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Wirdsonix & Krummetrix, Söder & Laschet, Verrücktes vom Spiegel
Gute Freunde soll niemand trennen...

Montag, 12.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Das war natürlich ein Ding. Kaum sagt Söder endlich, dass er will, sagt das CDU-Präsidium, ach, lass mal. Während das CSU-Präsidium wie ein Mann zu seinem Anführer steht. Schließlich würden die Karten in Bayern neu gemischt, wenn der frängische Rummskopp nach Berlin verschwände.

(...)
++ Wirdsonix und Krummetrix

(...)
++ Hoffentlich haben wir in der letzten Blackbox keine schlafenden Hunde geweckt

- weiterlesen - "Wirdsonix & Krummetrix, Söder & Laschet, Verrücktes vom Spiegel - Gute Freunde soll niemand trennen..."

"Ringen um Kanzlerkandidatur: Das würde in der Union zum Kampf führen"

Montag, 12.04.2021 - 20:15 Uhr - Dirk Specht:

Es ist wie bei einem Schachspiel: Zug um Zug wird der Entscheidungsspielraum enger und man kommt möglicherweise in Situationen, in denen man Dinge tun muss, die zuvor kaum denkbar waren. Das passiert im Leben vor allem dann, wenn man nicht weit genug denkt.

Zuerst gelingt die Nachfolge in der Union über mehrere Jahre nicht. Das schwächt den Posten bereits. Dann stehen "die drei von der Tankstelle" zur Wahl, auch deshalb, weil´s nichts besseres gibt.

Nun kommt die in der Spieltheorie sehr schön untersuchte Dynamik von Ausscheidungswahlen hinzu. Da muss nicht zwingend der mehrheitlich eigentlich gewünschte gewinnen. Es kommt vielmehr der raus, der im jeweiligen Wahlgang anfangs überlebt und zum Schluss der weniger unbeliebte ist. Möglich, dass die Mehrheit in der Union vielleicht sogar die mutigere und modernere Variante Röttgen wollte, aber im ersten Wahlgang waren zu viele aus Wirtschafts- und Werte-Union bei Merz und von den moderneren zu wenige bei Röttgen, so dass der raus flog und Laschet durch kommt. Im zweiten Wahlgang erkennt dann die Mehrheit, dass Merz einfach nicht geht - so mag es gewesen sein, Spekulation.

Jetzt ist aber ein schwacher Kandidat auf einem geschwächten Posten gelandet und die kleinere Schwester will ihren Kandidaten durchsetzen. Statt Röttgen, der vermutlich glaubhaft Söder die Kandidatur hätte überlassen können, würde die Union nun ihren schwachen Vorsitzenden endgültig zum Karnevalsprinzen degradieren und sich selbst gegenüber der kleinen Schwester enorm schwächen, wenn sie Laschet nicht unterstützt. Das vermutet jedenfalls die FAZ.

So kann es tatsächlich im Sinne der eingangs erwähnten immer engeren Spielräume dazu kommen, dass wir Laschet sogar als Kanzlerkandidaten sehen. Wer das zwischen den Zeilen in den letzten Tagen gut beobachtet hat, kann den Eindruck gewinnen, dass die führenden Personen aus der Union sich auf diesen Sachzwang bereits vorbereiten - Söder inkludiert. Ob er dabei der Verlierer wäre, wird er selbst vielleicht am besten beurteilen können.

Wie auch immer dieses interne spieltheoretische Experiment ausgeht: Danach kommt der Wähler.

faz.net: "Ringen um Kanzlerkandidatur: Das würde in der Union zum Kampf führen"

Kommentar von Ingo Theismann: "Laschet verliert in jedem Fall: Entweder die Kandidatur oder die Wahl."

„Inflation gibt es nicht“

Montag, 12.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Das Drucken von hunderten von Milliarden Euro bzw. US-Dollar während der Finanzkrise 2008/2009, das inzwischen in der Pandemie auf Billionen-Beträge angewachsen ist, soll uns angeblich keine Inflation bescheren. Aber die Preise explodieren mit zweistelligen Prozent-Zuwächsen bei Materialen für des deutschen liebsten Kinds – seine Immobilie.

- weiterlesen - "„Inflation gibt es nicht“"

Mit Therapie und Apparatemedizin gegen Covid

Montag, 12.04.2021 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Super, jetzt geht's in die richtige Richtung - mit Therapie und Apparatemedizin gegen Covid.

Die DARPA ist eine vom US-Pentagon finanzierte Agentur, die nun einen Filter entwickelt hat, der ans Dialysegerät angeschlossen wird und in der Lage ist, das SARS-CoV2-Coronavirus aus dem Blut zu entfernen. Die FDA, die US-Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medizinprodukte, hat den Filter bereits für den Notfalleinsatz zugelassen.

Bildquelle: Screenshot

Die Linkspartei und der frühere NSDAP-Mann in den eigenen Reihen

Montag, 12.04.2021 - 17:00 Uhr - Hubertus Knabe:

Die Linkspartei um Parteichefin Hennig-Wellsow belehrt gern andere im Kampf gegen rechts. Dabei sitzt ausgerechnet in ihrem eigenen Ältestenrat das wohl letzte ehemalige NSDAP-Mitglied der Bundespolitik.

Über ein Musterbeispiel linker Doppelmoral.

Die neue Vorsitzende der Partei Die Linke, kennt sich mit Nazis aus. Schon in ihrem Elternhaus, so erklärte Susanne Hennig-Wellsow einer Zeitung, sei die Zeit des Nationalsozialismus oft Thema gewesen. Deshalb kämpfe sie seit Jahren gegen „alte und neue Nazis“.

Von Nazis fühlt sich Hennig-Wellsow zum Beispiel im Thüringer Landtag umgeben, dem sie seit 17 Jahren angehört. Als ihre Parlamentskollegen vor einem Jahr den FDP-Politiker Thomas Kemmerich in geheimer Wahl zum Ministerpräsidenten wählten, erklärte sie: „Die Thüringer FDP ist den Pakt mit dem Faschismus eingegangen.“ Auf keinen Fall werde ihre Fraktion mit einer Regierung zusammenarbeiten, die sich „von Nazis“ habe wählen lassen.

Mit Nazis meinte die Linken-Politikerin die AfD. Inwieweit diese „faschistische Methoden“ anwende, erläuterte sie wenig später in einer Talkshow des ZDF. Als eine „Methode der Nazis“ nannte sie dort „übertriebene Freundlichkeit“, die sie mit Sätzen illustrierte wie „Gehen Sie doch mit uns Kaffee trinken“ oder „Sollen wir Sie nicht da und dort mitnehmen und fahren (sic!)“. Das ungewöhnliche Verständnis von den Methoden des NS-Regimes rief damals weder Heiko Maas noch andere Politiker auf den Plan, die sonst stets vor einer Verharmlosung des Nationalsozialismus warnen.

Mit dem Nationalsozialismus hat Hennig-Wellsow auch in ihrer neuen Funktion zu tun – allerdings in den eigenen Reihen. Im Ältestenrat der Linken sitzt nämlich seit Jahren ein leibhaftiger Parteigenosse, der der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ein Jahr vor Kriegsende aus Anlass von Hitlers Geburtstag beitrat. Der inzwischen 95-Jährige dürfte das letzte NSDAP-Mitglied in Deutschland sein, das in der Bundespolitik ein Amt bekleidet, Mitgliedsnummer: 9756141.

Im Leben des betagten Linken-Funktionärs spiegelt sich die Begeisterung für totalitäre Diktaturen allerdings noch in anderer Weise. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem überzeugten Nationalsozialisten nämlich ein wichtiger Apologet des SED-Staates und später ein Informant der Staatssicherheit. Nach dem Untergang der DDR – dem er sich vehement entgegenstemmte – wirkte er dann als Funktionär der Linkspartei und Kuratoriumsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Klenner, 1926 geboren und seit seinem zehnten Lebensjahr Mitglied der Hitlerjugend, war der NSDAP kurz nach seinem 18. Geburtstag beigetreten. Als er ein halbes Jahr später zur Wehrmacht eingezogen wurde, brachte er es in den verbleibenden sechs Kriegsmonaten bis zum Gefreiten einer Granatwerfer-Kompanie.

Wie viele junge Hitler-Anhänger machte Klenner – nach auffällig kurzer sowjetischer Kriegsgefangenschaft – in der DDR schnell Karriere. Er wurde SED-Genosse, studierte Rechtswissenschaft und promovierte über „Formen und Bedeutung der Gesetzlichkeit als einer Methode der Führung des Klassenkampfes“. Bereits mit 30 Jahren anvancierte er zum Prodekan der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität und galt bald als wichtigster Rechtstheoretiker der DDR.

Bei Ulbricht in Ungnade gefallen

Vielleicht war es der schnelle Aufstieg, der Klenner allzu selbstbewusst machte. 1958 fiel er jedenfalls bei SED-Chef Walter Ulbricht wegen „Revisionismus“ in Ungnade. Trotz Selbstkritik verlor er seinen Posten und wurde in die Provinz abgeschoben, wo er zwei Jahre lang als Bürgermeister eines kleinen Ortes amtierte.

Doch 1960 konnte das ehemalige NSDAP-Mitglied seine Karriere wiederaufnehmen. Die SED machte ihn zum Professor der Hochschule für Ökonomie, wo er später auch Institutsdirektor wurde. 1967 wechselte er zur Akademie der Wissenschaften und übernahm die Leitung einer Arbeitsstelle für Staats-und Rechtstheorie. Doch weil ihm auf einer ZK-Tagung erneut „revisionistische Auffassungen“ vorgeworfen wurden, musste die Arbeitsstelle nach zwei Jahren schließen.

In dieser Zeit begann Klenner auch, für die Stasi zu spitzeln. Seit 1970 arbeitete er unter dem Decknamen „Klee“ als Inoffizieller Mitarbeiter für den Staatssicherheitsdienst. In der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat kann man genauer nachlesen, wie er jahrelang als Einflussagent und Quelle in westlichen Juristenkreisen wirkte. Unter anderem schlich er sich dazu in den engsten Familienkreis des FDP-Politikers und damaligen Bundesinnenministers Werner Maihofer ein.

Für die Stasi war Klenner eine hochkarätige Quelle. Obwohl er nur noch einfacher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Philosophie war, durfte er in ihrem Auftrag zu Kongressen in der ganzen Welt fahren. Weil er sich im Ausland als eine Art Querdenker der SED präsentierte, wurde er überall mit offenen Armen empfangen. Sogar Gastprofessuren in den USA, Japan und Australien nahm er wahr.

Für die Stasi sollte der Jurist vor allem den westlichen Forderungen nach Einhaltung der Menschenrechte „offensiv“ entgegentreten. Diese zu achten hatte sich in der KSZE-Schlussakte 1975 auch die DDR verpflichtet. In zahlreichen Reden und Aufsätzen wandte er sich gegen die „Menschenrechtsdemagogie“ des Westens und behauptete, im Sozialismus seien die Grundrechte viel umfassender gewährleistet.

Als Mitglied des staatlichen Komitees zum Schutz der Menschenrechte vermittelte er seinen Gesprächspartnern zugleich den Eindruck, dass das Thema auch in der DDR sehr ernst genommen werde – eine Legende, die erst unlängst in einer Studie des Historikers Ned Richardson-Little wiederbelebt wurde.

Mit Unterstützung der Stasi gelangte Klenner nicht nur in den Vorstand der renommierten „Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie“. Er wurde auch Mitglied der UN-Menschenrechtskommission, deren Vorsitz er 1986 sogar übernehmen sollte.

Als Klenner in dem Gremium dann auch noch den Zionismus geißelte, verlas der israelische Delegierte seine NSDAP-Mitgliedsnummer und bemerkte sarkastisch, der DDR-Vertreter sei wohl besonders zu Stellungnahmen in jüdischen Angelegenheiten berufen. Erst nach dem die westlichen Staaten mit Boykott drohten, zog die SED Klenner wieder ab.

Dass die Partei schon immer zwischen guten und schlechten Nazis unterschied, zeigt nicht nur der Fall Klenner. Entgegen dem von der Linkspartei gepflegten Mythos vom antifaschistischen Staat nahm die SED nach 1945 noch Tausende andere NSDAP-Mitglieder in ihre Reihen auf – bis 1953 über 96.000.

Viele von ihnen gelangten in der DDR auf einflussreiche Posten, vom Generalstaatsanwalt Ernst Melsheimer über den Präsidenten des Obersten Gerichtes Kurt Schumann bis zum Rektor der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften Herbert Kröger. Die Kommunisten gründeten für ehemalige Nationalsozialisten sogar eine eigene Partei, die NDPD, die mit dem langjährigen NSDAP-Mitglied Heinrich Homann bis 1989 den stellvertretenden Staatschef der DDR stellte.

Der Fall des Mitglieds im Altenrat der Linken wäre nicht vollständig erzählt, wenn man unerwähnt ließe, dass Klenner der Stasi auch im Kampf gegen die inneren Feinde der DDR diente. Als der SED-Kritiker Rudolf Bahro 1977 wegen seines Buches „Die Alternative“ verhaftet wurde, fertigte der Rechtstheoretiker darüber ein vernichtendes Gutachten an. Ende der achtziger Jahre wurde er auch zur „Zersetzung“ eines Arbeitskreises geflüchteter DDR-Akademiker in der Bundesrepublik eingesetzt.

Im Februar 1990 erreichte die Friedliche Revolution auch Klenners Institut. In Absprache mit dem Staatssicherheitsdienst ließ sich der Rechtswissenschaftler damals an der Akademie der Wissenschaften zum Vorsitzenden des Runden Tisches wählen. Die Geheimdienstler, so schrieb er ihnen, müssten dabei „die Bedingungen absichern, unter denen der Umwälzungsprozess in einer Richtung erfolgen kann, wie es unserer marxistisch-leninistischen Konzeption entspricht“.

Die Geschichte ging bekanntlich anders aus, allen Bemühungen, vor allem des letzten SED-Chefs Gregor Gysi, zum Trotz. Allerdings vermochte dessen Partei, sich erfolgreich in die neue Zeit zu retten, wo sie sich – wie einst in der DDR – gerne als Chefankläger im Kampf gegen Nazis präsentiert.

Erst unlängst beklagten sich mehrere Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion wieder in einer Kleinen Anfrage, dass in einer Bildergalerie des Bundesarbeitsgerichts bei NS-belasteten Richtern eine kommentierende Einordnung fehle. Das trifft auch auf die Website der Linken zu, auf der Klenners NSDAP-Mitgliedschaft mit keinem Wort erwähnt wird. Dass die neue Parteivorsitzende das ändert, ist wenig wahrscheinlich – denn Nazis sind für Linke immer die anderen.

welt.de: "Die Linkspartei und der frühere NSDAP-Mann in den eigenen Reihen"

Wenn Wissenschaftslobbyismus und Medienversagen zusammen kommen, bleibt das Wissen endgültig auf der Strecke

Montag, 12.04.2021 - 16:00 Uhr - Dirk Specht:

Mal wieder ein "offener Brief" an die Bundeskanzlerin macht heute die Runde. Dieser stammt von einer Gesellschaft, die sich der Aerosolforschung verschrieben hat. Die Aufmachung in den Medien gleicht einer wissenschaftlichen Ohrfeige an die Politik - natürlich gerade zu einer Phase, in der konkrete Maßnahmen diskutiert werden. Die wären demnach wissenschaftlich so gut wie alle falsch.

Ich halte diesen Beitrag jedoch für eine inakzeptable Form von Wissenschaftslobbyismus und sehe in den Medien-Berichten ein journalistisches Komplettversagen. Meine kleine Recherche ist auf meinem Blog unter dirkspecht.de zu finden: "Wenn Wissenschaftslobbyismus und Medienversagen zusammen kommen, bleibt das Wissen endgültig auf der Strecke"

"STREIT UM NICHTZULASSUNG VON CORONA-MITTEL - „Wir hätten Tausende Tote weniger zu beklagen“"

Montag, 12.04.2021 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Und wer hat wohl bereits (vor einem Jahr!) am 08.04.2020 und später zB am 17.05.2020 zu "Ivermectin" berichtet?
2019ncov.tatjanafesterling.de: "08.04.2020: "Ivermectin" verhindert die Replikation von SARS2-CoV in Zellkulturen"

Bildquelle: Screenshot - "17.05.2020: COVID-19 and Ivermectin, We Finally Have Some Clinical Trial Data!"
youtube.com: "COVID-19 and Ivermectin, We Finally Have Some Clinical Trial Data!"

bild.de: "Nach mehr als 60 positiven Studien weltweit fordern Ärzte eine breiten Einsatz des Medikamentes Ivermectin gegen das Corona-Virus. Viele der Studien bescheinigen dem Mittel eine hohe Wirksamkeit. Das Präparat wird mit großem Erfolg gegen Parasiten eingesetzt, z.B. Krätzemilben oder Würmer . Aber europäische und deutsche Zulassungs-Behörden verweigern dem Wirkstoff eine Freigabe. Der Immunologe Dr. Peter Schleicher (71): „Es ist völlig unverständlich, dass es in Deutschland keine Freigabe dafür gibt. ..."

Bildquelle: Screenshot - "STREIT UM NICHTZULASSUNG VON CORONA-MITTEL - „Wir hätten Tausende Tote weniger zu beklagen“"

#SchwedischerWeg - UPDATE

Montag, 12.04.2021 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So viel zum Thema: #SchwedischerWeg

Bildquelle: Twitter

UPDATE: Montag, 12.04.2021 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

Beleidigung als Straftatbestand

Sonntag, 11.04.2021 - 20:15 Uhr - Roger Letsch:

Zu allen Zeiten gab es Gesetzesänderungen, die bewusst unter dem Radar der veröffentlichen Meinung erfolgen. So wurde etwa die Todesstrafe in der DDR recht stillschweigend im Jahr 1987 abgeschafft, als die SED-Granden verblüfft feststellen mussten, wie Gorbatschows Perestroika in der sowjetischen Provinz kurzen Prozess mit korrupten Viertelfürsten machte. Da passte man das Strafgesetz der DDR besser vorsorglich an, falls man selbst mal etwas Gnade brauchen konnte. Auch im Strafgesetzbuch der Bundesrepublik gab es gerade eben eine Änderung, die ich – vorsichtig ausgedrückt – für bemerkenswert halte. Da ich jedoch juristischer Laie bin, sollten meine Schlussfolgerungen ‚cum grano salis‘ betrachtet werden, obwohl es an der Absicht, die hinter der Gesetzesänderung steht, gar keinen Zweifel geben kann.

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht dazu neige, wüste Beschimpfungen auszustoßen. Meine Waffe im gegenwärtigen politischen „Winter of Discontent“ ist eher das Florett. Vielleicht blieb ich deshalb bisher von Klagen wegen Verleumdung oder übler Nachrede verschont, wobei dies natürlich auch der mangelnden Relevanz meiner Artikel und geringer Reichweite geschuldet sein kann. Die einzige Ausnahme beruhte auf der dreisten Fälschung eines meiner Artikel und die Anzeige wegen Volksverhetzung gegen mich wurde wegen Gegenstandslosigkeit (§170 Abs. 2 StPO) eingestellt.

Nun lesen und erfahren wir, dass am 3.4.2021 eine Änderung in §188 StGB in Kraft trat. Es kann natürlich sein, dass ich die Debatte darüber einfach übersehen habe – man ist ja in Corona- und Lockdownzeiten mit anderem beschäftigt – und vielleicht habe ich auch die wütenden Proteste gegen die Änderung auf den Straßen nur nicht mitbekommen. Vielleicht gab es aber auch einfach keine, weil das Thema als zu klein, zu unbedeutend und zu weit weg von der Lebensrealität der meisten Menschen betrachtet wurde. Dabei wurde die Schlinge um den Hals der Meinungsfreiheit gerade wieder etwas enger gezogen.

§188 beschreibt, regelt und sanktioniert „Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens“. Strafbewehrt ist (oder besser: war) dies mit drei Monaten bis zu fünf Jahren Haftstrafe. Nach meinem plebejischem Rechtsverständnis basieren üble Nachrede und Verleumdung stets auf Tatsachenbehauptungen, die schlicht falsch und erlogen sind. Von so etwas sollte man sich in der Tat fernhalten. Wenn mir jedoch – wie weiter oben erwähnt – ein Text geklaut und in übelster Weise verfälscht wird, kann man dies sicher als Verleumdung betrachten. Schließlich legt man mir auf diese Weise Worte in den Mund, die ich nie gesagt, geschrieben oder gemeint hatte. So etwas sollte man natürlich auch mit dem Wort von Politikern nicht machen. Soweit, so sachlich und logisch.

- weiterlesen - "Beleidigung als Straftatbestand"

"Wie die Politik drei Viertel der Wählerinnen und Wähler verdrängt"

Sonntag, 11.04.2021 - 18:00 Uhr - Dirk Specht:

Ich freue mich, den engagierten Beitrag eines weiteren Gastautors empfehlen zu können: Marcus Ewald ist Krisenmanager und hilft Kliniken, Landkreisen, Unternehmen, Kirchen oder NGOs, Krisen besser zu bewältigen. Er ist seit April 2020 aktiv dabei, auch die Politik in Corona-Fragen zu beraten.

Er hat sich mit den Meinungs-Umfragen zur Corona-Politik beschäftigt und empfiehlt eine Petition, deren Formulierung ich mich nur anschließen kann: Er fordert eine wissenschaftlich fundierte Pandemiepolitik!

dirkspecht.de: "Wie die Politik drei Viertel der Wählerinnen und Wähler verdrängt"

#notatarget❌

Sonntag, 11.04.2021 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Jetzt drehen die Covidioten wirklich völlig durch. Ich bin inzwischen für freies Infizieren und Durchsterben lassen unter ihnen, denn wenn man Covid als Selektionsprozess betrachtet, wird vieles leichter erträglich. Das DRK Sachsen:

"Es ist eine Schande und schockiert uns. Die mobile Arztpraxis, unterwegs als rollendes #Impfzentrum im #Vogtland, wurde vergangene Nacht beschmiert. Auch die örtliche Sozialstation vom Deutsches Rotes Kreuz ist betroffen.
Wir appellieren: #notatarget❌"

Bildquelle: Twitter

"So wenige waren es noch nie!"

Sonntag, 11.04.2021 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

"Virologe Streeck wundert sich über ausgelastete Krankenhäuser"

Sonntag, 11.04.2021 - 07:30 Uhr - Tatjana Festerling:

„Belüftete Turnhallen“ - ich lach mich schlapp.
Das schreibt sein Mentor #LuschenLaschet sicher in sein nächstes Corona-Brücken-Statement.

#sterbenmitstreeck

Bildquelle: Screenshot - "Virologe Streeck wundert sich über ausgelastete Krankenhäuser"

Indien über sieben Tage lang täglich auf Rekordjagd

Sonntag, 11.04.2021 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nur mal zur Veranschaulichung - Indien über sieben Tage lang täglich auf Rekordjagd. Tragisch ist, dass vor allem jetzt in Ländern wie Brasilien, dem Iran, der Türkei, oder eben Indien mit geringer Durchimpfung und knappen medizinischen Ressourcen die Post abgeht, sie werden die folgende Welle von Krankenhauseinweisungen nicht bewältigen können.

4. April
Indien meldet 103.794 neue Coronavirus-Fälle, der größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

6. April
Indien meldet 115.262 neue Coronavirus-Fälle, der größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

7. April
Indien meldet 126.198 neue Coronavirus-Fälle, der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

9. April
Indien meldet 131.878 neue Coronavirus-Fälle, der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

gestern
Indien meldet 144.829 neue Coronavirus-Fälle, der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

heute
Indien meldet 152.565 neue Coronavirus-Fälle, der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag in der Geschichte.

Bildquelle: facebook

"Höcke-Lager setzt sich durch - AfD fasst Radikalresolution zu Corona-Kurs"

Samstag, 10.04.2021 - 22:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Na, das passt ja. War übrigens klar, dass der Vollidiot aus Thüringen (Höcke am 24. August 2020: "Corona ist vorbei. Corona kommt auch nicht wieder.") pünktlich im Wahljahr 2021 die AfD vollständig zerstören wird. Mit seiner Trigger-Brauhausrede sorgte er 2017 dafür, dass die AfD keinesfalls auf über 20% kommt, jetzt gibt der "Thüringer Wegweiser" der Partei den Todesstoß.

Die bockigen AfD Verbohrten haben es ja nicht nötig, Umfragen zu lesen und wahrzunehmen, dass die Mehrheit der Deutschen bessere und strengere Covid-Eindämmungsmaßnahmen will. Wer so blöde, selbstgerecht und ignorant ist, darf nie auch nur in die Nähe einer politischen Verantwortung kommen.

Bildquelle: Screenshot - "Höcke-Lager setzt sich durch - AfD fasst Radikalresolution zu Corona-Kurs"

Es gibt auch gute Nachrichten!

Samstag, 10.04.2021 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie zu +++ Budesonid +++ haltigen Asthma-Sprays im "The Lancet" veröffentlicht - und die sehen hervorragend aus!

Frühzeitig angewendet, ist dieses kortisonhaltige Asthma-Spray ein wirksames Medikament gegen schwere Verläufe und so wirksam wie eine derzeitige Impfung.

Gegeben wurden 800 Mikrogramm, ich werde für mich und meine Leute ein 400 Mikrogramm-Spray organisieren und für den Ernstfall in die Hausapotheke stellen. Dann wird gegebenenfalls zwei mal hintereinander inhaliert.

Grob übersetzt aus dem The Lancet-Artikel: "Mehrere frühe Berichte über Patienten, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, zeigten, dass Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen in diesen Kohorten deutlich unterrepräsentiert waren. Wir stellten die Hypothese auf, dass der weit verbreitete Einsatz von inhalativen Glukokortikoiden unter diesen Patienten für diesen Befund verantwortlich war, und testeten, ob inhalative Glukokortikoide eine wirksame Behandlung für frühe COVID-19 darstellen würden.
Auswertung Die frühzeitige Verabreichung von inhalativem Budesonid reduzierte die Wahrscheinlichkeit, eine dringende medizinische Versorgung zu benötigen, und verkürzte die Zeit bis zur Genesung nach frühem COVID-19. Wir haben gezeigt, dass das inhalative Glukokortikoid Budesonid, das für eine kurze Dauer gegeben wird, eine wirksame Behandlung der frühen COVID-19 bei Erwachsenen sein könnte. Dieser Effekt mit einer relativen Reduktion der klinischen Verschlechterung um 91 % entspricht der Wirksamkeit, die nach dem Einsatz von COVID-19-Impfstoffen und ist größer als bei allen Behandlungen, die bei hospitalisierten Patienten und Patienten mit schwerer COVID-19 angewendet wurden. Die breiten Einschlusskriterien machen diese Studienintervention für Gesundheitssysteme weltweit relevant. Inhalatives Budesonid ist eine einfache, sichere, gut untersuchte, kostengünstige und weithin verfügbare Behandlung. Dies ist besonders in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von Bedeutung, in denen die Mehrzahl der derzeit zugelassenen COVID-19-Therapien aufgrund variabler Gesundheitssysteme wahrscheinlich nie die Patienten erreichen werden. Obwohl zum Beispiel Dexamethason ein weithin verfügbares und kostengünstiges Medikament ist, das die Sterblichkeit bei schweren und intensivmedizinischen COVID-19 senkt, ist dies in Ländern mit begrenzter Intensivpflege, Krankenhauskapazität oder funktionierenden Gesundheitssystemen leider irrelevant. Darüber hinaus könnte in Ländern mit hohem Einkommen inhalatives Budesonid als Hilfsmittel eingesetzt werden, um den Druck auf die Gesundheitssysteme zu verringern, bis eine flächendeckende SARS-CoV-2-Impfung erreicht werden kann. Darüber hinaus ist es unwahrscheinlich, dass die Wirksamkeit von inhalativem Budesonid durch eine neu auftretende SARS-CoV-2-Variante beeinträchtigt wird, was bei der Einführung des Impfstoffs Anlass zur Sorge gab."

Quellen:
thelancet.com: "Inhaled budesonide in the treatment of early COVID-19 (STOIC): a phase 2, open-label, randomised controlled trial"
Bildquellen: facebook

Die Infektionszahlen sind weder linear, noch durch Testmengen zu hoch ausgewiesen!

Samstag, 10.04.2021 - 16:00 Uhr - Dirk Specht:

Eindrucksvolle Charts für die nicht verstummenden Fraktionen der linearen Ausbreitung sowie der zu hohen Testzahlen: Das ist in der Tat nun schlicht unstrittige reine Mathematik ohne jeden "Meinungsspielraum".

- weiterlesen - "Die Infektionszahlen sind weder linear, noch durch Testmengen zu hoch ausgewiesen!"

#Erpressung

Samstag, 10.04.2021 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

#Berlin

Samstag, 10.04.2021 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

"Die Brücke von Armin"

Samstag, 10.04.2021 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Armin hat sich schon wieder verstreecken lassen. Schwafelt was von "zwei bis drei Wochen" Kraftanstrengung - als sei dann alles vorbei. Dieser Brückenbauer hat die Pandemie bis heute nicht gerallt.


Merkels Tafelrunde, Reiseboom bei “Flüchtlingen”, Ursels neuer Stoff
Flaschen(post) aus Absurdistan

Freitag, 09.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Weil die Ministerpräsidenten ihre digitalen Gruppensitzungen immer als Schlafkopfrunde missbrauchen oder Candy Crush spielen, hat Dr. Angela Merkel die nächste Veranstaltung kurzfristig abgesagt und gleich das Infektionsschutzgesetz umgeschrieben. Und wenn Merkelsprecherin Ulrike alles richtig verstanden hat, sind die Ministerpräsidenten mit allem einverstanden. Hat sie aber wohl nicht.

(...)
++ Weil Ursel von der La Lala zuletzt ein gemischtes Presse-Echo hatte...

(...)
++ Wer denkt, im Sauladen EU laufe gar nix mehr...

(...)
++ Man sagt ja oft, so einen wie diesen...

(...)
++ Und sonst so?

(...)
++ Einen neuen Trend meldet die Welt:

(...)
++ Die Überschrift des Tages liefert diesmal die Zeit:

- weiterlesen - "Merkels Tafelrunde, Reiseboom bei “Flüchtlingen”, Ursels neuer Stoff - Flaschen(post) aus Absurdistan"

System Lockdown

Freitag, 09.04.2021 - 20:15 Uhr - Dushan Wegner:

Unsere Nachrichten und unser Leben werden heute von Corona und Lockdown und diversen offen undemokratischen Maßnahmen der Merkel-Regierung dominiert.

Großbritannien hat es gerade noch so geschafft, im letzten Moment vom sinkenden Brüsseler Schiff abzuspringen und sich selbst etwa um Impfungen zu kümmern – und nun sehen Experten für Großbritannien die »Herdenimmunität« in Greifweite (so meldet bild.de, 9.4.2021 (€)), was die Briten nicht nur mit »stiff upper lip« zur Kenntnis nehmen (wobei in Großbritannien, das gehört zur Wahrheit dazu, derzeit ein Corona-bedingtes Ausreiseverbot gilt). In Deutschland findet derweil eine andere, wohl spezifisch deutsche Entwicklung statt.

Die Maßnahmen der Regierung – wahrlich nicht nur auf der Corona-Front – wirken auf den ersten Blick oft irrational (und aus dem Wohl-des-Volkes-Blickwinkel sind sie es nicht selten auch), doch wenn man die Maßnahmen selbst jeweils als entstandenes System betrachtet, das sich verselbstständigt hat und nun selbst um eigene Ressourcen und Absicherung kämpft, dann ergeben sie plötzlich Sinn!

Im Propagandastaat ist nicht alles Corona – aber alles ist Kampf gegen Abweichler und Andersdenkende. Während die Wirtschaft irreparabel beschädigt wird und Kinder daheim eingeschlossen werden, kämpft man im angeblichen »Justizministerium« tapfer gegen böse Wörter und das erfundene Propaganda-Konstrukt »Hass und Hetze« (@BMJV_Bund, 8.4.2021). Das System »Kampf gegen Rechts« (gemeint: Abweichler) hat seine eigenen (immensen!) Ressourcen, und es sagt seine Sprüchlein auf, ungeachtet der Tatsache, dass bald niemand mehr die hohlen Worte noch ernst nimmt.

Das System Merkel setzt derweil, es recht lustlos mit Corona begründend, die Entmachtung der übrigen Instanzen inklusive des Parlamentes fort (siehe Essay vom 17.11.2020: »Grundlage zur Ermächtigung«). Das Infektionsschutzgesetz soll derart geändert werden (siehe welt.de, 8.4.2021), dass das Kanzleramt ganz offiziell durchregieren kann, ohne sich um solche Lästigkeiten wie Föderalismus kümmern zu müssen. Es bedeutet auf Deutsch: Nach dem Willen von Merkeltreuen in der CDU soll Merkel die Macht erhalten, nach Gutdünken und auch weiterhin ohne wissenschaftliche Belege die Wirtschaft und das öffentliche Leben in Teilen Deutschlands schlicht ausschalten zu können. Die Wahl von Thüringen war nur ein Vorgeschmack – demnächst kann Merkel beschließen, mal eben die Wirtschaft in einer missliebigen Stadt zum Erliegen zu bringen, wenn diese ihr aus diesem oder jenen Grund »unverzeihlich« erscheint.

Gegen die gefährlichen Maßnahmen des Merkelapparats in der Sache zu argumentieren wird wenig fruchten. Lockdown u. Co. sind zum eigenen System geworden. Der Zweck des Lockdowns ist der Lockdown.

- weiterlesen - "System Lockdown"

Goldenes Ungarn

Freitag, 09.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Während die 2.400 Milliardäre und die durch Nullzinsen in Anlagenotstand geratenen Bürger brav auf Aktien und Immobilien setzen, vertrauen die Staaten selbst einem Instrument der Vergangenheit. Eines, das man weder drucken noch wie die Immobilien-gestützten Assignaten der französischen Revolution zu wirklichen Geld machen konnte: Physisches Gold. Auf das setzt nämlich das ehemalige Ostblock-Land Ungarn.

- weiterlesen - "Goldenes Ungarn"

"Das Aussterben der Menschheit, es zieht sich doch merklich."

Freitag, 09.04.2021 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

#Präsenzpflicht

Freitag, 09.04.2021 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich frage mich schon lange, warum Eltern nicht sowieso längst die Präsenzpflicht ihrer Kinder verweigern?

Bildquelle: Twitter

"DIVI-Prognosemodell zur Belegung von Intensivstationen"

Freitag, 09.04.2021 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin: "Unsere prognostizierte Zahl der Patienten und die tatsächliche liegen weiterhin sehr nah beieinander. Durch einen harten Lockdown hätten wir jeweils abbiegen und damit Leid und Tod verhindern können – aber wir verpassen durch politisches Zögern jede der möglichen Ausfahrten!"

Aber klar, die haben natürlich keine Ahnung, was WIRKLICH auf den Intensivstationen los ist - nämlich NIX! Als wenn das "Grippchen" für Intensivpatienten sorgen würde, dass ist bloß Panikmacherei. Das liegt nur an Vorerkrankungen. Oder am Alter.... oh Moment, jetzt erwischt's ja zunehmend die 50-70 Jährigen? Aber egal, von den Friseuren und Monteuren aus der telegram- und YouTube-Universität können die Doktoren noch was lernen.

Bildquelle: Screenshot

"Geplante Merkel-Runde mit Länderchefs fällt aus" - UPDATE

Freitag, 09.04.2021 - 14:00 Uhr - Dirk Specht:

Es zeichnet sich ab, dass die MPK keine Verantwortung mehr tragen möchte. Lieber bellen die MPs auf Berlin, statt selbst unbequeme Entscheidungen zu treffen. Feige Bande!

spiegel.de: "Geplante Merkel-Runde mit Länderchefs fällt aus"

UPDATE: Freitag, 09.04.2021 - 20:00 Uhr - Dirk Specht:

Nun hat die MPK, was sie wollte: Jetzt können die MPs sich alle ducken. Wer von denen nun behauptet, das nicht gewollt zu haben, ist aus meiner Sicht vollkommen unglaubwürdig.

"Europa Corona 7-Tage-Inzidenz pro Region: 7. April 2021"

Freitag, 09.04.2021 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So schön bunt hier. Ist natürlich eine super Idee, die Covid-Stämme und Varianten im Urlaub nochmal schön durcheinander zu mischen, damit der Rotz aus Brasilien und Afrika auch wirklich ganz schnell überall landet. Die Chinesen reiben sich die Augen, wenn sie auf die europäischen Mobilitätsdaten schauen. Diese sogenannten "Patrioten" entpuppen sich als Kollaborateure des Gelben Drachens, sie sind die größten Wendehälse, die die Welt je gesehen hat. Gestern noch vom "Erhalt des Eigenen" und z.B. vom "deutschen Volk" schwafeln, heute schon für freies Infizieren mit 'ner mutmaßlichen, außer Kontrolle geratenen Biowaffe plärren. Muss man nicht verstehen, nur soviel, dass man gegen das Ausmaß der Irrationalität nicht mehr mit Vernunft und Ratio ankommt.

Bildquelle: Screenshot - "Europa Corona 7-Tage-Inzidenz pro Region: 7. April 2021"

"Dokument aus Kölner Klinik: 2 von 3 Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund"

Freitag, 09.04.2021 - 10:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Keine weiteren Fragen.
Selbst Schuld mit solch einer verantwortungslosen Regierung.

Bildquelle: Screenshot - "Erstmals konkrete Zahlen - Dokument aus Kölner Klinik: 2 von 3 Corona-Intensivpatienten haben Migrationshintergrund"

#Rekordjagd

Freitag, 09.04.2021 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Na, wie haben denn die Covid-Rekordjäger heute so performt?
Ja, man kann von konstantem Wachstum sprechen, schon wieder haben sie eine Schüppe druffgepackt:

Indien meldet 131.878 (gestern 126.198) neue Coronavirus-Fälle, auch dies ist der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag.

Bildquelle: Screenshot

Türkei meldet 55.941 (gestern 54.740) neue Coronavirus-Fälle, das ist wieder der größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

Argentinien macht jetzt auch mit bei der Rekordjagd und meldet 23.683 neue Covid-Fälle, es ist für das Land ebenfalls der größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

Polen ist mit fast 30.000 neuen Covid-Fällen und inzwischen fast 1.000 Toten am Tag ebenfalls ein heißer Kandidat für die Top-Ten und Deutschland mit fast 25.000 neuen Covid-Fällen, Mutationen im Land und Öffnungs-Geplauder macht sich grade erst warm - wir dürfen gespannt sein auf die nächsten 10 Tage: Die Zahlen werden der Politik und Leugnern um die Ohren fliegen. Auf Twitter kann man schon jetzt live mitlesen, wenn Intensivstationen melden, dass ihre Kapazitäten erschöpft sind.

Und noch einen Rekord gibt's zu melden - die Mutation P1 lässt schön grüßen: Brasilien meldet 4.249 neuen Covid-Todesfälle.

Lauterbach über Prof. Immerfalsch

Freitag, 09.04.2021 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Eben bei Lanz.

Lauterbach: "Es gab keine Wissenschaftler, die dachten, dass das Virus mit besserem Wetter weggeht... bis vielleicht auf einen."

Lanz: "Wer?"

Lauterbach: "Mir fällt der Name jetzt nicht ein."

Braucht er gar nicht, weiß eh jeder Bescheid: Es handelt sich um Prof. Immerfalsch aus Bonn. Sehr elegant und vollkommen zu Recht abgewatscht.

Bildquelle: Screenshot

Annalena, Merkel, Uschi De La Leyen
Eine Frau will nach oben (sie darf)

Donnerstag, 08.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Noch ist kein süßer Rauch aufgestiegen, da legt sich die Welt-Presse trotzdem schon mal fest: „Nach Lage der Dinge“ „scheint hinter den Kulissen“ die Entscheidung gefallen zu sein: Bei den Grünen „läuft es auf eine Kanzlerkandidatin hinaus“.

(...)
++ Dr. Angela Merkel hat mal wieder mit Wlad telefoniert

(...)
++ Geopolitisch äußerst unsensibel

(...)
++ Auf der Basis von völlig unzureichenden Daten

(...)
++ Wichtige Meldung zum Schluss

- weiterlesen - "Annalena, Merkel, Uschi De La Leyen - Eine Frau will nach oben (sie darf)"

"RKI meldet wieder mehr als 20.000 Neuinfektionen"

Donnerstag, 08.04.2021 - 20:15 Uhr - Dirk Specht:

faz.net: "Die Zahl der bestätigten Ansteckungen hat im Vergleich zur Vorwoche sprunghaft zugenommen." - "RKI meldet wieder mehr als 20.000 Neuinfektionen"

"Sprunghaft" steigende Neuinfektionen und Sterbezahlen, zugleich sinkende 7-Tage-Inzidenz. Diese Daten waren ebenso klar, wie die verwirrenden Medien-Berichte, aus denen sich jeder die jeweilige Wunschwirklichkeit zurecht legen kann.

Sprunghaft ist daran nichts, es wird vielmehr zu langsam hinterher gesprungen. Die 7-Tage-Werte werden schon durch jede Wochenendpause chronisch nach unten gedrückt, bei einer Osterpause umso mehr. Bis der Wert sich einigermaßen mit den vorherigen vergleichen lässt, können wir auf den Freitag nächster Woche warten - also die erste komplette Woche mit wenigsten fünf Test- und Messtagen.

Während dessen steigt die Belastung auf den Intensivstationen mit unverändertem, tendenziell leider sogar leicht steigendem Tempo. Der Notbetrieb dürfte nicht mehr zu verhindern sein und wenn die MPK nicht rasch reagiert, wird es noch bitterer als zum Jahresanfang werden.

Deutschland bleibt Datendrittland und die Medienlandschaft ist leider nicht in der Lage, das aufzulösen - obwohl es wirklich nicht schwer ist, das zu tun.

Phantom-Vermögenszuwachs und Real-Einkommensschrumpfung

Donnerstag, 08.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Beschäftigte mussten im Pandemie-Jahr 2020 weltweit eine Schrumpfung von $3.700 Milliarden oder knapp 10 Prozent ihrer Einkommen hinnehmen. In der gleichen Zeit stiegen die Vermögen der knapp 2.400 Milliardäre um $4.000 Milliarden – oder 50 Prozent – an.

- weiterlesen - "Phantom-Vermögenszuwachs und Real-Einkommensschrumpfung"

Sputnik-V-Bestellung im Alleingang:
Der „europäische Weg“ in der Impfstoffbeschaffung ist am Ende

Donnerstag, 08.04.2021 - 18:00 Uhr - Rainer Zitelmann:

Söder, Spahn und Schwesig bestellen „Sputnik V“ im Alleingang. Ohne Europa. Und dies, nachdem uns monatelang erklärt wurde, dass ein Abweichen von der „europäischen Lösung“ schlimmer „Impfstoffnationalismus“ sei.

- weiterlesen - "Sputnik-V-Bestellung im Alleingang: Der „europäische Weg“ in der Impfstoffbeschaffung ist am Ende"

"Diäten - Unbegrenzte Gier oder wie Sachsens Koalition in die Staatskasse greift"

Donnerstag, 08.04.2021 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Staat als Beute, auch in Kretschmer´s Hofstaat zu Sachsen.

"Die schwarz-rot-grüne Koalition in Sachsen macht sich die Taschen voll. Während Bürger wirtschaftlich vor die Hunde gehen bedienen sich Abgeordnete über jedes Maß. Noch viel stärker sollen die Fraktionszuschüsse steigen." - "Diäten - Unbegrenzte Gier oder wie Sachsens Koalition in die Staatskasse greift"

#NoCovidJETZT

Donnerstag, 08.04.2021 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Twitter

Und jetzt bitte ganz schnell entweder das Programm "Überraschung" oder Leugnung aktivieren - Reaktion so vieler aus meiner alten Blase - den sogenannten "Patrioten" oder "Konservativen" oder "Freiheitlichen". Könnte nur noch kotzen.

divi.de: "DIVI-Intensivregister"

#Sofagate

Donnerstag, 08.04.2021 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Madame Europa setzt ihren ganzen Charme ein, um den großen Sultan zu bezirzen - schließlich geht's um Frauenrechte. #Fotzokratie

Bildquellen: facebook

"Maharashtra reports 59,907 new COVID-19 cases, records highest number of deaths since Oct 2020"

Mittwoch, 07.04.2021 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Na, wer sagt's denn, die Rekordknacker von gestern haben noch mal ne Schüppe draufgelegt:

Die Türkei meldet 54.740 neue Coronavirus-Fälle, das ist der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag seit der Aufzeichnung.

Indien gesamt meldet 126.198 neue Coronavirus-Fälle, ebenfalls der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag in der Geschichte. Im Bundesstaat Maharashtra wütet die Kombi-Mutation, die vollen Auswirkungen dieser Doppelmutante, die vor allem dort identifiziert wurde, sind noch unbekannt. Es gibt Berichte, dass Viele, die zwar negativ getestet wurden, aber klinisch an COVID erkrankt sind. Indische Virologen sehen zudem die Ausbreitung der Varianten in allen Altersgruppen.

Bildquelle: Screenshot - "Maharashtra reports 59,907 new COVID-19 cases, records highest number of deaths since Oct 2020"

Laschet & Söder, Uschi & Erdolf, Merkel & Maaßen
Weiter geht’s im Hahnenkampf...

Mittwoch, 07.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Nachdem die von ihren Götzendienern in den Medien als Gottkanzlerin Verehrte diese gestern über Armin Laschets Brücken-Lockdown spotten ließ, heißt es nun plötzlich, jede Forderung nach einem „kurzen, einheitlichen“ Bundes-Lockdown sei richtig. Bild, von Agenturhanseln mit dem Wort „Brücken-Lockdown“ in seiner Formulierungsehre gekränkt, nennt den Laschet-Plan nun „Ruck-Zuck-Lockdown“.

(...)
++ Uschis Reise nach Jerusa... „ähm“ Ankara

(...)
++ Volkshochschule

(...)
++ Und jetzt zu den Bekloppten

- weiterlesen - "Laschet & Söder, Uschi & Erdolf, Merkel & Maaßen - Weiter geht’s im Hahnenkampf..."

CoroNews 7. April 2021

Mittwoch, 07.04.2021 - 20:15 Uhr - Dirk Specht:

Die aktuelle Situation seitens der Meldedaten erinnert sehr stark an den Jahresanfang, als wir aus der Weihnachts- und Silvesterpause mit beschaulich sinkenden Zahlen „plötzlich“ Tagesmeldungen von 1.000 Todesfällen wahrnehmen mussten.

Für besser informierte zum Jahresauftakt natürlich nicht überraschend, aber auch das wiederholt sich nun: Die Meldezahlen sind stark rückläufig und in der Folge sind Politik sowie Öffentlichkeit mal wieder zerstritten, ob man der Epidemie nun nochmals durch einen vermutlich mehrheitlich befürworteten „härteren“ Lockdown entgegen tritt oder die nächsten Öffnungen angezeigt sind.

Wirklich nachvollziehbar ist es nicht, dabei auf die gemeldeten Neuinfektionen zu verweisen, denn dass die nicht stimmen, sondern wie immer über Wochenenden oder jetzt eben Ferien/Feiertagspause einen unklaren Anstieg der Dunkelziffer aufweisen, sollte unstrittig sein. Die Pandemie hat natürlich weder die Weihnachtspause 2020 gemacht und Ostern 2021 dürfte sie auch nicht so freundlich gewesen sein.

Der Verdacht, dass erneut eine wachsende Dunkelziffer entstanden ist und diese Osterruhe gar nicht stattgefunden hat, wird begründet durch die jüngsten Testdaten. Demnach ist die Testmenge zuletzt von knapp 1,3 Millionen auf gut 1 Million zurück gegangen, während zugleich die Positivrate von 9,52% auf 11,33% angestiegen ist. Betrachtet man Testmengenentwicklung und das – durchaus nachvollziehbare – Wachstum der Positivrate in den Wochen zuvor, so ist dieses Ergebnis für die KW13 leider mehr als ein Indikator für eine deutlich gestiegene Dunkelziffer.

Bildquelle: Screenshot

Nun kann – und sollte – man kritisieren, mit solchen Datenlücken im Jahr 2021 immer noch hantieren zu müssen. Ebenso mag man den Standpunkt vertreten, dass eine Verschärfung der Gegenmaßnahmen oder auch eine Verschiebung der geplanten Öffnungen ohne Datengrundlage nicht beschlossen werden kann. Dazu muss man aber erwähnen, dass zumindest diese Testdaten vorliegen und man sollte das Risiko erkennen, einen vermutlich unveränderten Wachstumstrend gerade mit inzwischen weitgehender Durchdringung von B117 zu ignorieren: Sollte der zuletzt gemeldete 20-Tage-Trend nämlich weiter gelaufen sein, haben wir im Feld tatsächlich eher bereits Tageswerte deutlich über der 20.000 pro Tag und wir brauchen zudem noch mindestens eine Woche mit stabileren Tests, um das zu erkennen. Tatsächlich ist leider in den nächsten Tagen nun mit wieder sehr sprunghaften Zahlen zu rechnen, die sich erst Mitte nächster Woche stabilisieren dürften.

Ich bleibe daher bei der Prognose, dass wir im April die zweite Welle übertreffen werden und dann im Mai die 50.000 im 7-Tage-Werte sehen. Verhindern könnte das nur eine Einigung auf eine Verschärfung der Maßnahmen, insbesondere seitens der Schulen.

- weiterlesen - "CoroNews 7. April 2021"

Der geistige Vater des Euro ist tot

Mittwoch, 07.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Gestern haben wir vom Euro als den Währungskerker im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Einfluss Polens berichtet. Dieses Land an Deutschlands Ostgrenze verfügt nämlich noch mit dem Zloty über eine gewisse Währungs-Souveränität. Heute wird gemeldet. dass der Mann, der den Euro den Boden bereitete, der Kanadier Robert A. Mundell, verstorben ist.

- weiterlesen - "Der geistige Vater des Euro ist tot"

"Circulating SARS-CoV-2 variants escape neutralization by vaccine-induced humoral immunity"

Mittwoch, 07.04.2021 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bildquelle: Screenshot - "Key Information for Travelers to Canada"

Ui, das ist 'ne Hausnummer: Die Seuchenbehörde der USA erlässt eine Level 4 Warnung zu Kanada und rät von ALLEN Reisen ins Nachbarland ab.

Na, warum denn so "panisch" werden sich doch wieder einige Gripplinge fragen. In Kanada breitet sich die brasilianische Fluchtmutation P1 aus, gegen die die bisherigen Impfungen - wenn überhaupt - nur sehr wenig wirksam scheinen. Und wenn Infizierte den Scheiss in die USA einschleppen, war die gesamte bisherige Impferei für die Katz. Ist sie vermutlich sowieso bald - entweder durchs "Verfalldatum" des Immunschutzes oder dadurch, dass sich neue Escape-Mutationen durchsetzen werden, aber zumindest kann man sich noch einen gewissen Schutz vorgaukeln. Und wolkige Illusionen sind es doch, in denen sich die Menschen so wohl fühlen und sie mit Nestwärme verwechseln.

Bildquelle: "Circulating SARS-CoV-2 variants escape neutralization by vaccine-induced humoral immunity"

List und Tücke wie in einer Kaderpartei
Merkel will Maaßen für den Bundestag verhindern – Landeschef Hirte verschiebt Nominierungssitzung

Mittwoch, 07.04.2021 - 16:00 Uhr - Georg Gafron:

Der Schock über die Schreckensnachricht aus Thüringen währte im Berliner Konrad-Adenauer-Haus, dem Hauptquartier der CDU, nur kurz. Vier Kreisverbände der Union in Süd-Thüringen hatten sich erdreistet, den sich im einstweiligen Ruhestand befindlichen Ex-Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen, aufzufordern, ihr Kandidat für die Bundestagswahlen im September diesen Jahres zu werden.

Aus Sicht der Kanzlerin konnte dies nur als Majestätsbeleidigung aufgefasst werden. Hatte sie doch den Rausschmiss Maaßens selbst herbeigeführt. Zur Erinnerung: Das Kanzleramt hatte von „Hetzjagden auf Menschen mit Migrationshintergrund“ in Chemnitz gesprochen. Maaßen hatte dies als unwahr zurückgewiesen. Das führte zum sofortigen Karriere-Aus. Wer nun aber meinte, der geschlagene Mann würde sich aufs Altenteil zurückziehen, irrte sich. Maaßen trat regelmäßig auf Veranstaltungen der von der CDU-Spitze nicht anerkannten Werteunion auf und kritisierte weiterhin die Migrationspolitik der Kanzlerin. Schmähungen und Diffamierungen des als hochgebildet und integer geschätzten Volljuristen brachen los. Und jetzt das. Es ist die CDU-Basis, die da plötzlich nach Maaßen ruft.

Doch da bekanntlich nicht sein kann, was nicht sein darf, kam postwendend der Ukas aus dem Politbüro im Berliner Haus der Partei, und so beginnt jetzt das, was in Kaderparteien immer passiert, wenn es Einem an den Kragen gehen soll. Thüringens CDU-Chef Christian Hirte verschob erst mal das für den 16. April angesetzte Nominierungstreffen zur Bestimmung der CDU-Kandidaten auf ungewisse Zeit. Hirte selbst kann ein Lied über den Zorn der Chefin singen. Als er im vorigen Jahr in einem Augenblick der Selbstvergessenheit dem mit den Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ministerpräsidenten gewählten FDP-Politiker Kemmerich zum neuen Amt gratulierte, sauste der unerbittliche Schlag der Obrigkeit auf ihn nieder.

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Urlaubsverbot oder Verschwinden auf Usedom und in Rostock

Mittwoch, 07.04.2021 - 13:00 Uhr - Roger Letsch:

Neben anderen griffigen Sentenzen gibt es einen besonderen Satz, um dessen Erklügelung ich Michael Klonovsky beneide: „Ich komme aus der DDR, ich komme aus der Zukunft.“ Dieser Satz fasst sehr treffend eine nur schwer erklärbare Sammlung von Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen, die nur haben kann, wer vor 1989 zumindest kurze Zeit seines Jugend- oder Erwachsenenlebens zwischen Elbe und Oder verbracht hat. Schwer erklärbar deshalb, weil die Reflexe des Publikums meist in die Behauptung münden, die Bundesrepublik ginge schnurstracks in Richtung DDR 2.0 oder es sei in Wirklichkeit der Westen, der 1990 vom Stasi- und SED-verseuchten Osten geschluckt wurde. Doch das griffe eindeutig zu kurz und ist als Erklärung viel zu unterkomplex.

Ein Beispiel: Sollten nach dem 5. Lockdown im Dezember die Reste des stationären Einzelhandelns und die Überbleibsel der Gastronomie in einer staatlichen Holding zusammengefasst werden, würde der so geschaffene und politisch kontrollierte Monopolist unter Kanzlerin Baerbock sicher nicht wieder „Konsum“, sondern „Konsumverzicht“ heißen, meinen Sie nicht auch? Man streicht den Mangel heute nicht bunt an und leugnet ihn wie in der DDR, man feiert ihn, heißt ihn willkommen, muss ihn erst mühsam herbei misswirtschaften. Die DDR konnte diesbezüglich aus sowjetischen Quellen schöpfen und aus dem 1945 zerstörten Ostdeutschland ließen sich immerhin noch 40 Jahre Magermilch-Sozialismus herauspressen. Gemessen am heutigen Standard war selbst die DDR-Nomenklatura bescheiden. Für 40 Jahre Grün wird die vergleichsweise fette Bundesrepublik jedoch nicht ausreichen. Doch man glaubt ja, bald auf weltweite Ressourcen zurückgreifen zu können. Aber ich schweife ab. (...)

Usedom, 2021

„Behörden holen illegale Urlauber aus Ferienwohnungen“ titelt das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bereits in der einführenden Zusammenfassung erfährt der Leser, dass es „einige Touristen [trotz des Verbotes] an Ostern dennoch auf die Insel schafften.“ Das muss man sich wohl ähnlich konspirativ vorstellen wie sich einst die Männer des Odysseus unter Widderbäuchen und in deren Wolle gekrallt aus der Höhle des Polyphem stahlen. Doch die Usedom-Urlauber stahlen sich nicht aus der Höhle, sondern schmuggelten sich hinein. Und der dort wohnende Zyklop war nicht blind, sondern offenbar sehr wachsam.

Rostock, 1987

Es herrschte Aufenthaltsbeschränkung. Nicht so rigoros wie heute und auch nur für eine bestimmte Personengruppe: Soldaten im Heimaturlaub. Wer das Pech hatte, in der NVA dienen zu müssen, kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass man aus den Kasernen nur sehr schwer wieder herauskam. Urlaub von der Truppe war nicht gern gesehen und wurde nur sparsam gewährt. Man begründete dies mit der notwendig hohen „Einsatzbereitschaft“ – ein Angriff der fußmüden Bundeswehr stand wohl unmittelbar bevor – und der Sozialismus wollte „im Verteidigungsfall“ schnell Zugriff auf alle Soldaten haben. Deshalb wollte die Armee immer wissen, wo sie ihre urlaubenden Soldaten bei Bedarf abholen konnte. Wollte der Kommandeur dem Soldaten einen besonderen „Dienst“ erweisen, beschränkte er den Kurzurlaub des Soldaten deshalb auf den Heimatort oder einen kleinen Umkreis. Die DDR konnte folglich oft noch viel kleiner werden, als sie es ohnehin schon war.

Vom unsichtbar werden

Die Fähigkeit, sich unauffällig zu verdrücken, war generell gut entwickelt in der DDR. Man brauchte sie bei „freiwilligen“ Arbeitseinsätzen, an Wahltagen, bei Demos „Für Frieden und Sozialismus“ am ersten Mai, um einen Sack Zement vom Volkseigentum in Privateigentum zu überführen oder um Kontrollen zu entgehen. Wir waren – von spektakulären Ausnahmen abgesehen – ein Volk von Hobbits, deren Instinkt ihnen gebot, möglichst nicht vom Auge Mordors erfasst zu werden. Lange hatten wir die direkte Konfrontation gemieden, das Leben fand in unseren Höhlen statt, wohin das Auge nicht reichte. Die eingeübte Tarnung und die Grabesstille hielt die Staatsmacht schließlich für Zustimmung. Ein Fehler, wie sich zeigte.

Die Gegenmaßnahmen, welche heute privatim unternommen werden, um die Corona-Maßnahmen der Regierung zu unterlaufen, werden besser, je länger der Lockdown andauert. Auch der Mut steigt, sich den oft jeder Vernunft widersprechenden Regeln zu widersetzen. Er wird weiter steigen, zusammen mit der Verzweiflung. Das Leben findet immer einen Weg, es lässt sich nicht mit fragwürdigen Verordnungen einschränken, begrenzen und zur unendlichen Geduld zwingen. Man kann einige für lange Zeit oder alle für kurze Zeit einsperren, aber nicht alle für lange Zeit. Es muss ja nicht immer 40 Jahre dauern, bis eine Regierung dies begreift.

- weiterlesen - "Urlaubsverbot oder Verschwinden auf Usedom und in Rostock"

"Biden now wants to RESTART construction on Trump's border wall" - UPDATE

Mittwoch, 07.04.2021 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein! Doch! Oh!
Bin gespannt, ob die Presstituierten nun mit dem Biden Bashing beginnen.

Bildquelle: Screenshot - "Biden now wants to RESTART construction on Trump's border wall"

UPDATE: Mittwoch, 07.04.2021 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

thenationalpulse.com: "DATA: Joe Biden is Detaining 18,000 Minors. Trump’s Peak Number Was Just 2,600"

"Biden hält 18.000 Minderjährige fest. Trump in Spitzenzeiten 2.600." Noch Fragen?

Rekorde, Rekorde, Rekorde, wer hat noch nicht, wer will nochmal?

Mittwoch, 07.04.2021 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Indien meldet 115.262 neue Covid-Fälle, das ist der größte Anstieg an einem Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Türkei meldet 49.584 neue Covid-Fälle, das ist der mit Abstand größte Anstieg an einem Tag in deren bisherigem Verlauf.

Brasilien meldet den Rekord von 4.195 neuen Covid-Todesfällen. Die 4 Tausend Toten halten sie nun schon seit Tagen.

Aber Hauptsache, im Saarland wird das "Pilotprojekt" trotz steigernder Inzidenz nicht gestoppt und die Leute können wieder ins Fitness-Studio. Das ist nichts anderes, als ein Menschen-Experiment, wo die Laborratten allerdings freiwillig mitmachen.

Ach ja, der Pharmazie-Professor Thorsten Lehr aus Saarbrücken, der schon in den Tagesthemen klare Kritik üben diesen Experimentier-Eifer mitten in der dritten Welle äußerte, meldete kurz danach: "Ende Tag 1 des #saarlandmodell - *Intensivstation der Uniklinik voll*"

Vermutlich muss man jetzt erstmal #nachdenken wie's weitergeht. Ärzte und Schwestern können einem nur noch leid tun.

Deutschlands Bildungsoffensive 2020/2021:

Mittwoch, 07.04.2021 - 00:30 Uhr - Dirk Specht:

40% sind frische Virologen, 80% Epidemiologen, 160% Statistiker und die neu hinzu gekommenen Mathematiker halten diese Zahlenreihe für linear mit saisonal fallender Tendenz.

Laschet denkt nach, Söder nicht. Der freche Tobias.
Das Tepe-Abitur. Das Ei des Arminius

Dienstag, 06.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Wahrscheinlich versteht Armin Laschet schon einen Tag nach Ostern die Welt nicht mehr. Wollte er sich doch eigentlich mit seinen Vorschlägen wieder bei Merkel einkuscheln und ihren Domina-Kurs unterstützen, bekam er zum Dank direkt eine Backpfeife verpasst: Was die vorgezogene Therapiesitzung bei Dr. Merkel betrifft, ließ deren Praxis ausrichten, sei man stets bereit zu einem persönlichen Beratungsgespräch, wenn Laschet Hilfe brauche.

(...)
++ Inzidenzen hin, R-Werte her

(...)
++ Wer glaubt

(...)
++ Das großartige Schauspiel politischer Inkompetenz

(...)
++ Manche Städte impften

(...)
++ Noch mal „übrigens“:

(...)
++ Zur Beruhigung

(...)
++ Kennen Sie Marlis Tepe?

- weiterlesen - "Laschet denkt nach, Söder nicht. Der freche Tobias. Das Tepe-Abitur. Das Ei des Arminius"

Eine Frage zum Fortgang: Was kommt eigentlich nach Rassist?

Dienstag, 06.04.2021 - 20:15 Uhr - Hadmut Danisch:

Der ganze Zeitgeistwirbel hat ja einen enormen Verbrauch an Begrifflichkeiten. Alles, was sie als Kampfbegriff einsetzen und einem an den Kopf werfen, ist inzwischen nach so 1 bis 2 Jahren so verbraucht, dass es negativ wirkt, nicht mehr der Beschuldigte, sondern der Beschuldiger dumm da steht.

Von Sexismus hört man kaum noch.
Homophobie ist auch out und durch Transphobie ersetzt.
„Fake News” ist auch durch, ebenso wie „Filterblasen” und „Echokammern”
Islamophobie und Antisemitismus sind zwar historisch bedingt Dauerbrenner, bei rot und grün, fast möchte man sagen Evergreens, laufen aber auch gerade in semantische Probleme.

Nun war ja gerade der Rassismus schwer im Rennen und die größte aktuelle Keule.

Inzwischen spricht sich aber auch schon rum, dass heute jeder ein „Rassist” ist, der sich nicht sofort und bedingungslos dem linken Diktatekanon unterwirft und auch das nur wieder eine Erzwingungsbeschimpfungsvokabel ist.

- weiterlesen - "Was kommt eigentlich nach Rassist?"

Neo-Napoleonische Invasion an Polens Grenze gestoppt

Dienstag, 06.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Es hätte so perfekt für Deutschlands historischen Rivalen Frankreich laufen können: Die Briten mittels des Brexits aus der EU vertrieben, Angela Merkel durch den Franzosen Macron neutralisiert. Und die Niederländer, Österreicher und Finnen durch ihre Größe zu politischen Zwergen degradiert. Aber die Neo-Napoleonische Invasion kommt an der Grenze Polens zum Stillstand. Schuld daran ist das weltweit grassierende Virus, das die Wirtschaft Frankreichs stark geschwächt hat.

- weiterlesen - "Neo-Napoleonische Invasion an Polens Grenze gestoppt"

"Immer mehr NGO-Schiffe zum Transport von Migranten im Mittelmeer unterwegs"

Dienstag, 06.04.2021 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Während der Pandemie läuft der Migranten-Import ungehindert weiter und keinen der "Corona-Patrioten" interessiert´s.

"Der Exodus beginnt von Neuem" titelt Alexander Wallasch: "Hunderttausende afrikanische Migranten haben sich auf den Weg gemacht. Aber sie wandern nicht ins unsichere Libyen, um dort ihr Heil zu suchen, sie wollen zu den libyschen Schleppern, die sie wiederum in ihren maroden Schlauchbooten zu den Schiffen der NGOs bringen, die sie in die EU befördern." - "Der Exodus beginnt von Neuem - Immer mehr NGO-Schiffe zum Transport von Migranten im Mittelmeer unterwegs"

Entwicklung der Infektionsdaten in den USA und in UK

Dienstag, 06.04.2021 - 15:00 Uhr - Dirk Specht:

Die Entwicklung der Infektionsdaten in den USA und in UK wird nun spannend zu beobachten sein. Unter der Regierung Johnson wurde zuerst B117 gezüchtet und der Welt "zur Verfügung" gestellt, sie haben die Mutation dann aber mit einem harten Lockdown drastisch nach unten bekommen und parallel einen höheren Impfstand als die USA erreicht. Nun wird in UK phasenweise geöffnet. Man darf sehr gespannt sein, wie sich das auf die Zahlen auswirkt.

In den USA wurde bei zwar guter, aber niedrigerer Impfquote bereits früher geöffnet. Daher sind die Zahlen in einen Wiederanstieg übergegangen. Eine Untersuchung der NYT macht dafür vor allem Mutationen verantwortlich: "As Variants Have Spread, Progress Against the Virus in U.S. Has Stalled"

Die Entwicklung in UK wird sehr viel über die Wirksamkeit der Impfungen aussagen. Sie sind noch nicht so weit wie Israel, wo der Erfolg von Biontech schlicht überragend zu nennen ist, aber sie gehen moderat vor. Wenn das klappt, hätten wir eine Blaupause für vielleicht den Herbst, ganz optimistisch den Spätsommer - sofern die Impfstrategie der Briten, die Erstimpfungen vorzuziehen, endlich auch bei uns in die Gänge kommt.

Die Strategie der USA wird uns sehr viel darüber verraten, wie agil sich Escape-Varianten gegen die existierenden Impfstoffe entwickeln. Gerade so sollte es nicht gemacht werden, aber bei einer Pandemie gibt es bekanntlich immer jemanden, der Fehler gerade mal einem größeren Feldversuch unterzieht. Vielleicht erweisen sich die Impfstoffe als resistenter, vielleicht züchtet die Menschheit dort gerade das nächste Problem für 2022.

Sofern wir die Impfkapazitäten wie von der Bundesregierung kürzlich angekündigt, für eine globale, agile und jährliche Vollversorgung ausbauen, werden wir auch dafür die geeigneten Gegenmittel zur Verfügung haben.

Hoffen wir also, dass die Regierungen des Planeten in 2021 auch mal ein paar Dinge ohne Abstriche richtig machen.

Bildquelle: facebook

Peinlich, peinlicher, #HeinrichFiechtner

Dienstag, 06.04.2021 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Er hat sich für ein Superstar-Dasein entschieden, sich die Haare wachsen lassen, Mätzchen im Landtag veranstaltet und seine Bühne nun bei den Quarkdenkern gefunden - inklusive Sangesbeigaben. Narzisstische Kompensation. Völlig gaga.

Wie will der jemals wieder ernstgenommen werden?

Bildquelle: facebook

Interessanter Kontrast

Montag, 05.04.2021 - 23:45 Uhr - Dirk Specht:

In der Pandemie hat Johnson anfangs alles falsch gemacht. Sein Land musste einen hohen Preis bezahlen. Danach hat er einiges hinbekommen. Die Mutation mit einem konsequenten Lockdown in den Griff bekommen, die Erstimpfungen priorisiert, genug Wirkstoff dafür geordert - nun kommen erste Öffnungen. Könnte gelingen!

Bei uns ganz anders. In der ersten Welle adhoc und gut reagiert, danach bei Lichte betrachtet keine ganz großen Fehler, aber auch keine gute Leistung mehr. Lockdowns zu spät, zu halb, entsprechend zu lang, aber das Gesundheitssystem blieb stehen. Impfstoffe zu wenig, aber genug für die Hochrisikogruppen. Alles ausreichend, um Katastrophen wie bei vielen Nachbarn zu verhindern, zu wenig, um der Pandemie den Würgegriff zu nehmen. Vor allem die Dauer der Maßnahmen schmerzt.

Vielleicht sollten wir uns daran orientieren, mal etwas so ganz ohne Abstriche richtig zu machen, statt uns in Kompromissen zu lähmen?

faz.net: "Lockerungen in Großbritannien - Boris Johnson will am 12. April erstes Bier im Biergarten trinken"

Grippchen-Jihad

Montag, 05.04.2021 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die westlichen Jihadisten, die sich dem Narzissmus fröhnend selber zu QuerDENKERN (!) erheben und gleichzeitig an eine sogenannte "Plandemie" GLAUBEN sind so irrational in ihrer Hybris gefangen, die werden ihren Glaubenskrieg erst dann beenden, wenn auf den Betonauffahrten zu den Krankenhäusern gestorben wird.

Ja, sie werden dann aufgeben und sich nicht wie "die anderen" für die "Freiheit" mit der Sprengweste in die Luft jagen, weil sie ja keine Belohnung im Paradies zu erwarten haben. So ein Pech aber auch. Egal, das Mindset ist das gleiche.

Die Pallis werfen Steine auf israelische IDF-Soldaten, die Quer-Jihadisten werfen Steine auf Polizisten und das wird noch weiter eskalieren.

Die Schatten sind fake

Montag, 05.04.2021 - 20:15 Uhr - Dushan Wegner:

Wir schauen in die Nachrichten, und wessen Verstand noch nicht von der Propaganda aus- und gleichgeschaltet wurde, der vermutet täglich, dass das Gesagte nicht die Wahrheit ist, zumindest nicht die ganze Wahrheit, dass Teile fehlen – und dass wir durch Nachdenken und Weiterforschen herausfinden können, wofür diese flackernden Schatten wirklich stehen.

Ich fürchte, es ist zuerst unser Wunschdenken, dass uns annehmen lässt, dass die Lügen zumindest »wahrheitsförmig« sind.

Es gibt eine Realität, kein Zweifel, und sie beeinflusst jeden unserer Tage, jede unserer Stunden, doch die Schatten, die wir an der Wand sehen, bilden sie nicht zwingend ab, oft nicht einmal als Umriss.

Sorry, liebe Leser, manche Vase, deren Schatten Sie an der Wand zu erkennen meinen, deren Schatten man uns laut und bunt in den Nachrichten zeigt, diese Vase gibt es wahrscheinlich gar nicht – dafür gibt es aber ganz andere Vasen, die kaum einen Schatten werfen.

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"Gerechte" Impfstoffverteilung der EU

Montag, 05.04.2021 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Am besten ist wohl, alles nur noch mit "Wow!" zu kommentieren. Das reicht. Immerhin nach 14 Minuten noch kein Deppen-Smiley drunter.

PS: Wie werden eigentlich die 62k Impfdosen "im ganzen Land" (ca. 7 Mio Einwohner) verteilt?

Bildquelle: Twitter

Ein Offenbarungseid nach dem anderen
Kohls Sohn klagt gegen Spahns Ministerium – und könnte gewinnen

Montag, 05.04.2021 - 17:30 Uhr - Alexander Wendt:

„Heute vor 91 Jahren wurde Helmut Kohl geboren, der Kanzler der Einheit“, twitterte Jens Spahn am 3. April 2021: Das große Vorbild „war einer der wesentlichen Gründe, mich schon als Jugendlicher für die Politik zu begeistern und für die CDU zu engagieren.“

Den Sohn des Altkanzlers Walter Kohl dürfte sich über Spahns Botschaft nur mäßig freuen. Er klagt gerade vor dem Landgericht Bonn gegen sein Bundesgesundheitsministerium. Ihm und seinem Minister wirft er vor, vertragsbrüchig zu handeln. Für eine Million Schutzmasken, die Kohls Firma im Frühjahr 2020 vertragsgemäß geliefert hatte, zahlte die Behörde bis heute nichts. Das geht nicht nur dem Altkanzler-Sohn so. Mehr als 70 Unternehmen prozessieren derzeit gegen Spahns Ministerium, weil sie für ihre Lieferung nicht oder nur teilweise bezahlt wurden – mit teils absurden Begründungen. Andere Unternehmen, die damals im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums Corona-Schutzausrüstung beschafften, bekamen dagegen ihr Geld.

Offenbar machte in etlichen Fällen der persönliche Kontakt zu Spahn und dessen Spitzenbeamten den Unterschied – wertvolle Verbindungen, über die Kohl jr. nicht verfügte. „Der Grundsatz ‚Verträge sind einzuhalten’ gilt offenbar für die beiden nicht“, schimpft Walter Kohl.

Die Justiz könnte ihm jetzt zu seinem Geld verhelfen. In einem Hinweisbeschluss des Landgerichts Bonn, der TE vorliegt, machten die Richter deutlich, dass sie die Argumente des Spahn-Ministeriums für schwach und unzureichend halten. Sollte die Behörde nicht nachliefern und stichhaltig erklären, warum sie die Bezahlung der bestellten Ware verweigert, dann, so schrieben die Richter am 9. März in bemerkenswerter Deutlichkeit, würden sie den Argumenten der 
Kohl Consult GmbH folgen. Sie gaben dem Bundesgesundheitsministerium vier Wochen Zeit, etwas Neues vorzutragen.

In den Masken-Verfahren der Händler gegen das Ministerium geht es zusammen nicht nur um mehrere hundert Millionen Euro, sondern auch um politisches Prestige.

Sollte das Gericht so wie angekündigt urteilen, dann würde es teuer für den Steuerzahler.

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"Leaked documents - So who's the mystery guy?"

Montag, 05.04.2021 - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Hey @BILD und @drumheadberlin warum berichtet Ihr eigentlich nicht über sowas?

Widerspricht Eurer ideologischen Linie, die Empörung gegen Covid-Maßnahmen zu schüren, was? Käme echt nicht so gut, wenn sich SARS2 doch als Biowaffe entpuppt. Ihr werdet Euer Aufwiegeln noch bereuen.

Bildquelle: Twitter - "So who's the mystery guy?"

"Steigende Infektionszahlen - Laschet drängt auf »Brücken-Lockdown«"

Montag, 05.04.2021 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Über 7 Brücken musst Du gehen, dunkle Jahre überstehen...

Bildquelle: Screenshot - "Steigende Infektionszahlen - Laschet drängt auf »Brücken-Lockdown«"

Kommentar von Don Alphonso:

Bildquelle: Twitter

Kommentar von Dirk Specht:

Keine Überraschung, dass er kippt. Sowohl die Fakten, aber auch die Stimmung in der Bevölkerung legten das nah. Er konnte gar nicht anders. Spät und nur auf äußersten Druck durch die Wirklichkeit. Damit wird das zuletzt von mir gerechnete Szenario sehr wahrscheinlich. Dass es zu einem Bruch der dritten Welle kommt, glaube ich eher nicht - obwohl ich es sehr hoffe. Eher erwarte ich aufgrund B117 das November-Szenario. Wir schaffen es vermutlich erneut, das schlimmste zu verhindern. Nicht mehr, nicht weniger.

"Romania’s health minister says hospitals struggling to cope with rising numbers of critically ill Covid-19 patients"

Montag, 05.04.2021 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Und da zerplatzt wohl nach HCQ auch gleich die nächste Hoffnung: Rumänien ist einer der größten Verwender von Ivermectin zur Prophylaxe, da sie bisher kaum geimpft haben. Es mag eine gewisse Wirksamkeit dieses Medikaments geben, aber die Leute, die es als Wundermittel hochgespielt haben, lagen falsch. Die Zahlen der Intensivpatienten in Rumänen, darunter auch Kinder, schießen in die Höhe.

universul.net: "Romania’s health minister says hospitals struggling to cope with rising numbers of critically ill Covid-19 patients"

Die Behörden bemühen sich, mehr Betten zur Verfügung zu stellen, da die Zahl der neuen Fälle steigt und derzeit 1.456 von insgesamt 1.600 Betten belegt sind. Ein Drittel der Patienten erkrankt so schwer an Covid-19, dass sie intubiert und ans Beatmungsgerät angeschlossen werden müssen.

167 an Covid schwer erkrankte Kinder liegen in Krankenhäusern, 16 von ihnen sind auf der Intensivstation, teilweise intubiert. Tendenz steigend - man kann getrost davon ausgehen, dass aufgrund des hohen Durchseuchungsgrades hier bereits eine oder mehrere Escape-Mutationen wüten.

Bildquelle: Screenshot - "167 de copii cu COVID internați în spitale. 16 sunt la ATI, dintre care doi intubați"

#Afd

Sonntag, 04.04.2021 - 22:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wow, die Covidioten-Partei AfD vernichtet sich weiter zuverlässig selber, da kann sich der VS ganz gemütlich zurücklehnen und sich die Eier schaukeln. Aber vielleicht hilft ja noch aggressiveres Geschrei, flächendeckend öffentlich Orangennetzmasken-Auftritte, mehr blasierte Interviews der selbstgerechten Weidel oder Höcke... apropos - wo ist denn der Superduper-Anführer, der Kanzler der Herzen des Geflügelhaufens abgeblieben? Der hatte doch am 24. August 2020 wissend lächelnd in eine Interviewkamera behauptet: "Corona ist vorbei. Corona wird auch nicht wiederkommen!"

Es ist zum Heulen, aus der ehemaligen Partei der klugen Köpfe ist 'ne wissenschaftsleugnende Deppenpartei geworden.

Bildquelle: Screenshot

#Covidioten

Sonntag, 04.04.2021 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wow, die plandemiegläubigen Covidioten haben sogar schon sowas wie 'ne eigene Währung. 😂

Bildquelle: facebook

Frohe Ostern

Sonntag, 04.04.2021 - 20:15 Uhr - Monika Schneider:

Und schon glaubst du wieder an den Osterhasen 🐰🦄

Bildquelle: facebook

Ausnahmezustand und Ideologie

Sonntag, 04.04.2021 - 18:30 Uhr - Dushan Wegner:

Thomas de Maizière verunsichert die Bevölkerung jetzt mit Stichworten wie »Ausnahmezustand« und »Einsatz der Bundeswehr im Inneren«. Was ist schiefgelaufen, dass so etwas überhaupt aussprechbar ist?

Okay, durchatmen. Wir haben das erste Quartal 2021 hinter uns, und was uns in den ersten Tagen des Aprils um die Ohren gehauen wird, das ist ein Anlass, erstmal durchzuatmen – doch eine Meldung sticht selbst in diesen im unguten Sinne »atemberaubenden« Zeiten hervor.

Wer den Namen »Thomas de Maizière« hört, der denkt vielleicht zuerst an jenen Moment unabsichtlicher Wahrheit: »Ein Teil dieser Antworten würdeGrippchen-Jihad

Montag, 05.04.2021 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

um wurde bekanntlich der bayerische Bettvorleger. Heute aber, im Jahr 2021, da könnte man fast meinen, dass Herr de Maizière sich wieder mit höheren Mächten gutstellen möchte, wieder ein williges Rädchen im großen Mahlwerk sein, indem er das Grundgesetz ändern lassen will, um schneller den Ausnahmezustand für Deutschland ausrufen zu können. Ach ja – »den Einsatz der Bundeswehr im Inneren« will er auch diskutieren. Ein Zyniker könnte erwarten: »Bald bekommen Andersdenkende auch in Deutschland die Chance, die Panzerszene vom Tiananmen-Platz nachzustellen.« – »Noch Fragen?«, so rufen wir aus – und wir atmen erstmal durch.

Was soll man als mit Gewissen und Verstand gestrafter Bürger tun? Es gibt denkbare Wege, doch sie riechen nach Ideologie, und das ist nicht das größte ihrer Probleme.

- weiterlesen - - "Ausnahmezustand und Ideologie"

#Überraschung
Armin Laschet hat nachgedacht

Sonntag, 04.04.2021 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Oh, das kommt aber überraschend. Ist @ArminLaschet eigentlich schon mit dem Nachdenken fertig?

Bildquelle: Twitter

Dirk Specht: Armin Laschet hat nachgedacht

Inzwischen habe ich ehrlich Mitleid. Er kann es definitiv nicht besser, mehr als Worthülsen in jeweiliger Windrichtung gehen nicht. Im März 2020 sprach er von „Krieg“, es gehe um Leben und Tod. Letztes Jahr Ostern der Verfechter von Lockerungen und Urlaubsreisen. Im Herbst der Antipaniker. Dann kam das härteste Weihnachtsfest. Zuletzt zum Frühjahr wieder der lockere. Als Vorsitzender der CDU ruft er das Jahrzehnt der Modernisierung aus. Über Ostern kündigte er eine Denkpause an und deren Ergebnis besagt nun, dass es wieder ganz hart wird.

Besonders verstörend in diesem Interview ist die Bemerkung, es werde schwierig und „das wissen Sie so gut wie ich“. Das kann man als Drohung sehen, denn so gut wie er will man wohl niemals nie irgendwas wissen. Trotz allen Mitleids bin ich an seinen weiteren Denkpausen daher nicht interessiert.

#s0304

Sonntag, 04.04.2021 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn die Polizei so ein Superspreader-Event wie #s0304 nicht in den Griff kriegt, wie will Versagistan je den harten, konsequenten Lockdown mit Wohnung nicht verlassen und so, hinbekommen? Unmöglich, da kann Merkel noch so viel ankündigen. Vorbei. Läuft auf Durchsterben hinaus.

"Grippchen" - #LongCovid

Sonntag, 04.04.2021 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Kanada. British Columbia wird grade zum nächsten Epizentrum der brasilianischen Variante P1. Der Hauptausbruch passierte wohl in einem... Taadaaa... Skiresort. Über 80% der Infizierten sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Nun wurde bekannt, dass 16 Spieler und 3 Trainer der NHL aus dem Team "Vancouver Canucks" mit P1 infiziert sind, viele Spieler sind "sehr krank". Und das sind nun keine Alten, die laut Covidiote sowieso bald abkratzen, diese Jungs sind alle unter 40, fit und erstklassige Athleten. Inzwischen gibt es weitere große Cluster mit P1 in British Columbia.

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Brasilien. Der brasilianische Neurowissenschaftler Miguel Nicolelis sagt, dass Brasilien sich dem Kipppunkt, dem Point of no return nähert. Er warnt vor dem Zusammenbruch bei Beerdigungen, vor Leichen auf den Straßen und ruft in einem El País-Podcast zu einer Kampagne für einen sofortigen strengen Lockdown auf.

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Paraguay. Der Nachbar Brasiliens hat's nun auch erwischt - logisch, war nur eine Frage der Zeit, bis die P1-Variante den Weg über die Grenze findet. Paraguays Gesundheitsminister "bestätigt, dass die Variante aus Manaus, Brasilien, bereits im Land zirkuliert". Die Intensivstationen in Paraguay sind jetzt voll ausgelastet - die Zahl der Todesfälle durch COVID19 steigt.

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England. Noch eine kurze Bemerkung zu LongCovid - spricht man ja nicht so gern drüber. Der imense Druck auf die überlastete NHS wird durch Zehntausende von Mitarbeitern, also Ärzte und Pfleger, die an LongCovid erkrankt sind, massiv verschärft. Mindestens 122.000 NHS-Mitarbeiter sind an LongCovid erkrankt, wie das Office for National Statistics in einem detaillierten Bericht bekannt gab. Das ist mehr als jede andere Berufsgruppe und liegt noch vor den Lehrern, von denen 114.000 betroffen sind.

Und jetzt nochmal alle: Ein Intensivbett ist nur dann ein Intensivbett, wenn das Fachpersonal da ist, um es zu bedienen. Das wird in diesem Jahr in ganz Europa ein riesiges Problem. Man wird sich weltweit um das verbliebene, nicht infizierte und erkrankte medizinische Personal reißen. Habe das schon im letzten Jahr vorausgesagt, interessiert natürlich die Friseure und Monteure nicht, die in ihrer Hybris Virologen und anderen Wissenschaftlern erklären, Covid sei bloß'n Grippchen.

Inzwischen bin ich soweit: Einfach mal durchsterben lassen. Mir wäre allerdings lieb, dass sich die Vernunft- und Wissenschaftsorientierten einbunkern und den Demo-Pöbel und die Covidioten draußen die Freiheit feiern lassen, sich endlich ungestört mit einer Biowaffe infizieren zu dürfen. Dann wird schön auf den Straßen gestorben und die kriegen ihre Leichenberge. Anders ist dieser Wahnsinn nicht mehr in den Griff zu kriegen.

Bildquelle: Screenshot - "Strain on NHS as tens of thousands of staff suffer long Covid"

"Allgemeinarzt hält Lockerung von Epidemie-Maßnahmen für Selbstmord"

Samstag, 03.04.2021 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bulgarien. Dem Mann kann man ansehen, dass er auch langsam an der grassierenden Idiotie verzweifelt. Wir haben eine 5% Sterblichkeit, unsere Intensivstationen sind voll, es gibt jede Menge Mediziner und Pfleger, die infiziert und krank sind, hier werden mittlerweile 80-jährige Arzt-Pensionäre zwangsverpflichtet, damit die Intensivstationen in einigen Städten überhaupt noch weiter laufen. Man sieht auch hier, wie sich die Bevölkerung teilt - die Vernünftigen, die sich mit Maske, Handschuhen und inzwischen sogar mit Brille schützen und die schwadronierenden Schwätzer, die vom Grippchen faseln.

Ach übrigens: Die jetzige Regierung - hoffentlich wird sie morgen abgewählt - hat per Dekret angeordnet, dass Flieger aus Südafrika, Nigeria und Nordafrika noch bis Ende April reinkommen können. Es reiche, wenn die Passagiere innerhalb von 24 Stunden einen negativen PCR Test vorweisen. Irre, vollkommen irre. Man holt sich ganz bewusst die noch gefährlicheren Mutationen ins Land.

Hier werden täglich 18 - 20 Tausend Tests gemacht, davon sind 20% positiv.

Bildquelle: Screenshot - "Allgemeinarzt hält Lockerung von Epidemie-Maßnahmen für Selbstmord"

CoroNews 3. April 2021

Samstag, 03.04.2021 - 20:15 Uhr - Dirk Specht:

Es sieht so aus, dass ein Großteil der Bevölkerung gelernt und akzeptiert hat, vorsichtig zu sein, so dass B117 bei uns nicht ganz so stark wächst, wie in anderen Ländern. Aber aus dem bestehenden Lockdown kommen wir so nur sehr zäh und stückweise heraus. Der Stresspegel in den Krankenhäusern dürfte ferner in 2021 deutlich länger andauern und den Peak vom Jahreswechsel vermutlich übertreffen.

Aufgrund der Impfungen in den Hochrisikogruppen wird das vor allem die Intensivstationen betreffen, während die Sterbezahlen vielleicht nicht mehr die alten Höchststände erreichen. Aber Ruhe werden wir in den Krankenhäusern in 2021 vermutlich gar nicht mehr sehen und das bereits erschöpfte System mit so einer Dauerbelastung weiter zu betreiben, ist unverantwortlich – für das Personal wie für alle Patienten, gleich welcher Erkrankung.

Für die öffentliche Debatte und die politischen Entscheidungen bedeutet dieser ambivalente Trend schlimmstenfalls, dass die Hängepartie sich von den jeweiligen Seiten weiter begründen lässt: Katastrophe im Sinne von Triage wie in Paris fällt aus, also weiter Öffnungsdebatten führen, Wachstum bleibt aber zäh auf Verdopplungstrends, so dass sich auch keine wirkliche Entspannung ergeben kann.

Ein kurzer und wirksamer Lockdown jetzt plus Verzicht auf Auslandsreisen wäre natürlich für alle Aspekte, auch für die ökonomischen, viel klüger. Angesichts dieser für B117 durchaus “relativ guten” Entwicklung werden wir das in unserer politisch/gesellschaftlichen Lage gerade nicht hinbekommen.

Die Idee, als Zielsetzung die Kapazitäten des Gesundheitssystems zu kommunizieren, dürfte einer der größten Fehler in dieser Krise gewesen sein. Das hat niemals so funktioniert, wie man sich das vorstellte, führt zu einer deutlichen Verlängerung von Schließungsmaßnahmen und über das Jahr auch gesundheitlich zu einem Dauerleiden mit entsprechenden Opferzahlen. Dieser Kurs wird aber vermutlich nicht mehr zu verlassen sein. Zu viele in der Gesellschaft beharren darauf, dass allenfalls die drohende Überlastung der Kliniken ein Argument für Schließungen sein kann. Dass genau dieser Fehler die Dauer der Schließungen maximiert, ist leider nicht mehr vermittelbar.

So wird Deutschland in der Bilanz vermutlich weiterhin das Land sein, welches die Wellen flacher, aber zugleich viel breiter gestaltet hat. Gut ist das nicht, der Preis der Pandemie wird nicht in der Spitze der Kurven gemessen, sondern in der Fläche darunter.

- weiterlesen - - "CoroNews 3. April 2021"

"Capitol Cop killed by ´Nation of Islam` knife-man who mowed him down"

Samstag, 03.04.2021 - 18:00 Uhr - Roger Letsch:

Name, Foto und ideologischen Hintergrund des Attentäters, der gestern versuchte, mit einem Auto die Absperrung zum Capitol in DC zu durchbrechen, findet man in Deutschland derzeit nur in der BILD. Stattdessen viele Hinweise und Parallelen zum 6. Januar und viel Schulterzucken. Deshalb hier in Kürze: der Verdächtige, der sein Auto in die Absperrung rammte und anschließend einen Polizisten erstach, heißt Noah Green. Sein Foto ist zu finden. Seine Motive sind angesichts seiner politischen Heimat (Nation of Islam) zumindest nicht unklar. Außer für unsere Presse natürlich!

dailymail.co.uk: "Capitol Cop killed by ´Nation of Islam` knife-man who mowed him down"

"Eindämmung der Pandemie war nie das Ziel"

Samstag, 03.04.2021 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Genauso sieht´s aus.

t-online.de: "Nachdem die Virologin Melanie Brinkmann gerade bei “Markus Lanz” zwei Politiker abgewatscht hatte, kritisiert jetzt auch die bekannte Virologin Isabella Eckerle die Maßnahmen der politisch Verantwortlichen. Die derzeit in der Schweiz forschende Wissenschaftlerin schrieb auf Twitter: “Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Eindämmung der Pandemie oder auch nur die objektive Auseinandersetzung mit Daten bei einigen Politikern nie das Ziel war, nur die Frage, wie man das jetzt irgendwie laufen lassen kann, ohne hinterher verantwortlich gemacht zu werden.”"

Bildquelle: Screenshot - "Eindämmung der Pandemie war nie das Ziel"

"Exklusiv-Interview mit Gruber und Schleich: „Viele Kollegen sind nur noch Zeitgeistnutten“"

Samstag, 03.04.2021 - 10:00 Uhr - Martin Motl:

Monika Gruber und Helmut Schleich über den Zustand von Kabarett und Satire in Deutschland:

"Schleich: Was die Narrenfreiheit betrifft: Bei einem anderen öffentlich-rechtlichen Sender, bei dem ich vor Weihnachten mein aktuelles Programm fürs Radio aufgezeichnet habe, kamen zwei Tage vor der Sendung Anrufe aus der Redaktion, obwohl die den Text längst kannte. Es ging unter anderem um die Stelle, an der ich sage: „Markus Söder bekommt viele Hass-Mails. Ich habe das recherchiert, die sind alle vom Horst Seehofer.“

Da kam tatsächlich die Frage: „Was möchtest Du damit sagen? Möchtest Du damit Hass-Mails verharmlosen?“ So ging das Satz für Satz. Da habe ich die gefragt: Wir kennen uns jetzt seit 15 Jahren. Was geht hier ab?

Merkur: Was ist das? Vorauseilender Gehorsam?

Schleich: Es ist die Angst vor den Kolleginnen und Kollegen im eigenen Sender. Die Angst davor, dass es in Konferenzen heißt: Du winkst solche Programme durch, bist Du auch so einer? Übrigens – nach der Ausstrahlung gab’s nur begeisterte Zuschriften.

Gruber: Da geht’s Dir wie dem Dieter Nuhr. Da gibt’s auch Redakteure, die sagen: „Muss das sein, musst Du das so sagen?“ Und er sagt: „Ja, das muss sein!“

Merkur: Hat Kabarett ein Problem, wenn es nicht links ist?

Schleich: Kritik an dem, was den öffentlichen Diskurs beherrscht, ist nicht automatisch rechts. Und nicht alles, was links ist, ist freigeistig. Da haben manche ja Reinigungsfantasien, bei denen es einem himmelangst werden kann. Wenn ich mir die Gender-Studien anschaue, das läuft in letzter Konsequenz auf Ausgrenzung hinaus. Wer nicht so spricht, wie es da vorgegeben wird, ist raus.

Gruber: Ich glaube, wir gehen in dieser Hinsicht finsteren Zeiten entgegen. Diese Genderdiskussion beispielsweise hat bizarre Formen angenommen, das ist schon eine Art geistige Wohlstandsverwahrlosung. Wen treibt denn das um? Irgendwelche Studentinnen oder Wissenschaftlerinnen. Die breite Masse interessiert dieser ganze Schmarrn nicht. Die fragt sich höchstens, warum jetzt Frau Gerster (ZDF-„heute“-Moderatorin, Red.) Politiker-innen sagt, aber lustigerweise nicht Mörder-innen oder Vergewaltiger-innen. Ich kenne jedenfalls keine Frau, die sich vom Wort „Bürgersteig“ oder „Fußgängerüberweg“ diskriminiert fühlt.

Merkur: Woher kommt das, dass es plötzlich zwei unversöhnliche Lager zu geben scheint?

Schleich: Der Riss, der durch die Gesellschaft geht, zwischen vermeintlich „gut“ und vermeintlich „böse“, bildet sich eben auch in der Kabarettszene ab. Und jeder, der sich falsch – und damit meine ich auch formal falsch – ausdrückt, bekommt den Stempel „Nazi“ oder zumindest „Steigbügelhalter“. Aber wer definiert das eigentlich? Ist es nicht so, dass eine Partei wie die AfD ihren Aufstieg auch der Tatsache zu verdanken hat, dass andere sich weggeduckt haben, wenn’s brisant wurde?

Gruber: Die sind in die Lücke rein, die entstanden ist, weil niemand bestimmte Themen offen ansprechen wollte.

Schleich: Wir haben im Kabarett, und da sehe ich eine gewisse Parallele zum Journalismus, alles erst mal infrage zu stellen und alles erst mal scheiße zu finden, was so passiert, politisch und gesellschaftlich. Wenn sich dann aber Künstler zum verlängerten Arm der Regierung machen, indem sie sich über die Kritik an der Regierung lustig machen, dann finde ich das sehr bedenklich.

Merkur: Viele Kabarettisten und Komiker leben davon, dass sie bestimmte Stereotypen parodieren, man denke an Kaya Yanar, der ja selbst einen Migrationshintergrund hat. Jetzt distanzieren sich einige Künstler von ihren Parodien und sagen, sie spielten sie nicht mehr, weil sie rassistisch oder sexistisch seien.

Schleich: Dazu gibt es den wunderbaren Satz eines Schweizer Kollegen, der gesagt hat: „Über einen rassistischen Witz darf man nicht lachen – aber man muss.“ Und von Sigmund Freud stammt das Wort: „Witze dienen dazu, das zu sagen, was man nicht sagen darf.“ Was soll das, dass da jetzt manche versuchen, sich reinzuwaschen? Da kann es ja nur darum gehen, einer von den Guten sein zu wollen.

Merkur: Aber was geht dann noch an Parodien?

Schleich: Gute Frage. Ich spiele in „Schleichfernsehen“ immer wieder einmal die Figur des Maxwell Strauß, eines von mir erfundenen unehelichen Sohns von Franz Josef Strauß, der in Afrika Diktator ist. Und plötzlich fragst du dich, ob du diese Figur noch spielen kannst mit schwarz angemaltem Gesicht. Stattdessen einen sterilen Vortrag über Kolonialismus zu halten, ist ja beileibe nicht lustiger.

Gruber: Bei der „Anstalt“ ist es übrigens so, dass du da nicht mehr eingeladen wirst, wenn du nicht ins Weltbild passt.

Merkur: Haben Sie die Erfahrung selbst gemacht?

Gruber: Ja. Das würden die einem nur nie ins Gesicht sagen. Die Szene ist letztlich aber doch eine große Familie, und so erfährt man immer, wer was über wen geäußert hat. Und deshalb weiß ich, dass jemand zu meinem Co-Autor gesagt hat: Die Texte, die die Gruber da bringt, die könnte sie auch bei Pegida bringen. Abgesehen davon, dass das eine infame Behauptung ist, lasse ich mich in keine Schublade stecken, sondern nehme mir nur das Recht heraus, den Finger in manche Wunden zu legen. Und i steh dazua! Kabarett hat die Aufgabe, kritische Fragen zu stellen. Und auch, wenn das jetzt etwas deftig formuliert ist: Viele Kollegen, die vermeintlich Kabarett machen, sind nur mehr Zeitgeistnutten."

merkur.de: "Exklusiv-Interview mit Gruber und Schleich: „Viele Kollegen sind nur noch Zeitgeistnutten“"

WASSERFASTEN 2021 — LOGBUCH 2

Samstag, 03.04.2021 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Weil ich mit anderen Dingen beschäftigt war, folgen die Notizen der Fastentage 3-6 mit etwas Verspätung - was eigentlich auch egal ist - vk.com: "WASSERFASTEN 2021 — LOGBUCH 2"

PS: Das entzündete Knie ist wieder tippitoppi.


Es ist aber auch ein Kreuz!
Laschet, Maaßen, Polenz, die Misere, Woelki

Freitag, 02.04.2021 - Karfreitag - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Die Karwoche, das weiß Armin Laschet, der einst nicht nur seinen Beichtvater, sondern auch den Heiligen Franz in Rom fragte, ob er kandidieren solle, ist für einen Katholiken kein Zuckerschlecken. Fastenzeit, der Verrat lauert an jeder Ecke des Getsemani, und die Pharisäer rüsten zum letzten Schlag. Da kommt dem Armin manches bekannt vor.

(...)
++ Worte, auf die man bei der CDU vergeblich wartet:

(...)
++ Spiegel goes Schülerzeitung

(...)
++ „Die Mehrheit der Deutschen“...

(...)
++ „Diese Nebenwirkungen sind ein gutes Zeichen...“

(...)
++ Was ist nur mit dem Thomas los?

(...)
++ Das passendste Gesicht zu Karfreitag

- weiterlesen - "Es ist aber auch ein Kreuz! - Laschet, Maaßen, Polenz, die Misere, Woelki"

Politischer Karfreitag

Freitag, 02.04.2021 - Karfreitag - 20:15 Uhr - Rocco Burggraf:

Nahezu unbemerkt hat sich in den letzten Wochen etwas Unerhörtes ereignet. Etwas, an das Verzweifelte nicht mehr geglaubt und das Ignoranten schon nicht mehr befürchtet hatten. Die unabänderlich scheinende Zufriedenheit der Deutschen neigt sich dem Ende zu. Schlechte Politik findet jetzt plötzlich nicht mehr als krude Verschwörungstheorie irgendwelcher Radikalinskis statt, sondern steht als Wasserwerfer im eigenen Stadtzentrum. Sie zeigt sich dem unverdrossen Wählenden durch monatelange Kurzarbeit oder auch durch gar keine Arbeit. Sie zeigt sich in der Warteschleife des Impfzentrums, im Portemonnaie oder bei der Urlaubsplanung. Sie rückt einem durch überreizte und depressive Kinder auf den Pelz. Durch verängstigte, im Pflegeheim dahinvegetierende Eltern. Durch Selbstmorde von Kollegen. Da hilft auch die zehnte Wiederholung der Sendung mit der Maus, des Tatorts mit dem Nazi oder des Volkliederabends mit dem Floriansprinzip nicht mehr. Es ist Sense!

Das Nichtstun, das Unsgehtsdochgut, das Sich-um-nichts-eine-Platte-Machen beginnt jetzt richtig weh zu tun. Und es wird noch viel mehr wehtun, denn dieses Land ist, wie sich jetzt auch für den letzten Stoiker in grellem Licht zeigt, über Jahrzehnte sediert und dabei kaputtregiert worden. Und daher spielt es jetzt ganz folgerichtig kaum noch irgendwo eine Geige. Nicht bei der Digitalisierung. Nicht bei der Bildung. Nicht beim Autobau. Nicht bei der Landesverteidigung. Nicht beim Wohlstand. Nicht bei der Pandemiebekämpfung. Und auch im Fußball nicht. Gespielt wurde wie Flasche leer. Seit langem.

Neu ist: Das dämmert nun auch den bisherigen Profiteuren. Denn die Stachelkugel beginnt immer mehr der bisher vollkaskoversicherten Systemelefanten aus ihren Sesseln zu kegeln. Die Strategie der Angst, die bisher noch immer dazu geführt hat, dass sich die Schäfchen dicht an dicht um Hüter und Wachhund scharen, hat sich als üble Sackgasse entpuppt. Nicht die Revolution sondern der selbstzufriedene, bis zuletzt ausgereizte Automatismus frisst nun vor laufenden Kameras seine Erfinder.

Volkswille und der allzu gern vorgeschobene Expertenwille divergieren plötzlich auf das Heftigste. Gesundheitliche und volkswirtschaftliche Schäden, Geduld und Ungeduld stehen sich plötzlich auf Augenhöhe gegenüber. Die Politik kann nicht mehr zwischen Nullcovid und Covid wählen sondern nur noch zwischen Pest und Cholera. Verfügt man nämlich die überall unmissverständlich eingeforderten Lockerungen, treten sogleich die unzähligen leitenden Angestellten der Angst auf den Plan, weisen auf die zuvor sorgsam ausgewählten Kurven und fordern den Erhalt ihrer Existenzgrundlage ein. Gehen dann diese Kurven weiter nach oben - alle Meßgeräte sind in mühevoller Kleinarbeit genau darauf ausgerichtet - droht nun etwas nie Dagewesenes. Persönliche Verantwortung. Karriereknick. Öffentliche Schmähung. Keine Option.

Verfügt man dagegen erneut Restriktionen, Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen, türmen sich gleich zwei Drohkulissen auf. Zum einen, die immer lauter werdenden, mental und finanziell ausgezehrten Schutzbefohlenen auf den Straßen, zum anderen das kollektive Versiegen des wichtigsten Zahlungsmittels auf Erden. Vertrauen. Wehe, wenn ruchbar wird, dass dem mit monetären Druckerzeugnissen aus der Whateverittakes-Zentrale zugeschissenen Konsumenten schwant, dass er für sein Geld außer Alltagstünnef aus Fernost kaum noch substanziell Relevantes bekommen wird. Kein Haus, kein Auto, keine Rente, keine Gesundheit, kein Urlaub, keine Sicherheit. Veritable und konvertible Wertanlagen sind für Otto, den Normalverbraucher unerreichbar geworden. Geparktes und nicht selten auch vermeintlich gut angelegtes Geld schmilzt wie Schnee in der Sonne. Und über Daimler wird nur noch müde gelächelt. Keine Option auch hier.

Eine veritable lose-lose-Situation für die politisch Verantwortlichen.

Und so erodiert nun - fast will man ausrufen „Endlich!“ - auch die politische Kulturlandschaft. Die SPD ist schon seit langem nur mehr als verhaltensauffällig einzustufen. Sie sucht indes verzweifelt nach Teilhabe an der quotenträchtigen Zerstörungswut neuzeitlicher Bilderstürmer und ist dabei zu einer absurden Laienschauspieltruppe mit absonderlichsten Gestalten an der Vorderfront mutiert. Und sie ähnelt damit verblüffend ihrem Zwilling. Ihr bleibt nur die Inzucht.

Neu ist: Nach dem Zerfall der Sozialdemokratie zeigen sich nun auch gewaltige Risse im christdemokratischen Allzweckgehäuse der Politik. Zur Unzeit sucht unterm einmal vorsichtig gelupften schwarzen Block allerlei lichtscheues Gesindel sein Heil in der Flucht. Wahrscheinlich bieten die eurasischen Aufnahmelager für die splitterfasernackten Wegelagerer noch Einiges an putineskem Komfort, aber - so oder so – das sollte der Anfang vom Ende gewesen sein. Das gern benutzte Bild vom Erdrutsch wird wohl den Dimensionen des bevorstehenden Wahldebakels kaum noch gerecht werden. Die CDU wird bis zur Hüfte im von Merkel angebeteten schwarzen Loch versinken. Die FDP wird wie immer als Notanker ein Lichtlein abgeben dürfen und das Schmuddelkind AfD hat seine Schuldigkeit vorerst getan, wird sich neu aufstellen, wenn nicht gar erfinden müssen. Neben den noch umjubelten Verkündern utopistischer Weltenrettung gewinnt vor allem eine wenig beachtete, aber keineswegs bedeutungslose Partei. Die der Nichtwähler. Sie könnte später noch zum Zünglein an der Waage werden, wenn auch sie sich vor existenzielle Fragen gestellt sieht. In jedem Fall darf man konstatieren, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt. Deutschland vollzieht damit lediglich – traditionell als eines der letzten europäischen Schlachtschiffe – genau das nach, was in einer Vielzahl von EU-Ländern seit langem zu beobachten war. Eine Abkehr vom ritualisierten, berechenbaren Wahlverhalten zugunsten großer, finanzkräftiger Altparteien. Europäischer Frühling?

Die Karten werden jedenfalls neu gemischt. Neue Allianzen werden gebildet werden müssen und die normative Kraft des Faktischen wird zu neuer Rationalität und Vernunft zwingen. Inwieweit Politik letztlich unser Leben überhaupt noch bestimmen kann oder ob die technologischen Metatrends vollends das Kommando auf dem Globus übernehmen, wird man beobachten dürfen. Deutschland ist seit langem im schlechtesten Sinne führungslos und dieser Zustand findet in sehr vielen Kreisen durchaus aktiv gefördertes Wohlgefallen.

Bei allem Verdruss über die entstandene Situation und ungeachtet der noch bevorstehenden politischen Großexperimente dürfte das Durchschlagen des parteipolitischen gordischen Knotens eine vorsichtige, frohe Botschaft sein.

#Ostern

Freitag, 02.04.2021 - Karfreitag - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Frohe Ostern – bleibt zuversichtlich und vor allem gesund!

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dring ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus Strassen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit' und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Schriftsteller und Naturforscher)


Spahn, Seehofer, Söder, Steinmeier, Romani Rose, Jogi
Aprilscherze

Donnerstag, 01.04.2021 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Kein Aprilscherz, sondern ein ernsthaftes Manöver, die CDU bei der Bundestagswahl auf SPD-Niveau zu drücken: Einige Fachpolitiker der Union wollen das Alter, ab dem man ohne Abschläge in Rente gehen darf, auf über 67 anheben.

(...)
++ Derweil im Stadl:

(...)
++ Wichtige Erklärung des Zentralrats

(...)
++ Pflichtschuldig melden die Journos:

(...)
++ Joes Sohn

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"Provisional Mortality Data — United States, 2020"

Donnerstag, 01.04.2021 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ja, ja, das "Grippchen".

COVID-19 liegt nach Herzkrankheiten und Krebs an dritter Stelle der führenden Ursachen für Todesfälle in den USA in 2020. COVID-19 hat im letzten Jahr 377.883 Menschen getötet. Die Sterblichkeitsrate in den USA stieg zum ersten Mal seit 2017 um 15,9% auf 3.358.814 Todesfälle. COVID-19 war für einen Anstieg von 11,3 % verantwortlich.

Und jetzt warte ich ganz gespannt auf einen vergleichbaren Report der EU-Komission, bis jetzt habe ich nichts gefunden. Soweit ich mich erinnere, waren wir nämlich sogar "besser" im Sterben als die Amerikaner.

Bildquelle: Screenshot - "Provisional Mortality Data — United States, 2020"

Wird das jetzt Konfliktberatung für hungrige Wölfe?

Donnerstag, 01.04.2021 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Kommt als nächstes dann 'ne Schulung für gendergerechtes Reissen?

Bildquelle: Twitter

Insolvenzstau - Trotz weniger Insolvenzen: Forderungen der Gläubiger steigen stark an

Donnerstag, 01.04.2021 - 20:15 Uhr - Elias Huber:

Grund für das historische Insolvenzen-Tief sei die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht im vergangenen Jahr, schreibt das Statistische Bundesamt. Dadurch hat sich ein Insolvenzstau aufgebaut, der sich mit umso größerer Wucht entladen und zu einer Überlastung des Justizsystems führen könnte.

Das Pikante: Die Zahl der beantragten Firmeninsolvenzen war im Baugewerbe (2500) höher als im Handel (2466) und im Gastgewerbe (1775). In jeder der drei Branchen sank zudem die Zahl der Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Gerade im Handel und der Gastronomie, die vom Lockdown mit am stärksten betroffen sind, könnte somit ein massiver Insolvenzstau vorliegen. Laut einer Umfrage des Dehoga unter 6500 Mitgliedern erwog zuletzt jeder vierte Gastronom, seinen Betrieb zu schließen. Hochgerechnet auf die rund 220.000 Branchenunternehmen würde das die Schließung von 55.000 Betrieben bedeuten. Vor diesem Hintergrund mutet die Zahl von 1775 Insolvenzverfahren sehr gering an.

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Grüne Pläne durchgesickert – Klimaflucht-Steuer

Donnerstag, 01.04.2021 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Grünen planen im Falle der Regierungsübernahme, die Bürger zu klimaneutralen Verhalten zu zwingen. Und wo sie das nicht können, weil die Bürger scharenweise aus dem Land flüchten wollen, wird eben eine neue Steuer eingeführt: Die Klimaflucht-Steuer. Wer sich mit den Segnungen der neuen Republik nicht anfreunden will, soll für sein Lebenswerk mit einer 99,998 prozentigen Abgabe auf zukünftige Einkommen und sein Vermögen belastet werden.

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#Pflexit

Donnerstag, 01.04.2021 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

„Es gibt kein Intensivbett ohne Pflege!“

Bildquelle: Screenshot

Kennt Ihr schon den Hashtag #Pflexit ? Nein ? Solltet Ihr aber. Pflegekräfte in ganz Deutschland kündigen, weil sie die Schnauze voll haben von der verantwortungslosen Ignoranz der Gripplinge, Leugner und Covidioten.

Inzwischen geht den Intensivmedizinern ganz schön die Düse, sonst hätten sie sich ja schon vor Covid mal für bessere Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals eingesetzt. Aber warten wir mal ab, was die Mutationen noch so in Deutschland (und Europa) anrichten werden. Eins ist sicher - es wird tragisches Bedauern und Bereuen geben. Der Hardcore-Covidiot wird natürlich noch beim letzten Röcheln drauf bestehen, dass es weder das Virus noch Übersterblichkeit gibt. Ich bin gespannt.

Rolle der Medien

Donnerstag, 01.04.2021 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Rolle der Medien in diesem Chaos kreierenden Durcheinandergequassel muss unbedingt aufgearbeitet werden. Fragt sich nur, von wem.

Bildquelle: Twitter

"Schlepperei: Italien macht deutschen Mittelmeer-NGOs, die behaupten, Migranten zu retten, nun den Prozess"

Donnerstag, 01.04.2021 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Richtig so!

Bildquelle: Screenshot - "Schlepperei: Italien macht deutschen Mittelmeer-NGOs, die behaupten, Migranten zu retten, nun den Prozess"

Blamieren mit Parteivorsitzenden – Hennig-Wellsow bei Lanz

Donnerstag, 01.04.2021 - 13:00 Uhr - Roger Letsch:

„Darüber diskutiert die Partei noch“ ist die Standard-Unwissenheits-Ausweichfloskel von Susanne Hennig-Wellsow. Sie wusste bei Jung & naiv nicht, aus welchen Auslandseinsätzen sie die Bundeswehr abziehen wollte und sie weiß bei Lanz nicht, wie die steuerlichen Daumenschrauben aussehen sollen, die sie für „Vermögende“ fordert. Genügt es dem Lanz nicht, dass diese groß und schmerzhaft sein, aber mit marxistischer Gewissheit schon die Richtigen treffen werden? Offenbar nicht. Doch seit wann ist es dem der Macht dienenden Medienpöbel gestattet, die spinnerten Wolkengebilde linker Politik anzupusten? Gut gemacht, Herr Lanz! Sie sind direkt und mitten ins intellektuelle Vakuum vorgestoßen.

Das Spitzenpersonal sowohl von Links als auch von Grün fällt in wirklich bohrenden Nachfragen durch beständige Ahnungslosigkeit auf, was sich mit „darüber diskutiert die Partei noch“ nur mühsam als basisdemokratischen Prozess tarnen lässt. Denn die Basis dieser hierarchischen Parteien verlässt sich ja gerade auf die „Spitzenkräfte“, von denen sie sich nur zu gern führen lassen will. Man versucht der galoppierenden Dummheit entgegenzusteuern, indem man Doppelspitzen installiert und verdoppelt damit nur die Inkompetenz. Keine Sahra Wagenknecht oder ein Gregor Gysi, ja, nicht mal eine Katja Kipping (dass ich das noch mal sagen würde!) wäre so ins Taumeln geraten wie Hennig-Wellsow. Dass die SED sie dennoch statt ihrer Co-Vorsitzenden Janine Wissler zu Lanz schickt, lässt vermuten, dass erstere sogar für kompetenter, eloquenter und sympathischer gehalten wird – eine Bankrotterklärung wie ein hingeworfener Blumenstrauß. Mein Mittleid hält sich in Grenzen und ich habe alle Hände voll zu tun, um meiner Schadenfreude den Mund zuzudrücken.

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Das Grippchen macht ernst

Donnerstag, 01.04.2021 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Während dessen wurde die Auslieferung von 15 MILLIONEN Dosen des Ein-Dosis-Impfstoffs gegen Covid-19 von Johnson & Johnson nach einer Verwechslung von Inhaltsstoffen im Werk in Baltimore gestoppt.

Arbeiter in einem Werk von Emergent BioSolutions vertauschten zwei Inhaltsstoffe des Johnson & Johnsons Impfstoffs. Die Verwechslung ereignete sich vor etwa zwei Wochen, hat aber keinen Einfluss auf die Lieferungen, die diese Woche rausgingen. Etwa 15 Millionen Dosen, die nächsten Monat ausgeliefert werden sollten, wurden durch den "menschlichen Fehler" ruiniert.

#DieMannschaft - UPDATE

Donnerstag, 01.04.2021 - 02:00 Uhr - Rocco Burggraf:

Die Mannschaft hat erneut ein Zeichen gesetzt und Gesicht gegen die Ungleichheit in der Qualifikationsgruppe gezeigt.

UPDATE: Freitag, 02.04.2021 - Karfeitag - 09:30 Uhr - Rocco Burggraf:

„Wenn die Einschaltquoten und Rundfunkbeiträge nicht angepasst werden, wird es Leistungseinschränkungen geben!“ Jogi Löw

© Tatjana Festerling

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