Tatjana Festerling | Aktuelles


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...issmuss! - die Zweite

Dienstag, 19.11.2019 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Isso. Verschissmuss, Beschissmuss und Anschissmuss kann man nicht abwählen.

...issmuss! - die Zweite

"Miri klagt gegen negativen Asylbescheid - Eilantrag gestellt"

Dienstag, 19.11.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Rein, raus, wieder rein, jetzt wieder raus... ja was nun? Gebt dem Mann eine tägliche Show! Der Clan-Chef pocht auf sein Recht auf Asyl und wir alle sollten mitpochen. Er ist unser bester Mann, keiner pocht so dreist, keiner bringt den Rechtsstaat - unterm Brennglas! - derzeit so ans Limit, wie es der zukünftige Oberbürgermeister von Bremen macht. Ein geborener Leader, der dieses Land öffentlich vorführt und zeigt, was's im Land der Teddybären, der Vollversorgung und einer co-abhängigen Bevölkerung alles möglich ist. Wird mich nicht wundern, wenn der eines Tages Bundespräsident wird.

merkur.de: "Miri klagt gegen negativen Asylbescheid - Eilantrag gestellt"

"Prince Andrew must be probed by police over TV interview sex claims, ex-top cop says"

Montag, 18.11.2019 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Königlicher Gossip von der Insel ist ja mal 'ne ganz nette Abwechslung zur hiesigen, täglichen Soap Opera um das Rein-Raus-Rein-Spielchen eines deutschen Clan-Chefs.

Aber bitte: Wie blöd kann man als mutmaßlicher Pädoprinz eigentlich sein? Virginia Giuffre hatte ausgesagt, sie sei in 2001 und 2002 - als 17-Jährige - drei Mal gezwungen worden, mit Prinz Andrew Sex zu haben. Es gibt sogar ein Foto, auf dem der Prinz zu sehen ist, den Arm um die Taille des Mädchens. Dahinter steht Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell und grinst ebenfalls in die Kamera. Andrew behauptet nun im BBC-Interview, es sei bloß "die Fotografie einer Fotografie einer Fotografie". Er glaube nicht, dass "das Foto in der Weise aufgenommen wurde, die da angedeutet wird".

Ja klar, es war dunkel und man kann ja wohl nicht ernsthaft erwarten, dass der Prinz wusste, wen er da grade vergewaltigte.

#PrinceAndrew
#PrincePinocchio
#Epsteindidntkillhimself

Quellen
mirror.co.uk: "Prince Andrew must be probed by police over TV interview sex claims, ex-top cop says"
dailymail.co.uk: "PIERS MORGAN: I didn’t believe a word Prince Pinocchio said about his pedophile friend and fiend Epstein in his stomach-churning interview – and if he now doesn’t tell the FBI what he really knows, then he’s finished in public life"

Verschiss um Teslas Gigafucktory

Montag, 18.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Nicht nur um den Verschissmuss-Gedenkkranz der SPD Mühlheim a.d.R. macht man - im freisten Land seit Menschen Gedenken - einen riesigen Tohuwabohu. Selbst der Papst – wohl von der Marienerscheinung Greta erleuchtet - ruft den Ökozid als neue Todsünde aus. Das muss wohl die elfte Steintafel gewesen sein, die Moses am Berg Sinai fallen ließ. Aber die Rettung naht: Die neue Gigafucktory vor den Toren des Großflughafens soll die Bürger zu neuen Ufern der Geldschröpfung führen: Seelig sind schließlich jene, die mit Verschmutzungs-Zertifikaten ihr Unwesen treiben.

- weiterlesen - "Verschiss um Teslas Gigafucktory"

Wochenrückblick: Silke, Holger & Annegret lösen die Vergangenheits- und Zukunftsfragen

Montag, 18.11.2019 - 12:00 Uhr - Alexander Wendt:

Ach, was hört man oft von guten / Verlegern in eigner Sache tuten. Nein, hier soll es noch nicht ausführlich um Medienmanager gehen, die betonen, wie sehr das so genannte Netz der Demokratie und ganz nebenbei auch den Geschäftsmodellen der Blätter schadet, die schon länger da sind.

Das jedenfalls hatte neben anderen Kollegen kürzlich der Herausgeber des Tagesspiegel Sebastian Turner auf einer Veranstaltung der Bundesregierung besorgt, wo er die Regulierung der schlechten Internetplattformen resp. „Regulierung von Meinungen“ (Sascha Lobo) dringend anmahnte, und zwar mit der schon leicht ranzigen Fake News, das Internet sei ein „rechtsfreier Raum“. Plattformen wie Facebook, so Turner weiter, seien Schuld an der „Spaltung der Gesellschaft“. Immerhin hält der Tagesspiegel (“Danke, liebe Antifa!”) hart gegen, aber die Kräfte lassen offenbar nach, weshalb die Bundesregierung nach Ansicht des Verlegers helfen muss.

Er deutete auch schon an, in welche Richtung es gehen sollte, beispielsweise bei der Abfassung des Netzwerkdurchsetzungsverschärfungsgesetzes, das demnächst durch den Bundestag soll: „Wir werden überhäuft von einem Meinungsgranulat, das in Menge und Breite von niemandem mehr verarbeitet werden kann, und ein großer Teil der Deutschen sieht nicht die praktizierte Freiheit, sondern empfindet es als Unfreiheit.“

Aber wie gesagt, eine ausführlichere Auseinandersetzung mit dem Ruf, weniger Meinungsvielfalt zu wagen, gibt es hier demnächst mit gesonderter Post.

Nein, heute soll es vorrangig um Deutschlands berühmtestes Berliner Verlegerehepaar gehen, Silke & Holger, das kürzlich, Sie erinnern sich vielleicht, die Berliner Zeitung vom Dumont-Grabbeltisch kaufte. Zum 9. November überraschten beide ihre Leser mit einem Manifest von der Länge einer Fidel-Castro-Rede, das schon deshalb so umfänglich ausfiel, weil Silke & Holger darin Egon Krenz ausführlich dafür dankten, dass er weder die Leipziger Demonstranten noch die Menschen zusammenkartätschen ließ, die am 9. November 1989 die Mauer eindrückten. „Wer so viel Huld vergessen kann / den seh’ man mit Verachtung an“, wie es in der „Entführung aus dem Serail“ heißt. Außerdem musste Deutschland noch dafür gelobt werden, dass es die besten Holocaustdenkmale der Welt baut, weil die Scham über das Vergangene uns, so ungefähr, Kraft für das heute gibt. Daneben kam auch diverser anderer Kitsch & Krempel in den S & H-Text, bis die 26 000 Zeichen voll waren. Wie sich dann gut eine Woche später gewissermaßen als Fußnote herausstellte, und zwar in der Welt, informierte Holger Friedrich in den achtziger Jahren als Inoffizieller Mitarbeiter die Staatssicherheit unter dem Decknamen „Peter Bernstein“ über Armeekameraden. Silke und Holger Friedrich hatten sehr viel über sich, die Vergangenheit und Schamkraft geschrieben, aber dieses private Detail passte eben nicht mehr in ihr Manifest. Jedenfalls tut es Holger Friedrich leid, dass er damals dem MfS berichtete. Möglicherweise wirkt es sich allerdings bis heute auf seinen Schreibstil aus, und zwar ungünstig, dass die Leute, die früher seine Texte lasen, dafür bezahlt wurden.

In der gleichen Woche wurde ebenfalls bekannt, dass der neue Verleger auch gleich als inoffizieller Redaktionsmitarbeiter bei der Berliner Zeitung tätig war, indem er einen sehr, sehr positiven Text über ein Unternehmen anregte, an dem er eine Beteiligung hält, und in dessen Aufsichtsrat er sitzt. Auch von diesem Detail erfuhren seine Leser nichts, jedenfalls nicht aus dem S & H-Blatt. Aber ehrlich: Den eigenen Geschäften so auf kurzem Dienstweg aufzuhelfen wirkt allemal erfrischender, als windungsreiche Herausgeber- und Verlegerreden über das demokratiebedrohende Netz zu halten, um von der Politik Konkurrenzschutz und am Ende noch ein bisschen Subventionen zu erbetteln mit dem Hinweis: „Uns’re Hälse schnüren zu, schnüren zu“ (abermals Mozarts „Serail“, jedenfalls so ähnlich).

Die Silke & Holger-Show in Berlin ist schon jetzt unterhaltsamer als Böhmermann- und Welke-Sendungen zusammen. Und sie kostet noch nicht einmal 17,50 Euro pro Monat, sondern läuft komplett für umme.

Während andere für den Verleger der Berliner Zeitung die Fragen der Vergangenheit beantworteten, kümmerte sich Annegret Kramp-Karrenbauer um die Zukunft, wie sie in einem WamS-Interview versicherte:

- weiterlesen - "Wochenrückblick: Silke, Holger & Annegret lösen die Vergangenheits- und Zukunftsfragen"

...issmuss! - UPDATE

Montag, 18.11.2019 - 01:45 Uhr - Tatjana Festerling:

So, dachte ich's mir doch: Ihr braucht alle dringend Nachhilfe in moderner Politikwissenschaft.
Ja, Schmidt-Schweflinghaus, das gilt auch für dich und deine vorlaute Alexa. Ihr habt einfach noch nicht gerallt wie das läuft im besten, buntesten und demokratischsten Deutschland, das es je auf deutschem Boden gab!

...issmuss!

UPDATE: Montag, 18.11.2019 - 21:00 Uhr - Stephan Paetow:

Oft wird das Willy-Brandt-Abitur mit Malen & Singen (Mathe kann weg) und der – wie wir ihn nennen – Franziska-Giffey-Gesamtschulabschluss mit Malen, Singen & Tanzen (Deutsch kann auch weg) von Konservativen verhohnepiepelt. Dabei war doch nicht alles schlecht...

Zu den segensreichen Experimenten rotgrüner Pädagogik auf dem Weg zu einem besseren sozialistischen Menschen (m/w/d) gehört auf jeden Fall das „Schreiben nach Gehör“, das auch lernfaulen oder begriffsstutzigen Noch-Ganz-Jung-Sozialisten die Teilnahme am Schriftstellerleben ermöglichen sollte. Auch für Integration und Inklusion wurde diese Methode des Schreibenlernens als hilfreich erachtet. So bällte der Hunt und schümfte der Fata im rotgrünen Homeland NRW besonders laut, als noch Hannelore Wie-hieß-sie-noch-gleich und die grüne Sülwia Löhrmann für die „Bildung“ im Homeland Verantwortung trugen.

Die herrlichen Früchte dieser von konservativen Kleingeistern bekrittelten und inzwischen von rückwärtsgewandten Revanchisten abgeschafften Lehrmethode konnte die breite Öffentlichkeit leider erst in den letzten Tagen bewundern, als der SPD-Ortsverein Mühlheim mal wieder pflichtgemäß der Opfer von „Krieg und Faschismus“ gedachte.

„Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“ stand auf der einen Schleife des Kranzes am „Mahnmal der Gefallenen“ und auf einer zweiten Schleife der Absender: „SPD-Unterbezirk und Ratsfraktion Mülheim an der Ruhr“. Da war was los! Und zu Recht. Die SPD hatte nämlich irgendwann bemerkt, dass es eigentlich „Verschissmus“ hätte heißen müssen (und nicht „Verschissmuss“)! Ganz korrekt wäre im Ruhrgebiet überdies „Den Opfern von Kriech und Verschissmus“ gewesen – kein Wunder, dass die Antiverschissten der SPD einen „gezielten Sabotageakt“ vermuten.

Dabei war den trauernden Genossen zunächst überhaupt nichts aufgefallen, als sie andächtig vor dem Kranz standen. Erst ein Ratsherr vom „Bürgerlichen Aufbruch Mülheim“ wies die Ahnungslosen auf die ungewohnte Schreibweise hin. Schade eigentlich.

P.S. Schon der Begriff „Faschismus“ wird meist falsch, hauptsächlich von Kommunisten, Sozialisten und deren Parteigängern in Funk und Medien verwendet. Denn der Faschismus – etwa in Italien und Spanien – war eine konservative Bewegung, der Nationalsozialismus in Deutschland hingegen eine sozialistische. Aber das wollen die Genossen partout nicht wahrhaben. Darauf einen mit der Verschissmuskeule!

- weiterlesen - "Jetzt neu: Die Verschissmus-Keule"

A walk in the park, a step in the dark,
a walk in the park, a trip in the dark...

Sonntag, 17.11.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

A walk in the park, a step in the dark, a walk in the park, a trip in the dark
Während in Motherfuckistan die Wilden mit Knüppeln durchs 4-Sterne Hotel marodieren und sich Frauen nachts ohne private Schutzstaffel nicht mehr in den öffentlichen Raum wagen sollten, gehen wir hier angstfrei und glücklich durch den Park!

PS: Ist mir wurscht, wenn Euch meine Bulgarien Postings auf den Sack gehen. Ich werde nicht aufhören über den "europäischen Normalzustand" des Lebens zu berichten - damit der Unterschied deutlich bleibt und nicht einfach verdrängt werden kann. Und um Deutsche zu motivieren, endlich die Koffer zu packen.

youtube.com: "Nick Straker Band - A Walk In The Park (Long Version)"

Stadtbummel

Sonntag, 17.11.2019 - 19:00 Uhr - Rocco Burggraf:

In meiner Jackentasche befindet sich ein kleines elektronisches Informationsbeschaffungsgerät, dass per Daumenwisch bedient wird. Ein 20 Jahre altes Mini-Radio von Sony mit einer AAA-Batterie und drei Bedienelementen. Einem An/Aus-Schalter, einem Rädchen für die Senderwahl und einem für die Lautstärke. Genaugenommen gibt es noch einen vierten Schalter, der für Mono- und Stereo-Empfang und die Verstärkung von Bässen zuständig ist. Den brauche ich so gut wie nie, denn zumeist höre ich keine Musik, sondern Kultur- oder Informationsbeiträge. Bewegt man den Daumen über das Rädchen, kann man – für die Außenwelt unsichtbar - in Sekundenschnelle zwischen ca. zwanzig Sendern wählen, von denen wiederum fünf bis sechs hin und wieder Relevantes zu sagen haben. Ultrakurzwelle eben. Die diskrete Verbindung zum Kopf stellen zwei weiße Kabel her, wie sie noch bei denen zu sehen sind, die den Wechsel zu Bluetooth-Ohrstöpseln noch nicht vollzogen haben. Derart gerüstet laufe ich oft durch die Stadt, und vergleiche Bild und Ton.

Um ins Stadtzentrum Dresdens zu gelangen, nimmt man die Straßenbahn. Autofahren ist inzwischen so nervtötend wie überall im Land. Mit dem näher rückenden Zentrum sinkt der Altersdurchschnitt im Waggon. Zu den verhärmten alten weißen Männern und Frauen und den asiatischen Touristen, die schon seit Jahrzehnten hier mitfahren, gesellen sich nun bärtige Späthipster mit abgewanzten Rucksäcken und Singlespeedbikes, laute arabische Teenager, auf unspezifisch getrimmte Wesen mit Nasenring und Fielmannbrille. Schwangere Frauen mit Kopftuch, Kinderwagen und ins Leere gerichtetem Blick. Frierende Mädchen mit dünnen Stoffvans und monströser Strickwulst um den Hals. Im Radio läuft der Parteitag der Grünen. Die „wichtigste Meldung des Tages“ wird verkündet. Baerbock und Habeck wurden mit über 90% wiedergewählt. Über „die Kanzlerfrage“ wurde aber „noch nicht entschieden.“

Am Albertplatz angekommen kann ich mich immerhin entscheiden. Rechterhand geht’s in die Äußere Neustadt. Die "Bunte Republik." Den weltoffenen Teil der dunkeldeutschen Hauptstadt. Alternativ. Nazifrei. Baumlos aber durchgrünt. Irgendwas zwischen Prenzlberg, Connewitz und Schanzenviertel. Von allem die Lightversion. Im Bemühen auf die urbanen Hotspots aufzuschließen, ist hier ein vielumjubelter Coup gelungen. Neustädter Aktivisten brachten im Stadtrat eine vielsagende Selbstbezichtigung durch. Ganz Dresden ist nun Nazinotstandsgebiet. Das schaufelt frische Kohle in hiesige Vereine. Im Radio wird diskutiert, ob AfD-Mitglieder ihr „Menschsein verwirkt haben“. Das sei doch vielleicht etwas übertrieben. Aber sagen…sagen müsse man das doch wenigstens dürfen.

Ich wende mich nach links. Es geht durch die Hauptstraße, die früher Straße der Befreiung hieß. Noch ist hier kein Weihnachtsmarkt aufgebaut, so fällt der Blick ungehindert nach rechts und links auf die leeren Geschäfte. Kunstlederschuhe in Kisten, wellige Rabattaufkleber, Räumungsverkauf. Hilflose Lückenbebauungen und vergessene Plattenbauten stehen sich gegenüber wie zwei alte Bekannte, die sich nichts mehr zu sagen haben. „Die Rezession bleibt aus“ meldet das Radio. „Ein überraschendes Wachstum von 0,1% im dritten Quartal“ lässt aufatmen.

Der Weg führt vorbei am Goldenen Reiter auf die Augustusbrücke. Die jahrelang gut funktionierende Unterführung dahin ist zubetoniert. Sicherheitsbedenken. Auch die Brücke ist nun Baustelle. Seit Jahren. Auf den Baggern, die hier stehen, steht 'Hentschke-Bau‘. Solche brennen jetzt über Nacht hier und da. 'Hentschke' baut Wohnungen an der falschen Stelle. In Szenevierteln. „Enteignungen von Wohnungseigentümern, müsse man diskutieren dürfen“, souffliert das Radio…

Der Blick fällt auf die Dresdner Silhouette. Inmitten rasanter Veränderung wirkt sie vertraut und aus der Zeit gefallen zugleich. Gleich hinter der sandsteinernen Kulisse wird nun eilig gefüllt, was das Bombardement mit anschließendem Feuersturm an Lücken gerissen hat. Betonskelette entstehen, die wahlweise mit potemkinschen Barock beklebt werden oder mit einfallslosen Lochfassaden aus der Konfektionsabteilung. Kein Zweifel - Dresden holt auf. Dass für den Osten jetzt hier und da schon wieder Napalm gefordert wird, meldet das Radio nicht.

Eine Frau umkreist auf Highheels die Frauenkirche in der Hoffnung, man möge sie wahrnehmen. Ich tue ihr den Gefallen. Sie ist wohlfrisiert und hat Halstuch, Jacke und Schuhe in bläulich changierender Tönung sorgfältig aufeinander abgestimmt. Die Handtasche ist teuer. Das Hündchen auf dem Arm zittert. Der sorgfältig vorbereitete Auftritt misslingt dennoch. Die Dame strauchelt auf dem unebenen Kopfsteinpflaster und schimpft. Ich habe den Sender gewechselt. Auf DLF Kultur ist von Rassen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften die Rede. Ich bin nur kurz irritiert. Es geht um Hunde.

Den Altmarkt lasse ich links liegen. Er wandelt sich bereits zum „Striezelmarkt.“ Noch fahren Lkws auf dem Gelände, die Atmosphärisches herbeischaffen. Im Radio wird in den Nachrichten gemeldet, dass auf Anweisung eines ausländischen Geheimdienstes ein verdeckter Ermittler damals von Anis Amri abgezogen wurde. De Maiziere immer mehr im Zentrum der Pannenserie. An Trucks denkt man seitdem. Beim Glühweintrinken. Denn die Integration der Betonsperren mag trotz heimeliger Formgebung irgendwie nicht gelingen. Die Abschreckung nach außen lässt sich nach innen nicht abstellen. Stell Dir vor, es ist Weihnachtsmarkt hinter Mauern und keiner geht hin. Ich versuche es.

Auf dem Weg nach Süden Richtung Bahnhof bin ich absichtlich auf Abwegen unterwegs. Nur wenige Schritte hinterm Karstadt beginnt jetzt eine andere, weitgehend arabische Welt. Den Auftakt bildet ein, sich nach wie vor trotzig behauptender Erotikshop. Ein Nichtangriffspakt? Man weiß es nicht. Man weiß überhaupt wenig von dem was hier so läuft. Ist das jetzt noch Dunkeldeutschland? Es sieht jedenfalls so aus, als ob Deutsche hier nicht mehr auftauchen. „Aber was ist deutsch?“ fragt das Radio. Vorbei am „Damaskus-Center“, Shisha-Bars und Dönerläden gerate ich zurück auf die meistfrequentierte Einkaufsstraße der Republik. Designer und Restaurants sucht man hier vergebens. Kaufkraft gab es hier nie. Billigketten, Imbiss, Stände beherrschen nun mehr und mehr das Wimmelbild.

Ein Ghettoblaster dröhnt am Brunnen. Davor eine Gruppe von vielleicht zwanzig Teenagern. Eine schwer identifizierbare Mischung aus Hip-Hoppern, junger Gemeinde und LGBT-Nachwuchs umklatscht einen bedauernswert zuckenden Schlacks, der sich an einer tuntig-peinlichen Adaption einer Detlef (Di) Soost Tanzeinlage versucht. In mir steigt Mitleid auf. „Yeah“ schreien die zugehörigen "Perfomer" ringsum, gerade als das Fremdschämen in mir endlich ein Ende finden will. Zwei Zahnspange tragende Girlies mit blauen Haaren springen am sich irgendwie selbst unwohl fühlenden Protagonisten hoch und kreischen wirr um sich blickend „Emääsing!“

Mein Radio ist aus. Die Batterie ist alle.

Das Wort zum Sonntag

Sonntag, 17.11.2019 - 19:00 Uhr - Daniel Matissek:

Ich bin inzwischen felsenfest überzeugt, dass die Deutschen ein geisteskrankes Volk sind, und deshalb werden sie als Kulturnation auch selbstverschuldet untergehen. Sie kennen generationen- und epochenübergreifend NUR Extreme.

Antisemitismus und Rassismus gab es seit Jahrhunderten überall in Europa. Doch nur in Deutschland führte er zum Holocaust, nur hier musste alles, was nicht reinrassig war, deportiert, vernichtet und vergast werden; nur hier hat man die Menschen in Zügen über ganz Europa in Vernichtungslager gekarrt, hat die "Volkshygiene" zur Staatsdoktrin gemacht. Seine Rechtfertigung fand dieser Wahn in der vermeintlichen moralischen Höherwertigkeit der Herrschenden - und jeder, der nicht „Deutschland Deutschland über alles“ mitbrüllen mochte, wurde als „Volksschädling“ dämonisiert und ausgegrenzt.

80 Jahre später existieren Hilfsbereitschaft und Solidarität für Flüchtlinge in gastland-erträglichen Maßen überall in Europa. Doch nur in Deutschland ruft man die „Willkommenskultur“ aus, nur hier holt man Millionen von Menschen ohne Rechtsgrundlage ins Land, am besten ganz Afrika und Vorderasien, organisiert Züge, Busse, Flüge und Seenotrettungschiffe, um sie hier anzusiedeln, alimentiert und rettet die ganze Welt, fördert eine schleichende Islamisierung, glorifiziert die Auflösung der eigenen Traditionen und macht Volks-"Buntheit" zur Staatsdoktrin. Seine Rechtfertigung findet dieser Wahn in der vermeintlichen moralischen Höherwertigkeit der Herrschenden - und jeder, der noch irgendein verschämtes Bekenntnis zu Heimat, Identität und Kultur äußert, wird als "völkisch" dämonisiert und ausgegrenzt.

Das eine Extrem bezahlte Deutschland mit der Vernichtung eines Drittels seines Staatsgebiets, mit materieller Zerstörung, mit hohem Blutzoll. Doch die Deutschen als Staatsvolk, ihre Kultur, ihre christlich-abendländische Prägung, ihre Sprache überlebten.

Das andere Extrem, diesen jüngsten Wahn, werden die Deutschen als Staatsvolk nicht überleben.

"Mit Knüppeln bewaffnet - Männergruppe stürmt Vier-Sterne-Hotel"

Sonntag, 17.11.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

bild.de "Mit Knüppeln bewaffnet - Männergruppe stürmt Vier-Sterne-Hotel"

Berlin? Holzknüppel? Schickes 4-Sterne Wellness Hotel? Jooaaah, jetzt fängt's an, interessant zu werden.

Da werden sich noch etliche - auch von Euch - in den Arsch beissen, dass sie so lange gezögert, geglaubt und gehofft haben auf die Wiederherstellung einer öffentlichen Ordnung, die längst preisgegeben wurde. Doch wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

#RetteSichWerKann
#DieZeitWirdKnapp

Стефка Съботинова - "Притури се планината"

Sonntag, 17.11.2019 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Die bulgarische Seele.

youtube.com: "Stefka Sabotinova - Prituri se planinata"

Das Antidepressivum zum Sonntag

Sonntag, 17.11.2019 - 02:30 Uhr - Tatjana Festerling:

youtube.com: "4 HOURS Relaxing Chill out Music | Summer Special Mix 2019"

Euch einen schönen Sonntag und Grüße vom Schwarzen Meer.

Das Antidepressivum zum Sonntag

"SPD gedenkt der Opfer von Krieg und “Verschisssmus”" - UPDATE

Samstag, 16.11.2019 - 21:45 Uhr - Roger Letsch:

sciencefiles.org: "SPD gedenkt der Opfer von Krieg und “Verschisssmus”"

Im Namen des VDS (Verein Deutsche Sprache) möchte ich dem Bundesverband legasthenischer Floristen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

UPDATE: Sonntag, 17.11.2019 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Alfred Tetzlaff: "Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, ..." - da nimmt er halt die Schere - Stegners Projekt "SPD 4,9%" geht ungebremst weiter. 😂😂😂

Kriegen die Opfer von Verschissmus eigentlich Schmerzensgeld?

Bildquellen: Facebook

Kriegen die Opfer von Verschissmus eigentlich Schmerzensgeld?

Der späte Triumph der Stasi

Samstag, 16.11.2019 - 20:15 Uhr - Hubertus Knabe: via hubertus-knabe.de

Es gibt Bilder, die brennen sich für immer ein ins Gedächtnis. Bei mir ist es das triumphierende Gesicht des einstigen Gefängnischefs von Hohenschönhausen, Siegfried Rataizick. Am Tag, nach dem mir Berlins Kultursenator Klaus Lederer im September 2018 mit zitternden Händen die Kündigung überreicht hatte, stand der ehemalige Stasi-Oberst vor seiner einstigen Wirkungsstätte. Er wollte sich den Auszug des in Stasi-Kreisen so verhassten Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen persönlich ansehen.

27 Jahre lang war Rataizick Chef der Abteilung XIV und damit Herr über sämtliche 17 Stasi-Gefängnisse. Allein in der zentralen Haftanstalt Hohenschönhausen, in der er 1952 als kleiner Wärter angefangen hatte, inhaftierte der DDR-Staatssicherheitsdienst rund 11.000 Menschen, die meisten, weil sie sich gegen die Diktatur der SED aufgelehnt hatten. Monatelange Einzelhaft und perfide Verhöre führten bei vielen zu lebenslanger Traumatisierung. Rataizicks ausgeklügeltes Haftregime, über das er 1984 an der Stasi-Hochschule in Potsdam promovierte, war darauf ausgerichtet, dass den Gefangenen am Ende nur ein einziger Ausweg blieb: auszusagen, was die Stasi hören wollte.

Laut UNO-Konvention bezeichnet der Ausdruck “Folter” jede Handlung, „durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel, um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen.“ Folter und deren Duldung waren auch in der DDR eine Straftat. Trotzdem wurde Siegfried Rataizick niemals strafrechtlich zu Verantwortung gezogen. Nicht ein einziger der 744 Mitarbeiter der Stasi-Haftanstalt Hohenschönhausen musste nach der Wiedervereinigung ins Gefängnis.

Unbestrafte Täter

Unbestraft blieb zum Beispiel ein Mediziner, der von Häftlingen beschuldigt worden war, ihnen mit Gewalt Tabletten und Spritzen verabreicht zu haben. Eine Gefangene hatte wegen “ausgeprägt querulatorischer Fehlhaltung” ein Medikament gespritzt bekommen, das sonst nur als letztes Mittel bei akuten Psychosen verwendet wird. Noch heute stockt einem der Atem, wenn man ihre Erinnerungen an die Torturen liest, denen der Arzt sie unterzog. 1995 erstattete sie Strafanzeige, doch als es fünf Jahre später endlich zum Prozess kam, präsentierte der Arzt dem Gericht ein Gutachten, demzufolge der Einsatz des Medikamentes zu Sowjetzeiten üblich gewesen sei. Er wurde freigesprochen und betreibt bis heute in Hohenschönhausen eine neurologische Praxis. Mehrfach bat ich die Stasi-Unterlagen-Behörde, die für Außenstehende unzugänglichen Krankenakten der rund 3.000 Häftlinge auf weitere Missbrauchsfälle zu untersuchen – vergeblich.

Nur zwei Vernehmer wurden überhaupt zur Rechenschaft gezogen. Ein Oberstleutnant, der einen Häftling unter anderem mit dem Kopf gegen die Heizung geschlagen hatte, wurde zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Da die DDR-Regierung unter Hans Modrow Anfang 1990 hunderten von Stasi-Mitarbeitern kurzfristig eine Anwaltslizenz erteilte, arbeitet er in Berlin bis heute als Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei. Ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt wurde die Freiheitsstrafe wegen mehrfacher Aussageerpressung für einen anderen Vernehmer. Da sich dieser für seine Doktorarbeit an der Stasi-Hochschule einen Spionagering ausgedacht und dafür zwölf Menschen verhaftet und zu falschen Geständnissen gepresst hatte, sollte er im Juli 2000 ein zweites Mal vor Gericht gestellt werden. Doch er tauchte kurzerhand unter – bis am 3. Oktober 2000 alle Straftaten bis auf Mord verjährt waren.

Umdeutung der Geschichte

Als der juristische Kampf gewonnen war, verlegten sich die Stasi-Obristen auf ihre Rehabilitierung vor der Geschichte. Die Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen war ihnen besonders verhasst, weil dort ehemalige Gefangene ungefiltert berichteten, was ihnen widerfahren war. Mich persönlich bekämpften sie, weil ich den Opfern öffentlich Gehör verschaffte – und weil die Besucherzahlen der Gedenkstätte von 50.000 auf fast eine halbe Million pro Jahr stiegen. Da viele ehemalige Gefängnismitarbeiter bis heute in der Nähe wohnen, stachen ihnen die zahlreichen Busse vor der Gedenkstätte täglich ins Gesicht.

Bereits 2002 warf der ehemalige Gefängnischef der Gedenkstätte in einem Buch vor, „eine infame Hetze gegen diese Untersuchungshaftanstalt“ zu betreiben. Dem Tagesspiegel erklärte er: „Ich möchte keinen Tag missen, würde es jederzeit wieder machen.“ Im Internet, in Büchern und auf Veranstaltungen machten er und mehrere Stasi-Vernehmer massiv gegen die Gedenkstätte mobil. Sogar Schulen warnten sie per Brief vor Besuchen. Und wie oft überreichte mir meine Assistentin am Morgen schockiert einen anonymen Hetzbrief!

2006 kam es zum Eklat, als der damalige PDS-Kultursenator Thomas Flierl zu einer Bürgerversammlung einlud, um die Anwohner über ein paar Gedenktafeln rund um das Gefängnis diskutieren zu lassen. Rund 200 ehemalige Stasi-Mitarbeiter erschienen und machten ihrem Zorn über die Gedenkstätte Luft. Auch der frühere Gefängnischef Rataizick ergriff das Wort und beschwerte sich über die „sogenannten Museumsführer, die immer wieder, immer wieder, und das ist leider so, immer wieder sich als Opfer darstellen und wir als ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit als Täter deklariert werden“.

Flierl, der laut Gesetz auch Stiftungsratsvorsitzender der Gedenkstätte war, redete den Obristen damals nach dem Munde, anstatt sich vor die Gedenkstätte zu stellen. Politik und Medien reagierten empört, und Parlamentspräsident Walter Momper (SPD) lud die ehemaligen Häftlinge demonstrativ ins Abgeordnetenhaus ein. Wenig später warf der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Flierl aus dem Senat.

Beredtes Schweigen

Gut zehn Jahre später hat sich das politische Klima in Berlin grundlegend gewandelt. Niemand aus der Regierung protestierte, als Ex-SED-Generalsekretär Egon Krenz im Freizeitforum Marzahn am 12. Oktober auf einer Feier zum 70. Jahrestag der DDR seine Diktatur hochleben ließ. In der Einladung hatte es geheißen, die DDR sei „die glücklichste Etappe in der deutschen Geschichte“ gewesen. Der zuständige SPD-Stadtrat lehnte es ab, den Mietvertrag zu kündigen.

Wowereits Nachfolger Michael Müller schwieg ebenso wie sein grüner Koalitionspartner, als mir Linken-Kultursenator Klaus Lederer im vergangenen Jahr nach 18-jähriger Tätigkeit völlig überraschend kündigte. Da Lederer nie mit mir darüber gesprochen hat, weiß ich bis heute nicht, warum. Begründen musste er es auch nicht, da ich als Direktor keinerlei Kündigungsschutz besaß. Der Beifall der Obristen und seiner Partei, die den Staatssicherheitsdienst einst gegründet hatte und von mir wegen ihres beschönigenden Umgangs mit der DDR immer wieder kritisiert worden war, war ihm jedoch sicher.

Zum neuen Direktor berief er ausgerechnet den Mann, der die Erforschung der Behandlungsmethoden im Haftkrankenhaus immer abgelehnt hatte. Ein Film, der den Besuchern die Machenschaften der Stasi vor Augen führte, wird schon nicht mehr gezeigt. Für Siegfried Rataizick, der nach der Friedlichen Revolution vor 30 Jahren als Gefängnischef entlassen wurde, war es ein später Triumph, dass es seinem verhassten Widersacher am Ende genauso erging wie ihm.

"Berliner AfD findet Raum für Parteitag - nach 100 Absagen"

Samstag, 16.11.2019 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Schon ein paar Tage her, aber ich wollte unbedingt dazu ein Posting machen: Der Landesvorstand der Berliner AfD hat nach 100 Absagen doch noch einen Veranstaltungsraum für den anstehenden Landesparteitag gefunden. Nur muss wegen der Fristen der LPT auf Ende Januar 2020 verlegt werden. Das ist dann schon die zweite Verschiebung des Berliner Landesparteitag, der ursprünglich für den 1. September geplante Parteitag musste nämlich auch schon absagt werden, weil das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Mietvertrag gekündigt hatte. Das nur mal so als Blitzlicht aus der voll demokratischen Hauptstadt der demokratischsten aller Demokratien.

Interessant ist jedoch was ganz anderes: Im RT Interview heißt es: "Die politische Willensbildung wird eingeschränkt".

Nein, sie wird unmöglich gemacht, das rationale Abwägen von Argumenten und Haltungen wird durch infantil-trotziges Überreagieren, durch Kompensieren, durch Projektion, durch kollektiven Rausch, durch emotionalen Taumel ersetzt. Und belohnt mit kollektiven Überlegenheitsempfindungen gegenüber dem vermeintlich Schwächeren.

Wie politische Willensbildung in einem Klima der Diskreditierung und Nazifizierung jeder abweichenden Haltung, in Zeiten organisierter, links-grüner Shitstorms und Denkverbote, einer gezüchteten "Empörungskultur" und polit-medialer Deutungshoheiten, die keinen Gott neben sich dulden, überhaupt noch möglich sein soll, hatte ich 2017 bei einer Podiumsdiskussion in Dresden auch mal Prof. Patzelt gefragt und leider nur feinstofflichen Kauderwelsch geerntet. Er weiss natürlich, dass es sich um einen der zentralen Punkte in diesem angeblich so demokratischen Politiksystem handelt und der Zug für rationale Antworten oder gar Lösungskonzepte längst abgefahren ist.

Übrigens ist auch innerhalb einer Partei, der AfD die freie politische Willensbildung quasi unmöglich gemacht worden. Beispiele dafür sind a) der abglehnte, nicht mal diskutierte Zukunftsantrag von Frauke Petry und b) das innerparteiliche, lautstarke, aggressive Verteufeln jeder moderaten Meinung in Sachen Koalitionsfähigkeit durch den Höcke-Pöbel. Genau dafür ist er ja auch in der Partei - damit die AfD im Kleinen genauso funktioniert wie die Gesellschaft im Großen.

Zieht's Euch rein:
morgenpost.de: "Berliner AfD findet Raum für Parteitag - nach 100 Absagen"
facebook.com: "Kein Raum für Berliner AfD: Parteitag droht zu platzen"

Auf der La Vagabonde: Greta, eine von uns

Samstag, 16.11.2019 - 11:00 Uhr - Roger Letsch:

Ich bin so froh und erleichtert, dass sie offenbar doch „eine von uns“ ist, die Greta. Mit „eine von uns“ meine ich natürlich nicht Aktivisten und Klimaretter oder deren verleumdetes Gegenteil, ich meine die große, ja überwiegende Mehrheit der Menschheit, für die das tägliche Leben einen permanenten Kompromiss darstellt. Ein Kompromiss zwischen dem Willen zur Revolution und dem inneren Schweinehund, zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Zweifel und Gewissheit, zwischen Monats- und Geldende. Denn wer kennt das nicht: man möchte die paar Meter zu Fuß gehen und nur weil es regnet, nimmt man das Auto. Oder dieses letzte Stück Schokolade, die aufgeschobene Hausarbeit, die unnötige Flugreise, die zwei Grad zu warme Heizung, der zweite Löffel Zucker im Kaffee…sie wissen, was ich meine und können die Aufzählung durch persönliche Mikro-Korruptionen jederzeit ergänzen.

Man wollte ja stark bleiben, aber man konnte einfach nicht anders, als schwach zu werden – und hat gute Gründe dafür. Wir alle wissen doch, dass eine „dringende Notwendigkeit“ dem edlen Ziel manchmal im Weg stehen kann, was natürlich weder das edle Ziel, noch die edle Absicht beschmutzt. Hauptsache ist doch, das die anderen durchhalten, jeder andere brav seine Steuern zahlt und sonst keiner CO2 emittiert. How dare you, das anzuzweifeln!

Auch bei Greta Thunberg hat das eiserne Prinzip, CO2-frei unterwegs sein zu wollen, gerade einen Kampf verloren – und zwar den gegen die eigene Eitelkeit, auf der COP-Konferenz in Madrid eben dieses eiserne Prinzip mit scharfen Worten einzufordern. Sie ist eben „eine von uns“, die von der Schokolade nicht lassen kann, auch wenn sie vorgibt, diese nur widerwillig herunter zu würgen. Ihr verzweifelter Versuch, noch schnell über den Atlantik zurück nach Europa zu kommen, ließ sie Kompromisse machen. Wurde der Dieselgenerator der „Malizia“ für die Hinreise noch medienwirksam versiegelt, auf das kein CO2-Molekül daraus entwische, ist das auf der „La Vagabonde“, die Greta jetzt über den Atlantik schippert, nicht möglich.

Die beiden Dieselmotoren, die der Katamaran an Bord hat, werden gebraucht, und sei es nur, um die Batterien hin und wieder aufzuladen, denn Jahreszeit und Nordatlantik sorgen für geringe Ernte aus den Solarmodulen. Auch der Propan-Herd läuft mit Kohlenwasserstoffen und pustet CO2 aus und es gibt statt eines Eimers elektrische Toiletten an Bord. Man merkt, dass das Boot nicht für Greta, sondern für solvente Segler gebaut wurde, welche On-Shore-Annehmlichkeiten gern mit auf weite Fahrt nehmen möchten.

Ein Blick hinter die Kulissen eines solchen Segelabenteuers könnte Greta aber wichtige Rückschlüsse auf das Leben aller Menschen liefern, für die Selbiges nicht eine von staatlichen Organen bereitete anstrengungslose Ebene ist. Denn Segler sind die wahrhaftigsten und gleichzeitig unpolitischsten Umweltschützer, die man sich denken kann. Besonders dann, wenn sie Langstrecke fahren und noch dazu auf ihren Booten leben wie die beiden australischen Segler Elayna und Riley mit ihrem Katamaran La Vagabonde. Ich sagte Segler, nicht Superjacht-Besitzer mit Crew und Heli an Bord.

Die Prepper auf La Vagabond

Segler sind Prepper, was natürlich schon verdächtig ist. Aber wer eine dreiwöchige Atlantik-Überquerung macht, muss auf Lieferando verzichten. Da hilft nur Planung und Vorbereitung. Nachlieferungen aller Art sind technisch ausgeschlossen. Auch der ehrliche und pragmatische Umgang von Seglern mit „erneuerbaren Energien” aus Sonne und Wind ist geradezu vorbildlich: man hat so viel Solarpaneele wie nur möglich an Bord, und die La Vagabonde auch einen kleinen, einst von der Werft spendierten Watt&Sea-Generator, aber eben auch den nötigen teuren Batteriespeicher.

Zudem kann man bei Flaute oder für Hafenmanöver die beiden Verbrennungsmotoren anwerfen, weshalb man nicht ohne volle Dieseltanks ins Ungewisse fährt. Man geht eben immer auf „Nummer sicher“ und während es der durchschnittlichen Landratte recht schwer fallen wird, den exakten Energiebedarf seines Haushalts zu einem bestimmten Zeitpunkt zu nennen, gibt ihnen ein Langfahrsegler auch noch Auskunft darüber, wie hoch der Strombedarf einer Pumpe beim Einschalten ist und wie hoch im normalen Betrieb.

Ein Segelboot, gerade wenn es ein modernes ist, gleicht einer „Off-Grid-Insel“, deren Bewohner Verbraucher, Kraftwerksbetreiber und Netzanbieter in Personalunion sind. Dass selbst High-Tech-Kats wie La Vagabond nicht ohne Dieselmotor auskommen, wenn sie in annehmbarer und berechenbarer Zeit von A nach B wollen, sollte Fossile-Fuel-Abstinenzlern wie Greta eigentlich zu denken geben. Aber hier könnte ja auch die deutsche Energiewende noch etwas über den Kontakt zur harten Realität lernen, was sie nicht tut.

- weiterlesen - "Auf der La Vagabonde: Greta, eine von uns"

#Preppen2Survive

Samstag, 16.11.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Puh, Glück gehabt, bin Mitglied der "bösen" Preppergruppe im russischen Netzwerk.

In Deutschland kenne ich fast nur Leute, die preppen - wird ja auch höchste Zeit. Selbst hier bereiten sich viele Menschen vor: auf einen weltweiten Mega-Finanzcrash mit anschließender Hungersnot. Aber es geht noch relativ entspannt zu - jeder hat hier Verwandte oder Freunde, die einen Selbstversorger-Garten betreiben, was zumindest gewährleistet, dass man nicht verhungert. In den Großstädten im Westen sieht das ganz anders aus, dort verfügt man weder über Verwandte mit Garten, noch über regionale Bauern, noch über das Wissen, wie man sich im Notfall ohne Google zu helfen weiss.

Wer sich nicht auf den flächendeckenden Stromausfall mit anschließendem Systemkollapas vorbereitet, sondern drauf hofft, der Staat werde schon irgendwas geregelt haben - sorry, der ist selber schuld und fällt durchs Darwin-Raster.

Der "hässliche Deutsche" von den Grünen möchte im stromlosen Katastrophenfall wohl nicht so gern allein unter den dann ebenfalls unterversorgten Merkelanten bleiben - deshalb verspritzt er "Hass und Hetze" gegen die, die im Notfall dann besser da stehen, weil sie sich vorbereiten. "Aufgezwungen, mitgehangen, mitgefangen" - so hätten sie es gern, wenn die Party ohne elektrischen Saft losgeht - wohl dem, der das dann in den Städten überlebt.

Wer wissen will, was sich die Bundesregierung 2010 über den Katastrophenfall wegen Blackout ausarbeiten ließ, kann das hier im Arbeitsbericht des Deutschen Bundestages unter dem Titel "Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen Ausfalls der Stromversorgung" nachlesen: "Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen Ausfalls der Stromversorgung"

#Prepper

Weitere Links
welt.de: "Tausende deutsche Prepper vernetzen sich über russisches Netzwerk"
vk.com: "Überlebensgruppe: Krisenvorsorge – Basiswissen – Basisausrüstung"

#Meldemuschis

Freitag, 15.11.2019 - 23:45 Uhr - Daniel Matissek:

Wenige Wochen nach den linksradikalen Hörsaal-Erstürmungen von Bernd Luckes Lesungsversuchen an der Uni Hamburg betätigt sich die ARD-„Tagesschau“ als Hilfsorgan künftiger Antifa-Terroraktionen – und benennt weitere Fälle von „rechtem Gedankengut“. Zugleich darf Blogger-Selbstdarsteller Sascha Lobo bei „Maybritt Illlner“ unwidersprochen stalinistische Thesen zum Besten geben und die „Regulierung bestimmter Meinungen“ fordern. Es ist nicht länger zu übersehen: Die öffentlich-rechtlichen Medien und ihre handverlesenen Lieblings-Influencer führen einen unverhohlenen Feldzug gegen die Meinungsfreiheit.

Was in Illners Schwatzbude gestern wieder einmal live mitzuverfolgen war, ist die neueste Variante einer Geisterdebatte um „Meinungsfreiheit“, genauer: „Meinungen“ und „Hass“. Beide letztgenannten Begriffe werden nicht von ungefähr immer öfter im selben Atemzug genannt – weil es letztlich nur noch darum geht, Vorwände für eine weitere Beschränkung des Sagbaren zu finden und „Grenzen“ auszuloten, an denen die Meinungsfreiheit angeblich ende. Und in der Tat: Diese Grenzen werden von Monat zu Monat enger gezogen.

Die totalitäre Logik der Einengung des zulässigen Spektrums folgt dem ungeschriebenen, von sogenannten „meinungsbildenden Eliten“ soufflierten Konsens, „Nazis“, besser: generell „Rechte“, hätten eigentlich überhaupt kein „Recht auf Meinung“ - so wie etwa die AfD, obgleich demokratisch legitimiert, illegitim sei und ipso facto außerhalb des demokratischen Diskurses stünde. Hinzu kommt der arrogante Selbstanspruch der Linken, aus der Warte vermeintlicher moralischer Unfehlbarkeit alleine bestimmen zu dürfen, wer und was konkret unter „Nazi“, „Hetze“, Hass“ „rechtsextremes“ bzw „rechtes Gedankengut“ fällt. Auf diese Weise werden Richter mit Scharfrichtern eins - und dekretieren exklusiv, quasi „ex cathedra“, welche Anschauungen noch erlaubt sind und welche schon als zu toxisch oder gar kriminell zu verbieten sind.

Weil „verbieten“ jedoch nicht allzu charmant klingt, wählen verstiegene Web-Rabulistiker und scheinbare „Querdenker“ wie Sascha Lobo, dessen Profilneurose in Wahrheit nur noch von seiner systemischen Angepasstheit übertroffen wird, lieber unverfänglichere Begriffe – etwa „Regulieren“. Gemeint ist damit gleichwohl dasselbe, wie zu allen Zeiten und unter allen Fahnen: Die Unterdrückung, Stummschaltung, Sanktionierung missliebiger Meinungen.

Wie sich Lobos „Regulierung“ im Alltag am besten umsetzen lässt, zeigten Ende Oktober militante Linksfaschisten in Hamburg, Göttingen und Berlin, die – in weit schlimmerem Ausmaß als ihre geistigen Ahnen der Studentenbewegung weiland – öffentliche Redeauftritte verhinderten, Hochschullesungen sprengten, Politiker und Professoren mit Gewalt bedrohten und deren Auditorium einschüchterten. Weil die Parallelen dieser Auswüchse zum SA-Terror des frühen NS-Regimes allzu augenfällig waren, waren kurzzeitig – immerhin und zum Glück, möchte man sagen – sogar unpolitische Zeitgenossen in großer Sorge um die Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland. Wie es sein könne, fragten sich nicht nur Professorenkollegen Luckes in Hamburg und sonstwo, dass heutzutage wieder Hochschullehrer an Universitäten verfolgt werden; und selbst Bildungsministerin Anja Karliczek zeigte sich im Interview mit den ARD-„Kontraste“ verstört über den „Zustand der Meinungsfreiheit“.

Das wollte man in den Nachrichtenorganisationen der ARD so natürlich nicht stehenlassen: Weil man mit den „Ersten“ nicht nur besser sieht, sondern auch die bessere Propagandapackung einfährt, spendierte die „Tagesschau“ gestern einen eigenen Beitrag, um eine völlig neue Sichtweise auf die zunehmende Bedrohung der Freiheit von Forschung, Lehre und Rede an den Hochschulen zu eröffnen: In Wahrheit sei dort die Meinungsfreiheit mitnichten gefährdet, sondern reiche eigentlich noch immer zu weit; denn es gäbe, so ergaben es die „Recherchen“ der beiden federführenden Redakteure Silvio Duwe und Markus Pohl vom „rbb“, an vielen deutschen Universitäten „in Wahrheit weiterhin Platz für rechtes Gedankengut“ – und diese Tatsache stünde in eklatantem Widerspruch zur Karliczeks Behauptung.

Als Beispiele führen die Journalisten einige wahrlich schillernden Figuren des Hochschulbetriebs ins Feld. Etwa ein Professor, der sich in Vorlesungen zur Chemtrail-Verschwörungstheorie bekannt hatte; oder den Kasseler Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, der das Adoptionsrecht schwuler Eltern aus zumindest diskussionswürdigen, legitimen Gründen kritisiert hatte (und dafür von der „Tagesschau“ prompt als „schwulenfeindlich“ tituliert und der „Diskriminierung von Homosexuellen“ bezichtigt wurde). Oder den Hydrologen Ralf Otterpohl, ebenfalls Professor der Uni Hamburg, der sich für ethnische Rückzugsräume und Neusiedlungen von autochtonen Europäern starkmachte (Otterpohl steht der „Anastasia“-Bewegung nahesteht, über die dieselben „rbb“-Redakteure unter dem Titel „Grüner Garten, brauner Boden“ parallel noch eine eigene „Doku“ drehten).

Es ist nun nicht wirklich überraschend, dass es unter rund 45.000 Professorinnen und Professoren in der Bundesrepublik - wenn man mit der Lupe sucht - auch skurille Exzentriker, Spinner und Außenseiter gibt. Erstens stellen diese aber nichts weiter als Nischen-Minderheiten dar, und zweitens ist es eben prägendes Merkmal eines multispektralen, freien, politisch unbehinderten Hochschulbetriebs, dass auch umstrittene Meinungsvertreter dort vertreten sind.

Das sieht man bei der ARD ganz anders: Nicht die Übergriffe auf Lucke sind dort der Skandal, sondern dass es immer noch zu viele „freie Stimmen“ an den Hochschulen gibt, die noch nicht niedergeplärrt, aufgemischt, boykottiert, suspendiert (oder, um bei Sascha Lobo zu bleiben: „reguliert“) sind. Vielleicht ändert sich dies ja nach dem gestrigen Beitrag – sobald die Antifa ihre Feindeslisten entsprechend aktualisiert hat?

Das wäre dann eine ganz neuartige Zusatzrolle für öffentlich-rechtliche Journalisten: Als „Spotter“, also Zielerfasser, für linksautonome Straßenschläger lohnende Opfer ausspähen – „Targeting“ nennt man sowas beim Militär. Auf dass die gesinnungshygienischen Visionen Sascha Lobos und seiner kongenialen Talkshow-Mitstreiter bald Wirklichkeit werden mögen! Damit wäre dann die neue deutsche Arbeitsteilung von „Faschisten der Stirn“ und „Faschisten der Faust“ glücklich verwirklicht – ganz im Sinne von Lobo, „Spiegel“-Stokowski („Antifaschismus ist Handarbeit“) und „Monitor“-Hetzer Restle.

Grünen-Parteitag und andere Malheurs

Freitag, 15.11.2019 - 23:30 Uhr - Stephan Paetow:

Wir lieben die Natur ohne Wenn und Aber, das sei deutlich gesagt. Deshalb sind wir ja auch gegen die Umweltzerstörung und das Vogelkillen durch Windkraftwerke in Wäldern und auf Wiesen. Aber trotzdem dürfen wir den Robert Habeck und seine Visionen nicht unterschlagen. Außerdem: Regierungs-Sacharbeit und grüner Vereinsmob. Schade: Für „schwule Leuchtkäfer“ (Olivia Jones) fehlt diesmal die Zeit...

Heute etwas groggy von der Besprechung der Hass-Show bei Illner (Artikel siehe Randspalte). Immer wieder fragen Leser: Warum schreiben Sie überhaupt über den Mist? Nun, als Antwort möge ein Hinweis auf eine Leserunterhaltung unter dem Artikel dienen. Ein Leser stellte also besagte Frage („Warum...“), dann entspann sich folgende Konversaton:

Frau Z.:
„Im Prinzip haben Sie Recht. Allerdings verzichte ich ungern auf einen Paetow-Artikel.“
Darauf Tobi K.:
„Ich auch nicht. Ich bewundere Herrn Paetow dafür, dass er sich immer wieder freiwillig diesem politischen Masochismus hergibt.“
Nun von einem Schukow die Punch-Line, wie der Stand-Up-Comedian sagt:
„Sie glauben gar nicht was es alles für Fetische gibt….“ Hahahahaha.....

Da bleibt auch mir nur das oft bemühte Sprachbild vom übers Tablet verschütteten Kaffee zu verwenden. Herrlich!

So, jetzt aber zur „Sacharbeit“, wie das bei der SPD heißt. Wussten sie, dass es verboten war, Frauen unter den Rock zu fotografieren? Oder dachten Sie, dass deshalb jedes Telefon eine Kamera hat, um jederzeit einen solchen Schnappschuss machen zu können? Nun, jedenfals wurde soeben ein Gesetz erlassen, dass sogenanntes „upskirting“ verbietet. So nebenbei dürfen auch keine Fotos von Gewaltopfern mehr gemacht und verbreitet werden (wie bei dem Fall von dem Mann mit der Machete in Stuttgart), man will die Wähler ja nicht beunruhigen wegen der immer extremeren Brutalität auf unseren Straßen. Ach ja, und alles wird teurer, wegen Klima, Klima, Klima...

Robert hat Visionen

Es ist unsere Pflicht, auch abgedrehte Randgruppen abzubilden in dieser kleinen Tagesshow. Parteitag ist! Mit Annalena und Anton und Claudia und der ganzen bunten Vogelschar. Wir wollen an dieser Stelle aber nur kurz auf den neuen Vordenker der Bewegung eingehen, der als erster Kinderbuchautor Deutschlands Kanzler werden will. Robert Habeck arbeitet derzeit an Plänen, „die den Horizont wieder aufmachen“, schließlich geht’s hinterm Horizont ja weiter, wie wir dank Udo L. aus Gronau im Homeland NRW wissen. Und da kann der Robert nicht stehenbleiben, denn „jetzt in der nächsten Phase müssen wir aus Hoffnung Wirklichkeit machen“.
„Wo ist dieser Geist geblieben, die großen Dinge in Deutschland zu denken?“, rief der Robert spaßeshalber den grünen Delegierten zu, dabei weiß er doch, dass dieser Geist genau vor ihm saß, in Anton, Annalena und Claudia (selbst wenn sie nicht da war). Komisch, dass uns da der selige Helmut Schmidt in den Sinn kommt, der mal sagte „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“.

Aber der Robert hatte auch Ernstes dabei. Die „gesamte AfD“ sei ein „Fall für den Verfassungsschutz“, Thomas Haldenwang, übernehmen Sie! Der Dienst in Thüringen, der unter der Kontrolle der SED N.O. steht, kann sicherlich helfen. Und die CDU soll mal lieber schön mitmachen bei der Hetze, drohte Robert, sonst ist sie als Nächstes dran. Da soll es ja Unionisten geben, die von einer Zusammenarbeit mit der AfD reden. Robert: „Da, wo die Zusammenarbeit stattfindet, müssen diese Gliederungen aus der CDU ausgeschlossen werden.“ (Sie wollen wirklich mehr wissen vom Grünen Gedöns? Na bitte...)

Es kann nur eine Meinung geben!

Wundern Sie sich auch gelegentlich, dass es anscheinend nur Wissenschaftler in der öffentlichen Wahrnehmung gibt, die den menschengemachten Klimawandel beklagen und ständig finanzielle und restriktive Maßnahmen fordern, diesen zu stoppen. Dass es angeblich keine kritischen Stimmen mit Klimadiplom gibt? Wundern Sie sich nicht. In einer der Hauptstädte der Klima-Bewegung bedrängte das Umweltinstitut München e.V. (steuerfrei!) ein Tagungs-Hotel: „Wir möchten Sie herzlich bitten, der Konferenz von EIKE (Das „Europäische Institut für Klima und Energie“, das leise Zweifel am Klimagedöns hat/SP) keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, da diese Organisation gefährliche Propaganda verbreitet und unseren demokratischen Grundwerten entgegensteht.“ (Quelle achgut)

In Thüringen wird die Demokratie entsorgt

Freitag, 15.11.2019 - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld:

In einer funktionierenden Demokratie haben die Wähler die Möglichkeit, eine Regierung, die nicht ihren Vorstellungen entspricht, abzuwählen. Das hat zum letzten Mal funktioniert, als die erste GroKo der Regierung Merkel abgewählt und durch eine schwarz-gelbe Koalition ersetzt wurde. Als die Freien Demokraten ihre Wähler im Stich ließen und die Politik der Großen Koalition fast widerspruchslos fortsetzten, flogen sie aus dem Bundestag.

Seitdem liegen große Koalitionen wie Mehltau über dem Land. Verschlimmert hat sich der Zustand, seitdem sich die beiden kleinen Oppositionsparteien im Bundestag, Grüne und FDP, als Regierungsparteien im Wartestand begreifen und, statt die Regierung zu kontrollieren, in einer Einheitsfront zusammen mit den Regierungsfraktionen die einzige Oppositionspartei im Parlament bekämpfen. Mittlerweile hält sich die Regierung in Deutschland für alternativlos, denn notfalls gibt es eine Allparteien-Koalition aller „Demokraten“ gegen den erklärten Wählerwillen. In Sachsen haben zwei Drittel der Wähler konservativ gewählt und eine rot-grüne Regierung unter Führung der CDU bekommen. Was Ministerpräsident Kretschmer unter Missachtung des Wählerwillens noch durchdrücken konnte, ist in Thüringen schwieriger geworden.

In Thüringen ist die rot-rot-grüne Regierung abgewählt worden, aber der Verlust ging auf Kosten der kleineren Koalitionspartner. Die Linke, wie die umbenannte SED heute heißt, konnte sogar Stimmen gewinnen, aber eben nicht genug, um die Verluste auszugleichen. Die CDU, die bisher größte Oppositionspartei im Landtag, fuhr unter ihrem Spitzenkandidaten Mohring noch größere Verluste ein. Sie erzielte nach fast 12 % Minus das schlechteste Ergebnis seit Neugründung des Freistaats und rutschte auf Platz 3 ab. Da ist es schon so etwas wie Realsatire, wenn Mohring verkündete, die Regierung Ramelow wäre abgewählt und müsste von ihm, dem größten Wahlverlierer von allen, ersetzt werden.

Mohring, der den Wahlkampf ganz auf sich als künftigen Ministerpräsidenten zugeschnitten hatte, ist bis heute nicht bereit, die Verantwortung für seine Niederlage zu übernehmen. Im Gegenteil, unter dem Deckmantel seiner angeblichen „staatspolitischen Verantwortung“ versucht er seit vierzehn Tagen auf allen Ebenen durch Kungelei doch noch zu erreichen, was die Wähler ihm verwehrt haben, Ministerpräsident, oder wenigstens Vize von Thüringen zu werden, in welcher parteipolitischen Konstellation auch immer. Was dabei keine Rolle spielt, sind irgendwelche Inhalte, die er oder seine Partei zum angeblichen Wohl von Thüringen voranbringen wollen.

Seltsam still verhält sich Ministerpräsident Bodo Ramelow. Er kann geschäftsführend im Amt bleiben, notfalls bis zur nächsten Wahl. Ehrlicher aber wäre es, wenn er sich im Amt bestätigen ließe. Im dritten Wahlgang wäre ihm der Erfolg sicher. Eine Minderheitsregierung wäre geradezu eine Belebung der brachliegenden Demokratie, denn die Regierung müsste für alle ihre Vorhaben um die Stimmenmehrheit im Landtag kämpfen. Das würde die Parlamentarier reanimieren, die sich positionieren müssten, statt Regierungsvorhaben nur abzunicken. Warum zögert Bodo Ramelow? Es ist, als ob er ein Signal aus dem Kanzleramt erhalten hätte, abzuwarten, bis die Hindernisse für eine Koalition mit der CDU beseitigt sind. Natürlich wäre dies für Ramelow die Königsvariante, denn fortan würde niemand mehr an der Demokratiefähigkeit der SED-Linken zweifeln dürfen.

Bekanntlich haben schon am Wahlabend die öffentlich-rechtlichen Sender für eine solche Koalition getrommelt, ohne Widerspruch aus dem Kanzleramt. Auch Mohring signalisierte schon eine Stunde nach Schließung der Wahllokale, dass er zur „staatspolitischen Verantwortung“ bereit sei. Für alle, die noch nicht verstanden hatten, dass er damit die Koalition mit der Linken meinte, präzisierte er das am nächsten Morgen beim Frühstücksfernsehen. Womit er offensichtlich nicht gerechnet hat, war der Widerspruch der Parteibasis, der sich als so stark erwies, dass Mohring zurückrudern musste. Ramelow konnte nur Schadensbegrenzung betreiben, indem er Mohring offiziell sein Gesprächsangebot entzog, weil der eine SMS von ihm öffentlich gemacht hatte. Das von der Basis erzwungene Gesprächsverbot mit der Linken liegt nun als schweres Hindernis bei der Parteien-Kungelei im Weg.

Mohring, in seinem unstillbaren Drang nach dem Ministerpräsidenten-Posten, versuchte als Notvariante eine Minderheitsregierung zustande zu bringen, von SPD, Grünen, FDP und CDU. Wieder spielen dabei keinerlei inhaltliche Erwägungen eine Rolle, sondern reine Zähltechniken. Die ungeliebte AfD ist in dieser Rechnung durchaus als Steigbügelhalter willkommen. Aber Mohring kann es offensichtlich doch nicht wagen, sein Szenario durchzuziehen. Viel zu unsicher ist, ob er alle Stimmen seiner eigenen Fraktion bekommt. Zwar hat es niemand gewagt, gegen ihn als Vorsitzenden anzutreten, aber sein 60 %-Ergebnis ist mehr als mager. Der Unmut über ihn in der Partei ist noch größer.

In dieser Situation ist eine Initiative von Bürgerrechtlern interessant, die in einer zum offenen Brief umgewandelten Petition den Weg für die SED-Linke in eine Koalition mit der CDU frei machen wollen.

Die Aktion erinnert an den Aufruf „Für unser Land“, mit dem im Spätherbst 1989 Intellektuelle, Künstler und Linke Bürgerrechtler die Herrschaft der SED und den Fortbestand der DDR sichern wollten. Damals hat die Bevölkerung auf der Straße unmissverständlich signalisiert, dass sie keine weiteren Experimente, sondern die Vereinigung will.

Der diesjährige Aufruf zur Unterstützung der SED-Linken nennt sein Ziel nur indirekt. Er fordert eine „Verantwortungsvolle Politik in einem offenen und freien Thüringen“. Jenseits des alten „Lagerdenkens“ solle es zu einer “tragfähigen und stabilen Regierung“ kommen. Als Vorbild werden ausgerechnet die Runden Tische von 1989/90 genannt, wo, zumindest was den zentralen runden Tisch betrifft, die Bürgerrechtler nach allen Regeln der Kunst über den Tisch gezogen und sichergestellt wurde, dass die SED bestehen blieb und weich im vereinten Deutschland landete.

Die einzige Abgrenzung, die es geben soll, ist die Forderung, der „von einem Faschisten geführten AfD eine Absage zu erteilen“.

Wer mit solchen Appellen an die Öffentlichkeit geht, sollte zumindest den Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus kennen. Björn Höcke ist kein Faschist, sondern ein nationaler Sozialist, dessen persönliche Schnittmengen (nicht die seiner Gesamtpartei) mit dem Sozialisten Ramelow größer zu sein scheinen, als die von Linke und (traditioneller) CDU, was schlaglichtartig klar wurde, als Höcke als erster den Vorstoß Ramelows für einen Treuhand-Untersuchungssauschuss unterstützte.

Erstaunlich auch, dass diese Bürgerrechtler, die sich auf die Friedliche Revolution 1989 berufen, die darauf angelegt war, die Macht der SED zu brechen, keinerlei Probleme mit der umbenannten SED haben, die immer noch den „Systemwechsel“ im Programm hat, sich weigert, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen, Enteignungen anstrebt, wie in Berlin zu sehen ist, nach wie vor Stasimitarbeiter in die Parlamente schickt und offen linksradikale Aktionen unterstützt. Bodo Ramelow ist sicher kein Radikaler, aber er ist in einer Partei, die nie eine klare Trennung zum Linksextremismus vollzogen hat.

Auch die nach wie vor ungeklärte Frage nach dem Mammutanteil des unter der politischen Verantwortung des letzten SED-Chefs Gregor Gysi verschobenen SED-Parteivermögens, zu dem die Genossen im Bundestagsuntersuchungssauschuss jede Aussage verweigert haben, mit der identischen Erklärung, sie würden sich der Strafverfolgung aussetzen, wenn sie ihr Wissen vor dem Ausschuss offenlegten, ist für diese Bürgerrechtler kein Grund, der SED-Linken nicht wieder an die Macht verhelfen zu wollen. Inzwischen könnten die Genossen ihr Wissen um die verschwundenen Milliarden offenlegen, weil die Delikte verjährt sind, aber eine solche Forderung wird auch von diesen Bürgerrechtlern nicht erhoben.

Wenn es in Thüringen tatsächlich zu einer Linke-CDU-Koalition kommt, dann ist das Allparteien-Kartell für die nächste Bundestagswahl gesichert. Nur noch mit der Linken kann ein Regierungswechsel, wie er in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, verhindert werden. Wir hätten dann ein Land, in dem bürgerliche Positionen keine politische Vertretung mehr haben. Die CDU als Steigbügelhalter für eine Regierung der Linken wäre eine Wiederholung der Situation von 1949, wo die SED nur mithilfe der Blockparteien an die Macht kam. Heute nennt man das nicht mehr „Nationale Front“, sondern „breites Bündnis“, aber der Zweck ist gleich geblieben: Machterhalt um jeden Preis, gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung. Damit ist die Demokratie entsorgt.

Wer schweigt, stimmt zu!

"Millionen für Tageszeitungen und Anzeigenblätter aus dem Bundeshaushalt"

Freitag, 15.11.2019 - 18:45 Uhr - Matthias Matussek:

Mit welcher Kaltschnäuzigkeit die SPD kurz vor ihrem politischen Ladenschluss noch versucht, ihren (mit ihr untergehenden) Propaganda-Blättern die Taschen vollzustopfen! VOR ALLEM: Wie schamlos die regierende Clique sich die vierte Gewalt gefügig machen und unter den Nagel reißen will!!!

tichyseinblick.de: "Millionen für Tageszeitungen und Anzeigenblätter aus dem Bundeshaushalt"

"Kriminalhauptkommissar erhebt schweren Vorwurf gegen Innenministerium" UPDATE

Freitag, 15.11.2019 - 14:15 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "Kriminalhauptkommissar erhebt schweren Vorwurf gegen Innenministerium"
rnd.de: "Fall Amri: Opferfamilien fordern Vernehmung von de Maizière"

Kriminalhauptkommissar erhebt schweren Vorwurf gegen Innenministerium

Ich frage nur mal ganz unschuldig, weil das die neo-demokratische Art in Buntland zu sein scheint: sofort voll eskalieren und gleich eine gesamte Partei oder Bürgerbewegung in Sippenhaft nehmen.

#AfDhatMitgemordet
#CDUgibtAfDMitschuldAnLuebckeMord
#Halle
#PegidaHatMitgestochen

Quellen
focus.de: "Seltsame Anweisung von „ganz oben“: Polizist erhebt schwere Vorwürfe im Fall Amri"
merkur.de: "CDU gibt AfD Mitschuld an Lübcke-Mord - Massive Kritik an Partei-Rhetorik"
morgenpost.de: "Merz macht AfD für Mord an Walter Lübcke mitverantwortlich"
tagesspiegel.de: "Pegida hat in Köln mitgestochen"

Samstag, 16.11.2019 - 07:00 Uhr - Susanne Baumstark:

Drei Jahre nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt gibt es Neues über Anis Amri, wie das Web-Magazin schreibt: „Ein Polizist versetzt mit seiner Zeugenaussage den Bundestag in Aufruhr. Er ist bis heute wütend - weil ein Informant, der schon früh auf die Gefährlichkeit des späteren Attentäters hinwies, aus seiner Sicht damals nicht ernst genug genommen wurde." - "Wussten die Behörden von Anis Amris Anschlags-Plänen?"

"Tesla bei Berlin? Eher unwahrscheinlich"

Freitag, 15.11.2019 - 13:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Wetten, dass die üblichen Verdächtigen die großspurig angekündigte Tesla-Fabrik in Brandenburg verhindern werden? Ob Käfer oder Lurch, Gewerkschaften, Überreglementierung und planwirtschaftliche Produktionsvorschriften (Produktion von SUVs - was fällt dem Elon ein?) - da wird jetzt das gesamte Programm aus dem Köcher gezogen, warum die Grünheider Industriefläche, die schon BMW mal für ein Werk in Betracht zog, nicht zu nutzen ist. BMW zog es dann vor, nach Sachsen zu ziehen.

Außerdem: Elon Musk ist doch nur noch maximal semi-interessiert an den Elektrokisten. Seine Leidenschaft liegt derzeit bei der SpaceX Raketentechnik, mit der er unglaubliches leistet und vor allem bei Neuralink, der Schnittstelle zwischen menschlichem Gehirn und Computern, die nächstes Jahr erstmalig in Menschen implementiert werden soll.

Glaubt jemand ernsthaft, ein solches energie- und visionsgetriebenes Genie wie Musk setzt sich mit deutschen Provinzpolitikern an einen Tisch, um die deutschen, kleinstkarierten Befindlichkeiten zu verhackstücken? Ernsthaft? 😂

Der Elon Musk, der sich in die geniale Talkshow von Joe Rogan setzt, mit ihm ein zweieinhalb Stunden langes, hochspannendes, tiefsinniges Gespräch führt, bei dem die beiden Whiskey trinken und Pot rauchen? Und Elon die Hysterie, die danach auf die Aktien seiner Unternehmen und die Führungskräfte entfacht wurde, mit einem achselzuckenden Grinsen zur Kenntnis nahm?

Jede Wette, dass diese Gigafactory im Osten Europas gebaut wird, aber nicht in Buntland.

Hier nett kommentiert: "Tesla bei Berlin? Eher unwahrscheinlich"

Wer mal 2,5 Stunden Zeit hat: Hier das hochinteressante Gespräch zwischen Rogan und Musk, das einen guten Einblick in die Denkweise dieses spannenden Menschen und seine Sichtweise ermöglicht. Ein solches Interview mit diesem Tiefgang wäre im buntesten Deutschland aller Zeiten vollkommen undenkbar.

youtube.com: "Joe Rogan Experience #1169 - Elon Musk"

Brandenburgs Innovation des Scheiterns

Donnerstag, 14.11.2019 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Cargolifter, Lausitzring und der Berliner Großflughafen. Brandenburgs Großprojekte endeten vielfach in einer wirtschaftlichen Katastrophe. Warum soll das bei der Tesla Gigafactory anders sein. Schließlich fließen in dieses Projekt auch mindestens eine Milliarde Euro deutsche Steuergelder.

- weiterlesen - "Brandenburgs Innovation des Scheiterns"

"Dauerfeuer auf Israel und Deutschland fordert Besonnenheit"

Donnerstag, 14.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Die perfide Täter-Opfer-Umkehr deutscher Medien, wenn es um Israel geht, erklärt von Ulrich Sahm, der direkt aus Israel berichtet.

mena-watch.com (Auszug): "In vielen deutschen Leitmedien wird bei der Nahost-Berichterstattung, und besonders beim Konflikt um den Gaza-Streifen, Israel an den Pranger gestellt. Bei umfassendem Raketenbeschuss aus Gaza auf Städte und Ortschaften rund um den Küstenstreifen wird meistens so lange abgewartet, bis Israel reagiert. Dann schlagen die Medien zu, mit Berichten über israelische Bombardements und palästinensische Toten. Erst im weiteren Verlauf kommt dann die Information, dass es „zuvor“ Raketen auf Israel gegeben haben. Der Reporter einer Nachrichtenagentur erklärte dazu, dass es üblich sei, erst die „neuesten“ Ereignisse zu bringen, und danach, was dem vorausgegangen sei. Mit dieser Methode lässt sich ganz einfach die Abfolge der Ereignisse auf den Kopf stellen und Israel wird zum Täter." - "Dauerfeuer auf Israel und Deutschland fordert Besonnenheit"

Triggered! 😂

Donnerstag, 14.11.2019 - 14:30 Uhr - Tatjana Festerling:

nytimes.com: "Books|Best Sellers|Combined Print & E-Book Nonfiction"

Donald Trumps Sohn schreibt ein Buch mit dem Titel "Triggered - How the Left Thrives on Hate and Wants to Silence Us" und neun Tage nach Verkaufsstart steht es auf der links-liberalen "The New York Times" Bestseller-Liste bei Non-Fiktion auf Platz 1.

Aber keine Sorge, in Deutschland wäre sowas vollkommen unmöglich. Buchhändler on- und offline würden sich, heroisch verbrämt, in vorauseilendem Gehorsam weigern, das Buch überhaupt zu verkaufen. Besonders antifaschistische Buchhändler würden zu öffentlichen Buchschredder-Events aufrufen und man wird sehr mutig und edel und unter gegenseitigem Schulterklopfen die "Demokratie" verteidigen: Nie wieder Totalitarismus in Deutschland!

Glaubt Ihr nicht? Ist doch alles schon passiert in der buntesten aller "Demokratien" - einfach an Akif Pirincci denken: "Der Fall Pirinçci"

#MussManWissen

amazon.com: "Triggered: How the Left Thrives on Hate and Wants to Silence Us"

"St. Martin-Reiter nennt das Fest „christlich“ und fliegt deshalb raus"

Donnerstag, 14.11.2019 - 13:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Ich kenne eine Klugscheisserin, die hat vor Jahren baldige Massenunterwerfungen und Konvertierungen in Allahmanja vorher gesagt. Tja, was soll man sagen, die Operation läuft längst. Es wird einem natürlich - wie immer bei der stattfindenden hybriden Kriegsführung - ganz einfach gemacht, sie nicht wahrzunehmen, denn schließlich erfolgen Unterwerfung und Konvertierung nicht auf staubigen Dorfplätzen öffentlich vorgeführt, sondern durch medial empörtes Gekreische gerechtfertigt und geschickt versteckt.

Ein Vertreter der Kaste der gläubigen Herrenmenschen fühlt sich getriggert? Wagt es etwa so ein Schweinefleischfresser, den Feiertag eines katholischen Heiligen, des Sanctus Martinus Turonensis, "christlich" zu nennen? "Hernieder mit dir, bück dich, du ungläubiger Scheissdeutscher, aber fix!"

Und die deutsche Kartoffel bückt sich nicht nur, nein! Immer noch mit weltmeisterlichem Ehrgeiz und Obrigkeits-Buckelmentalität ausgestattet, wird vorauseilend gehorsam gleich der "Täter"gefeuert und dann schön öffentlich und medial das Entschuldigen zelebriert. So wird eine Leugnungshaltung erzwungen, das Leugnen geht über in Fleisch und Blut und in die DNA. Der anschließende Übertritt zur Religion des Friedens ist dann nur noch der letzte konsequente Schritt.

Wetten, dass?

Quellen:
kath.net: "St. Martin-Reiter nennt das Fest „christlich“ und fliegt deshalb raus"
general-anzeiger-bonn.de: "Sankt Martin nach umstrittener Äußerung entlassen"
katholisch.de: "Das müssen Sie über Sankt Martin wissen"

Figurenscheibe des Standes Uri im Kreuzgang des Klosters Wettingen: Ost IV 1, by: Badener - CC BY-SA 3.0 Bildquelle: by Badener - CC BY-SA 3.0

"„Radio Arabica“ - Berlin bekommt ersten arabischesprachigen Radiosender"

Donnerstag, 14.11.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

morgenpost.de: "„Radio Arabica“ - Berlin bekommt ersten arabischesprachigen Radiosender"

Nur mal so zur Erinnerung:
cdu.de: "Merkel: „Eine Islamisierung sehe ich nicht“"
n-tv.de: "Fünf Fakten zur "Überfremdung" - Islamisierung Deutschlands findet nicht statt"

"Zurück zu einer funktionierenden Gesellschaft! | Dr. Gottfried Curio"

Donnerstag, 14.11.2019 - 09:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Top analysiert von Dr. Gottfried Curio - youtube.com (Description): "Migranten haben oft eine geringere Produktivität als die Deutschen und belasten die Sozialsysteme. Vor allem "Flüchtlinge" sind überdurchschnittlich häufig Hartz-IV-Empfänger. Oft gelten sie aber trotzdem nicht als arbeitslos: nämlich dann, wenn sie einen Integrations- oder Sprachkurs besuchen. Wie viel die "Flüchtlingskrise" seit 2015 kostet, lässt sich nur annäherend bestimmen: Allein 2018 betrugen die Aufwendungen des Bundes für migrationsbezogene Aufgaben 23 Mrd. € – hinzu kommen noch mal Milliardenbeträge von den Ländern und Kommunen Die AfD fordert, endlich die gesamten Flüchtlingskosten transparent offenzulegen!" - "Zurück zu einer funktionierenden Gesellschaft! | Dr. Gottfried Curio" - Video

PS: Man vergleiche seine Vita - "Dr. Gottfried Curio, AfD" - z.B. mit der einer Göring-Eckardt - noch Fragen ?

"Von wegen nur Umweltschutz: In Wahrheit kämpfen die führenden deutschen Klimaaktivistinnen gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft"

Donnerstag, 14.11.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Mit dem trefflichen Diktum "wohlstandsverwahrloste Neomarxisten" beschreibt die NZZ die sogenannten Klima-Protestler, und soviel ist sicher: Das könnte in keinem deutschen Mainstreamblatt stehen.

nzz.ch (Auszug): "Dem moralisch Guten kann und darf man nicht widersprechen" - "Von wegen nur Umweltschutz: In Wahrheit kämpfen die führenden deutschen Klimaaktivistinnen gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft"

"Löschungen bei Facebook - Lübke, Luther und Zigeuner - Fakten interessieren nicht"

Donnerstag, 14.11.2019 - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Hier, zieht Euch das rein. Die Erfahrungen von Archi W. Bechlenberg an einem ganz normalen Tag auf Farcebook (Auszug): "Gelöscht, gelöscht, gelöscht." - "Löschungen bei Facebook - Lübke, Luther und Zigeuner - Fakten interessieren nicht"

Mein Frankfurter Lieblingsdoktor, der jüdische, mit dem skalpell-scharfen Verstand, Adam Poznanski, hockt auch grade im Stasi-Knast - und zwar mit allen Profilen gleichzeitig. Ich habe all die Monate meiner Sperrungen schon nicht mehr gezählt - es interessiert weder mich, noch irgendeine Sau da draußen.

Mich interessieren eher Eure Antworten auf die Frage: Soll Farcebook ernsthaft weiter das einzige virtuelle Kaminzimmer bleiben, in dem man sich über Jahre so nett vernetzte und sich nun, wie Ommi und Oppi am Rollator, gegenseitig was vorklagt über diese schändlichen, willkürlich-totalitären Terrormaßnahmen gegen die Free Speech? Wen interessiert das Gejaule darüber, dass man ständig gesperrt wird? Wen interessieren die teuren Anwaltsklagen einzelner Prominenter? Wen interessiert, was bzw. dass gelöscht wird?

Niemanden! Im Gegenteil, es langweilt und nervt! Weil außer klagen nix passiert, weil keiner Konsequenzen zieht. Weil sowieso alle bleiben, weil man sich mit dem Löschen und der 30-Tage-Sperrerei längst irgendwie arrangiert. Man passt dann eben besser auf, was man schreibt. Um Blockwarte versöhnlich zu stimmen und um zu verhindern, dass das SEK vor der Tür steht. Die Jungs müssen ja irgendwie mit der Nazi-Jägerei beschäftigt werden, damit sie zu beschäftigt sind, sich um dschihadistische Strukturen in Allahmanja zu kümmern.

Die Äußerungsschere ist längst in den Kartoffelrüben, weil ja die Aaaaangst so groß ist. In meinen freiheitsextremistischen Augen ist das bereits ein Schritt der Unterwerfung. Da könnt Ihr Euch noch so freiheitsliebend aufbrezeln. Wer nicht rechtzeitig vorsorgt und z.B. seine "Freunde" motiviert, mit in ein anderes Netzwerk umzuziehen, um sich in diesen beschissenen Zeiten wenigstens nicht komplett aus den Augen zu verlieren, dem ist nicht mehr zu helfen.

Vor Monaten hatte ich angeregt, dass sich jeder auf FB auch ein Profil bei VK.com (oder USA(.)life oder Minds(.)com oder der neuen social media platform von Prof. Jordan Peterson "thinkspot" etc) anlegen und alles immer parallel posten möge. Um a) Reichweite aufzubauen und b) den Zensurmaßnahmen auf FB die Macht zu nehmen, weil das FB-Zensierte ja weiter auf anderen Plattformen bleibt. Ich hatte angeboten, mit meiner Reichweite beim Aufbau von eigener Reichweite zu helfen. Sich diese Ausweichmöglichkeit einer anderen Plattform zu schaffen ist nur wenig mehr Arbeit - ich weiss das, weil ich es konsequent mache - aber mit Euch ist das alles eben nicht zu machen. Langfristig, taktisch oder gar strategisch denken? Hallo? Nicht mit der Deutschen Kartoffel!

Genauso treudoof ergeben wie Ihr auf die Einbuchtungen im Gulag wartet, dabei aber bis zum Schluss brav ackern und rackern geht, damit Ihr Eure Steuern zahlen dürft und Mutti dann ja vielleicht doch noch mal lieb zu Euch wird, genauso gleichgültig, wie Ihr Eure Kinder den Gefahren der bunten Welt aussetzt und Euch dabei rauschähnlich wahlweise den Illusionen eines neuen politischen Führers oder der Et-Is-No-Imma-Juttjejange-Hoffnung hingebt - genauso ist mit Euch noch nicht mal das Simpelste, das Einfachste, das Risikoloseste - die Vernetzung außerhalb der FB-Blase hinzukriegen. Stattdessen wird über etwas lamentiert, das nicht mehr zu ändern ist.

Ich knacke bei VK.com übrigens bald die 7.000 "Freunde"-Marke. Und Ihr so?

Sparer, zur Immobilie, zur Aktie

Mittwoch, 13.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Der Deutsche spart gegen die Negativzinsen an – mit Sparbuch und Girokonto und ohne Aussicht auf Erfolg. Zeit, dass ihn die Politik in Immobilien- und Aktien-Besitz treibt. Denn die Gewinne dort werden durch die neue Grundsteuer und die Finanztransaktionssteuer gleich an der Quelle abgeschöpft. So wird es am Ende für den Prekär-Sparer wirklich prekär.

- weiterlesen - "Sparer, zur Immobilie, zur Aktie"

#Frage

Mittwoch, 13.11.2019 - 17:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Darf man in der buntesten und freiesten Demokratie des Universums noch Fragen stellen?

#Frage

Take that

Mittwoch, 13.11.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Und dann unterhalten wir uns gern nochmal über ach so abgehängte und scheinbar bemitleidenswerte Länder wie Bulgarien oder Rumänien, die wirtschaftlich nicht die nötigen Voraussetzungen für den edlen Deutschen zur Auswanderung bieten. Tja, aber eben auch nicht für den All-inclusive Wellness begehrenden Eindringling. Die werden - sogar mit Geschäftsmodell dahinter - Richtung gelobtes Land geschleppt. Hin zu den Deutschen, die es nicht mal für den Schutz und die Zukunft ihrer Kinder wagen, ernsthaft aufzubegehren. Der Zeitpunkt ist aber sowieso längst abgefahren. Wen interessiert's denn noch, wenn Deutsche streiken? Das De-Industrialisierungsprogramm läuft längst - dann werden die bestreikten Buden eben auch dicht gemacht. Der Deutsche hat sich - wissentlich! - sämtliche Druckmittel aus der Hand nehmen lassen. Jetzt steht er da, dieser vor Moral strotzende Michel, mit runtergelassenen Hosen und belehrt noch immer die Welt. Gaga.

++++

Hier der auf FB geteilte Text von @ostsachse Andre Schmidt (hat ihn leider nicht auf VK gepostet, daher kopiert)

"Bei dauerhaften Kosten von 25-30 Milliarden pro eine Million illegale Zuwanderer sind wir bald bei einer dreistelligen Milliardenbelastung für den Bundeshaushalt. Wenn jetzt die Steuereinnahmen wegbrechen, beschleunigt sich die Erosion des Sozialstaats. Dazu kommt der erneute Anstieg der Flüchtlingszahlen, die massenhafte Verabschiedung der Babyboomer in den Altersruhestand und das demografische Kippen in die totale Multikulti-Republik. Deutschland wird von inkompetenten und korrupten Marionetten zur totalen Plünderung freigegeben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die aggressivste weltweit auftretende Herrschaftsform dieses Resterampe-Land zum Untertan macht. All das Gelaber von Patriotismus und "bis zum Schluss kämpfen" ist leider nur warme Luft, die schnell verfliegt, denn wenn man sich anschaut, was von dem einst großen Deutschland noch übrig ist, wie die demografische Entwicklung und der darauf liegende große Austausch vonstatten geht, dann gibt es kein Szenario, was noch auf ein gutes Ende hoffen lässt. Im aktuellen Bevölkerungsschema wählen 85% ihren Untergang und noch! stellen die Deutschen die Mehrheit, bald nicht mehr. Bald herrscht wieder ein faschistisches Regime, es wird dieses Land ins Mittelalter katapultieren.
Alexander von Schlaun: "Ca. 2,8 Millionen Flüchtlinge, Migranten, UN-Umsiedler, Familiennachzügler und geschätzte Unregistrierte sind zwischen 2015 und 2019 nach Deutschland gekommen. Bis zu 513.000 anerkannte Flüchtlinge haben noch das Recht, Partner und Kinder nachzuziehen (Stand: Ende 2017). Die Migration über Türkei-/Balkan- und Libyen-/Mittelmeeroute steigt zur Zeit wieder. Zur Weiterführung / Größe des UN-Umsiedlungsprogramms ab 2020 gibt es noch keine Aussage seitens der Regierung."

de.statista.com Bildquelle: Screenshot

"14-Jährige soll von fünf jungen Männern vergewaltigt worden sein"

Mittwoch, 13.11.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "14-Jährige soll von fünf jungen Männern vergewaltigt worden sein"

Während in Deutschland 14jährige Mädchen von Merkelanten gruppenvergewaltigt werden, bereiten sich die 14jährigen Mädchen hier an der bulgarischen Küste wohlbehütet und vollkommen angstfrei auf ihre Prüfungen für die Cambridge English Qualifications vor, räumen beim internationalen Mathe-Wettkampf "Mathematics without borders" Medaillen ab, trainieren klassisches Ballett und üben sich in den Traditionen ihres Landes, z.B. in den klassischen Volkstänzen und Musik. Ach ich vergaß, es gibt auch Highschools mit den Schwerpunkten IT und sogar Deutsch - das büffeln sie dann natürlich auch.

Mal im Ernst: Wie lange wollt Ihr Eure Kinder den Zumutungen und Gefahren in Deutschland eigentlich noch aussetzen? Es wird allerhöchste Zeit sich mit dem Gedanken an etwas vertraut zu machen, das im Krieg praktiziert wurde: Kinderlandverschickung. Wenn schon die Familie nicht gehen und auswandern will oder kann, bringt wenigstens die Kinder in Sicherheit.

Ich habe in Kürze einen Termin mit dem Direktor einer sehr interessanten und anspruchsvollen Privatschule und werde dann berichten - es gibt nämlich Eltern, die ihren Kindern eine bessere Zukunft als in Deutschland möglich bieten wollen und sich nach Möglichkeiten in Bulgarien erkundigen. Vielleicht interessiert das ja ein paar mehr.

So stay tuned!

PS: Geteilt auch auf VK und Webseite.

Ballettaufführung einer Privatschule in Bulgarien

Nürnberger Christkind

Mittwoch, 13.11.2019 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wirklich zuckersüß, das neue, strahlende Nürnberger Christkind. Jetzt muss sie's nur noch gruppenvergewaltigungsfrei zu ihren Auftritten schaffen.

Nürnberger Christkind Bildquelle: Twitter

"Sigmar Gabriel heuert bei US-Denkfabrik an"

Mittwoch, 13.11.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

DENKfabrik? Da ist doch was faul! Hat der sich etwa hochgepoppt, der Ex-Pop-Minister? Oder liegt's an den guten Connections... Rabia-Gruß und so... You know what I mean. Do you?

Sigmar Gabriel heuert bei US-Denkfabrik an Bildquelle: Screenschots - "Sigmar Gabriel heuert bei US-Denkfabrik an"

Erosion der Rentenversicherung

Dienstag, 12.11.2019 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Systematisch wird das Leistungsprinzip der Rente ausgehöhlt. Der demographische Wandel wird sowieso kommen und er wird durch die geburtenstarken Jahrgänge mit voller Macht und Brutalität zuschlagen. Am Ende wird die neue Grundrente zu einer Art Einheitsrente werden. Mehr wird sich dann dieser Staat nämlich nicht leisten können.

- weiterlesen - "Erosion der Rentenversicherung"

Da lacht der Sozi

Dienstag, 12.11.2019 - 20:15 Uhr - Stephan Paetow:

Olaf Scholz, der von Frauen und Linken Getriebene, hat mal wieder eine Idee. Der roten Flüchtlingsstadt Dortmund gehen die Winterdecken aus, und Genosse Osterloh zeigt, wie ein Genosse reich werden kann...

In ihrem verzweifelten Ringen um ein paar Wählerstimmen drehen die Sozis langsam durch. Olaf Scholz, leider Finanzminister und selbsternannte Feministin (oder kann Mann Feminist sein?) will „reinen Männervereinen“ ihre Steuervorteile aberkennen. Wie immer, wenn sich unsere Schlumpfine Olaf was ausdenkt, ist die Chose nicht durchdacht, so dass Anwälte bereits Sturm laufen gegen den Nonsens. Was ist mit einem gemeinnützigen Verein „Frauen für Frauen“? Müssen die jetzt Männer aufnehmen? Was ist, wenn sich partout keine Frauen finden, die freiwillig in einen Männersportverein eintreten wollen – muss der Verein nun Steuern zahlen?

Wie bekloppt sind die Sozis? Wie kann man solche Leute wählen, wenn man noch alle Tassen im Schrank hat? Muss man da extra bösartig sein?

Die kalten Herzen der Genossen

Wohin das führt, wenn man fahrlässig SPD, Grüne und Linke wählt, sieht man recht schön in Dortmund. Im Mai lasen wir ebenda: „Die Stadt Dortmund will mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das hat der Rat beschlossen. Es geht um Menschen, die auf der Flucht im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet wurden. SPD, Grüne und Linke stimmten zu.

Jetzt lesen wir: „Es fehlt nicht nur der Platz für etwaige Einwanderer, sondern man hat zwischen 400 und 1.400 Obdachlose vor dem Wintereinbruch, denen man kein Dach über dem Kopf bieten kann.“

Und wenn Sie den Genossen die zwei Zitate stundenlang um die Ohren hauen würden, die verstehen den Zusammenhang einfach nicht. Hauptsache sie haben es selber schön warm.

- weiterlesen - "Da lacht der Sozi"

Alle Jahre wieder – Das Weihnachtsmärchen

Dienstag, 12.11.2019 - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Pünktlich zur konsumreichsten Zeit des Jahres wird vom Einzelhandel eine Bomben-Stimmung versprochen. Schließlich seien die Gehälter ja kräftig gestiegen. Und der Staat gibt uns mittels Entlastungen noch Geld zum Konsumieren hinzu. Von lediglich 25 Prozent, die direkt von der Industrie ihre Einkommen beziehen, lassen wir uns schließlich nicht vom Merkel’schen Freudenfeuer ablenken.

- weiterlesen - "Alle Jahre wieder – Das Weihnachtsmärchen"

"Mohamed Ali wird neue Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion"

Dienstag, 12.11.2019 - 18:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Juhuu, endlich werden linke Versprechungen wahr! Ab sofort gibt's auf die Fresse, dass es nur so scheppert. Cassius Clay... äääh... Mohamed Ali hat nämlich immer noch 'ne wuchtige Rechte!

Mohamed Ali wird neue Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion Bildquelle: Screenschot - "Mohamed Ali wird neue Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion"

"DEuGH-Urteil zu besetztem Gebiet: Kennzeichnung für Siedlerprodukte ist Pflicht" - UPDATE

Dienstag, 12.11.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Der EU weit zu tragende Judenstern für israelische Lebensmittel ist da. Da werden die BDS-ler aber jubeln: Ihr "Kauft nicht beim Juden!" wurde durch den Europäischen Gerichtshof unterstützt und vereinfacht.

Quellen:
n-tv.de: "DEuGH-Urteil zu besetztem Gebiet: Kennzeichnung für Siedlerprodukte ist Pflicht"
welt.de: "Produkte aus besetzten Palästinensergebieten müssen gekennzeichnet werden"

Dienstag, 12.11.2019 - 17:30 Uhr - Roger Letsch:

Viele Artikel wurden heute über die neue Verordnung der EU geschrieben, laut der bestimmte israelische Waren "besonders gekennzeichnet" werden sollen. Man kann das sportlich nehmen und argumentieren, dass "Made in Germany" einst genau so angefangen hat. Aber seien wir ehrlich...das ist natürlich nicht dasselbe. Es mag in England Ressentiment gegen Deutschland gegeben haben, einen echten, tiefen, ekelhaften Antigermanismus hat es nie gegeben. "Made in Galiläa und Samaria" wir nämlich nicht auf den Kennzeichen stehen.

Anlässlich der heutigen EU-Boykott-Keule hole ich heute nochmal einen Artikel hervor, den ich im Juli am Tag meiner Rückkehr von einer Urlaubsreise nach Israel schrieb. Er macht deutlich, was ich von dem halte, was heute in der EU beschlossen wurde.

unbesorgt.de: "Von Rebenhunden und Olivenkatzen"

"Soros, Soros, immer wieder Soros" - UPDATE

Dienstag, 12.11.2019 - 15:45 Uhr - Kritische Wissenschaft - critical science:

sciencefiles.org: "Soros, Soros, immer wieder Soros"

Damit nicht genug. Seit Jahren bemüht sich George Soros über seine Stiftung, das Ergebnis des Brexit-Referendums aus dem Jahr 2016 zu revidieren. Die Daily Mail zitiert Soros mit der Aussage, dass ihn seine Liebe zu Britannien dazu treibe, Kampagnen gegen den „tragischen Fehler, die EU zu verlassen“, zu führen, d.h. vor allem: zu finanzieren. Er finanziere Kampagnen, um die britische Öffentlichkeit zur richtigen Ansicht zu erziehen, sagt Soros in unglaublich herablassender Weise.

UPDATE: Dienstag, 12.11.2019 - 21:30 Uhr - Edit Feuerer:

"'The rules are clear: foreign donations on this scale cannot be spent on an election campaign". ‼️!

dailymail.co.uk: "Tories call for urgent investigation into £3million that George Soros funnelled into anti-Brexit campaign aimed at bringing down Boris Johnson"

"Greta Thunberg Mural Equipped With Laser Eyes That Shoot At SUVs"

Dienstag, 12.11.2019 - 12:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Greta Thunberg Mural Equipped With Laser Eyes That Shoot At SUVs Bildquelle: Screenschot - "Greta Thunberg Mural Equipped With Laser Eyes That Shoot At SUVs"

Besser is☝ Obacht vor Wandgemälden! Lieber ein paar Extra-Kilometer einplanen und mit dem SUV drum rum kurven, als sich von den Laserkanonen die Karre zerschießen zu lassen.

Medienrückblick: Wie sich Egon Krenz und Claus Kleber um die Freiheit verdient machten

Dienstag, 12.11.2019 - 11:00 Uhr - Alexander Wendt:

Lange war es still um Claas Einzelfall Relotius, seit er einen Mississippidampfer an der Außenalster bestieg und damit ins untergehende Paris fuhr. Der Medienbetrieb hat seitdem bewiesen, dass er den Reporter ohne Grenzen für seinen Normalbetrieb nicht braucht.
Jetzt allerdings grüßte ein Phantom in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia, um sich dort ein bisschen um die Storyline des Artikels zu Claas E. Relotius zu kümmern. In dem überarbeiteten Text verglich ein Autorenkollektiv den berühmtesten Ex-Mitarbeiter des Spiegel nicht nur mit Karl May und Egon Erwin Kisch. Es widerlegte auch noch die ehrenrührige Behauptung, Relotius habe gegenüber seinen Kollegen in Hamburg eine krebskranke Schwester erfunden, die er pflegen müsse, und lud zum Beweis einen Artikel aus der Welt hoch, in dem es hieß, Relotius’ ehemaliger Ressortleiter gehe gerichtlich gegen diese Darstellung in dem Buch des Spiegel-Journalisten Juan Moreno über Relotius „Tausend Zeilen Lüge“ vor.

Dann stellte sich durch eine Recherche des Schweizer Tagesanzeiger heraus, dass es sich bei dem Wikipedia-Autorenkollektiv „Snapperl“, „PreRap“ „Rubbelsnuff“, „Klußmann“ und „Laugwitz“ um ein und dieselbe Person unter verschiedenen Noms de plumes handelte – so genannte sock puppets, Sockenpuppen – und bei dem präsentierten Welt-Artikel um eine Komplettfälschung. Die IP-Adresse eines der Wikipedia-Überarbeiter führte ins norddeutsche Seevetal, einen kleinen Ort ganz in der Nähe von Relotius’ Heimat Tötensen. Bei der Person handelt es sich also sehr wahrscheinlich um einen Norddeutschen m/w/d mit viel Tagesfreizeit und einem obsessiven Bezug zum Thema. Der Anonymus meldete sich mittlerweile mit der Botschaft: „Nein, ich bin nicht Claas Relotius.“ Eigentlich fehlte noch die Mitteilung: „Und schizophren sind wir auch nicht.“

Wer auch immer hinter der Person mit den vielen Namen steckt: Da ist etwas Unabgegoltenes. Wir werden von ihr noch hören. Auf der anderen Seite bestärkt der Fall leider alle im Mediengeschäft, die Relotius unter individueller Pathologie abbuchen.
Bei Wikipedia finden sich übrigens Eingriffe mit ganz anderer, nämlich langfristiger Wirkung, über die die Weltwoche kürzlich berichtete: Demnach stammt die überwiegende Mehrzahl aller deutschsprachigen Einträge in der Web-Enzyklopädie zum Thema Klima von einem einzigen Vollzeitaktivisten. Formal ist das allerdings in Ordnung, die Person ist schließlich kein Karl May, sondern nur der Hans Joachim Schellnhuber von Wikipedia.

In der vergangenen Woche ging auch die Debatte über Meinungsfreiheit in Deutschland weiter voran, jene Debatte also, die nach Ansicht vieler Wohlmeinender überhaupt nicht geführt werden muss, weil jeder alles sagen kann und ein Meinungskorridor nicht existiert. Diejenigen, die das meinen, stehen nur korridorförmig nah beieinander, beispielsweise Claus Kleber vom ZDF, der von der Süddeutschen Zeitung zum Thema befragt wurde.

- weiterlesen - "Medienrückblick: Wie sich Egon Krenz und Claus Kleber um die Freiheit verdient machten. Außerdem: lustige Sockenpuppen im Vergleich"

Balkanroute und Hafermilch

Montag, 11.11.2019 - 22:00 Uhr - Dushan Wegner:

Stellt euch vor, die Balkanroute wäre wieder offen, »Herbst 2015« wiederholte sich – und die sozialen Probleme würden sich VERDOPPELN!! Ich kann Berliner Eliten fast verstehen, wenn sie sich lieber mit Genderklos und Bioquatsch von der Realität ablenken.

(...) Die Wirtschaftsdaten flauen ab, Arbeitsplätze schmelzen weg, Hunderttausende weitere niedrig- und gar-nicht-qualifizierte Menschen planen den Weg nach Deutschland und in seine Sozialsysteme – derweil beschäftigen sich die Schönredner und Beschwichtiger mit politisch korrektem Gendering und dem Rückbau der Industrie im Namen der Moral.

- weiterlesen - "Balkanroute und Hafermilch"

...Danke, Merkel, danke SPD...

Montag, 11.11.2019 - 20:00 Uhr - Stephan Paetow:

Bei den Spezialdemokraten weiß man leider nie so genau, wann sie etwas witzig meinen. Bei Anne Will klagte die Notfall-Vorsitzende der SPD, Malu Dreyer: „Wir machen so eine gute Arbeit, aber die Leute kriegen das gar nicht mit.“ Ein Scherz? Oder trägt die Bemerkung gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung?

Denn vielleicht kriegen viele Leute die großartigen Leistungen der SPD nicht mit, weil sie kein TV-Gerät besitzen und den Staatsfunk nicht empfangen können. Immer mehr Menschen in Deutschland haben nicht einmal eine Wohnung und sind deshalb von den GEZ-Gebühren befreit. Im letzten Jahr sollen 678.000 Menschen wohnungslos gewesen sein, in diesem Jahr noch mehr.

Das Elend kann nur Genossen überraschen, die schon einfaches Addieren und Dividieren überfordert. Natürlich fehlt es „insbesondere an bezahlbarem Wohnraum für Menschen im Niedrigeinkommensbereich, für die Menschen, die Transferleistungen beziehen und für anerkannte Geflüchtete“, wenn der „untere“ Wohnmarkt jährlich mit Zuwanderern in der Größenordnung einer mittleren Großstadt geflutet wird. Wenn diese Zuwanderer auch noch die freie Ortswahl haben, kann es in bestimmten Clangebieten natürlich besonders eng werden.

Auch wenn die Horror-Zahlen wohl stimmen werden, sind sie dennoch nur geschätzt von Wohlfahrtsverbänden und Organisationen, die sich Subventionen versprechen. Denn die arbeitsfähige und arbeitswillige Bundesregierung weiß nicht genau, wie viele Menschen im Lande leben, oder wirklich jedes Jahr dazu kommen. Sie weiß nur, was Lobbyorganisationen melden und die Medien ungeprüft verbreiten. Deshalb hat sie nun ein Wohnungslosenberichterstattungsgesetz auf den Weg gebracht. Das große Zählen und Berichterstatten beginnt aber erst nach der Bundestagswahl 2021, nämlich 2022. Denn logischerweise dürften die zahllosen Ganoven mit Mehrfachidentitäten unter diesen Mehrfachidentitäten auch mehrfach Wohnungen in Beschlag genommen haben. Und das wollen die arbeitsfähigen und arbeitswilligen Regierungsparteien nicht vor der Wahl bekannt gemacht haben. Außerdem ist Merkel kein D-Zug.

- weiterlesen - "Die Clowns „Willig & Fähig“ eröffnen die Narren-Saison"

Enthüllt: Merkel liebt gepfefferte Argumente

Montag, 11.11.2019 - 19:30 Uhr - Alexander Wendt:

Den Zustand der Meinungsfreiheit sieht die Kanzlerin in bester Ordnung. Das bedeutet nichts Gutes für das Debattenklima in Deutschland

Möglicherweise fragt sich der eine oder andere im Land, was eigentlich Angela Dorothea Merkel vom politischen Klima in einem Land hält, in dem sie zwischen ihren Reisen von einem Gipfel zum nächsten historischen Staatsbesuch ab und zu vorbeischaut, nämlich Deutschland.

Es gibt jedenfalls in Europa nicht viele Länder, in denen ein Professor, der vom Mitarbeiter eines führenden Regierungspolitikers als legitimes Ziel markiert wurde, nur noch unter Polizeischutz seine Ökonomievorlesungen halten kann, in dem es den Leiter einer Kulturinstitution den Posten kostet, wenn er privat mit dem Chef der größten Oppositionspartei zu Mittag isst, und in dem ein Gesetz zur Beschränkung der Meinungsäußerungsfreiheit auf Internetplattformen gilt, das inzwischen autoritären Staaten von Venezuela bis Pakistan als Blaupause dient.

Selten äußert sich die Kanzlerin überhaupt zum deutschen Hier und Jetzt, zur jüngeren Vergangenheit erst Recht nicht. Ihren Parteimitgliedern klingt noch die Mahnung im Ohr, keine Zeit mit Gedanken zu verplempern, was seit 2015 falsch gelaufen sein könnte. Deshalb merkten Bürger auf, die mit ihr die Zeitgenossenschaft teilen, als sie kürzlich Spiegel Online eines ihrer seltenen Interviews gewährte und dort auch noch ihre Meinung zur Meinungsfreiheitsdebatte mitteilte.

- weiterlesen - "Enthüllt: Merkel liebt gepfefferte Argumente"

"Miri wird wieder mit Privatjet abgeschoben"

Montag, 11.11.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

"Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus.
Junge, fahr nie wieder, nie wieder hinaus.
Ich mach mir Sorgen, Sorgen um dich.
Denk auch an morgen, denk auch an mich.
Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus."

Wie kann man bloß so herzlos sein und den zukünftigen Oberbürgermeister von Bremen abschieben?

n-tv.de: "Miri wird wieder mit Privatjet abgeschoben"

OB-Wahl in Hannover

Montag, 11.11.2019 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Also diese OB-Wahl in Hannover hat von außen betrachtet eine ähnliche Qualität wie der ernstgemeinte Aufschrei aus Dresden: "Hilfe, wir haben "Nazi-Notstand". Vollkommen gaga. Es sind Notizen aus einem noch zuckenden und zappelnden Gagastan. Mir geht's oft wie diesen Unfallgaffern auf der Autobahn: Man will nicht hinschauen, ist aber andererseits fasziniert und tut es doch.

Und dann entdeckt man zuweilen Erstaunliches. Zum Beispiel diesen sehr vernünftigen Text von 2016 von der hart-linken Linksjugend aus Oberhausen. Er ist es wert, geteilt und gelesen zu werden - denn er weist auf etwas Interessantes hin: Zukünftig werden die politischen Überzeugungsgrenzen zwischen Linken, sogenannten Rechten, Konservativen oder Libertären verflachen, die harten, bislang unversöhnlichen Trennlinien lösen sich bis zu einem gewissen Grad auf. Denn es wird nicht mehr um Parteien, Wahlen und diesen Schnickschnack gehen, sondern ums Überleben. Das eint.

Um die Erkenntnis, was der totale Freiheitsverlust bedeutet - vollkommen egal, aus welcher politischen Richtung man bisher über Freiheit herumphilosophierte. Denn das, was die manipulativen Psycho-Nudging Gesellschaftsingenieure gegen "uns" verwenden, das zerreibende Spiel aus Gut und Böse, Protagonist und Antagonist, These und Antithese, mit dem sie die Deutschen so erfolgreich in die Falle locken, wirkt ja auch umgekehrt.

Und jetzt bitte die Linksjugend Oberhausen über die Hintergründe des frisch gekürten Erdogan-Bürgermeister in Hannover:
"Ihr habt alle unseren kritischen Diskurs mit Belit Onay (Grüne Landtagsfraktion Niedersachsen/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) verfolgt.
Wir sind schockiert darüber, dass Rechtsextremisten Verhandlungspartner von Landesregierungen wie der in Niedersachsen sind.
Wir sind schockiert darüber, dass man islamische Dachverbände, die meist Interessen der AKP oder der MHP vertreten, für alle Muslime sprechen lässt. DITIB oder ATIB repräsentieren definitiv nicht arabische, kurdische oder persische Muslime und mit Sicherheit auch nicht alle türkisch-stämmigen Muslime.
Wir sind schockiert darüber, dass Regierungs-Organe Experten-Berichte missachten, und den einfachsten Weg für ihre "interkulturelle" Arbeit suchen. Auch auf die Gefahr hin, dabei mit Faschisten zu kooperieren.
Wenn wir den Faschismus nicht als internationales Problem erkennen, werden wir zwangsläufig den Kampf gegen diesen verlieren.
Jetzt ist die Zeit umzudenken und mit Mut und Zivilcourage zu agieren. Liberale Muslime warten darauf endlich eine Stimme auch in der Politik zu bekommen. Wer mit DITIB, ATIB und Konsorten kooperiert, will keine liberalen Stimmen, sondern fördert Ultra-Nationalismus und Islamismus."

OB-Wahl in Hannover

Quellen:
facebook.com: "Linksjugend ['solid] Oberhausen"
solidob.blogsport.de: "Unsere Kritik an Belit Onay (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)"

"Gründer der Weißhelme James Le Mesurier in Istanbul tot aufgefunden"

Montag, 11.11.2019 - 11:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Na sowas aber auch, einfach so vom Balkon gefalllen.

de.sputniknews.com (Teaser): "Le Mesurier, ein ehemaliger Offizier des britischen Geheimdienstes MI6, soll im Jahr 2013 einst die umstrittene Organisation für „Rettungseinsätze unter Stadtbedingungen” gegründet haben. Der Organisation, gut bekannt unter dem Namen „Weißhelme”, wird die Inszenierung von Giftgasangriffen in Syrien vorgeworfen. - "Gründer der Weißhelme James Le Mesurier in Istanbul tot aufgefunden"

Deutschlands Vertrauen schafft sich ab

Montag, 11.11.2019 - 08:00 Uhr - Thilo Sarrazin:

Ich sehe die Etablierung der AfD und die anhaltende demoskopische Schwindsucht bei CDU und SPD als Ausdruck einer allgemeinen Vertrauenskrise, deren Ausmaß und Dauerhaftigkeit noch gar nicht überschaut werden kann. Wenn einmal das Vertrauen bröckelt, liest der kritische Bürger dieselben Fakten ganz anders. So können Stimmungsumschwünge entstehen, die ihre Eigengesetzlichkeit entwickeln.

- weiterlesen - "Deutschlands Vertrauen schafft sich ab"

"ISIS encouraging followers to set wildfires in forests, fields of US, Europe"

Montag, 11.11.2019 - 06:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Also, wenn es in Deutschland nun verstärkt zu Wald- und Flächenbränden kommt, nicht wundern, das sind bloß die Brandstifter von ISIS. Die" Einsamen Wölfe" wurden grade weltweit zum Zündeln aufgerufen. Ein Deutscher sollte denen dringend mal einen CO2-Vortrag halten.

foxnews.com (Auszug): "Quraysh Media, a media organization that supports the Islamic State, is encouraging ISIS followers to start wildfires in the U.S. and Europe as a new way of “waging jihad.” (...) Ignite fires in the forests of America, France, Britain and Germany, for they are painful to them,” instructed the fourth poster, which was released on Monday." - "ISIS encouraging followers to set wildfires in forests, fields of US, Europe"

"Wahl zum Oberbürgermeister in Hannover: "Ist schon 'ne coole Botschaft""

Montag, 11.11.2019 - 05:00 Uhr - Tatjana Festerling:

sueddeutsche.de: "Wahl zum Oberbürgermeister in Hannover: "Ist schon 'ne coole Botschaft""

Na also, die Ummah stellt jetzt den Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt. Und nicht nur das, der Herr scheint sowohl mit den Grauen Wölfen, als auch mit der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş verbandelt zu sein. Da sagen wir doch mal alle ganz laut "Glückwunsch, Hannover!"

Aber was soll's, Hannover will es ja schön bunt.

Quelle:
facebook.com: "Herzlichen Glückwunsch Hannover!"

Joachim Lottmann: Mein Haus

Sonntag, 10.11.2019 -23:15 Uhr - Matthias Matussek:

Endlich wieder ein Text von Joachim Lottmann - über seine (Ost)-Hausgemeinschaft in seiner Jablonsky-Straße nr 36 und die menschliche Wärme der Mieter - Uwe Tellkamp schreibt in seiner Carius-Novelle, in der gemeinsam ein Haus renoviert wurde, von dieser Wärme, “die damals mehr als heute geherrscht habe, im richtigen Teil seiner Falschheit” verstanden!

blogs.taz.de: "Mein Haus"

#Unrechtsstaat

Sonntag, 10.11.2019 -20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Ich bin mir anlässlich des 30. Jahrestags der Wende nicht sicher, was ich gruseliger finden soll: Dass sich Egon Krenz gestern als Merkel-Fanboy outete, der die Kanzlerin für ihr Primat der offenen Grenzen und ihre "humanistische" Flüchtlingspolitik lobte - oder dass sich vier deutsche Justizminister weigerten, in einer gemeinsamen Erklärung zum 9. November die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen.

Ich glaube, der Skandal um die Justizminister ist schlimmer - denn wenn der letzte Staatsratschef und Generalsekretär der SED, die fast drei Jahrzehnte lang 17 Millionen Deutsche hinter Stacheldraht und Selbstschussanlagen einsperrte, von "Humanismus" schwadroniert (dies noch dazu in einem Staat, wo die geistigen Erben der Mauerschützen aktuell in sieben Bundesländern mitregieren), dann ist das fast schon wieder zu bizarr für aufrichtige Empörung. Zudem ist Krenz in einem Alter, da sich Geschichtsklitterung mitunter in womöglich frühdemente Wahrnehmungsverzerrung mischt. "Friede deinem letzten Atemzug", möchte man da mit Wolf Biermann wünschen.

Nachgerade pervers hingegen ist, was sich die Justizminister aus Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg bei der Justizministerkonferenz (JuMiKo) diese Woche in Berlin leisteten: Sie enthielten sich bei der Verabschiedung einer Erklärung zum Mauerfall, die die DDR als Unrechtsstaat benannte, respektive Brandenburgs Justizminister stimmte gar offen dagegen.

Ausgerechnet die für die Organe der Rechtspflege (und damit für das institutionelle Rückgrat des deutschen Rechtsstaats) zuständigen Fachminister leugnen und wollen nicht unterschreiben, dass die SED-Diktatur ein Unrechtsstaat war - ein unglaublicher Vorgang 30 Jahre nach dem "deutschen Herbst 1989", in dem ein niederträchtiges, menschenverachtendes Spitzel- und Unterdrückungsregime sein Ende fand. Dass die Tagung der JuMiKo direkt auf dem Gelände des ehemaligen Todesstreifens in Berlin stattfand, verleiht dem Fall eine besonders bitter-sarkastische Note.

Und natürlich sind es wieder ausnahmslos grüne und linke Minister, die diesen ungeheuerlichen Affront gegenüber Opfern und Hinterbliebenen begehen: Till Steffen (Hamburg, Grüne), Dirk Behrendt (Berlin, Grüne) und Claudia Schilling (SPD) - und natürlich Stefan Ludwig (52, Linke) aus Brandenburg, der den Begriff "Unrechtsstaat" deshalb nicht mittragen will, weil sich seiner Meinung nach ein Unrechtsstaat durch die "systematische Vernichtung von Andersdenkenden" auszeichnet - eine ebenso grundfalsche wie kaltblütige Rabulistik. Nach Steffens Lesart wären auch das Dritte Reich bis 1938, die die Sowjetunion nach Stalin oder Rotchina keine "Unrechtsstaaten" gewesen. Hingegen hätte er vermutlich keine Hemmungen, die USA unter Trump so zu nennen.

Es sind geistige Brandstifter und linksfaschistische Sympathisanten wie dieser Minister, die mit ihrer unerträglichem Relativismus eines amtlich machen: in ihrer Verleugnung und Verklärung, im historischen Umgang mit der Vergangenheit unterschieden sich die heutigen deutschen Linken in GAR NICHTS von den Altnazis und Mitläufern der Nachkriegszeit. Sie trauern der DDR insgeheim nach. Kein Jota sind sie besser als ihre Großväter, deren Schweigen als "zweite Schuld" erst 20 Jahre nach Kriegsende zum psychosozialen Topos wurde, dessen Entlarvungdann zu einem der zentralen Themen der Studentenbewegung wurde. Heute, 50 Jahre nach dieser wichtigen Aufarbeitungsleistung, erweisen sich die Ankläger ihrer eigenen Väter als mindestens ebenso blind, verbohrt, zynisch und verblendet. Die schlimmsten Kritiker der Elche wurden schließlich selber welche.

Die Altlinken von heute verhalten sich exakt so wie die Mehrheit der Deutschen nach 1945, die unter dem Vorwand "es war nicht alles schlecht damals" die Diktatur selektiv aufpolierten, die dem System innewohnenden Abgründe als einzelne Ausrutscher abtaten und Hitler zum Alleinschuldigen stempeln wollten, der eine an sich positive Entwicklung Deutschlands durch "das mit den Juden" oder den unseligen Zweifrontenkrieg verbockt habe. Analog dazu dominiert heute - vor allem in der Linkspartei, aber auch bei vielen Grünen - die imbezille Überzeugung, Sozialismus per se sei eigentlich eine gute Sache, nur hätte die SED die Umsetzung vermasselt.

Natürlich lässt sich der Blutzoll der DDR nicht mit dem Dritten Reich vergleichen; doch Opferarithmetik zählt hier nicht. Die politische Justiz war im SED-Staat nicht minder ausgeprägt als im Führerstaat. Was die Stasi Familien und Oppositionellen antat, die sie willkürlich wegsperren, foltern, zermürben ließ, stellt keinen Unterschied zu den Methoden der Gestapo dar. Und ob Menschen "auf der Flucht erschossen" oder durch "unerwarteten Nahschuss" ermordet wurden oder beim Versuch abgeknallt wurden, das Land zu verlassen, unterscheidet sich bestenfalls graduell von den Exzessen staatlicher Willkür des NS-Regimes.

Wie krank ist eine Gesellschaft im Jahr 2019, deren politische Repräsentanten ein mörderisches, totalitäres System nostalgisch verklären und seinen völlig unzweifelhaften Unrechtscharakter leugnen? Was sagt es über den Zustand des bundesdeutschen Rechtswesens aus - zumindest in den genannten rot-grün regierten Bundesländern -, wenn an seiner Spitze Politiker stehen, die ein Regime verteidigen, das weder unabhängige Gerichte, Gewaltenteilung noch Grundrechtsprimat kannte? Das hohe zivilisatorische Gut unserer unabhängigen Justiz, es wird von denen mit Füßen getreten und entweiht, die den Begriff "Rechtsstaat" gar auf menschenverachtende Diktaturen ausdehnen - und nichts weiter dabei finden.

Es ist ein Unding, solchen Personen die Fachaufsicht über das Rechtsressort - Staatsanwaltschaften, Justizverwaltung und Gerichtsbehörden - zu überlassen. Die vier Minister, die von der DDR nicht als Unrechtsstaat sprechen wollen, gehören sofort aus ihren Ämtern entfernt. Dazu hätte der 30. Jahrestag der unblutigsten und friedlichsten Revolution auf deutschem Boden den passenden Rahmen geboten.

Meilensteinchen zur Halbzeitpause

Sonntag, 10.11.2019 -18:00 Uhr - Peter Grimm:

Die – nach Umfragewerten – kleinste „Große Koalition“ die es je gab, hat – nach den Worten der Übergangs-SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer – einen sozialpolitischen Meilenstein gesetzt. Das klingt gewaltig, beinahe so, als hätten die drei Parteivorsitzenden, die der Presse am Sonntagnachmittag ihren hart errungenen „Kompromiss“ zur Grundrente verkündeten, eine neue Rentenformel gefunden, mit der sich die Grundrechenarten auch über das Jahr 2030 hinaus austricksen lassen.

Aber die in der Wählergunst arg geschrumpften Großkoalitionäre hatten mitnichten die Herausforderung angepackt, dass das gegenwärtige Rentensystem den Wechsel der geburtenstärksten Jahrgänge von der Einzahler- auf die Empfängerseite in den nächsten gut zehn Jahren nicht überstehen kann. Nein, es ging – kaum einem Medienkonsumenten konnte es in den letzten Wochen entgangen sein – um die Grundrente, die alle bisherigen Grundsicherungsempfänger, die mehr als 35 Jahre rentenversicherungspflichtig gearbeitet haben, ab 2021 bekommen sollen. Mit jährlichen Mehrkosten aus dem Steuertopf von 1,5 Milliarden Euro kalkuliert die Bundesregierung an dieser Stelle. 1,5 Millionen Menschen sollen davon profitieren.

Bei 1,5 Millionen potentiellen Wählern kann – das muss man verstehen – bei Funktionären einer Partei, die dem Abgrund der Bedeutungslosigkeit Wahl für Wahl näher rückt, der nüchterne Verstand schon mal aussetzen. Und so forderte die SPD schon vor Monaten, dass es die aufgestockte Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung geben solle. Die Christdemokraten sperrten sich und verwiesen allen Ernstes auf den Koalitionsvertrag, in dem von der Bedürftigkeit die Rede ist. Aber in den modernen Zeiten gilt das penible Einhalten von Verträgen ja als Kleinkrämerei von Ewiggestrigen, wenn man die geltenden Regeln doch für eine gute Sache über Bord werfen kann. Und ist nicht die bessere Bezahlung von alten Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und nicht für ein bisschen mehr Geld ihre Vermögensverhältnisse offenbaren wollen, eine solche gute Sache?

Zumal es um den Fortbestand der „Großen Koalition“ geht, denn bald – quasi in der Halbzeitpause – will die SPD ja bekanntlich über einen Ausstieg aus dem, bei der Basis weitgehend unbeliebten, Bündnis entscheiden. Die Regierungsmitglieder und viele Genossen in der Parteispitze wollen dies nicht, denn zum möglichen Amtsverlust droht bei eventueller Neuwahl ein weiterer Absturz in Richtung Bedeutungslosigkeit. Auch die großen Koalitionsbrüder und -schwestern fürchten die Wählerflucht, deshalb haben alle Beteiligten den beinahe zwanghaften Drang, die Halbzeitbilanz der kleinsten „Großen Koalition“ in den schönsten Farben zu malen.

Mitleidiges Einknicken

Bei der Verkündung des aktuellen Rentenkompromisses, beeilten sich vor allem die Parteivorsitzenden von CSU und SPD, zu betonen, wie schön die Halbzeitbilanz mit dieser sozialpolitischen Meilensteinentscheidung abgerundet wird.

Was Kompromiss genannt wird, ist letztlich ein mitleidiges Einknicken der Christdemokraten vor der SPD-Forderung. Zwar solle das Einkommen eines Antragstellers geprüft werden, nicht aber die Bedürftigkeit. Und die Einkommensprüfung besteht offenbar im Wesentlichen aus einem Datenabgleich, den die Rentenversicherung mit den Finanzämtern durchzuführen hat. Darüber, ob die Rentenversicherung dies überhaupt vollumfänglich realisieren kann, wurden keine Angaben gemacht. Vielleicht hat einfach niemand diese Frage aufgeworfen.

Letztlich ist es auch egal, denn, wenn nicht geprüft werden kann, dann gilt noch viel mehr, dass sich die SPD zu Lasten des deutschen Beitrags- und Steuerzahlers auf ganzer Linie durchgesetzt hat. Dennoch ist es lächerlich, von einem sozialpolitischen Meilenstein zu sprechen, mit dem keines der Probleme angegangen wird, die das Rentensystem in seinen Grundfesten bedrohen. Es ist allenfalls ein Meilensteinchen für die direkten Nutznießer. Doch auch da haben sich die Genossen vielleicht nicht hinreichend Gedanken darüber gemacht, welches Signal sie mit der Forderung nach dem Verzicht auf die Bedürftigkeitsprüfung eigentlich aussenden. Diejenigen, die wirklich bedürftig sind, empfinden das Verfahren sicher als so lästig, wie man eben jeden bürokratischen Akt lästig findet. Traumatisierend dürfte er für die meisten allerdings nicht sein, denn wer so arm ist, der ist in Sachen Bedürftigkeitsnachweise bei Sozialbehörden zumeist schon abgehärtet und gestählt. Wirklichen Nutzen vom SPD-Kurs haben eigentlich vor allem diejenigen, die auf den Rentenaufschlag eben nicht angewiesen sind.

Und besonderen Charme hat die Botschaft, dass man vor zwei Jahren die Öffentlichkeit mit langwierigen und detailverliebten Koalitionsverhandlungen belästigt hat, weil doch dafür späterhin der Streit um die schon geregelten Details vermieden werde, um nun genau das über den Haufen zu werfen, nachdem man eine Detailfrage nutzt, um die Öffentlichkeit schon wieder mit langen Koalitionsgesprächen zu langweilen.

Allein schon wegen dieses Nerv tötenden Politikstils, sich pseudodramatisch lange an kleinkarierten Fragestellungen aufzuhalten und zu den großen Herausforderungen lieber nichts Konkretes verlauten zu lassen, möchte man darauf hoffen, dass die SPD-Parteitagsdelegierten im Dezember für ein Ende dieser Vorstellungen votieren.

"Der Tabubruch"

Sonntag, 10.11.2019 - 15:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Junge, Junge und das in der taz. Ausdrückliche Leseempfehlung!

taz.de (Teaser): "Vor 50 Jahren scheiterte ein Attentat auf das Jüdische Gemeindehaus in Berlin. Die Täter waren Linksterroristen, die Bombe kam vom Verfassungsschutz." - "Der Tabubruch"

Wäre man jetzt nicht so 'ne leichtgläubige GEZ-Kartoffel, könnte man ja glatt wieder ins Grübeln kommen über die Echtheit all der angeblich "rechten" Demonstrationen, Machenschaften und Anschläge, vor allem denen mit so perfekt in die politische Lage "passenden" Opfern.

#MussManWissen

Sonntag, 10.11.2019 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "In San Francisco entsteht Riesenwandbild von Greta Thunberg"

Die linken Genies in San Francisco und Berlin finden es übrigens ganz töfte, dass für diese wichtige Botschaft zur Klimarettung durch ein 6-stöckiges Wandbild von Greta Thunberg gut 2650 Liter Aerosol Spray Farbe in die Atmosphäre geblasen wurden.

In San Francisco entsteht Riesenwandbild von Greta Thunberg Bildquelle: Screenshot

"Kulturmarxismus - „Marx hätte seine helle Freude an den heutigen Verhältnissen“"

Sonntag, 10.11.2019 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

+++ LESEN ! +++

JEDER Satz ein Volltreffer! Das hat man selten. Natürlich lebt der Professor nicht in Deutschland und muss die bestrafenden Baseball-Schläger der Antifa nicht fürchten. Wer das liest und versteht, weiß, dass es in Deutschland für ein Zurück zur Rationalität und Freiheit längst zu spät ist.

wiwo.de (Auszug): "Deshalb konnte sich der revolutionäre Marxismus nur mit Gewalt durchsetzen (...) Aber es gibt noch eine andere, erfolgreichere Spielart des Marxismus. Welche? Den Kulturmarxismus. Er setzt nicht auf Revolutionen, sondern auf Reformen. Seine Adressaten sind nicht die Arbeiter, sondern die Intellektuellen. (...) Gramsci lebte von 1891 bis 1937. Seine Strategie war, die Intellektuellen für den Marxismus zu gewinnen und mit ihrer Hilfe die Kultur und die Institutionen des Bürgertums, die Schulen, Universitäten, Kirchen, das Rechtssystem und die Medien zu unterwandern. So sollte der Marxismus die ideologische Hegemonie gewinnen. Gramsci betrachtete den Sozialismus als „genau die Religion, die das Christentum überwinden muss“. Er hatte erkannt, dass jede Gesellschaft einen ideologischen Stützpfeiler benötigt. In der bürgerlichen Gesellschaft des Westens ist das traditionell das Christentum. Gramsci wollte es durch den Sozialismus ersetzen und so die bürgerliche Gesellschaft zerstören. (...) Nehmen Sie die Diskussionen um die Klimarettung oder die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen. Da werden gezielt Hysterien verbreitet und dystopische Szenarien entworfen, um daraus einen sofortigen Handlungsbedarf für die Politik abzuleiten. Die Forderungen der Alarmisten laufen immerzu darauf hinaus, den Markt, das Privateigentum und die Freiheit der Menschen einzuschränken und durch zentrale staatliche Planung zu ersetzen. Das Klimathema eignet sich besonders gut dafür, weil das Klima ein globales Phänomen ist. Es bietet den Kulturmarxisten die Möglichkeit, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes den Kapitalismus auf globaler Ebene zu bekämpfen. (...) Marx glaubte, das Sein bestimme das Bewusstsein. Die Kulturmarxisten haben erkannt, dass Sein und Bewusstsein interdependent sind. Haben sich marxistische Ideen erst einmal im Bewusstsein der Menschen festgesetzt, ändert sich dadurch früher oder später auch das Sein, also die realen Produktionsverhältnisse. Die veränderten Fakten wiederum verändern das Bewusstsein, das Denken der Menschen." - "Kulturmarxismus - „Marx hätte seine helle Freude an den heutigen Verhältnissen“"

#Mannheim ist bunt! Jawoll!

Sonntag, 10.11.2019 - 13:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Masse der bunten Einzelfälle des Jahres 2019 in Mannheim lässt sich nicht mehr in einem normalen Posting darstellen, da bedarf es schon eines VK-Artikels: "#Mannheim ist bunt! Jawoll!"

#Mannheim scheint schon richtig schön bunt zu sein. Ne echte Vorbildstadt! Wie lebt es sich denn dort so als Homosexueller oder Transgender? Stolzieren die herausgeputzten Prachthähnchen dort auch so expressiv im Alltag herum wie im bunt-tolerant-schwul-herbei-presstituierten Berlin eines Popoposchardt? Immerhin ist der Mannheimer CSD nach Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart der fünftgrößte CSD in Deutschland. Gibt es möglicherweise sogar einen Zusammenhang zwischen der Superduperbuntheit einer Stadt und Ali's Neigung zur Gewalt und Kriminalität? Weil Ali & Co diesem mit Teddybären um sich werfenden Buntdeutschen tiefste Verachtung entgegenbringen und das einfach nur gern zum Ausdruck bringen möchten?

#Mannheim ist bunt! Bildquelle: Screenshot

USA! USA! USA! - UPDATE

Sonntag, 10.11.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Wo Trump auftritt, wird er umjubelt: "OMG. Greeted with Chants. .U S A...U S A!!"

Das feiste, Fingernägel fressende Ding mit den Hängelefzen und die Mitglieder der dümmlichen Comedytruppe drumrum müssen sich hinter Panzerglas vor Buh-Rufen, Eier-Würfen und wütenden Untertanen verstecken. Der eine macht knallhart Politik für sein Volk und die Nation, die andere zerstört nicht nur ihre eigene Volksgemeinschaft, sondern gleich den gesamten Kulturkontinent.

UPDATE: Sonntag, 10.11.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Video gefunden auf Twitter von Alex Byington, der als Sportreporter im Stadion war: "Präsident Trump und die First Lady in Alabama"

Die Amerikaner jubeln hier übrigens jenem Präsidenten zu, den ein gewisser Herr Steinmeier von der SPD einen "Hassprediger" nannte und der - wie ein gewisser Herr Oppermann, ebenfalls SPD, befand, "nicht alle Tassen im Schrank" habe. Der außenpolitische Zwerg der gleichen Partei drohte diesem US Präsidenten gar mit dem Hammer und das deutsche Lügenblatt Nummer eins aus Hamburg widmete diesem POTUS unzählige Titelgeschichten, die den Präsidenten der Amerikaner aufs tiefste beleidigen. Auf das diese Zeitzeugnisse der widerwärtigen deutschen Selbstgerechtigkeit und Arroganz nie vergessen werden!

Quellen:
zeit.de: "Steinmeier nennt Trump einen Hassprediger"
welt.de: "Thomas Oppermann: „Donald Trump hat nicht alle Tassen im Schrank“"
bild.de: "Maas droht Trump mit Zoll-Hammer"

Nachbetrachtung zu den Trump-Beschimpfungen
sciencefiles.org: "Journalistische Verelendung: Trump-Beschimpfung ersetzt rhetorische Fähigkeiten"

Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“ - UPDATE

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 23:45 Uhr - Matthias Matussek:

Was für eine beschwingte „Palasthotel“ Lesung in Susanne Dagens verzaubertem Buchhaus in Dresden-Loschwitz zum Jubiläum des Mauerfalls.

Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“ – Buchhaus Loschwitz Hier findet Ihr weitere Bilder zum Download: Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“ – Buchhaus Loschwitz

UPDATE: Sonntag, 10.11.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Danke sehr Rocco für diese wundervolle Beschreibung des Abends, jetzt habe ich fast das Gefühl dabei gewesen zu sein und vermisse Dresden und seine Menschen.

Rocco Burggraf:
Wenn ein Hamburger Journalist nur kurze Zeit nach einem Herzinfarkt Hunderte Kilometer ins nasskalte Dresden reist, um in einem winzigen Saal aus einem zwanzig Jahre alten Buch zu lesen, wird das seine Gründe haben. Und auch, wer sich als Zuhörer an einem Samstagabend zur Primetime im Dorfkern Loschwitz einfindet, wird wissen, warum er sich schon viele Wochen zuvor in die Vorverkaufsliste hat eintragen lassen.

Aus dem benachbarten, an der Elbe gelegenen Dresdner Ortsteil Laubegast, daran musste ich beim Verlassen der heutigen Lesung denken, wurde 2002 durch das Jahrhunderthochwasser über Nacht für mehrere Tausend Menschen eine Insel. Ein Ort, über dem Hubschrauber kreisten, in dem man tagsüber Möbel ins Trockene schleppte und im dem abends die Nachbarn in den Gärten zusammensaßen, um die Fleischvorräte aus den nun stromlosen Kühltruhen auf den Grill zu werfen. Während der folgenden, wochenlangen, erzwungenen Wartezeit gab es kein Hinein und kein Heraus. Das mit dem Untergang der Notgemeinschaft DDR verlorene Zusammengehörigkeitsgefühl war neu entdeckt. Nachbarn, Familien, Fremde bildeten wieder die alten Schicksalsgemeinschaften. Dem zerstörerischen Geschehen ringsum wurde das vergessene Zusammensein entgegengestellt. 15 Jahre lang noch fand danach das sogenannte Inselfest statt. Ein groß aufgezogenes Event, mit dem man die wiedergefundene Solidargemeinschaft zu konservieren suchte. Solange jedenfalls, bis die Erinnerung wieder verblasst war.

Die Lesung von Mattias Matussek in der Buchhandlung Susanne Dagens erinnert an dieses Ereignis. An das Zusammenrücken, den Versuch sich das kaum erklärbare Geschehen ringsum zu erklären. Mit Solidarität, Humor, Improvisationstalent. Auch hier geht es sichtlich um die Erleichterung, die Betroffene in Ausnahmesituationen suchen. Eine Reha-Maßnahme für alle Beteiligten. Matussek erinnert aus dem Blickwinkel des westdeutschen Spiegeljournalisten, mit kurzen episodischen Auszügen und Anekdoten aus seinem Buch „Palasthotel“ auf zumeist amüsante Weise an die Absurditäten einer gescheiterten Gesellschaft. Seine ostdeutsch sozialisierte Ehefrau dürfte ihm den Blick für Details geschärft haben. Vor allem in der unfreiwillig komischen Alltagssprache der DDR, die er nicht ganz passend „Neusprech“ nennt, entdeckt er die zur Groteske verzerrte Realität. Unsentimentale Beobachtungen, die sich mühelos auf die gegenwärtige Situation in einem, kaum weniger grotesken Deutschland 2019 übertragen lassen. Mattusek muss diese weit offen stehenden Türen nicht einrennen. Er beschreitet sie. Und das Publikum empfängt ihn schon kurz dahinter.

Er liest seine eigenen Texte, als ob sie ihm zum ersten Mal begegnen. Er amüsiert sich, blickt auf, erklärt, will Reaktionen erhaschen, liest, stockt, bringt Details durcheinander. Ein Glas Rotwein auf dem benachbarten Klavier bringt ihn vollends aus der Fassung. Ein Schluck muss sein. Ein Hasardeur, der Mattusek. Ein Typ. Einer von uns. Das Publikum folgt ihm bei alldem auf Schritt und Tritt. Nickt, feiert, stimmt lautstark zu, findet sich wieder. Ob es um das legendäre Rührgerät RG3, die Wirkware Malimo oder das spießige Provinztheater in Anklam geht, das hier lebendig Erzählte ist vertrautes Terrain. Das eigene Leben.

Zwischen den Lacherfolgen, kommt dann und wann, unausgesprochen aber spürbar, auch ein sensibler und verletzter Matthias Matussek zum Vorschein. Auch dieses Gefühl, das nämlich, von Freunden und langjährigen Mitstreitern verlassen und angefeindet zu werden, ist den meisten im Saal vertraut. Die alltägliche emotionale Achterbahnfahrt der keineswegs abgehängten sondern sich unverstanden und stigmatisiert fühlenden Bevölkerung macht selbst an diesem, durchaus humorvollen Abend keine Pause. Matussek steht am Ende da, fast feierlich, verbeugt sich und inhaliert den warmen Beifall.

Ein Inselfest.

Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“ – Buchhaus Loschwitz

Mauerfall: Die Geschichte wird umgeschrieben

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 20:15 Uhr - Vera Lengsfeld:

Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, ist mein Lieblingsbonmot des polnischen Satirikers Stanisław Jerzy Lec, das ein Dilemma auf den Punkt bringt. Geschichte wird immer wieder umgeschrieben, so wie es den jeweiligen Inhabern der Deutungshoheit gefällt. Wir erleben gerade in diesen Tagen wieder eine Uminterpretierung der Friedlichen Revolution von 1989/1990. Im Fokus der Neuinterpretation steht die Behauptung, es hätte sich nicht um ein aus der Opposition gegen die kommunistischen Diktaturen heraus entwickeltes Massenereignis gehandelt, einen massenhaften Entzug der Legitimierung der Macht durch Aufkündigung ihrer stillen Duldung der Völker. Jetzt soll alles nach Drehbuch gegangen sein, je nach Standpunkt des Betrachters, der Amerikaner oder der Sowjets. Der frühzeitige Versuch der PDS, unter dem Parteivorsitz von Gregor Gysi, die SED zum eigentlichen Aktivisten der Wende, wie die Friedliche Revolution von Krenz genannt wurde, zu machen, scheiterte zwar, aber die Wendeerfinder wittern jetzt wieder Morgenluft und hoffen, dass es diesmal klappt.

Warum die hektischen Uminterpretierungen?

Damals brach im Schicksalsjahr 1989 nicht nur die Berliner Mauer, sondern plötzlich und unerwartet ein bis an die Zähne atomar bewaffnetes System zusammen. Jeder, der im Kalten Krieg aufgewachsen ist, lebte mit der Annahme, dass die Blockkonfrontation zwischen sozialistischen und den freien Ländern der westlichen Welt zu seinen Lebzeiten anhalten würde. Auf dem Höhepunkt des kalten Krieges wurden Atomraketen entlang der innerdeutschen Grenze stationiert und damit Deutschland zum Austragungsort eines für wahrscheinlich gehaltenen Atomkrieges. Noch am Morgen des 9. November gab es kaum jemanden, der meinte, am Abend würde die Mauer fallen. Dann kam alles ganz anders. In diesen Tagen werden immer wieder die Aufnahmen von der historischen Pressekonferenz mit Günter Schabowski gezeigt, der auf die Frage eines Journalisten, wann denn das neue Reisegesetz, das nunmehr jedem DDR-Bürger erlauben würde, einen Pass zu beantragen und legal über jede Grenzübergangsstelle die DDR in Richtung Westen zu verlassen, in Kraft trete, ins Stottern geriet. Als Politbürokrat war er die Beantwortung spontaner Fragen nicht gewöhnt. Noch weniger war vorstellbar, dass auf Schabowskis gestammeltes „unverzüglich“ sich zehntausende Menschen von ihren Sesseln und Sofas erheben und zum nächsten Grenzübergang Richtung Westen gehen würden. Ich war damals in der Bornholmer Straße dabei, als sich an der Bösebrücke vor dem Schlagbaum tausende Menschen versammelt hatten, die schließlich als erste den Schlagbaum anhoben und über die Brücke in Richtung Westen strömten. Kurz darauf geschah an dutzenden Schlagbäumen dasselbe. Dieser spontane Massenaufbruch soll nach Drehbuch erfolgt sein, die tausenden Menschen, die sich darauf besannen, dass sie eine Stimme hatten, die sie einsetzen konnten, sollen nur wieder Figuren eines Machtspiels gewesen sein?

Nein, der Mauerfall war keine Inszenierung von wem auch immer, sondern er geschah auf Druck der Bevölkerung, die beschlossen hatte, sich nicht länger einmauern zu lassen. Es folgte eine dreitägige gesamtdeutsche Party.

Für einen weltgeschichtlichen Augenblick waren wir, wie der damalige Regierende Bürgermeister Walter Momper es ausdrückte, das glücklichste Volk der Erde, damals durfte ein Sozialdemokrat noch Volk sagen, ohne sofort als Nazi gebrandmarkt zu werden. Nicht nur das: Uns flogen weltweit die Sympathien zu. Wir wurden auch zum beliebtesten Volk der Erde.

Was dem Mauerfall folgte, war ebenso wenig geplant. Wenn es nach den Wünschen der SED und dem größten Teil der Bürgerrechtsbewegung gegangen wäre, sollte die DDR fortbestehen. Das war aber nicht, was die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung wollte. Nach dem Mauerfall waren viermal mehr Menschen auf der Straße, als in den zwei Monaten zuvor, seit Beginn der Montagsdemonstrationen. Die Forderung war eindeutig: Vereinigung ohne Wenn und Aber. Der erste Politiker, der das erkannte und dass ist sein bleibendes Verdienst, war Bundeskanzler Helmut Kohl, der auf dem kleinen Parteitag der CDU in Westberlin im Dezember 1989 sagte, dass die Politik im Augenblick auf der Straße gemacht würde und die Politiker die Aufgabe hätten, hinzuhören, was die Menschen wollten. Kohl tat es und wurde mit Mut und Geschick zum Kanzler der deutschen Einheit. Verlief dieser Einigungsprozess nach Drehbuch? Nur, wenn man davon ausgeht, dass dieses Drehbuch von den Demonstranten diktiert wurde. Der Wille der Bevölkerung erwies sich als stärker, als alle Vereinigungsgegner in Politik und Medien zusammengenommen.

Nicht nur die SED-Machthaber waren gegen die Vereinigung, auch der größte Teil, vor allem, aber nicht nur, der linken Politiker und Medien. Noch im Frühjahr 1989 sollte auf dem Bremer Parteitag der CDU auf Antrag des damaligen Generalsekretärs Heiner Geißler das Vereinigungsgebot aus dem Programm der CDU gestrichen werden. Diesen Antrag brachte die Parteibasis zu Fall, die damals noch die Kraft zum Widerspruch gegen Fehlentscheidungen der Parteiführung aufbrachte.

Bild ließ noch im Frühsommer 1989 die Anführungsstriche bei der Nennung der DDR fallen. Man wollte den zweiten deutschen Staat endlich die ihm gebührende Anerkennung zollen. Von einem bevorstehenden Zusammenbruch der DDR, gar von einem Drehbuch dafür, scheinen die CDU-Führung und Bild nur wenige Wochen vorher nichts geahnt zu haben.

Noch weniger geahnt haben alle Spezialisten im Westen, dass dem Mauerfall der Zusammenbruch des Sowjetimperiums folgen würde. Erst ergriff die Revolution alle Satellitenstaaten, dann folgten die Länder, die der Sowjetunion einverleibt worden waren. Erst erklärten die Baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit, dann die mittelasiatischen Länder. Aus Sowjetmenschen wurden über Nacht wieder Usbeken, Kasachen, Kirgisen, Georgier, Letten, Litauer, Esten, mit einer eigenen Identität und wiedererwachtem Selbstbewusstsein. Ein Drehbuch für die Auflösung der Sowjetunion gab es bestimmt nicht, davon zeugen schon die Versuche, den Prozess der Unabhängigwerdung wie in Tiblisi oder Vilnius mit Waffengewalt zu unterbinden. Nein, die Völker haben ein Joch abgeschüttelt, das sie eliminieren sollte. Wie wenig diejenigen, die sich selbst als Eliten betrachten, aus der Geschichte lernen, zeigt ihr Bestreben, aus Europa einen Zentralstaat zu machen und die Nationalitäten einzuebnen. Diese Pläne werden ebenso scheitern, wie die sowjetischen gescheitert sind. Wir dürfen hoffen, dass dies nicht 70 Jahre dauern wird.

Aber der Schock über das Verschwinden einer ganzen politischen Klasse über Nacht, steckt den Machthabern noch heute in den Knochen. Wir erleben seit den 2000er Jahren einen sich beschleunigenden Abbau demokratischer Errungenschaften und Institutionen, nicht nur in Deutschland, auch wenn das deutsche Politik- und Medienkartell sich an die Spitze dieser Bewegung gesetzt hat. Es ist immer ungemütlicher geworden in Deutschland, wenn seine Eliten meinten, ein Vorbild für die Welt sein zu wollen. Der letzte Versuch, die Welt am deutschen Wesen genesen zu lassen, hat bekanntlich in die Katastrophe geführt. Nicht mehr Recht und Gesetz sind die höchsten Instanzen, sondern eine Hypermoral, die beängstigend ist. Um einer höheren Moral willen wird regelrecht die Außerkraftsetzung von Gesetz und Verordnung gefeiert oder gefordert. So war es bei Merkels Grenzöffnung im September 2015 im Großen, so ist es für einen Regionalbusfahrer im Kleinen, wenn er sich an die Vorschriften hält und nur zwei Kinderwagen in seinem Bus mitnimmt, wenn doch drei an der Haltestelle stehen.

Die Demonstranten von 1989 sind für die bürgerlichen Freiheiten auf die Straße gegangen. Sie haben den Rechtsstaat bekommen, der diese Freiheiten garantieren soll. Wir haben heute die dringende Aufgabe, den Rechtsstaat vor seiner Opferung auf dem Altar der Hypermoral zu bewahren. Wir müssen seine Erosion stoppen, damit wir die Freiheit, die wir uns erkämpft haben, bewahren. Das Kernstück der Freiheit ist die Meinungsfreiheit. Die läuft heute wieder Gefahr, nur noch in der Verfassung zu stehen, die immer mehr ausgehöhlt wird. Beim Kampf um die Meinungsfreiheit kann jeder mithelfen, indem er sich nicht den Mund verbieten lässt. Im Grunde sind die Mächtigen nackt, wie der Kaiser im Märchen, wenn es genügend Widerspruch gibt, wenn sie in ihren falschen Kleidern paradieren.

Aber ich will positiv enden. 1989 hat gezeigt, dass, wenn nur genügend Menschen sich darauf besinnen, eine Stimme zu besitzen und sie zu erheben, auch die starrsten Verhältnisse zum Einsturz gebracht werden können. Das ist die Botschaft der Friedlichen Revolution 1989.

Im Jahr 1989, ausgerechnet dem Jahr des hundertsten Geburtstags des größten deutschen Diktators haben die Ostdeutschen eine erfolgreiche bürgerliche Revolution vollbracht. Wir müssen diese Revolution vor allen Bestrebungen, sie wegzuinterpretieren und ihre Erfolge zu eliminieren, verteidigen. Das ist unsere Aufgabe. Wenn wir Mut fassen, wie die Revolutionäre von 1989, werden wir sie meistern.

Mein Beitrag zum 9. November 2019

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 20:00 Uhr - Tatjana Festerling:

In T-Shirt & Shorts bei 27 Grad durchs Herbstlaub spaziert und langes Gespräch mit meinen alten Freunden geführt über die aktuelle Situation an der EU-Außengrenze zur Türkei. Auch wenn es der superduperoberklugscheisser Arschloch-Westen so gern ignoriert und sich im Labern gefällt - hier sind immer noch jeden Tag (!) die Freiwilligen der Vasil Levski Military Veterans Union in den Wäldern an der Grenze unterwegs und sorgen dafür, dass die Migrationsrouten eben nicht über den ganz einfachen Landweg von der Türkei durch Bulgarien, Mazedonien, Serbien usw. ins gelobte und künftige Kalifat führen, sondern der Migrantenstrom über die griechischen Inseln erfolgt und anschließend zumindest an den Grenzen in Bosnien, Kroatien und Ungarn ins Stocken gerät.

Doch nun melden die Jungs und ihre Verbündeten von offizieller Seite Bedrohliches. Seit Wochen schon sammeln sich Migranten in den Wäldern entlang der türkischen Grenze, die noch (!) keine Anstalten machen, die Grenze zu übertreten. Es soll sich inzwischen um Massen handeln. Die Vasil Levski-Jungs vermuten, dass diese Mega-Horde an einem Tag X die Grenze unaufhaltsam passieren wird und damit versucht, diese Balkanroute zurückzuerobern und zu etablieren.

Uns kann das hier relativ latte sein, denn in Bulgarien gibt's weder schöner wohnen mit ordentlich Knete und allen social benefits, noch sowas wie Willkommenskultur und Teddybär-Klatscherei, weshalb die so schnell wie möglich weiter Richtung Westen ziehen. Aber Ihr - sagt mal, wie bereitet Ihr Euch vor? Wisst Ihr eigentlich, wer da kommt? Habt Ihr überhaupt Interesse daran, das zu wissen?

Und wo wir grade bei der lästigen Fragerei sind: Erdogan hat angekündigt, dass er nächste Woche die westlichen IS-Kopfabschneider loswerden will - wie kommen die dann eigentlich nach Deutschland? Per Flugzeug? Oder zu Fuß? Gibt's da schon irgendwelche Pläne?

Mein Beitrag zum 9. November 2019

Mein persönlicher Mauerfall

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 15:00 Uhr - Vera Lengsfeld:

Am Morgen des 9. November 1989 stand ich nach anderthalbjähriger Abwesenheit aus der DDR morgens auf der Westseite vor der Passkontrolle des Grenzübergangs Berlin-Friedrichstraße. Der Posten schaute abwechselnd ratlos in meinen DDR-Pass und auf den Computerbildschirm. Vielleicht erinnerte er sich an die so genannte Liebknecht-Luxemburg-Affäre im Januar 1988, in deren Verlauf führende Bürgerrechtler der DDR direkt aus dem Stasiknast Hohenschönhausen in den Westen abgeschoben worden sind. Einige davon mit DDR-Pass und der Zusicherung, nach einer bestimmten Zeit wieder in die DDR zurückkehren zu dürfen. Nun war ich wieder da, aber man wollte mich nicht zurück haben.

Schließlich forderte der Posten mich auf, in einen Nebenraum zu kommen, damit mein komplizierter Fall geklärt werden könnte, ohne den weiteren Grenzverkehr zu behindern. Ich weigerte mich, meinen Platz vor dem Schalter zu verlassen. Ich würde nur in eine Richtung gehen – nach Ostberlin.

Hinter mir hatte sich eine lange Schlange von Rentnern gebildet. Einige fingen laut an zu murren. Als der Unmut einen vorläufigen Höhepunkt erreichte, drehte ich mich um und hielt eine kurze Ansprache. Ich stellte mich vor, sagte, dass meine Papiere in Ordnung seien, dass man mich aber nicht in die DDR einreisen lassen wolle. Da rief eine Stimme ganz hinten: „Reinlassen!“, eine zweite: „Reinlassen!“ Beim dritten Mal, waren es schon alle: „Reinlassen, Reinlassen!“

Der Posten hämmerte immer hektischer auf seine Tastatur. Gleichzeitig hatte er den Telefonhörer ans Ohr geklemmt und sprach ununterbrochen hinein. Schließlich knallte er mir meinen Pass hin und sagte: „Geh’n se, geh’n se!“

Als ich auf der anderen Seite stand und die berüchtigte eiserne Tür hinter mir zuknallte, bekam ich einen Schreck. Was hatte ich getan? Warum war ich freiwillig ins Gefängnis zurückgekehrt? Der Bahnhof sah so trist aus, sah aus wie immer, es roch nach Braunkohlensmog, wie immer. Von den aufregenden Montagsdemonstrationen, den angeblichen Veränderungen, war hier nichts zu spüren.

Ich schüttelte mein Unbehagen ab und machte mich auf den Weg zum Polizeipräsidium am Alexanderplatz, um ein Ausreisevisum zu bekommen. Schließlich waren meine Kinder noch in Cambridge, wohin ich zurückkehren wollte, wenn ich geklärt hatte, ob mein vor einem Jahr wegen „pazifistischer Plattformbildung“ aus der Berliner Carl-von-Ossietzky-Schule relegierter Sohn wieder die Schule besuchen dürfte.

Im Polizeipräsidium hielten sie mich bis zum späten Nachmittag fest.

Immerhin las ich in der Berliner Zeitung, dass es in der Stadt Smog gab. Das war neu. Jahrelang hieß Smog „Inversionswetterlage“ oder „Hochnebel“. Es hatte sich doch etwas geändert. Schließlich bekam ich mein Visum.

Als ich endlich in meiner Wohnung am Pankower Amalienpark ankam, erkannte ich mein Zuhause nicht wieder. Meine Bücher lagen zerrissen auf dem Boden, die Bettwäsche war zerfetzt, das Geschirr zerschlagen, die Möbel zerbrochen. Ich stand bis zu den Knien in den Trümmern meiner früheren Existenz.

Ich hielt das nicht aus und ging zu Bekannten, die in der Nähe wohnten. Hier sah ich beim Abendbrot die Pressekonferenz mit dem neu ernannten „Mediensekretär“ Schabowski. Wir sahen, wie ihm von links ein Zettel gereicht wurde, den er stirnrunzelnd studierte, ehe er verkündete, dass ab sofort allen DDR-Bürgern ein Pass mitsamt Ausreisevisum zu gewähren sei.

Wir sahen die Journalisten zu den Telefonen rennen, dachten aber nicht an bevorstehende dramatische Veränderungen. Uns beschäftigte die Frage, wie es in der DDR weitergehen sollte. Wir machten uns auf zu der Schriftstellerin Christa Wolf, die in der Nähe wohnte, um sie zu fragen, ob sie nicht Präsidentin der DDR werden wolle. Gerhard Wolf öffnete uns, übermittelte unser Anliegen an seine Frau und kam bald darauf mit der Antwort zurück. Christa Wolf fühle sich nicht in der Lage, mehr zu tun. Sie hätte vor zwei Tagen einen Herzanfall erlitten und müsse sich schonen.

Wieder auf der Straße, sahen wir zwei junge Männer jubelnd herumtanzen. Als sie uns sahen, riefen sie uns zu, eben sei die Mauer an der Bornholmer Straße gefallen. Wir fuhren sofort hin, es war keine zwei Kilometer entfernt. Als wir an der Bornholmer Brücke ankamen, wälzte sich schon ein dicker Strom Menschen über die eben noch tödliche Grenze.

Die Grenzsoldaten standen zu Salzsäulen erstarrt an die Wand gedrückt. In ihren Knopflöchern und unter den Schulterstücken steckten Blumen. Jeder hatte eine Flasche Wein, Sekt oder Bier in der Hand, aus denen sie aber nicht tranken.

Ich stellte mich vor den Ranghöchsten, sah ihm ins versteinerte Gesicht und fragte ihn, wie er sich jetzt fühle. Als ich keine Antwort bekam, ließ ich mich im Menschenstrom über die Brücke treiben. Der erste klare Gedanke war: Mist, du hast den besten Teil des Tages auf dem Polizeipräsidium verbracht, um ein Visum zu bekommen, das du nicht mehr brauchst. Auf der anderen Seite der Brücke hielt ein Linienbus. Der Fahrer ließ so viele einsteigen, wie der Bus fasste, und fuhr seine Gäste zum Sightseeing durch ganz Westberlin.

Trotz durchwachter Nacht stand ich am anderen Morgen vor dem Volksbildungsministerium. Ich hatte meinem Sohn, der vor einem Jahr mit seinen Freunden wegen „pazifistischer Plattformbildung“ von der Schule mit dem Namen des größten deutschen Pazifisten relegiert worden war, versprochen, in Erfahrung zu bringen, ob die Schüler wieder an die Schule zurückkehren dürften.

Die Ministerin sei heute nicht zur Arbeit erschienen, erklärte mir der Pförtner, bevor ich ihn etwas gefragt hatte. Aber Frau Honeckers Staatssekretär sei doch da? Ich wurde ohne Umschweife in das Büro der Volksbildungsministerin vorgelassen. Man war devot, denn in mir vermutete man die neue Macht. Man versicherte mir, das Ministerium hätte von den Vorgängen an der Ossietzky-Schule nichts gewusst. Wenn man es gewusst hätte, wäre die Relegierung verhindert worden. Das ganze sei eine Entscheidung auf Berliner Ebene gewesen.

Ich ging zum Roten Rathaus, wo man mich schon erwartete. Man hätte von der Ossietzky-Affäre nichts gewusst, sonst hätte man sie verhindert. Die Entscheidung sei im Stadtbezirk gefallen, dahin müsste ich mich wenden. Ich hatte nicht vor, noch eine Behörde aufzusuchen. Ich forderte, dass alle relegierten Ossietzky-Schüler am nächsten Tag wieder in die Schule gehen dürften und dass die Wiederaufnahme dort erfolgt, wo die Relegierung im Oktober 1988 stattgefunden hatte: in der Aula der Schule, vor der Schulvollversammlung. Ich würde das Rote Rathaus nicht eher verlassen, bis meine Forderung erfüllt worden sei. Es dauerte nicht lang, da versicherte man mir, es würde alles so geschehen, wie ich es wünschte.

Am nächsten Tag saßen die relegierten Schüler mit ihren Eltern in der ersten Reihe der Aula der Ossietzky-Schule und wurden von dem Direktor, der sie gefeuert hatte, feierlich wieder aufgenommen.

Erst da war das Glücksgefühl überwältigend. Ich wusste, wir hatten das Regime besiegt.

Edward Snowden: „Permanent Record“

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 12:00 Uhr - Ingrid Ansari :

Wie ist es um eine Regierung bestellt, die mit der Begründung, die Bürger gegen die Gefahren des Terrorismus zu schützen, keine Grenzen beim Datensammeln kennt. Die Privatsphäre ist die Voraussetzung für freies Denken und Kreativität. Sobald man weiß, dass man abgehört werden kann, steht man unter Druck und beginnt, sich bei jeder Äußerung zu fragen, ob sie einem schaden könnte.

Sechs Jahre nach seiner spektakulären Flucht hat Edward Snowden – nach unzähligen Medienberichten und Interviews, nach der oscarprämierten Dokumentation „Citizenfour“ von Laura Poitras und nach Oliver Stones Spielfilm „Snowden“ – in seinem Mitte September veröffentlichten Buch seine Sicht auf die Geschehnisse aufgeschrieben. Wohl auch mit der Absicht, die Diskussion noch einmal anzufachen, um uns wieder und wieder an die Gefahren für unsere Freiheitsrechte zu erinnern. Denn seine große Sorge war und ist, dass sich auch durch seine mediale Offenlegung nichts ändert: „The greatest fear that I have regarding the outcome for America of these disclosures is that nothing will change.“ Dass viele einfach nicht sehen wollen, wie fundamental sich die Welt seit den Geschehnissen von 9/11 im Namen von „National Security“ hinter dem Rücken der Steuerzahler verändert hat. Wie zum Beispiel durch die Verabschiedung des „Patriot Acts“ die Bürgerrechte in hohem Maße eingeschränkt wurden und werden.

Snowdens Lebensweg bis zur Enthüllung

Eine Autobiographie vermittelt naturgemäß einen persönlicheren Eindruck als ein Spielfilm. Das Buch ist spannend und gut zu lesen. Es lässt uns miterleben, wie nach Zeiten des Optimismus‘ und der Begeisterung für die sozialen Möglichkeiten des Internets in ihm die Zweifel wachsen. Wir nehmen teil an seinem jahrelangen, zum Schluss zermürbenden Ringen, das ihn schließlich durch das wiederholte Auftreten von epileptischen Anfällen Mitte 2011 in die Wartezimmer von Arztpraxen und Hospitälern treibt und ihn durch die einschlägige Medikation buchstäblich lahm legt; ihn – versorgt von seiner Freundin und heute Ehefrau Lindsay Mills – monatelang zur Untätigkeit auf die Wohnzimmercouch verbannt.

Viele kennen Bruchstücke seiner Geschichte, die er in seinem Buch noch einmal detailliert nachzeichnet: Seine Herkunft aus einer Familie von Armeeangehörigen, deren Abstammung mütterlicherseits unmittelbar auf die „Pilgrim Fathers“, die ersten englischen Siedler in Neuengland, zurückgeht. Eine Familie, deren Mitglieder stets getreue Bürger im Dienste des Landes waren und ihr Pflichtbewusstsein an die folgenden Generationen weitergaben: Sein Großvater als stellvertretender Stabschef der Abteilung für Luftfahrttechnik bei der Küstenwache; sein Vater als Oberbootsmann beim technischen Luftfahrt-Ausbildungszentrum der Küstenwache in Snowdens Heimatstadt Elizabeth City, North Carolina.

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... und dann hat es "Bumm" gemacht

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 02:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Extinction rebellion terror - und dann hat es "Bumm" gemacht.

facebook.com: "extinction rebellion block traffic"

30 Jahre Mauerfall - Chronik der Mauer

Samstag, 09.11.2019 - 30 Jahre Mauerfall - 00:00 Uhr - Tatjana Festerling:

chronik-der-mauer.de: "Chronik der Mauer"

Infektionsrisiko Deutschland

Freitag, 08.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Auf Deutschland im Allgemeinen und Merkel im Besonderen scheint ein schlechtes Omen zu liegen. Kaum von ihrem Indien-Trip zurück, bei der die Kanzlerin in typisch deutscher Spendier-Manier mit einer Milliarde deutscher Steuergelder herumgeworfen hat, kommt jetzt die Meldung der Ratingagentur Moody’s über den Abschwung des bisherigen Wachstumsgiganten Indien.

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"Obdachlose werden auffallend oft Ziel rechter Gewalttäter"

Freitag, 08.11.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

welt.de: "Obdachlose werden auffallend oft Ziel rechter Gewalttäter"

Wie tief will das Drecksblatt WELT und mit ihm der Kindermädchen Verlag eigentlich noch sinken? Dies hier ist ein ekelhaftes Stück, das der Nazi-Propaganda alle Ehre gemacht hätte und für das der narzisstische Poschardt von Goebbels mit Medaille ausgezeichnet worden wäre. Einfach "rechte Gewalttäter" gegen das Wort "Juden" austauschen und schon passt's.

Es ist offensichtliches Psycho-Nudging, das wieder nur eines provozieren soll: eine schwere kognitive Dissonanz beim Konsumenten. Ich habe ja mehrfach geschrieben, wie dieses unwohle, kaum aushaltbare Gefühl, das nach Auflösung verlangt, gezielt zur Manipulation der Massen eingesetzt wird. Philipp A. Mende hat es z.B. hier übernommen - philippantonmende.com: "Über kognitive Dissonanz und Sicherheit"

Die WELT nimmt - ohne konkreten Anlass - den Fall des Obdachlosen Gerd Michael Straten (†59), der auf dem Hauptfriedhof in Koblenz geköpft (!!!) wurde, um dann ganz gezielt Assoziationen zu angeblich "rechten Gewalttätern" zu kreieren. Die Unterbotschaft, die hier vorbereitet wird, lautet also: Auch Rechte und Nazis "köpfen".

Ich habe oft orakalt und geunkt - und mich hinterher erschrocken, weil es dann genauso kam: Was ich dachte, wurde wahr. (Jetzt werden einige grinsen.) Ich erwarte daher in Kürze, dass sie uns einen biodeutschen, rechtsextremen Kopfabschneider präsentieren. Entweder wird diese Message über eine false flag Hinrichtung gesetzt, oder sie werden einen der deutschen IS-Dschihadisten mit dieser Story ausstatten.

Sie, also die durch die Realität narzisstisch dauergekränkte Kaste der Hypermoralisten, müssen nämlich die Messer-, Schwert- und Axt-"Vorfälle" ihrer Heiligen kompensieren, sie müssen ablenken und ausgleichen und das geht nur mit Antagonisten aus dem rechten Lager.

Ich bin fast geneigt, Wetten anzunehmen.

Bußgeldkatalog für Schimpfwörter?

Freitag, 08.11.2019 - 04:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Wieder ein hervorragender Artikel von Daniel Matissek:

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) plant ein Gesetz, mit dem "öffentliche Beleidigungen" schärfer bestraft werden sollen: Es müsse klar sein, ab welchem Punkt gelte: „Genau hier ist Schluss“, sagt die Ministerin. Was ihr in Wahrheit vorschwebt, ist nicht anderes als die weitere Einschränkung der Rede- und Meinungsfreiheit – in einem Ausmaß allerdings, wie es seit Ende der DDR auf deutschem Boden nicht mehr galt.

Eine alte Weisheit besagt, dass alles, was vor dem Wort „aber“ kommt, völlig bedeutungslos ist; so auch hier, wenn Lambrecht erklärt: „Die Meinungsfreiheit ist in diesem Land ein sehr hohes Gut und das soll so bleiben – aber sie findet ihre Grenzen, wo das Strafrecht beginnt.“ Diese Platitüde gilt freilich auch in Nordkorea, denn entscheidend ist ja, wo diese „Grenzen“ liegen - und just das führen die Bevormundungs- und Gängelungsfanatiker der Bundesregierung im Schulde; „Grenzen neu definieren“, also den zulässigen Rahmen legislativ zu verengen - obwohl es diese Grenzen - der Grundidee der freien Rede nach - eigentlich gar nicht geben dürfte und sie wenn, dann allenfalls von Richtern gezogen werden dürfen.

Lambrecht stellt das Internet – einer in der Politik und bei netzfremden Zeitgenossen verbreiteten Fehlannahme folgend – als rechtsfreien Raum dar, für den all das, was in der nichtdigitalen Welt der Rechtsordnung unterliegt, durch Sondergesetze und Spezialrecht eigens nochmals sanktioniert werden müsse. Diesem Irrtum entsprang bereits das unselige Netzwerk-Durchsuchungsgesetz (NetzDG), über dessen diktatorischen Ungeist "Foreign Affairs" gerade erst gestern schrieb: "The anti-hate speech law written in Berlin has been copy-pasted by authoritarian regimes from Caracas to Moscow."

Lambrecht führt aus: „Wenn wir uns irgendwo in einer Kneipe beleidigen, dann weiß auch jeder: Hier ist eine Grenze erreicht… es muss durchgesetzt werden, dass das auch im Netz gilt.“ Eine in doppelter Hinsicht haltlose Aussage: Erstens entfaltete das Strafrecht schon immer auch „im Netz“ seine Wirkung; Staatsanwaltschaften sind seit Entstehung des web 2.0 (also seit User das World Wide Web mit eigenen Inhalten zu füllen begannen) sogar eher geneigt, virtuelle Aussagedelikte drastischer zu verfolgen als persönlich geäußerte - wegen des unterstellten größeren Empfängerkreises. Und zweitens sind "Beleidigungen in der Kneipe“ wohl die mit Abstand häufigsten, aber auch die juristisch am wenigsten geahndeten Delikte: Wo Menschen aufeinandertreffen, feiern, streiten und Emotionen aufeinanderprallen, dort kam es immer schon zu Verbalinjurien und Provokationen. Doch selbst in den totalitärsten Überwachungsstaaten wird nicht jede Entgleisung im sozialen Nahbereich auf die Goldwaage gelegt. „Kneipen-Beleidigungen“ sind deshalb gerade kein Fall für die Strafjustiz. Auch deshalb ist Lambrechts Vergleich hanebüchen.

Hinzu kommt der schwammige Beleidigungsbegriff selbst. Lambrecht hat von der Eskalation im Netz ein klares Bild „Da setze ich noch einen drauf, da werde ich noch widerlicher, da versuche ich, noch mehr Angst zu schüren“, umschreibt die Ministerin den angeblichen Streitverlauf in den Social-Media-Kommentarspalten. Was sie unterschlägt: „Widerlich“ ist immer nur für das, was das politisch korrekte Normalempfinden als solches definiert. Wenn reale SPD-Hassprediger wie Ralf Stegner oder Sawsan Chebli rund ein Viertel der Wähler ganzer Bundesländer - aufgrund deren undankbaren Wahlverhaltens - kollektiv als „Faschisten“, „Rechtsextreme“ oder „Nazis“ diffamieren, dann fällt dies nicht unter Lambrechts Definition von „Beleidigung“. Es wird es auch nicht von den zur Durchsetzung des NetzDG geschaffenen Facebook-Algorithmen als „Hassrede“ erfasst. Kommen hingegen wortgleiche Äußerungen aus dem entgegengesetzten Spektrum, dann gehören sie per Strafverschärfung natürlich juristisch verfolgt. Alleine schon die willkürliche Auslegung der Terminologie zeigt die Monstrosität des ministeriellen Vorstoßes.

Dem Ungeist, Freiheit neuerdings für relativ zu halten und sie an Bedingungen zu knüpfen, reden inzwischen sogar Intellektuelle das Wort: Navid Kermami erklärt, Freiheit sei „nicht, immer alles sagen zu dürfen. Sondern auch zur Verantwortung gezogen werden, wenn man etwas sagt, was einen anderen verletzt“. Falsch! Grundfalsch sogar – und ein fragwürdiges Statement für einen Schriftsteller (womöglich wirkt hier ja der kulturelle Background des iranischstämmigen Orientalisten nach?). Denn Freiheit – zumindest die hier gemeinte Meinungs- und Redefreiheit – ist es gerade, IMMER ALLES sagen zu dürfen. Dies gilt entweder uneingeschränkt – oder gar nicht.

Gewiss: Mögliche Konsequenzen, Sanktionen sind notwendig, doch sie sind nachgelagert – und dann eben auch keine Kondition der Freiheit mehr, sondern eine Frage des Rechtsprechung. Es ist wie allen mit anderen Freiheiten: Ich genieße Freizügigkeit, kann tun und lassen, was ich will – doch selbstverständlich muss ich die Konsequenzen tragen, wenn ich dabei Rechte anderer verletze. Freie Bürger müssen selbstverständlich für ihre Handlungen einstehen und die Verantwortung dafür übernehmen – doch zuvor müssen sie erst einmal frei sein ihren Entscheidungen und Äußerungen. Das ist es, was wir unter echter Mündigkeit verstehen.Gesetzliche Vorkehrungen hingegen, bestimmte Äußerungen erst gar nicht mehr zuzulassen, bedeuten das Gegenteil von Freiheit.

Es braucht keine neuen Gesetze gegen Beleidigung, es braucht auch kein NetzDG, es braucht kein Sonderrecht für Aussagedelikte. Hier gilt exakt das, was gerade linke Politiker, die hier nach Strafverschärfungen plärren, ansonsten immer entgegnen, wenn Populisten und Stammtische nach härteren Strafen gegen Vergewaltiger, Terroristen, Mörder rufen: Der Strafrahmen ist vorhanden; er muss nur ausgeschöpft, geltendes Recht muss nur angewandt werden. Und statt Callcenter, digitale Blockwarte und Schnüffel-Kontrollettis in den sozialen Medien auf Reise zu schicken, statt Bürger zu gegenseitigem Missbrauch anzustiften, statt zum "Melden" von „Verdächtigen“ aufzurufen, statt beim Verfassungsschutz anonyme Denunzianten-Hotlines einzurichten und jetzt auch noch zusätzliche Rechtsvorschriften für längst vom Strafrecht abgedeckte Tatbestände zu erlassen, sollte der Staat besser Mittel in eine funktionierende Justiz, in mehr Polizei- und Richterstellen stecken.

Die Justizministerin hat sich diesem nächsten Anschlag auf die Meinungsfreiheit als wahrlich „würdige“ Nachfolgerin ihres Vorgängers Maas erwiesen. Es besteht kein Zweifel mehr: In dieser Bundesregierung sitzen verkappte Verfassungsfeinde und insgeheime Anhänger einer zunehmend totalitären Gesinnung. Sie müssen entmachtet werden, bevor die Freiheit in diesem Land vollends vor die Hunde geht.

Richard Grenell: We are proud to announce....

Freitag, 08.11.2019 - 03:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Hehe, da kann sich Berlin noch so zieren, sträuben und wehren - die Reagan Statue kommt nach Berlin! Und das ist gut so!

Die ablehnende Haltung der Berliner Politiker gegen eine Statue Reagans entspricht der heftigen Verteufelung des US-Präsidenten durch westdeutsche Linke in den 1980er Jahren, sie hassten ihn wegen seiner Hingabe an den Kapitalismus und der Lagerung von Atomraketen auf deutschem Boden. Seine Besuche in Berlin wurden jedes Mal von gewaltsamen Ausschreitungen linker Demonstranten begleitet. Am 12. Juni 1987 hielt Ronald Reagan in Berlin seine berühmte Rede “Tear down this wall” über den Fall des Eisernen Vorhangs - zwei Jahre später war es soweit.

Und während die unfassbar arrogante Bundesregierung heute alles dafür tut, um die Beziehungen zu den USA weiter zu verschlechtern, hat die Trump-Administration beschlossen, das Gefackel durch das Schaffen von Fakten zu klären.

Botschafter Rick Grenell wird eine bronzene Reagan-Statue auf der Terrasse der US-Botschaft aufstellen, mit Blick auf den Ort, an dem die Rede stattfand. Die 7-Fuß-Statue, die von der Straße aus sichtbar ist, wird heute, am 8. November, einen Tag vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls, von Außenminister Mike Pompeo feierlich eingeweiht.

Collin schreibt im Gateway Pundit, es handle sich dabei um ein "riesiges FCK U in Richtung der internationalen Linken".

Da kann man ruhig mal klatschen!

#Käfighaltung Bildquelle: Screenshot

Quellen:
thegatewaypundit.com: "MUST SEE! A Giant F-U to the International Left: Ambassador Rick Grenell Plants Reagan Statue on Berlin Embassy as German Government Snubs US"
twitter.com: "Richard Grenell: We are proud to announce...."
wsj.com: "Berlin Didn’t Want a Reagan Statue—but It’s Getting One Anyway"

#Homöopathie

Donnerstag, 07.11.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Leute man, es wird ja immer bunter in Buntland! Ausgerechnet die Region, in der sich erstmals Affen für den aufrechten Gang entschieden, liefert jetzt diese Globuli-Granate. Ich möchte anregen, dass der Bayerische Landtag noch konsequenter noch einen Schritt weiter gehen und abstimmen möge, ob multiresistente Keime möglicherweise auch durch Handauflegen eines Imams beseitigt werden können. Es muss doch irgendwie noch ohne Zückerchen gehen.

#Homöopathie Bildquelle: Screenshot

"Peter Altmaier geht ein Licht auf. (leider nur eins)"

Donnerstag, 07.11.2019 - 22:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Lasst uns das Gehege der aufrechten Affen ganz schnell wieder verlassen und uns etwas Intelligentem zuwenden. Und zwar einer deutschen Edelfeder, die man mal hervorheben und würdigen sollte: Stephan Paetow!

Ein Meister der Formulierkunst, der, so scheint es und für diese Branche ungewöhnlich, ziemlich bescheiden auftritt. Dafür haben es seine Texte in sich - kein Wunder, der Mann kann denken und schreiben! Aber Achtung - Saarland-Alarm: In seinen aktuellen Artikeln auf Tichys Einblick und seinem Blog geht's um die beiden wohl peinlichsten Figuren, die die Bundesregierung derzeit zu bieten hat. Da fehlt eigentlich nur noch die Dritte im Bunde, die Chefin der Trümmertruppe.

Unterstützt diesen Journalisten alter Schule bitte durch mehr Beachtung, abonniert ihn auf FB, Twitter und seinem Blog und lasst ein Like oder ein Trinkgeld da. Merci.

Quellen:
spaet-nachrichten.de: "Peter Altmaier geht ein Licht auf. (leider nur eins)"
twitter.com: "Stephan Paetow - Spaet-Nachrichten - Die etwas andere Tagesshau"
facebook.com: "Stephan Paetow - Spaet-Nachrichten - Die etwas andere Tagesshau"
tichyseinblick.de: "Die verquere Weltsicht des Heiko Maas"

Deutsche Bank – Highway to hell

Donnerstag, 07.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Die Deutsche Bank muss auf Twitter im schlechten Englisch die Konkurs-Gerüchte dementieren. Bei den Notfall-Liquiditätsmaßnahmen der FED ging es insbesondere um die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit dieses Instituts, das durch seine schiere Größe nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt mit in den Abgrund reißen könnte.

- weiterlesen - "Deutsche Bank – Highway to hell"

#Klimawandel

Donnerstag, 07.11.2019 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Temperatursturz: Gestern noch 27 Grad, heute nur 26 - mich fröstelt. Und dann muss ich mich noch mit den Nizza Warenklassen rumschlagen, um meine erste Markenanmeldung in Bulgarien voranzutreiben.

#Klimawandel

#OhSusi

Donnerstag, 07.11.2019 - 01:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Nachdem sich Archi mit Frank Zander in die Nacht verabschiedet hat, zieh ich jetzt nach. Und zwar auch mit Frank Zander, dem Helden meiner späten Kindheit oder frühen Jugend. Frank Zander - dem Fighter for Meinungsfreiheit der ersten Stunde, z.B. gegen Herrn Doktor Weising vom Fernsehen. "Oh Susi!" kann ich bis heute mitsingen - und zwar mit allen Geräuschen! Was haben wir damals die Alten genervt, meine Lieblingsstellen waren "Dein Händchen lag auf meinem "Boiiing" und "meine "Trrrrrill" die wächst wie ein "Boiiing" in deiner Hand, denn ich bin doch auch nur ein Mann."

Nur wenig später bin ich als 15-Jährige - rein aus wissenschaftlichem Interesse natürlich - der Sache mit dem Boiiing und dem Trrrrill auf den Grund gegangen - aber dank Frank Zander mit einer 1A-Verhütungsstrategie, denn ich wollte nicht so enden wie Susi.

youtube.com: "FRANK ZANDER - Oh, Susi (Der zensierte Song)" - Video

#Käfighaltung

Donnerstag, 07.11.2019 - 01:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Käfighaltung wegen der durchgeknallten und messernden Merkelanten. Wurde auch Zeit. Kuscheliges Winterfest!

#Käfighaltung Bildquelle: facebook

"Bundesregierung irritiert über Absage von Lithium-Projekt"

Donnerstag, 07.11.2019 - 01:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Buuuuhaaaahaaaaa. 🤣🤣 Absage! 🎉🍾🥂🥳 Die Bundesregierung ist irritiert! 🤪😂 Dabei hat sie doch grad verkündet, voll auf die E-Kisten zu setzen! 😂😂 Eine Million zusätzliche Ladestationen bis 2025! 🦄🦄 Und das Fingernägel mampfende Ding war extra eben erst in Zwickau wo VW das "flagship of e-mobility" so proudly presented hat... 📣📣🔌🚽😁 War wohl nix, die Bolivianer geben Euch ihr Lithium nicht!

"Geplant war vom Jahr 2022 an eine Förderung von 30.000 bis 40.000 Tonnen Lithiumhydroxid im Jahr, mit Investitionen von 300 bis 400 Millionen Euro. Damit hätten sich Hunderttausende E-Autos mit Lithium-Batterien ausstatten lassen. 85 Prozent des Lithiums sollten nach Deutschland gehen."

Meine blühende Phantasie brennt grad mit mir duch: Ich kann den Fettberg mit grün-blau-gelb zugeschwollener Fresse sehen und hören: "Häääh? Waw mawwwn wwie Wowiwiana?"

Lasst Euch vom Orakel aus Bulgarien sagen: Das wird nicht die letzte Absage sein! Es wird scheppern und krachen. Andere zahlen besser, andere bieten solide Standortfaktoren, andere sind einfach viel weniger suizidal durchgeknallt als die Freiluftklapse - es spricht sich langsam rum, was im Moralstaat Nummer 1 so abgeht. Have fun!

Quelle:
spiegel.de: "Bundesregierung irritiert über Absage von Lithium-Projekt"

Anzeige gegen ARD wegen Volksverhetzung

Mittwoch, 06.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Es kann nicht angehen, dass derartig subtiler Antisemitismus von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland verbreitet wird, gleichzeitig die wachsende Bedrohung für Juden in Deutschland durch Antisemitismus, explizit auch durch israelbezogenen Antisemitismus von Arabern, bekämpft werden soll. Das passt nicht zusammen. Ich erwarte als Bürgerin dieses Staates, dass die Staatsanwaltschaft die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht."

Bravo! Diese Strafanzeige gegen die ARD ist überfällig! Bitte schaut Euch diese widerwärtige, von Eurem Geld zwangsfinanzierte "Berichterstattung" der ARD an (ab Minute 27).

daserste.de: "mittagsmagazin - Die Sendung vom 5. November 2019"

Wir sehen ein perfides Propagandastück, das wohl künftige Zahlungen Deutschlands an die Palästinensische Autonomiebehörde rechtfertigen soll: Angeblich müssten extra eigene, palästinensische Apps entwickelt werden, damit Araber nicht von IDF Soldaten über den Haufen geschossen werden. Unfassbar, dieser Grad an Leugnung und Tatsachenverdrehung!

golanisrael.co.il: "Anzeige gegen ARD wegen Volksverhetzung"

Wer in Deutschland lebt und noch bei Verstand ist, sollte Henny Jahns Text kopieren und ebenfalls gegen die ARD Strafanzeige wegen Volksverhetzung stellen - das geht auch online, z.B. über dieses Portal:

online-strafanzeige.de: "Online-Strafanzeige"

Der Euro – Eine französische Falle

Mittwoch, 06.11.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Europa müsse aus dem schändlichen und fruchtlosen Euro-Traum aufwachen, fordert der Chef von Ungarns Notenbank. Der Euro – laut György Matolcsy eine französische Falle – sollte nicht nur Deutschland mit seiner DMark unter die Hegemonie Frankreichs zwingen, sondern auch die Staaten im Osten. Nach der bigotten Flüchtlingslüge greifen die Nationen Osteuropas jetzt den Kern der EU an: Nämlich den Euro, den sie als historischen Fehler bezeichnen, den man korrigieren müsse.

- weiterlesen - "Der Euro – Eine französische Falle"

Tarek Fatah: Coming soon to a neighbourhood near you

Mittwoch, 06.11.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Mal was aus Belgien. Chaussée des Prés 11, 4020 Liège.

Es geht um das gezielte In-Beschlag-Nehmen des öffentlichen Raums. Und die bange Frage: Zündet er oder nicht? Immerhin traut sich die belgische Polizei noch, auf ihn zuzugehen und irgendeine Maßnahme zu ergreifen. Dennoch - wir sehen die letzten Zuckungen der europäischen Zivilisation. Wie Tarek Fatah treffend kommentiert: Bald auch in einer Nachbarschaft in deiner Nähe.

Doch die deutsche Kartoffel pennt weiter und glaubt, hofft, illusioniert, der Schrecken werde sie schon nicht betreffen.

twitter.com: "Tarek Fatah: Coming soon to a neighbourhood near you"

"Nächster Fauxpas von Maas: Minister zieht Wut der USA auf sich"

Dienstag, 05.11.2019 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

https://www.focus.de/politik/deutschland/irritierende-aussagen-zum-mauerfall-naechster-fauxpas-fuer-pleite-aussenminister-maas-so-zieht-er-wut-der-usa-auf-sich_id_11315389.html Bildquelle: Screenshot

Dieser dümmliche Gesichtsausdruck von Minister Megapeinlich mit dem Äußeren eines Nagetiers sagt alles - er steht für die intelligenzbehinderte Macht-Clique des neue Deutschland, das von Versagern, Narzissten, Idioten und einer ekelhaften Günstlingswirtschaft zugrunde gerichtet wurde.

Der Möchtegern-Dressman hält sein Verhalten vermutlich für Haltung, dabei ist es abgrundtief arrogant, ignorant und vor allem zeigt er der Welt seine Dummheit. Besser als er kann niemand dieses neue, bunt-tolerante Deutschland repräsentieren.

https://www.focus.de/politik/deutschland/irritierende-aussagen-zum-mauerfall-naechster-fauxpas-fuer-pleite-aussenminister-maas-so-zieht-er-wut-der-usa-auf-sich_id_11315389.html Bildquelle: Screenshot

focus.de: "Nächster Fauxpas von Maas: Minister zieht Wut der USA auf sich"

"Hinweistelefon „Rechtsextremismus/-terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter (RechtsEX)“"

Dienstag, 05.11.2019 - 23:30 Uhr - Tatjana Festerling:

verfassungsschutz.de (Auszug): "Das Hinweistelefon ist ein Werkzeug zur Extremismus- und Terrorismusbekämpfung. Bitte missbrauchen Sie es nicht zur Denunzierung von Bürgerinnen und Bürgern." "Hinweistelefon „Rechtsextremismus/-terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter (RechtsEX)“"

Und gleich noch ein Hinweis:
"Bitte folgen Sie keinen kursierenden Falschmeldungen zum Hinweistelefon. Beachten Sie unsere Erläuterungen."

Weil wir uns in den sozialen Medien rauf und runter über dieses ominöse Stasi-Meldetelefon lustig gemacht haben, scheint der angebliche Verfassungsschutz ja mit Denunziationen geradezu zugeschissen worden zu sein. Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Da geht noch was.

Rechte oder Reichsbürger sind inzwischen zu Freiwild erklärt worden, fehlt nicht viel und sie werden von Staatsseite digital ausgeknipst, virtuell gekillt. Listen nennt man das ja ganz harmlos, wenn man weder ein Konto führen, ein Flug- oder Zugticket buchen, einen Handyvertrag abschließen oder einen Pass verlängern kann. Ein Blick aufs chinesische Sozialpunktesystem hilft verstehen, wohin der Hase läuft.

Übrigens gibt es auch ein Hinweistelefon zum islamistischen Terrorismus: 0221/792-3366

Nur findet man auf der Seite kein Hinweistelefon zum ausufernden Linksterrorismus - der scheint also verfassungsschützerisch geduldet und gewollt?

Corbins Werk und Thatchers Beitrag

Dienstag, 05.11.2019 - 22:30 Uhr - Roger Letsch:

Dem Rugby sagt man nach, dass die Brutalität auf dem Rasen stattfinde, während auf den Rängen ein olympischer Friede herrsche. Im Fußball sei es genau anders herum. Das ist natürlich Käse und wie ich gerade merke, hilft mir dieses Bonmot eigentlich überhaupt nicht, auf den Ursprung und die Bedeutung des Begriffes „Fair Play“ überzuleiten – denn sowohl Rugby als auch Fußball wurden in England erfunden. Dabei ist der Gedanke des „Fair Play“ für mich sehr eng mit Großbritannien verbunden, vermutlich wegen meines ersten Englischlehrers. Der war 1945 in englische Kriegsgefangenschaft geraten und fand es auf der Insel so toll und hatte die Briten insgesamt als so „durch und durch fair“ erlebt, dass er blieb, in England studierte und – zurück im Osten des geteilten Deutschland – Schülern die englische Sprache beibrachte. Fair, dieser Begriff mag im Alltag des heutigen Deutschlands generell auf den Hund gekommen sein. Vielleicht wäre das sogar zu verkraften, wenn alternativ die juristische Ableitung „gerecht“ in Anwendung zu bringen wäre. Aber auch das ist nicht immer der Fall und vielleicht war es das auch nie ganz.

Doch ich schweife ab. Zurück zu den Briten und dem Begriff „Fair Play“, den wir in Aktion zu sehen glauben, wenn jeder Abgeordnete des House of Commons seinen Opponenten mindestens als „The most honorable…“ und „My dear friend… “ tituliert. Das hat doch Stil, das ist gentlemanlike! Doch für das Spiel hinter den Kulissen ist „Fair Play“ noch viel wichtiger, gerade deshalb, weil die Britische Realität viel weniger in „verfassten“ Bahnen verläuft, als dies in Deutschland der Fall ist sein sollte. Das könnte zur Folge haben, dass die anstehenden Unterhauswahlen durch einen groben Verstoß gegen das Gebot des „Fair Play“ beeinflusst, wenn nicht geradezu manipuliert werden.

Labour und die Gewerkschaften

Die Umfragen sehen nicht gut auch für den Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbin, welcher in seiner Partei mittlerweile ein Standing wie AKK in der CDU genießt. Labour liegt in den Umfragen aktuell etwa 10% hinter den Tories, der persönliche Anteil Corbins an der Missgunst der Wähler, die seinem nach ganz weit links gerutschtem Kurs nicht mehr trauen, darf hoch angesetzt werden. Mit der erfolgreichen Partei eines Tony Blair hat Labor heute noch etwa so viel zu tun, wie die Schröder-SPD mit Kevin Kühnert.

In fünf Wochen wird gewählt und der Vorsprung Johnsons gegenüber Corbin wackelt nicht deshalb, weil letzterer plötzlich nicht mehr mit Islamisten kuschelt oder versprochen hätte, doch nicht den Staats-Sozialismus auf der Insel einzuführen. Vielmehr könnte sich ein „best buddy“ Corbins, der Chef der Gewerkschaft CWU (Communication Workers Union) Dave Ward als nützlicher Mehrheitsbeschaffer erweisen. Genauer gesagt als Mehrheitsverhinderer. Und von „Fair Play“ kann hier wirklich nicht mehr die Rede sein.

Hier kommt übrigens ausgerechnet Maggi „I want my money back“ Thatcher ins Spiel, die in ihrer ersten Amtszeit maßgeblich zur Zerschlagung der übermächtigen, das ganze Land lähmenden britischen Gewerkschaften beitrug. Im Ergebnis ist heute vieles so ungeregelt in Großbritanniens Streikrecht, dass es zum Beispiel so etwas wie eine Friedenspflicht nicht gibt, die in Deutschland unter gewissen Umständen einen Arbeitskampf verhindern oder zumindest verschieben kann. Eine Parlamentswahl ist ein solcher „Umstand”. Anders im Land von Boris Johnson, dessen konservative Regierung ausgerechnet mit der bei den Gewerkschaften verhassten Privatisierung der „Royal Mail“ begonnen hat und natürlich Jeremy Corbin, den 2015 unter anderem sein Parteigenosse und Gewerkschaftsboss Ward mit den Worten

„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass die CWU Jeremy Corbyn als nächsten Vorsitzenden der Labour Party unterstützen wird. […] Es gibt ein Virus in der Labour-Partei, und Jeremy Corbyn ist das Gegenmittel.“ auf den Schild hob. Man kennt sich. Man schätzt sich. Man tauscht Ergebenheitsadressen und vermutlich auch politische Gefälligkeiten aus.

Nun muss man wissen, dass die konservativen Tories die deutlichste Unterstützung im Segment 65+ haben, eine Wählergruppe, die überdurchschnittlich von ihrem Recht auf Briefwahl Gebrauch macht – schon, weil der eine oder andere nicht mehr gut zu Fuß ist. Und ausgerechnet jetzt will die CWU die „Royal Mail“ bestreiken, also genau jene Firma, welche die Briefwahlunterlagen und Werbematerial zustellen muss. Zufall? Die Gewerkschaft bestreitet natürlich, dies zu beabsichtigen. Man hätte den Arbeitskampf gestartet, bevor der Wahltermin feststand und was kümmern eine Gewerkschaft schon stabile politische Verhältnisse oder ein Wahltermin, der von einer konservativen Regierung angesetzt wurde!

Den Vorschlag von „Royal Mail“, mit Arbeitsniederlegungen im Tausch gegen das Angebot bedingungsloser Verhandlungen bis nach der Wahl zu warten, lehnte die Gewerkschaft ab. Die Chance, der Regierung Johnson „nicht nur Weihnachten, sondern auch den Brexit zu versauen“, scheint einigen Gewerkschaftlern einfach zu verlockend und Labour-Politiker halten sich mit ihrer Empörung über diese indirekte Wahlmanipulation auffallend zurück. Es bleibt also spannend, ob „Royal Mail“ die Ankündigung, trotz Streik die reibungslose Zustellung der Wahlunterlagen sicherstellen zu wollen, umsetzen kann. Denn sicher ist nur eines: jede Stimme, die es direkt oder per Post nicht rechtzeitig am 12.12. in die Wahlurne schafft, zählt nicht. Und auch wenn es die deutsche Presse einfach nicht lassen kann, Johnson das „Brechen aller Regeln“ zu unterstellen – Labour und Corbin bringen es sogar fertig, die Regeln des „Fair Play“ zu ignorieren.

Mein alter Englischlehrer wäre entsetzt! Rest in peace, Mr. Ritter. Gut, dass Sie das nicht mehr erleben müssen!

Dieser Beitrag erschien zuerst hier: "Corbins Werk und Thatchers Beitrag"

Wir werden von Idioten regiert
Altmaiers Ammenmärchen von den Flüchtlings-Fachkräften

Dienstag, 05.11.2019 - 20:15 Uhr - Daniel Matissek:

Gestern forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wieder einmal die deutsche Wirtschaft auf, ihre "zahlreichen offenen Stellen" im Land mit Flüchtlingen zu besetzen - und bewies damit endgültig, dass er nicht mehr von dieser Welt ist: Hätte der Mann nicht schon früher abstruse Visionen präsentiert, könnte man diese zum x-ten Mal vorgebrachte Schnapsidee mit einer Gehirnerschütterung als Folge seines Bühnensturzes von letzter Woche erklären. Doch leider meint Altmaier es todernst mit seinem wiedergekäuten Ammenmärchen von den Flüchtlings-Fachkräften.

Wenn Integrationswissenschaftler, Soziologen, Migrationslobbyisten oder grüne Berufspolitiker vom biographischen Schlage Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal derartige Appelle an die Wirtschaft richten, kann man dies mit ihrer vollkommenen Ahnungslosigkeit über den Konnex „economical fitness“ mit beruflicher Qualifikation, spezifischer Eignung, kulturell-sprachliche Adaptionsfähigkeit oder technisch-fachlich Spezialanforderungen entschuldigen. Wer nie in der freien Wirtschaft arbeitete und keinen Plan hat, wie und von wem die Mittel erarbeitet werden, mit denen letztlich akademische Luftschlösser und weltfremd-theoretischen Planspiele finanziert werden, für den ist eine offene Stelle wirklich nichts weiter als eine offene Stelle, die durch jeden besetzt werden kann, egal woher er kommt - solange nur seine Augen begeistert strahlen und sein Herz voll Gold ist.

Etwas ganz anderes aber ist es, wenn ein Bundeswirtschaftsminister, der als offizielles Scharnier zwischen Industrie, Dienstleistern, Unternehmertum und Politik fungiert und Ahnung von den Belangen der Wirtschaft haben sollte, naive Aufrufe verbreitet und dabei all die massiven Schwierigkeiten ignoriert, die sich bei der beruflichen Integrationsfähigkeit der sogenannten "Geflüchteten" seit Jahren in immer schonungsloser zutage tretender Deutlichkeit ergeben.

Denn vakante Jobs sind nicht deshalb vakant, weil sich die Personalabteilungen deutscher Firmen bisher weigerten oder Vorurteile hätten, sie mit Flüchtlingen zu besetzen. Sondern die Stellen sind offen, weil es - ganz abgesehen von Integrationshindernissen wie kulturellen oder sprachlichen Barrieren - schlichtweg keine geeigneten Bewerber gibt. Die Qualifikation der übergroßen Mehrheit der nach Deutschland gelangten Migranten ist nämlich dürftig bis gar nicht vorhanden. Wer mit Personalbüros, Agenturen, Headhuntern und Arbeitsmarktexperten spricht, ja wer nur in Jobbörsen im Netz sucht, merkt rasch: Deutschlands Unternehmen haben ein verbreitetes Stellenbesetzungsproblem, durchaus; doch seine Lösung liegt leider nicht in den Heerscharen der Hergeflüchteten.

Dabei geht es hier noch nicht einmal um die zum Klischee verkommenen "Fachkräfte", sondern alleine schon von einfachsten, niedrigsten Erwerbstätigkeiten, für welche berets die Minimalgrundlagen fehlen. Namhafte Bildungsforscher, etwa Ludger Wößmann vom ifo-Institut, legen in aktuellen Studien verlässliche und seriös ermittelte Informationen über die Qualifikation und das Bildungsniveau von Flüchtlingen vor. Diese zeichnen ein, wie der Blog "Gottunddiewelt" kürzlich schrieb, "niederschmetterndes Bild". Da nach internationalen Vergleichskriterien (u.a. die OECD-Grundkompetenzen nach PISA-1) in ganz Syrien nur 65 Prozent, in Albanien sogar nur 59 Prozent einen Basisschulabschluss erreichen, der sie zum Lesen, Schreiben und den Grundrechenarten befähigt und sie somit auf den Bildungsstand eines deutschen Grundschulabsolventen bringt, fehlt es Flüchtlingen aus den beiden Hauptherkunftsländern bereits an den Mindestvoraussetzungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Wößmanns ifo-Studie zieht ein bitteres Fazit: "Vom Lernstoff her hinken syrische Achtklässler gleichaltrigen deutschen Schülern im Mittel um 5 Schuljahre hinterher. Wahrscheinlich werden die meisten von ihnen nie auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen." Hinzu kommt, wie "Gottunddiewelt schreibt": Die Bildung von Flüchtlingen aus Afghanistan, Eritrea oder Somalia ist sogar noch schlechter als die von Syrern. Und die minimale Alphabetisierungsquote nach Sprachniveau B1 sinkt von Jahr zu Jahr - laut den zitierten Studien erreichen sie in diesem Jahr nur noch 14 Prozent der Sprachkursteilnehmer; vor zwei Jahren waren es noch 23 Prozent.

Zusammengefasst bedeutet dies: Nach Deutschland gelangen überwiegend ungebildete, ungelernte und auch nicht kurz- bis mittelfristig weiterbildungsfähige Personen. Dies deckt sich mit der eindeutigen Beobachtung, dass es bei den Fluchtbewegungen nach Deutschland eben überwiegend um keine humanitär motivierte oder alternativlose Schutz- oder Asylsuche handelt, sondern um eine kalkulierte Elendsmigration von Wirtschaftsflüchtlingen, von Subjekten also, die auch schon in ihren Herkunftsländern sozial abgehängt waren. Dies spiegelt auch der extrem hohe Anteil der Flüchtlingen an der Gesamtzahl der Arbeitslosengeldbezieher wider, der von Jahr zu Jahr zunimmt: 2019 liegt er bei 46 Prozent, vor drei Jahren waren es 36 Prozent. Von den hier lebenden Syrern - als der größten und immer wieder hervorgehobenen Flüchtlingsgruppe - beziehen drei Viertel (74,9 Prozent ) Hartz IV; bei Eritreern sind es 63 Prozent, bei Somalis 49 Prozent. Die Versuche, diese Personen ins Arbeitsleben zu integrieren, sind jedoch "mehr als ernüchternd", schreiben die Studienautoren. Diese Zahlen erklären dann auch die aberwitzigen öffentlichen Ausgaben für Flüchtlinge, die sich laut Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft und des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aktuell auf 50 Milliarden Euro pro Jahr belaufen (das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kommt gar auf 55 Milliarden Euro).

Wirtschaftsminister Altmaier verschweigt solche bitteren Fakten freilich - sind sie doch ausnahmslos und ausschließlich das Resultat der verantwortungslosen Politik und des Totalversagens seiner hochgeschätzten Kanzlerin und Mentorin. Stattdessen setzt er unverdrossen weiter auf dieselben Phrasen und Durchhalteparolen, die seit 2015 unverändert zu hören sind - und die heute sogar noch falscher, noch fahrlässiger anmuten als damals: "Unternehmen sind gut beraten, das Potenzial von Geflüchteten zur Fachkräftesicherung zu nutzen... das Ziel muss sein, möglichst viele Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren".

Menschen also, die als Flüchtlinge eigentlich nur temporären Schutz und Aufenthalt genießen dürften und irgendwann (nämlich nach Wegfall der Fluchtursachen) wieder in ihre Heimatländer zurückkehren sollten, in einen Arbeitsmarkt zu integrieren, für den ihnen nachweislich die Voraussetzungen fehlen: Was der Bundeswirtschaftsminister da postuliert, ist nachgerade ein Aufruf zur Selbstsabotage der deutschen Wirtschaft. Für die bereits Aufgewachten im Land hört es sich inzwischen wie eine Provokation an.

Urbane Mittelstands-Hipster mit Mama/Papa-Immobilie

Dienstag, 05.11.2019 - 19:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Sie denken, sie seien die neue vermögende Großstadt-Mittelschicht. Aber dazu gehört in unseren heutigen Shithole Cities mehr dazu, als einen Cappuccino in der Öffentlichkeit zu schlürfen. Ohne das vermögende Eltern-Erbe sind diese Hipster nämlich auch nur eine neue Form des Städte-Prekariats.

- weiterlesen - "Urbane Mittelstands-Hipster mit Mama/Papa-Immobilie"

Na bitte, klappt doch

Dienstag, 05.11.2019 - 16:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Na bitte, klappt doch

"Tomorrow we break the internet" - UPDATE

Dienstag, 05.11.2019 - 04:00 Uhr - Tatjana Festerling:

#EpsteinCoverup #ProjectVeritas

facebook.com: "Tomorrow we break the internet"

Oha, das dürfte spannend werden. Hoffentlich hat James O'Keefe guten Personenschutz heute Nacht. Wie weit stecken die Podesta-Brüder in der Epstein-Affäre drin und vor allem: Was wusste Killary?

projectveritas.com: "Investigating and exposing corruption in both public and private institutions"

UPDATE: Dienstag, 05.11.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Es wird spannend. Die neuesten Entwicklungen hier auf twitter.com: "James O'Keefe"

UPDATE: Dienstag, 05.11.2019 - 14:00 Uhr - Tatjana Festerling:

youtube.com: "Leaked ABC News Insider Recording EXPOSES #EpsteinCoverup "We had Clinton, We had Everything"" - Video

Sie hatten Fotos. Sie hatten Opfer. Sie hatten Zeugen.

Sie hockten drei Jahre lang auf der Story. Was war vor drei Jahren? Ah, ja - der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Wer war nochmal massiv in die Epstein-Geschichte verwickelt? Bill Clinton.

Es könnte die Erklärung dafür sein, dass der links-liberale Sender ABC damals entschied, die Geschichte entspräche nicht seinen "editorial standards" und sie unter den Tisch fallen ließ. Vielleicht saßen aber auch hochrangige ABC-Redakteure und das Management selber im Epstein-Flieger?

Amy Robach, die ABC News Anchor-Woman, die heimlich gefilmt hat berichtet, dass sie die Epstein-Geschichte, dh. "alles" schon vor drei Jahren hatten, aber nicht senden durften, ua. weil das britische Königshaus wegen Prinz Andrew massiv Druck machte, sagt und begründet ganz klar, dass Epstein keinen Selbstmord begangen hat. Ganz klar ist sie in diesem Punkt und betont, dass sie selber als "Wissende" ebenfalls nur noch mit Personenschutz unterwegs ist.

Übrigens hatte Alex Jones von Infowars Recht mit allem, was er schon damals in dem schmutzigen Wahlkampf aufdeckte. Man hat ihn nur, wie so viele andere auch, zum Schweigen gebracht!

Dafür manipuliert Twitter den Hashtag #EpsteinCoverup durch bewusstes Falschschreiben, damit die Geschichte nicht trendet. Wer also auf Twitter ist - jetzt erst Recht: #EpsteinCoverup #EpsteinSuicideCoverUp #ProjectVeritas

Totalausfall Deutschland

Montag, 04.11.2019 - 21:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Es geht derzeit rund in der Union. Selbst Transatlantiker und anti-Russland Kriegstreiber Nobert Röttgen spricht über seine Kanzlerin von einem Zusammenbruch von Kompetenz und Energie. Und das ausgerechnet in dem linken Leib- und Magenblatt der Ostküsten-Eliten – der New York Times. Ayn Rand sagte einmal, dass man die Realität ignorieren könne, aber nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.

- weiterlesen - "Totalausfall Deutschland"

"„Kampf gegen Rechts“ - Kahrs will AfD vom Verfassungsgericht überprüfen lassen"

Montag, 04.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

jungefreiheit.de: "„Kampf gegen Rechts“ - Kahrs will AfD vom Verfassungsgericht überprüfen lassen"

Ja los, komm mach' schon, du Vogel! Wir wollen sehen, ob du noch einen hochkriegst. Außerdem ist dein Scheitern ein schöner Anlass, hier endlich mal 'ne interaktive Farcebook-Stößchen-Party zu veranstalten. Ich wollte schon immer dieses FB Live ausprobieren, an dem Tag, an dem du Vogel juristisch eins auf die 12 kriegst, mach' ich's, dann heben wir hier gemeinsam einen auf dich. So politisch versifft kann selbst das links-grün-schwul-lesbisch besetzte BVerfG nicht entscheiden, wie es dir grade in deinen feuchten Faschoträumen vorschwebt.

Oder?

"‘The stakes are enormous’: is Hillary Clinton set for a White House run?"

Montag, 04.11.2019 - 18:00 Uhr - Tatjana Festerling:

theguardian.com: "‘The stakes are enormous’: is Hillary Clinton set for a White House run?"

Ja, nachdem die Primary Debates der Demokraten bisher in die Hose gingen - irgendwas ist da im Busch. Mein persönlicher Tipp für den Überraschungskandidaten in letzter Minute ist jedoch 'Big Mike'. 😅

Bei dem Verblödungsgrad hüben wie drüben könnte das sogar richtig gefährlich für Trump werden.

Denunziation als Bürgerpflicht: Die schleichende Rückkehr des Unrechtsstaats

Montag, 04.11.2019 - 12:00 Uhr - Ramin Peymani:

Auf die Klima-Panik folgt die Nazi-Panik, und die Alarmisten gehören einmal mehr zum politischen Spektrum, das seit jeher versucht, den Bürgern mit Horrorszenarien die eigene „Errettungsideologie“ aufzuzwingen. Ihnen haben sich selbst ehemals liberale Kräfte angeschlossen, die darauf hoffen, ihr Wählerkonto mit der Befriedigung des Zeitgeistes aufbessern zu können. In Dresden haben sie linken und ultralinken Politaktivisten nun dazu verholfen, die Schimäre eines „Nazi-Notstands“ zu verbreiten. Die umstrittene Erklärung, die der Selbstvergewisserung der Befürworter und der Mittelbereitstellung für linke Kommunalprojekte dient, macht die sächsische Landeshauptstadt über Deutschland hinaus verächtlich, suggeriert sie doch, Dresden versinke im rechtsextremen Chaos und müsse umgehend Notstandsmaßnahmen einleiten, um die öffentliche Ordnung zu erhalten. Nichts davon ist wahr, nicht einmal annähernd. Dass sich Stadtverordnete, die außerhalb des links-grünen Spektrums stehen, für die Unterstützung linker Propaganda hergeben, ist allerdings beileibe keine Seltenheit mehr. Und man muss sich auch gar nicht erst in die Niederungen der sächsischen Kommunalpolitik verirren, um zu erkennen, auf welch gefährlichem Kurs sich Deutschland befindet. Nach zwei Unrechtsstaaten im 20. Jahrhundert zeichnet sich die Errichtung eines neuerlichen Regimes ab, in dem Unterdrückung und Verfolgung jedem drohen, der sich dem staatlich verordneten und medial propagierten Politnarrativ verweigert. Um dies festzustellen, genügt es bereits, an einem x-beliebigen Tag zu irgendeiner Uhrzeit einen der öffentlich-rechtlichen Sender einzuschalten.

So zu tun, als stünde Deutschland kurz vor der Machtübernahme durch ein Nazi-Netzwerk, ist eine gefährliche politische Lüge

Natürlich gibt es jede Menge rassistischer Idioten, neben linksextremen und radikalislamischen eben auch rechtsradikale. So zu tun, als stünde Deutschland kurz vor der Machtübernahme durch ein Nazi-Netzwerk, ist allerdings nicht nur Unfug, sondern eine gefährliche politische Lüge. Und da Phantome so schwer aufzuspüren sind, greift man nun tief in die geheimpolizeiliche Mottenkiste: Ab sofort gibt es eine Hotline, unter der jeder Verdacht eines gesichteten „Rechten“ gemeldet werden kann. Nach Herzenslust darf dort aus dem sicheren Dickicht der Anonymität heraus denunziert werden. Dabei versteht es sich von selbst, dass das sogenannte Kontakttelefon „RechtsEx“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz ausschließlich für Hinweise auf rechten Extremismus gedacht ist. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Missbrauchsquote erheblich sein wird. Dazu reicht die Betrachtung des „Meldeverhaltens“ in den sozialen Netzwerken, die sich immer wieder mit falschen Anschuldigungen aus dem links-grünen Milieu beschäftigen müssen. Ohnehin stellt sich die Frage, warum der Verfassungsschutz nicht gleich ein generelles Extremismus-Telefon eingerichtet hat. Dies legt den Schluss nahe, dass es sich eher um eine Einschüchterungsmaßnahme handelt, als um den ehrlich gemeinten Versuch, das Krebsgeschwür des Extremismus auszumerzen. So bleibt die bittere Erkenntnis, dass Deutschland aus seiner Geschichte nichts gelernt hat. Meldestellen zur anonymen Denunziation sind Einrichtungen von Unrechtsstaaten und einer gewachsenen Demokratie unwürdig. Ohnehin bedarf es keiner Telefon-Hotlines für das Melden vermuteter Rechtsextremisten.

Wer Notfallnummern zum anonymen Petzen einrichtet, höhlt die Demokratie weiter aus und befördert die Spaltung der Gesellschaft.

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Wahlsieg der alten Kader

Montag, 04.11.2019 - 11:30 Uhr - Hubertus Knabe: via achgut.com

Nach den Landtagswahlen in Thüringen gilt die Linke als künftige Regierungspartei, die AfD hingegen nicht. Dabei waren viele Linken-Abgeordnete persönlich in die SED-Diktatur verstrickt. Ein Blick in die neue Linken-Fraktion im Thüringer Landtag.

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Meisterwerke betreuender Berichterstattung (2)

Montag, 04.11.2019 - 10:00 Uhr - Peter Grimm:

Gelegentlich wollen wir an dieser Stelle exemplarisch einige der Meisterwerke fürsorglich-betreuender Berichterstattung in Deutschland würdigen. Immerhin mühen sich etliche Medien-Werktätige hierzulande oft, in bestimmten Meldungen ihre Konsumenten nicht mit Fakten zu verunsichern, die zu falschen Weltbildern führen könnten. So hat beispielsweise noz.de gestern eine dpa-Meldung mit folgendem Wortlaut verbreitet:

„Rund 30 Angreifer haben bei einem Überfall auf ein Wettbüro am Samstagabend in Hannover zehn Menschen verletzt.

Die zum Teil Vermummten seien plötzlich in das Geschäft gelaufen und hätten die Menschen dort unter anderem mit Schlagstöcken angegriffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Anschließend flüchteten die Täter in verschiedene Richtungen.

Zehn Menschen wurden leicht verletzt. Einige von ihnen mussten mit Schürfwunden und leichten Blutungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei konnte vier Tatverdächtige zwischen 28 und 40 Jahren in der Nähe des Wettbüros festnehmen. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt. Alle Verdächtigen wurden am Samstag nach der Aufnahme ihrer Personalien wieder entlassen.“

Wer also nun glaubt, zu der Gruppe der 30 Angreifer hätten sich Männer mit irgendeinem Hintergrund zusammengefunden, erhält dafür keine Bestätigung. Es wird nicht einmal von Männern gesprochen. Dass auch die Herren fürsorglich vor Generalverdacht bewahrt werden, ist eher selten und verdient eine besondere Würdigung.

Wer meint, die fürsorglich betreuende Berichterstattung hätte längst alle Medien vollumfänglich erreicht, der irrt. Immer wieder unterlaufen Kollegen den Betreuungskodex und streuen verunsichernde Fakten in ihre Texte, wie hier – ebenfalls gestern – im Tagesspiegel. Drei Absätze lang formulieren die Kollegen noch so, wie inzwischen üblich:

„In Trebbin wollten sich zwei junge Männer mit Macheten Zutritt zu einer Diskothek verschaffen. Die beiden waren mit einer Gruppe von bis zu 15 Männern vor dem Lokal in der Ebelstraße, wie die Polizeidirektion West am Sonntag mitteilte. Einem der Männer aus der Gruppe verweigerte der Sicherheitsdienst am Samstagabend den Eintritt, da er Hausverbot hat. Der junge Mann und ein weiterer aus der Gruppe zogen nach Polizeiangaben plötzlich Macheten aus ihren Hosen. Ein 25-jähriger Türsteher konnte einem Schlag mit dem Messer ausweichen. Er blieb unverletzt, flüchtete in den Club und verriegelte die Tür.

Die Gruppe versuchte ins Innere der Diskothek im Landkreis Teltow-Fläming zu gelangen. Dabei zerstörten die Männer nach Angaben der Polizei die Scheiben der Eingangstür. Eine 25-Jährige bekam dabei einen Splitter ins Auge. Sie musste ins Krankenhaus.

Als es den Männern nicht gelang, die Türen aufzubrechen, flüchteten sie in Richtung Bahnhof Trebbin. Die Polizei suchte mit „einem erhöhten Kräfteaufgebot“ und einem Hubschrauber nach den Männern, jedoch ohne Erfolg.“

Doch dann scheint der frühere journalistische Standard, ohne Unterschlagung von Informationen das zu berichten, was geschehen ist, die Kollegen übermannt zu haben, so dass sie den modernen Betreuungsgedanken in der Berichterstattung kurz vergaßen:

„Zur Personenbeschreibung wurde durch Zeugen geäußert, dass die zwei Haupttäter dunkle Hautfarbe und schwarze Haare hatten.“

So wird das natürlich nichts mit einem Meisterwerk im Fach fürsorglich betreuender Berichterstattung.

sichtplatz.de: "Meisterwerke betreuender Berichterstattung (2)"

Bei Anne Will:
Drei Bummelstudenten planen unser aller Zukunft

Montag, 04.11.2019 - 09:00 Uhr - Stephan Paetow: via tichyseinblick.de

Kevin Kühnert will den Sozialismus, bis alles wieder in Scherben liegt. Paul Ziemiak will eher seine Ruhe, Anne Will fordert Visionen – so, what’s new, pussycat?

Soviel ist sicher: mit den jungen Leuten wird auch nichts besser. Diplomjournalistin Anne Will hatte drei Bummelstudenten eingeladen, um über „die Führungsfrage“ bei CDU und SPD zu sprechen, und, weil sie wohl selbst nichts Erhellendes erwartete, noch die AKK-Ghostwriterin (und stv. Leiterin des Parlamentsbüros der Rheinischen Post) Kristina Dunz und mit Gabor Steingart einen weiteren Journalisten in der Runde.

So hörten wir, dass AKK (Name bekannt) „mutig“ war, dass sie Merz so viel Platz ließ, so dass der nun ein Fass aufmachen konnte. „Das kennt man von Frau Merkel nicht“, sagte Frau Dunz, die schließlich weiß, dass Merkel ihre Gegner stets rückstandslos zu verschlingen trachtete. Bei Frau Merkel hingegen scheint die „Kanzlerenergie entwichen“, bedauerte Steingart, der auch gleich noch das Requiem sprach. Die politisch Verblichene sei die beeindruckendste Politikerin, die er kenne, und er, Gabor, habe sie alle besucht, Putin zum Abendessen, alle wichtigen Amerikaner, und überhaupt. „Wir werden der Kanzlerin noch nachweinen“, auch wenn wir jetzt froh wären, wenn sie weg ist.

Aber nun ist sie ja gar nicht weg, und so schnell wie beim FC Bayern München mahlen die Mühlen der CDU noch lange nicht. Weine also noch nicht, kleiner Gabor.

- weiterlesen - "Bei Anne Will: Drei Bummelstudenten planen unser aller Zukunft"

"Bezirksregierung Köln - Infektionsgefahr in Eifelhöhen-Klinik"

Montag, 04.11.2019 - 02:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Schaut mal, ist das nicht lieb von der Bezirksregierung Köln? Sie schließt fürsorglich ein Krankenhaus, damit Ihr an dem Siff, den Ihr Euch dort aufsackt, nicht krepiert. Vielleicht gab's in der Kantine ja auch lecker Wilke-Wurst. Durch was unterscheidet sich Motherfuckistan eigentlich noch von einem echten Dritte Weltland?

"Infektionsgefahr in Eifelhöhen-Klinik: Bezirksregierung Köln und Gesundheitsministerium beschließen vorsorglich Klinikschließung

Die Bezirksregierung Köln veranlasst in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, dass unverzüglich eine vorläufige Betriebs-Schließung der Eifelhöhen-Klinik Marmagen angeordnet wird. Grund dafür sind massive Hygienemängel. Diese können zur Weiterverbreitung von Krankheitserregern führen.

Beanstandet werden u.a. verschmutze Trinkwasserbehälter, ungenügende Schutzmaßnahmen gegen multiresistente Keime, falsche Lagerung und falscher Einsatz von Medizinprodukten wie z.B. Wundauflagen, Operationsprodukte, Beatmungsprodukte oder Pflaster sowie nicht durchgeführte Flächen- und Händedesinfektionen. Zusätzlich sind Arzneimittel nicht korrekt gelagert und es gibt Auffälligkeiten beim Brandschutz. Darüber hinaus wurden Mängel bei der Personalausstattung und Patientenversorgung festgestellt.

Der Kreis Euskirchen richtet einen Krisenstab ein, der sich um die Versorgung und die Verlegung der Patienten in andere Einrichtungen kümmert und den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Schließung festlegt. Oberste Priorität hat die Sicherheit der Patienten."

Quelle - facebook.com: "Bezirksregierung Köln - Infektionsgefahr in Eifelhöhen-Klinik"

Wochenrückblick spezial:

Sonntag, 03.11.2019 - 20:15 Uhr - Alexander Wendt:

Bescheidener Vorschlag zur obligatorischen Ansiedlung arbeitslos gewordener Qualitätsjournalisten in Thüringen

Wenn Sie als Verfolger der Zeitläufte noch nicht wussten, dass es einen Kampf um den Osten gibt, dann erfahren Sie es spätestens aus dem Artikel des antifaschistischen Autors Christian Bangel, der nach der Thüringer-Wahl in der ZEIT erschien. Bangel ruft den Kampf nicht aus, er ist vielmehr, wie es in älteren Wochenschauberichten hieß, schon in voller Härte entbrannt.

„Der Kampf um den Osten“, so Bangels ZEIT-Text, „wäre entschieden, wenn es irgendwann AfD-Minister gäbe, die aus der Exekutive heraus ihre niederträchtigen Vorstellungen umsetzen könnten“.

Um das historische Ringen noch für seine Seite zu entscheiden, also zu verhindern, dass es möglicherweise in Zukunft einen Minister oder eine Ministerin einer Partei gäbe, die von einem Fünftel bis 27 Prozent der Wähler dort angekreuzt wird, soll der Osten von Missionaren an die Kandare genommen werden:

„Wer den Osten dauerhaft stabilisieren will, der muss vor allem für eines kämpfen: Zuwanderung. Massiv und am besten ab sofort. Zuwanderung aus dem Westen, Binnenzuwanderung aus den großen Städten in die ländlichen Räume, und ja, auch gezielte Migration aus dem Ausland. Nur so gibt es auch in bisherigen Verliererregionen die Chance, stabile wirtschaftliche Strukturen aufzubauen. Und nur dann ist es möglich, dass auch dort ein Miteinander von Generationen, Milieus und Hautfarben entsteht, die eine Partei wie die AfD mit ihren weißen Hoheitsfantasien schon heute an vielen Orten Deutschlands lächerlich erscheinen lässt.“

Theoretisch und technisch, so weit liegt Bangel richtig, wäre die Schaffung einer neuer Gesellschaft im Osten durch Neuansiedlung jedenfalls einfacher zu bewerkstelligen als durch die Deportation der Falschwähler. Bei denen ergäbe sich sofort die Frage: wohin? Für Neuthüringer respektive Neusachsen und -Brandenburger steht dagegen reichlich Wohnraum zur Verfügung, jedenfalls abseits der schmucken Städte. In den Zwangsversteigerungslisten dort finden sich Wohnungen, Eigenheime und mitunter sogar Villen zu Kaufpreisen, die bei der Jahresmiete für eine mittelmäßige Wohnung gleicher Größe in Kreuzberg-Friedrichshain liegen. Baulich sind sie meist noch einigermaßen in Ordnung, und wenn doch nicht, dann ist ihr Zustand jedenfalls nicht schlechter als der von manchen Berliner Schulgebäuden.

Die Mittel im Zielgebiet der progressiven Bevölkerungsauffrischung stehen also bereit. Es fehlt – wie fast immer, wenn wohlmeinende Menschen die Gesellschaft verbessern wollen – an etwas anderem. Lassen wir für einen Moment die gezielte Migration aus dem Ausland beiseite. Schon 2015 hatte Heribert Prantl in seinem Brevier „Im Namen der Menschlichkeit“ – als praktisch in seinem eigenen – die Ansiedlung afrikanischer Einwanderer in der Redaktion der Süddeutschen in Mecklenburg-Vorpommern gefordert, die dort „mit den Erfahrungen Ihrer uralten Subsistenzwirtschaft“, also der Selbstversorgung, eine bescheidene Existenz aufbauen sollten. Wer das nicht glaubt, kann es gern hier beziehungsweise hier nachlesen; wer annimmt, danach hätte ihn der Süddeutsche Verlag wg. schweren Schüsselsprungs vor die Tür gesetzt, der schaue einfach ins aktuelle Impressum der Zeitung.

Es stellte sich jedenfalls schon 2015 heraus, dass afrikanische Einwanderer mit anderen Vorstellungen nach Deutschland kommen als der, in Vorpommern Kartoffeln mit Yamswurzeln zu kreuzen, und außerdem, dass die meisten außerdem über keinerlei bäuerliche Professionalität verfügen, nicht einmal über uralte. Folgt man außerdem Bangels Ausführungen über den rassistischen Osten, dann wäre es ja auch eine „niederträchtige Vorstellung“ (Bangel a. a. Ort), ausgerechnet Afrikaner oder einen Angehörigen der Miri-Familie in den Saale-Holzlandkreis beziehungsweise ins Erzgebirge zu verschicken, die es vorher schon in tolerante urbane Zentren Deutschlands geschafft haben. Sie können vielleicht später nachkommen. Aber es braucht einen Vortrupp. Und hier ergibt sich das Problem. Denn die fortschrittlichen autochthonen Großstädter, die der ZEIT-Autor dafür ins Auge fasst, unternehmen ja schon in ihren Habitaten die merkwürdigsten Verrenkungen bis hin zu Anmeldungen unter Scheinadressen, damit ihre Kinder auf eine der letzten gutbürgerlichen Schulen gehen können statt in die buntquirlige nebenan, wo die Schulhofregeln des Zusammenlebens nicht täglich neu, sondern meist ganz am Anfang und ein für alle mal ausgehändelt werden. Oder die, in denen die Decke herunterkommt.

Beziehungsweise, sie melden ihren Nachwuchs gleich in einem Privatinstitut an wie seinerzeit die hessische Fachfrau für Gesellschaftsveränderungen Andrea Ypsilanti und wohnen auch sonst nah beieinander, besuchen die gleichen Biomärkte, dieselben Kulturinstitutionen und Partys.

Das Hauptmerkmal der heutigen progressiven Speerspitze besteht also darin, dass sie selbst in ihren Großstädten lieber immobil unter sich bleibt und schon gar nicht zum Missionswohnen nach Höckeland aufbrechen möchte.

Wo aber dem schönsten Generalplan Ost die Gefahr des Scheiterns droht, wächst das Rettende auch, und zwar direkt aus den Kolumnen und Kommentaren der schreibenden und sendenden Kollegen von Christian Bangel. Sie wissen ja schon, dass wir, wenn es um den Energieverbrauch, das Fliegen, das Fleischessen und vieles andere geht, nicht mehr auf Freiwilligkeit setzen können. Die Zeiten sind vorbei. Das gilt im Kampf für das Klima genau so wie für das Ringen um den Osten.

- weiterlesen - "Bescheidener Vorschlag zur obligatorischen Ansiedlung arbeitslos gewordener Qualitätsjournalisten in Thüringen"

In nur 2 Tagen

Sonntag, 03.11.2019 - 17:30 Uhr - Hadmut Danisch:

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht.

Ein Leser fragt an, wie sich innerhalb von nur 2 Tagen die Pressepropaganda so drehen kann:

Die WELT, 01.11.2019: "360.000 Jobs in der deutschen Autoindustrie gefährdet"
Die WELT, 03.11.2019: "Deutscher Arbeitsmarkt braucht auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer"

Weiß ich nicht.
Befehl von oben?

"Es ist eben eine neue Zeit."

Sonntag, 03.11.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

Lass mal fix nachrechnen... tip, tip, tip (aufm Taschenrechner) - jau, ich kann Euch vollkommen satirefrei versichern:
Buntland hat Polizeinotstand!

Zwei "Ereignisse" kurz zusammengerechnet - wohlgemerkt aus nur aus ZWEI der mindestens 99 weiteren Brennpunkten in Germanistan. Wenn sich die "Aktivisten" nun noch mit den "Gläubigen" abstimmen und gleichzeitig und flächendeckend für ihre jeweilige Art von "Freiräumen" aktiv werden, dann kann Deutschland einpacken und Merkel und Konsorten werden die "kaputten" Regierungsflieger in Richtung Südamerika besteigen.

2. November 2019, Berlin
"Selbst 1000 Polizisten reichten am Sonnabend nicht aus, um gewalttätige Mitglieder der linksautonomen Szene von massiven Ausschreitungen abzuhalten. Kaum hatte die Demonstration „gegen Verdrängung und für mehr Freiräume“ mit etwa 1000 Teilnehmern am Abend die Rigaer Straße in Friedrichshain erreicht, eskalierte die Situation."
Quelle - morgenpost.de: "Eskalation an der Rigaer: CDU spricht von Ghetto der Gewalt"

31. Dezember 2017, Köln
(Reul) "spricht seinen Dank aus an die etwa 3000 Einsatzkräfte, die in dieser Nacht dafür sorgen sollen, dass die Menschen sicher feiern können. Seine Worte geraten zu einem Grundsatzvortrag über innere Sicherheit. "Vor fünf Jahren noch waren die Dinge anders, doch die Sicherheitslage hat sich geändert." Überall in der Welt seien die Gefahren größer geworden, gerade seit der Zerschlagung des Islamischen Staats. "Wir stehen im Fokus", sagt der Minister und fügt entschlossen an: "Sicherheit wird in Zukunft eine neue Bedeutung bekommen." (...) Etwa hundert Meter entfernt, an der Domplatte, herrscht der Ausnahmezustand. Allerdings nicht wegen marodierender Männergruppen aus Nordafrika, die vor zwei Jahren den Platz für einige Stunden in einen rechtsfreien Raum verwandelt hatten und die Kölner Silvesternacht über die Grenzen Deutschlands hinaus zu einem Synonym für eine angeblich gescheiterte Flüchtlingspolitik werden ließen. Dieses Mal ist es der Sicherheitsapparat, der die Besucherströme beeindruckt: 1400 Polizisten auf den Straßen, zahlreiche Bundespolizisten im Hauptbahnhof, 170 Ordnungskräfte der Stadt, 570 Feuerwehrleute, 400 Mitarbeiter privater Sicherheitsunternehmen, dazu noch Sanitäter und 20 Streetworker. Das Gebiet rund um den Dom wurde mit Zäunen abgeriegelt, der Zutritt zur böllerfreien Zone läuft ausschließlich über Checkpoints mit rigiden Einlasskontrollen. "Es ist schon irre, was für ein Aufwand betrieben wird", sagt Christian Dohmann. "Aber es muss wohl sein. Es ist eben eine neue Zeit."
Quelle - spiegel.de: "Silvesternacht im Zeichen der Gewaltprävention Kölns Konzept scheint aufzugehen"

"This is Bulgaria via drone 15 mins edition"

Sonntag, 03.11.2019 - 00:30 Uhr - Tatjana Festerling:

Seit mehr als zwei Jahren genieße ich an jedem einzelnen Tag ganz bewusst einen Moment lang das Glücksgefühl, die Entscheidung für dieses wunderbare Land getroffen zu haben. Ich bin so dankbar hier leben zu dürfen und will nie wieder zurück nach Deutschland.

youtube.com: "Това е България от високо, уникален клип | This is Bulgaria via drone 15 mins edition"

Der Wahnwitz überholt die Wirklichkeit der Zeit: Eine Woche Deutschland

Samstag, 02.11.2019 - 20:15 Uhr - Roland Tichy:

Journalisten haben es schwer derzeit: Was man als Spaß oder Ente identifiziert - ist Wirklichkeit! Sie meinen es ernst! Politik und Medien außer Rand und Band, und das Beste ist: Sie merken es nicht. Die meinen es ernst.

Es sind schlechte Zeiten derzeit für Spaßmacher und Kabarettisten. Die Wirklichkeit ist so spaßig und komisch, mit derartigen Ausbrüchen des Unsinns und Wahnsinns, dass man die Realität als eine Art einzige große Heute-Show wahrnimmt – schlechte Witze inklusive und komplett irreal: Wahnwitz.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz ruft per Internet die Bürger auf, ihre Nachbarn zu bespitzeln. Dafür wird ein „Hinweistelefon eingerichtet für Hinweise zu Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus“, dort sollen wir anrufen, wenn wir „beobachten, dass sich Personen aus Ihrem Umfeld diesbezüglich radikalisieren“. TE hat darüber zunächst nicht berichtet. Ich habe es für einen Witz gehalten, fürchtete hereinzufallen: Das schien doch zu sehr DDR, zu sehr Nazi-Deutschland, aber ich wurde eines besseren belehrt. „Es geht nicht um Denunziantentum, sondern wir wollen jede Möglichkeit nutzen, an Informationen zu gelangen“, erklärt blauäugig der Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldewang. Ich nehme an, ich soll meine Nachbarn anzeigen, wenn sie einen Schäferhund Gassi führen oder ihre Töchter blonde Zöpfe tragen; das sind ja die dringenden Hinweise auf Rechtsradikalismus, die die Amadeu Antonio-Stiftung herausgegeben hat – finanziert von der Bundesregierung über das Familienministerium und der Stiftung des Freudenberg-Konzerns, der die guten Vileda-Wischtücher und viele andere Haushaltsartikel verkauft. Sollen wir mit Vileda künftig die braunen Flecken wegputzen?

- Dresden erklärt sich zur Nazi-Stadt (...)
- Plagiate in SPD-Doktorarbeiten erlaubt (...)
- Hass gegen Rechte ist Bürgerpflicht (...)
- Titanic und Gauland bei der FAZ (...)
- Meinungsfreiheit und steigende Auflage bei der ZEIT (...)

- weiterlesen - "Der Wahnwitz überholt die Wirklichkeit der Zeit: Eine Woche Deutschland"

"Die Hitler kommen und gehen, das deutsche Volk bleibt", schrieb Stalin

Samstag, 02.11.2019 - 15:30 Uhr - Daniel Matissek:

Immer abstoßender und totalitärer wird das geistige Klima in diesem Land: Jetzt werden schon Partygastgeber dafür öffentlich gemaßregelt und gemobbt, dass sie die falschen Gäste einladen - zum Beispiel AfD-Chef Alexander Gauland, der vom Verlag der "FAZ" zum 70. Geburtstag der renommierten Tageszeitung eingeladen worden war. Im Netz schäumt der linke Hassmob deshalb gerade über.

Dass der Gastgeber, der hier die politisch "nicht genehme" Einladung an Gauland ausgesprochen hatte, eine der traditionsreichen deutschen Tageszeitungen ist, mithin eine Domäne freier Meinungsäußerung schlechthin, entlarvt die "Kritiker", die die FAZ nun einem Shitstorm unterziehen, als das, was sie eigentlich sind: Intolerante, diktaturaffine Kleingeister, antifreiheitliche Mitläufer, linke Blockwarte - kurzum: schlimmer als alles, wogegen sie tagtäglich anzukämpfen vorgeben.

Zusammen mit Dutzenden namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Szene sowie Kultur- und Medienbetrieb (darunter auch Bundesministerinnen Christine Lambrecht und Franziska Giffey oder FDP-Chef Christian Lindner) war auch Gauland am Donnerstag auf die Jubiläumsfeier in die Berliner Szenekantine "Borchardt's" eingeladen worden; eine Selbstverständlichkeit für den Chef der größten Oppositionspartei im Bundestag, und in einer pluralen, wirklich offenen Demokratie - zumal unter dem Gesichtspunkt einer umfassenden Abbildung des gesellschaftlichen Spektrums, das eine Tageszeitung abzubilden bemüht ist - das Normalste der Welt.

Nicht jedoch in Deutschland, wo der sauertöpfische naserümpfende Ungeist eines allgegenwärtigen Faschismusverdachts längst krankhafte Ausmaße angenommen hat- man denke nur an die Entfernung des Chefs der hessischen Filmförderung Hans-Jörg Mendig aus seinem Amt, nachdem er im Sommer mit Gaulands Vorstandskollegen Jörg Meuthen eine Tasse Kaffee getrunken hatte und dabei erwischt worden war. Nach dem koordinierten Proteststurm hunderter staatsergebener Künstler an das zuständige Ministerium wurde Mendig eilfertig entlassen. Zuerst Scherbengericht, dann Säuberung: Der "Umbau" ist in vollem Gange.

Diese neuerliche Posse um den Geburtstagsgast Gauland trägt Parallelen zu einem ähnlichen Feier-Fauxpas von März, bei dem das Skandalon allerdings nicht dem Gast, sondern dem Gastgeber innegewohnt hatte: Journalistenlegende Matthias Matussek, der sich trotz langjähriger Tätigkeit als Edelfeder für "Spiegel" und "Welt" den unkritischen Blick aufs Tagesgeschehen bewahrt hat und seine klugen Einsichten , unbeeindruckt von seiner gesellschaftlichen Teilächtung, weiterhin eifrig in den freien Medien publiziert, hatte zu seinem 65. Geburtstag privat langjährige Freunde und Weggefährten eingeladen - darunter auch Reinhold Beckmann, der dem Jubilar prompt ein launiges Ständchen gab. Dabei wurde er abgelichtet und sein Erscheinen auf Matusseks Party dem medialen Mob der Nazijäger durchgestochen. Der gesellschaftlichen Vernichtung entkam Beckmann nach dem folgenden Shitstorm nur, indem er das neurechte Nessushemd medienwirksam abstreifte, öffentlich Abbitte leistete und beteuerte, er habe ja "nicht gewusst, mit wem ich da zusammen gefeiert habe".

Da die FAZ bislang - noch nicht, womöglich folgt dies noch? - nicht ins Büßergewand geschlüpft ist, Gaulands Erscheinen im "Borchardt's" etwa einem Software- Praktikantenfehler beim Einladungsversand zuschob oder reumütig in Sack und Asche ging, kommt es demnächst vermutlich zu Boykottaufrufen und Abonnement-Kündigungen für das Frankfurter Blatt; Vorwurf: Kontaktschuld mit politischen Untermenschen, oder, wie es heute heißt, mit "rechtsextremem, menschenverachtenden, rassistischen Gesindel" (als das der "Spiegel"-Redakteur Hasnain Kazim die komplette AfD vorgestern in einem Ausbund lupenreiner Volksverhetzung auf Twitter bezeichnete).

Das hysterische Medienecho auf den toxischen Geburtstagsgast ließ gestern jedenfalls nicht lange auf sich warten: Die "taz" bediente ihren gewohnt-antireaktionären Gutmenschen-Rassismus und ätzte unter dem Titel "Alte weisse Männer" hasserfüllt in Richtung FAZ-Kollegen: "Praktisch, dass die Zeitung ihr wahres Gesicht zeigt!" Parallel trötete der "Stern" mit Schaum vorm Maul: "FAZ-Party mit Deutschlands Ober-Rechtem" - und ließ aus gegebenem Anlass die Mutter aller Hetzer, Jan Böhmermann, zu Wort kommen, der die FAZ zuvor auf Twitter im Stile einer Presseanfrage ins Verhör genommen hatte: "Waren die zwei Rechtsextremen Stephan Brandner und Alexander Gauland offiziell von der FAZ eingeladen? Wenn ja, warum und von wem?".

Wie sehr diese perpetuierte Hetze inzwischen wirkt, zeigt sich in Echtzeit in den Kommentarspalten des Netzes zur Causa "Gauland/FAZ", und dies bei bereits nur oberflächlichem Durchscrollen: "Liebe @faznet @FAZ_Politik @FAZ_NET - den Arsch offen und AfD einladen?!", oder: "Gott sei Dank muss Reich Ranicki das nicht mehr miterleben". Ein anderer fragt: "Liebe FAZ, liebe Mitarbeiter der FAZ, schämt ihr euch denn überhaupt nicht?". Auch "n-tv" berichtete gestern über den panischen Backlash der Social-Media-Meute. Ein Nutzer schrieb, die FAZ solle "nicht erzählen, es sei journalistisch geboten, Rechtsradikale und Rassisten zum Geburtstag einzuladen". Die harmlosesten, geradezu sachlichen Einlassungen lauteten "Geht gar nicht" oder "die FAZ rutscht in ihrer Glaubwürdigkeit nun sogar unter die Bild-Zeitung".

Schlimmer als die politisch korrekte Hassrede der Betroffenheitsstammtische nehmen sich allerdings die Reaktionen der selbstverstandenen, sogenannten "meinungsbildenden Eliten" aus, die auf Twitter ihren Resonanzboden finden. Der Hamburger Blogger "Lord of Sendringham" twitterte: "Meine Tochter (3) sagte gerade zu mir: Ey Papa wieso lädt die FAZ diesen verfickten Nazi-Opa Hauland mit seiner beschissenen Pudelkrawatte ein, von meinem Abo-Geld?". So etwas interessiert die typische dreijährige FAZ-Abonnentin und Nazi-Expertin von heute, ist klar.. Und die Berliner Bloggerin Johanna Adorján fragt zu einem Foto der Party, das Gauland etwas verloren im Bildhintergrund stehend zeigt, rhetorisch: "Ist das normal?" - was Buchautor Friedemann Karig in einem Retweet sogleich lakonisch beantwortete: "Nein".

Nein, das ist wahrlich nicht normal. "Normal" wäre es für diese Intellektuellen, wenn AfDler - oder überhaupt alle, die dem Overton-Fenster des politisch Statthaften zu entfleuchen wagen - von Partys, aus Talkshows, aus Uni-Hörsälen, von ihren Arbeitsplätzen, am besten gleich von den Straßen verschwinden, aus ihren Wohnungen abgeholt und für immer zum Schweigen gebracht werden. Ob in Gulags, Straf- oder Konzentrationslagern- das ist noch nicht sicher, da muss noch ein unbelasteter Terminus technicus gefunden werden; doch das würde sich rasch weisen, wenn die wahren geistigen Brandstifter dieses intoleranten Milieu Juste in diesem Land das Sagen hätten.

"Die Hitler kommen und gehen, das deutsche Volk bleibt", schrieb Stalin. Wie wahr! Und auf welcher Seite des politischen Spektrums dieses von ihm gemeinte deutsche Volk sich erhalten hat - und zwar unverändert in denselben Verhaltensmustern wie vor 85 Jahren -, das lässt sich heute auf Twitter, in den Salons und den Feuilletons der politischen Hygienewächter trefflich studieren.

#Familienmensch

Samstag, 02.11.2019 - 15:15 Uhr - Tatjana Festerling:

#Familienmensch Bildquelle: Screenshot

Gebt dem Mann eine Daily Soap! Im Ersten, 20:15 Uhr! Ich bin schon jetzt sein Fan, he's my hero, no one else challenges and confronts the special German hypermoral codex like he does. 😂

Hier ein Titelvorschlag: "Doktor Miri investigativ: Wie weit kann man's mit den Deutschen treiben?" Natürlich auf arabisch mit deutschen Untertiteln.

Er hat das Potenzial, sowas wie der Thomas Gottschalk für die muslimische Ummah in Germanistan zu werden - mit Einschaltquoten, die an die Mondlandung oder die Hochzeit von Princess Di erinnern. Und wer weiss, vielleicht gelingt es diesem charismatischen Clan-Boss ja sogar, die inter-islamischen Konflikte in Deutschland aufzulösen, die Muslime zu vereinen und endlich wieder für Recht und Ordnung auf den Straßen zu sorgen.

PS: In diesem Text ist eine wöönzige Prise Sarkasmus versteckt, wer sie findet, darf sie behalten.

Deutschland dreht durch!

Samstag, 02.11.2019 - 12:00 Uhr - Vera Lengsfeld:

Man traut sich kaum noch, die Nachrichten anzuschauen, die mit jedem Tag mehr klingen, als entstammten sie einem Irrenhaus-Bulletin.
In Dresden wurde auf Antrag eines Spaßpolitikers, der mit seinem Erfolg kaum gerechnet haben dürfte, der Nazi-Notstand ausgerufen. Was immer die Stadtratsmehrheit damit sagen wollte, hat sie lediglich erreicht, dass dieses Gremium sich um jede Reputation gebracht hat: Wer kann solche Politclowns und die Journalisten, die das 1:1 kritiklos verbreiten noch ernst nehmen?

Seit der Thüringenwahl scheinen alle Dämme der Vernunft bei den Mainstream-Medien und Politikern gebrochen zu sein. Den Anfang hat ZDF-Intendant Peter Frey mit seinem Kommentar am Wahlabend gemacht, der alle AfD-Wähler zu Rechtsextremisten erklärt hat. Nach ihm stießen zahllose Politiker und Journalisten in dieses Horn. Am Tag nach der Wahl stammelte Ministerpräsident Kretschmer in die Kamera, er sei fassungslos, dass die Partei, deren Vorsitzender ein Faschist genannt werden dürfe, so viel Wähler bekommen habe. Der Gedanke, dass es am Versagen seiner eigenen Partei liegen könnte, scheint ihm nicht zu kommen.

Statt die Landtagswahlen dieses Jahres als ein deutliches Signal zu begreifen, dass die Wähler einen Politikwechsel wollen, was ihr demokratisches Recht ist, versucht das Establishment krampfhaft weiterzumachen, wie bisher. Was in Brandenburg und Sachsen noch gelang, den Wählern eine neue Links-Grüne Regierung vor die Nase zu setzen, die in Sachsen von der CDU angeführt wird, droht in Thüringen zu scheitern.
Dabei werden die Szenarien immer absurder. Über den Eiertanz von CDU-Mohring, der schon am Wahlabend „staatspolitische Verantwortung“ und damit die Bereitschaft signalisierte, Mehrheitsbeschaffer für die SED-Linke zu werden, das am nächsten Morgen im Frühstücksfernsehen bekräftigte und am Abend auf Druck der Basis zurückrudern musste, war an dieser Stelle schon die Rede.

Nun hat der Wahlverlierer, der unbedingt einen Regierungsposten für sich will, bei Markus Lanz nicht an sich halten können und erzählt, dass er davon träumt, mit einer Minderheitsregierung aus CDU, SPD, Grüne und FDP an die Macht zu kommen. Nur aus staatspolitischer Verantwortung für Thüringen, natürlich, nicht aus eigenem Karrierestreben. Wer sich den Tort angetan hat, sich die Lanz-Sendung anzusehen, weiß, dass Mohring sich, wie am Wahlabend schon selbst lobt, wenn es sonst schon niemand tut. Dass er der Öffentlichkeit ernsthaft zumutet, ein uneinsichtiger Wahlverlierer wie er wäre der geeignete Ministerpräsident Thüringens, ist an sich schon ein Stück aus dem Tollhaus. Helfen soll ihm bei diesem Coup ausgerechnet die AfD, indem sich ihre Abgeordneten im dritten Wahlgang der Stimme enthalten sollen. Als Steigbügelhalter soll die AfD gut genug sein. Ist das ernst gemeint?

Völlig bizarr ist aber der Vorstoß des Thüringer Bundestagsabgeordneten Christian Hirte, der auch Ostbeauftragter der Bundesregierung ist, bei der Abstimmung im Landtag Mohring als Ministerpräsidenten durchzusetzen.
„Die CDU war eine der beiden Parteien, die mit einem Ministerpräsidenten-Kandidaten in den Wahlkampf gegangen sind. Dieses Angebot sollten wir im Parlament aufrechterhalten: Mike Mohring sollte dort zur Wahl antreten“, sagte Hirte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Das Angebot, das von den Wählern abgelehnt wurde und der CDU eine katastrophale Niederlage einbrachte, soll also durch die Hintertür doch noch durchgesetzt werden. Hirte zeigt mit seinem Vorschlag, wie blind die Arroganz der Macht ist. Eine „sachbezogene Zusammenarbeit“ von vier verschiedenen Parteien, die zusammen keine Mehrheit haben, soll zu konstruktiven Ergebnissen führen? Und die CDU, „als stärkste Kraft der bürgerlichen Mitte sollte hier eine Initiativrolle übernehmen“. Welche Initiative? Diejenige, die von der CDU während ihrer 5 Oppositionsjahre und besonders im inhaltsleeren Wahlkampf vermisst wurde? Außer dass Mohring unbedingt Ministerpräsident werden will, ist von der CDU kaum etwas zu hören gewesen, mit Ausnahmen von Mario Voigt, der sich leidenschaftlich gegen die Verspargelung des Thüringer Waldes positionierte. Allerdings wäre das Schicksal des Thüringer Waldes in einer Simbabwe-Koalition mit den Grünen besiegelt. Wie Sachsen zeigt, wackelt der grüne Schwanz mit dem schwarzen Hund.

Eine Woche nach der Wahl wird immer deutlicher, dass die CDU wieder nicht die Absicht hat, aus ihrem Niedergang irgendeine Schlussfolgerung zu ziehen. Sie erlaubt ihrem gescheiterten Spitzenkandidaten, nun als politisches Irrlicht die Partei, einst Erfolgsmodell der alten BRD und später Thüringens, in die Beliebigkeit abdriften zu lassen und damit lächerlich zu machen.
Soll das wirklich ungebremst so weiter gehen, bis die CDU endgültig neben der SPD auf der politischen Resterampe landet?

Dieser Artikel erschien zuerst auf vera-lengsfeld.de: "IDeutschland dreht durch!"

#Sarkasmus

Freitag, 01.11.2019 - 23:45 Uhr - Tatjana Festerling:

Hält Sarkasmus psychisch gesund, weil man sich mit der bewitzelten Sache nicht gemein macht? Oder hilft es, Ohnmachtsgefühle zu kaschieren, sich selber was vorzumachen und den Opferstatus zu verdrängen? Ist es eine etwas "elitärere" Form der Abwehr? Sorgt die vermeintliche Distanz zum Geschehen, die Sarkasmus schafft, nicht sogar dafür, in der Situation zu verharren, statt ganz unsarkastisch eine Lösung für die individuelle Veränderung zu finden?

Seit Jahren wird im Netz über die bedrohliche, politische Veränderung, den sich massiv ausbreitenden Totalitarismus gewitzelt und gespottet - sind Sarkasmus, Hohn und Spott möglicherweise eine getarnte Anpassungsleistung, da eine eigenverantwortliche Veränderung noch bedrohlicher erscheint, als die staatlich aufgezwungene?

Ist dieses "Alle-in-einem-Boot-Gefühl", in dem man sich zynisch und sakastisch gegenseitig mit Spötteleien bedient, doch die Komfortzone des Vertrauten, die man trotz lautstarker Trompeterei nicht verlassen möchte?

Weil Freiheit verlernt wurde, sogar Angst macht?

Es witzelt sich übrigens deutlich leichter mit Abstand zur Freiluftpsychiatrie.

Ist das noch Politik – oder kann das weg?

Freitag, 01.11.2019 - 22:30 Uhr - Stephan Paetow:

Dresden dreht durch
Linke Politik und Satire lassen sich in einer Demokratie meistens kaum unterscheiden. Das ist nur in einer linken Diktatur anders, da landet der, der an der falschen Stelle lacht, im Gefängnis.

Den meisten Menschen (und Wählern!) fällt diese Vermischung von Witz und Wahn allerdings kaum auf, da Nachrichtensprecher (m/w/d) auch noch den allergrößten Unsinn mit todernstem Gesicht vortragen und hochbezahlte Propagandisten sich als Experten, Wissenschaftler oder Claus Kleber, bzw. Caren Miosga verkleiden, und der Medienkonsument denkt: Stimmt schon alles.

Beispiel? Von Kiel bis Neumünster, von Aachen bis Greifswald, von Kleve bis Leverkusen, von Köln bis Poing und sogar in Herne riefen Stadtpolitiker in insgesamt 55 deutschen Kommunen den „Klimanotstand“ aus. Nur, weil der Sommer ein wenig warm, der Winter zu mild oder zu kalt war, hauptsächlich aber, weil ein paar Leute einen Computer mit Daten fütterten und seither lautstark den Teufel an die Wand malten.

Nun hat sich Dresden zum Obst gemacht. Der Stadtrat hat in der sächsischen Landeshauptstadt den „Nazinotstand“ ausgerufen. Die Idee geht auf Max Aschenbach von der Satirepartei „Die Partei“ zurück, der schließlich für seine Wähler Scherze am laufenden Band liefern muss. Zugegeben, der Witz ist gut. Wer Klimanotstände ausruft, auch wenn das Wetter eigentlich ganz prima ist, der ruft auch den Nazinotstand aus, ohne Rücksprache mit den zuständigen Polizeibehörden zu nehmen.

Unglaublich, aber 39 Stadträte von den Grünen (logo!), der Linken (sowieso!), der SPD (natürlich!) und der FDP (wirklich?) haben zugestimmt, 29 stimmten dagegen. Vielleicht sollte Dresden den „Politikernotstand“ ausrufen, der ist wenigstens evident.

Ach, übrigens, gute Nachrichten für die Klimahysteriker. Nach einem neuen Rechenmodell säuft Bremen spätestens 2050 ab. Das sollte Clanchef Miri in seine Asylüberlegungen mit einbeziehen...

- weiterlesen - "Ist das noch Politik – oder kann das weg?"

"Bundesregierung will Indien mit einer Milliarde Euro unterstützen"

Freitag, 01.11.2019 - 21:00 Uhr - Tatjana Festerling:

handelsblatt.com: "Bundesregierung will Indien mit einer Milliarde Euro unterstützen"

Haha, ohne prall gefülltes Scheckbuch traut sich die Schabracke nicht mehr irgendwo aufzukreuzen. Aber über die weltferne Alte, die einem 'ne Milliarde übern Tisch schiebt für eine „Win-Win-Situation“, macht der höfliche Inder Modi, der gewählt wurde, weil er knallhart gegen Moslems vorgeht, natürlich keine Witze. Im Gegenteil, er lässt Zitterbacke noch ihr Sprüchlein aufsagen "Ziel der Kooperation sei es, CO2-arme und nachhaltige Mobilitätslösungen bereitzustellen" und verkneift sich beim Gedanken an sowas wie das deutsche Zugsystem oder den Vorzeige-Flughafen ein Grinsen. Frau Doktor Wir-Schaffen-Das spielt halt so gern die selbstgerechte Gönnerin, um ihren narzisstischen Hunger wieder mal in der Ferne zu stillen. Für ne Milliarde kann man schon mal gute Miene zum Spiel machen und der Alten ihr Gefühl der Weltkanzlerin lassen.

Natürlich weiss auch Modi, dass Deutschland dabei ist, sich selber abzuwracken - der Mann ist ja im Gegensatz zu Merkel überhaupt nicht doof und greift die angebiederte Kohle, solange noch was da ist.

Besserer Sex unter dem Sozialismus ?

Freitag, 01.11.2019 - 20:15 Uhr - Tatjana Festerling:

So einfach ist es, die Menschen für eine Idee zu erwärmen, die im letzten Jahrhundert zu Massenarmut und Millionen von Toten geführt hatte: Im Kapitalismus soll Sex schließlich nur verkauft werden können, während er im Sozialismus geteilt wird. Das sollte doch die ganzen Nachteile einer Ideologie, die vor dreißig Jahren untergegangen zu sein schien, wieder aufheben. Schließlich kommt dem Kapitalismus nur noch eine marktwirtschaftliche Bedeutung zu. Nämlich: ‚Sex sells‘ !

- weiterlesen - "Besserer Sex unter dem Sozialismus ?"

"Mama Afrika" bezaubert nun auch noch die Inder

Freitag, 01.11.2019 - 18:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Gefunden bei Monika Trautwein:

Mama Afrika bezaubert nun auch noch die Inder Bildquelle: facebook

"Lichtenberg: 15 Personen umstellen Ladendetektiv und befreien Diebin"

Freitag, 01.11.2019 - 15:30 Uhr - Tatjana Festerling:

😂😂😂

morgenpost.de: "Lichtenberg: 15 Personen umstellen Ladendetektiv und befreien Diebin"

Na, das klingt ja ganz nach Cigan. Im Gegensatz zu Deutschland wissen die Bulgaren und Rumänen übrigens, wie man mit diesen Leuten umzugehen hat, damit sie sich benehmen und ihre Müllberge und ihre ganz speziellen Eigenarten eben nur in ihren separaten Vierteln oder Dörfern produzieren und ausleben: Knallharte Konsequenz, notfalls auch Dresche.

Kein Wunder also, dass das toleranzbesoffene Deutschland diese Menschen anzieht wie Scheisse die Schmeissfliegen.

The one and only Donald zeigt wie's geht:

Freitag, 01.11.2019 - 13:00 Uhr - Tatjana Festerling:

The one and only Donald zeigt wie's geht: Bildquelle: Screenshot

Steuerstreik! Das linksextreme New York City kriegt ab sofort keine Steuern mehr von POTUS. Er siedelt seine Familie um nach Palm Beach in Florida und zahlt dort seine Steuern.

Nur so geht es, man muss der linken Staatskrake das entziehen, was sie am meisten braucht: Leistung und Zwangsabgaben. Und wie macht man das im EU-Europa? Indem man sein Geschäft zum Beispiel nach Bulgarien, ins europäische Steuerparadies verlegt, das zudem noch seine Außengrenzen schützt: 10% Flattax sind ein Argument, oder?

#Bätschi

Freitag, 01.11.2019 - 12:00 Uhr - Tatjana Festerling:

So schnell kann's gehen und dann ist's vorbei mit Bätschi. In Thüringen macht die SED nun Bätschi, weil das Sozialismus affine Wahlschaf im Zweifel immer das Original wählt und nicht die billige Kopie. Oder es wählt halt die völkische "sozial-patriotische" Variante der Umverteilungsfanatiker mit Landolf Ladig an der Spitze. Was wiederum ebenfalls die Position der SED Führung stärkt. Schon ganz geil gemacht.

facebook.com: "SPD: Das ist unser Weg"

Macht! Uns! Ein! Angebot!

Freitag, 01.11.2019 - 00:15 Uhr - Tatjana Festerling:

Hey, hömma Verfassungsschutz, geh' ich eigentlich noch als Rechtsradikale durch? Noch hab' ich ja den deutschen Pass und Ihr hattet Euch schon früher brennend interessiert und versucht, mich über einen Kontaktmann anzuwerben - nicht wahr?

Der Hintergrund meiner Frage ist ernstgemeint: Hier gibt's ein paar wirklich nette bulgarische Rentner, die sich durch Denunziation gern ein paar Euros dazu verdienen würden. Zahlt Ihr pro Meldung 'ne Pauschale? Oder gibt's sowas wie einen Monatslohn? So wie das als informeller Mitarbeiter des MfS üblich war? Wenn Ihr pro Meldung zahlt - eieiei - ich sag Euch, dann hacken Euch die Rentner hier eine Denunziation nach der anderen ins System. Die sind immer ganz entgeistert über das, was ich so über Buntland erzähle, aber ich hab gesagt: Kommt, wir scheissen drauf, lasst uns lieber win-win Kapitalisten sein und 'nen Reibach machen - ich liefere, Ihr meldet.

Apropos liefern: Grade gab's bei mir einen läckerrrren Bloomenkohl-Auflauf mit Fleischklößchen, natürrrrlich käääto. Die Fleischklößchen habe ich aus einer grrrrrroben, gut gewürrrrzten Brrrrrratwurst einfach in die Forrrrrm gedrrrrrückt, RrrrrrEICHlich Öl und Sahne mit Knoblauch dran gegeben und dann 30 Minuten im Ofen gegart. Köstlich - ein echtes Föööhrrrrrrer Gerrrrrächt! Beim Ässen habe ich dann noch zwei Telefonate geFÜHRRRRT.

Wie gesagt, Ihr kriegt detaillierte 1A-Infos aus dem Leben einer libertäääärrren Rrrrächtsrrrradikalen im Exil - allerdings muss die Kohle stimmen. Ich mein, die 12.500 Bürger im Bezirk Dresden, die seinerzeit im direkten Arbeitsverhältnis mit der Stasi standen, haben das ja auch nicht für lau gemacht - oder?

Denunzieren ist nun mal kein Hobby, sondern harte Arbeit. Einer muss sich ständig was neues ausdenken, produzieren und liefern, der andere muss den Kram in Wort fassen und senden. Aber wie gesagt - ich bin bereit für alle Schandtaten und die Machtüberrrrrrnaaaahme, die Denunzianten scharren schon mit den Hufen und warten, dass es losgeht. Fehlt nur noch Ihr vom Verfassungsschutz:

Macht! Uns! Ein! Angebot!

Hier zum Download im pdf Format: MfS Bezirksverwaltung Dresden

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