralregierung bei der Vertuschung, nachdem in Wuhan klar geworden war, dass es eine Übertragung von Mensch zu Mensch gab? Wir wissen jetzt, dass es zwischen dem 12. Dezember und dem Ende dieses Monats 104 Fälle der neuen Krankheit gab, darunter 15 Todesfälle. Warum hieß es am 31. Dezember offiziell in China, dass es "keine eindeutigen Beweise" für eine Übertragung von Mensch zu Mensch gäbe? Und warum änderte sich diese offizielle Linie erst am 20. Januar?

Drittens, nachdem klar wurde, dass es eine ausgewachsene Epidemie gab, die sich von Wuhan auf den Rest der Provinz Hubei ausbreitete, warum haben Sie die Reisen von Hubei in das übrige China - am 23. Januar - abgeschnitten, aber nicht von Hubei in den Rest der Welt?

Nun, ich erwarte keine direkten Antworten auf diese Fragen, genauso wenig wie wir nach Tschernobyl direkte Antworten von der sowjetischen Kommunistischen Partei erhalten haben.

Aber ich denke, wir müssen sie weiterhin stellen, und sei es nur, um uns gegen die andere Art von Virus zu impfen, die derzeit von China ausgeht - die virale Desinformation, die Xi von seinem russischen Kumpel Präsident Wladimir Putin gelernt hat, wie man sich über das Internet verbreitet.

China hat ein Problem. Es ist nicht das Drei-Körper-Problem, das uns daran erinnert, dass das chinesische Volk zu großer Literatur fähig ist, so wie chinesische Forscher zu großer Wissenschaft fähig sind.

Das Problem Chinas ist, wie das Russlands vor 1991, das Ein-Parteien-Problem. Und so lange ein Fünftel der Menschheit dem Willen einer nicht rechenschaftspflichtigen, korrupten und machthungrigen Organisation mit einer langen Geschichte von Verbrechen gegen das eigene Volk unterworfen ist, wird der Rest der Menschheit nicht sicher sein."

© Niall Ferguson / The Sunday Times, London

"COVID-19 Patients Given Unproven Drug In Texas Nursing Home In 'Disconcerting' Move"

Montag, 13.04.2020 - Ostermontag - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "COVID-19 Patients Given Unproven Drug In Texas Nursing Home In 'Disconcerting' Move"

In den USA führen linke Sender (wie NPR) und Medien (wie The Atlantik) regelrecht einen Feldzug gegen Hydroxychloroquine als COVID-19 Behandlung. Klar, Präsident Trump hat es massiv befürwortet, also muss man dagegen sein. Sie geben Experten das Wort, die sich massiv gegen die Verabreichung dieses Medikaments wehren, obwohl es bereits jahrzehntelang zur Behandlung von Millionen von Menschen eingesetzt wurde. Noch liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor, wie wirksam es bei COVID-19 ist, aber die Anwendung selbst bei Patienten in Frage zu stellen, deren Leben am seidenen Faden hängt, kommt einem schon sehr spanisch vor.

Das echte Problem mit diesem (und anderen) Medikamenten scheint ein ganz anderes zu sein:

Hydroxychloroquine:
- $0.63 pro Tablette
- generisch
- 11 US Hersteller

Remdesivir:
- $1000 pro Tablette
- steht unter Patent
- 1 US Hersteller (Gilead)

Remdesivir wurde gegen Ebola entwickelt und hat noch keine Zulassung als COVID-19 Medikament. Es wird in China in randomisierten klinischen Studien getestet, darf aber auch in Deutschland bei schweren Fällen eingesetzt werden.

"Systemic Risk of Pandemic via Novel Pathogens - Coronavirus: A Note"

Sonntag, 12.04.2020 - Ostern - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

NNT weiter: ".... und die NYT und Wissenschaftsjournalisten und ignorante "evidenzbasierte" Epidemiologen, die das Fehlen von Beweisen nicht lesen können, haben uns hierher gebracht. Geben Sie nicht den Bürgermeistern, die Städte geschlossen haben, die Schuld, sondern geben Sie Fehlinformationen über Masken und Mobilität die Schuld. Geben Sie der New York Times die Schuld."

So ist es, weil keine der Pfeifen in Verantwortung Risikoanalyse und -bewertung kann, jedenfalls keine, die die Komplexität des "fat tails" berücksichtigt, die wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Ausbreitung einer Pandemie mit sich bringen.

Dabei hatte Nassim Nicholas Taleb noch im Januar ein kurzes, knappes Paper veröffentlicht, das auf die naiven Wahrnehmungsverzerrungen in der Bewertung einer Pandemie mit einem unbekannten Virus einging und vor allem diesen Fat Tail mit einbezog, den damals keiner der Kurzdenker auf dem Schirm hatte. Weil es den Rahmen des damals - vor 2,5 Monaten! - Vorstellbaren sprengte. Wer damals vor den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen warnte, wurde mit dem üblichen Verweis auf "Grippe" verhöhnt.

Und heute wird nach Lockerungen der Maßnahmen gejammert, weil man sich einbildet, nur so die drohenden Verwerfungen aufhalten zu können. Aber vermutlich muss es erst noch viel schlimmer kommen, bevor es (hoffentlich) besser werden kann.

Hier ist das Paper, das sich die Verantwortlichen dieser Welt damals hätten zu Gemüte führen müssen: "Systemic Risk of Pandemic via Novel Pathogens - Coronavirus: A Note"

Nassim Nicholas Taleb und Yaneer Bar-Yam diskutieren regelmäßig auf YT, im Gegensatz zu dem hohlen Gelaber der Truther-Schwachköpfe lohnt es sich sehr, den beiden zuzuhören: Erkenntnisgewinn garantiert. Aber eben nicht so einfach.

"Nassim & Yaneer discuss making decisions with uncertainty and how acting early would have cost less"

"Yaneer Bar-Yam"

Der von Luschen-Laschet beauftragt Professor

Sonntag, 12.04.2020 - Ostern - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Lange überlegt, ob ich es poste, oder nicht.
Da wir uns in anderen Zusammenhängen aber immer wieder über Verstrickungen, Korruption, Netzwerke, Opportunismus und Vetternwirtschaft innerhalb der Fotzokratie aufregen, mach' ich's.

Bildquelle: Twitter

Das ist der Professor, der, von Luschen-Laschet beauftragt, mit seiner unseriösen Heinsberg-Studie die Vorlage dafür liefert, dass nun zu Beginn des Ramadam, die Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen starten.

rp-online.de: "NRW-Landesregierung unterstützt Heinsberg-Studie mit rund 65.000 Euro"

Mehr sage ich nicht dazu. Im Rest der Welt schlägt man die Hände überm Kopf zusammen.

"Boris Johnson sends a message to the UK after time in hospital"

Sonntag, 12.04.2020 - Ostern - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Boris Johnson: 'There were dark times, I was worried sick'"

"It came as friends revealed how close the Prime Minister had been to death."

Tja, Johnson gehörte mal zu den Leugnern, erklärte noch am 3. März großkotzig, er würde weiter Hände schütteln, auch die von Covid-19 Infizierten. Nun ist er wohl haarscharf am Abkratzen vorbeigeschrammt, weil er ALLE Hilfe bekam, die ein medizinisches Team derzeit zu leisten im Stande ist. Mal sehen, wie er sich nach einer vermutlich langen Regenerationszeit dann äußert. Und wir werden an Johnson sehen können, wie sich eine Re-Infektion oder Re-Aktivierung verhält, ob es eine Immunität gibt oder nicht. Das ist immerhin der Vorteil, wenn es eine so prominente Figur betrifft. Auch wenn ich ihn sympathisch finde und seine Bildung toll finde, klug ist er nicht. Als Prime Minister hat er sich aus meiner Sicht disqualifiziert - wer so unverantwortlich die Gesundheit seiner schwangeren Verlobten aufs Spiel setzt, wer so unverantwortlich herumtönt, unverantwortliche Fehlentscheidungen und Fehlannahmen trifft, der darf kein Land anführen.

Er soll froh sein, den Scheiss überlebt zu haben und den Platz frei machen für jemanden, der mit dieser Aufgabe verantwortungsbewusst umgeht.

"Why COVID-19 is more insidious than other coronaviruses -
Coronavirus could attack immune system like HIV by targeting protective cells"

Sonntag, 12.04.2020 - Ostern - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Besonders zwei Merkmale machen dieses Coronavirus SARS2 oder Covid-19 so brandgefährlich:

1. es greift das Immunsystem an, indem es die schützenden T-Zellen tötet;
2. es baut eine verhängnisvolle Wechselwirkung mit dem Enzym Furin in der Wirtszelle auf.

Zu 1.)
Schon Ende Februar veröffentlichten Wissenschaftler vom Institut für Immunologie der PLA einen klinischen Bericht, in dem davor gewarnt wurde, dass die Zahl der T-Zellen bei Covid-19-Patienten erheblich abnimmt.
Nun hat man festgestellt, dass dieses Coronavirus SARS2 besonders heimtückisch vorgeht: Es dringt in die T-Lymphozyten ein und übernimmt sie. Übersetzt heisst das, es killt genau die Immunzellen, die eigentlich als Abwehrzellen fremde Eindringlinge identifizeren und sowas wie das Virus beseitigen sollen.

Quelle
scmp.com: "Coronavirus could attack immune system like HIV by targeting protective cells, warn scientists"

Zu 2.)
Covid-19 fusioniert mit der menschlichen Zellmembran über sein eigenes Spike Protein, das an den ACE2 Rezeptoren der menschlichen Zelle andockt. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, als wenn man einen Tropfen Spülmittel (Spike Protein) in verfettetes Abwaschwasser (Fettschicht = Zellmembran) fallen lässt: Dort, wo das Pril auftrifft, zieht sich die Fettschicht sofort zurück und gibt quasi ein Eintrittsloch frei.
Das funktioniert bei allen Coronavirus-Stämmen so, die den Rezeptor ACE2 verwenden. Doch Covid-19 verhält sich an dieser Stelle vollkommen anders, nämlich wie andere hoch ansteckende Viren, darunter HIV und Ebola: Das Virus holt sich den Proteinschlüssel Furin zur Hilfe.
Furin ist ein Enzym in der Wirtszelle, das im menschlichen Körper als Proteinaktivator wirkt. Und Furin trägt erheblich zur Aktivierung des Spike Proteins (Glykoprotein) auf der Virushülle bei, was seine Affinität gegenüber dem ACE2 Rezeptor um das 10- bis 20-fache steigert. Vermutlich ist dies mit ein Grund für die rasche Ausbreitung und Covid-19 bis zu 1000-mal infektiöser als die normale Grippe macht.
Besonders viel Furin wird übrigens in Lunge, Leber und Dünndarm exprimiert, was die bekannten Covid-19 Symptome wie Pneumonie und Leberversagen erklärt.
Deshalb ist wohl neben Chloroquine vor allem das Virostatikum Remdesivir, ein Medikament, das für die Therapie von Ebola-Fieber entwickelt wurde, im Moment der Favorit in der medikamentösen Therapie und wird in Studien in USA und China untersucht. Es könnte möglicherweise gegen eine Vielzahl von RNA-Viren wirksam sein, ist allerdings noch nicht zugelassen.

Quellen
jbc.org: "Targeting Host Cell Furin Proprotein Convertases as a Therapeutic Strategy against Bacterial Toxins and Viral Pathogens"

aac.asm.org: "Protection from Anthrax Toxin-Mediated Killing of Macrophages by the Combined Effects of Furin Inhibitors and Chloroquine"

sciencetimes.com: "COVID-19 Can Be up to 1,000 Times as Strong as SARS, Scientists in Europe and China Say"

virology.ws: "Furin cleavage site in the SARS-CoV-2 coronavirus glycoprotein"

nejm.org: "Compassionate Use of Remdesivir for Patients with Severe Covid-19"

scmp.co: "Coronavirus far more likely than Sars to bond to human cells due to HIV-like mutation, scientists say"

salon.com: "Why COVID-19 is more insidious than other coronaviruses"

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“

Sonntag, 12.04.2020 - Ostern - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Osterspaziergang (Johann Wolfgang von Goethe)

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weisses.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben.
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden.
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Strassen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluss in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter und Naturforscher)

"Dr. yt. Aluhütler vs. Dr. med. Dr. h.c."

Samstag, 11.04.2020 - Ostern - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Ein großartiger Text von Philipp aus China, mit temperamentvoller Ätze geschrieben. Es ist das passende Contra inmitten einer Pandemie, in der Fakten, Frontberichte, Studien und Warnungen von narzisstischen Rechthabern, "erwachten" Truthern und allerlei Youtube-Konsumenten mit Herablassung, Arroganz und Spott verhöhnt werden. Da wächst grade eine neue, lagerübergreifende Blase zusammen... aber halt, wir haben noch die Jungs und Mädels von der NPD vergessen! Die wiederum geben sich nun freiheitsverteidigend, geradezu libertär und fordern das Ende der Corona-Diktatur! Strikte Regeln bei einer Pandemie? Social distance? Nääh, nix da! Läuft nicht. Jedenfalls nicht mit denen, die jetzt grade frisch die Verteidigung der individuellen Freiheitsrechte entdeckt haben - damit lässt's sich so schön auf der Empörungswelle surfen und Likes abgreifen.

Mein persönliches Tages-Highlight unter den Top-Ten der Absurditäten: Ich bin heute von einem angeblich Libertären in den Kontext des "freiheitlichen Faschisten" gesetzt worden ... äähm.... tja, da fällt sogar mir nix mehr ein. 😅

Dieses SARS2 legt gnadenlos alles frei: politsches Versagen, persönliche Ängste, festgefahrene Glaubenssysteme, kollektive Dynamik.

Und dabei fängt es grade erst an sich warm zu laufen.

Bildquelle: Philippines-South-China-Sea-GettyImages-1155240786.jpg

philippantonmende.com: "Die große Stunde schlägt, das große Fressen für China-Aluhüte „dank“ Corona ist serviert. Das Neuronenfeuerwerk überschlägt sich doppelt, dreifach und vierfach. Vergesst sämtliche Pandemien der Menschheitsgeschichte. Nein, vergesst sie nicht. Hinter jeder steckte die kommunistische Weltverschwörung, wenn nicht die hyperkommunistische. Ausschließlich. Mindestens. Anders-geht-das-gar-nicht-denkt-doch-mal-nach. Das „weiß“ man einfach. Man hat ein Video geschaut, das es einem erklärt hat! Comprende? Und dann noch eins. Von daher blickt man unter all den Schlaf-Trotteln so richtig durch, aber sowas von. Man d-u-r-c-h-s-c-h-a-u-t diese Verschwörungen gegen die gesamte Menschheit! Geisterfahrer sind die anderen! Wer Gegenargumente bringt (oder zumindest eine stichhaltige, in sich logisch-konsistente Argumentationskette zur Untermauerung der x-ten Anklage verlangt), ist halt hirngewaschen. Voreingenommen. Gekauft. Rein subjektiv. Infiltriert, indoktriniert und infiziert! Verzeihung, letzteres natürlich nicht. Ist schließlich alles nur ein Hoax der Chinesen zur ultimativen Chaosverbreitung und Machtergreifung. Wie, warum, wozu und auf Basis welcher kultur- und realhistorischen, psychogrammatischen Evidenz? „Frag halt nicht so saudoof, du Kommieknuddler!“ Herleitungen waren gestern! Lies von den Lippen: Der-Chi-ne-se-will-uns-al-le-tö-ten-und-un-ter-jo-chen-und-dann-wie-der-tö-ten – „du Schlafschaf!“ So wie andauernd während der letzten 8000 Jahre! Oder nicht. Egal! Es ist alles ein Hoax!! Also jetzt halt! Als es losging im gelben Höllenloch, war es freilich kein Hoax, sondern das killende Killervirus aus dem weltweit einzigen killenden Killerlabor, das vorsätzlich „auf die Menschheit losgelassen wurde!!“ Wegen Unterjochung und Machtübernahme, Mann! Endlich geschnallt? Auch wenn ausschließlich Chinesen starben und diese vermaledeite, schlitzäugige Ökonomie einbrach, mit der man doch den Rest der Welt überrollen, unterjochen, auf ewig und darüber hinaus knechten wollte! Perfideste Taktik eines High-IQ-Landes ever! „Egal, ihr Idioten! Das war von Anfang an so geplant!!!“
Stuss dieser Art überschwemmt gegenwärtig die (a)sozialen Medien. Jeder ist Prophet. Allerdings eine ganz besondere Art von Prophet, nämlich die, welche stets nach dem Auftauchen neuen Daten- oder (Des-)Informationsmaterials eben dieses „vorhersah“. Dabei wird das Anti-China-Fähnchen je nach Erschütterungen in der Gemengelage neu justiert. Mittlerweile, da klar wurde, dass nicht ausschließlich China furchtbare Tragödien durchleiden muss (nicht wenige Stimmen bekundeten zu Beginn gar offene Schadenfreude – meist dieselben, die anderen mangelnde Empathie unterstellen), handelt es sich – je nach persönlichem Geschmack – entweder um das absichtlich auf die Menschheit losgelassene „China-Virus“ oder um den teuflisch eingefädelten chinesischen „Hoax-Virus“ zur Erlangung der „weltweiten Kontrolle“. „Selbstverständlich“ labert man „keinesfalls“ erst seit dem Zeitpunkt auf die eine oder andere Weise daher, als sich abzeichnete, dass sich der Westen in Sachen Vorbereitung absolut stümperhaft, arrogant und sämtliche Warnungen ignorierend (oder bewusst in Kauf nehmend) verhielt und dementsprechend die x-fach prophezeiten Konsequenzen erleiden muss.
Je deutlicher der zu Beginn trotz wochenlanger Vorlaufzeit völlig träge, inkompetente, verharmlosende und mittlerweile – als Resultat davon – schier wahnsinnig-hilflose Umgang mit dem Virus in Europa und Amerika wird, desto aggressiver muss auf das ach so kommunistische Dreckloch in Fernost eingedroschen werden. Desto exzessiver muss auch der „chinesische Kommunismus“ in Dauerschleife überbetont werden. Immerhin hat man den vollen Durchblick. Qualifikation? Ein Facebook-Diplom! Vergesst Dr. rer. nat. und diesen ganzen Pseudomüll, 2020 ist Dr. YouTube, Baby! Wie oft muss man das noch betonen? Man-hat-die-Sache-durch-und-durch-durch-schaut und denkt einfach „weiter“ als das „schwachköpfige Schlafschaf“ von nebenan!
Als es in China richtig losging, tönte die (von meiner Seite im Vergleich zu den meisten anderen übrigens sehr geschätzte) amerikanische Regierung anfangs in völliger Selbstüberschätzung, dass man das Virus unter Kontrolle oder gar längst besiegt hätte. Alle jubelten. Jawohl, so schaut‘s aus, nehmt das, ihr dummen Schlitzis! Nachdem nun deutlich wird, dass der außenpolitisch (trotz keinerlei historischer Evidenz) „gefährliche und verbrecherische Chinese“ das Virus innerhalb einer mehr als viermal so großen Bevölkerung wie die US-amerikanische und etwa doppelt so großen Bevölkerung wie die gesamteuropäische im „schlimmsten Fall“ gar besiegt haben könnte, bleibt nur noch die Flucht nach vorne; diese allerdings mit Pauken und Trompeten, und mit immer unangenehmer aufstoßender, säbelrasselnder Rhetorik auf Basis eines sich gewaltig aufplusternden, sich jedoch an allen Ecken und Enden widersprechenden Verschwörungs-Brimboriums. Irgendwie fast „verständlich“. Es ist völlig egal geworden, womit man diese traute Einigkeit des aluhütigen China-Ressentiments stört – alles wird kurzerhand als „Beweis“ „erkannt“, von der KPC „gekauft“ worden zu sein. Ende der Durchsage."

- weiterlesen - "Dr. yt. Aluhütler vs. Dr. med. Dr. h.c."

Maske auf! Selbstschutz jetzt!

Samstag, 11.04.2020 - Ostern - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Erinnert sich noch jemand? Das "Maske auf! Selbstschutz jetzt!" Album habe ich am 26. Februar erstellt. Hätte sich damals jemand vorstellen können, dass Europa sechs Wochen später mehr oder weniger durch Lockdown stillgelegt wird? Schon damals wurde gehöhnt und gespottet, vorzugsweise von Leuten, die keinen Schimmer vom Virus und dem, was es anrichtet haben. Das haben die Gripplinge bis heute nicht, das hindert sie jedoch nicht daran, noch verbissener auf alles draufzuschlagen, was dem eigenen, festgezimmerten Glaubenssystem widerspricht.

Fakten sind toxisch in diesen Zeiten.


Hey, it's just a flu!

Samstag, 11.04.2020 - Ostern - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Völlig normal, dass ein Premierminister fast abkratzt an einer Grippe.

Auf jeden Fall hat sich der Händeschüttler Johnson, der sich sogar noch am 3. März damit brüstete, auch Covid-19 Erkrankten die Flosse gegeben zu haben, für die verantwortungsbewusste Führung Großbritanniens disqualifiziert.

Wer eine Pandemie so unverantwortlich unterschätzt, wer mit der eigenen Gesundheit so leichtsinnig umgeht, wer sich nicht an simpelste Regeln halten kann, der wird auch in anderen Bereichen Entscheidungen treffen, die von Hybris und Narzissmus getrieben sind.

Vielleicht war das jetzt sein Erweckungserlebnis, das bleibt abzuwarten. So richtig tief durchatmen wird er kaum noch können. Seine Feinde haben bereits einen Untersuchungsausschuss angekündigt und wollen feststellen lassen, wie viele Menschen Johnson durch sein großkotziges Ignorieren in Gefahr gebracht hat.

vk.com: "Boris Johnson verlässt die Intensivstation"

"Covid-19-Genesene: Gibt es bald eine „Immunitätslizenz“?"

Samstag, 11.04.2020 - Ostern - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Covid-19-Genesene: Gibt es bald eine „Immunitätslizenz“?"

„Immunitätslizenz“, "Immunitätsausweise" - die ersten wittern schon ein dickes Geschäft. Man versucht wohl, die freiwillige Infizierung irgendwie attraktiv zu gestalten. Gibt sicher bald ein paar Benefits für die Gripplinge, damit die sich absichtlich anstecken, um die vermutete Herdenimmunität schneller voran zu treiben.

Die paar Problemchen mit den Antikörpertests kriegt man auch noch weggelabert. Zum Beispiel könnte man über Anreizsysteme nachdenken: Wer sich bereitwillig mit Covid-19 infiziert, kriegt 'ne Payback-Karte oder einen Jahresvorrat Klopapier. Noch schneller ging's natürlich, wenn man eine Art monokausales Grundeinkommen einführt und es mit Netflix und 'nem Pizza-Abo kombiniert.

Das Logo könnte so ein Stoffstern sein, vielleicht in hübschem Grün, den man sich als stolzer SARS-2-Virusträger an die Jacke heftet. Die mit Stern sind dann die "Guten" und die ohne... naja, so erkennt man wenigstens sofort Abweichler und Renitente, denen man die Scheiben einschlagen muss.

Was für ein Chaos! Seit SARS1, also seit Jahren wird mit einem solchen Outbreak gerechnet, die Asiaten sind vorbereitet, der Westen scheitert an Narzissmus, Hybris und lautstarker Leugnung. Unwürdig.

"Johannes-Passion aus der Leipziger Thomaskirche"

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 22:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Für alle die den heutigen Live-Stream aus der Leipziger Thomaskirche nicht mitverfolgen konnten, hier der Link zur arte.tv/mediathek: "Zum Karfreitag in Leipzig sind die Aufführungen von Johann Sebastian Bachs Passionen eine Selbstverständlichkeit. In diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie ist es wahrscheinlich das erste Mal seit etwa 150 Jahren, dass die Leipziger auf ihre Bach-Passion verzichten müssen." "Johannes-Passion aus der Leipziger Thomaskirche"

Corona- und andere Häppchen zum Karfreitag
Rote Kuh, schwarze Kuh – die einen sagen so, die anderen so...

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 22:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

So schnell lassen sich die Herren die Corona-Butter nicht vom Brot nehmen! Medienliebling Viro-Drosten kann mit der Heinsberg-Studie des Kollegen Hendrik Streeck (Uni Bonn) gar nichts anfangen, da „müsste ja zumindest mal in Manuskript-Form eine Zusammenfassung präsentiert werden“. Man kann doch nicht einfach so in eine Talkshow gehen oder eine Pressekonferenz veranstalten!

Das Helmholtz-Institut, zum Teil von Bayern finanziert und in München ansässig, schließt sich vollumfänglich den Einschätzungen seines verehrten Ministerpräsidenten Söder an. Bei Corona gilt, was vor Hunderten von Jahren für die Farbe der Kühe (rotbraun-weiß oder schwarz-weiß) galt. Jeder Landesfürst hatte seine Farben. Oder, immer noch gültig: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Andererseits eine frohe Botschaft: Wenigstens ist sich die Wissenschaft mal uneinig, nicht wie beim Klima, wo „fast alle“ Wissenschaftler die Weissagungen von Greta, der Jungfrau von Schölefrö, verbreiten.

Was sagst du dazu, Ralf?

„Auch wenn viele meinen, sie seien schon selbst zu Epidemiologen geworden, bleibt es doch so, dass kein Expertenrat der Welt ... objektiv richtige Empfehlungen geben oder der Politik die verantwortliche Entscheidung abnehmen könnte.“ (Ralf Stegner auf Twitter)

Richtig! Was gut für uns alle ist, weiß Angela Merkel immer noch am besten.

Leider können sich Politiker heutzutage nicht mehr richtig ausdrücken.

„Für die Hansestadt Hamburg besteht derzeit keine Ausgangssperre und auch kein Ein- oder Ausreiseverbot. Allerdings ist es auch in Hamburg nicht erlaubt, Touristen übernachten zu lassen.“ (Bild) Ja wie jetzt? Sollen die Touris auf Planten und Blomen im Stadtpark pennen?

Sozialistin Manu in Merkelburg-Vorpommern wurde vom Gericht ausgebremst. Nun dürfen die Einwohner des Bundeslandes doch an die Ostsee, auf die Insel oder zur Seenplatte fahren.

Auch bei Söder drückt man sich söderisch aus:

„Explizit erlaubt ist der Aufenthalt in der Kleingartenanlage – allerdings nur mit Familienmitgliedern aus dem eigenen Hausstand.“

Sonderregelung für den, der eine Großfamilie hat?

Kommunistenchef Riexinger lässt ausrichten, ihm gehe es ganz gut in seinem Domashniy Ofis (so hieße Home-Office, wenn die Geschichte etwas anders verlaufen wäre). Jedenfalls geht es ihm deutlich „besser als dem Tischler, der mit 60% seines Gehalts auskommen“ müsse. Na, deswegen biste doch in die Politik gegangen, Genosse!

Arme Briten

Da sieht man mal wieder, wie Großbritannien leidet, seit es nicht mehr in der EU ist! In D-EU-tschland werden einfach 80.000 Erntehelfer eingeflogen – Corona hin, Corona her!

In GB haben sich hingegen 26.000 Freiwillige als Erntehelfer gemeldet. Außerdem wurde eine „Land Army“-App entwickelt, auf der sich Farmer und Aushilfen vernetzen können. Der Name „Land Army“ stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, von dem die Engländer einfach nicht loskommen (damals hieß es noch „Women’s Land Army“).

Verdammt, jetzt haben wir den „Roma-Day“ am 8. April total vergessen! Dank an Volker Beck, der uns an „Solidarität mit den Sinti und Roma Europas“ erinnerte. Ebenfalls verpasst haben wir wieder einmal Heikos Donnerstag der Demokratie. Bei der Gelegenheit, Heiko: Hast du, trotz deines Nazi-Ticks, selber gemerkt, dass dein Zitat von Dietrich Bonhoeffer („Es gehört zu den erstaunlichsten, aber zugleich unwiderleglichsten Erfahrungen, daß das Böse sich – oft in einer überraschend kurzen Frist – als dumm und unzweckmäßig erweist“) erstaunlich gut in unsere Zeit passt?
Nein? Macht nix.

Viele fragen sich: Was macht eigentlich Sawsan Chebli in dieser schweren Zeit, außer Telkos („Es ist gerade mal 10.35 Uhr und ich hatte schon vier Telkos“)? „Hab meinem Mann die Haare ganz ganz kurz geschnitten und es sieht richtig gut aus“. Siehste. Es gibt auch im häuslichen Bereich genug zu tun.

Übrigens, verehrte Leser, fragen Sie sich nicht auch oft: „Was passierte wirklich in Jerusalem im April des Jahres 30, als angeblich der Gottessohn hingerichtet wurde?“ Das steht nur bei Spiegel plus. Leider.

Karfreitag 2020

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 20:30 Uhr - Michael Klonovsky:

So leid es mir für die Gläubigen tut, so ist es doch zugleich gar nicht übel, dass die Funktionäre der beiden Jesus-Christus-NGOs heute in leeren Kirchen jene Predigten halten müssen, an die das Gros von ihnen doch nicht glaubt (aber Job ist halt Job, ich kenne das von den Journalisten), in der Gesinnungskitschagentur des Herrn Bedford-Strohm natürlich noch mehr als im Traditionsheuchelverein des Gevatters Marx. Aber seid getrost, Brüder in Christo, was aus den Katakomben kam, kann sich auch dorthin zurückziehen. Wo immer zwei – aber nicht drei, sonst kommt die Corona-Polizei! – in Seinem Namen versammelt sind, wird auch der Heiland sein; dafür braucht es keine Staatskirchenpfaffen. Und die Heiden toben so oder so.

Allerdings gibt es in den Kirchen wie gottlob überall die Sturköpfe, Quertreiber und Freigeister; einer gab unlängst der Neuen Zürcher Zeitung ein Interview, es möge hier als Karfreitagszauber stehen. Einstehen? Wunderwebend wirken.

Der Häftlingsarzt der Stasi

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 20:15 Uhr - Hubertus Knabe:

Ein psychisch gestörter Arzt war jahrelang beim DDR-Staatssicherheitsdienst für die Behandlung schwer kranker Häftlinge zuständig. Mediziner der Berliner Charité bezweifelten seine ärztlichen Fähigkeiten. Geheime Abhörprotokolle zeigen, wie der Intimus von Minister Erich Mielke die Häftlinge im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen drangsalierte.

Der Minister für Staatssicherheit muss ein Faible für den Mann mit dem welligen Haar und dem leichten Doppelkinn gehabt haben. Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, dass Erich Mielke ausgerechnet Wolfgang Dorr zum Leiter seines Haftkrankenhauses machte – ein „Scharlatan“, dem Ärzte der Berliner Charité später „fundierte ärztliche Kenntnisse und Fähigkeiten“ absprachen. Bis Mielke ihn endlich von seinen Aufgaben entband, waren Hunderte politische Häftlinge dem Stasi-Major im weißen Kittel hilflos ausgeliefert.

Die Geschichte des Häftlingsarztes der Stasi ist so unglaublich, dass sie einen auch heute noch frösteln lässt. Jahrelang war in der DDR ein unfähiger, arbeitsunwilliger und psychisch gestörter Mann für die Behandlung schwer kranker Gefangener zuständig. Um seine Geschichte vollständig zu erzählen, müsste man eigentlich ein ganzes Buch schreiben. Denn der Arzt, der 13 Jahre für sein Studium brauchte, begann schon 1945 für die kommunistische Geheimpolizei zu arbeiten, erst für die Sowjets, dann für die Stasi. Mitte der 1970er Jahre wurde er ein zweites Mal als Informant angeheuert. Dazwischen lag sein Aufstieg und Fall im Stasi-Gefängnis von Berlin-Hohenschönhausen, in dem Mielke seine wichtigsten Häftlinge in dunkle Kellerzellen eingesperrt hatte. Erst ein unglücklicher Sturz auf die Bettkante bereitete dem Spitzelleben des Arztes 1982 ein Ende.

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Robert Habeck träumt von Solidarität

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 18:00 Uhr - Roger Letsch:

Die Träumereien von „Corona-Bonds“, was ja nur ein anderes Wort für „Euro-Bonds“ ist, finde ich ziemlich oberflächlich. Und zwar nicht in dem bekannten Sinn, dass dies eine laut EU-Verträgen verbotene Vergemeinschaftung von Schulden führen würde, sondern weil Corona-Bond-Muezzins wie Robert Habeck die veränderten globalen Bedingungen komplett ignorieren, in denen wir uns gerade befinden. Habecks Gastbeitrag im Spiegel möchte ich deshalb einige Bemerkungen anfügen.

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Bürgerrechte in Quarantäne: Ein Staat schnappt über

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 16:00 Uhr - Alexander Wendt:

Vor einigen Tagen erhielt die Schriftstellerin Monika Maron, 78, ein Schriftstück, ein Formblatt, von dem sie nicht ahnte, dass Formblätter dieser Art überhaupt existieren und in Deutschland verschickt werden: Eine Ausweisungsverfügung. Die Gemeinde, in der die Berliner Autorin seit vielen Jahren einen Zweitwohnsitz unterhält, ordnet darin an, die Autorin habe nicht nur ihr Haus, sondern gleich „das Bundeslandesland Mecklenburg-Vorpommern bis zum 9. April 8 Uhr zu verlassen“, um sich an ihren Berliner Wohnsitz zu verfügen. Ein Widerspruch habe „keine aufschiebende Wirkung“, folge sie der Anweisung nicht, „wird umgehend Strafanzeige gegen Sie erstattet.“

Älteren mit ostdeutscher Biografie – und zu denen gehört Monika Maron – kommt möglicherweise der Satz von Günter Schabowski vom 9. November 1989 wieder in den Sinn: „Das gilt meines Wissens sofort, unverzüglich.“

Dieses Mal eben nur mit umgekehrten Vorzeichen.

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Corona sei Dank! Es kann durchregiert werden

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 15:00 Uhr - Thomas Rietzschel:

Fünfzehn Jahre nach dem Einzug ins Kanzleramt steht Angela Merkel nun in der Blüte ihrer absoluten Herrschaft. Unangefochten kann sie den Lohn der Ausdauer in Fülle genießen. Das Volk gehorcht aufs Wort. Einmal mehr gibt es zu ihrer Politik keine Alternative. Diesmal geht es darum, Zeit zu gewinnen. Für wen?

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Was ich noch zu sagen hätte:

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 14:00 Uhr - NorBerth Mann:

Heute am Karfreitag wünsche ich allen Freunden/innen natürlich ein gesundes Osterfest. Ob es ein frohes Fest wird ?

Gestern erreichte mich ein Brief der Heimleitung vom " Hansahaus" ( Senioren- und Pflegeheim) Dresden , worin die Heimleiterin Frau Albrecht dringend darum bat, doch bitte selbstgenähte Mundschutzmasken nach dort zu schicken, weil die Pflegekräfte im Haus gar keine mehr haben. Wer also helfen kann ,der möge es bitte tun: Hier die Kontakte:

Hansahaus Seniorenpflegeheim, Schlesischer Platz 4-8. 01097 Dresden Tel: 0351-65684-0 .
Mail: Hansahaus@fuehrergruppe.de 👍

Es sind alte Menschen dort , die jetzt unsere Hilfe benötigen und die Pflegekräfte setzen schon ihre Gesundheit ein,um ihre gute Arbeit zu verrichten.Dafür gilt ihnen mein aufrichtiger Dank. 😍 Bitte nehmt Kontakt nach dort auf und fragt, was und wieviel gebraucht wird.DANKE!

Auf der anderen Seite verschenkt ein PR-süchtiger OB Hilbert in Dresden bis zu 5000 Masken an erlebnisorientierte Einkäufer auf dem Wochenmarkt am Lingner Park kostenlos. Für mich ist das alles nicht zu begreifen, was hier vor sich geht. Was ist nur mit Osterhasi los ?

Es gibt aber dennoch genug vernünftige Menschen, die zu Hause bleiben und keine sinnlosen Fragen stellen warum und weshalb denn das Eine so ist und das Andere so. Ich hoffe, dass auch Ihr dazu gehört. 😇

Berth Mann Buchautor : Glückssuche

www.berthmann.jimdo.com 😷

NP.S.: Wer helfen möchte, darf den Beitrag gerne teilen! DANKE!


"Kritik und Zweifel an Studie aus Heinsberg"

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Kritik und Zweifel an Studie aus Heinsberg"

Tja, war wohl nix mit dem lässigen "Beweis" der angeblichen 15% "Immunisierung", die die "Strategie" der Durchseuchung der Deutschen rechtfertigen und "Lockerungen" möglich machen soll. Schon Scheisse, wenn man sich immer gleich an das nächste, eitle Bürschchen klammert, welches das Licht der Kameras und Mikrofone sucht und der Leugner-Kartoffel irgendwelche Lockerungen der Maßnahmen oder ein "Alles nicht so schlimm" in Aussicht stellt... nicht wahr? Die Aussage einer meiner Quellen: "Eine neue, aber sehr schlechte Studie aus Heinsberg gibt für D eine case fatality Rate von 0,37% an. Diese Studie hat aber schwere systematische Fehler."

Immerhin bremsen Süddeutsche und ZEIT den gefährlichen Schrott... äh... nee, vielleicht sollte ich besser schreiben den PR-Gag, an dem auch Mister Superschwanz Diekmann beteiligt ist, den u.a. der SPIEGEL ungeprüft, aber dafür umso enthusiastischer mit "Jeder Siebte könnte bereits immun sein" feierte:

"So ist nicht sicher, ob der Test, den die Forscher benutzt haben, eine sichere Aussage über eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 treffen kann. Außerdem gibt es Verbindungen zwischen dem Bonner Studienleiter und dem PR-Unternehmen Storymachine, welches eine Dokumentation zur Studie selbst finanziert. Zu deren Mitbegründern zählt Ex-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann."

zeit.de: "Kritik an Corona-Studie aus Heinsberg"

"COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen"

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen"

Das ist das BESTE, das ich in den letzten drei Monaten zum Covid-19 auf Deutsch gelesen habe! Solange verfolge ich das Virus vor allem nachts, wenn die neuesten Informationen, Studien von Forschern und Experten aus China und den USA veröffentlicht werden. Jeder Satz ein Treffer!

Prof. Dr. Paul Robert Vogt schreibt über die Schweiz, doch was er schreibt, ist 1:1 genauso auf Deutschland übertragbar.

Das, was ich seit Mitte Januar zu Covid-19 schreibe, ist nicht "Panikmache", sondern das Bemühen, trotz aller Beschimpfungen, Abwertungen und Gehöhne meine Reichweite auf allen Kanälen zu nutzen, um möglichst viele von Euch zu warnen und zu motivieren, sich auf den jederzeitigen, freiwilligen und langen Rückzug vorzubereiten. Denn schnell war auch klar, dass wir (wieder einmal) mit irrationalem und vor allem rücksichtslosem Verhalten unserer Mitmenschen rechnen mussten. Viele Rückmeldungen von Euch, aber auch von Ärzten und Journalisten, zeigen, dass es "was gebracht hat" und das macht mich froh. Passt weiter gut auf Euch auf - und lest bitte Prof. Dr. med. Paul Robert Vogt:

"Warum hat man nicht nach Asien geschaut? Es gab genug Zeit. Oder anders: wie hat man nach Asien geschaut? Die Antwort ist klar: arrogant, ignorant und besserwisserisch. Typisch europäisch, oder sollte ich sagen, typisch schweizerisch?

Xi Jinping war noch nett, als er meinte, Europa sei wegen seines «Narzissmus» innert kürzester Zeit das weltweite Zentrum der Pandemie geworden. Ich würde hinzufügen: wegen seiner Arroganz, seiner Ignoranz und seines unsäglichen Besserwissertums."

Ostern 2020

Freitag, 10.04.2020 - Karfreitag - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich wünschen alle Freunden und Ihren Familien ein gesegnetes Osterfest.

Bildquelle: Pixabay

Unseren täglichen Virologen gib uns heute...
Keine Bange! Auch gute Nachrichten!

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Mit löblichem Sammlerfleiß tragen unsere Presseschaffenden die Infektionen und Todesfälle, die ihnen Johns Hopkins und RKI liefern, eifrig in ihre Tabellen ein, damit das Grauen der Leser wachse. Weniger Aufmerksamkeit erhalten da die ersten Ergebnisse einer (noch laufenden Studie) aus Bonn. Schade, da sieht das nämlich ganz anders aus.

Nun haben wir Haus und Hof verrammelt, Oma und Opa weggesperrt, weil die Regierung samt Pressechor einstimmig sangen: Das Ende ist nah, wenn nicht strengste Quarantäne eingehalten wird. Die Regierung weiß das von einigen Virologen, die sich bereits öfter geirrt hatten, aber diesmal soll es stimmen. Der erste, der die Schulen schließen ließ, war Bayerns Söder, wohl auch, weil, wer führen will, auch führen muss – ganz gleich wohin. Und schon rechneten befreundete Demoskopen aus: CSU über 40%, 90% der Bundesbürger begrüßen die strenge Knute.

Ausgerechnet im Homeland NRW, wo Armin Laschet bis zuletzt noch Schwierigkeiten hatte, die Schutzmaske korrekt anzulegen, hören wir ausgesprochen intelligente Töne zu Virus und Maßnahmen. Der Virologe Hendrik Streeck von der Uni Bonn führt im besonders betroffenen Ort Gangelt (Regierungsbezirk Heinsberg) die bisher größte deutsche Studie zur Verbreitung des Coronavirus durch.

Alle bisherigen Regierungsmaßnahmen stützen sich nämlich auf Annahmen von sich befehdenden Virologen und dem RKI und der seltsamen WHO, medial verkauft als der Weisheit letzter Schluss, unter ständiger Beschimpfung von Donald Trump, den Niederlanden und Schweden. Nun sagte der Virologe Streeck in aller Deutlichkeit bereits am 04. April der Zeit:

„Zurzeit stützt man sich zu sehr auf Modellrechnungen. Aber diese Modelle stecken voller Annahmen, die niemand getestet hat.“

Das heißt: All das Talkshow-Geblubber, die Sondersendungen und Verlautbarungen stützen sich auf Hypothesen. Nicht mehr, nicht weniger. Alternative Thesen werden – wie in China – vom Diskurs ausgeschlossen. Was alle immerhin gesichert wissen müssten: Merkels Superminister konnten und können nicht ausreichend Schutzkleidung und Masken besorgen, obschon sie mehrmals gewarnt wurden: 2012 in einem Pandemie-Bericht an das Parlament, im Oktober 2019 hielt ein Expertengremium in New York die Simulationsübung „Event 201“ ab (wie eine Blaupause), seit Dezember 2019 war die Seuche in China bekannt.

Auch über die angeblichen Corona-Todesfälle (noch ist nie bewiesen, ob die Opfer mit oder an Corona starben), von allen Medien umfangreicher orchestriert als die Messeropfer der vergangenen Jahre, kann der Bonner Virologe Streeck einiges sagen.

„Ich habe mir die Fälle von 31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer angeschaut – und war nicht sehr überrascht, dass diese Menschen gestorben sind. Einer der Verstorbenen war älter als 100 Jahre, da hätte auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod führen können.“ Bescheiden fügt der Mann hinzu: „Aber wie gesagt: Die Studie läuft noch.“

Sein Chef Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene an der Uni Bonn, kündigt für Heinsberg wenigstens schon mal „Phase zwei“ an. Es könne damit begonnen werden, die strengen Quarantäne-Maßnahmen kontrolliert zurückzunehmen.

Fragen, die früher ein Journalistenschüler gestellt hätte: Warum wurden keine anderen großräumigen pathologischen Studien gemacht, ob die Toten wirklich an Corona gestorben sind? Hätte eine schützende Isolierung Gefährdeter womöglich ausgereicht? Fragen, die wir in unseren Medien nicht breit diskutiert fanden. Panik ist ja auch schöner. Außerdem würde das weitere Fragen nach unserem traurigen Polit-Personal nach sich ziehen.

Schockzahlen für Merkel

„Schockzahlen für Donald Trump – 6,6 Millionen neue Arbeitslose in den USA binnen einer Woche“ titelt Bild, womit wieder einmal der deutschen Medienpflicht Genüge getan wird, negative Zahlen mit Trump in Verbindung zu bringen, obwohl der nun für die Arbeitslosigkeit am wenigsten kann. Viel angebrachter wäre für eine deutsche Zeitung hingegen die Zeile:

Schockzahlen für Merkel – Billionen-Verluste für deutsche Steuerzahler und Sparer wenn Corona-Bonds kommen.

In der Welt (Bilds vornehmer kleiner Bruder) zeigt der Aufsichtsratsvorsitzender der Linde AG, Wolfgang Reitzle, noch einmal den langen betrügerischen Weg des Euro nach, und begründet, wie ein Nachgeben in der Corona-Bond-Frage unser Land wirtschaftlich und auch als parlamentarische Demokratie erledigen würde.

„Offensichtlich soll die Notsituation genutzt werden, um etwas durchzusetzen, was auch Frankreich schon immer wollte: den freien Zugang zur Deutschen Mithaftung vorbei am deutschen Parlament“, schreibt Reitzle. Es gehe darum, „jetzt ein dauerhaftes Haftungssystem zu installieren, aus dem Deutschland nie mehr entkommen kann“.

Dabei „sind ja im Gefolge der Euro-Bonds-Debatte weitere Haftungssysteme schon in Vorbereitung. Die Einlagensicherung der Banken (Bankenunion) wird wohl kommen und die Arbeitslosenunterstützung (SURE) ist in dem angebotenen EU-Paket bereits enthalten. Und nach den Corona-Bonds werden bald die Marshallplan-Bonds zu erwarten sein“.

Esken und Maas, die beiden Superhirne der Spezialdemokratischen Partei, und der Kinderbuchautor Habeck von den Grünen, sind längst umgefallen und singen Frankreichs Lied.

+++ Sicherlich kennt der ein oder andere Leser die ein oder andere Verschwörungstheorie, vielleicht hängt er ihr sogar an. In jedem Fall lesenswert ist hierzu ein Artikel in der Zeit (ja, tatsächlich schon wieder die Zeit), in der versucht werden soll, Verschwörungen um Corona und Bill Gates zu entkräften. Aber, huch!, a bisserl was bleibt scho, oder haben wir es nicht verstanden?

Abgezockt: Corona-Betrug
Von Naiven regiert

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 20:30 Uhr - Hadmut Danisch:

Geht schon den Tag über durch die Nachrichten: In Berlin und NRW wird schon wegen Betrugs bei Corona-Hilfsgeldern ermittelt.

Irgendwelche Hacker haben die Antragsseite für Hilfsgelder kopiert und so optimiert, dass sie in den Suchseiten zuerst auftaucht.

Die Leute haben die Antragsseite nicht per URL aufgerufen, sondern per Google gesucht, sind auf die SEO-optimierte Fake-Seite geraten, haben dort ihre Daten eingegeben und die Angreifer haben – im Prinzip so eine Art Man in the Middle-Angriff – mit diesen Daten dann den Antrag auf der echten Seite gestellt, nur eben mit einer anderen Kontonummer. Und weil die Politik gleich mal mit der Gießkanne die Milliarden rausgehauen hat, ging da unglaublich viel Geld verloren, weil das auf irgendwelchen Zwischenkonten landete und gleich nach Bitcoins umgewandelt wurde.

Vorhin hieß es, es gehe um einige tausend Fälle. Bedenkt man, dass solche Zahlungen ja auch immer mindestens vierstellig sind (sonst helfen sie ja auch nichts), dürfte da ein zweistelliger Millionenbetrag abgezockt worden sein.

Das muss man sich mal klarmachen, von was für Leuten wir da regiert werden: Die machen einfach irgendeine Webseite auf, auf der einfach irgendwer irgendwas mit irgendeiner Kontonummer eingeben kann und die überweisen da einfach so Geld hin.

Wie kann man so doof sein? Haben die aus Cum-Ex denn gar nichts gelernt?

Jeden Bürger, der einfach irgendwem ungeprüft Geld überweist, würde man Dummheit vorwerfen. Gab’s ja schon: Die Fake-Polizei ruft an und sagt, sie wisse, dass man Opfer eines Raubes werden soll. Man solle doch bitte seine Wertsachen abholbereit vor die Tür stellen, die Polizei holt sie dann ab und bringt sie in Sicherheit. Und dann sind die weg und abgeholt. Sind schon manche drauf reingefallen.

Wohlgemerkt: Dieselbe Leute, die uns einen erzählen, so eine Corona-App sei datenschutzrechtlich ganz sicher und so wichtig und so toll, aber nach der Sicherheit und Zuverlässigkeit nicht fragen.

Jede Wette: Die führen irgendwann ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und denken sich nichts dabei, wenn sich hier in Deutschland dann 500 Millionen Empfänger anmelden.

Wann entschuldigt sich ein Politiker für Corona-Versäumnisse?

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 20:15 Uhr - Rainer Zitelmann:

Welcher Politiker entschuldigt sich: „Ich (wir) haben die Corona-Pandemie lange massiv unterschätzt. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Ich entschuldige mich dafür.“

Stattdessen behaupten Politiker wahrheitswidrig, sie hätten das Problem von Anfang an richtig erkannt und richtig reagiert, zum Beispiel:

„Für übertriebene Sorge gibt es keinen Grund.“ Jens Spahn, 29. Januar

„Wir haben das Coronavirus vom ersten Tag an sehr ernst genommen.“ Jens Spahn, 1. März

„Es sieht so aus, als müsste es im April vorbei sein. Wenn es wärmer wird, verschwindet es auf wundersame Weise.“ Donald Trump zur Corona 10. Februar

„Ich kapiere dieses Zeug sehr gut. Die Leute staunen, dass ich es verstehe. Jeder dieser Ärzte fragt: ,Warum wissen Sie so viel darüber?‘ Vielleicht bin ich ein Naturtalent. Vielleicht hätte ich das machen sollen, anstatt für die Präsidentschaft anzutreten.“ Donald Trump, 6. März

„Ich hatte das Gefühl, dass dies eine Pandemie sein würde, lange bevor es offiziell so genannt wurde.“ Donald Trump, 17.März

- weiterlesen - "Wann entschuldigt sich ein Politiker für Corona-Versäumnisse?"

Corona-Bonds und Grundeinkommen für die Euro-Südländer

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Katze ist aus dem Sack: Spanien führt ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Denn die Wirtschaft wird mittelfristig nicht mehr auf die Beine kommen. Dazu ist neben einem Immobilienmarkt, Obst- und Gemüse-Bauern sowie der Touristik-Branche zu wenig Substanz da. So braucht man die industrielle Basis des Nordens, die mittels Corona-Bonds die quasi „Rente für die arbeitsfähige Bevölkerung“ zahlen soll – das bedingungslose Grundeinkommen.

- weiterlesen - "Corona-Bonds und Grundeinkommen für die Euro-Südländer"

Gründonnerstag: Das ist die Bedeutung des heutigen Festes

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 16:30 Uhr - PP Redaktion:

In zahlreichen Kalendern ist heute als Festtag der Gründonnerstag verzeichnet. Während die Habeckes dieser Welt vermutlich annehmen, dass der Kalender damit das Entstehen ihrer Partei feiert, erklärt PP was es wirklich mit diesem Festtag auf sich hat.

Immer mehr gerät die Bedeutung christlicher Feiertage bei uns in Vergessenheit. Während ein deutscher Schüler nach mindestens 8 Jahren (christlichen Religionsunterrichts) heute bei Schulabschluss zwar weiß, dass der Islam angeblich „Frieden“ bedeutet, kennt er häufig nicht mal die Grundlagen des christlichen Glaubens. PP erteilt Nachilfe. Heute: Gründonnerstag.

Für die ganz Eiligen was uns Wikipedia sagt: „Gründonnerstag (auch Hoher Donnerstag, heiliger Donnerstag, weißer Donnerstag oder Palmdonnerstag) ist die deutschsprachige Bezeichnung für den fünften Tag der Karwoche bzw. der heiligen Woche (in liturgischer Zählung, beginnend mit dem Palmsonntag als erstem Wochentag). An ihm gedenken die Christen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung. Die liturgische Bezeichnung ist Feria quinta in coena Domini (‚fünfter Tag, beim Abendmahl des Herrn‘).“

Und für die, die es genauer wissen wollen: "Gründonnerstag: Das ist die Bedeutung des heutigen Festes"

#SooooDeutsch
Von eigenverantwortlicher Volksdisziplin keine Spur

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 14:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Warum reagieren die Deutschen inmitten einer Pandemie mit einem vollkommen neuen, hochaggressiven Virus

- das sich aerosol und über Abwasserleitungen ausbreitet,

- das eine lange, asymptomatische Inkubationszeit aufweist, in der man aber bereits infektiös ist, weshalb es nur durch extremes Testen gefunden und durch Mithilfe der Betroffenen und sowas wie "Volksdisziplin" eingedämmt werden kann,

- das vom Menschen auf Säugetiere übertragen werden kann (und wie ist es umgekehrt?),

- das sich über die Rezeptoren ACE2, GRP78 and CD-147 (+ Furin) Zugang in die Wirtszellen verschafft, doch vor allem die Organe mit ACE2 Rezeptoren schädigt wie Lunge, Nieren, Herz, Blutgefäße, Hoden,

- das die Hämoglobin-Bildung hemmt und damit die Lungenzellen hindert, Kohlendioxid und Sauerstoff auszutauschen,

- das tödlich ist und bei vielen Überlebenden enorme Folgeschäden und Invalidisierung verursacht (z.B. Lungenfibrose) sowie Langzeitfolgen im Gehirn durch lange Beatmungszeiten,

- das das Zentrale Nervensystem angreift, sich im Gehirn ausbreitet und Riech- und Geschmacksverlust, Spasmen, Neuralgien und in schlimmsten Fällen Atemstillstand verursacht (wenn es im Hirnstamm in der Medulla das Atemregulationszentrum lähmt)

- das sogar schwerer und tödlicher verlaufende Reinfektionen verursachen kann

- von dem noch gar nicht klar ist, ob Menschen überhaupt eine dauerhafte Immunität aufbauen können, weil die Antikörper-Level teilweise sehr niedrig bis nicht nachweisbar sind,

- die Gesundeitssysteme bei der zweiten Welle unter noch größerem Druck stehen, weil ihnen das Personal fehlt,

warum also reagieren die Menschen in Deutschland so irrational?

youtube.com: "Covid-19: Deutschland vs. Bulgarien"

„Müllmännerstimmen. Ich rufe, dass ich nichts brauche“

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 12:00 Uhr - Alexander Wendt: via publicomag.com

Corona-Quarantäne – die perfekte Zeit, um ein Tagebuch anzufangen.
Archi W. Bechlenberg öffnet für Publico seine Aufzeichnungen

18. März: Gestern beschlossen, mein Tagebuch weiterzuführen. Der letzte Eintrag ist vom 26. April 1975.

19. März: Ab heute herrscht Ausgangssperre im Lande. Ein Blick auf meine vorhandenen Vorräte vermittelt Beruhigung. Nur Whisky könnte um Ende Mai herum knapp werden.

20. März: Schon jetzt erstes Anzeichen von Lagerkoller: Ich ertappte mich bei dem Gedanken, das Radio einzuschalten. Umgehend das Gerät auf den Dachboden verbannt. Dabei die abmontierte Satellitenschüssel und den Fernseher sowie ein Loch im Dach entdeckt. Geräusche klingen wie Mäuse. Baldriantee.

21. März: Statt Wasserhahn aufzudrehen Licht eingeschaltet. Bemerkt und korrigiert. Kochendes Wasser in Kaffeemühle geschüttet. Den Flur tapeziert, aber wieder verworfen. Später Kamillentee.

22. März: Geistige Betätigung tut Not. Habe die Bücher nach Farben sortiert, dabei hinter der Marx-Engels Gesamtausgabe eine Flasche Amaretto entdeckt. Noch zögere ich. Im Garten Knospen gezählt.

23. März: Bei Twitter, Tinder, Instagram, Truecrime, Ballaballa und der Bundespressekonferenz angemeldet. Stegners Tweets gelesen. Mit dem Gefühl von Urinsteinen im Darm eingeschlafen.

24. März: Bei Google nach Juttas mit lustigen Nachnamen gesucht. Wurde schnell langweilig. Whisky auf- und wieder zugemacht, aber nur dran gerochen. „Ende Mai“ erscheint mir inzwischen zu optimistisch. Nach Juttas mit normalen Nachnamen gegoogelt. Belustigt ins Bett. Luzider Traum, den ich nicht aufschreiben darf.

25. März: Nach dem 2. Frühstück hingelegt. Von einer Shopping-Mall geträumt. Ich irre darin herum und suche Dosenfleisch und Motoröl. Bei C&A werde ich schließlich fündig, dafür haben sie dort kein Klopapier. Überall Hamsterwitze, schweißnass erwacht. Bei Twitter abgemeldet.

26. März: Viel los. In meinem Bad tagt eine Expertenrunde, was sich gegen Abend als Traum heraus stellt. Begonnene Mail an UNO verworfen.

27. März: Zunehmende Verwahrlosung. Von Sawsan Chebli geträumt; beschließe, fortan wach zu bleiben. Drei Tage lang dieselbe Jogginghose getragen, heute gar keine. Der Kater weigert sich, auf meinem Schoss zu sitzen. Ich besteche ihn mit „MjAMjAM Quetschie – purer Fleischgenuss“. Gewisser Erfolg, aber ungewiss, was die Dauer betrifft. Abendbrot. Katzenminztee. Später Stimmen.

28. März: Verzweiflung bahnt sich an. Habe das Internet fast komplett durch. Gegen 15 Uhr sogar versucht, bild.de aufzurufen, was der Adblocker verhindert. Erleichterung! Ein Zeichen? Höhere Macht am Werk? NZZ geht. Zürich bald ein Sozialfall? Whisky, sehr viel Whisky. Reicht maximal noch bis Ende des Monats.

29 März: Morgens lange den Klodeckel betrachtet, ohne Ergebnis. Schreck: Jeans seit letzter Woche massiv eingelaufen. Wieder Jogginghose. Rücken, Hüfte, Knie, Supraspinatussehne. Akromion? Ich sage die Olympischen Spiele ab.

29./30. März: Bewerbe mich im Traum als WHO-Chef. Singe vor Dieter Bohlen „Tommy“ und „Pinball Wizzard“. Werde genommen und erkläre Corona als beendet. Große Enttäuschung nach dem Erwachen. Muss zur Strafe 100 Mal „Quadrophenia“ schreiben.

31. März: Den ganzen Tag lang sehr enttäuscht. Die Pornoseiten im Internet zeigen alle das gleiche. Lese den neuen Broder. Stimmung bessert sich bis hin zur Euphorie. Sehr unangenehm, wieder Stimmen, diesmal auch hinter der Tapete. Muss runter kommen, um Schlaf zu finden. Rucola und Mariacron.

1. April: Lange über die Frage sinniert: Kann man nach Corona noch Scherze machen? Nachbar klingelt und fragt, ob man noch in der Nase bohren darf. So viele ungeklärte Dinge! Ich rate zu Verzicht, er schlendert schnaufend nach Hause. Habe ein schlechtes Gewissen und sortiere bis zum Schlafengehen meine Wattestäbchen nach Farben.

2. April: Erwache unter dem Bett. Katatoner Stupor bis kurz vor 11, dann eine Semmel aufgetaut und Wasser aufgesetzt. Lange am geschlossenen Fenster gestanden und einem Vogel gelauscht. Noch einmal Wasser aufgesetzt. Kaffee schmeckt angebrannt, aber lecker. Corona somit noch nicht in mir ausgebrochen. Stelle mir vor, wie Franz Josef Wagner mit Maske aussähe. Tiefes Gefühl von Ästhetik, fast spirituell. Heute Whisky. Gegen 22 Uhr unters Bett gelegt.

3. April: Wieder von Experten geträumt. Anne Will trägt schwarze Strapse, ebenso der Gesundheitsminister. Ob etwas mit der Kanzlerin ist? Den ganzen Tag traue ich mich nicht, online zu gehen. Gegen 19 Uhr Glocken. Bekomme Lust auf Serbische Bohnensuppe, entscheide mich aber für Hühnerbrühe mit Buchstabennudeln. Danach online bis weit nach Mitternacht. Nach Bildern von Anne Will gegoogelt. Lust auf Lufthansa-Cocktail.

4. April: Nachrichten aus aller Welt, noch vor dem Aufstehen. Rumoren im Treppenhaus, ich lausche am Türspion. Müllmännerstimmen. Ich öffne die Türe einen Spalt und rufe hinunter, dass ich nichts brauche. Lärm ebbt ab. Online bis 13:30 Uhr, dabei unbändige Lust auf Hummer Thermidor. Zur Ablenkung ein gekochtes Ei mit Maggi. Im Internet nach Coronawitzen gesucht, aber keine gefunden. Muss selber welche schreiben.

5. April: Den ganzen Tag lang einen Schlagertext verfasst. „Karamba, Karacho, Corona!“ Heinos Telefonnummer gesucht. Nach 19 Uhr angerufen, er will es aber nicht singen. Herzbuben? Amigos? Grönemeyer? Morgen versuche ich es weiter. Sehr viel Whisky. Fand unter dem Beistelltisch eine Flasche Gin. Große Erleichterung, ein Geschenk von Don Filippo, dem alten Spelunkenwirt. Zeitweiliger resp. kurzweiliger Kontrollverlust, in der Nacht Lärm im Treppenhaus. Jemand singt „Karamba, Karacho, Corona!“

6. April: Ich erwache vor der Wohnungstüre auf meiner Fußmatte. Den ganzen Tag versucht, von ihr herunter zu springen. Nachbar kommt und liest mir eine Geschichte von Robert Koch vor. Der Name Robert ist mir unheimlich, ich wage aber nicht, es ihm zu sagen. Eine fremde Frau bringt mich abends ins Bett, sie sagt, sie heißt Amaretta. Muss sie morgen alles fragen.

7. April: Ab 5:25 Uhr hellwach. Existenzielle Fragen tauchen auf. Warum schreibe ich Tagebuch? Für wen? Wo ist Amaretta? Was ist mit der neuen Unübersichtlichkeit? Und habe ich wirklich Zeitgenossen? Mein Kopf käst, nach einer Nutellastulle wird es besser. Welch’ eine chaotische Zeit! Soll ich nochmal bei Heino anrufen?

8. April: Träume von meinem Tagebuch. Jetzt sogar schon nachts! Ich lausche an der Wohnzimmerwand, der Nachbar lacht.

Mit Brief und Siegel bestätigt: Keine politische Kündigung

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 10:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

In diesem Text möchte ich mich einem Vorgang widmen, der sich jetzt schon etwas länger hingezogen hat, den ich aber mit diesem Text zu einem Abschluss bringen möchte.

Ich war jahrelang treue Privatkundin einer bekannten sogenannten Direktbank – ich mochte das moderne online-basierte Auftreten und den Umgang. Nach Jahren mit der konservativ-altmodisch wirkenden Sparkasse war ich sicher auch den attraktiven, preiswerten Konditionen nicht abgeneigt. Meiner Bank und mir – zur gegenseitigen Schonung werde ich den Namen nicht aussprechen – ging es gut. Mein online-Konto war mein zentrales Konto, über welches auch der paypal-Teil meiner Spenden lief.

Im Sommer letzten Jahres dann der Paukenschlag – nach jahrelanger treuer Kundschaft wurde mir plötzlich Knall-auf-Fall mein Konto gekündigt. Ohne Begründung, ohne nachvollziehbaren Anlass. Ganz nach Vertragsbedingungen. Wie Sie sich vorstellen können, liebe Leserinnen und Leser, ein sehr lästiger und durch die Unklarheit auch nervenzerrender Vorgang. Deshalb habe ich mich neben dem unvermeidlichen Umbau meiner privaten Kontoabläufe, zum Glück hatte ich noch ein Konto bei meiner Sparkasse, parallel vehement beschwert. Zunächst bei der deutschen Geschäftsleitung, dann beim zuständigen Verband, dem Bankenverband (Der Bundesverband der deutschen Banken vertritt als Stimme der privaten Finanzwirtschaft die Interessen des privaten Kreditgewerbes und vermittelt zwischen den Interessen der privaten Banken, Politik, Verwaltung, Verbraucher und der Wirtschaft.‘) und schließlich beim CEO des Mutterschiffs, eines Allfinanz-Dienstleisters mit Sitzung in einem EU-Land in unserer Nachbarschaft. Ich habe auch immer Antworten erhalten und dabei viel gelernt. Vor allem zwei Dinge.

Erstens, das Vorgehen der Bank war formalrechtlich völlig konform der geltenden Gesetze. Eine Bank kann in Deutschland einem treuen Kunden ohne Angabe jeglicher Gründe vertragsgemäß kündigen. Es mag dafür gute finanzwirtschaftliche Gründe geben, aber für einen Fall ist diese gesetzliche Regelung absolut nicht geeignet: Nämlich für den Fall einer politisch-motivierten Willkürs- oder gar Strafkündigung. Genau diesen Verdacht hatte ich nämlich von Anfang an. Und ich denke, es gab dafür auch genug Verdachtsmomente – jeder weiß ja, was z. B. an unsäglichen Kündigungen von Veranstaltungsräumen für Konferenzen oder Parteitage in Deutschland mittlerweile los ist. Nicht nur AfD und EIKE können davon ein Lied singen. Oft getriggert durch ‚besorgte Bürger‘, lies die Mobster von der Antifa, aber wohl auch immer mal wieder durch Mitarbeiter oder Führungskräfte in den betroffenen Firmen oder Institutionen, die offenbar zu viel Zeitung gelesen haben und sich berufen oder bemüßigt fühlen in unserem neuen Deutschland den Blockwart zu spielen. So jedenfalls stelle ich mir dies in meinem Falle vor: Algorithmen ‚flaggen‘ mein Konto wegen der volatilen paypal-Spendeneingänge und der zuständige Mitarbeiter oder sein Vorgesetzter erkennt plötzlich, dass die langjährige Kundin Lengsfeld, die Vera Lengsfeld ist und empfiehlt die gesetzlich mögliche grundlose Kündigung (es passt in diesen Ablauf auch gut ins Bild, dass ein parallel laufende Immobilienfinanzierung nicht von der Kündigung betroffen war – ich bin also formal weiterhin Kundin besagter Bank, was ja auch eigentlich absurd ist).

War es so? Ich werde es nie erfahren. Aber ich habe es jetzt schwarz auf weiß, von Seiten des Verbandes und von Seiten der Bank: Es war keine politische Kündigung. Und so sollte es ja auch sein. Denn wenn die Banken schon das Recht haben, jemanden ohne Begründung zu kündigen, dann muss ausgeschlossen sein, dass diese Kündigung aus politischen Gründen ohne diese aber zu benennen, erfolgte. Ansonsten hätte man eine ganz schlimme Asymmetrie zwischen Kunden und Bank. Politischer Druck vonseiten der Antifamafia oder übereifrigen Politikern aus dem selbst ernannten ‚demokratischen‘ Block, der ja bekanntermaßen auch die Linkspartei enthält, wäre Tür und Tor geöffnet. Wohlgemerkt: Ich könnte mit einer offen erklärten politischen Kündigung umgehen: Dann müsste die Bank oder wer auch immer es aushalten, dass ich mich mit den mir zur Verfügung stehenden publizistischen Mitteln wehren.

Was lernen wir aus dieser Sache? Mein Respekt und meine Dankbarkeit gilt zunächst meiner Sparkasse, deren Statuten eine willkürlich Kontokündigung ausschließen. Und ich freue mich, dass die demokratischen Mechanismen in diesem Land so stark sind, dass ich jetzt den Beleg habe, dass die private Finanzwirtschaft zwar ohne Grund einer langjährigen treuen Kundin ohne Begründung kündigen darf, aber dass sie auf vehemente Nachfrage zumindest dokumentiert, dass es keine politische Kündigung war.

Ein wichtiges Signal, an dem wir nicht nur die private Finanzwirtschaft messen sollten: Wenn sich mal wieder jemand von der Antifamafia meldet oder ein übereifriger Mitarbeiter ‚Vorschläge‘ macht, sollte jede wirtschaftliche Entität zunächst an die eigenen Werte und Prinzipien denken – wenn ich die Materialien meiner ehemaligen Direktbank richtig lese, sind dies an erster und wichtigster Stelle nicht eine Regierung oder Medien, sondern: Die Kunden.

Tatjana Festerling:

Ähnlich lief es bei vielen anderen die sich schon länger aus der Deckung trauen und den "Merkelismus" öffentlich machen, so auch bei mir. Aber das ist eine andere Geschichte.

Folge der Wissenschaft – aber welcher und wohin?

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 07:30 Uhr - Roger Letsch:

Der heilige Konsens von Mehrheitshausen

Der Ablauf der Zusammenarbeit gleicht sich in allen Fällen. Die Politik identifiziert ein Problemfeld, das zu beackern lohnenswert erscheint. Im Idealfall gibt es sogar eine gut aufgestellte Lobby oder Wissenschaftsdisziplin, die bei der Erkennung des Problems in ihrem Sinn gern behilflich ist. Durch rasches Zusammenzählen der wissenschaftlichen Schäfchen simuliert die Politik einen demokratischen Prozess – denn demokratisch muss es zugehen, damit die Politik keine Rechtfertigungsprobleme bekommt. Sollte es keine Störungen von außen geben, welche wie in einem Putsch die Aufmerksamkeit von einem Problem auf ein anderes lenkt (C‑19-Situation), kann die Politik mit dieser Mehrheit in Symbiose leben. Zuwendungen sorgen dafür, dass die präferierte Mehrheit innerhalb der Wissenschaft wächst und vor Kritik geschützt wird. Diese sorgt im Gegenzug für die fachliche Unterfütterung der politischen Entscheidungen und verteilt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien somit auf Fachleute, die nicht verantwortlich sind. Wenns schief geht, kann der eine sagen, er hätte nichts veranlasst und der andere, er wäre einem fachlichen Rat gefolgt.

Leider fehlt der Anwendung vermeintlich guter demokratischer Prinzipien auf die Wissenschaft ein Korrektiv: Wahlen. Im Gegensatz zu politischen Strukturen, die in der Demokratie zumindest noch regelmäßig in Frage stehen, führt ein immer breiter werdender Konsens über die Interpretation von „richtig“ und „falsch“ zur Diktatur der Mehrheit über die Minderheit. Im Jahr 1931 versuchten „100 Autoren gegen Einstein“ eine solche „Mehrheitsmeinung“ durchzusetzen, was Einstein sinngemäß zu folgender Aussage veranlasst haben soll: „Gleich 100? Wenn sie recht hätten, würde doch einer genügen.“ Wie dieser Streit ausging, ist bekannt. Die Zahl der Gegner ist – anders als in der Politik – eben kein Kriterium, das über Sieg oder Niederlage entscheidet. Mehrheiten und Konsens sind keine Kategorien, mit denen man wissenschaftliche Erkenntnis messen oder gar erzwingen kann. Der permanente Ideenwettstreit in allen frei ausgeübten Wissenschaften ist jedoch kein Boden, auf dem Politik gedeiht. Diese sucht ja Antworten, nicht nach Fragen.

Die ungesunde Symbiose von Politik und Wissenschaft hat in der Vergangenheit einige zweifelhafte aber als alternativlos geltende Theorien hervorgebracht, die auch gänzlich anders hätten aussehen können, hätte man zugelassen, sie weiter in Frage zu stellen. Doch weil eine politische Idee von „Gestaltung“ und eine wissenschaftliche Theorie gut zueinander passten, kam die Symbiose zustande.

(...)

Ausblick in die Post-Corona-Ära

Die Hoffnung, all die aktivistischen Schnitzereien an Meinungsfreiheit, Feinstaub, Klima, Energieversorgung und politischer Gleichschaltung würden bald ein Ende finden, weil sie gerade von der Realität überrannt und falsifiziert werden oder weil für derlei Schnickschnack künftig schlicht kein Geld mehr da sei, wird enttäuscht werden. Der eine oder andere Leser mag zur Fortführung seines Geschäfts auf einen privatrechtlichen Bankkredit angewiesen sein, den er natürlich umso schwieriger erhalten wird, je schlechter es seiner Firma aufgrund der wirtschaftlichen Vollbremsung geht. Doch wie wir von Hohlköpfen jeglicher politischer Färbung immer wieder lernen, sind die Gesetze der Wirtschaft gerade außer Kraft gesetzt. Ganz so, als wäre die „Wahl” zwischen „Wirtschaft und Menschenleben” nicht genauso irre wie die zwischen ein- und ausatmen. Für Polit-Schnitzer aller Art galten die Regeln des freien Wirtschaftens jedoch noch nie, wieso sollten ihren Ideen also Schaden nehmen, wenn die Wirtschaft am Boden liegt?

- weiterlesen - "Folge der Wissenschaft – aber welcher und wohin?"

Offensichtlich fehlt es an Augenmaß und Verhältnismäßigkeit

Donnerstag, 09.04.2020 - Gründonnerstag - 03:00 Uhr - Daniel Matissek:

Die praktischen Auswirkungen der Corona-Beschränkungen im Alltag treiben teilweise absurde Blüten - und zeugen von einer bedenklichen Uneinheitlichkeit bei der Anwendung und Auslegung der Ausnahmeregeln durch Behörden und Gerichte. Zum einen liegt dies am Föderalismus, zum anderen daran, dass die Corona-Krise ein absoluter Präzedenzfall ist, der auch die Staatsorgane vor ungekannte Herausforderungen stellt.

Dennoch kann beides keine Entschuldigung sein für Repressionen und Willkür. Anscheinend fühlen sich einzelne Behörden zunehmend pudelwohl mit der Machtfülle, die ihnen die geltenden Sonderregeln einräumt. In Sachsen dürfen sich Bürger etwa "für Sport und Bewegung" bis zu 15 Kilometer weit vom Wohnort entfernen - egal, ob sie per ÖPNV, Bus, Rad, zu Fuß oder mit dem PKW unterwegs sind. In anderen Ländern hingegen, etwa Hessen oder Niedersachsen, wird eine zu weite Entfernung vom Wohnsitz praktisch nicht verfolgt; Frankfurter, die es am Wochenende in die Rhön oder in den Odenwald zum Wandern zog, blieben unbehelligt.

Hingegen greift wiederum Mecklenburg-Vorpommern besonders rigoros durch: Nachdem die Polizei an den Landesgrenzen Deutsche aus anderen Bundesländern ohne triftigen Einreisegrund schon seit vergangener Woche zum Kehrtmachen zwingt, werden nun sogar Deutsche, die im Land ihren Zweitwohnsitz haben, kurzerhand ausgewiesen; es ist das erste Mal seit über 30 Jahren, dass der Staat dort wieder eigene Bürger des Landes verweist.

Viele Stadt- und Kreisverwaltungen üben sich zudem in blindem Aktionismus - und sperren landauf, landab Parkplätze in Freizeitgebieten und an beliebten Ausflugszielen, um so auswärtige Besucher von Kurztrips abzuhalten - so etwa im Rheingau entlang des Rheinufer, oder am Berzdorfer See nahe Görlitz, im Zentrum eines Naherholungsgebietes mit rund 1000 Hektar Fläche, wo zehntausenden Städtern ohne eigenen Garten ein wertvolle Erholungs- und Auslaufmöglichkeit im Grünen genommen wird. Anscheinend meinen die Verantwortlichen, eine überfüllter Parkplatz zeuge von einer unerlaubten Versammlung - obwohl die Menschen dort nur das Auto abstellen und sich dann in im Freien verteilen, ob einzeln oder in den regelkonformen Familienverbänden.

Folge solcher Vergraulungsmaßnahmen ist, dass sich in den städtischen Parks und Grünflächen dann umso mehr Menschen drängen. Erstaunlicherweise stellt es dann aber wiederum kein Problem dar, sich an Getränke- oder Eisständen zu versammeln, die an den Freizeit-Hotspots inner- und außerstädtisch weiterhin geöffnet sind - während gleichzeitig mit dem Zollstock der Abstand zwischen Sitzenden und Liegenden gemessen wird.

Offensichtlich fehlt es an Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. So auch in München, wo gestern hyperambitionierte Polizisten einem interessierten Fragesteller via Twitter sogar das Lesen auf der Parkbank verbaten: Der Fall sorgte daraufhin für etlichen Unmut in den Sozialen Netzen und Medien - und veranlasste sogar Landesvater Söder, zurückzurudern und klarzustellen, dass das Lesen auf öffentlichen Sitzbänken "natürlich" gestattet sei. Es ist genau dieses Wechselbad zwischen Nachlässigkeit und überschießendem Elan, das immer mehr Bürgern übel auf und gibt ihnen das Gefühl, die im Namen eines totalitären Infektionsschutzgesetzes erklärten Ausnahmebestimmungen würden vom Staat allzu gerne zum Anlass für ein bevormundendes Obrigkeitsgebaren genommen.

Nicht minder frustrierend ist auch die offensichtliche Widersinnigkeit der Schutzmaßnahmen, was den wirtschaftlichen Lockdown, insbesondere die Geschäftsschließungen anlangt. Das gesamte Ostergeschäft nehmen die großen Supermarktketten gerne mit, die als Multi- oder Vollsortimenter eben nicht nur lebensnotwendige Artikel führen, sondern auch Warenangebote des klassischen Einzelhandels. Letzterer ist jedoch behördlich dichtgemacht. Die Handelsketten können so ohne störende Konkurrenz der Fachgeschäfte den Umsatz steigern. Wo, fragen sich nicht nur die von den Schließungen betroffenen Unternehmer, läge das Problem, wenn kleineren Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen dürften? Unter Festlegung klarer Zugangsregelungen wäre dies völlig unbedenklich, zumal sich der Einlass hier meist besser steuern lässt als den in großen Märkten.

Das Argument der Vermeidung von Infektionsrisiken verfängt auch nicht, wenn Gläubige einerseits nicht einmal zu Ostern in die Kirche dürfen, aber im Baumarkt einkaufen können; wenn sich entlang der Regale in Getränkemärkten die Menschen drängeln, aber zur Beerdigungen nur 5 Personen zugelassen sind; wenn auf Märkten Menschengruppen dicht beieinander stehen, aber Krankenhausbesuche nicht einmal einzeln erlaubt sind; wenn man im Freien zwei Meter Abstand halten soll, aber in Arztpraxen mit anderen Patienten und Personal zwangsläufig auf Tuchfühlung kommt; wenn man mit einem Dutzend anderer Leute stundenlang im selben Büro arbeitet, aber den eigenen Nachbarn nicht zu sich einladen darf.

Doch nicht nur bei der inneren Logik und der Verhängung der Beschränkungen selbst, auch im Umgang mit den Sündern offenbart sich eine zunehmende staatliche Willkür: So pedantisch die Regeltreue bei naturalisierten Deutschen umgesetzt wird, so lasch sind die Maßstäbe, die bei gesellschaftlichen Problemgruppen angelegt werden. Treffen Ordnungsämter und Polizeistreifen auf Muslime, die sich trotz Versammlungverbot zum Gebet versammeln, oder neuerdings immer öfter auch auf sogenannte "Großfamilien", die unbeirrt im Freien grillen, so ist auffallend oft nur von "Platzverweisen" die Rede, die gegen die Betreffenden ausgesprochen wurden. Drastische Bußgelder für Kontaktverstöße von bis zu 500 Euro pro Fall sucht man hier vergebens - die bei normalsterblichen Biodeutschen allerdings bereits greifen, wenn drei Personen derselben Familie, jedoch aus unterschiedlichen Haushalten spazierengehen.

Ungleichbehandlung vor dem Gesetz darf es nicht geben, nicht während einer Pandemie und auch nicht unter Berufung auf den Ausnahmezustand. Sensibilität und Zurückhaltung des Staates sind in diesen Zeiten ganz besonders gefordert; Hoheitsträger müssen sich der besonderen Verantwortung für ihre Handlungen ebenso im klaren sein wie über deren unbedingte Befristung - denn sie agieren auf dem dünnen Eis einer prinzipiell undemokratischen und antifreiheitlichen Entscheidungslage. Nach der Krise wird en detail aufzuarbeiten sein, wer genau wie und wann hier übers Ziel hinausgeschossen ist.

Pflichtlektüre für alle Verhamloser, Covid-19-Leugner und Aluhutträger:

Mittwoch, 08.04.2020 - 22:30 Uhr - Tatjana Festerling:

"Dr. med. Dr. med. (univ. bud.) Max-Joseph Kraus M.Sc.
Doctor medicinae universae / Med. Univ. Semmelweis, Budapest
Doctor medicinae / Med. Univ. Erlangen
Master of Science / Med. Informationsmanagement
Dipl. Gesundheitsökonom (BI)
Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmedizin

Covid-19 ist keine leichte Grippe!

Vorgestern war ich beim Hausbesuch bei dem allerersten Patienten meines Patientenklientels, der vor fast 3 Wochen an der neuartigen durch den Coronavirus Sars-Cov-2 verursachten Erkrankung Covid-19 erkrankt ist.

Ich schildere hier mit dem freundlichen Einverständnis dieses Patienten, Herrn S. , seinen mittelschweren Krankheitsverlauf, um einer meines Erachtens nach gefährlichen Tendenz zur Verharmlosung von Covid-19 entgegenzuwirken.

Herr S. ist mir seit 6 Jahren bekannt. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet, hat 1 Kind, lebt in einem eigenen Haus mit Garten in einem Vorort von München, er ist sportlich, raucht nicht, trinkt wenig Alkohol, ist viel an der frischen Luft. Er nimmt keine Medikamente, arbeitet ziemlich viel und ist beruflich viel unterwegs. Er war die letzten Jahre immer mal wieder bei mir mit leichteren grippalen Infekten, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, vor 7 Jahren hatte er einmal eine echte Influenza, vor 15 Jahren das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Am 11.3.2020 ist Herr S. nach einer beruflichen Reise nach NRW hochfieberhaft erkrankt. Im Nasen-Rachen-Abstrich wurde Sars-Cov-2 nachgewiesen. Herr S. ist damit also an der aktuell weltweit kursierenden Erkrankung Covid -19 erkrankt. Er hat Husten, keine Atemnot, hat hohes Fieber bis 39,8°C und ist stark geschwächt. Für diese Virusinfektion gibt es keine spezifische Therapie. Ich empfehle Bettruhe, viel trinken, viel Schlafen, ggf. Fieber senken mit Paracetamol und Wadenwickeln, ggf. Ibuprofen. Ich bleibe mit der Familie jeden 2. oder 3. Tag telemedizinisch im Kontakt. Wir sehen die Dinge insgesamt aufmerksam entspannt. Als auch nach einer Woche das Fieber trotz maximaler Schonung immer noch nicht gesunken ist, werden wir etwas unruhig. Herr S. fiebert immer wieder bis knapp an die 40 °C auf, er ist völlig geschwächt. Es hat sich jetzt ein zunehmender trockener Husten entwickelt. Am 20.3., 9 Tage nach der Erstdiagnose und 10 Tage nach den ersten Symptomen kommen Atemnot und ein bräunlicher Auswurf hinzu. Herr S. kommt ins Krankenhaus.

Bei Aufnahme ins Krankenhaus hat Herr S. hohes Fieber mit einer Körpertemperatur von 39,5 °C, der Puls ist mit 98/min deutlich aktiviert, der Blutdruck ist mit 150/90 leicht erhöht, die Herztöne sind rhythmisch und rein, über der Lunge findet sich ein ubiquitäres Giemen und Brummen links mehr als rechts sowie beidseits basal feinblasige Rasselgeräusche. Die Sauerstoffsättigung im Blut ist mit 84% deutlich erniedrigt. Im Labor finden sich mittelgradig erhöhte Entzündungswerte, anderer Erreger einer Pneumonie wie zum Beispiel Chlamydien und Mycoplasmen werden serologisch ausgeschlossen, die Blutkulturen bleiben wiederholt negativ und andere virale Erreger einer Pneumonie wie Influenza-Viren und RSV Viren können nicht nachgewiesen werden.

Im CT der Lunge findet sich der typische Befund einer Covid-19 Pneumonie: über beiden Lungen fleckförmige, milchglasartige Infiltrationen als bildgebender Ausdruck eines ausgeprägten entzündlichen Sekrets im Zwischenzellraum der Lunge. Die Flüssigkeitsansammlungen finden sich bei Covid-19 typischerweise nicht in den Bronchien wie bei einer Bronchitis oder in den Lungenbläschen wie bei einer Lungenentzündung, sondern außerhalb der Bronchien und Lungenbläschen im Raum zwischen den Lungenzellen. Durch dieses Ödem im Zwischenzellraum entsteht dieser Hustenreiz ohne Auswurf und es wird der Sauerstoffaustausch zwischen Blut und eingeatmeter Luft extrem erschwert.

Herr. S. wird zur Überwachung stationär aufgenommen. Er erhält Sauerstoff über die Nasenbrille, bronchialerweiternde Inhalationen, er entfiebert zunehmend und stabilisiert sich ohne weitere Komplikationen. Nach 5 Tagen kann er in die häusliche Quarantäne und in meine hausärztliche Weiterbetreuung entlassen werden. Am Tag nach seiner Entlassung besuche ich ihn zu Hause, um den aktuellen Zustand zu erfassen und die weitere Versorgung zu planen. Die Untersuchungswerte haben sich sehr gut stabilisiert. Herr S. hat jetzt eine Sauerstoffsättigung von 95%, der Puls ist bei 70/min, das Atemgeräusch ist noch etwas abgeschwächt aber die Lungen sind beidseits frei. Sehr eindrucksvoll ist für mich noch die fahle Gesichtsfarbe und der stark geschwächte, schlurfende Gang. Herr S, den ich als aktiven, fitten 50-Jährigen kenne, schleppt sich geradezu die Treppe in den ersten Stock hinauf. Trotzdem ist der Verlauf insgesamt günstig, die schlimmsten Komplikationen sind abgewendet, Herr S. wird diese Erkrankung vermutlich folgenlos durchstehen. Ich rechne mit einer vollständigen Restitution nach ca. 4-6 Weiteren Wochen.

Bei Herrn S. liegt ein mittelschwerer Verlauf von Covid-19 vor. Er gehört damit zu den ca. 15 % aller mit Sars-Conv-2 Infizierten, die einen schwereren Verlauf durchmachen müssen. Da in der Bevölkerung im Gegensatz zu den Influenza-Epidemien bislang praktisch keinerlei Immunität gegen diese Viruserkrankung vorliegt und auch auf die Schnelle nicht erzeugt werden kann, müssen wir weltweit mit einer sehr hohen Anzahl an mittelschwer bis schwer erkrankten Menschen rechnen. Es liegt auf der Hand, dass bei einer so schweren Erkrankung nicht viel dazu kommen muss, um einen fatalen Verlauf zu verursachen. Noch eine zusätzliche Infektion, ein weiterer Risikofaktor wie Alter, Rauchen, Blutdruck, Zucker oder eine schwächliche Konstitution oder auch nur eine Überforderung der Systeme und die dann nicht zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu Pflege und symptomatischer Therapie.

Meine Meinung:

Meines Erachtens nach erleben wir hier eine weltweite Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes.
Ich finde die bislang getroffenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen verhältnismäßig und richtig. Ich finde es falsch, wie von verschiedenen Seiten jetzt zunehmend getan, hier von "Pandemie-Wahn", "Panikmache", "Hysterie", "Big-Pharma-Täuschung" oder "Totalitärem Staatsverhalten" zu sprechen. Meines Erachtens nach liegt die aktuelle Situation nicht an der medienwirksamen Selbstdarstellung einiger einzelner prominenter Pandemieverfechter, sondern an der dramatischen weltweiten Situation. Meines Erachtens nach sollten alle Kräfte aufgebracht werden, um die enormen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und emotionalen Folgen dieser Katastrophe zu lindern. Ich finde es richtig, alles Menschenmögliche zu tun, um jedes Menschenleben soweit irgendwie möglich zu retten. Ich finde es falsch und Ausdruck einer perfiden Eugenik davon zu sprechen, es würde jetzt ja "nur" die Alten und Schwachen treffen. Ich rufe alle die, die jetzt die allgemeinen Anstrengungen mit Ihren Text- und Videobotschaften konterkarieren dazu auf, das Ihnen mögliche zu tun, um in Ihrem Umfeld die Folgen dieser Naturkatastrophe abzumildern.

Ich bin seit 15 Jahren als Facharzt für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin in eigener privatärztlicher Praxis niedergelassener Arzt und überblicke ca 4000 Patientengeschichten vornehmlich im Münchener Süden."

Es ist nicht alles Merkel, was glänzt...
Jetzt schöpfen wir mal aus anderen Quellen

Mittwoch, 08.04.2020 - 22:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Wer braucht schon eine freie Presse, wenn es doch unsere Merkel-Medien gibt? Jede von Merkels wirren Reden wird von ihren Getreuen als mindestens „historisch“ gebenedeit. Zuletzt schrieben sie im frommen Chor: Die „Virtuosin des Diskreten und Besonnenen“ (Welt) finde „Sätze zum Einrahmen“ (Die Zeit), sie bescherte der FAZ sogar einen „Churchill-Moment“. Wer so was glaubt, kann sogar auf die Online-Predigten von Bedburg Hau und Karldinal Marx verzichten, um selig zu werden.

Sie werden auf allen Kanälen vernommen haben, dass Jens Spahn Tag und Nacht beim Maskennähen ist, Altmaier jeden Arbeitsplatz rettet und Olaf Scholz, obwohl derzeit besonders generös, doch „unser“ Geld zusammenhält. Wahrscheinlich werden sich die Pressbengels später damit herausreden, das sei symbolisch gemeint wie die Jungfrauengeburt.

Gut, dass es andere Quellen gibt. Wir gehen heute zur Abwechslung mal wieder in den verbotenen Blätter-Wald, in dem allerlei Magic Mushrooms wachsen, deren Verzehr bewusstseinserweiternd wirken könnte im Vergleich zu den Tofu-News der Merkel-Presse.

Haben Sie gehört, dass Donald Trump dem indischen Premier „viele Million Hydroxychloroquin-Pillen“ abgeschwatzt hat, die der eigentlich exklusiv für seine Inder gedacht hatte? Haben Sie überhaupt von Hydroxychloroquin gehört? Wohl eher nicht. Das liegt sicherlich daran, dass immer mehr Ärzte berichten, dass ihre Corvid-19-Patienten, und wir reden nur von solchen mit schweren Symptomen, auf die Behandlung mit Hydroxychloroquin (plus Zink) außerordentlich positiv ansprechen – und, was der Hauptgrund für das Verschweigen hierzulande sein mag – dass Trump das Medikament persönlich empfohlen hatte. Wäre ja noch schöner, wenn der Kerl jetzt auch noch damit recht hätte!

Der Arzt Anthony Cardillo aus Los Angeles: „Jeder Patient, dem ich das Medikament verschrieben habe, war sehr, sehr krank. Und dann in 8 bis 12 Stunden Symptom-frei.“ Der Arzt hat nun weniger Sorge, dass seine Erfolge glückliche Einzelfälle sein könnten, als davor, dass das Medikament auch bei leichten Symptomen angewendet wird – und damit für die schweren Fälle fehlt.

„Ich würde es nehmen“, so Trump auf einer Pressekonferenz. Das Anti-Malaria-Medikament könnte „einer der größten Game Changer in der Geschichte der Medizin werden“, so der stets in Superlativen formulierende Präsident. Nach seiner persönlichen Expertise gefragt, antwortete Trump wunschgemäß: “I’m a smart guy”, “I’ve been right a lot”. Fakt ist: Trump hat sich frühzeitig mit Experten der Pharmaindustrie getroffen, während Merkel mit Spahn, Horst und Scholz konferierte. Sehe den Unterschied.

Unter Schmerzen muss die Washington Post konstatieren, dass Trumps Zustimmungsraten, die „im ganzen Verlauf seiner Präsidentschaft bemerkenswert stabil waren“, nun ein All-Time-High erreicht hätten. It’s only Rock’n Roll, but I like it. (Schade, diese Platte gibt es hierzulande nicht.)

+++ Als nächstes will sich The real Donald Trump die WHO vorknöpfen, ein dysfunktionaler Verein wie die EU, finanziert von Milliardären, der sich in der Corona-Krise als sehr China-hörig herausgestellt hat und verwirrende Empfehlungen aussprach.

Wir ergänzen die Akte Bernie Sanders um den Eintrag: „Bernout“ – Bernie steigt aus dem Wahlkampf aus. Bleibt nur noch Sleepy Joe Biden.

Auch bei den linken Spinnern auf der anderen Seite des großen Teichs, kehrt langsam wieder so etwas ein, was die wohl Normalität nennen: CNN verbreitet den Unsinn, dass Aktivisten mit Diplom Schwarze und Lateinamerikaner vom Tragen einer Schutzmaske abraten, weil sie dann für maskierte Gängster gehalten werden könnten.

(Die verbotenen Quellen: Breitbart.com/zerohedge.com/CNN)

Zurück in die Heimat:

Das Robert-Koch-Institut (hust, hust) hat eine App veröffentlicht, „die Daten von Fitnessarmbändern und Smart-Uhren sammelt. Daraus will das RKI neue Erkenntnisse über die Ausbreitung von Corona-Infektionen in Deutschland gewinnen“. Großartig! So kommen wir voran!

Kleine Nebenfrage: Was heißt „100% pseudonym“? Meinten die 100% anonym? Oder sind wir schon alle ein bisschen pseudonym?

+++ Die Welt zitiert ohne das kleinste Augenzwinkern „Experten“, die glauben, dass nach Corona „für Strecken bis zu 1000 Kilometer die Wettbewerbsfähigkeit von schnellen Zügen im Vergleich zum Flugzeug wachse. Mit Blick auf die Ökobilanz könnten die Regierungen in der EU und China Milliardenbeträge in Hochgeschwindigkeitsnetze investieren. Hahaha. Wir haben doch den Transrapid gerade erst verschenkt, wegen ein paar Fröschen und Anton Hofreiter...

+++ Keine Sorge, der Einreisestopp in die EU, der bis zum 15. Mai verlängert werden soll, gilt nicht für die illegal Einreisenden. Wäre ja wohl noch schöner.

Der Schwarze Ritter mit den abgeschlagenen Gliedmaßen

Mittwoch, 08.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Globalisierung kämpft erbittert. Wie der Schwarze Ritter bei Monty Python verliert man erst den linken Arm des Globalen Warenverkehr, dann den rechten Arm des weltweiten Konkurrenzkampfs um die billigsten Arbeitsplätze. Und jetzt werden die Beine des internationalen freien Kapitalverkehrs abgeschlagen, mit dem sich China & Co. mittels der krepierenden Währungen des Westens noch die dortigen Industrieunternehmen sichern wollte. Aber daraus wird wohl nichts werden.

- weiterlesen - "Der Schwarze Ritter mit den abgeschlagenen Gliedmaßen"

Lachen ist gut fürs Immunsystem

Mittwoch, 08.04.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

vk.com: "Lachen ist gut fürs Immunsystem"

Zukunftsszenarien aus dem Blick unserer Brille von heute

Mittwoch, 08.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Was mich seit einiger Zeit beschäftigt, ist, dass wir, wenn wir in die Zukunft schauen, immer noch in den uns JETZT zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Infrastrukturen und Glaubenssätzen denken. Zum Beispiel, wenn die Erwartungen und Hoffnungen in eine Impfung gerichtet werden.

Doch DANN, nach allen Tests, Erprobungen und Zulassungen, also wenn's richtig gut läuft so in ca. 12 oder vielleicht auch erst 18 Monaten, sieht die Welt bereits vollkommen anders aus. Und das betrifft die Produktion, die Distribution usw. Gibt es dann noch die Mengen an Airlines und Reedereien, die benötigt werden, um die Fracht um den Globus zu transportieren? In welchem Zustand sind dann die Gesundheitssysteme in der "Ersten Welt"? Wie viel medizinisches Personal wird bis dahin überleben und einsatzfähig sein? Schaffen wir es, so kurzfristig in Europa eigene Wirkstoffproduktionen anzuschmeissen?

Fängt man einmal an, hören die Fragen gar nicht mehr auf - und deshalb fängt auch keiner an, sowas wie eine ehrliche, öffentliche Debatte zu führen. Ist eh zwecklos, die Leute halten sich sofort die Ohren zu.

Wir haben es ja leider NICHT mit einem "schnell tödlichen" Virus wie Ebola zu tun, wo allen die Gefahr sofort klar wird und sich jeder in die Büx schietet aus Angst vor Infektion. Nein, beim Wuhan-Coronavirus Covid-19 kann sich jeder durch diese fucking lange Latenz- bzw. Inkubationszeit trödeln und sich den Glauben zurecht manifestieren, dass alles nicht so schlimm sei. Dieses Wo-Immer-Es-Herkommt-Virus ist vor allem massenpsychologisch ein Riesen-Arschloch!

Und während die Otto-Normal-Kartoffel Europas die eh schon halbherzigen Maßnahmen, die jetzt zum Kurve Verflachen versucht werden, noch weiter auflösend relativiert, werden sie in 3-5 Wochen natürlich auch nur eine immer kleiner werdende Wirkung zeigen. Wir schieben den Crash wie eine monströse Bugwelle ein paar Wochen vor uns her.

Das Interessante an dieser Situation wird zu beobachten sein, wie lange wir Zukunftsszenarien aus dem Blick unserer Brille von heute bewerten. Wie lange wir festklammern und halten an dem, was nicht mehr zu halten sein wird. Oder anders gefragt: Wann kommt der Zeitpunkt der Wahrheit, an dem der Masse der point of no return und der Ernst der Lage klar wird? Kommt er überhaupt? Oder gehen grade die Deutschen mit Endsieg-Mentalität voran und tragen dabei das Banner mit verbrecherischen Idioten vom Schlage eines Wo*da*rg vor sich her?

Ich denke, die Menschen ahnen bereits, welche Verwerfungen in ALLEN gesellschaftlichen Bereichen auf uns zurollen. Es gab ja genug Horrorfilme, die viele Szenarien bereits vorweg bebildert haben - nur ist den meisten heute (noch) nicht klar, dass wir diesmal die Akteure und Statisten sind, die in der Grande Catastrophe mitspielen.

Auch vielen der Intelligenten und Gebildeten scheint nicht klar zu sein, was da kommt. Vermutlich ist genau das die Erklärung dafür, dass der Grad der Leugnung so hoch ist und nun von rücksichtslosen Libertären der Nebenkriegsschauplatz der "individuellen Freiheitsrechte" mitten in einer Pandemie aufgemacht und absurd überzeichnet wird. Hey Leute, die Freiheitsrechte hat man uns schon längst genommen, wo war Euer Aufschrei, als es um die Verschärfung und Interpretierbarkeit des 130er und die unsägliche, maaslose Netzzensur ging?

Verdrängungsmechanismen und psychologische Abwehr - mit dem, was da auf uns zurollt, kann nicht nur der schon mit simplen Zusammenhängen überforderte Mensch nicht mehr umgehen. Das wird noch lustig. Leider.

"Ivermectin" verhindert die Replikation von SARS2-CoV in Zellkulturen

Mittwoch, 08.04.2020 - 05:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich bin richtig gut gelaunt und habe Hoffnung auf ein Gegenmittel! Oder sagen wir so: auf ein Medikament, mit dem sich Zeit gewinnen lässt.

Bildquelle: Screenshot

Es ist eine Art Wundermittel, seit 30 Jahren im Einsatz und steht im Mittelpunkt einer der größten pharmazeutischen Spendenaktionen: Seit Jahrzehnten wird es tonnenweise von Merck & Partnern in 29 Länder Afrikas, sechs Länder Lateinamerikas und in den Jemen gekarrt, wo es mehr als 3,4 Milliarden Behandlungen in mehr als 146.000 Gemeinden ermöglicht. Man könnte sagen, das Ding ist am Menschen erprobt!

Und zwar erfolgreich: Die Übertragung von Flussblindheit wurde in vier der sechs betroffenen Länder Lateinamerikas und in Regionen in fünf afrikanischen Ländern unterbrochen - d.h. es wurden keine neuen Fälle identifiziert. Das Programm erreicht jährlich mehr als 300 Millionen Menschen. Eine Behandlungen im Jahr reicht!

Das Mittel wird in der Human- und Tiermedizin eingesetzt, es hat wenige bzw. überschaubare Nebenwirkungen und ist ein Parasitenkiller.

Es handelt sich um Ivermectin bzw. Mectizan - das ist der Markenname von Merck. Dieses aussergewöhnliche Medikament stammt von einer einzigen Mikrobe, die Satoshi Ōmura 1973 in Japan in der Erde fand. Für seine jahrzehntelange Arbeit an Ivermectin erhielt der Entdecker Ōmura des renommierten Kitasato-Instituts in Tokio u.a. den Nobelpreis für Medizin 2015, den er sich mit dem Kooperationspartner bei der Entwicklung des Medikaments, William Campbell von Merck & Co teilen musste.

Ivermectin wird bereits zur Behandlung einer Vielzahl von Infektionen und Krankheiten eingesetzt, Wissenschaftler sind von dem Antiparasitikum jedoch so begeistert, dass sie großes Potenzial auch im Hinblick auf seine Verwendung bei der Bekämpfung von völlig neuen Krankheiten sehen.

Daher wird Ivermectin zunehmend "off-label" eingesetzt, denn neben seiner antiparasitären Breitspektrum-Wirkung, ist Ivermectin auch als entzündungshemmender Wirkstoff im Einsatz. Zum Beispiel bei Rosazea und - wer hätte das gedacht - bei Asthma!

In einer AsthmaA-Studie von 2011 wurde der Einfluss von Ivermectin auf allergische Asthmasymptome bei Mäusen untersucht und man stellte fest, dass Ivermectin (bei 2 mg kg-1) Entzündungen wirksam eindämmen kann, so dass es bei der Behandlung von allergischem Asthma und anderen entzündlichen Atemwegserkrankungen hilfreich sein kann.

Ivermectin wird "off-label" bei Epilepsie verwendet und bei Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Laboruntersuchungen zeigten, dass Ivermectin auch antivirale Eigenschaften aufweist und gegen Viren wie HIV, Influenza, Zika und Dengue wirkt.

Und nun haben die Australier des Royal Melbourne Hospital am Victorian Infectious Diseases Reference Laboratory (VIDRL) am Doherty Institute, die schon im Januar 2020 als erstes Team SARS-CoV-2 außerhalb Chinas isoliert und geteilt haben, Ivermectin als potenzielles Medikament gegen COVID-19 getestet. An Mäusen: Eine einzige Behandlung ist in der Lage, eine 5000-fache Reduktion des Virus in der Zellkultur zu bewirken, dh. eine einzige Dosis kann die gesamte virale RNA im Wesentlichen innerhalb von 48 Stunden entfernen. Das SARS-CoV2-Virus wird so mausetot gemacht, dass alle Spuren des Virus in nur 2 Tagen eliminiert sind. Bisher nur in Labortests möglich.

Ivermectin verhindert die Replikation von SARS2-CoV in Zellkulturen, jetzt müssen Tierversuche und dann Versuche an Covid-19 Erkrankten durchgeführt werden. Ivermectin ist bereits von der FDA zugelassen und als sicher für den menschlichen Gebrauch akzeptiert.

Die Dosis beträgt 0,2 mg des Medikaments für jedes Kilogramm Körpergewicht. (0,2 mg/Kg) Der typische 70 kg schwere Erwachsene benötigt 12 mg Ivermectin in einer einzigen Dosis. Traditionell wird das Medikament auf nüchternen Magen mit einem vollen Glas Wasser eingenommen, aber eine neuere Studie zeigt eine bessere Absorption, wenn es zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen wird.

Hier ein Artikel aus "Nature": "Ivermectin: enigmatic multifaceted ‘wonder’ drug continues to surprise and exceed expectations"

Die Studie: "The FDA-approved Drug Ivermectin Inhibits the Replication of SARS-CoV-2 in Vitro"

Welche Dosis bei welcher Erkrankung: "Ivermectin Dosage"

Der Venusmond Corona rast auf die Erde zu...*
Da helfen nur Merkel-Bürsten und Söder-Seife

Dienstag, 07.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Zunächst eine wichtige Nachricht von Professor Pirkheimer (oder war’s Professor Drosten? Professor Kekulé?) wegen des bevorstehenden Oktoberfests in München:

Der Venusmond Corona hat seine Umlaufbahn verlassen und rast auf die Erde zu, das ist das Ende unserer Zivilisation. Nur wer innerlich und äußerlich sauber ist und den Anweisungen der Merkel-und/oder-Söder-Regierung folgt, hat nichts zu befürchten und darf sogar zum Oktoberfest im September gehen.

Hätten wir in den vergangenen fünf Jahren seit der großen Transformation 2015 auch nur den geringsten Anlass gehabt, in die Handlungen oder wenigstens den Verstand der handelnden Regierungsmitglieder ein Mindestmaß an Vertrauen setzen zu können, dann würden wir uns heute recht sicher fühlen. Aber leider...

Nehmen wir nur die „Flüchtlinge“, bei denen selbst Bundeswehrangehörige wie Franco A., Russen und Schwarzafrikaner als angebliche Syrer in die Sozialsysteme durchgewunken wurden. Erst wurde behauptet, es kämen nur Familien, dann Professoren, dann ausschließlich Facharbeiter, die wir angeblich dringend benötigen, dann waren sie nicht krimineller als die vorhandene Bevölkerung, sondern eher im Gegenteil. Die Macheten- und Messer-handgeschnitzten Kriminalstatistiken beweisen eindeutig: Nie war es so friedlich wie heute.

Vergessen wir auch nicht, dass Merkel allen Ernstes die Welttemperatur zwei Grad kleiner einstellen wollte.

Und ausgerechnet dieselben Fake-News-Schleudern vom Staatsfunk (et al.), die den ganzen Schwindel (2015 folgende) mitgemacht haben, beanspruchen heute wieder die Deutungshoheit beim großen Corona-Experiment?

+++ Da muss man ordentlich im Müll wühlen auf der Suche nach einem Fetzen Wahrheit:
Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel, der die Corona-Opfer in der Hansestadt untersucht, sagte der Hamburger Morgenpost: In Hamburg sei bisher kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus gestorben. Der Rechtsmediziner ist überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.

Das würde zumindest erklären, warum in Deutschland und Italien keine Corona-Obduktionen im großen Stil durchgeführt werden. Da könnte man ja auf Gedanken kommen...

+++ Auch unsere Leser sind durch die vielen Wirrologen-Meinungen irritiert. Sie verweisen auf ihre Quellen, die wir bitte veröffentlichen mögen. Es ist leider nicht möglich, all diese Quellen auf die Schnelle zu verifizieren. Und wir sind ja auch kein Forum der Anonymen Mediziner. (Trotzdem „Danke!“)

Grundsätzlich stehen sich zwei Meinungen gegenüber:
– Die einen sagen, Covid 19 ist so gefährlich wie die Spanische Grippe. Millionen werden sterben, wenn wir nicht jeden zwischenmenschlichen Kontakt einstellen. Notwendig sei ein sofortiger Lockdown. Hierbei irritiert, dass nach wie vor trotzdem Menschen in großer Zahl unkontrolliert aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen dürfen. Und außerdem im Homelnd NRW erst noch Karneval gefeiert wurde, bevor Lockdown-Maßnahmen in Kraft traten. Das lässt sich nur mit der Unfähigkeit des handelnden politischen Personals erklären und erschüttert grundsätzlich die Theorie der Spahnschen Grippe.
– Für die zweite Gruppe ist Covid 19 eine Art normale Grippe, gefährlich nur für Vorerkrankte und Ältere. Die Isolation der Gefährdeten wäre ein ausreichender Schutz für die Gesellschaft. Hierfür spricht, dass die dilettantischen und verspäteten Regierungsmaßnahmen eben nicht zu einem Massensterben geführt haben.

+++ Im Dezember wurde Finnland bei uns noch groß gefeiert, weil fünf Superfrauen die Regierung in Finnland übernommen hatten – jung, weiblich, kompetent – und Annalena, Annekret und Uschi (Lachen Sö nöcht, Pfeiffer! Jung ist ein Frage der Einstellung!) sahen wohl schon finnische Zeiten auf sich zu kommen. Jetzt, wo es wirklich Interessantes zu berichten gäbe, fanden wir nur im bayerischen Merkur, dass Finnland über Jahre hinweg Schutzartikel gehortet und im Besitz eines gigantischen Vorrats (Masken, Handschuhe und Schutzanzüge, dazu Getreide, Treibstoff und andere Rohstoffe) sein soll. Da sieht Merkel Asbach uralt aus.

+++ Die Hamburger Zeit fände etwas Dankbarkeit von der Regierung für ihre stets folgsame Berichterstattung angebracht:
„Es wäre aber ausgesprochen hilfreich und sehr sinnvoll, wenn die Bundesregierung und alle öffentlichen Stellen die Zeitungen intensiv für Ihre Kommunikation in Zeiten von Corona nutzen.“
Die armen Bäume, die nun für gedruckten Regierungsblödsinn sterben müssen!

*Professor Pirkheimer und den Venus-Mond verdanken wir dem großartigen Loriot. Schon damals galt als Folge des nicht stattfindenden Aufpralls: „Du hast doch nichts unterschrieben?“ „Nein, nein, das wird alles abgebucht.“

Asyl per Postkarte: Keine Anhörung, keine Corona-Tests

Dienstag, 07.04.2020 - 20:15 Uhr - Alexander Wallasch:

Corona-Maßnahmen an den deutschen Grenzen gelten nicht für Asylsuchende. Stattdessen herrscht nun ein noch absurderes Prozedere als bislang schon: Eine schriftliche Antragstellung, die kein schriftlicher Asylantrag sei.

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Ende der Globalisierung wie wir sie kennen

Dienstag, 07.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ohne China und Indien geht inzwischen nichts mehr. Wer Schutzausrüstung, Basis-Chemikalien zu Herstellung von Arznei- und Vitamin-Präparaten benötigt, kommt an beiden Ländern nicht mehr vorbei. Die Globalisierung, die durch Vielfalt Sicherheit und niedrige Preise schaffen wollte, hat in Wirklichkeit ein Mega-Monopol geschaffen. Dagegen sind Rockefeller, JP Morgan und andere Magnaten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts regelrechte Marktwirtschaftler.

- weiterlesen - "Ende der Globalisierung wie wir sie kennen"

Die Toten von Wuhan

Dienstag, 07.04.2020 - 17:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Wenn man sich bei Kommunisten über eines sicher sein kann, dann darüber, dass sie einem ohne rot zu werden ins Gesicht lügen. Und zwar eher als Regel, denn als Ausnahme. Denn Fakten oder gar die Wahrheit über einen Vorgang liegt in der Deutungshoheit der Partei. Dies gilt bei Katastrophen natürlich in verschärfter Weise.

Ein klassisches Beispiel ist die in der Sowjetunion selbstverschuldete Reaktorkatastrophe von Chernobyl – eine brillante sky original Serie zeichnet diese jüngst minutiös nach. So leugneten die lokalen Genossen 1986 die totale Reaktorzerstörung zunächst sogar gegenüber Moskau. Auch die Gefahren durch den offenen Kern und weitere mögliche Folgekatastrophen wurden vor der Bevölkerung und den Feuerwehr- und Rettungskräften geheim gehalten. Und natürlich dann die Todeszahlen gemeinsam auf Übelste gefälscht – das Thema dieses Textes. Bis heute verloren durch die Katastrophe von Chernobyl nach offizieller KP-Statistik weniger als 50 Menschen ihr Leben. In Wahrheit waren es konservativen Schätzungen nach 10-30.000. Aber Totenzahlen sind natürlich hochpolitisch. Übrigens bis heute, wo auch Kernkraftunterstützer weiterhin mit den total unrealistischen Opferzahlen der Sowjetkommunisten agieren, obwohl auch bei einer realistischen Betrachtung von Chernobyl die Gesamtbilanz der Atomkraft immer noch sehr ordentlich wäre (warum die Ukraine als Nachfolgestaat sich dieser Geschichte nicht angenommen hat oder nicht annehmen konnte, ist dann noch eine andere Diskussion).

Kommen wir also zu den Opferzahlen bei der COVID-19-Krise. Stand So, 5 April, 18:00 zählen die momentan Top 6 betroffenen Ländern folgende Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus: USA ca. 9.000, Spanien ca. 12.500, Italien, ca. 15.000, Frankreich ca. 7500 und Deutschland ca. 1500 – und das Ursprungsland des Virus, China: ca. 3.300, das sind die offiziellen Zahlen, davon laut Peking 2500 aus Wuhan (alle anderen Zahlen von den Seiten der John Hopkins Universität).

Können die Zahlen aus Xi Jinping’s kommunistischer Diktatur stimmen? Berichte aus der am härtesten betroffenen Herkunftsregion Wuhan lassen daran massive Zweifel aufkommen.

Die große Mehrheit der Hanchinesen in China ist nicht geprägt durch eine der gängigen Weltreligionen – dafür ist der familienbezogene Ahnenkult von großer Bedeutung. Ein großer Tag ist dabei das Ching Ming Festival, im Englischen tomb sweeping holiday – der Feiertag fiel in diesem Jahr auf den 4. April. Im Vorfeld dieses wichtigen Ahnenfeiertags muss der Tradition folgend die Asche der Toten in den Familien sein. Deshalb versuchten auch die Behörden von Wuhan die Asche der Toten aus der Krise den jeweiligen Familien zur Verfügung zu stellen. Was sie dabei nicht bedacht haben, wurde von einer chinesischen Nachrichtenagentur berichtet und ist dann weltweit reflektiert worden (siehe Quellen). Durch die Ausgabe der Urnen in Wuhan konnte man die Dimension der Todesfälle ahnen (aufgrund der schieren Menge und der Wartezeiten) und abschätzen. Ein grober Überschlag der beobachteten und hochgerechneten Zahl der ausgegebenen Urnen im Raum Wuhan ergibt nach Abzug der durchschnittlichen Todesraten eine grobe Abschätzung. Und die liegt bei geschätzten 30.000 zusätzlichen Krisentoten im Bereich Wuhan, Tote, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in ziemlich unmittelbarem Zusammenhang mit dem Virus und der Krise stehen. 30.000 statt 2.500 – solch dreiste Statistikfälschungen sind eigentlich typisch für Kommunisten, wie das eingangs erwähnte Beispiel aus der Sowjetzeit belegt, aber man muss sich immer wieder vergegenwärtigen, dass wir über die heutige Zeit und ein Land reden, was gerade in Europa regelmäßig als Partner, wenn nicht sogar als Vorbild herangezogen wird, z. B. in der mittlerweile ja schon surreal aus der Zeit gefallenen Klimadebatte, die uns bis gefühlt gestern noch so auf Trab gehalten hat.

Quellen:

time.com: "Report of Urns Stacked at Wuhan Funeral Homes Raises Questions About the Real Coronavirus Death Toll in China"

time.com: "China Says It's Beating Coronavirus. But Can We Believe Its Numbers?"

"Berlin schwankt zwischen Moral und Schäbigkeit"

Dienstag, 07.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Berlin schwankt zwischen Moral und Schäbigkeit"

Eric Gujer: "Deutschland will die Führungsmacht Europas sein, verhält sich aber wie dessen Chefbuchhalter."

#Größenwahn

"Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks"

Dienstag, 07.04.2020 - 12:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Es gibt inzwischen zig Studien, die zeigen, dass Masken - egal welche! - das Infektionsrisiko erheblich senken. Traurig, dass man das Maske-Tragen überhaupt erst durch Studien rechtfertigen muss.

nature.com: "Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks"

Ganz anders in Asien und jetzt in Singapur, das die erste Welle hervorragend eingedämmt hat, aber nun mit dem Anrollen der zweiten Covid-19-Welle zu kämpfen hat: "Singapur kämpft gegen die zweite Welle"

"Lee hob auch die bisher geltende Regel auf, nach der nur Menschen, die sich schlecht fühlen, einen Mundschutz tragen sollten. „Eine Maske zu tragen, könnte helfen, andere zu schützen, falls Sie das Virus haben, aber nichts davon wissen“, sagte er. Ab Sonntag werde die Regierung wiederverwendbare Mundschutze an alle Haushalte verteilen."

TV Libertés: Covid-19: Deutschland vs. Bulgarien

Dienstag, 07.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Anfang April 2020 wurde ich von einem Journalisten aus Paris auf die Corona-Pandemie angesprochen, er liest seit Ende Januar auf meiner Coronavirus-Infoseite mit.

TV Libertés sammelt europaweit Stimmen, die eine Einschätzung über die Vorgehensweise in den Ländern, aber vor allem auch einen Vergleich der unterschiedlichen "Strategien" ermöglichen - wenn man das halbherzige von Fall zu Fall Rumgeeiere und Taktieren in Deutschland denn so nennen will. Mir ging es nicht darum, die einzelnen Lockdowns im Detail zu vergleichen, sondern um die Unterschiede im Denken und im Erfassen der Gefahrenlage zwischen Deutschland und Bulgarien.

Gern hätte ich noch was zum plötzlich, mitten einer Pandemie erwachten, libertären Getue um die individuellen Freiheitsrechte gesagt, aber das passte nicht in die 3,5 Minuten.

youtube.com: "TV Libertés: Covid-19: Deutschland vs. Bulgarien"

#staysafe
#stayhome

Hilflos, planlos, staatsgläubig
Bei Hart aber fair: Pflegeheime als gefährlichster Ort für Alte

Dienstag, 07.04.2020 - 08:30 Uhr - Alexander Wallasch:

Die Forderung der Verstaatlichung von Pflegeeinrichtungen wird also zum Abschlussgong. Dass ein Großteil der Pflegeheime in quasi-staatlicher Hand sind, nämlich in der der großen „Wohlfahrtsverbände“ wie AWO, Caritas usw - kein Wort davon.

- weiterlesen - "Hilflos, planlos, staatsgläubig"

Deutschland auf Platz 4 der Corona-Weltrangliste vorgerückt

Dienstag, 07.04.2020 - 05:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die EU hat jetzt drei Länder mit über 100.000 Infizierten, maximal noch zwei Tage, dann ist Frankreich der vierte im Bunde. Deutschland ist inzwischen auf Platz 4 der Corona-Weltrangliste vorgerückt. Klar, man wollte ja noch zum Fußball, Corona-Parties feiern und sich auf dem dichtgedrängten Wochenmarkt treffen. Und die Pandemie-Leugner kreischen immer aggressiver und irrationaler. Dabei haben wir den Peak noch gar nicht erreicht.

"Neurological Manifestations of Hospitalized Patients with COVID-19"

Dienstag, 07.04.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nochmal zu den neurologischen Symptomen, die ein nicht unerheblicher Prozentsatz der schweren Covid-19 Fälle entwickelt. Dass das Virus im zentralen Nervensystem auftaucht, wurde unter anderem in dieser Studie an 214 Patienten vom 26. Februar bereits nachgewiesen. Nicht nur der Atemstillstand oder besser das Atemversagen lassen sich auf Covid-19 zurückführen, auch die Bilder von plötzlichen Zusammenbrüchen mitten auf der Straße lassen sich durch den Befall des Gehirns erklären.

Was mir aber noch auffällt: Die Chinesen waren die ersten, die mit dem Virus kämpften - und dennoch haben sie tapfer Daten gesammelt und einen unfassbar großen Fundus an Studien erstellt. Deutschland hat China ja bereits mit riesen Schritten überholt, was die Anzahl der Fälle angeht, aber es fällt auf: Wo bleiben denn die Studien?

medrxiv.org: "Neurological Manifestations of Hospitalized Patients with COVID-19"

„Auf jedes Golgatha folgt Auferstehung“ (Popen-Weisheit)
Trotz Merkel und Spahn und Scholz und

Montag, 06.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Bislang lief es so: Sebastian Kurz verkündet den Lockdown in Österreich, dem folgte Nachbar Söder, dann die deutsche Bundesregierung, als letzter maulte nur noch Prinz Karneval Armin Laschet. Dann ordnet Kurz das Tragen einer Volksmaske an (obwohl die Ösis auch nicht genug davon haben), damit sympathisieren nun auch die Unseren (Zähne knirschend das RKI). Und nun lesen wir „Kurz plant Wiederauferstehung“.

Wie wir ja schon, wenn auch aus anderen Gründen, gemutmaßt haben, ist spätestens am 23. April Schluss mit dem Spuk. Vielleicht deutet ja ein Merkel-Satz in diese Richtung: „Jede Frage muss so gestaltet werden, dass wir immer wieder gucken können: Wird unser Gesundheitssystem überfordert?“ Vielleicht, denn der Satz ist doch schwer zu verstehen. Was meint sie damit, dass eine Frage „so gestaltet werden muss, dass wir immer wieder gucken können?“ Etwa: ‚Wir müssen uns immer wieder fragen: Wird unser Gesundheitssystem überfordert?’ Warum sagt sie das dann nicht? So wird Verschwörungstheorien Tür und Tor geöffnet wie Millionen Sozialmigranten.

Es sind Merkel-Sätze wie dieser (wörtlich übersetzt: „Every question has to be designed in such a way that we can keep looking: Is our health system overwhelmed?”), die die New York Times zu einer weiteren Eloge auf die Führerin der freien Welt schreiben ließ: Merkel habe während der Krise klar, ruhig und regelmäßig kommuniziert, als sie dem Land immer strengere soziale Distanzierungsmaßnahmen auferlegte.

Wahrscheinlich schleppen die Redakteure der NYT noch immer im Hinterkopf ihr Schulwissen mit, nach dem deutsche Führerinnen und Führer und Kanzlerinnen und Kanzler immer entsetzlich laut schreien, wenn’s ernst wird. Und deshalb sind sie so begeistert.

Dies ist die Stunde der Apokalyptiker und Virologen. Jedes Kind kennt inzwischen das Robert Koch Institut (RKI) und die Virologen Christian Drosten und Alexander Kekulé. Wer noch tief betroffen im Banne von deren Verkündigungen und Weissagungen steht, sollte zur Abkühlung mal zur Kenntnis nehmen:

„Der Erstautor des RKI-Papiers (aus dem unser Horst so begeistert zitierte, wir hätten schon Millionen Tote, wenn er und der Jens nicht so beherzt gehandelt hätten/SP) trat letzten Sommer mit der Behauptung in Erscheinung, die europäischen Hitzewellen würden bis zu 70.000 Tote fordern.”

„Professor Kekulé plädierte 2009 im Zusammenhang mit der Schweinegrippe dafür, Schulen und Kitas geschlossen zu halten, die er als ‘Drehpunkte einer Pandemie‘ sah. Selbst nachdem sich die Schweinegrippe als Hype entpuppt, den Steuerzahler aber hunderte Millionen Euro für nutzlose Impfstoffe gekostet hatte, phantasierte Professor Drosten von möglichen Vereinigungen der Schweine- und Vogelgrippenviren, die gefährlich werden könnten.” (aufschlussreicher und umfangreicher Artikel hier)

+++ Woher das Coronavirus der aktuellen Ausprägung nun stammt, wissen wir auch nicht, aber dass die Herren Daniel Bahr, Hermann Gröhe, Jens Spahn Schuld an dem derzeitigen Schlamassel haben, da sind wir uns doch relativ sicher. Bahr lag der Pandemie-Plan vor, ohne dass er etwas unternommen hätte. Und Apotheken in Deutschland haben seit mehr als drei Jahren mit starken Engpässen bei Arzneimitteln zu kämpfen – da dilettierten die Herren Gröhe und Spahn als Gesundheitsminister.

Und wenn die Welt zur Beruhigung (?) eine lachende Apothekerin zitiert – „Ich habe schon in der DDR als Apothekerin gearbeitet, ich bin Engpässe also gewohnt“ – uns läuft’s da doch eher kalt den Rücken runter.

+++ Merke: Auch Virologen können Wirrologen sein, Gesundheitsminister sowieso. Deshalb lasset uns singen:

If life seems jolly rotten there's something you've forgotten
And that's to laugh and smile and dance and sing
When you're feeling in the dumps don't be silly chumps
Just purse your lips and whistle, that's the thing

And always look on the bright side of life
Come on, always look on the bright side of life/Always look on the bright side of life.


Maskenpflicht ohne Masken?

Montag, 06.04.2020 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Schon in der zweiten Woche nach dem von der Bundesregierung verfügten Lockdown werden die bedenklichen Folgen des gesellschaftlichen Experiments, das damit gestartet wurde, sichtbar. Die Regierung wird immer aktionistischer, je unsicherer die Grundlagen werden, auf denen sie ihre Entscheidungen trifft. Das „Herunterfahren“ (Markus Söder) des öffentlichen Lebens betrifft nicht nur die Kultur und das Sozialgefüge, sondern auch in wachsendem Maße die Wirtschaft. Die Furcht, dass am Ende nicht das Virus, sondern die ökonomische Rezession, auf die Deutschland zusteuert, das Gesundheitssystem zum Einsturz bringen könnte, lässt die Forderung nach einer Exit-Strategie immer lauter werden. Seit ein paar Tagen wird auch darüber nachgedacht, dass man die Kontaktsperre aufheben und durch eine Pflicht zum Maskentragen in der Öffentlichkeit ersetzen könnte.

An diesem Thema kann man die ganze Konzeptionslosigkeit unserer Regierung und ihrer Berater erkennen. In Asien ist Maskentragen schon vor der Corona-Krise üblich gewesen.

In Deutschland hielt man das lange für eine seltsame Laune. Dann wurde verkündet, einfache Gesichtsmasken aus Papier oder Stoff wären als Virenschutz ungeeignet. Auch der oberste Corona-Erklärer, der Bundesregierung, Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité, war sich noch Ende Februar sicher: „Für dieses Tragen von Atemschutzmasken in der normalen Umgebung durch den Normalbürger – da gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, dass das irgendeinen Nutzen hat oder irgendeinen Schutz bietet.“

Inzwischen hat Drosten seine Position verändert und meint nun, dass „eine Infektionsausbreitung durch diese Masken im Nahbereich – und ich sage wirklich bewusst nochmal dazu: nur im Nahbereich – etwas verringert wird“. Masken könnten vor allem helfen, wenn die Infizierten sie tragen. Weil ungewiß sei, wer infiziert ist, könne es durchaus sinnvoll sein, wenn alle in der Öffentlichkeit Masken tragen würden.

Inzwischen eilen manche Kommunen den Entscheidungen der Bundesregierung voraus und verfügen, wie Jena und Nordhausen in Thüringen ab der nächsten Woche Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Die Bundesregierung hält in Person von Gesundheitsminister Spahn dagegen. Warum? Weil sie genau weiß, dass es nicht annähernd genug Masken gibt, um eine allgemeine Maskenpflicht einführen zu können. Dabei konnte man schon im Februar eine Knappheit bei Masken und Schutzbekleidung für die kommenden Monate vorhersehen. Aber die deutsche Bundesregierung hat es schlicht und einfach versäumt, darauf zu reagieren und Vorräte anzulegen.

Um von diesem Versäumnis abzulenken, läuft derzeit die Propagandamaschine heiß. Die Schuld für die vorhersehbare Knappheit wird in den meinungsmachenden Medien nicht dem Versäumnis der Bundesregierung zugeschrieben, sondern dem Markt und seinen Gesetzen, die auf Knappheiten bei Gütern mit höheren Preisen reagieren. Inzwischen werden handgefertigte Masken zu Preisen zwischen 20 und 28 Euro angeboten. Das wird nun medial angeprangert.

Dabei sind viele Anbieter nur der Aufforderung des Bayrischen Wirtschaftsministers Aiwanger gefolgt, Masken privat zu nähen. Nun stehen die fleißigen Produzenten aber vor einem typisch deutschen Problem. Das Problem sind Abmahn-Anwälte, die im Homeoffice gerade ein neues Geschäftsmodell entdeckt haben. Die Masken der Textilbetriebe, Theaterwerkstätten und der Tausenden Frauen an den Nähmaschine, die dem Mangel abhelfen könnten, sind nicht als Medizinprodukte zertifiziert. Man darf sie auch nicht Maske nennen, sondern Mund-Nase-Bedeckung, sonst kann man sich, wenn man sie in Umlauf bringt, unter Umständen strafbar machen. Das gilt auch, wenn man sie verschenkt oder sie zum Selbstkostenpreis abgibt.

Problematisch wird das für die Werkstätten, die medizinische Schutzkleidung oder eben Masken für medizinische Zwecke nähen. Wenn die erst zertifiziert werden müssen, kann das bis zum Sommer dauern, ehe sie eingesetzt werden können, unter Umständen länger, denn die Verwaltung arbeitet unter Corona-Bedingungen bestenfalls mit halber Kraft.

So kommt es, wie n-tv am 1. April berichtete, dass zum Beispiel eine Augsburger Firma täglich 60.000 der dringend benötigten Schutzmasken liefern könnte, von den bürokratischen Hürden aber daran gehindert wird. Die Produzenten fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, die sich bisher nicht darum gekümmert hat, die Zulassungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. So hat das Aiwanger-Ministerium eine Anfrage der Hersteller an das Gesundheitsministerium verwiesen. Das wiederum will das Anliegen schriftlich eingereicht haben. Während die Antwort auf sich warten lässt, infizieren sich jeden Tag Menschen oder verbreiten das Virus, weil diese einfachsten Hygiene-Hilfsmittel fehlen!

Während es in Deutschland an allen Ecken und Enden an Schutzkleidung und Masken, teilweise Medikamenten und medizinischem Material fehlt, berichten ausländische Medien (in der deutschen Presse habe ich keine Hinweise darauf gefunden), dass Deutschland für zwei Million Euro Testkits und Krankenhausmaterial nach Südafrika geschickt haben soll. Auf die Antwort einer Anfrage an Gesundheitsminister Spahn warten wir noch.

Der Bondcrash hat begonnen

Montag, 06.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Panik bei den Fonds: Anleger wollen nur noch raus, schreibt selbst das linientreue Handelsblatt. Praktisch alle Anlageformen sind über Nacht illiquide geworden. Man kommt eben nicht mehr raus – ebenso wie man aus seinem Land nicht mehr raus kommt. Derweil sieht der Blackrock CEO Larry Fink „Gewaltige Chancen“. Wahrscheinlich für sein Unternehmen, das auch Liquidität benötigt.

- weiterlesen - "Der Bondcrash hat begonnen"

"Trump-Regierung reagiert auf Berlins Masken-Vorwürfe"

Montag, 06.04.2020 - 17:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Trump-Regierung reagiert auf Berlins Masken-Vorwürfe"

Kein Kommentar. Reden hilft schon lange nicht mehr. Hoffentlich kriegt die Fake-News-Bande rund um den Regierender Bürgermeister Müller (SPD), das was sie verdient.

Kolja Bonke: Unglaubliche Lügen aus #Berlin gegen die Trump-Administration.

Grüner Oberdepp erklärt die Pandemie - UPDATES

Montag, 06.04.2020 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Grüner Oberdepp erklärt die Pandemie"

Habeck bei Illner: "Die Inkubationszeit des Coronavirus verdoppelt sich dann wieder alle 2 Tage."

Deutschland und deine "Spezialisten" und "Experten" - mir graut vor dir.
Leute wie dieser grüne Vollpfosten schauen harmlos aus, sind in ihrer Blödheit jedoch hochgefährlich.
#Fachkräftemangel

UPDATE: Montag, 06.04.2020 - 21:00 Uhr - Joachim Nikolaus Steinhöfel:

„.... die Inkubationszeit verdoppelt sich wieder alle zwei Tage..." sprach der Sachverständige für Pendlerpauschale und Virologie.

UPDATE: Montag, 06.04.2020 - 22:00 Uhr - Alexander Wendt:

Robert Habeck spricht: "Die Inkubationszeit verdoppelt sich dann wieder alle zwei Tage." Aber diese Zeit können alle nutzen, um die Ölheizung stückweise rauzureißen, zum Wertstoffhof zu bringen und dafür Pendlerpauschale einzustreichen.

Wichtig: Kobold getrennt entsorgen.

Spahn: Kein Grund zu übertriebener Sorge

Montag, 06.04.2020 - 10:00 Uhr - Henryk M. Broder:

Wahrscheinlich haben Sie es schon bemerkt. Egal, ob es die Tagesthemen sind oder das Heute Journal, der WDR oder der MDR, der DLF oder irgendein versiffter Privatsender, immer wenn es um die Corona-Pandemie in den USA geht, ist Trump derjenige, der dafür verantwortlich gemacht wird, dass sich das Virus so schnell verbreiten konnte, denn er hat die Lage lange „verharmlost“, „klein geredet“, „heruntergespielt“.

Ganz anders dagegen unser junger und charismatischer Gesundheitsminister Jens Spahn. Er hatte das Virus schon im Visier, noch bevor es sich in China aus der Deckung wagte.

Nun ja, nicht ganz, aber niemand macht ihm den Vorwurf, Corona verharmlost, klein geredet und heruntergespielt zu haben. Obwohl es dazu gute Gründe gäbe.

Schauen Sie zum Beispiel hier: "Spahn: Kein Grund zu übertriebener Sorge"

"'I shook hands with everybody,' says Boris Johnson weeks before coronavirus diagnosis"

Montag, 06.04.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "'I shook hands with everybody,' says Boris Johnson weeks before coronavirus diagnosis"

Am 3. März fiel ich beim BBC-Schauen fast vom Stuhl: Boris Johnson verkündete keck grinsend, er hätte Covid-19 Infizierte besucht und selbstverständlich allen die Hand gegeben. Boris Johnson gehörte auch zu den Verharmlosern und Leugnern.

Nun ist er im Krankenhaus. Und ja, sein Verlauf passt, er hat jetzt eine Pneumonie entwickelt: Am Freitag, dem 27. März bekam er die Diagnose und ging in Quarantäne. Jetzt, neun Tage später, am 5. April, musste er ins Krankenhaus. Hoffentlich überlebt er das.

Stein ins Wasser...

Sonntag, 05.04.2020 - 22:30 Uhr - Rocco Burggraf

Mir wird angesichts der österlichen Frühjahrsruhe etwas mulmig. Ich muss jetzt mal den ungeduldigen Praktiker unterm Küchenphilosophen hervorkramen. Am 20. April (allein die Wahl des Datums hätte in "Friedenszeiten" einen Sturm der Entrüstung losgetreten) könnte zwar, so ließ man uns wissen, die Nach-Corona-Ära eingeläutet werden, erstaunlicherweise liest man aber nirgendwo, wie dieser Neustart vonstatten gehen soll. Klar, man hat sich schließlich auch geschlagene drei Monate Zeit genommen, um dann mitten im Infektionsgeschehen zu bemerken, dass geschlossene Grenzen, Schulen und Masken für den Covid-Virus-Teutonica genauso sinnvoll sind wie für seinen chinesischen oder koreanischen Verwandten. Warum also sollte man sich nun derart zeitig aus dem Fenster lehnen, wenn es um's Wiederhochfahren geht?

Weil Menschen Hoffnung brauchen, vielleicht? Weil Vertrauen in die Finanzwirtschaft schwindet, nach den Schlüsselindustrien nun auch der Mittelstand über den Jordan geht? Europa sich vor unseren Augen in ein Sozialamt verwandelt? Weil ein Neustart organisiert werden muss?

Die große weise Kanzlerin würde vermutlich irgend so etwas Sinnfälliges sagen wie - Versprechen sind bei uns verboten! Um dann hernach - wie gewohnt - aus gesicherter Distanz Witterung aufzunehmen, um - ihre fünfte Amtszeit im leicht verschleierten Blick - sich irgendwann ebenso kurzentschlossen hinten an die ungestüm vorpreschenden Amtskollegen anzuhängen. Mit einer Laterne in der Hand. Genau genommen hat sie genau dies auch schon in ihrer gestrigen Ansprache getan. Wie würde man in der zentralen Sendemastanstalt der politischen Eliten sagen – „Et hätt noch immer jot jejange!“ Nein, so geht das diesmal nicht gut!

Im Focus meldet sich indes nun eine der ganz wenigen Stimmen der analytischen Vernunft zu Wort und rechnet mathematisch nochmal kühl aus, was jeder der lesen kann, sich ohnehin längst zusammengereimt hat. Mai Thi Nguyen-Kim - so heißt die Wissenschaftlerin - erklärt mit einfachen Modellierungen, dass wir (mit den meisten Europäern gemeinsam) die Eindämmung (Containment) verpennt haben und auch das laufende "Flatten the Curve-Modell" (Mitigation) mit nicht zu bewältigenden ökonomischen Risiken verbunden ist. Darüber hinaus ist keineswegs sichergestellt, dass eine ausreichende Herdenimmunität damit überhaupt erreicht wird. Wir müssten nämlich den gegenwärtigen Lockdown über annähernd zwei Jahre aufrechterhalten. Kollektiver Suizid. Soviel ist sicher.

Wer an dieser Stelle nicht aus dem Fenster hüpfen will, muss wohl oder übel die Rübe bemühen und nach Alternativen suchen, die spätestens im Mai starten müssen. Überhebliche Vergleiche der Pandemie mit der altbekannten jährlichen Grippewelle und entspannt lächelndes Zurücklehnen sind zwar wunderbar einfach. Aber keine Option. Wir brauchen ein komplexes Bündel aus sinnvollen Einzelmaßnahmen, deren Sinn nicht in jedem Fall feststeht, aber immerhin wahrscheinlich ist. Wie könnte das aussehen? Ganz einfach - Riskogruppen schützen und das soziale Leben neu organisieren. Warum diskutiert das niemand? Warum herrscht in Berlin eisernes Schweigen? Fangen wir mit ein paar Vorschlägen an, die angreifbar sein mögen, die aber wenigstens aufzeigen, in welchen Kategorien man denken könnte.

1. Maskenpflicht
In allen denkbaren Begegnungsräumen. Statistiken zeigen, dass sie schützen. Nicht vollständig aber messbar. Es erscheint möglich, die Bevölkerung in angemessenem Zeitraum - spät aber nicht zu spät - damit zu versorgen. Die unsägliche Abmahnpraxis findiger Anwälte für nicht normgerecht deklarierte Schutzausrüstungen muss für den nichtmedizinischen Bereich entfallen. Kontaminierte Atemluft, also Aerosole, bildet den vorrangigen Übertragungsweg.

2. Schulen öffnen
Laut neueren, einigermaßen verläßlich erscheinenden Erkenntnissen asiatischer Epidemiologen sind Kinder bis 14 kaum infektiös und bilden somit entgegen anfänglicher Annahmen kein besonderes Risiko. Jugendliche im Alter von 20-30 dagegen sind weit überrepräsentiert. Man könnte - nach nochmaliger Auswertung dieser Studien - darüber nachdenken, Kitas und Grundschulen zu öffnen und damit die Betreuungsproblematik vieler Familien in wesentlichen Teilen auflösen. Teenager müssten ab sofort bevorzugt getestet werden. Weiterführende Schulen und Universitäten bleiben aus genannten Gründen vorerst zu.

3. Risikogruppen
Ausreichend deutlich geworden ist, dass Vorerkrankte und Altersgruppen ab 60 die mit Abstand am schwersten betroffene soziale Gruppe darstellen und besonders geschützt werden müssen. Schutz heißt Isolierung vom Rest der Bevölkerung. Warum also nicht gesonderte Einkaufszeiten für diese Gruppen, beispielsweise Ü60 vormittags, die restliche Bevölkerung nachmittags. Abends wird desinfiziert. Zu einfach?

4. Soziale Kontakte/Veranstaltungen Zulässige Gruppengrößen müssen definiert werden. In der Gastronomie, für Kulturveranstaltungen, Museen und in Beherbungsbetrieben wäre es unter Umständen sinnvoll, zunächst Gruppen von bis zu zwanzig Personen zuzulassen. Das würde vermutlich vielen, wenigstens einigen, die Existenz sichern. Aus oben genannten Gründen bleiben Veranstaltungen für Jugendliche strikt beschränkt. Gleiches gilt für den Bereich Sport. Beides vorerst.

5. Freizügigkeit
Tourismus wird zwischen Ländern erlaubt, die keine Covid-Hotspots darstellen. Schrittweise. Restriktiv. Ansonsten bleiben Grenzen nur für den Warenverkehr offen. Und zwar solange bis Entwarnung gegeben werden kann.

Fünf Denkansätze. Nicht mehr und nicht weniger. Es gäbe viele weitere. National zu regeln, weil anderes, wie wir sehen, nicht funktioniert. Ja, es gibt jede Menge Bedenken gegen unausgegorenen Aktionismus. Aber die Zeit fürs Bedenken läuft irgendwann ab. Wir haben schon jetzt europaweit Millionen neue Arbeitslose. Das Einbremsen des Virus ist, weil zu spät begonnen, nur sehr bedingt gelungen. Nun muss eine neue Strategie her. Kaltstart mit Optimismus und Maske sozusagen. Betriebe müssen personalpolitische Entscheidungen treffen, Waren müssen geordert, Lehrpläne neu geordnet und administrative Prozesse neu gestartet werden. Gesetzliche Grundlagen sind vorzubereiten. Es ist höchste Zeit konkret zu werden.

Ich würde gern sehen, dass die Politik jetzt ihre ureigenste Arbeit macht, die sich nicht auf stafbewehrte Ausgangssperren, Abwarten, Selbsterhalt und Haftungsausschlüsse beschränken darf sondern etwas gänzlich Ungewohntes erfordert. Vorausschauende Führung! Die Umfrageergebnisse für die Regierung eilen ja den Taten um Lichtjahre voraus, dass man bass erstaunt ist. Den Vorschusslorbeeren folgt aber eine Bringepflicht

Gedankt und bezahlt haben die Wähler schon im Voraus. Also macht euren Job!

"Handbuch zur Prävention und Behandlung von COVID-19"

Sonntag, 05.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "About Global MediXchange for Combating COVID-19 (GMCC)"

Der chinesische Online-Großhändler Alibaba.com verteilt kostenlos ein 69-seitiges Handbuch rund um die Vorbeugung und Behandlung von Covid-19: "Handbook of COVID-19 Prevention and Treatment". Es ist in mehreren Sprachen erhältlich und düfte derzeit das beste und umfassendste Dokument über die pandemische Seuche sein.

Dauert vermutlich nicht lange, dann kommen deutsche "Experten" wie Wodarg und andere sowie die allwissenden Leugner mit ihren Richtigstellungen und Verbesserungen um die Ecke und die üblichen Youtube-Schwätzer machen ihre Spendenbettelvideos über dieses Kompendium.

Die anderen sollten mal drin blättern, ich finde grade die konkreten Hinweise zur persönlichen Desinfektion auch für uns Nicht-Mediziner sehr hilfreich.

Hier auf Deutsch: "Handbuch zur Prävention und Behandlung von COVID-19"

Hier in Englisch: "Handbook of COVID-19 Preventionand Treatment"

"Als wenn es kein Corona gäbe - Tausende drängen sich auf deutschen Wochenmärkten"

Sonntag, 05.04.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

Ja, mei, dann verreckt's halt! Aber nehmt bloß ja keines der Intensivbetten in Anspruch, Herrschaften!

Ich ahnte sowas schon Anfang Februar, deshalb bin ich Euch mit meinen Ermahnungen zur Bevorratung und zum jederzeitigen FREIWILLIGEN Rückzug in die Selbstisolation so penetrant auf die Nerven gegangen.

Und ich sage Euch noch was voraus: Viele der Infizierten, die das Virus (für immer!) in sich tragen, werden später, wenn die Konsequenzen bekannt sind, von Narzissmus getrieben, versuchen, die anderen ebenfalls zu infizieren. Sie werden nämlich nicht ertragen können, dass sie auf der "falschen" Seite gelandet sind. Dass sie als Virusträger von Reisen in Länder gehindert werden, die das Virus unter Kontrolle bekommen haben. Sie werden ihre eigenen Fehler nicht ertragen können und mit allen Mitteln versuchen, eine "Alle-in-einem-Boot"-Situation herzustellen.

Das Ganze wird sich noch zu so einem "28 Days Later" Zombie-Szenario entwickeln.

"Corona-Pandemie - Schwedischer Sonderweg offenbar gescheitert"

Sonntag, 05.04.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Corona-Pandemie - Schwedischer Sonderweg offenbar gescheitert"

Nääh, ey?! Laissez-faire funzt nicht bei einer Pandemie durch ein neuartiges und tödliches Virus? Watt'n Wunder!

Auf BBC International sehe ich seit Tagen in Interviews verzweifelte schwedische Virologen vor den Konsequenzen warnen. Selbst die Reporter von BBC insistierten geradezu ungläubig bei dem für den "Schwedischen Weg" verantwortlichen Gesundheitspolitiker, ob man sich nicht geirrt haben könnte und mit welchen Folgen dann zu rechnen sei. Das Kernargument für die schwedische Entscheidung gegen jeglichen Lockdown ist, dass fast alle medizinischen Mitarbeiter dann zu Hause bleiben müssten, um ihre Kinder zu betreuen. Man hoffe, durch Laissez-faire, das Gesundheitssystem nicht innerhalb von Tagen crashen zu lassen. Aber wissen könne man es natürlich nicht.

Tja, eine Pandemie lässt aber kein „Versuch macht klug“ zu. Das kapieren diese Narzissten in ihrer Hybris natürlich nicht. In Schweden ist man schon in Sachen Migrationspolitik und Islamisierung voll auf die Fresse geflogen - und sie lernen trotzdem nix dazu, das liegt nun mal im Wesen des Narzissmus.

Dieses Virus schert sich einen Teufel darum, ob irgendwelche Vollhonks in politischen Ämtern eine andere Einschätzung der Gefahr sehen. Das Virus hat nur ein Ziel: Einen neuen Wirt zu finden und zu besetzen. Die politische Richtung, die Geschlechteridentität, die Glaube ist ihm dabei scheissegal.

Leugner-Fundamentalisten nicht lernfähig

Sonntag, 05.04.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich hab' die Schnauze so voll von diesem falschen Grippetotenvergleich.

Es gibt einen Unterschied zwischen BESTÄTIGTEN Zahlen (Fallsterblichkeit) und GESCHÄTZTEN Zahlen (Excess Mortality), die statistisch ermittelt werden. Das wollen die Leugner-Fundamentalisten natürlich nicht zur Kenntnis nehmen. Fakten sind ja toxisch.

"Aus etlichen Datenquellen werden dann Schätzungen berechnet - zum Beispiel die Zahl der Grippetoten. Und diese Werte unterscheiden sich stark von denen durch die Labore bestätigten Todesfälle. So wurden für Saison 2017/18 genau 1674 Tote durch Influenza laut Labormeldungen bestätigt. Doch nachträglich ergab sich laut RKI eine Schätzung von 25.100 Todesfällen, die auf die Grippe zurückzuführen sind - die höchste Zahl der vergangenen 30 Jahre."

interaktiv.waz.de: "Grippe-Monitor • Letztes Update: 5.4.2020"

"BLOOD FEUD Ministers ‘no longer discounting’ theory coronavirus leaked from Chinese lab after staff ‘sprayed with animal blood’"

Sonntag, 05.04.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "BLOOD FEUD Ministers ‘no longer discounting’ theory coronavirus leaked from Chinese lab after staff ‘sprayed with animal blood’"

INTERESSANT! Ein sehr langer Artikel in der SUN, der diplomatischen Sprengstoff enthält: Die Minister der BRITISCHEN Staaten ziehen nämlich die Theorie in Betracht, dass das Covid-19 Virus in einem chinesischen Bioforschungslabor in Wuhan entstanden ist.

Hier eine teilweise Übersetzung des Artikels von heute, Ihr solltet ihn jedoch vollständig zu Ende lesen!

"Hochrangige Quellen haben Berichten zufolge zugegeben, dass, während die "Bilanz der wissenschaftlichen Beratung" darin besteht, dass das Virus auf natürliche Weise entstanden ist, ein Leck auch von den Sicherheitsdiensten in Betracht gezogen wird. Theorien über die Herkunft des Coronavirus, die mit einem Labor in Wuhan in Verbindung gebracht werden, wurden seit den ersten Tagen nach dem Ausbruch des Virus herumgetrieben. Ein Mitglied des von Premierminister Boris Johnson geleiteten Notfallkomitees Cobra sagte, dass die Sicherheitsdienste nun ein mögliches Leck in Betracht ziehen, berichtet The Mail on Sunday. Die Quelle fügte jedoch hinzu, dass sie nicht bestritten, dass das Virus "zoonotisch" sei - was bedeutet, dass es von Tieren stammt. Chinesische Beamte haben zuvor versucht, Behauptungen über eine undichte Stelle als "Internet-Gerüchte" abzutun. Die Kommentare der Regierungsquelle kommen, weil der Druck auf China zunimmt, den Ausbruch zu vertuschen. Mehr als 1,2 Millionen Menschen wurden weltweit infiziert, und fast 65.000 Menschen wurden während der Pandemie getötet. Das Mitglied von Cobra, das geheime Informationen vom britischen Geheimdienst erhält, sagte: "Es gibt eine glaubwürdige Alternative [zur Zoonose-Theorie], die auf der Art des Virus beruht. Vielleicht ist es kein Zufall, dass es dieses Labor in Wuhan gibt. Es wird nicht ausgeschlossen." Downing Street hat gesagt, dass sie die Behauptungen der Quelle "nicht anerkennt". Einige unbegründete Verschwörungstheorien, die weltweit kursieren, haben behauptet, das Coronavirus sei eine Art von menschgemachter Biowaffe, aber dafür gibt es keine Beweise. In Wuhan befindet sich das Institut für Virologie, das modernste Labor seiner Art auf dem chinesischen Festland. Das mit 30 Millionen Pfund ausgestattete Institut liegt nur zehn Meilen vom Wildmarkt entfernt, der vermutlich im Zentrum des Ausbruchs stand. Die Wissenschaftler des Instituts waren die ersten, die das neue Coronavirus mit Fledermäusen in Verbindung brachten. Auch die staatliche Tageszeitung People's Daily prahlte 2018 damit, dass das Labor in der Lage sei, Experimente mit "hochpathogenen Mikroorganismen" durchzuführen. Ungeklärte lokale Behauptungen lassen vermuten, dass sich die Mitarbeiter des Labors infizierten, nachdem sie mit Blut besprüht und dann die Infektion in die lokale Bevölkerung eingeschleppt wurden. Die Stadt verfügt auch über ein zweites Labor - das Wuhan Centre for Disease Control (WCDC), das nur drei Meilen vom Markt entfernt ist - das vermutlich ebenfalls Virenexperimente an Tieren durchgeführt hat. Letzte Woche erschien ein Video, in dem ein chinesischer Wissenschaftler Fledermäuse für Virenexperimente am WCDC fängt. Die gängige Meinung ist jedoch nach wie vor, dass das Virus von Fledermäusen auf ein anderes Tier und dann auf Menschen auf einem der so genannten Nassmärkte in Wuhan übergegangen ist. Nach dem Ausbruch des Coronavirus hat China neue Gesetze erlassen, die Einrichtungen zur Gewährleistung der "biologischen Sicherheit" und zur Verbesserung des Managements von Viren fordern. Eine undichte Stelle in einem chinesischen Labor führte 2004 zu einem Ausbruch von Sars, bei dem ein Mensch getötet und neun weitere infiziert wurden. Die chinesische Regierung gab zu, dass die undichte Stelle auf Fahrlässigkeit zurückzuführen war und dass fünf Beamte bestraft wurden. China wurde beschuldigt, den ersten Ausbruch vertuschen zu wollen, als das Virus in der Stadt Wuhan Fuß fasste. Ein Arzt, der zuerst vor dem Virus gewarnt hatte, wurde von der Polizei bedroht, und im vergangenen Monat deuteten chinesische Beamte an, dass das US-Militär möglicherweise für das Coronavirus verantwortlich war. China behauptet nun, dass es den Virensturm überstanden hat, und trauerte gestern mit einer dreiminütigen Schweigeminute um die Opfer, da es sich als Weltführer inmitten der Pandemie positioniert. In einem Brief an die Mail on Sunday antwortete China mit der Behauptung, dass es wegen des Ausbruchs mit einer "Abrechnung" Großbritanniens rechnen müsse, und die chinesische Botschaft schlug zurück - lehnte aber eine Stellungnahme zu den Theorien über die Herkunft des Virus aus dem Labor ab. Der chinesische Botschaftsbeamte Zen Rong sagte: "Solche Berichte lassen die enormen Anstrengungen und die enormen Opfer Chinas und seiner Bevölkerung völlig außer Acht und leugnen Chinas bedeutenden Beitrag zur globalen öffentlichen Gesundheit und Sicherheit. "China verlor keine Zeit, um den Erreger des Virus zu identifizieren, die genetische Sequenz mit der Weltgesundheitsorganisation zu teilen, die wirksamsten, strengsten und umfassendsten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit zu ergreifen, Erfahrungen mit anderen bedürftigen Ländern zu teilen und mehr als 120 Ländern, darunter Großbritannien, sowie vier internationalen Organisationen Hilfe zu leisten. In einer Erklärung fügte ein Botschaftssprecher hinzu: "Es gibt noch keine wissenschaftliche oder medizinische Schlussfolgerung über die Herkunft von Covid-19, da die entsprechenden Nachforschungen noch nicht abgeschlossen sind. "Die WHO hat wiederholt erklärt, dass das, was die Welt jetzt erlebt, ein globales Phänomen ist, die Quelle unbestimmt ist, der Schwerpunkt auf der Eindämmung liegen sollte und jede stigmatisierende Sprache, die sich auf bestimmte Orte bezieht, vermieden werden muss".

"Lungenversagen bei Covid-19 - Atemstillstand könnte auch zentrale Ursache haben"

Sonntag, 05.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Lungenversagen bei Covid-19 - Atemstillstand könnte auch zentrale Ursache haben"

Ach nee, auch schon wach geworden? Dass diese Covid-19 Virenscheisse im Hirn in die Medulla eindringt, in der auch das Atemregulationszentrum sitzt, habt Ihr bei mir zum ersten Mal schon vor Wochen lesen können. Da habe ich bereits Originalstudien verlinkt, die in diesem Artikel erwähnt werden. Aber schön, dass nun auch deutsche Fachmagazine über den neuralen Infektionsweg berichten - mitten in so einer Pandemie kann man's ja schon mal etwas gemütlicher angehen lassen - nicht wahr?

"Regelung in Indonesien - Millionen Muslime dürfen zum Fastenbrechen reisen"

Sonntag, 05.04.2020 - 14:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Regelung in Indonesien - Millionen Muslime dürfen zum Fastenbrechen reisen"

Indonesien ist jetzt Kandidat für den Darwin-Award. Die Muselmanen kriegt halt keiner mehr in den Griff, schon gar nicht der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. Mathematik ist auch nicht grade eine Stärke der hochirrationalen muslimischen Ummah. Sowas wie exponentielles Wachstum ist viel zu abstrakt, als das man es dem gemeinen Bückbeter irgendwie verständlich machen könnte. Aber na dann sei es eben so... oder wie man in dortigen Kreisen zu sagen pflegt: Inshallah.

"Das Fest zum Fastenbrechen, Eid al-Fitr, markiert das Ende des Fastenmonats Ramadan und beginnt Ende Mai. Im vergangenen Jahr reisten rund 15 Millionen Menschen zu diesem Anlass vom Großraum Jakarta zu ihren Familien."

"Festi Ramazan 2020"

Sonntag, 05.04.2020 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Festi Ramazan 2020"

Klar, deutsche Unterwürflinge, Politiker und Behörden genehmigen solche muslimischen Massenveranstaltungen, weil sie sich vor der islamischen Gewalt schon lange einscheissen und genau wissen, dass sie ein Verbot niemals mehr durchsetzen können.

Was ich mich allerdings frage ist, wie Erdogan reagieren wird. Die Türkei ist grade ebenfalls schwer vom Wuhan-Coronavirus gebeutelt - wird es der Sultan vom Bosperus tatsächlich riskieren, seine Diaspora-Truppen an der Westflanke Europas, mit Schwerpunkt in Deutschland, der Ansteckung mit Covid-19 auszusetzen? Und damit den Ausfall großer Teile seiner zur Eroberung Europas benötigten Krieger riskieren? Oder kommt da möglicherweise noch eine Anweisung, die genau das verhindern soll?

"Während des Fastenmonats Ramadan hat das Festi Ramazan an 30 Tagen ab 18 Uhr geöffnet und bietet spirituelle Veranstaltungen, Seminare und viele verschiedene Aktivitäten und ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein. Zeitgleich können bei uns 10.000 Menschen gemeinsam das Fasten brechen, während für die Kinder eine Kirmes zum Vergnügen bereitsteht. In unserem Festi Cafe bieten wir mit 1.000 Sitzplätzen die Möglichkeit des Wohlfühlens. Auf dem Messegelände haben wir zudem einen Gebetsbereich."

wdr.de: "TDortmund: Festi Ramazan in den Westfalenhallen"

Ob es uns gefällt oder nicht:
Wir werden noch lange Masken tragen müssen

Sonntag, 05.04.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn man schon sein Gesicht hinter Stoff verstecken muss, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion deutlich zu mindern, dann darf es wenigstens gut aussehen. Der uniforme Klinik-Look, den wir aus Asien kennen, passt nur nicht in die durch Individualität geprägten Gesellschaften.

Deshalb haben wir von Beginn an auf Farben und Motive gesetzt. Da wir nur sehr hochwertige und besonders dicht gewebte, reine Baumwollstoffe verwenden, ist die Jagd nach neuen, interessanten Designs und Materialien allerdings eine echte Herausforderung. Denn alle unsere Stoffe unterziehen wir zunächst einem Härtetest: Sie müssen das Auskochen überstehen - und zwar ohne Qualitätsverlust.

Wir sind jedoch mal wieder fündig geworden: Für unsere limitierte "special edition" haben wir einen Miltary- und einen Jeansstoff gefunden, die diesen Kriterien standhalten und einen wunderschönen Rosenstoff.

Alle unsere Masken enthalten eine eingearbeitete Tasche, die fast die gesamte Größe der Maske einnimmt und zusätzlich mit filterndem Textil gefüllt werden kann. Durch den eingenähten Nasenbügel liegt die Maske gut an und nervt auch nach Stunden nicht beim Tragen.

Unsere Masken machen aus der Not etwas Nützliches und werden während der Pandemie wie ein Accessoire getragen - von Menschen, die sich vor Ansteckung in Acht nehmen wollen.

Weitere Informationen hier: "TRAGEN SIE MASKE!"

Covid-19 Lungenseuche - immer noch ein Fake?

Sonntag, 05.04.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Was machen eigentlich die Türklinkenlecker? Immer noch so keck? Und was ist los in der Truther-Szene?
Covid-19 Lungenseuche - immer noch ein Fake?

"Bulgarian Patriotic Song - Тих бял Дунав"

Sonntag, 05.04.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Bulgaren sind alle patriotisch, egal welchem politischen Lager sie sich zuordnen. Sie lieben ihr Land und ihre alte und reiche Kultur, sie haben (noch) den Kampfgeist und Verteidigungswillen der Freiheit in ihrer mentalen DNA.
Und sie pflegen ihr kulturelles Erbe: "Bulgarian Patriotic Song - Тих бял Дунав"

"'All our ICU patients are in their 50s or younger' - frontline Welsh doctor recovered from virus"

Samstag, 04.04.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Und noch ein Text, diesmal von Niels Dettenbach, den ich gerne teile und ich empfehle, auch das Video anzuschauen. Von einem Arzt von der Front und nicht so einem aufmerksamkeitsgeilen Hinterbänkler, der 5 Minuten Rampenlicht absahnen will.

Alle, die konsequent weiter leugnen, die ihren Hass nicht mehr zügeln können, die sämtliche Fakten, Studien und Erfahrungsberichte abwehren und diese Pandemie weiter als Grippe verharmlosen, sollen wegen mir gerne über die Wupper gehen. Es ist kein Verlust. Bloß schon aus Prinzip kein Intensivbett in Anspruch nehmen - klar?!

Niels Dettenbach:

Alle reden über „Tote“ oder „Letalität“ - aber was bedeutet es eigentlich für jene, die die von Covid-19 bei 15-20% der 20-50 Jährigen ausbrechende Lungenentzündungen Dank Krankenhaus/ die Hälfte davon wiederum in Intensivmedizin überleben? Was bedeutet der Überlebenskampf (der sich oft über Wochen hinzieht) gegen die sich mit Blut/Wasser-Suppe vollsaugende Lunge und welche Langzeitschäden/-folgeerkrankungen (z.B. Myokarditis, Lungenschwäche, Nieren/Leberschäden bis hin zu Hirnschäden durch Sauerstoffmangel oder Entzündungen) sind zu erwarten für die, die es „normalerweise schaffen“?

Ärzte von „der Front“ auf Intensivstationen berichten ja gelegentlich davon und ihre Berichte sind inzwischen sehr ähnlich, während „Experten“ aus der Ferne lieber mit Zahlen und Büchern hantieren, aber nur selten dem Normalbürger erklären, worum es tatsächlich geht, wenn man als „Junger“ mit Covid-19 auf der Intensivstation landet.

Hier mal ein ausführliches offenes Interview mit einem Intensivmediziner, dessen Mehrheit an Intensivpatienten unter 60 bis weit darunter ist und die auch kaum bis keine Vorerkrankungen aufweisen oder gar als „top fit“ galten: "'All our ICU patients are in their 50s or younger' - frontline Welsh doctor recovered from virus"

"Das Versagen der alternativen Medien"

Samstag, 04.04.2020 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Da ich grade keine Zeit habe, weil ich mit der Produktion von Masken und einem Interview fürs französische TV beschäftigt bin, hier ein Beitrag von Martin Päutz, den ich inhaltlich zu 100% teile. Die sogenannten "Alternativen Medien" und ihre Akteure haben den Schuss nicht gehört!

COVID-19 / DEUTSCHLAND: DAS VERSAGEN DER ALTERNATIVEN MEDIEN

Martin Päutz:

Geradezu epische Ausmaße nimmt die Geschwindigkeit an, mit der sich die sogenannten "Alternativen Medien" in Sachen SARS-CoV-2 und COVID-19 selbst zerlegen. Sowas hat die Welt noch nicht gesehen. Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber zu 95% blamieren sie sich bis auf die Knochen. Ich habe einen Teil der sogenannten Journalisten bereits blockiert, da sie zum Teil unfassbare Dummheit an Tag legen. Es verrecken, und das kann man schon so nennen, wenn man ritzeblau im Bett sitzend bei vollem Bewusstsein erstickt, es verrecken TAUSENDE Menschen aktuell an jedem einzelnen Tag auf der Welt, viele davon in unseren direkten Nachbarländern und ja, mittlerweile auch bei uns. Und da haben Youtuber die Frechheit sich locker lässig mit Hut vor die Kamera zu setzen und zu behaupten die Sterblichkeit bei COVID-19 liege bei 0,1%, während es in der Lombardei 8,1%, also das einundachtzigfache waren. Sowas ist ja mit Faktenresistenz und Blasenbildung nicht mehr zu erklären. Da kommt dann schon eine unfassbare Verbohrtheit dazu. Nach dem Motto: "Die Regierung Merkel hat uns so oft was anderes erzählt, jetzt glauben wir der überhaupt nichts mehr. Das Gegenteil muss richtig sein, Augen zu und durch." Soviel Realitätsverlust muss man in einer solchen Krisensituation erstmal hinbekommen. Nur mal so: Frau Merkel hat dieses Virus nicht verursacht. Das ist das Problem der Branche. Das man mit dem Einnehmen der Gegenposition auch mal falsch liegen kann, dass man am Rouletttisch sitzt und tatsächlich mal die grüne Null kommt, dass sprengt die eigene, offenbar in manchem Falle arg limitierte, Vorstellungskraft. Auch die halbe AfD versteht dieses Virus und seine Gefahr nicht, faselt was von Freiheitsrechten, während es darum geht die mindestens eine Million Toten zu vermeiden, die Horst Seehofer in seinem überhaupt nicht mehr geheimen Geheimpapier stehen hat. Wie neben der Spur muss man sein, mit seiner Kamera in Berlin in ein Krankenhaus zu marschieren und zu filmen "es ist ja keiner da", während in Paris, im Nachbarland auf 1200 Intensivplätzen dichtgedrängt 2700 Patienten liegen. Wie kann man behaupten es gäbe keine Pandemie, während man im Internet dabei zusehen kann wie in Frankreich 36 Intensivpatienten mit einem umgerüsteten TGV als Lazarettzug in abgelegenere Landesteile verlegt werden, wenn man dabei zusehen kann wie in New York die Leichen aus dem Hintereingang eines Krankenhauses in Brooklyn mit einem Gabelstapler in einen Kühllaster gehoben werden. Wie rotzdedumm ist man, Tweets und Posts zu verfassen, die in zwei Monaten dazu führen, das jeder die Straßenseite wechselt, wenn er einen den Verfasser kommen sieht? Diese Branche wird nach dieser Krise weitgehend vernichtet sein. Ich werde von niemandem mehr etwas lesen, der Hunderte in den Altersheimen verreckende Rentner (in Frankreich alleine aktuell über 880), "journalistisch" damit rechtfertigt, diese könnten auch an was anderes gestorben seien und überhaupt, in diesem Alter, was ich da alles lesen musste spreche ich besser gar nicht aus. Diese Leute sind so saublöd, dass es einem in Worte zu fassen schwer fällt. Was nutzen all diese Charts und bunten zurecht gebogenen Grafiken über "Übersterblichkeit", ein Wort das ich vorher gar nicht kannte, wenn in der Regionalzeitung von Bergamo, dem "Eco di Bergamo" dort wo sonst eine Seite mit Todesanzeigen ist, nun unfassbare elf Seiten voller Leid und Elend veröffentlicht werden. Hallo? Da brauche ich keine Charts mehr um festzustellen, dass das keine Grippe ist. Wer aber in Anbetracht diese unverrückbaren Fakten, sich selbst weiter hartnäckig in die Tasche lügt, der wird in wenigen Wochen mit offenem Mund seine alten Artikel lesen, seine alten Videos anschauen und bekommt genau dort eine Antwort dafür auf die Frage, warum sich so viele von ihm abgewendet haben. Haltet inne, denkt nach und wenn ihr wirklich nicht begreift worum es geht, dann lasst es Euch erklären. Aber hört auf Euch in Unkenntnis der Geschehnisse weiter in einem solchen Tempo zu zerlegen. Ihr stoßt mit dem Hintern um, was ihr zum Teil in Jahren aufgebaut habt.

Bildquelle: Screenshot - "Das Versagen der alternativen Medien"

Genug mit der Produktion von falschen Nachrichten!

Samstag, 04.04.2020 - 20:15 Uhr - Judit Varga (Minister of Justice):

Es ist genug dass die liberalen Mainstream-Medien abweichende Meinungen zum Schweigen bringen und dass sie die europäische und nationale Entscheidungsträger und die europäische Bürger ständig in die Irre führen!

Mit dem Beispiel des Coronavirus-Gesetzes und des einflussreichen Euronews-Nachrichtenportals in Brüssel werde ich zeigen, wie eine Medienmaschine funktioniert, die jeden und alles, sogar einen Mitgliedstaat, isolieren und schwärzen kann, wenn die Situation dies erfordert:

1. Seit Tagen fand eine internationale Medien-Kreuzfeuer über das Coronavirus-Gesetz statt, dass die ungarische Regierung für die Gesundheit und Sicherheit der Ungarn dem Parlament vorgelegt hat, als sich das in Brüssel ansässige, von europäischen Steuerzahlern finanzierte und fast alle europäischen Haushalte erreichende Nachrichtenportal Euronews, an die Ungarische Regierung wandte, um ihre Fragen und Kritik bezüglich das Gesetz in einem Interview zu beantworten.

2. Als Vorschläger des Gesetzes, habe ich das Interview übernommen, das am 24. März von 17.45 bis 18.00 Uhr über Skype aufgezeichnet wurde. Euronews teilte dem Pressechef des Ministeriums mit, dass das Interview an demselben Abend ausgestrahlt werde. Da ich wusste, dass die Nachrichten über Euronews von anderen einflussreichen Persönlichkeiten der internationalen Presse übernommen werden, habe ich an diesem Tag keine Erklärung gegenüber einem anderen internationalen Gremium abgegeben.

3. Da Euronews das Interview am Abend des 24. März trotz des Versprechens nicht übermittelte, wandten sich meine Kollegen am nächsten Tag an den Chefredakteur, der meine Kollegen in einer höflichen E-Mail vom 25. März um 19 Uhr darüber informierte, dass sie aufgrund des Koronavirus im reduzierten Modus arbeiteten. Das Interview würde jedoch am Abend des 25. März ausgestrahlt.

4. Das Interview wurde auch danach nicht ausgestrahlt, so dass die Reaktion der ungarischen Regierung die Bürger Europas immer noch nicht erreichte, sondern nur die Kritik aus verschiedenen Richtungen.

5. Sie antworteten dann auf die Anfrage meiner Kollegen, dass das Team, das mich interviewte, wegen des Verdachts eines Coronavirus nach Hause geschickt worden sei. Sie wären auch sehr beschäftigt, hätten viele Neuigkeiten und müssten Prioritäten setzen. Ihrer Ansicht nach wären die Nachrichten - Kritiken vom Coronavirus-Gesetz - veraltet. Meine Kollegen haben darauf hingewiesen, dass dies durch die Tatsache widerlegt wird, dass Euronews mehrere Artikeln veröffentlicht hatte, in denen die Situation in Ungarn kommentiert wurde.

6. Angesichts der hohen Arbeitsbelastung kam die Energie zu dem Schluss, dass Euronews ein Interview mit MdEP Katalin Cseh vorlegte, während die Widerlegung der ungarischen Regierung nicht ausgestrahlt wurde.

7. Auf wiederholte Anfrage meiner Kollegen gab der Chefredakteur an, dass er das Material an die Online-Redakteure von Euronews weiterleiten würde, damit sie es, wenn sie dachten, verwenden könnten.

8. In der Zwischenzeit, für eine Woche lang nach Vorlage des Gesetzes, erschienen in den Nachrichten und am Online Portal von Euronews Kritiken von der Opposition und die fast buchstäblich identische europäische Kritiken am Gesetz.

9. Am 26. März, um 17.30 Uhr, sprach ich mit Vera Jurova, EU-Kommissarin für Werte und Transparenz, und sagte zu ihr, dass es ziemlich unfair sei, dass die Kritik am Gesetz zwar seit Tagen den europäischen Bürgern auferlegt war, aber dasselbe Medium, das vom Geld der EU-Steuerzahlern vorbehaltet ist, die Position der ungarischen Regierung nicht verbreitete.

10. Anschließend, interessanterweise, sendete Euronews am Abend des 26. und 27. März zwei Sätze, dh. zwei Sätze aus dem 15-minütigen Interview.

11. Nach der obigen Geschichte, hier auf meiner Facebook-Seite, freute ich mich zu schreiben, dass mein Interview mit dem ORF am 31. März fast ungeschnitten ausgestrahlt wurde. Und ich habe hier auch darauf hingewiesen, dass dies eine besonders gute Nachricht sei, da beispielsweise Euronews das Interview mit mir nicht aufgegeben hat.

12. In der Folge, letzte Nacht und heute, klagten mich an verschiedene Oppositionsmedien, eine falsche Aussage gemacht zu haben, dass Euronews das Gespräch mit mir nicht ausgestrahlt hätte.

PS: Jeder entscheidet selbst, wer in dieser Geschichte lügt und wer mit offenen Karten spielt. Auf jeden Fall werde ich weiterhin dafür kämpfen, dass die Stimme des ungarischen Volkes und der ungarischen Regierung so viele Orte wie möglich erreicht. Dank auch Ihnen wurde mein ORF-Interview nur auf Facebook von einer Million Menschen (darunter viele Westeuropäer) gesehen. Es lebe Ungarn, Es lebe die Ungarn!

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#Maskenpflicht in Jena

Samstag, 04.04.2020 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Erste nicht demokratisch gewählte Ministerpräsident und Staatsratsvorsitzenden des (Un)Freistaates Thüringen verkündet:

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Schnell und unbürokratisch

Samstag, 04.04.2020 - 15:00 Uhr - Rainer Grell:

Eine Formel hat in diesen Tagen Hochkonjunktur: „Schnell und unbürokratisch“. Eine Zauberformel. Nur – wer glaubt heutzutage noch an Zauberei? Wer – wie der Verfasser – 40 Jahre in zwölf verschiedenen Jobs im Inneren der staatlichen Bürokratie gearbeitet hat, kann eine gehörige Portion Skepsis einfach nicht überwinden, wenn er diese Formel aus dem Mund von Politikern hört.

- weiterlesen - "Schnell und unbürokratisch"

Schafft uns Corona, oder schaffen wir es?
Ein Aufruf zur Vernunft

Samstag, 04.04.2020 - 12:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Die Corona-Pandemie hat fast alle anderen Themen in den Medien so an den Rand gedrängt, dass sie fast nicht mehr wahrgenommen werden. Die martialischsten Worte fand Frankreichs Präsident Macron: „Der Feind ist da, unsichtbar – und er rückt vor“ und „Wir sind im Krieg“. Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit. Vergessen Sie dieses Diktum des Senators Hiram Johnson nicht, wenn Sie auf die momentane Politik schauen. Es ist naheliegend und oft auch offensichtlich, dass Corona instrumentalisiert wird, um schon lange diskutierte Gesetzte und kontroverse Themen auf die Titelseiten und durch die Parlamente zu bringen. So pushen Macron und andere die abgelehnten Eurobonds, das heißt die Vergemeinschaftung der Schulden in der EU als Corona-Bonds wieder auf den Plan. Im Inland wird die mögliche Verstaatlichung von Industrien, allen voran die Lufthansa, nicht nur von den Linken, sondern auch von Wirtschaftsminister Altmeier, CDU ins Gespräch gebracht. Mehr noch, die Vorsitzende der SPD Saskia Esken fordert eine Vermögensabgabe, vorerst für die „Reichen“, aber man weiß ja, dass in Deutschland schon als reich gilt, wer auch nur leicht über dem Durchschnittsverdienst liegt. Mit der Vermögensabgabe soll kompensiert werden, dass die Regierung mindestens 156 Milliarden Hilfen mit der Gießkanne verteilt. Während die Staatsfinanzen und die wirtschaftliche Grundlage unseres Landes bis aufs Äußerste strapaziert werden, fordern Linke das bedingungslose Grundeinkommen, eine Erhöhung der bedingungslosen Förderung von Kulturprojekten aller Art und offene Grenzen zur bedingungslosen Aufnahme von Migranten. All diese Forderungen werden Größtenteils unhinterfragt von den Medien verbreitet.

Das bedeutet, dass der Ernst unserer Lage von denen, die sich gern als Meinungsmacher sehen, immer noch nicht erkannt wird. Eine ungewöhnliche Situation fordert ungewöhnliche Maßnahmen. Diese sollten aber nicht von Medien vorgegeben werden, sondern nach nüchterner Abwägung und gründlicher Diskussion erfolgen.

Indem das Corona-Virus in den Medien falsch und emotional diskutiert wird, entsteht ein künstlicher Druck auf die Exekutive. Ein Druck, der die Verantwortlichen legitimiert Entscheidungen zu ad hoc zu treffen, Gesetzte zu schnell zu verabschieden. Möglicherweise die Falschen.

Dieser Kreislauf muss durchbrochen werden und ich bin der festen Überzeugung, dass wir das nur schaffen, indem wir den Druck von dem medialen Thema Corona nehmen.

Damit leugne ich nicht die Gefahr, die von dem Virus ausgeht. Ich will nichts runterspielen, Verantwortungsträger in jedem Land müssen sich ständige auf die Situation neu einstellen, die Optionen schnell wägen und entscheiden. Es gibt immer Spielraum, aber andere Sachen sind wohl unvermeidlich. Momentan zeigt gerade Schweden, wie man es wohl nicht machen sollte. Aber das Virus darf auch nicht als Vorwand für ganz andere Agenden genommen werden. Im Gegenteil, ein solches Vorgehen würde das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik weiter schwächen. Und dafür müssen die Debatten entzerrt werden und nüchterner geführt werden. Nur wenn wir es schaffen, den künstlichen Druck von der Wissenschaft, der Forschung und den Verantwortungsträgern in Politik, Wirtschaft und Kultur zu nehmen, können wir verhindern, dass mittels des Virus völlig falsche Politik durchgesetzt wird.

Panik war noch nie eine gute Strategie und künstlich geschnürte Panik erst recht nicht!

Wenn der Chef des RKI Prof. Lothar Wieler an die Öffentlichkeit geht mit der „Warnung“, dass die Beatmungsgeräte in Deutschland nicht ausreichen, dann schürt dies Panik in einer Situation, in der in Deutschland glücklicherweise die Sterberate so flach ist, das Patienten aus anderen europäischen Ländern angenommen werden können. Und es ist vor allem nicht die Aufgabe und Verantwortung des RKI für ausreichend Beatmungsgeräte in deutschen Krankenhäusern zu sorgen! Prof. Wieler hat hier klar seine Kompetenz übertreten.

Nur wenn auf Panik verzichtet wird, schaffen wir Platz für Diskussion. Nur so haben Wissenschaftler wieder Raum, um ihrer Arbeit nachzugehen. Nur so sind Ärzte, Krankenpfleger und Pflegepersonal nicht nur Helden im Medienkampf, sondern wieder Helden in Weiß.

Nur so können Verantwortungsträgern wieder mit ihren Kollegen Erkenntnisse austauschen, ohne mit der Angst leben zu müssen, nicht glaubwürdig zu sein.

So können wir Zeit gewinnen!

Dies ist ein Aufruf an die Medien, Corona nicht für Schlagzeilen zu missbrauchen. Und an alle politischen Kräfte den Virus nicht missbräuchlich zur Durchsetzung eigener Agenden einzusetzen.

Klare und durchdachte Berichterstattung JA! – Nein zu Schlagzeilenmissbrauch.

Wissenschaft ist nicht schwarz/weiß. Und die daraus für jeden Verantwortlichen zu ziehenden Schlussfolgerungen sind es erst recht nicht! Komplexe Sachverhalte, die weder einfach noch eindeutig sind, können sehr schnell missbräuchlich eingesetzt werden. Hier müssen die Medien ein wachsames Auge behalten und nicht nur auf eine schnelle Schlagzeile schielen.

Und gerade in der Krise gilt: Jeder kann und sollte nur Verantwortung für sich selbst und seinen direkten Verantwortungsbereich übernehmen. Und da aber richtig! Bürgermeister für ihre Städte, Schulleiter für ihre Schulen, Ministerpräsidenten für Bundesland, usw. Und jeder Einzelne für sich selbst und für seine Familien.

Aus diesem Grund werde ich bewusst, für die verbleibende akute Zeit das komplexe Thema nicht aktiv bespielen und so meiner Verantwortung nachgehen. Damit möchte ich ein Zeichen setzen und zur Vernunft aufrufen!

Bleiben Sie gesund und tun wir alle gemeinsam unser Bestes, dass wir im Mai in einer veränderten und besseren Lage sind.

Engtanz in Zeiten von Corona

Samstag, 04.04.2020 - 08:00 Uhr - Alexander Wendt:

Das Robert-Koch-Institut dreht sein Urteil zu Gesichtsmasken um 180 Grad, gibt aber seinen Irrtum nicht zu. Die Praxis ist mittlerweile symptomatisch für Verantwortliche in Deutschland

Bei seiner Pressekonferenz am 3. April kam der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler auch auf das Thema Gesichtsmasken zu sprechen. Sein Institut hatte seine Einschätzung zum Nutzen von Masken bei der Covid-19-Bekämpfung am Tag zuvor um 180 Grad geändert.

Am Anfang der Virus-Krise verkündete das RKI als staatliches Institut quasi regierungsamtlich: eine Schutzwirkung von Masken sei „bisher nicht wissenschaftlich belegt (siehe auch die Hinweise des BfArM)“.

Die Einschätzung des staatlichen Instituts überrascht im Rückblick ziemlich. Denn in dem Szenario, das 2012 im Auftrag der Bundesregierung eine SARS-Corona-Pandemie durchspielte, ging es darum, durch Quarantänemaßnahmen Zeit zu gewinnen:

„Dieser Zeitgewinn durch antiepidemische Maßnahmen kann sehr effizient genutzt werden, um z. B. persönliche Schutzausrüstung herzustellen, zu verteilen und über ihre korrekte Anwendung zu informieren.“

Verfasst hatten das Papier Experten des Robert-Koch-Instituts. Die Masken-nützen-nichts-Einschätzung des RKI von 2020 gaben die meisten Medien jedenfalls unbefragt weiter.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und etliche Institutionen und Behörden verließen sich offenbar auf diese Expertise und versäumten es, den Stoff mit Gummiband auf dem Weltmarkt zu kaufen. Um später festzustellen, dass Masken kaum noch zu bekommen waren, und wenn, dann für horrende Preise. Denn andere Länder hatten schnell zugegriffen.

Sehr spät änderte das RKI sein Urteil zu Masken, offenbar auch unter dem Eindruck der Erfahrung asiatischer Länder, in denen es auch schon vor Corona verbreitet war, mit der Vorrichtung andere vor Tröpfchen aus Mund und Nase zu schützen.

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Macher oder Luftpumpen?
Heute mit Markus Söder und dem „Spiegel“

Freitag, 03.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow via spaet-nachrichten.de

Unter dieser Überschrift bekäme man genügend Figuren für ein ganzes Buch zusammen. Aber heute wollen wir es bei wenigen belassen. Zunächst müssen wir ein ernstes Wort mit Markus Söder reden.

Wie wir hören sind sogenannte Solo-Selbstständige von der Corona-Sofort-Hilfe in Bayern ausgenommen. Nur wer gewerbliche Miete zahlt und gewerbliche Leasingverträge zahlen muss, wird unterstützt. Wer von zuhause für die gerade einknickenden Mainstreammedien zuarbeitet, geht leer aus. Da ist es für Solo-Selbstständige ja sogar beim Armin Laschet kommoder.

Wieder rufen wir dem Markus, der sich sicher zu den Corona-Helden rechnen wird, zu: Obacht! Solche Unterstützungsfinessen kommen nicht gut an. Und auch so larifari Aussagen wie „Söder sieht leicht positiven Trend“ gehören zum pseudowissenschaftlichen Bullshit-Bingo. Bei dem vorhandenen Zahlensalat kann man überhaupt nichts ablesen.

Übrigens, Markus, als Warnung: Der letzte Franke, der als bayerischer Ministerpräsident herumgurken durfte, predigt inzwischen bei Bibel-TV. Soll da in Zukunft bald die Sendung laufen: Beckstein und Söder und die zehn Gebote?

Kennen Sie Ulrike Protzer-Knolle? Frau Professor Protzer-Knolle sagte nun dassselbe, was die Kommunikationsexperten des Bundes dem Horsti empfohlen haben (siehe SN gestern), und was nun auch der Söder sagt: „Ohne geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen wären eine Million Corona-Tote in Deutschland zu befürchten gewesen.“ Das klingt schwer nach Klimawahn.

Übrigens, Frau Protzer-Knolle schafft beim Helmholtz Zentrum München, einer GmbH, die zu 10% von Bayern zu 90% vom Bildungsministerium finanziert wird (Quizfrage: Wer ist Minster/in für Bildung in der BRD? Nicht schummeln und googeln!) und sich der „Erforschung des Einflusses von Umweltfaktoren auf die Gesundheit“ widmet.

Die einzige echte wissenschaftliche Erkenntnis bis heute: Es gibt zu wenig Masken und zu wenig Beatmungsgeräte (letzteres vor allem in Frankreich, Spanien und Italien). Weder das deutsche noch das europäische Gesundheitswesen (wenn es denn so was überhaupt gibt) sind auf Krisen jedweder Art vorbereitet – und zwar in allererster Linie wegen unfähigen Personals (leichte Quizfrage: Wie heißt der/die/das Gesundheitsminister, der sagte „Wir sind bestens vorbereitet“?).

Keine Angst vor der Wahrheit (Spiegel-Slogan)

Beim Spiegel ist’s ein bisschen wie bei VW. Der Autobauer entschied sich gegen den Zeitgeist, der nach SUVs verlangt, und stellte seinen Laden auf Elektroautos um, weil es Merkel und ihre Hobbyklimakinder verlangten. Dank Corona kann das Management die Folgen nun unter „Krise, unvorhergesehene“ verbuchen und nicht unter „Missmanagement, klares“.

Auch der Spiegel bemerkte den Zeitgeist nicht, der längst schon einen fairen, demagogiefreien Journalismus und wenigstens gelegentlich ausgewogene Meinungen erwartet. Stattdessen betreibt das einstige nur im Zweifel linke Nachrichtenmagazin nun seit Jahren eine billige rotrotgrüne Propaganda, lässt syrische Kinder von Angela Merkel träumen und beschreibt dramatisch fast täglich den verdienten Abgang von Donald Trump seit dessen Nominierung als Präsidentschaftskandidat.

So vergingen die Jahre und die Leser gingen mit. Die Merkel gemachte „Flüchtlings“krise, der EU-Irrsinn, die unfähigste Regierung aller Zeiten konnten die Spiegel-Journos nicht aus ihrer Wahrheits-Lethargie wecken, wahrscheinlich würden sie im Falle, dass Merkel den dritten Weltkrieg verursacht, auch noch zu den Waffen rufen, bis sie schließlich sang- und klanglos in der Pressegeschichte der BRD versinken.

Nun geht’s, wegen Corona, etwas schneller. Zum zweiten Mal in fünf Jahren steht eine Entlassungswelle ins Haus. Hausintern kursieren bereits Zahlen von 80 bis 100 Arbeitsplätzen, schreibt der Branchendienst Meedia. Seit 2015 wurden rund 150 der 727 Arbeitsplätze bis Ende 2018 abgebaut.

Als Sofortmaßnahme will Chefredakteur Klusmann angeblich „unter anderem auf Berater zu verzichten“. Berater? Oh Gott! Dann stehen sie ja wirklich vor der Wand. Wahrscheinlich haben die Berater geraten, das Layout von Spiegel online zu Verschlimmbessern, Heft und Website zusammenzulegen, statt an den Inhalten zu arbeiten.

Bei allem Corona-Verständnis: Ein gesundes Unternehmen muss eine Übergangszeit von drei, vier Monaten auch ohne große Blessuren überstehen können, wenn es gut gewirtschaftet hat. Außerdem hat Merkel bestimmt schon eine Gießkanne der Dankbarkeit in Vorbereitung.

Achtung, SPAET am SONNTAG!

Leser*** „treibt eine Frage seit Wochen um“, und er fragt, ob ich Folgendes herausfinden könne:

„Wie viel Tote hatten/haben die „Top“ 10 oder 20 Staaten mit den meisten Corona Toten, in den vergangenen 5 oder 10 Jahren, möglichst mit einer Unterteilung nach Todesursache im Vergleich zu heute“.

Nun, lieber Herr ***, klar könnte ich das. Ich müsste nur „Todesursachen in Deutschland“ googeln, und das dann mit für die anderen Länder auch machen, und dann die Zahlen vergleichen.

Aber leider ist mir der Prof. Dr. Jörg Meuthen (Eigenbezeichnung bei Twitter) dazwischen gekommen, der aus einer AfD eine Meuthen-AfD und eine Höcke-AfD machen will und dringend der Besprechung seiner Idee bei SPAET am SONNTAG bedarf. Ich danke für Ihr Verständnis. Vielleicht können ja andere Leser unserem Statistik-Freund weiterhelfen...

Experten und Politiker offensichtlich im Corona-Blindflug

Freitag, 03.04.2020 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Ganz allmählich beschleicht mich ein mulmiges Gefühl. Als die Corona-Beschränkungen schrittweise in Kraft gesetzt wurden, war die Begründung dafür stets plausibel und die Regierung bemühte sich um scheinbar größtmögliche Aufklärung: Es gehe darum, die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen, einen exponentiellen Verlauf abzuwenden und nach Möglichkeit die Replikationszahl des Virus unter den Faktor 1 zu drücken. Nach 10-14 Tagen, entsprechend der erwartbaren maximalen Inkubationszeit, müssten sich die Erfolge der Eindämmungspolitik einstellen. Das leuchtete ein.

Nun ist fast ein kompletter Infektionszyklus seit Einführung selbst der verschärften Maßnahmen vergangen. Die Kurve ist abgeflacht, zumindest den exponentiellen Anstieg gab es nicht. Doch wenn wir die Schlagzeilen und politischen Verlautbarungen vernehmen, klingt es so, als sei es alles noch viel schlimmer als vor 14 Tagen. Kein Grund zur Entwarnung, im Gegenteil. In immer größeren Bildern und drastischeren Worten wird die Gefahr beschworen; wie tödlich das Virus mittlerweile sei, dass es sich immer schneller und über immer neue Wege verbreitet. Und immer wieder dies: Die große Katastrophe stehe erst noch bevor. Denn – O Wunder – die Neuinfektionen steigen weiter.

Gerade diese Zahl der Neuninfektionen aber, die als Grundlage all dieser düsteren Verlautbarungen herhalten soll, hat überhaupt keinen Aussagewert. Denn je mehr Corona-Tests durchgeführt werden, desto mehr Infektionen werden auch ermittelt – und die Zahl der Tests wird stetig ausgeweitet. Schon deshalb ist das von Merkel ausgegebene Ziel, das Intervall der Fallverdoppelungrate müsse auf 10 Tage verlangsamt werden, völlig willkürlich.

Zu den Testergebnissen selbst werden der Bevölkerung wesentliche Variablen vorenthalten: Wieviele Tests in absoluten Zahlen wurden durchgeführt? Wie viele davon waren negativ? Wie verändert sich das Verhältnis zwischen positiven und negativen Testergebnissen? Wer sich etwa auf der Webseite des RKI einen Wochenbericht zu Influenza anschaut, findet dort sowohl positive als auch negative Testberichte, detaillierte Tabellen und Diagramme mit allen relevanten Metadaten. Wieso fehlen diese Informationen bei Corona?

Eine realistische Risikobewertung kann nur durch repräsentative Breitentests funktionieren, durch Stichproben der Gesamtbevölkerung. So wie es bei Meinungsumfragen gelingt, Wahlergebnisse auf Kommastellen genau vorherzusagen, ließe sich die Dunkelziffer eliminieren und damit die tatsächliche Verbreitung von Corona in Deutschland in Windeseile erfassen; man könnte belastbarere Aussagen zur tatsächlichen Mortalität machen - und auch gewisse Rückschlüsse auf das Erreichen einer Herdenimmunität ziehen. Dies hätte schon von Beginn der Maßnahmen an engmaschig verfolgt werden müssen. Gewiss, es gab und gibt zu wenige Tests, wird uns entgegnet – doch diese demographische Dauerkontrolle ist doch zur Lagebewertung unerlässlich; gerade mit Blick auf die immer deutlicher zutage tretenden Folgen und Langzeitschäden der Maßnahmen.

Dass uns Laien dieses Versäumnis lange nicht auffiel, ist wohl verzeihlich. Dass jedoch Virologen, Epidemiogen, Statistiker, die sich von Beruf wegen mit Modellrechnungen und Krankheitsszenarien befassen, nicht von vornherein die unbedingte Notwendigkeit von repräsentativen Stichprobentests erkannten und sich bis heute dagegen sträuben, ist schlicht nicht zu begreifen. Tatsächlich mehren sich erst in den letzten Tagen auch kritische Stimmen unter den Experten, die hier ein Umdenken fordern.

Doch die Zahlen, mit denen bislang der strenge Kurs freiheitsberaubender Maßnahmen als alternativlos begründet wird, sind nicht nur unrepräsentativ. Sie sind auch vorsätzlich irreführend. Bereits am Montag ließ RKI-Chef Wielers Geständnis aufhorchen, dass die gemeldeten Todesfälle – entsprechend der auch in anderen EU-Staaten praktizierten Zählweise – ALLE Verstorbenen umfasst, die zum Zeitpunkt ihres Todes auf Covid-19-positiv getestet waren. Wer also an Nierenversagen oder an Krebs stirbt und überhaupt keine Lungenprobleme hatte, jedoch infiziert war, ist ein „Corona-Toter“. Das hohe Durchschnittsalter von über 80 Jahren und vor allem die hohen Fallzahlen in Pflegeheimen verwässern die Mortalitätsbilanz des Virus zusätzlich. Diese wichtigen Hintergrundinformationen fehlen in der Sensationsberichterstattung und in den täglichen Katastrophenbulletins; dort ist dann allenfalls der Euphemismus „an und mit Corona gestorben“ zu hören.

Was in der Krisenkommunikation ebenfalls nicht korrekt berücksichtigt wird, ist die steigende Zahl der Geheilten. Diese ist ja von der jeweils ermittelten Gesamtzahl der Infizierten noch in Abzug zu bringen – was eine völlig andere Nettobilanz ergibt: Von gestern auf heute wurden beispielsweise rund 5.000 offizielle neue Infektionen verkündet; gleichzeitig gab es 4.500 Genesene mehr. Das Mindeste wäre, nur die tatsächlich Zahl der jeweils Infizierten (abzüglich der Geheilten) zu vermelden. Doch anscheinend wäre dies nicht alarmistisch genug.

Solange solche Basics der Aufklärung nicht gegeben sind – ein gänzliches Unding, angesichts der extremen Auswirkungen des Lockdowns! - muten Diskussionen über weitere Maßnahmen, etwa den neuen Massenhype des Maskennähens und deren Tragepflicht, oder über völlig ineffiziente Apps (die nachträglich den Aufenthalte im Nahbereich von Infizierten anzeigen, solange diese länger als 15 Minuten andauerten), zusehends wie blanke Ablenkungsmanöver und aktionistische Beschäftigungstherapien an.

Man sollte uns endlich reinen Wein einschenken – und mit transparenten, nachvollziehbaren und vor allem endlich repräsentativen Daten operieren, die eine realistische Einschätzung des Infektionsgeschehens erlauben. Anhand dieser muss dann zweierlei verbindlich erklärt werden: Erstens - was sind die Etappenziele, von denen dann auch eine Lockerung der Beschränkungen abhängt? Zweitens - was ist die perspektivische Langfriststrategie für die nächsten sechs bis neun Monate? Es kann und darf nicht angehen – und den Anschein hat es zur Zeit leider – dass sich die Politik an den Ausnahmezustand gewöhnt und ihn durch eine wohltemperierte Mixtur von Hoffnungsschimmer und Panikmache künstlich aufrechterhält. So werden öffentlicher Stillstand und das Durchhaltevermögen der Bevölkerung zum Selbstzweck.

Ich gebe offen zu: Ich selbst weiß nicht, ob der eingeschlagene Kurs richtig ist und was die Alternative sein könnte. Aber es beunruhigt mich enorm, dass ganz offensichtlich die, die es wissen sollten und denen wir uns sorglos anvertrauen - Experten und Politiker - selbst im Blindflug sind.

Rentenversicherung in der Covid-19 Krise

Freitag, 03.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

11,6 Mio. Beschäftigte müssen in die Kurzarbeit Null. Das verursacht monatliche Mindereinnahmen für die Rentenversicherung von 8,155 Mrd. Euro. Macht auf das Jahr hochgerechnet 41,5 % der Rentenversicherungs-Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dabei werden die 26 Millionen Rentner schon zu 23 % aus Steuern-Einnahmen bezahlt, die ebenfalls in der Krise wegfallen. Ein riesen Loch tut sich auf.

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Trump vs. Schumer – offene Briefe, geschlossene Augen

Freitag, 03.04.2020 - 17:30 Uhr - Roger Letsch:

Wie mir dieses ewige Trump-Bashing auf die Nerven geht, kann ich kaum in Worte fassen. „Alles Trumps Schuld!“, „Gut, dass wir Merkel haben!“, „Trump hat in der Krise total versagt!“…das Internet fühlt sich gerade so an, als hätte jemand die Tür zum Papageienkäfig des „Prantlhausener Beobachters” offengelassen. Weiter offen als sonst! Sicher, Trump ist noch im Januar mit seltsamen Aussagen zu Covid-19 aufgefallen, doch legt man diese Zitate auf einem Zeitstrahl neben die von Spahn, Schwesig oder Seehofer, fallen sie nur dadurch auf, dass sie im prolligsten Trumpisch und nicht im ausgebutterten Politikerdeutsch getätigt wurden. Die US-Demokraten waren zu der Zeit jedenfalls noch mit einem Impeachmentverfahren gegen Trump befasst, von dem längst jeder wusste, wie es ausgehen würde.

Als Trump das Virus erstmals aus Bedrohung adressierte, schalt man ihn „Sinophob“, weil er es „Chinese Virus“ genannt hatte – und dabei nannten es doch alle Medien mehr oder weniger genau so. Als Trump am 29.1. eine Taskforce bildete, warfen die Dems ihm Panikmache vor. Als er am 31.1. die Grenzen schloss und Flüge aus China untersagte, hieß es, Grenzen und Abschottung hielten das Virus nicht auf. Das kommt uns irgendwie bekannt vor, oder? Bekanntlich dauerte in Deutschland alles noch viel länger, was viele Medien nicht davon abhält, Merkel in der Krise zu lobpreisen und Trump zu verdammen. How dare you!

Aber es wird nichts bringen, jetzt Schuldzuweisungen zu konstruieren und festzustellen, wer Konjunktiv-Weltmeister im Verzagen und Verharmlosen ist. Dafür ist später noch Zeit und die Fragen, die dann nach Antworten verlangen, werden unangenehm sein! Das ständige „man hätte früher…“ bringt uns gerade nicht weiter, weil ausnahmslos alle verantwortlichen Politiker versagt haben. Vielleicht noch am wenigsten die in Singapur, Südkorea oder Japan.

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Erste allgemeine Verunsicherung

Freitag, 03.04.2020 - 15:00 Uhr - Rocco Burggraf:

Überraschung. Allianzen und Gewissheiten? Dahin! Alles fühlt sich anders an. Zwar will Frühling einmarschiern. Aber eben nicht wie sonst. Sondern mit Amsel, Drosten, Fink und Spahn. Statt Tirilieren nur noch Geschrei. Statt frühjahrsgeputzt wird ausgemistet. Geflucht, geschimpft, entfreundet und nach getaner Desinfektion triumphierend aufgestampft. Seht her, ich habe Feuer gemacht. Mit dem Flammenwerfer.

Überhaupt taucht das Wörtchen Ich jetzt verdächtig oft auf. Denn das ICH will eigentlich wieder in den Arm genommen werden. Manch einer gar von Mutti der Virtuellen. Oder vom lieben Gott weit droben. Seine Untergötter, die Heiligen Gesandten des Altruismus bitten jetzt um Spenden. Für sich selbst. Das Brot milde lächelnd zu verteilen, das andere gebacken haben, funktioniert eben nur solange wie überhaupt gebacken wird. Es wurde zwar hier und da - vor allem hier - gewarnt, aber die Genugtuung der Sehenden bleibt nun buchstäblich im Halse stecken.

Was die Welt im Innersten zusammenhält? Uschi ist es jedenfalls nicht. Vielmehr die totgesagten Nationen. Zwischen deren Lebenswirklichkeiten offenbar Lichtjahre zu liegen scheinen. Ein Astrologe würde mit Blick aufs Universum feststellen, dass zum Beispiel Südkorea und Schweden in Opposition stehen und dies kein gutes Zeichen für die Zukunft sein kann. Obgleich auf beiden Planeten weitgehend Unbesorgtheit herrscht. Auf dem einen wurde gerade eine Epidemie besiegt. Auf dem anderen nimmt man deren Existenz einfach nicht zur Kenntnis. Beide Strategien finden ihre Fans. Soviel Spektrum darf sein.

Bei den parapolitischen Weltspielen der Gegenwart versagt indes jedes Vorstellungsvermögen. Man ahnt mehr als das man befürchtet - besonders dem omnipräsenten Weltbürger mit deutschen Wurzeln wird sein moralisches Kartenhaus demnächst als Felssturz auf die Füße fallen. Zum Beispiel die Tatsache, dass in der Ära nach Sarrazin völlig unklar ist, wer überhaupt zur sozialen Gemeinschaft gehört, die sich an irgendwelche Regeln halten soll. Ein Chinese ist ein Chinese. Er hat ein Land, eine Regierung, ein Gesicht und die Kamera an der Ampel stuft dieses in Echtzeit einem zugehörigen, jungen, alten, gesunden oder infizierten Körper zu. Per Code auf dem Handy gibt’s eine kurze Ansage, was für ihn geht und was nicht. Klar - sowas kommt dem Deutschen nicht in die Alditüte. Aber was stattdessen?

Was eigentlich ist ein Deutscher oder auch ein Europäer? Wo endet sein Land und wer regiert es derzeit überhaupt? Hat er eine Kultur oder eher nicht? Eine Maskenkultur hat er nicht. Aber eine Multi-Kultur. Ob die hilft? Oder sehen die Masken hier nur anders aus als man so denkt? Welche seiner, im kommunalen Karteikasten abgelegten Identitäten gilt im Zweifelsfall? Wo hat er seinen Wohnsitz und sind dort Anordnungen überhaupt durchsetzbar? Ist er womöglich divers und gehört damit nicht zur Risikogruppe der alten weißer Männer? Und vor allem…hat sein Handy noch Netz? Fragen über Fragen. Aber noch liegt uns Schweden näher als Südkorea. Deutschland, so heißt es in unerschütterlicher Selbstgewissheit, ist gut aufgestellt. Corona geht vorbei und dann ist Party. Schaun wir mal…

"Lost Smell and Taste Hint COVID-19 Can Target the Nervous System"

Freitag, 03.04.2020 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Lost Smell and Taste Hint COVID-19 Can Target the Nervous System"

Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns gilt als zuverlässiges Zeichen, dass man mit dem Covid-19 Virus infiziert ist. Die schlechte Nachricht ist, dass das Virus dann schon im Hirn sitzt.

Praktisch das gesamte Hirngewebe kann von dem Virus befallen werden: frontaler Kortex, Kortex, Hippocampus, Hypothalamus, das Rückenmark, der vordere cingulärer Kortex. Über die Bahnen des zentralen Nervensystems gelangt das Virus ins Hirn. Und nicht nur das Hirn - das Virus kann in weitere menschlichen Gewebe und Organe eindringen, weil diese die vom Virus benötigten Proteine exprimieren. Das Virus nutzt diese Rezeptoren (ACE2, Furin, GRP78 and CD-147) der menschlichen Zellen, die sich im Lungen- und Herz-Kreislauf-Gewebe und Fortpflanzungssystem befinden.

Abgesehen davon, muss die weltweite Jagd der Forscher nach der "richtigen" Wirkstoffkombination, geeint durch den Willen, dieses Virus zu besiegen, ein einmaliges Erlebnis sein! Sie quasi live zu verfolgen, bei ihnen mitlesen zu können, ist ein Privileg, durch die sozialen Medien und das Internet teilen sie sich mit. Auch wenn ich oft auf die linken Plattformen fluche, im Moment ist es faszinierend, was sie dennoch ermöglichen.

Hier ein Artikel aus einem der Labors, die in Frage kommende Medikamente validieren und auf Einsatzfähigkeit prüfen: "Updates on our covid-19 research "

Sozialistische Mangelwirtschaft
Bei Illner: Masken? Sind aus. Tests: Hamwa nicht.

Freitag, 03.04.2020 - 09:30 Uhr - Stephan Paetow: via tichyseinblick.de

Anscheinend zeigt die Zahl der an Corona interessierten Zuschauer ein exponentielles Wachstum, deshalb spielt auch Maybrit Illner immer wieder dieselben Platten ab.

Doktor Helge Braun gehört offensichtlich zu den Spezialisten seiner Zunft – er ist Anästhesist – die einen auch ohne jedes Hilfsmittel (Propofol) ganz langsam in den Schlaf versetzen können. Wie aus weiter Ferne hörten wir noch den gleichmäßigen Klang seiner Stimme „Wenn das Virus erst mal im Altenpflegeheim ist, dann wird’s gefährlich“… „Beruhigung des öffentlichen Lebens um Risikogruppen zu schützen“…“differenzierte Betrachtungsweise“… „Ideenwettbewerb“… „Industrie arbeitet mit Hochdruck und auch langfristig“…

Wenn jetzt noch Peter Altmaier seine Plattitüden-Sammlung in seinem ranschmeißerischen Kumpelton verbreitet hätte, wäre diese Illner-Sendung zweifellos die härteste der letzten Jahre gewesen. Aber auch ohne Altmaier war es schlimm genug. Es ist ja nicht die Schuld der Virologin Professor Melanie Brinkmann (nicht Schwarzwald, sondern Braunschweig), dass es definitiv nichts Neues gibt. Tests fehlen, Schutzmaterial fehlt, alles wie gehabt. Gut, dass ganz viele Ansätze probiert werden, um einen Impfschutz zu finden, sagt einem schon der ökonomische Menschenverstand. Apropos: Jens Spahn kauft anscheinend schon mal „Avigan“, beziehungsweise Favipiravir, und Blaues Hufeisen kauft Fujifilm, wenn Sie verstehen, was ich meine, lieber Leser.

Also: Avigan und viele Ansätze – die Kanzlerin setzt wohl weiterhin auf Weißwein mit Kirschen, schließlich wurde sie schon dreimal negativ getestet. Ansonsten empfahl Melanie Brinkmann, die Masken richtig anzulegen, wenn Sie eine haben, und wir empfehlen hierzu dieses berühmte Schulungsvideo mit Armin Laschet – der weiß, wie’s geht.

Der Dezernent für Soziales und Gesundheit, Michael Ziemons, berichtete aus seiner Diözese, der Städteregion Aachen, dass die Straßen und Plätze leer seien, weil jeder einen Infizierten kenne. Immerhin kommen bei ihm auf 500.000 Einwohner 100.000 Infizierte und 30 Tote, wenn wir ihn richtig verstanden haben, andererseits haben die da, wo Armin Laschet herkommt, niemals 100.000 Leute getestet, aber Zahlen haben viele Schatten in diesen Zeiten.

Das bestätigt auch der Physiker und Leiter der Forschungsgruppe „Epidemiologische Modellierung von Infektionskrankheiten“ am Robert Koch-Institut, Dirk Brockmann, mithin noch ein Professor, der uns nicht weiterbringt – no offense! Weil halt die Daten fehlen und noch lange fehlen werden, sind seine Einschätzungen so wertvoll wie die der Klimawandler.

Auch Christiane Woopen ist Professorin, für Ethik und Theorie der Medizin, außerdem Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Bei Europäischer Ethikrat wurden wir zugegebenermaßen noch nervöser, denn die gesamten EU-Bonzen von Kommission bis Parlament spielen sich ja seit vielen Jahren hauptsächlich als ein riesiger Ethikrat auf.

Ja, es gelte abzuwägen: Freiheit oder Sozialis… äh Gesundheit. Wenn wir nichts tun, so habe sie in „Nature“ gelesen, würden 40 Millionen Menschen sterben. Also wenn wir in D. nichts tun, sterben 40 Mio in der Welt? Klingt auch nach Klimawandler. Dann hatte sie noch Alt gegen Jung, häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch. Das wichtigste aber sei, wie kommen wir aus dem Freiheitsentzug wieder raus? Leider bringt der Ethikrat seine Strategie der Lockerung erst morgen. Pech für Illner.

Zwischendurch hatte uns, wie gesagt, ja Dr. Braun immer wieder sediert, aber wir sind fast sicher, dass Christiane Woopen über die Quarantäne sagte: „Wenn ich unbedingt das Risiko eingehen will zu sterben, dann ist das auch ein Recht auf Selbstbestimmung.“ Aber weil niemand drauf einging, ist es gut möglich, dass wir uns verhört haben.

Ja, die Apps, und dieses Internet. Da hat Illner die dollsten Sachen aus China, Singapur und Taiwan gehört. Ob das auch bei uns…? Jens-wir-sind-gut-vorbereitet-Spahn sagte, eingeblendet, „Diese Debatte muss geführt werden“, und Dr. Braun behauptete, Merkel würde sich eine solche App sofort herunterladen (einfach mal die NSA fragen, Angie). Jedenfalls arbeiten sie dran in der Regierung und zwar rund um die Uhr, Tag und Nacht, und anonym soll der Bewegungsmelder auch noch sein. Deshalb wird dann der Ertappte, der mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatte, nicht angerufen oder gewarnt, sondern er muss selber beim Gesundheitsamt anrufen. „Da muss dann aber auch einer ans Telefon gehen“, forderte der Mann aus Aachen.

Im Homeland NRW setzt man noch aufs gute alte Telefon. Ein Professor will jetzt 1.000 Repräsentative in Heinsberg (Hochrisikobezirk) befragen, und auch in Aachen sitzen 140 Mann am Telefon.

Die gute Idee von Masken für Alle aus Österreich wurde angesprochen, da doch auch das RKI inzwischen meint, Masken wären gar nicht so schlecht. Erzwingen würde Professor Brinkmann das jedoch nicht, „vor allem weil keine Masken da sind“. Genauso verhält es sich mit Tests für Alle, wo der Verband der Laborärzte sagt: Moment!

Also Antikörpertests. Da waren alle dafür, leider gibts die auch nicht. So können wir als überzeugte Europäer mit dem Ethikrat am Ende zur europäischen Solidarität aufrufen, dann schaffen wir das schon, sagte Christiane Woopen. Wobei einige von uns dann wahrscheinlich bankrott sind, der Ethikrat aber natürlich nicht.

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TRAGEN SIE MASKE! - UPDATE

Freitag, 03.04.2020 - 02:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquellen: Screenshots - "TRAGEN SIE MASKE!"

Nachdem wir in den letzten Tagen JEDE Gesichtsmaske, die von den Näherinnen hereinkam, sofort eingepackt und nach Deutschland geschickt haben, haben wir jetzt endlich einmal mehr Masken als Vorbestellungen. Am Wochenende kommen neue Modelle hinzu.

Inzwischen kommt es weltweit zu Lieferschwierigkeiten bei Gummiband - man darf nicht zu wählerisch sein, daher haben unsere Masken mal schwarzes und mal weißes Band. Das Gummi kann später ganz einfach ausgetauscht werden.

Wir kaufen nur hochwertige und sehr dicht gewebte, reine Baumwollstoffe, die wir erst einmal vorwaschen, damit die Masken anschließend beim täglichen Auskochen nicht schrumpfen und lange halten.

Eine eingearbeitete Tasche, die fast die gesamte Größe der Maske einnimmt, kann mit filterndem Textil zusätzlich gefüllt werden. Durch den eingenähten Nasenbügel liegt die Maske gut an und nervt nicht beim Tragen. Inzwischen kann man die Maske schon wie ein Accessoire betrachten.

Was bisher geschah "im bestens vorbereiteten Deutschland" ...

31.01.2020 - "Der panische Run auf Atemmasken, die wenig bringen"
02.04.2020 - "RKI ändert Einschätzung zu Mundschutz"

Freitag, 03.04.2020 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Eins zeigt diese Covid-19-Seuche: Den Großteil der sogenannten Libertären kann man auch in der Pfeife rauchen, mehr als großes Rumgeschwafel kommt von denen nicht. Ich habe etliche Aussagen aus dem Februar noch sehr genau im Ohr: "Ach was, alles nur Panikmache, spätestens Mitte April redet kein Mensch mehr von Corona."


Dr. Zelenko: "Das Virus ist hier, es ist der Dritte Weltkrieg, und das hat noch nicht jeder vollständig begriffen"

Freitag, 03.04.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Dr. Vladimir Zelenko"

Der als "fantastischer Arzt" geltende Landarzt Dr. Vladimir Zelenko verabreichte seinen Patienten mit leichten oder mäßigen Covid-19 Symptomen einen Cocktail aus Hydroxychloroquin, dem Antibiotikum Azithromycin und Zinksulfat.

Er erprobte diesen Dreier-Cocktail an rund 350 seiner Patienten und publizierte anschließend, dass alle von ihnen das Virus ohne Krankenhausaufenthalt und ohne die Notwendigkeit einer Beatmungsmaschine überlebt hätten. (Inzwischen stellt sich heraus, dass sechs seiner Patienten ins Krankenhaus mussten.)

Seine Videos verbreiteten sich viral und landeten schließlich beim amerikanischen Präsidenten. Trump verkündete euphorisch, ein Durchbruch im Kampf gegen das China-Virus sei gelungen, andere übernahmen diese Begeisterung - alle Welt sehnt sich nach einem Wundermittel.

Hydroxychloroquin wird ua. zur Behandlung von rheumatoider Arthritis und anderen chronischen Krankheiten eingesetzt und hilft vor allem, die Schwellungen zu mindern.

Mehrere kleine Studien, darunter eine französische mit 20 Coronavirus-Patienten, bestätigen, dass Hydroxychloroquin gegen das Coronavirus wirksam sein kann. Auch Ärzte in China sagen, dass es dazu beigetragen habe, die Genesung einer kleinen Anzahl von Patienten, die leicht an dem Coronavirus erkrankt waren, zu beschleunigen.

Doch so richtig wissenschaftlich ist das alles noch nicht. Dr. Zelenko sagte, er verstehe die Notwendigkeit klinischer Studien: "Ich bin ein starker Befürworter von klinischen Studien", sagte er. "Aber sie brauchen Zeit, und das ist eine Sache, die wir nicht haben. Das Virus ist hier, es ist der Dritte Weltkrieg, und das hat noch nicht jeder vollständig begriffen."

Ja, so ist es, wir sind im Krieg.

Und deshalb werden jetzt hoffentlich weltweit alle betroffenen Patientendaten ausgewertet, um folgende Fragen zu beantworten:

Wie viele der Covid-19 Patienten, die (auch) unter rheumatoider Arthritis, Lupus oder Malaria leiden (oder litten) und Chloroquin bzw. Hydroxychloroquin einnahmen, mussten intensivmedizinisch oder mit Beatmungsgeräten behandelt werden?

Gibt es signifikante Unterschiede zu den Patienten ohne Chloroquin-Behandlung in der Vergangenheit?

Wenn man an dieser Pandemie überhaupt etwas Positives finden will, dann ist es die Tatsache, dass Wissenschaftler weltweit zusammenarbeiten und man ihnen dabei quasi in Echtzeit zuschauen kann.

Corona oder Sozialismus?
Frankreichs Banlieus, Eskens Phantasien, Horstis Strategie

Donnerstag, 02.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow via spaet-nachrichten.de

Eine weitere Bestätigung unserer gestrigen Theorie, dass pünktlich zum Ramadan die Quarantänemaßnahmen deutlich zurückgefahren werden, liefert die Aussage von Laurent Nunez, Staatssekretär im französischen Innenministerium: Es sei jetzt keine Priorität, das Ausgehverbot und die Schließung von Läden (die Macron wie unsere Macrons auch verordnet hat) „in bestimmten Gegenden“ durchzusetzen.

Ein rigides Durchsetzen der Quarantäne-Maßnahmen könnte in diesen Gegenden zu Unruhen führen, so Monsieur Nunez.
„Könnte“ ist gut. In bestimmten Gegenden von Paris sei es unmöglich, die 135 Euro Strafe bei Ausgehverboten zu kassieren, klagt die Pariser Polizei, außerdem sei das Risiko zu groß, dass sich schnell Gruppen zusammenfinden, und das würde doch die Gefahr einer Corona-Ausbreitung unnötig erhöhen.

Aber, so ein tapferer Polizist: „Wir geben nicht auf. Aber wir wissen auch, wo diese Leute wohnen und wie sie leben. Strikte Quarantäne ist einfach unmöglich.“

Im Pariser Vorort Seine-et-Marne haben Drogendealer in Maske und Schutzanzug für ein Kurzvideo posiert und dieses dann über Social Media verbreitet, um der geneigten Kundschaft zu versichern, man sei auch in Macron-contra-Corona-Zeiten für sie da.

Die Vorfälle in Frankreich interessieren unsere offiziell doch so europabegeisterten Medien nicht mal peripher. Selbst die Aufstände im Asylantenheimen von Suhl und Augsburg oder linke Randale in Berlin trotz Corona laufen unter ferner liefen.

Horstis Strategiepapier...

Dafür folgen sie brav den Kommunikationsspielereien aus dem deutschen Innenministerium. Dort wurde in einem „Strategiepapier“ empfohlen, die Berichterstattung über Corona zu dramatisieren. Denn offensichtlich halten nur 41 Prozent der Deutschen die Krankheit Covid-19 für gefährlich – was wiederum gefährlich für unsinnige Maßnahmen werden könnte. Deshalb soll eine veränderte politische Krisenkommunikation nun die gewünschte Schockwirkung erreichen.

Und schon lesen wir von infizierten Katzen, dass bis zu eine Million Deutsche an Corona sterben könnten (Horsti), dass „in Belgien ein zwölfjähriges Mädchen infolge einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus gestorben ist“, und dass selbst das Corona-liberale Schweden nun plötzlich auch „beunruhigt“ ist. In diesem Sinne dürfte es weiter gehen. Was nicht so gut passt: In Österreich ist die Arbeitslosigkeit auf dem höchsten Stand seit 1946.

Wir Ausgebeuteten!

Anlässlich Saskia Eskens (national-)sozialistischen Phantasien (wir berichteten gestern und empfehlen zu den Originalen trotz seiner Schwächen einen Artikel von Götz Aly in der Berliner Zeitung), muss doch immer wieder daran erinnert werden, dass alles besser als Sozialismus ist. Um zu sehen, wie weit bei uns bereits die Sozialismus-Seuche fortgeschritten ist, schauen Sie nur mal über den Zaun: Alleinstehende zahlen in Spanien 21,1 Prozent Einkommenssteuer. Für Familien mit zwei Kindern und nur einem Verdiener lag der Steuersatz 2017 bei 13,9 Prozent. Das war ziemlich genau der OECD-Durchschnitt (14 Prozent). Und selbst unsere systemrelevante Bild-Zeitung stöhnte hinter der Bezahlschranke: „Unglaublich, wie wenig Steuern viele Schweizer zahlen!“

"Spahn und Laschet gegen Maskenpflicht in Deutschland"
"Not wearing masks to protect against coronavirus is a ‘big mistake,’ top Chinese scientist says"

Donnerstag, 02.04.2020 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquellen: Screenshots - links "Spahn und Laschet gegen Maskenpflicht in Deutschland" - rechts "Not wearing masks to protect against coronavirus is a ‘big mistake,’ top Chinese scientist says"

Na? Wem vertraut man in Sachen Infektionsmedizin wohl lieber? Den zwei deutschen Flitzpiepen, dieser bankschalternden Bundesgesundheitstunte und dem zu kurz geratenen Karnevalsprinzchen aus NRW? Oder doch lieber Wissenschaftlern und Ärzten aus Taiwan, die mehrfach publizierten und vor allem BEWIESEN, welch hohen Nutzen das Maske-Tragen für die Gemeinschaft hat?

Oder wie wär's mit chinesischen Wissenschaftlern? Die sagen, der große Fehler in den USA und Europa sei, dass die Menschen keine Masken tragen. Laut George Gao, Direktor des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und -prävention, ist dies einer der Gründe für die rasche Verbreitung von COVID-19.

PS: Der Bürgermeister von Varna lässt an öffentlichen Plätzen Masken verteilen und schreibt unter jedes seiner FB-Postings, dass es allein der Respekt vor den Mitmenschen verlange, eine Maske zu tragen. Wirkt. Hier läuft fast keiner mehr gesichtsnackt herum.

Ach, Bulgarien hat 450 offiziell bestätigte Fälle.

"Kammer: Apotheken sollen sich mit Morphin bevorraten"

Donnerstag, 02.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Kammer: Apotheken sollen sich mit Morphin bevorraten"

Oh, wie vornehm formuliert! Ich sag's mal mit meinen Worten: Man möchte, dass Schwerstkranke und Alte, die bei der Triage sowieso durchs Raster fallen, dann bitteschön zu Hause mit ausreichend Propofol einen Abflug à la Michael Jackson hinlegen.

Das "bestens vorbereitete Deutschland" beabsichtigt, die Leute in ihren eigenen Betten für 4-5 Tage palliativmedizinisch zu sedieren. Damit sie nicht so schreien, beim nach Luft japsen und sie einfach ins Nirvana hinüberdämmern.

Das Pestjahrhundert – Der ferne Spiegel

Donnerstag, 02.04.2020 - 16:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Wir wissen spätestens seit Voltaire, Geschichte wiederholt sich nicht, aber die Fehler, die Menschen machen, sehr wohl. Das dramatische 14. Jahrhundert, welches die Historikerin Barbara Tuchmann in ihrem Fulminanten Werk „Der ferne Spiegel“ beschreibt, ist einerseits von den in ihm herrschenden Lebensbedingungen so verschieden, dass man von einer fremden Zivilisation sprechen kann, andererseits sind uns viele der dort herrschenden Verhaltensweisen so vertraut, dass man sich des Gedankens, es handle sich um menschliche Konstanten, nicht erwehren kann.

Liest man, das 14. Jahrhundert wäre von wirtschaftlichem Chaos, sozialen Ungewissheiten und Unruhen, Profitsucht, Niedergang der Moral, industrieller Stagnation, frenetischer Vergnügungssucht, Luxus, gesellschaftlicher Hysterie, Habgier. Geiz und Misswirtschaft geprägt gewesen, so fühlt man sich ins Europa unseres Jahrhunderts versetzt.

Was das 14. von unserem Jahrhundert fundamental unterscheidet, ist die Tatsache, dass diese verwirrte, von Seuchen, Krieg und frühen Tod gepeinigte Zeit die wunderbarsten Kunstwerke hervorgebracht hat, deren Meisterschaft bis heute sprachlos macht. Die Zeitgenossen aus dem 14. Jahrhundert würden uns, könnten sie uns in unserer Alltagskleidung begegnen, als Bettler ansehen.

Europa war vor dem 14. Jahrhundert eine Einheit, sozusagen eine EU ohne Brüssel. Die Universitäten hatten Studenten aus allen Teilen des Kontinents, Ehen wurden über Gebietsgrenzen (Länder im heutigen Sinne gab es noch nicht) hinweg geschlossen, Handwerksburschen wanderten in alle Richtungen, um ihre Ausbildung zu vervollständigen. Das örtliche geprägte Geld wurde überall anerkannt.

Die Ritter und ihr Gefolge waren die damaligen Anywheres. Der Hauptheld in Tuchmanns Historie, Enguerrand III de Coucy, ein vermögender Ritter aus der Picardie, reiste so viel in Europa hin- und her, dass man sich fragt, wie er es schaffen konnte, sich um seine Burg, die ausgedehnten Besitzungen und um seine Ehefrauen zu kümmern. Die Somewheres waren dafür da, die Lebensgrundlagen für die Gesellschaft herzustellen und immer neue Steuern zu zahlen, hauptsächlich für die vielen Feldzüge und anschließend für das Lösegeld, um die gefangenen Ritter freizukaufen, aber auch für die opulenten feste der Herrschenden, deren Beschreibung man mit ungläubigem Staunen liest.

Die Greta des 14. Jahrhunderts hieß Katharina von Siena. Sie mahnte Herrscher und Volk ununterbrochen, ihr sündhaftes Tun aufzugeben, kasteite sich vorbildlich selbst, bis sie schließlich an den Folgen ihres exzessiven Fastens starb. Das Gift der Eigensucht zerstöre die Welt, war ihr Credo. Damit lag sie nicht falsch. Vor ihren Augen zerfiel die alte Weltordnung. Das mächtigste Symbol dafür war das Kirchenschisma, die Herrschaft zweier Päpste, einer in Rom, der andere in Avignon, die Europa zerriss.

Ebenso verheerend war der hundertjährige Englisch-Französische Krieg, der große Gebiete Frankreichs verwüstete, sodass man sich fragt, wie die Mittel für die außerordentliche Prachtentfaltung der Herrschenden aufgebracht werden konnten.

Die dritte Geisel war die Pest, die in drei Wellen aus China kam. Die erste Welle, mit den meisten Todesopfern, erfasste vorwiegend ältere Menschen. Die zweite Welle, zehn Jahre später, wurde als fürchterlicher empfunden, obwohl es weniger Opfer gab. Aber diesmal waren es die Jungen, die dahingerafft wurden. Die dritte Welle ging dann glimpflicher ab, weil man gelernt hatte, strenge Quarantänen einzuhalten, die Toten sofort aus den Siedlungen zu schaffen und zu begraben. Am Ende war mehr als die Hälfte der Bevölkerung Europas tot, eine Delle, die erst nach über hundert Jahren wieder ausgeglichen wurde.

Vielleicht, so Tuchmann, war das 14. Jahrhundert von einer Art kollektiven Wahnsinns befallen.

Wenn ein aufgeklärtes Eigeninteresse das Kriterium geistiger Gesundheit sein sollte, dann sei keine Epoche wahnsinniger gewesen, als diese. Das bringt uns zu der Frage, wie Tuchmann die Gegenwart einordnen würde, in der, mindestens in Deutschland das Eigeninteresse keine Rolle mehr spielt und die Fremdinteressen zur ultima ratio politischen Handelns erklärt werden.

Das Kirchenschisma war ein Hauptgrund für den Zerfall der alten Weltordnung, aus der Kirche kam aber auch die Grundlage des Neuen. Der eifrige Prediger gegen das Papsttum John Wyclif proklamierte die Lehre von der „Macht allein durch Gnade“, der zufolge Gott selbst jede Autorität direkt verleiht. Damit bestritt er den politischen Machtanspruch des Papstes und vertrat die völlige Unterordnung der Kirche unter den Staat. Mehr noch: „Jeder Mensch, der gerettet sein soll, soll durch sein eigenes Verdienst gerettet sein“. Die Übertragung der erlösenden Kräfte des Glaubens von der Kirche auf das Individuum war der Beginn der modernen Welt.

Die Krankheit der Herrschenden war nicht nur die Überschätzung ihrer Macht, die Ritter scheiterten auch an ihrem Unwillen, ihre Kampfmethoden weiter zu entwickeln. Sie lehnten es ab, Bogenschützen im Kampf einzusetzen, oder wenn, nur in den hinteren Reihen, wo sie so gut wie wirkungslos blieben. Die einzige Neuerung, die sich durchsetzte, war eine Verstärkung ihrer Rüstung, um sie undurchdringlicher für die feindlichen Pfeile zu machen. Das hatte aber die fatale Nebenwirkung, dass die Rüstungen so schwer wurden, dass die Ritter ihre Schwerthand nicht mehr frei führen konnten, oft einen Herzinfarkt bekamen und im Kampf von einem Pagen gestützt werden mussten, denn wenn sie hinfielen, konnten sie nicht mehr aufstehen.

So verloren die Ritter trotz allen Kampfesmutes eine entscheidende Schlacht nach der anderen. Zuletzt gegen Sultan Bajasid. Als die Kreuzfahrer vor der befestigten türkischen Stadt Nikopol ankamen, stellten sie fest, dass sie keine Belagerungsmaschinen mitgeführt hatten. Das Geld war für Ihre Ausstattung in samt, Seide und Goldstickerein draufgegangen. Diese Sucht nach Luxus war gepaart mit mangelnder Moral und fehlender Einigkeit der Hauptgrund für die katastrophale Niederlage. Ihr Sieg in Nikopol etablierte die Türken in Europa für die nächsten 500 Jahre.

Das System der Ritterlichkeit zerfiel und machte einer Zeit der Verantwortungslosigkeit Platz. Verhaltensmaßregeln wurden kraftlos, Institutionen zerfielen. Die Menschen fühlten sich wie Treibgut in einer Welt ohne Sinn und Richtung.

Der Zerfall von Gesellschaften geht so langsam voran, wie der von alten, berühmten Gebäuden. Es ist ein kaum merklicher Prozess, denn die Fassade hält am längsten.

Viele Probleme des 14. wurden ins 15. Jahrhundert verschleppt. Und dann kam der Mut der Erneuerung, zu dem die Alten nicht mehr fähig waren, aus einer ganz unerwarteten Ecke der Gesellschaft – von einem Dorfmädchen, Jeanne d´Arc- aber das ist schon eine andere Geschichte.

"WHO Chief Urges Countries Not to Close Borders to Foreigners From China"

Donnerstag, 02.04.2020 - 12:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

voanews.com: "WHO Chief Urges Countries Not to Close Borders to Foreigners From China"

Ich hoffe, dieses Arschloch wird zur Rechenschaft gezogen.

Nur noch mal zur Erinnerung: Am 2. Februar 2020 drängt der WHO-Chef Dr Tedros die Länder, ihre Grenzen für Chinesen nicht zu schließen. Warum? Wollte er etwa, dass sich das Wuhan-Coronavirus als Pandemie massenhaft ausbreitet? Zu diesem Zeitpunkt hatte China nämlich bereits mehr als 20.000 offiziell bestätigte Fälle.

Wegen des unverantwortlichen "Krisenmanagements" der WHO wurden damals nicht alle Flugverbindungen ausgesetzt, man hätte mit überschaubar strikten Massnahmen einen sehr wirkungsvollen Hebel gehabt, den Outbreak einzudämmen.

Aufzuarbeiten ist, in wie weit die "Welt-Organisationen" sogar dazu beigetragen haben, dass sich diese Pandemie so ungehemmt hat ausbreiten können. Und die Frage, ob es sich bei diesem Virus um eine Labor-Konstruktion handelt, ist noch lange nicht vom Tisch. Da können Farcebook und Twitter noch so viel löschen.

Der Russian Bear kommt dem American Eagle zu Hilfe

Mittwoch, 01.04.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot

Russland hat einen großen Vogel voll mit medizinischen Hilfsgütern nach New York City geschickt. Ich find's geil.

Der Frosch mit der Maske*
Vorhersage: Am 23. April ist der Spuk vorbei!

Mittwoch, 01.04.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

„Eine Pandemie kennt keine Feiertage“, sagte Bundeskanzlerin und Pfarrerstochter Dr. Angela Merkel. Deshalb haben sich Merkel und Gefolgsleute (vulgo Bund und Länder) darauf geeinigt, die Ausgangssperren auch über die Ostertage aufrecht zu halten. Wir verraten Ihnen aber hier und heute schon mal: Spätestens am 23. April ist der Kontaktverbots-Spuk vorbei!

Auf jeden Fall kennt die Pandemie keine christlichen Feiertage, so viel ist sicher. Schade. Aber die Kirchen-Hirten können ihren Schafen ersatzweise und problemlos das Nachlesen der Osterbotschaft vom letzten Jahr nahelegen, wahlweise irgendeine Merkelrede. Außerdem bieten sie längst großzügig die Möglichkeit des Online-Zahlens der Osterkollekte an.

Muslimische Feiertage kennt die Pandemie hingegen ganz genau. Deshalb ist auch spätestens am 23. April Schluss mit dem Corona-Ausgehverbot. Dann beginnt der Ramadan und da wollen unsere Staats-Strategen schließlich kein Remmidemmi! Wetten, dass...?

Nur falls Sie es nicht wissen: Während des Ramadans wird tagsüber gefastet, was den Gläubigen zusätzlich leicht reizbar macht, dafür gibt’s abends mit Allemann lecker Essen in großem Kreis. Da bleibt eher der Ausgangsverbot-Kontrolletti zuhause als der hungrige Moslem.

Und wieder fünf Prozent weniger...

Corona-Zeit ist bei den SPD-freundlichen Medien Maas-Scholz-Lauterbach-Zeit. Also keine Aufmerksamkeits-Chance für Saskia & Norbert, das großartigste SPD-Spitzenduo aller Zeiten? Nicht mit Saskia, der schamlosen Person vom Elternbeirat Baden-Württemberg!

Nun darf SPD-Scholz zwar mit Billigung der Kanzlerin und der Presse ungebremst Schulden aufnehmen, so dass Bürgern, die noch Kopfrechnen können, ganz plümerant wird. Aber was ist mit Klassenkampf? Für den ist Saskia schließlich an die SPD-Spitze gewählt worden! So lässt sie sich auch von der Existenzkrise für viele nicht davon abbringen, schon mal aufzuzeigen, wie es nach ihrem Willen weitergeht:

Nachdem der SPD-Finanzminister alle Reserven verfrühstückt hat, will Esken „eine einmalige Abgabe durch besonders wohlhabende Bürger als eine der Möglichkeiten, die Staatsfinanzen nach der Krise wieder in Ordnung zu bringen“. Was „besonders wohlhabende Bürger“ sind? Nun, jeder, der mehr als der Durchschnitt verdient, im besten Fall Immobilen hat (die kann er ja nicht mitnehmen) und nicht rechtzeitig ‘ne Biege macht.

Sogar der Süddeutsche Beobachter hat bemerkt, dass diese „gute Idee“ wohl zur falschen Zeit komme. (Andererseits: Für den, der mobil ist, kommt die Idee gerade zur rechten Zeit.)

Wieder wird rückgängig gemacht, was nicht passend war

Immer muss Merkel alles selber machen! Oder hat Horsti diesmal was rückgängig gemacht? Jedenfalls gilt die BKA-Aussage zum Mörder von Hanau, „Tobias R. habe keine typisch rechtsextreme Radikalisierung durchlaufen, und Rassismus sei nicht der dominierende Aspekt seiner Weltanschauung gewesen. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorien über Geheimdienste zu erlangen“ ab sofort nicht mehr.

Stattdessen gilt: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.“ Wäre ja auch noch schöner. Das andere macht einem doch die ganze Weltanschauung kaputt!

Übrigens. So schamlos musst du sein, wenn du bei den RND-Pressbengels mitmachen willst: RND, das Redaktionsnetzwerk der SPD, titelt tatsächlich:

„Mehr als 1700 Angriffe auf Flüchtlinge und Asylunterkünfte im Jahr 2019.“

Sind da Kamelle vom Karnevalsumzug aufs Gelände geweht und wurden mitgezählt? Wattebäuschchen von der Christopher-Street-Day-Parade aufs Asylgelände geflogen?

Man stelle sich das Geschrei der Presseantifanten und ihrer Politvorsteher vor, wenn es auch nur 10 „Angriffe“ auf Flüchtlinge und Asylunterkünfte gegeben hätte! Die hätten sogar ihre Geschichten über Donald & Boris links liegen gelassen vor lauter Empörungsgeheul.

*Der Frosch mit der Maske ist die sehr freie deutsche Übersetzung des Edgar Wallace-Buchs „The Fellowship of the Frog“, in dem „der unheimlich maskierte Chef einer Verbrecherbande, der sogenannte Frosch mit der Maske, London in Angst und Schrecken versetzt“.

Diese Titelzeile inspirierte uns zur ebenfalls recht freimütigen optischen Übersetzung unseres
Themas.

"Nein, Viktor Orbán hat keine Diktatur in Ungarn errichtet"

Mittwoch, 01.04.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Nein, Viktor Orbán hat keine Diktatur in Ungarn errichtet"

Mal angenommen, du bist als geistige Oberpfeife aber guter Schwätzer durchs Peter-Prinzip ganz nach oben in eine politische Spitzenposition gespült worden. Da bist du nun von morgens bis abends damit beschäftigt zu verhindern, dass jemand bemerkt, dass du NICHTS drauf hast. Naja, außer den anderen Pfeifen und Nullen um dich herum, die ebenso mit sich, mit Selbsterhöhung und fotzokratischem Geschwätz beschäftigt sind.

Und dann kommt da eine gefährliche Seuche um die Ecke. Eine Pandemie gar und ein Virus, dass sich nicht für dein Geschwalle interessiert, sondern eiskalt, emotionslos und rein mathematisch vorgeht. Exponentielles Wachstum zu raffen, ist natürlich zu hoch für dich, deshalb laberst du lieber was von "nutzlosen Masken" und in die "Armbeuge husten" in bereitgestellte Mikrofone. Immerhin - gehustet haste ja schon mal im Leben.

Und was hilft sonst noch, um der Konfrontation mit dem eigenen Versagen auszuweichen? Na, Ablenkung! Der K(r)ampf gegen Rechts ist ziemlich abgenudelt, deshalb schlagen die Pfeifen Europas jetzt gemeinschaftlich auf den Staatsmann Victor Orbán ein, der angeblich grade im Schatten von Corona eine Diktatur erreichtet.

Einen Scheiss tut er! Orbán zeigt dem vollversagenden Westen, wie Krisenmanagement geht. Er zeigt es übrigens wieder einmal. Es ist eine Wohltat, diesem Artikel zu lesen.

Wegen mir kann sich Orbán zum König von Europa krönen.

Und Viktor Orbán's "Geheimwaffe" - Justizministerin Judit Varga - zeigt es den Orbánhassern mal so richtig: "Interview mit Ungarns Justizministerin Judit Varga" (in englischer Sprache)

Kurzarbeit Null

Mittwoch, 01.04.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

470.000 Kurzarbeits-Anzeigen gibt es zwischenzeitlich. Lufthansa mit 87.000 und Continental mit 30.000 Mitarbeiter. Zum Höhepunkt der Finanzkrise [2009] gab es lediglich 61.427 Kurzarbeits-Anzeigen mit 1,5 Millionen betroffenen Mitarbeitern. Auf heute hochgerechnet würde dies 11,3 Millionen Beschäftigte betreffen. Und das bei 19 Millionen produktiv arbeitenden Beschäftigten.

- weiterlesen - "Kurzarbeit Null"

"Bacille Calmette–Guérin vaccination: the current situation in Europe"

Mittwoch, 01.04.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Bacille Calmette–Guérin vaccination: the current situation in Europe"

++++ DAS ist wirklich interessant! ++++

Man hat festgestellt, dass die Covid-19 Krankeitsverläufe in Osteuropa deutlich milder verlaufen. Das könnte mit der aus Ostblockzeiten stammenden und bis heute auch in Bulgarien obligatorischen Tuberkulose-Impfung an Säuglingen zusammenhängen.

Auch die Zahl der Todesfälle, die COVID-19 pro Million Einwohner zugeschrieben werden, liegt in den Ländern, die eine allgemeine TB-Impfung (normalerweise bei der Geburt) haben, im Vergleich zu den Ländern, die eine solche Politik nie eingeführt haben, deutlich niedriger. In Italien und den USA, den zwei der am stärksten von der Pandemie betroffenen Ländern, wird nicht mit Bacille Calmette-Guerin (BCG) geimpft.

Wenn sich diese Beobachtungen bestätigen - und im Moment laufen in Australien und Europa etliche Studien dazu an - dann könnte das den ersehnten Zeitgewinn bringen, den die Forschung braucht, um eine medikamentöse Antwort auf das Wuhan-Coronavirus zu finden.

Wissenschaftler vom Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie haben eine neuere Variante des alten (seit 1920) im Einsatz befindlichen Impfstoffs BCG entwickelt, der bald für die in Studie in Deutschland eingesetzt werden soll. Dieser Stoff "VPM1002" schützt die Atemwege von Mäusen nachweislich vor Virusinfektionen - hoffentlich auch die von Menschen.

Ein riesen Vorteil ist zudem, dass "VPM1002" sehr schnell mit modernsten Herstellungsmethoden millionenfach hergestellt werden kann.

Das wäre wirklich ein Knüller, wenn ein jahrhundertealter Tuberkuloseimpfstoff das menschliche Immunsystem so stärken kann, dass es das Wuhan-Coronavirus bekämpfen kann.

forbes.com: "A Vaccine From The 1920s Is Now Being Tested For Use Against The Coronavirus Pandemic"

"Tucker Carlson: The WHO Helped China Cover-Up Coronavirus"

Mittwoch, 01.04.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Tucker Carlson: The WHO Helped China Cover-Up Coronavirus"

Wenn es einen positiven Effekt an der Corona-Pandemie gibt, dann sicher den, dass uns das Virus grade das unfassbare Ausmaß der globalen Korruption und Einflussnahme aufzeigt. Jeder, der die nicht-offiziellen Nachrichten aus China und Hongkong seit Mitte Januar verfolgte, stand mit offenem Mund da, als er die offiziellen Verkündungen der WHO zum Virus vernahm. Man konnte über Wochen nicht fassen, wie da von höchster Stelle verharmlost wurde und man vorsätzlich alle Zeitfenster wirkungsvoller, globaler Maßnahmen verstreichen ließ.

Im Kleinen kann man sich das bis heute bei den Pfeifen der Robert-Koch-Instituts in Deutschland anschauen.

WHO, UNO und Staatsversagen rund um die Welt - die Globalisierung ist vollständig gescheitert, Lokalismus wird die Zukunft sein, ob uns das gefällt oder nicht.

Tucker Carlson ist nicht mit Gold aufzuwiegen - leider gibt es nicht mal ansatzweise ein europäisches Gegenstück unter all den Schwätzern, die sich in den Medien und den alternativen Vlogs und Blogs tummeln.

Zu genau ausgeleuchtet?

Mittwoch, 01.04.2020 - 09:15 Uhr - Alexander Wendt:

Das Bundeskriminalamt fand offenbar keinen Beleg dafür, dass der Täter von Hanau ein Rechtsextremist war.
Das Ergebnis scheint vielen nicht zu passen. Jetzt wird der Abschlussbericht spannend.

In der Welle der Corona-Berichterstattung fand ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung vom 28. März über die Ermittlungen des Bundeskriminalamts zu dem Täter von Hanau Tobias Rathjen bundesweit zunächst nur geringe Aufmerksamkeit. Das lag möglicherweise auch daran, dass die Erkenntnisse der Ermittler nicht in das politisch und medial geprägte Bild der Morde von Hanau am 20. Februar passten. Denn anders, als es etliche Politiker und Kommentatoren sofort nach den zehn Morden reflexartig behaupteten, unterhielt der Täter Tobias Rathjen offenbar keine Kontakte zu rechtsradikalen oder rechtsextremen Kreisen oder Organisationen. Nach Durchsicht seiner Dateien und Unterlagen und Zeugenbefragungen konnten die BKA-Ermittler auch keine Hinweise auf ein einschlägig rechtsextremes Weltbild von Rathjen finden. Dafür aber Hinweise auf eine massive Paranoia.

- weiterlesen - "Zu genau ausgeleuchtet?"

"Nur für den Dienstgebrauch"

Mittwoch, 01.04.2020 - 05:00 Uhr - Tatjana Festerling:

"Nur für den Dienstgebrauch" - hier das vertrauliche Papier für Seehofer:

"Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen"

Auf 17 Seiten haben Beamte des Bundesinnenministeriums für ihren Chef Horst Seehofer eine Einschätzung der aktuellen Situation beschrieben, vier Szenarien erarbeitet und daraus eine einigermaßen konkrete Handreichung entwickelt, wie ab sofort inhaltlich und auch kommunikativ ("Schockwirkung") vorzugehen sei.

Einzelne Sätze daraus waren am Wochenende bereits öffentlich geworden.
Danach ist die Lage zwar ausserordentlich ernst, aber noch nicht völlig hoffnungslos - jedenfalls dann nicht, wenn Bund und Länder ab sofort konsequent und einheitlich vorgehen und sich keinen weiteren Zeitverlust erlauben, auf welchem Feld auch immer.

Dreh- und Angelpunkt sei, so das Dokument, eine schnelle Steigerung der Testkapazitäten: "Die bei weitem wichtigste Massnahme gegen ein Virus wie SARS-CoV-2 ist das Testen und Isolieren der infizierten Personen. Getestet werden sollten sowohl Personen mit Eigenverdacht als auch der gesamte Kreis der Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen.

Bei ungenügender Testkapazi­tät kann man das Testen einschränken auf Patienten mit schwerer Lungenentzündung und post mor­tem bei allen Verdachtsfällen, um wenigstens die Anzahl der Toten genau bestimmen zu können. Jegli­cher Verzicht auf Testen führt jedoch mit Sicherheit zu einer schnellen exponentiellen Verbreitung des Virus."

Szenario "Abgrund": Man liesse die Kranken einfach sterben

Das vertrauliche Papier ("Nur für den Dienstgebrauch") sieht in seinen Schlussfolgerungen eigentlich nur eine Chance, wie Deutschland halbwegs heil aus der Corona-Krise herauskommen kann: Die "schnelle Kontrolle":

"Die Abschätzungen zeigen bei allen Unsicherheiten, dass unter allen Umständen auf Szenario 1 ('Schnelle Kontrolle') hingearbeitet werden muss. Szenario 4 ('Abgrund') wäre eine unvorstellbare wirtschaftliche Katastrophe, die gesellschaftlich zu kaum vorstellbaren Konsequenzen führen würde. Vermutlich würde eher die Behandlung der Erkrankten infrage gestellt, als dass eine dauerhafte Stillle­gung des Landes hingenommen würde.

Szenario 3 ('langes Leiden') droht bei einer immer weiteren Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen zu einer solchen zu werden und sich in Szenario 4 ('Ab­grund') zu verwandeln. Auf diesem Weg ist nie klar, ob er in den Abgrund führt - dies wird negative Dynamiken freisetzen, die Abwärtsentwicklungen beschleunigen.

Szenario 2 ('Rückkehr der Krise') stellt eine starke Schrumpfung ohne Rückkehr in Richtung des alten Niveaus im nächsten Jahr dar.

Szenario 1 ('Schnelle Kontrolle') gibt die Chance, mit einer wirtschaftlichen Bilanz aus der Krise zu kommen, die der Weltwirtschaftskrise 2009 ähnelt. Dies ist schlimm genug, wäre aber ein Hoffnungs­schimmer.

Entscheidend ist, dass es zum einen gelingt, die exponentielle Verbreitung des Virus zu stoppen und die Ansteckungsrate (R0) vor Ostern auf unter 1 zu senken. Zum anderen muss es gelin­gen, durch Eingriffe, die das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland nicht zerstö­ren, eine Rückkehr zu unkontrollierten Ansteckungswellen zu verhindern."

Im günstigsten Fall einer schnellen Eindämmung und Kontrolle der weiteren Ausbreitung würde das Bruttoinlandsprodukt nur um vier Prozent sinken, meinen die Autoren, die ungenannt bleiben. Dieser Fall könnte dann sogar "zukunftsweisend für eine neue Beziehung zwischen Gesellschaft und Staat" wirken.

Im schlimmsten Fall sei demgegenüber ein BIP-Einbruch um 32 Prozent denkbar. Dann aber drohe eine Entwicklung, die "die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert“.

(Jens P. Paul)

„Migrationsforscher“ fordern „Umsiedlung“

Mittwoch, 01.04.2020 - 01:30 Uhr - Daniel Matissek:

Gänzlich unbeeindruckt von der aktuellen globalen Hyperkrise fordert der „Sachverständigenrat Migration“ von der Bundesregierung Aufnahmeprogramme für mehr Zuwanderung, außerdem die Öffnung der EU-Außengrenzen zur Türkei und – ganz unverhohlen – noch mehr „Umsiedlung“ nach Europa.

Es ist eine Tatsache, dass sich Sachverständige und Wissenschaftler zum Thema Migration in Deutschland vor allem durch eine beunruhigende Distanzlosigkeit zu ihrem Untersuchungsgegenstand auszeichnen – und durch ihre unverhohlene politische Agenda. Mit objektiver Erforschung von Migration als historisches und globales Phänomen hat ihr Treiben nur wenig zu tun.

So verwundert es kaum, dass jetzt der „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration (SVR)“ eine stärkere „legale Zuwanderung von Schutzbedürftigen über Aufnahmeprogramme“ fordert. Was schon in ruhigeren Zeiten eine Zumutung wäre, wird mitten in der Corona-Krise zur dreisten Provokation: Nach der nächsten Masseneinwanderung in die Sozialsysteme zu rufen, wo niemand absehen kann, wie lange dieser Sozialstaat noch existiert und welche Entbehrungen die Pandemie für die eigene Bevölkerung womöglich noch bringen wird, zeugt von einer geradezu selbstzerstörerischen Obsession.

Bevor die Corona-Epidemie außerhalb Chinas ihren Lauf nahm, stand die große Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems auf der EU-Agenda, die „weiterhin irreguläre Einreisen von Schutzsuchenden“ ermöglichen sollte. Diese sollte wieder die – schon vor vier Jahren von der Realität famos entzauberte - deutsche Illusion einer „solidarischen Verteilung“ der Flüchtlinge auf alle EU-Mitgliedsstaaten wiederaufgreifen.

Daran will der Sachverständigenrat nun unbedingt festhalten – und versucht ausgerechnet Corona für seine Forderung zu instrumentalisieren: Gerade um Familien und Kranken in der Corona-Krise zu helfen, sei es nötig, dass Griechenland augenblicklich Asylbewerber aus der Türkei einreisen lasse (dies wohlgemerkt, nachdem die meisten der von Erdogan in Stellung gebrachten Grenzbelagerer schon wieder abgezogen sind). Zudem müsse ein „System für die Bearbeitung von Asylanträgen“ gewährleistet sein. Die Migrantenlager auf den ägäischen Inseln seien wegen der Corona-Pandemie in medizinischer Hinsicht desaströs, es drohe „eine humanitäre Katastrophe“, deshalb sollten diese komplett hierher evakuiert werden..

Dann kommen die Experten zu ihrem eigentlichen Leib- und Magenthema: Der Migration als normativer Regelfall. Sie fordern, „reguläre Zuwanderungswege“ auszubauen - im Rahmen des Umsiedlungsprogramm der Vereinten Nationen (Resettlement) und durch neue Möglichkeiten für mehr Arbeitsmigration. „Alternative Schutzwege“, Fluchtkorridore oder aktive Aufnahmeprogramme, sollten zudem das territoriale Asylsystem ergänzen.

Immerhin: die ungenierte Verwendung des Begriffs „Umsiedlung“ demaskiert die eigentlichen Ziele des Forderungskatalogs dieser „Migrationsforscher“: Asyl, temporärer Schutz vor Verfolgung sind für sie nur Mittel zum Zweck - denn eigentlich geht es immer um permanente Siedlung; um Durchmischung und multikulturelle „Diversität“ als fragwürdigen Selbstzweck. Und ehe die Alte Welt nicht ethnisch substituiert ist, geben sie keine Ruhe.

© Tatjana Festerling

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