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Bundespolizei am Limit

Sonntag, 20.10.2019 - 20:00 Uhr - Daniel Matissek

Wieso sollte es Synagogen anders ergehen als allen anderen latent gefährdeten Orten der Bundesrepublik (vielleicht mit Ausnahme von politisch priorisierten Moscheen in Berlin und NRW): Ebenso wie Bahnhöfe, Schulhöfe und Parks werden sie von staatlichen Ordnungsbehörden preisgegeben, weil keine Kräfte zu ihrem Schutz mehr bereitstehen. Sogar nach Einschätzung der Bundespolizeigewerkschaft ist die Bundespolizei personell nicht mehr in der Lage, ihre ursprünglichen Kernaufgaben zu erfüllen; darunter fällt auch die Bewachung von Synagogen - gerade nach dem Mordanschlag von Halle.

Kein Geringerer als der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ernst G. Walter, spricht das Ungeheuerliche aus: Er sieht keine Chance für Zusatzaufgaben, wie sie Horst Seehofer - ebenso vollmundig wie voreilig - diese Woche angekündigt hatte. Wenn die Bundespolizei nicht gleichzeitig "ihre originären Aufgaben weiter sträflich vernachlässigen" wolle, so Walter, sei die angedachte Unterstützung der Länder beim Schutz jüdischer Einrichtungen schlicht nicht zu leisten. Es kommt einer Kapitulationserklärung des Staats und seines Gewaltmonopols gleich.

Beispielhaft für den Sicherheitsnotstand ist die Situation auf deutschen Bahnhöfen: Dort sind schon heute die Auswirkungen der dramatisch dünnen Personaldecke bei der Bundespolizei für alle Bürger spürbar. Auf mittleren und kleineren Bahnhöfen fehlt inzwischen so gut wie jegliche Polizeipräsenz. Immer mehr Menschen trauen sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr dorthin. Und weil die Deutschen Bahn entgegen ihrer Zusagen die eigenen Aufsichts- und Sicherungspflichten - etwa durch private Wachdienste - nicht erfüllt, sind etliche Bahnhöfe inzwischen zu Schwerpunken der Drogen- und Bandenkriminalität geworden, zu veritablen No-Go-Areas, in denen Deutsche die marginale ethnische Minderheit stellen und insbesondere nachts Angst um Leib und Leben haben müssen. Besonders in der nun beginnenden dunklen Jahreszeit entstünden für Bahnreisende, so Gewerkschaftsboss Walter im "Handelsblatt", "immer mehr Angsträume", was ein "fatales Signal" sei. Wenn die ohnehin unterbesetzte Bundespolizei nun auch noch die Landespolizeien bei der Bewachung von Gebetshäusern schützen soll, droht bald der völlige Kollaps der öffentlichen Ordnung.

Die DPolG fordert daher von der Bundesregierung, endlich "die richtigen Prioritäten" zu setzen - eine Anspielung auf den in allen staatlichen Domänen und Aufgabengebieten zu beobachtenden Trend zur Zweckentfremdung und Übernutzung der eigenen Behörden und Ressourcen, personell wie materiell, zugunsten "neuer Aufgabenbereiche", derweil der eigentliche Zweck der Behörden - Schutz und Wohl der eigenen Bevölkerung - zunehmend vernachlässigt wird. Die Bundespolizei sollte besser ihren eigentlichen Aufgaben an den Grenzen, auf den Flughäfen und im bahnpolizeilichen Bereich nachkommen, statt in "moralisch äußerst fragwürdige Einsätze nach Saudi-Arabien zu gehen", wettert Gewerkschaftschef Walter.

Wobei die erhöhte Schutzbedürftigkeit öffentlicher Plätze, aber auch von Synagogen und übrigens auch Kirchen ihrerseits die Folge einer anhaltenden Zweckentfremdungspolitik ist, konkret: der aus dem Ruder gelaufenen, pervertierten Asyl- und Migrationspolitik. Die wachsende Schutzlosigkeit neuralgischer Hotspots deckt sich mit der Situation an den Grenzen, für deren durchgehenden Schutz - dem ausdrücklichen Willen der Kanzlerin folgend - keine grenzpolizeilichen Kapazitäten existieren. Deutschland, so scheint es, hat gegen die Welt gewettet: "Wir schaffen das", die Bedürfnisse und Sorgen des eigenen Volkes zurückzustellen und unser Land stattdessen zum Sozialamt und Asyl des gesamten Globus zu machen.

So gilt denn die Fanta-Devise "Spaß ist, was ihr draus macht" bald für ganz Deutschland: Wer sich nicht selbst bewaffnet oder eine Privatsecurity beschäftigt, der hat nur zwei Möglichkeiten: Daheim bleiben - oder die neuen "Lebensrisiken" in Kauf zu nehmen. Konkret heißt das: Frauen können im Park entweder auf die Gefahr hin joggen, jederzeit sexuell "bereichert" zu werden - oder sie bleiben auf Distanz: Entweder in den eigenen vier Wändern, oder zumindest auf "einer Armlänge Abstand". Und wer Weihnachtsmärkte besucht oder nur im Berufsverkehr im Stau steht, der muss halt, trotz Betonpollern, Panzersperren und Einpferchungen, jederzeit mit bunt-explosiven, autonom in Menschenmengen fahrenden LKW rechnen (die Fahrer sind im Zweifel schuldlos, da psychisch krank oder traumatisiert). Und wer in der Öffentlichkeit jüdische oder christliche Symbole trägt, ist in Merkeldeutschland gut beraten, Arm- und Knieschoner und Gebissschutz zu tragen.

"Radikalislamische Muslimbruderschaft breitet sich in Sachsen aus"

Sonntag, 20.10.2019 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

cicero.de (Auszug): "Seyran Ateş: "Daher wird auch die Zahl der Muslime, die vor allem einen sehr konservativen und politischen Islam vertreten, im Osten zunehmen. (...) Die rechten, muslimischen Identitären wirken im Schatten der rechten Deutschen und nutzen die Gunst der Stunde, dass die Rassisten und Nazis im Osten gerade so laut sind, dass die Medien und Politik sich auf sie stürzt. Wer wagt es da Vorbehalte gegen rechte Muslime zu äußern?" - "Ein Gottesstaat bei den „Ungläubigen“"

Genau, man hat in Dresden einen zwar lautstarken, aber inzwischen vollkommen zahnlosen Tiger geschaffen, einen Antagonisten, der montags seine Runden dreht, den man wann immer man einen rechten Bezugspunkt, einen "Beweis" für die angeblich "ausländerfeindliche" Gesinnung der Ossis braucht, zitieren kann. DAS ist die Bedeutung der Pegida für das System, nichts sonst. Und deshalb latschen sie immer noch, deshalb hat sich nie ein Finanzamt für die Millionen in cash in den Spendentonnen interessiert usw.

Und während da montags noch immer 1000 Ossis ihr "Merkel muss weg!" brüllen, hat man dafür gesorgt, dass sich in deren Windschatten, also dort im Zentrum des "Widerstandes" die Muslimbruderschaft ausbreiten konnte. Das ist eine Landnahme, die nur mit Taqyiia-Kolaboration der deutschen Regierung und Behörden funktionieren konnte. Gier allein dürfte da nicht reichen.

mdr.de: "Radikalislamische Muslimbruderschaft breitet sich in Sachsen aus" - Video

DAS IST SOOOO DEUTSCH

Sonntag, 20.10.2019 - 02:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich halt's im Kopf nicht aus.
Die Verscheisserungsbereitschaft in Germanistan muss noch viel höher sein, als ich dachte, wenn bei der Marktforschung so eine Scheisse rauskommt.

DAS IST SOOOO DEUTSCH Bildquelle: facebook

#Sonntagsfrage

Sonntag, 20.10.2019 - 02:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Fünf Politiker, ein Spaten und ein Männlein, das am Wunderbäumchen rüttelt. Weiss jemand, wie das Märchen heisst?

Fünf Politiker, ein Spaten und ein Männlein, das am Wunderbäumchen rüttelt. Weiss jemand, wie das Märchen heisst? Bildquelle: facebook

#KlimaOpfer

Samstag, 19.10.2019 - 22:00 Uhr - Daniel Matissek sarkastisch:

Noch immer werden unfassbare Klima-Verbrechen in Nordsyrien verübt: Mit Militär-LKW und - noch schlimmer -SUV erobern islamistische Milizen Rojava - und alles, was den verantwortungslosen Westen dabei kümmert, sind Kriegsopfer. Niemand spricht von den wahren Greueln: Megatonnen CO2, die durch die Invasion in die Atmosphäre geblasen werden.

So setzt die türkische Armee auf massive Luftangriffe (Kurzstreckenflüge!), obwohl Bomben und Raketen ebenso gut mit der Bahn klimaschonend ans Ziel gebracht werden könnten. Die Vielfliegerei zeigt, dass es Erdogan mit dem Klimaschutz noch weniger ernst meint als die EU.

Auch deutsche Waffen morden in Syrien das Klima mit: Leopard2-Kampfpanzer haben nicht nur miserable CW-Werte, ihre Zwölfzylinder-Dieselmotoren (1500 PS) schleudern auch jede Menge Feinstaub in die Luft. Unter den 354 an die Türkei ausgelieferten Exemplaren ist kein einziger mit Elektroantrieb. Jetzt rächt es sich, dass die kurdischen YPG In Nordsyrien keine Dieselfahrverbote erlassen haben: Sonst würde die türkische Armee jetzt ganz schön alt aussehen, und müsste die Panzer zähneknirschend an der Grenze stoppen.

Selbst wenn sich die CO2-Bilanz infolge eingestellter Atmungsaktivität getöteter Zivilisten etwas verbessert: der syrische Krieg ist zu allererst eine weitere Katastrophe fürs Weltklima. Und dass Bleimantelgeschosse das Erdreich kontaminieren, Leben und Zukunft unzähliger Menschen gefährden - damit wollen wir gar nicht erst anfangen.

Einzig Donald Trump bewies klimatologischen Weitblick, als er den ökologischen Fußabdruck seiner Truppen minimierte und sie aus Nordsyrien abzog.

Viele, vor allem vom freitagaktiven Klima-Jungvolk, fragen sich jetzt: wo ist eigentlich Greta, wenn man sie am dringendsten braucht? Demonstriert sie vor Erdogans 210.000qm-Präsidentenpalast? Schippert sie mit ihrem von Jachtclub-Milliardären gesponsorten Seelenverkäufer vor der türkischen Riviera?

Oder weilt sie etwa am Vulkan Merapi auf Java? Alleine dessen jüngster Ausbruch hatte mehr CO2 und Schwefeloxide in die Atmosphäre geschleudert, als alle Maßnahmen des deutschen Klimapakets in 10 Jahren (und auch das nur im hypothetischen Idealfall) einsparen könnten. Gerüchten zufolge soll sich Greta promethisch an den Kraterrand gekettet haben und ohne Unterlass in dem Schlot hinabbrüllen: „How dare you?“.

"World Cup 'vagina stadium' is unveiled in Qatar as work is completed on the 40,000-seater venue set to feature in 2022 tournament"

Samstag, 19.10.2019 - 21:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Schaut mal, eine Muschibude! - Wird man fürs Teilen in Deutschland gesperrt?

dailymail.co.uk: "World Cup 'vagina stadium' is unveiled in Qatar as work is completed on the 40,000-seater venue set to feature in 2022 tournament"

"Anti-Brexit protesters yell 'scumbag' and 'traitor' as police escort Jacob Rees-Mogg and his son, 12, out of parliament"

Samstag, 19.10.2019 - 20:30 Uhr - Tatjana Festerling:

twitter.com: "Lewis Goodall - Reception for Jacob Rees Mogg outside Parliament"

Der Leader des House of Commons, der kluge und sehr gebildete Jacob Rees-Mogg und sein 12-jähriger Sohn wurden beim Verlassen des Parlaments von EU-Faschisten bedrängt und niedergebrüllt. Nur eine massive Polizeipräsenz konnte den EU-Mob daran hindern, ihn und sein Kind auch körperlich zu verletzen.

Wie die echten Nazis tritt auch dieser aggressive Mob mit Fahnenträgern auf, um für größtmögliche Verbreitung der faschistischen Symbolik - gelber, rund geformter Stacheldrahtknast auf blauem Grund - zu sorgen.

In ganz West-Europa müssen inzwischen Menschen von der Polizei vor einem aggressiv entfesselten Mob aus der eigenen Sippe geschützt werden. Dazu Messerstechereien, Säureattacken, Zugschubser - hatten wir uns so den Bürgerkrieg vorgestellt? Ist er so, wie wir ihn aus der Glotze kennen? Nein, er kommt mit der Salamitaktik daher - deshalb nehmen ihn die weltoffenen, humanistisch verklärten Europäer ja auch nicht ernst.

PS: Ich vergaß zu erwähnen, dass die, die brüllen, pöbeln stampfen natürlich die Guten sind.

dailymail.co.uk: "Anti-Brexit protesters yell 'scumbag' and 'traitor' as police escort Jacob Rees-Mogg and his son, 12, out of parliament"

#Künast on Twitter

Samstag, 19.10.2019 - 17:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Schon interessant, wen die "Feministin, Foodie, Gärtnerin. Anwältin, Sozialarbeiterin, MdB. Verbraucherministerin.a.D" da so verlinkt, nicht wahr? Es handelt sich um einen Twitter-Account, der aufgemacht wurde, als man grade den arabischen Frühling entfachte und die Voraussetzungen für den ungehinderten Fluss der Migrationsströme schuf.

Vor allem das Profilbildchen ist sehr interessant und sogar für Analphabeten leicht verständlich. Allerdings haben sie da das Dritte Geschlecht vergessen - ziemlich übles Foul für eine Grüne Politikerin sollte man meinen. Aber auch das scheint die "Feministin" Künast nicht zu interessieren.

Wetten? Hätte Donald Trump auch nur im Ansatz etwas Ähnliches verlinkt, es würde den üblichen, selbstgerecht-empörten Aufschrei der deutschen Moralnazis geben, allen voran solcherlei Omas gegen Rechts, die Spiegel-Redaktion und natürlich Reschke, Restle, Lanz und Maischberger.

Doch wenn die Weltmeisterin des blasierten Gesichtsausdrucks sowas postet, lässt man es dezent untern Tisch fallen. Bei arabischen Schriftzeichen kombiniert mit 'nem Frauen-Angrabsch-Icon... naja, mal lieber die Fresse halten.

PS: Exakt so auf VK geteilt und nachher auf meiner Webseite, es ist also in der Welt - nur für den Fall, dass sich mein linksextremistischer Fan-Club wieder getriggert fühlt und meint, melden zu müssen.

#Künast on Twitter Bildquelle: Twitter

"Martin Sichert (AfD) löst Eklat im Bundestag aus am 18.10.19"

Samstag, 19.10.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Super Rede von Martin Sichert im BT. Bitte anhören, ab Minute 9 legt er los. Er antwortet auf das bigotte Geseier von Hubertus Heil - und wie! Die Linken flippen aus, weil - konfrontiert werden wollen sie nicht, das ist böse und deshalb muss die Dicke in der Clownsjacke anschließend auch eine Rüge an Martin aussprechen. Irre. Auch diese sehr gute Rede wird natürlich nichts mehr aufhalten oder verändern, aber es tut immerhin gut, einem leidenschaftlichen, oppositionellen Politiker zuzuhören.

youtube.com: "Martin Sichert (AfD) löst Eklat im Bundestag aus am 18.10.19" - Video

#HGM

Samstag, 19.10.2019 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Binsenweisheiten eines ehemaligen Hoffnungsträgers, die, kaum dass sie geäußert wurden, im Raum verpuffen.

Reiht sich ein in das Clübchen der anderen CDU Alibi-Querulanten und Fake-Oppositionellen wie Wolfgang Bosbach, Rainer Wendt und Ismail Tipi.

#HGM Bildquelle: Twitter

"Altmaier wird zum ALLmaier!" - UPDATE

Samstag, 19.10.2019 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Der kann gleich dort bleiben!

bild.de: "Altmaier wird zum ALLmaier!"

UPDATE: Samstag, 19.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

War gerade am Kiosk, um zu schauen ob der wirklich in den Anzug passt.

War gerade am Kiosk, um zu schauen ob der wirklich in den Anzug passt

#SPD

Freitag, 18.10.2019 - 19:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Rechts ein biodeutscher Spezialdemokrat mit seinem Harem. Die zwei Unbekopftuchten hält er sich zum Putzen.

Rechts ein biodeutscher Spezialdemokrat mit seinem Harem. Die zwei Unbekopftuchten hält er sich zum Putzen. Bildquelle: facebook

"Zwei Tote bei Hermes - Obduktion klärt Ursache"

Freitag, 18.10.2019 - 14:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich weiss, ich nerve: Blablablabla, doch dann hat sich "der anfängliche Verdacht der Polizei bestätigt: Beide Mitarbeiter starben eines natürlichen Todes. Die Untersuchungen in der Rechtsmedizin hätten keine Hinweise auf Vergiftungen ergeben, teilte die Polizei am Donnerstag mit."

Na, spürt Ihr's auch? Der wohlig-weiche Lügen-Teppich, der dem deutschen Souverän bis dato noch ein wenig Demokratie- und Rechtsstaatlichkeits-Feeling simulieren sollte, wird langsam hart und rauh. Die Nomenklatura hält es nicht mehr für nötig, ihre Verachtung des deutschen Unterwürflings zu vertuschen. Sie wissen: Der frisst sowieso alles, rülpst vielleicht ein, zwei mal auf der Couch und stellt sich dann den Wecker, um morgen wieder artig rackern zu gehen.

Keine Hinweise auf "Vergiftungen". Und deshalb kann es sich nach der öffentlich zelebrierten Logik deutscher Schrumpfhirne dann natürlich nur um "natürlichen Tod" handeln. Damit wäre die genaue Todesursache für die beiden Toten also geklärt und der Grund für die zeitgleiche Schwerverletzung eines weiteren Mitarbeiters bei Hermes in Haldensleben in Sachsen-Anhalt war einfach "ein ganz normaler medizinischer Notfall“. Jedenfalls in den Gazetten, in denen der Verletzte nicht gleich ganz aus dem Text gekürzt wurde.

KEINE Hinweise auf Vergiftungen bedeutet, dass es ALLES ANDERE sein kann!

Wollte möglicherweise jemand einen LKW für ... für ... für ... irgendwas mit Menschen organisieren, wurde entdeckt und hat die Zeugen geheimdienstlich-fachgerecht beseitigt? Oder war es wieder einmal ein Test, ob man unbemerkt aufs Gelände kommen und z.B. Sendungen manipulieren kann? Es ist unfassbar, dass man diesen Vorfall so herunterspielt und mit scheinheiligen Fragen "Kann das Zufall sein?" versucht, ihn ganz schnell aus dem öffentlichen Bewusstsein zu kriegen.

Und keiner, nicht mal die AfD, fordert die lückenlose Aufklärung der Bürger.

morgenpost.de: "Zwei Tote bei Hermes - Obduktion klärt Ursache"

"Mord an Walter Lübcke: Umstrittener V-Mann-Führer hatte Kontakt zu Stephan E."

Freitag, 18.10.2019 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ach nee?! Der aus dem NSU-Prozess bekannte V-Mann-Führer Andreas Temme mal wieder - doch irgendwie involviert in den Lübcke Mord? Könnte bitte mal jemand nachfragen, ob er sich auch in Halle rumgetrieben und Kontakt zu Stephan Balliet hatte?

faz.net: "Mord an Walter Lübcke: Umstrittener V-Mann-Führer hatte Kontakt zu Stephan E."

Klimakiller Bargeld

Donnerstag, 17.10.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Druck der Bargeld-Abschaffer muss groß sein. Jetzt versucht man die Barauszahlungen wegen des zusätzlichen CO2-Ausstoß zu diskreditieren. Allen voran die niederländische Zentralbank, die erst neulich mit ihrem Statement Aufmerksamkeit erregte, dass die Goldreserven des Landes im Falle eines Zusammenbruchs dem Finanzsystem wieder Starthilfe leisten könnten. Dahinter steckt die Motivation, Negativzinsen wirklich spürbar durchsetzen zu können. Dem Ansinnen steht das Bargeld derzeit im Weg.

- weiterlesen - "Klimakiller Bargeld"

Den Spiegel-Mitarbeitern einen "Guten Appetit"

Donnerstag, 17.10.2019 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

saechsische.de: "Zoll zieht Gammelfleisch aus dem Verkehr"

Gammelfleisch Bildquelle: Twitter

Auja, hmmmmm.... Leckerchen! Bin voll dafür: Einmal am Tag sollen alle Spiegel-Mitarbeiter symbolisch einen Döner essen - schön gewürzt aus Gammelfleisch. Dünnschiss, Parasiten, Salmonellen, Lebensmittelvergiftungen - kein Opfer sollte zu groß sein für die diverse, offene und bunte Gesellschaft!

"Lucke lahm legen" - UPDATE

Donnerstag, 17.10.2019 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Katharina Fegebank, Grüne und seit April 2015 Vizebürgermeisterin in Hamburg sowie Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, lässt auf offiziellen Fotos gern die Nippel blitzen. Wenn dem Pummelchen dann jedoch ein angesäuselter Mann auf einer Party an die Wäsche geht, wird sofort die Polizei gerufen. Dann markiert die Shithole-Gleichstellungsbeauftragte nämlich das "ganz hilflose Geschöpf".

Diese "Wissenschafts"-Senatorin hält es nicht für nötig, die freie Rede an ihrer sogenannten "Exzellenz"-Uni zu sichern. Statt dessen offenbart sie ihre Gesinnung mit dem Halbsatz "vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte" und lässt die Linksfaschisten gewähren.

Es ist unerträglich zu mit anzusehen, wie solche Gestalten in Deutschland den Totalitarismus einführen und konsensfähig machen, in dem sie sämtliche Fakten und Werte einfach ins Gegenteil umdeuten.

PS: Ist übrigens lustig, dass diese Linksfaschos sogar noch meinen Namen benutzen, um Lucke in ein negatives Licht zu rücken. Ich lach' mich tot - Leute, ich bin doch längst weg und schau' mir Euer linkes Scheissloch von außen an! Claus Döhring ist übrigens verstorben. Habt Ihr echt nur Tote und Exilanten im Köcher, um einen Wirtschafts-Professor in die rääääächte Ecke zu fantasieren? Erbärmlich.

asta.uni-hamburg.de: "Lucke lahm legen"

UPDATE: Donnerstag, 17.10.2019 - 21:30 Uhr - Daniel Matissek:

Die abstoßenden Bilder von der Universität Hamburg, wo gestern Linksfaschisten und AStA eine Vorlesung Bernd Luckes niederbrüllten („Nazi-Schweine raus aus der Uni!“) und sie faktisch verhinderten, waren kaum viral gegangen – da folgten schon beschämende und ungeheuerliche Stellungnahmen aus der Politik, die die kriminelle Unterdrückung der Lehr- und Redefreiheit lobten. Unfassbar: Auch die grüne Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Unipräsident Dieter Lenzen verteidigten die Aktion.

Beide ließen in einer gemeinsamen Stellungnahme verlautbaren, die die Homepage der Universität Hamburg gestern verbreitete, „Universitäten als Orte der Wissenschaft“ müssten „die diskursive Auseinandersetzung auch über kontroverse gesellschaftliche Sachverhalte und Positionen führen und aushalten – insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte.“

Diese Erklärung von Universitätsleitung und der zuständiger Senatorin lassen nicht nur aufhorchen, weil sie die Anwendung von Gewalt (es kam zu Rangeleien und Zusammenstößen im Auditorium), Zensur und aggressiver Meinungsunterdrückung als „diskursive Auseinandersetzung“ euphemisieren. Hier handelte es sich um das exakte Gegenteil von „Diskurs“, hier wurde jeglicher wissenschaftliche Austausch in übelster jakobinischer bis mccarthy’scher Tradition verhindert. „Wir geben Ihnen die Möglichkeit, den Saal friedlich zu verlassen“, drohte ein Asta-Sprecher Lucke – das soll eine aus Sicht der Hamburger Hochschulpolitik „auszuhaltende“ Form der Auseinandersetzung sein? Dass eine Vorlesung zum abstrakten Thema „Makroökonomik II“ nicht das Allergeringste mit „gesellschaftlichen Sachverhalten“ und „deutscher Geschichte“ zu tun hat und Lucke hier nicht als Politiker, sondern in Wahrnehmung seines Lehrauftrags auftrat, sei noch am Rande erwähnt .

Was Fegebank & Lenzen hier an den Tag legen, ist ein schäbiger, erschütternder Kniefall vor primitiven, bornierten Gewaltakten der eigenen Studentenvertretung und - sinnfällig in Schwarz gekleideten - Antifa-Schergen, die in unguter Tradition der SA-Rollkommandos am Ende der Weimarer Republik stehen. Schon damals wurden verhasste Intellektuelle auf exakt dieselbe Weise mundtot gemacht (und einige Jahre später dann im wörtlichen Sinne, was die gegenwärtigen Störer mit Freuden ebenfalls täten, ließe man sie denn gewähren). Der Vergleich der damaligen Braunhemdträgern mit diesen selbsternannten „Antifaschisten“ von heute ist sogar noch treffender als bei den Studentenproteste der späten 1960er mit ihren Sit-Ins, da den heutigen Unruhestiftern jeder dialektische Rahmen, jeglicher intellektuelle Überbau fehlt: Es sind offensichtlich bildungsferne, unbelesene Mitläufer eines Mainstreams, der außer platten Parolen wie „FCK AFD“ oder „Nazis raus“ keine Inhalte kennt und aus Mangel an Geschichtskenntnissen nicht einmal diese hinterfragen oder einordnen kann. Mit dem Wesen des Faschismus und der Entstehung des Dritten Reichs haben diese Radikalen sich kaum auseinandergesetzt, sonst müsste ihnen ob des eigenen Treibens das Blut in den Adern gerinnen; sofern sie dem AStA angehören und es sich nicht um außeruniversitäre Störer handelt, haben sie wahrscheinlich mehr Zeit im Studentenparlament verbracht als im Hörsaal.

Dass eine grüne Senatorin wie auch ihr serviler Verwaltungsbüttel solche hasserfüllten Brüllaffen noch in Schutz nehmen und subtil für ihr Engagement loben, ist eine Schande für die akademische Kultur und das geistige Niveau in diesem Staat. Wer hierin keine fatalen Parallelen zu undemokratischen Regimen erkennt, wenn Universitätsverwaltung und Politik ihrem eigenen Lehrbeauftragten in den Rücken fallen (einem jenseits seines politischen Engagements fachlich völlig untadeligen Professor), statt ihn in der Ausübung seines Lehrauftrags zu unterstützen – dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Paradoxerweise trifft es mit Lucke, der an Ende unter Polizeischutz den Saal verlassen musste, genau den Falschen: Er war 2013 zwar Mitgründer und Bundessprecher der AfD – jedoch zu einer Zeit, da Euro- und EU-Skepsis die Kernthesen der neuen Partei darstellten und die Flüchtlingskrise überhaupt kein Thema war. Die AfD hatte er noch nach seiner Wahl ins EU-Parlament vor vier Jahren verlassen, weil sie ihm zu sehr nach rechtsaußen driftete und sich radikal-völkischen Stimmen öffnete, mit denen er sich als primärer Wirtschaftsreformer nicht gemein machen wollte. Seine anschließenden Versuche einer parteipolitischen Neubeheimatung floppten allesamt; mit seiner nach dem AfD-Zerwürfnis aus der Taufe gehobenen Abspaltungspartei „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA), die sich später in „Liberal-Konservative Reformer“ umbenannte, rauschte er endgültig in die politische Bedeutungslosigkeit – während die AfD seither von Erfolg zu Erfolg eilte. Mit der Wahlniederlage bei den Europawahlen endete auch sein EU-Mandat – weswegen er nun seine Professur als Wirtschaftswissenschaftler in Hamburg wieder aufnehmen wollte. Die gestrige Veranstaltungsstunde war quasi sein Debüt, nach der Rückkehr aus der Politik.

Wie sich herausstellt, sind die Gegen-Rechts-Fanatiker sogar zu unterbelichtet, selbst diese simplen Zusammenhänge zu erkennen: „Nazi“-Vorwürfe (mit denen AfD-Politiker inzwischen völlig ungeniert belegt werden dürfen) machen in Luckes Fall nun wirklich überhaupt keinen Sinn. Dvon ihm einst mitgegründete AfD hat mit der heutigen Partei nicht das Geringste zu tun, und Lucke war an den geltenden programmatischen Entscheidungen zu Zuwanderung und Asyl gar nicht mehr beteiligt. Doch mit solchen Feinheiten hält sich die linksradikale Meute nicht auf. Und so muss der Professor erkennen, dass ihm all seine demonstrative Distanzeritis nichts gebracht hat: Heute sitzt Lucke zwischen allen Stühlen. Für die einen ist er ein von der Fahne gegangener Abtrünniger und Eigenbrötler, für die anderen ist auch er ein „Nazi-Schwein“... egal was er sagt oder tut.

Restlos begeistert über die Tumulte im Hörsal hatte sich gestern auch ein gewisser Robin Mesarosch geäußert - ein an sich gänzlich vergessenswürdiger No-Name, wäre er nicht „Referent für Social Media“ von Bundesaußenminister Heiko Maas (von diesem auf Twitter stolz unter dem Rubrum „Mein Team im Bundestag“ geführt). Was die Referenten ranghöchster deutscher Politiker heute so über Meinungsunterdrückung, linken Gesinnungsterror und radikale Intoleranz denken, offenbart Mesaroschs Tweet zu Hamburg: „Bernd Lucke ist der Gründer der erfolgreichsten deutschen Nazi-Partei seit der NSDAP. Er hat in einem Vorlesungssaal nichts verloren. Das ist keine arbeitsrechtliche, sondern eine gesellschaftliche Frage. Die Studierenden in Hamburg retten gerade die Ehre dieser Gesellschaft“, schreib der Maas-Gefolgsmann.

Wenn sich aalglatt-angepasste Mitläufer einer wachsenden linken Meinungsdiktatur über die „Ehre der Gesellschaft“ einlassen, dann muss es jedem wahren Demokraten kalt den Rücken herunterlaufen. Wer weiß, vermutlich winken ihm für seine zwar in historisch-faktenbezogener Hinsicht grenzdebilen, von Pathos dafür umso mehr strotzenden Bekundungen Extra-Haltungspunkte beim Minister.

Mesarosch, der sich um „Ehre“ sorgt, sollte besser zuerst einmal die unsäglichen Stellungnahmen seines eigenen Dienstherren zum aktuellen türkischen Syrien-Überfall heranziehen, in denen Maas um Verständnis für die „türkische Position“ wirbt und zu bestialischen Kriegsverbrechen schweigt.

Eingedenk solcher Berater und Referenten wie Mesarosch ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass ausgerechnet Heiko Maas – damals noch Justizminister – mit seinem NetzDG zum Urheber des schlimmsten Angriffs auf die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit seit 1945 werden konnte.

UPDATE: Donnerstag, 17.10.2019 - 21:45 Uhr - Roger Letsch:

Lucke lahm legen Bildquelle: facebook

"Ergebnis der Obduktion : Paketdienstmitarbeiter starben natürlichen Todes"

Donnerstag, 17.10.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Zwei Tote an einem Tag bei Hermes - wie kriegen wir das Thema so schnell wie möglich wieder raus aus den Köpfen? Wollen ja schließlich so kurz vor den Wahlen in Thüringen kein Fass aufmachen! Also, lass mal Obduktion und dann eine Meldung machen, "natürlicher Tod", so kurz wie möglich, keine Angabe von Gründen, keine Details. Ende, Klappe zu, Affe tot.

Die Deutschen fressen alles und während der Militär-Türke ganz offen seine Eroberungspläne auf Farcebook postet, macht der Deutsche gemütlich ein Bäuerchen.

faz.net: "Ergebnis der Obduktion : Paketdienstmitarbeiter starben natürlichen Todes"

#Kriegserklärung - UPDATES

Donnerstag, 17.10.2019 - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

#Kriegserklärung Bildquelle: facebook

Das darf als Kriegserklärung verstanden werden und zwar gegen Europa und die russische Föderation. Ob der amtierende, türkische Verteidigungsminister die Aufgabe hat, gezielt zu zündeln?

Jetzt stelle man sich die völlige Verteidigungslosigkeit Deutschlands vor und das Potential der AKP Türken, die sofort tun werden, was das Führerhauptquartier in Ankara anweist. Den Angriff natürlich: Im Westen von innen gen Osten und von der Türkei aus Richtung West-Europa.

+++ Update +++

#Kriegserklärung Bildquelle: facebook

#Kriegserklärung Bildquelle: facebook

Zweifel kommen auf, ob diese Seite tatsächlich die des amtierenden türkischen Verteidigungsministers sei. Die Seite hat über 90.000 Likes und nochmal über 90.000 Abonnenten.

facebook.com: "MSB.HulusiAkar" - UPDATE: Seite nicht mehr erreichbar!

Seine Seite hat, wenn sie denn echt ist, 15.000 likes und 18.000 Abos.

facebook.com: "Milli Savunma Bakanı Hulusi Akar"

Also weiss man im türkischen Verteidigungsministerium, dass da in seinem Namen mit enormer Reichweite Dinge gepostet werden, die hoch kontrovers diskutiert werden. Die Resonanz auf dieser Seite ist riesig, speziell auf diese Postings. Auf der anderen, kleineren Seite des Ministers, die ebenfalls nicht durch FB verifiziert ist, findet sich kein Wort dazu.

Wo ist der Widerspruch? Wo ist die Distanzierung? Nein, selbst wenn es eine Art Hofnarr oder Fanboy ist, der diesen Vorstoß macht, das Ministerium lässt es wohlwollend zu und schaut wohl mal, wie sich die Diskussion entwickelt, wie hoch die Zustimmung ist und aus welcher Ecke der Widerstand kommt. Sie lassen diese Aussagen also ganz bewusst stehen.

Und deshalb spielt es wohl vor allem für die deutschen Verdränger eine so wichtige Rolle, ob die Postings echt sind oder nicht von ihm oder seinen Mitarbeitern geschrieben wurde. Es ist islamische Taqyiia-Technik - aber das wollen die Deutschen nicht wahrhaben, weil es nicht in ihr beschränktes Weltbild passt. Sie wollen bitte einfach schön weiterpennen in der Heile-Welt-Illusionsblase und immer weiter an den Rechtsstaat glauben.

Und deshalb ist es typisch Deutsch, Energie in die Fehlersuche zu investieren, statt offen zu fragen, statt zu konfrontieren. Der andere Weg ist so viel einfacher: Wenn es nämlich eine von ihm geduldete Fan-Seite ist, kann man sichwieder gemütlich zurücklehnen auf der Couch und Bäuerchen machen. Alles halb so schlimm.

Wir werden leider erleben, wer am Ende Recht hat: Der, der noch immer an ein in der Zukunft funktionierendes Gemeinwesen glaubt, oder die, die immer mit so Verschwörungstheorien daher kommen.

PS: Wer eine offizielle Distanzierung der türkischen Regierung von diesen Plänen sieht - bitte an mich schicken. Danke!

"Uups, Besuch aus dem Morgenland"

Donnerstag, 17.10.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So langsam dürfte den selbstgerechten Deutschen das Lachen vergehen - oder etwa nicht? Erdogan kündigte im August 2017 an, Europa in lächerlichen drei Tagen erobern zu können. So oder so ähnlich wird das dann aussehen:

"Als am frühen Morgen des 20. Dezember 2019 türkische Panzer die deutsch-tschechische Grenze bei Schirnding, Klingenthal, Olbernhau, der A17 und anderen Übergängen überschreiten, ist die Überraschung in Deutschland und Berlin groß. In monatelangen Geheimverhandlungen mit den osteuropäischen Staaten hat der türkische Präsident Erdogan durchgesetzt, dass seine Truppen – völlig an den deutschen Geheimdiensten vorbei – bis kurz vor die Grenzen Deutschlands gebracht wurden und direkt von den Entladebahnhöfen in ihre Bereitstellungsräume gerollt waren. In ersten Reaktionen verurteilen deutsche Politiker den Überfall scharf. „Dies ist eine ungeheuerliche Provokation und eine schwere Belastung der deutsch-türkischen Beziehungen“ so Außenminister Heiko Maas in einer ersten Stellungnahme für die Bundesregierung. Am weiteren Vormittag äußern sich führende Politiker aller Parteien ähnlich. So warnt Bundespräsident Steinmeier „vor einer weiteren Eskalation“, während türkische Panzerspitzen Marktredwitz erreichen, die Grünen-Politikerin Claudia Roth „Verständnis für die provokante Aktion“ äußert, als Selb überrannt wird. FDP-Generalsekretär Christian Lindner spricht von einer „eklatanten Grenzverletzung, die den konstruktiven Dialog in der deutsch-türkischen Freundschaft behindere“, als die 9. Türkische Armee kurz vor Oelsnitz steht. Als gegen 10.00 Uhr türkische Infanterie in Auerbach/Vogtland eindringt, meldet sich Außenminister Maas erneut und betont, dass es sich bei „dieser Aktion“ um einen „unfreundlichen Akt handele, der nicht mit den Statuten der EU und dem Geist der gemeinschaftlichen Wertegemeinschaft“ vereinbar sei. Die Bundeskanzlerin schweigt unterdessen. Gegen 11:30 Uhr tritt der türkische Präsident Erdogan vor die Kameras und hält folgende Rede:
„Liebe Brüder und Schwestern: Nach den ungeheuerlichen Provokationen der letzten Wochen und Monate seitens der ungläubigen und nazistischen Deutschen habe ich mich entschieden, die Unterdrückung des türkischen Volkes in der Diaspora nicht länger tatenlos hinzunehmen. Meinem Auftrage verpflichtet, Schaden vom türkischen Volke und der Gemeinschaft der Gläubigen abzuwenden und treu in der Befolgung der Anweisungen unseres Propheten (Allah segne ihn und seinen Namen), habe ich meine Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft angewiesen, unsere Brüder und Schwestern zu schützen und auch die deutsche Bevölkerung von den brutalen und gefährlichen Machthabern in Berlin zu befreien, um in Deutschland endlich wieder Platz für Demokratie und Menschenrechte zu schaffen. Möge Allahs Segen auf unseren Waffen ruhen und uns den Sieg bescheren.“

Kleinere Gefechte um Annaberg-Buchholz
Gegen 12:00 Uhr meldet dpa kleinere Gefechte um Annaberg-Buchholz, als türkische Infanteriespitzen auf die Parteizentrale der örtlichen AfD treffen, die gemeinsam mit sogenannten „Reichsbürgern“ hastig eine Straßensperre errichtet haben. Als entsprechende Berichte in Berlin eintreffen, moniert Renate Künast „den Verlust jeglicher Realität aus der braunen Ecke, denen jeder Anlass recht ist, gegen Ausländer zu hetzen“. Bei Spiegel-Online wird der Angriff der türkischen Armee mehrheitlich begrüßt, da diese „mit dem braunen Pack in Ostdeutschland aufräumen wird“. Andere Stimmen meinen, jetzt könnten die Deutschen endlich mal sehen, wie es sei, Flüchtling zu sein.
Um 14:00 Uhr melden Bewohner von Pirna, dass die Stadt von drei Seiten eingeschlossen sei und sich die Polizei habe entwaffnen lassen, nicht ohne zuvor auf Rechtsextreme, die sich den Waffen der Polizeistation zu bemächtigen versucht hatten, geschossen zu haben. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hält um 14:30 Uhr eine Pressekonferenz und betont dabei, dass sich die Bundesregierung von dieser erneuten türkischen Provokation nicht beeindrucken lasse oder durch unüberlegte Aktionen weiter Öl ins Feuer gießen werde. Man werde die Lage genau beobachten und analysieren. Die Bundeswehr sei angewiesen, in den Kasernen zu bleiben, Verfassungsrechtler hätten angemahnt, dass die Bundeswehr nicht im Inneren eingesetzt werden darf. „Im Übrigen“ so AKK mit Blick auf die AfD wörtlich „lehne sie eine Instrumentalisierung der Angriffe für politische Zwecke ab; dies trage nur weiter zur Spaltung der Gesellschaft bei.“ Die türkische Armee steht mittlerweile auf der Linie Löbau, Bischofswerda, Pirna. Freiberg, Zschopau und Schneeberg sind erreicht, Hof, Marktredwitz und Wunsiedel in türkischer Hand, aus Weiden, Cham und Deggendorf werden Bewegungen türkischer Einheiten gemeldet.

Feuergefechte mit den Deggendorfer Sport- und Freischützen
Als um 16:00 Uhr türkische Infanterie die Vororte von Deggendorf erreicht, kommt es vereinzelt zu Feuergefechten mit den Angehörigen der Deggendorfer Sport- und Freischützen; der CSU-Bürgermeister verurteilt dies in einem Telefoninterview mit dem BR „auf’s Schärfste“. Es sei jetzt nicht der Zeitpunkt für unangemessene Gewalt. In Passau kommt es vereinzelt zu Übergriffen auf türkischstämmige Bürger, die weiße Fahnen gehisst haben, die Polizei hindert die Bevölkerung an der Errichtung von Straßensperren. Der Verkehr auf der A3 ist mehrfach unterbrochen, es kommt zu langen Staus vor türkischen Kontrollposten, die unter den türkischstämmigen Deutschen nach PKK-Terroristen und Gülen-Anhängern fahnden.
Um 17:00 Uhr meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu, die türkischen Streitkräfte hätten mehrere Flüchtlingsheime befreit. Die Insassen seien dort unter oft menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht gewesen. Manche hätten sich sogar zu viert ein Zimmer teilen müssen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg teilt unterdessen mit, dass sich die Organisation nicht in innerorganisatorische Streitigkeiten zweier Partner einmischen werde. Im Übrigen handele es sich nicht um einen Angriff, sondern um eine Art massiver Polizeiaktion.
Um 18:00 Uhr tritt Bundeskanzlerin Angela Merkel vor die versammelte Presse. Sie teilt mit, dass sie mit Präsident Erdogan telefoniert habe, das Gespräch sei „in der Sache hart, aber konstruktiv“ gewesen. Von einer Einbestellung des türkischen Botschafters wolle sie aber vorläufig absehen, um nicht noch weiter zu einer Eskalation beizutragen.

Umweltschonender Charakter des Einsatzes
Gegen 19:00 Uhr besetzen türkischstämmige AKP-Mitglieder in einer konzertierten Aktion in Hamburg, Duisburg, Berlin, Essen, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln, Wuppertal und anderen deutschen Großstädten die Rathäuser und andere Schlüsselstellen der Verwaltung ohne jegliche Gegenwehr. Türkische Fallschirmjäger landen gleichzeitig nördlich von Dresden und Leipzig und sichern dort die Brücken, unterstützt von örtlichen AKP-Anhängern. In Kreuzberg und Neukölln kommt es unter dem Motto „Keinen Krieg für niemanden“ zu spontanen Demonstrationen der Antifa, bei der mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgehen und diverse Ladengeschäfte verwüstet werden. Björn Höcke twittert, „die Zeit für radikalen und totalen Widerstand ist gekommen“ und sieht sich angesichts seiner Wortwahl harter Kritik der Twitter-Nutzer ausgesetzt. Außenminister Maas twittert zurück, die AfD habe nun endgültig die Maske fallen gelassen und sei nichts anderes als eine Kriegstreiberpartei. Kurze Zeit später wird bekannt, dass die Parteiführung der AfD ein weiteres Ausschlussverfahren gegen Höcke anstrebt. Türkische F35-Jäger fliegen im Tiefflug über Berlin, Leipzig und Dresden. Die ARD hebt um 20:15 Uhr eine Sondersendung mit Anne Will ins Programm. Unter dem Titel: „Befreiung oder Bedrohung: Türkische Streitkräfte in Deutschland“ diskutieren Jakob Augstein, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Martin Schulz (SPD), Peter Altmaier (CDU), Henryk Broder und als Türkei-Spezialistin Aydan Özoguz. Henryk Broder muss sich für seinen Satz „Wir reden hier über eine militärische Invasion“ harte Kritik aus der Runde gefallen lassen. Während Jakob Augstein in der Aktion der türkischen Streitkräfte eher eine Befreiung sieht und dies mit der bisher verhältnismäßig geringen Opferzahl begründet (wörtlich: „Die Rote Armee hatte damals weitaus höhere Verluste“), weist Katrin Göring-Eckardt auf den umweltschonenden Charakter des Einsatzes hin und betont, von der türkischen Armee könne sich die Bundeswehr das umweltgerechte Verhalten einer Armee im Einsatz abschauen. Martin Schulz streitet dies unter Hinweis darauf, dass man sich noch nicht sicher sein könne, ob es sich überhaupt um einen militärischen Einsatz handele, kategorisch ab. Peter Altmaier spricht von einem „freundschaftlichen Truppenbesuch“ und Aydan Özoguz ist der Ansicht, Präsident Erdogan wolle lediglich von innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken, und man müsse sehen, wie sich die Lage in der Türkei weiterentwickle. Sie wirft der Bundesregierung allerdings vor, zu wenig gegen Gülen-Anhänger und PKK-Terroristen getan zu haben und verweist diesbezüglich auf die Bemühungen ihres eigenen Ressorts, dessen Tätigkeit insbesondere durch die Union bereits seit langem unterminiert werde. Die Runde einigt sich darauf, dass man die Situation erst einmal weiter beobachten wolle, unisono ist man der Ansicht, die Grenzüberschreitung der türkischen Armee dürfe nicht hysterisch betrachtet oder gar politisch von rechts instrumentalisiert werden. Henryk Broder reist direkt nach der Sendung nach Tel Aviv ab, solange die Flughäfen noch offen sind.
Um 23:00 Uhr werden aus Regensburg, Passau, Bayreuth, Gera und Chemnitz die Anwesenheit türkischer Truppen gemeldet, Dresden ist eingeschlossen. Aus Freital bei Dresden werden Kämpfe zwischen sogenannten „Reichsbürgern“ und dem 3. Türkischen Armeekorps gemeldet, türkische Artillerie auf den Ort sorgt jedoch für klare Verhältnisse. Die überlebenden Einwohner fliehen nach Dresden, wo sie sich einer spontanen Demonstration unter dem Motto „Erdogan do it like Harris“ entgegensehen.

Abbruch der Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union?
Ansonsten werden aufgrund der mangelnden Nachtausrüstung der türkischen Armee in der Nacht nur geringe Truppenbewegungen gemeldet, in verschiedenen deutschen Städten machen sich kurdischstämmige Türken und Deutsche auf den Weg Richtung Frankreich. Am darauf folgenden Tag erklärt Innenminister Horst Seehofer im Pressebriefing um 8:00 Uhr, dass die Bundesregierung „die derzeitige Aktion der türkischen Streitkräfte mit großer Besorgnis betrachtet“. Seehofer bittet darum, die Rechte „der einheimischen Bevölkerung zu beachten und internationales Völkerrecht zu befolgen“, ferner sollten „militärische Bewegungen mit geringstmöglicher Belastung der Zivilbevölkerung und der Umwelt einhergehen“. Aus Dresden wird die Übergabe der Stadt durch den Bürgermeister an den türkischen General Davitoglu gemeldet, einzelne Verbände stoßen bei Tagesanbruch auf der A4 Richtung Nordwesten vor, türkische Einheiten bewegen sich bei Zeitz und Altenburg in Grobrichtung Leipzig.
Gegen 10:00 Uhr gibt Annegret Kramp-Karrenbauer bekannt, dass die derzeitigen Truppenbewegungen „so nicht hinnehmbar wären“ und verurteilt den Artilleriebeschuss von Freital „auf das Schärfste” als „nicht angemessen!“ Die Bundesregierung sähe sich genötigt, bei einem weiteren Vormarsch der türkischen Streitkräfte schwerwiegende Sanktionen bis hin zu einem Abbruch der Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union zu ergreifen. Währenddessen besetzen Einheiten des 3. Türkischen Panzerkorps Neustadt an der Donau, weitere Einheiten Amberg und Neumarkt. Die in Passau stehenden Truppen der Türken bewegen sich langsam Richtung München und nehmen Eggenfelden ein. Flüchtlingszüge sorgen für massive Staus und Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen und Nebenstrecken Richtung Westen. Der Oberbürgermeister von München mahnt die Bevölkerung zur Besonnenheit und bittet um den Verbleib in München.
Um 11:00 Uhr meldet sich die bayerische Regierung aus Augsburg. Markus Söder droht, dass die CSU, sollte die Kanzlerin nicht für einen sofortigen Halt der türkischen Armee sorgen, die Union verlassen und bei der nächsten Bundestagswahl als eigenständige Partei antreten werde. Ferner lasse die CSU derzeit eine Verfassungsklage wegen unerlaubten Grenzübertritts gegen die türkische Armee prüfen. „Noch leben wir in einem Rechtsstaat“, bestätigt auch Horst Seehofer.
In Berlin tagt unterdessen der Krisenstab der Bundesregierung, die UNO beschließt einstimmig die Einrichtung einer Flugverbotszone über Deutschland. Die Fliegerhorste in Grafenwöhr und Vilseck übergeben ihre Flugzeuge den einrückenden Türken. „Kämpfen ist keine Option“ erklärt der zuständige Fliegergeneral Brinckmann auf Nachfrage. Er betont jedoch, der türkische General Özdamar habe ihm versichert, die Flugzeuge nur zu leihen und nicht gegen die Zivilbevölkerung einzusetzen. Er gäbe sie nach Bereinigung der Situation wieder zurück, das habe General Brinckmann schriftlich.

„Ergebnisoffene und faire Gespräche“
Gegen 13:00 Uhr tritt Horst Seehofer vor die Presse und teilt mit, die mögliche Besetzung ostdeutscher und bayerischer Städte sei nicht hilfreich und könnte zu ernsten Belastungen des Dialoges zwischen Deutschland und der Türkei führen. Er kündigt weitreichende Sanktionen an, sollten die türkischen Truppen weiter vordringen. Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr sammeln sich unterdessen diverse Einheiten der Bundeswehr, um sich entwaffnen zu lassen. Türkische Panzerspitzen erreichen Schwabach und Lauf, türkische Einheiten vereinigen sich bei Bayreuth und stoßen entlang der A70 nach Bamberg vor.
Um 15:30 Uhr vereinigen sich die in Richtung Nürnberg vorgerückten Einheiten bei Fürth, in Erlangen kommt es zu einem kurzen Infanteriegefecht zwischen flüchtenden Kurden auf der einen und AKP-Unterstützern und regulären türkischen Truppen auf der anderen Seite. Über Twitter verlautet Anton Hofreiter, die grüne Bundestagsfraktion stehe voll und ganz hinter der Bundesregierung, sofern sie endlich gleichgeschlechtliche Ehen heterosexuellen Ehen gleichstelle. Gleichzeitig mahnt er „ergebnisoffene und faire Gespräche zwischen der Bundesregierung und den neuen türkischen Zuwanderern“ an. Der Verkehr auf den Autobahnen Richtung Westen ist hoffnungslos zusammengebrochen; viele Fahrer haben ihre Fahrzeuge verlassen und sich zu Fuß auf den Weg gemacht.
Um 16:30 Uhr erlässt der französische Präsident Emmanuel Macron ein Edikt zur Grenzschließung zwischen Deutschland und Frankreich; es sollen lediglich Personen die Grenze passieren, die „ein europäisches Aussehen“ haben. Katja Kipping wirft ihm über Twitter daraufhin Rassismus vor. Über Internet verbreiten sich Gerüchte, wonach türkische Soldaten anhand von Listen in den besetzten Städten „Gülen-Anhänger und PKK-Terroristen“ suchen und Verdächtige verhaften. München und Leipzig haben sich ergeben, türkische Einheiten rücken Richtung Augsburg und entlang der Linie Dessau-Luckau nach Berlin vor. Dort findet vor dem Reichstag eine Demonstration unter dem Motto „Einmal Reichstag und nie wieder“ statt.
Am Abend tritt Horst Seehofer erneut vor die Kameras. Sichtlich erregt verkündet er, dass sich die Bundesregierung dazu entschlossen habe, für die Türkei eine Reisewarnung auszusprechen. Die Bundesregierung wolle damit ein klares Zeichen setzen, bleibe aber trotzdem dialogbereit. Ralf Stegner kritisiert via Twitter diese Maßnahme als „unangemessen hart, solange man nicht wisse, was die türkischen Streitkräfte eigentlich vorhätten“. Gegen Mitternacht finden die Truppenbewegungen ein weiteres Mal ein Ende, wenngleich kleinere mobile Einheiten in konfiszierten PKW in die Vororte von Berlin einsickern.

„Ein Österreicher war genug“
Am Morgen des 22. Dezember dann ein Paukenschlag. Das österreichische Bundesheer hat die Deutsch-Österreichische Grenze bei Passau, Garmisch und Braunau überschritten. Begründet wird der Schritt mit einem angeblichen Hilferuf der bayerischen Staatsregierung, die ein derartiges Ansinnen aus ihrem derzeitigen Sitz in Kempten auf das Allerschärfste zurückweist. Ein Sprecher der bayerischen Regierung fordert die österreichischen Truppen zur sofortigen Umkehr auf; in Passau, Rosenheim und München kommt es zu spontanen Kundgebungen von Gewerkschaften, SPD und Friedensbewegung mit Spruchbändern wie „Nie wieder Wien, nie wieder Braunau“, „Ein Österreicher war genug“ und „Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, was die Österreicher schließlich zum Anhalten und zur Umkehr zwingt. NATO und UN verurteilen das österreichische Vorgehen aufs Schärfste, Präsident Erdogan bezeichnet den Einmarsch als „feindlichen Akt, den das türkische Volk nicht unerwidert lassen wird.“ Linke und Grüne fordern über Twitter „Solidarität mit unseren türkischen Mitbürgern“ und verlangen eine sofortige Einstellung „dieses kriegerischen und barbarischen Aktes“. Um 8:00 Uhr erteilt Ursula von der Leyen der Bundeswehr Schießbefehl und verkündet den Verteidigungsfall gegen Österreich. Einem deutschen Fallschirmjägerbataillon gelingt mit massiver Unterstützung der Türken die Rückeroberung von Oberaudorf und Kiefersfelden von den Österreichern.
Um etwa 10:00 Uhr erreichen die ersten türkischen Einheiten, von Süden kommend, Berlin. Die Stadt ist mit weißen und türkischen Fahnen geschmückt. In Rostock tritt die Bundeskanzlerin in Begleitung der kompletten Regierungsmannschaft vor die Presse und fordert Präsident Erdogan auf, „Kapitulationsverhandlungen auf Augenhöhe im Geiste gegenseitigen Respekts und Anerkennung der Grundrechte der länger und weniger lange hier Lebenden“ aufzunehmen. Diese Aufforderung wird aus Ankara unverzüglich als „undemokratisch, anmaßend und unverschämt“ zurückgewiesen. Der deutsche Botschafter wird in Ankara einbestellt.
Gegen 12:00 Uhr tritt die Bundesregierung aus Protest zurück, während Würzburg von der 2. Türkischen Panzerbrigade kampflos eingenommen wird. Präsident Erdogan trifft per Hubschrauber vor dem verwaisten Reichstag in Berlin ein, es kommt zu spontanen Sympathiekundgebungen. In Potsdam ergibt sich die Bundeswehr. Aus Bratislava kommt die Nachricht, die dorthin geflohene AfD-Parteispitze habe sich zur „deutschen Exilregierung“ erklärt, worauf die internationale Gemeinschaft mit Sanktionen gegen die Slowakei droht, sollte sie, so wörtlich „diesem braunen Spuk nicht ein sofortiges Ende bereiten“.
Um 14:00 Uhr werden daraufhin die in Bratislava verbliebenen Mitglieder der AfD verhaftet und via Prag nach Deutschland abgeschoben. Gleichzeitig ruft Präsident Erdogan vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt unter dem Jubel der Massen in Berlin und Ankara die „Demokratisch-islamische Republik Deutschland“ aus. In einem letzten gemeinsamen Kommunique der im Bundestag vertretenen Parteien wird über Twitter die Proklamation Erdogans als „destruktiv für einen Dialog“ bezeichnet, bevor sich die einzelnen Mitglieder zerstreuen und in den skandinavischen Ländern um Asyl bitten.
Und fortan herrscht endlich Friede. Am 26. Februar wird der neue „Sultan Mehmed IV“-Flughafen BER unter großer und begeisterter Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Als erster Flug wird die Route Berlin-Ankara aufgenommen."

Quellle: "Uups, Besuch aus dem Morgenland"

"Plakatkampagne spielt mit deutschen Klischees"

Mittwoch, 16.10.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Auto-Aggressivität der Germanistan-Kampage der Bundesregierung wär' was für Psycho-Analytiker, wenn es die paar unabhängigen Köpfe denn noch wagen könnten, sich zu äußern, ohne dafür von Antifa-Terroristen fertig gemacht zu werden - wie Lucke heute in der "Exzellenz-Uni" Hamburg. Auf jeden Fall liefert die Kampagne die Vorlage, in die reinzuschlagen wenigstens lustig ist.

Inzwischen muss man hoffen, dass sich Deutschland ganz schnell abwickelt, bevor es weiteren Schaden in der Welt anrichten kann.

Quellen:
hr1.de: "Plakatkampagne spielt mit deutschen Klischees"
tichyseinblick.de: "Das ist sooo Bundesregierung: wie eine Plakatkampagne nach hinten losgeht"

Mit professoraler Segnung in den Abgrund

Mittwoch, 16.10.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Wie in der Finanzkrise 2008 verlässt sich die Politik auf die Einschätzungen ihrer Wirtschaftsweisen. Zu Unrecht: Denn die Wissenschaftler haben in ihrem professoralen Elfenbeinturm selten große Krisen vorhersagen können. Vielmehr spielen sie ihrem Auftraggeber eine heile Welt vor. Thomas Straubhaar gehört mit seiner Einschätzung einer „gesamtwirtschaflichen Auslastung über dem Durchschnitt“ zu der Spezies der Professoren, die den Abgrund der Industriegesellschaft lediglich als strukturelles Problem verharmlosen. Die werteschaffende Industrie wird nämlich die Gesellschaft der gegenseitigen Kinderbetreuung mit in den Abgrund reißen.

- weiterlesen - "Mit professoraler Segnung in den Abgrund"

"Zwei Todesfälle an einem Tag - Hermes stellt Betrieb in Haldensleben ein"

Mittwoch, 16.10.2019 - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

spiegel.de: "Zwei Todesfälle an einem Tag - Hermes stellt Betrieb in Haldensleben ein"

Das sieht nicht gut aus. Ich wiederhole mich (eigentlich andauernd): ISIS hat zigfach angekündigt und seine Anhänger aufgefordert, die Ungläubigen in ihren Ländern anzugreifen - mit Messern, Feuer und Gift.

Ich hoffe nach wie vor, die Insel Riems und das dortige Friedrich-Löffler Institut sind gesichert wie Fort Knox.

Ich bin auch gespannt, was den Deutschen als Erklärung für die Todesfälle angeboten wird.

"GRUPA OD HILJADU MIGRANATA SPROVEDENA NA VUČJAK"

Mittwoch, 16.10.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Na gut, ich will mal nicht so sein und Euch die in Bosnien-Herzegowina im Anmarsch befindlichen Umwelt- und Klimatechniker zeigen. Da sind ISIS erprobte "Extinction Rebellions" darunter, die dem Westen bald zeigen, wo der Frosch die Locken hat! Spätestens, wenn der Sultan den Zeigefinger hebt und sich die Ummah im Westen erhebt.

Das Video zeigt die Migranten-Wanderung, die das Innenministerium der Region Una-Sana in Bosnien und Herzegowina gestern veranlasst hat: Sie haben alle Migranten aus besetzten Gebäuden und öffentlichen Plätzen in Bihać eingesammelt und in das Lager Vučjak marschieren lassen.

youtube.com: "GRUPA OD HILJADU MIGRANATA SPROVEDENA NA VUČJAK"

Incirlik Air Base - Turkey

Mittwoch, 16.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Erinnert sich noch jemand an das Theater 2017, als Erdogan den Deutschen verbot, die deutschen Soldaten auf der Nato-Airbase in Incirlik zu besuchen?

Und schon wieder rückt Incirlik ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Dort lagern nämlich noch bis zu 50 US-Atombomben, die Erdogan jetzt quasi als Geiseln benutzt. Das hat es so wohl selten gegeben, dass ein Land, in dem US-Atomwaffen stationiert sind, das Artilleriefeuer auf US-Streitkräfte eröffnet - wie am Freitag außerhalb von Kobane geschehen.

Schon letzte Woche äußerte sich der US Rüstungskontrolleur Jeffrey Lewis: “Seriously, it’s time to take our fucking nuclear weapons out of Turkey.”

Beamte des US-Außenministeriums und des Energieministeriums arbeiten an Plänen, die Bomben schnellstens aus Incirlik zu entfernen. Doch angeblich wiegeln türkische Diplomaten die Vorschläge zur Verlegung der Bomben ab und behaupten, die Türkei würde sowieso längst ihre eigenen Bomben entwickeln. Erdogan hatte bereits mehrfach die Absicht geäußert, das türkische Atomarsenal zu stärken.

"Die potenziellen Probleme wurden über ein Jahrzehnt diskutiert", sagte ein ehemaliger US-Beamter. "Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir dieses Problem nicht mehr ignorieren können."

Klar, es hätte viel früher passieren sollen, schon 2016, nach der großen Putsch-Show, hätten die amerikanischen Atombomben abgezogen werden müssen, aber damals sonnte sich ein Barack Obama in den letzten Monaten seiner Präsidentschaft, die USA waren im Wahlkampf-Taumel und man hatte sich wohl allein schon aus bequemen Gründen auf den Nato-Partner verlassen wollen. Doch nun hat Erdogan ernst gemacht, deshalb muss das Atomarsenal jetzt von türkischem Boden entfernt werden!

Es wäre geradezu ein Treppenwitz der Geschichte, wenn die Russen durch ihre Präsenz in Syrien, die Erdogan grade die Grenzen aufzeigt, jetzt mit dafür sorgen, dass die Amerikaner ihre Atomwaffen abziehen können, die ursprünglich mal während des Kalten Krieges zur Abschreckung der Russen dort platziert wurden.

Quellen:
zeit.de: "Bundestagsabgeordnete dürfen nicht nach Incirlik reisen"
newrepublic.com: "Why Are U.S. Nuclear Bombs Still in Turkey?"
foxnews.com: "Turkey holding 50 US nuclear bombs 'hostage' at air base, report says"
foxnews.com: "Turkish-backed forces come 'very close' to US troops in Syria, official says"
facebook.com: "Incirlik Air Base - Turkeys"

"Russian Air Force intercepts Turkish F-16 in northern Syria"

Mittwoch, 16.10.2019 - 11:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Russland macht ernst: Die russische Luftwaffe fängt türkische F-16 in Nordsyrien ab und führt Präzisionsschläge gegen die Stellungen der Hay’at Tahrir Al-Sham aus, der größten Jihadisten-Gruppe im Nordwesten Syriens in der Region Idlib.

"BEIRUT, LIBANON (20.30 UHR) - Die russische Luftwaffe soll ein türkisches Kampfflugzeug abgefangen haben, als es diese Woche über den syrischen Luftraum flog, berichtete die russische Luftfahrtzeitschrift Avia.Pro am Dienstag.

Laut dem Avia.Pro-Artikel versuchte eine türkische F-16, das Hauptquartier der syrischen demokratischen Streitkräfte (SDF) in Manbij zu bombardieren, als die russische Luftwaffe ihre Su-35-Jets zum Abfangen des Kampfflugzeugs einsetzte.

„Der Versuch der türkischen Luftwaffe, im Hauptquartier der syrischen demokratischen Streitkräfte in Manbij zuzuschlagen, scheiterte für die Besatzungen der türkischen F-16-Kämpfer vollständig. Der Grund dafür war das Erscheinen russischer Su-35-Jäger, die die türkischen Kampfflugzeuge abfingen und diese daran hinderten, ihre Missionen zu erfüllen “, sagte Avia.Pro.

„Derzeit ist nicht bekannt, ob sich die türkischen Luftwaffenjäger im syrischen Luftraum befanden oder in den türkischen Luftraum geflogen sind. Dies zeigt jedoch, dass russische Kampfflugzeuge bereit sind, sich der Türkei zu stellen, die nicht nur das Territorium der Arabischen Republik erobern, sondern auch besetzen will“, fügten sie hinzu."

Quellen:
almasdarnews.com: "Russian Air Force intercepts Turkish F-16 in northern Syria"
almasdarnews.com: "Russian Air Force bombs jihadist group in southern Idlib"

Im Kurdistan im Iraq werden Produkte aus der Türkei konsequent boykottiert

Mittwoch, 16.10.2019 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

In Kurdistan im Iraq begann ein Protest, der sich inzwischen rasant durch social media verbreitet: Produkte aus der Türkei werden konsequent boykottiert. Zu erkennen an den EAN Barcodes, die mit 868 und 869 anfangen.

Im Iraq werden Produkte aus der Türkei konsequent boykottiert Bildquelle: Twitter

Erdogan zu Maas: "Arroganter Mann.", "Du verstehst nichts von Politik"

Mittwoch, 16.10.2019 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wollte der peinliche Geschwätzminister mit dem Dressman-Getue nicht mit "der Türkei im Gespräch bleiben, damit man Einfluss nehmen" könne? War wohl nix. 😂

Erdogan bringt es auf den Punkt, man muss ihm bei der Bewertung des eierlosen SPD-Emporkömmlings zustimmen.

Arroganter Mann. Du verstehst nichts von Politik Bildquelle: Screenshot

focus.de: "News-Ticker zum Syrien-Krieg"

"Uefa klagt Bulgariens Fußballverband an"

Mittwoch, 16.10.2019 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

*Räusper* Meine Bulgaren haben sich wohl beim Fussball daneben benommen… unter anderem wurden "englische" Spieler mit Affenlauten von den Tribünen verhöhnt. Jetzt schreit die bis zur Halskrause afro-arabisch bereicherte Westwelt natürlich ganz laut und empört "Raaaaaassismuuuuuus!" Der Chef des bulgarischen Fußballverbands und der frühere Bundesligaprofi und jetzige bulgarische Nationaltrainer Krassimir Balakow donnern zurück: England habe ein deutlich größeres Rassismusproblem, als sein Heimatland! 😍

Es sind aber nicht nur die bulgarischen Hooligans, die es befremdlich finden, dass eine nordeuropäische Mannschaft mehrheitlich aus schwarzen Spielern besteht. Im März beim EM-Qualifikationsspiel in Montenegro kam es ebenfalls zu Affenlauten gegen diese Sorte "englischer" Spieler, was natürlich von der UEFA als "rassistische" Beleidigung ausgelegt und bestraft wurde.

In Ost-Europa steht man eben nicht auf die bunte Mischung, mit der der Westen meint, den Rest der Welt zwangstransformieren zu müssen. Auch Affenlaute sind eine Meinungsäußerung und immerhin sind die Blackies nicht mit Bananen beworfen worden, so wie seinerzeit Oliver Kahn im Strafraum. Das war damals lustig - klar, er ist ja auch ein Weißer, die darf man verscheissern.

Den Fußball-Weicheiern möchte man zurufen: Heult leise! AHU!

Quellen:
spiegel.de: "Rassismus im EM-Qualifikationsspiel England gegen Bulgarien"
spiegel.de: "Uefa klagt Bulgariens Fußballverband an"
bbc.com: "Bulgaria coach Krasimir Balakov 'didn't hear' racist abuse in England loss"

"Who Controls Syria?"

Dienstag, 15.10.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

"It is essentially a handover" 😀

Fliegender Wechsel im Norden Syriens: Amerikaner raus, Russen rein - vermutlich einmal high five gemacht und dann Schichtwechsel. War klar, dass es Absprachen gab, vermutlich sogar zwischen allen Beteiligten, Assad wird - wie schon bei Trumps großem Raketenfeuerwerk - über die Russen informiert. Erdogan durfte seine Botschaft an die EU, vor allem wohl an das noch zahlungskräftige Deutschland im WSJ verkünden, sie ist recht einfach: Mehr Geld! Sonst Refugees!

"Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan forderte die internationale Gemeinschaft in einem Beitrag für die Zeitung „The Wall Street Journal“ derweil auf, das Vorgehen seines Landes zu unterstützen oder sich darauf vorzubereiten, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen.

"Die Türkei ist an ihren Grenzen angelangt. Ohne internationale finanzielle Unterstützung können wir Flüchtlinge nicht daran hindern, in den Westen zu strömen."

Quellen:
welt.de: "Auf einmal stehen Russen in der US-Militärbasis"
newsweek.com: "Who Controls Syria?"

"#Merkel lässt sich vorsichtshalber aus ihrem eigenen Vasallenkreis „interviewen“"

Dienstag, 15.10.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Das ist wirklich zum Brüllen komisch: Die große Philosophin und geliebte Führerin lässt sich neuerdings von ihren CDU-Hofschranzen interviewen. Gefälligkeitsfragen, damit sie sich gedanklich vorbereiten kann und das Phrasen-Gebrabbel irgendwie staatsmännisch klingt.

twitter.com: "#Merkel lässt sich vorsichtshalber aus ihrem eigenen Vasallenkreis „interviewen“"

"Oft verteufelt – und zeitgemäßer denn je - 15. Oktober 1844 – Nietzsche zum 175. Geburtstag"

Dienstag, 15.10.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Heute zum 175. Mal hat er Geburtstag: Friedrich Wilhelm Nietzsche

Eine tolle Würdigung findet ihr bei Tichy: "Oft verteufelt – und zeitgemäßer denn je - 15. Oktober 1844 – Nietzsche zum 175. Geburtstag "

"Fatboy Slim feat. Greta Thunberg: "Right here right now""

Dienstag, 15.10.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich brech' ab... 😂😂

facebook.com: "Fatboy Slim feat. Greta Thunberg: "Right here right now""

"Streit um "AfD-Bio-Hirse": ZDF macht aus Grünen-Politikerin eine normale Kundin"

Dienstag, 15.10.2019 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Das ist nun sogar dem Mainzer Staatsfunk ein bissl peinlich, beim schamlosen Lügen überführt zu werden.

deutsch.rt.com (Auszug): "Das ZDF berichtete über die Auslistung eines Produkts durch einen Bioladen, weil dessen Hersteller AfD-Politiker ist. Im Beitrag kam auch eine Kundin zu Wort, die dem Laden den Rücken stärkte. Dass diese Kundin Abgeordnete der Grünen ist, verschwieg der Sender dabei. (...) Das ZDF entfernte den Beitrag daraufhin kommentarlos aus seiner Mediathek. Auf YouTube ist er noch zu finden. (...) Nachtrag: Seit Dienstagnachmittag ist das Video in der ZDF-Mediathek wieder verfügbar. Monika Lazar wird nun nicht mehr als Kundin bezeichnet, sondern als Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen." - "Streit um "AfD-Bio-Hirse": ZDF macht aus Grünen-Politikerin eine normale Kundin"

"Faschistische Basis-Mobilisierung"

Dienstag, 15.10.2019 - 08:00 Uhr - Tatjana Festerling:

focus.de: "Erneuter Skandal bei Remis in FrankreichTürkische Spieler salutieren vor Fanblock - Bundesliga-Profis weigern sich"

Ja, Erdogan kann auf eine solide, treue DITIB und AKP-Gefolgschaft in Deutschland rechnen. Und er wird sie einsetzen, das ist sicher.

Faschistische Basis-Mobilisierung Bildquelle: Twitter

Zitiert von Schmalles Welt:
"Wie etliche türkische Seiten im Internet derzeit ihre Anhänger*innen aufheizen, ist nicht nur militaristisch und nationalistisch, sondern vor allem massiv faschistisch. Spätestens die Invasion der Türkei in Kurdistan hat gezeigt, wie groß der Rückhalt in der Diaspora für die faschistische Expansion türkischer Truppen ist. Es ist falsch, von einigen wenigen Verirrten zu sprechen, wir müssen hier von Mainstream-Ideologie und einer faschistischen Basis-Mobilisierung sprechen. Diejenigen in den türkischen Communities, die eine andere Meinung haben, können diese nur noch unter Angst im Internet und mit dem Wissen um Stigmatisierung, teils unter Lebensgefahr äußern."

PS: "Wegen Sympathie für Militärschlag: St. Pauli feuert Spieler"
Immer schon war ich gegen diesen Zeckenverein, heute muss ich jedoch sagen: Sie sind wenigsten Konsequent!

Laschet will die größte Oppositionspartei Deutschlands messern

Dienstag, 15.10.2019 - 04:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Er will die größte Oppositionspartei Deutschlands messern Bildquelle: Twitter

Der Merkel-Speichellecker und künftige Kanzlerkandidat hat sich in Denken und Sprechen schon voll an die Sitten und Gebräuche im Kalifat NRW assimiliert: Er will die größte Oppositionspartei Deutschlands messern.

Aber sich über das "Jagen" von Gauland aufregen - bigottes Pack.

WIDERLICH!

Dienstag, 15.10.2019 - 03:15 Uhr - Tatjana Festerling:

#KurzNachgefragt Bildquelle: facebook

Der Typ ist nicht nur ein Arschloch sondergleichen, ich halte dieses niederträchtige Mistvieh auch für ein U-Boot, einen V-Mann, der dazu da ist, der AfD nach Höcke am meisten zu schaden. Der Mann ist Strafverteidiger, sollte also nicht ganz blöde sein - man kann also davon ausgehen, dass der Typ genau weiß, was er seiner Partei antut. Wie konnten die Sachsen, die ja Erfahrung mit der Stasi haben, bloß solche Typen in den Landtag wählen?

Hier zu kommentieren: "Roland Ulbrich, AfD"

Flughafen Barcelona besetzt

Dienstag, 15.10.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat gestern neun katalanische Separatistenführer zu Haftstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt. Das führte (gewollt?) zu Demonstrationen, Straßenblockaden und nun auch zur gewaltsamen Besetzung des Flughafens in Barcelona. Die Polizei versuchte alles niederzuknüppeln, was sich ihr in den Weg stellte, doch an einigen Stellen wurde sie von den aufgebrachten Menschen gezwungen, den Rückzug anzutreten.

Dieser Aufstand, dieser Staatsstreich ist gewollt, jedem muss bei den Urteilen klar gewesen sein, dass man die Menschen dadurch erst Recht gegen sich aufbringt. All das wirkt mal wieder wie ein Putsch von oben gelenkt.

vk.com: "Flughafen Barcelona besetzt" - Video

Prime Minister Narendra Modi

Montag, 14.10.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Immer wieder - ich liebe Narendra Modi, den indischen Prime Minister!

Vom 11. bis 12. Oktober besuchte der chinesische Präsident Xi Jinping Indien zu einem "informellen Gipfel" mit dem indischen Premierminister Narendra Modi in der südlichen Küstenstadt Chennai. Modi und Xi besuchen auch die nahe gelegene Tempelstadt Mamallapuram. Dort am Strand wurde Modi frühmorgens beim Müll sammeln gefilmt. Zu Hause nimmt sich Modi nach dem Aufstehen eine Stunde Zeit, um in seinem Garten gehend zu meditieren und Yoga zu praktizieren, in Mamallapuram zog es ihn zum Strand, wo er den angespülten Müll aufsammelte. Er will damit ein Rollenvorbild für seine 1,3 Milliarden Inder sein und für Umweltbewusstsein sorgen - jeder kann den Müll in seiner Umgebung aufsammeln und umweltgerecht entsorgen.

vk.com: "Prime Minister Modi" - Video

"Eure faschistoide Logosprache passt zu Eurem Absolutheitsanspruch"

Montag, 14.10.2019 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "Der Airbus-Manager Alexander Reinhardt legt sich auf Twitter mit den Umweltschützern von Extinction Rebellion an. Kurz darauf löscht er all seine scharf formulierten Nachrichten – allerdings nicht in erster Linie aus inhaltlichen Gründen." - "Eure faschistoide Logosprache passt zu Eurem Absolutheitsanspruch"

Ich denke mal, die Uhr der Freistellung bzw. Kündigung tickt bereits für den deutschen Airbus-Cheflobbyisten Alexander Reinhard. Sein Arbeitgeber hat sich bereits geflissentlich distanziert und auch die Kindermädchen-Verlags Postille Welt wird einknicken, wenn die Extinction Wilden richtig böse werden. Dabei hat dieser Manager vollkommen Recht mit seinen Äußerungen - und es ist mal wieder typisch für Deutschland, dass ihm alle - ALLE - in den Rücken fallen.

Panik auf der Titanic

Montag, 14.10.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Industriegesellschaft bricht schneller zusammen, als von den Politikern erwartet. 30.000 Flüchtlinge werden wieder entlassen. Die FED muss mit Notfall-Liquidität – wie 2008 – die Deutsche Bank retten. In dieser Stimmung will der Bundesrat den anonymen Goldkauf von den bereits geplanten 2.000 Euro auf 1.000 Euro reduzieren. Damit soll die Flucht selbst in die Standard Ein-Unzen-Goldmünzen verhindert werden. Keiner soll sich mehr rechtzeitig retten dürfen.

- weiterlesen - "Panik auf der Titanic"

Football Army Dynamo Dresden: "Krieg dem DFB" - Nachtrag

Montag, 14.10.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nachdem sich in den letzten Tagen die Ereignisse zum Thema überschlagen haben, hier gern der Link zur neuen Spendenmöglichkeit: "Um die Betroffenen finanziell zu unterstützen, werden spenden gesammelt"

Bitte helft den Betroffenen und informiert Euch aktuell bei: "Solidaritätskomitee Dynamo"

Hier noch die Daten zum Empfängerkonto in Schriftform

EMPFÄNGER: Stefan Lehmann
IBAN: DE93850503001227368530
BIC: OSDDDE81XXX

"Syria's army to deploy along Turkey border as Kurds strike deal"

Montag, 14.10.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die einen sprechen von "Verrat" der USA an den Kurden, unter anderem auch der kluge Politik-Analyst Tomas Spahn. Die anderen jedoch interpretieren den Rückzug der amerikanischen Armee als eine raffinierte Falle Trumps, die er Erdogan gestellt hat. Und wie bei Trump üblich, mit Win-Win-Effekten:

a) mit positiven innenpolitischen Auswirkungen in den USA im Vorwahlkampf ("America First") und

b) vermutlich mit Absprache und Unterstützung Putins, der bereits äußerte, dass sich alle ausländischen Armeen aus dem souveränen Staatsterritorium Syriens zurückziehen sollten - einschließlich der russischen, sobald das von der syrischen Regierung gewünscht sei. Die Russen wurden ja seinerzeit als einzige ausländische Macht von Assad um Hilfe gebeten.

Erst durch den Rückzug der amerikanischen Truppen aus Syrien wurde die syrische Armee quasi gezwungen, selber nach Norden vorzurücken und so die Kurden gegen die türkische Invasion zu verteidigen. Die syrische Armee wurde von den Kurden mit Willkommensjubel begrüßt - wie das Video zeigt. Erst der US-Rückzug hat die Voraussetzung für eine Versöhnung zwischen Kurden und der syrischen Armee geschaffen und diese Allianz steht nun den Türken gegenüber.

Erdogan steht international isoliert als Aggressor da, dh. auch der von Asselborn herbeihalluzinierte Bündnisfall der Nato wird im Falle eines Krieges zwischen Türkei und Syrien natürlich nicht eintreten. Im Gegenteil - da Erdogan die Nato-Karte bewusst spielt, ohne die anderen Partner konsultiert zu haben, könnte es für Trump umso einfacher sein, zu verlangen, die Muslimbruderschaft geführte Türkei aus der Nato zu werfen. Außer Trump hat dazu sowieso niemand die Eier.

Es wird interessant sein zu sehen, wie hoch die Zustimmung in der Türkei zu Erdogans Vernichtungsplänen sein wird, die Türken dürften einen Krieg gegen Syrien sicher nicht befürworten. Dh. Erdogan wird sich durch diesen Feldzug innenpolitisch schaden.

Eine ganz andere Frage ist die nach den inhaftierten IS-Schlächtern. Trump hat bereits mehrfach getwittert, dass sich die west-europäischen Staaten gefälligst selber um "ihre" IS-Terroristen kümmern sollen. Das wird dann in der Tat interessant, wie z.B. die vollkommen entmilitarisierte Geschwätz-Regierung um Merkel und Maas das Problem der Infiltration mit IS-Kriegern nach Deutschland lösen wollen. Und eine andere Frage wird sein, wie die deutschen AKP-Türken auf die Konflikte reagieren werden. Ich habe ein sehr, sehr ungutes Gefühl bei der Sache.

youtube.com: "Kurds Unite with Syrian Army to fight turkish invasion" - Video

Als wenn dieser strategische Zusammenschluss von Kurden und Syrern den Amerikanern vor deren Rückzug nicht bewusst gewesen wäre - lachhaft. Die Überraschung von allen Seiten wird nett gespielt, im Grunde war es wohl genauso geplant.

aljazeera.com: "Syria's army to deploy along Turkey border as Kurds strike deal "

#BacklashHalle

Montag, 14.10.2019 - 15:30 Uhr - Daniel Matissek:

Rückschauend auf die vergangene Woche möchte ich mich nochmals äußern zum medialen Backlash über Halle. Zuweilen ist man an einem Punkt angelangt, an dem man als neutraler, parteiunabhängiger Beobachter gezwungen ist, Partei zu ergreifen für jene, an denen es eigentlich jede Menge zu kritisieren gibt. Doch die schamlose Verlogenheit, Unaufrichtigkeit und nackte Gehässigkeit der Empörungs-Frondeure lassen bisweilen keine andere Wahl.

So ging es mir, als ich die quer durchs etablierte Parteienspektrum laufenden Versuche verfolgte, der AfD einer Haupt- oder wenigstens Schuld an Halle anzulasten. Ich bin wahrlich kein Anhänger dieser Partei und beargwöhne viele ihrer Akteure durchaus kritisch (auch gemäßigte, außerhalb des völkischen „Flügels“ stehende), obwohl ich dort programmatisch vieles von dem wiederfinde, was bis vor wenigen Jahren Common Sense von CDU, FDP und teilweise sogar SPD war.

Vieles mag man der AfD ankreiden, doch dass sie in IRGENDeiner Weise auch nur das Allergeringste mit der perversen Tat eines antisemitischen Hasstäters zu tun hat, über dessen wahre Motive, dessen Radikalisierungshintergrund wir noch überhaupt nichts wissen, ist die mit weitem Abstand dümmste These, die mir seit Jahren untergekommen ist. Wer immer sie gedankenlos vorträgt, um sein Mütchen zu kühlen und seine Abscheu über die Greueltat um jeden Preis, aus emotionaler Schnappatmung heraus irgendwie mit seiner Ablehnung einer bestimmten Partei zu verknüpfen, der sollte dringend innehalten und sein Gehirn einschalten.

Wäre es eine Moschee gewesen, der der Anschlag galt, dann hätte die AfD nach Halle ein tatsächliches Problem, das ist wahr. Denn als einzige Partei, die in islamischer Massenmigration (zutreffenderweise) eine Zeitbombe erkennt, fiele es ihr äußerst schwer, die eine Trennschärfe zwischen legitimer Islamkritik und Islamophobie in der politischen Debatte für die letzten Jahre nachzuweisen – weswegen es jetzt ein Leichtes wäre, ihr wenigstens zum Vorwurf zu machen, sie habe am rechten Rand eine schleichende Radikalisierung in Kauf genommen oder eine Beschleunigung der Hassspirale, als deren Folge irgendwann solche irren Wahnsinnstäter auf den Plan träten.

Bisher aber gab es in Deutschland – trotz oder vielleicht sogar wegen der AfD – keine blutigen, „rechten“ Übergriffe auf Moscheen à la Christchurch; es war war eine Synagoge, der der Anschlag galt. Stephan Balliet war eben nicht der islamophobe Moscheekiller Brenton Terrant (auch wenn er bei dessen Tatschema Anleihen nahm). Sondern dieser Täter war ein aus Judenhass handelnder Einzeltäter; ob er aus dem ostdeutschen Neonazi-Milieu stammte oder er, wie sein Anwalt vorträgt, einen „unpolitischen“ Antisemitismus praktizierte, wird sich noch zeigen.

Doch nehmen wir an (was naheliegend ist und so wie es die parteiübergreifenden Verfechter der AfD-Mithaftbarmachung ja tun), Balliet sei rechtsextrem: Dann gehört er eine Gruppierung an, die mit der AfD weder inhaltlich noch als „influencing source“ irgendwelche Berührungspunkte aufweist. Die Feindbilder dieser Gruppe sind eben keine Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen der jüngsten deutschen Geschichte wie Flüchtlingsaufnahme, Migration und Islamisierung. Im Gegenteil: Sie knüpfen an kruden NS-Feindbilder der Vorwendezeit an, die teilweise schon in der DDR bestanden. Es sind exakt die Stereotypen,die bis in die Achtziger Jahre hinein auch die westdeutsche NPD prägten: Dieser Antisemitismus griff die Verschwörungstheorien und Denkmuster ihrer Nazi-Vorbilder auf. Und neben Juden halt ihr Hass außerdem den „Ausländern“, worunter vor allem Gastarbeiter und ihre Abkömmlinge verstanden wurden: Alle südländischen Phänotypen – worunter Türken und Griechen ebenso wie Italiener und Portugiesen fielen. Ihre altbackenenen, platten Vorurteile reichten von „Spaghetti-“ oder „Knoblauchfresser“ bis hin zu „stinkenden Ausländern“.

Sie kommen aus einer Zeit, in der Integration noch ein Fremdwort war und es keine ethnische Durchmischung wie heute gab - weswegen das „Fremde“ in der Öffentlichkeit ins Auge stach. Von „Islamisierung“ war damals überhaupt keine Rede: In dem Millionenseller Günter Wallraffs, „Ganz unten“, das sich mit dem Leben eines türkischen Gastarbeiters in der BRD der frühen 1980er befasste und mannigfaltigen Ausländerhass thematisiert, ist nirgends die Rede von Muslimen, Islamisierung, Vollverschleierung, Terror; die geschilderte damalige Alltagsdiskriminierung hatte keinerlei religiöse Komponente, es gab auch keine Kopftuchdebatte, keinen Salafismus und keine Diskussionen um Moscheeneubauten. Die Rechtsradikalen von damals, sie hassten tatsächlich alles und jeden, der nicht nur „nicht deutsch genug“ war, sondern auch „nicht deutsch“ aussah.

Diese reale Fremdenfeindlichkeit ist grundverschieden von allem, was heute mit diesem Begriff belegt wird. In dem Maß, wie die Gesellschaft vor allem in den westdeutschen Ballungsgebieten immer heterogener wurde und wie „multikulturelle“ Einflüsse die Stadt- und Menschenbilder veränderten, verschwanden auch die ausländerfeindlichen Stereotypen. Im Osten, wo die Bevölkerung kaum fremde Einflüsse kannte, überlebten sie länger: Es war 1992 kein Zufall, dass die schlimmsten pogromartigen Ausschreitungen gegen damalige Asylbewerber in Hoyerswerda und Rostock stattfanden. Im Westen waren die rechtsextremen Parteien seit Anfang der Neunziger bereits auf dem absteigenden Ast: Republikaner, DVU und NPD – in dieser Reihenfolge - schrumpften bis an die Nachweisgrenze.

Doch in vereinzelten Milieus, gerade in der ostdeutschen Provinz, überlebten die vorgestrigen Klischees: Hier kultivierten Rechtsextreme auch weiterhin einen Hass mit aus der Zeit gefallenen Feindmotiven: „Kanaken“ (nicht im Sinne des von heutigen jungen Türken teilweise freiwillig verwendeten Geusenwortes à la „Kanak Attack“, sondern gemünzt auf alle Nichtdeutschen), „Vaterlandsverrätern“ - und eben Juden. Dies war die Szene, aus der auch die „NSU“ stammte, die – wohlgemerkt zehn Jahre vor Gründung der AfD! - ihre Mordserie gegen türkische Kleinhändler verbrach. Und es deutet alles darauf hin, dass aus dieser Szene auch der Halle-Mörder Balliet hervorging. Mit dem, was seit 2015 unter „Fremdenfeindlichkeit“ subsumiert wird – Kritik an der anhaltenden Masseneinwanderung arabisch-afrikanischer sogenannter Flüchtlinge – hat dieses wirklich braune Milieu nicht das Geringste zu tun. Es sind zwei komplett unterschiedliche Phänomene.

Dass bis dato quasi ausnahmslos jeder Spitzenpolitiker des Landes in Reden, Tweets, Posts, öffentlichen Stellungnahmen oder Interviews sinngemäß mehr oder weniger gleichlautend erklärt hat, der Anschlag von Halle sei die Folge eines von der AfD gesäten Hasses (und darüber im übrigen das Totengedenken für die beiden wahren Opfer des Anschlags, zwei völlig unbeteiligte Deutscher, herzlos vergaß!) - das ist in seiner Abwegigkeit wirklich kaum begreiflich: Diesem Killer ging es gezielt darum, Juden zu töten. Und ausgerechnet die AfD, die dem Schutz jüdischen Lebens in Deutschland höchste Priorität beimisst, die erklärtermaßen pro-israelisch ist, soll Urheberin sein für eine gegen Juden gerichtete Gewalttat? Die Unterstellung verrät nichts über die AfD, aber alles über die, die sie in die Welt setzen. Denn nicht von ungefähr sind es die etablierten Parteien selbst, in deren Reihen die wahren Antisemiten der Gegenwart ihr Unwesen treiben.

Da gibt es jene, die Israel im Kampf gegen palästinensischen Terror wieder und wieder in den Rücken fallen, die Ursache mit Wirkung und Täter mit Opfern vertauschen; gerade erst geriet die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen unter Druck, weil sie einen Verbündeten arabischer Mörderbanden in Ramallah finanziert hat. Da gib es jene, die fordern, dass Deutschland auch weiterhin mit jährlich hunderttausenden geborenen und geschworenen Judenfeinden geflutet wird; tatsächlich ist die Politik der Groko, (unterstützt von der regierungstreuen Opposition aus Linken und Grünen) für heutige Juden die größte Bedrohung seit 1945. Und da sind jene, die zynisch darüber hinwegsehen, wenn deutsche Gerichte judenfeindliche Airlines gewähren lassen und verhinderte Synagogen-Messerattentäter wieder auf freien Fuß setzen. Sie alle sind es, von der Regierung angefangen, die die Juden und ihre physische Sicherheit in unserem Land gefährden. Und ausgerechnet sie machen die AfD für judenfeindliche Übergriffe verantwortlich.

Doch diese alle, die die Parolenverknüpfung „Solidarität mit Juden“ und „Fuck AfD“ für sich neu entdecken, sollten sich auf die Zunge beißen und zweimal darüber nachdenken, was sie da propagieren. Eines muss ihnen klar sein: An ihren heutigen Reaktionen und Betroffenheitsgesten werden sie morgen gemessen werden. Welche billigen, medienwirksamen Solidarisierungsaktionen sie auch immer mit fahlen Betroffenheitsmienen nach Halle inszeniert haben: GENAU SO möchten wir sie dann künftig auch erleben, wenn der Täter beim nächsten Mal eben kein „teutscher Rechter“, sondern wieder ein radikaler Muslim ist. Und der Anlass dazu wird leider schneller kommen, als ihnen lieb sein dürfte.

Es gibt keine selektiven Mahnwachen. Echte „Solidarität“ kennt keine ethnische Selektion und keinen Rassismus. Schon bald wird sich zeigen, ob es ihnen wirklich um die Juden ging – oder nur um „Haltung“, nur Sympathie oder Antipathie mit ganz bestimmten Tätergruppen.

"Trump: Kurden wollen USA in Konflikt mit Türkei verwickeln"

Montag, 14.10.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

😂😂 Labern, das ist alles, was sie können. Peinlichstes Beispiel unser Geschwätzminister mit dem Dressman-Getue:

8.56 Uhr: Maas: Wichtig, mit Türkei im Dialog zu bleiben

Bundesaußenminister Heiko Maas will vorerst nicht mit Wirtschaftssanktionen auf die türkische Militärintervention in Nordsyrien reagieren. "Es ist wichtig, mit der Türkei (...) im Dialog zu bleiben, um auf sie einwirken zu können", sagte der SPD-Politiker am Montag zum Auftakt von EU-Beratungen in Luxemburg. Man werde sich aber weitere Maßnahmen vorbehalten müssen, wenn das zu keinem Erfolg führe.

"Das was in Nordostsyrien geschieht, ist Anlass zu großer Sorge für uns", erklärte Maas. "Es hat schon jetzt katastrophale humanitäre Folgen. Es sind über 100 000 Menschen auf der Flucht. Die Lage in der Region wird politisch komplett destabilisiert."

Quelle:
t-online.de: "Trump: Kurden wollen USA in Konflikt mit Türkei verwickeln"

"Offenbarungseid - Syrien: Erdogan okkupiert, der Westen kapituliert"

Montag, 14.10.2019 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Über die brabbelnde Fettmatrone lacht sich Erdogan schief. Das weiss sie natürlich, deshalb quillt ihr auch nur dieses harmlose Fürzchen aus dem Maul. Sie hätte ja mit knallharten Maßnahmen drohen können - z.B. damit, den EU-Beitrittsstatus der Türkei aufzukündigen. Aber nein, die narzisstisch gestörte Fettmatrone hält an ihrem vom Soros-Agenten Gerald Knaus entwickelten EU-Türkei-Deal fest und überweist brav die versprochenen Deal-Milliarden, die das deutsche Sklavenschaf artig errackert. Und das, obwohl dieser Deal - wie für jeden klar denkenden Menschen schon 2016 offensichtlich - dem Sultan des osmanischen Reiches das perfekte Erpressungsszenario bietet.

Ich empfehle die Analyse von Tomas Spahn auf Tichys Einblick, dem sehr geschätzten Spahn platzt dort nämlich auch der Kragen über die Feigheit und den - wie er es nennt - Verrat an den Kurden durch die USA. Bitte hier entlang:

tichyseinblick.de: "Offenbarungseid - Syrien: Erdogan okkupiert, der Westen kapituliert"

"Merkel öffnet 5G-Netz für Huawei"

Montag, 14.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

handelsblatt.com: "Merkel öffnet 5G-Netz für Huawei"

Damit liefert sie Deutschland den Chinesen aus. Und zwar vollständig. Totale Überwachung. Irre. Die Chinesen werden Zugriff auf ALLES haben. Sie lässt nichts aus, um Deutschland vollständig preiszugeben und von alten Bündnispartnern zu isolieren.

Wie der Zufall will, habe ich in dieser Woche Termine mit mehreren Professoren technischer Universitäten, bei denen es genau um dieses Thema geht - dazu erst dann mehr, wenn alles spruchreif ist.

Und um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Putin hat die üblichen, für 5G benötigten Frequenzen für Russland sperren lassen - er benötige sie für das Militär. Das wird also künftig noch spannenend, wer da mit wem kommuniziert.

#Zugespielt: "Klimarealist ruft bei ARD-Presseclub an"

Montag, 14.10.2019 - 08:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Ein aufgewachter Anrufer bringt die Staatsfunker und ihre willfährigen Mietmäuler in Erklärungsnot.

Entdeckt und präsentiert von FMD's TV-Channel reloaded: "Klimarealist ruft bei ARD-Presseclub an" - Video

#Klimawandel #Klimaschwindel #CO2

#Paradies

Sonntag, 13.10.2019 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Nennt mich Baby-Lachs-Killer, mir egal, ich fühl mich grade wie im Paradies. Es ist grandios, russische Freunde zu haben, die aus Petropavlovsk-Kamchatskiy, der Lachs-Stadt an der russischen Küste, stammen und schwer beladen mit geräuchertem Lachs und Dosen mit superfrischem Kaviar zurückkommen. Dazu fette Smettana aus Litauen. Und das Beste ist: Es ist 100% keto, passt also in meine paleo-fettbasierte Ernährungsweise komplett ohne Zucker, ohne Kohlenhydrate und ohne jeden Industriefraß.

#KurzNachgefragt

Der etwas andere Wochenrückblick

Sonntag, 13.10.2019 - 20:15 Uhr - Stephan Paetow:

Wie sagt der Volksmund: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Diesmal mit Heiko, dem Farblosen, Horst, dem Wandler, Gröfütz Erdolf und Peacenik Donald.

Der polizeibekannte Araber, der mit einem Schwerlaster in Limburg acht Menschen verletzte, war offensichtlich denkbar ungeeignet für Andacht und Empörung, auch Mohammed aus Syrien, der seinen Allah anrufend mit einem Messer (20 Zentimeter-Klinge) in ein jüdisches Gotteshaus in Berlin eindringen wollte, passte nicht ins öffentlich-rechtliche Betroffenheitsprofil – der Araber wurde gar nach einer freundlichen Gefährderansprache direkt wieder freigelassen.

Denn auf den Täter kommt es an. Nachdem aber Stephan B. aus Sachsen-Anhalt in Halle zwei Menschen erschoss und außerdem zuvor vergeblich versucht hatte, sich in Mordabsicht gewaltsam Einlass in eine Synagoge zu verschaffen, zeigten Anführer und Mitläufer der Staatszivilgesellschaftseinheitsfront mit den Fingern auf die, auf die sie immer zeigen, und riefen: Die AfD ist schuld! Schließlich stehen Wahlen vor der Tür.

- weiterlesen - "Blackbox KW 41 – Falsche Täter, passende Täter"

#KurzNachgefragt

Sonntag, 13.10.2019 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#KurzNachgefragt Bildquelle: Twitter

Ja, erzähl mal Kleiner, wie werden die Taten gegen die Türkei, die du geplant hast, aussehen? Wirst du die DITIB verbieten? Deren Moscheen schließen? Deren Imame ausweisen? Wirst du doppelte Staatsbürgerschaften für ungültig erklären? Wirst du Erdogans AKP Konten einfrieren? Wirst du die Kurdish Syrian Defence Forces aktiv unterstützen? Wirst du Waffendeals mit der Türkei aufkündigen? Wirst du den Nato-Ausschluss der Türkei fordern?

Erzähl' mal, welche Wunderwaffen hat Österreich, hat die EU gegen die Türkei im Köcher? Bin gespannt!

"How Extinction Rebellion climate change zealots - are paid £400 a week to bring mayhem to our streets"

Sonntag, 13.10.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Also von 400 GBP die Woche kann man als nutzloser Linksextremist schon prima leben.

Das größte Nachrichtenportal der Welt berichtet in seiner britischen Sonntagsausgabe ganz offen über die Zahlungen an die Extremisten, die für Unruhen, Destabilisierung und mentales Kapitulieren in den Großstädten sorgen und zum Hass anstacheln.

Irgendwas darüber in den großartigen deutschen Leitmedien? Na, Döpfner? Ja, gebe zu, die Frage ist rein rhetorisch.

dailymail.co.uk: "How Extinction Rebellion climate change zealots - are paid £400 a week to bring mayhem to our streets"

"Unfassbar! So ließ die Polizei den Killer-Neonazi entkommen"

Sonntag, 13.10.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

bild.de: "Unfassbar! So ließ die Polizei den Killer-Neonazi entkommen"

Was auch immer sich da hinter dem BLÖD Plus Artikel verbirgt - wichtig ist doch nur die Überschrift und da nur ein Wort: "Killer-Neonazi". Es geht um diesen Begriff und die Gelegenheit, ihn weiter in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Noch nie habe ich in der BLÖD eine Überschrift wie "Killer-Moslem" oder "Killer-Grauer Wolf" gelesen. Und zum "Unfassbar!" der BLÖD - wenn es möglicherweise sein Job war, dann ist es doch logisch, dass man diese Leute gewähren lässt. Man hat ja auch Amri gewähren lassen.

#MerkelDeutschland

Sonntag, 13.10.2019 - 14:15 Uhr - Tatjana Festerling:

#Netzfund bei Marc Sieberg:

Wenn ich behaupte, dass diese Merkel Deutschland oder die Deutschen hasst, werde ich - zu meinem eigenen Erstaunen - von den Normalos belächelt. Als ob eine Regierungschefin dazu imstande wäre! Das klingt wohl allzu absurd für den demokratiegläubigen Bürger. Bei manchen, die sonst auch durchaus zur Regierungskritik fähig sind, schimmert sogar ein solcher Respekt vor der Amtsperson durch, der es nicht zu erlauben scheint, sich derart unflätig über eine Kanzlerin zu äußern. Letzteres sehe ich - der allenfalls Respekt vor persönlichen Leistungen oder einen gewissen Grundrespekt vor einem lebendigen Wesen hat - genau andersherum: Je mehr Verantwortung eine Person freiwillig übernommen hat und ihr - vermutlich böswillig - nicht gerecht wird, desto schärfer und schmähender müssen die Angriffe sein. Einen Obrigkeitsrespekt habe ich nie gekannt - genauso wenig wie einen vor religiösen Gefühlen -, aber in der Seele der (Anti)Deutschen scheint er noch sehr präsent zu sein. Ich weiß wohl, eine innere Motivation lässt sich nicht nachweisen ohne ein niemals erfolgendes bestätigendes Geständnis. Insofern sind Vermutungen über die Gesinnung einer Person immer waghalsig. Aber soll man sich dann lieber eines Urteils enthalten, nur weil man keine eindeutigen Beweise, sondern lediglich Indizien hat? Und die sind zahlreich: Welcher Regierungschef sonst hatte je Zitteranfälle beim Abspielen der eigenen Nationalhymne? Wer sonst bezeichnet sein Volk als "die schon länger hier Lebenden"? Wer sonst schmeißt die Fahne seines Landes weg? Wer sonst besucht eher einen kulturfremden Imam, dem ein Böller die Tür geschwärzt hat, als die Opfer eines islamischen Terroranschlags zu würdigen - wohlgemerkt auch im Besein eines Imams! Und hat sogar noch die Dreistigkeit, am Tatort fröhlich grinsend eine Currywurst zu verzehren? Oder der eigenen Volkswirtschaft mal eben den Atomstrom abzudrehen, weil in einem Tsunami-Gebiet am anderen Ende der Welt gerade mal ein Todesopfer zu beklagen war. Und jeden ins Land zu lassen, ganz gleich ob er kriminell oder ein Terrorist sein könnte? Egal, Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber auf die eigene, teure Leibgarde verzichtet sie dann doch ungerne. Klar, ich sehe auch die Gegenargumente: Die Lösungen in der Euro-Krise waren definitiv pro-deutsch. Auch den Reparationsforderungen der Polen und Griechen widersetzt sich die deutsche Regierung zäh und erfolgreich und ganz zu Recht.Und die fortwährenden Rüstungsexporte in höchst dubiose Staaten sind zumindest für einige Deutsche sehr profitabel. Ach ja, und sie jubelte bei Treffer der deutschen "Mannschaft" - aber wer je im Fußballstadion war, der weiß, wie schwer es ist, da nicht mitzufiebern. Aber wenn ich das Pro und Contra gegeneinander aufwiege, dann schlägt die Nadel doch sehr zu Ungunsten von Merkel aus. Wenn ich dann noch meine in knapp fünfzig Jahren gewonnene Menschenkenntnis beratschlagend hinzuziehe, dann ergibt sich ein noch unschmeichelhafteres Bild: Dieser Person ist Deutschland egal. Nein, sie kann Deutschland nicht ab, siehe vierten Absatz. Aber sie kann die Deutschen aber auch nicht gänzlich verprellen, denn deren Votum ist ihre Machtgrundlage. Ohne ihr Mandat könnte sie nicht mit den Mächtigen der Welt am selben Tisch dinieren. Und was wäre sie dann? Wie jeder Narzisst, auf den niemand etwas gibt: nichts. Hätte sie sich nicht geschickt den temporalen Umständen angepasst, wäre sie heute eine namenlose Messphysikerin. Und könnte nicht so viel Schaden anrichten.

"Joker"

Sonntag, 13.10.2019 - 03:15 Uhr - Tatjana Festerling:

"Joker" - was für ein Film, was für ein Psychogramm, was für eine Transformation! Unbedingt schauen! Teilweise schwer erträglich, konfrontativ, dystopisch, grandiose schauspielerische Leistung von Joaquin Phoenix. Mutige Produzenten, ua der fantastische Bradley Cooper.

vk.com: "Joker"

#SPD

Samstag, 12.10.2019 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Glaub mir, du Arschloch, wenn ich könnte, ich würd' dich und die Omma an deiner Seite wählen. Damit deine bösartige, verlogene Partei ganz schnell auf dem Müllhaufen der Geschichte landet.

#TeamSchwanStegner Bildquelle: Twitter

#Terrormanagement

Samstag, 12.10.2019 - 16:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Sehr plausibel, was Bruck hier anmerkt. Die Halle-Story stinkt von vorne bis hinten. Und es ist bemerkenswert, dass AfD Politiker, die es wagen, die offizielle Version zu hinterfragen, sofort einen Kopf kürzer gemacht werden. Zweifel zu äußern ist im besten, buntesten und sichersten Deutschland aller Zeiten nämlich strengstens verboten!

Bruck Kimmerle:

TERRORMANAGEMENT IN HALLE? 👁‍🗨💣🕎
Der Halle-Horror hat eine weitere, wichtigere Dimension als die vielen kruden Verschwörungstheorien die als Meme durch das Internet geistern ("Anun", "false flag"). Das wird über die nächsten Jahre und möglicherweise sogar über das nächste Jahrzehnt aufzuarbeiten sein. Es wäre Aufgabe einer parlamentarischen Opposition das in die Geheimdienstausschüsse zu bringen. Es wäre Aufgabe der Medien diese Fragen zu stellen. Es ist die Aufgabe der Dissidenten diese Fragen zu stellen, Tatjana und Halle 👁‍🗨

Es wäre eine gesamteuropäisch verdienstvolle Aufgabe ausländischer Dienste zu reden oder reden zu lassen, Anna 🇷🇺

Der Eislebener Psycho radikalisierte sich nicht in "deutschen" Internet-Foren, sondern auf den üblichen U.S. Plattformen (4chan, "Anon"). Er streamte die Tat auf Twitch, das bei globalen Gamern sehr beliebt ist. Er kopierte Christchurch (eben nicht Oslo) gezielt.

Darum brabbelt er unentwegt in seinem Ossi-Englisch vor sich hin.

Das ist seine Peer Group, das ist auch die Zielgruppe der wirren Aktion. Keine deutschen Neonazis, nicht Höcke und auch nicht die AfD oder die "rechten" Bürgerbewegungen.

Er sieht sich erkennbarst nicht als Teil des #WIDERSTAND in der "Bundesrepublik" - er will Teil einer globalen Anglo-Bewegung der "White Supremacy" sein und bettelt mit der Aktion dort um "Fame".

Er plante und führt die Aktion aus: aus Geltungssucht. Die Judenfeindlichkeit wirkt dabei authentisch, aber eben doch irgendwie aufgesetzt.

Die Synagoge wählt er als Ziel weil damit der höchste Schock- und Schreckenseffekt zwecks Aufmerksamkeit in der Peer Group und darüber hinaus zu erwarten ist (immerhin ist er und denkt er als Deutscher).

Die Waffen - wieder amerikanische Modelle - hat er sich als Bausätze online besorgt (legal). Die Munition (Hülsen, Zündplättchen, Geschosse sind legal ohne Genehmigung erhältlich) und die Treibladungen hat er wohl auch selbst gebastelt, gemixt.

Das "Manifest" schrieb er auf einem Computer. All das hinterlässt online, insbesondere im englischsprachigen Cyberraum der dort 24/7 vollautomatisiert mittels KI beobachteten Freaks, Spuren über Spuren. Global lauscht in diesem Orbit der BND kräftig mit. Jeder Algo schlägt da bei dieser Menge an Terror-Merkmalen an.

Über mindestens ein Dreivierteljahr: bei der NSA, bei Homeland Security und bei den "Five Eyes" insgesamt!

Diese Ergebnisse und Verdachtsmomente werden in der globalen Intelligence- und Terrorabwehrszene unter den "Diensten" geteilt wie Gold.

Es gibt also gar nicht die Frage ob der Typ unerkannt plante, agierte. Es gibt nur die Fragen: erkannten die Sicherheitsbehörden der "Bundesrepublik" (BKA, LKA, "Verfassungsschutz") den "einsamen Wolf" im Vorlauf alleine (und falls nicht: warum nicht alleine) oder wurden sie von einem ausländischen Partnerdienst auf ihn hingewiesen? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lag ein Tip vor. Und wenn doch nicht: warum nicht?

Wie man es betrachtet, hier wurde ein Terror-Asset, ein "einsamer Wolf", mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Vorlauf im Inland und/oder Ausland erkannt und man ließ ihn, wie so oft, erstmal gewähren (das 9/11-Muster).

Möglicherweise um die Tat exakt jetzt (Thüringenwahl 2019) nicht zu vereiteln. Und unter Gefährdung des Lebens von Jüdinnen und Juden in Halle. Das nennt sich in Reinstform: #Terrormanagement

vk.com: "The Jewish Starlight Orchestra"

H.G. Maaßen & Bruck Kimmerle

"Dobrindt für Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz"

Samstag, 12.10.2019 - 16:30 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "Dobrindt für Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz"

CSU Dobrindt: "Dazu gehört auch eine deutlich stärkere Beobachtung der Räume im Internet."
CSU Seehofer: "Sicherheit gehe vor Meinungsfreiheit."

Ekelhaft bösartige Arschkriecher.

Immer hemmungsloser fallen jetzt die Masken. Diese zutiefst verkommene Politkaste bekämpft die Probleme, die sie selber herbeigeführt hat, nun mit Totalitarismus. Was anderes haben sie nicht im Köcher, alle rationalen Argumente sprechen ja gegen ihr Handeln und ihre Entscheidungen. Also flüchtet sich diese polit-mediale Bande aus Narzissten in die totale Abwehr, Leugnung und Kontrolle. Es wird keine Grenzen mehr geben, Gulags bzw Psychiatrien, Umerziehungslager, Listungen, dh digitaler Mord - alles wird kommen. Denn solange die Steuereinnahmen sprudeln und das deutsche Sklavenschaf artig liefert, schaffen diese Maßnahmen ja auch noch Jobs für nutzlose Geschwätzwissenschaftler und Freitagshopser. Win-Win sozusagen... So lange, bis die Bude zusammenbricht. Hoffentlich bald. Mir graut vor dem, was das deutsche Böse sonst noch anrichten wird.

"Neue Details zu Attentäter - Stephan B. hatte finanziellen Unterstützer"

Samstag, 12.10.2019 - 02:45 Uhr - Tatjana Festerling:

n-tv.de: "Neue Details zu Attentäter - Stephan B. hatte finanziellen Unterstützer"

Der Artikel ist ein interessantes Stück der Manipulation:
Da fallen so ziemlich alle Trigger-Begriffe, sogar Bitcoin wird erwähnt.

"finanziellen Unterstützer" = Spenden = böse
"ein Unbekannter" (noch) = kann nur AfD oder IB sein = böse
"Bundeswehr" = Waffen = böse
"Bitcoin" = unkontrollierbar = böse
"Verschwörungstheorien" = unkontrollierte Info = sehr böse
"3D-Drucker" = unkontrolliert = böse
"Festplatte" = böse

"Kräfte am Werk", "im Verborgenen wirken", "sehr einflussreich", "auf die Politik einwirken" = absolut entsetzlich und abgrundtief böse. In den USA nennen sie diese Kräfte "deep state" oder "swamp" oder "globalists" und "socialists" und Trump hat erfolgreich Wahlkampf damit gemacht. In Deutschland macht sich verdächtig, wer nicht an die edle Redlichkeit der Politiker glaubt. Wer weiß, was die Spezialisten noch so alles rausfinden werden, über diesen von vorne bis hinten suspekten "Terrorfall".

"Kehrt Merz in die Politik zurück? »Wenn Sie wollen, bin ich dabei"

Samstag, 12.10.2019 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

bild.de: "Kehrt Merz in die Politik zurück? »Wenn Sie wollen, bin ich dabei"

Aha, Fritzchen soll's also nun richten.

Diese naiv-dumme Illusionsverbreiterei der JungenUnion, der WerteUnion, der AfD, überhaupt die Performance der Parteien in Deutschland mutet an wie eine dauernde StandUp-Comedy-Show um das goldene Kalb mit den Hängelefzen. Ich frage mich nur mässig amüsiert, wer dieses offenkundige Spektakel noch ernst nimmt und damit Hoffnung verbindet? Vermutlich Selbstberuhigung. Wird schon gut gehen.

"Chaos auf Kirmes! Schüsse fallen, Mann in Hals gestochen"

Samstag, 12.10.2019 - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Oh nein! Jetzt hatten sie mit dem weißen, angeblich deutschen Nazi-Mann bei der Terror- und Totenbilanz so schön nachgezogen, da legen die Messermänner schon wieder nach!

tag24.de: "Chaos auf Kirmes! Schüsse fallen, Mann in Hals gestochen"

"For as long as I am president, THE PEOPLE will rule their country!"

Freitag, 11.10.2019 - 23:00 - Tatjana Festerling:

I Love Donald!

facebook.com: "For as long as I am president, THE PEOPLE will rule their country!"

Gegen die Selbstgerechten Eliten - Der talentierte Herr Döpfner und die Pressbengels

Freitag, 11.10.2019 - 22:00 - Stephan Paetow:

Nanu, dachten wir zunächst, als wir gestern Nacht den Artikel von Mathias Döpfner bei Welt online lasen (zu dem Zeitpunkt noch for free, mittlerweile hinter der Bezahlschranke), nanu, der nun ooch noch. Aber dann kam es knüppeldicke.

So lasset uns denn im Döpfner lesen:
Es wird verschwiegen oder beschwichtigend verharmlost. Und wenn einige wenige Medien die Fakten doch nennen ..., dann werden vielfach nicht die Tatsachen beklagt, sondern wird derjenige beschimpft oder gar der Aufwiegelung bezichtigt, der die Realität beschreibt. Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und träumen den Wunschtraum der Political Correctness. Möchten sie nicht, dass diese Ruhe gestört wird?

Huppsassa. Darob sei die Medienwelt „in große Wallung“ geraten, schrieb Meedia, allerdings schwieg ausgerechnet Sueddeutsche.de lautstark stille, nicht mal Prantl prantelte – womöglich müssen die Haltungsjournos erst einmal die 100 Millionen Euro verdauen, die der Verlag einsparen muss. Bei der FAZ durfte der alte Friedman (Künstlername Paolo Irgendwas) gegen AfD-Wähler hetzen und das große Thema des Tages war „Trumps größter Fehler“. Also auch da nix mit Wallung.

Obwohl Döpfner mächtig aufs Blech haut. Er verweist etwa auf „eine Reihe von Anschlägen und Vorfällen, über die vor allem ARD und ZDF nicht oder sehr allgemein berichtet hätten, und auf die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht, die zu nur drei Verurteilungen geführt hätten.

- weiterlesen - "Gegen die Selbstgerechten Eliten - Der talentierte Herr Döpfner und die Pressbengels"

"Klimaaktivismus - Deutscher Kabarettist wegen Thunberg-Witz unter schwerem Beschuss"

Freitag, 11.10.2019 - 20:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wer die Wahrheit ausspricht, macht sich schnell unbeliebt!
Und hinter Nuhr´s ausgesprochener Wahrheit, steht eben die für #KlimaGretels Jünger unbequeme Wirklichkeit!

diepresse.com: "Klimaaktivismus - Deutscher Kabarettist wegen Thunberg-Witz unter schwerem Beschuss"

Jobabbau der Realwirtschaft wird Staatseinnahmen einbrechen lassen

Freitag, 11.10.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Bislang stehen bei den Großkonzernen 100.000 Arbeitsplätze auf der Streichliste – Tendenz steigend. Jeder verlorene Industriearbeitsplatz bedeutet für den Staat Einnahmeausfälle bei den Sozialabgaben und Arbeitnehmer-Steuern. Aber mindestens genauso schwer wiegen die vom Arbeitgeber übernommenen Kosten pro Arbeitsplatz. Da das meist gut bezahlte Jobs sind, wiegt der Abbau für den Staat am Ende wie ca. 300.000 verlorene Durchschnitts-Jobs. Zusätzlich stirbt der Mittelstand langsam und in Stille.

- weiterlesen - "Jobabbau der Realwirtschaft wird Staatseinnahmen einbrechen lassen"

Friedensnobelpreis für Abiy Ahmed - UPDATE

Freitag, 11.10.2019 - 15:00 Uhr - Alexander Wendt: via publicomag.com

Das norwegische Preiskomitee entschied heute, den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Mit ihm gibt es zum ersten mal seit Jahren einen Preisträger, der die Kriterien Alfred Nobels tatsächlich erfüllt. Abiy ist tatsächlich ein Friedensstifter.

Publico-Lesern wird der Name nicht unbekannt vorkommen: Das Online-Magazin nannte ihn im Januar als einen von „10 Menschen für 2019“. In dem Text hieß es: „Den meisten Deutschen dürfte der Name des äthiopischen Ministerpräsidenten nichts sagen. Der junge Politiker, ehemals Funktionär des autoritären Machtapparats im Land, kam 2018 an die Macht: und setzte Afrika in Erstaunen. Er hob den seit vielen Jahren herrschenden Ausnahmezustand in Äthiopien auf, ließ politische Gefangene frei und schloss Frieden mit dem Nachbarn Eritrea. Als Christ mit einer muslimischen Mutter verkörpert er die Hoffnung auf einen Religionsfrieden auf einem Kontinent, der anderswo, etwa in Nigeria, unter dem rücksichtslosen Feldzug des politischen Islam leidet.

2019 wird das eigentliche Jahr Abiys: Folgt auf die Liberalisierung auch eine wirtschaftliche Blüte? Der neue Ministerpräsident könnte mit seinem Modell beweisen, dass weder Entwicklungshilfemilliarden noch Massenmigration nach Europa Afrikas Probleme mildern – sondern nur bessere Regenten.“

UPDATE: Freitag, 11.10.2019 - 22:00 Uhr - Alexander Wendt:

„Auf ihm ruhen die Hoffnungen“ - Interview mit Asfa-Wossen Asserate, Autor und Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers, zur Friedensnobelpreis-Vergabe an Abiy Ahmed: "„Auf ihm ruhen die Hoffnungen“"

#farcebook - UPDATE

Freitag, 11.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Was geht mir Farcebook auf den Sack. Mein Eintrag, direkt nach den ersten Meldungen, als noch von mehreren Tätern berichtet wurde. Was ist daran sperrwürdig?

#farcebook

UPDATE: Freitag, 11.10.2019 - 12:30 Uhr - Victoria Behrendt:

TF ist wieder einmal für 7 Tage gesperrt und kann nicht auf PN antworten. Wer mit ihr über Vermögenssicherung durch Betongold oder ein neues Zuhause und den Aufbau einer deutschen Diaspora im Osten kommunzieren möchte, sollte das per eMail machen. Guckst Du hier Impressum

"Die Bedeutung von JOKER 2019 - Joker-Trailer erklärt"

Freitag, 11.10.2019 - 05:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Danke an Gunnar Kaiser für eine der wohl genialsten, facettenreichsten und tiefgründigsten Filmkritiken auf Deutsch. Dagegen kackt ttt mit dem lächerlich eitlen "Max Mohr" beim Joker-Verstehen vollkommen ab. Was für ein Qualitätsunterschied! Und Gunnar Kaiser hören wir kostenlos auf YouTube, für die dümmlich-oberflächlichen Narzissten-GEZ-Anstalten muss Zwangsgeld abgeführt werden. Ok, nicht mehr von mir, was reg' ich mich auf.

youtube.com: "Die Bedeutung von JOKER 2019 - Joker-Trailer erklärt" - Video

Am Wochenende geht's ins Kino - als Grund hätte mir allein schon die Schauspielkunst und die Schönheit von Joaquin Phoenix gereicht. Doch durch Kaisers Kino-Kritik bin ich jetzt erst Recht hungrig auf einen guten Film. Vielleicht tanze ich danach ja die Treppen runter.

Hi, my name is Anun

Freitag, 11.10.2019 - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wenn der einen Livestream macht und sich und seine Taten zeigen will, warum stellt er sich dann nicht mit "Hi, my name is Stephan" vor?

Und warum schreibt JEDES Presseorgan in Deutschland auffällig den Namen "Stephan Balliet" vollständig aus? Das machen sie sonst nicht - oder zumindest nur in der ersten Veröffentlichung? Was ist da faul?

"Bluttat von Kandel: Mörder tot in Zelle gefunden"

Donnerstag, 10.10.2019 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Suizid in der Zelle... kommt in letzter Zeit ja öfter vor. Jedenfalls kann sich der afghanische Brotmesser-Schlächter aus Kandel sein Ficki-Ficki im islamischen Himmel abschminken. Im Islam ist der Suizid nämlich nicht nur verboten, er gilt sogar als große Sünde. Sure 4 des Korans sagt: "Und tötet euch nicht selbst (...) Doch wer das tut, aus Feindseligkeit und Frevel, den werden wir im Höllenfeuer brennen lassen." Der Killer kriegt jetzt Feuer unterm Arsch.

Noch interessanter ist, was die Hadithen, also die Überlieferungen über Taten und Worte des Propheten Mohammed, zur Selbsttötung hergeben: "Wer sich selbst erdrosselt, wird sich in der Hölle weiterhin erdrosseln!" Wer sich also erhängt, wird sich in der Hölle so alle paar Minuten aufs Neue erdrosseln, während die Kumpels aus dem Jihad nebenan die 72 Jungfrauen knallen.

Wie auch immer - ich mache mal ganz still und leise eine kleine Kerbe in mein Kantholz.

rheinpfalz.de (Auszug): "Am Mittwochabend um 21.30 Uhr sei der Verstorbene noch lebend gesehen worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wiederholt habe es in der Vergangenheit Hinweise auf Auseinandersetzungen mit Mithäftlingen gegeben." - "Bluttat von Kandel: Mörder tot in Zelle gefunden"

morgenpost.de: "Mias Mörder tot in Zelle gefunden"

Der nächste Lehman-Moment wird der letzte sein

Donnerstag, 10.10.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Als 2008 der Zusammenbruch der Investment-Bank Lehman Brothers das globale Finanzsystem erschütterte, konnten die Notenbanken durch Öffnung der Geldschleusen und dem Aufstieg Chinas noch das Schlimmste verhindern. Aber beide Optionen von damals stehen nicht mehr zur Verfügung. Und es entwickelt sich seit wenigen Wochen wieder ein Szenario, das den Zusammenbruch der Investment-Bank erst auslöste. Und das völlig unerwartet und quasi aus dem Nichts.

- weiterlesen - "Der nächste Lehman-Moment wird der letzte sein"

#Objektvorstellung - Nessebar

Donnerstag, 10.10.2019 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Zur Abwechslung bin ich mal wieder auf Immobilien-Besichtigungstour an der Waterkant. Diesmal im wunderschönen Nessebar, das wiederum gleich um die Ecke von Burgas liegt.

Die 2-Zimmer-Appartments hier sind deutlich günstiger als in der Region um Varna und eignen sich als Investment, um sie während der Saison vermieten zu lassen. Garantiert sind jährliche Mieteinnahmen von 5% des Kaufpreises, minus Betriebskosten. Dazu muss das Appartment vom 15. Juni bis 15. September zur Vermietung zur Verfügung stehen. Im Rest des Jahres steht es zur eigenen Verfügung. Klingt besser als ein Sparkonto in Deutschland.

Hier rennen übrigens noch alle in Shorts, T-Shirt und Flipflops rum.

#Objektvorstellung - Nessebar

#Faktenlage

Donnerstag, 10.10.2019 - 12:00 Uhr - Roger Letsch:

Es zeigt sich, dass während in diesem Land eifrig Nazi-Stempel verteilt werden, „AfD-Hirse“ aus Biomarktregalen gezerrt und Gastwirte mit Boykott bedroht werden, weil sie ihre Gäste nicht auf Gesinnung geprüft haben, man die wirklichen Nazis völlig aus dem Blick verloren hat.

#Leseempfehlung: "Anhänger des Populismus: Woher ihre Motivation kommt"

Mittwoch, 09.10.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

LESEEMPFEHLUNG - nzz.ch (Teaser): "Der Bürger bezahlt Steuern, und er bekommt vom Staat etwas dafür: Sicherheit, Vorsorge, Schutz von Freiheit und Leben. Wenn er plötzlich sieht, dass er nur noch zahlt, ohne dafür das Versprochene zu erhalten, beginnt er an den Institutionen zu zweifeln." - "Anhänger des Populismus: Woher ihre Motivation kommt"

"Tote im Paulusviertel - Polizei nimmt eine Person fest" - UPDATES

Mittwoch, 09.10.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Mehrere Tote in Halle (Saale) vor einer Synagoge im Paulus-Viertel, Handgranaten wurden dort auf einen jüdischen Friedhof geworfen, nun auch Schüsse in Landsberg (Saalekreis), Leute, passt auf Euch auf, die Killer sind auf der Flucht!

mz-web.de (Auszug): "Der mutmaßliche Täter soll aus einem Sportwagen heraus geschossen haben. ... Nach den tödlichen Schüssen sind nach Angaben der Polizei mehrere bewaffnete Täter auf der Flucht. Sie seien mit einem Auto geflüchtet, sagte eine Polizeisprecherin." - "Tote im Paulusviertel - Polizei nimmt eine Person fest"

Sicher kein Zufall - heute ist Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag, der Versöhnungstag. Gleichzeitig marschiert Erdogan in Syrien ein.

Wetten, dass uns als Täter Rechtsextremisten a la Brenton Tarrant präsentiert werden?

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 15:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Killerkommando vor Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag, dem Versöhnungstag. Dönerladen angeblich auch unter Beschuss - klar. Und dann steigt der auch noch aus einem "Volkswagen" aus, klarer Hinweis auf Reichsbürger, AfD-Wähler oder rechtsextreme Terrorzelle. Ist das nicht 'ne alte NVA Uniform?

Inszenierung, was sonst? Schön, zum Fotografieren und Teilen. Wir wussten doch alle, dass da noch was kommt vor der Wahl im VS-Land. Hier isses.

Tote im Paulusviertel - Polizei nimmt eine Person fest Bildquelle: facebook

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 16:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Aha, daher weht also der Wind.

In acht Tagen, am 17. Oktober, soll der Gesetzentwurf für ein „drittes Waffenrechtsänderungsgesetz“ im Bundestag debattiert werden. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollen zudem ihren avisierten Antrag mit dem Titel „Tödliche Gefahr durch Schusswaffen eindämmen“ beraten.

Die Bundesregierung und die Grünen brauchten wohl noch ein wenig "Argumentationshilfe", damit der deutsche Wahlpöbel von selber nach schärferen Waffengesetzen kräht.

Dazu die Win-Win-Situation, die sich für die Thüringen-Wahl ergibt - das ist ja echt mal ein cleveres Manöver von Horscht seine Schlapphüte.

cducsu.de: "Debatte: Waffenrechtsänderungsgesetz - 17.10.2019"

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 16:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Tote im Paulusviertel - Polizei nimmt eine Person fest Bildquelle: facebook

Frage an die Experten - hat der 'ne Action Cam auf dem Helm? Wozu? Um sich abzusichern? Damit der Auftraggeber später sehen kann, dass er sich an Absprachen gehalten hat?

Weil um Livestream wie in Christchurch/NZ kann's ja nicht gehen, dazu ist das Internet in Germanistan zu beschissen.

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wie immer hervorragend von Daniel auseinander gepflückt. Dennoch bleibt man nach diesem plumpen Stück mit zu vielen Ungereimtheiten und Fragen im Kopf zurück. Ich glaube diese passgenauen Stories, die uns aufgetischt werden, nicht mehr.

Ich denke, dass wir nicht mehr auf einen in Resten funktionierenden "Rechtstaat" hoffen sollten, sondern uns auf die totale Kapitulation einstellen müssen. Je eher, desto besser. Wäre ich jüdisch, ich würde Deutschland spätestens jetzt mit Mann und Maus verlassen.

Daniel Matissek:
Der rechtsextreme Anschlag von Halle eignet sich nicht für „Instrumentalisierungen“, nicht für AfD-Bashing und schon gar nicht für verlogene Betroffenheitsgesten. Täter und etwaige Mittäter müssen mit der ganzen Härte des Rechtsstaats geahndet werden – auch wenn diese Härte gegen anderen Tätergruppen, an anderer Stelle leider zu oft ausbleibt. Indes bleibt die Frage, weshalb die Hallenser Synagoge – anders als viele Moscheen - nicht polizeilich besser geschützt wurde.

Was hier zunächst wieder auffällt, ist, dass die Terminologie nicht stimmt: Es war keine „Schießereien“ in Halle (beziehungsweise Landsberg), bei der heute zwei Menschen umkamen, sondern ein Schusswaffenattentat. Eine Schießerei ist die Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Personen oder Gruppen mittels Schußwaffen; hier schossen feige Täter auf wehrlose, unbewaffnete Menschen. Das Schussgefecht mit Einsatzkräften bei der anschließenden Festnahme ist davon zu trennen.

In diesem Fall war es – darauf deutet gegenwärtig alles hin – wohl der Vertreter eines geistig überwiegend minderbemittelten, verschwörungsaffinen, NS-nostalgischen und antisemitischen Neonazi-Milieus, das es selbstverständlich gibt und das - gerade im abgehängten Ostdeutschland eine vergleichsweise hohe Anhängerschaft hat: Der 27-jährige Haupttäter Stephan Baillet, der vor der Hallenser Synagoge mit Militärkleidung und Twitch-Livecam - einen Mann und eine wohl unbeteiligte junge Passantin erschoss, soll zuvor durch Holocaust-Leugnungen und rechtsextremistische Aussagen aufgefallen sein. Nicht nur optisch erinnert er stark an die „NSU“-Mörder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos - womöglich spielten ja eine denkbare südafrikanische Abstammung (der Name "Bailet" stammt von dort) und von dort herrührende Apartheid-Denkmuster bei seiner Radikalisierung eine Rolle, wer weiß. Es handelt sich hier jedenfalls offenkundig um einen typische Exponenten einer Verlierer-Kaste eines zu Recht als „asozialen Abschaum“ anzuprangernden Randes, der genauso wie andere verirrte und hochmilitante Radikale (man denke nur an „Reichsbürger“-Parallelmilieu) in jeder Hinsicht abgehängt ist - und von den tatsächlich relevanten gesellschaftlichen Debatten keine Ahnung hat. Solche Menschen leben geistig in einer Welt von vorvorgestern, mit Konflikten von vorvorgestern, mit Volksbegriffen von vorvorgestern, mit Feindbildern von vorvorgestern. Dies ist ausnahmsweise einmal ein lupenreiner, ein echter Nazi (obwohl ja paradoxerweise vielleicht sogar mit "afrikanischem" Migrationshintergrund, warten wir ab – und mit Sicherheit kein typischer „Rechter“, wie er jahrein-jahraus als neues Gefahrenbild gezeichnet wird.

Schon deshalb haben die heutigen Anschläge übrigens nicht das Allergeringste zu tun mit dem angeblichen politischen „Rechtsruck“ im Osten, erstrecht nicht mit dem Aufstieg der AfD. Prompte Einlassungen der Mainstreamparteien, aber auch einzelner auch rechtskonservativer Netzkommentatoren, wonach zum Beispiel „Alice Weidel Blut an den Händen“ habe, sind an Groteske gar nicht mehr zu toppen: Überhaupt eine geistige Schnittmenge zwischen den wirren Zielen fremdenfeindlicher feiger Mordbuben mit ihrem primitiven, aus vor-DDR-Zeiten konservierten deutschen Blut- und Bodennationalismus zu konstruieren, stellt einen Verhetzungversuch gegen fast ein Drittel der ostdeutschen Wähler dar.

Die Tat wird, schlimmer noch als der Fall Walter Lübcke, von all denen instrumentalisiert werden, die eine allgegenwärtige rechtsextreme Bedrohung bis in die letzten Winkel des Landes heraufbeschwören und den Rechtsstaat ausschließlich von dieser Randzone des politischen Spektrums bedroht sehen – uns es sind genau dieselben, die bei islamischen Anschlägen immer sogleich vor „Instrumentalisierung“ warnen. Diese Instrumentalisierung ist heutzutage gang und gäbe auf allen Seiten – doch im Gegensatz zur endlosen Reihe von Anschlägen muslimischer Täter in Europa in den letzten fünf Jahren sind – glücklicherweise – Übergriffe wie heute in Halle quantitativ die absolute Ausnahme. Das macht sie nicht weniger verabscheuungswürdig; doch Augenmaß und Einordnung sind unverzichtbar. Ohne sich an schnöder Opferarithmetik beteiligen zu wollen – aber wenn man die Zahl der Toten infolge ungebremster Massenmigration dazunimmt, offenbart sich eine völlig andere Bedrohungslage für die Bevölkerung, als es solche Horrorakte suggerieren. Sogar wenn man rechtsterroristische Wahnsinnstaten wie die von Anders Breivik in Utoya oder die – von diesem inspirierten - Christchurch-Moscheemassaker Brenton Terrants einrechnet, bleiben astronomische Unterschiede.

Um nicht missverstanden zu werden: Ein funktionierender Rechtsstaat muss gegen ALLE Exzesse gleichermaßen vorgehen. Er wahrt Äquidistanz gegenüber rechts wie links, gegenüber Fanatikern und Radikalen aller Couleur. Und seine Entscheidungsträger bauschen eben nicht die einen Gefahren dramatisch auf, während sie die anderen zugleich herunterspielen. Gerade das aber ist es, was wir hier seit Jahren erleben – und deshalb fällt eine sachliche Debatte so schwer. Wenn jede Tat jeweils von der Gegenseite als erstes mit Floskeln wie „das ist Wasser auf die Mühlen von...“ kommentiert wird, ist jeder sachliche Austausch eigentlich bereits unmöglich geworden. All dies ist Resultat einer schleichenden Vergiftung und eines gesellschaftlichen Risses, der Deutschland in zwei unversöhnliche Großlager gespalten hat. Die einen sehen nur noch Islamistenmorde, die anderen nur noch ballernde Glatzen.

Eine wirklich zielführende Aufarbeitung der Wahnsinnstat von Halle könnte zum Beispiel bei der Frage ansetzen, wieso eigentlich die Synagoge im Paulusviertel, vor der das Attentat stattfand, nicht längst polizeilich rund um die Uhr geschützt war? Denn dass es nicht mehr Tote gab, grenzt an ein Wunder: Auf den nahen jüdischen Friedhof wurden Handgranaten geschmissen, vor dem Eingang deponierte der Täter selbstgebaute Sprengsätze – und all das ausgerechnet am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. Über 100 betende Juden hatten sich heute in der Synagoge versammelt.

Sachsen-Anhalt gehört zur Mehrzahl der Bundesländern, die Synagogen bislang nicht durchgehend, sondern nur sporadisch bewachen . Hingegen werden in Bayern alle 13 Synagogen durchgehend von der Polizei geschützt – ein Beitrag zur „freien Ausübung der Religionsfreiheit“. In Berlin und Nordrhein-Westfalen erfolgt ebenfalls keine 24/7-Überwachung, sondern nur bei konkreten Hinweisen. Der Grund dafür ist simpel: Die Hauptgefahr für die Synagogen geht – und daran wird auch Halle nichts ändern – eben nicht von Nazis und Rechtsextremen aus, sondern von muslimischen Tätern. Das passt allerdings nicht zum verbreiteten medialen und politischen Grundkonsens, wonach Muslime ihrerseits die wahren Opfer bedrohter Glaubensfreiheit seien – und zur Zielschreibe von Anschlägen würden. Weil 2017 - laut Bundesinnenministerium - 1.075 als islamfeindlich eingestufte Straftaten erfasst und 239 Moscheen angegriffen wurden, hat vor allem in den rotgrün regierten Bundesländern Polizeischutz für Moscheen Priorität - wie sich zeigt, noch weit vor dem Schutz jüdischer Gotteshäuser. "Muslime sind die neuen Juden“, dieser von vielen Linken verinnerlichte Nonsens hat zu einer veränderten polizeilichen Risikobewertung geführt, die überall nur noch „Islamophobie“ anprangert.

Auch Antisemitsmus wird zwar als Gefahr erkannt – aber offiziell fast nur als solcher verbalisiert, sofern er von Nicht-Muslimen ausgeht. Die Unterstellung einer ständige Bedrohung jüdischen Lebens durch „rechts“ deckt sich dabei in keinster Weise den Alltagserfahrungen der meisten Juden in Deutschland, denen fast ausschließlich der frisch importierte arabisch-islamische Antisemitismus (als antizionistische "Israelkritik" relativiert ) zu schaffen macht. Doch durch statistische Taschenspielerticks (bei noch unklaren Tätern wird gewohnheitsmäßig zunächst ein rechter Tathintergrund vermutet) oder einen eklatanten Ermittlungs-Bias (gänzlich unpolitische Taten, etwa das Urinieren an ein Auto, dessen Halter zufällig Jude ist) wird das Grundproblem in die gewünschte Form gebracht.

Und jetzt passiert tatsächlich mal ein rechtsextremer Übergriff auf eine Synagoge, am höchsten Feiertag – doch der Polizeischutz fehlt. Wie ist das möglich? Wenn, wie BKA und Verfassungsschutz ja behaupten, rechter Antisemitismus wirklich ein echtes, wohlbegründetes Phänomen ist und eben nicht zur bloßen Relativierung einer real existenten muslimischen Judenfeindlichkeit in Stellung gebracht wurde – wieso wurde dann die dauerbeschworenene Gefahr nicht ernstgenommen? Wieso haben nicht längst alle Synagogen, in allen Bundesländern Polizeischutz, und sei es von der Bundespolizei? Wieso stehen nicht am höchsten jüdischen Feiertag bewaffnete Kräfte parat, die einem Nazi-Killer-Gameboy im Kampfanzug nicht wohlverdient die Schädeldecke wegpusten, sobald er das MG erhebt? Diese Frage stellt man sich als Vertreter des Rechtsstaats, der für Law & Order ebensowie für Prävention und Schutz religiöser Minderheiten einsteht, zwangsläufig.

Jene hingegen, die uns nach dem Breitscheidplatz-Anschlag oder jetzt nach Limburg immer wieder achselzuckend beschwichtigt haben, man müsse sich daran gewöhnen, dass es keine hundertprozentige Sicherheit mehr gäbe im Land, dass „Lebensrisiken“ zur „offenen Gesellschaft dazugehören“ - all diese brauchen dann auch diesmal nicht zu jammern und darüber zu grübeln, wie all das in Deutschland wieder möglich sein konnte: Gewalt, Terror, Rechtslosigkeit. Denn es waren exakt jene, die dem wehrhaften Staat einst den Stecker gezogen haben; die alle Bemühungen um robuste Polizeimandate, mehr Überwachung, ggf. auch Notstandsvollmachten und Strafrechtsverschärfung seit jeher durch den intellektuellen Fleischwolf antiautiritäten Bedenken drehten. Sie trugen frühzeitig dazu bei, das notwendige Abwehr- und Präventionsarsenal – inclusive finalem Rettungsschuss, Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung, Schutzhaft bis hin zu drakonischen Strafen (einschließlich der Todesstrafe bei terroristischen oder umstürzlerischen Akten) zu schleifen. Sie tragen die Schuld daran, dass Deutschland zur Witzfigur geworden ist; zu dem Ponyhof für Kriminelle, Briganten und Exremisten von rechts und links, der es heute ist. Man kann nicht nur in den Einzelfällen, weil es gerade in den Kram passt und zufällig die richtigen trifft, nach dem „harten Staat“ rufen – etwa bei Reichbürgern oder rechten Killern –, aber dann bei Islamisten,Salafisten,bei kriminellen Migranten oder Clans auf die Bremse treten, bei verhinderten Abschiebungen oder Angriffen auf Polizisten bei Stuttgart-21 jubeln und das staatliche Gewaltmonopol zerreden.

Radikales Durchgreifen gegen Mörder, gegen Terroristen, gegen alle die diesen Staat herausfordern: Bravo. Schafft Ausnahmetatbestande, hebt gerne auch Nazizellen aus. Räuchert die Reichsbürger-Refugien und braunen ostdeutschen Zirkel aus, denen auch der heutige Attentäter entsprangt. Aber gefälligst via Nulltoleranz und schonungslos: Dann unterstützt auch polizeiliche oder notfalls militärische Gewalt gegen alle anderen, die diesen Staat a) weitaus häufiger und b) flächendeckend in Frage stellen: G20-Plünderer und -Vandalen, Antifa-Aktionen, autonome Hausbesetzer, die Urheber krimineller Brandanschläge auf Politiker und Wahlkampfbüros – und die kriminellen Familienclans, die sich als Staat im Staate gerieren. Es ist in der Tat Zeit für hartes Durchgreifen eines wehrhafter Verfassungsstaates – aber dann in alle Richtungen gleichermaßen. Macht es richtig - oder haltet die Klappe und kapituliert komplett.

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 23:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die zwei braun bemantelten Oberheuchlerinnen vor der Synagoge in Berlin - das ist jetzt das Sahnehäubchen, das mir heute noch gefehlt hat.

Tote im Paulusviertel - Polizei nimmt eine Person fest Bildquelle: Twitter

UPDATE: Mittwoch, 09.10.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Nur mal so ne Frage:
Stephan E. vs Stephan B. - gehen den Diensten die (Vor)Namen aus oder heißen jetzt alle "Neonazis" Stephan?

"Social Media & Psychologie: Wenn das Gehirn dein EGO dominiert"

Mittwoch, 09.10.2019 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

"Auch jede Gruppendynamik ist immer wieder ein Verweis auf das Belohnungssystem."
"Doch erst wenn die Herrschaft blutet, gesundet der Boden der Kultur."

youtube.com: "Social Media & Psychologie: Wenn das Gehirn dein EGO dominiert" - Video

In allen YouTube-Videos vom "Psychodetektiv" folgt ein prägnanter Satz auf den anderen, ich liebe es, dem Gedankenfluss seiner Psycho-Analyse über unsere aufmerksamkeitsheischende Borderline-Gesellschaft zu folgen. Oft zieh' ich mir seine Vorträge als mp3 auf einen Stick und höre sie abseits vom Rechner.

Ich kenne niemanden, der das psychische Dilemma, in dem wir stecken, so gehaltvoll und präzise auf den Punkt bringt, wie Sebastian Stockdreher. Und dabei ist er nie zynisch, sarkastisch, herablassend oder aggressiv. Im Gegenteil, sein Kurzfilm für die, die an Depression leiden, ist Liebe pur - ich könnte heulen, wenn ich ihn sehe.

youtube.com: "Deine Gedanken - Dein Universum | Ein ermutigender Kurzfilm" - Video

Alles zu finden auf seinem YouTube Kanal - abonniert ihn bitte, lasst ein Like da und teilt seine Arbeit, wenn Ihr damit was anfangen könnt und sie wertschätzt.

youtube.com: "Psychodetektiv"

Der Troll ist Schuld - Verunsichert wg. „Limburg“?

Dienstag, 08.10.2019 - 22:00 Uhr - Stephan Paetow:

Ein „polizeibekannter“ Araber kapert in Limburg einen LKW und rast ungebremst in einen Stau in der Innenstadt. Acht Verletzte. Hm, was könnte das gewesen sein? Auf jeden Fall ein „Vorfall“, vielleicht sogar ein „Unfall mit Absicht“. In den sozialen Medien wird Eins (Berlin Breitscheidplatz) und Eins (Limburg City) zusammengezählt, aber die Polizei, die noch zählen muss, warnt: „Trolle oder wilde Spekulationen braucht niemand.“

Bevor wir zu den „wilden Spekulationen“ kommen ­­– was ist ein Troll? Eigentlich ein „dämonisches Wesen, das männlich oder weiblich sein, die Gestalt eines Riesen oder eines Zwergs haben kann“, im Internetzeitalter zudem „eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen“. Und das bringt uns zu Horst, unserem Innentroll. Der sagte doch tatsächlich: „Die abstrakte Gefahr eines Anschlages ist weiterhin hoch, aber nicht nur durch islamistischen Terror, sondern auch durch Terror von rechts.“ Terror von rechts, nachdem ein Syrer, der 2015 mit Merkel-Passierschein nach Allemanda einreiste, einen „Unfall“ verursachte? Wenn das kein Beitrag ist, der auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt, dann wissen wir es auch nicht.

Nun zu den „wilden Spekulationen“. Für den Spiegel ist es eine „mutmaßliche“ Lastwagen-Attacke, denn bei Einmann zu Hause wurden keine Waffen und kein einschlägiges Propagandamaterial gefunden (wie etwa beim NSU). Für die Tagesschau (online – die TV-Show sehen wir uns nicht an) „schwebt die Frage über dem Fall“: „Terror oder Amok? Fest steht, bei dem nach der Tat festgenommenen Mann handelt es sich um einen 32-jährigen Syrer, der 2015 nach Deutschland kam.“ „Laut Medienberichten“, so die Tagesschau, war der Syrer „polizeibekannt“ wie Anis Amri, der Todesfahrer von Berlin. Aber die Frage, warum so viele „Polizeibekannte“ frei herumlaufen, stellt der Staatsfunk nie. Dafür kann er schon mal Entwarnung geben: „Nach Informationen des Hessischen Rundfunks handelt es sich offenbar nicht um einen Terroranschlag. Der 32-Jährige mutmaßliche Täter habe nach derzeitigem Ermittlungsstand aus persönlichen Motiven gehandelt.“ Wie ist die Sprachregelung im Staatsfunk-Framing? Wäre in diesem Fall die Religion auch persönlich?

Dass der Doll schon vorher versucht haben soll, einen LKW zu kapern, gilt wahrscheinlich als Beleg dafür, dass er eine (strafmildernde) Macke hat. Ebenso, dass er seinen subsidiären Schutzstatus nicht verlängern ließ. Denn Vorstrafen hin oder her, mit der Verlängerung hätte es bestimmt keinerlei Probleme gegeben, da ist sich etwa der Spiegel ganz sicher.

Während Horst noch Eins und Eins zusammenzählt, und sich bis dahin nicht sicher ist, „wie diese Tat zu qualifizieren ist“, klagt der SPD-Bürgermeister von Limburg: „Man spürt eine Verunsicherung in der Bevölkerung“. Der Troll ist schuld.

Türkei trotz Höchstpreise größter Aufkäufer von Gold

Dienstag, 08.10.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Neben Russland gehört die Türkei mit 109 Tonnen zu den größten Goldaufkäufern der ersten acht Monate. Und das trotz der Höchststände, die die Unze Gold vor kurzem über die historische Marke von 1.400 Euro gehoben hat. Nach dem Putsch 2016 musste Erdogan noch eine von den Finanzeliten an der US-Ostküste initiierte Währungskrise mit dem Verkauf von 118 Tonnen Gold während des Jahres 2018 abwehren. Das ist gelungen – und man bereitet sich auf die nächste noch größere Krise vor. Diese wird diesmal auch den Westen erfassen.

- weiterlesen - "Türkei trotz Höchstpreise größter Aufkäufer von Gold"

"Grüne in Berlin - „Wenn wir jetzt die Mieten deckeln, wird später das Enteignen leichter“"

Dienstag, 08.10.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

facebook.com: "Heiko Knorr"

Ich glaube, Herr Knorr macht hier grade das sozialistische Wohnungsgenossenschaftskombinat schlecht.
So geht das aber nicht! Freundschaft! Internationale Solidarität!

"Psychotherapeutenkammer: Klimaleugner psychisch krank?" - UPDATE

Dienstag, 08.10.2019 - 11:15 Uhr - Tatjana Festerling:

achgut.com (Auszug): "Das Psychotherapeutenjournal ist das Organ der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten, wird aber von den Mitgliedsbeiträgen der sonstigen deutschen Landeskammern mitfinanziert und deutschlandweit versendet. Die Mitgliedschaft in den Landeskammern ist für jeden Psychotherapeuten verpflichtend, die Kammern üben hoheitliche Aufgaben in ihrem Themenfeld aus und erheben einen verpflichtenden Mitgliedsbeitrag von etwa 500 Euro jährlich, der unter anderem das Psychotherapeutenjournal finanziert. Wir haben es im Folgenden also nicht mit einem Wald-und-Wiesen-Blatt ohne weitere Relevanz zu tun, sondern mit dem Zentralorgan einer Körperschaft öffentlichen Rechts, die den Berufsstand der Psychotherapeuten qua Gesetz vertritt. In der neuesten Ausgabe (3/2019) erschien nun der Text „Die Verleugnung der Apokalypse – der Umgang mit der Klimakrise aus der Perspektive der existenziellen Psychotherapie”. Der Autor Fabian Chmielewski fordert darin “psychotherapeutische Interventionen” gegenüber Patienten, die die “Prophezeiungen der Klimawissenschaftler” herunterspielen oder gar verleugnen."

- weiterlesen - "Psychotherapeutenkammer: Klimaleugner psychisch krank?"

Heisst: Wer nicht spurt und den SUV stilllegt, dem diagnostizieren System-Psychologen seines Kalibers gemeingefährlichen Wahn - nee, nee, nee, natürlich nicht denen, an die Ihr jetzt schon wieder denkt, schämt Euch!

Nach der Diagnose geht's ab in die Anstalt - natürlich nur zu Eurem Besten. Und dem der Gemeinschaft. Der Fall Gustl Mollath war bloß so eine Art Testlauf.

Das wirklich Irre ist, dass wieder einfach das Mittel der Umkehr genutzt wird: Nicht der ideologisierte Psychologe selbst hat ein Problem, weil er rationalen Argumenten nicht zugänglich ist und öffentlich über eine psychische Störung schwadroniert, die nicht mal im "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th Edition: DSM-5", also im Katalog aller psychischen Störungen enthalten ist.

Nein, der Psychotherapeut erhebt sich in seinem Narzissmus über das international geltende Regelwerk des eigenen Berufsstandes, um psychische Störungen bei denen zu diagnostizieren, die einen menschengemachten Klimawandel leugnen und damit einen Angriff gegen sein eigenes Glaubenssystem fahren.

Die Abwehr und Leugnung erfolgt also grade durch diejenigen, die sich als Therapierende über den Patienten verstehen. Übertragungen wie diese werden in dieser psycho-politischen Großwetterlage auf großen Erfolg stoßen, weil sie das Totalitäre legitimieren.

Und wieder werden die co-abhängigen Opfer das durch Witzchen, ironische Bemerkungen, durch gemeinschaftliches "Nicht-so-ernst-nehmen" abwehren. Sie werden sich solange in der Illusion suhlen, bis es an der Tür klingelt. Oder der Nachbar abgeholt wird. "Abholen" ist nicht wörtlich zu verstehen, das kann auch die digitale Einzelhaft oder der virtuelle Auftragsmord, das Off-Stellen sein.

Ich sage seit Jahren, dass die Schlüssel für den heutigen Zustand in der Psychologie liegen. Doch immer wurde weiter politisch und vermeintlich rational gelabert, nie wurden die Ursachen des Irrationalen, des kollektiven neurotischen Wahns benannt und mögliche Lösungen debattiert. Nun hat sich die Gegenseite auch die Psychologie unter den Nagel gerissen, um damit das teuflisch-narzisstische Werk zu vollenden.

Psychotherapeutenkammer: Klimaleugner psychisch krank?

Kommentare von:

Roger Letsch
Angst vor Altersarmut? Kein Thema, wenn sie "Klimaleugner" sind. Denn geht es nach dem Autor eines Artikels im Fachblatt der Psychotherapeuten, muss es sich dabei um eine schwere geistige Störung handeln, bei welcher die Betroffenen das Offensichtliche nicht sehen wollen (beinahe hätte ich Affensichtlich geschrieben). Eine Angststörung, eine Psychose, auf alle Fälle was Pathologisches, was die Betroffenen wohl irgendwann hinter Schloss und Riegel bringen wird. Vernunft ist nämlich leider nicht heilbar. Ich fürchte nur, dass es, wenn der Abstieg Deutschlands in dem Tempo weiter geht, nicht für ein Sanatorium wie in Dürrenmatts "Die Physiker" reicht und stattdessen Lager errichtet werden, in denen die Insassen Tag und Nacht CO2 klopfen müssen. Macht mich diese Aussicht nun zum Gläubigen? Träumt weiter, ihr Falschfahrer, Gleichschalter, Konsenspropheten und Psycho-Spinner! Matthias Matussek:
Das Wahnsystem der Klima-Apokalyptiker hat nun auch die Irrenärzte erfasst, sie erklären alle, die nicht an den Weltuntergang durch CO2 glauben, für irre und empfehlen „Behandlung“....(Moment, da sind zwei Weißkittel an der Tür, ich geh mal kurz aufmaaaaa....

Terror und Gewalt – why not? Linken-Chef Riexinger verherrlicht kriminelle Klima-Extremisten

Dienstag, 08.10.2019 - 11:00 Uhr - Daniel Matissek:

Zehntausende Berliner standen gestern erzwungenermaßen im Stau, die Verkehrsinfrastruktur der Bundeshauptstadt war streckenweise lahmgelegt - unter anderem durch die Blockade des "großen Sterns". "Extinction Rebellion" sei dank. Auch in den nächsten Tagen sollen "Verkehrsstillegungsmaßnahmen" stattfinden, wollen sich extremistische "Klimaschützer" an wichtigen Knotenpunkten anketten, wollen rotgewandete Frauen als "lebende Menstruationssäulen" demonstrieren und jugendliche Schreihälse mit dem faschistoiden XR-Logo der stilisierten Sanduhr auf dem Top mit Flaggen und Bannern durch stehende Blechlawinen tanzen, um restlos entnervte Autofahrer mit ihren radikalen Parolen zu beglücken. Der eine oder andere blockierte Rettungswagen mit einem medizinischen Notfall an Bord oder Kinder, die nicht aus der Kita abgeholt werden können - vernachlässigbare Kollateralschäden. Fürs Klima darf es endlich auch Tote geben, die Erde verreckt sowieso.

Es ist eine unappetitliche Mischung aus bekifften erwerbsfremden Nachwuchsakademikern, Millionärstöchtern wie Luisa Neubauer, die ihre linke Wohlstandsverwahrlosung als ein ungestümes jugendliches Rebellieren inszenieren, hypermoralischen Selbstdarstellern wie Carola Rackete (die vom Flüchtlingsschlepperwesen auf Klimaschutz umgeschult hat, weil dieses Thema zur Zeit mehr Publicity und Haltungspunkte verspricht) und terroraffinen Anarchisten, für die "Klimaschutz" die willkommene Gelegenheit bietet, mit dem Terror endlich dort weiterzumachen,wo er in den Achtzigern unterbrochen worden war - bei der ideologisch "notwendigen" Beschädigung fremden Eigentums und der Totalsabotage von Wirtschaft und Gesellschaft. "Nie dagewesene Massen" wolle man mobilisieren,plärrte Neubauer unter frenetischem Jubel einiger Klimajugend-Bataillone, die sich auch diesmal wieder als willige Claque eingefunden hatten. Die Szene erinnerte nicht von ungefähr an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte.

Und derweil äußerte sich im gestrigen ARD-Mittagsmagazin der inzwischen offenbar von allen guten Geistern verlassene Mitvorsitzende der SED-Nachfolgepartei, Bernd Riexinger, zu den "Aktionen" von XR und lobte diese ausdrücklich, indem er sie - ob mit Bedacht oder aus naiver Ahnungslosigkeit - mit "Fridays for Future" auf eine Stufe setzte: Riexinger schwadronierte, es gäbe "zum ersten Mal eine "junge Generation, die für ihr eigenes Überleben, ihre Zukunft auf die Straße" gehe, wie die weltweiten Proteste von "Fridays for Future" vor zwei Wochen gezeigt hätten. Dies sollten Politiker "generell befürworten".

Dass XR - auch wenn Neubauer & Co. dort mitmachen - allerdings etwas völlig anderes als "FFF" ist und in seiner kriminellen Radikalität weit über die normalen Schulschwänzerproteste hinausreicht, hat sich anscheinend weder zu Riexinger noch bis in die ARD-Chefredaktionen herumgesprochen. Riexingers Fazit: "Formen des zivilen Ungehorsams" seien notwendig, "um dem Protest Nachdruck zu verleihen." Da ist sie wieder, die Anmaßung der Übergesetzlichkeit, die sich berufen fühlt, nach eigenem Ermessen sogar Selbstjustiz zu üben und Rechtsbrüche zu begehen gegen das "System", getreu der Anarcho-Devise: Macht kaputt, was Euch kaputt macht - Relativismus und subjektive Rechtfertigungslehre inklusive.

Die "viel größere Grenzüberschreitung", so Riexinger, liege "bei der Bundesregierung, die hier die Zukunft einer ganzen Generation verspielt. Dort findet die eigentliche Grenzüberschreitung statt, das eigentliche Fehlverhalten". Es müsse "schnell gehandelt werden", denn: "Wir haben noch zwölfeinhalb Jahre Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Klimaerwärmung um mehr als zwei Grad verhindern. Was die Bundesregierung bisher vorgelegt hat, entspricht überhaupt nicht diesem Anspruch". Deshalb also jetzt: Straßengewalt und Gesetzesbrüche. Ist klar. Die Masche ist immer dieselbe: Man erzeugt über eine willkürlich festgelegte Countdown-Situation Druck - seien es nun die in der Sanduhr symbolisierte ablaufende Zeitspanne oder Riexingers absurdes "zwölfeinhalb Jahre - und konstruiert daraus einen Notstand, der dann übergesetzliche Sofortmaßnahmen erzwingt.

Den Vorwürf der Illegalität weist Riexinger indes zurück: "Extinction Rebellion hat bisher keine Gesetze gebrochen", behauptet er frech - und wahrheitswidrig: Denn vorsätzliche Verkehrsbehinderungen und Blockaden bringen Menschenleben in Gefahr, bedeuten sehr wohl Freiheitsberaubung, verursachen riesige volkswirtschaftliche (und übrigens auch ökologische) Schäden und erfüllen Nötigungstatbestände en masse. Alleine schon hieraus ließen sich, bei konsequenter Rechtsanwendung, unzählige Straftaten handfest ableiten. Viel schlimmer als diese Auswirkungen aber ist, was XR noch vorhat: Weit schlimmere Verbrechen, die wieder mit denselben Rechtfertigungen legitimiert werden wie einst die RAF-Morde, die Anschläge der Roten Brigaden oder Morde im Namen Marx' und Lenins. Denn XR-Mitgründer Roger Hallam ist ein zu allem entschlossener Radikaler, der für sich den Klimaschutz als Umsturzmotiv entdeckt hat und demokratischen Diskurs durch gewaltsame Rebellion ersetzen möchte. "Wir werden sie (= die gegenwärtigen Regierungen) stürzen und eine Demokratie erschaffen, die tauglicher für unseren Zweck ist... und ja, mancheiner könnte in diesem Prozess sterben!", prophezeite Hallam in einer wirren Rede vor Amnesty International über die Zukunft der "Klimarettung". Es sind Sätze, die wörtlich sp auch von Hitler oder Mao stammen könnten.

Dass es sich bei "Extinction Rebellion" keineswegs um eine nur ein wenig energischere Variante der Freitags-Klimaproteste handelt, die mit irgendwelchen symbolischen Akten "zivilen Ungehorsam" probt, sondern um eine radikal-anarchistische militante Untergrundbewegung - das haben inzwischen die geschnallt, die sich ansonsten selbst als berufene Speerspitze des Klimaschutzes fühlen. Die Ex-Fundi-Grüne und EU-Spitzenkandidatin der linksextremen Splitterpartei "ÖkoLinX" etwa, Jutta Ditfurth, warnte gestern in einem leidenschaftlichen Appell auf Twitter vor XR und forderte eindringlich, Kinder und Jugendliche darüber aufzuklären, dass XR eine "esoterische Sekte" sei, die "ein strikt-hierarchisches Modell" implementieren wolle. Dass sich über 100 deutsche Intellektuelle und sogenannte "Kulturschaffende" mit XR solidarisiert hatten, sei laut Ditfurth bedenklich, da die Bewegung auf "Hyperemotionalisierung" setze und "klar intellektuellenfeindlich" sei.

Insbesondere der Querfront-Charakter von XR stößt auch gemäßigteren Klima-Aktivisten übel auf, denn Hallam hat ausdrücklich keine Berührungsängste gegenüber anderen Feinden der Freiheit; sogar nicht gegenüber Rechtsextremen: Für ihn ist der "Kampf gegen das System" ein parteiübergreifender. "Wir schließen niemanden aus, auch wer ein wenig sexistisch oder rassistisch denkt, kann bei uns mitmachen", erklärte der XR-Guru Anfang September in London, was sogar das "Neue Deutschland" zu einer verstörten Distanzierung veranlasste.

Ob Riexinger all diese fragwürdigen Zusammenhänge auf dem Schirm hatte, als er seine heutige Anbiederung an XR im "Ersten" zelebrierte? Es geht dabei nicht nur um die "Linke", sondern alle Parteien: Die nächsten Tage werden zeigen, ob die politischen - und Meinungsführer dieses Landes Farbe bekennen für Demokratie und Rechtstaat - oder für die Radikalität der Gosse.

"Es war Terror! Lkw in Limburg mit Absicht in Autos gelenkt"

Dienstag, 08.10.2019 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Es ist wie immer!
Zunächst versuchen Polizei und Medien konkrete Aussagen zu vermeiden. Dann gibt es eine Nachrichtensperre.

vimeo.com: "NOTHING TO DO WITH ISLAM" - Video

tag24.de: "Es war Terror! Lkw in Limburg mit Absicht in Autos gelenkt"

Bernd Zeller (Zeller der Woche) Bildquelle: Bernd Zeller (Zeller der Woche)

Beschwichtigung und Vertuschung
Ein Jahr nach Daniel Hilligs Tod: Chemnitz kommt nicht zur Ruhe

Dienstag, 08.10.2019 - 08:00 Uhr - Gastautor: via tichyseinblick.de

Eine notlügende Oberbürgermeisterin, vertuschende Medien - und fast ein neuer Todesfall wie der des Daniel Hillig. Ein Bericht aus Chemnitz, ein Jahr nach dem Totschlag und den „Hetzjagden“, die keine waren.

Diese Anklage auf einem Din-A-4-Blatt lag monatelang – von Hunderten Grablichtern und Blumensträußen umrahmt – an der provisorischen Gedenkstätte, dem Tatort des Messermordes durch einen kurdischen „Asylbewerber“ an dem 35jährigen Tischler Daniel Hillig. Nirgendwo ist zu lesen, nirgendwo zu hören, dass der Mörder und seine Helfershelfer eine linksextremistische Miliz-Ausbildung hatten. Aber ganz offen und stolz posiert die Tätergruppe im Netz, martialisch sogar mit Maschinengewehren vor der Brust unter dem PKK-Stern. Offenkundig als Aktivisten in einem bundesweiten Netzwerk. Stationiert in einer kurdischen Parallelgesellschaft rund um das Chemnitzer Karl-Marx-Monument. In der rot-rot-grün regierten sächsischen Medienskandal-Metropole ist die Asylanten- und Migrantenkriminalität explodiert, und wer etwas gegen kurdische Banden sagt oder unternimmt, der lebt gefährlich. Oder er stirbt. Wie Daniel. Seit dem 26. August 2018 – spätestens seit diesem Tag – ist die Spaltung in der Chemnitzer Stadtgesellschaft nicht mehr zu übersehen.

„Der Mord an meinem Daniel hat in Chemnitz das Fass zum Überlaufen gebracht!“ Das sagt die Lebensgefährtin Bianca, die sich selbst als „Witwe“ des Ermordeten sieht und auch so angesprochen werden möchte. Ihre Botschaft wird bis dato von den politically ach so korrekten Massenmedien tabuisiert. Doch auch ein Jahr nach dem Messertod ihres Daniel unweit des „Karl-Marx-Nischels“, also des klotzigen Monuments aus DDR-Zeiten, hat ihre Warnung keineswegs an Aktualität verloren. Das Wort, das sich keiner auszusprechen droht, heißt: Asylanten-Kriminalität. Besser wohl: Migrantenkriminalität, denn für allzu viele war der einzige Asylgrund die deutsche „Stütze“. Und so kamen eben nicht nur in ihren Heimatländern verfolgte Asylsuchende, sondern auch Menschen, die offenkundig kriminell und radikalisiert sind. Teils mit perfekt und professionell gefälschten Pässen und Geburtsurkunden – so auch der mutmaßliche Daniel-Mörder.

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"Live-Report Berlin: Extinction Rebellion | Die Klimasekte dreht durch"

Montag, 07.10.2019 - 23:00 Uhr - Matthias Mattusek:

Michael Mross im großartigen Nahkampf-Einsatz, heldenhaft im Geschwafel einer komplett ahnungslosen „Rebellin“.

youtube.com: "Live-Report Berlin: Extinction Rebellion | Die Klimasekte dreht durch" - Video

Wie sich Horst S. mit einem Gordischen Knoten die Schuhe bindet

Montag, 07.10.2019 - 22:00 Uhr - Stephan Paetow:

Wenn man dem Horsti so zuhört, dann könnte man meinen, der hätte gerade erst seinen Hobbykeller mit der Modelleisenbahn verlassen, um ein politisches Amt zu übernehmen. Als wäre er nicht die ganzen Jahre mittenmang dabei gewesen. „Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen. Wir haben sie zu lange alleine gelassen“, sagte Seehofer der Bild am Sonntag.

Seit Jahrzehnten fließen die Milliarden nach Griechenland, wo sie versickern – zu einem Grenzschutz wie die Ungarn aber sind die Griechen weder willens noch in der Lage. Nachdem in Italien Matteo Salvini zeigte, wie es geht, mischten sich Merkel und Gehilfen in die inneren Angelegenheiten Italiens ein, indem sie Conte und anderen wer weiß was versprachen, um Neuwahlen zu verhindern und stattdessen vorübergehend eine linke Regierung der toten Hosen zu installieren.

Zum unfähigen Griechen gesellen sich damit wieder einmal unfähige Italiener. Und wenn wir den Griechen und Italienern nun nicht schleunigst helfen, so der Horst, „werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben – vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren“. Wie aber soll unsere Hilfe „für die europäischen Partner bei den Kontrollen an der EU-Außengrenze“ aussehen? Horst: „Ich werde gemeinsam mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen alles dazu beitragen, dass sich das nicht wiederholt“ – dazu habe er „die volle Unterstützung der deutschen Bundeskanzlerin“.

Will der uns für dumm verkaufen? Oder ist er selber dumm?

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Weltrettung und Gewalt

Montag, 07.10.2019 - 21:30 Uhr - Rocco Burggraf:

Klimakatastrophe, Bildungsnotstand, Glaubenskrise, Überalterung, Pflegenotstand, Wohnungsnotstand, Sozialmissbrauch, Erosion des Rechtsstaates, marode Infrastruktur, Rezession, Einkommensschere, Billiglohnsektoren, Wohlstandsverblödung. Der in seinen Institutionen und Interessenkämpfen gefangene Westen mit seinen Glanzstücken Demokratie, Soziale Marktwirtschaft, dem Rechtsstaat und der individuellen Freiheit scheint am Ende. Wir leben von der Substanz. Aber angesichts des Filzes von Partikularinteressen fällt uns offensichtlich nicht mehr ein, wohin der Weg uns führen soll.

Wir sehen weit weniger in Sinnkrisen verhaftete Gesellschaften des vermeintlichen Vorgestern, die plötzlich auf der Überholspur an uns vorbeiziehen. Zentralistisch organisierte Überwachungsstaaten, zutiefst korrupte Scheich- und Fürstentümer, Gottesstaaten mit mittelalterlichen Rechtssystemen oder sogar museal anmutende Restbestände des Betonkommunismus wie Kims Nordkorea sind es, die uns in punkto Reproduktion, ökonomischer, militärischer und politischer Leistungsfähigkeit die Grenzen aufzeigen. Sie sind erkennbar weniger moralisch. Aber sie entwickeln sich dynamischer, ihr Überleben scheint gesichert. Man kauft sich in die europäische Insolvenzmasse bereits überall ein. Im Westen dagegen - kaum Neues. Wir stecken fest. Wohin also mit der Energie? Man simuliert Aktivität noch am besten, indem man wütend die eigene, im Morast stecken gebliebene Karre zerdrischt. Inmitten eines dergestalt zerbröselnden Europas gebärdet sich Deutschland inzwischen wie ein blasser, überforderter aber unbeirrt mahnender Grundschullehrer mit Burnout-Syndrom vor einer Klasse von Systemsprengern. Und schon bald könnten wir uns in der Rolle des einsamen Zeugen Jehovas am Rande einer belebten Geschäftsstraße wiederfinden.

Als wären die vielen genannten Herausforderungen, die gigantische Wirtschaftsmigration, die den hiesigen Sozialstaat bereits in atemberaubender Geschwindigkeit aufzufressen begonnen hat, noch nicht genug. Als hätten wir nicht mit der importierten Geisel des islamistischen Terrors alle Hände voll zu tun…kommt nun noch eine weitere Autoimmunerkrankung hinzu. Ein aufziehender Gesinnungs- und Ökoterrorismus, der sich aus alten ideologischen Arsenalen bedient und sich revolutionär gebärdet. „Macht kaputt was Euch kaputt macht!“ ist wieder da.

Schauen wir hin. Beiden fundamentalistischen Bewegungen, dem islamistischen Terror und dem linksradikalen Ökofanatismus - nicht wenige greifen bereits zur Bezeichnung Ökofaschismus - ist die tiefe Überzeugung gemein, auf der Seite des Richtigen zu stehen, Katastrophen abwenden zu müssen und mit höheren Weihen die geltenden Gesetze jederzeit an jedem Ort überschreiten zu dürfen. Besser…zu müssen! Auch der Feind ist der Selbe. Die als dekadent, materialistisch und in jeder Hinsicht unmoralisch verschriene westliche Lebensweise. Die Unterwerfung der Sünder unter die wissenden Propheten heiligt die Mittel hier wie da. Beide, Islamisten und Ökofanatiker, wollen neue, bis weit ins Private reichende Verhaltensregeln, rigide Verbote, Verzicht, Enteignungen. Und beide - unfassbar - können mitten unter uns nahezu unbehelligt ihre Ziele verfolgen.

Eigentlich sollten die unter grünen Aktivisten apostrophierten Parolen so langsam hellhörig machen. Hinter der gepredigten Deindustriealisierung, der Umverteilung und der allumfassenden Gleichheit lauert nämlich weniger die Sorge, dass die Menschheit in Hundert Jahren keine technologischen Antworten auf eine, ein, zwei oder drei Grad Celsius wärmere Nordhalbkugel mehr zu finden imstande wäre, sondern etwas viel Vertrauteres. Der nächste Anlauf nämlich, wie immer mit globalem Ansatz, Planwirtschaft und Kommunismus als die eben doch menschlichste aller denkbaren Lebensformen zu etablieren und sich damit nun endlich seiner womöglich egozentrischen Handungsmotive ein für alle Mal zu entledigen.

Den dafür nötigen, logistischen und geistigen Background liefern freilich auch diesmal weder pötzlich erwachte Altruisten noch überlebende Altkommunisten sondern weit weniger idealistisch veranlagte Beteiligte. Migrationsgewinner, Geostrategen, die subventionierte Ökoindustrie, Nichtregierungsorgansationen, Parteien und Sozialwissenschaften, ein gewachsenes politmediales Geflecht, die organisierte Kriminalität. Kandidaten, denen aus verschiedensten Gründen ein möglichst schwaches Europa mit einem möglichst schwachen Deutschland in der Mitte am Herzen liegt. Dieses Milieu sorgt für das Grundrauschen, vor dem draußen in den Städten, eine vollversorgte, eventaffine, kaum fragende aber unablässig aufs Smartphone starrende Jugend als Millionenheer fürs Grobe mobilisiert wird. In einem gespaltenen, verunsicherten, mit seiner Identität ringendem Land ist es ziemlich verlockend, seinem kleinen Leben auf diese Weise zu einer übergeordneten Bedeutung zu verhelfen.

Noch hat der Ökoextremismus nicht die Gewaltausbrüche eines fundamentalistischen Glaubenskrieges erreicht. Noch wird nicht, wie bei den einschlägigen Märtyrern, strategisch eindrucksvoll getötet. Aber der Schritt vom zivilen Ungehorsam, der sich der Nötigung bedient, der Blockade, der Sachbeschädigung, diverser Eingriffe in den öffentlichen Verkehr, körperlicher Übergriffe und schon mal der einen oder anderen Straßenschlacht, bis hin zum ebenso gerechten wie blutigen Feldzug auf den Straßen, dürfte ein relativ kleiner sein. Es ist jedenfalls nicht zu erkennen, warum den überall noch anzutreffenden ignoranten Weltvernichtern, den Anhängern des Kapitalismus, den alten weißen Männern, den SUV-Fahrern, den Rechtspopulisten, den Sesshaft-Bürgerlichen oder vielleicht den nach neuen Maßstäben unangemessen Besitzenden nicht demnächst auch das Recht auf das ohnehin unzeitgemäße Leben abgesprochen werden sollte.

Warum sollte es, wenn es denn wirklich ums große Ganze geht, und wo es angeblich bereits „Fünf nach Zwölf“ ist, eigentlich anders sein? Ein jeder, der sich einer Massenbewegung von Weltrettern bei ihrem Tun entgegenstellt oder auch nur irgendwie ungücklich im Wege herumsteht, könnte dies also demnächst teuer bezahlen. Soviel ist sicher - wer sich für einen Planeten einsetzt, auf dem inzwischen - keine Dramaturgie könnte eine überzeugendere Symbolik finden - sogar verzweifelte Kinder unter Führung eines armen, behinderten Mädchens um ihr nacktes Recht aufs Überleben kämpfen müssen, dem ist kaum noch irgendeine Zurückhaltung zuzumuten.

Nein, ganz soweit ist es noch nicht - vorerst beschränkt man sich noch darauf, die Ungläubigen öffentlich anzuprangern, sie mit Sprechchören, Denunziationen, Aufklebern zu teeren und zu federn, sie bei Auftritten als "Klimaleugner" Spießruten laufen zu lassen oder sie als Oppositionelle brüllend aus Restaurants und Innenstädten zu eskortieren. Aber es dürfte ziemlich aussichtslos sein, den Kriegern des Guten auf Dauer das Beachten irgendwelcher roter Linien jenseits der bisherigen Methoden anzuempfehlen. Angesichts von Spitzenpolitkern, die sich vor den Wutausbrüchen einer Sechszehnjährigen verneigen, angstvoll applaudieren und in vorauseilendem Gehorsam jegliches Tafelsilber verscherbeln, darf man auch bezweifeln, dass irgendeiner aus diesen Reihen einem aus dem Ruder laufenden Geschehen noch Einhalt gebietet.

Wenn es nicht sehr schnell gelingt, die wissenschaftlichen Erkenntnisse glaubwürdig aufzubereiten und mit den realistischen Möglichkeiten eines global koordinierten menschlichen Handelns abzugleichen, droht uns ziemlich sicher eine neue, hypermoralische Sintflut der Gewalt. Eine Bewegung, die sich allein ihres Anspruches wegen jeglicher Steuerung entzieht und deren Folgen für die zivilisierte Menschheit sicher kaum weniger gefährlich sind als der Vormarsch des religiösen Fundamentalismus oder eine eintretende Klimakatastrophe.

Brotzeit: Sauerstoff

Montag, 07.10.2019 - 21:00 Uhr - Roger Letsch:

Udo Pollmer hat das Talent, kulleräugigen Weihnachtsmann-Gläubigen Kleinkindern am Heiligen Abend mit einem maliziösen Lächeln die Herkunft der Geschenke bei einer Portion Glühwein und Rentiergulasch a la "Blizzen" zu erklären. Liebe Klimakinder, Regenwaldretter und Hambistreichler…ihr müsst jetzt ganz ganz stark sein!

youtube.com: "Brotzeit: Sauerstoff" - Video

In der Krise werden die Bürger den Sozialismus vergöttern

Montag, 07.10.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die schlechten Wirtschaftsnachrichten werden die Menschen nicht zum Umdenken beim Thema Klimawandel, Flüchtlingen und der Wirtschaftspolitik bewegen. Vielmehr werden die Menschen noch viel stärker ihr Heil im Sozialismus, der angeblich Gleichheit und Gerechtigkeit verspricht, suchen. Die Armutsdiskussion und das Thema „strukturelle Ursachen“ deuten bereits in diese Richtung.

- weiterlesen - "In der Krise werden die Bürger den Sozialismus vergöttern"

"Extinction Rebellion: „Und ja, manche könnten in diesem Prozess sterben.“" - UPDATE

Montag, 07.10.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

ruhrbarone.de: "Extinction Rebellion: „Und ja, manche könnten in diesem Prozess sterben.“"

Allein, dass die Berliner dieser "Rebellion" heute nicht flächendeckend mit dem "Extinction"-Virus geantwortet haben, der Hunderttausende zur Bettruhe zwingt, sondern sich schafdoof in den zu 100% erwartbaren Stau stellen, zeigt, dass Selbsterhaltungstrieb und Verteidigungsbereitschaft beim deutschen Steuersklaven vollkommen weggezüchtet wurden.

Und im Übrigen hat dieser wahnsinnige Mann natürlich Recht mit dem, was er sagt: Es wird zu Toten kommen. Zu deutschen Toten. Und zwar reichlich. Denn da machen die Deutschen keine halben Sachen. Deshalb importieren sie güldene, erprobte Helferlein, damit die Selbstausrottung auch wirklich sicher über die Bühne geht.

Wer immer noch ans "Ach, wird schon nicht so schlimm!" glaubt oder auf Rettung durch WerteUnion, Fritzchen Merz oder die AfD hofft, dem ist nicht mehr zu helfen.

Gegen neurotisch bedingte Leugnung, Verdrängung und Co-Abhängigkeit kommt der Verstand nicht an. Aber das labere und schreibe ich schon seit Jahren, das hängt mir mittlerweile zum Hals raus, denn ich will konstruktiv und zukunftsgerichtet denken und schreiben. Deshalb poste ich hier für die, die es interessiert, ein interessantes Objekt inmitten der Natur, dennoch Meeresnähe, das ideal für einen Freundeskreis oder eine kleine berufliche Gemeinschaft wäre, die sich jetzt gemeinsam einen Fluchtort bzw eine Diaspora abseits vom Wahn schaffen wollen. Hier die Infos im Pdf und per Video - zu finden auf meiner Webseite unter "Exil".

tatjanafesterling.de: "Bungalows im Dorf in Meeresnähe"
youtube.com: "#Objektvorstellung - Bungalowkomplex in Meeresnähe" - Video

#RetteSichWerKann

UPDATE: Montag, 07.10.2019 - 17:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Best Of Kommentare:

Christine Schröter:
Nicht umsonst kommen die sogenannten "Weltenretter" damit meine ich jene, die an vorderster Front "Kämpfen" aus gutem Haus, sich niemals Sorgen machen müssen ob noch genug Geld für den Rest des Monats da ist - das war bei der RAF auch so, im Anfangsstadium der Grünen ebenso - alles gelangweilte Nachkömmlinge der "gehobenen" Klasse" die Mitläufer machen sich keine Gedanken darüber das sie lediglich benutzt werden.

Caroline Vogt:
Die große Mehrheit der Deutschen will es so. Der Rest weiß, was zu tun ist.

UPDATE: Montag, 07.10.2019 - 18:00 Uhr - Olaf Opitz: via tichyseinblick.de

Im 30. Jahr des Mauerfalls will die deutsche Linke die Geschichte mit aller Gewalt umschreiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereitete für die Schönfärbung mit ihrer Rede zum Tag der deutschen Einheit das Feld.

In Thüringen gibt es am 27. Oktober noch eine wichtige Landtagswahl. In Sachsen und Brandenburg fuhren Linke wie Sozis heftige Verluste ein. Die alten SED-Kader und Rest-Sozialdemokraten sollen in Thüringen nun wieder brav an die Wahlurnen schreiten, weil sie bislang über ihre linksgrünen Lifestyle-Parteien tief enttäuscht sind. Selbst die linke Frontfrau Sahra Wagenknecht wirft inzwischen ihren Genossen eine elitäre Entfernung von den Arbeitnehmern vor: „Linkssein heißt, soziale Missstände zu bekämpfen, und nicht etwa, einen bestimmten Lifestyle zu pflegen, der womöglich sogar noch ziemlich elitär ist.“ Auch die SPD hat sich als Klientelpartei für Studenten, Professoren und Sozialarbeiter Lichtjahre von ihrer früheren Wählerschaft entfernt.

Da verwundert es nicht, wenn man im Osten jetzt bei Ostalgikern auf Stimmenfang geht und gleich noch die Geschichte umschreibt.

Quasi als Geschenk zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November servieren in trauter Zweisamkeit die Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (SPD/Mecklenburg-Vorpommern) und Bodo Ramelow (Linke/Thüringen) die frohe Botschaft: Sie seien dagegen, den Begriff „Unrechtsstaat“ für die DDR zu verwenden. „Die DDR war eine Diktatur“, räumt Schwesig ein. Aber der Begriff „Unrechtsstaat“ werde von vielen, die in der DDR gelebt hätten, als herabsetzend empfunden.

Ebenso demagogisch formuliert Schwesigs Kollege Ramelow die Ansage für seine Wähler: „Die DDR war eindeutig kein Rechtsstaat.“ Aber der Begriff „Unrechtsstaat“ sei für ihn ausschließlich mit der Zeit der Nazi-Herrschaft verbunden.

Was war die DDR denn dann? Nicht einmal für viele SED-Genossen war ihr Staat eine fröhliche Baracke. Hunderte Mauertote, zehnttausende politische Gefangene, Straflager, Zwangsarbeit, Verfolgung, Willkür, Zwangsadoptionen, Menschenhandel – all das macht für SED-Erben wie Ramelow oder Sozis wie Schwesig natürlich keinen Unrechtsstaat aus.

Das ist schon arglistige Wortklauberei, aber gelernt ist gelernt: Sozialdemokratin Schwesig und Sozialist Ramelow üben sich wieder einmal in marxistisch-leninistischer Dialektik. Die DDR war für sie eine Diktatur, aber kein Unrechtsstaat. Die DDR war für sie kein Rechtsstaat, aber auch kein Unrechtsstaat. Was soll dieser Unsinn? Frage an Sender Jerewan: Wird hier die Öffentlichkeit dialektisch hinter die grüne Fichte geführt? Antwort: Im Prinzip ja!

- weiterlesen - "Geschichtsverdreher - „DDR war eine Diktatur“ – aber (k)ein Unrechtsstaat!"

Best Of Kommentar Landdrost::

So so. Und die helle Kappe Ramelow möchte das woher wissen? Der kommt doch aus dem Westen. Die anderen beiden Gestaltinnen auf dem Bild können gerne ihr geliebte DDR wieder errichten. Vorzugsweise mit den Spinnern in Bremen und Berlin. Zwei Enklaven über einen sozialistischen Esel-Highway verbunden. Vielleicht können die auch noch ein paar Trabis und Wartburgs ausgraben die hin und her pendeln. Alle anderen ehemaligen DDR-Bürger, die keine Lust auf den Kram haben, gehören selbstverständlich zu uns. Gleichzeitig können die ganzen Leistungsunwilligen und Minderleister dann auch in die Sozialistische Republik umziehen. Vorzugsweise mit den ganzen Geschenkten zusammen und sich bespassen. Dann verzichten wir auch auf Reparationszahlungen.

"Marsch, Blocksturm & Pyro - Dresden in Karlsruhe (Karlsruher SC - Dynamo Dresden 3:4)"

Montag, 07.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

saechsische.de (Teaser): "Nach dem Marsch der "Football Army" durch Karlsruhe hat die Hälfte der 58 Angeklagten einen Strafbefehl erhalten - unter ihnen auch Ex-Capo Lehmi." - "Bewährungsstrafen für Dynamofans"

So wird die beste, die allerallerallerbeste Aktion von Fussballfans in Deutschland behandelt - LÄCHERLICH!

Gern unterstütze und teile ich:
soko-dynamo.org: "Solidaritätskomitee Dynamo - 58 BETROFFENE - GEMEINT SIND WIR ALLE"
Und die dazugehörige CROWDFUNDING-AKTION: "Spendenaktion- 58 BETROFFENE - GEMEINT SIND WIR ALLE"

Bitte helft mit das Spendenziel zu erreichen - Danke Euch und liebe Grüße nach Ost-, Ost-, Ostdeutschland!

Und hier geht es nochmal zum Schauen und Genießen: "Marsch, Blocksturm & Pyro - Dresden in Karlsruhe (Karlsruher SC - Dynamo Dresden 3:4)" - Video

Vorwärts immer, Rückwärts nimmer

Montag, 07.10.2019 - 08:00 Uhr - Alexander Wendt:

An diesem besonderen Jahrestag lesen Michael Klonovsky und ich nicht nur am Abend in Dresden. Wir wollen auch Erinnerungen anregen und Wissen testen – mit einem großen DDR-Quiz zum 70. Jahrestag. Unter den Einsendern, die die Fragen am besten beantworten, verlosen wir wertvolle Preise (einmal "Goldstück-Variationen", 1 Hörbuch "Der grüne Blackout", beides signiert); die Gewinnerpostkarte wird unter Aufsicht eines Notars (Gregor Gysi) aus einer Lostrommel gezogen. Eine Lostrommel aus halbdurchsichtigem Plaste besitzt übrigens jeder von uns beiden.

Warum gab es die DDR überhaupt?
1. Wegen Hitler
2. Wegen Stalin
3. Wegen Stalingrad
4. Weil ein Zentrum für politische Schönheit hermusste

Wo verlief die Mauer?
1. In den Köpfen
2. Um Sachsen
3. Zwischen den Datschen von Mielke und Mittag in Wandlitz
4. Zur Verkehrsberuhigung in der Bergmannstraße

Warum wurde die Mauer gebaut?
1. Um den Osten vor der Antifa zu schützen
2. Um die Westberliner vor Margot Honecker zu schützen
3. Weil Mitte 1961 gerade Baumaterial übrig war
4. Weil vorher keine da war

Was war in der DDR besser?
1. Die Frauen
2. Die Frauen im Bett
3. Die Frauen in Top-Positionen
4. Die Frauen ohne Top

Wer war auf dem 100-Mark-Schein der DDR abgebildet?
1. Walter Ulbricht
2. Karl May
3. Die Mauer in Farbe
4. Harry Rowohlt

Was war auf der Rückseite des 100-Mark-Scheins abgebildet?
1. Der Hinterkopf von Karl Marx
2. Lotte Ulbricht
3. Der Euro
4. Das Betriebstor des VEB Pseudokrupp Bitterfeld

Was war Erich Honecker von Beruf?
1. Einmaurer
2. Volksrichter
3. Abdecker
4. Dachschadensanzeiger

Wie hieß die beliebteste Rockband der DDR?
1. Erntehelfer
2. Fluchthelfer
3. Sandra Mo & Gregor Gysi
4. Simply Red

Wie hieß die beliebteste DDR-Zigarettenmarke?
1. Sprachlos
2. Kost die Ost
3. Lucky Bummelstreik
4. Schweine-Camel

Wie hieß die berühmte DDR-Schreibfüller-Marke?
1. Heiko
2. Martin
3. Angie
4. Annalena

Welche Parteien vereinigten sich 1946 zur SED?
1. Die Reste der 6. Armee und die Gruppe Ulbricht
2. PDS und Linkspartei
3. KPD und NSU-Werke
4. Die SED war eine Neugründung auf den Trümmern von Clara Zetkin

Was war in der DDR nicht alles schlecht?
1. Die Grünen befanden sich hinter dem Schutzwall
2. Der Hauptstadtflughafen konnte angeflogen werden
3. Junge Pioniere holten die leeren Flaschen ab
4. Gregor Gysi war nicht im Fernsehen

Was war im Westen besser als in der DDR?
1. Die Gehirnwäsche
2. Die Nahrungsmittel
3. Die Nahrungsmittelunverträglichkeiten
4. Alles

Was waren die populärsten Produkte der DDR?
1. Kompostierbarer Kleinwagen Trabant 601
2. Der von Innen begehbare Mikrochip
3. Roter Würger
4. Peste und Asbeste aus Schkopau

Welches waren die beliebtesten Sportarten in der DDR?
1. Ballonfliegen
2. Dreisprung durchs Minenfeld
3. Langstreckenschwimmen in der Ostsee
4. Reiseverstecken in Kleinsträumen

Was hat die DDR erfolgreich in den Westen eingebracht?
1. Den Maulkorbzwang
2. Annetta Kahane
3. Den Hipsterschnurrbart von Achim Menzel
4. Die klare Haltung

Was verdanken wir der alten Bundesrepublik?
1. Angela Merkel (geboren 1954 in Hamburg)
2. Die Praxis, Neubürgern Begrüßungsgeld zu zahlen
3. Die Antifa
4. Das Regietheater

Woran litten die DDR-Bürger besonders?
1. Grobstaub
2. An den Hauptdarstellern der selbstgedrehten Pornos
3. Am eingeschränkten Service im Bordbistro der Deutschen Reichsbahn
4. Klaus Bednarz

Wofür gingen die Ostdeutschen1989 auf die Straße?
1. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
2. Friede, Freude, Eierkuchen
3. Sex, Drugs & Rock’n’roll
4. Dass der Islam zu Deutschland gehört

Was hat die Ossis am Westen am meisten enttäuscht?
1. Die Bordellpreise
2. Dass Klaus Bednarz kein IM war
3. Die Westfrauen
4. Dass es zu denen Bananen auch die Pflücker gab

Was sind die letzten Geheimnisse der DDR?
1. Wer hatte Schwarzgeld in der Sächsischen Schweiz?
2. Wovor zittert Angela Merkel?
3. Wann wurde die Übernahme der BRD beschlossen?
4. Wer war der Ausbilder von Georg Restle?

Broders Spiegel: Bericht zur Lage der Nation

Montag, 07.10.2019 - 07:30 Uhr - achgut.tv:

Eigentlich wären diese Herbsttage doch ein geeigneter Zeitpunkt zu einem realistischen „Bericht zur Lage der Nation“ gewesen. Stattdessen beschränkt sich jede offizielle Äußerung weiterhin auf das, was man im deutschen Textbausteinkasten für Staatsfeiertage findet. Schade, denn man könnte es auch kurz und klar halten. Wie wäre es zu Anfang mit dem Satz: „Wir haben uns übernommen und schaffen das gar nicht alles!“

youtube.com: "Broders Spiegel: Bericht zur Lage der Nation" - Video

#DDR1.0 - UPDATE

Montag, 07.10.2019 - 01:30 Uhr - Roger Letsch:

An alle Nostalgiker: Es gibt nichts zu feiern heute. Selbst ohne Montagsdemos, Gorbi und das Totalversagen des Sozialismus (mit Ansage) hätte die DDR spätestens 2009 aufgehört zu existieren. Da wäre sie nämlich 60 geworden und weil sie dann als Rentnerin hätte reisen dürfen, wäre sie in den Westen abgehauen. Außer einem durchgeknallten Vetter in Nordkorea, einem verarmten Onkel in Venezuela und einem senilen Opa auf Kuba hätte sie ja auch keine Familie mehr gehabt, die sie hätten halten können. In der Wirklichkeit waren schon 40 Jahre DDR weit mehr, als für die Bewohner erträglich war.

UPDATE: Montag, 07.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

tag24.de: "Ministerpräsidenten fordern, DDR nicht mehr als "Unrechtsstaat" zu bezeichnen"

Das "fordern" ausgerechnet dieses beiden.

"Küstenbarbie" war 15 Jahre!!! alt, als 1989 die DDR 1.0 zusammenbrach und kennt sie genauso wenig wie der "Linke Bodo", welcher auch nie in der DDR 1.0 gelebt hat. Na immerhin bezeichnet erstere die DDR 1.0 als Diktatur in der es weder: "Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit, freie Wahlen, das Recht auf Opposition" gegeben hat. Beide sind aber als Ministerpräsidenten maßgeblich am Aufbau der DDR 2.0 Diktatur unter Merkel beteiligt!

Das Wort zum Sonntag

Sonntag, 06.10.2019 - 12:00 Uhr - Daniel Matissek:

Fundraising for the big exchange: Was Klimaschutz mit Massenmigration zu tun hat

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, möchte ich doch nochmals einige augenfällige Zusammenhänge beleuchten, die mich seit längerem beschäftigen. Man mag mir zuweilen Wortreichtum und Redundanz vorwerfen, doch wenn sich die Ereignisse ohne jede Besserungsaussicht wiederholen, darf auch Kritik zur Gebetsmühle werden.

Spätestens seit den aktionistischen Beschlüssen des "Klima-Kabinettes" unter Angela Merkel vom 20. September, die eine massive Verteuerung von Sprit- und Energiepreisen zur Folge haben werden, rätseln Experten und Beobachter, was der eigentliche Sinn hinter der Klimahysterie ist: Tatsächlich geht es nicht nur um die Ablenkung von weit existenzielleren Zukunftsproblemen wie Konjunktur und Rente - sondern um die Finanzierung der Massenmigration.

Seit über vier Jahren wird in Deutschland so getan, als hätten weitreichende politische Entscheidungen keine Folgen, bzw. als ließen sich diese Folgen sang- und klanglos, quasi nebenher bewältigen. Die Flüchtlingskrise war keine temporäre und vorübergehende humanitäre Krise; sie war der Auftakt zu einer Masseneinwanderung, die bis heute nicht gestoppt ist, sondern gerade wieder neue Fahrt aufnimmt. Aus 3.000 Flüchtlingen in Budapest - im engeren Sinne nur einigen hundert -, die die Kanzlerin Anfang September 2015 in einer einsamen Entscheidung aufzunehmen bereit war, wurden Millionen. Und als Folge dieser einen Entscheidungssituation liegt die Bevölkerung Deutschlands heute nicht mehr bei unter 80, sondern bei über 83 Millionen Menschen; Tendenz steigend, wobei noch eine immense Dunkelziffer Illegaler und Nichtregistrierter hinzukommt - weil niemand weiß, wer alles und wie viele wirklich herkamen.

Die Kosten dieses ohne Not betriebenen beispiellosen gesellschaftlichen Destabilisierungsprogramms sind materiell und immateriell kaum mehr zu beziffern; die angeblich 24 Milliarden Euro Flüchtlingskosten jährlich bilden nur einen Bruchteil des realen Aufwands ab, so wie die Verschiebung des Parteienspektrums, die Spaltung der Gesellschaft und die erodierende Sicherheitslage nur einige von unendlich vielen soziokulturellen "Impacts" dieses gewollten Dammbruchs waren. Als dessen Spätfolge wird Deutschland als Kulturnation aufhören zu existieren. Was dramatisch klingt, ist eine zwingende mathematische Notwendigkeit - angesichts der divergierenden Geburtenraten von autochtoner und zugewanderter Bevölkerung und bei gleichzeitigem Verzicht auf jeglichen Assimilierungsdruck, wodurch Migranten die uneingeschränkte Übertragung von Sprache, Kultur, Rechts- und Lebensgewohnheiten ihrer Herkunftsländer möglich war, was irreversibel zu religiösen und tribalistischen Parallelmilieus führen musste.

Doch es gibt ein materielles Ressourcenproblem: Deutschland muss seine eigene Demontage - in allen Bedeutungen dieses Begriffs - irgendwie finanzieren. Deshalb war die Politik frühzeitig bestrebt, neue Einnahmequellen zu erschließen. Zunächst - solange die Wirtschaft boomte und die Nullzinspolitik eingesparte Zinszahlungen freisetzte - konnte auf Steuern und Mehrbelastungen noch verzichtet werden. Doch mit der konjunkturellen Abkühlung und angesichts der immer offensichtlicheren Abnutzung der EZB-Geldpolitik stand spätestens seit Mitte 2018 fest, dass steuerpolitische Grausamkeiten nicht ausbleiben werden können, sollte das große Projekt einer finalen Auflösung der "Deutschen als Ethnie" nicht aufgegeben werden.

War es Zufall, dass gerade zu dieser Zeit - und zwar in dieser Intensität nur in Deutschland - die "Fridays for Future"-Proteste aufkeimten, die von Beginn an unter dem Segen der Politik standen und von einem breiten Volksbündnis aus Asyllobbyisten, Sozialverbänden und linken Parteien unterstützt wurden? Just jenen gesellschaftlichen Spielern also, die seit jeher die Hauptmotoren einer ungebremsten und prinzipiell obergrenzenfreien Flüchtlingsaufnahme sind? Während es in Frankreich die "gilets jaunes"-Bewegung war, die Hunderttausende auf die Straßen trieb und gegen mehr staatliche Gier, Steuern und Belastungen vorging, geschah in Deutschland das genaue Gegenteil: nur hier begann eine medial aufgehetzte Jugend, von ihren künstlerischen Idolen ("Influencern") in Musik, Film und Internet aktiv ermuntert, FÜR mehr Staat, mehr Steuern,mehr Verbote auf die Straße zu gehen. Nur hier wurde der Klima-Alarmismus in ungeahnte Sphären katapultiert. Was als aus dem Ennui einer ereignissüchtigen Jugend geborene Schulstreik-Bewegung begann, wurde zu einer breiten Einheitsfront.

Deutschland beschritt hier einen ähnlichen Sondeweg wie zuvor in der Flüchtlingspolitik - ein Alleingang, um nicht zu sagen Amoklauf, mit dem der Rest Europas weitgehend nichts zu tun haben will. Binnen weniger Monate der geistige Nährboden bereitet, auf dem dann Steuererhöhungen, CO2-Bepreisung und andere bürgerfeindliche Klima-Beschlüsse nicht nur ein leichtes Spiel für die Regierung waren, sondern inzwischen sogar als noch immer viel noch zu lasch, verzagt und zu moderat attackiert. Dass Greta Thunberg in keinem Land, nicht einmal in Schweden, einen vergleichbaren Heiligenstatus wie hier erringen konnte, kommt nicht von ungefähr.

Der Zusammenhang zwischen Migration und "menschgemachtem Klimawandel" ist kein Hirngespinst von Verschwörungstheoretikern oder Rechtspopulisten. Beide Phänomene hängen nicht nur argumentativ, sondern auch zeitlich eng zusammen: Als Scharnier diente früh das Narrativ der "Klimaflüchtlinge", das eine zwingende Kausalität konstruierte zwischen "Erderwärmung" und behaupteten Fluchtursachen: Steigende Meeresspiegel, Wirbelstürme, Dürren. Überschäumende Verfechter dieser Theorie vertaten sich bei ihren drastischen Folgenschilderungen zwar mit aberwitzigen Stilblüten (man denke nur an Claudia Roths Fukushima-Post oder Karl Lauterbachs Versuch, den Tsunami in Indonesien als Folge des Klimawandels darzustellen), und vergessen gewohnheitsmäßig, dass die meisten Flüchtlinge der Erde aus vom Klimawandel überhaupt nicht betroffenen Erdteilen kommen. Doch sexy an dieser genialen Klima-Migrations-Verquirlung ist bis heute, dass sich die juristisch eng gefasste Definition von "Asyl" oder "Fluchtgründen" beliebig ausweiten und daraus zugleich der nächste Schuldkult aufbauen ließ: "Gerade wir als Deutsche" (einmal wieder) sind durch unsere rücksichtslose Lebensweise in Form von Wegwerfkonsum, Waffenhandel und Massentourismus selbst daran schuld, dass andere ihre Heimat verlieren.

Noch frappierender ist dabei die frühzeitige Verknüpfung des absehbaren Gegenfinanzierungbedarfs für afrikanisch-arabische Elendsmigration mit ökologischen Notwendigkeiten: Wer die Archive durchblättert, findet eine höchst aufschlussreiche Forderung des damaligen Finanzministers Wolfgang Schäuble vom Januar 2016, über den unter anderem die "Zeit" berichtete: Damals, auf dem Höhepunkt der Balkan-Flüchtlingswelle, brachte dieser eine europaweite Benzinsteuer ins Spiel. Mit Rücksicht auf die damals noch mächtigeren konservativen Gegenstimmen in der Union (es war lange vor dem großen Aufstieg der AfD) versuchte Schäuble, die geplante Spritverteuerung zwar nicht mit den Folgekosten der Migration, sondern mit Maßnahmen zur Grenzsicherung zu rechtfertigen; diese dürfe "nicht an zu geringen Mitteln" scheitern. Rückschauend betrachtet erscheint es allerdings mehr als auffällig, dass schon damals die durch die Migrationslawine erwarteten Kosten durch ausgerechnet ökologisch-energetische Mehrbelastungen aufgefangen werden sollten - ganz im Stil des jetzt verabschiedeten "Klimapakets".

Schäubles Vorhaben scheiterte damals bekanntlich an fehlender politischer Durchsetzbarkeit; 2016 ging es auch noch nicht so manisch um CO2 und Klimaziele wie heute. Jetzt jedoch, knapp vier Jahre später, sind Verteuerungen nicht nur en vogue, sondern werden geradezu verzweifelt herbeigerufen. Wenn Wohlstandsbürger und ihre Kids mit bunten Transparenten und wutverzerrten Mienen empört aufschreien, dass die 10 Euro pro Tonne, um die sich fossile Kraft- und Brennstoffe CO2-bedingt verteuern sollen, "ein Witz" seien und dass die für 2025 vorgesehene Verteuerung um 35 Euro gefälligst "sofort" hermüsse - dann hat die Politik ihre Bürger genau da, wo sie sie haben will: Der Weg ist frei für noch mehr Staatsquote, für noch weniger Netto vom Brutto, für noch höhere Belastungen.

Und wofür all das? Eine Zweckbindung der Mehrerlöse durch das Maßnahmenpaket für den "Klimaschutz" anzunehmen ist ebenso naiv, als würde man ernsthaft glauben, die Tabaksteuer wäre je Opfern des Rauchens zugute gekommen, die Mineralölsteuern dem Straßenbau oder die damalige rotgrüne "Ökosteuer" dem Umweltschutz. Das Geld wird immer dort landen, wo es am dringendsten gebraucht wird. Und da gibt es, in Zeiten einer ungebremsten Masseneinwanderung in die Sozialsysteme, letztlich nur einen großen Verwendungszweck.

Labertante vs. Macher

Samstag, 05.10.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Gefunden bei Occupy Democrats Logic:

Labertante vs. Macher Bildquelle: facebook

"Messerattacke in Paris: Vertuschung auf höchsten Befehl"

Samstag, 05.10.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Vertuschung auf Befehl von oben? Ach watt! Na, dann haben die Franzosen ja jetzt endlich auch ihren Anis Amri und müssen nicht mehr neidisch auf die Deutschen sein.

faz.net (Auszug): "Immer mehr Details über die Radikalisierung des 45 Jahre alten Täters sickern durch – zum Unbill der Regierung, die 24 Stunden lang den Terrorismusverdacht leugnete. Doch seit Freitagabend ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft wegen Terrorverdachts. Das liegt nicht an der Entschlossenheit der Regierung, sondern an empörten Polizisten, die der Presse Informationen über den Hintergrund des Täters zugespielt haben." - "Messerattacke in Paris: Vertuschung auf höchsten Befehl"

Aussenminister Katz zeigt Erdogan und dem Iran vor versammelter UN-Mannschaft die rote Karte

Samstag, 05.10.2019 - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Gefunden bei Jörg Haller:
Absolut sehenswert: Aussenminister Katz zeigt Erdogan und dem Iran vor versammelter Mannschaft die rote Karte, zitiert mit Kippa aus Jesaja und segnet dann die Nationen mit einem Gruß zum jüdischen Neujahr RoshHaShanah! Nach erstaunlichen Reden von Netanjahu und Dany Danon ein erneut zeitgeschichtlich-geistliches Dokument mit bleibendem Wert: "Aussenminister Katz zeigt Erdogan und dem Iran vor versammelter UN-Mannschaft die rote Kart" - Video

Was für eine fantastische und mutige Rede des israelischen Außenministers in der UN!
Und man könnte kotzen: Null Applaus an den Stellen, in denen er Erdogan konfrontiert. Das Appeasement hat sich weltweit durchgesetzt. Ekelhaft.

"Destruktion vor Konstruktion" - UPDATE

Samstag, 05.10.2019 - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

morgenpost.de: "Vandalismus: Dutzende Jugendliche demolieren Ringbahnwaggon"

"Destruktion vor Konstruktion" - tja, Mao wusste eben wie's geht. In Maos Kulturrevolution hätten diese Mitglieder einer 100-köpfigen Gruppe zu den "Revolutionären Rebellen" gehört.

Im aufgeklärten Westen dauert das alles länger, jedoch hat man sich seit 1968 und dem "Marsch durch die Institutionen" diese Art von "Rebellen" an den Universitäten herangezüchtet. Der legt als „Extinction Rebellion“ ganze Städte lahm. Den anderen, noch viel brutaleren Teil der revolutionären Garden, hat man einfach aus Steinzeitkulturen importiert.

1966 entfesselte Mao Zedong, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, die "Große Proletarische Kulturrevolution", um mit ihr bewusst ein "großes Chaos" zu verursachen, um zu der neuen "großen Ordnung" zu gelangen.

Die Kampagne verletzte alle traditionellen Werte und zeigte ein gnadenlos brutales und grausames Bild: Kinder denunzierten ihre Eltern, Schüler erschlugen ihre Lehrer, Kulturstätten wurden vernichtet. Dieser Egotripp forderte über 1,7 Millionen Todesopfer, die Zahl der politisch Verfolgten liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Und heute geht es eben geradezu kulturrevolutions-schulbuchmäßig in Deutschland zur Sache: Eine 100 köpfige Gruppe mit lauter Thorbens, Maltes und Emils von der Grünen Jugend zerlegt eine S-Bahn. Noch richtet sich ihr Fokus auf Sachen, auf Gegenstände. Noch.

UPDATE: Samstag, 05.10.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

morgenpost.de: "Öko-Bewegung „Extinction Rebellion“ will Berlin lahmlegen"

Why not? It's Kulturrevolution, Baby!

Noch geht's mit Barrikaden auf die Straßen. Oder sie zerlegen gleich ganze S-Bahn-Züge - einfach, weil ihnen danach ist. Schaut man zum Geliebten Führer nach China wie er seine Revoulution geleitet hat, weiss man, dass bald die Kinder mit den Dachlatten kommen und erschlagen - die eigenen Eltern, die Lehrer.

#RetteSichWerKann

Nichts geleistet, größtmögliche Bühne

Freitag, 04.10.2019 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Eine Mittelmeer-"Seenotretterin" und Schlepperkapitänin, die eigentlich auf die Anklagebank gehört, spricht im EU-Parlament. Ein 16-jähriges, psychisch beeinträchtigtes Kind, das eigentlich die Schulbank drücken müsste, spricht vor den UN. Beide Fälle zeigen: Die politischen Führer der freien Welt sind kollektiv übergeschnappt.

Stehende Ovationen gab es für Ex-"Sea-Watch"-Kapitänin Rackete gestern in Brüssel - einmal beim Empfang, und nochmals nach Abschluss ihrer von pathetischen "Erlebnisschilderungen", weltfremden Forderungen und Schuldzuweisen nur so strotzenden Rede. Das frenetische, fraktionsübergreifende Claquieren fand seine nahtlose Fortsetzung in der gewohnt beifälligen Positiv-Berichterstattung fast aller deutscher Medien: Statt zu hinterfragen, was eigentlich eine selbstangemaßte "Heldin" im europäischen Parlament verloren hat, die nationale und europäische Rechtsnormen unter eigenmächtiger Berufung auf eine behauptete Notsituation gebrochen hat, wurde ihre Rede unkritisch gefeiert - und stattdessen auf die "Rechtspopulisten" eingedroschen, also jene Minderheit der Parlamentarier, die sich noch einen Rest an Sachverstand bewahrt haben: So fand die flämisch-belgische "Vlaams Belang" deutliche Worte und sprach das aus, was noch vor wenigen Jahren wohl jeder normaldenkende Politiker zum Fall Rackete gedacht oder gesagt hätte: "Sie wählen den Weg der Gewalt. Sie sind Teil eines kriminellen Netzwerkes. Sie sind Handlanger der Menschenschmuggler. Deshalb gehören Sie nicht hierhin, sondern in eine Gefängniszelle", kommentierte Vlaams-Abgeordneter Tom Vandendriessche den Auftritt- woraufhin Erik Marquardt von den "Grünen" zurückblaffte: "Wenn Sie mal in Seenot sein sollten, werden Sie sich freuen, dass es Menschen wie Carola Rackete gibt!" Wem hier Wahn und wem Augenmaß zuzuordnen sind, mag jeder selbst entscheiden.

Schon die tendenziöse Meldung der "Tagesschau" von gestern Abend sprach Bände: "Die 31-jährige war im Sommer vorübergehend in ein italienisches Gefängnis gewandert, weil sie sich über den Willen des damaligen italienischen Innenministers Matteo Salvini hinwegsetzte." Soviel journalistische Verkommenheit muss man erst einmal sacken lassen: Carola Rackete saß im Knast, weil sie gegen geltende italienische Gesetze verstoßen hatte, nicht gegen den "Willen" eines Ministers. Hier wird wieder einmal evident, wie schamlos sich inzwischen auch unter Vertretern der Meinungsfreiheit moralische Überheblichkeit über das Recht stellt.

Mehr noch als Greta Thunbergs bizarre UN-Bühnenshow vorige Woche zeugt Racketes Brüsseler Selbstdarstellung von einem Seriositäts- und Verantwortungsverlust der Eliten insgesamt. Beide Frauen wurden nie gewählt, haben (was auch schon altersbeding schwierig wäre) keinerlei persönliche Lebensleistung erbracht, keinen zivilisatorischen Beiträge unter Aufbietung einer persönlichen Schöpfungshöhe geleistet. Und doch dürfen sie, ohne jede demokratische Legitimation, vor den "hohen Häusern" supranationaler Organisationen sprechen und werden dort gefeiert wie Popstars - allein für hochemotionale, unterkomplexe, polemische Schuldzuweisungen. Bei soviel "Gefühl" hat die Erkenntis anscheinend ausgedient, dass Politik auch unliebsame, hochkomplizierte und unpopuläre Entscheidungen fällen muss, dass es keine einfachen Lösungen gibt und dass die Realität fast nie mit noch so gut gemeinten Visionen in Einklang zu bringen ist. Es ist erschütternd, wie sehr sich Regierungen und ganze Parlamentsfraktionen von Verantwortungsträgern zu Aktivisten und Utopisten gewandelt haben, die "aufrichtige" politische Überzeugung über Machbarkeit stellen und am Ende nur noch eine ideologisch aufgeladene, verkürzte Sicht auf Probleme zulassen.

Der naive Glaube an verführerisch simple Lösungen ist für Kinder und Jugendliche, ohne Arbeitswelt- und Lebenserfahrung, etwas völlig Natürliches und sogar Wichtiges. Doch für Berufspolitiker, gewählte Volksvertreter in Parlamenten, die das mühselige und diffizile Procedere von Entscheidungsprozessen kennen müssten, verbietet sich diese Einfalt: Sie wissen um das Dilemma unendlich vieler in der Demokratie zu berüchtigender Interessen, die fast alle stichhaltige Argumente vorweisen. Sie solten gelernt haben, dass jede politische Maßnahme moralisch zumindest ambivalent ist. Und so wie es Aufgabe von Eltern, Lehrern, Professoren, Ausbildern und Vorgesetzten wäre, diese sicher oft ernüchternden oder frustrierenden Erkenntnisse zu vermitteln und überschießende Machbarkeitserwartungen zu dämpfen, so müsste auch die Politik eigentlich um Verständnis dafür werben, dass Veränderungen niemals schnell und leicht zu haben sind.

Statt aber diese zu berücksichtigenden Hürden der demokratischen Willensbildung zu kommunizieren und radikalen Forderungen mit spröden Fakten zu begegnen, statt zu erklären, warum der Eindruck von Jugend und Weltverbesserern falsch ist, es würde nichts oder fahrlässig zu wenig getan, statt zu verdeutlichen, weshalb die erhobenen Maximalforderungen oft kontraproduktiv wirken, macht die Obrigkeit sich heutzutage mit den Schreihälsen gemein - und setzt selbst auf wolkige Visionen statt auf Verantwortung.

Die Folgen sind gravierend: Eigentlich dürfte es nicht von Erfolg gekrönt sein, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen; eigentlich dürfte Gewalt nie die Lösung sein. Doch die genau gegenteilige Lektion vermitteln diese "neuen Helden", Rackete und Thunberg, ihrer Anhängerschaft: Action speaks louder than words. Mit dem Schlepperschiff durch die Hafenblockaden zu rauschen, zu militanten Schulstreiks aufzurufen, Asylrecht oder Schulpflicht für nebensächlich zu erklären - all das führt letztlich doch zum Erfolg, zum anerkennend-verzückten Gehätschele der Weltenführer, zum medialen Triumph inclusive Titelbildern, TV-Prominenz, Web-Stardom und einem popstarähnlichem Nimbus. Wir dürfen gespannt sein, wohin uns dieses schauderhafte Affentheater noch führen wird.

Die Rezession wird inzwischen zweistellig

Freitag, 04.10.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Zeit ist reif, sich nur noch auf die wirklich kräftigen Rückgänge in der deutschen Wirtschaft zu konzentrieren. Insbesondere, wenn die Zahlen zehn Prozent pro Jahr überschreiten sollten – und ganze Sektoren wie den Maschinenbau oder die Automobil-Industrie betreffen. Denn hinter diesen Zahlen verbergen sich die wirklichen Massen-Schicksale – insbesondere durch Arbeitslosigkeit oder kräftige Lohneinbußen. Besonders der haussierende Immobilienmarkt hat vielen Familien in eine tödliche Einnahmen / Ausgaben – Kostenschere getrieben, wo der stetige Aufschwung der vergangenen zehn Jahre bereits eingepreist worden ist.

- weiterlesen - "Die Rezession wird inzwischen zweistellig"

Getarnte, militärische Invasion

Freitag, 04.10.2019 - 18:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Junge, Junge, das wird ein weißer, west-europäischer Genozid ohne jede Gegenwehr.

Hier kommen sie, die Fachkräfte, die "Natur"-Wissenschaftler, Klimaaktivisten, Frauenrechtler und Genderprofessoren. Damit Europa noch besser, noch viel besser wird.

vk.com: "Getarnte, militärische Invasion" - Video

Die Spur der Scheine und die „hassle barrier“

Freitag, 04.10.2019 - 13:30 Uhr - Roger Letsch:

Spricht man am Rande der Klima-Demos mit Teilnehmern, ist man oft überrascht von der inhaltlichen Ahnungslosigkeit und Naivität. Haltung und Moral sitzen zwar perfekt, sind jedoch bis obenhin gefüllt mit Phrasen, Übertreibungen oder gar absurden Ideen von der völligen Abschaffung des CO2. In gewisser Weise beneide ich die Teilnehmer. Denn während ich den ganzen Tag mit Zweifeln und Bedenken kämpfe, ist ihr Tag angefüllt mit Gewissheiten. Es geht eben nichts über ein klares Feindbild. Nichts von all dem, was Vorredner und Einpeitscher ihnen vorgeben, stellen sie in Frage. Andererseits leben sie natürlich in der unbequemen „Gewissheit“, dass in elf Jahren die Welt untergehen wird, woran ich natürlich auch so meine Zweifel habe. Das macht mir den Blick nach vorn angenehmer, lässt mich aber an der Gegenwart verzweifeln. Es ist natürlich sinnlos, sich mit den Demonstranten in ihrem Habitat, an Freitagen auf der Straße unter Schildern mit CO2-Killermolekülen und weinenden Eisbären inhaltlich auseinanderzusetzen. Die Kinder sind nur das lauteste Glied in einer ganzen Kette von Akteuren und ihre Jugend ist ein perfekter Schutzschild gegen Kritik. Ein Blick hinter die Kulissen, dorthin, wo die Ängste der Kinder gepäppelt werden, wo man ihnen den Weg frei macht und für angemessene mediale Aufmerksamkeit sorgt, ist deshalb lohnender. Folgen wir also dem Geld und den Argumenten, mit denen die Skeptiker zum Schweigen gebracht werden sollen.

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PS: Wenn das Aussterben aufgrund schlechten Klimas aufgrund schlechten Wetters abgesagt wird. Ey, ihr Warmduscher, denkt an euren eigenen Spruch: Die Dinos dachten auch, dass es im heimischen Kinderzimmer angenehm...ähm, ich meine, dass sie noch Zeit hätten!

Wenn das Aussterben aufgrund schlechten Klimas aufgrund schlechten Wetters abgesagt wird Bildquelle: facebook

GALERIE DES GRAUENS

Freitag, 04.10.2019 - 10:30 Uhr - Stefan Klinkigt:

#fratzenparade reloaded: "GALERIE DES GRAUENS"

"Blutbad in Paris - Kollege ersticht vier Polizisten mit Keramik-Messer"

Freitag, 04.10.2019 - 04:00 Uhr - Tatjana Festerling:

bild.de: "Blutbad in Paris - Kollege ersticht vier Polizisten mit Keramik-Messer"

Aber sicher doch, aus "Mann" wird nun "Kollege". Klar, "Konvertit" oder "Islamist" hört sich in den heiligen Hallen der Springer-BLÖD Gazetten so furchtbar rassistisch an und man will doch so lange es noch geht, zu den Guten, den Richtigen gehören.

Leider haben die Tastaturnutten im Eifer des Gefechts doch glatt vergessen, korrekt zu gendern. Wer weiss denn schon, ob sich "der Täter" nicht morgens als Transgender oder Frau identifiziert hat? Siehste!

Jetzt kann uns nur noch ein Keramikmesserverbot aus der Scheisse helfen. *Ironie aus*

PS: Mein Beileid. Aber Polizisten erheben sich ja nicht. Leider.

Deutschland hat fertig

Freitag, 04.10.2019 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So, nach nur 7 Tagen Sperre wieder da - scheint, ich bin bei Farcebook in die Kreisklasse abgestiegen. In einer Fleißarbeit habe ich die weiteren Stellenabbauten, Insolvenzen, Produktionsverlagerungen etc auf der #futschi FB-Seite nachgepflegt.

Da ich an dieser Seite während einer Sperre nicht weiter arbeiten kann, gibt es nun auf VK.com einen Klon, der ständig aktualisiert wird.

vk.com: "Deutschland hat fertig"

Für Hinweise auf Insolvenz-Meldungen per PN bin ich dankbar. Für ein Like oder das Teilen auch - denn es geistern schon wieder Bildchen durch die Gegend, in denen die Texte der Seite und die Auflistungen einfach kopiert wurden.

facebook.com: "Deutschland hat fertig"

Deutsche Einheit: Eine Nation! Eine Kultur! Eine Sprache! So war es. Und so soll es bleiben!

Donnerstag, 03.10.2019 - Tag der deutschen (Un)Einheit - 20:15 Uhr - Michael Mannheimer:

Der Tag der deutschen Einheit verkam zu einem Tag des Widerwillens gegen alles Deutsche.

Auch wenn sich die deutschen “Eliten” heute, am Tag der angeblich Deutschen Einheit, pflichtgemnäß zu zahllosen Versammlungen zusammenfinden und den 3. Oktober 1990 als den Tag der Wiedervereinigung der beiden voneinander gespalteten Deutschlands Ost und West feiern: So sind diese Feiern doch von einem völlig anderen Geist gekennzeichnet als noch vor 30 Jahren. Wenn eine Bundeskanzlerin beim Ertönen der deutschen Hymne in Zitteranfälle ausbricht (komischerweise nur bei diesem Ereignis), wenn sie ungestraft und unter Beifall seitens der deutschenhassenden Medien eine klitzekleine Deutschlandfahne, hochgehalten von einem ihrer Minister, just diesem Minister vor laufenden Kameras entreißt und wutentbrannt in die Ecke wirft, wenn sie schon seit Jahren die bloße Erwähnung “deutsch” vermeidet, als würde sie damit die Tore der Hölle öffnen – dann weiß man, dass die heutigen Feiern vor allem eines sind: ein erbärmliches Theaterstück einer hochkriminellen, weil autorassistischen und ihr eigenes Volk ohne Erbarmen mordenden Politikerkaste, die, wenn es nach dem Buchstaben des Gesetzes ginge, allesamt an Ort und Stelle wegen Hochverrat und Durchführung eines gigantischen Völkermords verhaftet, vor ein Militärtribunal wie damals die beiden Ceausecus gestellt und dann mit jener Strafe bedacht werden müssten, die seit Menschengedenken auf Hochverrat steht.

Wenn der NWO-Präsident Steinmeier (Tarnbegriff Bundespräsident) und die NWO-Offizierin Merkel, (Tarnbegriff Bundeskanzlerin), heute ihren Mund aufmachen, dann hören wir die bekannten sinnentleerten Worthülsen von einem wiedervereinten Deutschland, das es längst nicht mehr gibt.

Das Deutschland, das Merkel nach 14 Jahren Amtszeit hinterlassen hat, ist längst ein Vielevölkerstaat, in dem sämtliche 193 Nationen der Welt leben.

Es ist darüber hinaus vor allem ein Staatsgebilde auf dem Weg zu einem islamischen Staat, der heute schon die mit Abstand größte Migrantenpopulation in Deutschland stellt:
- denn die in Deutschland lebende Bevölkerung unter 30 Jahren ist mehrheitlich längst islamisch,
- die der unter drei Jahren schon zu fast 90 Prozent!

"Echte" Deutsche sind nur noch in der sterbenden, da nicht mehr zur Fortpflanzung tauglichen Altersklasse der über 50-Jährigen die Mehrheit.

Auf deutsch. Die heute beschworen deutsche Einheit ist, neben der Kriegschuldlüge Deutschlands an den beiden Weltkriegen, die größte der Lügen, mit denen die Deutschen konfrontiert werden. Das Deutschland der Bonner Republik gibt es nicht mehr. Es ist verschwunden. Vorbei. Geschichte.

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Deutschlands Einheit und die neue Mauer

Donnerstag, 03.10.2019 - Tag der deutschen (Un)Einheit - 17:15 Uhr - Dushan Wegner:

Grünen-Politiker kündigt Verträge mit Lieferant, weil dieser AfD-Mitglied ist. – Ist Deutschland wirklich geeint? Eine ideologische Mauer wird durch Deutschland gebaut, und der Schießbefehl ist heute ein wirtschaftlicher: Wer aufmuckt, dem droht die Pleite.

(...) In der Vorstellung der Grünen ist Hirse »metaphyisch belastet«, wenn der Bauer in der falschen Partei war. Ein irres, okkultes Weltbild, aber eines, das die Politik prägt. Was kommt als nächstes? Verzauberte Zuckerkügelchen in der Apotheke? Käse, der nur bei Mondfinsternis gekäst wird?

(...) Deutschland ist wie eine Familie, die vor einigen schnell vergangenen Jahren nach langer Trennung wieder zusammenfand – und seitdem schrecklich zerstritten ist. Mit der AfD hat sie ein Familienmitglied gefunden, dass es wagt, die Probleme der Familie zu benennen, woraufhin die Mächtigen der Familie dieses Familienmitglied zum Sündenbock erklären, und damit eine nützliche Ablenkung von ihrem eigenen Fehlverhalten finden.

Quer durch Deutschland steht wieder eine Mauer, mit einer mächtigen Mehrheit und einer schwächeren Minderheit. Auf der einen Seite der Mauer leben die Menschen, die willig glauben, was sie im Staatsfunk hören, und wenn es sie das Leben und die Zukunft ihrer Kinder kostet – auf der anderen Seite die Leute, denen diese Gabe fehlt.

Die Mauerspechte an der neuen Mauer werden inzwischen »Rechtsextreme« oder »Faschisten« genannt. Wer abweicht, und sei es einen Millimeter, den will man fertigmachen. »Haltung« ist der neue Todesstreifen, und wer es wagt, hinüberzumachen, den wird man wirtschaftlich und sozial zu erschießen versuchen – wenn nicht gleich die Schläger der Antifa vorbeikommen, mit ideeller Rückendeckung von Politik und Staatsfunk.

Man könnte denken, dass die AfD schlecht für Merkel sei, doch eine andere These wäre, dass Merkel gerade heute die AfD braucht.

Während das Volk sich im »Kampf gegen Rechts« zerfetzt, kann Merkel dem Land weiteren Schaden zufügen. Ohne die AfD bräuchte der Staatsfunk ein anderes Hassobjekt, um von Merkels Taten abzulenken – bevor es die AfD war, schossen die »Guten und Gerechten« ununterbrochen auf die FDP ein, jenseits aller Ratio (eine Lehre, aus der die Lindner-Kuhle-FDP eher wenig gelehrt zu haben scheint).

»Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, wird nicht bestehen«, so heißt es in Matthäus 12:15b. Kann Deutschland bestehen, mit einer neuen Mauern quer durch die Köpfe?

Ein neue Mauer trennt Deutschland, und auch heute Abend werden sich Millionen von Bürgern wieder vor den Fernseher setzen, wo die Mauern in ihren Köpfen stabilisiert und immer weiter erhöht wird.

Deutschlands Einheit ist keine. Deutschland ist zerstritten, die Propaganda jagt die Menschen gegeneinander auf, die Gehorsam gegen die Abweichler, die Bewahrer gegen die Gehirngewaschenen.

»Der innere Reichsparteitag« ist eine umstrittene Redewendung, doch ich will sowieso eine andere Formulierung anbieten, nämlich: Die innere Einheit!

Deutschland ist gespalten. Zu viele zu mächtige Leute mit zu tiefen Taschen arbeiten daran, die Mauer zwischen den Bürgern höher zu bauen. Es gibt nur so und so viel, was wir tun können.

Ein bekanntes Gebet bittet um die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die man nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die man ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. – Ob wir uns nun aufmachen, mit der Wahrheit gegen die Lüge anzuschreien, oder ob wir uns einfach nur in unseren Innenhof zurückziehen, dies wäre doch so oder so ein schönes Ziel: tun, was man für richtig hält, und sagen, was man für wahr erkannt hat, und ertragen, wenn sie einen dafür verfluchen.

Die Zeit ist nervös, das Land gespalten, die Handlungen der Politiker mehr als fragwürdig – und gerade deshalb wünsche ich Ihnen und mir einfach nur etwas, das man »die innere Einheit« nennen kann.

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Gedanken zur Einheit

Donnerstag, 03.10.2019 - Tag der deutschen (Un)Einheit - 15:30 Uhr - Rocco Burggraf:

Seit einigen Jahren wird nun im öffentlichen und privaten Diskurs beklagt, dass die Verständigung fehlt, der andere so gänzlich anders tickt. Im Bemühen eines jeden, das Wahrhaftige, das Richtige - will sagen, die eigenen, mühsam gewonnenen Überzeugungen - nun endlich durchzusetzen, wird es immer lauter, immer ungeduldiger, immer unversöhnlicher. Für dieses Phänomen keine überzeugende Erklärung sondern immer nur Erklärungsansätze sammeln zu müssen, verstärkt die innerliche Unruhe. Ich habe mir folgendes Modell zurechtgelegt.

Es wurde oft beschrieben und ich halte es für richtig - wir erleben eine Epoche sich wandelnder Ordnungen. Wir sehen in Folge des veränderten globalen Informationsflusses die Auflösung bisheriger existenzieller Kategorien, wie Ethnie, Nation, Staat, Familie, Religion. Sogar die Geschlechter werden in Frage gestellt. Damit steht so ziemlich alles zur Disposition, was Gesellschaften bisher an Werkzeugen für die Organisation des Lebens zur Verfügung stand. Da der Mensch aber kein schwebend-durchgeistigtes sondern ein kulturelles Kategorienwesen mit biologisch begrenzter Hirnleistung ist… und ein solches aus anthropologischer Sicht auch noch für lange Zeit bleiben wird…müssen nun neue existenzielle Sicherheiten, neue Grenzen, neue Heilige und neue Feindbilder gefunden werden. Ersatzreligionen, Ersatzfamilien und - so glaubt man jedenfalls - Ersatzgeschlechter.

Der Gedanke an die, sich aktuell neu formenden, in sich wiederum sehr geschlossenen Interessengruppen ohne jede Demut, kam mir vorgestern. Unpassender Weise angesichts eines Berliner Türstehers, der in einer Hayali-Sendung als Experte für Clanstrukturen auftauchte. Im sortierten Studioumfeld, wo es um Demokratie, Werte und die Kultur des miteinander Umgehens gehen sollte, nahm sich der Gast trotz sorgsam gebundener Krawatte und Maßanzug aus wie ein Alien.

Amüsiert konnte man als Zuschauer den holprigen Versuch eines vermeintlich geläuterten, schweren Jungen verfolgen, der seine neue Selbstwahrnehmung mit universellem Sendungsbewusstsein zu verknüpfen glaubte. Seine Welt erwies sich gleichwohl schon nach wenigen Sätzen als genau die, in der er schon immer gelebt hatte. Die der "Männergespräche" nämlich, der zu „klärenden Angelegenheiten“, der „harten Jungs“ mit den „tollen gedrehten Dingern“ und den Fitnessstudios, in denen man sich für das rauhe Leben vor Clubtüren und Shisha-Bars rüsten muss. Die Tatsache, dass er innerhalb der Halbwelt vom Gangs, Clans, Kampfsportlern, Kumpels, Karren, Tussies und Türstehern zum Inhaber einer Sicherheitsfirma - also zum Chef von Türstehern - aufgestiegen war, hatte ihn offenbar zur Überzeugung gebracht, nun im Fernsehen einem Millionenpublikum erklären zu können, woran es unserer Zeit im Allgemeinen so mangelt.

Genau dieses Phänomen, die völlige Unfähigkeit, seine Möglichkeiten und Fähigkeiten einzuordnen, finden wir heute bei fast allen, neu auftauchenden Führungsfiguren. Kein Wunder, denn man hört ihnen zu. Das entstandene Vakuum, die neue Regel- und Orientierungslosigkeit will gefüllt sein, komme wer da wolle.

Sektenführer - alte wie neue - haben Hochkonjunktur. Weil der Bedarf nach Orientierung und Zugehörigkeit ins Unermessliche gewachsen ist. Besonders berufen fühlen sich Journalisten und Politiker, die machtbesoffen und überbezahlt aus alten Einfachheiten neue Weltbilder stricken. Mit Teufeln, Engeln, Sündenregistern, Ablasshandel. Wir sehen die zugehörigen Inquisitoren, die sich als Ehrenamtliche daran machen, Kollegen, Nachbarn oder auch die eigenen Eltern an den Pranger zu stellen, wenn sie vom ausgerufenen rechten Weg abschweifen. Kriminelle haben Hochkonjunktur, weil die Kontrolle, das Gewaltmonopol, der Rechtsstaat, eben als Bestandteile der alten Ordnungen immer weiter erodieren. Sagen wird das niemand. Sehen kann man es überall.

Neokommunisten tauchen auf, die sich mit dem Versprechen hervortun, nun endlich den Kapitalismus durch das Paradies der endgültig besser gemachten Verteilung ersetzen zu können. Weltuntergangspropheten, die im täglichen Wetterbericht eindeutige Vorboten der Apokalypse sehen. Ihre Jünger - Schüler, die zwar weder Photosynthese noch ökonomische Grundprinzipien verstanden haben, sich aber, angetrieben von im Hintergrund agierenden Agenturen, weltweit Regierungen und Parteien „vorknöpfen“, die Abschaffung von Schlüsselindustrien verlangen und ganze Städte blockieren, wenn dies nicht sofort passiert.

Wir sehen Nichtregierungsorganisationen die millionenfache Wirtschaftsmigration zu Fluchthilfe erklären und für deren Organisation dann Milliarden kassieren. Wir sehen ein unüberschaubares Heer von Opfern, das auf den Plan tritt. Für Verfolgung, Fassbomben, Diskriminierung, Traumata, Krankheit und sonstiges Unglück werden Schuldige gesucht und im steuerzahlenden Bürger mit antrainiertem schlechtem Gewissen erstaunlicherweise auch bis heute gefunden.

All diese, die Wahrheit beanspruchenden Interessengruppen sind nichts weiter als Symptome einer Menschheit auf der hektischen Suche nach neuem geistigem Rückhalt. Sie können, wollen und werden sich nicht untereinander verständigen. Es sind ihr Milieu, ihr Weltbilder, ihre Überzeugungen, ihre fehlende Demut, ihre Einnahmequellen, die das verhindern. Sie müssen erst scheitern. Soweit sind wir noch nicht.

Das heraufziehende Chaos ist für die ahnungsvolle Minderheit schwer zu verdauen und wird wohl demnächst viele Verlierer produzieren. Aber abseits der bisherigen, starren Ordnungen lauern nicht nur Gefahren und Verwerfungen, sondern auch Chancen. Das ist die Hoffnung der neuen Welt. Denkbar ist vieles. Das überall aufkommende Leben mit „leichterem Gepäck“ etwa, das uns vielleicht irgendwann später einmal wegführt von Egoismus, Kinderlosigkeit und Sozialneid. Eine Kultur des friedvollen, offeneren Miteinanders, zumindest für die Kulturen die dies vereinbaren. Eine Gesellschaft, in der Bildung, der schonendere Umgang mit Ressourcen und die soziale Verantwortung im Miteinander der Generationen eine größere Rolle spielen. Eine größere Flexibilität in der Arbeitswelt, die kein Leben mehr einem stupiden Thema unterwirft, sondern Raum einräumt, für kreative und wissenschaftliche Freiheit. Sogar die Möglichkeiten des Überwachungsstaates haben nicht nur dystopische Züge. Technisch möglich und politisch denkbar wäre es ohne weiteres, gesellschaftliche Übereinkünfte zu treffen, die die Kriminalität sanktionieren, ohne die persönliche Freiheit des Einzelnen allzu sehr einzuschränken.

Dies alles könnte sein. Vielleicht. Die politischen Instrumentarien, Machtstrukturen und räumlichen Geltungsbereiche dafür müssen erst noch gefunden werden. Dafür braucht es durchaus neue Gesellschaftsentwürfe. Ganz sicher aber nicht ein völlig widernatürliches, globales Projekt der totalen Gleichheit sondern ein Projekt der kulturellen Unterschiedlichkeit und Vielfalt, in dem neue ideelle und räumliche Grenzziehungen erforderlich sein werden. So existieren Lebewesen jedenfalls seit ihrer Entstehung. Einheit ist immer Vielfalt. Wenn die Menschenwelt ein sozialer Organismus ist, dann werden auch verschiedene identifizierbare Organe gebraucht. Für diesen Organismus wiederum braucht es mündige, gebildete Menschen, die sich in genügend großen Freiräumen entfalten können. Wir könnten uns kultivieren, wenn wir uns die Räume hierfür lassen.

In einer Welt, in der alle zehn Jahre fast eine Milliarde Menschen hinzukommt, kann dies ebensowenig gelingen wie in einer Welt, die die eigene Reproduktion weitgehend eingestellt hat. Damit fängt es an.

„ … dem Wohle des deutschen Volkes …“

Donnerstag, 03.10.2019 - Tag der deutschen (Un)Einheit - 12:00 Uhr - Josef Kraus: via tichyseinblick.de

Mut zum Patriotismus verbindet, nicht Selbstverleugnung!

Heute, am 3. Oktober feiert sie wieder: Deutschlands politische Elite. Diesmal in Kiel, weil Schleswig-Holstein im Moment den Vorsitz im Bundesrat innehat. Das Motto lautet diesmal: „Mut verbindet“. Mut wozu? Ist das Motto etwa eine deutliche Absage an jemanden, der Deutschland mental und ideell gespalten hat? Ist es eine Motivationsspritze für die linke Gutmenschen- und Zivilgesellschaft, die alles, was nicht links ist, ausgrenzt und die die Reihen mutig noch dichter schließen soll? Ist es ein Rüffler für die unbotmäßigen „Ossis“, die immer noch nicht so wählen wollen, wie sie es politisch korrekt tun sollten? Soll gar Mut gegen Selbstverleugnung gemacht werden, Mut etwa zu einem verbindenden Patriotismus? Oder gibt es diesmal von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesratspräsident Daniel Günther wieder etwas zu hören, wie es Kurzzeit-Bundespräsident Christan Wulff am 3. Oktober 2010 in Bremen losließ: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Es ist solches fast zu befürchten, denn irgendwie wollen Steinmeier und Günther in die Geschichtsbücher eingehen. Und sei es mit der Attitüde: Am deutschen Klima-Wesen und an der Friday-for-Future-Jugend soll die Welt genesen.

Nötig wäre zum 3. Oktober 2019 etwas anderes, nämlich eine kritische Reflexion typisch deutscher Selbstverleugnung. Hier wäre endlich „Aufarbeitung“ angesagt, damit das „runde“ 30er Jubiläum im Jahr 2020 endlich unverkrampft und ohne Aufgesetztes gefeiert werden kann.

Klar, die Deutschen oszillieren gerne zwischen Größenwahn und Selbsthass. Ausgerechnet mit der Wiedervereinigung neigte sich dieses Schwanken in Richtung Selbsthass, zumindest in Richtung Schuld- und Sündenstolz. „Die deutsche Zivilbußfertigkeit ist inzwischen sehr ausgeprägt. Aber sie bläht sich gelegentlich sogar pharisäisch zu einigem Pflichterfüllungsstolz auf und macht geneigt, Subjekte geringer ausgeprägter Schuldbekenntnisfreudigkeit zu tadeln“, so der große Hermann Lübbe 2001. Angefügt sei: Heute kommen wir uns obendrein als die größten CO2-Sünder vor, auch wenn Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß nur zwei Prozent ausmacht. Aber auch dahinter steckt eine Hybris, nämlich die Hybris im Negativen als Fortsetzung des Größenwahns.

Mauerfall 1989, Wiedervereinigung 1990: Damals glaubte kein westdeutscher Linker an die Wiedervereinigung, und kaum einer wollte sie – weder in den 1960er Jahren noch in den 1980er. Willy Brandt (SPD) erklärte in einer Rede am 14. September 1988 die Wiedervereinigung zur „Lebenslüge der zweiten deutschen Republik“. Ein Jahr später, mit dem Fall der Mauer, prägte sich freilich sein Satz ein: „Hier wächst zusammen, was zusammengehört.“ Gerhard Schröder (SPD), damals noch Oppositionsführer im Niedersächsischen Landtag, hielt in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 27. September 1989 (!) eine auf Wiedervereinigung gerichtete Politik für „reaktionär und hochgradig gefährlich“.

In Kreuzberg und in Frankfurt/Main fanden sich zum 3. Oktober 1990 Sprüche wie „Deutschland verrecke!“ oder „Nie wieder Deutschland!“ Jutta Ditfurth (Bündnis 90/Die Grünen) fand – im Neuen Deutschland vom 12. Oktober 1991 – Deutschland „zum Kotzen“. Hinter solchen Formeln läuft später schon mal – ohne einzugreifen – eine Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages namens Claudia Roth (Bündnis 90/Grüne) hinterher. Oder: Robert Habeck: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Wieder andere stänkern gegen die Nationalhymne. Gegen die dritte Strophe einer Nationalhymne, in deren Namen es zur friedlichen Revolution in der DDR kam und die eine friedliche ist; in ihr fließt kein Blut wie in manch anderen Nationalhymnen. Umso abwegiger war der Versuch der linken Lehrergewerkschaft GEW, die deutsche Nationalhymne in einem Pamphlet öffentlich zu Beginn der Fußball-WM 2006 als „furchtbares Loblied“ zu diskreditieren. Auch die Deutschlandfahne ist immer wieder Objekt des deutschen Selbsthasses. Die „grüne“ Jugendorganisation Rheinland-Pfalz forderte ein deutschlandweites Beflaggungsverbot während der Fußball-EM 2016. Dazu wörtlich: Wir fordern „alle Fans dazu auf, nationalistischem Gedankengut keinen Raum zu lassen! Fußballfans Fahnen runter“. Und seit 2015 ist der Antifa-Spruch üblich geworden: „Bomber Harris do it again!“

Auch scheinen die Deutschen ein – politisch korrekt oktroyiertes – Problem mit den Begriffen „Volk“ und „Nation“ zu haben, dabei ist im Grundgesetz eindeutig vom „deutschen Volk“ und vom „Wohle des deutschen Volkes“ die Rede. In der Noch-DDR hatten Hunderttausende von Demonstranten mit dem Begriff „Volk“ kein Problem. Sie skandierten „Wir sind das Volk!“. Und später „Wir sind ein Volk!“. Eine aus dem „Osten“ kommende Kanzlerin aber definierte Deutschland 2016 wie folgt: Dazu gehören „diejenigen, die schon länger hier leben“ und „die neu dazugekommen sind“. Und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft heißt heute einfach nur noch „Die Mannschaft“. Fußballsöldner spielen in ihr mit, die beim Abspielen der Nationalhymne gelangweilt dreinschauen und keine Lippe bewegen. Dieses ambivalente, wenn nicht gar aversive Verhältnis eines Teils der Bundesdeutschen zu ihrem Land ist geblieben: politisch sowie in weiten Kreisen der Medien. Es wird so getan, als gebe es nichts Deutsches, das es wert sei, geschützt und womöglich sogar militärisch verteidigt zu werden.

Das gilt es kritisch zu reflektieren, meine Herren Festredner! Sonst sind Sie glatte Fehlbesetzungen, die ihren Amtseid verleugnen. Dieser lautet – mit oder ohne religiöse Beteuerung: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde ….. So wahr mir Gott helfe.“ (GG Art. 56) Die politische Elite sollte es vormachen, die Medien sollten es begleiten, und Millionen sollten auch ohne offiziellen Eid und wie selbstverständlich mittun. Denn: Mut zum Patriotismus verbindet – wie schon Max Weber schrieb: „Allein die Nation kann die innere Bereitschaft der Menschen wecken, sich solidarisch und selbstlos für das Gemeinwesen einzusetzen.“

"Vorstoß der Stadt New York - 250.000 Dollar Strafe, wenn man "illegaler Ausländer" sagt"

Donnerstag, 03.10.2019 - Tag der deutschen (Un)Einheit - 10:00 Uhr - Tatjana Festerling:

spiegel.de (Auszug): "Die größte Stadt des Landes setzt nun ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. New York hat die Verwendung des Begriffs "illegaler Ausländer" ab sofort unter Strafe gestellt." - "Vorstoß der Stadt New York - 250.000 Dollar Strafe, wenn man "illegaler Ausländer" sagt"

Das superlinke New York City im "The land of the Free and home for the brave” zieht nun in den USA nach, was Sozialisten bereits im Westen Europas, speziell in Deutschland durch den 130er Volksverhetzungsparagrafen vorbereitet haben: Die willkürliche Kriminalisierung Andersdenkender.

#RetteSichWerKann

WTO mahnt vor CO2-Steuer

Mittwoch, 02.10.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Chefs der internationalen Organisationen IWF, Weltbank, WTO und die OECD mahnen inzwischen vor den negativen Folgen einer CO2-Besteuerung. Bislang gehörten diese globalistisch organisierten Vertreter zu den Haupt-Unterstützern der Klima-Besteuerung. Nachdem sie sehen, was für ein Frankenstein’sches Monster sie damit erschaffen haben, legen sie schnell den Rückwärtsgang ein. Selbst Bloomberg in Bulgarien berichtet über den deutschen Abschwung – allerdings noch mit positiven Wachstumszahlen einer vergangenen Auftrags reichen Zeit.

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"Frankreich: Demonstranten fordern Wahrheit über Brand in Chemiefabrik"

Mittwoch, 02.10.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Alles klar, die mysteriöse Explosion mit anschließendem Großbrand der Chemiefabrik Lubrizol in Rouen in der Normandie (die Warren Buffet gehört), scheint also auch sowas wie eine False Flag-Aktion zu sein (ich hatte vor ein paar Tagen Fotos gepostet). Man will die Bürger abseits der abgenudelten Gelben Westen wütend auf die Straße kriegen, damit man dann politisch helfend mit Verboten, Steuern und EU-Gesetzen reagieren kann. Vermutlich, um die grüne CO2-Furz-Abgabe zu backuppen. Und natürlich machen sie es mit den üblichen Verdächtigen: Gewerkschaften, NGO und Aktivisten, die - jede Wette - auf der Payroll einer Soros Bude stehen.

"Hunderte von Demonstranten sind am Dienstag auf die Straßen von Rouen gegangen, um die Wahrheit über das Feuer zu erfahren, das am vergangenen Donnerstag in der Chemiefabrik Lubrizol ausgebrochen war. Dabei wurden sie von Gewerkschaftsmitgliedern, NGO-Vertretern und Aktivisten begleitet. Aufnahmen zeigen wie die Demonstranten durch Rouen marschieren und Plakate und Banner hochhalten."

youtube.com: "BFrankreich: Demonstranten fordern Wahrheit über Brand in Chemiefabrik" - Video

Antipode zum Faschisten ist der #Antifaschist

Mittwoch, 02.10.2019 - 09:00 Uhr - Martin D Wind:

Für Demokraten sind Toleranz, Dialog und der Schutz der Minderheit, Kern des gesellschaftlichen Konsens und Richtschnur des politischen Handelns und Denkens.

"#Faschisten" lehnen das ab und betreiben eine extremistische, eine selektive Agenda.

Die Position einer Antipode ist von der oben skizzierten Mitte mindestens exakt soweit entfernt, wie die "Gegenseite". Sie ist spiegelbar und im Extremismus der gegenüberliegenden, nur scheinbaren konträren politischen Einstellung, gesellschaftlich wirkungsgleich.

Antipode zum Faschisten ist der "#Antifaschist".

Antipode zum Faschisten ist der #Antifaschist Bildquelle: Twitter

#GeorgRestle, Angesteller der gebührenfinanzierten ö-r Anstalt mit Sendungsbewusstsein Das Erste und "Moderator" des Indoktrinationsmagazins Monitor, bekannt für seine "#Haltung" und seine manipulative #Tendenzberichterstattung (siehe u. a. Rheinbad-Beitrag) wird aufgrund seiner selbstgewählten Beinträchtigung als "Antifaschist", nie verstehen können, weshalb ich vehement als Demokrat denke, fühle und handle und deshalb sowohl Faschisten wie auch deren Brüder im intoleranten Geiste, die sogenannten "#Antifaschisten" konsequent und mit allen legitimen politischen Mitteln bekämpfe.

Es übersteigt offensichtlich den Horizont, dass Faschismus und Antifaschismus die beiden Seiten EINER Medaille sind. Keine von beiden abstoßenden Seiten ist erstrebenswert. Sie sind nichtmal ein Januskopf, weil keine dieser beiden "Gesichter" auch nur im Ansatz "freundlich" schauen KANN. Da steht die Ideologie vor!

Restle kann man nicht mal mit viel gutem Willen (die Schlussfolgerung daraus wäre dann beinahe schon ehrabschneidend) zugute halten, dass er noch eine kindliche Naivität an den Tag lege, wie sie die meisten jugendlichen Straßenterror-Mitläufer dieser Gesinnung haben.

Restle darf sich nicht wundern, wenn die Öffentlichkeit ihn als anzugtragenden #Schreibtischtäter und hetzerischen Einpeitscher einer links-extremistischen, intoleranten, faschistoiden, antidemokratischen, hochgradig gewaltaffinen sowie niederen Gesinnung wahrnimmt.

Tatjana Festerling:

Alles gesagt und besser hätte man es nicht formulieren können. Danke Martin D Wind.

Nicht alle Tassen im Schrank!

Dienstag, 01.10.2019 - 21:30 Uhr - Daniel Matissek:

Eine Tasse Kaffee kann vieles sein.

In der falschen Gesellschaft getrunken, kann sie das berufliche und gesellschaftliche Aus bedeuten (wie das Beispiel des hessischen Filmförderungschefs Hans Joachim Mendig zeigt) - auch dank der von Heiko Maas und seinem NetzDG erzeugten Blockwart- und Spitzelmentalität.

Bei Auslandsreisen im Iran oder bei der UN bietet sie deutschen Chefdiplomaten Gelegenheit, mit Vertretern des iranischen Regimes, Palästinensern und anderen geschworenen Judenhassern über Donald Trump und andere „Bedrohungen des Weltfriedens“ zu witzeln.

Vor allem aber vermag sie, das Gesicht des peinlichsten Außenministers zu verdecken, den Deutschland je hatte - zumindest schluckweise. Dafür reicht bei Maas praktischerweise schon eine Espressotasse.

#WorldVollhonkDay

Nicht alle Tassen im Schrank! Bildquelle: facebook

Stand der Dinge - Mit „Klimaschutz“ und Wirtschaftskrise kommt nun der große Stellenabbau

Dienstag, 01.10.2019 - 12:00 Uhr - Redaktion tichyseinblick.de:

Die Liste bereits angekündigter oder geplanter Entlassungen, des Stellenabbaus und bedrohter Arbeitsplätze in unseren deutschen Kernindustrie wird täglich immer länger.

Die große Transformation zum Öko-Staat mit CO2-Besteuerung, Auflagen und Verboten für Bürger wie Wirtschaft in Deutschland fordert schon jetzt ihre Opfer. Die ersten Kohorten der Beschäftigten in der deutschen Industrie bekommen die Auswirkungen bei der planmäßigen Fortsetzung der „Klimapolitik“ und deren konsequenter Umsetzung durch die Staatsführung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt direkt zu spüren.

Die Liste bereits angekündigter oder geplanter Entlassungen, von Stellenabbau und bedrohten Arbeitsplätzen in unseren deutschen Kernindustrie wird täglich immer länger.

- weiterlesen - "Stand der Dinge - Mit „Klimaschutz“ und Wirtschaftskrise kommt nun der große Stellenabbau"

Dienstag, 01.10.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So siehts aus - siehe auch:
tatjanafesterling.de: 🇩🇪 hat fertig
facebook.com: 🇩🇪 hat fertig

"Meine Leidenschaft ist erloschen"

Dienstag, 01.10.2019 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Meine Leidenschaft ist erloschen Bildquelle: screenshot

Schade, ich habe es nicht geschafft, dort essen zu gehen. Das Restaurant lag bei mir um die Ecke, als ich noch im rot-grün-versifften Hamburger Schanzenviertel wohnte. So wie dem Besitzer dieses Restaurants geht's mir auch. Und wie ich von Freunden aus dem Shithole höre, scheint das eine Grundstimmung im besten Deutschland aller Zeiten zu sein - keiner hat mehr Lust, etwas Neues aufzubauen und sich von 1001 Vorschriften erschlagen zu lassen oder sich für ein Herzblut-Projekt leidenschaftlich zu verzehren. Wozu? Damit einem der Staat und die Importierten die Haare vom Kopf fressen? Rackern und keulen, damit Politiker die Heimat noch schneller gegen die Wand krachen können? Nä. Nö. Nönönö.

Meine Leidenschaft für Deutschland ist erloschen. Ich habe keine Lust mehr, mich mit dem immer schneller drehenden Wahnsinn in Deutschland zu befassen und Zeit und Energie aufzubringen, um Leute davon zu überzeugen, dass man nichts mehr aufhalten, sondern nur noch schnellstens gehen kann. Wer den Ernst der Lage bis jetzt nicht geschnallt hat und noch auf so etwas wie Rente, Pension, Sicherheit und Gemeinwesen hofft, der soll weiter träumen, sinnlos Parteien wählen oder noch sinnloser auf irgendwelche Demonstrationen gehen und rumkrakeelen. Es ist egal. Was solche Leute denken, spielt keine Rolle mehr. Es langweilt nur noch.

Ich werde mich in den nächsten Tagen etwas dünne machen. Ab morgen treffen nun beinahe täglich auswanderungswillige Deutsche ein, die sich Immobilien zulegen bzw. Mietwohnungen anschauen wollen. In den letzten Monaten habe ich mir einen guten Überblick über den Markt in meiner Region verschafft und vorselektiert. Und das richtig gern gemacht und mit Leidenschaft! Denn jeder Einzelne, der sowohl seine Vermögenswerte aus der Klapse zieht und sie im Ausland sichert, als auch einen Fluchtort für die Familie schafft, ist ein Triumph, ein innerer Reichsparteitag, ein fettes "fuck you" gegen das grün-faschistische Regime der deutschen Moralnazis! Deshalb ist das auch politische Arbeit - aber eine, die alle Beteiligten froh macht und nicht frustriert!

Doch zurück zum Verlust der Leidenschaft für sein Restaurant, nach einer Serie von Vandalismus und fehlender Unterstützung - hier der lesenswerte Text über eine Gemütsgrundstimmung in Deutschland - zeit.de: "Meine Leidenschaft ist erloschen"

Was tun, wenn einen diese Stimmung auch erfasst hat? Zur Inspiration poste ich mal den Link zu einem spannenden Immobilien-Projekt: Einer sehr erschwinglichen Mini-Siedlung mit sechs hochwertigen, baugleichen Bungalows in schönster, friedlicher Natur, ca 10 km von der Küste des Schwarzen Meeres entfernt - ideal geeignet für ein Wohn- und/oder Arbeitsprojekt, z.B. von Familien und Freunden, die zusammen "Goodbye Deutschland" sagen und in ein naturverbundenes Leben aussteigen wollen: "Bungalowkomplex in Meeresnähe"

Weitere ausgewählte Objekte stelle ich mit Fotos und Video auf meiner Webseite unter "Exil" vor, demnächst werden billigere (dafür renovierungsbedürftige) Häuser und Appartments folgen, allerdings ist das alles ziemlich aufwändig und grade zeitlich nur eingeschränkt zu leisten: "Auswandern/Auf ins Exil"

Alles Gute, bis bald und passt auf Euch auf!

© Tatjana Festerling

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