Tatjana Festerling | Aktuelles


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Hier finden Sie meine Beiträge des laufenden Monats. Ältere Beiträge befinden sich in der Rubrik: Archiv

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Unternimmt die Bundesregierung eigentlich was?

Montag, 27.01.2020 - 07:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Köterrasse geht diesen Politikern ja am Arsch vorbei.

WHO

Warteschlange in Wuhan im Hospital

Montag, 27.01.2020 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein, das ist keine Schlange vor einer Trump-Veranstaltung und nein, die Leute warten auch nicht auf ein neues iPhone. Das ist eine Schlange von Kranken vor einem Krankenhaus in Wuhan. Die Menschen bringen sich Hocker und Essen mit, teilweise warten sie über Nacht auf eine Behandlung.

vk.com: "Warteschlange in Wuhan im Hospital"

WHO

Montag, 27.01.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

WHO Bildquelle: Screenshot

Die WHO wartet noch ganz gemütlich auf detailliertere, epidemiologische Informationen von mehr infizierten Menschen, um den Infektionszeitraum des neuen #Coronavirus (2019-nCoV) zu bestimmen.

Währenddessen fliegen weiter bereits Infizierte ohne Symptome munter durch die Welt und verteilen den Virus global - denn das wurde ja sogar schon von der kommunistischen Regierung Chinas verkündet, dass jeder Infizierte ansteckend ist, ohne selber Fieber zu haben oder zu husten. Denkt man positiv, dann könnte man meinen, diese WHO verwaltet eine Pandemie, denkt man nur Schlechtes über diese Gesundheits-Agentur der UN, dann könnte man meinen, sie heizt diese Pandemie noch an. Statt SOFORT Maßnahmen zu ergreifen, lässt man laufen. So wie im Film "Contagion", den ich am Wochenende extra nochmal angesehen habe. Sehr realistisch.

Man kann sich nur auf sich selbst verlassen - und preppen. Ob für diese Pandemie oder die folgende.

Naive empiricism, terrorism & Ebola

Sonntag, 26.01.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Weil ich mich so tierisch über diese strunzblöden Vollpfosten ärgere, die in den letzten Tagen meine Seite mit ihren saudummen Kommentaren vollspammten, hier eine gut verständliche Erklärung über das allgemein verbreitete, naive Statistik- bzw. Wahrscheinlichkeits- und Risikoverständnis, oder besser gesagt, das öffentliche Versagen, wenn es um Risikobewertung geht. Die Erklärung kommt vom Godfather of Entscheidungstheorie, Risiko-Engineering und Wahrscheinlichkeitsberechnung, dem Gelehrten Nassim Nicholas Taleb.

youtube.com: "Naive empiricism, terrorism & Ebola"

Pandemie: Globale Ausbreitung durch Luftverkehr

Sonntag, 26.01.2020 - 22:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Wissenschaftliches Modell der Ausbreitung einer Pandemie nur allein basierend auf den Daten des Luftverkehrs. Keiner ist mehr sicher.

Die, also die Vollpfosten, die jetzt "Ablenkung", "Fake", "Impfung" oder "Patent" krähen und zu doof sind, Original-Quellen zu lesen, triumphieren jetzt: "Hah, wir waren schon wegen Ebola in Panik, und das ging gut aus. Es ist ja alles nur Hype."

Ja, es stellte sich als "gut" heraus, *weil* wir wegen Ebola in Panik gerieten. Panik ist nämlich verdammt vorteilhaft für das langfristige Überleben. "Panik" ist eines der besten Alarm und Vorkehrungssysteme, "Panik" bedeutet konzentrierte Wachsamkeit und zwingt einen zum überlegten, lösungsorientierten Handeln.

Und zwar handeln, bevor es alle tun wollen. Zum Beispiel mit Vorräten eindecken und mit Atemschutzmasken. Wenn alle wollen, ist alles ausverkauft: "Ich lebe 500 km von Wuhan entfernt. Ihre Analyse (Nassim Nicholas Taleb) ist nicht nur richtig; ich habe Ihre Prinzipien aus dem Incerto genutzt, um mich rechtzeitig für 3 Monate mit unverderblichen Lebensmitteln einzudecken. Ich tat dies, bevor alle anderen überhaupt darüber nachdachten. Jetzt gibt es in den meisten Geschäften keine unverderblichen Lebensmittel mehr."

Auch wenn es einen vielleicht wieder nicht trifft, die Menschheit wird nicht mehrere dieser Ausbrüche überstehen. Der Punkt ist, dass man sich zigmal irren kann; es spielt keine Rolle, weil es nur einmal braucht, um die Ausrottung zu erreichen.

vk.com: "Pandemie: Globale Ausbreitung durch Luftverkehr"

Ending Pandemics

Sonntag, 26.01.2020 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Nassim Nicholas Taleb, Mathematiker, Börsenhändler und Autor von "Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse" über zu unflexible Prozessketten und Reaktionen sowie die Naivität der Hochrechnungen bezüglich des Wuhan-Coronavirus. Es ist diese Art von Argumenten, die zum Aussterben der Menschheit führen werden.

Sofortiger Stopp der Mobilität und sofortige Prävention in noch nicht betroffenen Ländern sind das Einzige, was die Pandemie stoppen könnte. Die Art zu ex­t­ra­po­lie­ren sind veraltet und entsprechen nicht dem modernen Mobilitätsverhalten, speziell nicht dem der global vernetzten Chinesen.

Dazu passt:

Ending Pandemics Bildquelle: Screenshot - "Ending Pandemics"

Epstein didn't kill himself

Sonntag, 26.01.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Kurz zwischendurch: Epstein didn't kill himself. War es möglicherweise Tartaglione, der Ex-Mitbewohner seiner Zelle? Wer ihm den Mordauftrag gegeben hat, will John McAfee verkünden, sobald er in seinem safe house in London angekommen ist. Na denn, das dürfte spannend werden.

"Taking a circuitous rout through France.
Picked up a tail.
Deciding what to do next.
Have a safe house in England,
If we can reach it.
Will publish name of high level official
Who chose Tartaglione as Epstein's cell mate.
When we stop.
Things will get hot
From here on."

Übrigens hat McAfee angekündigt, bei den Präsidentschaftswahlen 2020 für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Sein wichtigstes Wahlkampfthema ist das Fördern der Verwendung von Krypto-Währungen. Er erklärte, dass er entweder erneut die Nominierung der Libertarian Party anstreben oder seine eigene Partei gründen werde.

twitter.com: "John McAfee"

"Profesor del IPN que viajó a China, posible portador de coronavirus en México"

Sonntag, 26.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Brian Kolfage, der Architekt der "WALL", also der Mauer, die Trump in Texas baut, um die Massenmigration abzuwehren, hat sich vorhin wie folgt geäußert:

"Es gibt einen möglichen Fall von #coronarvirus direkt gegenüber unserem 2. Mauerprojekt in Mission Texas. Warten Sie, bis sich die Migranten infiziert haben... Wenn Sie glauben, eine Pandemie in China gesehen zu haben, dann wird unsere südliche Grenze ein Kriegsgebiet sein!"

Er bezieht sich auf einen Artikel in einer mexikanischen Zeitung mit dem Titel: "IPN-Professor, der nach China reiste, möglicher Träger des Coronavirus in Mexiko".

Der Ansturm auf die USA wird dann alles übertreffen, was je als "Caravan" unterwegs war, unterstützt von MS-13.

mty.telediario.mx: "Profesor del IPN que viajó a China, posible portador de coronavirus en México"

Warnung aus Wuhan

Sonntag, 26.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Dieses Video verbreitet sich seit gestern Nacht in China, nun wurde es auf English übersetzt. Der mutige junge Mann sagt, dass die Regierung vertuscht, wie schlimm das #Wuhan #CoronaVirus ist. Er sagt, dass das Virus durch den Schleim in den Augen der Menschen eindringen kann und dass 1-2 Millionen Menschen Wuhan bereits verlassen haben, bevor die Quarantänezone eingerichtet wurde.

vk.com: "Warnung aus Wuhan"

16 Fragen zum Klimawandel

Sonntag, 26.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bitte unterzeichnen und weiterverteilen - klimafragen.org: "Die 16 Fragen zum Klimawandel"

Claudia Kemfert – True Lies of vollversorgt

Sonntag, 26.01.2020 - 13:30 Uhr - Roger Letsch: via unbesorgt.de

Das Bild könnte symbolischer nicht sein. Im blauen Business-Anzug und der Kamera zugewandt sitzt Claudia Kemfert in einer abgewrackten, rostigen Schaltwarte eines stillgelegten Kraftwerks. Soll wohl heißen, der Abriss der Energiewirtschaft ist noch nicht abgeschlossen, die schöne neue Welt der „erneuerbaren Energie“ noch nicht erreicht. Diese Bildkombination ist merkwürdig. Aber das ist das ganze Interview mit n‑tv ja auch. Stellenweise fühlte ich mich an Arnold Schwarzenegger in „True Lies“ erinnert. Arnie, sediert, gefesselt und mit einer Art Wahrheitsserum vollgepumpt, fordert seine Frau (Jamie Lee Curtis) auf, ihm eine Frage zu stellen, bei der er für gewöhnlich lügen würde. „Werden wir sterben?“ ist ihre Frage. „Jepp“ seine Antwort. Auch Claudia Kemfert muss von dem Zeug genascht haben, denn auf die durchaus existenzielle Frage „Seit 2003 exportiert Deutschland mehr Strom, als es importiert. Könnte sich das in den nächsten Jahren ändern?“ antwortet sie:

„Deutschland kann zum Netto-Stromimporteur werden, wenn man die Energiewende hin zu einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien voranbringt.“

Das war ein mehr als klares „Jepp“, bedeutet die Antwort doch, dass man sich in den Planungskreisen der Energiewende voll und ganz darauf eingestellt hat, dass Deutschland sich energetisch nicht mehr wird selbst versorgen können, wenn die Energiewende erst bei „Vollversorgung” mit Erneuerbaren angekommen ist. „Welche Vollversorgung, wenn man Nettoimporteur von Strom ist?”, müsste die nächste Frage lauten. Die kommt leider nicht und bleibt daher unbeantwortet. Claudia Kemfert stellt dieses Paradox jedoch als erstrebenswertes Ziel dar*, an dem wir alle kräftig mitarbeiten sollen. Und in der Tat bringt uns jedes installierte Windrad, jede niedergekämpfte Bürgerinitiative und jedes abgeschaltete konventionelle Kraftwerk diesem „Endziel“ Energieabhängigkeit näher.

Die Frage, von welcher Art der Strom ist, der Deutschland momentan zum Stromexporteur macht, stellt n‑tv leider nicht. Denn leider können wir immer nur Strom „exportieren“, wenn er uns gerade zu den Ohren herausläuft, nicht dann, wenn unsere Nachbarn ihn brauchen – ein Umstand, den man kaum Export, sondern eher Verklappung nennen kann. Andererseits soll der Strom, der uns zum Importeur macht, immer dann bereitstehen, wenn es bei uns mit Sonne und Wind wieder mal eng wird. Klar, dass der dann nicht aus Sonne und Wind kommen kann. Gut, dass Frankreich und Polen als unsere größten Nachbarn Kernkraft und Kohle haben, uns zu versorgen.

Mir ist auch überhaupt nicht klar, was an dem Zustand „Nettostromimporteur“ erstrebenswert sein soll, dass Claudia Kemfert ihn in einen hoffnungsvollen Konjunktiv kleidet. Ist ihr dieser Satz vielleicht versehentlich entschlüpft? Ein freudscher Versprecher womöglich? Aber das Interview ist voll von Wendungen, die überhaupt nicht zur Agenda der Energiewende und ihrer Herolde passen. Energieimport als Planziel? Seltsam. Auch Sätze wie „das Problem ist zu viel Planwirtschaft und zu wenig Marktwirtschaft“ klingen merkwürdig aus dem Mund der zentralen Figur einer staatlich verordneten Zwangsmaßnahme. Seit Jahren redet Kemfert staatlicher Lenkung und Subventionsverschleuderung das Wort, von Marktwirtschaft war da keine Spur, höchstens von deren Simulation. Dabei sind Subventionen nicht einmal in einer liberalen Wirtschaftsordnung gänzlich ausgeschlossen. Doch müssen sie eben zielgenau, zeitlich begrenzt und so getätigt werden, dass der betroffene Markt nach Beendigung der Subvention gesund auf eigenen Füßen steht.

Das Gegenteil ist bei sämtlichen Projekten der Energiewende der Fall: sobald staatliche Subvention unterbleibt, bricht die jeweilige Branche wie ein Kartenhaus zusammen. Weltweit verzeichnet die Autoindustrie massive Absatzeinbrüche, wenn die Förderungen ausbleiben. In China schließen reihenweise Fabriken für E‑Autos, der Absatz bricht ein (dass er in Europa noch steigt, liegt an den – sie ahnen es – Subventionen).

Die deutsche Solarindustrie war dem Weltmarkt nicht gewachsen und brach völlig zusammen und die Windbranche jammert nur deshalb über neue Abstandsregeln, weil sie so zu verdecken versucht, dass bereits die neuen Marktregeln von 2017 (Bau neuer Anlagen nur noch mit Ausschreibung auf gedeckelte Einspeisevergütungen) die meisten ihrer Projekte finanziell ins Wanken brachten. Erneuerbare Energie zu Marktpreisen? Warum, wenn’s auch anders geht? Subventionen? Warum nicht, wenn’s anders nicht geht. Das einzig erneuerbare an den Erneuerbaren war bisher das Fördergeld der Steuerzahler. Und denen geht immer schneller die Puste aus. Unter Marktwirtschaft versteht Kemfert also etwas ganz anderes als etwa Ludwig von Mises, der dem jahrelangen Subventionsfeuerwerk und den deutschen Träumen von der energetischen Unschuld sicherlich nichts Positives abgewinnen könnte.

Belohnung statt Subvention

Hat Claudia Kemfert womöglich eine Kehrtwende vollzogen? Der Begriff „Subvention“ kommt schließlich im ganzen Interview nicht vor. Doch freuen wir uns nicht zu früh. Denn liest man weiter, stolpert man stattdessen über Worte, die aus demselben Koben stammen: „…sollte eine Belohnung für die Herstellung von Wasserstoff oder Power to Gas gezahlt werden“. Belohnung! Verwendet wird hier nicht der betriebswirtschaftlich klare Begriff „Preis“, sondern „Belohnung“ – ein hochherrschaftliches Wort, dass sich nicht auf Recht, sondern auf Gnade bezieht. Preise werden verhandelt, Belohnungen werden gewährt. Nichts passt besser zur aktuellen Phase des Niedergangs der Energiewende als das Wort „Belohnung“, dass in Synonymen wie Kaufprämien, Abwrackprämien, Klimadividende, Förderung oder Investitionsbeihilfen steckt.

Wir haben gelernt, dass man für eine Energiewende deutschen Kalibers potente Nachbarn braucht, die den Mist nicht mitmachen, sondern klaglos Energie für das moralische Lämpchen liefern, dass in den Köpfen übergeschnappter deutscher Weltretter glimmt. Gleichzeitig fordert die aufgeladene Moral, dass die Nachbarn nun aber bitte selber in die Gänge kommen sollen, nachhaltig werden und auf das böse Atom und die schmutzige Kohle verzichten müssen.

Ob das „Modell Nachbarschaftshilfe“ übertragbar ist? Frankreich hilft Deutschland aus der energetischen Patsche, Spanien dann Frankreich, Portugal später Spaniern…nur die Portugiesen haben Pech. Die können dann nur noch den Atlantik um Hilfe bitten. Das war natürlich ein Witz, ein Kettenwitz sozusagen. Denn wie soll Frankreich seine Energie auf Grün drehen, wenn es dann uns nicht mehr vor dem Blackout retten kann, weil es selbst zum Nettostromimporteur Kemfertscher Definition werden muss, um die Energiewende zum Erfolg werden zu lassen?

Wäre es nicht viel bequemer für die Moral, als leuchtendes dekarbonisiertes Vorbild klammheimlich am energetischen Tropf der Nachbarn zu hängen und diese gleichzeitig tagtäglich ob ihrer unmoralischen Energiegewinnung zu schelten? Ich meine, Hambi und AKW Phillipsburg sind deutsche Adressen. Aber irgendwo müssen die Aktivisten ja hin, wenn in Deutschland der energetische Endsieg erfochten ist. Ich möchte zu gern erleben, wie ein französischer Kraftwerksbetreiber vor die Kameras tritt und beteuert, man würde das dieses und jenes Kraftwerk ja sofort abschalten, aber dann würden in Deutschland die Lichter ausgehen. Flixbus muss dann Sonderfahrten ab Berlin und Stuttgart anbieten und aus unseren Nachbarländern kämen lange vergessene Berichte über den „hässlichen Deutschen“, der mit heraushängender Moral erziehungsresistente Nachbarn maßregelt.

Am Ende bekommt Claudia Kemfert dann doch noch die Kurve, lässt die Flaute „Marktwirtschaft“ hinter sich und segelt wieder sicher in den Gewässern des linken Aktionismus: „Eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ist technisch möglich und volkswirtschaftlich lohnend. Ob wir es schaffen oder nicht, hängt einzig und allein an einer Stellschraube: dem politischen Willen.“

Nun wissen wir es, nur der politische Wille zählt, und der kann bekanntlich viel bewirken in Deutschland. Mich persönlich macht diese Beschwörung des politischen Willens ein wenig beklommen. Ein politischer Wille hat uns ja schon bis nach Stalingrad gebracht. Aber ob nun Rote Armee, Wetter oder Physik, irgendwas steht dem deutschen Größenwahn am Ende immer im Weg.

* Da es sich um ein Interview handelte, wird der Wortlaut für gewöhnlich vom Interviewpartner freigegeben. Ich halte es daher für eher unwahrscheinlich, dass Claudia Kemfert sich hier versprochen hat. Ihr Murmelverstand funktioniert wohl nach dem Prinzip „morgen ist alles anders als heute, heute ist alles schlechter als morgen“ und da Atom-Kohle-Deutschland heute „Stromexporteur“ ist, muss es nach erfolgreicher Energiewende eben Importeur sein.

»Große Transformation«

Sonntag, 26.01.2020 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

»Große Transformation« Bildquelle: Screenshot - "Alter Umwelteber, so vong Kliemer her"

Wer auf Twitter ist, dem empfehle ich dringend den kompletten Strang zu lesen. Ein gewisser "Alter Umwelteber, so vong Kliemer her" erklärt, warum Merkel in ihrer Davoser Rede von »Transformationen von gigantischem historischen Ausmaß« sprach und warum die »Große Transformation« in einer Reihe mit Maos »Großem Sprung nach vorn« steht.

Interview Thilo Sarrazin:
„Ich habe mich nicht geändert, die SPD hat sich geändert“

Sonntag, 26.01.2020 - 10:00 Uhr - Ferdinand Knauss:

Thilo Sarrazin will nicht nur vor der Bundesschiedskommission seinen Parteiausschluss revidieren. Der einstige Finanzsenator spricht über seine Motivation, eine Debatte mit Lars Klingbeil, die nicht stattfand, und eine SPD „in den Händen fundamental orientierter Muslime“.

- weiterlesen - "Interview - Thilo Sarrazin: „Ich habe mich nicht geändert, die SPD hat sich geändert“"

Habeck vs Trump

Sonntag, 26.01.2020 - 09:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Donald Trump sagte in Davos:

Donald Trump - Davos 2020 Bildquelle: facebook (gefunden bei Anna Maria Hanrieder)

Dushan Wegner kommentiert:
Die Reaktion des Grünen-Chefs auf die Ansprache des US-Präsidenten ist nicht nur typisch grün und populistisch, sondern auch im ethischen Sinne böse. Dass Habecks ideologie-verblendeter Hass in Deutschland wieder Applaus erhält, das ist gruselig.

"This Is How China Is Hiding The True Number Of Coronavirus Deaths"

Sonntag, 26.01.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Relatives Wonder Why Pneumonia Deaths Not in Coronavirus Tally Bildquelle: Screenshot - "Relatives Wonder Why Pneumonia Deaths Not in Coronavirus Tally"

So, jetzt kommen wir der Sache langsam näher: Warum bei nur so wenigen Toten dennoch so drastische Maßnahmen mit Quarantäne für fast 50 Mio Chinesen, Krankenhäuser aus dem Boden stampfen, Militäreinsatz ergriffen werden? Weil die offiziell von der Regierung bestätigten Zahlen nicht stimmen. Sie machen es wieder so wie 2003 bei SARS und halten die Zahlen extrem niedrig.

So berichtet Zerohedge mit Bezug auf das angesehene Wall Street Journal über die Verschleierungstaktik, die die Chinesen anwenden, um die Leute still zu halten:

"Das Problem ist, dass China selbst dann, wenn es theatralisch so offen über das Ausmaß der Epidemie spricht - und sei es nur, um Panik und Chaos wegen der Behauptungen zu vermeiden, wieder einmal die vollen Auswirkungen der Krankheit verdeckt und jetzt wissen wir genau, wie es das macht: Anstatt das Coronavirus als Todesursache für eine unbekannte Zahl von Todesopfern in Wuhan anzugeben, schreiben Chinas Gerichtsmediziner und Krankenhäuser den Tod lediglich der "viralen Lungenentzündung" zu, Fall abgeschlossen. (...)

Und so unterdrückt China das volle Ausmaß der Letalität des neuen Coronavirus und hält die Sterblichkeitsrate des Virus künstlich niedrig: "Es wird ein Vielfaches der Fälle in Wuhan geben, die offiziell bestätigt wurden", sagte Neil Ferguson, ein Krankheitsstatistiker am Imperial College London, der die Prognose von Jonathan Read bestätigte und schätzte, dass bis zu 4.000 Menschen in Wuhan infiziert worden sein könnten. "Offensichtlich sind die Krankenhäuser überfordert."

Noch schlimmer ist, dass, wenn es tatsächlich bereits 4.000 injizierte Fälle gibt, die zuvor diskutierte katastrophale Prognose von 250.000 Fällen bis zum 4. Februar um die Hälfte zu optimistisch sein könnte. (...)

Da Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Einwohnern Wuhans offiziell an "schwerer Lungenentzündung" statt am Coronavirus sterben, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, ob die Sterblichkeitsrate der Coronavirus-Epidemie nicht sogar zweistellig sein wird - SARS lag bei 11% - und damit eine der tödlichsten Epidemien der Geschichte ist, wenn die wahre Todesursache zu Grunde gelegt wird, statt einer Sterblichkeitsrate von 4%, wie sie von Dr. Jonathan Read berechnet wurde."

Man muss sich fragen, ob die Twitter-Filmchen von Krankenschwestern und Ärzten nicht doch stimmen, die schon vor zwei Tagen von hochgerechnet 90.000 Infizierten sprachen

zerohedge.com: "This Is How China Is Hiding The True Number Of Coronavirus Deaths"

Update of confirmed coronavirus cases worldwide:

Sonntag, 26.01.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

- China (HK, Macao, Taiwan): 1,142 & 54 deaths
- Japan: 3
- South Korea: 2
- France: 3
- Australia: 4
- Canada: 1
- U.S. : 2
- Russia: 7
- Nepal: 1
- Vietnam: 2
- Malaysia: 4
- Singapore: 4
- Thailand: 5

Und in folgend verlinktem Artikel der Washington Post, wird jeder Verdacht auf die Entwicklung von Bio-Waffen und Merkwürdigkeiten rund um dieses P4 Labor bestätigt. Dazu die Vermutung geäußert, dass dieses Virus "aus Versehen" aus dem Labor herauskam und der Fischmarkt nur die offizielle Erklärung sei.

washingtontimes.com: "Virus-hit Wuhan has two laboratories linked to Chinese bio-warfare program"

"So vui kon I gar ned saufa, dass I mi ned aufregen muass."

Samstag, 25.01.2020 - 20:15 Uhr - Roger Letsch:

Genau so. "Monika Gruber: Neues aus der Kategorie "So vui kon I gar ned saufa, dass I mi ned aufregen muass.""

Wollt ihr die totale Transformation?

Samstag, 25.01.2020 - 18:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Wenn unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren bis zur Unkenntlichkeit umgekrempelt wird, soll keiner sagen, er hätte nicht gewusst, was auf uns zukommt. Die Flammenzeichen stehen bereits an der Wand. Die Rede unserer Bundeskanzlerin Merkel in Davos lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. In Auszügen ist sie auf der Seite des Bundeskanzleramts nachzulesen.

Dort steht:

„Die Welt müsse gemeinsam handeln, aber jedes Land dazu seinen Beitrag leisten… Deutschland habe sich daher entschieden, bis 2022 aus der Kernenergie auszusteigen und bis spätestens 2038 auch aus der Kohleverstromung, wenn möglich schon bis 2035.Dazu seien aber völlig neue Wertschöpfungsformen notwendig… Es bedeute, keine Treibhausgase mehr auszustoßen und nicht vermeidbare Emissionen auszugleichen. Das seien “Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß“…Im Grunde müsse die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren verlassen werden.”

Es geht also nicht um Klimaschutz, sondern, nach dem gescheiterten Kommunismus mit seinen 100 Million Toten, wieder um ein Experiment am Leib der lebendigen Gesellschaft. Wohin wir unser gegenwärtiges gutes Leben verlassen sollen, sagt die Kanzlerin nicht. Wenn sie es sagte, würde der Widerstand gegen die „große Transformation“ zu stark werden. Aber die Anzeichen sind deutlich genug.

Die massive Destabilisierung unseres Stromnetzes, auf das unsere Hochtechnologiegesellschaft angewiesen ist, wird nicht nur zur Deindustrialisierung und damit rapiden Verarmung führen, sondern in eine akute Mangelwirtschaft, in der auch Stromkontingente zugeteilt werden. Hat unser Möchtegern-Kanzler Robert Habeck nicht schon davon gesprochen, dass man die Waschmaschine auch nur in der Nacht laufen lassen könnte, um das Stromangebot besser zu nutzen?

Am Ende steht eine Gesellschaft, wie sie Robert Harris in seiner Dystopie „Der zweite Schlaf“ geschildert hat, eine Gesellschaft, die vergessen hat, dass es mal Strom, Flugzeuge und Autos gab. Es gibt bereits Feministinnen in unserer Mitte, die propagieren, auf Kinder zu verzichten, weil die Klimaschädlinge seien. Es gibt bereits Altersheime, die ihren Insassen das Fleisch stark reduzieren wollen, weil Fleischgenuss Co2-schädlich sei. Es gibt bereits die Neubauers und Racketes, die Flugverzicht predigen und gleichzeitig finden, dass sie das Recht haben, ihre Forderungen aus Hongkong und Patagonien zu verkünden. Die Fratze der Ökodiktatur ist bereits sichtbar, man muss nur den Mut haben, hinzuschauen.

Merkel hat in ihrer Davos-Rede auch klar genug angedeutet, wie sie mit Andersdenkenden umzugehen gedenkt. Auf ihrer Seite erscheint das als „Appell zum Dialog“:

„Die Bundeskanzlerin warnte in diesem Zusammenhang vor gesellschaftlichen Konflikten im Kampf gegen die Erderwärmung. Es gebe eine Sprachlosigkeit zwischen Menschen, die den Klimawandel leugneten und denjenigen, für die Klimaschutz höchste Dringlichkeit habe. Dies mache ihr Sorgen. Die Sprachlosigkeit müsse überwunden werden durch mehr Dialog.“ Was auf ihrer Seite verschwiegen wird ist, dass Merkel gleichzeitig Sanktionen für „Dialogverweigerer“ fordert, wie die Welt berichtet.

Dort steht auch, die Vertreter der Wirtschaft hätten Merkels schaurige Rede als „klasse Vortrag“ gefeiert. Das erinnert sehr an den russischen Adel, der für die Bolschewiken Devisen, Diamanten und Gold schmuggelte und zum Dank nach dem siegreichen Oktoberputsch vor den Erschießungskommandos landete.

Die intellektuelle Vorhut der antifaschistischen Bodentruppen, das Zentrum für politische Schandtaten hat bereits verkündet, dass es sich in Zukunft auf die Bekämpfung von Konservativen konzentrieren will. In Leipzig haben die antifaschistischen Bodentruppen jüngst an Silvester gezeigt, wozu sie fähig und in der Lage sind. Sie werden es in den Demonstrationen gegen das Verbot ihrer Hass- und Hetzplattform indymedia wieder tun.

Noch ist es Zeit, sich gegen die geplante totale Transformation zu wehren.

Wer schweigt, stimmt zu!

"Beschleunigte Ausbreitung" offiziell bestätigt

Samstag, 25.01.2020 - 16:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Beschleunigten Ausbreitung bestätigt Bildquelle: Twitter

Oha, das heisst was: Inzwischen warnt sogar der chinesische Präsident Xi vor einer "beschleunigten Ausbreitung" des Wuhan-Coronavirus und vor einer "gravierenden" Situation im Bereich der öffentlichen Gesundheit.

Wir glotzen alle gebannt nach China, sehen die DRASTISCHEN Maßnahmen, die dort ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verhindern und Erkrankte zu behandeln und vergessen völlig, dass immer noch Menschen durch die Welt reisen und z.B. auch nach Deutschland kommen, die längst infiziert sind und den Virus streuen. Das ist auch den Chinesen egal, jeder, der infiziert im Flieger nach draußen sitzt, ist ein Problem weniger.

Bisher ist nach meinen Informationen noch kein Rückkehrer aus China in Quarantäne gekommen - wie es nötig wäre. Oder werden diese Maßnahmen inzwischen angewendet?

Vorbeugung ist gefragt, nicht erst reagieren, wenn die ersten offiziellen Fälle bekannt werden. Aber natürlich traut sich noch keiner, mit Infektionsschutz draußen rumzulaufen. Es könnte ja einer daherkommen und was von "Panik" oder "Hysterie" faseln.

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist die...

Samstag, 25.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Tja so ist das inner modernen Fotzokratie, kaum schenkste dem nach Aufmerksamkeit gierenden Ding 'nen Spiegel, gerät es ganz aus dem Häuschen. Ich mag Erdogan ganz und gar nicht, aber für diese Vorführung der Geliebten Führerin der Köterrasse zolle ich ihm Respekt!

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist die... Bildquelle: facebook

"Wuhan Coronavirus (2019-nCoV) Global Cases (by JHU CSSE)"

Samstag, 25.01.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wuhan-Coronavirus - Verbreitung, Infektionen, Tote, Daten laufend aktualisiert: "Wuhan Coronavirus (2019-nCoV) Global Cases (by JHU CSSE)"

Wuhan Coronavirus (2019-nCoV) Global Cases (by JHU CSSE) Bildquelle: Screenshot

"New coronavirus can cause infections with no symptoms and sicken otherwise healthy people, studies show"

Samstag, 25.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

New coronavirus can cause infections with no symptoms and sicken otherwise healthy people, studies show Bildquelle: Screenshot - "New coronavirus can cause infections with no symptoms and sicken otherwise healthy people, studies show"

Inzwischen begründen sogar Epidemiologen, warum man diesen Wuhan-Corona-Virus sehr, sehr ernst nehmen sollte, u.a. ein in Harvard ausgebildeter Wissenschaftler in Epidemiologie. Über 50 Millionen Menschen stehen unter Quarantäne, und die Zahl der Fälle wird noch viel weiter steigen. Vorhersage: die WHO wird den Notstand ausrufen.

Der Ansteckungsfaktor ist extrem hoch, schleichend und symptomlos. Wohl zu vergleichen mit Masern (nur dass es gegen Masern Impfung gibt). Man merkt selber (noch) nichts von der Infektion, sprüht die Viren aber schon durch die Gegend, durchs Flugzeug, den Zug, Bus, Großveranstaltungen, Kaufhäuser etc. Dh. auch mit den Temperaturmessungen an den Flughäfen fischt man nur die raus, die bereits Symptome zeigen, der Rest der bereits Infizierten geht raus. Das erklärt zumindest die drastischen Quarantäne-Maßnahmen der chinesischen Regierung.

Ein britischer Wissenschaftsjournalist schreibt, dass "die Reproduktionszahl für diesen 2019-nCoV-Ausbruch höher ist als bei anderen aufkommenden Coronaviren, was darauf hindeutet, dass die Kontrolle dieses Erregers wesentlich schwieriger sein könnte". Er schreibt weiter, es sei berechtigt, "Angst vor dem Monster" zu haben.

Niemand ist gegen dieses neue Virus immun.

Quellen
medrxiv.org: "Novel coronavirus 2019-nCoV: early estimation of epidemiological parameters and epidemic predictions"
scmp.com: "Doctors warn China coronavirus carriers may show no symptoms of illness"

"Wegen „kultursensiblen Umgangs“ - Kita verbietet Kindern Kostüme an Rosenmontag"

Samstag, 25.01.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wegen „kultursensiblen Umgangs“ - Kita verbietet Kindern Kostüme an Rosenmontag Bildquelle: Screenshot - "Wegen „kultursensiblen Umgangs“ - Kita verbietet Kindern Kostüme an Rosenmontag"

Oh nein! Oh neinoneinonein!

Wenn ich also in Erfurt lebe und mein Sohn sich schon das ganze Jahr darauf freut, Rosenmontag als Claudia Roth zu gehen - dann darf er das jetzt nicht mehr?

#DeutschlandIstImArsch
#HautAbSolangeEsNochGeht

#CoronaVirus

Samstag, 25.01.2020 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wie ich schon gestern schrieb: Das Corona-Virus ist die perfekte Bio-Waffe. Aber vielleicht hat sie China ja gar nicht gezündet?

#CoronaVirus<

"Mystery surrounds ouster of Chinese researchers from Canadian laboratory"

Samstag, 25.01.2020 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Auch die "Erreger-Beziehung" zwischen Kanada und China ist recht mysteriös:

Experten für Biokriegsführung fragen sich, warum Kanada tödliche Viren nach China geschickt hat. 'Ich denke, die chinesischen Aktivitäten ... sind höchst verdächtig', sagte ein Experte, nachdem ein Labor in Winnipeg im März 2019 Proben von Ebola und Henipavirus nach China geschickt hatte.

nationalpost.com: "Bio-warfare experts question why Canada was sending lethal viruses to China"

Am 5. Juli dann begleiteten Beamte des National Microbiology Laboratory (NML) in Winnipeg, Kanada, Xiangguo Qiu, eine prominente chinesisch-kanadische Virologin, ihren Ehemann, den Biologen Keding Cheng und eine unbekannte Anzahl ihrer Studenten aus dem Labor und entzogen ihnen ihre Zugangsrechte. Angeblich lag ein "Richtlinienverstoß" vor. Kanadische Forscher reagierten mit Verwirrung auf die Nachricht, dass das einzige Hochsicherheitslabor des Landes diesen Ausschluss veranlasst hat.

sciencemag.org: "Mystery surrounds ouster of Chinese researchers from Canadian laboratory"

"Greta Thunberg Incorporated: The Exposé"

Freitag, 24.01.2020 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Seit einer Stunde online: "Greta Thunberg Incorporated: The Exposé"

Das FAS- und Missbrauchsopfer Greta in einer kritischen Reportage von RebelMedia - sehenswert!

"In der Sache Tichy ./. Roth - Claudia Roth pöbelt nicht. Sie lässt pöbeln"

Freitag, 24.01.2020 - 20:15 Uhr - Roland Tichy:

In eigener Sache schreibt es sich schlecht. Aber wie ist das, wenn eine leibhaftige Bundestags-Vizepräsidentin auf einen Blogger trifft? Es geht nicht gut aus, aber dient der Wahrheitsfindung.

Ich habe es gewagt, gegen die Bundestagsvizepräsidenten Claudia Roth zu klagen. Ich bin ja Beleidigungen gewohnt, wie jeder, der gelegentlich Zweifel an der Weisheit der Bundesregierung nicht nur leise, sondern mit aufgedrehtem Lautstärkeregler zu äußern wagt. Der damit den Chor stört. Wo doch alle so schön gemeinsam das Loblied singen.

Claudia Roth hat namentlich mich und auch Henryk Broder als „neurechte Plattformen“ bezeichnet, „deren Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“.

Man ist ja Kummer gewöhnt. Meinungsfreiheit in Deutschland steigt im Preis, und daran hat ausnahmsweise die EZB keine Schuld.

Aber als eine der ranghöchsten Repräsentantinnen der Politik, protokollarisch das zweithöchste Staatsamt vertretend, verleumdet Claudia Roth zwei Journalisten. Die Staatsmacht gegen zwei Journalisten – woran erinnert das?

Das zweithöchste Amt gegen zwei Journalisten

Erstaunlicherweise hat das Landgericht Stuttgart persönliches Erscheinen angeordnet; üblicherweise werden solche Verfahren mit ein paar Schriftsätzen erledigt. Ein klein wenig habe ich mich auf die neueste großflächige Blumendekoration in Form der Madame Vize gefreut. Aber Pustekuchen. Sie kam nicht. Sie muss Bundestagspräsident Schäuble vertreten. Sie denkt, sie ist fein raus. Aber sie macht die Sache nur schlimmer: Sie schadet demonstrativ dem Amt durch ihr Benehmen. Sie ist der Typ, der öffentlich pöbelt, aber den Angepöbelten nicht gerne in die Augen schaut. Und so lässt sie sich von einem Anwalt vertreten, der sonst eher für die taz vor Gericht erscheint. Jeder gibt sich eben die ihm gemäße Form. Da dieser Anwalt namens Eisenberg Roth vertritt, muss sie sich auch dessen Auftreten zurechnen lassen: Schmuddelig, lümmelhaft vor Gericht, Zeitung lesend. Nicht, dass mich das stören würde: Aber immerhin tritt der Advokat des protokollarisch zweitwichtigsten Amts auf, das persönlich gerade verhindert ist. Nicht der Anwalt eines Ladendiebs – sondern der Anwalt des Bundestagsvizepräsidenten, der diesmal eine Frau ist. Ich habe mir extra eine passende Krawatte umgelegt – unbequem; aber wenn das Gericht in Robe antritt, bin ich diesen Respekt schuldig. Finde ich. Altmodisch, oder?

Höfliche Zuschauer sind das böse Volk

Wir werden empfangen von rund 100 Zuschauern. Gesittet, leise. Ich freue mich, als vor der Verhandlung ein Zuschauer sinngemäß sagt: „Danke, dass Sie so tapfer für unsere Freiheit kämpfen“. Diejenigen, die es in den Saal geschafft haben, applaudieren, auch die draußen vor der Tür. Ich bin gerührt. Unsereiner sieht ja meist nur einen Bildschirm, Buchstaben, keine Menschen mehr und freut sich nun.

Der Vorsitzende Richter entschuldigt sich ausgesucht höflich dafür, dass es keinen größeren Saal in Stuttgart gebe und Zuschauer auf dem Boden sitzen oder auf dem Gang warten müssen. Er bittet um gesittetes Auftreten, und dass ab sofort keine Fotos mehr zulässig seien.

Da kreischt mit Stentorstimme der Anwalt der Bundestagsvize dazwischen: „Die haben hier schon fotografiert!“ Herr Lehrer, ich weiß was! und mit abwertender Geste zum Volk: „Ich lass mich doch von DENEN nicht fotografieren“. Es ist eine herrische Geste. Sie zeigt die Verachtung der Herrschenden für ihr Volk. Ein kühler, höflicher Richter, dem die Öffentlichkeit der Verhandlung wichtig ist – und ein Vertreter des Parlaments, der den Souverän behandelt wie ein Stück Dreck. So geht Demokratie, Frau Roth! Die Stimmung droht zu kippen; unser Anwalt Joachim Steinhöfel rettet sie: „Oh, Herr Eisenberg. Wollte ausgerechnet Sie mal jemand fotografieren? – muss wohl daran liegen, dass sie ein so außergewöhlich attraktiver Mann sind“.

Aber damit ist der Strang der Verhandlung Tichy ./. Roth vorgegeben. Die Tricks der Bundestagsvize werden sichtbar: Auf Weisung des Gerichts hätten wir ihren Schriftsatz am Freitag vor der Verhandlung erhalten sollen. Nur durch einen Anruf bei Gericht haben wir ihn von dort erst am Dienstag, dem Vortag der Verhandlung erhalten – eigentlich zu kurz, um auf 19 Seiten angemessen zu antworten. Wir haben es trotzdem geschafft, säuberlich fast ein Dutzend dokumentierter Falschbehauptung aus dem Schriftsatz der Bundestagsvize dokumentiert; das TE-Team schafft das aus den Tiefen der Archive herbei. Darf eine Bundestagsvize so tricksen und schwindeln und schriftlich Lügen vortragen lassen? Sie darf. Der Würde ihres Amts entspricht es nicht. Immerhin liest ihr Anwalt flott unseren noch druckerwarmen Text.

„Ich bin alphabetisiert, für so einen Scheiß brauch ich nicht so lange.“

Dieser Mann vertritt die Frau, die Vize des zweithöchsten Amts in der Republik ist, nicht vergessen. Es geht ja nur gegen einen Journalisten, der anderer Meinung ist.

Meinungsfreiheit die sie meinen

Der Rest ist schnell erzählt. Das Gericht stellt sich auf die Seite Roths. Das alles sei Meinungsäußerung. Kurzfristig bin ich verdutzt. Da kämpfen alle gegen Hass und Hetze im Netz, aber wenn Hass und Hetze vom, siehe oben: zweithöchsten Amt verbreitet wird, dann ist es keine? Es ist allerdings eine seltsame Spaltung. Während im Netz praktisch jede polemische Äußerung Hass und Hetze ist – im eigentlichen Presserecht ist sie erlaubt. Das Bundesverfassungsgericht hat die Grenzen extrem weit gezogen. Selbst Roths Büchsenspannerin und Parteifreundin Renate Künast, Mitautorin des von mir angegriffenen Textes, ist ja Opfer von solchen Beleidigungen.

Ein Berliner Gericht hat nun ebenfalls wirklich unangemessene Beschimpfungen als „Meinungsäußerung“ durchgehen lassen. TE hat Künast an dieser Stelle sogar verteidigt; uns liegt am gesitteten Umgang, am demokratischen Diskurs.

Aber die Bundestagsvize nicht. Statt sich zu entschuldigen, lässt sie ihren Anwalt gegen Journalisten geifern, die sich gegen Beschimpfungen wehren, die sie wiederum für sich und ihre Parteifreunde geächtet haben will.

Doppelmoral ist das Amt der Bundestagsvizepräsidentin.

Ich gebe dem Gericht zu bedenken, dass ich nicht primär im Meinungskampf stehe, wie Frau Roth – sie ist Politikerin, ihr Geschäftsmodell ist Stimmenmaximierung und ein Sitz im Bundestag, der mindestens Diäten garantiert – wenn nicht sogar mehr, viel mehr. Ihr Einkommen aus Steuermitteln wird auf 250.000 € nicht viel zu hoch geschätzt. Meine Mitarbeiter und ich müssen dafür die Steuern zahlen, indem wir eine Webseite, Zeitschrift, Bücher produzieren und einen Buchshop betreiben. Und so ein Geschäftsmodell ist also auf „Hetze und Falschbehauptung“ basiert? Das Gericht wird seine Entscheidung Mitte Februar verkünden. Voraussichtlich gegen uns und für eine Bundestagsvizepräsidentin, die Presse- und Meinungsfreiheit als einseitiges Beschimpfungsrecht zu ihren Gunsten interpretiert und sich vor Gericht flegelhaft vertreten läßt.

Würde des Amtes? Pfffff.

Wir werden dann das Urteil auch nutzen können: „DER SPIEGEL“? Ein Geschäftsmodell, auf Hass und Falschbehauptungen beruhend. ARD, ZDF, überhaupt alle, die andere Positionen beziehen? Nicht einzelne Falschbehauptungen, sondern alle beruhen auf dem „Geschäftsmodell von Hass und Hetze“. Wir werden sehen.

Auf der Rückreise lese ich einen Tweet von Norbert Bolz.

„Gegen den kulturellen Bürgerkrieg, das überhitzte Meinungsklima, die Radikalisierungen links und rechts hilft nur der Mut zur Bürgerlichkeit.“

Da stelle ich fest, dass ich im Zug immer noch Krawatte trage.

P.S.: Wie das so ist mit Zeitungen und ihrem Geschäftsmodell, zeigt vorbildlich die Stuttgarter Zeitung. Der Artikel von dessen Redakteur Sascha Maier veranlasste unseren Rechtsanwalt, ihm folgende Mail zu schreiben:

- weiterlesen - "In der Sache Tichy ./. Roth - Claudia Roth pöbelt nicht. Sie lässt pöbeln"

Der kolossale Ausfall zu Merkels Kanzlerschaft

Freitag, 24.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson rechnet mit Angela Merkel ab und nimmt Donald Trump vor Kritikern in Schutz. Zu Greta Thunberg meint er, sie solle lieber in Peking reden – und nicht in Davos.

- weiterlesen - "Der kolossale Ausfall zu Merkels Kanzlerschaft"

Gesinnungsbekämpfung ist das Verhängnis unserer Zeit

Freitag, 24.01.2020 - 17:00 Uhr - Daniel Matissek:

Sarrazins gegen seinen Parteiausschluss geht die SPD unbeirrt ihren Weg weiter in Richtung Gesinnungsdiktatur und Unterdrückung von Abweichlertum. Auf einen höheren Ebene ist der Fall eingebettet in eine schleichende, allgemeine Tendenz zur Säuberung und möglichst finaler Erledigung jener, die unerwünschte Wahrheiten aussprechen.

Dass Sarrazin zum "Wortführer rechtsextremer Parolen" und sogar "Rassisten" gestempelt wurde, folgte zu keinem Zeitpunkt alleine taktischen Gründen, um seinen infamen Parteiausschlusses irgendwie zu legitimieren. Nein: Die bezweckte Stigmatisierung, die Belegung mit dröhendem martialischen Vokabular der behaupteten NS-Nähe und Menschenfeindlichkeit findet sich inzwischen auf allen gesellschaftlichen Ebenen, um die Rechtfertigung zu liefern, Menschen auszugrenzen, zu isolieren, sie außerhalb der Gemeinschaft zu stellen und ihr die Teilhabe am öffentlichen Diskurs, am Meinungsaustausch zu verweigern.

Dabei ist es überhaupt nicht entscheidend, was an den Vorwürfen dran ist oder ob es sich - wie im Fall Sarrazins - um haltlose, frei erfundene Etikettierungen handelt, die den Betroffenen ehrabschneiderisch verpasst werden, um sie so als Untermenschen zu kennzeichnen. Was noch fehlt, ist die heutige Neuauflage eines gelben Sterns, doch zumindest bei prominenten Zielen tritt an dessen Stelle eine öffentliche Rufmordkampagne, die von den meisten Medien unreflektiert und willfährig mitgeführt wird. Im Fall Sarrazins mit Erfolg: Kaum ein (selbst politisch nur halbinformierter) Deutscher, der mit seinem Namen und Gesicht inzwischen nicht den Konnotationsstrauß "rechts", "rechtsradikal", "völkisch", "bedenkliche Ansichten" oder eben "rassistisch" verbindet. Sarrazins eigene Partei hat ganze Arbeit geleistet.

Wie haltlos und verlogen, wie objektiv unbegründet die SPD-Argumente in diesem Parteiausschlussverfahren in Wahrheit sind, bewies der bisherige Verhandlungsverlauf vor der Landesschiedskommission Berlin: Der linientreue Parteisoldat und Vollstrecker, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, weigerte sich dort als Vertreter des Parteivorstandes erneut, trotz mehrfacher Aufforderung Sarrazins, konkrete Belege für Sarrazins angebliches rassistisches Gesinnungsverbrechen vorzulegen. Kein einziges Zitat aus Sarrazins inkriminiertem Buch "Feindliche Übernahme - Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" wurde benannt, um den Vorwurf des "Rassismus" zu belegen. Sarrazin selbst stellt in seiner gestrigen Erklärung über Klingbeil fest: "Stattdessen erging er sich in allgemeinen Ausführungen zu meiner Person und meinen Publikationen, die ohne konkreten Inhalt und in weiten Teilen verleumderisch waren. Einer Diskussion wich er konsequent aus. Sie fand demzufolge in der mündlichen Verhandlung auch nicht statt."

Als der Parteiausschluss vor der Berliner Kreisschiedskommission am 9. Juli 2019 erstmals verhandelt wurde, hatte der Parteivorstand - überraschend, keine 48 Stunden vor dem Vorhandlungstermin - ein sogenanntes "Gutachten" der Autorinnen Yasemin Shooman und Sarah Albrecht vorgelegt (treffender wäre: eine Polemik), welches Sarrazins angeblichen "antimuslimischen Rassismus" in dessen genanntem Buch belegen sollte. Hierauf replizierte Sarrazin durch eine wissenschaftliche, fundierte Expertise des renommierten Arabisten Prof. Dr. Tilman Nagel, der die Vorwürfe der SPD umfassend widerlegte und zum Ergebnis gelangte, dass Sarrazins Ausführungen zum Islam in "Feindliche Übernahme" gänzlich belegbar, zudem "frei von Fehlern" seien, und der erhobene Rassismus-Vorwurf somit nachweislich absurd ist.

Wie Sarrazin nun öffentlich machte, hatte sich Klingbeil anscheinend schon in der mündlichen Verhandlung vorletzte Woche geweigert, die Inhalte des Gutachtens von Prof. Dr. Tilman Nagel überhaupt zur Diskussion zuzulassen. "Auch die Mitglieder der Schiedskommission", schreibt Sarrazin, "hatten dazu keine Fragen". Somit war das Resultat der gestrigen zweistündigen "Schiedsverhandlung" nicht nur wenig verwunderlich, es stand offenbar längst fest. Resigniert resümiert Sarrazin: "Es ging ganz offenbar nicht darum, Wahrheit zu ermitteln, sondern Gesinnung zu bestrafen." Dass die üblichen unbelehrbaren Betonsozen in die gewohnt unterste Schublade griffen, um das Schiedsurteil zu feiern, war da ebensowenig überraschend; allen voran wieder Ralf Stegner, der frohlockte, die Partei müsse nun "die törichten, dumpfen und rechten Sarrazin-Ergüsse nicht länger rechtfertigen".

Diese Gesinnungsbekämpfung ist das eigentliche Verhängnis unserer Zeit. Rapide - und doch für die meisten scheinbar unmerklich - verändert sich die Bundesrepublik in eine fatale Richtung. Die allgemeine Distanzeritis greift immer hysterischer um sich, und das ganze trägt Züge, die an die frühe Jeschowschtschina, Stalins Großen Terror 1937/1938 erinnert und auch manche ungute Parallelen zu 1933 aufweist. Die Hetze der Guten gegen herbeiphantasierte "Rassisten" oder "rechte" Frondeure ist Ausdruck eines wohlorchestrierten Terrors der staats- und gesellschaftsdominierenden Eliten gegen Andersdenkende und Oppositionelle. Betroffen sind ausnahmslos alle, die gegen verhängnisvolle politische Grundmarschrichtungen aufbegehren. "Wehret den Anfängen" ist als Parole dabei obsolet, denn die Anfänge liegen schon hinter uns; wir sind schon viel weiter.

Allein die relative Zivilität der Methoden unterscheidet die Gegenwart von der finsteren Vergangenheit, denn noch (!) erfolgen die Repressionen unblutig und werden daher auch noch nicht als bedenklich eingeschätzt - obwohl sie für die Betroffenen nicht minder verstörend und belastend sind. Der Vernichtungswille jedoch, der Wille, Verhasstes loszuwerden, ist bereits wieder voll ausgeprägt und entwickelt. Es wird nicht mehr darüber gesprochen und versucht, Gegner zu überzeugen; man will sie loswerden.

An allen Ecken und Enden erleben wir es. Auf Facebook werden unbequeme Stimmen inzwischen nicht mehr nur temporär gesperrt, sondern komplett eliminiert.

Der österreichische IB-Martin Sellner darf dort jetzt überhaupt nicht mehr "stattfinden"; wer nur seinen Namen ausschreibt, wird selbst zensiert und gelöscht. Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen kündigen ihm (soweit nicht durch unbedingt notwendigen rechtlichen Kontrahierungszwang beschränkt) Konten, Verträge, Accounts. Vermieter setzen Identitäre, AfD'ler, Vertreter der Freien Medien grundlos auf die Straße, Leasingverträge werden gekündigt, Wirte erteilen missliebigen V/Bloggern und Journalisten Hausverbote. Buchhandlungen werden boykottiert, die Publikationen "toxischer" Verlage im Sortiment führen, etwa von Götz Kubitscheks "Antaios"-Verlag. Der renommierte Schriftsteller Uwe Tellkamp, erklärter Regierungskritiker, wird von Lesungen und Veranstaltungen ausgeladen. Professoren werden in Hörsälen niedergebrüllt.

Auf Buchmessen errichten die Organisatoren Sackgassen für "bedenkliche" Verlage, möglichst fernab der Besucherströme. Restaurants und Geschäfte, die AfD-Veranstaltungen beherbergen oder Firmen, die mit "Rechtspopulisten" Geschäfte machen, werden gemieden, bedroht oder gleich von den Antifa-Bodentruppen des Milieu Juste plattgemacht. Mainstreamkritische Kabarettisten wie Uwe Steimle verlieren ihren Job (bei Dieter Nuhr tut man sich derzeit noch schwer, doch er wackelt schon). Wer klimakritisch publiziert wie Fritz Vahrenholt, wird ebenso geschasst wie einer, der mit den "Rechten" zu Mittag isst und daraufhin von hunderten staatsergebenen Künstlern aus dem Job gemobbt wird. Gegen unabhängige Medien der Gegenöffentichkeit werden von "seriösen" Verlagen Anzeigenboykottaufrufe in Umlauf gebracht, um ihnen die wirtschaftliche Überlebensgrundlage zu nehmen - selbst ein intellektuell und journalistisch hochkarätiger Blog wie die "Achse des Guten" bleibt nicht verschont (deren Mitgründer Henryk M. Broder prozessiert in Stuttgart übrigens gerade gegen Claudia Roth, die das Medium übelst diffamiert hatte).

Wie die SPD mit Sarrazin umgeht, entspricht so gesehen ganz dem normativen Standardverfahren zur "Erledigung" unbequemer, unerwünschter Standpunkte in der Gesellschaft insgesamt.

Und falls sich jemand fragt, wieso sich Sarrazin dieser Farce seines eigenen Ausschlussverfahrens überhaupt aussetzt, wieso er nicht selbst längst das Parteibuch zurückgegeben hat; wieso er trotzdem Berufung einlegen will und die Bundesschiedskommission der SPD anrufen will: Es geht dem Mann sicher nicht um die parteipolitische Heimat in der restverbliebenen, verirrten sogenannten Sozialdemokratie des 21. frühen Jahrhunderts. Vermutlich ist die SPD für ihn noch toter als er für die SPD. Auch Trotz ist nicht der Grund. Sondern sein Ziel ist es, die Selbstentblößung und Entlarvung der Genossen als zunehmend totalitäre, intolerante und ideologieverkrustete Rumpfpartei öffentlich vorzuführen und zu zelebrieren. Man kann ihm dabei nur Mut und Durchhaltevermögen wünschen. Denn viele werden sich, mit zunehmender Verengung des Toleranzspektrums, in nicht allzu ferner Zukunft selbst in der Rolle wiederfinden, die Sarrazin gerade ausfüllt.

Zufall? - UPDATE

Freitag, 24.01.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wem fällt was auf?

Wem fällt was auf? Bildquellen: Twitter

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Also spooky ist das ja schon, dass am 18. Oktober 2019 in New York, also genau drei Monate vor dem "Ausbruch" des speziellen Corona-Virus in Wuhan, wo "zufällig" auch das einzige Hochsicherheitslabor Chinas, nur 20 Meilen vom Fischmarkt entfernt, seinen Sitz hat, eine Pandemie-Übung mit dem Corona-Virus gemacht wurde.

Veranstaltet vom Johns Hopkins Center for Health Security mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill and Melinda Gates Stiftung - fehlte eigentlich nur noch George Soros in der lauschigen Runde, in der man z.B. temporäre Internetabschaltung als Mittel gegen Missinformationen in Planung hat.

Die Übung sollte die Bemühungen um eine Pandemievorsorge veranschaulichen, die erforderlich sind, um die groß angelegten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen einer schweren Pandemie zu mindern. Das ginge natürlich nur mit "zentraler Führung", damit wichtige politische Fragen und Herausforderungen für die Bereitschaftsplanung mit ausreichendem politischen Willen und Aufmerksamkeit gelöst werden könnten.

Warum reagieren die Chinesen im Gegensatz zu vorangegangen Pandemien wie SARS (8.000 Infizierte, 774 Tote, 37 betroffene Länder) so hypernervös und stellen über 40 Millionen Menschen unter Quarantäne? Selbst Landstraßen werden in China unpassierbar gemacht, damit wirklich keiner durch die Lappen gehen kann. Was wissen die Chinesen, was der Rest der Welt nicht weiß? Die Chinesen saßen übrigens nicht mit am Tisch dieser Übung...

youtube.com: "Event 201 Pandemic Exercise: Highlights Reel"

"Tagesschau-Kommentar ist abstoßend und anmaßend!" - UPDATE

Freitag, 24.01.2020 - 10:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Tagesschau-Kommentar ist abstoßend und anmaßend! Bildquelle: Screenshot - "Tagesschau-Kommentar ist abstoßend und anmaßend!"

"Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus."

Gestern blieb mir die Spucke weg über diese, an Widerwärtigkeit nicht zu übertreffende Kommentierung der ARD über Yad Vashem.

Natürlich, die Herrenmenschen der deutschen Nomenklatura verfügen über die Hoheit der Moral und müssen in Folge dessen die Welt darüber belehren, wer den Holocaustgedenktag "richtig" und wer ihn "falsch" würdigt.

Natürlich würdigt nur der deutsche Bundesaugust die Schuld richtig, wichtig und grandios! Ohne die von dieser Kaste auserwählte "Religion" Islam auch nur einmal zu erwähnen. Dagegen verurteilt der deutsche Moralnazi ausgerechnet Israel, den Holocaustgedenktag in unwürdiger Form "egoistisch" zu vereinnahmen. Das ist ekelhaft, widerwärtig, irre.

Sie fahren Deutschland brutalst gegen die Wand und kaschieren ihr Tun durch einen vollständig entfesselten Narzissmus. Es ist kaum auszuhalten.

tagesschau.de: "Gedenktag in Yad Vashem - Leider eine vertane Chance"

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 18:00 Uhr - Alexander Wendt:

Es gibt Kommentare, die wie eine Erfindung klingen. Sicherlich, ein wohlmeinender deutscher Journalist ist per Definition ein Bescheidwissenschaftler mit der Lizenz, allen auf dem Erdenrund – die Angela Merkel und Robert Habeck einmal ausgenommen – Fehler, Irrtümer und Dummheiten vorzuhalten.

Insbesondere die Redakteure und Redakteurinnen aus dem ARD-Kommentarpool bilden eine Art Weltmoralhauptamt, für das thematische Grenzen nicht existieren. Aber der Tagesschau-Kommentar, in dem Sabine Müller vom ARD-Hauptstadtstudio die Israelis für deren egoistische und schlecht organisiert Holocaust-Gedenkfeier in Yad Vashem zur Rechenschaft zog, stellt doch etwas ganz Besonderes dar. Und zwar ein bisher nicht geschriebenes, aber jetzt eben doch existierendes und in der ARD-Mediathek abrufbares Ruhmesblatt in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

- weiterlesen - "Das Weltmoralhauptamt schenkt den Juden einen Kommentar"

#Wuhan2 - UPDATES

Freitag, 24.01.2020 - 01:45 Uhr - Tatjana Festerling:

22 Millionen Menschen in China dürfen wegen der Corona-Virus-Epidemie ihre Städte nicht verlassen. Aktuelle Liste der gesperrten Städte:

- Wuhan (11 Millionen Menschen)
- Huanggang (7 Millionen Menschen)
- Xianning (2,5 Millionen Menschen, Beginn um 10 Uhr morgens)
- Chibi (eine halbe Million Menschen)

Teilweise Sperrung:
- Ezhou (1 Million Menschen, Schließung des Eisenbahnsystems)

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#Wuhan

summit.news: "Chinese Lab That Studies “World’s Most Dangerous Pathogens” is Based in Wuhan"

Aha ... erste Zweifel an der offiziellen Version tauchen auf: Ein Labor der Biosicherheitsstufe 4, das die "gefährlichsten Krankheitserreger der Welt" untersucht, befindet sich in Wuhan, dem Epizentrum des Coronavirus-Ausbruchs in China, was einige zu der Behauptung veranlasst, dass das Virus "versehentlich" aus dem Labor entkommen sein könnte.

Wäre man Verschwörungstheoretiker, könnte man glatt auf Ideen kommen, z.B. diese hier:
Anlagen der Biosicherheitsstufe 4 (BSL-4) sind für den Umgang mit den gefährlichsten Krankheitserregern ausgelegt. Es gibt nur fünfzig auf der Welt. Und nur EINE in China, die sich in Wuhan befindet. Wenn China ein Biowaffenprogramm hat, dann ist es in diesem Labor in Wuhan angesiedelt.

nature.com: "Inside the Chinese lab poised to study world's most dangerous pathogens"

Es gibt böse Stämme des Corona-Virus, aber sie sind größtenteils relativ harmlos. Die einzige Besonderheit, die sie für Waffenentwickler interessant machen, ist, dass sich ein Corona-Virus tendenziell sehr schnell sehr weit ausbreitet. Das heisst, es wird eine riesige Bevölkerung infizieren, bevor man es überhaupt erkennt. Und genau das ist jetzt passiert: eine schnell mutierende, mehrtägige Inkubationszeit, in der sie infektiös, aber asymptomatisch ist, was die Ausbreitung und Exposition maximiert und die Entdeckung wesentlich erschwert. Es ist eine perfekte Biowaffe. Und: Es handelt sich hier um ein überaus gefährliches Corona-Virus. Menschen sterben.

Angeblich hat China die Daten von 23andMe gekauft, verfügt also über eine DNA-Datenbank mit Genen und Angaben zur geografischen Herkunft von über drei Millionen Menschen. Dazu Wikipedia: "Untersucht werden über 960.000 Abschnitte des menschlichen Erbguts, die Einzelnukleotid-Polymorphismen ausweisen und die persönlichen Merkmale ausmachen." Man könnte also entwerfen, welche Rasse leben und welche sterben soll. Man könnte Biowaffen schaffen, die selektiv auf bestimmte rassische Merkmale abzielen. Man könnte Biowaffen schaffen, die gezielt für Menschen in Europa designt sind.

Noch ne Idee: Es gibt ein Patent aufs "Coronavirus" unter anderem für die Entwicklung von Impfungen. Wenn Panik ausbricht und sich jeder impfen lassen will, dann fliesst Geld.

Wenn es ein "zufällig" entschlüpfter Virus ist, dann hat man jedoch genau diese Möglichkeit, dass ein Corona-Virus über Fledermäuse auf Menschen übertragen werden kann, schon 2015 zumindest im Labor untersucht. Der erste Ausbruch fand übrigens nur ca. 45 Minuten vom Labor entfernt statt.

Einschub: Jetzt komme ich mal wieder mit der Insel Riems und dem dortigen Friedrich-Loeffler-Institut an, das ist ebenfalls ein Hochsicherheitslabor, in dem hoffentlich kein Moslem arbeitet und das hoffentlich rund um die Uhr bewacht wird. Denn was verkündete ISIS im eigenen Magazin "Rumiyah"? Sie werden die Ungläubigen vergiften. Mit Bio- und Chemiewaffen.

Und die letzte Idee: Der Ausbruch dieser Corona-Viren könnte ein Racheakt für die Gulags und den Umgang der Chinesen mit den Moslems sein.

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

vk.com: "Situation in einem Krankenhaus in Wuhan"

Das Video zeigt die Situation in einem Krankenhaus im Epizentrum des Coronavirus-Ausbruchs in Wuhan, es wurde jetzt von Chinas Social-Media-Plattformen entfernt. (Es stammt von einem CNN Korrespondenten.)

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Inzwischen sind 40 Millionen Chinesen in 13 Städten unter Quarantäne gestellt.

Da muss was richtig aus dem Ruder gelaufen sein.

Die chinesische Mauer, Disneyland - alles geschlossen. Renommierter Virologe, der Labor in Wuhan kennt, sagt, der Virus ist außer Kontrolle.

Man sollte sich auch in Deutschland für alle Fälle Atemschutzmasken kaufen.

bloomberg.com: "China Locks Down 40 Million People as Anger Grows Over Virus"

UPDATE: Freitag, 24.01.2020 - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#Wuhan

Ja natürlich, ist es geschmacklos, einen Toten-Score aufzumachen. Und doch ist es interessant: Bei Tausenden von Messertoten durch die Moslem-Epidemie bleibt Twitter gelassen, diese Toten kratzen kaum noch einen, man hat diese Morde inzwischen im westlichen Alltag "integriert".

Bei 26 Toten durch ein mutiertes Virus, das sich auch bestens als Biowaffe eignet, dreht Twitter weltweit am Rad. Die Chinesen riegeln ihre Bevölkerung ab, stellen 40 Millionen Menschen unter Quarantäne, ziehen in 10 Tagen ein Krankenhaus für 1000 Virusfälle hoch. Irgendwie irritiert dieses Missverhältnis.

Es ist sicher keine schlechte Idee, für alle Fälle Desinfektionsmittel für die Hände und eine Großpackung medizinischer Einwegmasken zu bunkern.

Ich habe eine Packung von den Dingern im Haus. Grade wer in einer dicht besiedelten Stadt wohnt, sollte sich solche Masken und ein gutes Hand-Desinfektionsmittel mal in den Vorrat packen. Schaden kann es nicht.

#Wuhan

Einer der zwei in Frankreich bestätigten Corona-Infizierten hat sich auf dem Weg nach Hause einmal schön durch die Niederlande gehustet: "Verwarring rond coronavirus in Nederland"

Bämm! Und wieder ein Trump-Polit-Kracher:

Freitag, 24.01.2020 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Das US-Außenministerium wird keine Visa mehr für schwangere Einwanderer ausstellen, die in die Vereinigten Staaten reisen, um dort zu gebären und die amerikanischen Gesetze zur Staatsbürgerschaft durch Geburt zu missbrauchen.

Tja, die Nummer, durch Geburt Amerikaner zu werden und dann die Familie nachzuholen, ist damit vom Tisch. So sieht verantwortungsvolle Politik aus.

#MAGA
#Trump2020

Sagte ich schon, dass ich Bulgarien liebe? 😍😍

Freitag, 24.01.2020 - 00:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Heute hatte ich die Möglichkeit, das Denkmal für "1.300 Jahre Bulgarien" in der Abendsonne zu besichtigen. Es ist ein gigantisches Monument, das 1981 auf einem Plateau über der Stadt Schumen errichtet wurde. Anlass war das Gedenken an den 1300. Jahrestag des ersten bulgarischen Reiches. Das Denkmal ist aus Beton im kubistischen Stil gebaut und wurde von den bulgarischen Bildhauern Krum Damyanov und Ivan Slavov entworfen. Es befindet sich in 450m Höhe über dem Meeresspiegel und ist aus 30 km Entfernung zu sehen. Es ist so beeindruckend und vor allem so patriotisch, wie die Bulgaren mit ihrer Geschichte umgehen!

Das winzige Figürchen mit der orangen Mütze bin übrigens ich - zum Größenvergleich.

Denkmal für 1.300 Jahre Bulgarien

Hier geht es zur Fotogalerie: Denkmal für "1.300 Jahre Bulgarien"

Merkel: Von Einsicht keine Spur!
Als Verrückte Alte in Davos

Donnerstag, 23.01.2020 - 22:45 Uhr - Stepham Paetow: via spaet-nachrichten.de

Kaum hatte Dr. Angela Merkel ihren Auftritt in Davos, schon rauschte der deutsche Aktienindex DAX in die Tiefe. Im TV behaupten sie allerdings, der Corona-Virus verunsichere Anleger. Dabei hatte Merkel überdeutlich gemacht, dass sie auch in Zukunft der deutschen Industrie weiterhin kräftig zu schaden gedenke.

Sie merkelte über „Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß“, und trieb mit ihrem Holperdeutsch die Übersetzer zur Verzweiflung: „Die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns angewöhnt haben, werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen.“ Hä? We are leaving our way of life?

Grüner Wasserstoff werde dabei eine „riesige Rolle spielen“, fantasierte sie, der sei aber außerhalb Europas deutlich leichter zu produzieren. Äh..wie? Was spricht sie? Dann müsse man Prozesse der Stahlproduktion und des Maschinenbaus „vollkommen umstellen“. Also ohne Feuer. Wahrscheinlich erinnert sie sich an den Löffelverbieger, den sie mal im Westfernsehen gesehen hat. Das müsste man wohl nur ganz groß ausbauen. Wären wir der DAX, wir kämen gar nicht mehr hoch. Aber die bei der Rede anwesende angebliche Elite lauschte der Verrückten Alten ohne Grinsen, geschweige denn Murren. Von den wie bei Kim Jong Un eifrig mitschreibenden Pressbengels hingegen vernahmen wir bis dato nur begeisterte Zustimmung. (Der Spiegel nennt Merkel übrigens „rational, nüchtern, moderat“.)

Vielleicht hatten sie auch nur Schiss. Denn, so drohte Merkel, Deutschland sei „ja eigentlich ein relativ friedliches Land“, aber bei all ihrem Umkrempeln der Republik käme es auch zu gesellschaftlichen Konflikten. „Wir müssen die Ungeduld der Jugend positiv und konstruktiv aufnehmen...“ Die Antifa dürfte das als Freifahrschein verstehen.

Ohne Not beharrte Merkel in Davos störrisch darauf, seit 2015 mit der Aufnahme von Millionen Hartz-4-Suchenden alles richtig gemacht zu haben. Schließlich wurde sie auch noch sentimental. „Für mich war es damals (in der Täteretä) nicht absehbar, dass ich einmal hier stehe.“ Da werden auch einige ehemalige Führungsoffiziere eine Träne der Rührung verdrückt haben.

Dabei erinnert Merkels Denke schon sehr an die ihrer Altvorderen. So wie die Mauer nötig war, um den DDR-Sozialismus zu erhalten, so ist die Grenzöffnung wichtig, um den Kapitalismus zu zerstören. Seid Ihr bereit? Immer bereit!

Willkommen im roten Terrorstaat
"Parteitag fällt aus - AfD beschuldigt die Antifa"

Donnerstag, 23.01.2020 - 21:30 Uhr - Dr Robert Blum:

welt.de: "Parteitag fällt aus - AfD beschuldigt die Antifa"

Willkommen im roten Terrorstaat - AfD Parteitag muss abgesagt werden, wegen Drohungen durch Antifa

Wissen Sie, wer jetzt in Deutschland bestimmt, welche Parteien Ihre Versammlungen abhalten dürfen? Richtig, die Antifa! Was war geschehen?

Der AFD wurde die Nutzung eines Saales zum Parteitag untersagt. Der Grund, der Veranstalter wurde seitens der Antifa massiv bedroht und sagte deshalb die Vermietung ab. Jetzt gab ein Berliner Gericht dem Veranstalter Recht, den Saal nicht an die AfD zu vermieten. Die Antifa wird somit auch juristisch als staatliche Schutzstaffel legitimiert die auf Deutschlands Straßen für Zucht und Ordnung sorgen darf

Dieser Fall ist einzigartig in diesem Land und birgt gewaltige Sprengkraft für unsere Demokratie. Wenn eine terroristische und gewaltbereite Prügeltruppe wie die Antifa mit Billigung von Politik und Justiz, die vorgeschriebenen Versammlungen einer Partei verhindern kann, dann sind wir angekommen im Jahre 1933. Damals marschierte durch unsere Straßen eine braune Brut, die sich auch über Recht und Gesetz hinweg setzte und dem Bürger mit Terror und Gewalt ihren Willen aufzwang.

Wir sind also wieder angekommen in einer Zeit, die SPD und Linke Parteien Ach so konsequent verhindern wollen. Dabei vergisst das links rote Volk die Tatsache, daß es sich bei der Bekämpfung der Gefahr von rechts dergleichen Mittel bedient, wie einst die Nazis.

Roter Terror, so scheint es, ist also gut und legitim solange er den Anderdenkenden ausgrenzt oder blockiert. Die SPD und alle Roten Parteien, die sich so sozial und weltoffen geben, kuscheln in Wahrheit mit einer dunkelroten SA, die längst eine gefährliche Macht in diesem Land geworden ist. Die Parallen zum braunen Vorbild von 1933 sind mehr als offensichtlich.

Doch der Skandal ist viel größer als zunächst ersichtlich ist. In Wahrheit ist dieses Urteil der Sieg der roten Gesinnung, die mit Hilfe einer Schlägertruppe dem Bürger ihre gesellschaftlichen Vorstellungen aufdrückt. Ich nenne das, roten Terror, den offenbar niemand stoppen will.

Wer einer demokratisch gewählten Partei ihre Versammlung mit Drohungen und Gewalt untersagt, überschreitet eine Rote Linie. Es ist schlimmer um diese Republik bestellt, als es viele wahr haben wollen. Und wir in der Demokratie schläft wacht in der Diktatur auf. Zeit aufzuwachen Liebe Leute. Höchste Zeit.

In diesem Sinne
Euer Hambacher Freund
Dr Robert Blum

"Polizist verprügelt und im Rückwärtsgang über Straße geschleift"

Donnerstag, 23.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Polizist verprügelt und im Rückwärtsgang über Straße geschleift Bildquelle: Screenshot - "Polizist verprügelt und im Rückwärtsgang über Straße geschleift"

Der wichtigste Satz aus dem Bericht aus Berlin ist dieser hier: "Die beiden Festgenommenen wurden nach Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen wieder auf freien Fuß gesetzt" - ich ergänze "und halten sich noch jetzt die Bäuche vor Lachen."

Höcke ebnet Ramelow den Weg

Donnerstag, 23.01.2020 - 18:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Am gestrigen Mittwoch hat der Chef der AfD-Landtagsfraktion mal wieder eine Bombe platzen lassen. Er sprach sich gegenüber dem Tagesspiegel für einen eigenen Kandidaten der AfD für die Ministerpräsidentenwahl aus. Daran kann die AfD natürlich niemanden hindern, aber klar ist, dass ein AfD-Kandidat mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Mehrheit bekommt. Zur Erinnerung: CDU, FDP und AfD haben eine Mehrheit von 48 Stimmen. Wenn dieser Stimmenblock dreimal mit Nein stimmt, ist die Wahl von Ramelow strittig. Denn wie die Bestimmungen des dritten Wahlgangs zu werten sind, darüber gibt es gegensätzliche Auffassungen. Ein Gutachter stellt die steile These auf, der Ministerpräsident könnte, falls er im dritten Wahlgang ohne Gegenkandidaten anträte, mit nur einer Stimme gewählt werden, weil alle Enthaltungen und Nein-Stimmen nicht mehr zählen, bzw. gar nicht auf dem Wahlzettel erscheinen sollen. Es ist klar, dass die Minderheiteskoalition dieser Auslegung folgen wird. Das Gegengutachten sagt, dass auch im dritten Wahlgang die Nein-Stimmen zählen und der Kandidat nur gewählt ist, wenn er mehr Ja- als Nein-Stimmen erhält.

Ramelow muss nun nicht mehr eine Klage vor dem Verfassungsgericht fürchten. Er kann sich herzlichst bei Höcke für die solidarische Hilfe bedanken.

En passant brachte Höcke noch Hans-Georg Maaßen als für die AfD wählbaren Kandidaten ins Spiel, was prompt im linken Lager zu der Spekulation führte, ob es irgendwelche Gespräche zwischen Maaßen und der AfD gegeben hätte. Damit hat Höcke Maaßen geschadet und bewiesen, dass er nicht politikfähig ist.

Tatjana Festerling:

Damit dürfte auch den letzten Höcke-Fans ein Licht aufgehen - oder?
Und wenn jetzt immer noch nicht, dann sind und bleiben sie eben: "Nicht die hellsten Kerzen auf der Torte"!

Mohrings Katze – oder: Was ist eigentlich eine „Projektregierung“?

Donnerstag, 23.01.2020 - 16:00 Uhr - Redaktion: via publicomag.de

Das „Framing-Manual“ der ARD brachte es zu zweifelhafter Berühmtheit. Möglicherweise inspirierte das Dokument auch den ein oder anderen Politiker in Thüringen – meint der Politikwissenschaftler Heiko Rohowski

Nachdem die Mehrheitsverhältnisse im Thüringer Landtag seit dem 28. Oktober 2019 ungewohnt kompliziert gestaltet sind, bemühen sich insbesondere Mike Mohring, CDU, und Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linkspartei um eine Lösung bei der Regierungsbildung. Die zentrale Problematik besteht in der Stärke von Linken und der AfD. Da beide Parteien zusammen mehr als die Hälfte der Mandate halten, ist eine regierungstragende Mehrheit ohne eine der beiden Fraktionen nicht möglich.

Nun gab es auch schon früher – bevor die AfD den politischen Wahlmarkt aufmischte – und in anderen Landtagen Wahlergebnisse, die klassische Koalitionen wie Schwarz-Gelb oder Rot-Grün unmöglich machten. Hier gab es allerdings stets praktikable Lösungen: Die prominenteste war die Große Koalition, dafür hatte es in der Regel locker gereicht. Später zeigten sich die Parteien experimentierfreudiger und installierten – mal mehr, mal weniger überraschend für die Wähler – neue Koalitionsformen mit griffigen Bezeichnungen wie „Jamaika“- oder „Kiwi“-Koalition. Und wenn gar nichts mehr ging, dann musste es die ungeliebte Minderheitsregierung sein, regelmäßig unter Tolerierung der Linken, die dann zumeist froh waren, wenn sie wenigstens ein bisschen mitmachen durften. Und spätestens mit der Bildung der ersten Kenia-Koalition nach der Wahl in Sachsen-Anhalt 2016 war klar, dass sich die im politischen System etablierten Parteien weiter vom Lager-Denken bei der Partnersuche emanzipieren würden.

Für Thüringen gibt es diese Koalitionsoptionen nicht, weder die klassischen wie auch die neuen. Und so kam es auch nicht ganz überraschend, als CDU-Chef Mohring zunächst Ramelow die Hand reichte, nur um sie tags darauf schnell wieder zurückzuziehen, nachdem aus dem Konrad-Adenauer-Haus mahnende Worte kamen. Die rot-rot-grüne Landesregierung zeigt sich bis heute ob der verfahrenen Situation weitgehend gelassen: Eine Besonderheit in der Thüringer Landesverfassung garantiert ihr Fortbestehen solange, bis vom Landtag eine neue Regierung gewählt wurde. Die Lösung für die Situation lieferte dann Alt-Ministerpräsident Dieter Althaus zum Jahreswechsel: Eine „Projektregierung“ sollte es in Thüringen geben, gebildet von Linken und der Union. Hüben wie drüben waren die Kommentatoren der nachrichtenschaffenden Leitmedien begeistert. Aktive wie ehemalige Politiker zeigten sich ebenso entzückt, nicht zuletzt auch, weil Altbundespräsident Gauck das Ganze einfädeln sollte.

Jacke wie Hose: Regierungsprojekte und Projektregierungen

Erstaunlich ist bisher, dass sich offenkundig niemand mit der Frage auseinandergesetzt hat: Was ist eigentlich eine „Projektregierung“? Die Thüringer Landesverfassung kennt diesen Begriff nicht. Auch in den politikwissenschaftlichen Standardwerken ist er nicht zu finden. Die Erklärung ist simpel: Es handelt sich schlicht nicht um eine noch nie da gewesene, exotische Regierungsarchitektur. Folgt man den Ausführungen der Beteiligten, wäre es nichts anderes als eine dunkelrot-schwarze Koalition. Der Terminus „Projektregierung“ klingt jedoch süffiger, trägt den Duft von Aufbruchstimmung und Innovationsfreude, genauer gesagt: Er täuscht sie vor. Denn dass eine Regierung ihre Vorhaben als Projekte bezeichnet, ist nichts Neues, sondern liegt in der Natur der Sache. Der Begriff ist also eine Paraphrasierung des Selbstverständlichen. Aus Regierungsprojekt wird also Projektregierung. Ähnlich wolkige Wortkunst konnte man bereits im Sommer des letzten Jahres erleben, als aus dem Sommerklima der Klimasommer wurde. Wer also von Projektregierungen redet, sagt auch Honigimker oder Medizinarzt. Bei der Union dachte man womöglich, wenn man es nur nicht Koalition nennt, wird es vielleicht keiner merken, dass es eine ist, wenn man dann erst einmal projektregiert. Und auch das Einspannen des Altbundespräsidenten wirkt wie ein ungelenker Versuch, dem Vorhaben den Anschein parteipolitischer Neutralität zu verpassen.

Feine Unterschiede: Keine Kooperation, sondern Zusammenarbeit

Seit einigen Tagen heißt es nun, die Projektregierung sei „vom Tisch“. So ganz vom Tisch scheint sie aber doch nicht zu sein, denn es fiel einigen Akteuren wohl auf, dass Ramelow ja trotzdem ein paar Stimmen von CDU, FDP oder AfD bräuchte, wenn er wiedergewählter Ministerpräsident werden möchte. Und so wird das neue Lieblingswort der Union direkt wieder recycelt und es ist die Rede von „projektbezogener Zusammenarbeit für Thüringen“. Auch hier scheint man zu hoffen, dass die aus dem politischen Phrasenbaukasten eilig zusammengezimmerte Wortneuschöpfung die Wähler darüber hinwegtäuschen möge, dass damit nichts anderes als eine von der CDU tolerierte rot-rot-grüne Minderheitsregierung gemeint ist. CDU-General Paul Ziemiak und seine Chefin Kramp-Karrenbauer werden unterdessen nicht müde, immer wieder auf die „Beschlusslage“ der Partei hinzuweisen, dass es mit der Linken (ebenso wie mit der AfD) keine Kooperation geben darf. Mike Mohring jedoch scheint das kaum zu kümmern. Man wartet nur darauf, dass er mit winkendem Zeigefinger vor die Kameras tritt und mit schelmischem Grinsen verkündet: „Das ist keine Kooperation, sondern eine projektbezogene Zusammenarbeit.“

Mohrings Katze

Mike Mohring versucht einen unmöglichen Spagat hinzubekommen: Er will seine CDU Regierung und Opposition gleichzeitig sein lassen. Händeringend versucht er, seine angeschlagene Macht als Fraktionsvorsitzender zu retten, indem er alle um sich herum irgendwie ein bisschen zu befrieden versucht. Ein wenig erinnert das ganze an das Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“, bei dem eine Katze gleichzeitig tot und lebendig ist. In der subatomaren Teilchenwelt kann tatsächlich ein System zwei verschiedene Zustände gleichzeitig einnehmen. So paradox die Idee des österreichischen Physikers im Bereich der größeren Körper ist, so ist es auch der Versuch Mohrings, irgendwie noch trocken durchs Wasser zu kommen. Denn neben den kunstvollen Wortklaubereien steht auch noch eine weitere spannende Frage im Raum, die man bei der Union bei der Erfindung neuer medienwirksamer Begriffen nicht bedacht hat: Was passiert eigentlich, wenn CDU und FDP im Landtag mal einen gemeinsamen Antrag einbringen? Die AfD könnte auf den ketzerischen Gedanken kommen, einfach zuzustimmen. Und schon gäbe es – sozusagen versehentlich – eine Kooperation mit Höcke. Da das aus Sicht der Union zwingend zu verhindern ist, bringt das Mohring in die groteske Lage, stets sicherstellen zu müssen, dass die Anträge seiner eigenen Fraktion keine Mehrheit bekommen. Wie sich das im parlamentarischen Tagesgeschäft auswirkt, wird zweifellos spannend zu beobachten sein.

Denkbar wäre übrigens auch ein weiteres Szenario: Irgendwann muss vielleicht einmal ein Vorhaben Projekt von Ramelow und den Genossen unbedingt verhindert werden. Und Mohrings Union und die Freidemokraten nehmen dann doch zähneknirschend aber dankbar die AfD-Stimmen für die Ablehnung mit. Die Frage ist: Wäre das dann quasi eine „Projektopposition“?

#Wuhan1

Donnerstag, 23.01.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#Wuhan Bildquellen: facebook

So langsam entwickelt sich das in Wuhan wie der Plot zu einem Thriller: Die 11 Millionen Einwohner von Wuhan, dem Epizentrum des neuen Coronavirus, sind vollständig abgeriegelt, Bahnhöfe und Flughafen geschlossen, Bus, U-Bahn geschlossen, die Straßen werden von der Polizei blockiert. Jede Verbindung zur Außenwelt gekappt, die gesamte Mega-Stadt steht unter Quarantäne.

Wobei die totale Abschirmung natürlich nicht funktioniert in einer globalisierten Welt, da bereits Infizierte längst in Flugzeugen saßen und nun in anderen Metropolen für Ausbreitung des Virus sorgen. Zum Beispiel in Hongkong - dort evakuiert man auch grade ganz hektisch.

Derweil finden in Wuhan aggressive Vorratskäufe in Supermärkten statt, die Menschen geraten in Panik. Ist vielleicht doch nicht so schlecht, zu den Preppern zu gehören, oder?

Ich kann mir nicht helfen, aber auf mich wirkt das wie ein gigantisches Experiment mit realen Menschen.

"Kulturkampf in Frankreich - Radikale Islamisten erobern Problemviertel"

Donnerstag, 23.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Leaked French Internal Intelligence Report Claims 150 Neighborhoods ‘Held’ By Radical Islamists Bildquelle: Screenshot - "Leaked French Internal Intelligence Report Claims 150 Neighborhoods ‘Held’ By Radical Islamists"

Nachdem Breitbart und weitere, internationale Medien berichten, musset wohl auch der Deutschlandfunk tun. Und huch, da reibt man sich die Äuglein und fragt sich ganz verdutzt: Wie konnte denn das passieren?

"Führende französische Islamwissenschaftler schlagen Alarm: Radikale Islamisten seien dabei, schleichend ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie zwängten ihre extrem konservativen Normen der muslimischen Gemeinde auf. Der Staat, obwohl der Laizität verpflichtet, reagiere hilflos."

150 Territorien in Frankreich, die sich bereits fest in der Hand der Islamisten befinden - wie viele mögen es denn wohl in Deutschland sein?

Ich habe es schon vor Jahren beschrieben, wiederhole mich seitdem nur (was ziemlich langweilig ist), West-Europa wird zu einem Flickenteppich werden: Muslimische Klein-Kalifate werden sich ausdehnen, die "patriotischen" Schollen, in denen Autochthone die Stellung halten - also sowas wie die "Nazi-Dörfer" in Niedersachsen - werden zunehmend von den eigenen Landsleuten bedroht, zersetzt, angegriffen und in letzter Konsequenz vom Islam erobert werden.

Das läuft ja alles schon, grade auch in Großstädten, in Hamburg zum Beispiel durch den Staatsvertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg, dem DITIB-Landesverband Hamburg, SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und dem Verband der Islamischen Kulturzentren. "So wird die Lokalpolitik in gewisser Weise durch die religiösen Netzwerke zersetzt, diagnostiziert Bernard Rougier. Die Republik sei auf dem Rückzug." Ja, aber Hallo! Und nicht nur in Hamburg, frag mal in Berlin und in den Städten in NRW nach. Ach, was soll's, der Drops ist gelutscht.

Und an die Idioten hier in den Kommentaren, die kampf- und eierlos davon träumen, dass andere mit Eiern kommen, namentlich Trump und Putin, um das angeblich so wertvolle "deutsche Volk" zu retten - träumt weiter, Ihr Schwachmaten! Putin hat Wichtigeres in der heterogen zusammengesetzten Russischen Föderation zu tun, der muss selber seine Moslems in Schach halten oder sie exportieren. Und bitte welche Motivation sollte Trump haben, den Deutschen zu helfen? Die ihn massiv ablehnen und grundsätzlich alles besser wissen und die Welt belehren wollen? Nö, der motiviert noch die klügsten Köpfe aus Kanakistan in die USA zu kommen und dann "America First"! Was gehen ihn die europäischen Shitholes an? Viele haben es wohl noch nicht kapiert: West-Europa hat fertig!

Die Chinesen haben Interesse am europäischen Markt, in der EU Zone sind das immerhin rund 500 Mio Konsumenten und übrigens auch Migranten konsumieren - und wie! Und die EU - solange es sie noch gibt - will die Überwachungs- und Kontrolltechnik der Chinesen - also alles chicco für den Gelben Drachen.

#RetteSichWerKann war nicht nur so ein Spruch, sondern sehr ernst gemeint. Man kann nur gehen, es gibt keinen Kampf mehr zu gewinnen. Und auch wenn Tichy grade im Gericht gegen Claudia Roth prozessiert - na denn, eine kleine Likes generierende Petitesse am Rande, die nichts mehr aufhalten wird.

deutschlandfunk.de: "Kulturkampf in Frankreich - Radikale Islamisten erobern Problemviertel"

"#Aufklärungspost #GGArt5"

Donnerstag, 23.01.2020 - 10:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bill Warners rational-nüchterner Blick auf den Islam kurz und knapp zusammengefasst. Auch schon lange bekannt, bloß der europäische Westen lässt es ja geschehen, keiner erhebt sich, was soll man da noch sagen?

vk.com: "#Aufklärungspost #GGArt5"

Reiches Deutschland, armes Deutschland

Donnerstag, 23.01.2020 - 07:00 Uhr - Thilo Sarrazin:

Es gibt viele gute Gründe, beim Blick auf deutsche Zustände schlechte Laune zu bekommen. Das gilt insbesondere für die politischen Fehler und die mangelhafte Vorausschau in der Klimapolitik und der Migrationspolitik, wie immer man sie im Einzelnen bewertet.

Dagegen bereitet der Blick auf den Arbeitsmarkt und die öffentlichen Finanzen fast uneingeschränkte Freude:

Im Jahr 2019 gingen von den 82 Mio. Deutschen 45,1 Mio. einer bezahlten Arbeit nach. Auch das Arbeitsvolumen stieg auf ein Allzeithoch von 62,8 Mrd. Stunden. Die Zahl der Arbeitslosen hat einen historischen Tiefstand erreicht, und die deutsche Arbeitslosenquote lag 2019 mit 3,1% nur bei einem Drittel des Niveaus im übrigen Euroraum.

Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss hält sich auf einem Rekordniveau von 7,1% des BIP. Auch 2019 exportierten die Deutschen für 245 Mrd. € mehr an Waren und Dienstleistungen ins Ausland, als sie ihrerseits von dort in Anspruch nahmen. Das geht schon seit vielen Jahren so, und alle Wutanfälle von Donald Trump haben daran bislang nichts geändert.

Allerdings greift der Staat dem Bürger weitaus tiefer in die Taschen als je zuvor. Die staatliche Abgabenquote ist während Angela Merkels Regentschaft von 36,1 auf 39,2% des BIP gestiegen. Die Wirkung dieser Mehrbelastung der Bürger für die öffentlichen Haushalte lag 2019 bei 104 Mrd. Euro. Gleichzeitig ist die Zinsbelastung des Staates dramatisch gesunken. Im Verhältnis zum BIP liegt die staatliche Zinsbelastung heute um 62 Mrd. Euro niedriger als noch im Jahr 2005.

Höhere Steuerquote und niedrigere Zinsbelastung schlugen sich 2019 mit einer Gesamtwirkung von 166 Mrd. € in den öffentlichen Haushalten nieder. Wegen der zinsbedingten Ersparnisse und des Anstiegs der Steuerquote fiel es bis jetzt gar nicht weiter auf, dass die Zuwanderungswelle seit 2015 die staatlichen Haushalte und die Sozialversicherung jedes Jahr direkt und indirekt 30 bis 40 Mrd. Euro kostet.

Dagegen gerät mehr und mehr in den Fokus, dass viele öffentliche Ausgaben immer schlechter erfüllt werden:

- weiterlesen - "Reiches Deutschland, armes Deutschland"

Sowas läuft in Merkelstan frei herum

Donnerstag, 23.01.2020 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Und nun das Kontrastprogramm: "Sowas läuft in Merkelstan frei herum" - Video

Ist zwar aus dem multikulturellen, toleranten, weltoffenen, moralisch erhabenen Germanistan, aber solche Typen, der Fachbegriff lautet "islamistischer Gefährder", gibt's in Massen auch im Pussy-Land Schweden.

Die Frage, die mich interessiert, ist folgende: Wenn so ein hochaggressiver Moslem vor dir steht und von dir verlangt, zum Islam zu konvertieren - traust du dich dann noch "Nein!" zu sagen? Na?

PS: Der Zeigefinger ist natürlich kein Zufall, sondern das ISIS-Zeichen.

Schwedische Feministinnen mit Party in der Pussy

Donnerstag, 23.01.2020 - 00:15 Uhr - Tatjana Festerling:

vk.com: "Schwedische Feministinnen mit Party in der Pussy" - Video

Boah, das ist ja kaum auszuhalten: Ein feministischer Fotzenchor singt "There's a party in my pussy". Aha. Wenn in der Pussy die Chlamydien mit den Pilzen und Trichomonaden tanzen, gehste nicht zum Arzt, sondern trällerst ein neckisches Liedchen. In Schweden jedenfalls.

Eine der Party-Pussys soll übrigens zu einer Politikerin der regierenden Sozialistischen Partei gehören.

"Schweden" - das erkärt fast alles. Neben Deutschland die größte Freiluftpsychiatrie der Welt.

Finally! #BREXIT in 8 Tagen!

Mittwoch, 22.01.2020 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Finally! #BREXIT in 8 Tagen!

Hoffentlich wird das der Auftakt für eine Serie. Ich bete für einen Dominoeffekt, der bitte im Osten der EU weitergehen möge. Bis nur noch das fette Merkel und die Macrone übrig bleiben, die können sich dann ihre Afro-Araber untereinander aufteilen.

"Warum hassen sie Israel?"

Mittwoch, 22.01.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bitte lesen. Dan Schueftan ist ein hervorragender Analytiker.

audiatur-online.ch (Auszug): "Diese neue Mutation des Antisemitismus ist viel gefährlicher, weil diejenigen die ihn haben, die Welt erfolgreich davon überzeugt haben, dass sie für die Menschenrechte kämpfen. Darüber hinaus sind sie erfolgreich in die Eliten und den Mainstream vorgedrungen und haben sich in den Schulen und in der allgemeinen Bevölkerung verankert. (...) Indem Israel ein blühender Staat ist und erfolgreich gegen die Linke vorgegangen ist, hat es die europäische Linke in ihrer Kernidentität bedroht." - "Warum hassen sie Israel?"

Der Prinz, der Präsident und das Mädchen
Davos, wie es sinkt und lacht

Mittwoch, 22.01.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Obwohl Donald Trump wahrscheinlich überhaupt nicht mitbekommen hat, dass Robert Habeck in Davos war und dem Instagram-Bevollmächtigten des ZDF lautstark diktierte: „Er ist der Gegner“, versprach der US-Präsident: „Jetzt kümmern wir uns um Europa!“

Zuvor hatte Donalds Finanzminister Mnuchin angekündigt: „Wenn unsere Digitalkonzerne besteuert werden, werden wir Autos besteuern.“ Im Grunde aber will der gutgelaunte Donald nur „einen Deal machen“, um sein Handelsbilanzdefizit zu korrigieren.

Nicht auszudenken, wenn die Amis die Kriegsrhetorik unserer rot-grünen Großmäuler ernstnehmen und uns ihre Technik abklemmen. Dann ist hier Afrika. Und nicht nur auf der Straße. Denn über eine auch nur annähernd vergleichbare Internetindustrie verfügen unsere Euro-Brainer nicht. Und werden sie bei diesen Steuern, IHKs und Gewerkschaften auch niemals haben.

Donald zeigt sich gewohnt siegessicher: „Sie werden einen Deal machen. Sie haben keine Wahl!“ Auf „unserer“ Seite steigt die ins Amt gemauschelte Ursula von der Leyen in den Ring, die die Welt allen Ernstes eine „erfahrene Diplomatin“ nennt. Jedenfalls sieht Röschen schon „viele Themen, bei denen wir gemeinsam voranschreiten“.

Siemens-Joe und VW-Diess gingen lieber auf Nummer sicher und benahmen sich beim Trump-Dinner tadellos. Ob sie Donald versprochen haben, die deutsche Industrie noch schneller ins Ausland zu verlagern und die Reste dann hier abwickeln?

Fotografen und Kameraleute waren von Davos schwer enttäuscht, hatten sie doch auf ein Zusammentreffen von Trump und Greta gehofft. Der verrückte Charles von England war da leider kein Ersatz. Dabei hatte das Clarence House, Sitz des Prince of Wales in London, noch stolz per Twitter mitgeteilt. „Greta traf sich heute mit dem britischen Thronfolger Prinz Charles.“

Erst waren wir erschrocken, weil wir zunächst (falsch) gelesen hatten, „Prinz Andrew“ habe sich mit Greta, 17, getroffen.

Spiegel-Auflagen nach Relotius

Wie der Kinderbuch-Co-Autor Habeck glaubt ja auch der Spiegel, dass Donald Trump „für all die Probleme steht, die wir haben“. Oder er glaubt gar nix, sondern begibt sich mit Habecks Thesen nur auf Dummenfang. Aber – überraschenderweise – funktioniert das Spiel nicht mehr. Nur 148.740 Käufer wollten “Yes, he can – Warum Donald Trump einfach mit allem durchkommt” in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. unbedingt erwerben. Das ist für den Spiegel eine traurige Zahl und „erneut deutlich weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (168.200) und der jüngsten drei Monate (160.700)“, schreibt der Branchendienst Meedia.

Besser als Dschungelcamp

Propaganda, Umweltsau singende Kinderchöre und rotgrüne Ideen, die einem die Zukunft versauen sendet der WDR rund um die Uhr, aber so was zeigen sie einem nicht:

Wie der Leiter des WDR-Studios Essen eines Tages in hochhackigen Pumps mit Strumpfhose, Rock, Damenbluse und Glitzerschmuck bekleidet vor seiner Redaktion antrat und sagt: „Guten Morgen, ich bin ab sofort eine Frau, und eigentlich war ich das schon immer. Wenn jemand ein Problem mit mir hat, dann ist das sein Problem.“ Außerdem heiße er jetzt Georgine und nicht mehr Georg. Mehr hier .

Kluge raus, Dumme rein

Die Heilung oder Linderung von Demenz, Autismus, Schizophrenie, Depression oder Parkinson scheint nicht auf der deutschen Forschungs-Prioritätenliste zu stehen. Wie überhaupt die Wissenschaft von Konservativen deutlich überschätzt wird. Für rotgrüne Jungschnösel ist die Universität längst nur noch ein Ort, wo sie Agitation und Propaganda lernen und üben.

Deshalb zieht „der weltweit renommierte Hirnforscher“ (FAZ) Nikos Logothetis, bis jetzt noch Direktor des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen, nach diversen Anfeindungen noch dieses Jahr nach Schanghai, auf einen eleganten Forschungscampus, der eigens für Logothetis errichtet wird. Mit ihm gehen viele seiner Tübinger Mitarbeiter, samt ihrer Partner und Kinder. Nicht mehr lang und an deutschen Unis können sie das Wort Brain-Drain nicht mal mehr übersetzen. Schönes neues Habeck-Land. Die Welt ist ein Kinderbuch.

"Morgens um zehn mit Claudia Roth"

Mittwoch, 22.01.2020 - 20:15 Uhr - Joachim Nikolaus Steinhöfel:

Tichy vs Claudia Roth. Henryk M. Broder auch vor Ort. Donnerstag, 23.1.2020, Landgericht Stuttgart, 10 Uhr.

Das persönliche Erscheinen der Parteien ist angeordnet. Das könnte sehr unterhaltsam werden. Geklärt werden muss nicht die Frage, ob Roth für ihr Amt geeignet ist (nein), sondern ob ihre Angriffe auf die Pressefreiheit rechswidrig waren.

achgut.com: "Morgens um zehn mit Claudia Roth"

Cash Is Trash

Mittwoch, 22.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ins Bargeld zu flüchten, um die kommende Finanz- und Wirtschaftskrise zu überstehen, sei keine gute Idee. Das meint jedenfalls Ray Dalio, der Gründer des bereits 1975 entstandenen Hedgefonds Bridgewater Associates, der über ein Fondsvolumen von 120 Milliarden Dollar verfügt. Man müsse sein Portfolio diversifizieren – und Gold sollte dabei einen angemessenen Anteil haben.

- weiterlesen - "Cash Is Trash"

"Habecks lose Zunge wird langsam zum Problem"

Mittwoch, 22.01.2020 - 18:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein! Doch! Ohh! Aber langsam? - So ist das, wenn meine keine Ahnung hat (und davon viel!) und nicht verstehen kann (oder will?), wie ein vom Volk legitimierter Staatspräsident sich auch für dieses einsetzt - MAKE AMERICA GREAT AGAIN.

welt.de: "Habecks lose Zunge wird langsam zum Problem"

Habecks lose Zunge Bildquelle: Screenshots (Montage) - Da es sich um meine Habeck-Screenshots handelt, teile ich es ohne Angabe von irgendwas.

Die Davoser Rede von Präsident Donald Trump auf 🇩🇪

Mittwoch, 22.01.2020 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Davoser Rede von Präsident Donald Trump auf Deutsch - die der Kinderbuchautor und Haltungsnazi Habeck die schlechteste Rede aller Zeiten fand. Und das, weil Donald Trump die gesamte west-europäschen Politmafia konfrontiert. Na sowas aber auch.

youtube.com: "Trump Rede vom 21.01.2020 im Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum) in Davos"

Verdammt, die Welt will nicht untergehen!

Mittwoch, 22.01.2020 - 01:30 Uhr - Roger Letsch: via unbesorgt.de

In Sachen Trump und Weltklima sind nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten. Wie Trump linke Medien auf die Palme bringt, indem er Optimismus verbreitet.

„Hurra, die Welt geht unter! Silvester 1975 tat das nur die Sonne. Und ging an Neujahr gleich wieder auf – enttäuschend für die Zeugen Jehovas. Sie hatten dem Jüngsten Gericht entgegengefiebert und sich geirrt. Schon wieder.“ Dies sind die einleitenden Worte eines Spiegel-Artikels von Silvester 2015. Und was religiöse Endzeitsekten mit Lieferschwierigkeiten antreibt, das trifft heute auf weite Teile von Politik und Medien zu.

Eine gute Nachricht ist eine schlechte Nachricht, wenn sie nicht die eigenen Vorurteile umschmeichelt. Andererseits kann eine Nachricht gar nicht schlecht genug sein, wenn sie nur gut in den Kanon passt, mit dem eigenes Handeln begründet und legitimiert wird. Galt für die 68er noch „das Private ist politisch“, muss es heute heißen „jedes Wetter ist Klima“ und „Orange Man Bad“. Jeder Sturm, jedes Feuer, zu wenig Wasser hier, zu viel dort, Kälte (ab- und anwesend), Hitze…alles ist Klima und da es von gutem, passenden oder angenehm überraschenden Wetter nichts Spannendes zu berichten gibt, ist die mediale Präsenz des Wetters vom Ende der Nachrichten bis an den Anfang gerutscht und zieht sich wie ein roter Faden durch jede Sendung. Kennen wir, achten wir kaum noch drauf.

Die Frage, was beim Wetter schon System und was noch Einzelfall ist, sollte man einem Spiegel-Journalisten ebenso wenig stellen, wie sich bei grünen Politiker nach „Vorfällen mit Messern“ erkundigen. Nur mit umgekehrten Vorzeichen, versteht sich! Vom Klimawandel gibt es keine guten Nachrichten. Punkt! Je düsterer die Farben sind, mit denen ein Politiker, Aktivist oder Journalist (häufig in Personalunion) malt, umso wirkungsvoller. So glaubt er. Alles sei erforscht, aufgeschrieben, abgeklärt. Der Weg der Menschheit sei klar vorbestimmt, wir müssen nur alle den Priestern Wissenschaftlern folgen, denn 97% davon bewachen den heiligen Konsens. Das Dogma von der jungfräulichen Dekarbonisierung hat heute fanatischere Anhänger als die katholische Kirche zu ihren besten Zeiten, aber wehe, man benutzt das R‑Word! Religion? Das sei doch keine Religion!

Wer sich nur ein wenig mit dem Thema befasst, weiß, dass es einen solchen Konsens nicht gibt. Und diejenigen Wissenschaftler, die ganz andere Ursachen für den Klimawandel sehen, sind nicht schwer zu finden. Ich hatte für meine etwa 60 Artikel zum Thema keine Schwierigkeiten, Quellen zu finden. Die Frage nach Art und Umfang des menschlichen Einflusses durch die Emission von Treibhausgasen auf das langfristige Klima, also nach der anthropogenen Komponente, ist völlig offen. Die Mechanismen unseres Klimas sind noch nicht mal im Ansatz verstanden und lassen sich schon deshalb nicht vorhersagen. Auf welcher Basis sollte man da seriöse Angaben für die Zukunft machen und Handlungsanweisungen für die Wirtschaft ausgeben?

Was würde wohl geschehen, wenn auf Seite 1 des nächsten Zustandsberichts des IPCC stünde, ‚Sorry Leute, wir haben uns geirrt. Die aktuelle Erderwärmung hat nicht CO2 als Ursache, der gestiegene CO2-Gehalt der Luft ist vielmehr größtenteils die Folge der Erwärmung der Ozeane. Und für die ist größtenteils mehrere sich überlagernde Aktivitätszyklen der Sonne verantwortlich. Wir haben da Ursache und Wirkung verwechselt. Ja, es wird etwas wärmer, aber wir können das kaum beeinflussen und schon gar nicht zurückdrehen. Die Erde hat ja kein Thermostat, schickt aber zum Glück (wie die Sonne, haha) auch keine Heizkostenrechnung. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Wir werden uns anpassen und weiterforschen. Der Weltuntergang fällt vorerst aus. Tschüss…und danke für das viele Geld.‘

Das wären doch gute Nachrichten, oder? Von wegen! Denn dies würde bedeuten, dass der ganze Aktionismus, all das Schule schwänzen, das SUV abfackeln, Hambi retten, keine Kinder kriegen, Hunde abschaffen und der Fleischverzicht völlig sinnlos waren. Viel wichtiger als die Welt zu retten, ist es den vermeintlich progressiven Aktivisten nämlich, Recht zu behalten.

Keine „Russian Collusion” bei Trump

Derselbe Mechanismus wirkt in den Vereinigten Staaten gegen Trump. Die Tatsache, dass die Ermittlungen des FBI, bekannt als Mueller-Report, keine russische Einflussnahme auf Trump oder eine von Putin eingefädelte Wahl Trumps erbracht hat, wurde nicht als die gute Nachricht aufgenommen, die das Ergebnis schließlich war – die Demokraten und viele Medien waren geradezu enttäuscht und entblödeten sich nicht einmal, dies öffentlich zu bekennen. Darüber enttäuscht zu sein, dass ein gewählter amerikanischer Präsident kein vom Ausland bezahlter und ins Amt gehievter Feind des Landes ist, das ist schon ein starkes Stück!

Trumps „Perverser Optimismus”

In dieselbe Kerbe schlägt der deutsche Blätterwald, allen voran der Spiegel, der seit Jahren die lauteste „Trumpete“ bläst. „Trumps perverser Optimismus“ titelt David Böcking, der das „ermüdende Eigenlob“ des Präsidenten bei seiner Eröffnungsrede beim WWF in Davos kaum ertragen konnte. Man könnte jetzt einwenden, dass weitaus ermüdendere Eigenlobreden von deutschen Politikern jeden Tag im Bundestag oder TV-Talk-Formaten gehalten werden, ohne dass der Spiegel davon mehr als still Notiz nähme. Man könnte auch einwenden, dass die Fakten Trump recht geben, dass die amerikanische Wirtschaft boomt, sogar die Banken stabil dastehen und trotz der Abwesenheit von CO2-Steuer, Atomausstieg, wirtschaftlicher Gängelung und Bürokratie der CO2-Ausstoß in den USA stärker sinkt als sonst irgendwo, aber dies würde das liebgewonnene „Orange Man Bad“ Narrativ kaputt machen.

Nein, Spiegel, an der Rede Trumps gab es nichts auszusetzen und ein Blatt, dessen Chefetage ihre stumpfsinnigen Vorurteile gegenüber Amerika und amerikanischer Politik sich nicht zuletzt in der Bereitwilligkeit zeigte, die faktenfreien Rührstücke aus der Lügenküche eines Claas Relotius für bare Münze zu nehmen, (Motto: endlich schreibt mal jemand auf, dass die Amerikaner wirklich genau die Simpel mit Knarre sind, für die wir sie schon immer hielten) sollte mit dem Attribut „pervers“ sehr sparsam sein!

Ich für meinen Teil mag meine Sommer warm, den Strom billig, Auto fahren erschwinglich, Lebensmittel preiswert, Steuern niedrig und amerikanische Präsidenten optimistisch. Alles gute Gründe dafür, den Spiegel (abseits meiner dokumentarischen Bloggerpflichten) zu meiden.

Kommen Klima-Milliardäre geflogen...
... und viele, viele Gretas mit dem Zug?
Davoser Spitzen

Dienstag, 21.01.2020 - 23:45 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Weil die Weltpresse partout nicht vom Klimafetischismus lassen will, hat sich Klaus Schwab, der Gründer des World Economic Forum, etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Nicht nur, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz das Hauptthema sein soll – geschwätzt wird schließlich überall über’s Wetter – nein, die Reichen und die Steuergeldverwalter sollen auf seine Initiative 1.000.000.000.000 (eintausend Milliarden – so weit kann kein Genosse zählen!) Bäume pflanzen!

Außerdem können Umweltfreunde am Flughafen Zürich zum ersten Mal ihre Flieger mit einer Mischung „aus nachhaltigem und herkömmlichem“ Flugzeugtreibstoff betanken. Wohl bekomm’s!

Im letzten Jahr landeten immerhin ca. 1.500 Flugzeuge mit Davos-Teilnehmern in Zürich, in diesem Jahr dürften es kaum weniger sein. Dazu flogen nicht weniger als 119 Milliardäre mit ihren eigenen Privatjets zur großen Klimasause auf dem Weltwirtschaftsgipfel, schätzt Bloomberg.

Damit aber die eingeladene Greta trotzdem nicht wieder allen Milliardären und Apparatschiks in Davos die Schau stiehlt, hat WEF-Gründer Klaus Schwab, der alte Fuchs, „zehn unter zwanzig Jahre alte Gretas eingeladen, die alle ein besonderes Anliegen haben“. Das bringt uns zur wichtigsten Frage: Ist Joe (Josef Käser von Siemens) auch in Davos und hat den Kiddies schon Aufsichtsratsjobs angeboten?

Gemauschelt wird dann aber wie eh und je im Hinterzimmer.

Ganz ging Schwabs Rechnung allerdings nicht auf. Die Pressbengels hatten zunächst nur Augen für Greta, die sich erkältet hatte. War etwa wieder die Deutsche Bahn schuld, wg. Heizungsausfall im ICE?

Rotfront und die Macht ohne Mehrheit.

In der FAZ lasen wir die salbungsvollen Worte: Einhundert Jahre nach seiner Gründung steht Thüringen „vor bedeutenden Herausforderungen“. Rot-Rot-Grün will ohne Mehrheit regieren und mehr Demokratie wagen. Kann das ein Vorbild für ganz Deutschland werden?

Natürlich kann das die Zukunft werden. Wenn die angstschlotternde Union brav still hält, bis sie vom Wähler in die verdiente Bedeutungslosigkeit geschoben wird, braucht Rotfront nicht mal mehr parlamentarische Mehrheiten um abzukassieren.

Das heißt dann Demokratie wagen. Sogar ohne den Schutz der UdSSR.

Ein ehrenwerter Idiot oder ein blitzblöder Kerl?

Im Falle des grünen Berliner Bausenators Florian Schmidt können wir uns einfach nicht entscheiden. Ist er nun ein ehrenwerter Idiot oder ein blitzblöder Kerl?

Die rote Volksfront Berlin hatte ja bekanntlich um Mieterhöhungen zu verhindern nicht nur die Mietpreisbremse erlassen, sondern stieg auch wieder ins Immobiliengeschäft ein.

Bei mehreren Mietshäusern – darunter die Rigaer Straße 101 – hatte Bausenator Schmidt das Vorkaufsrecht für den Bezirk ausgeübt. Die Gebäude gingen nicht an private Investoren, sondern an die umstrittene Genossenschaft „Diese eG“. Obwohl eine andere Wohnungsbaugesellschaft (Berlin-Mitte/WBM) abgewunken hatte, weil sich ohne Mieterhöhungen nötige Sanierungen nicht refinanzieren lassen würden.

„Diese eG“ hatte sich dann übernommen und einen Verlust von 190.000 Euro für den Bezirk eingefahren. Die angeforderten Akten zu dem Fall hatte Schmidt manipuliert, weil sie doch nur von CDU und FDP zur „Instrumentalisierung“ und zur „Agitation durch einen Redakteur des Tagesspiegel“ genutzt würden.

Also wir können uns da nicht entscheiden: Ehrenwerter Idiot oder blitzblöder Kerl? Oder Ganove? Das klärt nun wohl ein Gericht.

Habeck attackiert Trump nach Davos Rede

Dienstag, 21.01.2020 - 22:15 Uhr - Tatjana Festerling:

OMG! Manchmal weiss man nicht mehr wohin mit der #Germanenscham.

Habeck ist der Vogel, der öffentlich bereits bewiesen hat, dass er zu blöde ist, die Pendlerpauschale zu kapieren. Und dann soll man ihm glauben, dass er Trumps Rede auf Englisch gerallt hat!? Lächerlich! Noch hat die grüne Pest die große Fresse, aber das wird sich ändern, sie werden von ihren eigenen Lieblingen gefressen, sie werden das erbärmliche Ende aller gescheiterten Narzissten erleben. Leider ist dann auch alles andere um sie herum zerstört...

Natürlich hasst das links-grün versiffte, deutsche Establishment diesen US Präsidenten Trump, er hat ihnen in seiner Rede mit der Aufzählung der großen Errungenschaften und Verbesserungen in den USA den Spiegel für das eigene Versagen vorgehalten. Das mögen Narzissten nicht, deshalb müssen sie abwehren und abwerten, die Loser.

Habeck attackiert Trump nach Davos Rede Bildquelle: facebook

Energiewende ist Preistreibend
Strompreise auf Rekordhoch: Noch stärkerer Anstieg als befürchtet

Dienstag, 21.01.2020 - 20:15 Uhr - Holger Douglas:

Die Strompreise kennen seit langem nur eine Richtung: aufwärts! Immer schneller, immer deutlicher. Jetzt der Schock für viele Familien: Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion offizielle Zahlen vorgelegt und das wahre Ausmaß der Strompreissteigerung bekannt gegeben. In den vergangenen zehn Jahren stieg der Strompreis für Haushalte und Industrie um ein Drittel an. Laut Augsburger Allgemeine, die aus dem Papier zitiert, sei der Strompreis von 2009 bis 2019 um 35 Prozent teurer geworden. Das bedeutet für einen typischen Haushalt mit 4.000 kWh pro Jahr allein 320 Euro an Mehrkosten für Strom.

Das ist sogar mehr, als die verschiedenen Vergleichsportale bisher kalkuliert hatten.

Am teuersten sind die sogenannten Grundversorger, die 27 Prozent aller Privathaushalte mit Strom beliefern. Deren Preise erhöhen sich in diesem Jahr in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Allerdings fällt der Unterschied mit etwa zwölf Prozent zu den alternativen Anbietern nicht übermäßig hoch aus.

Die BILD drückt es drastisch aus: »Die Strompreiswelle überollt Deutschland! Nun ziehen auch die Energieriesen Innogy, RheinEnergy und Vattenfall die Preise an und erhöhen um acht Prozent.«

Betroffen sind Millionen von Haushalten.

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China – eine monumentale Weltuntergangs-Maschine

Dienstag, 21.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Bilanzsumme der Banken Chinas liegt bei 35.000 Milliarden US-Dollar. Das sind 350 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes! „Chinas monumentale Weltuntergangsmaschine hat ebenso wenig Ähnlichkeit mit etwas, das man stabilen oder nachhaltigen Kapitalismus nennen könnte, wie Lenins Politik der frühen 1920er Jahre“, bemerkt der US-Experte Stockman. Das ist die größte Kreditsause in der Geschichte der Menschheit, auf die sich die Regierung eingelassen hat.

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#Froschkönig

Dienstag, 21.01.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich hab' heute absolut keine Lust, den politischen Wahn zu kommentieren. Die Rede Trumps war erstklassig, das reicht an Input, die bewertenden Weisheiten deutscher Presstituierten dazu völlig unbedeutend.

Die "Klimaflüchtlinge" dieser Welt werden sich auch nicht meine neue Heimat aussuchen, sondern nach Germoney strömen, solange da noch die Kohle sprudelt. Danach wird's ganz bitter, aber auch davon faseln wir schon seit Jahren und die Deutschen verharren weiter im Phlegma. Na, dann sollen sie doch.

Ich freue mich über jeden, der die Biege macht und das werden inzwischen auch unter meinen FB + VK Freunden immer mehr.

Daher gibt's heute nur eine Weltsensation, wir haben die Fähigkeiten dieser unsympathischen "Prinzessin" wohl alle unterschätzt.

#Froschkönig Bildquelle: facebook

UN-Menschenrechtsausschuss hat die globale Erwärmung als möglichen "Asylgrund" anerkannt

Dienstag, 21.01.2020 - 17:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Klimaflüchtling kommt... Nein, nicht einer... Millionen.
Die Zahlen sind noch krasser, als die von Prof. Heinsohn, der den Klimairrsinn noch gar nicht berücksichtigte.

Lang, aber LESENSWERT! dazu der folgende Text von Daniel Matissek:

Der UN-Menschenrechtsausschuss in Genf hat die globale Erwärmung als möglichen "Asylgrund" anerkannt. In einem seltenen Auswuchs kompletter Verantwortungs- und Gedankenlosigkeit wird damit der Status von "Klimaflüchtlingen" erstmalig legitimiert. Es ist ein weiteres Wahnsinnsurteil mit Signalwirkung, bei dem man - im eigenen, nationalen und europäischen Interesse - nur inständig hoffen kann, dass es sich in bestimmten Erdteilen nicht herumspricht. Zynisch auf den Analphabetismus der Begünstigten zu hoffen hilft jedoch wenig: Unsere einschlägigen NGO's werden schon dafür sorgen, dass die Profiteure dieser UNHCR-Wahnsinnsjurisdiktion alsbald von ihren künftigen Möglichkeiten erfahren.

Konkret ging es bei der Entscheidung um den Fall Ioane Teitiota, einen aus dem Inselstaat Kiribati stammenden Mikronesier, der 2013 in Neuseeland einen Asylantrag stellte - mit der Begründung, sein Leben und das seiner Familie sei "durch den Anstieg des Meeresspiegels akut bedroht". Weil es Frischwassermangel gäbe und Landwirtschaft immer problematischer würde, bliebe ihm nur die Flucht. Die neuseeländischen Richter erkannten die Gründe nicht an und schoben den Mann ab. Aus gutem Grund: Zwar ist Teitiotas Heimat sehr wohl von den Folgen eines erderwärmungsbedingten Meeresspiegelanstiegs betroffen. Doch wie so oft kann die Lösung nicht darin liegen, individualrechtliche Instrumente westlicher Verfassungsstaaten zum Vehikel von Massenevakuierungen zu machen - denn dann stünde dasselbe Recht auch allen anderen 110.000 Kiribatis zu, übrigens ebenso wie 1-2 Milliarden weiteren, akut vom "Klimawandel" bedrohten Menschen.

Doch die Genfer Hüter der "Menschenrechte" sahen es anders und urteilten: Menschen, die wegen des Klimawandels in ihren Heimatländern lebensbedrohlichen Risiken ausgesetzt seien, dürfen von den Regierungen nicht abgeschoben werden. Das Komitee hält die Gerichte der UN-Entsendestaaten daher an, fortan bei Entscheidungen über den Asylstatus einer Person zu berücksichtigen, dass "die Auswirkungen des Klimawandels oder anderer Naturkatastrophen eine Grundlage für den Schutz darstellen können", so die Urteilsbegründung. Künftig sollten "alle Lebensumstände individuell" geprüft werden - eben "auch der Klimawandel".

Was das potentiell bedeutet, wird angesichts des in entsprechenden Klimastudien postulierten Datenmaterials deutlich, die die UN teilweise selbst in Auftrag gab und verbreitet: Erst im Oktober legte die US-Nichtregierungsorganisation "Climate Central" in einer vom Magazin "Nature" verbreiteten Studie dar, dass ab 2050 "mindestens 300 Millionen Menschen" wegen anhaltender Überschwemmungen infolge des Meeresspiegelanstiegs "heimatlos" würden. Wenn davon auch nur 10 Prozent "Klima-Asyl" in Europa (heißt vermutlich, angesichts der hiesigen Alimentierungspräferenzen: in Deutschland) beantragen würden, wäre dies mehr als das 15-fache aller sogenannten Flüchtlinge, die Deutschland seit 2015 aufgenommen hat. Hinzu kämen dann noch "Klima-Asylbewerber" aus Afrika in mindestens ebenso hoher Zahl. Angesichts solcher Dimensionen ist das Genfer Urteil eine direkte Routenempfehlung in den Untergang des Abendlandes, diesmal aber ohne Wenn und Aber.

Nicht einmal nach eigener Logik der Klima-Alarmisten ergibt das Genfer Urteil Sinn: Da, wie wir wissen, Australien (der Zielstaat im konkret verhandelten Fall) ja bereits "klimabedingt" halb abgebrannt ist und, nach Lesart der EU, sogar Europa selbst mittlerweile "Klima-Notstandsgebiet" ist - somit also quasi die gesamte Menschheit selbst in den wohlhabenden Restzonen der Ersten Welt dem Untergang geweiht ist, wie die heilige Gretel gerade aktuell in Davos verkündete -, gibt es theoretisch auch nirgends mehr Sicherheit. Wieso dann Asylanträge aus dem einen Vorhof der Hölle heraus beim anderen Vorhof der Hölle stellen? Die Konsequenzen der politischen Hysterie selbst lassen die Genfer Entscheidung inkonsistent erscheinen.

Diese UN-Juristen und ihre politischen Delegierten haben ganz offenkundig den Verstand verloren: Ein verantwortungsloseres, verstrahlteres und ignoranteres Handeln ließe sich gar nicht mehr denken. Ohnehin spielen Folgenabschätzungen und praktische Auswirkungen politischen Tuns, insbesondere beim Thema Klima, eine immer geringerere Rolle bei politischen Grundsatzentscheidungen. Wer solche Beschlüsse fasst, nimmt die endgültige Zerstörung der Sozialsysteme, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der letztlich auch der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit der europäischen Staaten nicht mehr nur billigend in Kauf. Er treibt diese aktiv voran.

Das Schlimme daran ist, dass damit auch alles sozioökonomische, technologische, zivilisatorische Kapital der Industriestaaten vernichtet wird - und damit deren Fähigkeiten, Menschen in unterentwickelten Krisengebieten materiell und politisch überhaupt noch zu helfen. Lustvoll wird der als anstößig empfundene Vorsprung des Westens an Wissen und Wohlstand auf dem Altar einer vermeintlichen welthistorischen "ausgleichenden Gerechtigkeit" geopfert, die endlich das Unrecht einstiger Sklaverei, kolonialer Ausplünderung und angeblich bis heute fortbestehender notorischer wirtschaftlicher Ausbeutung rächt. Motto: Unsere Lebensweise hat den Drittwelt-Küstenbewohnern ihre Heimat genommen, deshalb jammert nicht, wenn sie herkommen. Der Menschenrechtsausschuss sorgt jetzt dafür, dass diese "Rache" gewiss nicht ausbleiben wird. Damit steht er übrigens in geistiger Kontinität zum UN-Migrationspakt.

Auch wenn das Urteil des Menschenrechtsausschusses keine juristische Bindungswirkung für die nationalen Gerichte entfalten mag, so bildet es noch eine weitere, fatale Tendenz ab: Gremien, die einst gegründet wurden, um himmelschreiende Ungerechtigkeiten, von Folter, staatlicher Willkür und Hinrichtungen bis hin zum Genozid, anzuprangern und zu verhindern, weiten die ursprüngliche Bedeutung ihres Schutzauftrags - eben Menschenrechte - in inflationärer Verfälschung auf ideologisch geführte Debatten an. So werden unveräußerliche Menschenrechte und ihre Verletzung lächerlich gemacht.

Wenn Wetterereignisse und eine wissenschaftlich weder verstandene noch monokausal auf menschliches Tun rückführbare Klimaveränderungen mit Kriegsverbrechen, Greueltaten und Unterdrückung auf eine Stufe gestellt werden, ist dies eine Verhöhnung von zivilisatorischen und rechtlichen Errungenschaften wie der Genfer Konvention oder der UN-Charta.

"Bundespolizei senkt Anforderungen an Bewerber"

Dienstag, 21.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bundespolizei senkt Anforderungen an Bewerber Bildquelle: Screenshot - "Bundespolizei senkt Anforderungen an Bewerber"

Klar, wenn man die Bundespolizei zur Tunten-Truppe und Einheiten aus Hormon-Muskel-Moslems umbauen will, muss man genauso vorgehen.

"Jetzt wurden die Anforderungen an die Bewerber gesenkt. Die Fehlertoleranz im Diktat beim Deutschtest für den mittleren Dienst wird angehoben. Weitsprung und Liegestütze werden durch Laufen ersetzt. (...) Das Diktat beim Auswahlverfahren besteht aus ungefähr 180 Wörtern. Geachtet wird unter anderem auf Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung.(...) Kraft- und Sprungübungen wie Liegestütze und Weitsprung wurden abgeschafft."

Selbst die BILD reibt sich die Augen und fragt etwas erstaunt: "Aber um welchen Preis?"

Gretas Ghostwriter, der Klima-Jihadist: Adarsh

Dienstag, 21.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Gretas Ghostwriter, der Klima-Jihadist: Adarsh Bildquelle: facebook

Gretas Ghostwriter, der Klima-Jihadist: Adarsh schreibt Gretas Postings und Reden, die das FAS-Opfer der mütterlichen Schwangerschaftssauferei einfach nur ablesen muss. Oder halt mit dem Schauspieler-Vater 'ne "how dare you" Performance einstudieren muss.

Und diese Truppe hat mit massivster Unterstützung durch die UN, Soros, die korrupten Medien und Marionetten-Politiker die westliche Welt in einen CO²-Gulag verwandelt. Unfassbar, dass sich angeblich gebildete Bürger so verscheissern lassen. Ich vermute, es liegt an der grassierenden Pflanzenfresserei, dass die menschlichen Hirne schrumpfen und jegliche Widerstandsfähigkeit gebrochen ist.

Die Gier, die Gatten und die Genossen

Dienstag, 21.01.2020 - 07:30 Uhr - Manfred Schwarz:

Karsten Giffey, Berliner Tierarzt und verheiratet mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), hat seinen Job als Berliner Landesbeamter wegen Betrugs verloren. Nun darf man die Ministerin nicht für Missetaten des Ehemannes haftbar machen. Doch vielleicht sollte die SPD langsam Position beziehen, denn ein solches Gatten-Problem ist bei den Genossen kein Einzelfall, wie man jüngst in Frankfurt sehen konnte, als herauskam, dass die Gattin des SPD-Oberbürgermeisters von der AWO mit einem ungerechtfertigt hohen Gehalt plus Dienstwagen bedacht wurde.

Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Berlin hat Karsten Giffey „mit Urteil vom 12. Dezember 2019 aus dem Dienst entfernt“. Diese Gerichtsentscheidung ist vier Wochen geheim gehalten worden. Die Öffentlichkeit wurde darüber erst vor wenigen Tagen informiert – durch einen Artikel im Wirtschaftsmagazin „Business Insider“.

Dass Karsten Giffey seinen Beamtenstatus aberkannt bekommen hat, ist auch deswegen Gesprächsthema in der Hauptstadt, weil seiner Ehefrau, der Bundesministerin Franziska Giffey, selbst noch vor kurzem vorgeworfen wurde, ihre Doktorarbeit teils mit unlauteren Methoden geschrieben zu haben, und weil Giffey zumindest in SPD-Kreisen als ernsthafte zukünftige Kandidatin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin gilt. Doch der Reihe nach.

Der Veterinär Giffey arbeitete in der Hauptstadt als Beamter im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso). Dem Bericht von „Business Insider“ zufolge wird Giffey zum Beispiel vorgeworfen, seine Arbeitszeiten nicht korrekt erfasst zu haben. Ein weiterer Vorwurf laut „Bild“ (Regionalausgabe Berlin): „Er soll Dienstreisen abgerechnet haben, die gar nicht stattfanden“.

Die Wochenzeitung „Bild am Sonntag“ („BamS“) legte kurz darauf nach: Der Beschuldigte soll in seinem Amt auch vorgetragen haben, dienstlich zu einem Fachkongress in Griechenland fliegen zu müssen. Nach Genehmigung dieses Antrages sei er aber in Wahrheit gar nicht zu diesem Kongress gereist. In der vermeintlichen Kongress-Zeit habe er vielmehr „in der Sonne gelegen“ („BamS“), also Urlaub gemacht.

Der Urlaubsort sei dabei nicht Griechenland gewesen, sondern Zypern. Auf den entsprechenden dienstlichen Erfassungsbögen seiner Behörde hat er nach Recherchen des „Tagesspiegel“ („Tsp“) jedoch eine angebliche Teilnahme an dem Kongress als offizielle Arbeitszeit eingetragen. Der „Tsp“ berichtet, Giffey sei dadurch aufgeflogen, dass er Kollegen Fotos von seiner Urlaubs-Reise gezeigt hat.

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Frank-Walter als Platzhalter – Für immer und ewig?
Neues aus der Steinmeierei

Montag, 20.01.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Immer wieder drohen Politiker in jüngster Zeit parteiübergreifend damit, Frank-Walter, den Spalter, weitere fünf Jahre im Schloss Bellevue residieren lassen zu wollen.

Frank-Walter ist der Mann der Parteien (bis auf eine), wenn er auch unter Zuhilfenahme von fahrendem Volk gewählt wurde (Verfassung). Seine Reden begeistern als Trostworte zwar die ihre Wählergunst verlierenden Parteien, stoßen zahllose Bürger jedoch vor den Kopf und gehen den meisten der hier mehr schlecht als recht Lebenden am Allerwertesten vorbei.

Eigentlich kann Frank Walter noch zwei Jahre in aller Ruhe seine Textbausteine zusammenschieben, auf den Galapagos-Inseln die Demokratie verbreiten und Sommerfeste veranstalten – kein Grund zur Eile also.

Warum aber spricht Wolfgang Kubicki (FDP) solche Worte: „Wir stehen vor gewaltigen politischen Umwälzungen, die Menschen sind verunsichert. Umso wichtiger ist es, dass Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident wie ein Fels in der Brandung steht.“ Also wir wissen ja nicht, was Kubicki weiß, was da noch alles auf uns zukommt. Wir dachten mit 2015 wäre das Schlimmste vorbei. Wenn es allerdings noch Schlimmer kommen sollte, was will man da mit Frank-Walter, für den 2015 ein ganz normales Jahr ohne besondere Vorkommnisse war? (damals als Außenminister)

Proaktiv meldeten sich ebenfalls Lindner (FDP), Gysi (SED), eine Assi vom Heiko, Rentner aus der CSU sowie Unbekannte aus der CDU. Ja hat der Frank-Walter Dinge geleistet, von denen wir nichts mitbekommen haben? Uns ist nur sein „Forum Bellevue – Zur Zukunft der Demokratie“ in Erinnerung geblieben. So was wie „Demokratie leben“, nur billiger. Doch halt! Nicht vergessen wollen wir, dass Steinmeier, in guter Absicht, aber zum Schaden aller, die marode SPD wieder in die Regierung trieb, und dass er nun die SED hoffähig macht, indem er nach der Landtagswahl in Thüringen davor warnte „die Linkspartei in dem Bundesland als radikal abzustempeln“. Die Linkspartei ist nämlich nicht radikal, sondern links, wie ja schon der Name sagt. Ansonsten sind das Sozialisten wie er und die anderen.

Hoffnung kommt nur aus der grünen Ecke, wo ein gewisser Omid Nouripour sich zwar beeindruckt zeigt, „wie er (F-W) jetzt sein Kernthema verfolgt, die Demokratie mit einer Klammer zusammenzuhalten“ – der aber zugleich richtungsweisend darauf hinweist: „Er (F-W) hat nur einen ’Makel’: Er ist keine Frau.“ Hahaha.

+++ Eine Frau Bundespräsidentin? Da fallen uns sofort Claudia Roth und Witwe Danni Büchner ein. Aber auch Franziska Giffey, SPD, bringt sich schnell in Erinnerung. Zum Thema Hass und Hetze äußerte sich die Franzi gerade wie folgt: Die Grundregeln des Respekts seien ein Stück verloren gegangen. Sie habe das Gefühl, als habe sich die Gesellschaft an Drohungen und Hetze gewöhnt. Jetzt will sie dagegen vorgehen. Ist ja auch wahr! Immer diese Hassgeschichten über ihren Ehemann (wg. Faulheit als Beamter entlassen) und ihren Doktortitel (Arbeit weitgehend abgeschrieben)! Das gehört doch verboten!

Es lebe der Sport

Nach der 24:25 Niederlage gegen Kroatien kann Deutschland nur noch ins Halbfinale der Europameisterschaft kommen, wenn
+ Deutschland beide Spiele gegen Österreich und Tschechien gewinnt
+ Kroatien Tschechien und Spanien schlägt
+ Weißrussland Spanien mit sieben, acht oder neun Toren Vorsprung schlägt und auch gegen Österreich gewinnt.

Also gar nicht. Deshalb müssen wir reden.

Der WDR (#Umweltsau/#Nazisau), Deutschlands größtes öffentlich-rechtliches Hetzportal (oder nur eines der größten?), sieht die Sache so: „Handball in Deutschland: Weiß und deutsch wird zum Problem.“ Weil nämlich kein Mustafa im Tor steht und kein Ali die Pässe wirft. Den WDR interessiert dabei nicht so sehr das Sportliche, sondern das Migrantische. Und tritt damit, wie Bild schrieb, eine „giftige Debatte“ los. Was nicht stimmt. Der WDR hat aus Ermangelung eigener Themen einfach eine Hasskampagne aus dem Jahr 2016 wieder aufgekocht. Damals verbreitete ein gewisser Eilenberger, angeblicher Philosoph, in der Zeit, dem Darkroom für vermeintlich Intellektuelle, seine These:

„Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft.“

Eine typisch deutscher Kartoffel-Eintopf schmeckt halt aufgewärmt am Besten, das weiß man sogar noch beim WDR.

+++ Übrigens: Irgendwo lasen wir, die NZZ sei das neue Westfernsehen. Das ist falsch. Nicht die NZZ ist das neue Westfernsehen, sondern das hier.

Weiße deutsche Mehrheiten als Problem oder:
Die positivrassistische Handball-Debatte

Montag, 20.01.2020 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Der WDR sucht nach der Umweltsau-Affäre dringend neue gesellschaftliche Themen – und feindet nach den Senioren nun das nächste Soziotop an, dessen Lebenswirklichkeit von den Wunschvorstellungen der hauseigenen Journalisten geradezu boshaft abweicht: Jetzt werden Sportarten ins Fadenkreuz genommen, die auffallend "arm" an migrationsstämmigen Akteuren, somit also zu "deutschlastig" sind. Konkret geht es um den deutschen Handball.

„Handball in Deutschland: Weiß´und deutsch wird zum Problem“ lautet der Titel einer Reportage, den das WDR-Format „Sport Inside“ Anfang der Woche ausstrahlte. Darin wird erneut aufgegriffen, was exakt vor einem Jahr bereits die „taz“ dem deutschen Handball sinngemäß vorgeworfen hatte: Nämlich ein unguter Hort dumpfdeutschen Volkstums zu sein, wo sich „weiße Recken“ tummeln und es im Amateur- und Profibereich "kaum Sportler mit Migrationshintergrund" gäbe: Die Namen der Handballer klängen zu deutsch, ihre Hautfarbe sei zu hell, und dass in der Nationalmannschaft „nur ein Spieler mit Einwanderungsbiographie“ sei, dafür dort jedoch solche Vornamen wie Uwe, Finn und Andreas vertreten seien, sei "alarmierend", hieß es in dem - unter der entlarvenden Schlagzeile „Spiel der Autochtonen“ erschienenen - "taz"-Artikel. „Kaum ein Sport in Deutschland“ täte sich sich so schwer, Jugendliche mit Migrationshintergrund für sich zu gewinnen wie der Handball: Selbst Sportarten wie Reiten und Tennis "schafften" dies besser, während man der Handballverband "das Problem lange ignoriert“ habe. Der jetzige WDR-Beitrag übernahm viele der damaligen „taz“-Ansichten fast wörtlich.

Ein „Problem“ erkennt hier allerdings bloß, wer um jeden Preis eins sehen will: Kein Volk der Erde außer den Deutschen ist so geistesgestört, die natürliche Dominanz der angestammten Kultur auf dem eigenen Staatsgebiet zum Übel zu erklären. Dass in den meisten Staaten der Erde die Angehörigen des eigenen Staatsvolks, die im Land gesprochenen Sprachen und einheimisch verbreitete Vor- und Familiennamen in der Mehrheit sind, und zwar ebenso sicht- wie hörbar, ist eine Trivialität. In Deutschland ist dieser eigentliche Normalfall in vielen Gesellschaftsbereichen schon nicht mehr gegeben - man denke nur an Schulklassen, bei denen indigene Kinder in der absoluten Minderheit sind, oder komplette Stadtviertel, die fast ausschließlich von Zuwanderern bewohnt werden. Diese Ausnahmen, die Zeichen von Ghettobildung und Segregation sind und damit eine Fehlentwicklung repräsentieren, sollen zur neuen Norm gemacht werden und auch dort zum Regelfall werden, wo noch die angestammte Bevölkerung die Mehrheit stellt. Folglich sind es genau dieselben, die einen aktiven Umbau der Bevölkerung in allen Segmenten propagieren, die auch die proaktive Umvolkung von Sportvereinen verlangen, um die gesellschaftspolitische Realität ihren Zielvorstellungen anzunähern.

Paritätische Verteilung unterschiedlicher Gruppen und Merkmalsträger ist allerdings in keinem einzigen gesellschaftlichen Bereich gegeben, schon gar nicht im Sport. Die Akteure einzelner Sportarten weisen regional, geschlechtsspezifisch, sozial jeweils völlig andere Zusammensetzungen auf; schon der Geschichte und Tradition nach ziehen sie jede für sich ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen an. Das ist eine Banalität. Der deutsche Achter wird rein von weißen Deutschen gerudert; die olympischen Teams in Fechten oder Schießen sind rein autochton, auch in der sehr beliebten bayerischen Sportart Fingerhakeln finden sich kaum afrikanisch- oder asiatischstämmige Migranten. Und dass in Skatvereinen auf absehbare Zeit ein ähnlich hoher Migrantenanteil besteht wie im Herrenfußball, ist eher unwahrscheinlich.

Selbst das Portal „Watson“ (das sich Anfang 2019 der „taz“-Philippika gegen die unschöne Homogenität im Handball anschloss), erkannte als Hauptgrund für die hohe Zahl Deutschstämmiger im deutschen Handball an, dass dieser nun einmal "zumeist in kleineren Städten ohne großen Migrationsanteil" gespielt wird. Es handele sich eben um "keinen typischen Straßensport", sondern um einen eher vereinstreu organisierten Hallensport. Außerdem, auch das wird eingeräumt, gäbe es bei vielen großen Migrantengruppen wie den Türken, Griechen oder Italienern keine Handball-Tradition. Trotzdem zitierte die Webseite zustimmend den Philosophen Wolfram Eilenberger, der in seiner „Zeit Online“-Kolumne „Handball: Die Alternative für Deutschland“ den Handball bösartig als „rein deutsche Provinzbespaßung“ geschmäht hatte. "Watson" mokierte sich über die dadurch ausgelöste Empörung: „Es wäre nicht ein deutsches Erfolgserlebnis, wenn nicht ein Miesepeter reingrätschen würde“.

Die "Miesepeter" allerdings, denen der WDR nun erneut seine Stimme leiht, brachten damit nicht nur ihre durchaus mehrheitsfähige Verachtung für eine nun einmal von Deutschen geliebte und gepflegte Sportart und und Sporttradition zu Ausdruck. Sondern sie stempelten zugleich die deutschen Handballer zu hinterwäldlerischen Trampeln. Diese sahen sich tief getroffen, da sie „in eine Richtung gerückt wurden, die sie gar nicht auf dem Schirm hatten,“ so Professor Klaus Cachay, selbst Ex-Handballer und Sportsoziologe an der Universität Bielefeld. „Es gibt bei ihnen keine Bösartigkeit. Aber sie haben dem empirischen Tatbestand schnell zugestimmt.“ Ein mangelnder Migrationsanteil als „Tatbestand“ - das lässt tief blicken. Nicht umsonst verwendet Cachay hier einen deliktischen Rechtsbegriff: Die mangelnde „Durchmischung“ deutscher Handballmannschaften soll unbedingt als Missstand gesehen werden.

Vordergründig verwendet die Kritik an der "Deutschlastigkeit" im Handball pragmatische Argumente - etwa die angeblich ausgeprägten Nachwuchssorgen des Handballverbandes. Immer mehr Wettkampfmannschaften würden im Handball abgemeldet, Geld und Nachwuchs fehlten. Mit Nachwuchsproblemen allerdings haben in Deutschland viele Sportarten und vor allem Vereine zu kämpfen, nicht nur der Handball. Und dass sich die Agenda für mehr Buntheit hinter dem Ziel einer Auffrischung stagnierender Strukturen durch Migranten verbirgt, dieser Topos ist nicht neu: Nach Arbeitsmarkt und Demographie sollen Migranten jetzt eben auch noch den Breitensport vorm Aussterben retten. Der Handballverband müsse daher dem Weg des konservativen DFB folgen, der „nach Jahren des Mittelmaßes" (also der rein deutschen Nachwuchsförderung) "das Potenzial in ausländischen Jugendlichen“ erkannt habe und sich jetzt gezielt um sie bemüht.

In dieser gewagten Einschätzung kommt das Credo von 2015 durch: Alles Gute kommt von außen, lasst uns mit diesen mittelmäßigen deutschen Spießern nicht allein! Und tatsächlich ist das Argument fehlenden Nachwuchses nur vorgeschoben. Denn wenn es nur hierum ginge, dann wäre die Ansprache aller Kinder und Jugendlichen gefragt - nicht nur jener mit Migrationshintergrund gefragt, und schon gar nicht vor allem jener, die sich öffentlichkeits- und medienwirksam, in den Augen von WDR- und taz-Redakteuren, möglichst fremd, rassig, exotisch präsentieren, um Vielfalt und Buntheit zu demonstrieren. Wieso wohl wird das Trennende – also Aussehen und Abstammung – mit seinerseits durchaus rassistischem Soupcon, überbetont, wo doch das sporttypisch Einende im Vordergrund stehen sollte?

Watson selbst gab die Antwort, die sich vom Tenor her auch im WDR-Beitrag wiederfindet: Die "Integration aus Opportunität“ sei "immer noch besser als gar nichts.“ Damit ist das wahre Ziel ausgesprochen: Eigentlich geht es den linken Multiikulti-Fetischsten nicht darum, das „Neue“ in eine vermeintlich diverse, bereicherte deutsche Gesamtidentität einzubeziehen, sondern das Bisherige zu verdrängen und durch sichtbar „Fremdes“ auszutauschen. Treffender wäre eher, von Integration als Mittel zum Zweck zu reden.

Ein Skandal wäre es gewesen, wenn irgendwo nachweislich Migranten oder Sportler nichtdeutscher Abstammung im deutschen Handball als Spieler ausgeschlossen, abgelehnt oder vergrault worden wären. Das aber war nirgends der Fall. Die ethnische Zusammensetzung im heutigen deutschen Handball ist nicht Folge "rassenhygienischer" Vorgaben oder deutschtümelnder Gesinnung, was die WDR-Berichterstattung wie auch schon damals die "taz" insinuiert - sondern sie ist Folge von einheimischen Vorlieben und sportlichen Leistungsmaßstäben. So wie in vielen Bundesligamannschaften Spieler mit Migrationshintergrund die Regel sind, weil vielleicht Latinos das flamboyantere Temperament oder Afrikaner die größere Ausdauer haben, so sind im Handball eben eher technisch versierte und aufeinander eingespielte Biodeutsche die Regel. So what? Roger Letsch schrieb in der „Jüdischen Rundschau“ in seiner damaligen Stellungnahme zum "taz"-Artikel:: „Natürlich könnte die 'taz' auch fragen, warum es in Deutschland so wenige Kadidjas, Fatimas oder Saidas im Hochleistungssegment beim Frauenschwimmen gibt. Auch könnte man erforschen, warum Eltern mit Migrationshintergrund ihre Söhne in Deutschland zwar beim Fußball anmelden, nicht jedoch beim Handball oder beim Eiskunstlauf – von den Töchtern ganz zu schweigen. Auch hätte die 'taz' fragen können, warum es zum Beispiel in Ägypten Handball auf Weltniveau gibt, dort aber auch nur autochthone Spieler in der Auswahl sind. Dort heißen die Spieler natürlich nicht Andreas, Silvio oder Uwe, sondern Mohamed, Karim oder Islam. Für den ägyptischen Handball ist das offensichtlich kein Problem – warum sollte es das für den deutschen Handball sein?".

Der Unterschied zu Ägypten besteht im pathologischen Verhältnis der Deutschen zu Identität, Heimat und Nation. Denn die Rasse-Apostel, die hierzulande in etwas Heiteres wie den Vereinsport ihren ethnopolitischen Spaltpilz tragen, stehen in exakt der Tradition jener Deutscher, die vor 80 Jahren umgekehrt die Arisierung oder „Entjudung“ deutscher Sportvereine (und aller anderer Organisationen) forderten. Aus der früheren, rassistischen Sorge vor Überfremdung ist heute die positiv-rassistische Angst vor Unterfremdung geworden. Früher wurde die „Reinheit des Blutes“, das "Ariertum" beschworen und zum Leitmotiv für gesellschaftsrelevanten Organisationen und Institutionen erklärt. Heute muss es stattdessen die größtmögliche Diversität sein; der Wahn dahinter ist derselbe. Auch hier schlägt das Pendel in die exakt gegenteilige Richtung - mit derselben, wahnhaften Verve.

Wenn der WDR attestiert, im Handball sei keine Integration verwirklicht oder wenn Cachay darüber sinniert, der "sehr deutsche Handball“ sei „ein Indikator für eine Gesellschaft, die gerade einige integrationspolitische Probleme hat“, so zielt beides in die völlig verkehrte Richtung. Integrationsdefizite gibt es tatsächlich – doch eben nicht aufgrund mangelnder Bemühungen seitens von Politk und Zivilgesellschaft, sondern wegen obstruktiver Integrationsverweigerung vieler Migranten. Integration ist ein Akt der Konvergenz: Die eine Seite muss sich annähern und dazugehören wollen, und die andere Seite muss dafür offen sein. Offen sind die Deutschen, weit über Gebühr und bis zur Selbstverbiegung.

Doch wenn die zu Integrierenden sich selbst der Integration verschließen, ist sie zum Scheitern verdammt; dann kommt es zu Parallelgesellschaften, von denen Deutschland inzwischen strotzt. Und daran vermögen dann auch auch noch viele gute Absichten von Sportphilosophen, Multi-Kulti-Redakteuren und ethnischen Terraformern nichts zu verhexen; auch keine Quotenregelungen, Affirmative Action, PR-Maßnahmen oder staatliche Förderprogramme. Selbst wenn eines Tages zum mutmaßlichen Frohlocken von WDR oder "taz" per Gesetz bestimmt würde, dass Handballmannschaften zur Hälfte mit Mischlingen oder Dunkelhäutigen zu besetzen sind.

Zwangsarbeit bei Devisennutzung

Montag, 20.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Syrien wurde zwar von den Segnungen westlicher Demokratie nebst Regime-Wechsel wie 2011 in Libyen verschont. Dafür drohen jetzt aber drastische Strafen für die Nutzung ausländischer Devisen oder Edelmetallen – nämlich mindestens 7 Jahre Zwangsarbeit.

- weiterlesen - "Zwangsarbeit bei Devisennutzung"

Go and fuck yourself, Bezos!

Montag, 20.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Go and fuck yourself, Bezos! Bildquelle: Twitter

Der linkslastige amazon Narzisst Bezos stellt seine neue Flotte elektronisch angetriebener Rikshas vor mit "Hey, India" und der kecken Behauptung "Zero carbon". Jetzt kriegt er Feuer von den Indern. Die haben wegen der unterirdischen Löhne von amazon schon länger die Nase voll, doch jetzt sind sie richtig sauer, weil er so dreist lügt, wie man es sonst nur von US-Demokraten im Wahlkampf kennt: Das indische Stromnetz wird nämlich zu über 78% mit fossiler Energie betrieben und auch wenn Bezos seine Karren an der Steckdose auflädt, sie werden in Wirklichkeit mit Kohle betrieben.

Go and fuck yourself, Bezos!

Die CDU Thüringen hat ein Problem: Mike Mohring

Montag, 20.01.2020 - 17:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Die CDU Thüringen bietet nach der krachend verlorenen Landtagswahl ein Bild des Jammers. Eine Analyse, warum die Wahl verloren gegangen ist, ist offenbar nicht gemacht worden. Dabei wäre ja offensichtlich geworden, dass die Hauptursache in der eindimensionalen Ausrichtung der Wahlkampagne lag.

Das Land wurde geflutet mit Großplakaten, die Spitzenkandidat Mohring als Thüringer Ministerpräsidenten anpriesen. Für welche Inhalte dieser Möchtegern-Ministerpräsident stand, wurde dem Wähler vorenthalten.

Wie wenig Mohring selbst weiß, wofür er außerhalb seiner persönlichen Karriereplanung steht, wurde am Wahlabend deutlich, als er sich nur eine Stunde nach Verkündigung seiner krachenden Niederlage schon als Koalitionspartner der SED-Linken andiente. Natürlich nur „aus staatspolitischer Verantwortung“. Vor der Wahl hatte er aber versucht, eine sogenannte Simbabwe-Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP zu basteln.

Nachdem Mohring von seiner Partei scharfen Gegenwind bekam und zurückrudern musste, blieb es eine Weile still, bis ihm Altbundespräsident Gauck mit einer Einladung zum Abendessen mit Ministerpräsident Ramelow zu Hilfe kam.

Im Ergebnis dieses Dinners erklärte Mohring erneut seine Bereitschaft, mit der Linken zu kooperieren. Zwar diesmal nicht als Koalitionspartner, sondern als Mehrheitsbeschaffer pro bono. Am Montag darauf gab es im Landtag ein Gespräch, an dem neben Mohring auch der FDP-Landtgsfraktionschef Kemmerich teilnahm. Danach wurde von beiden Männern der Kotau vor der Linken vor laufenden Fernsehkameras verkündet.

Seitdem ist Mohring vor allem damit beschäftigt, für die Mehrheitsbeschaffung der abgewählten rot-rot-grünen Koalition zu trommeln. Wäre es da nicht ehrlicher, er träte zur Linken über? Vielleicht würde das ja mit einem Pöstchen belohnt.

In der Welt vom 17. Januar verkündete Mohring, der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur Zusammenarbeit mit Linker und AfD sei vor der Landtagswahl gefasst worden. „Im Grunde“ sei es auch weiterhin richtig jedoch hätte sich die Lage verändert. Es gäbe in Thüringen „eine zeitlich begrenzte Sondersituation.“ Die Bürger erwarteten von der CDU angeblich Handlungsfähigkeit und keine Fundamentalopposition.

Mohring ist dabei, wie man aus der Fraktion hört, aus persönlichen Karrieregründen jede Handlungsmöglichkeit der konservativen Mehrheit des Landtags zu blockieren, denn er verweigert sich der Aufstellung eines Gegenkandidaten für die Ministerpräsidentenwahl, weil er selbst nicht antreten kann. Es sind auch keine Bemühungen spürbar, die unklare Situation des dritten Wahlgangs zu klären, bevor die Ministerpräsidentenwahl stattfindet.

Der Gipfel der Impertinenz ist aber, die Bürger als Vorwand für die eigene Unfähigkeit oder Unwilligkeit, konstruktive Entscheidungen zu treffen, zu benutzen. Was die Bürger wollen, haben sie bei der Wahl klargemacht. Sie wollen eine bürgerliche Politik in Thüringen. Mohring ignoriert aber den Wählerwillen und macht sich zum Steigbügelhalter einer abgewählten Regierung. Wenn die CDU ihn gewähren lässt, wird sie bei der nächsten Wahl im einstelligen Bereich landen. Eine Partei, die es zulässt, dass ihr Vorsitzender ihre Anhänger brüskiert und sich satt dessen an die politische Konkurrenz anbiedert, zerstört sich selbst.

"Hermann plays "For Ocean" (original)"

Montag, 20.01.2020 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Mal etwas sehr Schönes zum Runterkommen und Entspannen, der Komponist hat es mir vor einigen Tagen geschickt: "Hermann plays "For Ocean" (original)"

"Kachelmann hält Klimaforscher für "postdämlich""

Montag, 20.01.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Kachelmann hält Klimaforscher für postdämlich Bildquelle: facebook (gefunden bei Andreas Frank)

Nicht nur Kachelmann.

Keto-Channel gestartet - UPDATE

Montag, 20.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Da ich viele Fragen zu #Keto bekomme, aber auf Fuckbook mal wieder 30 Tage gesperrt bin und nicht antworten kann, habe ich heute einen telegram Kanal zum Thema veröffentlicht: Tatjanas Keto-Channel

UPDATE: Montag, 20.01.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Keto-Channel gestartet

"Maas wirft Trump Versagen vor"

Montag, 20.01.2020 - 08:00 Uhr - Roger Letsch:

Unser Außenministerdarsteller begreift es immer noch nicht! Von Dilettanten wie Maas betriebene Diplomatie haben uns erst in diese Lage gebracht! Keinen Gedanken erübrigt Zwerg Nase für die Demonstranten im Iran, die für das deutsche Appeasement zu tausenden mit ihrem Leben bezahlen. Die ministeriell angeordnete endlose Arschkriecherei bei den Mullahs widert mich an!

t-online.de: "Maas wirft Trump Versagen vor"

Ergänzung Tatjana Festerling:

Im Iran verboten:
Facebook | Google (viele Services) | YouTube | Twitter | Reddit | Instagram (mit Unterbrechungen) | Tumblr | Netflix | The Daily Mail | Wordpress | BBC | Voice of America | Al-Arabiya | Fox News | CBS News | Haaretz | Times of India | Rolling Stone | The Onion | Flickr

Erdogan am Potsdamer Platz

Sonntag, 19.01.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Erdogan am Potsdamer Platz Bildquelle: facebook

Ist das der neue Papst? So wurde heute Erdogan am Potsdamer Platz in Berlin begrüßt. Von einem "bestens integrierten Pass-Deutschen".

Wie sagte der Sultan vor zwei Jahren: Es koste ihn keine drei Tage, West-Europa zu unterwerfen. Nimmt natürlich keiner ernst.

"Hinrichtungen in umgebauten Exekutionsfahrzeugen"

Sonntag, 19.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Buuuhaaahaaa! 😂😂😂

Jetzt drehen sie völlig ab in Germanistan. Das ist nicht nur ein zunehmend auf den Straßen verwarztes und verdrecktes Kanakenland, es ist vor allem ein geistiges Shitholistan. Nie wieder!

Hinrichtungen in umgebauten Exekutionsfahrzeugen

Dann eben gern auch hier noch einmal das von farcebook gelöschte Posting:

Hinrichtungen in umgebauten Exekutionsfahrzeugen Bildquelle: Screenshot - "Hinrichtungen in umgebauten Exekutionsfahrzeugen"

Hinrichtungsbusse... Boha! Die Chinesen sind frei von allen Skrupeln, kein Wunder, dass da alle stramm stehen. Das wirkt wie eine industriell angelegte Vernichtungsmaschinerie. Hat sich Klein-Heiko schon zu Menschenrechtsverletzungen geäußert? Oder wollen wir erstmal wieder ganz gemütlich deeskalieren?

Übrigens, die Todesstrafe wird in China ganz schnell verhängt. Zu den Tatbeständen, auf die in China der Tod steht, zählen zum Beispiel:

Befehlsverweigerung Benzindiebstahl | Bestechung | Brandstiftung | Desertation | Fahnenflucht | Drogenschmuggel | Entführung | Feigheit vor dem Feind | Gefängnisausbruch | Geldfälschung | Hochverrat | Korruption | Kreditkartenbetrug | Menschenhandel | Mord | Plünderung archäologischer Ruinen und Gräber | Sabotage militärischer Einrichtungen und Materialien | Sabotage öffentlicher Einrichtungen | Schulung krimineller Methoden | Schwere Fälle von Zerstörung von öffentlichem oder privatem Eigentum | Schwere Körperverletzung | Schwerer Raubüberfall | Spionage | Steuerbetrug | Steuerhinterziehung | Tötung besonders geschützter Tiere (z.B. Pandabären) | Umsturzversuch | Unterschlagung | Unzucht mit Minderjährigen | Vergewaltigung | Verkauf schädlicher Lebensmittel | Versicherungsbetrug | Veruntreuung | Waffenschmuggel | Zuhälterei

Zersetzung á la Stasi im Handelsblatt

Sonntag, 19.01.2020 - 16:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Das Handelsblatt galt bislang als eine der wenigen verbliebenen Zeitungen, von der man noch objektive Beiträge erwartete. Umso überraschter waren viele Leser von einem Text des Journalisten Jakob Blume über den neuen Degussa-Chef Markus Krall. „Provokateur mit Kalkül“ liest sich, als hätte die Richtlinie 1-76 der Staatssicherheit Pate gestanden. In diesem Dokument sind die Methoden festgeschrieben, wie Stasimitarbeiter mit „feindlich-negativen Elementen“ umzugehen haben, insbesondere, wie man sie unschädlich macht.

Eines der wirkungsvollsten Mittel dafür war die „Zersetzung“ der Zielperson. Unter Punkt 2.6. wird das näher beschrieben: „Bewährte Formen der Zersetzung sind systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufs, des Ansehens der Person und des Prestiges auf Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben.“

Nehmen wir uns daraufhin Blumes Text vor.

Nach einem Abschnitt über Autoren von sogenannten „Crash-Büchern“ und allgemeinen Zitaten von Akteuren der Edelmetallbranche, die eher von Extremszenarien sprechen wollen und Angstmacherei ablehnen, erweckt Blume mit dem nächsten Satz den Eindruck, das Zitierte hätte sich auf Markus Krall bezogen: „Der Degussa-Chef muss jedoch nicht nur mit Gegenwind aus der Branche umgehen. Er muss nach Handelsblattinformationen auch hochkarätige interne Abgänge verkraften.“ Das zwei Topmanager nach Kralls Amtsantritt ausgeschieden sind, ist wahr und nachprüfbar. Nicht nachprüfbar ist der erweckte Eindruck, diese Abgänge wären zu Kralls Schaden erfolgt, denn weder Krall, mit dem Blume wohl gesprochen haben muss, noch die beiden Abgänger haben sich offensichtlich zu der Personalie geäußert.

Krall wollte laut Blume keine Zitate freigegeben, denn er ahnte wohl, worum es Blume ging und hatte verständlicherweise keine Lust, an seiner geplanten Demontage mitzuwirken.

Dann kommt es knüppeldick. Mit dem aus jeglichem Zusammenhang gerissenen Zitat, dass Krall die Niedrigzinspolitik der EZB als „aus dem Maschinenraum des Völkerselbstmordes“ bezeichnet haben soll, greift Blume tief in die Zersetzungskiste. Die Formulierung wäre besonders für einen Degussa-Chef heikel. Rechtlich habe das 2010 gegründete Unternehmen zwar nichts mit der 1873 gegründeten „Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt“ zu tun, die längst in anderen Unternehmen aufgegangen ist, aber sie trage diesen Namen. Und der Name sei belastend. Schließlich hätte die nicht mehr existierende alte Degussa mit der Lieferung von Zyklon B am Völkermord gegen die Juden beteiligt und das Zahngold der Opfer eingeschmolzen. Das sind nachprüfbare Tatsachen, die aber nichts mit der heutigen Degussa und noch weniger mit Krall zu tun haben.

Perfider kann man den Holocaust kaum instrumentalisieren – und das, um einen Mann zur Strecke zu bringen, die Stasi hätte gesagt, zu zersetzen. Dann erzeugt Blume den Eindruck, seine abenteuerliche Konstruktion wäre Mehrheitsmeinung, auf der Edelmetallmesse hätten die Äußerungen von Krall in der Branche „vor diesem historischen Hintergrund“ für Kopfschütteln gesorgt. Der Manager einer Scheideanstalt hätte gefunden: „Das war alles andere als hilfreich“ Blume nennt keinen Namen und wenn es Kopfschütteln gegeben haben sollte, dann eher über Blume, als über Krall. Jedenfalls zeigen die Twitterkommentare dieses Meinungsbild.

Um das Maß der Zersetzung vollzumachen, versucht Blume auch noch, Kralls Chef von Finck junior anzuprangern. Laut „Welt“ wäre der in der Vergangenheit als Förderer von rechtskonservativen und libertären Initiativen und Thinktanks aufgetreten. Das Blume so etwas offensichtlich für verwerflich hält, zeigt sein mangelndes Demokratieverständnis, denn in einer Demokratie gibt es eine demokratische Rechte, wie es eine demokratische Linke gibt.

Das Handelsblatt stieß auf wenig Zustimmung für diese Art von Denunziationsjournalismus. Es scheint auch etliche Abonnenten verloren zu haben. Das ist die wohlverdiente Quittung. Blume hat mit seinem Stück nicht Krall, sondern sich selbst und vor allem dem Handelsblatt geschadet. Es bleibt abzuwarten, ob beide aus dieser Pleite lernen.

"Tech products, culture are ‘designed intentionally for mass deception’: Ex-google ethicist testifies"

Sonntag, 19.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Tech products, culture are ‘designed intentionally for mass deception’: Ex-google ethicist testifies Bildquelle: Screenshot - "Tech products, culture are ‘designed intentionally for mass deception’: Ex-google ethicist testifies"

Das ist nun wirklich mal eine interessante Sichtweise! Der ehemalige Google-Ethik Beauftragte Tristan Harris wirft Aspekte in den Raum, über die man nachdenken sollte!

+++

Harris: "YouTube hat gut 2 Milliarden Nutzer, mehr als die Anhänger des Islam. Tech-Plattformen haben wohl mehr psychologischen Einfluss auf das tägliche Denken und Handeln von zwei Milliarden Menschen, wenn man bedenkt, dass Millionen von Menschen täglich Stunden in der sozialen Welt verbringen, die die Technologie geschaffen hat, und hunderte von Malen am Tag überprüfen. (...)

Technologieunternehmen, die diese dunkle Infrastruktur schaffen, "manipulieren unseren Sinn für Identität, Selbstwert, Beziehungen, Überzeugungen, Handlungen, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Physiologie und sogar Gewohnheitsbildungsprozesse, ohne die entsprechende Verantwortung zu übernehmen", so der Ethiker."

+++

Und da wir in Zeiten leben, in denen die Übernahme von Eigenverantwortung abgewehrt und gemieden und wird wie die Pest, sind das die besten Voraussetzungen für Zukunftsszenarien, wie wir sie aus Zombie-Filmen kennen.

"Donald Trump, Jr. is considering a run for Congress against Jerry Nadler"

Sonntag, 19.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Donald Trump, Jr. is considering a run for Congress against Jerry Nadler Bildquelle: Screenshot - "Donald Trump, Jr. is considering a run for Congress against Jerry Nadler"

Oha, könnte gut sein, dass sich der nächste Trump warmläuft. 😃💪

Es wird gemunkelt, dass Donald Trump, Jr., der älteste Sohn des Präsidenten, eine Kandidatur für den Kongress erwägt - und zwar gegen den Erzfeind seines Vaters, den Amtsenthebungs-Rädelsführer Jerry Nadler, der seit 1976 in öffentlichen Ämtern hockt.

Nadler ist der Vorsitzende des Justizausschusses und war der Hauptarchitekt des Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump. Er repräsentiert den 12. Kongressbezirk von New York, der die West Side von Manhattan und Teile von Brooklyn umfasst.

Wie der Vater, so der Sohn: Trump Junior steht seinem alten Herrn in nichts nach, legendär sind seine Twitter-Kämpfe mit Snowflakes und Demokraten und seine Zusammenstöße mit den Medien.

Die Lust am Umsturz, am Zertrümmern, am Lifestyle-Protest steht im Mittelpunkt

Samstag, 18.01.2020 - 21:00 Uhr - Daniel Matissek:

Obwohl seit vorgestern feststeht, dass der Hambacher Forst nun nicht abgeholzt wird und damit die zentrale Forderung der Klimademonstranten in ihrem Anti-Braunkohle-Feldzug erfüllt wurde, geht der Rabatz weiter: Statt sich in Friedfertigkeit zu üben, starteten die sogenannten "Aktivisten" sofort neue kriminelle Übergriffe. Kein Wunder: Mit Linksextremisten lässt sich generell nicht verhandeln - weil für sie m gewaltsamer "Widerstand" Selbstzweck ist.

Nicht genug damit, dass die Baumbesetzer auch nach der Einigung zwischen Bund und Ländern zum Kohleausstieg (in deren Rahmen auch das Ende der Rodungen im Hambacher Forst besiegelt wurde) in ihren Schießbuden blieben und geradezu enttäuscht wirkten, dass ihr wohlstandsverwahrlostes Abenteuerdasein als selbstverstandene Klima-Robin-Hoods damit seiner Grundlage beraubt wurde; sondern prompt flammte auch die Gewalt wieder auf.

Auf der Autobahntrasse der früheren Autobahn 4 errichteten vermummte Personen Barrikaden und zündeten diese an. Sodann ging eine acht- bis zehnköpfige Gruppe ein Camp des Energieversorgers RWE mit Steinen und Brandsätzen an, um kurz darauf in den angrenzenden Wald zu flüchten. Zwei RWE-Mitarbeiter wurden durch Steinwürfe verletzt, einer musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Das also sind die "Früchte" der generösen Kompromissbereitschaft von Bund und Ländern, es bei der Umsetzung ihres energie- und wirtschaftspolitischen Husarenritts auch gleich noch Klima-„Aktivisten“, gewaltaffinen Störern und Exponenten des „gesellschaftlichen Ungehorsams“ à la „Ende Gelände“ & Co. recht zu machen.

Wenn sich Schreihälse durchsetzen und mit rechtlich fragwürdigen bis unzulässigen Methoden rechtsstaatlich korrekt zustandegekommene Entscheidungen aushebeln, die erhebliche wirtschafts- und energiepolitische Konsequenzen für die Gesamtbevölkerung haben, handelt es sich bereits um einen mehr als bedenklichen Vorgang. Noch ärgerlicher jedoch wird es, wenn die Schreihälse danach nicht aufhören zu schreien - und ihre gewalttätigen Aktionen einfach fortsetzen.

Zu wundern braucht man sich über die Dauereskalation nicht wirklich: In einem Staat, wo Landfriedensbruch und Öko-Terrorismus zum allenfalls methodisch kritisierten Engagement für hehre Ziele umgedichtet werden und man auf gewalttätige Chaoten nicht mit Wasserwerfern und Tränengas, sondern immer neuen Zugeständnissen reagiert, finden sich immer neue Motive für Krawall und Randale.

Und all die Narren, die sich dem "erfrischenden" Zeitgeist des neuerwachten Klima-Radikalismus besonders eilfertig andienen und am liebsten selbst in den Frontreihen der Klimajugend, in den Baumhäusern und Blockadezelten der Anti-Kohle-Aktivisten mitdemonstrieren worden, müssen immer wieder die schmerzliche Erfahrung machen, dass sich mit Linksradikalen - vor allem in ihrer Unterkategorie der Klimajünger - keine Absprachen treffen und schon gar keine vernünftige Argumente austauschen lassen.

Das dämmert inzwischen sogar Deutschlands Top-Managern - vermutlich auch Siemens-Chef Joe Kaesar, der sich bei FFF-Klimagöre Luisa Neubauer eigentlich mit dem Angebot eines Aufsichtsratssitzes bei Siemens Energy hatte präventiv einschleimen wollen, was famos ins Leere fiel: Die Klimademonstranten zogen trotzdem brachial gegen Siemens zu Felde - wegen der Beteiligung am australischen Carmichael-Kohleminenprojekt -, riefen zu Streiks und Boykotts auf, Kleinaktionäre wollen deswegen nun sogar gegen den Konzern klagen. Und plötzlich findet sich der hippe Kaeser zwischen allen Stühlen wieder: Bei der Jahreshauptversammlung am 5. Februar droht ihm gar die Entlastungsverweigerung, weil er - so die Vorwürfe - Siemens "irreparablen Schaden" zugefügt habe. So kann’s gehen, wenn man unbedingt mit grünextremistischen Idioten ins PR-Bett steigen will.

In Deutschland haben Entscheider, vor allem in der Politik, simpelste Erkenntnisse vergessen oder erfolgreich verdrängt: Kompromissbereitschaft, Entgegenkommen und Einlenken sind demokratische Verhaltensmuster, die im Umgang mit antidemokratischen, antifreiheitlichen Extremisten nicht nur völlig zwecklos, sondern sogar gefährlich sind - weil diese sie als Schwäche interpretieren und sich zu immer neuen Maximalforderungen hochschrauben, um letztlich mit allen Mitteln ihre radikalen Ziele durchzusetzen. Da ist es ganz gleich, ob man außenpolitisch durch grenzenloses Appeasement die Fehler von München 1938 wiederholt, oder ob man in der Umweltpolitik durch Kohlegipfel, Klimapakete und Notstandsausrufungen versucht, ein subversives Lager von infantilen, unbelehrbaren Ökosozialisten zu besänftigen.

Fundamentalisten sind sich immer wesensgleich, kommen sie als religiöse, als ökologische oder als gesellschaftstheoretische Erlöser daher: Gibt man ihnen den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand, reicht man ihnen die Hand, wollen sie den ganzen Arm. Maß- und Grenzenlosigkeit ist ihr wesentliches Charakteristikum. Der Weg ist das Ziel, konkrete Substanzziele gibt es keine; letztlich steht immer die Lust am Umsturz, am Zertrümmern, am Lifestyle-Protest im Mittelpunkt. Und Gewalt macht umso mehr Spaß, wenn die Protagonisten dieses politischen Hooliganism eines genau wissen: Ihnen droht in Deutschland kein wirkliches Ungemach.

Honesken

Samstag, 18.01.2020 - 20:15 Uhr - Alexander Wendt:

Honesken

Gegen Links, für die Menschlichkeit

Samstag, 18.01.2020 - 17:00 Uhr - Dushan Wegner:

Linke wollen Nahrung teurer machen. Zur Arbeit fahren wird Luxus. Urlaub wird unbezahlbar. Mit Linken können sich nur Reiche das Leben leisten. Ich bin nicht gegen Links, weil ich Rechter wäre – ich bin gegen Links, weil ich Verstand und Gewissen habe!

- weiterlesen - "Gegen Links, für die Menschlichkeit"

System Relotius

Samstag, 18.01.2020 - 14:00 Uhr - Roger Letsch:

In der Politik funktioniert ein "System Relotius" übrigens so. Dit is Bahlin, wah!

System Relotius Bildquelle: facebook

Iraner weigern sich auf US und Israel Flagge zu treten

Samstag, 18.01.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Iranische Regierung lässt überall US- und Israel-Flaggen auf Straßen, Eingänge, Treppen pinseln, doch die Iraner weigern sich, sie respektlos mit Füßen zu (be)treten. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Mullahs nicht das Volk des Iran repräsentieren. ❤ ❤ ❤

twitter.com: "Heshmat Alavi"

"Die Verzichtsethik gefährdet die Demokratie"

Samstag, 18.01.2020 - 12:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Na los jetzt, wer hat's gesagt?

"Daß dieser aufgeblasene und überschwengliche Nationalhochmut einer ganz kleinlichen, krämerhaften und handwerkermäßigen Praxis entspricht, haben wir bereits mehrere Male gesehen. Wenn die nationale Borniertheit überall widerlich ist, so wird sie namentlich in Deutschland ekelhaft, weil sie hier mit der Illusion, über die Nationalität und über alle wirklichen Interessen erhaben zu sein, denjenigen Nationalitäten entgegengehalten wird, die ihre nationale Borniertheit und ihr Beruhen auf wirklichen Interessen offen eingestehen.“

Wie ich höre, sollen die Ruhrbarone nun wohl auch platt gemacht werden, derzeit trudelt dort ein Anwaltsschreiben nach dem anderen rein.

ruhrbarone.de: "Die Verzichtsethik gefährdet die Demokratie"

"Hitzige Debatten beim #TalkImHangar7"

Samstag, 18.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

twitter.com: "Hitzige Debatten beim #TalkImHangar7"

Das darf man getrost einen intelligenten Knockout nennen. Wenn ein linker Chefredakteur mit einem Artikel aus "Vice" gegen Norbert Bolz auftrumpfen möchte und dabei offenbart, dass ihm jede politische Ausgewogenheit abgeht und er argumentativ NICHTS vorweisen kann.

Derartiger Widerspruch ist nur noch im deutschsprachigen Ausland möglich, in Deutschland lässt man nicht mal eine derartig besetzte Runde zu. Das österreichische Format "Talk im Hangar-7" ist diese Ausnahme.

Die 'Bunte Republik' wird feste Größe

Samstag, 18.01.2020 - 11:45 Uhr - Rocco Burggraf:

Nicht nur Geiz und Verzicht, nein auch Immobilien sind - doch irgendwie - ganz geil. Besitzen, Besetzen - ziemlich wurscht. Denn man weiß spätestens seit Esken&Kühnert&Kipping - wir Menschen sind gleich. Gleich berechtigt. Gleich besitzend. Und vorallem: Nirgends illegal! Man muss also einfach nur mobil genug sein und sich nehmen, was einem zusteht. Aktivisten sind schließlich keine Ein- sondern Rechtsbrecher mit Haltung.

Die Polizei nimmt's "zur Kenntnis". Was bleibt ihr auch anderes übrig? So sind sie halt. Die Zeiten. Den Rechtsstaat in Notstands-Städten, am Ende gar irgendein gestriges Gewaltmonopol durchsetzen zu wollen, ist in einmal eingespielten Faustrechtszonen ohnehin sinnlos geworden.

Nehmen wirs gelassen. Wem stünde nicht sein eigenes Häuschen zu und ganz prima zu Gesicht? Wozu sich ein Leben lang abrackern? Es geht um Schnelligkeit. Schließlich wissen wir alle, dass die Welt ohnehin in - sagen wir mal - 10 bis 15 Jahren untergeht. Und was wäre eine pulsierende Großstadt ohne seine Rigaer Straße, ohne sein Schanzenviertel, von dem aus dann endlich auch hier der CO²-freie Kommunismus 4.0 mit seinem, gerade eben wiederentdeckten revolutionären Geist ausgerufen werden kann. Sie lebe also hoch. Die gute, die moralische, die nachhaltige Version der Bunten Republik Neustadt!

tag24.de: "Häuser in der Dresdner Neustadt besetzt"

Es wächst zusammen, was zusammengehört

Samstag, 18.01.2020 - 01:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Es wächst zusammen, was zusammengehört

Langsam schält sich heraus, wie nah die moralische Latte der CO²-Fanatiker, der Feministen, der Homosexuellen und der Gender-Mainstream Apologeten an der Sharia ist.

Es fehlt nicht mehr viel und die Anhänger der sich grade formierenden sozialistischen Einheitspartei können mit den Salafisten fusionieren. Da wächst zusammen, was zusammengehört und das Herrenmenschentum bekommt endlich ein solides Fundament.

"Am Rande der Moslem-Demo im Januar 2020 in Hamburg."

Samstag, 18.01.2020 - 01:15 Uhr - Tatjana Festerling:

vk.com: "Alles wegtreten, was kommt."

Ganz sicher ist dieser gut gekleidete Herr hier kein Einzelfall. Er ist einfach nur ehrlich. Oder von höherer Stelle kam die Ansage, man könne jetzt mit der Taqiyya aufhören. Auf jeden Fall ist er sich seiner Sache sehr sicher.

Die Claudia-Roth-Anton-Hofreiter-Diät
Demokratie & Ernährung

Freitag, 17.01.2020 - 22:45 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Wenn es um Ernährung und Demokratie geht, dann kennt dieses Land nur einen Maßstab: die Grünen. Bestens repräsentiert durch ihre kräftigen Zugpferde Claudia Roth und Anton Hofreiter...

Verdammt! Verpasst! Fröhliches Genießen mit Renate Künast heute um 15:10 Uhr im grünen Parlamentsbüro Kreuzberg. „Vortrag und Diskussion: Essen und genießen im Einklang mit Gesundheit, Biodiversität und Klima (Renate Künast, MdB, Grüne).“ Wenigstens den Tenor kennen wir. Denn andernorts schlug der Wohlstandsgrüne Anton Hofreiter gerade vor „Billiglebensmittel zu verbieten“. Sollen die Armen halt Gemüse fressen. Wie? Er auch? Warum? Der Mann ist doch kein Armer!

+++ Mit dem Abgeordneten Karsten Hilse wurde der fünfte Kandidat der AfD für den der Partei zustehenden Posten des stellvertretenden Bundestagspräsidenten abgelehnt. Die trauen sich was, die diversen Abgeordneten, so lange es noch freie Wahlen gibt.

Claudia Roth – das Maß aller Dinge? An der Qualifikation des gelernten Elektromonteurs und späteren Polizeibeamten Hilse kann es nicht gelegen haben. Wird das Amt doch bereits von einer Person bekleidet, die Henryk M. Broder mal so beschrieb: „Doppelzentner fleischgewordene Dummheit, nah am Wasser gebaut und voller Mitgefühl mit sich selbst“. Vielleicht sollte die AfD beim nächsten Mal ein Pony aufstellen.

An fehlender Moral und Aufrichtigkeit liegt die Nichtwahl wohl auch nicht, präsidiert dem Ganzen doch ausgerechnet Wolfgang „der Trixxer“ Schäuble (CDU-Spendenaffäre).

Nicht nur die AfD wird betrogen von den Abgeordneten des deutschen Bundestages. Jeder, der hier lebt, wird von dieser Räuberbande (m/w/d) abgezockt, dass es nur zum Heulen ist.

Laut „statista“ liegt der „Anteil von Steuer- und Sozialabgaben an den Gesamtarbeitskosten für Durchschnittsverdiener in den OECD-Ländern im Jahr 2018 nach Familienstand“ in Deutschland bei 49,5 %! Wir reden vom Durchschnittsverdiener, nicht von der E-Auto-Fahrerklasse!

Durch das Schweigen der Presse-Lämmer wird dem Bundesbürger nicht mal klar, dass er ausgeraubt wird. Er denkt, das müsse so sein (anders ist sein Wahlverhalten nicht zu erklären). Dabei genügt ein Blick in die Welt. Das Geben der Anderen:

Schweiz 22,2 %
USA 29,6 %
GB 30,9 %
Dänemark 35,7 %

Neulich im Iran. Selbstmörderrekrutierungsbüro.

„Freiwilliger Selbstmordattentäter? Bitte den Gang links herunter.

Jeder nur eine Sprengstoffweste. Nicht an der roten Kordel ziehen.“

„Der Nächste. Selbstmordattentäter? Bitte...“

Impeachment – ein Theaterstück für zwölf Stifte

Freitag, 17.01.2020 - 20:15 Uhr - Roger Letsch:

Wochenlang war es dem staunenden Beobachter ein Rätsel, warum die Demokraten den Impeachment-Beschluss des Kongresses nicht umgehend an den Senat zur Untersuchung weitergeleitet hatten. Mehrheitsführerin Pelosi ließ sich Zeit, stammelte sich durch Interviews, wich Fragen nach den Gründen aus und unternahm nichts. Die Erklärung der Tagesschau, Pelosi sei letztlich von den „jungen Wilden“ zu diesem aussichts- und sogar grundlosen Verfahren gedrängt worden, teile ich nicht. Meine Erklärung für die Verzögerung – und eine bessere werden sie derzeit kaum finden – ist jedoch folgende: es hat einfach etwas länger gedauert, die exklusiven, vergoldeten und signierten Stifte anfertigen zu lassen, mit denen Pelosi Punkt um Strich die letzte und entscheidende Urkunde vor laufenden Kameras verfertigte.

Die Tradition, Stifte symbolisch aufzuladen ist natürlich nicht neu. Bedeutende Abkommen, Friedensschlüsse oder Gesetze laden dazu geradezu ein. Erinnert sei hier nur an den gigantischen Kugelschreiber mit dem Abbild Johannes Paul II., mit dem Lech Walesa 1980 die Vereinbarung mit den kommunistischen Machthabern Polens über die Zulassung der Gewerkschaft Solidarnosc unterschrieb. Angefangen mit derlei medialer Inszenierung von Schreibgerät hat meines Wissens jedoch General McArthur, der die dafür vorgesehenen sechs Füllfederhalter noch auf einem schnöden Holztisch bereit legen ließ, um 1945 die Kapitulation Japans auf der USS Missouri für die anwesenden Generäle in Form von Souvenirs festzuhalten. Aber für den war die Kulisse besser, der Anlass angemessener und McArthur sprach einige bedeutungsvolle Worte, statt sich hinter einem Hashtag zu verstecken.

Nancy Pelosi ließ gleich ein Dutzend edle Stifte anfertigen und auf Silbertabletts bereitstellen. Nur, was gab es zu feiern? Der Weg, den das Impeachment-Verfahren gehen wird, ist in jeder Hinsicht schlecht für die Demokraten. Ein kurzes Verfahren ließe sie wie Deppen aussehen, die im Fischladen nach einem Käsebrot fragten. Ein langes, bei dem beide Seiten Zeuge für Zeuge vorladen, würde unter Eid auch Aussagen von Joe Biden und seinem Sohn Hunter verlangen, dessen Fähigkeit, sich von einer ukrainischen Gasfirma $50.000 pro Monat für den Mangel jeder noch so geringen Expertise zahlen zu lassen, Senatoren und Wähler sicher brennend interessiert. Amtsmissbrauch und „Quid pro quo” sind zweischneidige Schwerter.

Doch auch wenn ich das Impeachment-Verfahren und die gegen Trump erhobenen Vorwürfe verfolgt habe, will ich mich hier gar nicht wertend über das Verfahren an sich äußern – auch wenn ich – wie angedeutet – vermute, dass es wie das Hornberger Schießen ausgehen wird. Was mich aber ebenso wie viele amerikanische Medien – auch linke – stört, ist die pompöse Form, die Pelosi hier gewählt hat. Ein Amtsenthebungsverfahren stellt ja normalerweise nicht gerade eine diplomatische Sternstunde voller Pathos und zeremonieller Bedeutung dar, sondern ist – wenn es nicht zu politischen Zwecken missbraucht wird wie in diesem Fall – eine ziemlich ernste Angelegenheit.

- weiterlesen - "Impeachment – ein Theaterstück für zwölf Stifte"

Medialer Blackout

Freitag, 17.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Licht, Wasser, Geld und Waffen: Aber vom dem Drittel der Bürger, die sich mit dem Blackout beschäftigt haben, hat sich nur die Hälfte darauf vorbereitet. Die Mehrheit glaubt aber weiterhin an die Verheißungen der Politik und hält die Stromversorgung für sicher. Das Aufwachen wird grausam werden.

- weiterlesen - "Klimaretter per Gesetz – die Wärmepumpe"

"Österreich: Bank kündigt privates Konto von Martin Sellner"

Freitag, 17.01.2020 - 18:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Diese Stasi2.0 Masche (Zerstörung der persönlichen Existenz) lief bei mir schon kurz nach dem "Rauswurf" bei Pegida !!!

deutsch.rt.com: "Österreich: Bank kündigt privates Konto von Martin Sellner"

"Hirntod und Organspende - Die verschwiegene Seite"

Freitag, 17.01.2020 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Dieser ruhige und sachliche Erfahrungsbeitrag zum Thema "Organspende" auf YouTube ist sehr zu empfehlen:
"Hirntod und Organspende - Die verschwiegene Seite - Autor: Silvia Matthies"

"Spende" hört sich ja so schön harmlos und so moralisch gut und edel an. Noch beim eigenen Verrecken ein gutes Werk tun - jaaa, da sind vor allem die Deutschen mit ihrem neurotischen Retterkomplex ganz vorn mit dabei.

Das neurotische Kollektiv schiebt Sterbende aus dem Sichtfeld, wehrt alles ab, was einen mit der größten, existenziellen Angst - der des eigenen Todes - konfrontieren könnte. In einer narzisstischen Gesellschaft will man den Tod nicht akzeptieren, ein quasi gottähnliches Ego darf doch nicht einfach so sterben!

Wer sich nicht auseinander setzt, sondern aufkeimende Gedanken erstickt und verdrängt, wer sich mit oberflächlichem Geflimmere ablenkt und durch überbordenden Jugendwahn, Fitnesswahn, Botoxwahn, Moralwahn etc. gegen die eigene Sterblichkeit stemmt, der verliert nicht nur jede Empathie gegenüber einem sterbenden Menschen, der verliert auch jeden spirituellen Aspekt des Todes.

Vielleicht gibt es eine Ahnung, dass es mit der eigenen Transzendenz nicht besonders weit her ist, aber hey, wozu gibt es kilometerlange, esoterisch-spirituell-psychologische Ratgeber-Regale in Buchhandlungen? Die kann man abgrasen, um den hohlen Wesenskern mit ein wenig Meditation, Lebenshilfe und Guru-Sprüchen aufzufüllen. Und zum Nachtisch ein bisschen Yoga - ist ja auch gut gegen den schlaffen Hintern und win-win.

Und dann stehen diese Leute, also Yogamatten-Chirurgen, Meditations-Krankenschwestern und vegane Karma-Anästhesisten am OP-Tisch und legen am lebenden Körper mit der Total-Explantation los, der Ernte aller verwertbaren Teile eines Menschen.

Damit es keine moralischen Konflikte gibt, wurde dieser Patient zuvor für "hirntot" erklärt, dh. der Tod wurde medizinisch-lobbyistisch definiert und vorverlegt, damit man den durch Apparate am Leben erhaltenen Menschen vollständig ausweiden kann, bis nur noch eine Karkasse übrig bleibt.

Angehörige, die den ausgestopften und zurechtgemachten Toten nach der werbetechnisch so edelen "Spende" im Sarg noch einmal sahen, berichten in unzähligen Fällen, dass der Mund verkrampft war, dass der Sohn, die Tochter, die Ehefrau, der Ehemann nicht in Frieden sterben durfte.

Organ-Explantation verletzt, so wie diese plastiniert ausgestellten Leichen der "Körperwelten", einen kulturübergreifenden Konsens über den würdevollen Umgang mit Sterbenden und Toten.

Organ-Entnahme ist inhuman.

initiative-kao.de: "Organspende - die verschwiegene Seite"

"TB Wunden: „Von Hämaton bis offene Fraktur ist alles möglich“"

Freitag, 17.01.2020 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Im Sommer, am Strand, machen wir immer launiges Nationen-Raten. Ich schätze, meine Trefferquote wird steigen. Noch ein paar Jahre und man kann Deutsche anhand ihrer Narben erkennen, von Stichwunden, Strangulationen und den mangels ärztlicher Versorgung schief und scheel zusammengewachsenen Knochenbrüchen.

Es ist sicher nicht die schlechteste Idee, sich selber intensiv mit Erster Hilfe und Tactical medicine, der Erstversorgung im Militärischen Bereich zu befassen: wie versorgt man Messer- und Schusswunden und wie stillt man vor allem Blutungen, bis ein Notarzt eintrifft.

Es gibt neu aufgelegte Guidelines für "Active Bystander", also unbeteiligte Helfer, die sehr übersichtlich gehalten sind, da es sich dabei in der Regel um Laienhelfer handelt. Die Maßnahmen umfassen im Wesentlichen den Eigenschutz sowie das C-A-B (Circulation (Herzmassage) Airway (Atemwege) Breathing (Notfall-Beatmung).

c-tecc.org: "Tactical Emergency Casualty Care (TECC) Guidelines for Active Bystanders"

Auch die Krankenhäuser sind in Deutschland nicht auf die Verletzungen der neuen Zeit, also auf Messer-, Säure- und vor allem Terroranschläge vorbereitet, bemängelte das Ärzteblatt schon 2017.

aerzteblatt.de: "Terroranschläge in Deutschland: Noch sind wir nicht gut genug vorbereitet"

Ist vielleicht auch mal eine Idee, in einer Gruppe, z.B. mit den Arbeitskollegen zu einer solchen Fortbildung zu gehen - denn neben dem, was man dort lernt, wird man kräftig seelisch beschäftigt sein und dann ist es hilfreich, sich untereinander austauschen zu können.

Weitere Quellen
facebook.com: "TacMed Germany"
facebook.com: "STOP the BLEED Germany"
trauma-news.com: " Bleeding control for law enforcement officers"
spartanat.com: "TB Wunden: „Von Hämaton bis offene Fraktur ist alles möglich“"

"Exklusives Video: Polizei überwältigt Clan-Mitglieder bei Schlägerei im Gerichtssaal"

Donnerstag, 16.01.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Exklusives Video: Polizei überwältigt Clan-Mitglieder bei Schlägerei im Gerichtssaal Bildquelle: Screenshot - "Exklusives Video: Polizei überwältigt Clan-Mitglieder bei Schlägerei im Gerichtssaal"

... und es kommt wieder einmal aus unserem bunten Lieblingskalifat NRW. Doch nicht aus Kölle, nein! Diesmal hat Essen die Nase vorn!

Es handelt sich dabei selbstverständlich um Deutsche, um alteingesessene Essener Clans - Familie Kupferdreh gegen Familie Haarzopf!

Klimaretter per Gesetz – die Wärmepumpe

Donnerstag, 16.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ein Kühlschrank kühlt nicht – er erzeugt in Summe mehr Wärme als Kälte. Ebenso ist das für die stromfressenden Wärmepumpen. Wärme geht niemals von selbst von einem Körper niederer Temperatur zu einem Körper höherer Temperatur über. Das sagt schon der Zweite Hauptsatz der Wärmelehre. Und dieses nicht-von-selbst kann man nur mit einer energiebetriebenen Maschine überlisten. Zum Beispiel der Kältemaschine des Carl von Linde. Am Ende bleibt der Benutzer immer auf den horrenden Stromkosten sitzen, die mit der Energiewende explodiert sind – und sich weiter kräftig verteuern werden.

- weiterlesen - "Klimaretter per Gesetz – die Wärmepumpe"

AAAAAARMLÄÄÄÄÄNGE! AAAAAABSTAAAAAND!

Donnerstag, 16.01.2020 - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Sogar Supermärkte verwüstet Bandenhorror: Kölner Polizei muss Stadtteil sichern Bildquelle: Screenshot - "Sogar Supermärkte verwüstet Bandenhorror: Kölner Polizei muss Stadtteil sichern"

Keer man, is datt denn so schwer zu kapiern, Ihr Kölschköppe? Bald is datt so bunt in Buntland, da brauch man sisch jar keene Pappnase mehr uffsetze.

#EpsteinDidntHangHimself

Donnerstag, 16.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

dailymail.co.uk: "EXCLUSIVE: Jeffrey Epstein had burst capillaries in his eyeballs after he died which pathologist tells Dr. Oz suggests he was STRANGLED and did not hang himself"

WARUM sollte er sich umbringen? Er ging schon zuvor mit seiner Pädophilie gelassen um hatte vor allem genug Material gegen Gott-weiß-wen im Köcher. Epstein hätte das Spektakel vermutlich sogar genossen.

"30 Tage Irrsinn in und um Buntland (Dezember 2019)"

Donnerstag, 16.01.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wie immer die letzten 30 Tage Wahnsinn aus der Freiluftklapse unterhaltsam zusammengefasst. Man sollte ein Buch daraus machen, damit der Wahn später - falls es ein später geben wird - durch verzerrende Geschichtsschreibung nicht vertuscht werden kann.

philippantonmende.com: "30 Tage Irrsinn in und um Buntland (Dezember 2019)"

"Organspende-Check künftig alle zehn Jahre"

Donnerstag, 16.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#Organspende - Keinen Zwang zur Äußerung!

Der frühere Bankangestellte und heutige Gesundheitsminister und der Wirrkopf mit der Fliege sind mit ihrem Vorstoß zur Zwangsorganspende gescheitert.

bild.de: "Organspende-Check künftig alle zehn Jahre"

Alexander Kissler via cicero.de: "Keinen Zwang zur Äußerung!"

Facebook-Meeting in Varna

Donnerstag, 16.01.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Moinsen! Vielleicht sieht man sich - bis dann!

facebook.com: "Facebook-Meeting in Varna"

Putin 2020 – Verfassungsgrüße aus Moskau
Warum twittert Heiko nicht?

Mittwoch, 15.01.2020 - 23:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Zu jedem irgendwo auf der Welt umgefallenen Baumstamm findet unser Außenminister stets schnell nichtssagende Twitter-Worte wie diese: „Der Konflikt in Libyen kann nur beendet werden, wenn die Einflussnahme von außen beendet wird und zukünftig keine Militärgüter mehr an die Bürgerkriegsparteien geliefert werden. Das ist Sinn und Zweck des Berliner Prozesses.“

Zu zwei Löchern (durch Soft-Air-Pistole?) im Bürofenster des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle twitterte Heiko: „Einfach unfassbar. Widerlich und feige. Volle Unterstützung, auch für das gesamte Team. Wir werden weiter an Eurer Seite für eine freie, tolerante und vielfältige Demokratie eintreten. Jetzt erst recht!“

Zum Anschlag auf Polizeiautos in Berlin (s.u.) aber brachte er noch keinen Ton heraus, und – überraschend, schließlich ist er ja offiziell Außenminister – zum Rücktritt der gesamten russischen Regierung unter Ministerpräsident Medwedew – Nichego. Nichts.

Weil Putin vorgeschlagen hatte (damit ist es quasi Fakt) Verfassungsänderungen vorzunehmen, die die Balance zwischen der Exekutive, der Legislative und der Judikative betreffen, demissionierte Medwedew:

„In diesem Kontext ist es offenkundig, dass wir – die Regierung der Russischen Föderation – dem Präsidenten unseres Landes die Möglichkeit gewähren sollen, alle notwendigen Entscheidungen zu treffen.“

Wladimir nickte wenig überrascht:

„Meinerseits möchte ich mich auch bei Ihnen für alles bedanken, was in dieser Phase unserer gemeinsamen Arbeit getan wurde. Ich möchte meine Zufriedenheit mit den erzielten Ergebnissen zum Ausdruck bringen.“ Und tschüss.

Was Wlad unter anderem ändern will:

Ein Präsident „soll sich mindestens 25 Jahre ständig in Russland aufgehalten haben, bevor er sich zur Wahl stellen darf“.

Duma-Abgeordnete oder Mitglieder im Föderationsrat, Gouverneure und Richter, dürfen keine (zweite) ausländische Staatsangehörigkeit haben.

Das Recht auf eine menschenwürdige Rente und einen Mindestlebensstandard soll in die neue Verfassung aufgenommen werden.

Diese Beispiele haben wir willkürlich ausgewählt. Was wirklich hinter der angekündigten Verfassungsänderung steckt, können wir nicht beurteilen, unser eigenes Grundgesetz (und was daraus de facto gemacht wurde) ist schon kompliziert genug. Grundsätzlich kann man laienhaft sagen, dass Putin, wie Merkel, im Prinzip machen kann, was er will. Das russische Parlament segnet alles ab, wie das deutsche auch. Ganz gleich, was im Kleingedruckten steht.

Ein Unterschied: Putin weiß, dass die russische Bevölkerung unzufrieden mit der Regierung ist, weil die realen Einkommen sinken, die Preise und die Steuern steigen und die Alten länger auf ihre Renten warten müssen. Die Wähler machen vor allem Medwedjew dafür verantwortlich. Möglicherweise wird der deshalb „ausgetauscht“. Etwas ähnliches, also beispielsweise die unfähige SPD austauschen, kann Merkel nicht.

Jedenfalls haben nun die Kreml-Astrologen endlich mal wieder was zu tun. Übrigens: Nicht der Kreml ist der Amtssitz von Wladimir Putin, sondern Nowo-Ogarjowo. Das Wort „Kreml“ steht bei uns eher sinnbildlich, man kommt halt von alten Angewohnheiten schlecht los. (Deshalb das Kreml-Foto)

+++ Apropos „Kreml“. Nun, wo Rot-Rot-Grün keine Mehrheit haben in Thüringen, will Ministerpräsident Bodo Ramelow von der SED N.O. „mehr Demokratie wagen“. Er braucht die Stimmen der CDU, um im Amt bleiben zu können. Christdemokrat Mike Mohring scheint sich mit der Rolle des nützlichen Idioten abgefunden zu haben. Möchte allerdings nicht ganz für lau abstimmen. „Es macht Sinn, erst Gespräche zu führen und dann zu wählen“, ließ er wissen. Bundespfarr...äh...präsident Gauck, der Erfinder von Hell- und Dunkeldeutschland, machte Schnittchen zum Theater.

+++ Die Lieblingsautos der Deutschen (derzeit SUVs) sind für den Spiegel ein „Symbol der Doppelmoral“, ansonsten tröten die Journos verantwortungslos den Klima-Girlies Salut. Jetzt stellen sie fest: „Die E-Mobilität könnte Zehntausende Arbeitsplätze kosten.“

+++ Die SPD-regierten Städte Düsseldorf und Potsdam wollen Flüchtlinge direkt aus libyschen Lagern in ihre Kommunen holen. Komisch, dass Frankfurt noch nicht beigesprungen ist. Dort kann man sehr schön sehen, wie sich die AWO an den „Flüchtlingen“ bereicherte und auch für die Genossen ordentlich was abgefallen ist.

+++ Noch nichts von Heiko hierzu:

„Die (Gewerkschaft der Polizei/ GdP) hat in der Nacht Besuch von Extremisten bekommen - Unser Betreuungsfahrzeug wurde entglast, Reifen zerstört, im Inneren Flüssigkeit verspritzt - Diese menschenverachtenden Taten schüchtern uns nicht ein, denn wir stehen für einen demokratischen Rechtsstaat.“ Benjamin Jendro, „Germanist, kein Polizist, trotzdem Pressesprecher GdP Berlin“

Wahlkrimi in Thüringen: Wie die Thüringer Verfassung im dritten Wahlgang einen Ministerpräsidenten auch ohne Mehrheit erzwingt

Mittwoch, 15.01.2020 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Wir lernen in diesen Zeiten in unserem Land die Demokratie immer wieder neu. Und dabei ergibt sich Überraschendes: Würde man landläufig denken und ich gebe unumwunden zu, dass es mir auch nicht anders ging, (mein gestriger Artikel ist der Beweis) dass ein Ministerpräsident nicht gegen eine parlamentarische Mehrheit ins Amt gewählt werden kann (man denke nur an die unsägliche Dauerblockade eines AfD-Vizepräsidenten durch eine Mehrheit im Bundestag), so ist man einem gewaltigen Irrtum erlegen.

Die Thüringer Verfassung hat dies tatsächlich explizit anders geregelt.

Im ersten oder zweiten Wahlgang benötigt man im Thüringer Landtag laut Paragraph 70 Absatz (3) Satz eins und zwei der Thüringer Verfassung die absolute Mehrheit (‚Mehrheit der Mitglieder‘), also 46 Stimmen.

Bodo Ramelows Linksblock bringt es nur auf 42 Stimmen.

Im dritten Wahlgang ist aber alles anders: Hier will die Thüringer Verfassung (und sie ist damit nicht allein in Deutschland) auf Biegen und Brechen einen Ministerpräsidenten.
„Kommt die Wahl auch im zweiten Wahlgang nicht zustande, so ist gewählt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen erhält.“
Was sich anhört wie eine obskure Regelung einer Juso-Ortsgruppe ist tatsächlich Verfassungsrecht, wie ein 2014 explizit auf die Thüringer Situation geschriebenes Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Martin Morlock bestätigt.

Gewählt ist der Kandidat mit den meisten ‚Ja‘-Stimmen, egal ob eine Mehrheit im Parlament gegen ihn steht. Im Falle nur eines Kandidaten sagt Prof. Morlock wäre dieser Kandidat theoretisch mit nur einer ‚Ja‘-Stimme bei 89 ‚Nein‘-Stimmen gewählt. Prof. Morlock führt sogar aus, dass der Wahlzettel so ausgestaltet sein muss, dass nur der Kandidat oder ggfs. die Kandidaten auf dem Zettel stehen. Eine Enthaltung oder Nein-Stimme ist als gültige Stimme nicht vorgesehen. Der oben beschriebene Fall hieße also, es wäre möglich, dass nur ein MdL einen gültigen Stimmzettel, also einen mit Kreuzchen bei ‚Ja‘ versehenen Stimmzettel in die Urne wirft.

Die gegenwärtige Thüringer Verfassungslage hat ganz klare politische Konsequenzen für die konservativ-liberale Mehrheit: Ohne Gegenkandidaten kann Ramelow zwar in den prestigeträchtigen ersten beiden Wahlgängen verhindert werden, aber im dritten Wahlgang ist seine Wahl durch den Linksblock sicher, wenn es keinen Gegenkandidaten gibt.

Prof. Morlock weist in seinem ausführlichen, aber hochinteressanten Gutachten auch darauf hin, dass eine Wahl im dritten Wahlgang praktisch identisch mit einem ‚Minderheitsministerpräsidenten‘ ist.

Die erzwungene Wahl des Ministerpräsidenten bringt aber auch erst einen weiteren sehr wichtigen Paragraphen ins Spiel. Nur durch die Wahl eines Ministerpräsidenten nach Neuwahl des Parlaments kommt die Option „konstruktives Misstrauensvotum“ ins Spiel. Dies ist Paragraph 73 der Thüringer Verfassung.

„Der Landtag kann dem Ministerpräsidenten das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt. Den Antrag kann ein Fünftel der Abgeordneten oder eine Fraktion einbringen. Zwischen dem Antrag und der Wahl müssen mindestens drei, dürfen jedoch höchstens zehn Tage liegen. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung.“

Konkret für die Thüringer Situation: Sobald Ramelow ohne Mehrheit gewählt wurde, kann eine Fraktion, also die CDU oder die FDP oder ein Fünftel der Abgeordneten, also 18 MdL aus dem Block der 48 kernkonservativ-liberalen Mehrheit einen Kandidaten für ein konstruktives Misstrauensvotum aufstellen, der Bodo Ramelow als Ministerpräsident ablösen würde, wenn er oder sie die absolute Mehrheit von 46 oder mehr Stimmen erringt. Und dies innerhalb von 3 – 10 Tagen nach offizieller Nominierung.

Was bedeutet dies für die 48 MdL? Eine Verhinderung der Wahl von Ramelow und eine Fortsetzung der Connewitz-Koalition ist möglich, aber erfordert zwingend einen Kandidaten. Dieser könnte zur Wahl präsentiert werden, wenn der Linksblock Bodo Ramelow wiederwählen will, aber dies ist vielleicht gar nicht nötig: Da die Thüringer Verfassung einen Minderheitsministerpräsidenten praktisch erzwingt, kann man sich auch Zeit lassen. Ein neuer Ministerpräsident für Thüringen könnte in Ruhe gesucht werden und die Grundzüge einer neuen konservativ-liberalen Regierung könnten vereinbart werden. Nach der ersten Sommerpause könnte, wenn man denn den Mut dazu hätte, der Connewitz-Ministerpräsident ersetzt werden.

Eines kann die 48er Mehrheit nicht: Sich verstecken. Denn wenn Ramelow ohne Mehrheit regiert, dann hat sie jeden Tag die Verantwortung dafür, was in Thüringen passiert. Das Parlament gibt mehrheitlich die Richtung vor, ohne mehrheitliche Zustimmung kann die Minderheitsregierung kein Projekt durchbringen. Dafür ist aber nötig, dass sich die Opposition auf ihre Aufgabe besinnt. Sie ist nicht dazu da, die Regierung zu stützen, sondern ihre Positionen zu vertreten. Wer, wie CDU-Fraktionschef Mohring, behauptet es gäbe eine konstruktive und eine destruktive Opposition, zeigt nur, dass er das Wesen der Opposition nicht verstanden hat. Ein Landtagsabgeordneter, der nicht für seine Wähler kämpft, sondern sich von der Regierung treiben lässt, hat sein Mandat nicht verdient. Die Bürger werden genau hinschauen. Es gibt keine Ausreden.

Illustre Gesellschaft zum Wirtschaftsgipfel in Davos

Mittwoch, 15.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wie sollte es anders sein: Greta Thunberg, George Soros, Ursula von der Leyen und Christine Lagarde stehen auf der Teilnehmerliste des diesjährigen Treffens in Davos. Auch Donald Trump steht auf dieser Liste. Denn er kommt als Aufpasser und Beobachter seiner größten Feinde – der Globalisierer. Die reisen mit schwerem Gepäck an: Massen-Immigration und natürlich mit dem Thema Klimakatastrophe.

- weiterlesen - "Illustre Gesellschaft zum Wirtschaftsgipfel in Davos"

"Hinter den gelöschten SMS offenbart sich eine weit größere Dimension"

Mittwoch, 15.01.2020 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein! Doch! Ohh!

welt.de: "Hinter den gelöschten SMS offenbart sich eine weit größere Dimension"

#UnwortDesJahres

Mittwoch, 15.01.2020 - 14:00 Uhr - Stefan Klinkigt:

Hunderttausende Bürger kehren Deutschland den Rücken Bildquelle: facebook

"Hunderttausende Bürger kehren Deutschland den Rücken"

Mittwoch, 15.01.2020 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Hunderttausende Bürger kehren Deutschland den Rücken Bildquelle: Screenshot - "Hunderttausende Bürger kehren Deutschland den Rücken"

Brain drain in Deutschland - na, das kommt ja überraschend! Davor warnt Professor Gunnar Heinsohn seit Jahren und wird ignoriert. Siehe finanzmarktwelt.de: "Gunnar Heinsohn: „Wir sind in einer ausweglosen Situation!“"

Na gut, er wurde nicht ignoriert von denen, die sich weitsichtig für eine ortsunabhängige Verdienstmöglichkeit entschieden und längst Koffer und Kinder gepackt haben und längst abgehauen sind.

Und wer von den klugen Köpfen dieser Welt will denn bitte in ein Shithole auswandern, sich dort von unfähigen Politikern ausplündern lassen? Oder sich von narzisstischen Jugendlichen vorschreiben lassen, was richtig und was falsch und überhaupt, was zu denken ist?

Weg, bloß weg! Solange es noch geht. Solange sie Euch noch lassen.

Wer sich innerhalb Europas orientieren will und den östlichen Teil und Bulgarien in Betracht zieht, kann sich gerne an mich wenden - ich versuche jedem zu helfen, der die Freiluftklapse verlassen will.

mmnews.de: "Hochqualifizierte verlassen Deutschland "

#Eskenfilme – leider nicht im Kino aber sozialistisches Wundermittel „Sa/No Fit“ wirkt!
Plus: Toto (von Toto & Harry) sacht, wat is

Dienstag, 14.01.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Nun war #Eskenfilme doch keine clevere SPD-Aktion, um die Partei-Vorsitzende landesweit bekannt und beliebt zu machen – schließlich wissen 57% der Bundesbürger nicht, wer Saskia Esken ist, oder was sie beruflich macht. Stattdessen gehen die Genossen (m/w/d im Quadrat) mit Naziverdacht auf jeden los, der über #Eskenfilme lacht.

Dumm genug, denn der Mensch hat Spaß an solchen harmlosen Narreteien. Aus allen Ecken des Landes kamen im Sekundentakt neue verballhornte Filmtitel wie „Das fünfte Prozent“, „Das Geben der Anderen“ oder „Steuerzangenbowle“ und machten Saskia Esken inzwischen fast so bekannt wie Witwe Büchner aus dem Dschungelcamp.

Da muss sich Genossin Saskia dann wohl anderswo bedanken, von ihren Genossen sind keine guten PR-Ideen zu erwarten, der letzte halbwegs gelungene Witz war das Gute-Kita-Gesetz. Der Redaktion von „Neues Deutschland“ (Moment, ist das eine SPD-Zeitung oder eine SED-Zeitung? Egal.) war „auffällig, dass vor allem rechte Nutzer*innen den Hashtag nutzen, um die SPD-Chefin für ihre Sozialismus-Äußerungen zu kritisieren.“ Und eine Jusolümmelin schrie: „#Eskenfilme zeigt mal wieder ganz deutlich wie Rechtsextreme und Antifeminist*innen Hand in Hand gehen.“

Schade um unsere Idee #EskenRolle (Filmparts, die Saskia Esken supergut hätte spielen können...) und unseren ersten Vorschlag: Krankenschwester Miss Ratched in „Einer flog übers Kuckucksnest“ (siehe Foto). Trauen wir uns jetzt nicht mehr. Gilt wahrscheinlich als Hassverbrechen. Wir zittern schon wie Eskenlaub.

+++ Großartiger Erfolg der neuen Parteiführung. +++ Abwärtstrend für SPD bei 12,5 % gestoppt (INSA-Umfrage). +++ Danke an Saskia & Norbert (das sozialistische Wundermittel SaNo Fit wirkt). +++

Mein lieber Kokoschinsky.

Dat Polizeipräsidium Bochum distanziert sich und missbilligt!

Ma ährlich, im Ruhrgebiet, wo man heute mit Türkisch und Arabisch besser durchkommt als mit Englisch, hapert es am meisten beim klaren deutschen Sprachgebrauch. Behörden verwenden kultursensibles Neusprech, Unis Genderkauderwelsch und die SPD-Genossen Verschissmus-Vokabular. Aber ganz unten, da wird noch so gesprochen, wie einem Ruhrpottler der Schnabel gewachsen ist.

„Wir bauen Synagogen, wir bauen Minarette und so weiter und so fort, aber wer sich hier nicht benehmen kann, der hat auch kein Aufenthaltsrecht, das sag ich ganz ehrlich“, sagte der Bochumer Polizeibeamte Torsten Heim, der Toto von Toto & Harry, der weichgespülten Doku-Soap von SAT1 (2001 bis 2015).

Und Toto weiß aus seinem Alltag bei der Bochumer Polizei: „Wir sind eigentlich zu weich, das ist leider so. Es wird nicht gleich behandelt und das fällt den meisten Menschen ja auf.“ Und noch mehr kriegt der Toto mit:

„Die Leute haben Angst, ihre Meinung zu sagen, weil sie direkt in die rechte Ecke gestellt werden.“ Und sie haben Angst, „weil viele Leute reingekommen sind, die sich nicht registriert haben, oder die mehrere Anträge mit mehreren Personalien eingereicht haben“.

Weil sich dagegen nun leider keinerlei Argumente ins Feld führen lassen und die Fakten allgemein bekannt sind, bleibt Totos Vorgesetzten nur, pflichtgehorchend ihren politischen Abscheu zu formulieren:

„Das Polizeipräsidium Bochum distanziert sich nicht nur davon, sondern missbilligt sie (Totos Aussagen) ausdrücklich.“

Das wird er geahnt haben, der tapfere Toto: „Gerade ich als Polizeibeamter, der sich 30 Jahre mit linken Zecken rumärgern muss, aber das ist halb so wild. ... „Aber wenn einer mal ein bisschen deutsch sagt, ist er rechtsradikal oder Rassist.“ Ährlich!

Ein Jahr Petition gegen den Migrationspakt – der Petitionsausschuss blockt ab

Dienstag, 14.01.2020 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Heute ist es genau ein Jahr her, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gezwungen war, innerhalb weniger Wochen eine öffentliche Anhörung zur Frage der Masseneinwanderung in Deutschland zu veranstalten. In beiden Fällen war das Quorum von 50.000 Unterschriften von Unterstützern von den Petenten weit überboten worden.

Die beiden Anhörungen, zuerst die Anhörung zur „Gemeinsamen Erklärung“ für die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit an unseren Grenzen und die Petition von Dr. Englmeier gegen den UN-Migrationspakt, der ursprünglich praktisch hinter dem Rücken der Öffentlichkeit für Deutschland verbindlich werden sollte, fanden ein breites Echo, vor allem in den freien Medien. Aber auch der Parlamentskanal hatte selten eine so hohe Einschaltquote wie bei der Übertragung der beiden Anhörungen.

Allerdings stellte sich schon bei der Anhörung raus, dass die Petenten stark in ihren Möglichkeiten, der Öffentlichkeit ihre Position zu erklären, beschnitten wurden. Bei den strengen Regeln, hatte jede Fraktiondie Möglichkeit Fragen zu stellen, die jeweils in einer Minute beantwortet werden mussten. Allerdings wurden die meisten Fragen an die Bundesregierung gerichtet, obwohl die Fraktionen jederzeit die Möglichkeit haben, die Regierung schriftlich und mündlich zu befragen. In jeder Parlamentswoche gibt es extra eine Stunde „Regierungsbefragung“. In der Anhörung dienten also die Fragen an die Regierung vor allem dazu, die Zeit für die Petenten so weit wie möglich einzuschränken.

Nach der Anhörung hätten die Berichterstatter der Fraktionen die Pflicht, ihre Voten zur Petition abzugeben. Erst wenn alle Berichterstatter dies getan haben, wird die Petition wieder auf die Tagesordnung gesetzt und über sie beschlossen. Im Falle unser beiden Petitionen haben die Berichterstatter auch nach einem Jahr noch kein Votum abgegeben. Wer beim Petitionsausschuss nachfragt – und das heben neben den Petenten auch viele Unterstützer getan, bekommt man die lakonische Antwort, die Voten der Berichterstatter seien noch nicht vollständig. Ohne dem könne es keine weitere Bearbeitung gebe. Offensichtlich haben die Parlamentarier Angst davor, ein Votum abgeben zu müssen. Also scheint der Plan zu sein, die Sache bis zum Ende der Legislaturperiode zu verschleppen. Dr. Englmeier, Ulrich Vosgerau als unser juristischer Berater und ich hatten uns deshalb entschlossen, eine Petition zur Veränderung des Petitionsrechts aufzusetzen. Allerdings weigerte sich der Petitionsausschuss mit fadenscheinigen Argumenten, diese Petition auf der Bundestagsseite zu veröffentlichen. Sie kann deshalb nur hier unterstützt werden. Kern der geforderten Veränderung des Petitionsrechts ist, dass die Parlamentarier verpflichtet werden, eine Petition innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu bearbeiten, sodass Verschleppungen, wie wir sie gegenwärtig erleben, nicht mehr möglich sind. In Anhörungen soll es nur noch fragen an die Petenten geben dürfen, weil die Bundesregierung von den Fraktionen auf andern Wegen befragt werden kann.

Nachdem wir ein Jahr lang Geduld bewiesen haben, der Petitionsausschuss sich bisher aber tot stellt, sind Dr. Englmeier, Ulrich Vosgerau und ich bereit, für die notwendige Veränderung vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

Es ist höchste Zeit unseren Abgeordneten klar zu machen, dass sie Volksvertreter sind und sich um die Anliegen des Souveräns zu kümmern haben.

change.org: "Für ein besseres Petitionsrecht"

Gold-gedecktes Handelssystem

Dienstag, 14.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die USA nutzen immer öfter den Dollar als Waffe, um ungeliebte Länder mit ihrer Sanktions-Politik vom Welthandel auszuschließen. Dem wollen sich vier Länder aus der islamischen Welt widersetzen und die Idee des Gold-Dinars wiederbeleben. Aber dieses Ansinnen endete im Oktober 2011 für den libyschen Diktator Gaddafi tödlich. Und am Ende wurden die 144 Tonnen Gold schnell in Richtung USA und Großbritannien außer Landes gebracht. Kriegsbeute eben!

- weiterlesen - "Gold-gedecktes Handelssystem"

#Klimahysterie

Dienstag, 14.01.2020 - 17:00 Uhr - Daniel Matissek:

Die Kür des Ausdrucks „Klimahysterie“ zum „Unwort des Jahres“ 2019 durch die Jury der sogenannten „Sprachkritischen Aktion“ aus Sprachwissenschaftlern folgt einer von Jahr zu Jahr zunehmend ideologischeren Agenda: Antikonformistische Überzeugungen werden kriminalisiert, vom politische Mainstream abweichende (oder lediglich dessen Gemütszustand kritisierende) Aussagen sollen hingegen zu Pfui-Begriffen abgewertet und lächerlich gemacht werden.

Ganz in diesem Sinne rechtfertigt die Jury denn auch ihren diesjährigen Beschluss: Mit dem gewählten Wort würden „Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert“. Der Ausdruck sei 2019 „von vielen in Politik, Wirtschaft und Medien verwendet worden“. Weiter heißt es da: „Er (=der Ausdruck Klimahysterie) pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als eine Art kollektiver Psychose. Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel ist das Wort zudem irreführend und stützt in unverantwortlicher Weise wissenschaftsfeindliche Tendenzen“. Soweit die Jury.

„Unwissenschaftlich“ ist hierbei der Schlüssel: Dieser treffende Neologismus für „ketzerisch“ soll jeden erdenklichen Verstoß gegen die reine Lehre verteufeln – und allen Gegenpositionen zur Klimapolitik die sachliche Legitimation streitig machen. Vor allem jedoch zeigt diese hirnrissige Begründung, dass sich die Philologen wohl nicht recht zwischen „Klimahysterie“ und dem ebenfalls eingesandten Wort „“Klimaleugnung“ entscheiden konnten: Ihre Argumentation unterstellt all denen, die die „Klimahysterie“ monieren, sie würden auch den Klimawandel leugnen.

Genau dies jedoch überhaupt nicht gesagt: Angesichts der an Erweckungsmessen und und pseudoreligiöse Massenekstase erinnernden Szenen bei diversen „Friday for Future“-Kundgebungen im letzten Jahr, der reihenweise Ausrufung von „Klimanotständen“ durch Kommunen/Länder/EU-Parlament, aber auch einer regelrechten Kanonade von Katastrophenschlagzeilen über den bevorstehenden Weltuntergang schüttelten sogar erklärte Fans einschneidender Klimaschutzmaßnahmen den Kopf und erkannten die offensichtliche Panikmache.

Diese als Hysterie zu benennen ist sprachlich akkurat, naheliegend, zulässig, notwendig – und ganz sicher keine Frage von erlaubtem oder verpöntem Sprachgebrauch. Objektive Zustandsbeschreibungen und Kritik an irrationalen Auswüchsen der Klimapolitik als Unsitte, Unding oder jetzt gar „Unwort“ zu diffamieren, beweist die komplette Hirnrissigkeit der Jury-Argumentation.

Wobei der Begriff „Klimaleugnung“ (sofern er stattdessen ausgesucht worden wäre) sogar noch unsinniger wäre: „Klimahysterie“ existiert als Phänomen wenigstens – im Gegensatz zur Leugnung des Klimas. „Hat von euch schon mal jemand einen Klimaleugner gesehen, also einen, der das Klima leugnet?“, spottet hierzu der Journalist Ulli Kulke. Gerade ein Zusammenschluss von Sprachwissenschaftlern, die von Berufs wegen Worte auf die Goldwaage legen, müßten eigentlich soviel semantischen Mindestverstand mitbringen, diese begriffliche Stilblüte zu identifizieren.

Dass Vorschläge für das „Unwort“ inzwischen fast ausschließlich von linken Sprachwächtern eingesandt werden, die kongenial mit der Jury ticken, und dass diese Vorschläge so gut wie immer Ausdrücke aus dem Sprachgebrauch der angeblichen politischen „Schmuddelecke“ beinhalten, ist nichts Neues. Andere eingesandte Vorschläge lauteten diesmal etwa „Umweltsau“ (16 mal vorgeschlagen), „Alte weiße Männer“ (13 mal), „Verschmutzungsrechte“ (elf mal), „Klimaleugner“ (elf mal), „Lkw-Vorfall“ (zehn mal) und „Flugscham“ (zehn mal).

Vergangenes Jahr war die vom CSU-Politiker Alexander Dobrindt gebrauchte Formuilierung „Anti-Abschiebe-Industrie“ zum „Unwort des Jahres 2018“ gekürt worden. Auch damals fragte sich nicht nur „Bild“, ob man „eigentlich noch öffentlich sagen kann, was man möchte… Erkenntnis seit gestern: Ja, darf man. Es sei denn, es passt der Sprachpolizei nicht.“ Diese Einschätzung ist dieses Jahr sogar noch zutreffender als damals.

Die „sprachkritische“ Jury für das „Unwort des Jahres“ besteht aus vier Sprachwissenschaftlern, einem Journalisten und einem jährlich wechselnden Mitglied. Diese Truppe widmet sich de facto allerdings weniger der Sprachwissenschaft, sondern Sprachverboten. In ihrem politischen Sendungsbewusstsein, ihrem Furor für Sprachhygiene stellt sie sich dabei in den Dienst der jeweils herrschenden, zulässigen Weltanschauungen.

Sie kämpft, wenn auch an einer anderen Front, dieselbe Schlacht wie all die Framer der Medien, wie die Nazikeulenschwinger, die jede konträre Position als rechtsextrem oder populistisch stigmatisieren, wie die Social-Media-Durchmusterer im Namen des NetzDG und die angeblichen „Faktenchecker“: Toxische Meinungen, Anschauungen und eben auch Worte sollen gebrandmarkt werden, die, die sie gebrauchen, sollen aus der Debatte gedrängt werden.

„Klimaskepsis“ ist dabei nur eine von mehreren Chiffren für grundsätzlich oppositionelle Positionen, die in diesem Staat gesellschaftlichen Ächtungen (und ihre Wortführer entsprechenden Repressionen) ausgesetzt sind - in einem Ausmaß wie seit der Endphase von Weimar nicht mehr. Die Weichen sind gestellt: Dass „rechts“ eigentlich ein ebenso zulässiger, notwendiger Bestandteil des politischen Spektrums ist, wurde den Mehrheitsdeutschen ebenso erfolgreich aus den Köpfen getrieben wie die Banalität, dass man über die Interpretation hochkomplexer Klimamodelle zur aktuellen Erderwärmung unterschiedliche Meinungen vertreten darf. Jenseits des linksgrünen Konsens-Korsetts und außerhalb der Groko-Präliminarien beginnt übergangsfrei der radikale Abgrund.

AfD-Chef Jörg Meuthen und Autor Michael Klonovsky erhalten in einem Berliner Restaurant Hausverbot, weil der Geschäftsführer „kein Platz für Rechts“ gewähren mag. Auch Hans-Jörg Mendig, Geschäftsführer der hessischen Filmförderung, verlor wegen eines Mittagessens (ebenfalls mit Meuthen) seinen Job. Fritz Vahrenholt, der in einem vielbeachteten Sachbuch die These der menschgemachten Erderwärmung relativiert hatte, wird wegen seiner „Klimapositionen“ als Vorsitzender der Deutschen Wildtier-Stiftung entlassen. Dem Berliner Kolumnist Gunnar Schupelius wird das Auto abgefackelt (übrigens ebenfalls wegen „klimaleugnerischer“ Veröffentlichungen). Oppositionspolitiker im Parlament werden boykottiert, andere Abgeordnete drehen ihnen den Rücken zu. In Talkshows werden die meisten schon nicht mehr eingeladen. Ihre Büros werden landauf, landab verwüstet, beschmiert und angezündet. Schüler, deren Eltern in der AfD aktiv sind, werden bloßgestellt, gemobbt, diskriminiert. Dasselbe übrigens droht in manchen Klassen Jugendlichen, die sich dem FFF-Mitläufertum „fürs Klima“ widersetzen.

All diese fatalen Entwicklungen werden von Vertretern einer Mehrheitsgesellschaft vorangetrieben, die sich selbst als Wahrer der Toleranz, als im gerechten „Widerstand“ wirkende Mutbürger fühlen. Die von ihnen praktizierten Ausgrenzungen und Erniedrigungen gegenüber Andersdenkenden wären sogar aus ihrer eigenen Sicht verdammenswert – sofern sie sich gegen „Demokraten“ und Befolger der Spielregeln richteten, gegen jene innerhalb des abgesteckten, erlaubten Diskursrahmens: Sobald sie selbst nämlich Gewalt oder Ungerechtigkeiten erfahren, stilisieren sie sich prompt zu Opfern von Hetze und Gewalt und beschwören die „Anfänge, derer es zu wehren gilt“. Ein Kratzer am Hals eines Altparteienpolitikers wiegt da tausendmal schwerer als ein krankenhausreif geprügelter AfD-Stadtrat; und der Vorwurf der „Klimahysterie“ wird zum Schimpfwort, während Berufsverbote und Entlassungen von „untragbaren“ Kritikern der Klimapolitik als akzeptabel gelten.

Gegen Un-Menschen mit un-erträglichen Ansichten, geäußert in Un-Worten, sind hingegen auch Un-Taten gestattet. Eben um diesen Bias, diese Einseitigkeit aufrechterhalten und die Ausgrenzung Andersdenkender auch weiterhin gewährleisten zu können, ist die Kriminalisierung des politischen Gegners, seiner Überzeugungen und seiner Sprache unbedingt notwendig: Denn nur wenn Argumente „indiskutabel“ werden, wenn aus Begriffen „Unworte“ werden und wenn alle Andersdenkenden Faschisten oder Rassisten sind, dann ist auch ihre Bekämpfung mit allen Mitteln erlaubt. Das, und nichts anderes, ist er eigentliche und einzige Zweck der alljährlichen „Unwort“-Bestimmung.

"270 neue Stellen für neue Regierung in Sachsen"

Dienstag, 14.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nix anderes erwartet und sozusagen ein "Dankeschön" an die "Partner", die ja entsprechend mit Posten versorgt werden müssen, um weiter gegen den Wählerwillen in Sachsen regieren zu können.

mdr.de: "270 neue Stellen für neue Regierung in Sachsen"

"Ich bin zu dick – aber das macht mich zu keinem schlechten Menschen"

Dienstag, 14.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich bin zu dick – aber das macht mich zu keinem schlechten Menschen Bildquelle: Screenshot - "Ich bin zu dick – aber das macht mich zu keinem schlechten Menschen"

Doch! Du! Bist! Schädlich! Fürs Klima!

Eine neue Studie zeigt, dass fette Menschen jeweils für mehr als eine Tonne zusätzliche Kohlendioxidemissionen pro Jahr verantwortlich sind, was ca. einem Transatlantikflug entspricht.

Die weltweite Fettleibigkeit trägt schätzungsweise zu zusätzlichen 700 Megatonnen Kohlendioxidemissionen pro Jahr bei, das entspricht etwa 1,6 Prozent aller vom Menschen verursachten Emissionen.

Es liegt z.B. am erhöhtem Stoffwechsel, der zu mehr Kohlendioxid führt, dh Dicke schnaufen im Jahr ein Plus von CO² raus, das ungefähr dem Jahresausstoß Schwedens entspricht.

Auch das ständige Mampfen von Lebensmitteln ist klimaschädlich wie die in der Fachzeitschrift Obesity veröffentlichte Studie zeigt: Die Produktion und der Transport der zusätzlichen Nahrungsmittel, die die ca 600 Millionen fettleibigen Menschen auf der Welt konsumieren, ergeben insgesamt einen carbon footprint, der mit dem von Großbritannien vergleichbar ist.

Dazu kommt ein Anstieg der Furzerei und der durch Übergewicht verursachte zusätzliche Verbrauch an fossilen Brennstoffen beim Transport von schwereren Menschen.

Im Vergleich zu einer Person mit normalem Gewicht haben die Forscher herausgefunden, dass eine Person mit Fettleibigkeit ZUSÄTZLICH 81 kg CO² pro Jahr ausstößt durch einen höheren Stoffwechsel, ZUSÄTZLICH 593 kg CO² pro Jahr durch den höheren Lebensmittel- und Getränkekonsum und ZUSÄTZLICH 476 kg CO² pro Jahr durch Auto-, LKW- und Flugverkehr verursacht. Insgesamt ist Fettleibigkeit mit ca. 20 Prozent höheren Treibhausgasemissionen verbunden als bei Menschen mit Normalgewicht.

Also - slim down oder shut up! Es ist aus und vorbei mit dem "fat pride"! Ihr wollt ja auch grade Milchprodukte und Steaks abschaffen, Kühe verbieten - warum nicht gleich weiter gehen und fette Menschen verbieten? Ach nee, das seid Ihr ja zum großen Teil selber, ich vergaß unsere übergewichtigen Moralnazis.

Ja, dann bleibt eigentlich nur noch eines, Ihr müsst das Fettsein und am besten auch gleich noch das Kohlenstoffdioxid zum sozialen Konstrukt umdefinieren - viel Spaß dabei. Ich geh jetzt ein Steak fressen.

Quelle
eurekalert.org: "Study suggests obesity associated with greater greenhouse gas emissions "

Die Neubauers

Dienstag, 14.01.2020 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Nein, die Neubauers haben aber auch so gar keinen Lauf zum Jahresanfang. Geradeso Joes weichkäsiger Anmache entkommen, saß schon Luisa bei der eigens initiierten Siemens-Spontan-Demo mutterseelenallein in ihrer Retourkutsche. Und nun das.

Dirk Neubauer, seines Zeichens SPD-Bürgermeister von Augustusburg, der, ermutigt von der Tatsache, dass es in seinem Regierungsbezirk mangels Präsenz keine AfD gibt, gleich ein ganzes Buch über den Umgang mit Populisten, also so eine Art Korrektheitsreiseführer - geschrieben hat, wurde übel mitgespielt. Vor Empörung zitternd musste er nun Stellung nehmen. Zum Auftritt eines Hitler-Imitators - der nicht etwa in der staatssatirischen Heuteshow als gar lustiger Seitenhieb auf die AfD zu finden war - sondern (ein solches Pech aber auch) als Beiwageninsasse bei einem traditionellen Bikertreffen ausgerechnet in seiner Stadt vorfuhr.

Wir alle können aufatmen - denn nun ermittelt - wie könnte es anders sein - der STAATSSCHUTZ! Aber - sicher ist sicher - Neubauer nahm nochmals Haltung an und verurteilte in einem rasch gefertigten Korrektheitsschadenbegrenzungsvideo auf Facebook den Vorfall umgehend als „nicht akzeptabel“. Und ergänzte: „Diese Bilder gehören auf den Müllhaufen der Geschichte!“.

Was ein Fettnapf. Denn nun könnten die Revolutionsgarden in seiner Aussage einen veritablen Haltungsschaden erkennen. Vielleicht hätte ihm vorher jemand erklären sollen, dass man in einem "geschichtlichen Müllhaufen" nicht mal mehr einen "Vogelschiss" ausmachen kann.

Aus der Abteilung: Nein! Doch! Oh!

Dienstag, 14.01.2020 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Da sieh mal einer an ... ein leises Abrücken ... aber bloß nicht zu nah an den Donald ...

Ganz frisch, ganz offiziell: Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben den Streitmechanismus innerhalb des #Iran Nukleardeals ausgelöst.

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Außenminister Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens erneut ihr Bedauern über die Entscheidung der USA zum Ausstieg aus dem Nukleargeschäft - formell bekannt unter dem Namen Joint Comprehensive Plan of Action (JCPoA) - bekräftigt und betont, dass sie das Abkommen erhalten wollen.

Die Minister erklärten, dass ihre Länder - die so genannten E3 - hart daran gearbeitet hätten, den Iran wieder zur Einhaltung der Vereinbarung zu bewegen, und diplomatische Initiativen ergriffen hätten, um die Spannungen zu deeskalieren und den Iran und die USA für eine umfassende Lösung an den Verhandlungstisch zu bringen.

"Die E3 bleiben diesen diplomatischen Bemühungen voll verpflichtet und beabsichtigen, sie wieder aufzunehmen, sobald die Bedingungen dies erlauben", fügte sie hinzu.

"In der Zwischenzeit hat der Iran jedoch weiterhin die wichtigsten im JCPoA festgelegten Beschränkungen gebrochen. Die Maßnahmen Irans stehen nicht im Einklang mit den Bestimmungen des Nuklearabkommens und haben zunehmend schwerwiegende und nicht umkehrbare Auswirkungen auf die Verbreitung von Kernwaffen".

"Wir akzeptieren das Argument nicht, dass der Iran berechtigt ist, die Einhaltung des JCPoA zu reduzieren."

Sie sagten, dass die Entscheidung des Irans vom 5. Januar, die letzte Schlüsselverpflichtung zur Urananreicherung - die Begrenzung der Anzahl der Uranzentrifugen - auszusetzen, ihnen keine andere Wahl gelassen habe, als im Rahmen des JCPoA zu handeln, auch durch den Streitbeilegungsmechanismus.

"Wir tun dies in gutem Glauben mit dem übergeordneten Ziel, den JCPoA zu erhalten, und in der aufrichtigen Hoffnung, einen Weg zu finden, um die Sackgasse durch einen konstruktiven diplomatischen Dialog zu überwinden, wobei das Abkommen gewahrt bleibt und in seinem Rahmen bleibt."

Quelle
bbc.com: "Iran nuclear deal: European powers trigger dispute mechanism"

"Von der Leyen hat ihr Telefon ordentlich aufgeräumt"

Dienstag, 14.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "Von der Leyen hat ihr Telefon ordentlich aufgeräumt"

Neues aus Clownland: Die ehemalige Verteidigungsministerin ließ vorsätzlich alle Beweismittel von ihren Handys löschen, nachdem sie den Steuerzahler durch die Vergabe undurchsichtiger Berateraufträge an Mitglieder ihrer "Familia" wohl um Gelder in Millionenhöhe betrogen hat.

Nun gerät das Bundesverteidigungsministerium beim Versuch, die organisierte Kriminalität um die Mafia-Mama zu vertuschen, ins "Chaos". Schlimm, schlimm. Man hat doch grade erst gesehen, was passieren kann, wenn man die Leute, die am Zünder sitzen, verwirrt.

Gut, dass die Frau mit dem Haarhelm nun an die Spitze der Brüsseler Mafia aufstieg, dort stört sie keiner mehr beim Verteilen von Billionen, solange es schön grün klingt.

Von der Leyen hat ihr Telefon ordentlich aufgeräumt

"College Football Fans Go Crazy For Trump And Melania At National Championship Game" - UPDATE

Dienstag, 14.01.2020 - 06:00 Uhr - Tatjana Festerling:

dailycaller.com: "College Football Fans Go Crazy For Trump And Melania At National Championship Game"

Das ist MEGA!

Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump wurden am Montagabend bei der College Football National Championship mit tosendem Applaus begrüßt.

Als Trump und die First Lady das Feld betraten, wurden sie mit überwältigendem Jubel und Gesängen 'USA' 'USA' 'USA' 'USA' begrüßt.

Vor dem nationalen Titelspiel zwischen den Clemson Tigers und den LSU Tigers kam das First Couple, um mit den Spielern und Zuschauern auf dem Spielfeld die Nationalhymne zu singen.

Hier die bewegten Bilder: "President Donald Trump greeted with massive cheering and USA chants before the national title game between Clemson and LSU."

In Deutschland hingegen reisst ein fingernägelfressendes Schweinsgesicht einem anderen Schweinsgesicht öffentlichkeitswirksam das Deutschland-Fähnchen aus der Hand und wirft es respektlos in die Ecke:
"Merkel wirft BRD Fahne weg!"

So ist das mit den Kulturunterschieden, der niveauvolle, multikulturelle, tolerante und vor allem hochmoralische, deutsche Herrenmensch muss "die Amis" wohl noch tüchtig erziehen. Unterstützt vom Regime-Propaganda-Speichel, der sich schleunigst ein neues Trump-Hass-Titelbild ausdenken muss.

UPDATE: Dienstag, 14.01.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nur mal zum Vergleich:

@realDonaldTrump Bildquelle: Twitter

"Attention GRAPHIC video"

Montag, 13.01.2020 - 23:15 Uhr - Tatjana Festerling:

twitter.com: "Attention GRAPHIC video: These are innocent passengers & crew members of Flight #PS752 of #Ukraine International Airlines who was shot-down by #IRGC over mismanagement & incompetency of #Iran's Islamic Regime authorities & #IRGC commanders." - "Babak Taghvaee (Backup)"

So sieht das aus, wenn ein Passagierflugzeug abgeschossen wird. Abgeschossen von einem Mullah-Regime, das nach wie vor von der Bundesregierung und den Grünen hofiert wird. Widerlich.

R.I.P.

@SecPompeo

Montag, 13.01.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

@SecPompeo Bildquelle: Screenshot - "Secretary Pompeo"

So lautet die Ansage des amerikanischen Außenministers in Sachen #Iran:

"Wirtschaftlicher Druck. Diplomatische Isolation. Militärische Abschreckung. Dies sind die Säulen der US-Kampagne zur Konfrontation mit dem iranischen Regime. Wir haben dem Iran Gelder zur Finanzierung des Terrors verweigert, die Abschreckung durch die Tötung Soleimanis verstärkt und werden mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten, um der Bedrohung entgegenzuwirken."

SO unterstützt man die mutigen Menschen im Iran, die es wagen gegen ihr Regime auf die Straßen zu gehen! Und nicht, indem man vor einem brutalen Regime zagend und zaudernd auf die Knie geht - wie es der deutsche Zwergenminister tut und die eigene Feigheit dann noch als "De-eskalation" schönzureden versucht.

Stattdessen fällt die deutsche Politik lieber den Iranern in den Rücken und den Maßnahmen der amerikanischen Außenpolitik. Gottlob hat sich Deutschland derartig selbst zum Clownsland abgewickelt, dass es in der Welt nix mehr zu melden hat und das nicht weiter ins Gewicht fällt.

Eine Woche nach Maas
Wie Heiko den Weltkrieg verhinderte

Montag, 13.01.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Meghan oder Merkel? Das war heute die Frage, denn angesichts der Kommentare nehmen Deutschlands Leser offensichtlich größeren Anteil an den Launen der amerikanischen TV-Darstellerin, die den depressiven englischen Prinzen Harry geheiratet hat, als an unserer Königin des Tafelweins. Also Meghan oder Merkel? Na gut, dann Maas.

Unsere kleine Geschichte über den deutschen Außenminister beginnt dennoch mit Angela Merkel, die zu Besuch bei Wladimir Putin war. Zu einem Treffen, dem sie „mit großer Aufmerksamkeit“ entgegensah (hat sie wörtlich gesagt!). Zunächst wird sie von einem mit ordentlich Lametta behängten Offizier durchs Petersburger Schlosslabyrinth in den Saal geleitet, wo Wlad auf sie wartet. Die beiden nehmen Platz.

„Unser Außenminister...“, sagt Merkel und zeigt an den Rand des Saals (nicht im Bild).
„Wie bitte?“, fragt Putin.
„Ich wollt dir nur zeigen, da ist unser Außenminister...“
Ach was.

Was soll Putin dazu sagen? Das ist also dein Außenminister? Ich habe ihn mir größer vorgestellt? Oder: Kenn ich – ich folge ihm auf Twitter?

Auf Twitter hinterlässt @HeikoMaas seinen dienstlichen Fingerabdruck und dokumentiert seine weltweite persönliche Beteiligung an Krisenlösungen aller Art für Zeitgenossen und die Nachwelt. Folgen wir ihm ein paar Augenblicke und sehen, wie Heiko etwa „die unmittelbare Kriegsgefahr, die es in den letzten Tagen ganz konkret gegeben hat“, bannen konnte.

Ausgelöst wurde die Kriegsgefahr durch die Ausschaltung eines iranischen Terrorgenerals durch Donald Trump. Bei allem Verständnis für die Aktion („Die US-Militäroperation folgte auf eine Reihe gefährlicher Provokationen Irans“) musste den Amis aber erst einmal ordentlich Bescheid gestoßen werden. Maas: „Es ist durch die Aktion ... nicht einfacher geworden, Spannungen abzubauen. Das habe ich auch @SecPompeo (richtiger Name Mike Pompeo/ US-Außenminister) deutlich gesagt.“

Der Iran schoss dann als Antwort auf die Ausschaltung seines Generals eine ukrainische Linienmaschine ab – 176 Tote. Sofort reagierte der deutsche Außenminister ungewöhnlich scharf:

„Das tragische Unglück von Flug PS752 von Teheran nach Kiew erfüllt uns mit tiefer Trauer.“ (Maas-Getwitter, Mittwoch, 8. Januar)

Diese deutliche Reaktion auf das „tragische Unglück“ führte dazu, dass der Iran einsah: Leugnen hat keinen Zweck. Und die Mullahs gaben zu, die 176 Passagiere getötet zu haben. Na, geht doch! Aber so leicht kommen die Mörder bei Heiko nicht davon!

„Wichtig, dass Iran Klarheit über den Flug PS752 geschaffen hat. Teheran sollte in der weiteren Aufarbeitung dieser schrecklichen Katastrophe Vorkehrungen treffen, damit so etwas nicht wieder passieren kann.“ (Maas-Getwitter, Samstag, 11. Januar)

Hier sieht man, dass der Heiko seine Erfahrungen als Justizminister auch im Außenamt sinnvoll einsetzt. Gilt doch nach spezialdemokratischer Rechtsauffassung: Wenn der Mörder sich entschuldigt und sogar an der Aufklärung mithilft, dürfte wegen der sich daraus abzuleitenden guten Sozialprognose eine Bewährungsstrafe ausreichend sein. Erst recht, wenn die Täter einen als heißblütig bekannten Religionshintergrund haben.

Trotzdem verurteilte unser Ausmister noch „den iranischen Raketenangriff auf irakische Militärstützpunkte, auf denen auch Koalitionskräfte stationiert sind. Wir fordern Iran auf, alle Schritte zu unterlassen, die zu einer weiteren Eskalation führen könnten“.

Es zeigt sich überdeutlich: Durch solch eine maasvolle Friedensdiplomatie konnte „eine unmittelbare kriegerische Eskalation ... bislang vermieden werden“. Dennoch gibt sich unser Heiko bescheiden. Nicht er allein habe die Welt vor Schlimmerem bewahrt. Nein, alle europäischen Außenminister haben mitgetwittert, denn „als Europäer haben wir nur Einfluss, wenn wir unser Gewicht gemeinsam in die Waagschale werfen“. (Maas-Getwitter, 10. Januar)

Ohne Europa aber (Heiko meint die EU) sieht die Welt verdammt alt aus. Denn „für Deeskalation braucht man diplomatische Kanäle, und die haben vor allem wir Europäer“.

An dieser Stelle schauen wir uns noch einmal das kurze Video vom Beginn unserer Geschichte an. Ist es ein Wunder, dass Putin Merkels Trossknecht nicht zur Kenntnis nimmt?

Die verfolgte Unschuld

Mit einem weiteren Maas-Tweet schalten wir um zum nächsten Thema.

„Am ‘Donnerstag der Demokratie‘ (Heikos Erfindung, die sich allerdings noch nicht überall herumgesprochen hat) danke ich allen, die sich kommunalpolitisch für uns einsetzen. Über 40 % haben Hassmails und Einschüchterungen, 8 % haben körperliche Angriffe erlebt. Das sind Fälle für die Justiz. Und: Lasst auch uns ihnen den Rücken stärken!“ (Maas, 8. Januar)

Interessante Statistik. Selber gefälscht? Am lautesten schreien übrigens die Spezialdemokraten. Zuletzt ein Mann, Ex-Richter noch dazu, der Plakate von zugelassenen, konkurrierenden Parteien persönlich entfernt hatte, und sich jetzt mit einer Knarre bewaffnen will, um solche antidemokratischen Störaktionen noch ungestörter durchführen zu können.

Wattene fiese Charakter.

Iran-Appeasement – in Deutschland platzt der Knoten nicht

Montag, 13.01.2020 - 20:15 Uhr - Roger Letsch:

Erstaunt berichtet die Tagesschau über die Demonstrationen im Iran, wo "ein Knoten geplatzt" sei. Dieser Knall lässt in Deutschland leider auf sich warten.

Ja, man ist überrascht in den deutschen Leitmedien – warum nur will das iranische Volk die Lügen seiner Regierung nicht mehr schlucken, wenn Medien und Politik bei uns dies seit Jahren so bereitwillig tun? „Als wäre ein Knoten geplatzt“ kommentiert die Tagesschau in einer Mischung aus Staunen und Verblüffung. Und weiter: „Sie wissen, dass sie alles riskieren – und trotzdem protestieren die Menschen im Iran.“ Ja was denn sonst? Man weiß, was einem winkt, aber auch, was einem blüht in einem Regime, dass seit vierzig Jahren seine Bürger unterdrückt, gängelt, bevormundet und tötet, gegen Israel und die USA eine pubertäre Tourette-Rhetorik pflegt und mit großen Summen den Terror finanziert. Ob unser Bundespräsident das auch weiß? Schließlich hat er den Machthabern erst im letzten Jahr zum 40. Jahrestag ihres Putsches gratuliert. Die Tagesschau weiß: „Vor ein paar Tagen sah es für das System noch rosig aus. Das Blut des im Iran beliebten Generals Soleimani konsolidierte für einen Moment das System der Islamischen Republik.“

Autorin Natalie Amiri lag offensichtlich schon vor ein paar Tagen falsch. Verordnete oder gelenkte Massendemonstrationen durch die Anhänger und Abhängigen des Regimes und die Revolutionsgarden, welche im Iran ein Staat im Staate sind, sollte man nicht mit „dem Volk“ gleichsetzen, zumal man diese Mengenlehre bei regierungskritischen Kundgebungen in Deutschland nie zu erwähnen vergisst. Die Perser jedenfalls haben die Nase gestrichen voll, das System bröckelt. Und das seit Jahren! Nur die EU und speziell Deutschland begreifen das nicht und versuchen immer noch, das „Atomabkommen“ zu retten, welches die Mullahs einen Dreck interessierte, im Iran niemand wichtiges unterzeichnet hat* und nichts als nette Worte und Versprechungen enthielt. Sogar einen Tauschhandel am Dollar vorbei hat man eingerichtet, um schnell zur Tagesordnung übergehen zu können.

Sportler laufen dem Regime davon, Frauen legen das Kopftuch ab, obwohl sie wissen, dass es sie das Leben kosten kann. Die Jugend hat das Regime längst verloren und die Mullahs wissen das. Eines Tages, wenn die Iraner die Theokratie auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen haben, wird man auch von Deutschland und Europa Rechenschaft fordern für das Festhalten an kleinen Geschäftchen, das Appeasement, die Kopftücher auf den unwissenden Köpfen von Roth oder Mogherini in Teheran und die Kisten über antiken Marmorstatuen in Rom, um dem Präsidenten eines Gottesstaates zu gefallen. Man sollte nicht den einen Gottesstaat, IS, (mit Worten, für Taten reicht es nicht) bekämpfen und zum Gebaren des anderen Gottesstaates, Iran, schweigen.

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Effizienz verliert gegen Effektivität

Montag, 13.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Was haben der Deutsche Aktienindex DAX, Joe Kaeser und Angela Merkel gemeinsam? Sie tun Dinge, die uns nicht voranbringen, sondern den Weg des geringsten Aufwands gehen. Ihr alleiniger Fokus auf Wirtschaftlichkeit – oder breiter ausgedrückt auf Effizient – bringen uns allerdings bei der Wirksamkeit ihrer Maßnahmen oft nicht viel weiter. So stieg der NASDAQ in den letzten 11 Jahren seit der Finanzkrise im Verhältnis 10 : 3 zum DAX.

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Projektregierung? Nein, Mogelpackung!

Montag, 13.01.2020 - 17:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Altbundespräsident Gauck, der sich einst als Aufklärer über die SED-Diktatur und ihre Verbrechen profilierte und der als Bundespräsident schon schwer enttäuschte, hat jetzt ein bemerkenswertes Stück Selbstdemontage abgeliefert. Warum er sich zum Erfüllungsgehilfen von Bestrebungen macht, die vier mal umbenannte SED unbedingt in Thüringen an der Macht zu halten, darüber kann nur gerätselt werden. Es sieht jedenfalls aus wie eine konzertierte Aktion auf Wunsch des Kanzleramtes. Erst gibt Gauck ein Interview, welches ihm sichtlich schwerfällt, aber in dem er sich eine Aussage abringt, die heißt, mit der Linkspartei dürfe zwar nicht koaliert werden, aber irgendwie sollte die CDU nicht ‚Regierungshandeln blockieren‘, denn damit bekäme sie den ‚schwarzen Peter‘. Warum das so sein soll, lässt er freilich offen. Es ist ja in einer Demokratie die Aufgabe der Opposition, der Regierung auf die Finger zu schauen, nicht sie zu stützen. In Merkel-Deutschland scheint das schon aus dem Blickfeld geraten zu sein.

Nach Gauck tauchte Alt-Ministerpräsident Dieter Althaus aus der Versenkung auf und plädierte für eine „Projektregierung“ von Linke und CDU, unter Ausschluss von SPD und Grünen. Er pries das als innovative Idee, denn diese Projektregierung sollte nicht nach Parteikarriere, sondern Kompetenz besetzt werden. Dies wäre allerdings eine innovative Idee, denn in Merkel-Deutschland sind Ministerposten überwiegend von Personen besetzt, die keine Ahnung vom Fach haben. In der Bundesregierung stechen in dieser Beziehung besonders Wirtschaftsminister Altmaier, Verkehrsminister Scheuer und Außenminister Maas hervor. Den Vogel in puncto Fehlbesetzung hat allerdings Ministerpräsident Kretschmer abgeschossen, der einer linksradikalen Polizistenhasserin nicht nur die Justiz und Europa, sondern auch die politische Bildung in Sachsen überließ.

Diese Fehlentwicklung soll in Thüringen jetzt offensichtlich, koste, was es wolle, mithilfe eines trojanischen Pferdes, namens Projektregierung, zementiert werden. Am vergangenen Sonnabend lud Gauck Ministerpräsident Ramelow und CDU-Fraktionschef Mohring zu einem Abendessen ein.

Dabei soll es um wichtige Fragen für die Zukunft Thüringens gegangen sein. Was man über dieses Dinner hört, klingt allerdings nur danach, dass die CDU endlich dazu abgerichtet werden soll, die Linkskoalition zu stützen. Mohring war schon am Wahlabend bereit, eine Stunde nach Verkündigung seiner krachenden Wahlniederlage bereit war, mit der Linken ins Koalitionsbett zu kriechen, natürlich nur aus staatspolitischer Verantwortung, nicht etwa aus Karrieregründen. Er wurde von der Parteibasis zurückgepfiffen. Bei Gauck hat sich Mohring nun von Ramelow anscheinend widerstandslos über den Tisch ziehen lassen – und das nach dessen Ankündigung, dass es nur um die Tolerierung der abgewählten Connewitz-Koalition gehen könne.

Mohring twitterte:
„Auf Einladung von Bundespräsident a. D. Joachim Gauck haben wir heute über die Herausforderungen in unserem Land gesprochen. Ich fände es richtig, wenn der Ministerpräsident zu Gesprächen über wichtige Projekte einlädt, die für Thüringen wichtig sind.“

Mohring ist seit zwanzig Jahren Politiker und beweist mit diesem Tweet, dass er offenbar nie begriffen hat, welche Rolle die Opposition in einer funktionierenden Demokratie zu spielen hat. Es ist nicht Aufgabe der Opposition, sich von der Regierung an den Katzentisch holen zu lassen und anschließend Regierungsanweisungen zu befolgen, sondern es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung zu kontrollieren. Wenn die Regierung unterstützenswerte Projekte ins Parlament einbringt, kann man dem zustimmen. Dazu braucht es keine Absprachen oder Kungelrunden.

Nein, das Mohring umstandslos auf Ramelows Forderungen eingeht, ist unsagbar dumm, aber vor allem brandgefährlich. Damit versetzt er der CDU den Todesstoß. Eine CDU, die sich zum Steigbügelhalter der SED-Linken erniedrigt, immerhin die niemals aufgelöste Mauerschützenpartei, die nach wie vor den „Systemwechsel“ im Programm und starke linksextremistische Einsprengsel in ihren Reihen hat, gibt sich selbst auf. Ein Partei- und Fraktionschef, der das von seiner Partei verlangt, sollte schnellstens abgelöst werden, wenn die Partei noch Willen zum Überleben haben sollte. Leider ist heute auch die FDP beim Gespräch der aller Parteien, außer der AfD, auf den Tolerierungszug aufgesprungen. Auch hier gilt, dass die FDP, die große Chance, die sie mit dem Einzug in den Landtag bekommen hat, gleich wieder verspielen könnte.

Die Volksvertreter von CDU und FDP sind offensichtlich überfordert und nicht in der Lage, angemessen auf ihren Wählerauftrag zu reagieren. Deshalb müssen sie nachdrücklich daran erinnert werden, wofür sie gewählt wurden: Zur Ablösung der Connewitz-Koalition. Die Wähler wollen, dass in Thüringen wieder konservative Politik gemacht wird. Diesem Auftrag sind die Abgeordneten von CDU und FDP verpflichtet. Die Linkskoalition an der Macht zu halten, ist Verrat am Wähler. Der Weg ist ganz einfach: Bei der bevorstehenden Ministerpräsidentenwahl muss jeder Abgeordnete von CDU und FDP dreimal mit Nein stimmen. Dann wird Bodo Ramelow nicht legitimiert. Die Nicht-Wahl von Heide Simonis hat gezeigt, dass es geht. 2005 reichte sogar eine Stimme. Die Linkskoalition hat keine Mehrheit im Landtag und darf nicht durch Enthaltungen im dritten Wahlgang eine Mehrheit bekommen. Die Devise muss heißen: Drei mal Nein! Jeder Thüringer ist aufgerufen, das seinem Abgeordneten klar zu machen!

#AussenMini

Montag, 13.01.2020 - 15:45 Uhr - Tatjana Festerling:

#AussenMini Bildquelle: Twitter

Na bitte, iranischen Demonstranten in die Beine zu schießen oder sie gleich ganz zu töten, sind einfach nur "Ereignisse". So wie Messerschlitzereien in Merkelstan einfach nur "Erlebnisse" sind.

Besser kann man eigene Schwäche nicht demonstrieren, der schwadronierende Möchtegern-Groß ohne jede Substanz, Hirn und Haltung ist jedoch der perfekte Repräsentant der abgewirtschafteten, narzisstischen Merkel-Kaeser-Republik.

"Steinmeier Congratulates the Mullah Regime"

Montag, 13.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Steinmeier Congratulates the Mullah Regime Bildquelle: Screenshot - "40 Years Islamic Revolution - Steinmeier Congratulates the Mullah Regime"

Hmm ... wenn die Iraner nun weiter demonstrieren und das Mullah-Regime stürzen, sind die Mullahs dann ja politisch Verfolgte. Ihre guten Freunde in Deutschland sollten also besser schon mal die Teddybärchen zurechtlegen und Willkommens-Plakate malen, schließlich liegen dann Fluchtursachen vor und sie können mal wieder im ganz großen Stil Refugees retten.

Nur sollten die Mullahs besser per Flieger gerettet werden, statt der üblichen Lieferkette Libyen, Gummiboot, Mission Lifeline, Frontex Italia, Germania. Flucht ist schließlich ein Menschenrecht und es gilt, die wertvolle Fracht vor unwürdigen und rechtspopulistischen Diskussionen über sichere Drittstaaten zu schützen - deshalb heisst es ja auch "Schutzsuchende".

In Anerkennung der treuen finanziellen und ideologischen Unterstützung durch deutsche Politiker sollte jeder Bundestagsabgeordnete seinen eigenen Mullah bekommen, Claudia Roth sogar zwei und Steinmeier drei. Na, ist das ein Deal? Der ist noch viel besser, als der Atom-Deal und vor allem so moralisch! Da kann Trump auf Farsi twittern so viel er will, die Deutschen werden's dem Kerl schon so richtig zeigen!

Si vis pacem, para bellum. Na klar, was sonst?

Montag, 13.01.2020 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Markus Somm (Ex-Chefredakteur der BaZ) mit einer sachlich-unaufgeregten Analyse, wie man sie in den deutschen, ideologisch verblendeten und vom Hass gegen Trump zerfressenen Medien nie zu lesen bekommt.

achgut.com: "Trump hat alles richtig gemacht"

Broders Spiegel: Die Möchtegern-Frontberichterstatter

Montag, 13.01.2020 - 6:45 Uhr - Henryk M. Broder: via achgut.tv

In der letzten Woche schien es zeitweise, also würde so mancher beinahe sehnsüchtig auf einen neuen Krieg warten. Gar nicht unbedingt die Irren in Teheran oder Donald Trump, dafür umso mehr manch deutscher Redakteur, der es scheinbar gar nicht erwarten konnte, aus der Zuschauerperspektive an dramatischen Frontberichten zu arbeiten. Nachdem zumindest dieser Kriegsausbruch vorerst ausgefallen ist, kann man sich ja mal fragen, was die Ursache der Kriegs-Obsession hiesiger Berichterstatter ist. Hier ist eine Antwort.

youtube.com: "Broders Spiegel: Die Möchtegern-Frontberichterstatter"

Gehts noch?

Montag, 13.01.2020 - 04:30 Uhr - Tatjana Festerling:

#MapleLeafFoods Bildquelle: Twitter

*Seufz" Jetzt müssen wir wohl auch noch die Produkte von Maple Leaf Foods boykottiern. 63 tote Kanadier sind ein "Kollateralschaden" twittert der CEO. Die anderen Toten interessieren ihn nicht weiter, er wollte nur mal schnell seine Gefühle loswerden und Trump für den Abschuss die Verantwortung übertragen.

Freundchen, so nicht! Du wirst es bald in Zahlen merken, die Amerikaner nehmen solche Ansagen sehr übel.

Linke haben längst gegen die Realität verloren – wer sagt es ihnen?

Sonntag, 12.01.2020 - 22:00 Uhr - Dushan Wegner:

Verschwörungstheorien, Propaganda, Denkverbote… – Linke kämpfen gegen die Vernunft, und wollen nicht wahrhaben, dass ihre Schlacht längst verloren ist. Linke sind wie der Soldat, der nach der Kapitulation seines Landes jahrelang weiterkämpft.

Wollte man von der deutschen Gegenwart erzählen, müsste man von zwei Realitäten berichten. Da ist die eine Realität, von der die Flaggenwegwerferin und der Staatsfunk erzählen, das »beste Deutschland aller Zeiten«, wo Geld »da ist« und »niemandem etwas weggenommen wird«, ein zweites Paradies, wäre da nur nicht die böse Opposition.

Und dann gibt es die reale Realität, also das, was wirklich passiert.

Wir lesen aktuell, als Konsequenz einer längeren Entwicklung: »Kreditversicherer sagen mehr Pleiten voraus« (n-tv.de, 8.1.2020). Als ein Beispiel von peinvoll vielen: »Körperverletzungsdelikte gleich zu Beginn des neuen Jahres – 16-Jährige, mit irakischer, griechischer und kosovarischer Staatsangehörigkeit« (Bundespolizeiinspektion München via presseportal.de, 5.1.2020). Und dann der ganze Fake-Umweltschutz-Irrsinn: Letztes Jahr wurden mit viel Moralgedöns und Steuergeld (15 Millionen vom Bund) in Solingen teure E-Busse angeschafft (solinger-tageblatt.de, 12.12.2019) – und nun werden sie wieder durch Diesel-Busse ersetzt (jungefreiheit.de, 8.1.2020).

Doch es sind nicht alles nur problematische Nachrichten aus dem Land der Guten und Gerechten. Es gibt sie noch, die konstruktiven, positiven News! Es wird ja auch in Deutschland investiert, gemacht und getan, in Wirtschaft, Bildung und Rechtsstaat! Tesla bekommt zwar ein Stück deutscher Erde zum Drittel-Preis verkauft, so sagen es die Berichte (focus.de, 10.1.2020: »Bodenrichtwert eigentlich dreimal so hoch: Tesla bekommt Grundstück zum Billigpreis«), dafür schafft Herr Musk aber Arbeitsplätze – wie es scheint wohl auch und besonders für die Menschen im benachbarten Polen (welt.de, 11.1.2020). Deutsche Autozulieferer in der Krise, aber amerikanischer Autobauer bekommt sein Grundstück billig, wo dann Polen arbeiten werden – Wirtschaft läuft! Auch in der Bildung läuft es gut – es werden sogar neue Schulen gebaut: Erdogans Regierung will Schulen in Deutschland bauen (bild.de, 11.1.2020). Nach dem Anschluss der Bundesrepublik an die DDR läuft es, finde ich, auch gut mit der Integration Deutschlands in die Türkei. Apropos »Integration«: Auch die läuft vorbildlich und Neubürger treten selbst als Vermieter auf (bild.de, 11.1.2020: »In Hamburgs Osten werden offenbar vermehrt Räume von Schutzsuchenden illegal an Dritte vermietet.«). Und auch beim Rechtsstaat läuft es ausgezeichnet: Der Islamist und Salafist Bilal G. ist wieder frei, so lesen wir (bild.de, 10.1.2020) – was zählt schon die Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat, wenn ein Formfehler begangen wurde!

Man verzeihe mir meinen Sarkasmus beim Beschreiben der Realität. Ich könnte lang weitermachen, was die Fakten betrifft, wenn ich es denn könnte, was mein Gemüt angeht.

Wir haben die eine Realität beschrieben, jedoch: Es gibt eine zweite Realität, es gibt die irre, wirre und den Verstand kirre machende Parrallelrealität von Politik und Haltungsjournalismus.

Aus einer Regierungspartei wird aktuell der Sozialismus verteidigt, man nennt ihn den »demokratischen Sozialismus«. Sozialismus ist Mist und Mord, egal was man davor schreibt, sei es »national«, »real existierend« oder, wie jetzt in Mode, »demokratisch«. 2020 für den Sozialismus zu kämpfen, das ist fast wie 1974 im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen – die Schlacht ist längst verloren, doch es begreift noch nicht jeder.

Einst hoffte man, dass die Politik von Zeitungen kontrolliert würde, doch die Zustände erinnern heute an manche Irrenanstalt in alten Filmen, wo die Aufseher irrer noch als die Irren sind.

Das Leitblatt deutscher Kreuzfahrer – Geschmacksprobe über eine aktuelle Fahrt, Start 8.1.2020, von zeitreisen.zeit.de: »Sie genießen zugleich Entspannung und Entschleunigung an Bord eines der letzten Ocean Liners – auf einer Reise, die in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Weltordnung führt!« – es geht um eine laaange Kreuzfahrt auf der Queen Victoria, mit Jochen Bittner und anderen Zeit-Schreibern) – dieses Fachblatt für die gediegene Alltagsflucht also, das hat einen ganz eigenen Blick auf die Probleme der, ahem, Zeit, etwa diesen: »Gibt es Frauen und Männer überhaupt?« (zeit.de, 10.1.2020). Wer sich nicht einmal sicher ist, was das Dingeling zwischen seinen Oberschenkeln bedeutet, wie will so eine(r) den schmächtigen Mächtigen von Berlin auf die so flinken Finger schauen?

Die Linken haben die Schlacht längst verloren – und gelegentlich merken sie es auch. Der Gewinner mindestens der weiblichen Herzen bei »Deutschland sucht den Superpopulisten«, jener Herr, der mancher Dame der erwähnten Zeitung schon mit den Löchern in seinen Socken ein flatterndes Bauchgefühl zu bescheren scheint (zeit.de, 4.6.2020: »Er blickt einen an, als seien Löcher in den Socken das Normalste auf der Welt. Sind sie wahrscheinlich auch.«), dieser löchrig besockte Herr also verkündete kurz vor Weihnachten, Deutschland solle gleich 4.000 Flüchtlingskinder aufnehmen – so weit die parallele Realität der Politiker. Dann aber erinnerten seine eigenen Parteifreunde ihren Chefpopulisten daran, dass sie, anders als wohl er, in der realen Realität leben (müssen). Die Grünen von Hamburg lehnten die Aufnahme von 70 »Flüchtlingskindern« in der Hansestadt ab (welt.de, 10.1.2020). Es gilt weiterhin, und es ist auch weiter kräftezehrend: Aus Gutmenschen, die es selbst betrifft, werden schnell Bösmenschen.

Die Schlacht der Gesinnungsethiker gegen Realität und Kausalität ist längst verloren, doch nicht alle merken es, und von denen, die es merken, geben es noch zu viele nicht zu, zumindest nicht öffentlich – und einige schicken etwa ihre Kinder, so diskret wie möglich, in Privatschulen (bild.de, 10.1.2020) oder zumindest auf Schulen in anderen Stadtteilen (tagesspiegel.de, 9.1.2020: »Soziale Spaltung – Berliner Eltern meiden Grundschulen im eigenen Kiez«).

Die Linken haben ihren Kampf gegen die Realität längst verloren. Nicht alle merken es, doch die, die es merken und es sich leisten können, versuchen sich in Sicherheit zu bringen vor den Folgen ihres wahnartigen Tuns.

- weiterlesen - "Linke haben längst gegen die Realität verloren – wer sagt es ihnen?"

"Qatar to offer Iran $3 billion for Ukrainian plane victims"

Sonntag, 12.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

middle-east-online.com: "Qatar to offer Iran $3 billion for Ukrainian plane victims"

Der Emir von Katar heute auf Überraschungsbesuch in Teheran, um die Rechnung von 3 Milliarden Dollar Entschädigung für die 176 getöteten Passagiere zu übernehmen. Da hat wohl jemand Interesse, dass die Sache ganz schnell geregelt wird, Ruhe einkehrt und der Luftraum frei bleibt, schließlich will man sich der Welt als Gastgeber der nächsten Fußballweltmeisterschaft präsentieren und es wäre etwas ungünstig, wenn die Fans beim Anflug mit Qatar Airways Angst haben müssen, "zufällig" von durch die Luft zischende Raketen abgeschossen zu werden.

"Nach „Sozialismus“-Forderung ergießt sich beißender Spott über SPD-Chefin Esken"

Sonntag, 12.01.2020 - 19:45 Uhr - Stefan Klinkigt:

Heute: »Die Steuerzangenbowle« und andere Esken-Filme.

Nach „Sozialismus“-Forderung ergießt sich beißender Spott über SPD-Chefin Esken Bildquelle: Stefan Klinkigt

»Die SPD-Chefin Saskia Esken ist am Wochenende zum großen Trend bei Twitter geworden. Der Hashtag #Eskenfilme lag am Sonntagmittag in der Spitzengruppe der am meisten verwendeten Hashtags. Nutzer dichteten dabei Filmtitel auf Esken um und nahmen dabei vor allem Bezug auf ihre Steuerpläne sowie ihr Plädoyer für einen demokratischen Sozialismus...«

focus.de: "Nach „Sozialismus“-Forderung ergießt sich beißender Spott über SPD-Chefin Esken"

Warum ich Bulgarien so liebe?

Sonntag, 12.01.2020 - 17:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Na, zum Beispiel deshalb: Einer bringt sonntags den Ghettoblaster und spielt an einem beliebigen, öffentlichen Platz bulgarische Volksmusik und schon strömen die Bulgaren herbei, um ihre traditionellen Volkstänze zu tanzen. Die jeder tanzen kann, weil das hier in der Schule gelehrt wird, um die Traditionen zu bewahren.

facebook.com: "Warum ich Bulgarien so liebe?"

""Die Grünen" feiern 40 Jahre Parteisimulation"

Sonntag, 12.01.2020 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bis zu 1000 Opfer - Grüne blicken entsetzt auf ihre Kinderschändervergangenheit Bildquelle: Screenshot - ""Bis zu 1000 Opfer" - Grüne blicken entsetzt auf ihre Kinderschändervergangenheit"

Besser könnt ich's auch nicht schreiben: "Zwickau Wehrt-Sich"

@realDonaldTrump

Sonntag, 12.01.2020 - 13:45 Uhr - Tatjana Festerling:

twitter.com: "@realDonaldTrump"

Während Präsident Trump gestern den meistgelikten Tweet in Farsi in der Geschichte Twitters absetzt, stehen die deutschen Schweinsgesichter weiter zum "Iran-Atomdeal" und damit zu den Mullahs, die ihre eigenen Leute umbringen und Israel auslöschen wollen.

Wann war Deutschland zuletzt derartig gefährlich auf der falschen Seite? Mir wird schlecht und ich distanziere mich aufs Schärfste von diesem Drecksstaat, dessen Staatsbürgerschaft ich (noch) trage.

#Metaphysik

Sonntag, 12.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn die Vertreter der neuen Metaphysik eines können, dann ist es, die "schwächsten Glieder", sprich die brauchbarsten Narzissten und Opportunisten zu identifizieren und sie für ihre Sache einzuspannen, um ein neues, kaskadenartig organisiertes Abhängigkeitsgeflecht aufzubauen. Siemens mit Josef Käser aka "Joe Kaeser" an der Spitze eignet sich dazu besonders gut. Ich bin 100% sicher, dass grade viele der Siemens Ingenieure die Faust in der Tasche ballen über diesen zerstörerischen Opportunismus an der Spitze des Konzerns.

facebook.com: "Roger Letsch"

"Y-Kollektiv - Wie GEZ-Gewinnler Diskurse beeinflussen wollen"

Sonntag, 12.01.2020 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Mir ist die Zeit viel zu schade, um diesen teilweise extrem narzisstischen Vloggern und Welterklärern bei der 1349sten Analyse von Zuständen zu lauschen, die mir sowieso seit Jahren bewusst sind.

Beim Lesen kann man selber das Tempo bestimmen und sich notfalls aufs diagonale "Scannen" beschränken, bei Videos muss man sich der Dramaturgie eines anderen unterwerfen und ist gezwungen Langweiliges, Wiederholungen und Profanes zu ertragen, um vielleicht auf einen neuen Geistesblitz zu treffen. Warum diese Zeitverschwendung, wenn man in der Zeit einen Waldspaziergang machen kann?

Bei Gunnar Kaiser und beim Psychodetektiv schaffe ich es gelegentlich durchzuziehen - weil ich Beiträge als mp3 runterlade und sie beim Autofahren höre.

Nun aber ist es passiert, "Der Schattenmacher" hat mich 43 Minuten lang in seinen Bann gezogen: Mit einer sachlichen, sehr intelligenten Auseinandersetzung über den manipulativ-ideologischen "Journalismus", der beim GEZ finanzierten Funk-Kanal 'Y-Kollektiv' jungen Leuten präsentiert wird.

Auch hier gilt: Klar, weiss jeder einigermaßen pfiffige Zeitgenosse, dass die staatlichen GEZ Lautsprecher Realitäten und Narrative schaffen, die mit den eigenen oder denen von Augenzeugen häufig genug nichts gemein haben und man könnte sich die x-te Erklärung dazu sparen. Doch mir gefiel der Beitrag aus drei Gründen:

1. Der Schattenmann hat sich die Mühe gemacht, am Beispiel eines "Funk" Meta-Beitrages über den "Infokrieg" im Journalismus die einzelnen Manipulationen herauszuarbeiten und ihnen präzise zu widersprechen - das allein ist interessant.

2. Dazu zeigt er die simplen Vorteile bzw. die moralischen Bestechungen auf, mit denen sich diesen Presseausweisinhaber korrumpieren lassen.

3. Ist es ein Genuss, einem intelligenten Menschen, der nicht von Selbstdarstellung getrieben ist, bei einer sachlich aufgebauten Argumentationskette zu folgen - das ist selten genug in diesen Zeiten.

youtube.com: "Y-Kollektiv - Wie GEZ-Gewinnler Diskurse beeinflussen wollen"

Sie überlebten einen Terroranschlag

Sonntag, 12.01.2020 - 09:00 Uhr - Raffaela Angstmann: via nzz.ch

Das Fotoprojekt «Survivors» zeigt Personen, deren Körper und Seele für den Rest ihres Lebens vom Terror gekennzeichnet sind. Einige sagen: Ihr Glaube an die Freiheit sei dadurch nur noch mehr gestärkt worden. "Sie überlebten einen Terroranschlag"

"The Man in the High Castle"

Samstag, 11.01.2020 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Heute ist binge-watching angesagt, "The Man In The High Castle" hat mich echt gepackt, obwohl ich sonst NIE Serien gucke. Aber das ist schon krass: Es ist eine Serie, von der ich auf facebook keinen Screenshot hochladen kann, ohne eine Sperre oder gar die Löschung des Profils zu riskieren. Es ist eine von amazon produzierte Serie wohlgemerkt.

Allerdings hakenkreuzt es sich darin, dass es nur so kracht, auch die Schauspieler litten anfänglich unter einem "swastika blinding". Das gibt sich dann allerdings spätestens bei der zweiten Staffel.

Produziert wurde sie von Ridley Scott, die Rollen sind sensationell gut besetzt und die Story ist ein krasses Gedankenexperiment: Die Nazis und die Japaner haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und haben sich die USA aufgeteilt. Im Jahr 1962 existiert das Großdeutsche Nazi-Reich weiter und hat knapp 2/3 der östlichen USA okkupiert, das restliche Drittel an der Pazifikküste ist, nur durch eine neutrale Zone entlang der Rocky Mountains vom Reich getrennt, von den Japanern besetzt.

Im Spannungsfeld zwischen Japanern, amerikanischen und deutschen Nationalsozialisten und den Widerständlern entwickeln sich über die vielen Folgen beeindruckende Charakterbilder.

Die Romanvorlage stammt aus dem Jahr 1962 von Philip Kindred Dick, die damals mit dem Hugo Award for Best Novel ausgezeichnet wurde. Sehr interessant ist übrigens, wie unterschiedlich die amerikanischen und deutschen Trailer und Zusammenfassungen sind.

Die Titelmusik, ein Ohrwurm: "The Man in the High Castle Theme - Lyric Video"

1. USA: "The Man In The High Castle – Recap: Season 1 and 2 I Prime Video"
2. Deutschland: "The Man In The High Castle Staffel 1 | Offizieller Trailer | PRIME Video"

Ein ungeheuerlicher Vorfall

Samstag, 11.01.2020 - 23:15 Uhr - Matthias Matussek:

Michael Klonovsky in seiner „Acta diurna“ nachdem ihm im Berliner Stammlokal „Cinque“ nach einem Mittagessen mit Meuthen bedeutet wurde, er möge dort nicht wieder aufkreuzen: „Man versteht immer mehr, wie geölt das weiland mit den Judenboykotten oder der Rassentrennung in den USA lief; es ist ja dieselbe Mentalität, dasselbe trendbefolgungsgeile Meutenbehagen beim Ausschließen, dasselbe restlos gute Gewissen beim Stigmatisieren, dasselbe lobesbegierige Petzerwesen.“

Der ganze ungeheuerliche Vorfall hier - "10. Januar 2020"

"Lübcke-Mord: Video zeigt Tatverdächtige auf AfD-Demo in Chemnitz"

Samstag, 11.01.2020 - 22:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Lübcke-Mord: Video zeigt Tatverdächtige auf AfD-Demo in Chemnitz Bildquelle: Screenshot - "Lübcke-Mord: Video zeigt Tatverdächtige auf AfD-Demo in Chemnitz"

"Lübcke-Mord: Video zeigt Tatverdächtige auf AfD-Demo in Chemnitz" und "Spuren führen nach Sachsen". Ja, natürlich führen sie nach Sachsen, sie führen fast immer nach Sachsen - dafür sorgt allein schon der Anwalt Frank Hannig des Hauptverdächtigen. Der an der Pegida-Gründung beteiligt war und so ziemlich alle merkwürdigen Fälle aus der Szene verteidigt.

Um genau diese Art von negativen Schlagzeilen mit der AfD schreiben zu können, haben die V-Leute um Höcke doch seinerzeit überhaupt diese Chemnitz-Demo mit ihm und Bachmann in erster Reihe organisiert!

Man konnte die spontanen Demos ja nicht Pro Chemnitz überlassen, die ihre Sache sehr gut und authentisch gemacht haben. Nein, man musste als AfD auch noch mal groß auftreten - damit genug Material erzeugt werden konnte, um die Partei dann noch über Jahre stigmatisieren und kriminalisieren zu können. Und wer glaubt bitte noch daran, dass es bei Chemnitz mit rechten Dingen zugegangen sei - wenn sich als Ziel nachträglich sogar rausstellt, dass der damalige Verfassungsschutzpräsident abgeschossen werden sollte.

Die Sache stinkt zum Himmel und immer, wenn sie besonders nach dieser speziellen Verbindung von Verfassungsschutz und Stasi stinkt, darf einer nicht fehlen: Der umtriebige (Ex-)Stasi-Mann Frank Hannig, der sie dann immer alle strafverteidigt.

Ich habe oft genug dazu geschrieben, wie die sächsische und thüringische Stasi-Mafia den gesamten Widerstand auf der Straße, in Bürgerbewegungen und in der Partei unterwandert, kontrolliert und reguliert. Über die Rolle dieses Herrn Hannig zuletzt auch hier: "Der bereits von der Politik und allen Medien vorverurteilte, angebliche Lübcke-Killer widerruft sein Geständnis"

mdr.de (21.06.2019 | 14:46 Uhr): "Mordfall Lübcke: Verdächtiger hatte Kontakte nach Sachsen"

"Werk in Brandenburg - Tesla schaltet verräterische Stellenanzeigen"

Samstag, 11.01.2020 - 21:15 Uhr - Roger Letsch:

welt.de: "Werk in Brandenburg - Tesla schaltet verräterische Stellenanzeigen"

Wer hätte gedacht, dass dereinst ein entscheidender Standortvorteil für Industrieansiedlungen südlich von Berlin die Nähe zur polnischen Grenze sein würde? Tesla bringt für seinen Firmenneubau in Hauptstadtnähe wohl mehr Pragmatismus mit, als es sich deutsche Politiker auch nur ausmahlen konnten. Auf der A10 werden demnächst nicht mehr nur polnische Handwerker ins Ruhrgebiet, sondern Tesla-Schrauber nach Brandenburg pendeln. Und das ist auch gut so, denn es zeigt uns zwei Dinge:

Erstens, „Made in Germany“ heißt eben nicht "Made by Germans". Zweitens, das Personal, das bei uns Industrie-, Verkehrs- oder überhaupt Politik macht, ist gelinde gesagt „intellektuell herausgefordert“ und ließ sich von Tesla mit vagen Versprechungen und Absichtserklärungen abspeisen. Ich wette, in ihrer Überheblichkeit haben unsere Spitzenpolitiker nicht mal daran gedacht, Tesla könne statt aufs hippe Berlin auf den polnischen Arbeitsmarkt schauen.

Warum Tesla nicht gleich in Polen gebaut hat? Vermutlich waren die Geschenke dort nicht so üppig wie im besten Deutschland, dass wir je hatten.

Ergänzung Tatjana Festerling:

focus.de: "Bodenrichtwert eigentlich dreimal so hoch: Tesla bekommt Grundstück zum Billigpreis" - Noch Fragen?

"Berliner Vielfalt"

Samstag, 11.01.2020 - 15:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Oh, da hat "die Süße" in Berlin ja grade nochmal Glück gehabt. Das lässt sich garantiert noch toppen.

facebook.com: "Berliner Vielfalt"

#AussenMini

Samstag, 11.01.2020 - 12:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Nur zur Dokumentation dieser perfekten Antwort auf den Schwätzer, Möchtegern-Dressman und peinlichsten Außenminister ever.

#AussenMini Bildquelle: Twitter

"Enteignungen nicht ausgeschlossen: Esken bekennt sich zu "demokratischem Sozialismus""

Samstag, 11.01.2020 - 11:15 Uhr - Tatjana Festerling:

focus.de: "Enteignungen nicht ausgeschlossen: Esken bekennt sich zu "demokratischem Sozialismus""

Man kann's ja nochmal versuchen mit 'ner Deutschen Demokratischen Republik, diesmal sind schließlich richtig intelligente Leute am Zug. "Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat sich ausdrücklich zum "demokratischen Sozialismus" als politischem Ziel bekannt. (...) Enteignungen oder Vergesellschaftungen könnten dabei zur Schaffung einer gerechteren Gesellschaft beitragen, argumentierte die SPD-Vorsitzende."

Bloß was mit all den afro-arabischen Einmännern™? Und den jungen Deutsch-Türken? Vielleicht möchten die ja gar nicht in Trabis durch Berlin rasen, sondern sich dann lieber von Erdogan "befreien" lassen?

Und vielleicht hätte die SPD lieber eine Packung Toastbrot zur Vorsitzenden küren sollen. Oder diesen Köter, den sie mal als Mitglied aufgenommen hatte und der mit über die GroKo abstimmen durfte.

Köter, darf über GroKo abstimmen Bildquelle: Screenshot

"Wir suchen die direkte Konfrontation - Am Tag (((i))) alle nach Leipzig: Bullen angreifen!"

Samstag, 11.01.2020 - 10:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wir suchen die direkte Konfrontation - Am Tag (((i))) alle nach Leipzig: Bullen angreifen! Bildquelle: Screenshot - "Wir suchen die direkte Konfrontation - Am Tag (((i))) alle nach Leipzig: Bullen angreifen!"

Na, freut Ihr Euch schon so doll wie ich? Die Kanzlerin hat ja Leipzig in diesem Jahr bewusst ins Zentrum der geopolitischen Aufmerksamkeit gestellt: In der zweiten Jahreshälfte sollen alle 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und die politische Führung aus China zum EU-China-Gipfel in Leipzig zusammenkommen. Dann werden die Kanzlerin und ihre Truppe der Welt mal zeigen, wie wunderbar bunt es in Merkels Hochburg der Moral so zugeht. Hach, das wird ein noch feurigeres Spektakel, als es Hamburg beim G20 war! Wenn bloß die Polizei nicht wieder provoziert!

Damit später nichts schief geht, proben die Aktivisten™ am 25. Januar schon mal die Willkommenstänzchen und boxen sich warm:

"Wir wollen weiterhin die Konfliktlinien gegenüber dem Staat schärfen und suchen die Eskalation. Die Jahre der Defensive müssen wir hinter uns bringen und uns in ein neues kämpferisches und hoffentlich revolutionäres Jahrzehnt begeben. Hierfür rufen wir alle emanzipatorischen und militanten Kräfte auf, am Tag (((i))), den 25.01.2020, gemeinsam das alte Leipziger Pflaster aufzuwühlen und die neue Welt zu erkämpfen!"

Man darf getrost davon ausgehen, dass dieses Zurschaustellen der Bürgerkriegszustände in Deutschland gewollt ist: Die Welt soll sehen, dass Deutschland brennt, sich hier die rohe Gewalt durchsetzt und vermutlich auch noch den Letzten abschrecken, der damit liebäugelt, in Deutschland so etwas wie eine Karriere anzustreben. Und natürlich liefert es die Beweise, dass Deutschland diszipliniert und streng geführt werden muss. Am besten unterstützt durch chinesische Überwachungssysteme.

Natürlich müssen wie in Hamburg beim G20 auch die Polizeikräfte Deutschlands zusammengezogen und in Leipzig konzentriert werden. Da könnte dann, rein theoretisch natürlich nur, die große Stunde für Einmann™, Zweimann™ und Fusselbartmann™ schlagen, in der sie sich einfach mal eine große, nicht so doll bewachte Stadt in Deutschland krallen. Aber das sind bloß wieder so pessimistische Phantasien... denn wie tröstet sich der Deutsche so schön:

"Et is no imma juttjejange" oder auch "die Hoffnung stirbt zuletzt."

"Two US Airmen Found Dead in German Base Dormitory Room"

Samstag, 11.01.2020 - 02:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Two US Airmen Found Dead in German Base Dormitory Room Bildquelle: Screenshot - "Two US Airmen Found Dead in German Base Dormitory Room"

Was ist da los? Zwei tote US-Soldaten in Deutschland? Militärbeamte der Spangdahlem Air Base in Binsfeld haben Ermittlungen eingeleitet, nachdem am Donnerstag zwei US-amerikanische Flieger in einem Schlafsaal tot aufgefunden wurden.

Laut einer Aussage von Beamten des 52. Fighter Wings wurden die beiden Männer am Donnerstag gegen 18.30 Uhr bewusstlos im Schlafsaal gefunden und nur 20 Minuten später von Einsatzkräften für tot erklärt.

52. Fighter Wing...
...da war doch was mit 52 Geiseln und 52 Zielen und hatte sich dieser Q nicht auch grade zur 52 geäußert?

Und schon wieder besteht die Gefahr, dass es im Nahen Osten rungst:

Samstag, 11.01.2020 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Sultan von Oman, Qaboos bin Said al Said, ist vor wenigen Minuten gestorben. Er war der dienstälteste Monarch der Welt seit 1970. Nun ist ein massiver Aufmarsch von Sicherheitskräften um die Hauptstadt Muscat zu beobachten. Oman gilt als Ziel für terroristische Anschläge, die sich gegen die USA richten.

Sultan Qaboos war Vermittler in der Golfregion, der geheime Gespräche zwischen den USA und dem Iran ermöglichte, die zu dem Atomabkommen von 2015 führten.

Qaboos bin Said al Said Bildquelle: Screenshot

Der schlaue Joe und das Mädchen Luisa
Ach wie gut, dass niemand weiß…

Freitag, 10.01.2020 - 23:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Joe Kaeser ist zweifellos so, wie man sich einen Manager der „neuen Zeit“ (Erfindung der SPD) vorstellt. Er tweetet ständig gegen eine bestimmte Partei und für die Migrantenschifferin Carola Rackete. Er hat sogar schon Morddrohungen von Sie-wissen-schon erhalten. Und er leidet an Visionen. Eine Vision heißt Luisa Neubauer.

Aber zunächst heißt die offizielle Vision bei Siemens mal „Vision 2020+“. Der Laden wird zerschlagen. Alles neu, alles anders. Wie die „neue Zeit“. Dorthin wird Joe das neue Siemens aber wohl nicht mehr führen. Weil er mit 62 eine Altersgrenze erreicht hat, aber auch weil „einige Aufsichtsräte“ nichts mehr fürchten als eine Vertragsverlängerung vom Betriebswirt Joe, soll Siemens bald wieder einen Ingenieur an der Spitze bekommen.

Vorher kassiert Joe durch den Umbau von Siemens in drei Gesellschaften für das Jahr 2019 vierzehn Millionen Euro – deutlich mehr als wenn es nicht zum Umbau gekommen wäre, schreibt das Handelsblatt . Hören wir Geschrei von links, wo doch Dax-Vorstandsgehälter gedrosselt werden sollen? Keinen Mucks, denn der anpassungsfähige Joe spielt auch immer wieder mit den Schmuddelkindern. Wie jetzt mit Luisa Neubauer von den Klimakindern (und der Partei Die Grünen). Die 23-jährige ungelernte Luisa soll einen Sitz im Aufsichtsgremium der neuen Tochter-Gesellschaft Siemens Energy bekommen. Weil die Luisa doch so viel von Energy versteht. Außerdem sieht sie ganz schnuckelig aus und kann sich sehr gut ausdrücken. Der Joe überlegt sogar einen 20 Mio-Auftrag einer Minengesellschaft aus Australien zu kippen, weil Luisa gesagt hat, Minen geht gar nicht, wo es in Australien noch nie so heiß war wie heute.

Kann man so einem böse sein? Nur weil er ein paar Millionen mehr verdient als die Gerechtigkeitspartei für angemessen hält? Oder weil er Mitglied der Trilateralen Kommission ist und an Bilderberg-Konferenzen teilnahm? Ich bitte Sie, natürlich nicht.

Außerdem ist in Zukunft eh Schluss mit den fetten Gehältern für seine Nachfolger, weil demnächst Nachhaltigkeitsaspekte wie die Reduzierung der CO²-Emissionen, Lernstunden pro Mitarbeiter und Kundenzufriedenheit bei der Berechnung der Aktienvergütung stärker berücksichtigt werden sollen. Und mit Luisa im Aufsichtsrat träfe die spöttische Abkürzung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG – Kinder prüfen mein Geschäft) mal einen wahren Kern.

Die Nachrufe über den anpassungsfähigen Josef Käser aus der 2.000 Seelen-Gemeinde Arnbruck im Niederbayerischen, der sich seit seinen USA-Aufenthalten Joe Kaeser nennt, werden wohl schon geschrieben sein. Man wird kritisch erwähnen, dass er kurz nach der Annektion der Krim Putin besuchte, lobend, dass er für das bedingungslose Grundeinkommen eintritt (nein, nicht 14 Millionen!). Wir nutzen die Gelegenheit von Joes jüngster Meisterleistung der Ablenkung – Luisa for President –, um aus der berühmten Blackbox ein ein paar Stellen zu zitieren, bei denen uns Joe über den Weg gelaufen ist:

Blackbox KW 20/Mai 2018

Wir müssen uns schon wundern über Josef Käser (jetzt: Joe Kaeser), den Chef von Siemens. Erst vor kurzem lobte er Trump (Vielen Dank für die Steuerreform, mein Präsident) – na gut, macht Joe halt hier Fabriken dicht und baut in den USA neue auf. Dann kritisierte er Alice Weidel als BDM-Mädel – klar, in unserer deutschen demokratischen Republik müssen auch die Hoflieferanten mit den Wölfen heulen. Aber, hey Joe, warum gibst Du einem ausgewiesenen Underachiever wie Sigmar Gabriel einen fetten Verwaltungsratsposten? Mitleid? Wirst Du erpresst?

Blackbox KW 39/September 2018

Der Staatsbesuch (Erdogans bei Steinmeier) – der, wir müssen das klarstellen, ohne Not und Grund durch eine Einladung Frank-Walters des Beleidigten zustande gekommen ist – war wenigstens für die Rügenpresse ein voller Erfolg. Laut beklagte sie, dass „ökonomische Interessen offenbar eben doch vor Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten“ rangieren. Dabei hatten sich die Vertreter der deutschen Industrie – außer Joe – gar nicht getraut, vorbeizuschauen („Termine!“). Joe (Käser von Siemens) war aber lediglich wegen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten dabei.

Blackbox KW 42/Oktober 2018

Da hatte der Heiko in New York extra noch einen so schönen tiefen Diener vor den Saudis gemacht, und dann so was! Journalist verschwunden, angeblich massakriert und zersägt von der Wahhabitischen Inquisition. Joe von Siemens fliegt trotzdem zum Wirtschaftsgipfel in die Wüste, von Religion versteht er nichts.

Blackbox KW 37/September 2019

Nur der trübe Joe, der Siemens-Käser, hatte mal wieder nichts verstanden, und warnte, die Führung in China zu kritisieren. Wirklich? China, Joe? Dabei sollte ausgerechnet er doch wissen: Europa ist die Antwort! Auf alles.

Blackbox KW 38/September 2019

Gute Nachrichten hören wir vom Siemens-Chef. Der müde Joe muss gehen. Da hat er dann endlich mehr Zeit für Politik. Wo Josef Käser wohl mitmischt: SPD? Grüne?

Der Mann ist und bleibt ein Rätsel. Da fällt uns am Ende auch nur ein Zitat aus einem Märchen der Grimm-Brüder ein: Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Josef Käser heiß...

Wochenrückblick mit Trump

Freitag, 10.01.2020 - 22:30 Uhr - Matthias Matussek:

Einige Ereignisse, die nicht unkommentiert bleiben dürfen: Plassberg hetzt gegen die AfD, eine Redakteurin der Welt beleidigt Tellkamp, die Zeitschrift Tumult - und mich, Söder übernimmt sich wieder mal, Miss Marple nimmt ihren Harry mit nach Hollywood - und Donald Trump macht klar, dass sich die USA nicht rumschubsen lassen!

youtube.com: "Wochenrückblick mit Trump"

„Diesmal brennt es anders“ – das Elend der deutschen Buschfeuer-Berichterstattung

Freitag, 10.01.2020 - 20:15 Uhr - Alexander Wendt:

In die Berichte und Kommentare zu den australischen Buschfeuern mischt sich in Deutschland ein unüberhörbarer Triumph. Hier ist er, der Klimawandel: in der Hölle riesiger Brände in einem heißen Sommer, in dem in Melbourne der Straßenbelag schmilzt.

„Diesmal brennt es anders“, teilt die Zeit ihren Lesern mit, von denen einige wissen dürften, dass ausgedehnte Buschbrände in Australien fast jedes Jahr auftreten.

Die Zeit verfügt zwar – wie auch alle anderen Medien, twitternde Politiker und Aktivisten – über keinen Beleg, dass es eine Kausalität zwischen der Klimaerwärmung seit 1860 und den großen Buschbränden seit September 2019 gibt. Deshalb kleidet sie die Insinuation teils in Behauptungen, teils in Frageform:

„Viele Menschen in Australien – einem Land, dessen führende Politikerinnen und Politiker den Klimawandel gern als Erfindung von Großstadthipstern, Baumfreunden oder Vogelschützerinnen darstellen – hinterfragen nun erstmals öffentlich den offiziellen Regierungskurs. Was, wenn die Dürren, Fluten, Hitzewellen und Stürme in Australien tatsächlich dauerhaft immer extremer werden sollten, wie es Klimaforscherinnen und -forscher vorhersagen? Was, wenn die Folgen der durch den Menschen verursachten rasanten Veränderung des globalen Klimas längst im Hier und Jetzt spürbar sind – im brennenden Eukalyptuswald vor der Haustür?“

Die Behauptung, „führende Politikerinnen und Politiker“ in Australien täten den Klimawandel als Erfindung ab, hinterlegt die Zeit zwar mit einem Link. Der führt allerdings zu keinem Beleg, sondern nur zu „12 Sätzen, mit denen wir uns nicht mehr belügen dürfen“, es geht darin um Mahnungen wie die, Biokost zu kaufen und Jutebeutel zu tragen sei nicht genug.

Es gibt tatsächlich eine Bemerkung eines australischen Politikers – Vize-Premier Michael McCormack – über „enlightened and woke capital city greens“. Aber der Zusammenhang ist etwas anders, McCormack betrachtet den Klimawandel nicht als „Erfindung“, er wehrt sich nur gegen die politische Ausschlachtung durch Klimaaktivisten, kurz, es verhält sich alles etwas anders. Alles ein bisschen anders – das könnte, sehr freundlich formuliert, als große Überschrift über den meisten Brandberichten deutscher Medien aus dem australischen Busch stehen. Bei fast jedem Artikel und jedem Kommentar geht es kaum um Details und weniger um die Verluste an Leben und Gütern als um den Refrain: Es ist der Klimawandel, es handelt sich um eine noch nie dagewesene Katastrophe. Und da jedes Drama einen Schurken braucht, führen viele Medien Australiens Premier Scott Morrison – ein Politiker, der Kohleförderung nicht verdammt – begeistert in dieser Rolle vor, gewissermaßen als Oberbrandstifter von Down Under.

In der FAZ tremoliert Joachim Müller-Jung über den Politiker in einer Tonlage, die in deutschen Medien sonst noch nicht einmal für iranische Mullahs angeschlagen wird: „Der australische Höllenfürst, Premier Scott Morrison der sich auch bei fast fünfzig Grad in Sydney immer noch nicht unwohl zu fühlen scheint in seiner Haut, zündelt weiter in seiner Hauptrolle als Kohlelobbyist und bagatellisiert die katastrophalen Buschfeuer im Süden des Kontinents als ‚natürliche Vorgänge’.“ In den meisten Berichten fällt der Mangel an konkreten Informationen auf, dafür der breite Pinselstrich, mit dem die Apokalypse koloriert wird, und das stets im Klima-Frame.

„Es sind Bilder wie aus einem Katastrophenfilm von Roland Emmerich. Löschfahrzeuge, die in die rote Hölle fahren, scheinbar ins Nichts, umgeben von Feuer und Rauch“, berichtet der ZDF-Korrespondent aus Australien. „Bewohner, die verzweifelt mit Gartenschläuchen versuchen, ihre Häuser vor den Flammen zu schützen, tote Koalas und Reptilien in schwarz verkohlten Wäldern. Holzhäuser, die bis auf die Grundmauern abgebrannt sind; nur verglühtes und von der Hitze verformtes Wellblech, das einmal ein Dach war, liegt in der verkohlten Landschaft herum.Der Sommer hat in Australien gerade erst begonnen – doch die Buschfeuer haben ein bislang fast unbekanntes Ausmaß angenommen […] Die Kohleindustrie boomt und wird von dem konservativen Regierungschef verteidigt. Vor ein paar Tagen wich er der Frage aus, ob Klimawandel und die aktuellen Buschfeuer zusammenhängen. ‚Ich kümmere mich jetzt um die Bedürfnisse der Menschen’, antwortete er knapp.“

Ohne Frage gehören die Buschbrände, die sich seit September 2019 vor allem durch den australischen Süden fressen, zu den schwersten seit Jahren. Und sie brennen nach wie vor. Aber erreichen sie tatsächlich ein „fast unbekanntes Ausmaß“? Es fällt auf, dass diese Behauptung zwar in deutschen Medien immer neu variiert wird, gleichzeitig aber Vergleiche mit historischen Branddaten praktisch durchweg fehlen. Auch die ständig gezogene Verbindung mit der australischen Kohleförderung scheint für die meisten Redaktionen gar nicht weiter begründungspflichtig zu sein. Die Welt veröffentlichte einen schrillen Gastbeitrag der grünen Fridays-For-Future-Aktivisten Luisa Neubauer und Nick Heubeck: „Australien brennt. Siemens muss zur Vernunft kommen“.

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Aufwärts immer abwärts nimmer

Freitag, 10.01.2020 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bereits den 18ten Monat in Folge geht es mit dem Auftragseingang der deutschen Industrie abwärts. Inzwischen wurde sogar die konjunkturelle Hochphase [Herbst 2016 bis Frühjahr 2018] wieder zunichte gemacht. Der Endsieg kommt immer dann, wenn alles zusammenbricht. Denn die TAZ der Wirtschaftsforscher, das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung, prognostiziert für dieses Jahr bereits wieder einen Aufschwung.

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"Joe Kaeser bietet Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium"

Freitag, 10.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Joe Kaeser bietet Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium Bildquelle: Screenshot - "Joe Kaeser bietet Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium"

Bravo Siemens, geradezu vorbildlich fortschrittlich: Kinder an die Macht! Ich hoffe jetzt natürlich sehr, "Joe" Kaeser wird den erfolgreichen Reformkurs zur Komikbude weiter vorantreiben und die feinen Siemens-Schnösel dazu bewegen, sich auch in anderen Gesellschaftsbereichen an die Spitze der Trends zu setzen - im Modesektor zum Beispiel. In diesem Zusammenhang möchte ich den Blick gern noch mal auf mein neues, trendsettiges Profilbild richten. So geht's dann bitte demnächst in die Meetings und auf Technikmessen, liebe Siemensianer! Die Welt wird Euch lieben!

"Immigration panic: how the west fell for manufactured rage"

Freitag, 10.01.2020 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Was für ein merkwürdiges Phänomen: Inzwischen kenne ich etliche Männer (keine Sorge, ich nenne keine Namen), die klar und bewusst sehen, was auf Deutschland, Westeuropa und damit auf ihre Familien zukommt. Sie wollen die Familie und sich schützen und ins Ausland gehen oder dort zumindest einen Fluchtpunkt für den Notfall aufbauen. Deren Ehefrauen oder Partnerinnen sind jedoch vollkommen veränderungsresistent. Sie sehen keine Gefahr, streiten Probleme mit der Migration ab, bringen positive Einzelfälle als Beweis, sie distanzieren sich von "dauernder Schwarzseherei" und spotten über "negative Weltbilder", sie wollen ihren Alltag nicht aufgeben und wenn das alles noch nicht genug ist, bringen sie die Kinder und deren angeblich so wichtige Verwurzelung in Schule und Freizeit ins Spiel.

Meine Wahrnehmung ist natürlich subjektiv, dennoch wundert mich die Häufigkeit dieser Konflikte inzwischen unter meinen (social media) Freunden. Sind das alles Einzelfälle, oder nehmen diese moralischen und emotionalen Erpressungen zu und sind als Muster zu erkennen? Wie kann sich überhaupt eine solche Diskrepanz in der Wahrnehmung der Realität innerhalb einer Ehe entwickeln - immerhin war man ja mal sehr auf gemeinsamer Linie, als man sich das Jawort gab? Wer wird sich am Ende durchsetzen und die Kinder, also die Nachkommen schützen?

Wenn man google befragt nach: "difference in men and women perspectives on threats of migration" also "Unterschiedliche Ansichten von Männern und Frauen über die Bedrohung durch die Migration", wird man zugeschissen mit Seiten zu Gender und Migration, Feminismus, Frauenrechten, von UN und UNHCR und - sehr interessant - "Reframing the Migration Question" (aus dem Jahr 2000!) und so weiter und so fort. Eine ebenfalls ältere Studie "Gender differences in the perception of immigration-related threats" aus dem kleinen und sicher nicht repräsentativen Luxemburg stellt aus heutiger Sicht geradezu naiv klingende Hypothesen auf, die sich auf Probleme durch Konkurrenz im Job konzentrieren.

Im linksradikalen The Guardian startet ein gewisser "Suketu Mehta" Ende August 2019 seinen langen Artikel mit den Sätzen: "Der Westen wird zerstört, nicht durch Migranten, sondern durch die Angst vor Migranten. In einem Land nach dem anderen haben sich die Geister der Faschisten rematerialisiert und sitzen in den Parlamenten in Deutschland, in Österreich, in Italien."

Immigration panic: how the west fell for manufactured rage Bildquelle: Screenshot - "Immigration panic: how the west fell for manufactured rage"

Warum sind grade Frauen so empfänglich für diese Art von Gehirnwäsche? Ist Propaganda, die die Angst vorm Migranten verteufelt, so viel attraktiver, als die Wahrnehmung des eigenen Mannes?

Man hat weltweit über Jahre gezielt die Frauen manipuliert, um über deren Einfluss den Mann zu domestizieren und männlichen Widerstand und Beschützerinstinkt zu brechen. Das ist sicher keine neue Erkenntnis, sie wird mir nur grade in Bezug auf die Männer, die ich selber kenne und schätze, bewusst.

Wie wird das enden?

Weitere Quellen:
researchgate.net: "Gender differences in the perception of immigration-related threats"
jstor.org: "Reframing the Migration Question: An Analysis of Men, Women, and Gender in Mexico"

Hass, Heuchelei und »Haltung« – der Staatsfunk muss weg

Freitag, 10.01.2020 - 14:00 Uhr - Dushan Wegner:

Beim »Umweltsau«-Skandal ging es doch nicht (nur) um ein Hass-Lied! Es war der Tropfen, der Fässer zum Überlaufen brachte. Immer mehr Bürger haben es satt, wenn Journalisten die Gesellschaft spalten, Hass verbreiten und gegen Andersdenkende hetzen.

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Zum Handwerk der Öffentlich Rechtlichen

Freitag, 10.01.2020 - 12:00 Uhr - Rocco Burggraf:

Am 17. Juli 2014 stürzte ein Linienflugzeug der Malaysia Airlines über der Ukraine ab. Dem politisch Interessierten war schnell klar, dass die in der Region zeitgleich stattfindenden militärischen Auseinandersetzungen als Ursache nicht auszuschließen waren. Ich suchte im Netz nach entsprechenden Informationen. Ich fand Mutmaßungen darüber, dass die vor Ort von ukrainischen Freischärlern eingesetzten, russischen BUK-Abwehrraketen eine Rolle spielen könnten. Ich stieß auf ein im Grenzgebiet gefilmtes, verwackeltes Video, auf dem ein fahrender russischer Transporter mit einer vollständigen Batterie dieser radargestützten Waffen zu sehen war und auch eines von dessen Rückkehr, bei der eine Rakete fehlte. Ich fand verrauschte Mitschnitte vom Funkverkehr der vor Ort operierenden Rebellen, in denen deutlich wurde, dass zur fraglichen Zeit eine solche Rakete abgeschossen und davon, dass das anvisierte Ziel getroffen worden war. Das Bild war damit einigermaßen vollständig. Es dauerte Tage, bis Medien einen Abschuss überhaupt auf dem Schirm hatten und noch Monate, bis nach schier endlosen gesendeten Spekulationen, politischen Manipulationsversuchen, zahlreichen eingesetzten Expertenkommissionen und einer irrsinnig aufwändigen Untersuchung der Unglücksmaschine die Öffentlichkeit endlich über das längst Offensichtliche unterrichtet war. Erkenntnisse, die mich einige wenige Stunden der Nachforschung am Schreibtisch gekostet hatten.

Eine ähnliche Erfahrung machte ich am 19. Dezember 2016. Einem Anruf eines Freundes aus Berlin zufolge war soeben ein Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt erfolgt. Ich begann im Netz zu recherchieren. Gegen 3.00 Uhr früh hatte ich die wesentlichen Informationen beisammen. Ich kannte die Nationalität des Täters, wusste von der Ermordung des Lkw-Fahrers, kannte die Fahrtroute des Trucks, den Ablauf des Attentats, die Anzahl der Opfer. Am Morgen stellte ich meine Erkenntnisse, damals noch mit der gebotenen Vorsicht als These ins Netz. Tags darauf kontaktierte mich ein wütender BKA-Mitarbeiter, der mir in scharfem Ton vorwarf, Täterwissen zu veröffentlichen. Es kostete mich Stunden, ihm meine Quellen offenzulegen und damit einer Vernehmung zu entgehen. Tage später riefen Journalisten an und wollten wissen, woher meine, sich nun mehr und mehr bestätigenden Informationen stammten. Aber wiederum dauerte es Monate, so jedenfalls war es den von mir sehr genau verfolgten Veröffentlichungen zu entnehmen, bis schließlich Polizei und Medien vom Tathergang dasselbe Bild hatten wie ich, wenige Stunden nach dem Attentat.

Als nun am vergangenen Mittwoch die ukrainische Maschine mit 176 Insassen über dem Iran abstürzte, und zwar nachdem zuvor Luftschläge gegen Militäranlagen der USA angekündigt waren, stand zu befürchten, dass hier abermals ein verhängnisvoller Fehler bei einer Militäroperation verantwortlich gewesen sein konnte. Diesmal hatten einige wenige Journalisten offenbar gelernt. Auf Bild-Online, allerdings auch nur dort, erschien blitzschnell ein sehr gut recherchierter Beitrag, in dem alle verfügbaren Puzzlesteine zusammengefügt waren. Die Flugroute der Maschine in der Startphase, die im Iran eingesetzten Waffen, ein in einem Teheraner Außenbezirk aufgefundenes, eindeutig zu identifizierendes Raketenteil, Zeugenaussagen, die von einer brennenden Maschine sprachen, erste Bilder von der Absturzstelle. Zusammen mit Berichten in sozialen Netzwerken über durchgesickerte Einschätzungen geheimdienstlicher Stellen war ab da klar, dass iranische Einheiten, offenbar in Verkennung der Situation, für den tragischen Tod vieler Menschen verantwortlich zeichnen. Ungeachtet dessen erleben wir auch hier wieder dilettantische journalistische Spekulationen, nichtssagende Berichte, inhaltsleere, als exklusive Informationen verkaufte Statements. Unreflektiert werden sogar die Einlassungen Teherans wiedergegeben, die entgegen eindeutiger Belege an ihren, bereits Stunden nach dem Absturz veröffentlichten Verlautbarungen festhalten, denen zufolge ein technischer Defekt vorgelegen habe und ein Abschuss wortwörtlich „wissenschaftlich unmöglich" sei. Wichtigtuerei und mediales Getöse statt sachlicher Berichterstattung.

Was will ich damit sagen? Abgesehen von der zur Genüge diskutierten, politischen Einseitigkeit öffentlich-rechtlicher Medien, ihrem Framing, ihrer belehrenden bis hochgradig arroganten Attitüde, wird an den oben genannten Beispielen deutlich, dass zwar unablässig gesendet, geschrieben und geplappert, dem Interesse der Bevölkerung an schnellen, gut recherchierten Informationen zum Zeitgeschehen aber nicht ansatzweise entsprochen wird. Es bleibt dem Interessierten weitestgehend selbst überlassen, sich mit einigem Aufwand ein Bild vom Geschehen in der Welt zu verschaffen. Bei seiner ureigensten Aufgabe, Informationen zu sammeln, diese in sinnvollen Darstellungen zu verdichten und möglichst schnell der Öffentlichkeit anzubieten, versagt ein milliardenschwerer Medienapparat in schlechter Regelmäßigkeit seit Jahren. Ich wäre bereit, für professionellen Journalismus zu bezahlen. Nicht aber unter diesen Voraussetzungen.

Oh well, we live and learn – vom Scheitern der Endzeitsekten

Freitag, 10.01.2020 - 10:00 Uhr - Roger Letsch:

Statt mit dem Motorrad durch den Hühnerstall fährt die „Umweltsau“ mit dem WDR immer noch Schlitten und die Verteidiger des „harmlosesten Satire-Songs des Universums“ sind immer noch empört. Vor allem über die „voreilige Entschuldigung” des WDR-Intendanten Tom Buhrow. Spiegel-Bürste Lobo spricht gar von „vorzeitigem Nachrichtenerguss“ durch die verstärkte Aufmerksamkeit für derlei Petitessen in den sozialen Medien und schiebt die Reaktionen somit in Richtung psychologische Dysfunktionalität und Reizüberflutung. „Die #Umweltsau ist überhaupt nur groß geworden, weil NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und die „Bild”-Zeitung auf den Zug der Empörung aufgesprungen sind.“ Spricht da der Neid, weil BILD bei einem Kinderlied für mehr Aufregung sorgen kann als der Spiegel mit seiner Netz-Checker-Kolumne? Aber ich will mich hier nicht in einer Analyse verlaufen, wer wann und wie zu medialer Zu-Tode-Betrachtung neigt. Es bringt nichts, den hyperventilierten „Kampf gegen rechts“ aufwiegen zu wollen gegen den Frust vieler Objekte öffentlich-rechtlicher Haltungserziehung. Vielmehr ist es Zeit, eine Zwischenbilanz des Klimawahnsinns zu ziehen, in dessen Strudel „Fridays for Future”, ARD-Framing, WRD-Kinderchor, GEZ-Frust und Umwelt-Injurien des Kalibers „SUV-Fahrer“ oder „Umweltsau“ die öffentliche Meinung immer weiter in die Tiefe ziehen.

- weiterlesen - "Oh well, we live and learn – vom Scheitern der Endzeitsekten"

"Tellkamp, das Schloss und der rechte Tumult"

Donnerstag, 09.01.2020 - 23:00 Uhr - Matthias Matussek:

welt.de: "Tellkamp, das Schloss und der rechte Tumult"

Endlich weiß ich es: “Der Kopf des Blattes ist der Dresdner Medien- und Kulturwissenschaftler Frank Böckelmann. In seinem Blatt, das rhetorisch tief in die rechtspopulistische Trickkiste greift, versammelt er unter anderen den nach seinen Social-Media-Ausfällen für die Feuilletons untragbar gewordenen Publizisten Matthias Matussek oder die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die sich vom linken Meinungsmainstream bedroht fühlt.” WAS HEISsT HIER AUSFÄLLE, du V....?!😤

Weiter, weiter, immer weiter...
Auf dem Weg nach Nirgendwo
Dem Irrsinn keine Pause

Donnerstag, 09.01.2020 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Genossin Christines neuester Streich: Die Großen Netzwerke müssen auch Linke, die im Netz drohen, jemanden zu verprügeln oder Autos zu demolieren, beim BKA anzeigen. Der Spiegel behauptet, er hielte Merkel denselben vor, und laut Focus will eine Mehrheit von 37 % gerne GEZ weiterzahlen. Weiter, weiter, immer weiter...

+++ Laut einer Umfrage zahlt eine Mehrheit gerne 210 GEZ-Euro im Jahr für den täglichen Gehirnvollwaschgang durch die Weichspüler Kleber, Miosga oder Gensing. Oder wie der Focus ausrechnet, „spricht sich ... mit rund 37 Prozent eine Mehrheit für dessen Weiterführung (also des Staatsfunks) wie bisher aus.“ Eine Mehrheit von 37 aus 100? Das ist in etwa das Gleiche, wie eine Mehrheit von 25% der Parteimitglieder, die Saskia & Norbert zu SPD-Führern erkor.

Besonders die Jungen können übrigens auf den Staatsfunk gut und gerne verzichten. Und selbst bei den über 60-Jährigen wollen nur 48 % ARD und ZDF behalten. So kommt dann wohl die Mehrheit von 37 % zusammen. Zum Selber-Nachrechnen hierhin . Die Protestaktionen (Widerruf der Lastschrift/Anbieten von Barzahlung/Auskunftsbegehr über den Umgang mit den eigenen Daten) gegen die als „Demokratieabgabe“ geframte Zwangsgebühr zeigen inzwischen erste Wirkung. Die GEZ weist auf „längere Bearbeitungsdauer durch erhöhtes Vorgangsaufkommen“ hin.

+++ Da isser wieder, dieser ominöse Streit. Wie in Augsburg und überall. Eine Horde Gewalttäter geht auf einen Einzelnen (jedenfalls auf zahlenmäßig deutlich Unterlegene) los, und die Presse macht daraus einen „Streit“. So auch in Köln, wo „nach einem kurzen Streit“ ein 72-Jähriger „laut Zeugen“ auf „Männer“ (4 an der Zahl) gezielt haben soll, „Sekunden später sei ein 20-Jähriger von einem Schuss in der Schulter getroffen worden“. So kryptisch wird bisher über den Fall berichtet, vielleicht auch, weil der Anwalt des Schützen bittet, „die Persönlichkeitsrechte des Mandanten zu wahren“. Na gut, abgemacht, aber nur, weil der Schütze in der CDU ist und nicht in der Sie-wissen-schon-Partei.

+++ Und wieder was von Genossin Christine aus dem Juxtizministerium. „Soziale Netzwerke ab zwei Millionen Benutzern sollen künftig Drohungen und andere Straftaten im Netz dem Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, können sie mit einem Bußgeld von bis zu 50 Millionen Euro bestraft werden“, entnehmen wir den Medien. Des weiteren sollen „auch die Androhung von Körperverletzungen sowie die Drohung, wertvolle Sachgegenstände zu beschädigen, bestraft werden können und damit meldepflichtig sein. Wer also im Netz droht, jemanden zu verprügeln oder sein Auto zu demolieren, macht sich strafbar“.

Genossin! Hast du das auch vom Ende her gedacht? Das muss dann ja auch gegen die linken Hetzer und Androher von Gewalt gelten. Willst du wirklich dieses Fass aufmachen?

Rechts oder nicht Rechts, das ist hier die Frage.

So lautet die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen: „Der antisemitische und rechtsterroristische Anschlag in Halle (Saale) vom 9. Oktober 2019 kann als Beispiel für eine globalisierte Form des Antisemitismus, des Rechtsterrorismus und eines digitalisierten internationalen Ideologietransfers angesehen werden.“

Der Attentäter und Mörder war demzufolge also ein Rechter, wenn wir die Bundesregierung jetzt richtig verstanden haben. Aber dann erläutert Merkels Info-Truppe detailliert:

„Aus den bisherigen Ermittlungen des Generalbundesanwalts gegen den Täter von Halle hätten sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass dieser Kontakte zu regionalen und überregionalen rechtsextremen Kreisen oder Kontakte zu internationalen rechtsextremen Personen oder Kreisen unterhielt.“

Ja, was denn nun? Doch kein Rechter? Gibt es Einmann jetzt auch bei den Rechten? Und müsste der logischerweise nix mit nix zu tun haben? Oder ist für die Bundesregierung inzwischen jeder, der kein Parteibuch von CDUCSUSPDFDPSEDGRÜN vorweisen kann, automatisch ein Rechter?

Werbedeutsch für Anfänger

Die Werbeabteilung des Spiegel behauptet dummfrech: „Der Spiegel sagt, was ist. So hält er der Gesellschaft den Spiegel vor und konfrontiert die Einflussreichen und Mächtigen dieser Welt mit ihrem Handeln.” Er sagt, was ist? Etwa, dass Flüchtlingskinder von Merkel träumen? Eindeutig konfrontiert der Spiegel höchstens Trump & Johnson mit deren Handeln. Die Werbeaussage klingt so, als würde die Fracking-Industrie behaupten, Fracking sei umweltschonend.

Und nun behauptet der Spiegel auch noch, es gebe „kaum linke deutsche Influencer”. Und was ist mit Rezo & Joko? Böhmermann & Polenz? Carmen & Claus? Sascha & Margarete?

#FeuerJihad

Donnerstag, 09.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

… können wir nun auch noch den menschgemachten Klimawandel absagen. Die Feuersbrunst in Australien ist zum vermutlich größten Teil einfach nur Feuer-Jihad. Und der Rest Trittbrettfahrerei.

Also Brandstiftung, wie sie das ISIS Magazin Rumyiah Ausgabe Nr 5 / 2017 in der Kategorie "Just Terror Tactics" vorstellte und seine Anhänger weltweit dazu aufrief, durch aktives Feuerlegen am heiligen Krieg teilzunehmen, denn das seien die "Flames of Justice".

The English-Language Online Magazine Rumiyah (Rome) Research Guide Bildquelle: Screenshot - "The English-Language Online Magazine Rumiyah (Rome) Research Guide"

Übrigens wurden in anderen Ausgaben von Rumyiah in der gleichen Rubrik "Just Terror Tactics" auch Anschläge mit LKWs und SUVs sowie das effizienteste Vorgehen für Messeranschläge vorgestellt und in allen Einzelheiten besprochen. Sowas denken sich die Fusselbärte weltweit ja nicht alleine aus.

Wie ich schon oft schrieb: Man kann ISIS nicht vorwerfen, nicht angekündigt zu haben, was sie tun werden. Wir, also diese berühmte westliche Wertegemeinschaft, haben es nur nie für nötig gehalten, ihnen zuzuhören und die Konsequenzen zu ziehen. Links-grüne Vollhonks glauben ja heute noch, sie könnten alles intigrieren.

Übrigens hat ISIS auch angekündigt, die Ungläubigen mit Gift zur Strecke zu bringen. Da steht der große Anschlag noch bevor und deshalb mache ich mir seit Jahren soviel Sorgen um die Insel Riems und das dortige Friedrich Löffler Institut.

terrorism.org: "Rumiyah_eBook_web.pdf"

PS: Es ist bei Google gar nicht so einfach, das Titelbild und die entsprechenden Seiten der Feuer-Ausgabe Nr 5 zu finden. Zu Hause habe ich alle Seiten im Archiv, aber unterwegs mit dem Smartphone leider nicht.

PSS: Rumiyah 5 ruft zu Einzelkämpfer-Angriffen auf und diskutiert den Angriff auf Berlin.

Untergang mit Musk und Maus?

Donnerstag, 09.01.2020 - 19:00 Uhr - Rocco Burggraf:

Kennen sie Elon Musk? Blöde Frage. Klar, der spacige, aus Südafrika stammende Kanada-Amerikaner, der nach zwei Tagen Studium in Stanford ein Unternehmen gründete. Der Typ, der Bezahlsysteme entwickelt, Raketen baut und Teslas. Was der mal anpackt, das… Also bisher jedenfalls. Denn nun hat er sich etwas vorgenommen, was der Besteigung der Eiger-Nordwand im Mittelalter gleichkommt. Ein Investitionsvorhaben. In Deutschland. Schlimmer noch - bei Berlin. Derart Kühnes hat man lange nicht gesehen. Schon bei seiner transatlantischen Überfahrt mit dem Elektrosegelschiff müssten ihm eigentlich die vielen, auf dieselbetriebenen Schlauchbooten zusammengedrängten deutschen Unternehmer zu denken gegeben haben, die verzweifelt und mit gefälschter Greencard versuchten, amerikanische Hoheitsgewässer zu erreichen. Aber Musk wäre wohl nicht Musk, wenn er nicht antizyklisch denken und seinen Marshallplan in die Tat umsetzen wöllte.

Nach der Entscheidung jedenfalls, mitten im mietgedeckelten Groß-Caracas mit urban-pulsierender Mortalität eine imperiale Wettschöpfungskette aufzubauen, sollte er sich vor dem Countdown schon mal anschnallen. Denn nun beginnt, was immer beginnt. Das Lied vom Tod. Dem versuchten neoliberalen Grenzübertritt werden ab jetzt die rotrotgrünen Grenzen aufgezeigt. In einem ersten Vorstoß hat die Linksfraktion angesichts des drohenden Goldesels schon mal den Knüppel aus dem Sack geholt. Es „gäbe keine Blankoschecks“ lässt man wissen, der Grundstücksvertrag sei „nicht nachvollziehbar“ und der Preis müsse erst durch ein Wertgutachten „marktkonform“ ermittelt werden. Vermutlich haben sie herausbekommen, dass Elon-Reeve die Linken gar nicht gewählt und somit gar keinen Anspruch auf irgendwie gedeckelte Preise hat, wie sie zum Beispiel einem Bundestagsabgeordneten der Grünen in seiner 200qm Etagenwohnung im Prenzlberg zustehen. Oder einer WG der Linken in Friedrichshain.

Am Ende, so munkelt man, will er mit seinen, verdächtig altruistisch daherkommenden Projekten nichts als Geld verdienen. Das dann wiederum, womöglich sogar ohne Bon, in neue, völlig unregulierbare Abenteuer fliest. Das gilt es zu verhindern, denn in Berlin gilt seit Inthronisierung von RRG der Gleichstellungsgrundsatz. Und der sagt, dass der Erfolg des einen gleichzusetzen ist mit der Diskriminierung des anderen. Da sei, Marx bewahre, eine Giga-Berlin-Brandenburg-Gesellschaft vor, die den Bau der verkehrlichen Produktionsstädte im Fall der Fälle wenigstens in die eigenen, also die besonders bewährten Hände nehmen könnte. Schließlich wäre nichts schlimmer als ein Kontrollverlust im rotrotgrünen Kerngebiet.

Nehmen wir also nur mal den unwahrscheinlichen Fall an, dass Kapitalis-Musk Erfolg hat. Also seine Identität zweifelsfrei nachgewiesen, sein Passfoto ordnungsgemäß im Beisein der Dame vom Amt hat anfertigen lassen und sämtliche, von Scholz geschätzten Umsatzsteuervorauszahlungen geleistet hat…dann freilich könnte es eng werden. Mit den Abwehrstrategien. Es bliebe dann nur noch ein…allerdings kaum bezwingbares, öffentlich-rechtliches Ass im Ärmel.

Die Sendung mit der Fledermaus….

golem.de: "Tesla verjagt mit geplanter Fabrik Brandenburger Fledermäuse"

Die Klimaschutz-Währung der Deutschen Bank

Donnerstag, 09.01.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Schuster, bleib bei deinen Leisten! Die um ihre Existenz kämpfende deutsche Großbank ist in Merkels Klimareich nicht mehr ein bestimmender Machtfaktor, wie noch zu alten BRD-Zeiten. Sondern nur noch ein Bittsteller um staatliche Rettungs-Milliarden. Die Idee, dabei eine neue Bürger-Abzockmasche einzuführen, ist nicht neu. Man denke nur an die Privatisierung des Wassers oder die Klimazertifikate, an denen sich ein gewisser Al Gore zusammen mit Goldman Sachs bereits dumm und dusselig verdient haben.

- weiterlesen - "Die Klimaschutz-Währung der Deutschen Bank"

"The Internet Made A List Of Potential EU Leaving Names And It’s Awesome"

Donnerstag, 09.01.2020 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

The Internet Made A List Of Potential EU Leaving Names And It’s Awesome Bildquelle: Screenshot - "The Internet Made A List Of Potential EU Leaving Names And It’s Awesome"

Huh, that's funny! Wenn wir in die EU-Exit-Witzephase eintreten, kann es nicht mehr allzu lange dauern, bis die Bude kracht. Ich tippe, es geschieht noch zu Amtszeiten der Militärexpertin mit dem Haarhelm.

"Besorgniserregender Trend - Angriffe auf Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute: Gewalt wird immer schlimmer"

Donnerstag, 09.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Besorgniserregender Trend Bildquelle: Screenshot - "Besorgniserregender Trend - Angriffe auf Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute: Gewalt wird immer schlimmer"

Ach, ein "Trend" also! Solange der Focus diesen "Trend" nicht klar und deutlich beim Namen nennt, kann er sein Geschreibsel nehmen und sich den Arsch damit abwischen.

Die Gewalt gegen Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte ist ISLAMISCH und LINKSEXTREM. Und den "Trend" gibt es verschärft, seit dem die teigige Fingernägelfresserin die Grenzen aufmachte und der damalige Innenminister seine eigenen Leute preisgab. Und der "Trend" wurde längst zum Standard, weil feige, politisch opportune Gerichte vor der Gewalt kuschen.

Die rote Christine verteilt Millionen an linke Agitatoren
Denunziant Hensel kriegt auch was

Mittwoch, 08.01.2020 - 23:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Wie ihre Vorgänger Maas und Barley mästet auch Justizministerin Lambrecht die linke Szene mit Millionen. Eine wahre Sauerei. Erst recht, wenn man sieht wie echte Opfer linker Politik allein gelassen werden...

Im Mai des vergangenen Jahres wurde der Rentner Detlef J., 76, in Offenburg vom somalischen „Flüchtling“ Ali, 26, grundlos ins Koma getreten. Der Somalier bekam eine „paranoide Schizophrenie“ attestiert und wurde in der Psychiatrie untergebracht – die Kosten übernimmt großzügig der deutsche Staat.

Der zusammengetretene Rentner lebt seitdem als Pflegefall im Heim. Die Kosten müssen seine Söhne tragen. Der Staat, der all die Prügel-Alis ins Land holte, fühlt sich für die Opfer nicht zuständig. Der Bürger muss zahlen, wie geliefert, auch wenn er nichts bestellt hat. Vom Justizministerium ist keine Hilfe zu erwarten. Dort haust, nach Heiko dem Schrecklichen, und nach Katharina der Unsäglichen (die das Ministerium in eine Agitations & Propaganda-Fabrik umwandelten) nun Christine Lambrecht, die Keinen-Deut-Bessere.

Deren Justizministerium (seit vielen Jahren eine einzige Schande) plant anstatt denen zu helfen, die Opfer spezialdemokratischer Politik wurden wie der Rentner Detlef, die Initiative „HateAid“ mit mehreren Millionen Euro zu fördern. Diese Organisation berät und unterstützt „Opfer von Hass im Netz“. Also wohl solche wie den Pöbelgenossen vom WDR, der nach der Umweltsau die Nazisau in die Welt setzte – obwohl der ja bereits vom WDR unterstützt wird. „HateAid“ war explizit gegründet worden, um „denen entgegenzutreten, die die Gesellschaft durch Wut im Netz spalten wollen“. Also allen, die gegen die Merkelianer aufmucken.

Erster Vorstand ist Gerald Hensel. Siehe, da ist er wieder, der Hensel, und hängt damit auch an der Zitze der fetten Politklima-Umweltsau SPD, die über die von ihr geführten Ministerien allerlei linke Agitatoren mästet, um das mal zeitgemäß zu benennen. Hensel hatte einst, als „Strategy-Director“ der Großagentur Scholz & Friends, mit seiner Aktion „#keingeldfürrechts“ vergeblich versucht, die Achse des Guten durch Denunziation bei Anzeigen­kunden wirtschaftlich zu ruinieren.

Justizministerin Christine Lambrecht wird den Söhnen vom Rentner Detlef aus ihren vielen Töpfen nicht helfen. Wahrscheinlich kennt sie den Fall nicht mal – es gibt einfach zu viele echte Opfer. Da hilft sie lieber imaginären.

+++ In einer der letzten Ausgaben der Blackbox hatten wir den Vorschlag einer Bäckerei gelobt, die unsinnigen Bons ans Finanzamt zu schicken, zwecks Entsorgung der beschichteten Papiere, die nicht mal in die Papiertonne dürfen. Das war falsch, denn die Finanzbeamten müssen den Blödsinn ja nur ausbaden, den ihnen der Genosse Finanzminister aufgebürdet hat. Daher schließen wir uns vorbehaltlos dem Vorschlag an, den wir einer Überschrift der Welt entnahmen: „Die schicke ich an die SPD-Zentrale mit der Bitte, sie zu entsorgen.“

Super-Heiko und Super-Angie retten die Welt

Unter Floridas Palmen, quasi in Badehose, jedenfalls aber aus der Lameng drückte Donald J. Trump das imaginäre Knöpfchen und tausende Kilometer entfernt flog der iranische General Suleimani in die Luft.

Nun wägen sie ab bei uns, Journos und Politicos helfen sich gegenseitig bei Analysen auf die Sprünge. Super-Heiko antichambriert schon bei den Mullahs (mit Grußbotschaft von Frank-Walter, dem Spalter?) und Greenpeace fordert allen Ernstes, Merkel möge ihre Wackelpolitik zum Wohle der Welt einsetzen.

Heiko & Angela retten die Welt? Wohl nur in einem Marvel-Film. Denn zu viel Porzellan wurde zerschlagen. Die Amis trauen unseren Strategen vom Schlage Maas und Merkel nicht mehr über den Weg, und den Iranern ist eh nicht zu trauen.

Für hiesige Medienkonsumenten bleiben wenigstens solche Perlen der Anti-Trump-Kommunikation: „George W. Bush und Barack Obama hatten laut einer ehemaligen Regierungsberaterin mit Blick auf die Konsequenzen beide davor zurückgeschreckt, einen der wichtigsten Männer des Iran zu töten.“

Als habe George W., der Bücher beim Lesen verkehrt herum hielt, Konsequenzen bedacht im Irak, oder Drohnenkönig und Friedensnobelpreisträger Obama in Libyen. Wenn sie die Konsequenzen allerdings bedacht hätten, wäre das sogar noch schlimmer.

Der „Gegenschlag“ des Iran wird jetzt den Tauben in Teheran zugesprochen, der „Iran könnte bewusst US-Opfer vermieden haben“. Vielleicht hat er aber auch die Botschaft verstanden, der Iran. Denn bei der Pressekonferenz machte schon der John-Wayne-Gang des Präsidenten, mit dem er sich wiegenden Schrittes dem Pult näherte, deutlich: Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt.

Der Absturz eines ukrainischen Flugzeugs in Teheran, beeilte sich der Iran zu versichern, sei auf einen technischen Defekt und nicht auf den Übereifer eines Gotteskriegers mit Rakete zurückzuführen. Diese Analyse kommt für den Iraner Omid Nouripour allerdings „ein bisschen schnell“. Der Iraner, der seine Pappenheimer kennt, sitzt für die Grünen im deutschen Bundestag.

Lufthansa will die Verbindung zur iranischen Hauptstadt trotzdem wieder aufnehmen. Heute Abend schicken sie erst mal ’ne Austrian Air (Tochtergesellschaft) vor...

So "knallhart" greift die bundesdeutsche Schlappschwanz-Justiz durch

Mittwoch, 08.01.2020 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

In einer Schnellverurteilung des Leipziger Amtsgerichts wurde heute ein 27-jähriger, der bei den Connewitzer Silvester-Randalen einen Polizisten verletzt hatte, verurteilt - zu läppischen 60 Sozialstunden und einer marginalen Bewährungsstrafe.

Linksradikalismus als Lifestyle, Landfriedensbruch als urbanes Abenteuer, Attacken auf Polizisten als Selbstverwirklichungstrip - und im schlimmsten Fall, wenn man dem verhassten Bullenstaat dann doch mal in die Fänge gerät, wird schnell taktische Reue vorgeschützt und ein pro-forma-verfloskeltes Geständnis präsentiert: In Anbetracht der eindeutigen Beweiselage blieb dem in Zwickau geborenen Satpal A., der vor einer Woche am Connewitzer Kreuz nach einem Übergriff auf einen Beamten gefasst worden war (er hatte nach ihm getreten und ihm ein Bein gestellt), auch gar nichts anderes übrig.

Der Täter mit ursächsischem Namen ließ es sich allerdings nicht nehmen, seinen Angriff auf die Polizei auch noch zu rechtfertigen: Zuerst, das habe er "selbst gesehen", seien die Polizisten "auf Zivilisten losgegangen". Dann sei er "aktiv geworden". Ein klarer Fall von Putativnotwehr, logisch.

Den Rest erledigt dann die öffentliche Fürsorge in Gestalt verständnisvoller Staatsanwälte und Kuschelrichter: Günstige Sozialprognose, der Mann hat sich ja entschuldigt, zudem auch noch mildernde Umstände wegen 1,1 Promille zur Tatzeit. Vermutlich waren auch die wegen des Mordversuch auf einen weiteren, schwerverletzten Beamten der Connewitzer Silvester-Gewaltorgie zur Fahndung ausgeschriebenen "linksalternativen Chaoten" einfach nur betrunken; vielleicht sind militante Linksextreme in Wahrheit ja alles Alkoholiker?

Generalprävention zur Wahrung (oder besser: Wiederherstellung) einer roten Linie, nach der Übergriffe auf hoheitliche Organe der Staatsgewalt, auf Träger des Gewaltmonopols ein absolutes No-Go sind und deswegen mit bewusst drakonischen Strafen zu ahnden sind? Fehlanzeige. Abschreckende Freiheits- oder zumindest Geldstrafen? Pustekuchen. Nicht einmal das im Eilverfahren mögliche, ebenfalls schon lachhaft geringe Maximalstrafmaß von 1 Jahr ohne Bewährung wurde hier annähernd ausgeschöpft.

Auf das heutige Witzurteil kann Satpal A. heute Abend im Connewitzer Autonomenkiez laut lachend anstoßen; vielleicht ja gemeinsam mit der Linken-Abgeordneten Jule Nagel und Sachsens Justizministerin Katja Meier ("Advent, Advent, ein Bulle brennt").

Das ist die Normalität im bunten Deutschland der neuen 20er Jahre: Sogenannte "Blitzurteile" bestehen in wachsweichen Symbol-Strafen, die künftigen Schlägern und Radikalen die Gewissheit faktischer Straffreiheit bei Übergriffen gegen die Staatsgewalt verschaffen. Da ist es nur noch eine groteske Fußnote, dass die "hier geborenen Täter" heute mit Vornamen nicht mehr Hans, Günther, oder Wolfgang heißen, sonder Satpal.

Wir haben wahrlich fertig. Ein Staat, der Attacken eines ausufernden Links-Hooliganism auf Leib und Leben seiner Organe mit solchen Lufturteilen ahndet, braucht sich nicht zu wundern, wenn Anarchie und Straßengewalt bald zur flächendeckenden Normalität werden. Das Amtsgericht Leipzig hat heute einen faktischen Freibrief für künftige, noch entgrenztere Gewalt gegen Polizisten ausgestellt.

BREAKING NEWS
"Längere Bearbeitungsdauer durch erhöhtes Vorgangsaufkommen"

Mittwoch, 08.01.2020 - 19:30 Uhr - Hallo Meinung:

Seit eben verkündet die ‚GEZ“ auf ihrer offiziellen Homepage die Teilkapitulation. Unsere Quelle in Bocklemünd berichtet ganz frisch: „Hier ist das absolute Chaos ausgebrochen. Vor allem die ankommenden Briefe mit Münzen und Bargeld bringen unsere Poststelle an den Rand des Wahnsinns. Und dann noch x-tausend Formulare von renitenten Gebührenverweigerern.“ Jetzt kommt es drauf an! Ab sofort bitte ALLE mitmachen - gegen die Gebührenabzocke, für Meinungsfreiheit bei ARD und ZDF. Gib deinem Ärger JETZT eine Stimme: "GEBÜHREN AKTION!"

Seit eben verkündet die ‚GEZ“ auf ihrer offiziellen Homepage die Teilkapitulation

Bildquellen: Screenshots - "Hallo Meinung"

UPDATE: Donnerstag, 09.01.2020 - 12:00 Uhr - Joachim Nikolaus Steinhöfel:

"Die (ziemlich geheimgehaltene) (kostenlose!) Festnetz-Faxnummer des Beitragsservices lautet: 0221-5061 829201". - Aus höchster Vorsorge kann man natürlich per Post oder Mail versandte Anfragen oder Widerrufe von Lastschriften nochmal faxen. Ordnung muss sein. Wir schaffen das!

steinhoefel.com: "Beitragsservice unter “Hochdruck” – Anfragen jetzt faxen"

#Urheberrecht - UPDATE

Mittwoch, 08.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn mich eins ANKOTZT, dann sind es diese narzisstischen Arschlöcher, die Texte oder Grafiken von Leuten stehlen, ohne auf den Urheber hinzuweisen! Es gibt tatsächlich Aktivisten, Autoren und Grafiker, die sich hinsetzen - und zwar idealistisch! - und sich sehr viel Mühe und Arbeit machen, um etwas Sinnvolles, etwas Besonderes, etwas Originäres zu kreieren.

Und dann gibt es diese "Ganzen", diese superdupertollen, eitlen Selbstdarsteller, die das Internet abgrasen auf der Suche nach Bildchen, Memes und Texten, mit denen sie bei ihren Fanboys Likes erheischen wollen.

Wer das mit Nennung des Urhebers macht - ok, alles gut, es muss auch narzisstische Arschlöcher auf der Welt geben.

Aber was soll das, diese von ANDEREN ERDACHTEN UND PRODUZIERTEN INHALTE einfach als die eigenen auszugeben? Weil man grade mal wieder ganz geil auf 'ne narzisstische Bestätigung in Form von Likes ist und einem selber nix einfällt? Weil man die Arbeit eines Anderen einfach missachtet und auf geistige Eigentumsrechte scheisst?

Von Respekt schwafeln, von Kulturerhalt, vom "Eigenen" und dann selber auf Raubzug im Netz gehen und abzocken - so geht politische Unglaubwürdigkeit! 😂

Ist jemand neugierig zu erfahren, wer diese Leute sind? Hier bitte sehr: Der eine ist dieser selbsterklärte Verfassungsschutz-"Ganze" Landolf Ladig aka Bernd Höcke, der viel vom "Kulturvolk" schwatzt und doch skrupellos bei Landsleuten auf Klauzug geht, weil er gern bunte Bildchen für seine schlichte Fanbase postet.

Der andere ist Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Zitelmann, der mir immer so vorkommt wie der ältliche Muskel-Gockel im Freibad, der übrig geblieben ist, sich aber immer wieder jeden Sommer mit Sonnenöl einschmiert und auf der Wiese herumstolziert.

Und jetzt kommt der Clou: Zitelmann kann Höcke nicht ausstehen und Landolf hat als völkischer National-Sozialist natürlich nix mit libertären Ideen am Hut, aber beide finden die Inhalte von Hugo Funke bzw. der Libertären Initiative so geil, dass sie sich beide bedienen - natürlich ohne den Urheber zu nennen.

Bingo! Wieder 4D Schach vom Großmeister!

Bildquellen: Screenshots - links Höcke, rechts Zitelmann. Ach, fickt Euch, Ihr seid nicht ein Deut besser als der Merkel-Clan! Möge Euch der Blitz beim Scheissen treffen!

PS: Wer teilen will, hier ist das Original: "Libertäre Initiative"

UPDATE: Donnerstag, 09.01.2020 - 12:00 Uhr - Libertäre Initiative:

Achtung! Momentan kursieren mal wieder verstärkt gefälschte Inhalte von uns im Internet - gerne mal als "Netzfundstück" bezeichnet. Jedoch sind wir nicht das Netz, sondern ein kleines libertäres Angebot, das weder staatliche Subventionen noch Spendengelder erhält. Unsere Bezahlung ist alleine die ideelle Unterstützung unserer Abonnenten, die hoffentlich immer mehr werden. Unser Ziel ist es schließlich, libertären und allgemein freiheitlichen Ideen einen wachsenden Raum zu geben - in einem Land, das immer mehr vom grünen Staatssozialismus geprägt wird.

Wenn unsere Ideen von prominenten Politikern und Autoren, die ansonsten unsere Positionen nicht unbedingt teilen, übernommen werden, freut und ehrt uns das selbstverständlich. Für die Verbreitung dieser Ideen bieten wir jedoch die "Teilen"-Funktion an. Bitte nutzt sie. Das ist kein Hexenwerk. Wer das dennoch nicht will, der kann unsere Inhalte selbstverständlich auch kopieren. Kein Problem. Nur haben wir für diesen Fall die Bitte, unser Logo nicht digital verschwinden zu lassen. Das halten wir für eine Frage des Respekts.

Bitte unterstützt uns - so wie wir oft auch Seiten unterstützen, die nicht unbedingt dem libertären Spektrum zuzurechnen sind. In diesen staatssozialistisch verschärften Zeiten ist schließlich eine solche Form der gegenseitigen Hilfe nötiger als jemals zuvor. Danke für euer Verständnis.

Das Original darf unter diesem Link gerne weiter geteilt werden: "Libertäre Initiative"

Link zum Beitrag: "Libertäre Initiative"

"LIVE: President @realDonaldTrump Addresses the Nation"

Mittwoch, 08.01.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

LIVE: President @realDonaldTrump Addresses the Nation Bildquelle: Screenshot - "LIVE: President @realDonaldTrump Addresses the Nation"

Tja, sieht ganz danach aus, als sei WW3 abgesagt worden. Was machen denn jetzt die US-Demokraten und noch viel wichtiger, was machen die Deeskalations-Schwätzer in der Bundesregierung und die "ami-go-home!" Krakeeler um Höcke, Elsässer und die NPD?

Tja, Germany - watt nun in Sachen Iran-Deal? Haha, POTUS hat die Witzfigurenbude einmal schön an die Wand gespielt!

"Beginnt 2020 die Bürgerliche Revolution?"

Mittwoch, 08.01.2020 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

achgut.com: "Beginnt 2020 die Bürgerliche Revolution?"

Ja aber natürlich beginnt die "Bürgerliche Revolution" und zwar genau am 27. März um 13:45 Uhr, gleich nach der Mittagspause!

*freu*

Ach, by the way, ich zahle seit 2016 keine Steuern mehr. Ich hab die Scheisse der letzten Jahre nicht mitfinanziert. Aber ich bin ja auch ne vorbestrafte Gedankenverbrecherin.

Medien-Frame der Woche - UPDATE

Mittwoch, 08.01.2020 - 15:00 Uhr - Alexander Wendt:

Der Weltklimarat sieht eine Zunahme von Extremwetter-Ereignissen durch den Klimawandel, behauptet das ZDF. Das stimmt so nicht

Am 8. Januar veröffentlichte Munich Re, einer der größten Rückversicherer der Welt, seinen jährlichen Bericht über die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen. Die wichtigsten Daten darin – abgesehen davon, dass es grundsätzlich um Tote und Unglücke geht – fallen für 2019 eher positiv aus. Die Zahl der Naturkatastrophen-Toten ging stark zurück, von 15 000 im Jahr 2018 auf 9000 im vergangenen Jahr. Die angerichteten Schäden sanken leicht, von 160 auf 150 Milliarden Dollar. Alles in allem, so Munich Re, lägen die Schäden für 2019 im inflationsbereinigten Schnitt der letzten 30 Jahre.

Der Bericht eignet sich schon wegen dieser Zahlen nicht für Klimakatastrophen-Berichterstattung. Außerdem behauptet das Rückversicherungsunternehmen darin keinen direkten Zusammenhang zwischen globalen Klimaveränderungen und Naturkatastrophen, etwa den beiden tropischen Zyklonen, die 2019 den Großraum Tokio heimsuchten und Schäden von 24 Milliarden Dollar anrichteten. In ihren Berichten griffen sowohl Tagesschau als auch heute-Nachrichten den Munich Re-Bericht auf: und setzten promt ein Klima-Frame. Die Tagesschau teasert ihre Meldung folgendermaßen an:

- weiterlesen - "Medien-Frame der Woche"

UPDATE: Donnerstag, 09.01.2020 - 16:00 Uhr - Alexander Wendt:

Nach der Berichterstattung des ZDF über den Naturkatastrophen-Report der Munich Re für 2019 hatte Publico bei dem Sender nachgefragt, worauf er seine Behauptung stützt, der Report „bestätige“ die Erkenntnis des IPCC: „Die Zahl von Extremwetterereignissen nimmt weltweit durch den Klimawandel zu.“

Denn eine solche Aussage findet sich in dem Sonderbericht des IPCC zum Thema Klima und Extremwetter von 2018 gerade nicht. Abgesehen davon bestätigt der Report der Munich Re auch nicht, dass die Zahl der Extremwetterereignisse „durch den Klimawandel“ weltweit generell zunimmt. Publico hatte über diesen Medien-Frame berichtet. Mittlerweile gibt es eine Antwort des Senders dazu. Die enthält einen Rechtfertigungsversuch – aber keinen einzigen Beleg der millionenfach auf heute.de verbreiteten Behauptung. In der Mail, die vom ZDF als „Hintergrundinformation, nicht als Statement“ gekennzeichnet ist, heißt es:

„Zu Ihren Fragen nach den Belegen für das, was zum Beispiel die Wissenschaftler des Weltklimarates IPCC schon länger feststellen: Der Autor hat sich unter anderem auf den Special-Report von 2018 bezogen, in dem beim bereits vorhandenen Ein-Grad-Szenario eine Zunahme von Extremwetterereignissen vermerkt ist. Auch im Special-Report „Climate Change and Land“ (August 2019) wird unter anderem auf die Zunahme von Hitzewellen und Dürren verwiesen. Eines der Zitate daraus: „The stability of food supply is projected to decrease as the magnitude and frequency of extreme weather events that disrupt food chains increases“ Und auch der Special-Report über Ozean und Kryosphäre (Zusammenfassung), ebenfalls 2019, liefert weitere Aussagen dazu.“

Das Zitat bezieht sich allerdings, wie unschwer zu erkennen, erstens auf etwas ganz anderes, nämlich die mögliche Auswirkung von Extremwettern auf die Stabilität der Lebensmittelversorgung. Und zweitens auf die Zukunft. Die vom ZDF behauptete Aussage des IPCC soll sich dagegen erstens auf einen ausdrücklichen Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Zunahme von extremwetter-Ereignissen beziehen, und zweitens auf Vergangenheit und Gegenwart (also auf eine klimabedingte Zunahme, die schon stattgefunden haben soll).

Zu dem anderen Punkt („Zunahme von Hitze und Dürren“) liefert die ZDF-Redaktion weder ein Zitat noch eine Angabe, auf welchen Zeitraum sich diese Zunahme beziehen soll. Schon gar nicht ist von einer Klimakausalität die Rede.

Publico fragt also nach einem Beleg – das ZDF redet darauf von etwas völlig anderem. Vor allem geht der Sender nicht darauf ein, dass das IPCC in seinem Bericht 2018 ausdrücklich feststellt, dass seine Mitglieder Daten zu einem Zusammenhang zwischen Klimaveränderung und Extremwettern als sehr unzuverlässig einschätzen („low confidence“), und deshalb ausdrücklich keine Kausalität annehmen.

(...) Fazit: Das ZDF kann seine Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Klimaveränderungen und Extremwetter-Ereignissen auch auf Nachfrage nicht belegen, insbesondere die Darstellung nicht, der IPCC hätte eine solche Kausalität festgestellt.

- weiterlesen - "ZDF und Klima-Frame: auf Nachfrage keine Belege"

Iran muss sich entscheiden. Wir auch.

Mittwoch, 08.01.2020 - 14:00 Uhr - Dushan Wegner:

Iran greift Militärbasen an. Wie-du-mir-so-ich-dir, okay. – Iran sollte sich LANGFRISTIG entscheiden, was es sein will: Failed State mit Dogmatik und Gewalt – oder ethisch kohärente, fröhliche Konsumkultur. (Wofür entscheidet sich eigentlich Deutschland?)

Es ist die Nacht von Dienstag auf Mittwoch, sehr früher Morgen des 8.1.2020. Irgendwer im Haus muss ein Geräusch gemacht haben, vielleicht ist eine Tür zugeschlagen, vielleicht ist etwas umgefallen, denn ich bin wach. Ich schaue nach der Uhrzeit und dabei wecke ich Elli. Sorry, sage ich. Elli sagt, dass sie Durst hat. Ich bringe ihr Wasser.

Ich denke an das 4-Uhr-Mysterium (siehe ted.com), die viel besungene schlimmstmögliche Uhrzeit um wach zu sein – und es ist sogar deutlich früher als das. Elli hat Wasser getrunken und schläft wieder. Die Kinder schlafen auch. Warum bin ich wach?

Ich schaue nach, was in den Nachrichten läuft.

Uups.

Der Iran hat über ein Dutzend Raketen auf zwei Militärbasen im Irak geschossen, innerhalb derer auch US-Personal stationiert ist. In den Echtzeit-Medien wird von möglichem Krieg geraunt. »Eskalation« wird zum neuen Lieblingswort von Journalisten und Trump-Hassern. Endlich etwas, das sie Trump anhängen können! – Ich schlurfe ins Arbeitszimmer, schalte den Computer mit den zwei Bildschirmen an.

Als 9/11 passierte, schauten wir CNN. Dann RTL, für die Einordnung durch Peter Kloeppel. Heute öffne ich bild.de. Ein etwas müder, aber hellwacher Julian Reichelt erklärt, was passiert. Er interviewt Leute, die ich von Twitter kenne. In einem zweiten Computerfenster halte ich Twitter selbst offen. In einem dritten schaue ich, welche Live-Streams auf YouTube-laufen. Im vierten Fenster schreibe ich diesen Text. Ich tippe auf meiner Tastatur. Hoffentlich wecke ich niemanden mit dem Geklapper auf.

- weiterlesen - "Iran muss sich entscheiden. Wir auch."

Der AKTIVIST

Mittwoch, 08.01.2020 - 13:30 Uhr - Rocco Burggraf:

Mit zunehmendem Alter wächst die Erkenntnis, dass das Erwachsenwerden in der DDR mit ihren allseits anerkannten Errungenschaften wie dem grünem Pfeil, der Bockwurst und der Polyklinik noch weitere, bisher zuwenig beachtete Vorzüge mit sich bringt. Zum Beispiel die dort erlernte Fähigkeit zur Dekonstruktion des Zeitgeistes. Sie wissen nicht was das ist? Am besten deutlich machen kann man das vielleicht am Phänomen des AKTIVISTEN.

Der AKTIVIST galt damals und gilt heute als auszeichnende Kategorie für Zeitgenossen, die sich vorausschauend, mit extremen Fleiß, unbedingtem Willen und einem offenbar angeborenen Gespür für das Opportune aus der Normalität erheben. Hierzu muss der AKTIVIST lediglich eine Hürde nehmen. Er muss wenigstens eine, der (der Normalität naturgemäß zugrundeliegenden) Normen, augenfällig brechen.

In der DDR - Eingeweihte werden sich an die legendäre Frieda Hockauf oder den Bergmann Adolf Hennecke erinnern - fand dies in aller Regel durch wohlvorbereitete, dem Leistungssport nicht unähnliche Sonderschichten statt, in denen sorgsam ausgewählte Helden der Arbeit dem staunenden Volk vorführten, wie man im Untergrund, mit Presslufthammer zu enormen Mengen Kohle kommt. Wenn man nur will. All das, an dieser Stelle schließt sich der Kreis, kann der gelernte DDR-Bürger heute nicht nur wiedererkennen, sondern auch blitzschnell erkenntnistheoretisch einordnen.

So erkennt man ad hoc - der heutige AKTIVIST arbeitet, genau wie sein kommunistischer Vorläufer, vorwiegend im Untergrund, bricht alle möglichen geltenden Normen und hat den unbedingten Willen zum Helden aufzusteigen. Auch die Kohle spielt wieder eine Rolle. Wenn auch indirekter. Als Aktiv-Kohle sozusagen. Die Betätigungsfelder des AKTIVISTen sind heute schier unermesslich. Es gibt daher auch viel mehr AKTIVISTEN als noch vor 89. Es handelt sich um einen der wenigen Märkte, in dem das Angebot an Fachkräften den Bedarf bei weitem übersteigt.

Es gibt allerdings auch signifikante Unterschiede. Neuzeitliche AKTIVISTen sind in der Regel keine Angestellten oder Arbeiter mehr sondern Studierende oder arbeitslos. Sie fördern auch nichts mehr sondern sie fordern. Oder verhindern etwas. Fahrzeuge, die nicht mehr in die Zeit passen zum Beispiel oder ebensolche Personen. Erstere werden angezündet, letztere blockiert. Es gibt auch schon Ideen, das Prinzip umzukehren. Mit Napalm und ähnlichem. Der AKTIVIST der Moderne kommt selten allein sondern zumeist in Gruppen. Sein Tagesablauf ist lose strukturiert. Vormittags schläft er. Gegen Mittag besetzt er irgendeine, seiner Einschätzung nach nicht in die Zeit passende Firma. Abends verhindert er Lesungen und Vorträge oder beschmiert Rathäuser mit Scheiße. Nachts prügelt er sich mit Polizisten oder anderen Gestrigen, die seiner Einschätzung nach eben nicht mehr in die Zeit… sie haben das Prinzip verstanden.

Einiges im Aktivistendasein ist unverändert geblieben. Die Erdverbundenheit zum Beispiel. So hantiert der AKTIVIST der Gegenwart gern auf Friedhöfen oder mit Gräbern. Denn dort ist wenig Gegenwehr zu erwarten und es winkt nach getaner Arbeit enorme Aufmerksamkeit. Hier ist daher eine besondere Form des AKTIVISMUS zuhause. Das Künstlerkollektiv! Der AKTIV-Künstler entfernt gern Grabplatten oder bemalt sie. Er stellt eigene, natürlich positiv aufgeladene Mahnmale der Schande auf oder platziert schon mal Asche von in der Nazizeit ermordeten Juden publikumswirksam im öffentlichen Raum.

Ein weiteres, erfolgversprechendes Betätigungsfeld des AKTIVKUNSTSCHAFFENDEN ist der spirituelle Raum. Auch hier herrschen Normen und Regeln, deren Übertretung einen ins Rampenlicht katapultiert. Man kann zum Beispiel Königsfiguren aus Weihnachtskrippen entwenden. Und zwar um zu verdeutlichen, dass diese…also die Könige, damals zu Jesu Geburt…also unter bestimmten Umständen…in Flüchtlingslagern hätten hängenbleiben können. Haben Sie nicht verstanden? Nun ja. Natürlich sind auch etwas weniger durchgeistigte, mehr stringente Operationen an der Tagesordnung. Zum Beispiel indem man Scheiben von Kirchen einwirft, in denen man irgendwie den Odem des Leibhaftigen vermutet. Immer mit dabei (der Arbeitsschutz gilt dem AKTIVISTEN einiges) Sonnenbrille und Atemschutzmaske. Letztere von Adolf übernommen. Adolf Hennecke natürlich.

Der AKTIVIST von heute hat es angesichts der ungeheuren Konkurrenz zunehmend schwer. Er muss den Alltag regelrecht nach irgendwelchen noch verbliebenen Normen abscannen, um diese dann hernach mit großer Gestik zertrümmern zu können. Inzwischen droht der Markt sogar zusammenzubrechen, denn sie finden sich kaum noch - die ungebrochenen Normen. Man ist daher dazu übergegangen, Normen zu kreieren, die es bisher nicht gab. Den Cis-Mann zum Beispiel oder den Populisten. Der Kampf gegen das selbst ins Leben gerufene Normative, hat den Vorteil, dass es sich physisch kaum in den Weg stellt aber gerade wegen seiner Unsichtbarkeit besonders bedrohlich wirkt.

In dieser nun eintretenden Spätphase muss der AKTIVIST dennoch über kurz oder lang die Strategie wechseln. Es bleibt ihm letztlich nur ein Ausweg. Er muss selbst zur Norm werden. Zum Massenphänomen, das alle ergreift. Zuerst das Mädchen. Gleich darauf den Diversen. Dann den Unentschlossenen. Ganz zuletzt, man ahnt es - den alten weißen Mann. Ob Freitagsbewegung, instinktive Rebellion oder Senioren gegen Rechts - der AKTIVIST wohnt nun in fast jedem. Er ist jetzt #mehr.

All das kann man sehen. Als Ossi. Voraussehen. Man kann sogar sehen wie das endet. Das konnte allerdings schon Marx. Sie erinnern sich? „Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift!“

Was Marx noch nicht ahnte und auch der AKTIVIST noch lernen muss….jede, wirklich jede Norm wird eines Tages gebrochen. Einmal auf dem Gipfel seiner Bestimmung angekommen, geht’s dann nur noch bergab.

Breaking News - UPDATES

Mittwoch, 08.01.2020 - 05:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Das iranische TV meldet grade, dass ein ukrainisches Flugzeug mit 180 Passagieren und Besatzung in der Nähe des Flughafens in Teheran abgestürzt ist. Warum fliegt ein Passierflugzeug in eine Konfliktzone? Warum immer wieder die Ukraine?

twitter.com: "Mohamad Ahwaze"

UPDATE: Mittwoch, 08.01.2020 - 05:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Al Hadath behauptete, dass die #Ukraine International Airline #UIA Flugnummer #PS752 B737, die in #Tehran #Iran abstürzte, versehentlich von Anti-Flugzeug-Einheiten in der Stadt abgeschossen wurde.

twitter.com: "Al Hadath"

UPDATE: Mittwoch, 08.01.2020 - 06:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Jetzt auch noch Erdbeben im Iran in der Nähe des Kernkraftwerks #Bushehr . Die Tiefe und das Epizentrum deuten darauf hin, dass es sich um ein Naturereignis handelte, das nichts mit den Ereignissen der Nacht zu tun hat.

earthquake.usgs.gov: "M 4.9 - 10km SE of Borazjan, Iran"

Bingo! Wieder 4D Schach vom Großmeister! - UPDATES

Mittwoch, 08.01.2020 - 03:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Bingo! Wieder 4D Schach vom Großmeister! Bildquelle: Twitter

Und wie vermutet nur ein Trommelfeuer des Iran mit markigen Ansagen, um das Gesicht zu wahren, dh Raketenangriffe, die nur innenpolitisch im Iran wirken sollen.

Wie es auch Trump im April 2017 mit seinem Raketenfeuerwerk in Syrien machte, das ua. einen unbedeutenden Flughafen zerstörte, Chemiefabriken und leergeräumte Lager. 60 abgefeuerte Raketen und kein einziger Toter, weil die US-Generäle die Russen gewarnt hatten und die wiederum die Syrische Militär. Das ganze diente nur der US Innenpolitik.

So melden es grade mehr und mehr Journalisten im Nahen Osten: Teheran teilte Washington DC durch seine Proxies mit, dass es US-Basen im Irak bombardieren wird, um das Gesicht zu wahren und zu behaupten, es sei eine Antwort auf die Tötung Soleimanis. Deshalb haben die USA ihre Stützpunkte schon Stunden vor den Anschlägen geräumt. Null Verluste.

Hintergrund:
Salami hat sich im Irak wie ein einsamer Wolf verhalten. Er war dort GEGEN ANWEISUNGEN von Präsident Rouhani. Salami wurde zu mächtig und er benutzte die iranische Armee als seine persönliche Söldnertruppe. Rouhani verlor langsam die Kontrolle über sein eigenes Militär und Trump sah dies als eine Gelegenheit, einen Deal mit dem Teufel zu machen.

Sowohl Trump, als auch der Iran wollen, dass die US-Truppen im Irak einpacken. Rouhani wollte Salami tot sehen, weil er unkontrollierbar war. Trump wollte Salami tot sehen, um mächtig auszusehen und Obama für die Begnadigung des Kriegsverbrechers zu brüskieren.

Salamis Tod führte zu einer Parlamentsabstimmung im Irak für den Abzug der US-Truppen. Nun kann Trump die Streitkräfte ohne Kampf im Kongress abziehen - so wie er es von Anfang an vorhatte!

Es wird noch einige weitere täuschende Muskelspielchen von Iran gegen Trump geben, um das Gesicht zu wahren und einen plausiblen Konflikt aufrecht zu halten, aber letztendlich wird Rouhani an den Verhandlungstisch kommen.

Genau wie der nordkoreanische Pummel und es wird Trump stark und klug aussehen lassen. Die Medien, die Demokraten und der Deep State werden schockiert sein!

Der Iran wird verhandeln und im Gegenzug für die Aufweichung der Sanktionen wird er Inspektionen und der Entnuklearisierung zustimmen.

Deshalb haben die Top-Offiziellen kurz nach den drei Angriffen ganz offiziell das Weißen Haus verlassen - Tempo rausnehmen.

Und deshab hat sich auch Bibi bisher vollkommen zurückgehalten. Trotz heutiger Angriffsdrohungen durch Hezbollah.

Genial!

UPDATE: Mittwoch, 08.01.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Es war eine Eskalations-Show an deren Ende Deeskalation in der Region stehen wird. Ich hab nebenbei die ganze Nacht Al Jazeera geschaut, das war schon ein besonderer Moment, als die aufgeregten Moderatoren und Korrespondenten beinahe fassungslos verkündeten, Pompeo, Pence und Espen hätten bereits das WH verlassen - und das mitten im Krieg? 🤣 Trump melde sich morgen - Gelassenheit reinbringen? Da hat's bei mir endgültig Klick gemacht. Die Krönung war dann sein Tweet "all is well" - so geil! Und das, während die angeschickerte Pelosi (war auf einer Party, als es krachte) verzweifelt auf der Suche nach toten US-Soldaten war.

UPDATE: Mittwoch, 08.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Na wer sagt's denn! 😊 Ist RT, aber egal, die message muss jetzt raus: Iran "schmeisst" USA aus dem Irak und dann ist gut. Damit lässt's sich leben und mit dem Truppenabzug ist der halbe Wahlkampf ist auch schon im Kasten. Das hatte sich die "Ami-go-home" Fraktion wohl anders gedacht, da werden noch Weltbilder zusammenkrachen.

rt.com: "Kicking all US troops out of Middle East will be Iran’s ‘final answer’ to Soleimani’s assassination – Rouhani"

EILMELDUNG: "Iran fired a total of 15 ballistic missiles against U.S. forces in Iraq"

Mittwoch, 08.01.2020 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Vor wenigen Minuten: Iranischer Raketenangriff auf die Al Asad Airbase im Iraq.

Mindestens 10 Raketen, die Airbase beherbergt U.S. Truppen, bisher noch keine Nachricht über Schäden, Verletzte oder Tote. USA haben bisher nicht reagiert.

Statement from Iran's IRGC: "The brave soldiers of IRGC's aerospace unit have launched a successful attack with tens of ballistic missiles on Al Assad military base in the name of martyr Gen. Qasem Soleimani"

dailywire.com: "Multiple Missiles Fired From Inside Iran At Multiple Bases, Targets Inside Iraq, Reports Say"

"George Soros Isn't Jewish"
"Soros' Krieg gegen die Juden"

Dienstag, 07.01.2020 - 22:45 Uhr - Tatjana Festerling:

George Soros Isn't Jewish Bildquelle: Screenshot - "George Soros Isn't Jewishn"

Der renommierte US-Journalist Daniel Greenfield hat vor einigen Tagen zwei spektakuläre Artikel über George Soros veröffentlicht, die sehr lesenswert und Augen öffnend sind. In deutschen Medien dagegen kein einziges kritisches Tönchen über Soros - im Gegenteil. Dabei müssten sich BILD, Welt, die FAZ, die Sülzdeutsche und der sogenannte ÖRR dringend mit diesem "Philanthropen" beschäftigen, mit dem sich so ziemlich alle deutschen Politiker - grade auch Kanzler Kurz - grinsend ablichten lassen und der für europäische Verträge wie den EU-Türkei-Deal verantwortlich ist.

Warum berichtet z.B. die sonst so Israel freundliche BILD nicht mal über den einflussreichen Antisemiten mit engsten Kontakten in die Bundesregierung, Ralf Schuler? Ist es ein Thema für Matthias Matussek und Roger Köppel und die Weltwoche oder Tichys Einblick, die Achse des Guten? Wo bleiben die kritischen Analysen in den deutschsprachigen Medien?

Es wird höchste Zeit, dass dieser Strippenzieher und "Gottspieler" (so habe ich ihn bereits 2016 in mehreren Reden genannt) in seriösen deutschsprachigen Medien entzaubert wird.

Hier ein übersetzter Auszug aus dem Text von Daniel Greenfield "Soros' Krieg gegen die Juden":

"Als George Soros im mittleren Alter war, ging er zu einem Psychiater. (...) Tivadars (George Soros Vater, TF) Amoralität steckte seinen Sohn gründlich an. In einem berüchtigten 60-Minuten-Interview, das das Soros-Netzwerk und seine Medienverbündeten erarbeitet haben, stimmte Soros kühl zu, dass er "bei der Beschlagnahmung von Eigentum der Juden geholfen hat". Dann leugnete er jegliche Schuldgefühle. "Es ist genau wie auf den Märkten - dass, wenn ich nicht da wäre - natürlich nicht ich es war, sondern jemand anders es tun würde", beobachtete er. (...) Wenn Tivadar nur amoralisch war, verachtete Erzebet (G. Soros Mutter, TF) aktiv die Juden. "Meine Mutter war ziemlich antisemitisch und schämte sich, Jüdin zu sein", sagte er einem Interviewer. (...) Der Enkel eines Schizophrenen, der Sohn eines schlagfertigen Finanzmanipulators und eines neurotischen Mystikers, George Soros musste das konfliktreiche Erbe seiner Eltern verschmelzen, indem er sein eigener Geldgott würde. (...) Er war ein Mann, der sich vor Gott versteckte, indem er Gott spielte. (...) Er hatte nie auch nur einen Gedanken außerhalb der Finanzwelt, der jemanden interessieren würde, ohne dafür bezahlt zu werden. Seine einzige Fähigkeit ist kaltblütige finanzielle Manipulation, die durch ein riesiges Informationsnetzwerk unterstützt wird. Sein einziger Weg, seinen Minderwertigkeitskomplex zu überwinden und seine Überzeugung von der Göttlichkeit zu bestätigen, bestand darin, sein Geld zu benutzen, um die Länder und die Menschen, einschließlich der Juden, von denen er sich nie als Teil der Gesellschaft gefühlt hatte, auseinander zu reißen. (...) Der Universalismus seiner Open Society Foundation war, wie seine marxistischen Vorfahren, ein Mittel, um die geheime jüdische Schande zu überwinden. (...) George Soros hasst die Juden Israels, die weder Kollaborateure noch Opfer wurden, sondern vor allem gekämpft und gewonnen haben. Die Existenz Israels ist eine schändliche Erinnerung an seinen Verrat und seine Feigheit. (...) In Soros' verdrehtem Verstand sind die Juden an dem Antisemitismus schuld. (...) Während Soros Israel mit den Nazis verglich, hat er islamische Terroristen verteidigt, die Juden ermorden. "Amerika und Israel müssen der Hamas die Tür öffnen", forderte Soros in einem Leitartikel der Financial Times. "Weder Hamas noch Hisbollah können lediglich als Ziele im Krieg gegen den Terror behandelt werden, weil beide tief in ihren Gesellschaften verwurzelt sind", argumentierte er in einem anderen Leitartikel. "Das AIPAC muss seinen Teil der Verantwortung für die Unterstützung und Unterstützung von Politiken wie Israels unbeholfene Reaktion auf die Hisbollah im letzten Sommer und sein Beharren darauf, die Hamas nur als eine terroristische Organisation zu behandeln, tragen", rief er in einem weitschweifenden Essay hervor. (...) Nachdem er die antisemitischen Tropen gegen Israel verteidigt hat, spielt Soros das Opfer. George Soros ist Sponsor zahlreicher Gruppen, die Dinge auf "provozierende Weise" sagen. Er ist der Pate der Anti-Israel-Lobby in Amerika (...) Zu den Nutznießern des Soros-Geldes gehört auch die Al-Haq, eine anti-israelische Gruppe, deren Geschäftsführer als leitender Kopf der PFLP-Terrororganisation beschrieben wurde. Um die geheime Schande seiner jüdischen Herkunft zu überwinden, hat der wohlhabendste Antisemit der Welt einen ausgedehnten Krieg gegen die Juden finanziert. Nur in einer Welt ohne Juden kann Soros endlich glauben, dass er Gott ist. (...) Anstatt Soros zu heilen, machte die Therapie ihn zum Größenwahnsinnigen, der seiner Schande entkam, indem er ein Gott wurde. Doch wie der österreichische Maler, der sich ebenfalls für Gott entschieden hat, erkannte, dass dies die Beseitigung der Juden voraussetzt. Die Soros Endlösung des Antisemitismus ist die bekannte marxistische Formel, den Antisemitismus durch die Beseitigung der Juden loszuwerden. Wenn es keine Juden mehr gibt, dann wird Soros von seiner geheimen Schande geheilt werden. Dazu bedarf es nur eines weiteren Holocaust."

Das Achselzucken der Wellenreiter

Dienstag, 07.01.2020 - 22:00 Uhr - Rocco Burggraf:

Die gegenwärtig von vielen mit einiger Fassungslosigkeit erlebten gesellschaftlichen Verwerfungen werden von Ostdeutschen oft mit 1989 verglichen, ja als Déjà-vu beschrieben. In der Tat lassen sich erstaunliche Parallelen ziehen. Wir sehen einen sozialistisch dominierten, bürokratisch verkrusteten, in vielen Belangen entscheidungsschwachen bis handlungsunfähigen Politikbetrieb. Einen Apparat, in dem nahezu alle wesentlichen Positionen politisch uniform besetzt sind, in dem alle eingeführten Mechanismen auf Selbsterhalt getrimmt sind und der ein riesiges Heer von pseudobeschäftigten Leistungsbeziehern unterhält, deren vordringlichste Aufgabe darin besteht, dem Selbstbedienungsladen die nötige Legitimation zu verleihen. Das müssen sie. Heute wie damals. Sonst würden die Quellen versiegen. Der innenpolitische Gesellschaftskonflikt ist seinem Wesen nach heute dieselbe Auseinandersetzung zwischen Schöpfenden und Abschöpfenden. Noch überlagert vom vieldiskutierten Zusammenprall verschiedener Kulturen, ein auf lange unbeherrschbarer Impact, der nicht viel mehr ist, als ein Kollateralschaden der eingetretenen, innenpolitischen Agonie.

Wie so oft in Gesellschaften, die ihren Zenit überschritten haben, erfolgen überlebensnotwendige Weichenstellungen nicht, zu spät oder falsch. Auf vielen Gebieten, stellvertretend genannt seien die digitale und verkehrliche Infrastruktur, die Bildung, das Investitionsklima, das Knowhow in wichtigen Schlüsselindustrien, die Marktkapitalisierung von Unternehmen, die Risikokapitalkultur oder auch der Zustand des Militärs, hat Deutschland international den Anschluss verloren. Und zwar so deutlich, dass eine Wiederannäherung in näherer Zukunft ausgeschlossen scheint. Es wird von der Substanz gewirtschaftet und über die sozialstaatlich verantwortbaren Verhältnisse gelebt. Begleitet und gestützt wird das Ganze von einer gigantischen Beschwichtigungs- und Propagandamaschinerie, die ebenso wie in der DDR noch während ihres Ablebens nicht bereit sein wird, an ihrer uneingeschränkten Deutungshoheit auch nur eine Sekunde zu zweifeln. Bitter, weil vermeidbar. Andere machen es vor.

Alle diese Erkenntnisse sind keineswegs neu. Aber sie führen nicht zur Mobilisierung einer Mehrheit und natürlich nicht zur Einsicht der Verantwortungsträger. Wer hieran, wie auch am gesellschaftlichen Zustand überhaupt Kritik übt, gerät - auch das eine Analogie - sofort ins Visier des beschriebenen Systems. Politik, Medien, mitunter auch die Justiz sanktionieren jeden Versuch, die repräsentative, will sagen technokratisch massiv verengte Demokratie mit basisdemokratischem Engagement zu unterlaufen. Sogar die dafür eigentlich vorgesehenen Wege wie Petitionen, Demonstrationen und Versammlungen werden mit Hilfe der großstädtischen, mit viel Geld und Freizeit ausgestatteten Einsatzkommandos ein ums andre Mal verhindert.

Wer am Bestehenden rüttelt, hat also umgehend mit gravierenden persönlichen Nachteilen zu rechnen. Und zwar auf vielen, auch unerwarteten Ebenen. Wieder würde hier ein Blick auf 89 erhellend wirken. Es scheint auf Unruhestifter nicht nur die politische Auseinandersetzung zu warten sondern darüber hinaus auch ein, sozusagen natürliches, gesamtgesellschaftliches Phänomen der Ausgrenzung. Den Dissidenten, den abseits der eingeführten Strukturen an den Ketten Zerrenden, dem kritisch-aufmüpfigen Geist, dem permanent im gesellschaftlichen Morast herumwühlenden Nörglern - nicht selten schwierige Charaktere mit gebrochenen Biografien - schlägt nicht nur die wütende Reaktion der Angegriffenen entgegen sondern auch die subkutane Ächtung der sich arrangierenden Masse. Darunter nicht selten Kollegen, Familien, Kinder. Und, als sei das noch nicht genug, selbst die streitaffinen, aber oft unerfahrenen Wegbegleiter neigen im Drang nach den seltenen Momenten gesellschaftlicher Aufmerksamkeit zu Positionskämpfen, Eifersüchteleien und Denunziationen, lassen sich in Nebenkriegsschauplätze verwickeln, verfallen in allerlei Eitelkeiten, unangebrachtes Pathos, machen sich angreifbar, resignieren oder wechseln ermattet die Fronten. Politische Umbrüche herbeizuführen, oder wenigstens zu glauben, sie herbeiführen zu müssen, ist ein mühsames, ein extrem undankbares Geschäft.

Auch nach einem eventuell erfolgreich herbeigeführten Wandel – wiederum könnten Ostdeutsche berichten - warten keine Lorbeeren. Die Revolution frisst ihre Kinder nicht nur, sie spült sogar - man kann sich darauf verlassen - Stück für Stück die ehemals bekämpften Opportunisten wieder in die Schaltzentralen der Macht. Mal als Wendehals, mal in völlig unveränderter Attitüde. Der König ist tot! Es lebe der König! Die Halbwertszeit des kollektiven Gedächtnisses ist erschreckend kurz. Das Volk strebt nach Ruhe und Beständigkeit. Also zurück in die Ausgangslage. So wie der Homo Politicus über sieben Leben verfügt, scheint der notorische Umstürzler ungeachtet seiner hehren, eitlen oder intriganten Motive irgendwie immer dazu verdammt, ein Leben am Rande der Gesellschaft zu führen. Wer kümmert sich um die Whistleblower, die nach ihrer medialen Verwurstung irgendwo in den Knästen versauern? Wer kennt heute noch eine Bärbel Bohley, Jutta Seidel, Katja Havemann, einen Jens Reich? Wer wird sich morgen noch der Mühe unterziehen, die Beiträge einer Frauke Petry, Kristina Schröder, eines Michael Stürzenberger, Bernd Lucke, Max Otte, Heinz Buschkowsky, Rainer Wendt, Eva Hermann oder Uwe Tellkamp zu bewerten? Ich weiß, eine Aufzählung, die gewaltig holpert. Eben. Darum geht es. Selbst schwer gestürzte Teilzeithelden wie damals Wolfgang Schnur oder heuer Lutz Bachmann sind eben typische Belege für den beschwerlichen Weg voller Enttäuschungen, der eben selten von Lichtgestalten sondern häufig von Menschen mit Fehlern aber speziellem Empörungs-GEN mitgestaltet wird.

Mit alldem ist zu rechnen. Was bleibt, wessen man sich bewusst sein sollte und was man aushalten muss - ist vor allem das Achselzucken der Wellenreiter. Der Windschlüpfrigen, Frohnaturen, Allzeitgewinner. Die vielen, die einem immerzu das Gefühl vermitteln, in selbsterwähltem, unnützen Aufruhr zu leben und deren mitleidiger Blick zu sagen scheint. Was willst Du? Niemand hat die Absicht Mauern einzureißen!

Islamistischer Terror ist für ZDF ein Resultat von "Streit"

Dienstag, 07.01.2020 - 21:00 Uhr - Daniel Matissek:

Den fünften Jahrestag der Pariser Terroranschläge auf die Redaktionsräume des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" nahm das ZDF heute zum Anlass für einen 30-jährigen chronologischen "Überblick", der - so der Titel - einen angeblichen "Konflikt um Pressefreiheit, Meinung und Kunst" beleuchten soll, als der die Terror-Endlosschleife der letzten Jahrzehnte beschönigt wird. Im Netz und in der ursprünglichen Version der Überschrift war der Beitrag sogar wie folgt angeteasert worden: "Fast 30 Jahre Streit im Überblick".

"Streit", "Konflikt" - mit solch monströsen Euphemismen wird eine schier endlose, mit fortschreitender Zeitläufte immer radikaler daherkommende Gewaltorgie aus Einschüchterungen, Drohungen, Morden und vollendeten Terroranschläge beschrieben, die in Wahrheit ausnahmslos allesamt nur von einer Seite ausgingen. Der "Konflikt zwischen christlicher und islamischer Welt" stellt keinen Kulturkampf zweier rivalisierender, diskursiv gegenüberstehender Weltanschauungen dar; er ist bestenfalls ein ideologischer Grabenkampf, den die eine Seite zum Krieg steigerte - und zwar die muslimische; und dies nicht etwa erst seit der iranischen Fatwa gegen Salman Rushdie (jener "Zäsur", die das ZDF willkürlich an den Beginn der Schreckenschronik stellt). Die 30 Jahre, die die Chronik umfasst, bilden lediglich die menschenverachtendem Höhepunkte im pausenlosen Streben des politischen Islam (in seinen diversen Schattierungen) ab, die Feinde dieser totalitären Weltreligion einzuäschern, zu eliminieren, wegzubomben.

Übrigens war es auch nicht, wie das ZDF romantisierend schreibt, die "christliche Welt", gegen die sich 9/11, die Anschläge von Madrid und London, der sich heute jährende Hebdo-Anschlag, ein knappes Dreivierteljahr Jahre später die Pariser Bataclan-Massenerschießungen oder die Manchester-Attacke beim Ariana-Grande-Konzert richteten (von all den anderen Massenmorden im Zeichen des Halbmonds ganz zu schweigen). Sondern es war und ist die westliche Lebensart, die westlichen Grundwerte, die Individualität und weltliche Ordnung der aufgeklärten Erdhälfte, denen sich die Terroristen von Bali bis Berlin entgegenstellen und für deren Zerrüttung ihnen kein Mittel zu grausam scheint. Genau jene Pluralität ist ihnen verhasst, für die die großen Islam-Apologeten unter den westliche Künstlern, Intellektuellen und Medienschaffenden ständig so aufopferungsvoll eintreten. Auch und gerade das ZDF. Im Zweifel ist sogar Terror bunt.

Was das ZDF hier betreibt, ist die rabulistische, hinterfotzige Aufwertung von teilweise vormittelalterlichen, teilweise islamofaschistischen Mordbrennern zu paritätischen Streitern eines angeblichen Kulturkampfs, in dem beide Seiten mit gleichharten Bandagen kämpfen. So wie sozialistische Denker einst dem RAF-Terror als legitime Spielart der antibourgeoisen Gegenreaktion akademische Geltung verschafften, werden hier islamistische Terroristen zur bloßen "Partei" eines "Konfliktes" hochgeschrieben, in welchem die eine Seite mit gewissen Auswüchsen von Kunst- und Meinungsfreiheit eben so ihre Schwierigkeiten hat. Deshalb muss dann der dänische Zeichner Kurt Westergaard, Urheber der Mohammed-Karikaturen, bis heute mit permanenten Todesdrohungen leben, so wie auch Salman Rushdie.

Dass die "andere Seite" (die westliche oder, laut ZDF, "christliche") in diesem "Konflikt" ausnahmslos die Opfer, aber keine Täter stellt, dass kein einziger Terroranschlag von Christen verübt wurde, führt die "Streit"-These schließlich völlig ad absurdum. Die ZDF-Chronologie behilft sich hier mit dem Kunstgriff, die Regensburger Rede von Papst Benedikt 2006 (in der dieser "islamfeindliche" Aussagen eines byzantinischen Kaisers vor 600 Jahren zitiert hatte) oder die "Verletzung religiöser Gefühle" durch den Abdruck besagter Mohammed-Karikaturen auf die Haben-Seite christlicher Übergriffe zu bringen und so den Anschein eines Schlagabtauschs zu erwecken, der in Wahrheit eine einzige islamistische Terrorserie war.

Sie sitzt erkennbar tief bei den deutschen Medien (nicht nur bei den öffentlich-rechtlichen Sendern), die phobische Sorge, bloß keine "Islamophobie" zu schüren. So tief, dass Massenmord, Terror und religiöser Wahn lieber als Begleiterscheinungen einer ganz grundsätzlichen Systemdebatte relativiert und verniedlicht werden, bevor man das Kind beim Namen nennt. Mit derselben Chuzpe könnte man dann auch die Nürnberger Gesetze, Dachau Auschwitz auf einen "Konflikt um Glaube, Blut und Rasse zwischen Deutschen und Juden 1935-1945" herunterbrechen.

Das ZDF kann jedenfalls ganz beruhigt sein: Seine Redaktionen werden nach diesem wohlwollenden 5-Jahre-Charlie-Hebdo-Jubiläumsstück ganz bestimmt nicht auf der Target-List künftiger, bereits im Untergrund schlummernder islamistischer Kommandos landen.

WDR-Pensionsbombe

Dienstag, 07.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

War die Klima- und Nazi-Sau Oma nur eine willkommene Ablenkung von den Millionen schweren Pensionsverpflichtungen, die sich der Intendant Tom Buhrow mit seiner WDR-Geschäftsführung geleistet hatte? Dieser Eindruck verstärkt sich, weil insbesondere die Linke die Proteste gegen diese Kampagne als den fortgesetzten Kampf gegen Rechts instrumentalisierte und den WDR zur Leuchtturm-Organisation von Demokratie und Meinungsfreiheit hochstilisiert hat.

- weiterlesen - "WDR-Pensionsbombe"

#Schlauchsteuer

Dienstag, 07.01.2020 - 19:45 Uhr - Tatjana Festerling:

#Schlauchsteuer

Das Leben kann so easy sein und manchmal liegen Wohlstand und Reichtum wie prallgefüllte Geldbörsen einfach auf der Straße herum. Im einen Fall muss man sich bücken, im anderen Fall den Geistesblitz sofort in was Gutes und schön Gerechtes fürs Gemeinwesen umwandeln und ganz viel Geld drucken, damit mehr für alle da ist. Dann können auch mehr Steuern gezahlt werden, ohne dass es weh tut.

Nur damit das klar ist: Die #Schlauchsteuer ist ganz allein meine Idee und den Wirtschaftsnobelpreis kassiere ICH und weder eine #Journalistensau von der #Zeit noch irgendeine #Politikersau - egal aus welcher Partei.

#OMG

Dienstag, 07.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#OMG Bildquelle: Screenshot - "Editor's Choice Pictures"

Das ist doch jetzt auch Realsatire, oder was? Ist das etwa der enge Freund aller wichtigen Hollywood-Stars, von Obama, Hillary und Oprah, der vor einer Reporterin "masturbated in front of her into a potted plant at New York’s Socialista restaurant in 2007"? Dieser Marathonmasturbator zieht jetzt am Rollator in die Arena?

Quellen:
vulture.com: "Socialista Owner Confirms the Harvey Weinstein Sexual-Harassment Story Involving Potted Plant"
abcnews.go.com: "Hillary Clinton says she was 'shocked and appalled' by allegations against Harvey Weinstein"

#Bodenwertzuwachssteuer

Dienstag, 07.01.2020 - 13:00 Uhr - Alice Weidel:

Wo die SPD auch mit neuem Führungsduo in den Umfragen am Krückstock geht, besinnt sie sich auf ihre vornehmliche Kernkompetenz zurück: dem Erfinden neuer Steuern im Wochentakt. Nicht genug, dass die Bürger für das CO² auf allen Ebenen bald tief in die Tasche greifen müsse, nun will man sich zudem an den Grundbesitzern bereichern, indem man eine Bodenwertzuwachssteuer ins Spiel bringt - für bebaute Grundstücke, landwirtschaftliche Flächen, Gärten etc.

Damit gedenkt man das Fell des Bären zu verteilen, noch bevor dieser erlegt ist. Die SPD plant eine Steuer auf Gewinne, die maximal im Verkaufsfall von Grund und Boden überhaupt spruchreif würden. Was die Genossen dabei vergessen: Wo man eine Bodenwertzuwachssteuer installiert, geht diese zu Lasten der Wohnungssuchenden. Anreize für den Neubau von Häusern werden nicht geschaffen, vielmehr verleidet man potenziellen Bauherren den Entschluss, überhaupt noch Wohnraum zu schaffen.

Schamloser kann man die Neiddebatte und die Aufstachelung gegen die vermeintlich "Besitzenden" gar nicht betreiben! Unter dem Deckmantel die Wohnraummisere - die man als SPD grundsätzlich mitzuverantworten hat - zu bekämpfen, droht abermals der klamme Griff in Bürgers Tasche. Verfassungsrechtliche Zweifel an der Zulässigkeit einer derartigen Steuer sind dabei angebracht. Das Bundesverfassungsgericht hat ein "Steuererfindungsrecht" ausdrücklich abgelehnt!

facebook.com: "Alice Weidel"

"Klima.Wissen"

Dienstag, 07.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die berühmten 97%, ausgetüftelt in einer Rotweinrunde. 😂

"Na, Herrschaften, mit wie viel Prozent gehen wir denn nun an die Öffentlichkeit, damit es wissenschaftlich klingt und wir die Idioten weltweit dazu bringen, gegen CO² und menschgemachten Klimawandel zu hüpfen?"

"Wie wär's mit 95%?"

"Nee, das klingt irgendwie zu glatt."

"Na gut, dann 93% - das ist 'ne krumme Zahl und deshalb schön glaubwürdig für die da draußen. Die fressen eh alles, was unsere Klima-Botschafter verbreiten."

"93? Näh! 7% Gegenwind klingt schon nach Zweifel und Gegenargumenten, womöglich werden die dann auch noch publiziert und wir müssen uns damit auseinandersetzten - nä, nä, 93% ist zu gefährlich."

"Ja ok, dann lass mal 97% nehmen. Das sind ja fast 100, damit sind wir raus, das erlaubt keinen Widerspruch."

"Ja, das klingt nach der perfekten Lösung, darauf stoßen wir doch gleich mal an - schön, mit Profis so zielorientiert und effizient zusammenzuarbeiten! Prost!"

facebook.com: "Klima.Wissen"

"Mannomann: Die Oma-Sau!"

Dienstag, 07.01.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Jawoll, Matthias, schon aus Trotz werden wir jetzt alle 100 Jahre alt - ich mach' mit!

Schaut Euch was Intelligentes an von Matthias Matussek, der sich notgedrungen und rein satirisch natürlich, mit WDRSäuen und einer SPD-Sau beschäftigt.

PS: Das mit den 100 klappt aber nur, wenn du nicht heimlich unter der Bettdecke qualmen tust. 😜

Matthias Matussek:
Ärger über Auftrittsverbot für Uwe Tellkamp und Verhinderung der "Tumult"-Veranstaltungsreihe. Ansonsten Trubel um die WDR-Oma-Säue. SPD-Oma-Sau Saskia Esken protestiert gegen Tom Buhrows bürgerlich anständige Entschuldigung und die linkradikalen Clowns des Senders tun es ihr gleich. Willkommen in den 20er Jahren!

youtube.com (Description): "Schon wieder wird Literatur und Nachdenklichkeit zum Opfer im Kampf gegen Rääächts: Auftrittsverbot für Literaturstar Uwe Tellkamp. Darüberhinaus der aktuelle Wahnsinn um die WDR-Oma-Säue. Proteste dagegen werden "rechten Trollen" zugeordnet, als sei der Instinkt für Anstand und Dankbarkeit den Vorfahren gegenüber eine rechte Verirrung geworden. Identitäre besetzen das Funkhaus, Tom Buhrow gerät unter Beschuss von den linksradikalen Kräften im eigenen Haus. Mit unter den Protestlern gegen Buhrow: die SPD-Oma-Sau Saskia Esken." - "Mannomann: Die Oma-Sau!"

1001 Wege in die Sozialsysteme: Arbeitsagentur treibt Mitarbeiter „an den Rand des Wahnsinns“

Dienstag, 07.01.2020 - 09:00 Uhr - Alexander Wallasch:

Wer regelmäßig TE liest, der wird sich vielleicht erinnern: Die Bundesagentur für Arbeit steht nicht zum ersten Mal im Fokus unserer Berichterstattung, wenn beispielsweise in den einzelnen Agenturen via Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung ein teilweise auf Comic-Basis beruhendes Befragungssystem noch die letzte Kompetenz aus Zuwanderern herauskitzeln soll, um so doch noch irgendwie die Mär von den zugewanderten Facharbeitern zu konstruieren. Und wenn der Kesselflicker so zum Facharbeiter für Metallverarbeitung oder gar zum Werkzeugmacher hochgeschrieben und nachträglich entsprechend zertifiziert wird. Oder wenn, wie wir bereits im August 2017 berichtet hatten, Mitarbeiter im Jobcenter zu einer Kooperation mit dem Verfassungsschutz angehalten wurden, wenn es darum geht, über beschwichtigend „Sensibilisierungsgespräche“ genannte Treffen Hinweise beispielsweise über des Reichsbürgertums verdächtige Besucher der Agentur zu geben.

Wir wollen dabei allerdings nicht vergessen, dass in diesen Arbeitsagenturen Personen tätig sind, Deutsche, die oft ganz und gar nicht einverstanden sind mit dem, was dort vor sich geht, die aber an Anweisungen von oben gebunden sind und darüber nicht selten verzweifeln können, wenn uns ein Mitarbeiter einer Arbeitsagentur anonym mitteilt, dass ihn manche „Entscheidungen an den Rand des Wahnsinns treiben.“

So bekamen Mitarbeiter einer Arbeitsagentur Post im „Weihnachtsbrief 2019“, dem einleitend ein Zitat von Einstein vorangestellt war: „Es gibt nur einen Weg, um Fehler zu vermeiden. Keine Ideen mehr zu haben.“ Bitte merken Sie sich dieses Zitat für den Moment, denn Ideenreichtum wird neben Nerven wie Drahtseile der zwingend notwendige Schlüssel sein, wenn Mitarbeiter der Arbeitsagentur aus einer Liste von über fünfzig Aufenthaltstiteln auswählen sollen, wenn es darum geht, Ausländern Arbeitslosengeld II zu genehmigen – dazu wie gesagt gleich ausführlicher.

Eine Weihnachtsbotschaft 2019 an die Mitarbeiter der Arbeitsagentur im Sound eines Stuhlkreises der evangelischen Kirche angemischt mit modernen Formen der internen Unternehmenskommunikation, in der es da heißt:

»2020 wollen wir neue Wege und Ansätze finden, eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden sowie anderen Partnerinnen und Partnern zu etablieren. Dazu werden wir mit BEA im Rahmen des Bundesprogramms rehapro starten und voraussichtlich auch mit einem weiteren Beratungsprojekt namens „Miteinander“. Darüber hinaus verspreche ich mir neue Ansätze vom IdeenCamp, für das wir am 1. Februar 2020 unsere Türen öffnen. Ich danke Ihnen für Ihre gute Arbeit in diesem Jahr und blicke sehr positiv in die Zukunft, in der wir unseren Teil dazu beitragen, den Sozialstaat neu aufzustellen.«

Eine „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ also mit Hartz4-Empfängern, von denen bald über 50 Prozent Migranten sind, ein Beratungsprojekt namens „Miteinander“, die Aufforderung, den „Sozialstaat neu aufzustellen“ und ein IdeenCamp (ja, auch hier findet sich diese so progressive Binnenversalie, wahrscheinlich geboren im Cappucinobereich trendiger Werbeagenturen). Dieses IdeenCamp ist ein Spaß für sich, wenn zunächst zum Mittagessen, zu kalten und heißen Getränken eingeladen wird nebst Kinderbetreuung. Und wenn Agentur-Mitarbeiter von Vorgesetzten animiert werden, hier auch privat zu erscheinen. Und selbstverständlich werden solche Meet & Greet-Veranstaltungen mit „Kunden“ und anderen Gästen nicht vom Amt selbst moderiert, das erledigt eine weitere private Trendagentur wie in diesem Falle eine SHS-Consult, die sich nach Selbstdarstellung im Internet „als qualifizierte Berater für eine nachhaltige Gestaltung von Veränderungen“ zuständig fühlen und die ihre Tätigkeiten schon von Daimler bis Bertelsmann und vom Jobcenter Herford bis zur Volkshochschule und der Stadt Potsdam an die Frau, den Mann und Divers gebracht haben.

Aber kommen wir zur Liste der Aufenthaltstitel, die eine Arbeitslosengeld II (Hartz4) Zahlung für Ausländer möglich machen und die unser Kontakt in der Arbeitsagentur „eine Liste der Kapitulation“ nennt. Die Rede ist von einer Liste der Bundesarbeitsagentur über alle möglichen Konstellationen von Aufenthaltstiteln, mit denen SGB II Leistungen bezogen werden können, und welche TE hier exklusiv vorliegt.

Auch wenn es dem Lesefluss sicher abträglich ist, sollen hier einmal einige der aktuellen Möglichkeiten in Deutschland gemäß Aufenthaltsgesetz mit einem der vielen Aufenthaltstitel, Leistungen zu beziehen ohne je eingezahlt zu haben, aufgelistet werden:

- weiterlesen - "1001 Wege in die Sozialsysteme: Arbeitsagentur treibt Mitarbeiter „an den Rand des Wahnsinns“"

#NoEntry

Dienstag, 07.01.2020 - 04:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Konsequent: Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif bekommt kein US-Visum, das er für die Einreise in die Vereinigten Staaten beantragt hatte, um an der Sitzung des Sicherheitsrats der UN in dieser Woche teilzunehmen.

Der Journo und das Messer
Die tägliche Dreigroschenoper

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 23:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Der engagierte Haltungsjournalist unserer Tage weiß kaum noch wie er die täglichen Messertaten verdrehen soll, so dass am Ende irgendwie ein „Streit“ dabei heraus kommt, der zufällig eskalierte, und den Opfern eine Mitschuld gibt. Neu ist hingegen der Fall, bei dem der Journo das Messer gleich selber mit sich führt...

„Mann sticht auf Wanderweg auf Frau ein“, meldet Bild aus Hamburg – „nach einem Streit mit ihrem Begleiter“. Streit? Dass das Paar spazieren ging und von einer Bande provoziert und attackiert wurde – mitunter ein Fall, der jedem überall in diesem Land täglich passieren kann – muss sich der Leser denken.

Ein Überfall in Kempten, bei dem ein 17-Jähriger „von drei männlichen Personen unter Vorhalt eines Messers aufgefordert wurde, sein Hab und Gut herauszugeben“, und, als er sich wehrte, mit Messerstichen am Oberkörper verletzt wurde, fand es erst gar nicht in die überregionale Presse. Wie viele andere wohl auch. Denn auch dieser Messerstecher gehört mit einer 99%igen Wahrscheinlichkeit dem Integrationsmilieu an, da relativiert der Genosse Journalist, so gut er kann – oder er schweigt gleich ganz.

Wenig Beachtung fand auch ein Messer, das die Polizei bei den Protesten gegen das Omahetzlied vor dem WDR registrierte. Am Kölner Sendehaus hatten „Rechtsorientierte“ (NTV) gegen den WDR protestiert, die dann massiv von „Linksorientierten“ (NTV) angegriffen wurden: „In 20 Fällen leiteten die Beamten Ermittlungen unter anderem zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Diebstahls ein. Ein Streifenwagen sei beschädigt worden.“

Dass die Gewalt von den „Linksorientierten“ (NTV) ausgegangen ist, darf vorausgesetzt werden, und ist eigentlich nicht mehr der Rede Wert. Überraschend ist eher, dass „Linksorientierte“ (NTV) festgenommen wurden. NTV: „Bei einem Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen 48-Jährigen, der versuchte Menschen anzugreifen, die zur der Kundgebung gehen wollten.“ Aber jetzt kommt’s: „Bei ihm fanden die Polizisten ein Messer sowie einen Presseausweis.“ Verteilen die beim Journalistenverband DJV oder bei Verdi zum Presseausweis jetzt auch schon Messer?
(„Was willst du mit dem Messer, sprich!“
„Berichte schreiben, verstehst du mich.“)

+++ Vorschlag zur TV-Qualitätsoffensive

Wenn die 40 TV-Autoren, die das Omahetzlied wieder online stellen wollen und den WDR als Opfer rechter Trolle sehen, in Zukunft beruflich etwas anderes machen würden, wäre das TV Programm wahrscheinlich wieder deutlich besser.

+++ Die Welt im Spiegel:

Aus dem Foto eines Massenaufmarsches zur Feier des nach einem Streit mit einer Drohne ums Leben gekommenen iranischen Mordbrenners Soleimani ziehen die Spiegel-Experten den Schluss: „US-Präsident Trump wollte mit der Tötung des iranischen Topgenerals Soleimani das Regime in Teheran schwächen. Doch er hat vorerst das Gegenteil erreicht: Irans Bürger versammeln sich hinter ihrer Führung.“ Dabei gilt doch bei solchen Staatsfeierlichkeiten bekanntermaßen: Wer zu spät oder gar nicht kommt, den bestraft der Revolutionswächter.

+++ Kallstadts Bürgermeister Thomas Jaworek, CDU, weiß, wie man sich international beliebt macht. Sollte Donald Trump das Grab seiner Großeltern in der Pfalz besuchen, hat Jaworek die Predigt schon fertig: „Kallstadt ist eine Modellkommune für mehr Nachhaltigkeit im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Ich würde dem US-Präsidenten sagen, dass man auch im Kleinen viel bewegen kann.“

+++ Hollywood in New York. Harvey Weinstein fuhr im Rollator vor, um sich wegen diverser Me-Too-Anklagen vor Gericht zu verantworten. „Fast schon grotesk“ findet Bild, dass er sich nicht von einem Frauenschänder verteidigen lässt, sondern von einer Frau! Messerstecher werden schließlich auch von Messerstechern verteidigt und Linksradikale von Linksradikalen.

+++ Diese Perle der Argumentation fanden wir im Kommentarbereich der Welt zum Thema Spezialdemokraten: „Die beiden Spitzen sollten nicht Kanzlerkandidaten werden. Die SPD sollte endlich Herrn Dr. Heiko Maas aufs Schild heben. Ein sehr eloquenter Redner und charismatischer Macher. Noch dazu verdammt gut aussehend. Dann klappt es auch wieder mit dem Wähler. Und den Wählerinnen.“ Schreibt angeblich ein Kommentator namens Marco P. Oder bist du das, Heiko?

(Ein besonderes Dankeschön an Gerhard S. aus H. für die Unterstützung!)

"Traditional Orthodox Christmas mass in Russia"

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 22:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Beautiful.

facebook.com: "Traditional Orthodox Christmas mass in Russia"

So geht entspanntes Nichtmehrlesen: die 25 blödesten Medienphrasen

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 20:15 Uhr - Alexander Wendt:

Noch ist das Jahr jung. Für die meisten Redaktionen gäbe es die Chance, 2020 zumindest die albernsten Textbausteine auszusortieren – und zwar in eigenem Interesse. Andererseits, wenn ein Ratschlag aus der falschen Ecke kommt, wird das eher nicht passieren. Beides hätte seine Reize. Entweder verschwindet tatsächlich die eine oder andere Sprachschabracke, was der Auflage der Qualitätsorgane nur nützen würde. Oder der „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (J. Habermas) kommt weiter voran. Wie auch immer: Die Liste der 25 dümmsten Mediendeutsch-Wendungen von A bis Z führt zwingend zu einer Win-Win-Situation.

„Achtung, Spoiler“

Schreibt, glaube ich, mittlerweile nicht mal mehr Sascha Lobo, sondern nur noch die Kompetenzebene drunter.

„Alle/wir alle/wir“

Beispielsatz: „Alle müssen Verzicht über/ihr Verhalten ändern/schmerzhafte Kompromisse machen.“ Wer so schreibt und sendet, entlarvt sich schon von ganz allein als ausgepichter Heuchler. Wichtig ist festzuhalten: nicht alle Journalisten sind so.

„Er ist/war ein Menschenfänger“

Leitet sich bekanntlich von dem berühmten Fängerring ab, den der Papst trägt. Wer nicht bibelfest ist, sollte seine Metaphern woanders suchen. Gilt auch für Hiobsbotschaften und Fingerindiewundelegen. Darauf ruht kein Segen. Auf den meisten weltlichen Metaphern der Presse allerdings auch nicht.

„Er/sie fand klare Worte“

„X. fand klare Worte“, aber auch schon mal: „Klare Worte fand X“ – das ist der Fanfarenstoß, mit dem ein Medienmitarbeiter darauf hinweisen will, dass jetzt etwas Bedeutsames von jemand anderem kommt. Bei vielen Politikeräußerungen ist das nötig; ohne das Tätärätä bliebe die sog. Kernaussage – vor allem die – von Laien unbemerkt. Wer diese Wendung gebraucht, macht sich als Ausrufer, Mitglied im Troß beziehungsweise Nomenklator nützlich, also als subalterner Begleiter der Macht.

„Experte“

Eine Rangstufe unter ‚Journalist’.

„Hass und Hetze“

Medienschaffende, die eine Publikumsansprache als Nazisau oder den Vorschlag, Chemnitz mit Napalm zu bombardieren, für ein wohlerwogenes Urteil, eine Satire oder irgendetwas anderes Gutgemeintes halten, sollten die H & H-Wendung schon im eigenen Interesse nicht mehr benutzen. Andererseits wüssten viele Journalisten gar nicht, was sie stattdessen schreiben sollten. In manchen Redaktionen gibt es auf der Tastatur schon eine eigene H & H-Taste.

„Habecks Wuschelkopf“

Auch Habecks Gesichtsbehaarung, Habecks Kleidung inkl. Socken: Augen und Finger weg. Es wird zwar nicht passieren, aber: Wem die Auflage des eigenen Mediums ein kleines bisschen am Herzen liegt, der sollte Habeckporträts grundsätzlich von alten heterosexuellen Auftragskillern Männern erledigen lassen. Noch besser: die nächsten zwölf bis zwanzig Runden aussetzen. „Was macht eigentlich Robert Habeck?“ darf 2034 wieder von Jana Hensel gefühlt, gesungen und auf einen Sack Reis geschrieben werden.

„Hallo?“

Aufmerksamkeitsfördernde Interjektion, die vor allem darauf aufmerksam machen soll, dass hier jemand Junggebliebenes schreibt oder sendet. Sehr gern gemischt mit Proseminarprosa. Anwendungsbeispiel: „Da sitzen sieben weiße Cis-Personen in der Talkshow. Ich meine: hallo? Wir haben 2020.“ Oft handelt es sich bei der Hallo-Ruferin (mehrheitlich sind es Frauen) um eine Redakteurin, die ihre Uli-Stein-Kaffeetasse bei Redaktionssitzungen grundsätzlich mit beiden Händen umfasst. Hallo? Klischees entstehen nicht grundlos.

„Jetzt wird es eng“

„Neunundneunzig Prozent aller Journalisten würden ihr Kind am liebsten Impeachment nennen“ (Wolfram Ackner). Für das Verhältnis zwischen Donald Trump (Orban, Kurz, Johnson) und den allermeisten Journalisten gilt: Tausendmal enggeführt/tausendmal ist nichts passiert. Mal sehen, welche Medien bzw. Medienschaffende Ende 2024 noch da sind, um zu melden, dass Trumps Tage jetzt wirklich gezählt sind.

„Kann Kanzler/Partei“ etc.

„Sie können singen. Sie können frech“ (Der WDR über seinen Kinderchor). Bzw: „Kann Habeck Kanzler?“ Journalisten können. Können Müntefering. Können Grönemeyer. Können sich demnächst in ganz andere Sachverhalte einarbeiten, wenn die Auflagenentwicklung so weiter geht.

„Kurzsichtig“

Kurzsichtig ist die Draußenwelt, übel und dumm. Kurzsichtig ist der Ami seit 1776, kurzsichtig ist seit mehr als sechzig Jahren jeder israelische Premierminister. Kurzsichtig sind die Manager der Energie- und der Autoindustrie, die anders als deutsche Leitartikelschreiber und demonstrierende Freitagskinder nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Ein wohlmeinender deutscher Journalist weiß schon, wie der Frieden im Nahen Osten herzustellen wäre, wie die Stromversorgung in zwanzig Jahren klappt und wie das Auto der Zukunft aussieht, das gehört praktisch zur Grundausbildung, Näheres wird in den Teeküchen der Redaktionen täglich neu ausgehandelt. Weniger kloßbrühenklar ist, warum die weitsichtigen Journalisten nicht einfach selbst blühende Unternehmen gründen oder wenigsten Medien mit einer wachsenden Zahl von Lesern. Gerade auch mit Blick auf die nächste Sparrunde ihrer Verlagsleitung.

„Die Stimme ihrer Generation“

Kinder und junge Jugendliche – bis auf ganz rare Ausnahmen, um die es hier nicht geht – geben wieder, was ihnen Erwachsene vorher gesagt haben. Das ist ersteren nicht vorzuwerfen. Etwas anderes ist es, wenn Erwachsene mit politischen Anliegen den Kindern, von denen wir die Erde bekanntlich nur geborgt haben, ihrerseits die eigenen Parolen verleasen, um dann zu behaupten, sie kämen direkt aus dem Prophetenmund. In „Die Linke und der Kitsch“ schrieb Gerhard Henschel schon vor Jahr und Tag das Passende dazu: „Diese Kitschform verdanken sich dem haltlosen Gedanken, dass Kinder die besseren Menschen seien und von Natur aus, bevor sie von der Gesellschaft verdorben und vergiftet würden, aus dem Stegreif Politikern Ratschläge erteilen und mit Singsang, Malerei und Faxenmachen die heile Welt rekonstruieren könnten. Die Breitenwirkung dieser Wahnvorstellung beweist der Erfolg des Grönemeyer-Songs ‚Kinder an die Macht’. Den Politikverdrossenen und Billigprotestliebhabern wäre die Verwirklichung dieser Trotzköpfchen-Vision durchaus zu gönnen. Je nachdem, was ihnen die von verschwommenen linken Idealen beseelten Kitschiers eingeflüstert haben, quaken die Kurzen; klassenbewusst im Kinderladen der frühen 70er Jahre, kleistrig friedvoll zwanzig Jahre später.“ Über die Jungen lässt sich egal zu welcher Epoche immer sagen, dass sich aus ihnen schlecht eine amorphe Generation basteln lässt. Und wenn irgendjemand auch noch behauptet, eine Figur sei die Stimme ihrer Generation, gar die authentische, dann ist das samt und sonders gelogen.

„Hinterherhinken“

Sachsen hinkt bei der Schaffung von Gesamtschulen so hinterher wie Bayern bei der Windkraft und China bei der Dekarbonisierung. Wer genau weiß, wer wohin voranschreiten muss, für den gehört der Tadel für die „Nachtrabpolitik“ (Jos. Stalin a.a.O.) zum Leitartikelhandwerk. Gab es eigentlich je das Gegenteil? Ja, aber singulär: Talleyrand hinkte seiner Zeit weit voraus.

„Linksalternative“

Sprachfossil aus Zeiten, als es tatsächlich noch Rechte beziehungsweise Konservative gab, die in hohen Ämtern, in Kirchengremien und in den Redaktionen großer Zeitungen saßen. Leute, die sich über bunte Haare ärgerten wie der Nachbarshund über Passanten, die am Zaun rütteln, Leute, die sich bekreuzigten wie Bischof Dyba, wenn das Wort ‚schwul’ im nichtpejorativen Sinn fiel, und für die es schon eine spätbundesdeutsche Dekadenz darstellte, als Guido Westerwelle weiland im Pullover zum Bundestag redete. Für die Jüngeren: Das war, als sich die Unionsabgeordnete Wilma Glücklich vor ungefähr einem halben Jahrhundert die Haare auf Punk kämmte. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für die Berliner CDU. Zu welcher Macht will heute jemand alternativ sein, wenn er links ist? Es geht vielmehr, gerade in den sog. linksalternativen Vierteln, um Machtausübung. Deshalb hält sich die leergefressene Begriffshülle auch so eisern.

„Realitätscheck“

Sollte der Medienschaffende genauso wie den Faktencheck besser vorher im Stillen erledigen, aber nicht eigens betonen.

„Rechtsruck“

Als die AfD 2013 gegründet wurde, war sie die neue NSDAP und Bernd Lucke der Rudolf Höß im Karstadtpulli. Seitdem folgte Rechtsruck auf Rechtsruck, nicht nur in der AfD, sondern in der Gesellschaft allgemein. Welche großen Teile der Gesellschaft mittlerweile nach Rechts geruckt sind, sieht man schon daran, dass der rechte Rand heute bei Boris Palmer und Sahra Wagenknecht anfängt.

„So geht“ (Bürgernähe/Wahlkampf/Energiewende etc.)

So geht der Journo/der Journo der geht so. Und zwar demnächst in den Mediamarkt. Als dienstjüngster Angestellter. Dann jedenfalls, wenn endlich genügend Leser finden, dass sie für Werbeprospektjargon nicht auch noch Geld zahlen sollten.

„So tickt“ (der Ossi, der Trump-Wähler, der Dieselfahrer)

Liebe Wohlschreiber, Achtung, aber niemals so: „so tickt der Schwarze/der Muslim/die alte weiße Frau.“ Anderenfalls geht’s noch schneller in den Mediamarkt.

„Unerträglich“

Unerträglich waren früher beispielsweise erfrorene Füße bei 40 Grad minus, das Sterben und insbesondere der Tod. An dem Wort ‚unerträglich’ ist eine gewisse Bedeutungsverschiebung zu beobachten. Unerträglich ist heute schon die Äußerung eines politischen Konkurrenten, mitunter auch nur das, was im eigenen Kopf vorgeht („die Vorstellung ist unerträglich“). Anders als die früheren Unerträglichkeiten richtet das bei den Unerträglichkeitsfindern keine feststellbaren Schäden an (s. auch Lebensmittelunverträglichkeiten). Claudia Roth musste schon sehr sehr vieles in ihrem Leben unerträglich finden, fidel wie eine Möpsin im Paletot ist sie trotzdem. Ansonsten gilt der Satz von Friedrich Nietzsche: „Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig.“ Die Presse dagegen weniger.

„Vielfalt“

Idealzustand der Gesellschaft, der von Redaktionen, deren Mitglieder meist Anna-Sophie und Markus heißen, und die im Vielfaltsstadtbezirk der tausend Möhrensorten leben, unverdrossen angemahnt wird.

„Was macht das mit uns/dem Land?“

Wer Hautnähe statt Distanz im Journalismus für eine gute Idee hält, der legt seinem Lesern auch die feuchte Hand ungefragt aufs Bein und drängt ihm ein Therapiegespräch auf, oft eingeleitet mit dem Höllensatz: „Wir müssen reden.“ Macht mal 99 Cent und mal 17,50 im Monat, je nach Anbieter. Die richtige Antwort auf diese redaktionelle Belästigung lautet übrigens: „Was heißt ‚wir’?“

„Wir brauchen/müssen“

Nein. Übrigens müssen Sie nicht zwingend das Abo oder die Gebührenüberweisung für Medien kündigen, die Ihnen sagen, was Sie – meist zur Abwendung der Apokalypse à jour – zu tun beziehungsweise zu unterlassen haben. Aber Sie können.

„X. mahnt/mahnen“

Ganz dick im Mahngeschäft: der Bundespräsident. Frank-Walter Steinmeier gießt Öl auf die Mahnmühlen und spielt damit den Richtigen in die Hände, die damit ein Süppchen kochen, das sie wiederum an ihre Leser weiterverkaufen. An der Mitteilung, der Bundespräsident, der EKD-Präses oder irgendjemand anderes m/w/d habe wieder einmal gemahnt, lassen sich gleich zwei ökonomische Prinzipien erklären: abnehmender Grenznutzen und Inflation. Weil das Zielpublikum den Tagesmahnungen irgendwann so lauscht wie bahnhofsnahe Anwohner den Güterzügen, muss der Mahntakt gesteigert werden. Wirkung s. oben.

„X ist das neue Y“

Sitzen ist das neue Rauchen/Musthave ist das neue Brauchen/Gehen ist das neue Fliegen/Stehen ist das neue Liegen/Fühlen ist das neue Denken/Steuerzahl’n das neue Schenken/Und entspanntes Nichtmehrlesen/ziemt sich für ein kluges Wesen.

„Zeiten, in denen“

Gerade in Zeiten, in denen/Populisten wie/immer unverhohlener/selbsternannte/Hass & Hetze/müssen wir/soziale Medien/gesellschaftlichen Zusammenhalt/Klima/stärken/mehr Europa – liebe Leser, aus diesen Bausteinen lässt sich schon fast ein ganzer Leitartikel zusammensetzen. Sie müssen nur noch die Zwischenräume ausfüllen. Keine Scheu, es ist ganz einfach. Sie brauchen ein bisschen Übung und Füllstoff, dann schreiben Sie die Zeitung selbst und müssen nie mehr eine kaufen.

Bodenwertzuwachssteuer

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Geschichte wiederholt sich nicht – aber sie reimt sich. Die vom ehemaligen Steuer-CD-Hehler Norbert Walter-Borjans ins Spiel gebrachte Abgabe, um den Wertzuwachs von Immobilien zu besteuern, ist nichts anderes als eine Wiederauflage der Hauszinssteuer aus den Hyperinflations-Zeiten der Weimarer Republik. Damals wollte die SPD auch „Inflationsgewinner“ zur Ader lassen, um damit den staatlichen Wohnungsbau zu fördern – zu Lasten der privaten Immobilien-Eigentümer. Trifft es diesmal auch das Heizöl-betriebene Häuschen von Klima-und-Nazisau-Oma?

- weiterlesen - "Bodenwertzuwachssteuer"

YouGov-Umfrage! 🤣

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die social media Welt schüttet sich grade aus vor Lachen über Deutschland. Die größte Gefahr für den Weltfrieden... ja, is klar, Alman hat den Durchblick. 😂😂😂

YouGov-Umfrage! 🤣 Bildquelle: facebook

"Trump takes a calculated risk on Iran"

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 15:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Trump takes a calculated risk on Iran Bildquelle: Screenshot - "Trump takes a calculated risk on Iran"

"Trump geht ein kalkuliertes Risiko ein"

Das ist bisher das Klügste, was ich über den eskalierten Konflikt zwischen USA und Iran gelesen habe. Natürlich auf Englisch, in Deutschland weiß die vom Hass gegen Trump ideologisierte Presse ja nicht mal mehr, wie "Geopolitik" buchstabiert wird, von Klein-Heiko ganz zu schweigen. Trumps genialer Schachzug ist vor allem, die Proxies aus dem Spiel genommen zu haben.

"The embassy attack was intended by Iran as a public act of ritual humiliation, and the United States had no choice but to respond. (...) An Iranian attack on an American ally like Israel or Saudi Arabia would not suffice, now that Washington has acted in its own name against a key Iranian leader. (...) Two dozen missiles or bombing sorties could wipe out Iran’s economy in a matter of hours. Fewer than a dozen power plants generate 60% of Iran’s electricity, and eight refineries produce 80% of its distillates. A single missile strike could disable each of these facilities, and bunker-buster bombs of the kind that Israel used last month in Lebanon would entirely destroy them. Without much effort, the US could destroy the Port of Kharg from which Iran exports 90% of its hydrocarbons. (...) Trump’s preemptive action yet may turn out to be a masterful stroke."

Klare Zeichen diktatorischer Regime

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

In einem diktatorischen Regime hat man keine Wahl: entweder man nimmt an einem solchen Begräbnis teil, um mit für die Bilder von Menschenmassen zu sorgen, mit denen anschließend das Narrativ manipuliert wird, oder man wird schikaniert oder sogar getötet. Javad Zarif, der Außenminister der islamischen Republik Iran, nutzt die Bilder auch sogleich, um von einer angeblichen "sea of humanity" zu sprechen und Donald Trump zu provozieren

Klare Zeichen diktatorischer Regime Bildquelle: Screenshot - "Javad Zarif"

Pooplets: Poop-shaped Candy mit Cola-Aroma im Angebot bei Lidl

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Poop-shaped Candy mit Cola-Aroma Bildquelle: Screenshot

Man darf davon ausgehen, dass Lidl ausführliche Marktforschung betreibt, bevor sie einen neuen Artikel ins Sortiment aufnehmen. Nach den Anus-Pralinen sind also jetzt Scheisshaufen mit Cola-Geschmack der letzte Schrei im degenerierten Deutschland? Volle Pulle zurück in die Regression, ab in die Analphase. Deutschland, du hast fertig!

Bierdeckel alle? Gut, ich höre auf...

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 13:15 Uhr - Rocco Burggraf:

Sie sind ein genügsamer Typ? Ihnen geht es gut? Sie teilen gern?

Nehmen Sie trotzdem mal einen Bierdeckel und notieren Sie - nur des Überblicks wegen - einfach mal eine willkürliche Auswahl der in Deutschland erhobenen direkten und indirekten Steuern und Abgaben. Die im Verbund inzwischen immerhin um die 60% Ihres (hoffentlich noch durchschnittlichen) Einkommens fressen.

• Wahrscheinlich kennen Sie

Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Zweitwohnungssteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Kirchensteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer, Einfuhrumsatzsteuer, den Zoll und die allseits beliebte Besteuerung der Renten von Umweltsäuen und ähnlichen verzichtbaren Subjekten.

• Vielleicht haben Sie auch schon gehört von

Ökosteuer, Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, Kernbrennstoffsteuer, Luftverkehrssteuer, Tonnagesteuer, Feuerschutzsteuer, Reichensteuer, Kapitalertragssteuer, Spekulationssteuer und der Abgeltungssteuer, die jetzt eine diskret automatisierte Zinsbesteuerung ist.

• Insidern bekannt und ziemlich einträglich sind

die Luxus- oder Sektsteuer, Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer, Kaffeesteuer, Biersteuer, Branntweinsteuer, Schankerlaubnissteuer, Pferdesteuer, Hundesteuer, Kinosteuer, Tanzsteuer, Jagd- und Fischereisteuer, Rennwett- und Lotteriesteuer, Glücksspielsteuer, Spielbanksteuer, Tabaksteuer und (Sie werden nicht betroffen sein...) Sexsteuer.

• Ein weites Energiefeld bilden Ihre patentwürdig simulierten „Stromkosten“ mit

EEG-Umlage, Offshore-Umlage, Offshore-Netzumlage, Lastenumlage, Konzessionsabgabe, StromNEV-Umlage, KWKG-Umlage, Netzentgelt, Messtellenbetriebsumlage und Stromsteuer, die die eigentlich nicht vorhandenen - weil ja „erneuerbaren“ Energiekosten gehörig aufpeppen.

• Weil dies alles hinten und vorn nicht reicht, plant der von Ihnen immer wieder gern gewählte Regierungsapparat derzeit

die drastische Erhöhung vieler der oben genannten Steuersätze, das sympathisch klingende, vorerst auf 20 Milliarden taxierte Klimapaket unter anderem mit dynamisierter CO²-Steuer, deutlich erhöhter KfZ-Steuer, Flugbenzinsteuer, dazu eine Fleischsteuer, Vermögenssteuer, Grundwert-Zuwachssteuer, die Besteuerung von Minijobs und natürlich das Leckerli für die treuesten unter den Staatsdienern: Den künftig automatisiert angehobenen Rundfunkbeitrag.

Bierdeckel alle? Gut, ich höre auf...

"Photos Show Destruction at US Embassy in Baghdad After Attacks"

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 10:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Wurden in deutschen Medien eigentlich Bilder von der zerstörten US-Botschaft in Bagdad gezeigt, für deren Angriff der Iran verantwortlich ist und die dem gezielten Drohnenschlag gegen "den Schlächter" vorausging?

Nein. Man möchte das wohl lieber diffus und abstrakt halten. Dabei haben AP Fotografen das Maß der Zerstörung so schön im Bild festgehalten, hier zu sehen: "Photos Show Destruction at US Embassy in Baghdad After Attacks"

"Report: Obama Administration Stopped Israel From Assassinating Soleimani in 2015"

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 10:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Laut einem Bericht aus dem Jahr 2018 stand Israel schon 2015 kurz davor, Soleimani aus dem Verkehr zu ziehen, doch die Beamten der Obama Administration vereitelten den Plan. Alle Menschen, die in den letzten drei Jahren von Soleimani getötet oder verwundet wurden, gehen auf das Konto von Obama und Biden.

infowars.com: "Report: Obama Administration Stopped Israel From Assassinating Soleimani in 2015"

"Golden Globes 2020: Ricky Gervais roasts Hollywood"

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 10:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Ricky Gervais kümmert sich nicht mehr um seinen Ruf und hielt die beste Eröffnungsrede aller Zeiten! Er schlug buchstäblich in all diese liberalen Gesichter Hollywoods ein, die ständig das Bedürfnis haben, die Welt über ihre eigene opportunistisch-moralische Überlegenheit zu belehren.

#RickyGervais Bildquelle: Screenshot

Ricky Gervais doesn't care anymore about his reputation and delivered the best opening speech ever! He literally smashed into all these Hollywood liberal faces who feel the need to teach the world about their own opportunistic moral supremacy.

Hier als Video in voller Länge, jeder Satz ein Treffer, ein Genuss! - twitter.com: "Benny Johnson"
Hier die Kurzfassung - youtube.com: "Golden Globes 2020: Ricky Gervais roasts Hollywood"

Hier das Ricky Gervais Transscript:
"Hello and welcome to the 77th annual Golden Globe Awards, live from the Beverly Hilton Hotel here in Los Angeles. I’m Ricky Gervais, thank you.

You’ll be pleased to know this is the last time I’m hosting these awards, so I don’t care anymore. I’m joking. I never did. I’m joking, I never did. NBC clearly don’t care either — fifth time. I mean, Kevin Heart was fired from the Oscars for some offensive tweets — hello?

Lucky for me, the Hollywood Foreign Press can barely speak English and they’ve no idea what Twitter is, so I got offered this gig by fax. Let’s go out with a bang, let’s have a laugh at your expense. Remember, they’re just jokes. We’re all gonna die soon and there’s no sequel, so remember that.

But you all look lovely all dolled up. You came here in your limos. I came here in a limo tonight and the license plate was made by Felicity Huffman. No, shush. It’s her daughter I feel sorry for. OK? That must be the most embarrassing thing that’s ever happened to her. And her dad was in Wild Hogs.

Lots of big celebrities here tonight. Legends. Icons. This table alone — Al Pacino, Robert DeNiro … Baby Yoda. Oh, that’s Joe Pesci, sorry. I love you man. Don’t have me whacked. But tonight isn’t just about the people in front of the camera. In this room are some of the most important TV and film executives in the world. People from every background. They all have one thing in common: They’re all terrified of Ronan Farrow. He’s coming for ya. Talking of all you perverts, it was a big year for pedophile movies. Surviving R. Kelly, Leaving Neverland, Two Popes. Shut up. Shut up. I don’t care. I don’t care.

Many talented people of color were snubbed in major categories. Unfortunately, there’s nothing we can do about that. Hollywood Foreign press are all very racist. Fifth time. So. We were going to do an In-Memoriam this year, but when I saw the list of people who died, it wasn’t diverse enough. No, it was mostly white people and I thought, nah, not on my watch. Maybe next year. Let’s see what happens.

No one cares about movies anymore. No one goes to cinema, no one really watches network TV. Everyone is watching Netflix. This show should just be me coming out, going, "Well done Netflix. You win everything. Good night." But no, we got to drag it out for three hours. You could binge-watch the entire first season of Afterlife instead of watching this show. That’s a show about a man who wants to kill himself cause his wife dies of cancer and it’s still more fun than this. Spoiler alert, season two is on the way so in the end he obviously didn’t kill himself. Just like Jeffrey Epstein. Shut up. I know he’s your friend but I don’t care.

Seriously, most films are awful. Lazy. Remakes, sequels. I’ve heard a rumor there might be a sequel to Sophie’s Choice. I mean, that would just be Meryl just going, "Well, it’s gotta be this one then." All the best actors have jumped to Netflix, HBO. And the actors who just do Hollywood movies now do fantasy-adventure nonsense. They wear masks and capes and really tight costumes. Their job isn’t acting anymore. It’s going to the gym twice a day and taking steroids, really. Have we got an award for most ripped junky? No point, we’d know who’d win that.

Martin Scorsese made the news for his controversial comments about the Marvel franchise. He said they’re not real cinema and they remind him about theme parks. I agree. Although I don’t know what he’s doing hanging around theme parks. He’s not big enough to go on the rides. He’s tiny. The Irishman was amazing. It was amazing. It was great. Long, but amazing. It wasn’t the only epic movie. Once Upon a Time in Hollywood, nearly three hours long. Leonardo DiCaprio attended the premiere and by the end his date was too old for him. Even Prince Andrew was like, “Come on, Leo, mate.You’re nearly 50-something.”

The world got to see James Corden as a fat pussy. He was also in the movie Cats. No one saw that movie. And the reviews, shocking. I saw one that said, "This is the worst thing to happen to cats since dogs." But Dame Judi Dench defended the film saying it was the film she was born to play because she loves nothing better than plunking herself down on the carpet, lifting her leg and licking her ass. (Coughs) Hairball. She’s old-school.

It’s the last time, who cares? Apple roared into the TV game with The Morning Show, a superb drama about the importance of dignity and doing the right thing, made by a company that runs sweatshops in China. Well, you say you’re woke but the companies you work for in China — unbelievable. Apple, Amazon, Disney. If ISIS started a streaming service you’d call your agent, wouldn’t you?

So if you do win an award tonight, don’t use it as a platform to make a political speech. You’re in no position to lecture the public about anything. You know nothing about the real world. Most of you spent less time in school than Greta Thunberg.

So if you win, come up, accept your little award, thank your agent, and your God and fuck off, OK? It’s already three hours long. Right, let’s do the first award."

PS: Hat sich der SPIEGEL schon empört?

#epsteindidntkillhimself

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 09:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Das ist kein VT-Blog, sondern DailyMail: "Inside the cell where Jeffrey Epstein killed himself: ..."

Nicht ohne meine Morddrohung

Montag, 06.01.2020 - Heilige Dreikönige - 08:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat zahlreichen Pressemeldungen zufolge Morddrohungen im Zusammenhang mit seinem Einsatz für die Rettung von Migranten auf dem Mittelmeer erhalten. “Vor allem im Zusammenhang mit meinem Engagement in der Seenotrettung von Flüchtlingen habe ich recht konkrete Drohungen erhalten”, sagte der bayerische Landesbischof der Augsburger Allgemeinen. Er nehme diese Drohungen aber “nicht sehr ernst”.

Was immer die Intention dieser Kommunikation, der Effekt für die konservative Öffentlichkeit ist eindeutig, denn die Information wird weit verbreitet und suggeriert latent oder manchmal auch offen eine Verantwortung bei allen Kritikern der momentanen Migrationspositionen z. B. der EKD. Kaum ein Qualitätsmedium verzichtete auf einen Bericht. Eine solche Welle an Solidarität hätte man sich bei dem tatsächlich stattgefundenen Angriff auf den Journalisten Gunnar Schupelius gewünscht. Aber nicht näher verifizierte Drohungen von „rechts“ passen in die politische Agenda unserer Qualitätsjournalisten, stattgefundene Anschläge von Linksextremisten und die Ankündigung, gegen die Familie vorzugehen, falls der unliebsame Journalist nicht den Beruf wechselt, werden mit Schweigen übergangen oder in versteckten Meldungen weichgespült abgehandelt.

Bedford-Strohm sieht die Drohungen vor allem im Zusammenhang mit den maßgeblich von ihm beförderten Bestrebungen, dass die Evangelische Kirche ein eigenes „Rettungsschiff“ auf das Mittelmeer schicken soll. Dabei stört ihn offensichtlich nicht, dass es einen nachgewiesenen Zusammenhang gibt, dass die Totenzahlen in den Zeiten der höchsten Seenotrettung ebenfalls am höchsten waren. Der österreichische Ministerpräsident Sebastian Kurz hat anlässlich des von ihm ausgehandelten Koalitionsvertrags mit den Grünen noch einmal auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Die deutsche Journaille schweigt sich auch darüber lieber aus, als dem Bischof diese nahe liegende Frage zu stellen.

Zur Erinnerung, wir reden von dem Bischof Bedford-Strohm, der 2016 als oberster Vertreter der EKD auf dem Tempelberg, das (!) Symbol des Christentums, sein Kreuz, abgelegt hatte und in der auf heftige Kritik folgenden Diskussion/Rechtfertigung keine sonderlich überzeugende Figur machte.

Berichte über Morddrohungen scheinen mittlerweile Alltagsgeschäft: Bedford-Strohm, der freie Mitarbeiter des WDR (Oma-#Nazisau-Tweet, aber auch Cem Özdemir und Claudia Roth. Nähere Angaben fehlen oft. Deshalb möchte ich noch einmal an die Morddrohungen gegen den Spitzenkandidaten der CDU in der Thüringer Landtagswahl Mike Mohring kurz vor der Thüringer Landtagswahl erinnern. Eine dieser Drohungen ging vorn der Absenderadresse @hitler.rocks, des E-Mail-Service cock.li, aus.

Hier nochmal der Zusammenhang, wie auch von t-online dargestellt. Die essentielle Infrastruktur für den Zugang ins Netz erhielt der Anbieter der Absenderadressen (Vincent Canfield) von einem Internetunternehmer (Kolja Weber). Warum ermöglicht Kolja Weber, der sich auf Twitter als Kämpfer gegen Rechts profiliert, mit seiner Firma solche Adressen, wie @hitler.rock, @nuke.afrika oder @getbackinthe.kitchen?

Kolja Weber ist ehrlich: Es hat wirtschaftliche Gründe. Ihm scheint es egal zu sein, womit er Profit macht.

“Und wir können nicht nur Geschäfte mit Partnern machen, die wir toll finden, dann funktioniert unsere Gesellschaft nicht.” Die angebotenen E-Mail-Adressen findet er auch “gar nicht lustig, diese Form von Humor in den USA ist nicht meiner.”

Was Kolja Weber nach Konfrontation als akzeptabel deklariert, stößt glücklicherweise anderswo auf harten Widerstand. Erst kürzlich wurde Vincent Canfield (der Chef von cock.li), auch aufgrund jener Mail-Adressen, vom Chaos Communication Congress geworfen, es kam sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal.

#AussenMini

Sonntag, 05.01.2020 - 24:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Auch im Ausland muss man sich inzwischen täglich für den deutschen, schrumpfhirnhaften Politik-Dilettantismus rechtfertigen und entschuldigen.

#AussenMini

"Iran sieht sich Atomabkommen nicht mehr verpflichtet" - UPDATES

Sonntag, 05.01.2020 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Iran sieht sich Atomabkommen nicht mehr verpflichtet Bildquelle: Screenshot - "Iran sieht sich Atomabkommen nicht mehr verpflichtet"

Auf den Punkt gebracht von Roger Letsch:
"Noch Fragen, worum es den Mullahs wirklich geht? Drecksbande! Und dabei rede ich noch gar nicht von den Mullahs, sondern nur von unseren Politikern, die auch noch "Finanzinstrumente" erfinden mussten, um ungestört und am Dollar vorbei mit den Islamisten Handel treiben zu können! Danke Gabriel, danke Trittin, danke Maas!"

So ist es! Das ganze Gefasel von Deeskalation war von Anfang an täuschender, verräterischer Bullshit einer globalen, Obama geführten Schisserbande, die sich längst dem Iran unterworfen hat. Klein-Heiko will dem amerikanischen Präsidenten und seinem Außenminister die Leviten lesen - das kann der Zwerg erstmal bei den importierten Shiiten und Sunniten üben, dann sehen wir weiter. Trump und seine Leute im Verbund mit Israel tun das einzig Richtige: einen unerbittlich harten Kurs gegen jede eskalierende Aggression der iranischen Mullahs. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass dies zum Regimewechel im Iran führt. Deutschland und die EU hocken derweil auf der stillen Treppe und glotzen zu, wie sie sich in die Bedeutungslosigkeit katapultieren.

UPDATE: Sonntag, 05.01.2020 - 23:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Das freut mich: Mark Levin teilt einen Artikel der Jerusalem Post, die den sehr guten Kommentar von Julian Reichelt / BILD zitiert: "Soleimani was a monster, wanted atomic cloud over Tel Aviv - German newspaper"

UPDATE: Sonntag, 05.01.2020 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Über 20 Tausend Likes, derzeit sorgt nur Julian Reichelt dafür, dass Germanistan nicht als Vasallenstaat des Iran wahrgenommen wird. Die BILD macht deutsche Außenpolitik - danke dafür: "Mark Levin"

#Ansage

Sonntag, 05.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Das nennt man wohl eine ganz klare Ansage - besser geht's nicht!

"Die Vereinigten Staaten haben gerade zwei Billionen Dollar für Militärausrüstung ausgegeben. Wir sind die größten und bei weitem die besten der Welt! Wenn der Iran eine amerikanische Basis oder irgendeinen Amerikaner angreift, werden wir einige dieser nagelneuen, wunderschönen Ausrüstungen auf ihren Weg schicken... und das ohne zu zögern!"

Quelle:
twitter.com: "Donald J. Trump"

Obdachlose Literatur

Sonntag, 05.01.2020 - 19:00 Uhr - Alexander Wendt: via publicomag.com

Am 9. Januar sollte Uwe Tellkamp eigentlich aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Roman im Dresdner Lingerschloss lesen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Zeitschrift „Tumult“. Das literarische Ereignis wird nicht stattfinden, jedenfalls nicht am 9. Januar und nicht am vorgesehenen Ort.

Sechs Tage vorher erhielt Tumult-Herausgeber Frank Böckelmann ein Schreiben von den stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Lingerschloss mit der Kündigung des am 20. Dezember 2019 zugesagten Raums. Bemerkenswert fällt die Begründung aus. „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass die von Ihnen beabsichtigte Vortragsreihe in unseren Räumen nicht stattfinden kann“, so der Verein: „Nach unserer Überzeugung und dem Neutralitätsgebot des Fördervereins Lingnerschloss ist Ihre beabsichtigte Vortragsreihe für unsere Einrichtung nicht geeignet.“

Es mute „merkwürdig an, dass belletristische Werke unter ein ‚Neutralitätsgebot’ fallen könnten“, kommentierte Böckelmann die plötzliche Kündigung.

Bei Tellkamp handelt es sich um einen der bekanntesten deutschen Gegenwartsautoren; für einen Auszug aus seinem späteren Roman „Der Turm“ erhielt er den Bachmann-Preis, für den bei Suhrkamp erschienen Roman den Deutschen Buchpreis. Als er 2018 in einem öffentlichen Streitgespräch mit dem Autor Durs Grünbein die Migrationspolitik der Bundesregierung kritisierte, wurde Tellkamp zwar mit Etiketten wie ‚umstritten’ und ‚rechts’ versehen. Besonders auf sein Wort von „Gesinnungskorridoren“, die sich in Deutschland verengen, reagierten etliche Journalisten mit Erregung und Ablehnung. Meist versahen sie den Begriff „Gesinnungskorridor“ mit dem Zusatz „angeblich“. Sein Verlag distanzierte sich nach der Diskussionsveranstaltung mit Grünbein von Tellkamp. Aber eine schon geplante Lesung des Autors war bisher noch nicht verhindert worden.

In seinem Schreiben erklärte der Lingerschloss-Verein nicht, in welcher Weise der noch unveröffentlichte neue Roman Tellkamps – eine Fortsetzung des Turms – seine Neutralität gefährde, und wie er sich eine vereinskonforme Neutralität von Literatur vorstellt. Merkwürdig scheint auch, dass seinen Mitgliedern diese Gefährdung erst sechs Tage vor der Lesung auffiel.

Mit der Absage durch den Lingerschloss-Verein gegenüber Tumult findet auch eine zweite geplante Veranstaltung nicht statt: Am 13. Februar wollte der Althistoriker Egon Flaig dort aus seinem neuen Buch „Was nottut. Plädoyer für einen aufgeklärten Konservatismus“ lesen.

Einen Ersatz für die gekündigten Räume gibt es bisher noch nicht.

Tellkamps Roman „Der Turm“ erzählt von einer bildungsbürgerlichen Insel in der DDR, die im Stadtviertel Weißer Hirsch dem Druck von außen widersteht. Das Buch trägt den Untertitel „Geschichte aus einem versunkenen Land“. Es handelt von Figuren in einem Staat kurz vor dessen Zusammenbruch, gleichzeitig ist „Der Turm“ ein Dresden-Roman, eine Art historisches Panorama der Stadt.

Die Fortsetzung dieser Heimatliteratur wird jetzt, wie es aussieht, in Dresden obdachlos.

„Was soll man sagen?“, kommentierte Tellkamp den Vorgang: „Es gibt keine Gesinnungskorridore. Nur enge Wände.“

Erscheinen soll der neue Roman des Autors im Herbst 2020. „Davon gehe ich aus“, sagte Tellkamp im August 2019 in einem Interview mit dem Magazin Tichys Einblick.

Demnächst wird sich also jeder Interessierte ein Bild machen können – so oder so.

Der Fisch stinkt vom Staatsfunk her

Sonntag, 05.01.2020 - 17:00 Uhr - Dushan Wegner:

Gestern Abend, als wir in großem kleinen Kreis die Welt beredeten, wie man es am Samstag Abend so tut, da waren auch Briten unter den Debattierenden. Die politischen Themen waren schnell abgehandelt (Johnson gut; Trump auch, aber hoffentlich geht das alles nicht schief; Merkel ist ja bereits schiefgegangen). Ich erwähnte dieses Shakespeare-Zitat, weil ich im Hinterkopf natürlich schon an diesem Text schliff und feilte, wie Sie es von Ihrem liebsten Essayisten mit Recht erwarten. Ich erwähnte die (von niemandem bestrittene) These, wonach Shakespeare sich über die blinde, referenzfreie Zuversicht lustig machte, die solche Floskeln abbilden – und darauf sagte einer der Briten: »Yeah, Shakespeare is taking the piss«, was sich frei und höflich(er) mit »Shakespeare macht sich lustig« übersetzen ließe, und doch in seiner originalen Wortkraft ist es viel stärker, semantisch reicher und selbst beinahe schon skakespearianisch. (Daraufhin stand er auf, sagte »And so will I«, und ging von der Szene ab.)

Wenn Menschen die Zeile mit dem Gestank im Staate Dänemark zitieren, dann meinen sie natürlich seltenst das tatsächliche Dänemark. Man meint Korruption, Lügen, mangelnde Moral im eigenen Kontext – und als Konsequenz aller drei dann die grobe Ungerechtigkeit und das Leid der kleinen Leute. »Something is rotten« erinnert an die deutsche Redeweise »der Fisch stinkt vom Kopf her«. (Etwas anders sieht das vielleicht jener ehemalige Politiker, der sinngemäß sagte, und ich wende hier dieses Sprachbild an: Der Fischkopf ist nicht das Problem, der Fischkörper ist das Problem!)

Etwas ist faul, und es stinkt vom Kopf her. Wie antwortet Shakespeare selbst auf seine eigene Feststellung? Mit Sarkasmus, etwas bitter und doch gewohnt leichtfüßig, »he takes the piss«: »Heaven will direct it!« – Der Himmel wird es richten! – Man möchte dem Dichter ähnlich sarkastisch antworten: »Das hat er ja auch stets ‘ohn Fehl getan«, oder so ähnlich, doch unsere jambischen Fünfheber sind rostig geworden, wenn sie denn je glatt gefunkelt haben sollten.

Wir holen tief Luft – puh!

Das merkwürdige Gebilde, das in Deutschland »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk« heißt, kommt in den letzten Tagen nicht aus den Schlagzeilen. Wie ist das Image des deutschen Staatsfunks dieser Tage? Einfache Testfrage: Wem würden Sie eher vertrauen, Ihnen die Wahrheit über seine Absichten zu sagen: einem Berliner Clan-Mitglied oder einem Staatsfunker? Eben.

- weiterlesen - "Der Fisch stinkt vom Staatsfunk her"

Energiewende: Mein Strom ist besser als deiner!

Sonntag, 05.01.2020 - 15:00 Uhr - Roger Letsch:

Es war das Problem mangelhafter Technikfolgeabschätzung in der Energiewende, welches Cora Stephan in ihrem Kommentar auf NDR.de behandelte. Mit Phillippsburg II ging gerade ein weiteres grundlastfähiges Kernkraftwerk endgültig vom Netz und die entstandene Lücke, immerhin ein Fünftel des Strombedarfs von Baden-Württemberg, fließt nun aus Frankreich (Atom) und Polen (Kohle) zu uns. Doch auch Windanlagen haben Laufzeiten, auch Solarpaneele müssen irgendwann entsorgt werden…wie steht es also wirklich um die Nachhaltigkeit, wie um die Versorgungssicherheit? Alles berechtigte Fragen, sollte man meinen. Alles auch Fragen, um die sich Investoren und Betreiber von Wind- und Solaranlagen und unsere Regierung doch sicher Gedanken gemacht haben müssen, nimmt man an. Doch wo Subventionen im Spiel sind, setzt oft nicht nur der Sachverstand aus. Auch der Wettbewerb hat schlechte Karten. Zugegeben: auch die Kernenergie wäre ohne reichlich Subventionen nie an den Start gekommen. Man sollte aber nicht glauben, Firmen wie Siemens hätten ein gesteigertes Interesse daran gehabt, diese Kraftwerke zu bauen. Das war der Staat – und zwar aus Prestige-Gründen. Und wenn Milliarden an Subventionen winken, baut man das, was gewünscht wird. Das ist heute nicht anders als vor 50 Jahren.

Die heutigen Verfechter von EEG, Fördertöpfen und risikolosen Investments in Wind und Sonne geißeln die Subventionen vergangener Tage für die Kernenergie und verlangen doch gleichzeitig Subventionen für sich, weil es ohne nun mal nicht gehe. Den inhärenten Widerspruch bemerkt man nicht mal. Nun, die Subventionen für die Kernenergie sollte man vielleicht zusammen mit den Steuereinnahmen, den jahrzehntelang günstigen Stromkosten in die finanzielle Waagschale werfen und die stabilen Netze sind ja auch nicht zu verachten. Ob Sonne und Wind hier mithalten können, müssen sie erst beweisen. Bisher ist nur zu sehen, dass die Netzstabilität sinkt, die Kosten steigen, Arbeitsplätze schwinden und Natur zu Industriegebieten umgewidmet wird.

Mein Interesse gilt hier aber nicht Stephans vortrefflichem Artikel, sondern vielen Kommentaren darunter. Das Spektrum ist gemischt, was natürlich gut ist. Aber es stechen doch jene heraus, die dünnhäutig bis beleidigt reagieren, fast, als hätte Cora Stephan den Schreiber des Kommentars mit ihrer Meinung persönlich verletzt oder beleidigt. Tenor: wie kann man nur Zweifel an der Windkraft haben, nicht an das Gelingen der Energiewende glauben und die Abschaltung eines Kernkraftwerks nicht euphorisch feiern? Wer sowas tut, ist rechts, AfD-Fan, von der Atomlobby bezahlt, ewiggestrig, Klimaleugner, Wünschdirwas!

Alle Fragen zur Energiewende längst beantwortet?

In Sachen Energiewende verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass eine große Anzahl meiner Mitbürger (und in diesem Fall der Kommentarschreiber) sich jahrelang mit den Textbausteinen der Profiteure eben dieser Energiewende hat abspeisen lassen, bis ein Sättigungsgefühl eintrat. Man glaubt, zu wissen und ist jetzt mit gestanztem Politblech angefüllt bis Oberkante Unterlippe. Jeder Zweifel, jede Nachfrage und jeder leise Anflug von Kritik verursacht bei vielen nur noch Übelkeit und das Erbrechen eben jenes Phrasenblechs, mit dem sie gefüttert wurden. Man liest einen Kommentar von X, der aber wortwörtlich und bis in die Beleidigungen hinein auch aus dem Mund von Habeck, Trittin, Roth, Baerbock oder einem anderen Sofabewohner bei Illner, Will und Co kommen könnte. Es ist aber nicht Dummheit, die unter dem Artikel von Cora Stephan jede Kritik abbügelt. Die Gesundbeter der Energiewende wissen einfach zu viel, was so nicht stimmt. Aufgeschnapptes gebiert Schnappatmung, wenn es in Zweifel gezogen wird.

Vier Möglichkeiten, Fragen nicht zu beantworten

Die Strategie, mit der einige Leser auf Stephans aufgeworfene Fragen antworten, kann man grob in vier Gruppen aufteilen. Zunächst gibt es zwei Möglichkeiten, der Beantwortung einer aufgeworfenen Frage aktiv auszuweichen. Man kann entweder behaupten, die Frage stelle sich gar nicht und tut dann so, als sei sie tatsächlich nie gestellt worden. Oder man behauptet, die Frage sei längst beantwortet, was auf dasselbe hinausläuft. Alternativ kann man die Frage auch als falsch gestellt und damit den Fragesteller als Deppen bezeichnen, auf dessen Niveau man sich aus Gründen der Würde nicht begeben wolle – und wieder bekommt man keine Antwort.

Wenn einem gar nichts anderes einfallen will, ist der Vorwurf des Lobbyismus die letzte Handgranate, die geworfen wird. Es kann ja nicht sein, dass da jemand aus eigener Anschauung zu einer Auffassung gelangt, die man selbst nicht teilt! Zudem hat man sich selbst freiwillig (und dummerweise noch dazu völlig unentgeltlich) auf jene Art der Welterklärung eingelassen, die da in der Kritik steht – es muss also Geld im Spiel sein! Das Unterbewusstsein leuchtet neidgelb und kommt dem mangelhaften Faktenwissen nur zu gern zu Hilfe: vernichtet sie, sie ist eine bezahlte Söldnerin!

Zusammenfassend: man kann Kritik ganz ohne Sachkenntnis abbürsten, ignorieren, alles besser „wissen” oder den Vorwurf der Fremdsteuerung erheben. Zur Sache geht es nie. Wenn Sie nun glauben, liebe Leserinnen und Leser, hier gewisse Parallelen zu den Verteidigungsstrategien von Ideologien und Heilslehren aller Art zu erkennen, sind Sie wohl auf dem richtigen Weg.

Die Kommentare

Wollen wir uns also mit einigen der Kommentare befassen, die geradezu exemplarisch für die Wirkung der jahrzehntelangen Propaganda stehen können. Ich nenne hier keine Namen, zitiere aber wörtlich.

- weiterlesen - "Energiewende: Mein Strom ist besser als deiner!"

"WDR beauftragt Berater für Krisenkommunikation"

Sonntag, 05.01.2020 - 09:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Fachkräftemangel erreicht nun auch den WDR - welt.de: "WDR beauftragt Berater für Krisenkommunikation" (Dieser Artikel versteckt sich natürlich hinter der Bezahlschranke!)

Gegen den Erziehungsjournalismus: "GEBÜHREN-STOPP"

2020 ist ein Gewinn für Sie. Hier der Beweis.

Sonntag, 05.01.2020 - 07:00 Uhr - Robert von Loewenstern:

In den vergangenen Jahren gab es eine Menge Fehlentscheidungen und übler Weichenstellungen. Aber bei aller berechtigten Sorge um das, was wird: Die Aussichten für 2020 sind besser, als Sie denken.

- weiterlesen - "2020 ist ein Gewinn für Sie. Hier der Beweis."

24 Stunden Facebooksperre für mich

Samstag, 04.01.2020 - 20:15 Uhr - Roger Letsch:

„Wir gestatten auf Facebook keine Symbole, Verherrlichung oder Unterstützung von gefährlichen Personen oder Organisationen“ heißt es in der Begründung. Nun hatte ich einen O‑Ton der Tagesschau (wörtlich) zitiert und die Sendung als Video verlinkt: „Mit General Soleimani ist für sie (die Iraner) ein Volksheld gestorben, der im Irak und Syrien Terroristen bekämpft hat.“ Facebook kommt also zum Schluss, dass die ARD-Tagesschau eine gefährliche Person (Soleimani) verherrlicht oder unterstützt (oder verharmlost) (und so würde ich das ja auch ausdrücken) und hat mich mit einer 24-Stunden-Facebooksperre belegt.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich diese Feststellung bejubeln oder meine Sperre beklagen soll, weil Facebook trotz aller KI noch immer nicht in der Lage ist, Satire zu erkennen. Ich kann allen nur dazu raten: Finger weg von der Tagesschau, es handelt sich laut Facebook um ein den Terrorismus unterstützendes Sendeformat. Chapeau und bis morgen.

- weiterlesen - "24 Stunden Facebooksperre für mich"

Ergänzung von Joachim Nikolaus Steinhöfel:

Wenn Facebook Recht hat, verherrlicht die "tagesschau" Terroristen :) Sperre für Achse-Kollegen Roger Letsch. Na, mal sehen, was das LG Hildesheim dazu sagt... PS: Merkwürdig auch, weil ich und sicher Millionen andere in den letzten Tagen etwas zu Soleimani gepostet haben dürften. KD (Künstliche Dummheit) ersetzt KI.

"Weltpolitik in Leipzig: EU-China-Gipfel im nächsten Jahr wird größer als G20"

Samstag, 04.01.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Weltpolitik in Leipzig: EU-China-Gipfel im nächsten Jahr wird größer als G20 Bildquelle: Screenshot - "Weltpolitik in Leipzig: EU-China-Gipfel im nächsten Jahr wird größer als G20"

Geil, die Alte will echt selber die Laterne ausknipsen! Schon der G20 in Hamburg war Fingernägel-und Nasenpopelschmatzers Entscheidung, aber 2020 will das deutsche Monster nochmal einen drauflegen. Und - wer lässt das alles mit sich machen? Na?

#Genderwahn

Samstag, 04.01.2020 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

René_ identifiziert sich als nicht-binär und möchte nicht als „er“ oder „sie“ bezeichnet werden Bildquelle: Screenshot - "Wenn eine Person einen Namen lernen kann, kann sie auch ein Pronomen lernen"

"René_ identifiziert sich als nicht-binär und möchte nicht als „er“ oder „sie“ bezeichnet werden."

Das narzisstische Kanonenfutter dreht jetzt voll auf. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass die Sharia durchaus auch Vorteile hat.

Post von Gehrke

Samstag, 04.01.2020 - 12:00 Uhr - Elmar Gehrke:

Liebe Kenia-Koalition,

verbessert die Namenstaufe der schwarz-rot-grünen Einheitsfront auf das ostafrikanische Land die Beziehungen zu unserer ehemaligen Kolonie?

Auch wenn Zitteraal-CDU, „Groko-ja-nein-vielleicht“-SPD und Kobold-Grüne über drei Monate an ihrem „Stimmenverlierer-Bündnis“ schmiedeten, missachtet es den Bürgerwillen wie ein afrikanischer Potentat.

Schließlich votierten Sachsens Wähler mit fast 60 % mehrheitlich für eine bürgerlich-konservative Regierung. Und nicht für eine „Blockpartei 2.0“.

Die „Koalition der willigen Postenjäger“ beschert dem grün-weißen Freistaat mit Katja Meier (Grüne) nicht nur eine Justizministerin ohne Jurastudium, sondern auch ein musikalisches Talent!

Die gebürtige Zwickauerin spielte nämlich in der Punkband „Harlekins“, bekannt durch fein-herbe Songs wie „Advent, Advent, ein Bulle brennt!“

Natürlich ist der Vorwurf, Sachsens oberste Justiz-Chefin habe damit zum Polizistenhass aufgestachelt und bei den Leipziger Silvesterkrawallen (verbal) mitgezündelt, völlig aus der Luft gegriffen.

Gewiss achtet „Katja aus der Platte“ (Habeck über Meier) nun strikt darauf, dass die Ermittlungen gegen „Linksaktivisten“ – wegen versuchten Mordes an einem Polizisten – unabhängig und ohne Weisungen aus dem Justizministerium erfolgen…

Seit 20. Dezember im Amt, verteilte die neue Regierung prompt Weihnachtsgeschenke, z.B. an die Lebensabschnitts-Gefährtin von Ministerpräsident Kretschmar:

Die „First Lebenspartnerin“ erhält einen – mit 6.000 € monatlich dotierten – Posten als Leiterin eines brandneuen Ministeriums-Referats, welches es bis vor Kurzen überhaupt noch nicht gab…

Von wegen Vetternwirtschaft! Dies ist eine vollkommen transparente Anti-Korruptionsmaßnahme unter dem Motto: So geht sächsisch!

Denn während anderswo Politiker Gefahr laufen, durch gesponserte Bordellbesuche in die Venusfalle zu tappen, setzt man hier vorsorglich ein „Dauer-Betthaserl“ auf die staatliche Gehaltsliste!

Ihr
Elmar Gehrke

PS: Falls Mitleser im sächsischen Justizministerium jetzt vermuten, meine Kolumne rechtfertige den Anfangsverdacht einer Straftat: Es ist Satire!

Und Satire darf – öffentlich-rechtlich bestätigt – sogar Omas als „alte Klima-Sau“ titulieren!

"Ebola-Kranke sollen nach Deutschland"

Samstag, 04.01.2020 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ebola-Kranke sollen nach Deutschland Bildquelle: Screenshot - "Ebola-Kranke sollen nach Deutschland"

Deutschland im Retterwahn rettet sich zu Tode. Jetzt importiert der Außenministerdarsteller Ebola Kranke aus dem Kongo. Er lässt den garantiert tödlichen Virus einfliegen, weil Deutschland einfach der Weltmeister im Retten der Welt ist.

Silvester 2019 in Berlin - UPDATE

Samstag, 04.01.2020 - 09:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Was sind schon 200 abgefackelte Autos in Strasbourg oder Unruhen in Irland? Die Deutschen toppen wieder alles. Natürlich direkt im Dunstkreis der fetten Fingernägelmampferin, die das Gewaltpotenzial der Welt industriell organisiert nach Deutschland importiert.

Hat sich eigentlich die SPD-Vorsitzende schon zur Polizeitaktik in Berlin geäußert?

Please share: "Silvester 2019 in Berlin" - Video

UPDATE: Samstag, 04.01.2020 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nachdem ich den Silvester-Film heute morgen aus Berlin gesehen habe, genieße ich vor allem die friedliche Selbstverständlichkeit der Menschen hier. Es ist ein vollkommen anderes Mindset, die Kinder wachsen hier liebevoll behütet und unbeschwert auf. In Deutschland hingegen werden sie nicht nur durch Kindergärten, Schulen und Unis versaut und ideologisch auf Spur gebracht, sie dürfen sich nicht mal mehr sicher fühlen - ein Urbedürfnis der kindlichen Seele. Deutschland produziert traumatisierte, emotionslose, dressierte Brüllaffen - wo führt das hin?

Mahlzeit!

"So verharmlosen linke Politiker Gewalt gegen Polizisten"

Samstag, 04.01.2020 - 08:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Eine exzellente Analyse von Dr. Gottfried Curio. Prädikat: Absolut Sehenswert

"Politiker der SPD und der Linken bagatellisieren die linksextremen Ausschreitungen während der Silvesternacht in Leipzig, bei denen Polizisten verletzt wurden, und kritisieren stattdessen – in probater Täter-Opfer-Umkehrung – nun den Polizeieinsatz. Linksextremes Gedankengut und Verachtung von Polizeibeamten wird zusehends hoffähig: Der NDR lässt einen Chor „Fick die Cops“ singen, die grüne Justizministerin in Sachsen war Mitglied einer gewaltverherrlichenden Punkband und während im Internet rechte Meinungsäußerungen grundlos zensiert werden, darf die linksextreme Plattforum Indymedia zum Bürgerkrieg aufrufen. Dies alles offenbart, wie die Grenzen von Staat, Politik, linker Szene und Medien zusehends verschwimmen – das Nachsehen hat der Rechtsstaat."

youtube.com: "So verharmlosen linke Politiker Gewalt gegen Polizisten | Dr. Gottfried Curio" - Video

Passend dazu (auch wenn das Video nicht mehr Online ist!) - berliner-kurier.de (Teaser): "Der Ex-Bundespolizist und Kampfsportler Nick Hein hat ein Video geschnitten und veröffentlicht. Im Mittelpunkt des rund 30 Minuten langen Films stehen Ausschreitungen in der Rigaer Straße. Der 35-Jährige aus Nordrhein-Westfalen beschreibt, wie die linksextremistische Szene auch Anwohner mit körperlicher Gewalt bedroht und sie davor warnt, mit der Polizei zu kooperieren." - "Polizist dreht Doku über autonome Szene - 30 Minuten Wahnsinn in der Rigaer Straße"

(Polit)Kommissarin Esken ermittelt
Ein Fall für Saskia

Freitag, 03.01.2020 - 23:00 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Erst drei Tage zählt das neue Jahr, und schon muss SPD-Chefin Saskia Esken ran und nach den Leipziger Silvesterkrawallen gegen die Polizei ermitteln. Denn, wie sagte bereits ihr legendärer Vorgänger Martin 100%-Schulz vor Jahren im TV: „Linke und Gewaltanwendung schließen einander aus.“

Fast ihr ganzes Leben hat Saskia Esken darauf warten müssen, endlich mal zu zeigen, was wirklich in ihr steckt. Sie musste erst stellvertretende Elternbeiratssprecherin in Irgendwo werden, um Gehör über den Familientisch hinaus zu finden. Aber jetzt ist alles noch besser. Denn jetzt ist Saskia die Chefin der SPD. Nun stehen die Journos Schlange, um ihre Meinung zu hören. Zu toten Affen im Zoo. Zu Schweinefleisch im Kindergarten. Zu Umweltsau und Nazisau. Zu Iran und Libyen. Zu Steuererhöhungen und Fahrverboten. Und zu allem weiß sie was.

Natürlich auch zu Sachsen. Leipzig etwa. Wo Silvester diese Sache mit dem Polizisten...

„Im Sinne der Polizeibeamten muss jetzt schnell geklärt werden, ob die Einsatztaktik angemessen war“, sagt Saskia sofort. Denn wie sonst sollte eine Silvesterfeier mit vielen friedlichen Linksextremisten eskalieren, wenn nicht wegen unangemessener Einsatztaktik? Das haben die Linksextremistinnen Julia Nagel und Ulla Jelpke (beide SED) auch sofort gesagt.

Außerdem steht die sächsische Polizei für die SPD schließlich schon lange unter Nazi-Verdacht. Der sächsische SPD-Chef Martin Dulig vermutete bereits 2016 in der Landespolizei ausgeprägte Sympathien für Pegida und AfD. (Diplompädagoge Dulig macht in der aktuellen Regierung übrigens irgendwas mit der Wirtschaft.)

Politkommissarin Esken hat wohl weitreichende Konsequenzen im Sinn. „Sollte eine falsche Einsatztaktik Polizistinnen und Polizisten unnötig in Gefahr gebracht haben, liegt die Verantwortung dafür beim sächsischen Innenminister.“ Und der ist in Kretschmers CDU. Klingt deutlich nach: Ein Kopf muss rollen...

Kretschmer hat’s nicht anders verdient. Schließlich hat er gegen den Wählerwillen und gegen eigene frühere Aussagen eine Koalition mit solchen Leuten auf den Weg gebracht. Nur damit er und Mutti noch ein paar schöne Jahre haben können. Politisch hingegen schön doof und auf Treibsand gebaut.

Natürlich hätten Polizeigewerkschafter der Politkommissarin erklären können, dass auf solche Einsätze immer kritische Untersuchungen folgen, schon im eigenen Interesse. Aber dann hätte es Saskia Esken mit ihren Verdächtigungen nicht zur Click Bait Queen und Königin der Schlagzeilen gebracht. So hat sie bereits nach 3 Tagen im neuen Jahr Angela Merkel die Schau gestohlen, die bestimmt irgendwas Bedeutendes zum Jahreswechsel von sich gegeben hat (was wir aber leider verpasst haben). SPD-Genossen, die wegen ihrer neuen, umtriebigen Chefin um die eigene politische Zukunft bangen, geben wir ein schönes Kirchenlied („Von guten Mächten wunderbar geborgen / Erwarten wir getrost was kommen mag“) als Hoffnungsmacher mit auf den Weg.

Was lernt man auf der Journalistenschule? Zusammenhänge erkennen offenbar nicht. So fanden wir beim Spiegel am selben Tag folgende zwei Meldungen:

„Die Deutschen verdanken einen Großteil ihres Wohlstands der Autoindustrie. Doch die hat sich zu lange auf ihren alten Erfolgen ausgeruht.“

„Europäische Großstädte dürfen ab 2021 auch neueste Diesel aussperren.“

Erkennen Sie, verehrte Leser den Zusammenhang? Die beim Doofel offenbar nicht.

Es ist schlichtweg nicht mehr zu ertragen,

Freitag, 03.01.2020 - 21:30 Uhr - Daniel Matissek:

... welche Menschen in diesem Land das politische Geschehen bestimmen und das öffentliche Denken beeinflussen.

Da versinken in der Silvesternacht ganze Stadtviertel in Anarchie, da fordern Autonome das staatliche Gewaltmonopol immer hemmungsloser heraus – doch es wird nicht etwa diskutiert, wie man dieser Fundamentalbedrohung des Rechtsstaats endlich ein für allemal Herr wird, wie man die klandestinen und zunehmend gewaltaffineren Strukturen des neuen Linksterrorismus zerschlägt.

Nein, stattdessen steht die Polizei am Pranger und muss sich für ihre „Strategie“ rechtfertigen, dafür also, dass sie der Silvesternacht Präsenz gezeigt hat. Politiker und sympathisierende Medien übernehmen unkritisch die linksradikale Wahnsinnshypothese, die Polizei habe „provoziert“ und „Augenmaß vermissen lassen“, als sie durch „kreisende Polizeihubschrauber“ oder ein „Großaufgebot“ für Sicherheit sorgen wollte. Polizisten tragen jetzt also schon zur Eskalation bei, indem sie ihrer gesetzlich zugedachten Aufgabe gerecht werden – soweit sind wir in Deutschland gekommen.

Dann lesen wir heute, der beim Polizeieinsatz in der Silvesternacht zu Schaden gekommene 38-jährige Polizist sei ja überhaupt nicht schwer-, sondern „nur“ am Ohr verletzt worden, und die anfangs vermeldete Notoperation sei nur ein „eiliger Eingriff an der Ohrmuschel“ gewesen. Die Gefahr bleibenden Gehörverlustes habe nie bestanden – und erstrecht keine Lebensgefahr, wie der nahezu gesamte deutsche Blätterwald mit triumphierendem Soupcon verkündet. Auch dafür muss sich die Leipziger Polizei jetzt also rechtfertigen: Dass sie „dramatisiert“ und „aufgebauscht“ habe (gemeint ist: dass sie den liebenswürdigen Connewitzer „Chaoten“ böswillig eine Brutalität angedichtet habe, die es gar nicht gegeben habe). Denn in Wahrheit war ja alles halb so wild; welche Frechheit, sich wegen geringer Blessuren eines Beamten, die schließlich zum Bullen-Berufsrisiko gehören, auch noch aufzuregen.

Das perverse Rechtsverständnis, die zynische Menschenverachtung, die aus solchen Kommentaren spricht, lässt sich kaum in Worte fassen. Wenn Linksfaschisten – in maximaler Schädigungs- oder gar Mordabsicht, zumindest unter Inkaufnahme tödlicher Verletzungen – Steine auf Einsatzbeamte werfen, Streifenwagen anzünden oder brennende Einkaufswagen in Polizistengruppen schieben, wird dies von insgeheimen autonomen Fanboys und Berufsverharmloser in deutschen Redaktionsstuben als eine Art überschäumende Naturgewalt beschrieben, an der sich eh nichts ändern ließe. Und Polizisten, die sich dem zuständigkeitshalber entgegenstemmen, sind erstens Dilettanten, zweitens für die Konsequenzen selbst verantwortlich, und wenn drittens Blut fließt, übertreiben sie im Zweifel.

Die solches posten und schreiben, sind übrigens dieselben Großmeister journalistischer Double-Layer, die sich über tagtägliche Brandanschläge auf Autos und Büros von AfD-Politikern und Andersdenkenden stets lustvoll totschweigen, dann aber jeden Furz zum Orkan hochschreiben, wenn es zählt, zum Schulterschluss gegen rechts zu trompeten.

Dann fiel heute auch noch Saskia Esken der Leipziger Polizei in den Rücken – jene Frau, die seit ihrer Wahl zur SPD-Co-Vorsitzenden mit manischer Hingabe unter Beweis stellt, dass sie von wirklich nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung hat – Marktwirtschaft, Kernenergie, Steuerrecht und jetzt auch noch Polizeitaktik. Esken wirft ebenfalls die Frage nach der „Angemessenheit“ auf – als ginge es bei der Herausforderung des staatlichen Gewaltmonopols darum, irgendwelche Kompromisse zu machen. Man mag sich gar nicht ausmalen, wie ihr verewigter großer Parteigenosse Helmut Schmidt angesichts solcher dümmlichen, fahrlässigen, subversiven Debattenbeiträge reagieren würde: Sein Parteibuch hätte er jedenfalls längst abgegeben.

Und dass Sachsens grüne Justizministerin Katja Meier - deren Strafverfolgungsbehörden nun die Aufklärung der von der Leipziger Links-SA heraufbeschworenen bürgerkriegsähnlichen Zustände (übrigens nicht erst seit der Silvesternacht) obliegt – nicht etwa durch ein robustes Bekenntnis zum Rechtsstaat in den Schlagzeilen auftaucht, sondern durch von ihr einst angestimmte linksradikale Punklieder („Advent, Advent, ein Bulle brennt“), ist dann nur mehr eine bizarre Fußnote. Der Skandal ist hierbei weniger, dass Sachsens Justiz von einer Ministerin geführt wird, die einst das Abfackeln von Polizisten mit Inbrunst besang - sondern liegt eher darin, dass Meier überhaupt keine Juristin ist.

Doch auch das ist keine wirkliche Überraschung mehr - schon gar nicht bei den Grünen: Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass in Deutschland Personen in politische Spitzenämter hochgespült worden, die vor 20-30 Jahren nicht einmal in staatlich bezuschussten Sozialarbeitsprojekten eingesetzt worden wären. Der Zustand dieses Landes nähert sich allmählich dem Niveau, den weltanschaulichen Abgründen seiner politischen Repräsentanten an.

Tatjana Festerling:

Besser als der freie und kluge Journalist Daniel Matissek bringt keiner den kollektiven, neurotischen Wahn in Deutschland auf den Punkt!

Enthauptungsschlag

Freitag, 03.01.2020 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Der iranische General Ghassem Soleimani wurde bei einem US-Angriff im Irak getötet. In solchen Konflikten gibt es kein klares Gut und Böse. Schließlich hat Soleimani den IS bei seinem Vormarsch im Irak und Syrien stoppen können. Aber die iranische Mullah-Führung hat ihre wertvollste Schach-Figur geopfert, um innenpolitische Probleme kaschieren zu wollen. Und ein echter Leader wie Trump trifft eben seine Entscheidungen selbstständig und einsam.

Inflation verstehen die Leute nie, sagte einst John Keynes, Erfinder einer auf expansiver Geldpolitik ausgerichteten Staats-Religion. Genauso wenig hilft es den Bürgern, wenn der Preis ihrer Immobilie steigt. Denn Vermögen bedeutet, dass man mit dem Geld auch etwas bewerkstelligen kann. Viele Menschen fühlen sich reich, während die Inflation die Nebenkosten und Renovierungsleistungen in astronomische Höhen treibt – bei einem steigenden Quadratmeter-Kaufpreis.

- weiterlesen - "Enthauptungsschlag"

"Chaoten-Angriff auf Feuerwehr und Polizei"

Freitag, 03.01.2020 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

You can’t do anything. Bildquelle: Screenshot - "Chaoten-Angriff auf Feuerwehr und Polizei"

Aha, "Chaoten" also. Und "30 junge Männer", "Randalierer" und "Knallköpfe". So verharmlost die (noch) reichweitenstärkste Tageszeitung Deutschlands das versuchte Abfackeln einer Schule und den hemmungslosen Angriff auf Polizei und Feuerwehr mit Sprengstoff.

Dabei hatte die BILD doch grade gestern noch getönt, man dürfe "Der Gewalt nicht weichen!"

Kein Wort heute dazu, dass die Polizei nur in einer Stärke von 1:1 mit diesen Terroristen fertig wurde. Kein Wort davon, dass man arabisches Freudengebrüll im Film hört. Kein Wort davon, dass sich diese VOLLSTÄNDIG RESPEKTLOSEN und enthemmten Männer ein Ei auf den deutschen "Rechtsstaat" backen und seine lächerlichen Instrumente wie Personalienfeststellungen und Anzeigen. Alle konnten gleich nach den Formalitäten wieder aus der Polizeiwache herausspazieren und gleich den nächsten Terror planen oder die nächste Schule anzünden.

Unfassbar, wie die deutsche Polizei vorgeführt, angegriffen und im Stich gelassen wird. Aber es geht ja um Niedersachsen, da mag man's besonders bunt und mulitkulturell und divers. Na denn.

"Attacke auf Wanderweg in Hamburg
Frau gerät mit Männern in Streit – einer sticht zu"

Freitag, 03.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

You can’t do anything. Bildquelle: Screenshot - "Attacke auf Wanderweg in Hamburg - Frau gerät mit Männern in Streit – einer sticht zu"

Achtung, Achtung, Stichlinge unterwegs auf Wanderwegen!

Hamburg kriegt den Hals einfach nicht voll genug mit Migranten, das hanseatische Shithole ist gefühlter Weltmeister in der Disziplin Diversity.

"You can’t do anything."

Freitag, 03.01.2020 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

You can’t do anything. Bildquelle: Twitter

Aha. Frag mal Soleimani.

#TweetsThatDidntAgeWell

"Trump hat die Welt von einem Monster befreit"

Freitag, 03.01.2020 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Zur Feier des Tages: "American Flag Size & Proportions Calculator"

Und ein großartiger Kommentar von Julian Reichelt, dem BILD Chefredakteur: "Trump hat die Welt von einem Monster befreit"

"Der tägliche Wahnsinn"

Freitag, 03.01.2020 - 17:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Klar weiss die narzisstische und faule Bande, dass lernen und gegen irgendeine Scheisse demonstrieren nicht zusammen gehen. Sie verblöden freiwillig und fühlen sich noch wie die Größten dabei. #ShitholeHamburg

vk.com: "Der tägliche Wahnsinn"

Der Tod des Sekretärs

Freitag, 03.01.2020 - 16:00 Uhr - Hubertus Knabe: via hubertus-knabe.de

Am 29. Dezember starb der frühere Ministerpräsident von Brandenburg, Manfred Stolpe. Die Bundeskanzlerin würdigte ihn als „Gesicht und Stimme“ Brandenburgs, der Bundespräsident als “überragende politische Persönlichkeit”. Selbst Linken-Ministerpräsident Bodo Ramelow lobte seine Verdienste als „Brückenbauer“. Das Wichtigste ließen die offiziellen Nachrufe indes unerwähnt – Stolpes langjährige Zusammenarbeit mit dem DDR-Staatssicherheitsdienst.

Als ich Manfred Stolpe 1988 kennenlernte, war ich gerade Studienleiter der Evangelischen Akademie in West-Berlin geworden. Bei meinem Antrittsbesuch in Ost-Berlin fragte ich den damaligen Konsistorialpräsidenten, wie ich DDR-Oppositionellen einen Auftritt in West-Berlin ermöglichen könnte. Mit verschmitztem Lächeln schlug er mir vor, eine Tagung zum Thema „Kirche im Sozialismus“ zu machen. „Dagegen kann niemand etwas haben und Sie können unauffällig auch ein paar Kritiker einladen.“

Manfred Stolpe erwies sich nicht nur in diesem Fall als Meister der Taktik. Dass er in der DDR 1955 zum Studium der Rechtswissenschaften zugelassen wurde, zeigte früh seine Fähigkeit zur Anpassung. Nach seinem Diplom ging er in den Dienst der Evangelischen Kirche, wo er 1969 Leiter des Sekretariates und später stellvertretender Vorsitzender des DDR-Kirchenbundes wurde. Fast immer, wenn es knifflig wurde im komplizierten Verhältnis zwischen Staat und Kirche, schickten die Bischöfe Stolpe vor. Und wenn Christen in der DDR Probleme mit der Obrigkeit bekamen, war er es, der noch am ehesten helfen konnte.

Der Kirchenjurist genoss es, ein gefragter Gesprächspartner zu sein – nicht nur in der DDR, sondern auch im Westen. Schon seine sonore Bassstimme sorgte dafür, dass ihm viele vertrauten. Was freilich die wenigsten wussten, war, dass er auch mit dem Staatssicherheitsdienst vertrauensvoll verkehrte. In konspirativen Zusammenkünften berichtete er der Stasi-Kirchenabteilung regelmäßig über kircheninterne Vorgänge. Unter dem Decknamen „Sekretär“ führte sie ihn deshalb zwanzig Jahre als hochkarätigen Informanten im Kirchenbund. Der Journalist Ralf Georg Reuth veröffentlichte bereits 1992 die wichtigsten Dokumente zu Stolpes geheimem Leben. In einem ausführlichen Gutachten warf ihm der Theologe Ehrhart Neubert später einen jahrelangen vorsätzlichen Bruch kirchlichen Rechts vor.

Dabei war Stolpe ein Strippenzieher ohne eigene politische Agenda. Dass er nach dem Ende der SED-Diktatur bei der SPD landete, war deshalb eher ein Zufall, er hätte genauso gut für eine andere Partei antreten können. Er war ein Mann ohne Eigenschaften, der früh das schmeichelhafter klingende Etikett „Moderator“ oder „Brückenbauer“ verliehen bekam.

Vom Geheimdiplomaten zum Politiker

Die SPD war dankbar, mit ihm einen politischen Profi gefunden zu haben – der obendrein bei der Bevölkerung ankam. Zwischen 1990 und 2002 wurde er dreimal zum Ministerpräsidenten von Brandenburg gewählt. Zu seinem Erfolg trug vor allem bei, dass er sich den entwurzelten Ostdeutschen als verständnisvolle Vaterfigur anbot. „Wir Brandenburger“ wurde zu einer seiner Lieblingsfloskeln.

“Seinen” Brandenburgern ersparte Stolpe auch den schmerzhaften Prozess der Aufarbeitung – nicht zuletzt im eigenen Interesse. Unter ihm gab es weder einen Beauftragten für die Stasi-Unterlagen noch nennenswerte Stasi-Überprüfungen. Stattdessen arbeitete er im Landtag demonstrativ mit dem letzten SED-Chef von Potsdam zusammen, was als “Brandenburger Weg” verkauft wurde. Alte Kader fühlten sich deshalb nirgendwo so wohl wie in der „Kleinen DDR“ – wie Brandenburg damals spöttisch genannt wurde.

Erfolgreich war dieser Kurs nicht. Im Gegenteil: Bei vielen wirtschaftlichen Kennziffern trug Brandenburg lange Zeit die rote Laterne. Mehrere hoch subventionierte Investitionsprojekte gingen bankrott. Denn anders als der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf in Sachsen hatte Stolpe für den Wiederaufbau Brandenburgs kein Konzept. Auch in seiner kurzen Zeit als Bundesverkehrsminister hat er wenig Spuren hinterlassen.

So bleibt mit dem Namen Stolpe vor allem eins verbunden – die eisern durchgehaltene Leugnung seiner geheimen Beziehung zum Staatssicherheitsdienst. Für viele Spitzel wurde sie zum Vorbild, für den Umgang mit der DDR-Vergangenheit zur Zäsur. Trotz seiner langen Krebserkrankung hat er die Chance nicht genutzt, vor seinem Tod noch reinen Tisch zu machen.

Der Text erschien zuerst in: Die Tagespost vom 3. Januar 2020 .

Auch interessant: Was ist dran an den Gerüchten, Angela Merkel hätte für die Stasi gearbeitet?

Die unerträglichen Doppelstandards der Hypermoralisten

Freitag, 03.01.2020 - 14:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Es ist noch keine drei Wochen her, da starteten die Grünen Sachsen-Anhalts eine Kampagne, in der sie sogar die Koalitionsfrage stellten. Es ging um einen CDU-Ortsgruppenbeisitzer, der als 17-jähriger bei einer rechten Demo für die Sicherheit mitgewirkt hat. Außerdem trägt der Mann ein Tattoo der Schwarzen Sonne, welches auch in Esoterik-Kreisen en vogue ist. Die hysterischen Wellen schlugen hoch. Die CDU-Führung wurde zum sofortigen Einschreiten aufgefordert und knickte schließlich ein. Vor dem absoluten Kotau wurde sie nur von dem einsichtigen jungen Mann gerettet, der von selbst aus der Partei austrat.

Nun haben wir in Sachsen eine grüne Justizministerin, Katja Meier, die zwar keinerlei juristische Qualifikation besitzt, dafür aber mit 16 Jahren in einer Punk-Band Hasslieder gegen die Polizei auf der Bassgitarre begleitet hat. Wie das CDU-Ortsgruppenmitglied beteuert auch Meier, dass sie sich von ihrem damaligen Verhalten distanziere. Im Gegensatz zur kompromisslosen Haltung im Falle des CDU-Mitglieds, dem man ein Umdenken nicht zugestehen wollte, soll es bei der Ministerin nun anders sein. Die gleichen Grünen, die in Sachsen-Anhalt kein Pardon geben wollten, fordern nun Nachsicht für ihre Ministerin. Diese Doppelstandards sind inzwischen alltäglich geworden, obwohl sie den Rechtsstaat zersetzen.

Dabei hätten um ein Haar in der Silvesternacht wirklich Polizisten gebrannt, denn sie wurden von einem terroristischen Mob nicht nur mit Steinen und Flaschen, sondern auch mit Feuerwerkskörpern beschossen. Einem Beamten wurden beinahe beide Ohren abgetrennt, als ein Links-Terrorist ihm den Helm vom Kopf riss. Leipzig war kein Einzelfall. Ähnlich wie 2015 bei den Ereignissen auf der Kölner Domplatte wird erst allmählich in den Medien eingestanden, dass die Silvesternacht von bundesweiten links-terroristischen Ausschreitungen bestimmt war. In Berlin wurden sogar Schreckschusspistolen und ähnliche Feuerwaffen gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte eingesetzt, in Hamburg ein Polizeiauto angezündet, in Berlin der SUV eines Journalisten abgefackelt. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ganz Deutschland wurde von einer Welle linksterroristischer Gewalt überzogen. Die Berichterstattung darüber war in den Medien, die sich zwei Tage zuvor über bis heute unbewiesene Todesdrohungen gegen einen antifaschistischen Hetzer echauffiert hatten, äußerst zurückhaltend. Der „Danke, liebe Antifa“-Tagesspiegel brauchte fast 48 Stunden, ehe er über den Brandanschlag auf das Auto seines Kollegen berichtete – und das auf Seite zwei des Berlin-Teils.

MDR-Kultur hatte gestern in der Früh in den Nachrichten als Spitzenmeldung zwar die Ereignisse in Leipzig, aber dafür stark geframt. Es begann mit der Mitteilung, dass ein Sprecher der sächsischen Polizei den Einsatz in Connewitz gegen „Kritik“ verteidigte. Mit Kritik waren die unsäglichen Tweets der linken Landtagsabgeordneten Juliane Nagel gemeint, in denen sie der Polizei wirre Vorwürfe machte. Erst am Ende erfuhr der Zuhörer, dass es einen lebensgefährlichen Angriff auf einen Polizeibeamten gegeben hatte, der mit einer Notoperation gerettet werden musste.

Erst als im Laufe des Tages sowohl MP Michael Kretschmer sowie Innenminister Seehofer den Linksterror verurteilten, änderte der Sender seine Nachrichten. Am Nachmittag standen dann Kretschmers und Seehofers Distanzierungen an erster Stelle. Vorher hatte es aber noch ein Interview mit einem Polizeibeamten gegeben, in dem die Moderatorin mit immer neuen Suggestivfragen den Eindruck erwecken wollte, die Polizei hätte mit ihrer Einsatztaktik provoziert. Es sei ja ein Hubschrauber über Connewitz gesichtet worden, sei das wirklich nötig gewesen und hätte die Polizei nicht mehr „Fingerspitzengefühl“ beweisen müssen? Eine Verurteilung der Angriffe auf die Beamten gab es nicht einmal ansatzweise.

Je sichtbarer das Ausmaß der linksterroristischen Gewalt wird, desto eifriger werden die Bemühungen, der Polizei doch noch irgendwie eine Mitschuld zu geben.

An die Spitze der Bewegung hat sich die neue SPD-Vorsitzende Esken gestellt, die seit ihrer Wahl keinen Tag vergehen lässt, ohne ein Statement abzugeben, welches den letzten tapfern SPD-Wählern klar machen soll, dass ihre Hoffnung auf eine Erneuerung der Partei vergebens ist. Sie warf der Leipziger Polizei Fehler bei der Einsatztaktik vor und zielt damit auf den sächsischen Innenminister als Verantwortlichen. So wird von den Tätern abgelenkt.

Dass der Linksterrorismus kein „aufgebauschtes Problem“ (Manuela Schwesig) ist, sondern eine ernste Gefahr für Rechtsstaat und Demokratie, hat die Antifa zu Beginn dieses Jahres nachdrücklich klar gemacht. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass dieses Signal nicht überhört wird. Wir dürfen Politik und Medien die Doppelstandards nicht mehr durchgehen lassen.

Wer schweigt, stimmt zu!

+++ Facebook-Treffen in Varna/Bulgarien +++

Freitag, 03.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nachdem ich vorhin bereits 30 Tage für einen alten Beitrag kassiert habe, die durch die Revision wohl wieder aufgehoben wurden, rechne ich in Kürze mit einer weiteren Sperre.

Daher hier schon Vorab-Infos zu unserem Facebook-Treffen. Abhängig von der Buchungssituation in den Hotels hier vor Ort habe ich das Zeitfenster um das Pfingstwochenende gewählt, also von

+++ Freitag, 29. Mai bis Montag, 01. Juni 2020 +++

Da Ihr im jeweiligen Hotel buchen müsst, könnt Ihr Eure Aufenthaltsdauer natürlich selber bestimmen und mit Euren Flügen abstimmen.

Um trotz FB-Sperren in Kontakt bleiben und organisieren zu können und zur Feinabstimmung unseres Treffens meldet Euch bitte mit einer kurzen Mail bei mir:

varna-meeting@protonmail.com

Alle weiteren Infos dann über diese Mail bzw. diesen Verteiler.

Heute stelle ich Euch schon mal ein kleines Haus vor, das "Just Rooms & Wine", das sauber, originell und stylish ist, dabei sehr ruhig und doch mitten im Zentrum der Stadt liegt und nur wenige Minuten Fußweg vom Seagarden und Strand entfernt ist. Die Preise in der Vorsaison betragen 40 Euro Single / 50 Euro Double / 55 Euro Triple-Room, wenn Ihr zum Buchen dort anruft oder mailt (auf Englisch) und Ihr Euch bei der Buchung auf mich bezieht, bekommt Ihr 20% Rabatt. Sie haben im oben genannten Zeitraum noch 18 Zimmer frei - ich empfehle Euch, möglichst bald zu buchen:
"Just rooms and wine 1 Ilarion Makariopolski str., 9000 Varna, Bulgaria"

In den letzten Tagen habe ich weitere Hotels besucht und mir die Zimmer zeigen lassen, damit für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist, hier meine Auswahl:

Luxusklasse
- Modus Hotel direkt am Sea Garden, 200 Meter zum Meer: "Modus Hotel / Varna 9000/ Stefan Stambolov Str. 46 "
- Graffit Gallery Hotel, ein stylishes Design Hotel im Zentrum: "Graffit Gallery Hotel / Modern. Stylish. Urban."

Mittelklasse
- Ein sehr gemütliches Boutique-Hotel, ruhig und doch zentral gelegen, ca. 5 Min zur Fußgängerzone, ca. 10 Minuten zum Strand, Doppelzimmer 60 Euro, Single 45 Euro: "Hotel-hi - 3 star cosy boutique hotel"

Günstig
- Sehr günstige und beliebte Unterkunft mit einfachen Bungalows und Appartments in wunderschönem Garten ca. 3 KM außerhalb vom Zentrum direkt am Meer gelegen, Doppelzimmer ca. 28 Euro: "Saint Nikola Holiday Complex"

Zu den Flügen:

Von diesen Flughäfen fliegt WizzAir direkt und günstig nach Varna: Berlin-Schönefeld / Dortmund / Hamburg / Köln / Memmingen/München-West - wizzair.com: "Wizz Air, der größte Low-Cost-Carrier in Mittel- und Osteuropa"

Außerdem steuert folgende Airline Varna an - easyjet.com: "EasyJet: Günstige Flüge, Hotels, Mietwagen"

Aber auch mit Lufthansa, Austrian, Bulgarian Air, Turkish Airlines kommt ihr nach Varna, teilweise mit Zwischenstop in Wien oder Istanbul.

Ich hoffe Euch dann ab Freitag, dem 29. Mai, bei strahlendem Sonnenschein an der bulgarischen Riviera begrüßen zu können!

Tatjana

PS: Bitte denkt an die E-Mail, schickt mir Eure Ankunftdaten und Euer Hotel, damit ich die Abholung am Flughafen organisieren kann.

PSS: An die, die das Treffen missgünstig und neidisch schlecht reden und mir (wie furchtbar!) geschäftliche Interessen unterstellen: Bleibt bloß da, wo Ihr seid, Ihr seid hier nicht willkommen!

Ganz unten

Freitag, 03.01.2020 - 11:45 Uhr - Rocco Burggraf:

„Ich will hier rein!“ (es klopft energisch) „Wer ist da?“ „Gerhard, mein Name.“ „Schröder? Bist Du‘s?“ „Derselbe!“ „Mensch altes Haus, komm rein, gibs ja nicht!“ (Seehofer öffnet die knarzende Pforte, Schröder klopft ihm grinsend auf die Schulter) „Welcher Schwachkopf hat dich denn als Türsteher engagiert?* (Seehofer grinst zurück) „Naja, du hast es vielleicht noch nicht gehört, aber die Alte hat jetzt hier das Kommando übernommen…“ “Die Alte? Wie jetzt?“ „Naja, der Gehörnte hat vor einigen Monaten nichtsahnend den Hosenanzug reinge…!!“ „Neeiiin!!“ „Doch!!“ „Deswegen…“ (Schröder zieht die Augenbrauen hoch, tippt sich an die Stirn) „…ist es so scheißekalt hier!“ „Exakt Gerhard. Alles auf Erneuerbare umgestellt!!“ „Echt jetzt? Solar und Wind hier unten?" "Nee, Biogas. Aber seit der Altmaier und der Joschi zu Ende kompostiert waren, ging gar nichts mehr…?“ „Kompostiert?“ (Schröder sackt zu Boden, presst ein Stöhnen hervor) „Scheiße, einen Wodka, schnell!!“ „Wodka?“ „Was glaubst du, wo du hier bist? „Juncker und Schulz haben schon vor Monaten die letzten Kisten…“ „Schul…" (Schröder schluckt) "...die sind auch hier…?“ „Waren, Gerhard, waren. Die haben sich so lange die Kante gegeben…sind regelrecht abgestürzt!“ "Wie abgestürzt? Geht’s noch weiter runter?“ „Hm ja, nicht so laut..." (Seehofer blickt sich um) "...ich denke schon. Die Baerbock, sagt man, hat so eine Art Kasematten angelegt…als Energiespeicher“ „Baerbock? Grundgütiger! Wer ist denn noch alles hier?“ „Du wirst staunen. Scheuer und Rackete sind jedenfalls für das Boot verantwortlich.“ „Boot…?“ „Ja, alle die bei mir nicht durchkommen, schmeißen sich in den Styx. Meistens nachts, wenn Carola Schicht hat. Die hat, lass mich nachdenken," (Seehofer zählt mit Fingern…) "den Augstein aufgesammelt, den Friedmann, Grönemeyer, Lenin…“ „Lenin?“ „Ja, der muss, vereist wie er war, schon länger im Wasser geschwommen sein. Sie hat ihn, weil er so klein geworden ist, erstmal als unbegleiteten Minderjährigen untergebracht…“ (Beide schweigen einen Moment, aus der Ferne ist vielstimmiges Wimmern zu vernehmen) „Krieg ich wenigstens…" (Schröder inzwischen kreidebleich, fasst sich an den Bauch) "...hier eine Currywurst?“ „Currywurst müsste gehen. Die Schulze hat ein Eiskaffee aufgemacht. Da gibt’s unter der Hand, hab ich gehört, auch Currywurst.“ „Aber sieh zu, dass es der Lauterbach nicht mitkriegt.“ „Lauterbach, ich fass es nicht, ist eigentlich irgendwer nicht hier gelandet?“ „Ja, schon. Einige. Warte. Der Habeck, Greta und Helene Fischer sind glaube ich oben. Sie kannten irgendwie Bedford-Strohm…“ „Ah…" (Schröder nachdenklich) "…der eiserne Heinrich...lass mich raten…und der kannte Franziskus…?“ „ Nee, olle Bergoglio ist hier, der macht sonntags die Tafel für Sozialdemokraten mit Berechtigungsschein. Ich glaube oben gibt es jetzt eine Doppelspitze.“ „Doppelspitze?“ „Ja, es gab irgendwie ein Auswahlverfahren. Und Kim Yong Un hat gewonnen.“ „Waaas…mein Schwiegervater?!!!“ „Es ist kompliziert. Ich erklär dir das später. Komm erstmal nach hinten. Merz vermietet Höhlen im ‚Schwarzen Felsen‘.“ „Aber du…" (Schröder hält Seehofer am Ärmel) "…hattest doch was von Doppelspitze gesagt…vielleicht könnte ich es ja doch oben noch mal…“ „Doppelspitze? Ach so, ja…die Esken natürlich!“ (Schröder schwankt, hält sich an einem Vorsprung fest) „Wie groß, sagtest du, sind die Höhlen so bei Merz?“

"Luftangriff in Bagdad"

Freitag, 03.01.2020 - 06:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Luftangriff in Bagdad Bildquelle: Screenshot - "Luftangriff in Bagdad"

BUMM. Ein gezielter Präzisionsschlag und sofort geht das Geheule der Demokraten los - siehe: "Donald J. Trump"

#Baghdad
#Airport

#Verschissmus

Freitag, 03.01.2020 - 00:30 Uhr - Daniel Matissek:

Wichtige Symbolpolitik in Tagen des Verschissmus: Endlich konzentriert sich die SPD auf Themen, die ihrem neuen Format der Einstelligkeit gerecht werden. Ins neue Jahrzehnt startet die Schrumpfpartei nicht mit großen Entwürfen zu Sozial-, Europa- oder Sicherheitspolitik, sondern mit der reduzierten Mehrwertsteuer auf „Periodenprodukte“.

Gestern feierte sich die Bundestagsfraktion im Netz selbst für die mit Jahresbeginn in Kraft getretene Regelung, wonach der emäßigte Mehrwertsteuersatz ab sofort auch für Tampons, Binden und Menstruationstassen gilt. Ein „wichtiger und symbolischer Akt auf dem Weg zur (fiskalischen) Gleichstellung“ sei die Neuregelung; der dazu verwendete Hashtag „#pinktax“ bezog sich wohl auf die Farbe des Monatsflusses, nicht die künftige politische Ausrichtung der Partei unter den Steinzeitsozialisten Esken/Walter-Borjans.

Erstaunlich: Erst im Oktober hatte Finanzminister Scholz die Steuervergünstigung, einer Empfehlung des EU-Parlaments folgend, vorgeschlagen. Wir lernen: Bei Forderungen, für die unzählige Frauen geblutet haben, gelingt sogar der Koma-Groko die politische Umsetzung überraschend schnell.

Thomas & die „Schwarzen Scharen“
Auch 2020: Wir helfen unserem Haldenwang

Donnerstag, 02.01.2020 - 22:45 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Unser Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang hat derzeit viel um die Ohren mit den täglichen Krawallen von brutalen Rechtsextremisten (Connewitz, Leipzig), den Angriffen auf Immobilienfirmen oder dem Verbrennen von Journalistenautos in Berlin (zuletzt brannte das von Gunnar Schupelius von der BZ). Und von den Rechten, die in der Mitte der Gesellschaft andocken, gar nicht zu reden.

Da steht ein jeder in der Pflicht unserem Thomas zu helfen, wo er kann. Entweder mit sachdienlichen Hinweisen auf Haldenwangs Denunziationstelefon oder mit Hintergrundinformationen, wie wir sie dem Thomas hin und wieder zukommen lassen. Etwa mit dieser über den Mordaufruf der „Schwarzen Schar“ auf indymedia.org. Wir zitieren die „hochintelligenten, bewaffneten, organisierten Freigeister“ (Eigenlob):

„Einzig Gewalt ist der Schlüssel, denn Faschismus zu zerschlagen heißt eben zuschlagen, im Idealfall so, dass sich der braune Parasit danach nie wieder regt. (...) Dies ist ein Aufruf zur Gewalt…Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswafen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!“

Der Thomas wird das wahrscheinlich gar nicht gelesen haben, denn in diesen anstrengenden Zeiten kommt er nicht mal mehr dazu, den Vorwärts oder die Kirchenzeitung zu studieren, selbst in den Spiegel schaut er nur noch, wenn er sich selbst darin findet. Da bleibt für ein linksextremes Weltanschauungsportal wie indymedia nun wirklich keine Zeit. Außerdem sind da ja nicht mal Bilder drin und auf Korrekturleser*Innen/divers_*#!? wird ganz verzichtet.

Aber vielleicht hat dem Thomas ja doch ein älterer Verfassungsschutz-Mitarbeiter von der längst vergessenen „Abteilung Linksextremismus“ den Bürgerkriegsaufruf aus indymedia in die Postmappe geschmuggelt und schon sind wir wegen der „Schwarzen Schar“ als Helfer gefordert. Hatten nicht die Nazis eine Schwarze Schar? Mit Ober/Unter/Gruppen/Obergruppen-Schar-Führern in schwarzen Uniformen und Totenkopf an Helm und Mütze?

Hier können wir den Thomas beruhigen. Die Schwarzen Scharen waren Widerstandsgruppen von anarchistischen Radikalinskis in den letzten Jahren der Weimarer Republik – und damit eindeutig eine linke Bewegung. Genau wie ihre Nachfolger von heute. Somit ist der Verfassungsschutz hier nicht zuständig und Thomas kann sich wieder mit Umstürzlern im sächsischen Freital beschäftigen.

Doch halt! Als wir Ihnen, verehrte Leser, das Pamphlet im Original verlinken wollten, stand dort plötzlich „Error 503“ – der Artikel war nicht mehr zugänglich. Auf einer anderen linken Website wurden „Liebe Freund*innen, Gefährt*innen, Kompliz*innen, und Parkbänker*innen“ darauf aufmerksam gemacht, dass der Aufruf zum Bürgerkrieg „mit hoher Wahrscheinlichkeit von Rechten und mit leider nicht auszuschließender geringer Wahrscheinlichkeit von jungen, unreflekierten Genoss*innen verfasst“ wurde.

Also, Parkbänker*innen: Wenn es keine „unreflektierten“ Genoss*innen waren, sondern Rechte, seien Sie doch so freundlich und sagen dem Thomas kurz Bescheid. Dann wäre er nämlich wieder zuständig. Telefonnummer im obigen Link!

++ Merkwürdig: Auch das Bekennerschreiben der Brandstifter, die das Auto des BZ-Journalisten Gunnar Schupelius zerstörten, und Nachahmern die Adresse des Opfers bekannt machten, ist auf indymedia derzeit nicht mehr auffindbar.

+++ Heiraten, solltest du, Felix Austria, aber doch nicht mit jedem ins Bett gehen! Jetzt hat der Sebastian Kurz aus einer Affäre mit den Grünen Nägel mit Köpfen gemacht. Schon wurde ein Integrationsministerium eingerichtet. Jetzt fehlt nur noch eine teure Energiewende...

(Korrektur: In der ersten Fassung hatten wir noch geschrieben "eine Linksextreme bekommt das ‘Demokratie und Justizministerium‘“. Das stimmt für Sachsen, aber nicht für Österreich. Blöd aber auch!)

Gebührenkonferenz

Donnerstag, 02.01.2020 - 20:15 Uhr - Rocco Burggraf:

„So…mal Ruhe bitte!“ (Tom Buhrow erhebt sich). „Ihr wisst, Genossen…“ „ Bist Du verrückt!“ (Michael Müller, SPD, zischt dazwischen) „Doch nicht hier, dahinten sind Journalisten im Raum.“ „Blödsinn Michael, Journalisten gibt es seit unserem Beschluss 2015 nicht mehr. Das sind alles Zeitarbeiter vom Institut, äh…na du weißt schon…wie hieß es nochmal? Berkel..oder Merkley...oder so ähnlich, also Pauschalkräfte jedenfalls, vom Redaktionsnetzwerk Deutschland..." „Deutschland!??... (Merkel betritt in schief geknöpftem Blazer den Raum) „…hab ich hier Deutschland gehört? Sollte es hier nicht um das Gute-Energien-Gesetz gehen?“ „Nein Angela, hier geht es um unsere Zukunft!“ „Zukunft?“ (Merkel beginnt leicht zu zittern)…“wieso erfahre ich erst jetzt davon?...ich will eine gute Zukunft…ohne negative Energien!“ „Ja doch, setz Dich erstmal Angela…“ (Restle führt sie behutsam zu einem Ohrensessel in der Ecke) „Du weißt doch, dass es seit der Sache mit Claas und nun mit der Oma…“ „Was…“ (Angela erhebt sich wieder und lässt ihre Mundwinkel gefährlich tief fallen) „…was...hat Gesine mit der Sache zu tun…ich hab eben noch mit ihr gesprochen, ob sie nicht vielleicht NATO-Generalsekretärin…“ „Nein Angela…nicht, es geht nicht um Gesine sondern um den Kinderchor vom Buhrow…. also...verdammt, wie soll ich es sagen...du weißt doch, dass der Böhmermann…schon lange darauf besteht, als zweiter künstlerischer Leiter beim Stabs-Chor eingesetzt zu werden, aber jetzt sind die so ins Schussfeld geraten…“ „Schussfeld?" (Reschke zerrt eine kugelsichere Weste samt Pistole aus ihrem Rucksack hervor) „…ich hab Euch gewarnt, eines Tages stehen die Rechten vor dem Studio und…“ (die Tür fliegt auf, Reschke erstarrt, Seehofer schiebt Schäuble herein, fährt direkt auf Reschke zu) „Anja, ich hab dir doch versichert, dass ich ausgestiegen bin…und jetzt ganz hinter euren Strategien stehe…“ „Wissen wir Horst, sehen wir ja…(Reschke atmet hörbar aus, um sich sofort abermals in Rage zu reden) „…aber die AFD…also die Nazis…die wollen unsere Gebühren. Für sich, verstehst du…UNSERE Gebühren. Gestern haben sie das Affenhaus angezündet und morgen steht das Funkhaus in Flammen oder wie oder was? Und alles nur, weil wir kein Geld für einen eigenen Sicherheitsdienst haben. Die Bullen haben ja sogar unsere Leute in Leipzig einfach so angegriffen. Woher haben die eigentlich die Kohle für ihre Gummistöcke, Horst? Das sind Gelder, die eigentlich uns zustehen, wir haben schließlich die Verantwortung...oder etwa nicht Angela…?“ (Reschke läuft rot an) „…das ist doch alles irre da draußen! Und der Tom, jaaaa der Tom, deeer hat die Ruhe weg, deeeer hat seine 2,8 Millionen für seine Dienste sicher. Und ich? Wo bleibe ich? Also ich meine…wir...wo bleiben wir?“ „Ruhig, Anja, ruhig!" (von irgendwoher ist Claus Kleber aufgetaucht und versucht sich an einem Lächeln) "wir bleiben hier und beschließen einfach…so wie immer…höhere Gebühren!“ „Wie immer!!??“ (Iris Berben ist aufgesprungen, stampft erbost mit dem Fuß auf, ein Ohrring löst sich und fällt klirrend zu Boden) „Nichts ist wie immer! Ich bin seit zwei Wochen nirgends eingeladen gewesen. Kein Preis! Keine Rolle! Nicht einmal eine läppische Quizsendung im Dritten! Gottverdammt…was bildet ihr euch ein!!!“ „Ruuuhe!“ (Tom Buhrow ist auf einen Stuhl gestiegen) „Es ist genug für alle da! Schließlich kommt durch die Grundsteuer frisches Geld in die Anstalt!“ „Hä? Wieso? Versteh ich nicht?“ (das Auditorium kommt langsam zur Ruhe) „Also…“ (Buhrow räuspert sich) „das geht so…wer eine be-gründ-ete Beschwerde über unsere Berichterstattung schreiben will, muss sich zuvor bei Heiko...oder direkt bei Anetta anmelden und eine B-Grund-Steuer bezahlen…!“ „Waaas?“ (Anne Will versucht verzweifelt ihre Stirn in Falten zu ziehen…) „Na ganz einfach, weil wir Millionen von Beschwerden haben! Die wir lesen und beantworten müssen. Zumindestens im…höhö...übertragenen...Sinne…ihr versteht….? (Buhrow hält sich vielsagend das linke Auge zu, Kleber erwidert glucksend die Geste) "das kostet schließlich unsere Zeit, also unsere Gebühren und das muss jetzt, ist ja wohl klar…irgendwie wieder rein kommen! Wir haben schon mit Olaf gesprochen. Ist alles kein Problem“ (Gespannte Stille im Raum dann beifälliges Murmeln) „Wir machen jetzt folgendes…wir heben die Gebühren statt auf über 20€ einfach nur auf 18,32€ an, das sieht nach einem Entgegenkommen aus. Schließlich gibt es ja außer den Umweltsauomas in den Pflegeheimen sowieso kaum noch Zielgruppen, die ihre Beiträge regelmäßig zahlen. Wir machen das jetzt alles über Steuern. Und die koppeln wir dann an die Inflation!!“ (Stille. Erster Beifall. Man erhebt sich. Schließlich Jubel. Geil-Rufe. Ein Tablett mit Sekt wird hereingetragen…)

Silvester in Europa - UPDATES (und anderswo)

Donnerstag, 02.01.2020 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich bin einigermaßen entsetzt wie leichtfertig nun auch von Teilen meiner FB Freunde ein allgemeines Böllerverbot gefordert wird.

Seit Jahren gibt es bei Ausschreitungen und Angriffen (auch mit Silvestersprengstoff) schwer verletzte Polizisten, doch kaum sterben ein paar Affen durch sowieso bereits verbotene Himmelslaternen, schreit alles nach Verboten. Was soll denn dann konsequenterweise noch alles verboten werden? LKWs? Messer? Feuer?

Wie verzweifelt und vor allem kurzsichtig muss man sein, um sogar noch FREIWILLIG auf den politisch gezielt geplanten Kurs einer sozialistischen Verbotskultur zu schwenken? Die selbst erklärte Elite hält sich den Bauch vor Lachen - weil auf einmal auch konservativ-freiheitliche Bürger nach Verboten brüllen. Sonst die Grünen kritisieren, aber jetzt selber noch mehr Freiheitseinschränkungen fordern - die Politik muss also bloß dem Bürgerwillen nachgeben und kann später sagen: Wieso, Ihr wolltet es doch so!

Seit Jahren herrschen in den Silvesternächten in den Großstädten Zustände wie in nahöstlichen Kriegsgebieten, seit Jahren haben die Deutschen das mit der staatlich verordneten Willkommenskultur geflissentlich ignoriert, unter den Tisch gekehrt und die Räume freigegeben. Und jetzt auf einmal soll ein Verbot von Feuerwerkskörpern die Lösung sein?

vk.com: "2019 Silvester in Berlin Kriegszustand" - Video

Was ist denn die Wurzel allen Übels? Was oder besser wer bedroht denn insbesondere seit 2015 massiv die innere Sicherheit in Deutschland? Raketen und Böller sind Sprengstoff - klar, dass das bestimmte Zielgruppen beflügelt, in westlichen Großstädten schon mal den Krieg zu proben. Man muss sich nur mal anschauen, wer das Zeug kiloweise aus den Discountern trägt - da erwartet man ernsthaft einen verantwortungsvollen Umgang und Respekt vor einem Verbot? Lächerlich.

Denken die Verbotsforderer etwa, man könne den Anspruch auf die Vorherrschaft auf der Straße mit einem naiven Verbot auflösen? Wie soll das bitte nur in einer Stadt funktionieren, wenn sich das Heer der Einmänner taktisch auf viele Straßen aufteilt und dort losballert? Und wie soll das in allen Städten gleichzeitig funktionieren? Schon jetzt befand sich die Polizei Düsseldorf im Nahkampf und in Berlin herrschte in dieser Silvesternacht bereits ein mehrstündiger Ausnahmezustand. Wer Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte massiv mit Pyrotechnik angreift, der scheisst auf ein Verbot!

youtube.com: "Silvester in Berlin 2020 Polizei wird bechossen" - Video

Ein Verbot muss nämlich vor allem DURCHSETZBAR sein. Eine solche, von der Politik gewünschte Verbotsforderung ist daher nicht nur naiv und lächerlich, sondern sogar kontraproduktiv, denn ein nicht durchsetzbares Böllerverbot wird dafür sorgen, dass der schon jetzt nicht mehr vorhandene Respekt gegenüber der Polizei vollends schwindet.

dann haben wir die Zustände, die sich die Extremisten von Indymedia wünschen: Anarchie. Seid Ihr darauf eigentlich vorbereitet?

Vielleicht hilft es ja, einmal tief durchzuatmen, bevor man emotional getriggert gleich nach Verboten schreit - ja, das gilt auch, wenn unschuldige Äffchen tragisch und grausam im Feuer sterben. Es werden übrigens zu Hunderttausenden Tiere zu Tode geschächtet und kleine Menschen abgetrieben, ohne das der Aufschrei erfolgt und lautstark Verbote gefordert werden - da brennen einem die Gefühle schon lange nicht mehr durch.

Statt eine alte Silvester-Tradition zu verbieten, müsste nur das geltende Recht erbarmungslos angewandt werden. Staatsanwälte und Richter müssten der Polizei durch harte Urteile beistehen und ihr wieder zu Respekt verhelfen. Wie das geht? Na, einfach mal nach Osten schauen: Ein gewisser Nino K. bekam für versuchten Mord durch das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion durch einen Polen-Böller vor einer Moschee in Dresden fast 10 Jahre Gefängnis.

welt.de: "Fast zehn Jahre Haft für Moschee-Anschlag"

Es gibt also Möglichkeiten, sehr, sehr hart durchzugreifen. Das muss natürlich politisch gewollt sein, aber warum wird denn das nicht massiv gefordert oder sogar durch zivilen Ungehorsam und Leistungsentzug erzwungen von den freiheitlich-konservativen Bürgern, die jetzt so eifrig nach dem verbietenden Nanny-Staat rufen?

UPDATE: Donnerstag, 02.01.2020 - 19:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Auch in Irland, in Brüssel, London und wie hier in Strasbourg hat die weltoffene, bunte und geschlechter-diverse Gesellschaft gefeiert und die wilden Zwanziger mit brennenden Autofackeln begrüßt. Egal, die Verbrenner müssen eh weg.

Jetzt bricht das Jahrzehnt an, das Westeuropa in Anarchie, Bürgerkrieg und die Unterwerfung stürzen wird.

Quelle:
Twitter//@stephanebourhis: "2019 Nach der Silvester-Party in Strasbourg" - Video

Donnerstag, 02.01.2020 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Es geht auch anders. Schaut mal, so sieht feinstaubfreies Feuerwerk in Singapur und Shanghai aus.
Tausende LED-Drohnen machen es möglich - youtube.com: "2,000 drones light up night sky in Shanghai to welcome new year" - Video

Aber, wer möchte schon, dass unsere speziellen Freunde an Silvester mit Drohnen hantieren? Das tun sie sowieso schon, es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste Drohnen-Anschlag in Deutschland erfolgen wird.

Die Mehrheit jenseits von links-rot-grün muss jetzt in Thüringen springen

Donnerstag, 02.01.2020 - 18:00 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Thüringen hat am 27. Oktober für einen klaren Kurswechsel gestimmt: Seit dem amtlichen Endergebnis steht fest, dass es im Thüringer Landtag eine Mehrheit jenseits von links-rot-grün gibt. Diese Mehrheit ist mit 48 gegen 42 Mandate im Vergleich zur letzten Wahlperiode, wo Bodo Ramelow mit einer Stimme Mehrheit regiert hat, deutlich stabiler, sie umfasst drei Mandatsträger. Das reicht dicke, wenn man es richtig anstellt.

2020 ist es an der Zeit diese Mehrheit zu nutzen. Dabei hängt alles an der Frage der Person für den Ministerpräsidenten. Weder der Spitzenkandidat der AfD Björn Höcke (im momentanen Klima auch kein anderer von der AfD vorgeschlagener Kandidat) noch der CDU-Wahlverlierer Mike Mohring kommen dafür infrage. Dagegen wäre die Aufstellung einer kompetenten, konservativen und eher als parteiunabhängig wahrgenommenen, gestandenen Persönlichkeit ein Befreiungsschlag. Formale Hürden, wie Zugehörigkeit zum Landtag oder Vergleichbares, gibt es nicht.

Vielleicht preschte deshalb die Thüringer Allgemeine am Silvestermorgen mit der Meldung vor, es gäbe Gedankenspiele Hans-Georg Maaßen diese Rolle anzubieten. Jeder Politprofi weiß natürlich, dass eine solche heikle Operation nur dann gelingen kann, wenn Ideen, Pläne oder Absprachen nicht zu früh an die Presse dringen – dies schadet dem Anliegen und drängt die Beteiligten in die Defensive.

Trotzdem sollten wir uns kurz mit dem Szenario beschäftigen: Alt-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen wäre tatsächlich die Idealbesetzung für das oben beschriebene Szenario: Beim Thema innere Sicherheit erwarten die Thüringerinnen und Thüringer, die Ramelows Linkskoalition abgewählt haben, zu Recht das größte Umsteuern. Dies gilt für das Verhältnis zur Polizei, dem Schutz des öffentlichen Raumes und natürlich auch das Verhältnis zu migrantischer und politisch-extremistischer Gewalt. Das Lager, welches die Wahl gewonnen hat, erwartet übrigens auch einen klaren Positionswechsel von Thüringen im Bundesrat in dieser und den damit verbundenen Fragen.

Wie gesagt, Hans-Georg Maaßen wäre praktisch ein Idealkandidat, vor allem da wirklich niemand ihm trotz CDU-Parteibuch übertriebene Abhängigkeit oder Servilität gegenüber der Bundes-CDU unterstellen könnte. Seine Absetzung auf Beitreiben der SPD und linken Öffentlichkeit, inklusive der linken Kräfte in der Union, im Nachgang seiner Klarstellung, dass es in Chemnitz keine ‚Hetzjagden‘ gegeben habe, sind ja noch frisch im Gedächtnis. Da seine klaren politischen Ambitionen und sein bundesdeutsches Gewicht untrennbar mit dem Erfolg dieser neuen Koalition und der Situation in Thüringen verbunden wären (ähnlich zur Situation Ramelow und Kretschmann) – was kann man sich als Bürger mehr wünschen?

Und zum guten Schluss würde Thüringen das auslösen, was als Signal auch aus den anderen ostdeutschen Landtagswahlen herauslesbar war:

Die oben skizzierte Lösung wäre nämlich nicht nur die beste Umsetzung des Wahlergebnis in der konkret schwierigen Situation und damit ein echter Befreiungsschlag für die momentane Pattsituation in Thüringen, sondern hätte ganz sicher auch noch einen anderen Effekt: Das Ende der Großen Koalition und der Merkel-Kanzlerschaft in Berlin.

Der Weg ist vorgezeichnet. Die neue Mehrheit muss sich nur trauen und den Wechsel professionell durchziehen.

Inflationsverarmung: Wie Inflation mit Reichtum verwechselt wird

Donnerstag, 02.01.2020 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Auf ein frohes (und goldiges) Neues Jahrzehnt!

Inflation verstehen die Leute nie, sagte einst John Keynes, Erfinder einer auf expansiver Geldpolitik ausgerichteten Staats-Religion. Genauso wenig hilft es den Bürgern, wenn der Preis ihrer Immobilie steigt. Denn Vermögen bedeutet, dass man mit dem Geld auch etwas bewerkstelligen kann. Viele Menschen fühlen sich reich, während die Inflation die Nebenkosten und Renovierungsleistungen in astronomische Höhen treibt – bei einem steigenden Quadratmeter-Kaufpreis.

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Windige Ideen von der SPD

Donnerstag, 02.01.2020 - 14:00 Uhr - Peter Grimm: via sichtplatz.de

Früher versprachen Politiker, die skeptische Bürger zu Anhängern ihrer Politik machen wollten, gern Wohltaten, die sich später als Luftschlösser entpuppten. Statt Luftschlössern gibt es im Jahr 2020 die Idee eines „Windbürgergelds“, und diese windige Idee kommt von der SPD, konkret vom Vize-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Matthias Miersch.

Mit den Geldzahlungen sollen Menschen dafür belohnt werden, dass sie auf einen Mindestabstand zu Windrädern verzichten und neue turmhohe Anlagen auch vor der eigenen Haustür zu ertragen bereit sind. In einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe würden derzeit mehrere Konzepte geprüft, um die Akzeptanz von Windrädern zu erhöhen, sagte Miersch nach einem Bericht von welt.de . Diese reichten von der Beteiligung der Kommunen am Umsatz von Windparks bis zu direkten Geldflüssen an alle betroffenen Anwohner.

Allein das klingt schon irre genug. Da sollen erst Abstandsregeln die Bürger vor Schaden bewahren und dann soll der Staat dafür bezahlen, dass er diese Abstände nicht einhalten muss? Nein, so einfach ist es natürlich nicht, denn mit diesem windigen Bürgergeld würde, so kann man es in der Zeitung lesen, ja auch gleich ein Rechte-Verzicht einhergehen. Im oben erwähnten Artikel heißt es:

„Die SPD will aber auch Möglichkeiten der Bürger einschränken, Windmühlen vor der Haustür auf dem Klageweg zu verhindern. Die bisherigen „langatmigen Planungsprozesse“ werde sich Deutschland nicht mehr erlauben können, wenn die „enorme Transformation“ der Energieversorgung bewältigt werden solle.“

Es gibt selbstverständlich vieles, das am Regelwerk deutscher Planungsbürokratie dringend änderungsbedürftig ist. Doch muss gleiches Recht für alle gelten. Stattdessen soll eine allgemeine Akzeptanz geschaffen werden, dass Windräder einen Sonderstatus bekommen. So wird quasi weltanschaulich nach guten und weniger guten Bauvorhaben unterschieden. Es gab zwar – verständlicherweise – immer schon eine andere Sicht auf Bauten, die wichtig für die Infrastruktur waren, doch selbst wenn man Windräder in diese Kategorie einsortierte: Warum sollten Anwohnerrechte neben Windrad-Arealen weniger wert sein als beispielsweise an Bahnstrecken oder Autobahnen? Auch von Windenergie-Liebhabern unter politischen Verantwortungsträgern sollte man erwarten können, dass sie klare und demokratischen Rechtsprinzipien folgende Regelwerke erarbeiten können. Aber das Starten irgendwelcher bunten Ideen-Luftballons, um das Stimmungsbild mitzugestalten, ist natürlich einfacher und passt in den Zeitgeist.

Außerdem kommt diese windige Idee von der SPD, also einer Partei, die in den letzten Jahren immer öfter nach neuen Vorsitzenden sucht. Das sind für die Genossen stürmische Zeiten und bei dem gegenwärtigen Spitzenduo hat man auch nicht den Eindruck, dass es sich um eine längerfristige Lösung handelt. Da kann man bei der einen oder anderen Luftnummer auch ruhig etwas nachsichtiger sein.

Kleiner 2020 Joke...

Donnerstag, 02.01.2020 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Kleiner 2020 Joke... Weil wir's ja grade ein bisschen mit den Öffentlich-Rechtlichen und ihrer "Unabhängigkeit" und "Neutralität" haben.

Klickt mal auf das Bild und haltet es vor einen Spiegel. Was Ihr dann lest, ist bloß ein zynischer Zufall und hat wirklich absolut nix mit nix zu tun.

PS: Funzt übrigens nur mit Kleinbuchstaben, deshalb hatte man sich ja auch damals massiv dafür eingesetzt.

SPD will Bürgern Prämie für Windradnähe zahlen Bildquellen: Screenshot

"SPD will Bürgern Prämie für Windradnähe zahlen"

Donnerstag, 02.01.2020 - 09:00 Uhr - Tatjana Festerling:

SPD will Bürgern Prämie für Windradnähe zahlen Bildquellen: Screenshot - "SPD will Bürgern Prämie für Windradnähe zahlen"

"Die SPD strebt die Einführung eines sogenannten Windbürgergeldes an, um den Widerstand gegen Windräder vor der eigenen Haustür zu überwinden."

Und bist du nicht willig... so erkauft sich die SPD deine Zustimmung mit Steuergeld. Besser kann man Mafia-Methoden und Korruption in Deutschland nicht offenbaren, als es die SPD jetzt ganz offen fordert.

"Die SPD will aber auch Möglichkeiten der Bürger einschränken, Windmühlen vor der Haustür auf dem Klageweg zu verhindern. Die bisherigen „langatmigen Planungsprozesse“ werde sich Deutschland nicht mehr erlauben können, wenn die „enorme Transformation“ der Energieversorgung bewältigt werden solle."

So langsam kriegen sie Schiss, dass das mit der totalen Energiewende ein klein wenig schwieriger werden könnte, als sie sich das in ihrer Einhornwelt ausgemalt hatten.

2019 - saudumm ge(z)laufen? 2020 - schlägt der Gebührenzahler zurück?

Donnerstag, 02.01.2020 - 00:15 Uhr - Boris Reitschuster:

2019 endete mit einem Fehltritt-Wettlauf der Öffentlich-Rechtlichen. War es schon der Anfang vom Ende und droht dem "Haltungsjournalismus" mit dem volkserzieherischen Anspruch 2020 wenn nicht das Ausschalten, so doch eine grundlegende Reform? Vielleicht sogar eine Rückkehr zur Ausgewogenheit? Meine nicht-öffentlichen und nicht-rechtlichen Gedanken und Wünsche zum Jahreswechsel.

youtube.com: "2019 - saudumm ge(z)laufen? 2020 - schlägt der Gebührenzahler zurück?" - Video

So war Silvester.
Inkl. Kriegserklärung vom Staatsfunk
Der Rutsch

Mittwoch, 01.01.2020 - 23:15 Uhr - Stephan Paetow: via spaet-nachrichten.de

Nachdem sich die Feinstaubschwaden verzogen haben und die Stadtreinigung mit der Säuberung öffentlicher Plätze begonnen hat, lohnt ein erster ordnender Blick in die Notizen unserer Medienschaffenden.

Auf dem Kölner Domplatz feierte angeblich Herbert Reul, Innenminister vom Homeland NRW, im Kreise seiner liebsten Polizeibeamten ins neue Jahr. Dort, wo zahllose brünftige Neubürger vor Jahren das in ihren Heimatländern beliebte „Taharrush Gamea“ (sexuelle Übergriffe durch Gruppen) einführten, herrschte gestern tote Hose, wenn man dem stets aufmerksamen WDR glauben kann. Auch ein Blick auf die Webcam am Roncalliplatz zeigt gähnende Leere kurz nach zwölf. Sind die jungen Männer inzwischen mit freiwilligen Begleiterinnen versorgt? Zeigen die Integrationskurse Wirkung?

Nur aus Flensburg wird der tödliche Ausgang des täglichen Aushandelns unseres Zusammenlebens vor einer Disko gemeldet. Die fünf bis sechs Täter sollen „alle dunkle Haare und einen dunklen Teint gehabt haben“, schreiben wenig kultursensibel die Lübecker Nachrichten.

Vielleicht haben aber auch 1.000 Linksextremisten in Leipzig die medialen Beobachter von Vorkommnissen in anderen Städten abgelenkt. Die bei vielen Pressbengels beliebten Antifanten lieferten sich „Scharmützel“ mit der Polizei, nachdem diese unverschämter Weise zwei Personen vor einem Linke-Treffpunkt kontrolliert hatte, wie die SED-Parteigenossin Julia Nagel empört berichtete: „Ekelhafte Polizeigewalt, überrennen unbeteiligter, wirre Einsatzmanöver, kalkulierte Provokation“, schäumte sie in eigenwilliger Orthographie.

Bei den linksextremen Krawallen wurde ein 38 Jahre alter Polizist „so schwer verletzt, dass er das Bewusstsein verlor und im Krankenhaus notoperiert werden musste“, meldete Bild, und ließ Sachsens CDU-Innenminister behaupten, die Justiz werde „die festgenommenen Täter zur Rechenschaft ziehen“. Da wird sie wohl schmunzeln müssen, die Justiz. Linksextreme zur Rechenschaft ziehen? Gabs ja noch nie, oder?

Hatten sich Thomas Haldenwang (Verfassungsschutz) und Holger Münch (BKA) über Silvester freigenommen? Und auch ihren Agenten bei den Rechten über die Tage Urlaub gegeben? Offensichtlich gab es in ihrem zentralen Dienstbereich Rechtsextremismus zum Jahreswechsel nichts zu tun.

Dafür brannte Berlin. Ein paar tausend Einsätze von Polizei und Feuerwehr, dazu „Schüsse und Angriffe auf Beamte, mehrere Verletzte“ (BZ). Bild konstatierte gar „Kriegsähnliche Zustände in Berlin“, aber das war bestimmt übertrieben. Das mit den kriegsähnlichen Zuständen kommt erst noch. Trotzdem hat die Berliner Presse ihren Humor nicht verloren. Mit der herrlichen Zeile „Mehrere Fahrzeuge in Berlin angezündet. Polizei vermutet Brandstiftung“ verabschiedete sich die BZ ins neue Jahr. Grimmepreisverdächtig!

Apropos kriegsähnliche Zustände. Offensichtlich befindet sich der Staatsfunk im Kriegszustand mit seinen Zwangsbeitragszahlern – denn anders als eine Kriegserklärung ist das Silvester-TV-Programm von ARD und ZDF nicht zu deuten.

Sie wollen den Bürgerkrieg – und sie haben schon damit begonnen!

Mittwoch, 01.01.2020 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld: via vera-lengsfeld.de

Schöner konnte das neue Jahr nicht beginnen: Die Sonne schien, ein leichter Frost hatte Wald und Wiesen mit weißem Reif überzogen, der in der Sonne glitzerte und an Märchen erinnerte. Tiefe Ruhe lag über dem Tal, das noch in Nebel gehüllt war. Ich wanderte mit Hund und Freunden auf den Spuren eines leider vergessenen Dichters der Goethezeit. Unter alten Eichen machten wir Sektpause und ich sagte, dass wir uns, wenn uns das Reisen ganz verboten würde, damit trösten könnten, in einer so schönen Gegend zu Hause zu sein. Nach der Wanderung gab es noch einen wunderbaren Eintopf mit vielerlei Fleisch nach einem mittelalterlichen Rezept, selbst gemachten Rumtopf, Orakeln mit magischen Steinen, um unsere Chancen für 2020 zu ergründen (mir wurde Geld verheißen, ob bekommen, oder ausgeben müssen, blieb ungewiß).

Dann ging ich wieder nach Hause und machte den Fehler, den Laptop zu öffnen. Da sprang mir der Krieg entgegen.

Den Auftakt bildete ein aktueller Aufruf zu Mord und Totschlag auf der linksextremistischen Seite de.indymedia.org , die eigentlich verboten wurde, aber munter weiter online ist. Eine „Schwarze Schar“, die nach eigener Aussage aus „hochintelligenten, bewaffneten, organisierten Freigeistern“ bestehen soll (zu dieser Selbsteinschätzung werde ich mich nicht äußern) verkündete (Rechtschreibfehler im Original der Hochintelligenten):

„Einzig Gewalt ist der Schlüssel, denn Faschismus zu zerschlagen heißt eben zuschlagen, im Idealfall so, dass sich der braune Parasit danach nie wieder regt.“

Für alle, denen das nicht deutlich genug war, heißt es weiter unten im Text:

„Dies ist ein Aufruf zur Gewalt…Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswafen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!“

Krieg geführt werden soll gegen „Nazideutschland“, das angeblich nie aufgehört hat, zu existieren. Die Hochintelligenten sehen die „braune Pest“ in allen staatlichen Institutionen, vor allem aber im „Pöbel“.

Man könnte dieses „in Liebe zur Menschheit“ geschriebene Pamphlet als Ausfluss verwirrter Geister abtun, wenn nicht bereits zur Tat geschritten worden wäre.

Zeitgleich verkünden die „Feministischen autonomen Zellen“ auf indymedia, dass sie in der Silvesternacht das Auto des Journalisten Gunnar Schupelius abgefackelt hätten:

„Der BMW-SUV parkte vor seiner Wohnung in der Wiesbadener Straße in Berlin-Wilmersdorf… Schupelius wohnt dort im Erdgeschoß mit seinen Kindern…Wir werden, da es sich bereits um die zweite Abmahnung handelt (es ist schon einmal ein Auto von Schupelius in Brand gesteckt worden),möchten wir dir dringend empfehlen, den Job zu wechseln“.

Gruseliger als diese offenen Morddrohungen ist das Schweigen von Schupelius Kollegen. Kein Entsetzen von Tom Buhrow, keine Solidaritätsbekundung von Georg Restle, kein einziges Wort vom Böhmermännlein, das sonst immer sofort seine mahnende Stimme erhebt. Auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der lautstark Schutz für den antifaschistischen Hetzer Hollek gefordert hat, wegen angeblicher Morddrohungen, für die ich bisher aber keine Belege gefunden habe, hält es nicht für nötig, seinem tatsächlich angegriffenen und bedrohten Kollegen beizustehen. Die Berichte über die angeblichen Morddrohungen gegen Hollek vermüllten einen Tag lang die sozialen Netzwerke. Kaum ein Qualitätsmedium verzichtete auf diese Meldung. Um so dröhnender ist das Schweigen im Fall Schupelius.

Dieses Schweigen ist natürlich kein Zufall. Während es im Fall Hollek darum ging, die angeblichen Morddrohungen zu instrumentalisieren, um die Kritiker des WDR als Rechte abzustempeln, werden die realen Taten der Linksextremisten nach wie vor am liebsten verschwiegen.

So wird auch über die bundesweiten Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte in der Silvesternacht nur sehr verhalten berichtet. Die Spitze des Eisberges markierte das von Linksextremisten seit Jahren geplagte Connewitz in Leipzig. Hier wurden Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Polizisten geworfen. Einem Beamten (38) wurde, als er schon am Boden lag, der Helm vom Kopf gerissen und dann lebensgefährlich verletzt, so dass er nur durch eine Not-OP gerettet werden konnte. Der Bereitschafts-Staatsanwalt plädierte auf „versuchten Mord“. Der Täter ist flüchtig, die neu gegründete Soko linx ermittelt.

Der Oberbürgermeister von Leipzig ist entsetzt und verurteilt die Tat „aus tiefstem Herzen“. Überrascht sein kann er allerdings nicht, denn seit Jahren gibt es linksextremistische Randale in Connewitz. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass kurz vor Weihnachten die Szene in Connewitz Besuch von MP Michael Kretschmer im Werk 2 bekommen hat, der eine großzügige Förderung für die freie Kunstszene folgte. Wenn der MP gehofft hat, die Linksextremen damit zu befrieden, war das vergebens.

Die Linksextremen können sich stark fühlen, weil sie immer wieder Schützenhilfe von Politik und Medien bekommen. So twitterte die Landtagsabgeordnete der Linken Jule Nagel:

„Anstatt die Polizei den Kiez einfach mal verlässt, läuft sie immer wieder behelmt durch die Menge, rennt Menschen um und löscht Feuer.“

Hier beklagt eine geistige Brandstifterin den Versuch, die von ihr mit verantworteten Feuer zu löschen. Anlässlich des Besuchs von Kretschmer in Connewitz hatte die LVZ die Schlagzeile: „Anti-Polizei-Demo in Leipzig-Connewitz bleibt entspannt…“ Es hatte lediglich vier verletzte Beamte gegeben. Kein Wunder, dass sich die Linksextremisten ermutigt sehen, zu härterer Handarbeit überzugehen.

Außer in Leipzig gab es an Silvster Übergriffe in fast allen Großstädten auf Polizei und Rettungskräfte. In Berlin sind die Linksradikalen dazu übergegangen, Polizisten mit Schreckschusspistolen zu attackieren. In Hamburg wurde ein Polizeiwagen abgefackelt.

Auch diese Attacken auf die Polizei sind nicht verwunderlich, denn vorher wurden sie längst immer wieder von den Medien zum Abschuss freigegeben.

Fast alle Berichte über linksradikale Randale werden garniert mit Schuldzuweisungen an die Polizei. In vielen Filmen der Öffentlich-Rechtlichen wird die Polizei desavouiert. Während bundesweit die Beamten attackiert werden, läuft in den Kinos ein Film „Der letzte Bulle“, in dem die Polizeiarbeit verächtlich gemacht wird.

Aber den Vogel abgeschossen hat Funk. Das ist ein deutsches Online-Medienangebot und Content-Netzwerk der ARD und des ZDF für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren. ARD und ZDF sind gemeinsam Träger und gleichberechtigte rundfunkrechtliche Veranstalter des Angebots. Die Federführung liegt beim Südwestrundfunk (SWR). Funk produzierte 2018 mit einem Chor das Lied „Fick die Cops…das sind Bullenschweine“.

Wer so etwas produziert und sendet, ermutigt Angriffe auf die Polizei.

Fazit: Auf den Straßen terrorisieren Linksextremisten Polizei und Gesellschaft, die geistigen Brandstifter sitzen aber überall, auch in Politik und Medien.

Wenn es nicht eine sofortige Umkehr gibt, kommt es zu Mord und Totschlag im Bürgerkrieg, wie von den schwarzen Scharen auf indymedia angedroht.

"Linksradikale attackieren Polizisten in Leipzig"

Mittwoch, 01.01.2020 - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

bild.de: "Linksradikale attackieren Polizisten in Leipzig"

Linksradikale attackieren Polizisten in Leipzig Bildquellen: facebook

Wie lange lassen es sich Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungskräfte noch bieten, an der Front gewalttätig verheizt zu werden?

"Silvester-Wahnsinn eskaliert Streifenwagen angezündet – Polizei sucht zwei Männer"
"Feuerwehr baut Tauchbecken, um E-Smart zu löschen"

Mittwoch, 01.01.2020 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Silvester-Wahnsinn eskaliert - Feuerwehr baut Tauchbecken Bildquellen: Screenshots (siehe Links am Ende des Beitrages)

Oh, das ist ja mal neu und hanseatisch-hipster, in Hamburg ist Einmann™ mit Zweimann™ unterwegs!

"Als die Feuerwehr eintraf, stand der Peterwagen lichterloh in Flammen. Die Retter mussten im Liegen löschen weil zu befürchten war, dass im Wagen befindliche Munition explodieren könnte."

Diese Situation muss man sich plastisch vorstellen: Feuerwehrleute kriechen und robben mit Schlauch in der Hand heran, um ein brennendes Polizeifahrzeug zu löschen. Geht es eigentlich noch entwürdigender? Was für ein Spektakel für die linksextremen Brandstifter, die ihren Sieg aus der Distanz betrachten.

Apropos Fahrzeugbrand. So langsam müsste mal eine der politischen Blitzbirnen im besten und sichersten Deutschland, das je auf deutschem Boden existierte, anfangen, mehr Schwimmbäder und Tauchbecken zu fordern. Am besten an jeder größeren Straßenkreuzung ein 50-Meter-Becken. Wenn dann nämlich schon bald, in der rosig-grünen Zukunft, die Polizei verdonnert wird, ihre Einsätze mit Elektrofahrzeugen durchzuführen und diese dann von "Antifaschisten" und Nixlamisten abgefackelt werden, ist nix mehr mit Rankriechen.

Dann müssen große Kräne heranrollen - die natürlich ebenfalls taktisch klug in den Stadtgebieten platziert werden müssen - um die brennenden E-Kisten zu greifen und in einem dieser bereitgebauten Schwimmingpools zu versenken: "Blubber, zisch – Gefahr gebannt!" (BILD).

Die gut 12.000 Liter Wasser, die nötig sind, um eine E-Karre zu löschen, hat halt nicht jeder Feuerwehrwagen an Bord und auch Flüsse führen nicht immer durch Einsatzgebiete.

Die Feuerwehr Dortmund hat im Juni schon mal vorgemacht, wie das mit dem Löschen-durch-Tauchen funktioniert: "Feuerwehr baut Tauchbecken, um E-Smart zu löschen"

Hamburger Silvesternacht: "Silvester-Wahnsinn eskaliert Streifenwagen angezündet – Polizei sucht zwei Männer"

#Protest vor @dannytastisch Elternhaus in Lünen

Mittwoch, 01.01.2020 - 09:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Hinweis: Das ist nix für schwache Nerven, da geht es ziemlich hart zur Sache!

So sieht der, in der #Lügenpresse als "Rechter Aufmarsch" beschriebene #Protest vor dem @dannytastisch Elternhaus aus: "Abakus News" - Video

#MehrMittelGegenRechts

Neujahresgrüße an den „Beitragsservice“

Mittwoch, 01.01.2020 - 07:30 Uhr - Joachim Nikolaus Steinhöfel:

Die Empörung über die Öffentlich-Rechtlichen ist aktuell immens. Doch kann jetzt jedermann etwas mehr tun, als sich in den sozialen Medien zu empören. Wie das geht, steht hier.

- weiterlesen - "Neujahresgrüße an den „Beitragsservice“"

© Tatjana Festerling

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